Eckdaten:
Für die 259. Sitzung der 27. Gesetzgebungsperiode des österreichischen Nationalrats haben wir 1304 Zwischenrufe gefunden. Hier findest du das offizielle Protokoll der Sitzung (Link).
überreicht vom Abgeordneten Michael Bernhard
Petition betreffend „Retten wir die Freiräume an unseren Flüssen: Baustopp für das Geländer auf der Innmauer!“ (Ordnungsnummer 142) (überreicht vom Abgeordneten Michael Bernhard)
Zwischenruf des Abg. Michael Hammer. – Abg. Amesbauer: Der war noch gar nicht Minister! – Abg. Kickl: So ein Schmarrn!
Heute wissen wir, dahinter steht ein Netzwerk – ein Netzwerk rund um den mutmaßlichen Spion Egisto Ott, der auch in Verdacht steht, Ihnen, sehr geehrter Herr Kickl, die Grundlagen für die Zerstörung des BVT geliefert zu haben. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer. – Abg. Amesbauer: Der war noch gar nicht Minister! – Abg. Kickl: So ein Schmarrn!)
Abg. Kickl: Den kennt der Herr hinter Ihnen besser!
Wir wissen, dass hier auch Verbindungen zu Jan Marsalek bestehen (Abg. Kickl: Den kennt der Herr hinter Ihnen besser!) und dieses Netzwerk auch Verbindungen – und zwar durchaus enge Verbindungen – in die FPÖ hat. (Abg. Kickl: Wenn Sie Marsalek sagen, dann sagen Sie Sobotka!) – Wenn ich Marsalek sage, dann sage ich, dass der in Ihrem Innenministerium aus und ein gegangen ist und dass er - - (Abg. Wurm: Stocker, das hilft euch ja alles nichts! – Abg. Michael Hammer: Staatsverräter Nummer eins!)
Abg. Kickl: Wenn Sie Marsalek sagen, dann sagen Sie Sobotka!
Wir wissen, dass hier auch Verbindungen zu Jan Marsalek bestehen (Abg. Kickl: Den kennt der Herr hinter Ihnen besser!) und dieses Netzwerk auch Verbindungen – und zwar durchaus enge Verbindungen – in die FPÖ hat. (Abg. Kickl: Wenn Sie Marsalek sagen, dann sagen Sie Sobotka!) – Wenn ich Marsalek sage, dann sage ich, dass der in Ihrem Innenministerium aus und ein gegangen ist und dass er - - (Abg. Wurm: Stocker, das hilft euch ja alles nichts! – Abg. Michael Hammer: Staatsverräter Nummer eins!)
Abg. Wurm: Stocker, das hilft euch ja alles nichts! – Abg. Michael Hammer: Staatsverräter Nummer eins!
Wir wissen, dass hier auch Verbindungen zu Jan Marsalek bestehen (Abg. Kickl: Den kennt der Herr hinter Ihnen besser!) und dieses Netzwerk auch Verbindungen – und zwar durchaus enge Verbindungen – in die FPÖ hat. (Abg. Kickl: Wenn Sie Marsalek sagen, dann sagen Sie Sobotka!) – Wenn ich Marsalek sage, dann sage ich, dass der in Ihrem Innenministerium aus und ein gegangen ist und dass er - - (Abg. Wurm: Stocker, das hilft euch ja alles nichts! – Abg. Michael Hammer: Staatsverräter Nummer eins!)
Abg. Kickl: Jahre vorher! Regelmäßig! Jahre vorher regelmäßig! Ihren Herrn Takacs hat er besucht!
Sie haben ihn ja nicht getroffen im Innenministerium, aber besuchen durfte er das Innenministerium schon. (Abg. Kickl: Jahre vorher! Regelmäßig! Jahre vorher regelmäßig! Ihren Herrn Takacs hat er besucht!) Ihrem Sicherheitssprecher und Abgeordneten hat Herr Jan Marsalek einen Job angeboten. Sie können sich da nicht einfach so hinauswinden. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Sie haben ihn ja nicht getroffen im Innenministerium, aber besuchen durfte er das Innenministerium schon. (Abg. Kickl: Jahre vorher! Regelmäßig! Jahre vorher regelmäßig! Ihren Herrn Takacs hat er besucht!) Ihrem Sicherheitssprecher und Abgeordneten hat Herr Jan Marsalek einen Job angeboten. Sie können sich da nicht einfach so hinauswinden. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Wurm: Ja, freilich! – Abg. Michael Hammer: Staatsfeind Nummer eins! – Abg. Kickl: Übrigens, wo ist denn Ihr Klubobmann?
Verantwortung übernehmen war noch nie Ihre Stärke, Herr Kickl. Sie haben als Innenminister versagt und keine Verantwortung übernommen, und Sie haben es auch als Oppositionsführer nicht getan. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Wurm: Ja, freilich! – Abg. Michael Hammer: Staatsfeind Nummer eins! – Abg. Kickl: Übrigens, wo ist denn Ihr Klubobmann?)
Abg. Wurm: Ihr schadet euch nur selber! Ihr macht euch selber kaputt! Siehe Innsbruck: 10 Prozent! – Ruf bei der ÖVP: Ihr habt gewonnen! – Abg. Wurm: 10-Prozent-Partei in Innsbruck! Als ÖVP 10 Prozent!
Den Kriminalfall wird die Justiz klären, aber die politischen Verbindungen, die werden wir hier diskutieren. (Abg. Wurm: Ihr schadet euch nur selber! Ihr macht euch selber kaputt! Siehe Innsbruck: 10 Prozent! – Ruf bei der ÖVP: Ihr habt gewonnen! – Abg. Wurm: 10-Prozent-Partei in Innsbruck! Als ÖVP 10 Prozent!) Sie haben von sich selbst gesagt, niemand kennt Sie wirklich, außer Ihrer Familie. (Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Ich sage Ihnen: Das ist eines der wenigen Dinge – ich glaube, das
Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Den Kriminalfall wird die Justiz klären, aber die politischen Verbindungen, die werden wir hier diskutieren. (Abg. Wurm: Ihr schadet euch nur selber! Ihr macht euch selber kaputt! Siehe Innsbruck: 10 Prozent! – Ruf bei der ÖVP: Ihr habt gewonnen! – Abg. Wurm: 10-Prozent-Partei in Innsbruck! Als ÖVP 10 Prozent!) Sie haben von sich selbst gesagt, niemand kennt Sie wirklich, außer Ihrer Familie. (Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Ich sage Ihnen: Das ist eines der wenigen Dinge – ich glaube, das
Abg. Schnedlitz: Deshalb wollte die Kanzlergattin unbedingt für ihn arbeiten!
Einzige –, die ich Ihnen glaube. Es kennt Sie wirklich niemand. Das ist durchaus bemerkenswert für jemanden, der seit Jahrzehnten am politischen Parkett unterwegs ist, der Verantwortung in vielen Funktionen getragen hat, den aber niemand kennt. (Abg. Schnedlitz: Deshalb wollte die Kanzlergattin unbedingt für ihn arbeiten!) Den wahren Herbert Kickl kennt niemand. Das glaube ich Ihnen.
Abg. Kickl: Ich glaube, er wird Sie kennenlernen, Herr Stocker!
Wir werden aber dazu beitragen, dass der Wähler Sie kennenlernt, nämlich wie Sie wirklich sind. (Abg. Kickl: Ich glaube, er wird Sie kennenlernen, Herr Stocker!) Sie wollen ein Volkskanzler sein, haben aber Verbindungen zu den Volksverrätern. (Abg. Amesbauer: He, was ist los? – Abg. Krainer: Ordnungsruf?!) Sie werden die Frage beantworten müssen, ob Sie involviert, informiert oder in irgendeiner Weise beteiligt waren.
Abg. Amesbauer: He, was ist los? – Abg. Krainer: Ordnungsruf?!
Wir werden aber dazu beitragen, dass der Wähler Sie kennenlernt, nämlich wie Sie wirklich sind. (Abg. Kickl: Ich glaube, er wird Sie kennenlernen, Herr Stocker!) Sie wollen ein Volkskanzler sein, haben aber Verbindungen zu den Volksverrätern. (Abg. Amesbauer: He, was ist los? – Abg. Krainer: Ordnungsruf?!) Sie werden die Frage beantworten müssen, ob Sie involviert, informiert oder in irgendeiner Weise beteiligt waren.
Abg. Kickl: Ich habe gesagt, dass Ihre Frau Edtstadler mich nicht kennt, was ja auch stimmt!
Ich sage Ihnen auch: Diese Ahnungslosigkeit, die Sie jetzt vorspielen, glaubt Ihnen doch niemand. Sie haben gesagt, niemand kennt Sie. Sie kennen auch niemanden. (Abg. Kickl: Ich habe gesagt, dass Ihre Frau Edtstadler mich nicht kennt, was ja auch stimmt!) Egisto Ott: nie gehört, nie gekannt, nie gesehen. Während Sie Innenminister waren, war der im BVT suspendiert, aber das hat Ihnen ja niemand erzählt. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenrufe bei der FPÖ.
Ich sage Ihnen auch: Diese Ahnungslosigkeit, die Sie jetzt vorspielen, glaubt Ihnen doch niemand. Sie haben gesagt, niemand kennt Sie. Sie kennen auch niemanden. (Abg. Kickl: Ich habe gesagt, dass Ihre Frau Edtstadler mich nicht kennt, was ja auch stimmt!) Egisto Ott: nie gehört, nie gekannt, nie gesehen. Während Sie Innenminister waren, war der im BVT suspendiert, aber das hat Ihnen ja niemand erzählt. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Kickl: Die kennen Sie? Sie kennen vor allem die politischen Einfärbungen von jedem Einzelnen!
Sie wollen, dass Ihre Vorgänger und Nachfolger den Lebenslauf vom Portier bis zum Sektionschef, die Dienstbeschreibung vom Streifenpolizisten bis zum General kennen. (Abg. Kickl: Die kennen Sie? Sie kennen vor allem die politischen Einfärbungen von jedem Einzelnen!) – Sie haben keine Ahnung in Ihrem Ministerium.
Zwischenruf des Abg. Deimek.
Ich sage Ihnen noch etwas: Hans-Jörg Jenewein ist nicht Ihre rechte Hand. Wenn ich anschaue, was ihm vorgeworfen wird, möglicherweise Ihre linke Hand. (Zwischenruf des Abg. Deimek.) Ich habe sogar in der Kartei nachschauen müssen, dass das Ihr Abgeordneter, Ihr Sicherheitssprecher war.
Der Redner stellt eine Tafel mit der Aufschrift „FPÖ-Russland-Affäre“ und den Bildern der Abgeordneten Kickl, Hafenecker und Belakowitsch sowie von Elke N., Egisto Ott und Hans-Jörg Jenewein auf das Redner:innenpult, wobei Verbindungspfeile zwischen den abgebildeten Personen verlaufen. – Heiterkeit bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Kickl: Ah, das nächste Taferl! – Abg. Belakowitsch: Oh mein Gott! Ist das alles? – Abg. Wurm: Na Sdorowje!
Der Nächste ist Christian Hafenecker, Ihr Generalsekretär, Frau Belakowitsch, stellvertretende Klubobfrau, und dann noch Frau N., Ihre Kabinettsmitarbeiterin. Weil Sie nicht so genau wissen, wie Sie das alles einordnen sollen und können, habe ich Ihnen ein Taferl mitgebracht. (Der Redner stellt eine Tafel mit der Aufschrift „FPÖ-Russland-Affäre“ und den Bildern der Abgeordneten Kickl, Hafenecker und Belakowitsch sowie von Elke N., Egisto Ott und Hans-Jörg Jenewein auf das Redner:innenpult, wobei Verbindungspfeile zwischen den abgebildeten Personen verlaufen. – Heiterkeit bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Kickl: Ah, das nächste Taferl! – Abg. Belakowitsch: Oh mein Gott! Ist das alles? – Abg. Wurm: Na Sdorowje!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Da können Sie sehen, wie das alles zusammenhängt, und das können nicht nur Sie sehen, sondern das können jetzt auch die Menschen in diesem Land sehen, damit sie den wahren Herbert Kickl kennenlernen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Deimek: Haben Sie schon bemerkt, dass die Leute über Sie lachen?
Nun ist es nicht nur so, dass diese Verbindungen hier öffentlich werden und dargelegt werden (Abg. Deimek: Haben Sie schon bemerkt, dass die Leute über Sie lachen?), sondern es gibt ja auch Chats, die publik werden und die Ihnen sehr unangenehm sind, das verstehe ich schon (Abg. Schnedlitz: Genau dort wollte die Frau Nehammer arbeiten, unbedingt!), die aber auch das darlegen, was Sie und Ihre Partei in diesem Land in Wahrheit wirklich wollen.
Abg. Schnedlitz: Genau dort wollte die Frau Nehammer arbeiten, unbedingt!
Nun ist es nicht nur so, dass diese Verbindungen hier öffentlich werden und dargelegt werden (Abg. Deimek: Haben Sie schon bemerkt, dass die Leute über Sie lachen?), sondern es gibt ja auch Chats, die publik werden und die Ihnen sehr unangenehm sind, das verstehe ich schon (Abg. Schnedlitz: Genau dort wollte die Frau Nehammer arbeiten, unbedingt!), die aber auch das darlegen, was Sie und Ihre Partei in diesem Land in Wahrheit wirklich wollen.
Abg. Belakowitsch: Woher haben Sie denn die überhaupt?
Diese Chats stammen von Ihrem ehemaligen Sicherheitssprecher und Abgeordneten (Abg. Belakowitsch: Woher haben Sie denn die überhaupt?), der in Kontakt mit dem mutmaßlichen Spion Egisto Ott ist, den Sie natürlich nicht kennen. (Abg. Kickl: Ja, natürlich nicht!) Sie haben mit all dem natürlich auch nichts zu tun. (Abg. Michael Hammer: Er grinst nur blöd!) Wie könnte man das auch meinen? Sie waren ja nur Innenminister, Sie sind ja nur Chef der FPÖ, Sie haben keinen Bezug zu Russland, aber einen Vertrag mit den Freunden in Russland. (Abg. Kassegger: Jetzt sagt er das zum 15. Mal!) – Ja, das sagen wir noch öfter (Abg. Kassegger: Längst aufgelöst! – Abg. Kickl: Ich habe ihn nicht abgeschlossen, ich habe ihn gekündigt! – Abg. Kassegger: Zum 15. Mal die Unwahrheit!), weil die
Abg. Kickl: Ja, natürlich nicht!
Diese Chats stammen von Ihrem ehemaligen Sicherheitssprecher und Abgeordneten (Abg. Belakowitsch: Woher haben Sie denn die überhaupt?), der in Kontakt mit dem mutmaßlichen Spion Egisto Ott ist, den Sie natürlich nicht kennen. (Abg. Kickl: Ja, natürlich nicht!) Sie haben mit all dem natürlich auch nichts zu tun. (Abg. Michael Hammer: Er grinst nur blöd!) Wie könnte man das auch meinen? Sie waren ja nur Innenminister, Sie sind ja nur Chef der FPÖ, Sie haben keinen Bezug zu Russland, aber einen Vertrag mit den Freunden in Russland. (Abg. Kassegger: Jetzt sagt er das zum 15. Mal!) – Ja, das sagen wir noch öfter (Abg. Kassegger: Längst aufgelöst! – Abg. Kickl: Ich habe ihn nicht abgeschlossen, ich habe ihn gekündigt! – Abg. Kassegger: Zum 15. Mal die Unwahrheit!), weil die
Abg. Michael Hammer: Er grinst nur blöd!
Diese Chats stammen von Ihrem ehemaligen Sicherheitssprecher und Abgeordneten (Abg. Belakowitsch: Woher haben Sie denn die überhaupt?), der in Kontakt mit dem mutmaßlichen Spion Egisto Ott ist, den Sie natürlich nicht kennen. (Abg. Kickl: Ja, natürlich nicht!) Sie haben mit all dem natürlich auch nichts zu tun. (Abg. Michael Hammer: Er grinst nur blöd!) Wie könnte man das auch meinen? Sie waren ja nur Innenminister, Sie sind ja nur Chef der FPÖ, Sie haben keinen Bezug zu Russland, aber einen Vertrag mit den Freunden in Russland. (Abg. Kassegger: Jetzt sagt er das zum 15. Mal!) – Ja, das sagen wir noch öfter (Abg. Kassegger: Längst aufgelöst! – Abg. Kickl: Ich habe ihn nicht abgeschlossen, ich habe ihn gekündigt! – Abg. Kassegger: Zum 15. Mal die Unwahrheit!), weil die
Abg. Kassegger: Jetzt sagt er das zum 15. Mal!
Diese Chats stammen von Ihrem ehemaligen Sicherheitssprecher und Abgeordneten (Abg. Belakowitsch: Woher haben Sie denn die überhaupt?), der in Kontakt mit dem mutmaßlichen Spion Egisto Ott ist, den Sie natürlich nicht kennen. (Abg. Kickl: Ja, natürlich nicht!) Sie haben mit all dem natürlich auch nichts zu tun. (Abg. Michael Hammer: Er grinst nur blöd!) Wie könnte man das auch meinen? Sie waren ja nur Innenminister, Sie sind ja nur Chef der FPÖ, Sie haben keinen Bezug zu Russland, aber einen Vertrag mit den Freunden in Russland. (Abg. Kassegger: Jetzt sagt er das zum 15. Mal!) – Ja, das sagen wir noch öfter (Abg. Kassegger: Längst aufgelöst! – Abg. Kickl: Ich habe ihn nicht abgeschlossen, ich habe ihn gekündigt! – Abg. Kassegger: Zum 15. Mal die Unwahrheit!), weil die
Abg. Kassegger: Längst aufgelöst! – Abg. Kickl: Ich habe ihn nicht abgeschlossen, ich habe ihn gekündigt! – Abg. Kassegger: Zum 15. Mal die Unwahrheit!
Diese Chats stammen von Ihrem ehemaligen Sicherheitssprecher und Abgeordneten (Abg. Belakowitsch: Woher haben Sie denn die überhaupt?), der in Kontakt mit dem mutmaßlichen Spion Egisto Ott ist, den Sie natürlich nicht kennen. (Abg. Kickl: Ja, natürlich nicht!) Sie haben mit all dem natürlich auch nichts zu tun. (Abg. Michael Hammer: Er grinst nur blöd!) Wie könnte man das auch meinen? Sie waren ja nur Innenminister, Sie sind ja nur Chef der FPÖ, Sie haben keinen Bezug zu Russland, aber einen Vertrag mit den Freunden in Russland. (Abg. Kassegger: Jetzt sagt er das zum 15. Mal!) – Ja, das sagen wir noch öfter (Abg. Kassegger: Längst aufgelöst! – Abg. Kickl: Ich habe ihn nicht abgeschlossen, ich habe ihn gekündigt! – Abg. Kassegger: Zum 15. Mal die Unwahrheit!), weil die
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Menschen das wissen müssen, damit sie den wahren Herbert Kickl kennenlernen. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.
Was sagt denn Herr Jenewein in diesen Chats? – „Du, ich muss mir am Montag noch das Okay für die 50 holen. Sobald ich das hab, bitte starten.“ (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.) „Endpreis bekommen wir aber erst“, sagt Egisto Ott. „Ich habe jetzt mal mit 50 kalkuliert.“ – Ich bin sicher, Sie haben davon keine Ahnung. Sie wissen nichts davon, Sie können sich gar nicht vorstellen, was damit gemeint sein kann. (Abg. Reifenberger: Doch, das Ibizavideo! – Heiterkeit bei ÖVP und FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Guter Zwischenruf!) – Ja, diese Märchenstunde erzählen Sie dann ein anderes Mal; Ibizavideo. (Heiterkeit des Redners.)
Abg. Reifenberger: Doch, das Ibizavideo! – Heiterkeit bei ÖVP und FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Guter Zwischenruf!
Was sagt denn Herr Jenewein in diesen Chats? – „Du, ich muss mir am Montag noch das Okay für die 50 holen. Sobald ich das hab, bitte starten.“ (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.) „Endpreis bekommen wir aber erst“, sagt Egisto Ott. „Ich habe jetzt mal mit 50 kalkuliert.“ – Ich bin sicher, Sie haben davon keine Ahnung. Sie wissen nichts davon, Sie können sich gar nicht vorstellen, was damit gemeint sein kann. (Abg. Reifenberger: Doch, das Ibizavideo! – Heiterkeit bei ÖVP und FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Guter Zwischenruf!) – Ja, diese Märchenstunde erzählen Sie dann ein anderes Mal; Ibizavideo. (Heiterkeit des Redners.)
Heiterkeit des Redners.
Was sagt denn Herr Jenewein in diesen Chats? – „Du, ich muss mir am Montag noch das Okay für die 50 holen. Sobald ich das hab, bitte starten.“ (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.) „Endpreis bekommen wir aber erst“, sagt Egisto Ott. „Ich habe jetzt mal mit 50 kalkuliert.“ – Ich bin sicher, Sie haben davon keine Ahnung. Sie wissen nichts davon, Sie können sich gar nicht vorstellen, was damit gemeint sein kann. (Abg. Reifenberger: Doch, das Ibizavideo! – Heiterkeit bei ÖVP und FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Guter Zwischenruf!) – Ja, diese Märchenstunde erzählen Sie dann ein anderes Mal; Ibizavideo. (Heiterkeit des Redners.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Beim Ibizavideo, das brauchen Sie nicht zu kaufen, da waren Sie doch dabei. Wer soll denn das glauben, bitte? Das Video, das ist doch - - (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.) Da waren doch Sie die Protagonisten! Und jetzt wollen Sie es kaufen – was Sie selber gesagt haben?! Aber: Ahnungslosigkeit hat mittlerweile auch einen Namen. (Abg. Kickl: Na, aber ...! Das zeigt, wie Sie denken! Legen Sie Ihr Denken und Ihr Betriebssystem offen!)
Abg. Kickl: Na, aber ...! Das zeigt, wie Sie denken! Legen Sie Ihr Denken und Ihr Betriebssystem offen!
Beim Ibizavideo, das brauchen Sie nicht zu kaufen, da waren Sie doch dabei. Wer soll denn das glauben, bitte? Das Video, das ist doch - - (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.) Da waren doch Sie die Protagonisten! Und jetzt wollen Sie es kaufen – was Sie selber gesagt haben?! Aber: Ahnungslosigkeit hat mittlerweile auch einen Namen. (Abg. Kickl: Na, aber ...! Das zeigt, wie Sie denken! Legen Sie Ihr Denken und Ihr Betriebssystem offen!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Michael Hammer: Genau!
Der nächste Chat, Extraktionsbericht Kloibmüller, vom Handy, an Ihre stellvertretende Klubobfrau. – Ah, ja, haben eh nichts damit gemacht. Ist ja anonym zugespielt worden. Ja, natürlich, keine Ahnung von nichts. Gleichzeitig hat das auch Ihre Kabinettsmitarbeiterin, aber mit der werden Sie ja auch nicht geredet haben, denn sonst wäre das alles nicht erklärbar. Das heißt, das alles, was hier von Ihnen und von der FPÖ geboten wird, zeigt uns eines: Die FPÖ ist in Wirklichkeit der Russlandtrojaner in Österreich. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Michael Hammer: Genau!)
Abg. Kickl: Ihre Verbindungen reichen bis zum Sputnik-Impfstoff!
Ich sage, der Russlandtrojaner, da wird man sich noch darüber unterhalten müssen: Ist das ein trojanisches Pferd oder doch ein trojanischer Esel? So genau weiß ich das noch nicht (Abg. Kickl: Ihre Verbindungen reichen bis zum Sputnik-Impfstoff!), aber vielleicht wird sich auch das aufklären lassen. Die Verbindungen
Heiterkeit des Abg. Wurm.
zwischen diesem Netzwerk und der FPÖ sind offenkundig geworden, und das werden wir auch aufklären. (Heiterkeit des Abg. Wurm.)
Abg. Kickl: Ja, das ist Ihnen unangenehm! – Abg. Belakowitsch: Das wollen Sie nicht! – Abg. Kickl: Das glaube ich, dass Sie das nicht wollen!
Nur eines sage ich Ihnen auch: Wenn Sie sich jetzt für einen Untersuchungsausschuss starkmachen - - (Abg. Kickl: Ja, das ist Ihnen unangenehm! – Abg. Belakowitsch: Das wollen Sie nicht! – Abg. Kickl: Das glaube ich, dass Sie das nicht wollen!) – Nein, gar nicht, gar nicht. Es gibt ja schon einen. (Abg. Kickl: Der Herr Peterlik, das wird ganz interessant! Oder der Herr Spindelegger, das wird ganz interessant werden!) Es gibt ja den Rot-blauer Machtmissbrauch-Ausschuss. Sie werden ja Gelegenheit haben, dort Rede und Antwort zu stehen. Sie müssen gar nicht auf die nächste Periode warten. (Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Abg. Kickl: Spindelegger, Peterlik, das wird ganz interessant für Sie werden!) Sie können in diesem Untersuchungsausschuss das alles aufklären, was hier an Fragen aufgeworfen wurde. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Kickl: Der Herr Peterlik, das wird ganz interessant! Oder der Herr Spindelegger, das wird ganz interessant werden!
Nur eines sage ich Ihnen auch: Wenn Sie sich jetzt für einen Untersuchungsausschuss starkmachen - - (Abg. Kickl: Ja, das ist Ihnen unangenehm! – Abg. Belakowitsch: Das wollen Sie nicht! – Abg. Kickl: Das glaube ich, dass Sie das nicht wollen!) – Nein, gar nicht, gar nicht. Es gibt ja schon einen. (Abg. Kickl: Der Herr Peterlik, das wird ganz interessant! Oder der Herr Spindelegger, das wird ganz interessant werden!) Es gibt ja den Rot-blauer Machtmissbrauch-Ausschuss. Sie werden ja Gelegenheit haben, dort Rede und Antwort zu stehen. Sie müssen gar nicht auf die nächste Periode warten. (Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Abg. Kickl: Spindelegger, Peterlik, das wird ganz interessant für Sie werden!) Sie können in diesem Untersuchungsausschuss das alles aufklären, was hier an Fragen aufgeworfen wurde. (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Abg. Kickl: Spindelegger, Peterlik, das wird ganz interessant für Sie werden!
Nur eines sage ich Ihnen auch: Wenn Sie sich jetzt für einen Untersuchungsausschuss starkmachen - - (Abg. Kickl: Ja, das ist Ihnen unangenehm! – Abg. Belakowitsch: Das wollen Sie nicht! – Abg. Kickl: Das glaube ich, dass Sie das nicht wollen!) – Nein, gar nicht, gar nicht. Es gibt ja schon einen. (Abg. Kickl: Der Herr Peterlik, das wird ganz interessant! Oder der Herr Spindelegger, das wird ganz interessant werden!) Es gibt ja den Rot-blauer Machtmissbrauch-Ausschuss. Sie werden ja Gelegenheit haben, dort Rede und Antwort zu stehen. Sie müssen gar nicht auf die nächste Periode warten. (Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Abg. Kickl: Spindelegger, Peterlik, das wird ganz interessant für Sie werden!) Sie können in diesem Untersuchungsausschuss das alles aufklären, was hier an Fragen aufgeworfen wurde. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Nur eines sage ich Ihnen auch: Wenn Sie sich jetzt für einen Untersuchungsausschuss starkmachen - - (Abg. Kickl: Ja, das ist Ihnen unangenehm! – Abg. Belakowitsch: Das wollen Sie nicht! – Abg. Kickl: Das glaube ich, dass Sie das nicht wollen!) – Nein, gar nicht, gar nicht. Es gibt ja schon einen. (Abg. Kickl: Der Herr Peterlik, das wird ganz interessant! Oder der Herr Spindelegger, das wird ganz interessant werden!) Es gibt ja den Rot-blauer Machtmissbrauch-Ausschuss. Sie werden ja Gelegenheit haben, dort Rede und Antwort zu stehen. Sie müssen gar nicht auf die nächste Periode warten. (Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Abg. Kickl: Spindelegger, Peterlik, das wird ganz interessant für Sie werden!) Sie können in diesem Untersuchungsausschuss das alles aufklären, was hier an Fragen aufgeworfen wurde. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Kickl: Peterlik, ÖVP-Hochadel!
Ich sage Ihnen: Der neue Staatsschutz und der neue Nachrichtendienst (Abg. Kickl: Peterlik, ÖVP-Hochadel!), der jetzt funktioniert – Gott sei Dank, nachdem Sie alles dazu getan haben, dass dieser Schutz verloren gegangen ist –, verdient unser Vertrauen. (Abg. Deimek: Funktioniert so, wie sich die ÖVP das vorstellt!)
Abg. Deimek: Funktioniert so, wie sich die ÖVP das vorstellt!
Ich sage Ihnen: Der neue Staatsschutz und der neue Nachrichtendienst (Abg. Kickl: Peterlik, ÖVP-Hochadel!), der jetzt funktioniert – Gott sei Dank, nachdem Sie alles dazu getan haben, dass dieser Schutz verloren gegangen ist –, verdient unser Vertrauen. (Abg. Deimek: Funktioniert so, wie sich die ÖVP das vorstellt!)
Beifall bei der ÖVP. – Oh-Rufe bei der FPÖ.
Er verdient auch die Ermittlungsmöglichkeiten, um wirksam zu sein, und verdient jede Unterstützung dieses Hauses. Ein funktionierender Staatsschutz ist auch ein Schutz vor Terror. Die Sicherheit in diesem Land ist bei der Volkspartei in besten Händen. (Beifall bei der ÖVP. – Oh-Rufe bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Michael Hammer: Bravo!
Für die Sicherheit in diesem Land – sowie für jede andere Aufgabe in diesem Land – braucht es die FPÖ nicht, insbesondere braucht es auch nicht Sie, sehr geehrter Herr Kickl. Wir haben zwei Sicherheitsminister und einen Bundeskanzler, die dafür sorgen, dass die Sicherheit weiter gewährleistet bleibt. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Michael Hammer: Bravo!)
Abg. Kickl: ÖVP kämpft um den Fortbestand des tiefen Staates! – Ruf bei der ÖVP: Ja, genau! – Abg. Michael Hammer: Alles wird gut, Herbert! Der Volksverräter Nummer eins! – Der Präsident gibt das Glockenzeichen.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist der Herr Innenminister. Ich darf ihm das Wort erteilen. (Abg. Kickl: ÖVP kämpft um den Fortbestand des tiefen Staates! – Ruf bei der ÖVP: Ja, genau! – Abg. Michael Hammer: Alles wird gut, Herbert! Der Volksverräter Nummer eins! – Der Präsident gibt das Glockenzeichen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Daher möchte ich an dieser Stelle mit einem Dank beginnen: in erster Linie mit einem Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst und auch an alle Polizistinnen und Polizisten in diesem Land – 32 000 an der Zahl –, die tagtäglich exzellente Arbeit für die Sicherheit in unserem Land leisten. Vielen Dank, dass Sie das täglich für uns tun! (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Deimek: ... redet herum wie ein ...! ... peinliche ...!
Rechtsextremismus: Auch da gibt es ein entschlossenes Vorgehen des Verfassungsschutzes, auch da gab es im letzten Jahr knapp 40 Festnahmen, die im Zusammenhang mit Rechtsextremismus vollzogen wurden. (Abg. Deimek: ... redet herum wie ein ...! ... peinliche ...!)
Abg. Krisper: Das ist ja wohl ein ...!
Nicht zuletzt natürlich auch vor Kurzem die Festnahme von Egisto Ott (Abg. Krisper: Das ist ja wohl ein ...!): Das unterstreicht – das will ich an dieser Stelle sagen, und das ist mir so wichtig für die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst, für die DSN –, die Arbeit funktioniert, sie ist erfolgreich, und vor allem: Der Staatsschutz funktioniert, er funktioniert vor allem wieder. Das ist so entscheidend. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz.
Nicht zuletzt natürlich auch vor Kurzem die Festnahme von Egisto Ott (Abg. Krisper: Das ist ja wohl ein ...!): Das unterstreicht – das will ich an dieser Stelle sagen, und das ist mir so wichtig für die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst, für die DSN –, die Arbeit funktioniert, sie ist erfolgreich, und vor allem: Der Staatsschutz funktioniert, er funktioniert vor allem wieder. Das ist so entscheidend. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz.)
Abg. Meinl-Reisinger: Ihr habts es auch zugelassen! Ein derartiger Sauhaufen, das habt ihr alles zugelassen!
Die internationalen Kontakte, die internationale Vernetzung, die in Sicherheitsfragen so entscheidend ist: Kriminalität findet grenzüberschreitend statt, daher braucht es grenzüberschreitende Zusammenarbeit – gerade auch der Nachrichtendienste. Das funktioniert, das funktioniert wieder. (Abg. Meinl-Reisinger: Ihr habts es auch zugelassen! Ein derartiger Sauhaufen, das habt ihr alles zugelassen!) Warum sage ich wieder – ich muss dies an dieser Stelle aussprechen –? – Weil es ein Faktum ist, dass es im Jahr 2018, als Sie Innenminister waren, Herr Klubobmann Kickl, eine rechtswidrige Hausdurchsuchung im damaligen BVT gab (Abg. Kickl: Ich sag’ Ihnen dann gleich was dazu! – Abg. Meinl-Reisinger: Wie wär’s einmal mit politischer Verantwortung?) – Rechtswidrigkeit festgestellt durch das Oberlandesgericht Wien (Abg. Deimek: ... Staatsverweigerer ...!), weil diese Hausdurchsuchung in der Zeit, als Sie Innenminister waren, Herr Klubobmann, überschießend war. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kickl: ... behaupten ...! – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Abg. Kickl: Ich sag’ Ihnen dann gleich was dazu! – Abg. Meinl-Reisinger: Wie wär’s einmal mit politischer Verantwortung?
Die internationalen Kontakte, die internationale Vernetzung, die in Sicherheitsfragen so entscheidend ist: Kriminalität findet grenzüberschreitend statt, daher braucht es grenzüberschreitende Zusammenarbeit – gerade auch der Nachrichtendienste. Das funktioniert, das funktioniert wieder. (Abg. Meinl-Reisinger: Ihr habts es auch zugelassen! Ein derartiger Sauhaufen, das habt ihr alles zugelassen!) Warum sage ich wieder – ich muss dies an dieser Stelle aussprechen –? – Weil es ein Faktum ist, dass es im Jahr 2018, als Sie Innenminister waren, Herr Klubobmann Kickl, eine rechtswidrige Hausdurchsuchung im damaligen BVT gab (Abg. Kickl: Ich sag’ Ihnen dann gleich was dazu! – Abg. Meinl-Reisinger: Wie wär’s einmal mit politischer Verantwortung?) – Rechtswidrigkeit festgestellt durch das Oberlandesgericht Wien (Abg. Deimek: ... Staatsverweigerer ...!), weil diese Hausdurchsuchung in der Zeit, als Sie Innenminister waren, Herr Klubobmann, überschießend war. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kickl: ... behaupten ...! – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Abg. Deimek: ... Staatsverweigerer ...!
Die internationalen Kontakte, die internationale Vernetzung, die in Sicherheitsfragen so entscheidend ist: Kriminalität findet grenzüberschreitend statt, daher braucht es grenzüberschreitende Zusammenarbeit – gerade auch der Nachrichtendienste. Das funktioniert, das funktioniert wieder. (Abg. Meinl-Reisinger: Ihr habts es auch zugelassen! Ein derartiger Sauhaufen, das habt ihr alles zugelassen!) Warum sage ich wieder – ich muss dies an dieser Stelle aussprechen –? – Weil es ein Faktum ist, dass es im Jahr 2018, als Sie Innenminister waren, Herr Klubobmann Kickl, eine rechtswidrige Hausdurchsuchung im damaligen BVT gab (Abg. Kickl: Ich sag’ Ihnen dann gleich was dazu! – Abg. Meinl-Reisinger: Wie wär’s einmal mit politischer Verantwortung?) – Rechtswidrigkeit festgestellt durch das Oberlandesgericht Wien (Abg. Deimek: ... Staatsverweigerer ...!), weil diese Hausdurchsuchung in der Zeit, als Sie Innenminister waren, Herr Klubobmann, überschießend war. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kickl: ... behaupten ...! – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kickl: ... behaupten ...! – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.
Die internationalen Kontakte, die internationale Vernetzung, die in Sicherheitsfragen so entscheidend ist: Kriminalität findet grenzüberschreitend statt, daher braucht es grenzüberschreitende Zusammenarbeit – gerade auch der Nachrichtendienste. Das funktioniert, das funktioniert wieder. (Abg. Meinl-Reisinger: Ihr habts es auch zugelassen! Ein derartiger Sauhaufen, das habt ihr alles zugelassen!) Warum sage ich wieder – ich muss dies an dieser Stelle aussprechen –? – Weil es ein Faktum ist, dass es im Jahr 2018, als Sie Innenminister waren, Herr Klubobmann Kickl, eine rechtswidrige Hausdurchsuchung im damaligen BVT gab (Abg. Kickl: Ich sag’ Ihnen dann gleich was dazu! – Abg. Meinl-Reisinger: Wie wär’s einmal mit politischer Verantwortung?) – Rechtswidrigkeit festgestellt durch das Oberlandesgericht Wien (Abg. Deimek: ... Staatsverweigerer ...!), weil diese Hausdurchsuchung in der Zeit, als Sie Innenminister waren, Herr Klubobmann, überschießend war. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kickl: ... behaupten ...! – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Abg. Amesbauer: Das stimmt ja gar nicht!
In dieser Zeit waren Staatsschutz und Nachrichtendienst international isoliert – das sind Fakten. (Abg. Amesbauer: Das stimmt ja gar nicht!) Das sind Fakten (Abg. Meinl-Reisinger: Aber es sind Fakten, dass wir es auch wieder ..., weil das ein Sauhaufen ist, was ihr angreifts!), die hier auch dargelegt werden müssen, wenn man über einen funktionierenden Staatsschutz spricht. (Abg. Kickl: Das wird sehr interessant für Sie! Das wird sehr interessant, warum der Herr Pirchner vom Nationalratspräsidenten ins BVT kommt!)
Abg. Meinl-Reisinger: Aber es sind Fakten, dass wir es auch wieder ..., weil das ein Sauhaufen ist, was ihr angreifts!
In dieser Zeit waren Staatsschutz und Nachrichtendienst international isoliert – das sind Fakten. (Abg. Amesbauer: Das stimmt ja gar nicht!) Das sind Fakten (Abg. Meinl-Reisinger: Aber es sind Fakten, dass wir es auch wieder ..., weil das ein Sauhaufen ist, was ihr angreifts!), die hier auch dargelegt werden müssen, wenn man über einen funktionierenden Staatsschutz spricht. (Abg. Kickl: Das wird sehr interessant für Sie! Das wird sehr interessant, warum der Herr Pirchner vom Nationalratspräsidenten ins BVT kommt!)
Abg. Kickl: Das wird sehr interessant für Sie! Das wird sehr interessant, warum der Herr Pirchner vom Nationalratspräsidenten ins BVT kommt!
In dieser Zeit waren Staatsschutz und Nachrichtendienst international isoliert – das sind Fakten. (Abg. Amesbauer: Das stimmt ja gar nicht!) Das sind Fakten (Abg. Meinl-Reisinger: Aber es sind Fakten, dass wir es auch wieder ..., weil das ein Sauhaufen ist, was ihr angreifts!), die hier auch dargelegt werden müssen, wenn man über einen funktionierenden Staatsschutz spricht. (Abg. Kickl: Das wird sehr interessant für Sie! Das wird sehr interessant, warum der Herr Pirchner vom Nationalratspräsidenten ins BVT kommt!)
Abg. Amesbauer: Wir haben auch mitgearbeitet daran!
Daher wurde im Februar 2020 eine Reform in Gang gebracht. In weniger als 18 Monaten sind gesetzliche Grundlagen geschaffen worden, mit einer großen Mehrheit. Daher bedanke ich mich auch bei Ihnen, denn ein großer Teil von Ihnen hat diesem neuen Staatsschutzgesetz zugestimmt (Abg. Amesbauer: Wir haben auch mitgearbeitet daran!) und damit auch möglich gemacht, dass am 1. Dezember 2021 die neue Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst ihre – wie wir heute feststellen können – erfolgreiche Arbeit aufnehmen konnte. Viele, der Großteil von Ihnen, hat hier in diesem Haus dem auch zugestimmt.
Abg. Kickl – erheitert –: Wie war’s denn vorher? Wie war’s denn vorher?
Ich möchte heute noch einmal kurz die Leitlinien, die im Mittelpunkt dieses neuen Staatsschutz- und Nachrichtendienst-Gesetzes stehen, skizzieren: Trennung in Staatsschutz und Nachrichtendienst – neue Schwerpunkte, die da gesetzt wurden –; Stärkung des Aufgabenfeldes Nachrichtendienst, weil dieser Teil eben in der internationalen Zusammenarbeit so wichtig ist; Stärkung der parlamentarischen Kontrolle – ein essenzieller Punkt, auch klar in diesem neuen Gesetz festgelegt –; Professionalisierung der Ausbildung in diesem Bereich – für Staatsschützer, für Menschen, die im Nachrichtendienst arbeiten; und – auch das muss an dieser Stelle erwähnt werden – eine massive Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen und der Sicherheitsüberprüfungen, international höchster Standard, dank diesem neuen Gesetz, dank der professionellen Arbeit in diesem Bereich. (Abg. Kickl – erheitert –: Wie war’s denn vorher? Wie war’s denn vorher?)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Es ist also durch exzellente Arbeit und auch durch Ihre Unterstützung eine grundlegende Reform des Verfassungsschutzes gelungen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Deimek: Niemand ...!
Wir wollen keine Massenüberwachung, weder die Polizei und schon gar nicht ich. Das wollen wir nicht, dazu haben wir gar nicht die Möglichkeiten, aber es ist Aufgabe der Polizei – und dazu bekennt sich die Polizei (Abg. Deimek: Niemand ...!) –, für die Sicherheit der Menschen in diesem Land da zu sein. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Wir wollen keine Massenüberwachung, weder die Polizei und schon gar nicht ich. Das wollen wir nicht, dazu haben wir gar nicht die Möglichkeiten, aber es ist Aufgabe der Polizei – und dazu bekennt sich die Polizei (Abg. Deimek: Niemand ...!) –, für die Sicherheit der Menschen in diesem Land da zu sein. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP.
Wenn sie das aber tun soll – das tut sie und das will sie tun –, dann muss man ihr auch zeitgemäße Möglichkeiten geben, das zu tun. Das Rad der Zeit hat sich eben weitergedreht. Die alte Telefonie gibt es auch noch, ja, und da haben wir die Möglichkeiten. Bei der neuen Telefonie aber, der Internettelefonie, hat die Polizei, hat der Staatsschutz noch nicht die Möglichkeiten. Es geht nicht um Massenüberwachung, sondern darum, Terror abzuwehren und letztendlich auch Spionage zu verhindern. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Daher ersuche ich das Hohe Haus, ersuche ich Sie alle, meine sehr geehrten Damen und Herren: Geben wir der Polizei, geben wir unserer Polizei das Vertrauen, das sie tagtäglich rechtfertigt und damit verdient! Geben wir der Polizei auch diese Möglichkeiten, die es braucht, damit die Polizei für die Sicherheit unseres Landes sorgen kann, damit die Polizei für die Sicherheit der Menschen in diesem Land sorgen kann. – Vielen Dank dafür. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Der Redner stellt eine Tafel auf das Redner:innenpult, auf der Harald Vilimsky, Heinz-Christian Strache und Norbert Hofer auf dem Roten Platz in Moskau sowie die vor Wladimir Putin knicksende Karin Kneissl zu sehen sind. – Abg. Disoski: Fürs Familienalbum der FPÖ! – Abg. Kickl: Die Edtstadler haben S’ vergessen!
Abgeordneter Dr. Reinhold Lopatka (ÖVP): Herr Präsident! (Der Redner stellt eine Tafel auf das Redner:innenpult, auf der Harald Vilimsky, Heinz-Christian Strache und Norbert Hofer auf dem Roten Platz in Moskau sowie die vor Wladimir Putin knicksende Karin Kneissl zu sehen sind. – Abg. Disoski: Fürs Familienalbum der FPÖ! – Abg. Kickl: Die Edtstadler haben S’ vergessen!) – Klubobmann Kickl ist übernervös. (Heiterkeit des Redners. – Abg. Belakowitsch: Warum? Der ist ja gar nicht drauf!)
Heiterkeit des Redners. – Abg. Belakowitsch: Warum? Der ist ja gar nicht drauf!
Abgeordneter Dr. Reinhold Lopatka (ÖVP): Herr Präsident! (Der Redner stellt eine Tafel auf das Redner:innenpult, auf der Harald Vilimsky, Heinz-Christian Strache und Norbert Hofer auf dem Roten Platz in Moskau sowie die vor Wladimir Putin knicksende Karin Kneissl zu sehen sind. – Abg. Disoski: Fürs Familienalbum der FPÖ! – Abg. Kickl: Die Edtstadler haben S’ vergessen!) – Klubobmann Kickl ist übernervös. (Heiterkeit des Redners. – Abg. Belakowitsch: Warum? Der ist ja gar nicht drauf!)
Abg. Kickl: Die Frau Edtstadler haben Sie vergessen!
Bevor ich noch ein Wort sage, meint er, dass ich jemanden vergessen habe. (Abg. Kickl: Die Frau Edtstadler haben Sie vergessen!) Ich hoffe, Sie kennen diese Herren da, am Roten Platz, sowie die Dame, die mit Präsidenten Putin tanzt, denn Sie vergessen ja alles, wie ich gemerkt habe. (Abg. Amesbauer: Meinen Sie die Edtstadler?)
Abg. Amesbauer: Meinen Sie die Edtstadler?
Bevor ich noch ein Wort sage, meint er, dass ich jemanden vergessen habe. (Abg. Kickl: Die Frau Edtstadler haben Sie vergessen!) Ich hoffe, Sie kennen diese Herren da, am Roten Platz, sowie die Dame, die mit Präsidenten Putin tanzt, denn Sie vergessen ja alles, wie ich gemerkt habe. (Abg. Amesbauer: Meinen Sie die Edtstadler?)
Abg. Amesbauer: Haben Sie sich nicht mit dem Chef vom FSB getroffen in Moskau ...? – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Amesbauer: Da gibt’s auch ein Foto!
Sie sind schmerzbefreit in Bezug auf das Bild, das Sie hier abgeben – wir nicht! (Abg. Amesbauer: Haben Sie sich nicht mit dem Chef vom FSB getroffen in Moskau ...? – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Amesbauer: Da gibt’s auch ein Foto!) Ja, Sie sind da schmerzbefreit, meine Damen und Herren, wir nicht. Ob am Roten Platz, wo Sie den Freundschaftsvertrag gefeiert haben – ich hoffe, dass Präsident Hofer sich noch daran erinnern kann (Abg. Kickl: Die größten Pharisäer auf dieser Welt sind die ÖVPler! Es darf gegähnt werden!) –, oder auch beim Tanz mit Putin, Ihnen ist das egal, aber es zeigt einfach: Tag für Tag, von früh bis spät, machen Sie die Europäische Union zu Ihrem Feindbild.
Abg. Kickl: Die größten Pharisäer auf dieser Welt sind die ÖVPler! Es darf gegähnt werden!
Sie sind schmerzbefreit in Bezug auf das Bild, das Sie hier abgeben – wir nicht! (Abg. Amesbauer: Haben Sie sich nicht mit dem Chef vom FSB getroffen in Moskau ...? – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Amesbauer: Da gibt’s auch ein Foto!) Ja, Sie sind da schmerzbefreit, meine Damen und Herren, wir nicht. Ob am Roten Platz, wo Sie den Freundschaftsvertrag gefeiert haben – ich hoffe, dass Präsident Hofer sich noch daran erinnern kann (Abg. Kickl: Die größten Pharisäer auf dieser Welt sind die ÖVPler! Es darf gegähnt werden!) –, oder auch beim Tanz mit Putin, Ihnen ist das egal, aber es zeigt einfach: Tag für Tag, von früh bis spät, machen Sie die Europäische Union zu Ihrem Feindbild.
Abg. Kickl: Der größte Freundschaftsvertrag ist der Gasvertrag, den Sie abgeschlossen haben!
verdienen, verdienen wir durch Exporte (Abg. Kickl: Der größte Freundschaftsvertrag ist der Gasvertrag, den Sie abgeschlossen haben!), 70 Prozent davon gehen in die Europäische Union. Das ist die Grundlage für unseren Wohlstand. (Abg. Kassegger: Wer hat den Gasvertrag mit den Russen abgeschlossen, Herr Kollege?) Gefährden Sie nicht den Wohlstand der Österreicherinnen und Österreicher! Die Sicherheit haben Sie schon gefährdet, meine Damen und Herren! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Kassegger: Wer hat den Gasvertrag mit den Russen abgeschlossen, Herr Kollege?
verdienen, verdienen wir durch Exporte (Abg. Kickl: Der größte Freundschaftsvertrag ist der Gasvertrag, den Sie abgeschlossen haben!), 70 Prozent davon gehen in die Europäische Union. Das ist die Grundlage für unseren Wohlstand. (Abg. Kassegger: Wer hat den Gasvertrag mit den Russen abgeschlossen, Herr Kollege?) Gefährden Sie nicht den Wohlstand der Österreicherinnen und Österreicher! Die Sicherheit haben Sie schon gefährdet, meine Damen und Herren! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
verdienen, verdienen wir durch Exporte (Abg. Kickl: Der größte Freundschaftsvertrag ist der Gasvertrag, den Sie abgeschlossen haben!), 70 Prozent davon gehen in die Europäische Union. Das ist die Grundlage für unseren Wohlstand. (Abg. Kassegger: Wer hat den Gasvertrag mit den Russen abgeschlossen, Herr Kollege?) Gefährden Sie nicht den Wohlstand der Österreicherinnen und Österreicher! Die Sicherheit haben Sie schon gefährdet, meine Damen und Herren! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Kickl: Wenn das einmal alles aufkommt, was Sie am Kerbholz haben, dann könnt ihr zusperren!
Am 9. März dieses Jahres wird in einer renommierten, weltweit erscheinenden Wochenzeitung (Abg. Kickl: Wenn das einmal alles aufkommt, was Sie am Kerbholz haben, dann könnt ihr zusperren!), im „Economist“, die AfD gemeinsam mit der FPÖ im Rahmen einer Beleuchtung aller Parteien am rechten Rand als besonders russlandnahe ausgewiesen (Abg. Kickl: Merken Sie eigentlich, wie lächerlich Sie sind?), und auch als die beiden Parteien, heißt es da wörtlich, die einen Austritt aus der EU vorbereiten. They „are still keen on leaving“, heißt es da. – Da wundert es mich nicht, wenn Beobachter hier im Land wie die beiden „Profil“-Redakteure, die eine Biografie über Sie geschrieben haben, einen so richtigen Titel wählen. Der Titel heißt nämlich: „Kickl und die Zerstörung Europas“. (Abg. Steger: ... gutbezahlt ...! – Abg. Kassegger: Das macht schon die von der Leyen, Ihre Freundin!) „Kickl und die Zerstörung Europas“ – genau darum geht es Ihnen, Herr Klubobmann Kickl! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kassegger: Das erledigt schon Frau von der Leyen, Ihre beste ÖVP-Freundin!)
Abg. Kickl: Merken Sie eigentlich, wie lächerlich Sie sind?
Am 9. März dieses Jahres wird in einer renommierten, weltweit erscheinenden Wochenzeitung (Abg. Kickl: Wenn das einmal alles aufkommt, was Sie am Kerbholz haben, dann könnt ihr zusperren!), im „Economist“, die AfD gemeinsam mit der FPÖ im Rahmen einer Beleuchtung aller Parteien am rechten Rand als besonders russlandnahe ausgewiesen (Abg. Kickl: Merken Sie eigentlich, wie lächerlich Sie sind?), und auch als die beiden Parteien, heißt es da wörtlich, die einen Austritt aus der EU vorbereiten. They „are still keen on leaving“, heißt es da. – Da wundert es mich nicht, wenn Beobachter hier im Land wie die beiden „Profil“-Redakteure, die eine Biografie über Sie geschrieben haben, einen so richtigen Titel wählen. Der Titel heißt nämlich: „Kickl und die Zerstörung Europas“. (Abg. Steger: ... gutbezahlt ...! – Abg. Kassegger: Das macht schon die von der Leyen, Ihre Freundin!) „Kickl und die Zerstörung Europas“ – genau darum geht es Ihnen, Herr Klubobmann Kickl! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kassegger: Das erledigt schon Frau von der Leyen, Ihre beste ÖVP-Freundin!)
Abg. Steger: ... gutbezahlt ...! – Abg. Kassegger: Das macht schon die von der Leyen, Ihre Freundin!
Am 9. März dieses Jahres wird in einer renommierten, weltweit erscheinenden Wochenzeitung (Abg. Kickl: Wenn das einmal alles aufkommt, was Sie am Kerbholz haben, dann könnt ihr zusperren!), im „Economist“, die AfD gemeinsam mit der FPÖ im Rahmen einer Beleuchtung aller Parteien am rechten Rand als besonders russlandnahe ausgewiesen (Abg. Kickl: Merken Sie eigentlich, wie lächerlich Sie sind?), und auch als die beiden Parteien, heißt es da wörtlich, die einen Austritt aus der EU vorbereiten. They „are still keen on leaving“, heißt es da. – Da wundert es mich nicht, wenn Beobachter hier im Land wie die beiden „Profil“-Redakteure, die eine Biografie über Sie geschrieben haben, einen so richtigen Titel wählen. Der Titel heißt nämlich: „Kickl und die Zerstörung Europas“. (Abg. Steger: ... gutbezahlt ...! – Abg. Kassegger: Das macht schon die von der Leyen, Ihre Freundin!) „Kickl und die Zerstörung Europas“ – genau darum geht es Ihnen, Herr Klubobmann Kickl! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kassegger: Das erledigt schon Frau von der Leyen, Ihre beste ÖVP-Freundin!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kassegger: Das erledigt schon Frau von der Leyen, Ihre beste ÖVP-Freundin!
Am 9. März dieses Jahres wird in einer renommierten, weltweit erscheinenden Wochenzeitung (Abg. Kickl: Wenn das einmal alles aufkommt, was Sie am Kerbholz haben, dann könnt ihr zusperren!), im „Economist“, die AfD gemeinsam mit der FPÖ im Rahmen einer Beleuchtung aller Parteien am rechten Rand als besonders russlandnahe ausgewiesen (Abg. Kickl: Merken Sie eigentlich, wie lächerlich Sie sind?), und auch als die beiden Parteien, heißt es da wörtlich, die einen Austritt aus der EU vorbereiten. They „are still keen on leaving“, heißt es da. – Da wundert es mich nicht, wenn Beobachter hier im Land wie die beiden „Profil“-Redakteure, die eine Biografie über Sie geschrieben haben, einen so richtigen Titel wählen. Der Titel heißt nämlich: „Kickl und die Zerstörung Europas“. (Abg. Steger: ... gutbezahlt ...! – Abg. Kassegger: Das macht schon die von der Leyen, Ihre Freundin!) „Kickl und die Zerstörung Europas“ – genau darum geht es Ihnen, Herr Klubobmann Kickl! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kassegger: Das erledigt schon Frau von der Leyen, Ihre beste ÖVP-Freundin!)
Abg. Belakowitsch: Das können S’ auch sicher ...! – Zwischenruf der Abg. Steger.
Als Zerstörer haben Sie ja schon einen Ruf, denn Sie haben bewusst das BVT zerstört. Sie wissen es, denn Sie sind in Wirklichkeit damals hinter dieser widerrechtlichen Hausdurchsuchung gestanden. (Abg. Belakowitsch: Das können S’ auch sicher ...! – Zwischenruf der Abg. Steger.)
Abg. Amesbauer: Was? ...! – Zwischenruf des Abg. Kickl
Ich kann eine lange Liste aufzählen, die in allen internationalen Medien immer wieder genannt wird: Ihre offiziellen Reisen, immer wieder nach Russland (Abg. Amesbauer: Was? ...! – Zwischenruf des Abg. Kickl), zum Beispiel 2017 von Jenewein, Ihrem engen Mitarbeiter, damals Sicherheitssprecher Jenewein (Abg. Belakowitsch: ... kein Wort ...!), der eine offizielle Reise auf die Krim unternommen hat. Lesen Sie in der „Washington Post“ nach, da ist das genau nachgezeichnet! (Heiterkeit des Abg. Wurm. – Abg. Kickl: Sie waren ja noch nie in Moskau! – Zwischenruf des Abg. Deimek.) Diese renommierte Zeitung nimmt Bezug auf Hunderte Seiten von Dokumenten. (Anhaltender Widerspruch bei der FPÖ.) – Ja, das ärgert Sie sehr. Jenewein: Das war eine offizielle Reise auf die Krim! Na, was wollte man damit signalisieren? – Natürlich dass die Krim immer schon ein Teil von Russland war!
Abg. Belakowitsch: ... kein Wort ...!
Ich kann eine lange Liste aufzählen, die in allen internationalen Medien immer wieder genannt wird: Ihre offiziellen Reisen, immer wieder nach Russland (Abg. Amesbauer: Was? ...! – Zwischenruf des Abg. Kickl), zum Beispiel 2017 von Jenewein, Ihrem engen Mitarbeiter, damals Sicherheitssprecher Jenewein (Abg. Belakowitsch: ... kein Wort ...!), der eine offizielle Reise auf die Krim unternommen hat. Lesen Sie in der „Washington Post“ nach, da ist das genau nachgezeichnet! (Heiterkeit des Abg. Wurm. – Abg. Kickl: Sie waren ja noch nie in Moskau! – Zwischenruf des Abg. Deimek.) Diese renommierte Zeitung nimmt Bezug auf Hunderte Seiten von Dokumenten. (Anhaltender Widerspruch bei der FPÖ.) – Ja, das ärgert Sie sehr. Jenewein: Das war eine offizielle Reise auf die Krim! Na, was wollte man damit signalisieren? – Natürlich dass die Krim immer schon ein Teil von Russland war!
Heiterkeit des Abg. Wurm. – Abg. Kickl: Sie waren ja noch nie in Moskau! – Zwischenruf des Abg. Deimek.
Ich kann eine lange Liste aufzählen, die in allen internationalen Medien immer wieder genannt wird: Ihre offiziellen Reisen, immer wieder nach Russland (Abg. Amesbauer: Was? ...! – Zwischenruf des Abg. Kickl), zum Beispiel 2017 von Jenewein, Ihrem engen Mitarbeiter, damals Sicherheitssprecher Jenewein (Abg. Belakowitsch: ... kein Wort ...!), der eine offizielle Reise auf die Krim unternommen hat. Lesen Sie in der „Washington Post“ nach, da ist das genau nachgezeichnet! (Heiterkeit des Abg. Wurm. – Abg. Kickl: Sie waren ja noch nie in Moskau! – Zwischenruf des Abg. Deimek.) Diese renommierte Zeitung nimmt Bezug auf Hunderte Seiten von Dokumenten. (Anhaltender Widerspruch bei der FPÖ.) – Ja, das ärgert Sie sehr. Jenewein: Das war eine offizielle Reise auf die Krim! Na, was wollte man damit signalisieren? – Natürlich dass die Krim immer schon ein Teil von Russland war!
Anhaltender Widerspruch bei der FPÖ.
Ich kann eine lange Liste aufzählen, die in allen internationalen Medien immer wieder genannt wird: Ihre offiziellen Reisen, immer wieder nach Russland (Abg. Amesbauer: Was? ...! – Zwischenruf des Abg. Kickl), zum Beispiel 2017 von Jenewein, Ihrem engen Mitarbeiter, damals Sicherheitssprecher Jenewein (Abg. Belakowitsch: ... kein Wort ...!), der eine offizielle Reise auf die Krim unternommen hat. Lesen Sie in der „Washington Post“ nach, da ist das genau nachgezeichnet! (Heiterkeit des Abg. Wurm. – Abg. Kickl: Sie waren ja noch nie in Moskau! – Zwischenruf des Abg. Deimek.) Diese renommierte Zeitung nimmt Bezug auf Hunderte Seiten von Dokumenten. (Anhaltender Widerspruch bei der FPÖ.) – Ja, das ärgert Sie sehr. Jenewein: Das war eine offizielle Reise auf die Krim! Na, was wollte man damit signalisieren? – Natürlich dass die Krim immer schon ein Teil von Russland war!
Abg. Kickl: Ja, was ist das für eine Zeitung? Sagen Sie das dazu, was das für eine Zeitung ist! – Zwischenruf des Abg. Stefan. – Abg. Michael Hammer: Ja, das ist nicht Unzensuriert! Das ist eine Zeitung – das ist richtig!
Zu Ihrem Freundschaftsvertrag mit Einiges Russland: Letzten Samstag nennt die deutsche Zeitung „Die Zeit“ Ihre Partei die „Schwesterpartei“ von Einiges Russland. Die Schwesterpartei der FPÖ ist Einiges Russland. (Abg. Kickl: Ja, was ist das für eine Zeitung? Sagen Sie das dazu, was das für eine Zeitung ist! – Zwischenruf des Abg. Stefan. – Abg. Michael Hammer: Ja, das ist nicht Unzensuriert! Das ist eine Zeitung – das ist richtig!) – Ja, ja, das tut Ihnen weh; es tut Ihnen weh, dass Sie unter dieser Beobachtung stehen. (Abg. Kassegger: Woher wollen Sie wissen, was uns wehtut, Herr Kollege?) Das ist nicht meine Feststellung, sondern wird weltweit so gesehen, und der beste Beweis ist ja überhaupt der Wohnsitzwechsel von Kneissl nach Russland. Ich weiß nicht, wann Sie ihr folgen wollen und ob Sie ihr folgen wollen (Abg. Kickl: Nein, ich habe das nicht vor, aber ...!), aber es wäre nicht schlecht für Österreich, sage ich Ihnen, es wäre nicht schlecht für Österreich! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.) Ihre außenpolitische Sprecherin, die heute noch zu Wort kommt, hat schon einen Wohnsitzwechsel nach Ungarn beantragt. (Abg. Stefan: ... Ministerin ... geblieben?
Abg. Kassegger: Woher wollen Sie wissen, was uns wehtut, Herr Kollege?
Zu Ihrem Freundschaftsvertrag mit Einiges Russland: Letzten Samstag nennt die deutsche Zeitung „Die Zeit“ Ihre Partei die „Schwesterpartei“ von Einiges Russland. Die Schwesterpartei der FPÖ ist Einiges Russland. (Abg. Kickl: Ja, was ist das für eine Zeitung? Sagen Sie das dazu, was das für eine Zeitung ist! – Zwischenruf des Abg. Stefan. – Abg. Michael Hammer: Ja, das ist nicht Unzensuriert! Das ist eine Zeitung – das ist richtig!) – Ja, ja, das tut Ihnen weh; es tut Ihnen weh, dass Sie unter dieser Beobachtung stehen. (Abg. Kassegger: Woher wollen Sie wissen, was uns wehtut, Herr Kollege?) Das ist nicht meine Feststellung, sondern wird weltweit so gesehen, und der beste Beweis ist ja überhaupt der Wohnsitzwechsel von Kneissl nach Russland. Ich weiß nicht, wann Sie ihr folgen wollen und ob Sie ihr folgen wollen (Abg. Kickl: Nein, ich habe das nicht vor, aber ...!), aber es wäre nicht schlecht für Österreich, sage ich Ihnen, es wäre nicht schlecht für Österreich! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.) Ihre außenpolitische Sprecherin, die heute noch zu Wort kommt, hat schon einen Wohnsitzwechsel nach Ungarn beantragt. (Abg. Stefan: ... Ministerin ... geblieben?
Abg. Kickl: Nein, ich habe das nicht vor, aber ...!
Zu Ihrem Freundschaftsvertrag mit Einiges Russland: Letzten Samstag nennt die deutsche Zeitung „Die Zeit“ Ihre Partei die „Schwesterpartei“ von Einiges Russland. Die Schwesterpartei der FPÖ ist Einiges Russland. (Abg. Kickl: Ja, was ist das für eine Zeitung? Sagen Sie das dazu, was das für eine Zeitung ist! – Zwischenruf des Abg. Stefan. – Abg. Michael Hammer: Ja, das ist nicht Unzensuriert! Das ist eine Zeitung – das ist richtig!) – Ja, ja, das tut Ihnen weh; es tut Ihnen weh, dass Sie unter dieser Beobachtung stehen. (Abg. Kassegger: Woher wollen Sie wissen, was uns wehtut, Herr Kollege?) Das ist nicht meine Feststellung, sondern wird weltweit so gesehen, und der beste Beweis ist ja überhaupt der Wohnsitzwechsel von Kneissl nach Russland. Ich weiß nicht, wann Sie ihr folgen wollen und ob Sie ihr folgen wollen (Abg. Kickl: Nein, ich habe das nicht vor, aber ...!), aber es wäre nicht schlecht für Österreich, sage ich Ihnen, es wäre nicht schlecht für Österreich! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.) Ihre außenpolitische Sprecherin, die heute noch zu Wort kommt, hat schon einen Wohnsitzwechsel nach Ungarn beantragt. (Abg. Stefan: ... Ministerin ... geblieben?
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Zu Ihrem Freundschaftsvertrag mit Einiges Russland: Letzten Samstag nennt die deutsche Zeitung „Die Zeit“ Ihre Partei die „Schwesterpartei“ von Einiges Russland. Die Schwesterpartei der FPÖ ist Einiges Russland. (Abg. Kickl: Ja, was ist das für eine Zeitung? Sagen Sie das dazu, was das für eine Zeitung ist! – Zwischenruf des Abg. Stefan. – Abg. Michael Hammer: Ja, das ist nicht Unzensuriert! Das ist eine Zeitung – das ist richtig!) – Ja, ja, das tut Ihnen weh; es tut Ihnen weh, dass Sie unter dieser Beobachtung stehen. (Abg. Kassegger: Woher wollen Sie wissen, was uns wehtut, Herr Kollege?) Das ist nicht meine Feststellung, sondern wird weltweit so gesehen, und der beste Beweis ist ja überhaupt der Wohnsitzwechsel von Kneissl nach Russland. Ich weiß nicht, wann Sie ihr folgen wollen und ob Sie ihr folgen wollen (Abg. Kickl: Nein, ich habe das nicht vor, aber ...!), aber es wäre nicht schlecht für Österreich, sage ich Ihnen, es wäre nicht schlecht für Österreich! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.) Ihre außenpolitische Sprecherin, die heute noch zu Wort kommt, hat schon einen Wohnsitzwechsel nach Ungarn beantragt. (Abg. Stefan: ... Ministerin ... geblieben?
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Schlusssatz von meiner Seite: Die Freunde Putins in Österreich – FPÖ, meine Damen und Herren – können alles abstreiten und leugnen. Die Fakten bleiben: Sie haben sich Europa abgewandt und Russland zugewandt. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Steger: ... weniger bei der Wahl!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Einwallner. – Bitte. (Abg. Steger: ... weniger bei der Wahl!)
Abg. Kickl – auf seinem Sitzplatz zwei verschiedene Fotos aufstellend; auf dem einen ist Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend, auf dem anderen Wolfgang Sobotka neben Jan Marsalek sitzend zu sehen –: Damit wir auch eines da haben! – Abg. Michael Hammer: Ja, bei dir war er im Büro! – Abg. Kickl: Nein, war er nicht! – Abg. Michael Hammer: Ja sicher war er! Ja sicher! Werden wir noch eine Falschaussage zusammenbringen!
Abgeordneter Ing. Reinhold Einwallner (SPÖ): Herr Präsident! Meine sehr geschätzten Damen und Herren! (Abg. Kickl – auf seinem Sitzplatz zwei verschiedene Fotos aufstellend; auf dem einen ist Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend, auf dem anderen Wolfgang Sobotka neben Jan Marsalek sitzend zu sehen –: Damit wir auch eines da haben! – Abg. Michael Hammer: Ja, bei dir war er im Büro! – Abg. Kickl: Nein, war er nicht! – Abg. Michael Hammer: Ja sicher war er! Ja sicher! Werden wir noch eine Falschaussage zusammenbringen!) Die Enthüllungen der letzten Tage machen durchaus betroffen. Jeden Tag kommen neue Details dieses Spionageskandals an die Oberfläche, und ja, sie führen zu einer massiven Verunsicherung, zu einem enormen Vertrauensverlust, weil sich diese Spionagenetzwerke ganz offenbar ungehindert breitmachen konnten.
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kassegger: Ja, ÖVP: 22 Jahre; FPÖ: eineinhalb Jahre!
Man muss aber eines schon ganz klar benennen: Wer trägt denn seit über 24 Jahren die Verantwortung im Innenministerium? – Es sind genau zwei Parteien, die die Verantwortung im Innenministerium hatten: Das ist die ÖVP und das ist die FPÖ, meine Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kassegger: Ja, ÖVP: 22 Jahre; FPÖ: eineinhalb Jahre!) ÖVP und FPÖ tragen seit 24 Jahren die Verantwortung und machen jetzt ein Schauspiel der unwürdigen Art. Sie schieben die politische Verantwortung ab und schieben sie hin und her. – Das ist wirklich ein unwürdiges Schauspiel, das Sie hier treiben, meine
Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der FPÖ: Habt ihr jetzt auf Bruderschaft getrunken? – Abg. Michael Hammer: Bei dir ist es auch gescheiter, wenn du wieder im Landtag sitzt!
Damen und Herren! (Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der FPÖ: Habt ihr jetzt auf Bruderschaft getrunken? – Abg. Michael Hammer: Bei dir ist es auch gescheiter, wenn du wieder im Landtag sitzt!)
Abg. Kickl: Danke, dass Sie das zitieren!
Ja, selbstverständlich: Die unrechtmäßige Hausdurchsuchung im BVT unter Innenminister Kickl hat großen Schaden verursacht; aber was war denn damals die Reaktion der ÖVP darauf? – Nicht die Empörung von heute; nein, ganz im Gegenteil: Die ÖVP ist mit einer Presseaussendung des Bundeskanzlers Nehammer ausgerückt (Abg. Kickl: Danke, dass Sie das zitieren!), der sagte, es war alles akkordiert und es ist total in Ordnung. – Das war damals die Reaktion der ÖVP, und das zeigt schon das Doppelspiel dieser Parteien hier heute. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Nein, nicht von beiden!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Nein, nicht von beiden!
Ja, selbstverständlich: Die unrechtmäßige Hausdurchsuchung im BVT unter Innenminister Kickl hat großen Schaden verursacht; aber was war denn damals die Reaktion der ÖVP darauf? – Nicht die Empörung von heute; nein, ganz im Gegenteil: Die ÖVP ist mit einer Presseaussendung des Bundeskanzlers Nehammer ausgerückt (Abg. Kickl: Danke, dass Sie das zitieren!), der sagte, es war alles akkordiert und es ist total in Ordnung. – Das war damals die Reaktion der ÖVP, und das zeigt schon das Doppelspiel dieser Parteien hier heute. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Nein, nicht von beiden!)
Abg. Kickl: Das passt euch nicht!
Ganz paradox wird es, Herr Klubobmann Kickl – weil Sie jetzt so lautstark hier dazwischenrufen –, ganz paradox wird es, wenn Sie jetzt Aufklärung fordern. (Abg. Kickl: Das passt euch nicht!) Aber halt erst nach der Nationalratswahl, erst nach der Wahl wollen Sie Aufklärung! (Abg. Kickl: Ja, weil’s vorher nicht geht!) – Ja sicher nicht, Herr Kickl, sicherlich nicht! (Abg. Kickl: Wissen Sie, was ein Kalender ist? – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Kickl: Ja, weil’s vorher nicht geht!
Ganz paradox wird es, Herr Klubobmann Kickl – weil Sie jetzt so lautstark hier dazwischenrufen –, ganz paradox wird es, wenn Sie jetzt Aufklärung fordern. (Abg. Kickl: Das passt euch nicht!) Aber halt erst nach der Nationalratswahl, erst nach der Wahl wollen Sie Aufklärung! (Abg. Kickl: Ja, weil’s vorher nicht geht!) – Ja sicher nicht, Herr Kickl, sicherlich nicht! (Abg. Kickl: Wissen Sie, was ein Kalender ist? – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Kickl: Wissen Sie, was ein Kalender ist? – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Beifall bei der SPÖ.
Ganz paradox wird es, Herr Klubobmann Kickl – weil Sie jetzt so lautstark hier dazwischenrufen –, ganz paradox wird es, wenn Sie jetzt Aufklärung fordern. (Abg. Kickl: Das passt euch nicht!) Aber halt erst nach der Nationalratswahl, erst nach der Wahl wollen Sie Aufklärung! (Abg. Kickl: Ja, weil’s vorher nicht geht!) – Ja sicher nicht, Herr Kickl, sicherlich nicht! (Abg. Kickl: Wissen Sie, was ein Kalender ist? – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Kickl: Wissen Sie, was ein Kalender ist?
Das würde Ihnen so passen, Herr Kickl: jetzt alles unter den Teppich zu kehren und sich dann irgendwann einmal um Aufklärung zu kümmern, am Sankt-Nimmerleins-Tag wahrscheinlich, meine Damen und Herren! (Abg. Kickl: Wissen Sie, was ein Kalender ist?) Das würde Ihnen so passen, aber das wird es nicht spielen. (Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der ÖVP. – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen.)
Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der ÖVP. – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen.
Das würde Ihnen so passen, Herr Kickl: jetzt alles unter den Teppich zu kehren und sich dann irgendwann einmal um Aufklärung zu kümmern, am Sankt-Nimmerleins-Tag wahrscheinlich, meine Damen und Herren! (Abg. Kickl: Wissen Sie, was ein Kalender ist?) Das würde Ihnen so passen, aber das wird es nicht spielen. (Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der ÖVP. – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen.)
Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.
Was es jetzt braucht, meine Damen und Herren, ist sofortige Aufklärung, es braucht sofort Transparenz und sofort Kontrolle, und das werden wir machen. (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Kickl: Na, die werden beeindruckt sein!
(Abg. Kickl: Na, die werden beeindruckt sein!), die wir mit der Reform des BVTs implementiert haben. Wir setzen diesen klaren Kontrollauftrag (Abg. Kickl: Merken Sie eigentlich gar nicht, wie die ÖVP Sie alle verarscht?), weil wir jetzt wissen müssen: Wie resilient ist die DSN gegen solche Spionagenetzwerke? (Abg. Michael Hammer: Nervös ist er! Nervös ist er, sehr gut! – Abg. Strasser: Da wird es eng! Da wird es eng! – Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) Das ist jetzt ein ganz entscheidender und wichtiger Punkt.
Abg. Kickl: Merken Sie eigentlich gar nicht, wie die ÖVP Sie alle verarscht?
(Abg. Kickl: Na, die werden beeindruckt sein!), die wir mit der Reform des BVTs implementiert haben. Wir setzen diesen klaren Kontrollauftrag (Abg. Kickl: Merken Sie eigentlich gar nicht, wie die ÖVP Sie alle verarscht?), weil wir jetzt wissen müssen: Wie resilient ist die DSN gegen solche Spionagenetzwerke? (Abg. Michael Hammer: Nervös ist er! Nervös ist er, sehr gut! – Abg. Strasser: Da wird es eng! Da wird es eng! – Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) Das ist jetzt ein ganz entscheidender und wichtiger Punkt.
Abg. Michael Hammer: Nervös ist er! Nervös ist er, sehr gut! – Abg. Strasser: Da wird es eng! Da wird es eng! – Zwischenruf des Abg. Amesbauer.
(Abg. Kickl: Na, die werden beeindruckt sein!), die wir mit der Reform des BVTs implementiert haben. Wir setzen diesen klaren Kontrollauftrag (Abg. Kickl: Merken Sie eigentlich gar nicht, wie die ÖVP Sie alle verarscht?), weil wir jetzt wissen müssen: Wie resilient ist die DSN gegen solche Spionagenetzwerke? (Abg. Michael Hammer: Nervös ist er! Nervös ist er, sehr gut! – Abg. Strasser: Da wird es eng! Da wird es eng! – Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) Das ist jetzt ein ganz entscheidender und wichtiger Punkt.
Abg. Michael Hammer: ... gut abgereift!
Ja, wir sind auch für eine Verschärfung des Spionageparagraphen. Im Übrigen liegt ein Antrag dazu von NEOS und SPÖ seit über drei Jahren im Parlament. (Abg. Michael Hammer: ... gut abgereift!) Da muss man sich halt die Frage stellen: Was hat die grüne Justizministerin in diesen drei Jahren gemacht? – Sie hat halt auch nichts gemacht. Jetzt wird man plötzlich aktiv in Sachen Spionageparagraph, aber ein Antrag dazu ist drei Jahre lang hier im Haus gelegen, und es ist nichts passiert. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ja, wir sind auch für eine Verschärfung des Spionageparagraphen. Im Übrigen liegt ein Antrag dazu von NEOS und SPÖ seit über drei Jahren im Parlament. (Abg. Michael Hammer: ... gut abgereift!) Da muss man sich halt die Frage stellen: Was hat die grüne Justizministerin in diesen drei Jahren gemacht? – Sie hat halt auch nichts gemacht. Jetzt wird man plötzlich aktiv in Sachen Spionageparagraph, aber ein Antrag dazu ist drei Jahre lang hier im Haus gelegen, und es ist nichts passiert. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.
Das Einzige, das dieser Regierung ganz offenbar zu diesem Thema einfällt, sind neue Befugnisse für den Nachrichtendienst. Das ist die einzige Antwort, die die ÖVP und die Grünen jetzt haben, und da muss man halt auch ganz klar sagen, was das bedeutet und was das ist: Das ist Massenüberwachung! Ganz egal, wie Sie es nennen, Herr Innenminister, es ist Massenüberwachung, und dazu gibt es ein ganz, ganz klares Nein der SPÖ! Keine Massenüberwachung, kein Bundestrojaner! (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.
Das Enttäuschendste in dieser Diskussion sind die Grünen, weil die Grünen schon wieder eingeknickt sind und jetzt plötzlich auch für die Massenüberwachung und den Bundestrojaner sind. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.) Meine Damen und Herren, so kann es nicht sein! Wir sind offenbar die Einzigen hier im Haus, die noch stehen und sagen: Wir sind gegen diese Massenüberwachungen!
Beifall bei der SPÖ.
SPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) – Es braucht jetzt die Kontrolle durch die Kontrollkommission unter Frau Prof. Zerbes! Wir brauchen einen leistungsstarken, modernen Nachrichtendienst mit einer gesamtstaatlichen Koordinierung und einer klaren politischen Verantwortung, wie wir sie immer schon gefordert haben – und all das eingebettet in eine engmaschige, gute parlamentarische Kontrolle. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Strasser – in Richtung des sich zum Redner:innenpult begebenden Abg. Amesbauer –: Der neue Hafenecker! – Abg. Michael Hammer: Russia Today!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Herr Abgeordneter Amesbauer. – Bitte. (Abg. Strasser – in Richtung des sich zum Redner:innenpult begebenden Abg. Amesbauer –: Der neue Hafenecker! – Abg. Michael Hammer: Russia Today!)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter Mag. Hannes Amesbauer, BA (FPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Bundesminister! Geschätzte Damen und Herren! Liebe Zuseher vor den Fernsehbildschirmen! Ich beginne meine Rede mit einem Wort in Richtung ÖVP, und dieses Wort heißt Doppelmoral (ein Foto, auf dem Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend zu sehen ist, in die Höhe haltend), meine sehr geehrten Damen und Herren! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Das ist aber schon Verzweiflung, was ihr heute bringt!
Stichwort Russlandkontakte: Sie kennen diese Dame: Frau Edtstadler mit Putin in Wien (Abg. Michael Hammer: Das ist aber schon Verzweiflung, was ihr heute bringt!), das war nach der Annexion der Krim – das war nach der Annexion der Krim! –, das ist noch nicht so lange her. Da hat sie noch gepostet, welche Ehre es für sie sei und wie stolz sie sei, Putin zu begleiten.
ein Foto, auf dem Wolfgang Sobotka neben Jan Marsalek sitzend zu sehen ist, in die Höhe haltend
Den Herrn hinter mir (ein Foto, auf dem Wolfgang Sobotka neben Jan Marsalek sitzend zu sehen ist, in die Höhe haltend), den kennen wir auch – auch das zum Thema Doppelmoral –, hier mit Jan Marsalek. Und wo wurde dieses Foto aufgenommen? (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.) – In Moskau – aber er hat ihn ja gar nicht gekannt. (Abgeordnete der FPÖ halten die gleichen Fotos in die Höhe.) Also wenn ein Innenminister in Moskau in der Botschaft sitzt, dann sitzt
Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.
Den Herrn hinter mir (ein Foto, auf dem Wolfgang Sobotka neben Jan Marsalek sitzend zu sehen ist, in die Höhe haltend), den kennen wir auch – auch das zum Thema Doppelmoral –, hier mit Jan Marsalek. Und wo wurde dieses Foto aufgenommen? (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.) – In Moskau – aber er hat ihn ja gar nicht gekannt. (Abgeordnete der FPÖ halten die gleichen Fotos in die Höhe.) Also wenn ein Innenminister in Moskau in der Botschaft sitzt, dann sitzt
Beifall bei der FPÖ.
neben ihm im Regelfall niemand, der ihm nicht bekannt ist. So viel zum Thema Doppelmoral! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Sind suspendiert worden, bevor ihr sie wieder ausgegraben habt! – Abg. Strasser: Der Hafenecker macht das besser!
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Zu den Ausführungen der Kollegen von der ÖVP, bei denen immer wieder der Name Ott gefallen ist: Eines vermisse ich bei Herrn Ott genauso wie bei Herrn Weiss: Diese Herrschaften haben unter schwarzen Innenministern über viele Jahre hinweg im BMI, im BVT Karriere gemacht (Abg. Michael Hammer: Sind suspendiert worden, bevor ihr sie wieder ausgegraben habt! – Abg. Strasser: Der Hafenecker macht das besser!) – übrigens auch Herr Gridling, der sich jetzt medial wieder wichtigmacht, von einer Fernsehsendung zur anderen tingelt und während dessen Direktion, unter dessen Leitung im BVT so ein Saustall entstehen konnte und auch geduldet wurde. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Zu den Ausführungen der Kollegen von der ÖVP, bei denen immer wieder der Name Ott gefallen ist: Eines vermisse ich bei Herrn Ott genauso wie bei Herrn Weiss: Diese Herrschaften haben unter schwarzen Innenministern über viele Jahre hinweg im BMI, im BVT Karriere gemacht (Abg. Michael Hammer: Sind suspendiert worden, bevor ihr sie wieder ausgegraben habt! – Abg. Strasser: Der Hafenecker macht das besser!) – übrigens auch Herr Gridling, der sich jetzt medial wieder wichtigmacht, von einer Fernsehsendung zur anderen tingelt und während dessen Direktion, unter dessen Leitung im BVT so ein Saustall entstehen konnte und auch geduldet wurde. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Ja, schauen wir einmal!
Ganz kurz, es wurde ja schon oft erklärt, zur Hausdurchsuchung im BVT – sie ist wieder von Kollegen Lopatka bemüht worden, der ja mit schlechten Umfragewerten für die EU-Wahl kämpft (Abg. Michael Hammer: Ja, schauen wir einmal!) –: Ein Innenminister kann keine Hausdurchsuchung anordnen (Abg. Maurer: Nein, da lässt man die Leute hineinspazieren, sich das dann richterlich genehmigen, genau! So ist das nämlich passiert!), das ist Aufgabe der Staatsanwaltschaft mit richterlicher Genehmigung. Frau Maurer, lesen Sie einmal die Gesetze nach!
Abg. Maurer: Nein, da lässt man die Leute hineinspazieren, sich das dann richterlich genehmigen, genau! So ist das nämlich passiert!
Ganz kurz, es wurde ja schon oft erklärt, zur Hausdurchsuchung im BVT – sie ist wieder von Kollegen Lopatka bemüht worden, der ja mit schlechten Umfragewerten für die EU-Wahl kämpft (Abg. Michael Hammer: Ja, schauen wir einmal!) –: Ein Innenminister kann keine Hausdurchsuchung anordnen (Abg. Maurer: Nein, da lässt man die Leute hineinspazieren, sich das dann richterlich genehmigen, genau! So ist das nämlich passiert!), das ist Aufgabe der Staatsanwaltschaft mit richterlicher Genehmigung. Frau Maurer, lesen Sie einmal die Gesetze nach!
Abg. Hanger: Natürlich!
Seit der Gründung des BVT unter Ernst Strasser, dem damaligen Innenminister und späteren Häfenbruder – von dem Sie, Herr Karner, übrigens der Pressesprecher waren (Bundesminister Karner: ... keine Neuheit!) –, gab es im BVT Probleme; es hat in Wahrheit nie wirklich funktioniert. Eine Zerschlagung durch Kickl gab es nicht (Abg. Hanger: Natürlich!), weil es schon kaputt war, Herr
Abg. Hanger: Natürlich!
Kollege Hanger (Abg. Hanger: Natürlich!), ruiniert von Ihren Parteifreunden im Ministerium! (Beifall bei der FPÖ. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Hanger.)
Beifall bei der FPÖ. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Hanger.
Kollege Hanger (Abg. Hanger: Natürlich!), ruiniert von Ihren Parteifreunden im Ministerium! (Beifall bei der FPÖ. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Hanger.)
Abg. Michael Hammer: Das hat er nie gesagt! – Abg. Deimek: ... Justizminister zu der Zeit?
Kollege Einwallner hat es dankenswerterweise angesprochen: Der damalige Generalsekretär der ÖVP und jetzige Bundeskanzler Nehammer hat sich sogar bemüßigt gefühlt, eine Presseaussendung hinauszuschießen und damit anzugeben, dass er eh in diese Hausdurchsuchung involviert war (Abg. Michael Hammer: Das hat er nie gesagt! – Abg. Deimek: ... Justizminister zu der Zeit?), dass das alles mit der neuen Volkspartei abgestimmt war und dass es diesbezüglich keinerlei Kritik an Innenminister Kickl gibt. Das vergessen Sie, meine Damen und Herren. (Zwischenruf des Abg. Hanger.)
Zwischenruf des Abg. Hanger.
Kollege Einwallner hat es dankenswerterweise angesprochen: Der damalige Generalsekretär der ÖVP und jetzige Bundeskanzler Nehammer hat sich sogar bemüßigt gefühlt, eine Presseaussendung hinauszuschießen und damit anzugeben, dass er eh in diese Hausdurchsuchung involviert war (Abg. Michael Hammer: Das hat er nie gesagt! – Abg. Deimek: ... Justizminister zu der Zeit?), dass das alles mit der neuen Volkspartei abgestimmt war und dass es diesbezüglich keinerlei Kritik an Innenminister Kickl gibt. Das vergessen Sie, meine Damen und Herren. (Zwischenruf des Abg. Hanger.)
Ausdrucke in die Höhe haltend – Abg. Hanger: Das hat der Jenewein hinausgespielt, glaube ich, gelt? – Ruf bei der ÖVP: Habt ihr das von Ott? – Abg. Hanger: Habt ihr das von Ott oder von Jenewein?
Jetzt komme ich zu noch etwas, nämlich zur Sicherheitsbewertung des Berner Clubs – das ist ja bekannt, dieses Dokument (Ausdrucke in die Höhe haltend – Abg. Hanger: Das hat der Jenewein hinausgespielt, glaube ich, gelt? – Ruf bei der ÖVP: Habt ihr das von Ott? – Abg. Hanger: Habt ihr das von Ott oder von Jenewein?) der europäischen Geheimdienste, eine umfangreiche Sicherheitsbewertung. Und was steht da drinnen? Dass die Hausdurchsuchung das Problem war? – Sie hatten im BVT eine schleißige Gebäudesicherheit. (Zwischenrufe der Abgeordneten Michael Hammer und Hanger.) Mitarbeiter durften private Handys in sensibelste Räume mitnehmen. Das IT-Netzwerk des BVT war mit dem Internet verbunden – eine eklatante Spionagegefahr! Die Daten der anderen - - (Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Könnten Sie (in Richtung Präsident Sobotka) einmal die Glocke läuten? Ich meine, was ist denn los?! Seid ihr nervös? – Ihr von der ÖVP seid zu Recht nervös, darum veranstaltet ihr das ganze Theater ja! (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Michael Hammer und Hanger.
Jetzt komme ich zu noch etwas, nämlich zur Sicherheitsbewertung des Berner Clubs – das ist ja bekannt, dieses Dokument (Ausdrucke in die Höhe haltend – Abg. Hanger: Das hat der Jenewein hinausgespielt, glaube ich, gelt? – Ruf bei der ÖVP: Habt ihr das von Ott? – Abg. Hanger: Habt ihr das von Ott oder von Jenewein?) der europäischen Geheimdienste, eine umfangreiche Sicherheitsbewertung. Und was steht da drinnen? Dass die Hausdurchsuchung das Problem war? – Sie hatten im BVT eine schleißige Gebäudesicherheit. (Zwischenrufe der Abgeordneten Michael Hammer und Hanger.) Mitarbeiter durften private Handys in sensibelste Räume mitnehmen. Das IT-Netzwerk des BVT war mit dem Internet verbunden – eine eklatante Spionagegefahr! Die Daten der anderen - - (Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Könnten Sie (in Richtung Präsident Sobotka) einmal die Glocke läuten? Ich meine, was ist denn los?! Seid ihr nervös? – Ihr von der ÖVP seid zu Recht nervös, darum veranstaltet ihr das ganze Theater ja! (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenrufe bei der ÖVP.
Jetzt komme ich zu noch etwas, nämlich zur Sicherheitsbewertung des Berner Clubs – das ist ja bekannt, dieses Dokument (Ausdrucke in die Höhe haltend – Abg. Hanger: Das hat der Jenewein hinausgespielt, glaube ich, gelt? – Ruf bei der ÖVP: Habt ihr das von Ott? – Abg. Hanger: Habt ihr das von Ott oder von Jenewein?) der europäischen Geheimdienste, eine umfangreiche Sicherheitsbewertung. Und was steht da drinnen? Dass die Hausdurchsuchung das Problem war? – Sie hatten im BVT eine schleißige Gebäudesicherheit. (Zwischenrufe der Abgeordneten Michael Hammer und Hanger.) Mitarbeiter durften private Handys in sensibelste Räume mitnehmen. Das IT-Netzwerk des BVT war mit dem Internet verbunden – eine eklatante Spionagegefahr! Die Daten der anderen - - (Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Könnten Sie (in Richtung Präsident Sobotka) einmal die Glocke läuten? Ich meine, was ist denn los?! Seid ihr nervös? – Ihr von der ÖVP seid zu Recht nervös, darum veranstaltet ihr das ganze Theater ja! (Beifall bei der FPÖ.)
in Richtung Präsident Sobotka
Jetzt komme ich zu noch etwas, nämlich zur Sicherheitsbewertung des Berner Clubs – das ist ja bekannt, dieses Dokument (Ausdrucke in die Höhe haltend – Abg. Hanger: Das hat der Jenewein hinausgespielt, glaube ich, gelt? – Ruf bei der ÖVP: Habt ihr das von Ott? – Abg. Hanger: Habt ihr das von Ott oder von Jenewein?) der europäischen Geheimdienste, eine umfangreiche Sicherheitsbewertung. Und was steht da drinnen? Dass die Hausdurchsuchung das Problem war? – Sie hatten im BVT eine schleißige Gebäudesicherheit. (Zwischenrufe der Abgeordneten Michael Hammer und Hanger.) Mitarbeiter durften private Handys in sensibelste Räume mitnehmen. Das IT-Netzwerk des BVT war mit dem Internet verbunden – eine eklatante Spionagegefahr! Die Daten der anderen - - (Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Könnten Sie (in Richtung Präsident Sobotka) einmal die Glocke läuten? Ich meine, was ist denn los?! Seid ihr nervös? – Ihr von der ÖVP seid zu Recht nervös, darum veranstaltet ihr das ganze Theater ja! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Jetzt komme ich zu noch etwas, nämlich zur Sicherheitsbewertung des Berner Clubs – das ist ja bekannt, dieses Dokument (Ausdrucke in die Höhe haltend – Abg. Hanger: Das hat der Jenewein hinausgespielt, glaube ich, gelt? – Ruf bei der ÖVP: Habt ihr das von Ott? – Abg. Hanger: Habt ihr das von Ott oder von Jenewein?) der europäischen Geheimdienste, eine umfangreiche Sicherheitsbewertung. Und was steht da drinnen? Dass die Hausdurchsuchung das Problem war? – Sie hatten im BVT eine schleißige Gebäudesicherheit. (Zwischenrufe der Abgeordneten Michael Hammer und Hanger.) Mitarbeiter durften private Handys in sensibelste Räume mitnehmen. Das IT-Netzwerk des BVT war mit dem Internet verbunden – eine eklatante Spionagegefahr! Die Daten der anderen - - (Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Könnten Sie (in Richtung Präsident Sobotka) einmal die Glocke läuten? Ich meine, was ist denn los?! Seid ihr nervös? – Ihr von der ÖVP seid zu Recht nervös, darum veranstaltet ihr das ganze Theater ja! (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Michael Hammer und Hanger
Die sensiblen Daten anderer europäischer Dienste waren durch diese Missstände gefährdet (Zwischenrufe der Abgeordneten Michael Hammer und Hanger) – System Poseidon –, gefährdet auch durch Beamte in Spitzenpositionen, die nicht qualifiziert waren, die nicht ausgebildet waren, die nicht sicherheitsüberprüft waren, die nicht vertrauenswürdig waren – ehemalige
Beifall bei der FPÖ.
parlamentarische Mitarbeiter der ÖVP ohne einschlägige Ausbildung, die dann Leiter der Spionageabwehr waren. Das ist das Sicherheitsproblem in Österreich, meine Damen und Herren! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Ja, das ist die Folge gewesen vom BVT-Zerstören!
Was war denn mit dem Terroranschlag – das darf man in diesem Kontext auch nicht vergessen – des Jahres 2020 (Abg. Michael Hammer: Ja, das ist die Folge gewesen vom BVT-Zerstören!), bei dem alle Informationen vorlagen? Da war Nehammer Innenminister. (Abg. Michael Hammer: Da drüben sitzt der Schuldige!) Und weil Sie behaupten, die internationale Verknüpfung hat nach Kickl nicht mehr funktioniert: Wir hatten von drei ausländischen Diensten Warnungen: von den Slowaken, von den Schweizern und aus Deutschland. Und was hat das BVT gemacht? – Nichts! Es hat diesen Anschlag nicht verhindert, der hätte verhindert werden müssen. In jedem zivilisierten Land würde der Innenminister die politische Verantwortung wahrnehmen und zurücktreten, in Österreich wird er zum Kanzler befördert.
Abg. Michael Hammer: Da drüben sitzt der Schuldige!
Was war denn mit dem Terroranschlag – das darf man in diesem Kontext auch nicht vergessen – des Jahres 2020 (Abg. Michael Hammer: Ja, das ist die Folge gewesen vom BVT-Zerstören!), bei dem alle Informationen vorlagen? Da war Nehammer Innenminister. (Abg. Michael Hammer: Da drüben sitzt der Schuldige!) Und weil Sie behaupten, die internationale Verknüpfung hat nach Kickl nicht mehr funktioniert: Wir hatten von drei ausländischen Diensten Warnungen: von den Slowaken, von den Schweizern und aus Deutschland. Und was hat das BVT gemacht? – Nichts! Es hat diesen Anschlag nicht verhindert, der hätte verhindert werden müssen. In jedem zivilisierten Land würde der Innenminister die politische Verantwortung wahrnehmen und zurücktreten, in Österreich wird er zum Kanzler befördert.
Heiterkeit des Abg. Michael Hammer.
Warum Sie das machen? – Weil Herbert Kickl Ihrem System, Ihrem tiefen Staat zu gefährlich wird. (Heiterkeit des Abg. Michael Hammer.) Das kennen wir seit Jörg Haider (Beifall bei der FPÖ): Alle gegen Kickl, zum Schutz der ÖVP! (Abg. Michael Hammer: Ist es schon aus? Da war ja keine Pointe! Den Hauptteil vergessen von der Rede! Das war ja nur die Einleitung, wo ist der Hauptteil gewesen?)
Beifall bei der FPÖ
Warum Sie das machen? – Weil Herbert Kickl Ihrem System, Ihrem tiefen Staat zu gefährlich wird. (Heiterkeit des Abg. Michael Hammer.) Das kennen wir seit Jörg Haider (Beifall bei der FPÖ): Alle gegen Kickl, zum Schutz der ÖVP! (Abg. Michael Hammer: Ist es schon aus? Da war ja keine Pointe! Den Hauptteil vergessen von der Rede! Das war ja nur die Einleitung, wo ist der Hauptteil gewesen?)
Abg. Michael Hammer: Ist es schon aus? Da war ja keine Pointe! Den Hauptteil vergessen von der Rede! Das war ja nur die Einleitung, wo ist der Hauptteil gewesen?
Warum Sie das machen? – Weil Herbert Kickl Ihrem System, Ihrem tiefen Staat zu gefährlich wird. (Heiterkeit des Abg. Michael Hammer.) Das kennen wir seit Jörg Haider (Beifall bei der FPÖ): Alle gegen Kickl, zum Schutz der ÖVP! (Abg. Michael Hammer: Ist es schon aus? Da war ja keine Pointe! Den Hauptteil vergessen von der Rede! Das war ja nur die Einleitung, wo ist der Hauptteil gewesen?)
Abg. Wurm: Nervös?
Abgeordnete Sigrid Maurer, BA (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Aktuelle Stunden sind ja meistens eher so ein bissl ein ruhiger Start in den Plenartag – das kann man heute hier wohl nicht behaupten mit einer extrem nervösen, hochnervösen Freiheitlichen Partei. (Abg. Wurm: Nervös?) Das ist
Zwischenruf des Abg. Deimek.
angesichts des Themas natürlich nachvollziehbar, denn wenn wir heute hier über den neuen Staatsschutz diskutieren, dann müssen wir natürlich zuerst über den blauen Elefanten im Raum reden, wobei der eh sehr laut und sichtbar trampelt und poltert. (Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Beifall bei Grünen und ÖVP
Warum hat Österreich denn einen neuen Staatsschutz gebraucht? – Natürlich deshalb, weil Herbert Kickl als Innenminister das damalige Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung mutwillig zerschlagen hat (Beifall bei Grünen und ÖVP) – mit einer überfallsartigen Razzia, die es vor allem auf die Abteilung abgesehen hat, die mit dem Schutz vor Rechtsextremismus befasst war. Diese Razzia war, wie wir heute wissen, rechtswidrig. (Abg. Schnedlitz: Sie wissen gar nichts!) Man muss sich das schon einmal vor Augen führen: Da spazieren drei russische Spione in die WKStA (Abg. Schnedlitz: Bleib bei Tiktok!) und liefern dort die Argumentation für die richterliche Genehmigung dieser illegalen Razzia, die sich Herr Innenminister Kickl gewünscht hat. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Schnedlitz: Sie wissen gar nichts!
Warum hat Österreich denn einen neuen Staatsschutz gebraucht? – Natürlich deshalb, weil Herbert Kickl als Innenminister das damalige Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung mutwillig zerschlagen hat (Beifall bei Grünen und ÖVP) – mit einer überfallsartigen Razzia, die es vor allem auf die Abteilung abgesehen hat, die mit dem Schutz vor Rechtsextremismus befasst war. Diese Razzia war, wie wir heute wissen, rechtswidrig. (Abg. Schnedlitz: Sie wissen gar nichts!) Man muss sich das schon einmal vor Augen führen: Da spazieren drei russische Spione in die WKStA (Abg. Schnedlitz: Bleib bei Tiktok!) und liefern dort die Argumentation für die richterliche Genehmigung dieser illegalen Razzia, die sich Herr Innenminister Kickl gewünscht hat. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Schnedlitz: Bleib bei Tiktok!
Warum hat Österreich denn einen neuen Staatsschutz gebraucht? – Natürlich deshalb, weil Herbert Kickl als Innenminister das damalige Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung mutwillig zerschlagen hat (Beifall bei Grünen und ÖVP) – mit einer überfallsartigen Razzia, die es vor allem auf die Abteilung abgesehen hat, die mit dem Schutz vor Rechtsextremismus befasst war. Diese Razzia war, wie wir heute wissen, rechtswidrig. (Abg. Schnedlitz: Sie wissen gar nichts!) Man muss sich das schon einmal vor Augen führen: Da spazieren drei russische Spione in die WKStA (Abg. Schnedlitz: Bleib bei Tiktok!) und liefern dort die Argumentation für die richterliche Genehmigung dieser illegalen Razzia, die sich Herr Innenminister Kickl gewünscht hat. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Warum hat Österreich denn einen neuen Staatsschutz gebraucht? – Natürlich deshalb, weil Herbert Kickl als Innenminister das damalige Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung mutwillig zerschlagen hat (Beifall bei Grünen und ÖVP) – mit einer überfallsartigen Razzia, die es vor allem auf die Abteilung abgesehen hat, die mit dem Schutz vor Rechtsextremismus befasst war. Diese Razzia war, wie wir heute wissen, rechtswidrig. (Abg. Schnedlitz: Sie wissen gar nichts!) Man muss sich das schon einmal vor Augen führen: Da spazieren drei russische Spione in die WKStA (Abg. Schnedlitz: Bleib bei Tiktok!) und liefern dort die Argumentation für die richterliche Genehmigung dieser illegalen Razzia, die sich Herr Innenminister Kickl gewünscht hat. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Kickl: Lauter ÖVPler waren das, lauter ÖVPler! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Die drei russischen Spione sind also dorthin marschiert, und wer war denn das? – Das war die Frau von dem Typen, der die Nowitschok-Formel weitergegeben hat, der im BMEIA suspendiert ist, das ist der - - (Abg. Kickl: Lauter ÖVPler waren das, lauter ÖVPler! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) – Ganz ruhig, Herr Kickl! (Abg. Michael Hammer: Nervös ist er!) Martin Weiss, der geflüchtet ist, und jener BVTler, der die Handys einkassiert hat, die dann offensichtlich ihren Weg weiter nach Russland gefunden haben. (Abg. Kickl: Lauter ÖVPler! – Abg. Kassegger: BVTler ist ÖVPler!)
Abg. Michael Hammer: Nervös ist er!
Die drei russischen Spione sind also dorthin marschiert, und wer war denn das? – Das war die Frau von dem Typen, der die Nowitschok-Formel weitergegeben hat, der im BMEIA suspendiert ist, das ist der - - (Abg. Kickl: Lauter ÖVPler waren das, lauter ÖVPler! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) – Ganz ruhig, Herr Kickl! (Abg. Michael Hammer: Nervös ist er!) Martin Weiss, der geflüchtet ist, und jener BVTler, der die Handys einkassiert hat, die dann offensichtlich ihren Weg weiter nach Russland gefunden haben. (Abg. Kickl: Lauter ÖVPler! – Abg. Kassegger: BVTler ist ÖVPler!)
Abg. Kickl: Lauter ÖVPler! – Abg. Kassegger: BVTler ist ÖVPler!
Die drei russischen Spione sind also dorthin marschiert, und wer war denn das? – Das war die Frau von dem Typen, der die Nowitschok-Formel weitergegeben hat, der im BMEIA suspendiert ist, das ist der - - (Abg. Kickl: Lauter ÖVPler waren das, lauter ÖVPler! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) – Ganz ruhig, Herr Kickl! (Abg. Michael Hammer: Nervös ist er!) Martin Weiss, der geflüchtet ist, und jener BVTler, der die Handys einkassiert hat, die dann offensichtlich ihren Weg weiter nach Russland gefunden haben. (Abg. Kickl: Lauter ÖVPler! – Abg. Kassegger: BVTler ist ÖVPler!)
Abg. Amesbauer: Und alle anderen waren schwarz!
(Abg. Amesbauer: Und alle anderen waren schwarz!) Zufälle gibt es in dieser Situation, unglaublich! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Wenn es die Cobra gewesen wäre, dann wäre der Chef ein Schwarzer gewesen! Aber er hat nicht als Gemeinderat gehandelt, keine Sorge! – Abg. Michael Hammer: Als Blauer!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Wenn es die Cobra gewesen wäre, dann wäre der Chef ein Schwarzer gewesen! Aber er hat nicht als Gemeinderat gehandelt, keine Sorge! – Abg. Michael Hammer: Als Blauer!
(Abg. Amesbauer: Und alle anderen waren schwarz!) Zufälle gibt es in dieser Situation, unglaublich! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Wenn es die Cobra gewesen wäre, dann wäre der Chef ein Schwarzer gewesen! Aber er hat nicht als Gemeinderat gehandelt, keine Sorge! – Abg. Michael Hammer: Als Blauer!)
Abg. Kickl: Jetzt braucht er sie wieder ganz dringend, diese Einheit, der Herr Minister, in Favoriten, weil er nicht weiterkommt!
Das alles, nachdem das BVT systematisch von einem Spionagenetzwerk unterwandert wurde, einem Netzwerk, das Handys und Laptops mit sensiblen Informationen an Russland verscherbelt und damit die Sicherheit in Österreich massiv gefährdet hat. (Abg. Kickl: Jetzt braucht er sie wieder ganz dringend, diese Einheit, der Herr Minister, in Favoriten, weil er nicht weiterkommt!) Genau dieses Netzwerk mit Egisto Ott und Martin Weiss hat die vermeintlichen und, wie wir heute wissen, unzureichenden Beweise geliefert, die Herbert Kickl für die Zerschlagung des BVT genutzt hat. (Abg. Schnedlitz: Wer hat denn den Weiss in Kraft gesetzt?)
Abg. Schnedlitz: Wer hat denn den Weiss in Kraft gesetzt?
Das alles, nachdem das BVT systematisch von einem Spionagenetzwerk unterwandert wurde, einem Netzwerk, das Handys und Laptops mit sensiblen Informationen an Russland verscherbelt und damit die Sicherheit in Österreich massiv gefährdet hat. (Abg. Kickl: Jetzt braucht er sie wieder ganz dringend, diese Einheit, der Herr Minister, in Favoriten, weil er nicht weiterkommt!) Genau dieses Netzwerk mit Egisto Ott und Martin Weiss hat die vermeintlichen und, wie wir heute wissen, unzureichenden Beweise geliefert, die Herbert Kickl für die Zerschlagung des BVT genutzt hat. (Abg. Schnedlitz: Wer hat denn den Weiss in Kraft gesetzt?)
Abg. Hanger: Über Jahre!
Wir wissen heute: Es gab eine direkte Verbindung von Egisto Ott zum ehemaligen FPÖ-Abgeordneten Jenewein (Abg. Hanger: Über Jahre!) – Ihre rechte Hand, Herr Kickl –, dem dafür ein lukrativer Job bei Jan Marsaleks Wirecard in Aussicht gestellt worden ist; und weil auch in der FPÖ offenbar eine Hand die andere wäscht (Abg. Amesbauer: Ich wasche mir meine Hände selber, keine Sorge!), konnte Herr Jenewein ganz einfach vertrauliche Informationen von einer Mitarbeiterin in Ihrem Kabinett im Innenministerium anfordern.
Abg. Amesbauer: Ich wasche mir meine Hände selber, keine Sorge!
Wir wissen heute: Es gab eine direkte Verbindung von Egisto Ott zum ehemaligen FPÖ-Abgeordneten Jenewein (Abg. Hanger: Über Jahre!) – Ihre rechte Hand, Herr Kickl –, dem dafür ein lukrativer Job bei Jan Marsaleks Wirecard in Aussicht gestellt worden ist; und weil auch in der FPÖ offenbar eine Hand die andere wäscht (Abg. Amesbauer: Ich wasche mir meine Hände selber, keine Sorge!), konnte Herr Jenewein ganz einfach vertrauliche Informationen von einer Mitarbeiterin in Ihrem Kabinett im Innenministerium anfordern.
Abg. Deimek: Märchen werden nicht wahrer ...!
Jeden Tag wird deutlicher und klarer, wohin die Spuren führen: zur Freiheitlichen Partei und zu ihrer gefährlichen Achse mit Putin (Abg. Deimek: Märchen werden nicht wahrer ...!), direkt zu jener FPÖ, die unter Herbert Kickl die Interessen des Kremls in diesem Parlament, hier in Österreich vertritt und gegen die eigene Bevölkerung handelt! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Ihr seid so verzweifelt!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Ihr seid so verzweifelt!
Jeden Tag wird deutlicher und klarer, wohin die Spuren führen: zur Freiheitlichen Partei und zu ihrer gefährlichen Achse mit Putin (Abg. Deimek: Märchen werden nicht wahrer ...!), direkt zu jener FPÖ, die unter Herbert Kickl die Interessen des Kremls in diesem Parlament, hier in Österreich vertritt und gegen die eigene Bevölkerung handelt! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Ihr seid so verzweifelt!)
Abg. Amesbauer: Sie bekommen bald die Kündigung vom Werner!
Kassegger: Lüge! Stimmt nicht! Lesen Sie den „Kurier“! – Abg. Michael Hammer: Zeigt ihn her!) Wo ist denn die Kündigung? (Abg. Amesbauer: Sie bekommen bald die Kündigung vom Werner!) Wo ist die Kündigung? Es steht außer Zweifel: Die Causa BVT muss lückenlos aufgeklärt werden, aber die FPÖ kann sich auch nicht aus der Verantwortung stehlen, genauso wenig, wie sie ihre engen Verstrickungen mit Russland wegleugnen kann.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Wenn man Sie googelt, findet man nur einen Mittelfinger!
Sie versuchen nach wie vor, Ihren aufrechten Freundschaftsvertrag mit dem Kriegstreiber Putin kleinzureden, aber wer soll Ihnen bitte glauben, dass Sie den Vertrag nicht mehr finden konnten? Entschuldigung, aber den kann man einfach googeln, das findet sogar mein Opa im Internet! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Wenn man Sie googelt, findet man nur einen Mittelfinger!)
Beifall bei den Grünen. – Heiterkeit des Abg. Höfinger.
Sie rufen jetzt Herbert Kickl schon lange vor der Wahl zum Volkskanzler aus, aber bei all dieser Performance hier im Parlament und in Ihrer Erklärungsnot argumentieren Sie vielmehr wie ein Volksschüler, der argumentiert, der Hund hat die Hausübung gefressen. (Beifall bei den Grünen. – Heiterkeit des Abg. Höfinger.)
Abg. Kickl: Gar nicht!
Aber die Menschen in Österreich lassen sich nicht von der FPÖ für dumm verkaufen, und sie lassen sich schon gar nicht von der FPÖ an Russland verkaufen. Herr Kickl, so billig kommen Sie nicht davon, und Ihre große Nervosität bei diesem Thema (Abg. Kickl: Gar nicht!) zeigt ja auch, dass wir absolut ins Schwarze treffen. – Nein, gar nicht nervös sind Sie?! (Abg. Kickl: Gar nicht, Frau Maurer! Freu mich schon auf den großen Untersuchungsausschuss! Sie werden vielleicht nicht mehr dabei sein, aber ein paar andere ...!) So munter habe ich Sie am Beginn eines Plenartags noch nie erlebt, muss ich sagen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Kickl: Gar nicht, Frau Maurer! Freu mich schon auf den großen Untersuchungsausschuss! Sie werden vielleicht nicht mehr dabei sein, aber ein paar andere ...!
Aber die Menschen in Österreich lassen sich nicht von der FPÖ für dumm verkaufen, und sie lassen sich schon gar nicht von der FPÖ an Russland verkaufen. Herr Kickl, so billig kommen Sie nicht davon, und Ihre große Nervosität bei diesem Thema (Abg. Kickl: Gar nicht!) zeigt ja auch, dass wir absolut ins Schwarze treffen. – Nein, gar nicht nervös sind Sie?! (Abg. Kickl: Gar nicht, Frau Maurer! Freu mich schon auf den großen Untersuchungsausschuss! Sie werden vielleicht nicht mehr dabei sein, aber ein paar andere ...!) So munter habe ich Sie am Beginn eines Plenartags noch nie erlebt, muss ich sagen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Aber die Menschen in Österreich lassen sich nicht von der FPÖ für dumm verkaufen, und sie lassen sich schon gar nicht von der FPÖ an Russland verkaufen. Herr Kickl, so billig kommen Sie nicht davon, und Ihre große Nervosität bei diesem Thema (Abg. Kickl: Gar nicht!) zeigt ja auch, dass wir absolut ins Schwarze treffen. – Nein, gar nicht nervös sind Sie?! (Abg. Kickl: Gar nicht, Frau Maurer! Freu mich schon auf den großen Untersuchungsausschuss! Sie werden vielleicht nicht mehr dabei sein, aber ein paar andere ...!) So munter habe ich Sie am Beginn eines Plenartags noch nie erlebt, muss ich sagen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Deimek: Singen und tanzen, das kann sie besser!
dass Sie nie wieder in so eine Position kommen. – Vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Deimek: Singen und tanzen, das kann sie besser!)
Zwischenrufe der Abgeordneten Stocker und Michael Hammer.
Aber, Herr Kollege Stocker, wenn Sie ganz richtig nachzeichnen, welche gefährlichen Umtriebe der FPÖ aus der Zeit von Innenminister Kickl nun bekannt sind, und wenn Sie, Herr Kollege Lopatka, ganz empört das Foto von Karin Kneissl hier hinstellen, als sie als Außenministerin vor Putin ihren Knicks gemacht hat, dann ist es doch unfassbar, für wie dumm Sie uns verkaufen wollen, denn wer hat mit der FPÖ koaliert? Wer hat denn zugelassen, dass die FPÖ das Sicherheitsressort erhält? Wer hat sogar Herbert Kickl als Person zugelassen, als Innenminister? (Zwischenrufe der Abgeordneten Stocker und Michael Hammer.) Wollen Sie uns glauben lassen, dass Ihnen damals nicht bewusst war, wes Geistes Kind Herr Kickl ist?
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ. – Abg. Strasser: Das ist Ihr größtes Problem?
Was Sie hier betreiben, ist Kindesweglegung. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ. – Abg. Strasser: Das ist Ihr größtes Problem?)
Beifall bei den NEOS.
waren alles Innenminister:innen der ÖVP, und es ist deren politische Verantwortung, dass sich eine derartige Zelle bilden konnte, weil nicht entsprechend kontrolliert wurde und der Verfassungsschutz unseriös aufgestellt war. (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.
Es ist unfassbar, wie Sie die Geschichte umschreiben und sich aus der Verantwortung ziehen wollen. Kollege Stocker, Sie behaupten sogar in Diskussionen, dass man die Koalition nicht wegen des Ibizavideos beendet hätte, aber zufälligerweise zeitnah sehr knapp danach, weil man besorgt um die Sicherheit Österreichs war, weil man sich in einer Koalition mit der FPÖ befand, dann finally besorgt war! (Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.)
Beifall bei den NEOS.
Wir haben bis dahin und auch in der Zeit danach nichts in dieser Richtung gehört, sondern, bis hinauf zu Generalsekretär Karl Nehammer damals, dass die BVT-Razzia rechtmäßig war et cetera, et cetera. Verdrehen Sie also nicht die Wahrheit und beweihräuchern Sie sich hier nicht wahrlich unredlich selbst! (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Maurer: Ja, sollte man sagen, warum!
letzten Reform eingerichtet, sie war uns NEOS auch ein großes Anliegen; die Frage ist: Wo ist sie? Jetzt, zweieinhalb Jahre nachdem die DSN zu arbeiten begonnen hat, ist sie noch immer nicht aktiv. Sie wurde jetzt endlich eingerichtet und besetzt, aber sie beginnt jetzt erst endlich ihre Kontrollarbeit. (Abg. Maurer: Ja, sollte man sagen, warum!)
Beifall bei den NEOS.
Als unser verlängerter Arm aus dem Unterausschuss heraus werde ich auf das Ergebnis dieser Kommission in Sachen Kontrolle warten und weiterhin versuchen, diese Kommission und ihr Engagement für den Verfassungsschutz zu stärken, und darum kämpfen, dass er das wird, was Österreich verdient, was die Bürgerinnen und Bürger verdienen, nämlich bester Schutz ihres Landes, unseres Landes. Daran gilt es über alle Parteigrenzen hinweg seriös zu arbeiten, aber ohne Selbstbeweihräucherung, ohne unredliches Vonsichweisen der Verantwortung. So werden wir weiter unsere Arbeit tun. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Deimek: Da wird sich „Die Tagespresse“ wieder aufregen!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Hanger. – Bitte. (Abg. Deimek: Da wird sich „Die Tagespresse“ wieder aufregen!)
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der FPÖ.
Abgeordneter Mag. Andreas Hanger (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Innenminister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Hohes Haus! Werte Besucherinnen und Besucher! Der Sachverhalt liegt ja sehr klar auf der Hand: Österreich wurde über viele Jahre von Russland ausspioniert, und die FPÖ war nicht nur dabei, sondern mittendrin. Das ist Faktum. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Amesbauer: In welchem Paralleluniversum leben Sie?
Herr Kickl! Es gibt jetzt nur mehr zwei Möglichkeiten. (Abg. Amesbauer: In welchem Paralleluniversum leben Sie?) Wenn Sie davon im Detail wussten – und im Untersuchungsausschuss haben Sie ja gesagt: mein Name ist Hase und ich weiß von nichts! (FPÖ-Abgeordnete halten Tafeln mit zwei verschiedenen Fotos in die Höhe; auf dem einen ist Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend,
Beifall bei der ÖVP.
auf dem anderen Wolfgang Sobotka neben Jan Marsalek sitzend zu sehen) –, wenn Sie davon wussten, dann haben Sie das Land verraten. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP. – Ruf bei der FPÖ: Haben Sie das „ZIB 2“-Interview vom Karner gesehen? Der ist ein Nichtskönner, der Karner!
Wenn Sie nicht davon wussten, dann sind Sie absolut unfähig. Wissen Sie, was ich glaube? – Es ist eine Mischform aus beiden, und das ist eigentlich das Schlimme: Sie sind unfähig und haben Österreich verraten. (Beifall bei der ÖVP. – Ruf bei der FPÖ: Haben Sie das „ZIB 2“-Interview vom Karner gesehen? Der ist ein Nichtskönner, der Karner!)
Ruf bei der FPÖ: Wo?! Das hat er in der „ZIB 2“ erklärt, ...!
Der Sachverhalt liegt sehr klar auf der Hand, zu dem werde ich noch kommen, aber mir ist es wichtig, ein paar Sätze zu unserem Staatsschutz zu sagen, den Sie zerstört haben. Auf das komme ich auch noch zurück. Der Staatsschutz ist extrem wichtig, und ich möchte schon noch einmal auf die Erfolge replizieren, die der Innenminister referiert hat. (Ruf bei der FPÖ: Wo?! Das hat er in der „ZIB 2“ erklärt, ...!) Wir haben den Staatsschutz neu aufstellen müssen, weil Sie ihn zerstört haben (Ruf bei der FPÖ: ... in der „ZIB 2“! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen) – das ist Faktum! (Beifall bei der ÖVP.)
Ruf bei der FPÖ: ... in der „ZIB 2“! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen
Der Sachverhalt liegt sehr klar auf der Hand, zu dem werde ich noch kommen, aber mir ist es wichtig, ein paar Sätze zu unserem Staatsschutz zu sagen, den Sie zerstört haben. Auf das komme ich auch noch zurück. Der Staatsschutz ist extrem wichtig, und ich möchte schon noch einmal auf die Erfolge replizieren, die der Innenminister referiert hat. (Ruf bei der FPÖ: Wo?! Das hat er in der „ZIB 2“ erklärt, ...!) Wir haben den Staatsschutz neu aufstellen müssen, weil Sie ihn zerstört haben (Ruf bei der FPÖ: ... in der „ZIB 2“! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen) – das ist Faktum! (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Der Sachverhalt liegt sehr klar auf der Hand, zu dem werde ich noch kommen, aber mir ist es wichtig, ein paar Sätze zu unserem Staatsschutz zu sagen, den Sie zerstört haben. Auf das komme ich auch noch zurück. Der Staatsschutz ist extrem wichtig, und ich möchte schon noch einmal auf die Erfolge replizieren, die der Innenminister referiert hat. (Ruf bei der FPÖ: Wo?! Das hat er in der „ZIB 2“ erklärt, ...!) Wir haben den Staatsschutz neu aufstellen müssen, weil Sie ihn zerstört haben (Ruf bei der FPÖ: ... in der „ZIB 2“! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen) – das ist Faktum! (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Amesbauer.
Sie haben die Sicherheit Österreichs gefährdet. Das ist Faktum! (Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) – Auf das werde ich schon noch eingehen. Da kannst du noch so lange hineinschreien, wie du willst, das ist einfach die Realität! (Abg. Kickl: Diesen Staat muss man vor der ÖVP schützen!)
Abg. Kickl: Diesen Staat muss man vor der ÖVP schützen!
Sie haben die Sicherheit Österreichs gefährdet. Das ist Faktum! (Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) – Auf das werde ich schon noch eingehen. Da kannst du noch so lange hineinschreien, wie du willst, das ist einfach die Realität! (Abg. Kickl: Diesen Staat muss man vor der ÖVP schützen!)
Zwischenruf des Abg. Deimek
Noch einmal ganz kurz die Chronologie (Zwischenruf des Abg. Deimek): Ausgangspunkt 2016, 2017 ist ein Dossier (Abg. Wurm: Ihr schaufelt euer eigenes Grab!), das ein gewisser Herr Ott verfasst hat. (Abg. Amesbauer: Und wer war da Innenminister?) Es war ein Dossier, das niemand ernst genommen hat. (Abg. Amesbauer: Wer war denn da Innenminister? Der Herr da hinter Ihnen war da Innenminister!) – Lieber Kollege Amesbauer! Keiner hat es ernst genommen, die Justiz nicht, auch die Journalisten nicht. Kickl wird Innenminister (Zwischenrufe bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Der ist leicht zu unterhalten, der hat es geglaubt, ja!): Aha, da gibt es ein interessantes Papier, das müssen wir aufgreifen! – Es werden neue Zeugen namhaft gemacht. Goldgruber bekommt
Abg. Wurm: Ihr schaufelt euer eigenes Grab!
Noch einmal ganz kurz die Chronologie (Zwischenruf des Abg. Deimek): Ausgangspunkt 2016, 2017 ist ein Dossier (Abg. Wurm: Ihr schaufelt euer eigenes Grab!), das ein gewisser Herr Ott verfasst hat. (Abg. Amesbauer: Und wer war da Innenminister?) Es war ein Dossier, das niemand ernst genommen hat. (Abg. Amesbauer: Wer war denn da Innenminister? Der Herr da hinter Ihnen war da Innenminister!) – Lieber Kollege Amesbauer! Keiner hat es ernst genommen, die Justiz nicht, auch die Journalisten nicht. Kickl wird Innenminister (Zwischenrufe bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Der ist leicht zu unterhalten, der hat es geglaubt, ja!): Aha, da gibt es ein interessantes Papier, das müssen wir aufgreifen! – Es werden neue Zeugen namhaft gemacht. Goldgruber bekommt
Abg. Amesbauer: Und wer war da Innenminister?
Noch einmal ganz kurz die Chronologie (Zwischenruf des Abg. Deimek): Ausgangspunkt 2016, 2017 ist ein Dossier (Abg. Wurm: Ihr schaufelt euer eigenes Grab!), das ein gewisser Herr Ott verfasst hat. (Abg. Amesbauer: Und wer war da Innenminister?) Es war ein Dossier, das niemand ernst genommen hat. (Abg. Amesbauer: Wer war denn da Innenminister? Der Herr da hinter Ihnen war da Innenminister!) – Lieber Kollege Amesbauer! Keiner hat es ernst genommen, die Justiz nicht, auch die Journalisten nicht. Kickl wird Innenminister (Zwischenrufe bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Der ist leicht zu unterhalten, der hat es geglaubt, ja!): Aha, da gibt es ein interessantes Papier, das müssen wir aufgreifen! – Es werden neue Zeugen namhaft gemacht. Goldgruber bekommt
Abg. Amesbauer: Wer war denn da Innenminister? Der Herr da hinter Ihnen war da Innenminister!
Noch einmal ganz kurz die Chronologie (Zwischenruf des Abg. Deimek): Ausgangspunkt 2016, 2017 ist ein Dossier (Abg. Wurm: Ihr schaufelt euer eigenes Grab!), das ein gewisser Herr Ott verfasst hat. (Abg. Amesbauer: Und wer war da Innenminister?) Es war ein Dossier, das niemand ernst genommen hat. (Abg. Amesbauer: Wer war denn da Innenminister? Der Herr da hinter Ihnen war da Innenminister!) – Lieber Kollege Amesbauer! Keiner hat es ernst genommen, die Justiz nicht, auch die Journalisten nicht. Kickl wird Innenminister (Zwischenrufe bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Der ist leicht zu unterhalten, der hat es geglaubt, ja!): Aha, da gibt es ein interessantes Papier, das müssen wir aufgreifen! – Es werden neue Zeugen namhaft gemacht. Goldgruber bekommt
Zwischenrufe bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Der ist leicht zu unterhalten, der hat es geglaubt, ja!
Noch einmal ganz kurz die Chronologie (Zwischenruf des Abg. Deimek): Ausgangspunkt 2016, 2017 ist ein Dossier (Abg. Wurm: Ihr schaufelt euer eigenes Grab!), das ein gewisser Herr Ott verfasst hat. (Abg. Amesbauer: Und wer war da Innenminister?) Es war ein Dossier, das niemand ernst genommen hat. (Abg. Amesbauer: Wer war denn da Innenminister? Der Herr da hinter Ihnen war da Innenminister!) – Lieber Kollege Amesbauer! Keiner hat es ernst genommen, die Justiz nicht, auch die Journalisten nicht. Kickl wird Innenminister (Zwischenrufe bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Der ist leicht zu unterhalten, der hat es geglaubt, ja!): Aha, da gibt es ein interessantes Papier, das müssen wir aufgreifen! – Es werden neue Zeugen namhaft gemacht. Goldgruber bekommt
Zwischenruf des Abg. Deimek.
Ja, Herr Kollege Amesbauer, es war eine Staatsanwaltschaft dabei, sonst wäre es ja ein Staatsstreich gewesen. Ja, es wurde sogar richterlich genehmigt – um 2 Uhr in der Früh! Wissen Sie, was aber wirklich arg ist? – Nicht durch das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung, sondern durch eine Einsatzgruppe unter der Leitung von Wolfgang Preiszler, einem FPÖ-Gemeinderat! (Zwischenruf des Abg. Deimek.) Wissen Sie, was wirklich noch skurril war? – Dass hier so vorgegangen worden ist, wie wenn man einen Staatsstreich macht. Das ist die Realität!
Abg. Amesbauer: Das ist ja ein Blödsinn!
Das Ergebnis war: Der Staatsschutz war damit zerstört (Abg. Amesbauer: Das ist ja ein Blödsinn!), weil sich natürlich alle Partnergeheimdienste von uns abgewendet haben. (Abg. Amesbauer – Schriftstücke in die Höhe haltend –: Lesen Sie den Bericht vom Berner Club, verdammt noch einmal!) Wir haben keine Informationen mehr bekommen – und das ist der zentrale Vorwurf. Das ist aktenkundig belegt. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Amesbauer – Schriftstücke in die Höhe haltend –: Lesen Sie den Bericht vom Berner Club, verdammt noch einmal!
Das Ergebnis war: Der Staatsschutz war damit zerstört (Abg. Amesbauer: Das ist ja ein Blödsinn!), weil sich natürlich alle Partnergeheimdienste von uns abgewendet haben. (Abg. Amesbauer – Schriftstücke in die Höhe haltend –: Lesen Sie den Bericht vom Berner Club, verdammt noch einmal!) Wir haben keine Informationen mehr bekommen – und das ist der zentrale Vorwurf. Das ist aktenkundig belegt. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Das Ergebnis war: Der Staatsschutz war damit zerstört (Abg. Amesbauer: Das ist ja ein Blödsinn!), weil sich natürlich alle Partnergeheimdienste von uns abgewendet haben. (Abg. Amesbauer – Schriftstücke in die Höhe haltend –: Lesen Sie den Bericht vom Berner Club, verdammt noch einmal!) Wir haben keine Informationen mehr bekommen – und das ist der zentrale Vorwurf. Das ist aktenkundig belegt. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Schnedlitz: Wie lang hat er im BMI gearbeitet?
Jetzt kommt es aber erst: Natürlich muss man dann den Geheimdienst neu organisieren. Wissen Sie, was dann passiert? – Herr Egisto Ott, der bereits 2017 im BMI suspendiert worden ist (Abg. Schnedlitz: Wie lang hat er im BMI gearbeitet?), bekommt eine zentrale Position im BVT oder soll eine bekommen. (Abg. Kickl: Soll! Er soll!)
Abg. Kickl: Soll! Er soll!
Jetzt kommt es aber erst: Natürlich muss man dann den Geheimdienst neu organisieren. Wissen Sie, was dann passiert? – Herr Egisto Ott, der bereits 2017 im BMI suspendiert worden ist (Abg. Schnedlitz: Wie lang hat er im BMI gearbeitet?), bekommt eine zentrale Position im BVT oder soll eine bekommen. (Abg. Kickl: Soll! Er soll!)
Ruf bei der FPÖ: Das ist eine Lüge!
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Er ist jetzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Es ist bewiesen, dass er für Russland spioniert hat, und Sie wollten ihm einen Job geben! (Ruf bei der FPÖ: Das ist eine Lüge!) Noch einmal: Entweder haben Sie Österreich verraten (Abg. Kickl: Das ist eine Lüge!) oder Sie sind unfähig. Das ist ganz einfach die Realität! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Ihr seid so verzweifelt, wirklich! Ihr seid erbärmlich!)
Abg. Kickl: Das ist eine Lüge!
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Er ist jetzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Es ist bewiesen, dass er für Russland spioniert hat, und Sie wollten ihm einen Job geben! (Ruf bei der FPÖ: Das ist eine Lüge!) Noch einmal: Entweder haben Sie Österreich verraten (Abg. Kickl: Das ist eine Lüge!) oder Sie sind unfähig. Das ist ganz einfach die Realität! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Ihr seid so verzweifelt, wirklich! Ihr seid erbärmlich!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Ihr seid so verzweifelt, wirklich! Ihr seid erbärmlich!
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Er ist jetzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Es ist bewiesen, dass er für Russland spioniert hat, und Sie wollten ihm einen Job geben! (Ruf bei der FPÖ: Das ist eine Lüge!) Noch einmal: Entweder haben Sie Österreich verraten (Abg. Kickl: Das ist eine Lüge!) oder Sie sind unfähig. Das ist ganz einfach die Realität! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Ihr seid so verzweifelt, wirklich! Ihr seid erbärmlich!)
Abg. Kickl: Stimmt ja gar nicht!
erinnern konnten. (Abg. Kickl: Stimmt ja gar nicht!) Wir haben eine halbe Stunde gebraucht, bis überhaupt einmal bekannt war, dass Herr Jenewein Abgeordneter war, dass er Klubmitarbeiter war. Herr Jenewein wird euch schon noch beschäftigen, weil, das ist schon spannend, Herr Jenewein über vier Jahre Kontakt mit Egisto Ott gehabt hat. Es wird derzeit medial aufgearbeitet, was da alles passiert ist. (Abg. Schnedlitz: Und wie lang schwarze Innenminister?)
Abg. Schnedlitz: Und wie lang schwarze Innenminister?
erinnern konnten. (Abg. Kickl: Stimmt ja gar nicht!) Wir haben eine halbe Stunde gebraucht, bis überhaupt einmal bekannt war, dass Herr Jenewein Abgeordneter war, dass er Klubmitarbeiter war. Herr Jenewein wird euch schon noch beschäftigen, weil, das ist schon spannend, Herr Jenewein über vier Jahre Kontakt mit Egisto Ott gehabt hat. Es wird derzeit medial aufgearbeitet, was da alles passiert ist. (Abg. Schnedlitz: Und wie lang schwarze Innenminister?)
Abg. Kickl: Ah! Ah!
Das wird noch ganz interessant werden, weil wir noch nicht alle Chats bekommen haben. Wir warten jetzt auf die Chats aus dem Disziplinarakt, und da, da bin ich mir sicher, wird noch vieles zum Vorschein kommen. (Abg. Kickl: Ah! Ah!)
Aha-Rufe bei der FPÖ
Ein Satz noch zu diesem berühmten Foto Marsalek – Präsident Sobotka, das Sie ja liebend gerne zelebrieren: Das war ein Treffen über 10 Minuten, und ich sage Ihnen auch: Wir werden diese Frage noch klären müssen, wie es zu diesem Foto gekommen ist (Aha-Rufe bei der FPÖ), denn das ist der nächste Vorwurf, den ich Ihnen mache! (Beifall bei der ÖVP. – FPÖ-Abgeordnete halten Tafeln mit zwei verschiedenen Fotos in die Höhe; auf dem einen ist Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend, auf dem anderen Wolfgang Sobotka neben Jan Marsalek sitzend zu sehen. – Abg. Amesbauer: Da war keiner von uns dabei! – Zwischenrufe der Abgeordneten Schellhorn und Michael Hammer.) Das ist die typische Politik, die Sie anlegen, und dagegen werden wir uns natürlich entsprechend zur Wehr setzen.
Beifall bei der ÖVP. – FPÖ-Abgeordnete halten Tafeln mit zwei verschiedenen Fotos in die Höhe; auf dem einen ist Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend, auf dem anderen Wolfgang Sobotka neben Jan Marsalek sitzend zu sehen. – Abg. Amesbauer: Da war keiner von uns dabei! – Zwischenrufe der Abgeordneten Schellhorn und Michael Hammer.
Ein Satz noch zu diesem berühmten Foto Marsalek – Präsident Sobotka, das Sie ja liebend gerne zelebrieren: Das war ein Treffen über 10 Minuten, und ich sage Ihnen auch: Wir werden diese Frage noch klären müssen, wie es zu diesem Foto gekommen ist (Aha-Rufe bei der FPÖ), denn das ist der nächste Vorwurf, den ich Ihnen mache! (Beifall bei der ÖVP. – FPÖ-Abgeordnete halten Tafeln mit zwei verschiedenen Fotos in die Höhe; auf dem einen ist Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend, auf dem anderen Wolfgang Sobotka neben Jan Marsalek sitzend zu sehen. – Abg. Amesbauer: Da war keiner von uns dabei! – Zwischenrufe der Abgeordneten Schellhorn und Michael Hammer.) Das ist die typische Politik, die Sie anlegen, und dagegen werden wir uns natürlich entsprechend zur Wehr setzen.
Abg. Wurm: Die ÖVP ist verzweifelt!
Faktum ist, der Sachverhalt ist ganz klar (Abg. Wurm: Die ÖVP ist verzweifelt!): Die FPÖ war involviert in die Spionage in Österreich durch Russland. Das liegt ganz klar auf der Hand. Es bleibt nur die Frage: Waren Sie ein Verräter, sind Sie
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Wurm: Na Sdorowje!
unfähig – oder beides? (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Wurm: Na Sdorowje!)
Abg. Kickl: Was meinen Sie denn? Die Handys, oder? – Abg. Wurm: Der ist aber schon SPÖ-Mitglied, oder?
Abgeordnete Sabine Schatz (SPÖ): Herr Präsident! Herr Bundesminister! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich kann ja verstehen, dass die Emotionen in dieser Diskussion so sehr hochgehen, denn es vergeht ja quasi kein Tag, an dem es nicht im Zusammenhang mit diesem Spionageskandal mit Russland, mit den Verstrickungen der FPÖ, mit der Verantwortung des BVT zu neuen Enthüllungen kommt. Es ist ja wirklich ein Wahnsinn. Ich verstehe auch, dass die Menschen verunsichert sind, weil das gesamte Ausmaß dieser Spionageaffäre ja nach wie vor nicht absehbar ist. Es ist da zu einem Datenabfluss, zu einem Informationsabfluss nach Russland gekommen, und wir wissen noch nicht, wie groß sozusagen das Volumen insgesamt ist. (Abg. Kickl: Was meinen Sie denn? Die Handys, oder? – Abg. Wurm: Der ist aber schon SPÖ-Mitglied, oder?)
Abg. Wurm: Der ist schon euer Mitglied? – Ruf bei der SPÖ: Nein, ist er nicht! – Abg. Wurm: War er nie?!
Seit der rechtswidrigen Razzia im BVT durch den damaligen Innenminister Kickl – Sie dürfen sich ruhig angesprochen fühlen – ist der ohnehin schon international angeschlagene Verfassungsschutz wirklich endlich zerschlagen worden. (Abg. Wurm: Der ist schon euer Mitglied? – Ruf bei der SPÖ: Nein, ist er nicht! – Abg. Wurm: War er nie?!) Das ist Ihre Verantwortung, und diese Verantwortung tragen Sie. Seither ist aber nicht mehr so intensiv über die Missstände im BVT diskutiert worden wie im Zusammenhang mit dieser Causa, mit dem Marsalek-Spionagenetzwerk, den Verstrickungen der FPÖ und auch den Verbindungen ins Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung.
Ruf bei der FPÖ: Ja, das wundert uns auch!
(Ruf bei der FPÖ: Ja, das wundert uns auch!), denn eines ist schon klar: Für die Missstände – wenn es um die Verantwortung für diese Missstände im BVT (Abg. Michael Hammer: Was wären das für welche gewesen?), im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, geht – sind die ÖVP und die FPÖ gemeinsam verantwortlich. Diese Verantwortung werden wir Ihnen nicht abnehmen! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Was wären das für welche gewesen?
(Ruf bei der FPÖ: Ja, das wundert uns auch!), denn eines ist schon klar: Für die Missstände – wenn es um die Verantwortung für diese Missstände im BVT (Abg. Michael Hammer: Was wären das für welche gewesen?), im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, geht – sind die ÖVP und die FPÖ gemeinsam verantwortlich. Diese Verantwortung werden wir Ihnen nicht abnehmen! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
(Ruf bei der FPÖ: Ja, das wundert uns auch!), denn eines ist schon klar: Für die Missstände – wenn es um die Verantwortung für diese Missstände im BVT (Abg. Michael Hammer: Was wären das für welche gewesen?), im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, geht – sind die ÖVP und die FPÖ gemeinsam verantwortlich. Diese Verantwortung werden wir Ihnen nicht abnehmen! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ehrlich gesagt, dieses türkis-blaue Pingpongspiel, diese Schlammschlacht, kann man sagen, die wir auch heute hier im Plenum erleben, ist doch lächerlich! Wir wissen, dass seit 2000 die ÖVP durchgängig die Bundesinnenminister und ‑ministerinnen stellt, ausschließlich unterbrochen durch die blaue Ära Kickl, den die ÖVP in diesem Amt toleriert hat. Die Verantwortung für die Missstände im BVT, die tragen diese beiden Parteien gemeinsam! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Herr Innenminister! Dass Sie ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt, in einer Situation, in der das Vertrauen in den Verfassungsschutz so angegriffen ist, eine Kompetenzerweiterung, eine Erweiterung der Befugnisse fordern, kann doch nicht ernst gemeint sein! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Stögmüller. – Bundesminister Karner: Das interessiert uns nicht mehr!
Wir sagen ganz klar: Die SPÖ steht für einen Bundestrojaner nicht zur Verfügung. Mit uns wird es keine Massenüberwachungen geben! Mit uns wird nicht auf persönliche Whatsapp-Gruppen zugegriffen! (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Stögmüller. – Bundesminister Karner: Das interessiert uns nicht mehr!) Es wird nicht auf persönliche Familienfotos in den Whatsapp-Gruppen zugegriffen werden! (Bundesminister Karner: Das interessiert uns nicht mehr!) – Dann legen Sie einen Vorschlag vor! Den kennen wir nicht. Wir gehen momentan von genau dieser Situation aus.
Abg. Kickl: Nehmen Sie einen Kalender zur Hand, dann wissen Sie, warum das so ist!
Wir fordern deshalb ganz klar umfassende, rasche und sofortige Aufklärung. Wir wollen jetzt wissen, was sozusagen dieser Spionageskandal für uns bedeutet – und nicht erst in einem Untersuchungsausschuss, der frühestens Anfang 2025, also nach der Nationalratswahl, stattfinden kann. (Abg. Kickl: Nehmen Sie einen Kalender zur Hand, dann wissen Sie, warum das so ist!)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hanger.
Herr Kickl, dieses Manöver ist ja durchsichtig. Wir wollen jetzt Aufklärung schaffen, und deswegen fordern wir die umgehende Inkraftsetzung der Kontrollkommission, die da für Aufklärung sorgen muss! (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hanger.)
Beifall bei der SPÖ.
Ja, es muss auch klargestellt werden, dass die DSN-Reform Wirkung gezeigt hat. Es muss klargestellt werden, dass es eben nicht mehr zu Spionageanfälligkeit kommt, dass es eben nicht mehr möglich ist, dass Daten von Österreicherinnen und Österreichern nach Russland oder irgendwohin sonst abfließen können. Das muss die Kontrollkommission sicherstellen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Strasser: Was ist jetzt mit Whatsapp und Telegram? Whatsapp und Telegram: Da sind die Gruppen drinnen, Frau Kollegin! Was tun wir jetzt mit Whatsapp und Telegram, wo diese Menschen drinnen sind?
Im letzten Jahr ist es zu einem 30-prozentigen Anstieg von rechtsextremen Straftaten in Österreich gekommen. (Abg. Strasser: Was ist jetzt mit Whatsapp und Telegram? Whatsapp und Telegram: Da sind die Gruppen drinnen, Frau Kollegin! Was tun wir jetzt mit Whatsapp und Telegram, wo diese Menschen drinnen sind?) – Ich verstehe Ihre Nervosität. Sie dürfen sich aber gerne nachher zu Wort melden, Kollege Strasser. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Im letzten Jahr ist es zu einem 30-prozentigen Anstieg von rechtsextremen Straftaten in Österreich gekommen. (Abg. Strasser: Was ist jetzt mit Whatsapp und Telegram? Whatsapp und Telegram: Da sind die Gruppen drinnen, Frau Kollegin! Was tun wir jetzt mit Whatsapp und Telegram, wo diese Menschen drinnen sind?) – Ich verstehe Ihre Nervosität. Sie dürfen sich aber gerne nachher zu Wort melden, Kollege Strasser. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Herr Innenminister, bitte bringen Sie den hier beschlossenen Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus endlich auf den Weg! – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: So! Geständnis! – Abg. Hanger: Rücktritt! – Abg. Michael Hammer: Rücktritt! Geständnis!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Kickl. – Bitte. (Abg. Michael Hammer: So! Geständnis! – Abg. Hanger: Rücktritt! – Abg. Michael Hammer: Rücktritt! Geständnis!)
Abg. Hanger: Da redet der Richtige! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP
Abgeordneter Herbert Kickl (FPÖ): Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Vor allem aber liebe Fernsehzuseher und liebe Besucher auf der Galerie! Diese Aktuelle Stunde heute hier ist leider großteils – man muss das so sagen – eine Stunde der Desinformation (Abg. Hanger: Da redet der Richtige! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP) und der Fakenews der Einheitspartei. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Desinformation: Das habt ihr ja alles von den Russen gelernt! – Abg. Lindinger: ... das wahre Gesicht ...!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Desinformation: Das habt ihr ja alles von den Russen gelernt! – Abg. Lindinger: ... das wahre Gesicht ...!
Abgeordneter Herbert Kickl (FPÖ): Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Vor allem aber liebe Fernsehzuseher und liebe Besucher auf der Galerie! Diese Aktuelle Stunde heute hier ist leider großteils – man muss das so sagen – eine Stunde der Desinformation (Abg. Hanger: Da redet der Richtige! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP) und der Fakenews der Einheitspartei. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Desinformation: Das habt ihr ja alles von den Russen gelernt! – Abg. Lindinger: ... das wahre Gesicht ...!)
Abg. Hanger: Nein, Anti-Kickl!
Es ist der nächste Teil der aktuell laufenden Anti-FPÖ-Kampagne des Systems (Abg. Hanger: Nein, Anti-Kickl!), dem für seinen Machterhalt wirklich jedes Mittel recht ist. (Abg. Lindinger: Endlich kommt das wahre Gesicht hervor!) Meine Damen und Herren, die Bevölkerung wird auf diese Art und Weise auch hier und heute systematisch mit Unterstellungen, Unwahrheiten und Verdrehungen desinformiert und manipuliert. (Abg. Lindinger: Sicherheitsrisiko Kickl! – Abg. Hanger: Manipulieren tut ihr mit euren rechtsextremen Medien, wie du weißt! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Abg. Lindinger: Endlich kommt das wahre Gesicht hervor!
Es ist der nächste Teil der aktuell laufenden Anti-FPÖ-Kampagne des Systems (Abg. Hanger: Nein, Anti-Kickl!), dem für seinen Machterhalt wirklich jedes Mittel recht ist. (Abg. Lindinger: Endlich kommt das wahre Gesicht hervor!) Meine Damen und Herren, die Bevölkerung wird auf diese Art und Weise auch hier und heute systematisch mit Unterstellungen, Unwahrheiten und Verdrehungen desinformiert und manipuliert. (Abg. Lindinger: Sicherheitsrisiko Kickl! – Abg. Hanger: Manipulieren tut ihr mit euren rechtsextremen Medien, wie du weißt! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Abg. Lindinger: Sicherheitsrisiko Kickl! – Abg. Hanger: Manipulieren tut ihr mit euren rechtsextremen Medien, wie du weißt! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Es ist der nächste Teil der aktuell laufenden Anti-FPÖ-Kampagne des Systems (Abg. Hanger: Nein, Anti-Kickl!), dem für seinen Machterhalt wirklich jedes Mittel recht ist. (Abg. Lindinger: Endlich kommt das wahre Gesicht hervor!) Meine Damen und Herren, die Bevölkerung wird auf diese Art und Weise auch hier und heute systematisch mit Unterstellungen, Unwahrheiten und Verdrehungen desinformiert und manipuliert. (Abg. Lindinger: Sicherheitsrisiko Kickl! – Abg. Hanger: Manipulieren tut ihr mit euren rechtsextremen Medien, wie du weißt! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Unzensuriert hat ja nur Wahrheiten! – Abg. Michael Hammer: Unzensuriert: Fakenews!
Das neunte Gebot, meine Damen und Herren – du sollst nicht lügen –, hat keinerlei Bedeutung mehr in den Reihen der Österreichischen Volkspartei. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Unzensuriert hat ja nur Wahrheiten! – Abg. Michael Hammer: Unzensuriert: Fakenews!)
Abg. Hanger: Ja, die gehören zerstört! Ja! Jetzt kommt die Offenbarung! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen
Deshalb sage ich Ihnen jetzt ein paar Fakten: Das BVT war zum Zeitpunkt meines Amtsantritts als Innenminister eine verwahrloste, heruntergekommene, unfähige Einrichtung (Abg. Hanger: Ja, die gehören zerstört! Ja! Jetzt kommt die Offenbarung! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen), geprägt von unglaublichen Schlampereien, Postenschacher, Sicherheitsrisiken und Informationslecks. Dieser desaströse Zustand ist das Ergebnis jahrzehntelanger ÖVP-Verantwortung in diesem Bereich. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Lindinger: Das Ergebnis nach einem Innenminister Kickl ist das! – Abg. Hanger: Alles zerstören! Ja! Deshalb zerstören wir es!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Lindinger: Das Ergebnis nach einem Innenminister Kickl ist das! – Abg. Hanger: Alles zerstören! Ja! Deshalb zerstören wir es!
Deshalb sage ich Ihnen jetzt ein paar Fakten: Das BVT war zum Zeitpunkt meines Amtsantritts als Innenminister eine verwahrloste, heruntergekommene, unfähige Einrichtung (Abg. Hanger: Ja, die gehören zerstört! Ja! Jetzt kommt die Offenbarung! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen), geprägt von unglaublichen Schlampereien, Postenschacher, Sicherheitsrisiken und Informationslecks. Dieser desaströse Zustand ist das Ergebnis jahrzehntelanger ÖVP-Verantwortung in diesem Bereich. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Lindinger: Das Ergebnis nach einem Innenminister Kickl ist das! – Abg. Hanger: Alles zerstören! Ja! Deshalb zerstören wir es!)
Abg. Hanger: Und deshalb zerstören wir es!
Genau das ist der beste Nährboden für Spionage und Informationsabfluss, und Sie haben ihn bereitet. (Abg. Hanger: Und deshalb zerstören wir es!) Diesen Abfluss hat es lange vor meiner Zeit gegeben. Das Personal, das diesen Informationsabfluss betrieben hat (Abg. Hanger: Den kennst du ja nicht, gell, den Egisto Ott, den kennst du ja nicht!), haben Sie ausgesucht und in die Positionen gebracht, das haben Sie offenbar nicht ordentlich überprüft, nicht ordentlich kontrolliert. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Und wer war Innenminister?) Das Ergebnis – Ott, Weiss und wie sie alle heißen – ist das Ergebnis der Versäumnisse der Österreichischen Volkspartei. (Abg. Hanger: Und wer wollte ihn wieder hineinsetzen, in das neue BVT?)
Abg. Hanger: Den kennst du ja nicht, gell, den Egisto Ott, den kennst du ja nicht!
Genau das ist der beste Nährboden für Spionage und Informationsabfluss, und Sie haben ihn bereitet. (Abg. Hanger: Und deshalb zerstören wir es!) Diesen Abfluss hat es lange vor meiner Zeit gegeben. Das Personal, das diesen Informationsabfluss betrieben hat (Abg. Hanger: Den kennst du ja nicht, gell, den Egisto Ott, den kennst du ja nicht!), haben Sie ausgesucht und in die Positionen gebracht, das haben Sie offenbar nicht ordentlich überprüft, nicht ordentlich kontrolliert. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Und wer war Innenminister?) Das Ergebnis – Ott, Weiss und wie sie alle heißen – ist das Ergebnis der Versäumnisse der Österreichischen Volkspartei. (Abg. Hanger: Und wer wollte ihn wieder hineinsetzen, in das neue BVT?)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Und wer war Innenminister?
Genau das ist der beste Nährboden für Spionage und Informationsabfluss, und Sie haben ihn bereitet. (Abg. Hanger: Und deshalb zerstören wir es!) Diesen Abfluss hat es lange vor meiner Zeit gegeben. Das Personal, das diesen Informationsabfluss betrieben hat (Abg. Hanger: Den kennst du ja nicht, gell, den Egisto Ott, den kennst du ja nicht!), haben Sie ausgesucht und in die Positionen gebracht, das haben Sie offenbar nicht ordentlich überprüft, nicht ordentlich kontrolliert. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Und wer war Innenminister?) Das Ergebnis – Ott, Weiss und wie sie alle heißen – ist das Ergebnis der Versäumnisse der Österreichischen Volkspartei. (Abg. Hanger: Und wer wollte ihn wieder hineinsetzen, in das neue BVT?)
Abg. Hanger: Und wer wollte ihn wieder hineinsetzen, in das neue BVT?
Genau das ist der beste Nährboden für Spionage und Informationsabfluss, und Sie haben ihn bereitet. (Abg. Hanger: Und deshalb zerstören wir es!) Diesen Abfluss hat es lange vor meiner Zeit gegeben. Das Personal, das diesen Informationsabfluss betrieben hat (Abg. Hanger: Den kennst du ja nicht, gell, den Egisto Ott, den kennst du ja nicht!), haben Sie ausgesucht und in die Positionen gebracht, das haben Sie offenbar nicht ordentlich überprüft, nicht ordentlich kontrolliert. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Und wer war Innenminister?) Das Ergebnis – Ott, Weiss und wie sie alle heißen – ist das Ergebnis der Versäumnisse der Österreichischen Volkspartei. (Abg. Hanger: Und wer wollte ihn wieder hineinsetzen, in das neue BVT?)
Abg. Hanger: Zuerst zerstören wir, gell?
Zweitens: Die Reform des Staatsschutzes – das heißt ja, die systematische Aufdeckung (Abg. Hanger: Zuerst zerstören wir, gell?) und Behebung aller dieser Mängel und Gefahren in den Bereichen Informationssicherheit, Personal, Sicherheitstechnik, Infrastruktur, Ausbildung – ist von der Freiheitlichen Partei und nicht von Ihnen, von der FPÖ und nicht von der ÖVP eingeleitet worden. (Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP. – Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Zerstört habt ihr ihn!)
Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP. – Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Zerstört habt ihr ihn!
Zweitens: Die Reform des Staatsschutzes – das heißt ja, die systematische Aufdeckung (Abg. Hanger: Zuerst zerstören wir, gell?) und Behebung aller dieser Mängel und Gefahren in den Bereichen Informationssicherheit, Personal, Sicherheitstechnik, Infrastruktur, Ausbildung – ist von der Freiheitlichen Partei und nicht von Ihnen, von der FPÖ und nicht von der ÖVP eingeleitet worden. (Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP. – Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Zerstört habt ihr ihn!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Erbärmlich ist deine Performance!
Sie nicht!), das sind die Gegenspieler der Russen. Ja, wissen Sie das alles nicht? Das ist ja erbärmlich, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Erbärmlich ist deine Performance!)
Abg. Hanger: Aber nachträglich rechtswidrig! Nehmen Sie das endlich einmal zur Kenntnis!
Drittens: Die Anzeige des Generalsekretärs des Innenministeriums bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts von strafbaren Handlungen im BVT ist nicht der Beginn eines Anschlags, eines Attentats, eines Überfalls oder sonst etwas, sondern – und jetzt hören Sie genau zu! – es ist die Erfüllung einer gesetzmäßigen Pflicht gemäß § 78 Strafprozessordnung. (Abg. Hanger: Aber nachträglich rechtswidrig! Nehmen Sie das endlich einmal zur Kenntnis!) Dieses Gesetz, diese Strafprozessordnung, haben Sie hier in diesem Hohen Haus beschlossen. Ja wissen Sie das alles nicht, meine Damen und Herren? (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Ja, ja! Rechtswidrig war die Hausdurchsuchung! Nehmt ihr das auch nicht zur Kenntnis?)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Ja, ja! Rechtswidrig war die Hausdurchsuchung! Nehmt ihr das auch nicht zur Kenntnis?
Drittens: Die Anzeige des Generalsekretärs des Innenministeriums bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts von strafbaren Handlungen im BVT ist nicht der Beginn eines Anschlags, eines Attentats, eines Überfalls oder sonst etwas, sondern – und jetzt hören Sie genau zu! – es ist die Erfüllung einer gesetzmäßigen Pflicht gemäß § 78 Strafprozessordnung. (Abg. Hanger: Aber nachträglich rechtswidrig! Nehmen Sie das endlich einmal zur Kenntnis!) Dieses Gesetz, diese Strafprozessordnung, haben Sie hier in diesem Hohen Haus beschlossen. Ja wissen Sie das alles nicht, meine Damen und Herren? (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Ja, ja! Rechtswidrig war die Hausdurchsuchung! Nehmt ihr das auch nicht zur Kenntnis?)
Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP – Abg. Hanger: Nein, nein! – Abg. Maurer: Na selbstverständlich war es das! Und ausgerechnet die Geißler-Abteilung ausräumen! Das ist ja lächerlich! – Abg. Lindinger: Man kann es sich auch schönreden! Man kann es sich auch wirklich schönreden!
Viertens: Die vom Strafgericht angeordnete Hausdurchsuchung war kein Putsch, keine Zerschlagung, keine Erstürmung (Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP – Abg. Hanger: Nein, nein! – Abg. Maurer: Na selbstverständlich war es das! Und ausgerechnet die Geißler-Abteilung ausräumen! Das ist ja lächerlich! – Abg. Lindinger: Man kann es sich auch schönreden! Man kann es sich auch wirklich schönreden!), sondern es war die Durchführung einer Anordnung der Staatsanwaltschaft, und die Staatsanwaltschaft ist ein Organ der Gerichtsbarkeit gemäß Artikel 90 B-VG, in diesem Haus hier beschlossen – ja wissen Sie das alles nicht? (Abg. Hanger: Wieso um 2 Uhr in der Früh? Wieso durch die Einsatzgruppe? Wieso durch den Wolfgang Preiszler?) –, und die Gerichtsbarkeit stand unter Verantwortung der Österreichischen Volkspartei. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Hanger: Wieso um 2 Uhr in der Früh? Wieso durch die Einsatzgruppe? Wieso durch den Wolfgang Preiszler?
Viertens: Die vom Strafgericht angeordnete Hausdurchsuchung war kein Putsch, keine Zerschlagung, keine Erstürmung (Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP – Abg. Hanger: Nein, nein! – Abg. Maurer: Na selbstverständlich war es das! Und ausgerechnet die Geißler-Abteilung ausräumen! Das ist ja lächerlich! – Abg. Lindinger: Man kann es sich auch schönreden! Man kann es sich auch wirklich schönreden!), sondern es war die Durchführung einer Anordnung der Staatsanwaltschaft, und die Staatsanwaltschaft ist ein Organ der Gerichtsbarkeit gemäß Artikel 90 B-VG, in diesem Haus hier beschlossen – ja wissen Sie das alles nicht? (Abg. Hanger: Wieso um 2 Uhr in der Früh? Wieso durch die Einsatzgruppe? Wieso durch den Wolfgang Preiszler?) –, und die Gerichtsbarkeit stand unter Verantwortung der Österreichischen Volkspartei. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Viertens: Die vom Strafgericht angeordnete Hausdurchsuchung war kein Putsch, keine Zerschlagung, keine Erstürmung (Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP – Abg. Hanger: Nein, nein! – Abg. Maurer: Na selbstverständlich war es das! Und ausgerechnet die Geißler-Abteilung ausräumen! Das ist ja lächerlich! – Abg. Lindinger: Man kann es sich auch schönreden! Man kann es sich auch wirklich schönreden!), sondern es war die Durchführung einer Anordnung der Staatsanwaltschaft, und die Staatsanwaltschaft ist ein Organ der Gerichtsbarkeit gemäß Artikel 90 B-VG, in diesem Haus hier beschlossen – ja wissen Sie das alles nicht? (Abg. Hanger: Wieso um 2 Uhr in der Früh? Wieso durch die Einsatzgruppe? Wieso durch den Wolfgang Preiszler?) –, und die Gerichtsbarkeit stand unter Verantwortung der Österreichischen Volkspartei. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Hanger: Und du wolltest es gar nicht, gell!
Die Staatsanwaltschaft ist Herrin des Verfahrens. Sie entscheidet eigenständig, was zu tun ist (Abg. Hanger: Und du wolltest es gar nicht, gell!), wer etwas macht – § 101 Strafprozessordnung, hier in diesem Haus beschlossen. Ja wissen Sie das alles nicht? Das ist ja einfach nur erbärmlich, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Und du wolltest es nicht! Nein, nein! – Abg. Michael Hammer: Da spricht die Verzweiflung!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Und du wolltest es nicht! Nein, nein! – Abg. Michael Hammer: Da spricht die Verzweiflung!
Die Staatsanwaltschaft ist Herrin des Verfahrens. Sie entscheidet eigenständig, was zu tun ist (Abg. Hanger: Und du wolltest es gar nicht, gell!), wer etwas macht – § 101 Strafprozessordnung, hier in diesem Haus beschlossen. Ja wissen Sie das alles nicht? Das ist ja einfach nur erbärmlich, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Und du wolltest es nicht! Nein, nein! – Abg. Michael Hammer: Da spricht die Verzweiflung!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Wer wollte die Hausdurchsuchung? Sie nicht, gell!
Zwischen dem Innenministerium auf der einen Seite und der Gerichtsbarkeit gibt es keinen Weisungszusammenhang, sodass da jemand etwas anschaffen kann – Artikel 94 B-VG, Bundes-Verfassungsgesetz, hier herinnen beschlossen. Wissen Sie das auch nicht? Das ist ja erbärmlich. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Wer wollte die Hausdurchsuchung? Sie nicht, gell!)
Abg. Hanger: Fakenews, sagst du? Das ist ja wohl das Allerbeste!
So, meine sehr geehrten Damen und Herren, das sind die Fakten. Das, was Sie machen, sind Fakenews. (Abg. Hanger: Fakenews, sagst du? Das ist ja wohl das Allerbeste!) Warum ist das so? – Weil ein Ergebnis von 20 Prozent für Sie bedeutet, dass die Hälfte von Ihnen nicht mehr herinnen sitzt. (Abg. Lindinger: Der König der Fakenews! Der König der Fakenews!) Es bedeutet, dass Sie Millionen Euro an Parteienförderung, Klubförderung, Akademieförderung verlieren. (Abg. Hanger: Schauen wir einmal!) Es bedeutet, dass der – erste – Nationalratspräsident da oben weg ist. Es bedeutet, dass Sie Schlüsselministerien verlieren.
Abg. Lindinger: Der König der Fakenews! Der König der Fakenews!
So, meine sehr geehrten Damen und Herren, das sind die Fakten. Das, was Sie machen, sind Fakenews. (Abg. Hanger: Fakenews, sagst du? Das ist ja wohl das Allerbeste!) Warum ist das so? – Weil ein Ergebnis von 20 Prozent für Sie bedeutet, dass die Hälfte von Ihnen nicht mehr herinnen sitzt. (Abg. Lindinger: Der König der Fakenews! Der König der Fakenews!) Es bedeutet, dass Sie Millionen Euro an Parteienförderung, Klubförderung, Akademieförderung verlieren. (Abg. Hanger: Schauen wir einmal!) Es bedeutet, dass der – erste – Nationalratspräsident da oben weg ist. Es bedeutet, dass Sie Schlüsselministerien verlieren.
Abg. Hanger: Schauen wir einmal!
So, meine sehr geehrten Damen und Herren, das sind die Fakten. Das, was Sie machen, sind Fakenews. (Abg. Hanger: Fakenews, sagst du? Das ist ja wohl das Allerbeste!) Warum ist das so? – Weil ein Ergebnis von 20 Prozent für Sie bedeutet, dass die Hälfte von Ihnen nicht mehr herinnen sitzt. (Abg. Lindinger: Der König der Fakenews! Der König der Fakenews!) Es bedeutet, dass Sie Millionen Euro an Parteienförderung, Klubförderung, Akademieförderung verlieren. (Abg. Hanger: Schauen wir einmal!) Es bedeutet, dass der – erste – Nationalratspräsident da oben weg ist. Es bedeutet, dass Sie Schlüsselministerien verlieren.
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Schauen wir einmal! – Abg. Leichtfried: Das war eine sehr wehleidige Rede! Sehr wehleidig war die!
Abgeordneter Herbert Kickl (fortsetzend): Das heißt, dass Ihr tiefer Staat nicht nur nicht mehr betrieben werden kann, sondern dass er auffliegt. Das wollen Sie um jeden Preis verhindern. Da sind Sie aber bei mir an den Falschen geraten. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Hanger: Schauen wir einmal! – Abg. Leichtfried: Das war eine sehr wehleidige Rede! Sehr wehleidig war die!)
Abg. Leichtfried: Nein, das war nicht mehr laut! Das war nur mehr wehleidig!
Kollege Kickl hat sich gerade sehr lautstark darüber beschwert (Abg. Leichtfried: Nein, das war nicht mehr laut! Das war nur mehr wehleidig!), in welch schlechtem
Abg. Wurm: Haben Sie nicht zugehört, Herr Kollege? Aber das machen Sie ja nie!
Zustand das BVT gewesen sei. Nun, Herr Kollege Kickl, Sie waren, wenn ich mich recht erinnere, eineinhalb bis zwei Jahre Innenminister. Geändert haben Sie es nicht. (Abg. Wurm: Haben Sie nicht zugehört, Herr Kollege? Aber das machen Sie ja nie!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP
Wir Grüne haben in den ersten eineinhalb Jahren dieser Legislaturperiode gemeinsam mit unserem Koalitionspartner diesen Dienst völlig neu aufgestellt, und das ist gut so (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP), mit streng überprüftem Personal, mit einer Struktur, die ins 21. Jahrhundert passt, mit deutlich besserer Kontrolle und ohne dafür ein einziges Grundrecht der Österreicherinnen und Österreicher zu opfern. Das ist grüne Handschrift, so sieht grüne Sicherheitspolitik aus. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Wir Grüne haben in den ersten eineinhalb Jahren dieser Legislaturperiode gemeinsam mit unserem Koalitionspartner diesen Dienst völlig neu aufgestellt, und das ist gut so (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP), mit streng überprüftem Personal, mit einer Struktur, die ins 21. Jahrhundert passt, mit deutlich besserer Kontrolle und ohne dafür ein einziges Grundrecht der Österreicherinnen und Österreicher zu opfern. Das ist grüne Handschrift, so sieht grüne Sicherheitspolitik aus. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Weil Kollege Einwallner das wahrheitswidrig behauptet hat, möchte ich hier in aller Form richtigstellen: Einen Bundestrojaner wird es mit uns Grünen nicht geben. (Beifall bei den Grünen.) Das hat nicht nur verfassungsrechtliche, sondern auch sehr wichtige sicherheitspolitische Aspekte und Gründe. Wer die Rechtslage und die Judikatur des Verfassungsgerichtshofes kennt, weiß, wovon die Rede ist.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Gut ist auch, dass mittlerweile – das war nicht immer so – vier von fünf Parlamentsparteien verstanden haben, wie gefährlich Russland unter dem Regime von Wladimir Putin auch für uns in Österreich geworden ist. Das ist nicht so dahergesagt, denn Putins Russland hat unsere Werte, unsere Art zu leben, unsere liberale Demokratie zum Feind erklärt. Es wäre ziemlich dumm, das zu ignorieren. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Kassegger: Den hab ich noch nie gesehen!
Meine Damen und Herren, es war auch die Rede davon, dass im Unterausschuss des Innenausschusses unser Inlandsnachrichtendienst kontrolliert wird. Da steht ein blauer Elefant im Raum. (Abg. Kassegger: Den hab ich noch nie gesehen!) Diese parlamentarische Kontrolle kann nämlich ernsthaft nur dann funktionieren, wenn wir davon ausgehen können, dass im Zweifel alle Abgeordneten sicherheitsrelevante und tatsächlich neue Informationen, die sie dort erhalten, für sich behalten. (Abg. Michael Hammer: Das geht bei denen nicht! – Abg. Amesbauer: Wie war das mit Pilz? – Abg. Stefan: Geht es Ihnen noch ganz gut? – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Wenn ich nicht mehr davon ausgehen kann, dass Abgeordnete der Freiheitlichen Partei im Zweifel die Interessen Österreichs höher stellen als die Interessen von Putins Russland (Abg. Amesbauer: Wem wollen Sie das unterstellen? Wem unterstellen Sie das? Unglaublich! – Abg. Wurm: Das ist ja unerhört! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen), dann haben wir ein strukturelles Problem, das tatsächlich unsere Sicherheit betrifft. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Michael Hammer: Das geht bei denen nicht! – Abg. Amesbauer: Wie war das mit Pilz? – Abg. Stefan: Geht es Ihnen noch ganz gut? – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Meine Damen und Herren, es war auch die Rede davon, dass im Unterausschuss des Innenausschusses unser Inlandsnachrichtendienst kontrolliert wird. Da steht ein blauer Elefant im Raum. (Abg. Kassegger: Den hab ich noch nie gesehen!) Diese parlamentarische Kontrolle kann nämlich ernsthaft nur dann funktionieren, wenn wir davon ausgehen können, dass im Zweifel alle Abgeordneten sicherheitsrelevante und tatsächlich neue Informationen, die sie dort erhalten, für sich behalten. (Abg. Michael Hammer: Das geht bei denen nicht! – Abg. Amesbauer: Wie war das mit Pilz? – Abg. Stefan: Geht es Ihnen noch ganz gut? – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Wenn ich nicht mehr davon ausgehen kann, dass Abgeordnete der Freiheitlichen Partei im Zweifel die Interessen Österreichs höher stellen als die Interessen von Putins Russland (Abg. Amesbauer: Wem wollen Sie das unterstellen? Wem unterstellen Sie das? Unglaublich! – Abg. Wurm: Das ist ja unerhört! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen), dann haben wir ein strukturelles Problem, das tatsächlich unsere Sicherheit betrifft. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Amesbauer: Wem wollen Sie das unterstellen? Wem unterstellen Sie das? Unglaublich! – Abg. Wurm: Das ist ja unerhört! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen
Meine Damen und Herren, es war auch die Rede davon, dass im Unterausschuss des Innenausschusses unser Inlandsnachrichtendienst kontrolliert wird. Da steht ein blauer Elefant im Raum. (Abg. Kassegger: Den hab ich noch nie gesehen!) Diese parlamentarische Kontrolle kann nämlich ernsthaft nur dann funktionieren, wenn wir davon ausgehen können, dass im Zweifel alle Abgeordneten sicherheitsrelevante und tatsächlich neue Informationen, die sie dort erhalten, für sich behalten. (Abg. Michael Hammer: Das geht bei denen nicht! – Abg. Amesbauer: Wie war das mit Pilz? – Abg. Stefan: Geht es Ihnen noch ganz gut? – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Wenn ich nicht mehr davon ausgehen kann, dass Abgeordnete der Freiheitlichen Partei im Zweifel die Interessen Österreichs höher stellen als die Interessen von Putins Russland (Abg. Amesbauer: Wem wollen Sie das unterstellen? Wem unterstellen Sie das? Unglaublich! – Abg. Wurm: Das ist ja unerhört! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen), dann haben wir ein strukturelles Problem, das tatsächlich unsere Sicherheit betrifft. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Meine Damen und Herren, es war auch die Rede davon, dass im Unterausschuss des Innenausschusses unser Inlandsnachrichtendienst kontrolliert wird. Da steht ein blauer Elefant im Raum. (Abg. Kassegger: Den hab ich noch nie gesehen!) Diese parlamentarische Kontrolle kann nämlich ernsthaft nur dann funktionieren, wenn wir davon ausgehen können, dass im Zweifel alle Abgeordneten sicherheitsrelevante und tatsächlich neue Informationen, die sie dort erhalten, für sich behalten. (Abg. Michael Hammer: Das geht bei denen nicht! – Abg. Amesbauer: Wie war das mit Pilz? – Abg. Stefan: Geht es Ihnen noch ganz gut? – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Wenn ich nicht mehr davon ausgehen kann, dass Abgeordnete der Freiheitlichen Partei im Zweifel die Interessen Österreichs höher stellen als die Interessen von Putins Russland (Abg. Amesbauer: Wem wollen Sie das unterstellen? Wem unterstellen Sie das? Unglaublich! – Abg. Wurm: Das ist ja unerhört! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen), dann haben wir ein strukturelles Problem, das tatsächlich unsere Sicherheit betrifft. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Wurm: Bei den Grünen hat das nie eine Rolle gespielt! – Abg. Kickl: Wem unterstellen Sie das? Unglaublich! Das ist ... passiert! – Abg. Michael Hammer: Das sind die Fakten! – Abg. Wurm: Diese Leute habt ihr ermöglicht von der ÖVP! Die habt ihr großgemacht! – Abg. Michael Hammer: Der heiße Draht nach Moskau! Der heiße Draht!
Es tut mir leid, Kolleginnen und Kollegen von der FPÖ, das so offen ansprechen zu müssen, aber es geht dabei um unser aller nationale Sicherheit, und ich sehe sie bei Ihnen in Gefahr. – Ich danke für das Zuhören. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Wurm: Bei den Grünen hat das nie eine Rolle gespielt! – Abg. Kickl: Wem unterstellen Sie das? Unglaublich! Das ist ... passiert! – Abg. Michael Hammer: Das sind die Fakten! – Abg. Wurm: Diese Leute habt ihr ermöglicht von der ÖVP! Die habt ihr großgemacht! – Abg. Michael Hammer: Der heiße Draht nach Moskau! Der heiße Draht!)
Beifall bei NEOS und SPÖ. – Abg. Kickl: Mit der ÖVP wollt ihr jetzt koalieren! Das ist ja überhaupt das Beste! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Ich möchte einmal mit der ÖVP anfangen, die diese Aktuelle Stunde heute beantragt hat: Ja, Sie sagen hier komplett zu Recht, dass die FPÖ ein Sicherheitsrisiko für Österreich ist. Sie sagen komplett zu Recht, dass FPÖ eigentlich für Freunde Putins in Österreich stehen müsste, aber ich frage schon: Wer hat denn die Putin-Partei an die relevanten Hebel der Macht gelassen? Ich frage mich schon: Wer regiert denn mit dem verlängerten Arm von Putin in Niederösterreich? Wer regiert denn mit dem verlängerten Arm von Putin in Salzburg? Und wer würde es sofort wieder tun? – Das ist natürlich die ÖVP! (Beifall bei NEOS und SPÖ. – Abg. Kickl: Mit der ÖVP wollt ihr jetzt koalieren! Das ist ja überhaupt das Beste! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Abg. Kickl: Das war jetzt eine Koalitionsabsage der NEOS an die ÖVP!
Ich finde es gut, dass wir über dieses Thema reden. Dass die ÖVP das beantragt – ja, das ist irgendetwas, aber es ist gut, dass zumindest einmal die Bühne da ist, dass wir darüber reden müssen. (Abg. Kickl: Das war jetzt eine Koalitionsabsage der NEOS an die ÖVP!)
Abg. Michael Hammer: Aufklärung, das vertragen sie ja nicht! Das müsst ihr der FPÖ sagen! – Abg. Disoski: Geh bitte! Schlammschlacht ohne Ende!
Ich finde auch, dass wir jetzt keine parteipolitische Schlammschlacht zwischen FPÖ und ÖVP brauchen, sondern dass wir uns tatsächlich der Aufklärung widmen (Abg. Michael Hammer: Aufklärung, das vertragen sie ja nicht! Das müsst ihr der FPÖ sagen! – Abg. Disoski: Geh bitte! Schlammschlacht ohne Ende!), nicht in Untersuchungsausschüssen, die eigentlich komplett an dem vorbeigehen, was gerade die Österreicherinnen und Österreicher beschäftigt, sondern mit einem echten Russland-Untersuchungsausschuss.
Abg. Kickl: Umfassend!
bitte! Schlammschlacht ohne Ende! – Abg. Michael Hammer: FPÖ-Russland-Ausschuss!) ) Da werden wir auch Sie nicht rauslassen. (Abg. Kickl: Umfassend!)–Ja, dann geben Sie das vor der Nationalratswahl schriftlich zu Protokoll, damit Sie danach nicht wieder rauskommen. Das verlangen wir von Ihnen! (Beifall bei den NEOS. – Abg. Kickl: Wir können uns alle zusammensetzen! Formulieren wir was gemeinsam – kein Problem! Ich sage Ihnen, wer nicht dabei sein wird! Die! – Abg. Michael Hammer: Wenn du dabei bist, kommt nichts raus! Das ist das Problem!)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Kickl: Wir können uns alle zusammensetzen! Formulieren wir was gemeinsam – kein Problem! Ich sage Ihnen, wer nicht dabei sein wird! Die! – Abg. Michael Hammer: Wenn du dabei bist, kommt nichts raus! Das ist das Problem!
bitte! Schlammschlacht ohne Ende! – Abg. Michael Hammer: FPÖ-Russland-Ausschuss!) ) Da werden wir auch Sie nicht rauslassen. (Abg. Kickl: Umfassend!)–Ja, dann geben Sie das vor der Nationalratswahl schriftlich zu Protokoll, damit Sie danach nicht wieder rauskommen. Das verlangen wir von Ihnen! (Beifall bei den NEOS. – Abg. Kickl: Wir können uns alle zusammensetzen! Formulieren wir was gemeinsam – kein Problem! Ich sage Ihnen, wer nicht dabei sein wird! Die! – Abg. Michael Hammer: Wenn du dabei bist, kommt nichts raus! Das ist das Problem!)
Abg. Michael Hammer: Nein, kennt er nicht!
Erster Punkt – für meinen Geschmack noch viel zu wenig beleuchtet, weil ich es wirklich arg finde –: Es gibt diese austro-russische Freundschaftsgesellschaft, übrigens durch den Büroleiter des ehemaligen korrupten ÖVP-Innenministers Ernst Strasser gegründet. Die sitzen dort natürlich auch dick drin. In dieser austro-russischen Freundschaftsgesellschaft gab es einen Mittelsmann zwischen dem russischen Spion Jan Marsalek und Herrn Gudenus. Den kennen Sie aber schon noch, Herr Kickl? Weil Sie so viele Erinnerungslücken im Untersuchungsausschuss hatten: Den Herrn Gudenus kennen Sie schon noch? (Abg. Michael Hammer: Nein, kennt er nicht!)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Er hat sie ihm nicht besorgt! Weisen Sie es nach, dass er sie besorgt hat! Das ist ja unglaublich!
Da wurde eine Aktenautobahn zwischen dem russischen Spion Marsalek und Herrn Gudenus installiert. Das ging so weit – das müssen Sie sich vorstellen, sehr geehrte Damen und Herren –, dass Herr Marsalek dem Mittelsmann geschrieben hat: Bitte BVT-, also Geheimdienstaktenzahl XY besorgen!, und Herr Gudenus schreibt: Okay! – Ja von wem hat er denn die besorgt, Herr Kickl? Was hat er denn in Ihrem Ministerium gemacht? (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Er hat sie ihm nicht besorgt! Weisen Sie es nach, dass er sie besorgt hat! Das ist ja unglaublich!)
Abg. Belakowitsch: Er hat alles beantwortet!
Aber Sie wissen natürlich von nichts. Herr Kickl ist heute sehr nervös, aber Sie hätten – das haben Sie natürlich nicht können, weil wir keinen Livestream im Untersuchungsausschuss haben – Herrn Kickl im Untersuchungsausschuss sehen müssen. So nervös habe ich Herrn Kickl überhaupt noch nie gesehen. (Abg. Belakowitsch: Er hat alles beantwortet!) Er hat sich an nichts mehr erinnern können. (Abg. Holzleitner: Die größten Erinnerungslücken waren bei Treuhandverträgen!)
Abg. Holzleitner: Die größten Erinnerungslücken waren bei Treuhandverträgen!
Aber Sie wissen natürlich von nichts. Herr Kickl ist heute sehr nervös, aber Sie hätten – das haben Sie natürlich nicht können, weil wir keinen Livestream im Untersuchungsausschuss haben – Herrn Kickl im Untersuchungsausschuss sehen müssen. So nervös habe ich Herrn Kickl überhaupt noch nie gesehen. (Abg. Belakowitsch: Er hat alles beantwortet!) Er hat sich an nichts mehr erinnern können. (Abg. Holzleitner: Die größten Erinnerungslücken waren bei Treuhandverträgen!)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Lesen Sie das Protokoll! Da steht ganz was anderes drinnen! – Ruf bei der ÖVP: Geh bitte! Sie haben eine halbe Stunde gebraucht, bis Sie über den Jenewein geredet haben! – Abg. Michael Hammer: Aber er kann eh noch einmal kommen, er darf eh noch einmal erzählen! – Abg. Hanger: Da weiß er mehr vielleicht!
Ich sage Ihnen schon auch etwas, Herr Kickl: Diese Doppelmoral! Sie haben hier – ich kann mich an die Rede sogar noch genau erinnern – zu Recht Herrn Blümel dafür kritisiert, dass er sich als junger, fitter Mann an nichts mehr erinnern kann. Sie können sich in Ihrer Tätigkeit als Innenminister an nichts mehr erinnern. So lange ist das nicht her, Herr Kickl. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Lesen Sie das Protokoll! Da steht ganz was anderes drinnen! – Ruf bei der ÖVP: Geh bitte! Sie haben eine halbe Stunde gebraucht, bis Sie über den Jenewein geredet haben! – Abg. Michael Hammer: Aber er kann eh noch einmal kommen, er darf eh noch einmal erzählen! – Abg. Hanger: Da weiß er mehr vielleicht!)
Ruf bei der ÖVP: Er ist total nervös! Er bestreitet alles! Das ist ja ein Geständnis mehr oder weniger!
Diese Aktenautobahn gab es nicht nur in die austro-russische Freundschaftsgesellschaft, diese Aktenautobahn gab es auch aus dem Kickl-Büro direkt an Herrn Jenewein. Zur Erinnerung: Herr Jenewein ist jener Mann, der im Chatset mit Herrn Ott, also dem mutmaßlichen russischen Spion, stand. Diese Aktenautobahn hat darin bestanden, dass Ihre persönliche Mitarbeiterin, Herr Kickl, aus dem Kickl-Kabinett Herrn Jenewein alle Akten geschickt hat, die er bekommen wollte. (Ruf bei der ÖVP: Er ist total nervös! Er bestreitet alles! Das ist ja ein Geständnis mehr oder weniger!)
Abg. Kickl: Der gehört auch zur ÖVP!
Konjunktiv! Hättitätiwari! Sie sind in einer Hättitätiwariwelt, Herr Kollege!) Na, das ist natürlich Zufall, Herr Kickl, dass der dann darüber versorgt wird. Angeboten hat es ihm übrigens Herr Weiss, der sich jetzt nach Dubai abgesetzt hat. (Abg. Kickl: Der gehört auch zur ÖVP!)
Abg. Kickl: Das ist eine gute Idee! Ich bin neugierig, ob die ÖVP das auch unterstützt!
Ich glaube, dass es dringend notwendig wäre, dass wir echte Aufklärung mit einem echten Russland-Untersuchungsausschuss bekommen, in dem wir die Kontakte von allen politischen Parteien in die Verwaltung schonungslos untersuchen, schonungslos schauen, was hier falsch gelaufen ist, wie wir von einer feindlichen Macht unterwandert wurden. (Abg. Kickl: Das ist eine gute Idee! Ich bin neugierig, ob die ÖVP das auch unterstützt!)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Michael Hammer: FPÖ-Russland-Ausschuss muss der heißen!
Wir brauchen Aufklärung statt Zudecken. Herr Kickl, wenn Sie das wirklich ernst meinen, dann schicken Sie keine OTS und andere Aussendungen raus, sondern unterschreiben Sie unseren Pakt zur Aufklärung! Bekennen Sie jetzt schriftlich, dass es diesen Russland-Untersuchungsausschuss geben wird! (Beifall bei den NEOS. – Abg. Michael Hammer: FPÖ-Russland-Ausschuss muss der heißen!)
Abg. Kickl – ein Foto, auf dem Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend zu sehen ist, in die Höhe haltend –: Frau Kollegin!
Ich darf die Frau Bundesministerin herzlich begrüßen. (Abg. Kickl – ein Foto, auf dem Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend zu sehen ist, in die Höhe haltend –: Frau Kollegin!)
Beifall bei der FPÖ und bei Abgeordneten der NEOS.
Abgeordnete Dr. Susanne Fürst (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Minister! Sehr geehrte Damen und Herren! Die Regierungsparteien schaffen heute gemeinsam mit der SPÖ die gesetzliche Möglichkeit, Leerstandsabgaben auf Wohnungen einzuheben, also quasi eine Bestrafung für Eigentümer von Wohnungen, die aus irgendwelchen Gründen, die eigentlich nur sie etwas angehen, ihre Wohnung einmal leer stehen lassen. Da kann jetzt eine zusätzliche Abgabe eingehoben werden. Wir stimmen dagegen, weil es ein Eingriff in das Grundrecht auf Eigentum ist. (Beifall bei der FPÖ und bei Abgeordneten der NEOS.)
Abg. Tomaselli: Na, bitte! – Abg. Kassegger: Das ist halt so!
Die Gründe sind: Die Baukosten sind in die Höhe geschossen – in dieser Regierungszeit –, Kredite sind für die jungen Leute immer schwieriger zu bekommen – das alles ist in dieser Regierungszeit passiert –, der soziale Wohnbau steht gerade Österreichern nur mehr sehr beschränkt offen, weil er durch den ausländischen Zuzug belastet ist (Abg. Tomaselli: Na, bitte! – Abg. Kassegger: Das ist halt so!), und auch die Investitionen in den sozialen Wohnbau lassen in den letzten Jahren zu wünschen übrig.
Beifall bei der FPÖ.
Das vorgesehene Gesetz, das heute beschlossen werden wird, trägt jedoch nichts dazu bei, dass die Wohnungsnot gelindert wird, sondern es ist der komplett falsche Weg, es geht nämlich den Staat rein gar nichts an, was die Menschen mit ihrem Eigentum machen, und dazu gehört auch das Wohnungseigentum. (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf der Abg. Tomaselli
Sie dafür zu bestrafen, wenn sie ihre Wohnung – ich weiß nicht – für die Kinder aufheben oder aus anderen Gründen – weil ihnen das Mietrecht zu kompliziert ist – leer stehen lassen – das geht niemanden etwas an (Zwischenruf der Abg. Tomaselli) –, ist eigentumsfeindlich, es ist ein Eingriff in ein Grundrecht. Das kann man zwar machen – es gibt einen Gesetzesvorbehalt –, aber es ist ein Schritt in die falsche Richtung. Es gäbe andere Möglichkeiten, um die Wohnungsnot zu lindern. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Sie dafür zu bestrafen, wenn sie ihre Wohnung – ich weiß nicht – für die Kinder aufheben oder aus anderen Gründen – weil ihnen das Mietrecht zu kompliziert ist – leer stehen lassen – das geht niemanden etwas an (Zwischenruf der Abg. Tomaselli) –, ist eigentumsfeindlich, es ist ein Eingriff in ein Grundrecht. Das kann man zwar machen – es gibt einen Gesetzesvorbehalt –, aber es ist ein Schritt in die falsche Richtung. Es gäbe andere Möglichkeiten, um die Wohnungsnot zu lindern. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Übrigens gibt es das Versprechen der ÖVP, dass es keine neuen Steuern gibt. – Natürlich ist das eine neue Steuer: Es ist eine Vermögensteuer, eine Substanzabgabe. (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf der Abg. Rössler.
Bevor man in diese Richtung eines Grundrechtseingriffes geht – wir haben noch nicht einmal eine exakte Datenlage –, braucht man Zahlen: Um welches Ausmaß geht es dabei? Was ist die Definition von einem Leerstand? Was sind die Gründe dafür? Was wird berücksichtigt oder nicht? Die Kompetenz wird vom Bund auf die Länder verschoben, das bedeutet mehr Bürokratie, mehr Zerfledderung. Es ist keine wirksame Methode. (Zwischenruf der Abg. Rössler.) Vielleicht schaut man einmal, warum das so ist, auf die Gründe, warum
Zwischenruf der Abg. Ribo.
Auch die Bemerkungen und Äußerungen dazu im Verfassungsausschuss waren sehr verräterisch. Die Vertreterin der SPÖ hat davon gesprochen, dass das ein wirksames Instrument sei, Wohnraum leistbar zu machen, es wäre die richtige Stoßrichtung. – Nein, es ist eben genau die falsche, aber klar, die Linke tut sich immer leicht, die geht immer gern den Weg der Grundrechtseingriffe. (Zwischenruf der Abg. Ribo.)
Beifall bei der FPÖ.
Wenn man davon redet, internationale Spekulation zu verhindern – ich glaube, das wollen wir alle –, dann muss ich sagen, dass dieses Gesetz nicht dafür geeignet ist, sondern dann muss man den Weg über das Grundverkehrsgesetz gehen. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Tomaselli: Ja!
Die Grünen haben unverhohlene Freude über diesen Markteingriff gezeigt: Viel zu viele Wohnungen stehen zur Verfügung. Wo kommen wir denn hin, wenn die Eigentümer mit ihrem Eigentum, für das sie schwer gearbeitet haben und auf das sie gespart haben, machen, was sie wollen? Die Vertreterin der Grünen meinte im Ausschuss: Es ist super, in den Markt einzugreifen. (Abg. Tomaselli: Ja!) Uns ist aber klar (Heiterkeit der Rednerin), was das heißt: Das ist natürlich der grüne Wunschtraum, willkürlich in den Grundrechten der Österreicher herumzupfuschen. (Beifall bei der FPÖ.)
Heiterkeit der Rednerin
Die Grünen haben unverhohlene Freude über diesen Markteingriff gezeigt: Viel zu viele Wohnungen stehen zur Verfügung. Wo kommen wir denn hin, wenn die Eigentümer mit ihrem Eigentum, für das sie schwer gearbeitet haben und auf das sie gespart haben, machen, was sie wollen? Die Vertreterin der Grünen meinte im Ausschuss: Es ist super, in den Markt einzugreifen. (Abg. Tomaselli: Ja!) Uns ist aber klar (Heiterkeit der Rednerin), was das heißt: Das ist natürlich der grüne Wunschtraum, willkürlich in den Grundrechten der Österreicher herumzupfuschen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Die Grünen haben unverhohlene Freude über diesen Markteingriff gezeigt: Viel zu viele Wohnungen stehen zur Verfügung. Wo kommen wir denn hin, wenn die Eigentümer mit ihrem Eigentum, für das sie schwer gearbeitet haben und auf das sie gespart haben, machen, was sie wollen? Die Vertreterin der Grünen meinte im Ausschuss: Es ist super, in den Markt einzugreifen. (Abg. Tomaselli: Ja!) Uns ist aber klar (Heiterkeit der Rednerin), was das heißt: Das ist natürlich der grüne Wunschtraum, willkürlich in den Grundrechten der Österreicher herumzupfuschen. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Kucharowits: Die FPÖ ...! – Zwischenruf des Abg. Schwarz.
Frau Minister Edtstadler sprach im Ausschuss von kompetenzrechtlicher Klarstellung: Ja, eigentlich macht sie es jetzt komplizierter, es kommt von Bundes- auf Landesebene und dann kommt es zu unterschiedlichen Regelungen; aber gut, wenn man es so haben will. Der VfGH hob die Wiener Leerstandsabgabe auf – ja, vielleicht sollte man einfach überhaupt die Finger von Leerstandsabgaben lassen. Rechtssicherheit wird so nicht geschaffen. (Abg. Kucharowits: Die FPÖ ...! – Zwischenruf des Abg. Schwarz.)
Beifall bei der FPÖ.
Ich meine, Sie haben auch erwähnt – das war jetzt ein bisschen verräterisch, finde ich –, dass gerade in Salzburg die Wohnungsnot sehr groß ist – das ist richtig, da muss man auch gegensteuern –, und Sie haben angeführt, dass jetzt so viele Wähler zur KPÖ gerauscht sind. Das ist natürlich bedauerlich, aber dass man da sozusagen hinterherrennt und sich jetzt selber die linken Methoden zu eigen macht und über Grundrechtseingriffe vorgeht, ist die absolut falsche Richtung. Man müsste da anders ansetzen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Sie erwähnen auch, dass die Klimaziele erreicht werden müssen. Dazu kann ich nur sagen: Ja, da können wir uns hinsichtlich unserer Freiheiten und unseres Eigentums auf etwas gefasst machen! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei ÖVP, SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der FPÖ.
Abgeordneter Johann Singer (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Frau Bundesministerin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich darf zuerst die Bäuer:innen des Bezirkes Gmünd im Namen der Kollegin Martina Diesner-Wais ganz herzlich im Hohen Haus begrüßen. (Beifall bei ÖVP, SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der FPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kaniak: Sehr überzeugt seids da nicht!
Gefördert wird sowohl die Schaffung von Wohnungen im Eigentumsbereich als auch im Mietbereich. Ich freue mich sehr, dass mit diesem Paket die Schaffung von Wohneigentum erleichtert wird. Und, sehr geehrte Damen und Herren, es geht auch um die Stärkung der Baukonjunktur, um die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Baubranche. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kaniak: Sehr überzeugt seids da nicht!)
Abg. Leichtfried: Und bei uns nicht?
Ich bedanke mich sehr herzlich beim Koalitionspartner (Abg. Leichtfried: Und bei uns nicht?), dass dieses große Paket gelungen ist. Für mich ist es wichtig, und darum darf ich es auch zur Sprache bringen: Das sind die ersten Schritte zur Erfüllung des Österreichplans unseres Bundeskanzlers Karl Nehammer. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich bedanke mich sehr herzlich beim Koalitionspartner (Abg. Leichtfried: Und bei uns nicht?), dass dieses große Paket gelungen ist. Für mich ist es wichtig, und darum darf ich es auch zur Sprache bringen: Das sind die ersten Schritte zur Erfüllung des Österreichplans unseres Bundeskanzlers Karl Nehammer. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Heiterkeit der Abg. Meinl-Reisinger.
Abgeordneter Dr. Nikolaus Scherak, MA (NEOS): Herr Präsident! Frau Bundesministerin! Ja, die schwarz-grüne Koalition treibt skurrile Blüten: Jetzt bedankt sich die ÖVP bei den Grünen dafür, dass sie eine Leerstandsabgabe einführen können. (Heiterkeit der Abg. Meinl-Reisinger.) Die ÖVP war einmal eine Wirtschaftspartei – das ist offensichtlich endgültig vorbei. (Abg. Ottenschläger: Aber in Wien tut ihr es schon mit der SPÖ! – Abg. Michael Hammer: Ihr seid überhaupt eine linke Partei!)
Abg. Ottenschläger: Aber in Wien tut ihr es schon mit der SPÖ! – Abg. Michael Hammer: Ihr seid überhaupt eine linke Partei!
Abgeordneter Dr. Nikolaus Scherak, MA (NEOS): Herr Präsident! Frau Bundesministerin! Ja, die schwarz-grüne Koalition treibt skurrile Blüten: Jetzt bedankt sich die ÖVP bei den Grünen dafür, dass sie eine Leerstandsabgabe einführen können. (Heiterkeit der Abg. Meinl-Reisinger.) Die ÖVP war einmal eine Wirtschaftspartei – das ist offensichtlich endgültig vorbei. (Abg. Ottenschläger: Aber in Wien tut ihr es schon mit der SPÖ! – Abg. Michael Hammer: Ihr seid überhaupt eine linke Partei!)
Abg. Gerstl: Nein, nein, nein!
Herr Kollege Singer, das, was Sie hier als Erweiterung des Handlungsspielraumes bezeichnet haben, ist natürlich ein massiver Eingriff in unsere Bundesverfassung. Das, was Sie hier machen, Herr Kollege Singer, ist, dass Sie den Ländern die Möglichkeit geben, ohne Deckelung nach oben Leerstandsabgaben einzuführen. (Abg. Gerstl: Nein, nein, nein!)
Abg. Gerstl: Das stimmt nicht!
Der Verfassungsgerichtshof hat festgelegt, dass sie das aufgrund der jetzigen Kompetenz nur bis zu einer gewissen Höhe tun können – die Wirtschaftspartei ÖVP erlaubt den Bundesländern, Leerstandsabgaben ohne Deckelung einzuheben. (Abg. Gerstl: Das stimmt nicht!) Und das Ganze bei einer Steuer- und Abgabenquote von über 43 Prozent. In einer Zeit, in der wir eine Rekordsteuer- und -abgabenquote haben, kommt die ehemalige Wirtschaftspartei ÖVP auf die Idee, dass man noch mehr Steuern und Abgaben einheben sollte. Ich sage Ihnen: Sie sollten einmal ganz tief in sich gehen und überlegen, was denn eigentlich Ihre politische Leitlinie ist. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Der Verfassungsgerichtshof hat festgelegt, dass sie das aufgrund der jetzigen Kompetenz nur bis zu einer gewissen Höhe tun können – die Wirtschaftspartei ÖVP erlaubt den Bundesländern, Leerstandsabgaben ohne Deckelung einzuheben. (Abg. Gerstl: Das stimmt nicht!) Und das Ganze bei einer Steuer- und Abgabenquote von über 43 Prozent. In einer Zeit, in der wir eine Rekordsteuer- und -abgabenquote haben, kommt die ehemalige Wirtschaftspartei ÖVP auf die Idee, dass man noch mehr Steuern und Abgaben einheben sollte. Ich sage Ihnen: Sie sollten einmal ganz tief in sich gehen und überlegen, was denn eigentlich Ihre politische Leitlinie ist. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Sie haben nicht angesprochen, was für eine Bürokratielawine das auslöst, Sie haben die datenschutzrechtlichen Probleme nicht angesprochen. Ich könnte in dieser Frage hier stundenlang weitermachen, aber ich belasse es beim weiteren Kopfschütteln, dass eine ehemalige Wirtschaftspartei ÖVP auf die Idee kommt, neue Steuern und Abgaben einzuführen. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der SPÖ.
und nicht zum Spekulieren. (Beifall bei der SPÖ.) Aber noch viel wichtiger ist zweitens: Wohnen muss leistbar sein. (Beifall bei der SPÖ.) Das ist offenbar auch ein Punkt, über den wir uns hier im Hohen Haus nicht einig sind. Sie vergessen das nämlich gerne, liebe Regierungsparteien: Die Mieten sind in den letzten zwei Jahren um bis zu 25 Prozent gestiegen, ein Viertel höher.
Beifall bei der SPÖ.
und nicht zum Spekulieren. (Beifall bei der SPÖ.) Aber noch viel wichtiger ist zweitens: Wohnen muss leistbar sein. (Beifall bei der SPÖ.) Das ist offenbar auch ein Punkt, über den wir uns hier im Hohen Haus nicht einig sind. Sie vergessen das nämlich gerne, liebe Regierungsparteien: Die Mieten sind in den letzten zwei Jahren um bis zu 25 Prozent gestiegen, ein Viertel höher.
Beifall bei der SPÖ
Ich kann Ihnen sagen: Sie vergessen, dass diese hohen Mieten mittlerweile zum Inflationstreiber Nummer eins geworden sind. Es sind auch die hohen Mieten, die für uns alle das Leben tagtäglich teurer machen. Und weil Sie dieses Thema nach wie vor ignorieren wollen, setzen wir es heute ganz bewusst wieder auf die Tagesordnung. Wir werden nicht müde, das zu trommeln und unsere Lösungsvorschläge einzubringen. Es braucht einen echten Mietpreisdeckel (Beifall bei der SPÖ), ein Einfrieren der Mieten bis mindestens 2026, danach einen maximalen Anstieg um 2 Prozent. (Abg. Kaniak: Habt ihr das in Wien schon beschlossen?)
Abg. Kaniak: Habt ihr das in Wien schon beschlossen?
Ich kann Ihnen sagen: Sie vergessen, dass diese hohen Mieten mittlerweile zum Inflationstreiber Nummer eins geworden sind. Es sind auch die hohen Mieten, die für uns alle das Leben tagtäglich teurer machen. Und weil Sie dieses Thema nach wie vor ignorieren wollen, setzen wir es heute ganz bewusst wieder auf die Tagesordnung. Wir werden nicht müde, das zu trommeln und unsere Lösungsvorschläge einzubringen. Es braucht einen echten Mietpreisdeckel (Beifall bei der SPÖ), ein Einfrieren der Mieten bis mindestens 2026, danach einen maximalen Anstieg um 2 Prozent. (Abg. Kaniak: Habt ihr das in Wien schon beschlossen?)
Abg. Schrangl: In Wien?
Ich sage Ihnen auch: Dort, wo Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen regieren, ist leistbares Wohnen anscheinend möglich. (Abg. Schrangl: In Wien?) In Wien gibt es 2024 und 2025 keine Mieterhöhung im Gemeindebau; im Burgenland wurden die Mieten im Genossenschaftsbau für zwei Jahre eingefroren; in Kärnten wird bei den gemeinnützigen Wohnungen der Anstieg der Mieten in der Regel auf 1 Prozent, maximal auf 2 Prozent begrenzt; in Traiskirchen gab es keine Mieterhöhungen im Gemeindebau für Menschen mit wenig Einkommen. Wo die SPÖ regiert, ist anscheinend leistbares Wohnen ein Thema – hier in diesem Hohen Haus nicht! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich sage Ihnen auch: Dort, wo Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen regieren, ist leistbares Wohnen anscheinend möglich. (Abg. Schrangl: In Wien?) In Wien gibt es 2024 und 2025 keine Mieterhöhung im Gemeindebau; im Burgenland wurden die Mieten im Genossenschaftsbau für zwei Jahre eingefroren; in Kärnten wird bei den gemeinnützigen Wohnungen der Anstieg der Mieten in der Regel auf 1 Prozent, maximal auf 2 Prozent begrenzt; in Traiskirchen gab es keine Mieterhöhungen im Gemeindebau für Menschen mit wenig Einkommen. Wo die SPÖ regiert, ist anscheinend leistbares Wohnen ein Thema – hier in diesem Hohen Haus nicht! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Deshalb der zweite Punkt, den wir einbringen: ein Zinspreisdeckel in der Höhe von maximal 3 Prozent auf alle bestehenden Immobilienkredite bis zu einer Kreditsumme von einer halben Million Euro. (Beifall bei der SPÖ.) Wir haben uns das durchgerechnet, das kostet uns circa 900 Millionen bis 1 Milliarde Euro.
Beifall bei der SPÖ.
Ich habe es auch mitgebracht (eine Tafel mit der Überschrift „Österreichische Banken: Nach Rekordjahr 2022 folgt Rekordjahr 2023“ und einem Säulendiagramm auf das Redner:innenpult stellend): Hier sehen Sie, wie diese Gewinne tatsächlich gestiegen sind. Wenn Sie sich anschauen, was vor circa zehn Jahren der Gewinn der Banken war, dann sehen Sie, dass sich dieser jetzt de facto verdreifacht hat – auf Kosten von uns allen. Mit einer Abschöpfung dieser Rekordgewinne, dieser Übergewinne könnten wir unseren Zinspreisdeckel locker finanzieren, locker! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wir als SPÖ wissen, auf welcher Seite wir stehen. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
In Richtung Abg. Herr
(In Richtung Abg. Herr) Frau Kollegin, da Sie so toll über die Gemeinde Wien reden: Die Gemeinde Wien hat jede Preiserhöhung in den letzten Jahren mitgemacht. Natürlich, in den nächsten Jahren kann sie sie dann vielleicht einmal ausfallen lassen, da sie eh die letzten Jahre die Gewinne mitgenommen hat.
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Holzleitner. – Abg. Herr: Was ist in Oberösterreich? Was ist in Niederösterreich? Was ist in Salzburg? Nichts!
politik, meine sehr verehrten Damen und Herren! (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Holzleitner. – Abg. Herr: Was ist in Oberösterreich? Was ist in Niederösterreich? Was ist in Salzburg? Nichts!)
Abg. Meinl-Reisinger: Ja, zum Beispiel auch die Inflation zu lösen!
Wir sprechen aber heute von der Leerstandsabgabe. Meine sehr verehrten Damen und Herren, eine Leerstandsabgabe wird regelmäßig aus der wohnungspolitischen Mottenkiste geholt, und zwar meist dann, wenn es die Regierung nicht schafft, die von ihr geschaffenen Probleme des Wohnungsmarktes zu lösen. (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, zum Beispiel auch die Inflation zu lösen!)
Abg. Meinl-Reisinger: Jetzt sollen es wieder die Leute zahlen!
Und natürlich, meine sehr verehrten Damen und Herren, führt auch die ÖVP das zweite Mal schon nach Erhöhung der Grunderwerbsteuer im Familienverband eine Vermögensteuer ein, denn nichts anderes ist das! (Abg. Meinl-Reisinger: Jetzt sollen es wieder die Leute zahlen!) Diese Leerstandsabgabe ist eine Vermögensteuer, lassen Sie sich das gesagt sein – Kollege Scherak hat es ja schon ein paar Mal gesagt: Und das von der ehemaligen Wirtschaftspartei ÖVP! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Und natürlich, meine sehr verehrten Damen und Herren, führt auch die ÖVP das zweite Mal schon nach Erhöhung der Grunderwerbsteuer im Familienverband eine Vermögensteuer ein, denn nichts anderes ist das! (Abg. Meinl-Reisinger: Jetzt sollen es wieder die Leute zahlen!) Diese Leerstandsabgabe ist eine Vermögensteuer, lassen Sie sich das gesagt sein – Kollege Scherak hat es ja schon ein paar Mal gesagt: Und das von der ehemaligen Wirtschaftspartei ÖVP! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf bei der ÖVP.
Eines vorab: Wir Freiheitliche bekennen uns zu leistbarem Wohnen, wir bekennen uns zu einer Stärkung der Wohnungsgemeinnützigkeit und wir bekennen uns auch zu sozialverträglichen Mieten außerhalb dieser Gemeinnützigkeit. Wir haben bereits ein fundiertes Sofortmaßnahmenpaket für leistbares Wohnen auf den Tisch gelegt, das die berechtigten Interessen von Mietern – SPÖ – und Vermietern berücksichtigt. Daher: Wenn Sie die Interessen von allen berücksichtigen wollen, von allen Österreicherinnen und Österreichern, müssen Sie die FPÖ wählen. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf bei der ÖVP.)
Abg. Kucharowits: Bitte, ihr schützt einfach nur die großen Grundbesitzer! – Weiterer Zwischenruf bei der SPÖ.
Dazu ist diese Leerstandsabgabe auch ein bürokratisches Ungetüm. (Abg. Kucharowits: Bitte, ihr schützt einfach nur die großen Grundbesitzer! – Weiterer Zwischenruf bei der SPÖ.) Es wird in der Realität kaum möglich sein, einen gezielten Leerstand von einem sanierungsbedingten oder nachfragebedingten Leerstand zu unterscheiden. Damit wird diese Leerstandsabgabe zwar kein Problem lösen, aber viele, viele neue schaffen, in Form von Rechtsunsicherheit, in Form von Mehraufwand der Bürokratie, wie ja die ÖVP selber zugegeben hat. Noch ein Problem wird diese Leerstandsabgabe leider nicht lösen, meine liebe SPÖ: Das der viel zu hohen Wohnkosten in unserem Land.
Abg. Michael Hammer: Der das blockiert!
Ich darf in diesem Zusammenhang auf die mehr als berechtigte Kritik des freiheitlichen oberösterreichischen Landeshauptmannstellvertreters und Wohnbaulandesrates Dr. Manfred Haimbuchner verweisen. (Abg. Michael Hammer: Der das blockiert!) Diese Mittel können nämlich erst dann abgeholt werden, wenn das jeweilige Bundesland eine überdurchschnittliche Bauleistung vorweisen kann. Das, meine sehr verehrten Damen und Herren, führt zu einem Zuwarten, denn jeder möchte in den Genuss der angekündigten Vorteile kommen. Das ist subjektiv völlig berechtigt, setzt aber völlig falsche Anreize und heizt damit die Baukrise weiter an. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Deimek.
Ich darf in diesem Zusammenhang auf die mehr als berechtigte Kritik des freiheitlichen oberösterreichischen Landeshauptmannstellvertreters und Wohnbaulandesrates Dr. Manfred Haimbuchner verweisen. (Abg. Michael Hammer: Der das blockiert!) Diese Mittel können nämlich erst dann abgeholt werden, wenn das jeweilige Bundesland eine überdurchschnittliche Bauleistung vorweisen kann. Das, meine sehr verehrten Damen und Herren, führt zu einem Zuwarten, denn jeder möchte in den Genuss der angekündigten Vorteile kommen. Das ist subjektiv völlig berechtigt, setzt aber völlig falsche Anreize und heizt damit die Baukrise weiter an. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Beifall bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Matznetter: Da applaudiert nicht einmal mehr die FPÖ! – Abg. Leichtfried: Da hat es auch nichts zu applaudieren gegeben! – Abg. Michael Hammer: Die haben es ja nach dem ersten Tagesordnungspunkt aufgegeben!
Meine sehr verehrten Damen und Herren, die Wähler werden es Ihnen nicht vergessen, denn sie werden jeden Monat durch viel zu hohe Mieten daran erinnert. (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Matznetter: Da applaudiert nicht einmal mehr die FPÖ! – Abg. Leichtfried: Da hat es auch nichts zu applaudieren gegeben! – Abg. Michael Hammer: Die haben es ja nach dem ersten Tagesordnungspunkt aufgegeben!)
Heiterkeit und Beifall bei den Grünen.
leergeputzt sind – menschenleer. Wenn man sich dorthin verirrt, fällt einem vielleicht noch „Spiel mir das Lied vom Tod“ ein; man könnte dort einen Western drehen. (Heiterkeit und Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Ich habe es jetzt gehört, es gibt mehrere Kollegen, die wieder wahnsinnig viel Verständnis für Leerstandseigentümer aufbringen – da muss man schauen und da muss man schauen! –, aber: Nein, meine sehr geehrten Damen und Herren, der Grund, wieso eine Wohnung leer steht – aufgrund von Spekulation, aufgrund von Vergnügen oder reiner Bequemlichkeit –, spielt keine Rolle. Wohnungen sind zum Wohnen da und diese Wohnungen müssen von Wohnungssuchenden bewohnt werden. Wir, meine sehr geehrten Damen und Herren, wollen diesem Leerstand an den Kragen. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Schrangl: Das stimmt doch nicht in Wien!
Besonders ärgerlich finde ich, wenn der Leerstand dort auftritt, wo sich gewöhnliche Wohnungssuchende mit Spekulanten um die ohnehin kaum leistbare Ware Wohnung streiten müssen. Zu all jenen, die sagen, Kollege Scherak, man muss halt da für die Vermieter einen Anreiz schaffen, man muss dort einen Anreiz schaffen: Es ist bitte einfach zur Kenntnis zu nehmen, dass die besondere Perversion beim Leerstand ja jene ist, dass es besonders dort, wo es hohe Mieten und hohe Immobilienpreise gibt, einen besonders hohen Anreiz für Leerstand gibt. Wieso? – Weil es eben Menschen gibt, die auf Ihre Umwelt pfeifen und Wohnungen, die dringend notwendig sind, leer stehen lassen. (Abg. Schrangl: Das stimmt doch nicht in Wien!)
Abg. Meinl-Reisinger: Das ist ein Blödsinn!
Dann kommt noch die soziale Heimatpartei FPÖ (Abg. Meinl-Reisinger: Das ist ein Blödsinn!), also die angebliche Partei des kleinen Mannes. (Abg. Schrangl: Das stimmt einfach nicht!) Was wir da heute alles gehört haben! Sie sagen – Zitat –:
Abg. Schrangl: Das stimmt einfach nicht!
Dann kommt noch die soziale Heimatpartei FPÖ (Abg. Meinl-Reisinger: Das ist ein Blödsinn!), also die angebliche Partei des kleinen Mannes. (Abg. Schrangl: Das stimmt einfach nicht!) Was wir da heute alles gehört haben! Sie sagen – Zitat –:
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Kainz.
Und zum Mitschreiben – das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen –: Die FPÖ, die normalerweise immer Law and Order schreit, bei jedem Ding, sagt: Nein, ein Eigentümer kann tun, was er will, auch wenn das auf Kosten der Allgemeinheit geht! Meine sehr geehrten Damen und Herren, die FPÖ ist nichts anderes als der Schirmherr der Spekulanten. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Kainz.)
Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.
Ich werde nie verstehen, dass man Wohnungssuchenden dermaßen die kalte Schulter zeigt. Man muss ja nur ganz einfach knallhart die Kosten berechnen. Ich bin mir sicher, dass sehr viele von den Kolleg:innen hier in der Mitte, die sich gegen die Leerstandsabgabe aussprechen, auch in Gemeinderäten sitzen und wissen, dass die Gemeinden wahnsinnig viel Geld für Kanal, Wasser, Müll, Winterdienst, Straßendienst, Straßenerhaltung und all das, was halt dazugehört, zahlen. (Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei den Grünen.
Fakt ist jedoch, dass sich Leerstandseigentümer aus dieser Verantwortung stehlen und nichts dazu beitragen, während alle anderen genau diese Rechnungen bezahlen. Meiner Meinung nach kann diese Wurschtigkeit gegenüber der Allgemeinheit nicht länger unsanktioniert hingenommen werden. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Aber Ihnen ist hoffentlich doch aufgefallen, was es genau in diesen drei Bundesländern im Gegensatz zu fast allen anderen Bundesländern nicht gibt, nämlich eine Leerstandsabgabe. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall und Bravorufe bei den Grünen. – Abg. Matznetter: Das ist billigste Polemik auf tiefem Niveau! – Zwischenrufe bei den Grünen.
Bisher hieß es vor allem auch in Wien immer wieder: Wir täten eh, aber der Bund lässt uns nicht! – Diese Ausreden haben mit dem heutigen Beschluss ein Ende. Allein in Wien, meine sehr geehrten Damen und Herren, stehen 80 000 Wohnungen leer! Das entspricht der ganzen Stadt Salzburg. Es liegt in Ihrer Verantwortung, endlich ins Tun zu kommen. Das ist der Auftrag an Sie, liefern Sie in Wien! (Beifall und Bravorufe bei den Grünen. – Abg. Matznetter: Das ist billigste Polemik auf tiefem Niveau! – Zwischenrufe bei den Grünen.)
Rufe und Gegenrufe zwischen Abgeordneten von SPÖ und Grünen. – Ruf bei den NEOS: Ruhe!
Abgeordneter Dr. Johannes Margreiter (NEOS): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Bundesministerin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseherinnen und Zuseher! Österreich kann eigentlich, was das leistbare Wohnen und den sozialen Wohnbau betrifft, auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. (Rufe und Gegenrufe zwischen Abgeordneten von SPÖ und Grünen. – Ruf bei den NEOS: Ruhe!)
Beifall bei den NEOS.
Wenn ich dir, Kollegin Tomaselli, zuhöre, dann muss ich wirklich sagen: Grün seid ihr nicht mehr! Das ist schon KPÖ, das ist Kommunismus pur. Ich würde mich gerne mit euch über den Begriff Privateigentum unterhalten. Privateigentum bringt selbstverständlich soziale Verantwortung mit sich, diese soziale Verantwortung liegt aber in den Händen der Eigentümer. Wenn man Letzteren diese Verantwortung nämlich aufzwingen würde, dann wäre das kein Privateigentum mehr, sondern Zwangsbewirtschaftung und Allgemeineigentum. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Michael Hammer: Für den kleinen Mann aus Moskau, für den stehen sie!
Das Thema leistbares Wohnen ist ein großes Thema und – das möchte ich sagen – ein großes Problem für viele in unserer Gesellschaft. Ehrlich gesagt, wundert es mich ein bisschen, dass eine Partei wie die FPÖ, die das Ohr so nahe am Volk haben will und die, wie wir schon gehört haben, für den kleinen Mann steht (Abg. Michael Hammer: Für den kleinen Mann aus Moskau, für den stehen sie!), dieses Problem nicht erkennt, in diesem Zusammenhang die Augen verschließt und mit verfassungsrechtlichen Kompetenztatbeständen argumentiert.
Abg. Schrangl: Ein Bürokratiemonster!
Klarstellung hinsichtlich der Gesetzgebungskompetenz betreffend Leerstandsabgabe zugunsten der Länder. Es soll dabei die Möglichkeit für die Länder eröffnet werden, das zu machen, ohne in den Kompetenztatbestand Volkswohnungswesen einzugreifen. (Abg. Schrangl: Ein Bürokratiemonster!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
ihrem Verantwortungsbereich machen möchten. Deshalb bedanke ich mich bei allen, die in diesem Bereich auch mitgehen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP, bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen sowie der Abg. Künsberg Sarre.
Abgeordneter Gabriel Obernosterer (ÖVP): Frau Präsidentin! Frau Bundesministerin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr verehrten Damen und Herren auf der Galerie und zu Hause vor den Fernsehschirmen! Bevor ich zum Tagesordnungspunkt komme, darf ich noch recht herzlich den Seniorenbund Reichenthal hier im Hohen Haus begrüßen. (Beifall bei der ÖVP, bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen sowie der Abg. Künsberg Sarre.)
Abg. Schrangl: Na was soll es sonst sein?
Den Ausführungen der Frau Bundesministerin zum Inhalt dieser jetzigen Beschlussfassung ist, glaube ich, nichts hinzuzufügen. Ich möchte aber etwas noch einmal ganz klar festhalten: Der Bund führt keine neuen Steuern ein (Abg. Schrangl: Na was soll es sonst sein?), sondern es geht heute bei dieser Beschlussfassung grundsätzlich um eine kompetenzrechtliche Klarstellung, und zwar haben das die Landeshauptleute, alle neun Landeshauptleute, einstimmig verlangt. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Scherak: Wenn die Landeshauptleute es verlangen, müssen wir es machen!) – Es geht um eine Landessteuer und nicht um eine Bundessteuer.
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Scherak: Wenn die Landeshauptleute es verlangen, müssen wir es machen!
Den Ausführungen der Frau Bundesministerin zum Inhalt dieser jetzigen Beschlussfassung ist, glaube ich, nichts hinzuzufügen. Ich möchte aber etwas noch einmal ganz klar festhalten: Der Bund führt keine neuen Steuern ein (Abg. Schrangl: Na was soll es sonst sein?), sondern es geht heute bei dieser Beschlussfassung grundsätzlich um eine kompetenzrechtliche Klarstellung, und zwar haben das die Landeshauptleute, alle neun Landeshauptleute, einstimmig verlangt. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Scherak: Wenn die Landeshauptleute es verlangen, müssen wir es machen!) – Es geht um eine Landessteuer und nicht um eine Bundessteuer.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Schrangl: Das war das andere!
Weil gerade von der Freiheitlichen Partei von Eingriff ins Eigentum gesprochen wurde: Wisst ihr, welches das erste Bundesland in Österreich war, in dem solch eine Zweitwohnsitzabgabe beschlossen wurde? – Das war Kärnten, und zwar damals unter einem freiheitlichen Landeshauptmann. Kärnten unter einem freiheitlichen Landeshauptmann war das erste Bundesland, in dem eine Zweitwohnsitzabgabe beschlossen wurde. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Schrangl: Das war das andere!)
Zwischenruf des Abg. Scherak.
Zu den NEOS sei gesagt, weil sie da dasselbe behaupten: Die Wiener sind sich schon einig – und da gibt es ja, glaube ich, die Koalition zwischen SPÖ und NEOS; der Beschluss wird erst gefasst, aber koalitionär ist es schon fertig und in allen Medien zu lesen. (Zwischenruf des Abg. Scherak.) Bevor wir das heute beschließen, habt ihr in Wien, die NEOS mit der SPÖ, schon beschlossen, dass ihr ab 1.1.2025 auch solch eine Zweitwohnsitzabgabe einführt. (Abg. Scherak: Reden wir am 1.1. ...! – Ruf bei der SPÖ: Ist eh konsequent!)
Abg. Scherak: Reden wir am 1.1. ...! – Ruf bei der SPÖ: Ist eh konsequent!
Zu den NEOS sei gesagt, weil sie da dasselbe behaupten: Die Wiener sind sich schon einig – und da gibt es ja, glaube ich, die Koalition zwischen SPÖ und NEOS; der Beschluss wird erst gefasst, aber koalitionär ist es schon fertig und in allen Medien zu lesen. (Zwischenruf des Abg. Scherak.) Bevor wir das heute beschließen, habt ihr in Wien, die NEOS mit der SPÖ, schon beschlossen, dass ihr ab 1.1.2025 auch solch eine Zweitwohnsitzabgabe einführt. (Abg. Scherak: Reden wir am 1.1. ...! – Ruf bei der SPÖ: Ist eh konsequent!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Bleiben wir also bei den Fakten: Wir wissen, es geht nicht um eine Bundesabgabe, es geht um eine Landesabgabe. Jedem Land steht es frei, ob es sie beschließt oder nicht beschließt, aber es geht um eine rechtliche Richtigstellung, damit es dann auch hält, nicht wie seinerzeit bei den Wienern, als es der Verfassungsgerichtshof damals gekippt hat. Es ist in der Verantwortung der Länder, ob sie das machen oder nicht. Der Bund führt damit keine neuen Steuern ein, damit das klar ist. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Steinacker: Das ist kein Grundrecht!
Abgeordneter Mag. Jörg Leichtfried (SPÖ): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Fernsehzuseher:innen! Wohnen ist ein Grundrecht. (Abg. Steinacker: Das ist kein Grundrecht!) In Österreich wohnen fast drei Millionen Menschen in Miete beziehungsweise müssen Kredite zurückzahlen, und Faktum ist, dass diese Mieten in den letzten zwei Jahren um 25 Prozent gestiegen sind. Jede vierte Person in Österreich hat inzwischen Probleme, ihre Miete zu bezahlen. Das ist eine sozialpolitische Katastrophe, geschätzte Damen und Herren, und es ist das Handeln dieser Regierung und es ist auch das Handeln der FPÖ in den jeweiligen Bundesländern, das dafür verantwortlich ist, dass die Situation so ist, wie sie jetzt ist. Das ist Ihre historische Verantwortung gegenüber den Mieterinnen und Mietern, und die werden Sie nicht abstreifen können, geschätzte Damen und Herren, um das auch einmal festzuhalten. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Abgeordneter Mag. Jörg Leichtfried (SPÖ): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Fernsehzuseher:innen! Wohnen ist ein Grundrecht. (Abg. Steinacker: Das ist kein Grundrecht!) In Österreich wohnen fast drei Millionen Menschen in Miete beziehungsweise müssen Kredite zurückzahlen, und Faktum ist, dass diese Mieten in den letzten zwei Jahren um 25 Prozent gestiegen sind. Jede vierte Person in Österreich hat inzwischen Probleme, ihre Miete zu bezahlen. Das ist eine sozialpolitische Katastrophe, geschätzte Damen und Herren, und es ist das Handeln dieser Regierung und es ist auch das Handeln der FPÖ in den jeweiligen Bundesländern, das dafür verantwortlich ist, dass die Situation so ist, wie sie jetzt ist. Das ist Ihre historische Verantwortung gegenüber den Mieterinnen und Mietern, und die werden Sie nicht abstreifen können, geschätzte Damen und Herren, um das auch einmal festzuhalten. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Schellhorn: Aber geh!
Ich habe mir aber auch angeschaut, wer da dagegen ist und wie dagegen argumentiert wurde, und das ist schon sehr interessant. Dass die NEOS prinzipiell gegen alles sind, was sozial vernünftig ist, ist sowieso klar (Abg. Schellhorn: Aber geh!), da braucht man nicht mehr viele Worte zu verlieren, aber interessant ist, warum eigentlich die FPÖ dagegengestimmt hat. Ich habe Frau Fürst sehr genau zugehört und sie sagt: Na ja, die Länder, das ist ja alles bürokratisch und so weiter! – Frau Fürst, das ist ein Grundbaustein unserer Bundesverfassung, das ist
Zwischenruf des Abg. Deimek.
Das Zweite ist: Sie haben von internationalen Spekulanten gesprochen. – Ich habe mir einmal angeschaut, was da am österreichischen Markt in den letzten zehn Jahren passiert ist. (Zwischenruf des Abg. Deimek.) 2014, Annexion der Krim: Klingelt da bei Ihnen etwas? – Unglaublich viele Wohnungen, insbesondere in Innsbruck, in Graz und in Wien, sind von sehr, sehr wohlhabenden russischen Personen gekauft worden (Abg. Schrangl: Ja und warum? Weil ihr kein gescheites Grundverkehrsgesetz gemacht habt ...! – Abg. Steinacker: Grundverkehrsgesetze sind ... der Länder!), von wohlhabenden Menschen aus dem Staat, den ausschließlich Sie unterstützen. Und jetzt frage ich mich: Ist das vielleicht in Ihrem Freundschaftsvertrag, gibt es da unter Umständen einen Sideletter (Abg. Schrangl: Red keinen Blödsinn!), in dem es heißt: Wir müssen die Russen vor der Leerstandsabgabe beschützen!? Ist das der Grund, warum Sie da dagegenstimmen, sehr geehrte Damen und Herren von der FPÖ? (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen. – Abg. Schrangl: ... das ist das, was Sie verzapfen! – Abg. Lausch – ein Foto, auf dem Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend zu sehen ist, in die Höhe haltend –: Die Frau Edtstadler war auch dort!)
Abg. Schrangl: Ja und warum? Weil ihr kein gescheites Grundverkehrsgesetz gemacht habt ...! – Abg. Steinacker: Grundverkehrsgesetze sind ... der Länder!
Das Zweite ist: Sie haben von internationalen Spekulanten gesprochen. – Ich habe mir einmal angeschaut, was da am österreichischen Markt in den letzten zehn Jahren passiert ist. (Zwischenruf des Abg. Deimek.) 2014, Annexion der Krim: Klingelt da bei Ihnen etwas? – Unglaublich viele Wohnungen, insbesondere in Innsbruck, in Graz und in Wien, sind von sehr, sehr wohlhabenden russischen Personen gekauft worden (Abg. Schrangl: Ja und warum? Weil ihr kein gescheites Grundverkehrsgesetz gemacht habt ...! – Abg. Steinacker: Grundverkehrsgesetze sind ... der Länder!), von wohlhabenden Menschen aus dem Staat, den ausschließlich Sie unterstützen. Und jetzt frage ich mich: Ist das vielleicht in Ihrem Freundschaftsvertrag, gibt es da unter Umständen einen Sideletter (Abg. Schrangl: Red keinen Blödsinn!), in dem es heißt: Wir müssen die Russen vor der Leerstandsabgabe beschützen!? Ist das der Grund, warum Sie da dagegenstimmen, sehr geehrte Damen und Herren von der FPÖ? (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen. – Abg. Schrangl: ... das ist das, was Sie verzapfen! – Abg. Lausch – ein Foto, auf dem Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend zu sehen ist, in die Höhe haltend –: Die Frau Edtstadler war auch dort!)
Abg. Schrangl: Red keinen Blödsinn!
Das Zweite ist: Sie haben von internationalen Spekulanten gesprochen. – Ich habe mir einmal angeschaut, was da am österreichischen Markt in den letzten zehn Jahren passiert ist. (Zwischenruf des Abg. Deimek.) 2014, Annexion der Krim: Klingelt da bei Ihnen etwas? – Unglaublich viele Wohnungen, insbesondere in Innsbruck, in Graz und in Wien, sind von sehr, sehr wohlhabenden russischen Personen gekauft worden (Abg. Schrangl: Ja und warum? Weil ihr kein gescheites Grundverkehrsgesetz gemacht habt ...! – Abg. Steinacker: Grundverkehrsgesetze sind ... der Länder!), von wohlhabenden Menschen aus dem Staat, den ausschließlich Sie unterstützen. Und jetzt frage ich mich: Ist das vielleicht in Ihrem Freundschaftsvertrag, gibt es da unter Umständen einen Sideletter (Abg. Schrangl: Red keinen Blödsinn!), in dem es heißt: Wir müssen die Russen vor der Leerstandsabgabe beschützen!? Ist das der Grund, warum Sie da dagegenstimmen, sehr geehrte Damen und Herren von der FPÖ? (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen. – Abg. Schrangl: ... das ist das, was Sie verzapfen! – Abg. Lausch – ein Foto, auf dem Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend zu sehen ist, in die Höhe haltend –: Die Frau Edtstadler war auch dort!)
Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen. – Abg. Schrangl: ... das ist das, was Sie verzapfen! – Abg. Lausch – ein Foto, auf dem Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend zu sehen ist, in die Höhe haltend –: Die Frau Edtstadler war auch dort!
Das Zweite ist: Sie haben von internationalen Spekulanten gesprochen. – Ich habe mir einmal angeschaut, was da am österreichischen Markt in den letzten zehn Jahren passiert ist. (Zwischenruf des Abg. Deimek.) 2014, Annexion der Krim: Klingelt da bei Ihnen etwas? – Unglaublich viele Wohnungen, insbesondere in Innsbruck, in Graz und in Wien, sind von sehr, sehr wohlhabenden russischen Personen gekauft worden (Abg. Schrangl: Ja und warum? Weil ihr kein gescheites Grundverkehrsgesetz gemacht habt ...! – Abg. Steinacker: Grundverkehrsgesetze sind ... der Länder!), von wohlhabenden Menschen aus dem Staat, den ausschließlich Sie unterstützen. Und jetzt frage ich mich: Ist das vielleicht in Ihrem Freundschaftsvertrag, gibt es da unter Umständen einen Sideletter (Abg. Schrangl: Red keinen Blödsinn!), in dem es heißt: Wir müssen die Russen vor der Leerstandsabgabe beschützen!? Ist das der Grund, warum Sie da dagegenstimmen, sehr geehrte Damen und Herren von der FPÖ? (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen. – Abg. Schrangl: ... das ist das, was Sie verzapfen! – Abg. Lausch – ein Foto, auf dem Karoline Edtstadler neben Wladimir Putin gehend zu sehen ist, in die Höhe haltend –: Die Frau Edtstadler war auch dort!)
ein Exemplar der Zeitung „Falter“ mit dem entsprechenden Artikel mit dem Titel „Die Firma“ und einem Foto von Herbert Kickl in die Höhe haltend
Ich habe noch eine zweite Frage. Da gibt es einen sehr interessanten Artikel im „Falter“ (ein Exemplar der Zeitung „Falter“ mit dem entsprechenden Artikel mit dem Titel „Die Firma“ und einem Foto von Herbert Kickl in die Höhe haltend), den kennen Sie vielleicht schon, der ist vom heutigen „Falter“. (Abg. Deimek: Wer den „Falter“ liest, hat sich ...!) Daran ist sehr interessant, dass Herr Kickl, Ihr Parteivorsitzender, als Immobilienjongleur geschildert wird. (Zwischenruf des Abg. Lausch.) Hat Herr Kickl vielleicht auch einige leer stehende Wohnungen und wollen Sie vermeiden, dass Herr Kickl diese Abgabe zahlen muss, geschätzte Damen und Herren? (Zwischenrufe der Abgeordneten Kaniak und Lausch.) Das ist meine zweite Frage an Sie, und ich würde mich freuen, wenn Sie diese noch heute beantworten könnten. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Deimek: Wer den „Falter“ liest, hat sich ...!
Ich habe noch eine zweite Frage. Da gibt es einen sehr interessanten Artikel im „Falter“ (ein Exemplar der Zeitung „Falter“ mit dem entsprechenden Artikel mit dem Titel „Die Firma“ und einem Foto von Herbert Kickl in die Höhe haltend), den kennen Sie vielleicht schon, der ist vom heutigen „Falter“. (Abg. Deimek: Wer den „Falter“ liest, hat sich ...!) Daran ist sehr interessant, dass Herr Kickl, Ihr Parteivorsitzender, als Immobilienjongleur geschildert wird. (Zwischenruf des Abg. Lausch.) Hat Herr Kickl vielleicht auch einige leer stehende Wohnungen und wollen Sie vermeiden, dass Herr Kickl diese Abgabe zahlen muss, geschätzte Damen und Herren? (Zwischenrufe der Abgeordneten Kaniak und Lausch.) Das ist meine zweite Frage an Sie, und ich würde mich freuen, wenn Sie diese noch heute beantworten könnten. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Lausch.
Ich habe noch eine zweite Frage. Da gibt es einen sehr interessanten Artikel im „Falter“ (ein Exemplar der Zeitung „Falter“ mit dem entsprechenden Artikel mit dem Titel „Die Firma“ und einem Foto von Herbert Kickl in die Höhe haltend), den kennen Sie vielleicht schon, der ist vom heutigen „Falter“. (Abg. Deimek: Wer den „Falter“ liest, hat sich ...!) Daran ist sehr interessant, dass Herr Kickl, Ihr Parteivorsitzender, als Immobilienjongleur geschildert wird. (Zwischenruf des Abg. Lausch.) Hat Herr Kickl vielleicht auch einige leer stehende Wohnungen und wollen Sie vermeiden, dass Herr Kickl diese Abgabe zahlen muss, geschätzte Damen und Herren? (Zwischenrufe der Abgeordneten Kaniak und Lausch.) Das ist meine zweite Frage an Sie, und ich würde mich freuen, wenn Sie diese noch heute beantworten könnten. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Kaniak und Lausch.
Ich habe noch eine zweite Frage. Da gibt es einen sehr interessanten Artikel im „Falter“ (ein Exemplar der Zeitung „Falter“ mit dem entsprechenden Artikel mit dem Titel „Die Firma“ und einem Foto von Herbert Kickl in die Höhe haltend), den kennen Sie vielleicht schon, der ist vom heutigen „Falter“. (Abg. Deimek: Wer den „Falter“ liest, hat sich ...!) Daran ist sehr interessant, dass Herr Kickl, Ihr Parteivorsitzender, als Immobilienjongleur geschildert wird. (Zwischenruf des Abg. Lausch.) Hat Herr Kickl vielleicht auch einige leer stehende Wohnungen und wollen Sie vermeiden, dass Herr Kickl diese Abgabe zahlen muss, geschätzte Damen und Herren? (Zwischenrufe der Abgeordneten Kaniak und Lausch.) Das ist meine zweite Frage an Sie, und ich würde mich freuen, wenn Sie diese noch heute beantworten könnten. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der FPÖ.
Ich habe noch eine zweite Frage. Da gibt es einen sehr interessanten Artikel im „Falter“ (ein Exemplar der Zeitung „Falter“ mit dem entsprechenden Artikel mit dem Titel „Die Firma“ und einem Foto von Herbert Kickl in die Höhe haltend), den kennen Sie vielleicht schon, der ist vom heutigen „Falter“. (Abg. Deimek: Wer den „Falter“ liest, hat sich ...!) Daran ist sehr interessant, dass Herr Kickl, Ihr Parteivorsitzender, als Immobilienjongleur geschildert wird. (Zwischenruf des Abg. Lausch.) Hat Herr Kickl vielleicht auch einige leer stehende Wohnungen und wollen Sie vermeiden, dass Herr Kickl diese Abgabe zahlen muss, geschätzte Damen und Herren? (Zwischenrufe der Abgeordneten Kaniak und Lausch.) Das ist meine zweite Frage an Sie, und ich würde mich freuen, wenn Sie diese noch heute beantworten könnten. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Deimek: Wir Wiener wissen, wo der Badeteich ist! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.
Geschätzte Damen und Herren! Es ist wieder einmal typisch: Wenn es darum geht, richtige Politik zu machen, wenn es darum geht, Politik für die Menschen zu machen, die jeden Tag in der Früh aufstehen und hart für ihr Geld arbeiten müssen, ist wie üblich die FPÖ auf der falschen Seite und die Sozialdemokratie auf der richtigen. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Deimek: Wir Wiener wissen, wo der Badeteich ist! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen.
Industrie, und das sind die Treiber für neuen Flächenverbrauch. Man muss die Leerstandsabgabe nämlich in den Kontext stellen, dass wir schrittweise von unserem unglaublich hohen Flächenverbrauch runter müssen. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Genau darum geht es, und das wird verkannt, wenn man sagt, Leerstand bedarf einer Leerstandsabgabe, und es nur auf die Einhebung einer Gebühr reduziert. In Wahrheit geht es um allgemeine Interessen. Es geht um das Gemeinwohl in den Gemeinden und darum, das Gemeinwohl für die Zukunft sicherzustellen. Dafür müssen die Flächen für landwirtschaftliche Nutzung und für andere Zwecke, für die wir unsere Grünräume brauchen, zur Verfügung stehen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen. – Abg. Kaniak: Welcher Wohnneubau ist denn im Wald passiert in der letzten Zeit?
Ein Beispiel dazu: Oberösterreich: 20 Hektar Wald ausgelöscht – umgewidmet, ausgelöscht, weg. Bis heute weiß man nicht, was auf diesen Flächen passieren wird. Das gibt es in vielen Bundesländern, aber das ist eines der besonders markanten Beispiele aus der letzten Zeit, und genau deshalb ist die Leerstandsabgabe ein wichtiger erster Baustein im Sinne der Gemeinden und der Länder. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Kaniak: Welcher Wohnneubau ist denn im Wald passiert in der letzten Zeit?)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.
3 500 Menschen, die in Mödling leben, zahlen keinen Beitrag über den Finanzausgleich, über Ertragsanteile, für die Infrastruktur in dieser Stadt, und das gehört behoben. Wir sind auf einem guten Weg dorthin, aber es geht jetzt auch um die Frage, wie man eben mit der Leerstandsabgabe ein Netz dahin gehend spannt, dass sie auch den Erwartungen entspricht. Wenn ich jetzt sage: Gut, bleiben wir beim Kärntner Betrag von 400 Euro!, und das umrechne, dann sind das bei 3 500 Nebenwohnsitzern 1,4 Millionen Euro, und auch für eine Stadt wie Mödling ist das sehr, sehr wichtig und interessant, um auch weiterhin die Infrastruktur für unsere Bevölkerung sicherstellen zu können. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen. – Abg. Lercher: Dann gebts ihnen ein Geld!– Abg. Scherak: Die Familie!
Wie gesagt, es ist kein Zwang, es ist keine Pflicht, aber es ist ein Instrument. Manche Bundesländer haben Landesgesetze darüber beschlossen, manche Bundesländer überlassen es den Gemeinderäten, eine Willensbildung zu treffen, aber eines sollten wir als Bundesparlamentarier nie vergessen: dass die Gemeinden die Keimzelle unseres Staates sind. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen. – Abg. Lercher: Dann gebts ihnen ein Geld!– Abg. Scherak: Die Familie!)
Abg. Scherak: Ich mache mir ernsthaft Sorgen um Mödling!
Präsidentin Doris Bures: Nun ist Frau Abgeordnete Ruth Becher zu Wort gemeldet. – Bitte. (Abg. Scherak: Ich mache mir ernsthaft Sorgen um Mödling!)
Abg. Leichtfried: So sind sie!
Als SPÖ haben wir einen Mietenstopp gefordert, der aber von der Bundesregierung niedergestimmt wurde. (Abg. Leichtfried: So sind sie!) Die Bundesregierung hat – ganz im Gegenteil! – die Erhöhung der Mieten um 2,5 Prozent für heuer und auch für das nächste Jahr festgeschrieben. Diese Erhöhungsgarantie für Vermieter nennt die Bundesregierung Mietpreisbremse – ich nenne sie Mietentempomat. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Als SPÖ haben wir einen Mietenstopp gefordert, der aber von der Bundesregierung niedergestimmt wurde. (Abg. Leichtfried: So sind sie!) Die Bundesregierung hat – ganz im Gegenteil! – die Erhöhung der Mieten um 2,5 Prozent für heuer und auch für das nächste Jahr festgeschrieben. Diese Erhöhungsgarantie für Vermieter nennt die Bundesregierung Mietpreisbremse – ich nenne sie Mietentempomat. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich bitte um Zustimmung. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Bogner-Strauß.
Die Leerstandsabgabe kann also auf vielen Ebenen wirken. Ob diese Wirkung eintritt, liegt nun in der alleinigen Kompetenz der Bundesländer, aber ich bin guter Hoffnung, da doch alle – und das wird immer wieder auch hier von diesem Rednerpult aus besprochen – an einem enkelfitten Planeten interessiert sind. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Bogner-Strauß.)
Beifall bei der SPÖ.
Es braucht eben diese Bestimmungen, die bewirken: weniger Spekulation mit Wohnungen, mehr Wohnungen auf dem Markt. – Das erhoffen wir uns von dieser Verfassungsänderung, und wir werden dem daher zustimmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Haubner: Wie im Burgenland! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.
daran stört, ist jedoch, dass dieser Handwerkerbonus wie auch der Reparaturbonus, wie auch der Sanierungsbonus und auch der Bonus Raus aus Öl und Gas nur online beantragt werden kann. (Abg. Haubner: Wie im Burgenland! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Abg. Haubner: Digital!
Es kann doch nicht sein, dass ältere Menschen – da ist es! (Abg. Haubner: Digital!) –, dass ältere Menschen im Endeffekt nicht die Möglichkeit haben, diese Anträge analog zu stellen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Es kann doch nicht sein, dass ältere Menschen – da ist es! (Abg. Haubner: Digital!) –, dass ältere Menschen im Endeffekt nicht die Möglichkeit haben, diese Anträge analog zu stellen. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf der Abg. Götze
Kollegin Götze, ich schätzte dich sehr, aber auch du hast gesagt, diese Onlinebeantragung hat sich bewährt. – Ich denke, dass es wichtig ist (Zwischenruf der Abg. Götze), dass ältere Menschen bei der Digitalisierung nicht ausgeschlossen werden. (Abg. Haubner: Die sind eh nicht ausgeschlossen!)
Abg. Haubner: Die sind eh nicht ausgeschlossen!
Kollegin Götze, ich schätzte dich sehr, aber auch du hast gesagt, diese Onlinebeantragung hat sich bewährt. – Ich denke, dass es wichtig ist (Zwischenruf der Abg. Götze), dass ältere Menschen bei der Digitalisierung nicht ausgeschlossen werden. (Abg. Haubner: Die sind eh nicht ausgeschlossen!)
Abg. Wöginger: Ja, natürlich!
Kollege Wöginger, weil du hier sitzt: Du hast in einer Aussendung gesagt, die Nachbarn und Angehörigen sollen die Anträge für die älteren Menschen online stellen. (Abg. Wöginger: Ja, natürlich!) – Na bitte, hat jeder Nachbarn oder Angehörige, die einen Antrag stellen werden? Willst du die älteren Menschen zu Bittstellern machen, damit Dritte für sie die Anträge stellen?
Abg. Wöginger: So wie die Burgenland Energie!
Ich bin dafür, dass wir diese Altersdiskriminierung beenden. Ich bin dafür, dass wir endlich in Artikel 7 B-VG – so wie das unser Antrag vorsieht – hineinschreiben (Abg. Wöginger: So wie die Burgenland Energie!), dass niemand aufgrund seines Alters oder auch einer Behinderung diskriminiert werden darf, und ich bin auch dafür, dass man endlich einmal die älteren ...
Abg. Michael Hammer: Da ist er ja nicht dran!
Präsidentin Doris Bures: Herr Abgeordneter, diesen Punkt diskutieren wir aber noch im Verlauf der heutigen Tagesordnung. (Abg. Michael Hammer: Da ist er ja nicht dran!) Ich würde Sie bitten, zur Sache zu reden. (Ruf bei der ÖVP: Themenverfehlung!)
Ruf bei der ÖVP: Themenverfehlung!
Präsidentin Doris Bures: Herr Abgeordneter, diesen Punkt diskutieren wir aber noch im Verlauf der heutigen Tagesordnung. (Abg. Michael Hammer: Da ist er ja nicht dran!) Ich würde Sie bitten, zur Sache zu reden. (Ruf bei der ÖVP: Themenverfehlung!)
Beifall bei der SPÖ.
Abgeordneter Mag. Christian Drobits (fortsetzend): Ich bin auch dafür, dass wir im Endeffekt auch diese älteren Menschen am sozialen Leben teilhaben lassen. – Danke für die Aufmerksamkeit. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Meinl-Reisinger: Oja, wir sind uns sehr sicher, wir finden sie nicht gut!
Heute ist es angesprochen worden: Die Sozialdemokratie findet diese Maßnahme gut, die NEOS sind sich da nicht so sicher. (Abg. Meinl-Reisinger: Oja, wir sind uns sehr sicher, wir finden sie nicht gut!) Ich bin gespannt, ob nächstes Jahr diesbezüglich eine gemeinsame Entscheidung getroffen wird, ich bin mir da nicht so sicher. (Abg. Schellhorn: Wie darf ich das verstehen?)
Abg. Schellhorn: Wie darf ich das verstehen?
Heute ist es angesprochen worden: Die Sozialdemokratie findet diese Maßnahme gut, die NEOS sind sich da nicht so sicher. (Abg. Meinl-Reisinger: Oja, wir sind uns sehr sicher, wir finden sie nicht gut!) Ich bin gespannt, ob nächstes Jahr diesbezüglich eine gemeinsame Entscheidung getroffen wird, ich bin mir da nicht so sicher. (Abg. Schellhorn: Wie darf ich das verstehen?)
Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger
Abschließend möchte ich noch sagen: Ja, es ist wichtig, wenn wir im Konsumentenschutzausschuss und im Verfassungsausschuss und in allen Ausschüssen Maßnahmen, die wichtig und richtig sind, setzen. Wenn die einen, die NEOS, aber sagen: Es ist zu viel! (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), und die SPÖ sagt: Es ist zu wenig!, dann ist das, was wir heute machen, wohl genau richtig – ein gutes Mittelmaß. – Danke. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Schellhorn: Wir sind dagegen!)
Beifall bei den Grünen. – Abg. Schellhorn: Wir sind dagegen!
Abschließend möchte ich noch sagen: Ja, es ist wichtig, wenn wir im Konsumentenschutzausschuss und im Verfassungsausschuss und in allen Ausschüssen Maßnahmen, die wichtig und richtig sind, setzen. Wenn die einen, die NEOS, aber sagen: Es ist zu viel! (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), und die SPÖ sagt: Es ist zu wenig!, dann ist das, was wir heute machen, wohl genau richtig – ein gutes Mittelmaß. – Danke. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Schellhorn: Wir sind dagegen!)
Abg. Schellhorn: Dann lassts denen mehr vom Netto!
Abgeordneter Christoph Zarits (ÖVP): Frau Präsidentin! Frau Ministerin! Meine geschätzten Damen und Herren! Wir sprechen heute über ein wichtiges Thema, über das Thema Wohnen. Wohnen ist ein Grundbedürfnis, und wir wollen natürlich, dass die Menschen sich das Wohnen leisten können. Für uns als Volkspartei ist es extrem wichtig, dass es auch viele Wohnungen im Eigentum gibt. (Abg. Schellhorn: Dann lassts denen mehr vom Netto!) Wir haben viele Maßnahmen gesetzt, auch ein Wohnbaupaket – ein großes Wohnbaupaket – gemacht, das sicherlich viele Menschen in dieser Situation unterstützen wird – beispielsweise die Kredite mit 1,5 Prozent bis zu einem Betrag von 200 000 Euro.
Abg. Meinl-Reisinger: Können wir das beim Handwerkerbonus diskutieren?
Heute wurde von Herrn Kollegen Drobits der Handwerkerbonus angesprochen, ein wirklich wichtiges Instrument, das vielen Menschen mit einem Betrag von bis zu 2 000 Euro und im nächsten Jahr dann mit bis zu 1 500 Euro helfen wird. Herr Kollege Drobits, das, was du heute hier gemacht hast, finde ich einfach nicht in Ordnung. Der Handwerkerbonus kann online beantragt werden, und du kritisierst das. (Abg. Meinl-Reisinger: Können wir das beim Handwerkerbonus diskutieren?) Wir werden seitens der ÖVP und seitens der Bundesregierung gemeinsam mit den Gemeinden sicherlich Lösungen finden, damit auch jenen
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Fischer.
Menschen geholfen wird, die die Onlinebeantragung nicht machen können. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Fischer.)
Abg. Scherak: Jetzt sind wir im Burgenländischen Landtag angekommen!
Herr Kollege Drobits, wenn du schon kritisierst, dann solltest du aber vielleicht auch auf dein Heimatbundesland, auf unser Heimatbundesland schauen. Dort gibt es bei der Burgenland Energie, wo ja alles über Herrn Landeshauptmann Doskozil diktiert und auch dementsprechend angeschafft wird (Abg. Scherak: Jetzt sind wir im Burgenländischen Landtag angekommen!), die Möglichkeit, auf den neuen Tarif umzusteigen, auch nur, wenn man sich online registriert. Man bekommt dann einen sogenannten Onlinebonus, das heißt, statt 15,68 Cent zahlt man dann 14,90 Cent, ja, Onlinebonus. (Abg. Schellhorn: Also ein Handwerkerbonus und ein Onlinebonus! – Abg. Scherak: Ein bissi weit weg vom Tagesordnungspunkt!) Die Energie Burgenland hat im Jahr 2022 einen Gewinn von 40 Millionen Euro gemacht (Abg. Meinl-Reisinger: Es geht um die Leerstands- -!), und der Herr Vorsitzende - -
Abg. Schellhorn: Also ein Handwerkerbonus und ein Onlinebonus! – Abg. Scherak: Ein bissi weit weg vom Tagesordnungspunkt!
Herr Kollege Drobits, wenn du schon kritisierst, dann solltest du aber vielleicht auch auf dein Heimatbundesland, auf unser Heimatbundesland schauen. Dort gibt es bei der Burgenland Energie, wo ja alles über Herrn Landeshauptmann Doskozil diktiert und auch dementsprechend angeschafft wird (Abg. Scherak: Jetzt sind wir im Burgenländischen Landtag angekommen!), die Möglichkeit, auf den neuen Tarif umzusteigen, auch nur, wenn man sich online registriert. Man bekommt dann einen sogenannten Onlinebonus, das heißt, statt 15,68 Cent zahlt man dann 14,90 Cent, ja, Onlinebonus. (Abg. Schellhorn: Also ein Handwerkerbonus und ein Onlinebonus! – Abg. Scherak: Ein bissi weit weg vom Tagesordnungspunkt!) Die Energie Burgenland hat im Jahr 2022 einen Gewinn von 40 Millionen Euro gemacht (Abg. Meinl-Reisinger: Es geht um die Leerstands- -!), und der Herr Vorsitzende - -
Abg. Meinl-Reisinger: Es geht um die Leerstands- -!
Herr Kollege Drobits, wenn du schon kritisierst, dann solltest du aber vielleicht auch auf dein Heimatbundesland, auf unser Heimatbundesland schauen. Dort gibt es bei der Burgenland Energie, wo ja alles über Herrn Landeshauptmann Doskozil diktiert und auch dementsprechend angeschafft wird (Abg. Scherak: Jetzt sind wir im Burgenländischen Landtag angekommen!), die Möglichkeit, auf den neuen Tarif umzusteigen, auch nur, wenn man sich online registriert. Man bekommt dann einen sogenannten Onlinebonus, das heißt, statt 15,68 Cent zahlt man dann 14,90 Cent, ja, Onlinebonus. (Abg. Schellhorn: Also ein Handwerkerbonus und ein Onlinebonus! – Abg. Scherak: Ein bissi weit weg vom Tagesordnungspunkt!) Die Energie Burgenland hat im Jahr 2022 einen Gewinn von 40 Millionen Euro gemacht (Abg. Meinl-Reisinger: Es geht um die Leerstands- -!), und der Herr Vorsitzende - -
Abg. Schellhorn: Danke!
Präsidentin Doris Bures: Herr Abgeordneter, auch Sie mache ich darauf aufmerksam, dass das zu Tagesordnungspunkt 9 gehört (Abg. Schellhorn: Danke!), wir uns aber bei den Tagesordnungspunkten 1 und 2 befinden. Daher würde ich Sie ersuchen, den Bogen wieder zu der jetzigen Debatte zurück zu spannen.
Abg. Schellhorn: Wir waren ja beim Handwerkerbonus!
Abgeordneter Christoph Zarits (fortsetzend): Frau Präsidentin! Das Thema Wohnen ist ein sehr, sehr wichtiges, und ich denke, dass auch die Energiepreise beim leistbaren Wohnen eine wichtige Rolle spielen. (Abg. Schellhorn: Wir waren ja beim Handwerkerbonus!)
Beifall bei SPÖ, FPÖ und NEOS
Präsidentin Doris Bures: So, und jetzt erteile ich Ihnen einen Ruf zur Sache, Herr Abgeordneter (Beifall bei SPÖ, FPÖ und NEOS), und würde Sie ersuchen, zu den Tagesordnungspunkten 1 und 2 zu sprechen.
Beifall bei der ÖVP.
Abgeordneter Christoph Zarits (fortsetzend): Der Höhepunkt, meine geschätzten Damen und Herren, ist: Auf dem Schreiben der Burgenland Energie steht drauf: Wenn Sie es online nicht machen können, dann hilft Ihnen das Bezirksbüro des Pensionistenverbandes. – Schämt euch dafür! (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenrufe bei der FPÖ.
die für die Abstimmung erforderliche Anwesenheit der verfassungsmäßig vorgesehenen Anzahl der Abgeordneten ausdrücklich fest. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Martin Graf.
Wir kommen sogleich zur dritten Lesung. (Zwischenruf des Abg. Martin Graf.)
Beifall bei SPÖ, ÖVP und Grünen.
Abgeordnete Sabine Schatz (SPÖ): Frau Präsidentin! Frau Bundesministerin! Ich freue mich über das ungebrochene Interesse am Hohen Haus und es freut mich besonders, dass ich heute eine große Delegation des Pensionistenverbandes Mauthausen begrüßen darf. – Schön, dass ihr da seid! (Beifall bei SPÖ, ÖVP und Grünen.)
Beifall bei der SPÖ.
Wie gesagt, wir freuen uns, dass diese Initiative von SPÖ und NEOS hiermit auch umgesetzt wird. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
mehr, dass zu befürchten ist, dass die Digitalisierungsagenden in dieser Bundesregierung damit auch den Stellenwert, den sie gerade auch aufgrund der fortschreitenden Entwicklungen in diesem Bereich eigentlich bräuchten, verlieren werden. Das sehen wir sehr kritisch. Und was Sie uns im Ausschuss leider schuldig geblieben sind, Frau Ministerin, das sind die Kosten, die mit dieser kurzzeitigen Umstrukturierung verbunden sind. Diese kennen wir bis heute nicht. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Heinisch-Hosek und Kollross.
Abgeordneter Mag. Wolfgang Gerstl (ÖVP): Zuerst darf ich im Namen von meinem Kollegen Klaus Lindinger zwei Besuchergruppen begrüßen: den Seniorenbund Sipbachzell mit seiner Obfrau Christine Loibingdorfer und den Seniorenbund Eberstalzell. – Herzlich willkommen! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Heinisch-Hosek und Kollross.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Meine Kollegin hat schon angesprochen, worum es bei diesem Tagesordnungspunkt geht, nämlich um zwei Punkte. Erstens geht es darum, das Bundesministeriengesetz zu ändern, weil Florian Tursky uns in der Bundesregierung verlassen hat. Ich möchte die Gelegenheit aber nützen, um an Florian Tursky ein großes Danke zu sagen. Er hat die Digitalisierungsagenden entsprechend weiter vorangetrieben, er hat die ID Austria geschaffen, er hat zahlreiche digitale Ausweise geschaffen, und er hat den Breitbandausbau für Österreich vorangetrieben. Dafür ein großes Danke, lieber Florian! (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Fischer.
Regierung nicht beachtet wird. Im Gegenteil, es war auch mein besonderer Wunsch, den Vorschlag der Opposition aus dem Bundesrat aufzunehmen, dass es im Bundesgesetzblatt auch kundgemacht wird, und ich bin froh, dass wir da zu einer gemeinsamen Linie kommen. Wir brauchen uns da nicht wechselseitig zu beweihräuchern, wichtig ist, dass wir in zentralen Punkten zusammenarbeiten – für mehr Rechtssicherheit und Transparenz. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Fischer.)
Beifall bei der FPÖ.
Dann schauen wir noch: Was hat er noch gemacht, der Herr Staatssekretär? – Die IV sagt in einer Abschiedspresseaussendung, er hat sich um den dringend notwendigen Breitbandausbau gekümmert. Und Kollege Stocker – offenbar ist er nicht nur in der Justiz, sondern auch in der Digitalisierung nicht wirklich firm – sagt, er hat den flächendeckenden Glasfaserausbau vorangetrieben. – Na ja, das, was wir beim Breitbandausbau, beim Glasfaserausbau derzeit machen und was wir fördern – übrigens nicht erst seit 2022, sondern schon mehr als zehn Jahre zuvor –, ist bestenfalls eine Tiefbauförderung, aber der Ausbau wirklich in der Fläche geht nicht mehr voran. Da sollten wir uns eher um den Mobilfunk und sonst was kümmern. Das sagen natürlich auch alle anderen Firmen, die sich damit beschäftigen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Da die letzte Angelegenheit, über die man unter dem Titel Tursky diskutieren könnte, nämlich das Digitale Amt, so gut funktioniert, war die Software so gnädig und hat zum Abgang des Herrn Tursky noch genau nicht funktioniert – so nicht funktioniert, dass nicht nur die Bürger das Digitale Amt nicht benützen konnten, sondern dass wir sogar hier im Haus die Unterlagen für die Untersuchungsausschüsse nicht einsehen konnten, und zwar über mehrere Tage. Mehr als dieses Qualitätssiegel, glaube ich, braucht die ÖVP nicht mehr. Anstatt irgendwelche Staatssekretäre mit Agenden zu betrauen, wäre es besser, endgültig abzutreten. – Danke. (Beifall bei der FPÖ.)
Allgemeiner Beifall.
Abgeordneter Mag. Georg Bürstmayr (Grüne): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Bundesministerin! Hohes Haus! Sehr geehrte Damen und Herren! Zunächst darf ich in Vertretung meiner Kollegin Ewa Ernst-Dziedzic die auf ihre Einladung bei uns befindliche Delegation aus Usbekistan herzlich begrüßen. (Allgemeiner Beifall.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Im Übrigen: Auch wir halten es für gut, dass im Bereich der Betrauung von Staatssekretärinnen und Staatssekretären jetzt mehr Transparenz geschaffen worden ist – dazu haben aber meine Vorredner:innen schon ausführlich Stellung genommen, ich muss das nicht noch einmal aufwärmen –, und ich ersuche jedenfalls zu diesem Punkt um Zustimmung aller Parteien zu diesem Allparteienantrag. – Danke fürs Zuhören. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
und sind froh, dass wir das heute beschließen. Wir sind der Meinung, dass bei dieser Bestellung nämlich jetzt tatsächlich für Klarheit gesorgt wird, und in turbulenten Zeiten wie diesen, in denen auch innerhalb der Bevölkerung das Vertrauen in die Politik schwindet, ist jede noch so kleine Maßnahme für mehr Transparenz jedenfalls zu begrüßen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den NEOS sowie des Abg. Gerstl.
Insofern ist es gut, dass wir das lösen, und es ist wiederum – und da danke ich den Regierungsparteien – ein positives Beispiel, wie gelebter Parlamentarismus funktionieren kann, wenn Vorschläge der Opposition aufgenommen werden und man am Schluss für alle zu einer guten Lösung kommt. (Beifall bei den NEOS sowie des Abg. Gerstl.)
Abg. Greiner: ... ist gut versteckt!
Diese Gesetzesänderung gibt auch die Möglichkeit, ein bisschen Rückschau beziehungsweise auch Vorschau auf die kommenden sechs Monate zu halten. Ich möchte mich aber zu Beginn und als Erstes noch bei Florian Tursky bedanken, der in den vergangenen Monaten sehr leidenschaftlich für die Digitalisierung in Österreich aufgetreten ist (Abg. Greiner: ... ist gut versteckt!) und auch einige wichtige Maßnahmen gesetzt hat.
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Ich bin davon überzeugt, dass Staatssekretärin Plakolm hier noch einiges weiterbringen wird. Sie hat schon bisher gezeigt, dass sie motiviert ist und andere motivieren kann, sich von Tag eins an voll reinhängt und es versteht, Menschen und ihre Expertisen zusammenzubringen. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Ich freue mich auf diese Zusammenarbeit. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Ich bin davon überzeugt, dass Staatssekretärin Plakolm hier noch einiges weiterbringen wird. Sie hat schon bisher gezeigt, dass sie motiviert ist und andere motivieren kann, sich von Tag eins an voll reinhängt und es versteht, Menschen und ihre Expertisen zusammenzubringen. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Ich freue mich auf diese Zusammenarbeit. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Claudia Plakolm ist also quasi das neue Betriebssystem in der Digitalisierung, das durchaus für Modernität steht. Auf die Aussagen des Kollegen von der FPÖ kann ich eigentlich nur antworten, dass mich diese Politik oder die Art, wie man miteinander umgeht, die Art der FPÖ eher an eine Floppy Disk erinnert: ein bissl aus der Zeit gefallen, ein bissl weich und ein bissl biegsam. Man dreht sich gerade so, wie es passt, und das bringt uns gerade im Bereich der Digitalisierung nicht nach vorne. Da würde ich einfach um mehr Wertschätzung und mehr Miteinander bitten. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der FPÖ.
Das Ganze verpackt die ÖVP dann gerne noch in eine nationale Showpolitik samt Wählertäuschung, indem sie national immer das eine sagt und in Brüssel dann immer umfällt und für das andere stimmt. So kann man Ihre EU-Politik der anderen Parteien insgesamt zusammenfassen. – Vollkommen absurd. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Brandstätter: Was, was, was?
Vielleicht um den NEOS gegenüber fair zu bleiben (Abg. Brandstätter: Was, was, was?): Bei der Wählertäuschung nehme ich Sie tatsächlich heraus, denn Sie sind ja zumindest ehrlich in Ihrer Politik. (Abg. Brandstätter: Immer! Wir sind immer ehrlich, danke!) Sie sagen nicht nur, dass unsere Neutralität, sondern gleich ganz Österreich als unabhängiger Staat obsolet ist. Sie wollen sie ja überhaupt gleich ganz abschaffen. (Abg. Brandstätter: Das will der Dugin! Nein, nein, nein!) Sie sind ja in Wirklichkeit viel näher an einer extremistischen Organisation dran, als Ihnen überhaupt lieb sein kann, aber zumindest geben Sie es ehrlich zu. Da gebe ich Ihnen recht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Brandstätter: Das will Ihr Freund Dugin! Ihr Freund Dugin will Österreich auflösen!)
Abg. Brandstätter: Immer! Wir sind immer ehrlich, danke!
Vielleicht um den NEOS gegenüber fair zu bleiben (Abg. Brandstätter: Was, was, was?): Bei der Wählertäuschung nehme ich Sie tatsächlich heraus, denn Sie sind ja zumindest ehrlich in Ihrer Politik. (Abg. Brandstätter: Immer! Wir sind immer ehrlich, danke!) Sie sagen nicht nur, dass unsere Neutralität, sondern gleich ganz Österreich als unabhängiger Staat obsolet ist. Sie wollen sie ja überhaupt gleich ganz abschaffen. (Abg. Brandstätter: Das will der Dugin! Nein, nein, nein!) Sie sind ja in Wirklichkeit viel näher an einer extremistischen Organisation dran, als Ihnen überhaupt lieb sein kann, aber zumindest geben Sie es ehrlich zu. Da gebe ich Ihnen recht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Brandstätter: Das will Ihr Freund Dugin! Ihr Freund Dugin will Österreich auflösen!)
Abg. Brandstätter: Das will der Dugin! Nein, nein, nein!
Vielleicht um den NEOS gegenüber fair zu bleiben (Abg. Brandstätter: Was, was, was?): Bei der Wählertäuschung nehme ich Sie tatsächlich heraus, denn Sie sind ja zumindest ehrlich in Ihrer Politik. (Abg. Brandstätter: Immer! Wir sind immer ehrlich, danke!) Sie sagen nicht nur, dass unsere Neutralität, sondern gleich ganz Österreich als unabhängiger Staat obsolet ist. Sie wollen sie ja überhaupt gleich ganz abschaffen. (Abg. Brandstätter: Das will der Dugin! Nein, nein, nein!) Sie sind ja in Wirklichkeit viel näher an einer extremistischen Organisation dran, als Ihnen überhaupt lieb sein kann, aber zumindest geben Sie es ehrlich zu. Da gebe ich Ihnen recht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Brandstätter: Das will Ihr Freund Dugin! Ihr Freund Dugin will Österreich auflösen!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Brandstätter: Das will Ihr Freund Dugin! Ihr Freund Dugin will Österreich auflösen!
Vielleicht um den NEOS gegenüber fair zu bleiben (Abg. Brandstätter: Was, was, was?): Bei der Wählertäuschung nehme ich Sie tatsächlich heraus, denn Sie sind ja zumindest ehrlich in Ihrer Politik. (Abg. Brandstätter: Immer! Wir sind immer ehrlich, danke!) Sie sagen nicht nur, dass unsere Neutralität, sondern gleich ganz Österreich als unabhängiger Staat obsolet ist. Sie wollen sie ja überhaupt gleich ganz abschaffen. (Abg. Brandstätter: Das will der Dugin! Nein, nein, nein!) Sie sind ja in Wirklichkeit viel näher an einer extremistischen Organisation dran, als Ihnen überhaupt lieb sein kann, aber zumindest geben Sie es ehrlich zu. Da gebe ich Ihnen recht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Brandstätter: Das will Ihr Freund Dugin! Ihr Freund Dugin will Österreich auflösen!)
Beifall bei der FPÖ.
Sie fahren sogar im Wahlkampf mit einem Auto herum, auf dem groß steht: Vereinigte Staaten von Europa. Bei so vielen Aushebelungsversuchen und -visionen der Grundbausteine unserer Verfassung frage zumindest ich mich immer: Wo ist eigentlich der Bundespräsident, wenn es tatsächlich um den Schutz unserer Verfassung geht? (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Sehr geehrte Damen und Herren! Das Gute ist, dass erstens Ihre EU-Politik mittlerweile derart absurd ist, dass das immer mehr Menschen durchschauen und mitbekommen, und dass zweitens die Wahlen endlich vor der Tür stehen – und damit auch die Möglichkeit, diese Politik endlich abzuwählen und Ihnen dafür auch einen gehörigen Denkzettel zu verpassen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Die EU will die ganze Welt belehren und ist dabei nicht einmal in der Lage, sich um ihre zentralen Aufgaben zu kümmern: um die Sicherung von Frieden, Freiheit und Wohlstand. Das wäre die Aufgabe der Europäischen Union. Dabei versagt sie auf ganzer Linie. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Die EU kämpft in einem Krieg, der nicht unserer ist – auch wenn manche ihn gerne zu unserem machen würden und das offensichtlich gerne anders hätten –, für angeblich europäische Werte: mit immer mehr Zahlungen, Waffenlieferungen, Sanktionen und einem ständigen Drehen an der Eskalationsspirale. Sie treten unsere Neutralität mit Füßen, gefährden unsere Sicherheit und vernichten dabei auch gleichzeitig unseren Wohlstand, und all das, ohne dass Sie jemals die Bevölkerung gefragt haben, ob sie das überhaupt mittragen will. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Das Aus für den Verbrennungsmotor ist das berühmteste Beispiel für diese politische Selbstzerstörung, die stattfindet: So dumm muss man einmal sein, nicht nur eine der größten Industrien mit Absicht zu zerstören, sondern vor allem auch das Herzstück der deutschen Industrie und damit das Herzstück des Hauptgeldgebers der Europäischen Union. Das heißt, Sie schießen sich mit dieser Politik nicht nur einmal ins Knie, sondern gleich zweimal. Ich gratuliere Ihnen zu diesem Unsinn, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ
Die EU ist der größte Inflationstreiber und alle anderen Parteien in diesem Haus sind überall seit Jahren mit dabei. Sie, werte ÖVP, haben schon längst jeden Anspruch verloren, sich noch als Wirtschaftspartei bezeichnen zu dürfen. Sie sind der Sargnagel für die heimische Wirtschaft und die Industrie (Beifall bei der FPÖ), genauso wie Sie spätestens mit Ihrer Zustimmung zum Green Deal und Ihrer Zustimmung zur Zollfreiheit für ukrainische Produkte unter Beweis gestellt haben, dass Sie auch der Sargnagel für die heimische Landwirtschaft und die Bauern in Österreich sind. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Die EU ist der größte Inflationstreiber und alle anderen Parteien in diesem Haus sind überall seit Jahren mit dabei. Sie, werte ÖVP, haben schon längst jeden Anspruch verloren, sich noch als Wirtschaftspartei bezeichnen zu dürfen. Sie sind der Sargnagel für die heimische Wirtschaft und die Industrie (Beifall bei der FPÖ), genauso wie Sie spätestens mit Ihrer Zustimmung zum Green Deal und Ihrer Zustimmung zur Zollfreiheit für ukrainische Produkte unter Beweis gestellt haben, dass Sie auch der Sargnagel für die heimische Landwirtschaft und die Bauern in Österreich sind. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Höfinger: Wenn das schon normal ist!
Präsidentin Doris Bures: Frau Abgeordnete, ich ersuche Sie, sich in der Ausdrucksweise zu mäßigen. Begriffe wie Sargnagel, Dummheit und Unsinn haben hier natürlich nichts verloren. (Abg. Höfinger: Wenn das schon normal ist!)
Abg. Prinz: Sie kann nichts dafür, sie glaubt, sie ist auf einer Wahlkampfveranstaltung!
Ich erteile Ihnen weiter das Wort, aber bitte um Mäßigung in der Ausdrucksweise. (Abg. Prinz: Sie kann nichts dafür, sie glaubt, sie ist auf einer Wahlkampfveranstaltung!)
Heiterkeit bei Abgeordneten von SPÖ und NEOS. – Abg. Greiner: Genau!
Präsidentin Doris Bures: Da kann ich Ihnen helfen, Frau Abgeordnete. (Heiterkeit bei Abgeordneten von SPÖ und NEOS. – Abg. Greiner: Genau!)
Abg. Stark: Mit dieser Politik wollen Sie Erster werden?!
Abgeordnete Petra Steger (fortsetzend): Insgesamt frage ich mich ja immer bei dieser Politik, bei der auch die anderen Parteien mit dabei sind (Abg. Stark: Mit dieser Politik wollen Sie Erster werden?!), bei dieser Wohlstandsvernichtung, bei dieser politisch gewollten Verknappung und Verteuerung der Energie – Stichwort Energiewende – und auch bei den Sanktionen, bei allem, wo Sie mit dabei sind: Was ist aus diesem angeblichen Friedensprojekt der Europäischen Union geworden? Statt Friedensverhandlungen, statt Friedensinitiativen gab es zum zweiten Jahrestag dieses abscheulichen Krieges das 13. Sanktionspaket und immer mehr Waffen (Abg. Schwarz: Sagst halt dem Wladimir Putin, dass ...!), Sanktionen und extremere Forderungen, zuletzt von Macron, der überhaupt europäische Bodentruppen gefordert hat. Da kann man gleich den dritten Weltkrieg ausrufen. – Jetzt musste ich mich zusammenreißen, damit ich nicht wieder einen Ordnungsruf bekomme.
Abg. Schwarz: Sagst halt dem Wladimir Putin, dass ...!
Abgeordnete Petra Steger (fortsetzend): Insgesamt frage ich mich ja immer bei dieser Politik, bei der auch die anderen Parteien mit dabei sind (Abg. Stark: Mit dieser Politik wollen Sie Erster werden?!), bei dieser Wohlstandsvernichtung, bei dieser politisch gewollten Verknappung und Verteuerung der Energie – Stichwort Energiewende – und auch bei den Sanktionen, bei allem, wo Sie mit dabei sind: Was ist aus diesem angeblichen Friedensprojekt der Europäischen Union geworden? Statt Friedensverhandlungen, statt Friedensinitiativen gab es zum zweiten Jahrestag dieses abscheulichen Krieges das 13. Sanktionspaket und immer mehr Waffen (Abg. Schwarz: Sagst halt dem Wladimir Putin, dass ...!), Sanktionen und extremere Forderungen, zuletzt von Macron, der überhaupt europäische Bodentruppen gefordert hat. Da kann man gleich den dritten Weltkrieg ausrufen. – Jetzt musste ich mich zusammenreißen, damit ich nicht wieder einen Ordnungsruf bekomme.
Abg. Schwarz: Das ist einfach falsch!
Das Traurige ist, dass die Europäische Union noch immer nicht kapiert hat, dass Sanktionen noch nie einen Staat zum Einlenken gebracht haben – und vor allem dass uns diese Sanktionen wesentlich mehr schaden als Russland. (Abg. Schwarz: Das ist einfach falsch!) Jeder, der etwas anderes behauptet, ist entweder naiv oder sagt bewusst die Unwahrheit. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Das Traurige ist, dass die Europäische Union noch immer nicht kapiert hat, dass Sanktionen noch nie einen Staat zum Einlenken gebracht haben – und vor allem dass uns diese Sanktionen wesentlich mehr schaden als Russland. (Abg. Schwarz: Das ist einfach falsch!) Jeder, der etwas anderes behauptet, ist entweder naiv oder sagt bewusst die Unwahrheit. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Sehr geehrte Damen und Herren, Sie schauen sogar zu, wenn uns die Ukraine – die wir mit Milliarden unterstützen – bedroht und unsere Energieversorgung gefährdet, indem sie den Transitvertrag nicht verlängert und angekündigt hat, kein Gas mehr nach Österreich liefern zu wollen, was die Preise selbstverständlich durch die Decke schießen lassen würde. Was tut diese Bundesregierung? – Nichts. Sie schaut zu, wie es in Österreich geradewegs Richtung Abgrund geht. Das kann ich nur noch als absolut unverantwortlich bezeichnen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Die EU hat nichts mehr mit der ursprünglichen Idee zu tun. Aus diesem Grund sagen wir: Genug! Es ist genug! Wir lassen uns das nicht mehr gefallen. Wir brauchen endlich eine Schubumkehr, eine Hinwendung zum Volk und seinen Interessen und eine Abwendung von den selbst ernannten Eliten und ihrer realitätsfremden Politik. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Belakowitsch: Das frage ich mich ... auch!
Abgeordneter Dr. Reinhold Lopatka (ÖVP): Frau Präsidentin! Herr Außenminister! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Manchmal frage ich mich schon: In welcher Welt leben Sie eigentlich, Frau Kollegin Steger? (Abg. Belakowitsch: Das frage ich mich ... auch!)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Schwarz und Brandstätter.
Sie reden davon, dass es ständig bergab geht. Das Gegenteil ist der Fall: Seit 1995 sind wir in der Europäischen Union, seit damals konnte das kleine Österreich seine Exporte in diese Europäischen Union vervierfachen. Unser Bruttoinlandsprodukt hat sich verdoppelt. Es ist also nicht bergab gegangen, sondern es ist aufwärts gegangen, Gott sei Dank – das Gegenteil von dem, was Sie sagen. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Schwarz und Brandstätter.)
Abg. Belakowitsch: ... Livestream!
Das Zweite: In der Sprache sind Sie richtigerweise von der Präsidentin ermahnt worden. Da sind Sie in einem Wettlauf mit Ihrem Spitzenkandidaten Vilimsky. Er geht ja noch viel weiter. Was hat er vor einer Woche beim Wiener FPÖ-Parteitag gesagt? – Stellen wir uns „einen roten Knopf vor“, den zu drücken bedeuten würde, uns in der Sekunde „herauszuholen“. (Abg. Belakowitsch: ... Livestream!) Was sagt er dann? – Ich hoffe, ich bekomme keinen Ordnungsruf, ich zitiere: „aus dem“ ganzen „EU-Irrsinn“ und aus dem ganzen
Heiterkeit des Abg. Brandstätter
EU-Wahnsinn. „Ich würde keine“ Minisekunde – was immer das ist (Heiterkeit des Abg. Brandstätter) – „zögern, auf diesen“ roten „Knopf zu drücken“.
Abg. Amesbauer: Wie geht es weiter?
Da sind Sie in einem Wettlauf, in einer Spirale der Gewalt bei der Sprache. (Abg. Amesbauer: Wie geht es weiter?) Das ist oft die Vorstufe zur Gewalt auf der Straße. Denken Sie darüber nach, wenn Sie von Eskalation sprechen! (Beifall bei der ÖVP.) In der Sprache sind Sie Weltmeister bei der Eskalation, das muss ich Ihnen sagen.
Beifall bei der ÖVP.
Da sind Sie in einem Wettlauf, in einer Spirale der Gewalt bei der Sprache. (Abg. Amesbauer: Wie geht es weiter?) Das ist oft die Vorstufe zur Gewalt auf der Straße. Denken Sie darüber nach, wenn Sie von Eskalation sprechen! (Beifall bei der ÖVP.) In der Sprache sind Sie Weltmeister bei der Eskalation, das muss ich Ihnen sagen.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Wer betreibt die Eskalation? – Doch nicht die Europäische Union! Das ist ja völlig verkehrt. Die Eskalation kommt vom Iran, wie zuletzt in Israel. Die Eskalation kommt von Russland – oder wollen Sie es vielleicht so umdrehen, dass die Ukraine einen Angriffskrieg führt? Ich frage mich also wirklich: Wo leben Sie? (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Deimek.
Dieser Bericht, den wir jetzt diskutieren – dieser Europabericht –, ist ein Spiegelbild der Krise und großen Herausforderungen. (Zwischenruf des Abg. Deimek.) Meine Damen und Herren, die Herausforderungen sind größer geworden. Was braucht es hier in Europa? – Es braucht nicht das Feindbild von der Europäischen Union, das Sie ständig zeichnen, sondern dass wir näher zusammenrücken.
Abg. Kassegger: Was ist denn vorher ... komplett ausgeblendet?!
Ich bleibe beim Iran: Was dort am 13. April geschehen ist, als Israel erstmals direkt angegriffen worden ist (Abg. Kassegger: Was ist denn vorher ... komplett ausgeblendet?!), zeigt, wie gefährlich dieses Land in der Region ist. Da braucht es eine gemeinsame europäische Antwort, die mit den Sanktionen auch gefunden wird.
Abg. Deimek: ... geschützt! Das hat der Herr Lopatka schon vergessen!
Und natürlich ist der Iran auch eine Gefahr – das haben wir heute in der Aktuellen Stunde besprochen –, was den internationalen Terror betrifft. Es gibt kein zweites Land, das Terroristen so gegen die westliche Welt finanziert, seien es die Hamas-Terroristen, die Hisbollah-Terroristen oder die Huthis. (Abg. Deimek: ... geschützt! Das hat der Herr Lopatka schon vergessen!)
Abg. Belakowitsch: Nein!
Also: Wir, mit Ausnahme der Freiheitlichen, haben, glaube ich, hier im österreichischen Parlament einen klaren Kompass. Wir stehen immer auf der Seite der Demokratie (Abg. Belakowitsch: Nein!), der Rechtstaatlichkeit (Abg.
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Die Abgeordneten Belakowitsch und Reifenberger: Wir stehen auf der Seite der Österreicher! – Abg. Steinacker: Die müssen sich aber auch an die rechtsstaatlichen Gesetze halten!
Kassegger: Der Freiheiten!) – Sie nicht, sage ich Ihnen, Sie nicht! (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Die Abgeordneten Belakowitsch und Reifenberger: Wir stehen auf der Seite der Österreicher! – Abg. Steinacker: Die müssen sich aber auch an die rechtsstaatlichen Gesetze halten!) Sie unterstützen totalitäre Systeme von Putin – das ist eines, meine Damen und Herren! Erst kürzlich wieder hat Ihr Abgeordneter im Europäischen Parlament Haider einem Propagandaorgan Russlands ein solches Interview gegeben, Voice of Europe nennt sich das. Im Übrigen sollen über dieses Voice of Europe auch Mittel nach Europa fließen (Abg. Brandstätter: Geld!) – Geld; mit Mitteln habe ich Geldmittel gemeint –, um solche rechten Parteien zu unterstützen. (Abg. Deimek: Da seid ihr keine Minute besser!)
Abg. Brandstätter: Geld!
Kassegger: Der Freiheiten!) – Sie nicht, sage ich Ihnen, Sie nicht! (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Die Abgeordneten Belakowitsch und Reifenberger: Wir stehen auf der Seite der Österreicher! – Abg. Steinacker: Die müssen sich aber auch an die rechtsstaatlichen Gesetze halten!) Sie unterstützen totalitäre Systeme von Putin – das ist eines, meine Damen und Herren! Erst kürzlich wieder hat Ihr Abgeordneter im Europäischen Parlament Haider einem Propagandaorgan Russlands ein solches Interview gegeben, Voice of Europe nennt sich das. Im Übrigen sollen über dieses Voice of Europe auch Mittel nach Europa fließen (Abg. Brandstätter: Geld!) – Geld; mit Mitteln habe ich Geldmittel gemeint –, um solche rechten Parteien zu unterstützen. (Abg. Deimek: Da seid ihr keine Minute besser!)
Abg. Deimek: Da seid ihr keine Minute besser!
Kassegger: Der Freiheiten!) – Sie nicht, sage ich Ihnen, Sie nicht! (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Die Abgeordneten Belakowitsch und Reifenberger: Wir stehen auf der Seite der Österreicher! – Abg. Steinacker: Die müssen sich aber auch an die rechtsstaatlichen Gesetze halten!) Sie unterstützen totalitäre Systeme von Putin – das ist eines, meine Damen und Herren! Erst kürzlich wieder hat Ihr Abgeordneter im Europäischen Parlament Haider einem Propagandaorgan Russlands ein solches Interview gegeben, Voice of Europe nennt sich das. Im Übrigen sollen über dieses Voice of Europe auch Mittel nach Europa fließen (Abg. Brandstätter: Geld!) – Geld; mit Mitteln habe ich Geldmittel gemeint –, um solche rechten Parteien zu unterstützen. (Abg. Deimek: Da seid ihr keine Minute besser!)
neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek
Ich sage Ihnen etwas: Wir sind in der Europäischen Union gemeinsam gefordert (neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek), dort, wo es etwas zu verbessern gibt, das zu tun, in der Union aber als verlässliche Partner zusammenzuarbeiten (Abg. Kassegger: Für wen?), um auf der Seite von Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu stehen. Das ist unsere Pflicht, die wir wahrnehmen und die Sie vernachlässigen! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Disoski und Schwarz.)
Abg. Kassegger: Für wen?
Ich sage Ihnen etwas: Wir sind in der Europäischen Union gemeinsam gefordert (neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek), dort, wo es etwas zu verbessern gibt, das zu tun, in der Union aber als verlässliche Partner zusammenzuarbeiten (Abg. Kassegger: Für wen?), um auf der Seite von Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu stehen. Das ist unsere Pflicht, die wir wahrnehmen und die Sie vernachlässigen! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Disoski und Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Disoski und Schwarz.
Ich sage Ihnen etwas: Wir sind in der Europäischen Union gemeinsam gefordert (neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek), dort, wo es etwas zu verbessern gibt, das zu tun, in der Union aber als verlässliche Partner zusammenzuarbeiten (Abg. Kassegger: Für wen?), um auf der Seite von Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu stehen. Das ist unsere Pflicht, die wir wahrnehmen und die Sie vernachlässigen! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Disoski und Schwarz.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Schwarz. – Abg. Steinacker: Aber die haben sich auch an Gesetz und Rechtsstaatlichkeit zu halten!
Abgeordneter Ing. Mag. Volker Reifenberger (FPÖ): Hohes Haus! Herr Kollege Lopatka, im Gegensatz zu Ihnen stehen wir auf der Seite der Österreicherinnen und Österreicher. So viel möchte ich Ihnen gleich am Anfang mitgeben. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Schwarz. – Abg. Steinacker: Aber die haben sich auch an Gesetz und Rechtsstaatlichkeit zu halten!)
Abg. Steinacker: Das ist eine Differenz! Man kann ja nicht suggerieren, dass zwischen Gesetzen, Rechtsstaatlichkeit und Österreicher zu sein ein Unterschied ist! – Abg. Lindinger: ... ein Wahnsinn!
Sinnhaftigkeit der Sanktionspolitik. (Abg. Steinacker: Das ist eine Differenz! Man kann ja nicht suggerieren, dass zwischen Gesetzen, Rechtsstaatlichkeit und Österreicher zu sein ein Unterschied ist! – Abg. Lindinger: ... ein Wahnsinn!)
Abg. Lindinger: Das sagen die Freunde Putins, ja!
Zum ersten Themenblock, zur Europäischen Friedensfazilität: Da muss man schon einmal sagen, dass eigentlich der Titel allein schon grotesk ist – Friedensfazilität. Etwas, mit dem man dann eine Kriegspartei, die Ukraine, finanziell unterstützt, so zu bezeichnen trägt nicht unbedingt zu einem Frieden bei, sondern zur Verlängerung eines sinnlosen Sterbens. (Abg. Lindinger: Das sagen die Freunde Putins, ja!) Sie, Herr Außenminister, wollen jetzt den österreichischen Beitrag zur dieser Friedensfazilität – dieser sogenannten Friedensfazilität – auch noch erhöhen. Sind Ihnen 154 Millionen Euro allein aus Österreich nicht genug?
Beifall bei der FPÖ.
Es ist mir schon klar, dass Österreich mit dem Bundesheer nicht selbst ukrainische Soldaten ausbildet, aber wir beteiligen uns finanziell an den Missionskosten dafür. Das ist mit einer ernst gemeinten Neutralitätspolitik nicht vereinbar, Herr Außenminister! (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Ofenauer.
Wenn Sie mir schon nicht glauben, Herr Außenminister, dann hören Sie sich bitte Völkerrechtsprofessor Geistlinger an! Er versteht viel mehr vom Völkerrecht als alle hier im Hohen Haus, und dessen rechtskundige Expertise müssen Sie zwar persönlich nicht teilen, Sie müssen sie aber zumindest als eine vertretbare Rechtsansicht respektieren und auch ernst nehmen. (Zwischenruf des Abg. Ofenauer.) Herr Minister Schallenberg, wenn Sie sich jetzt bald zu Wort melden, darf ich gleich eines vorweg sagen: Ersparen Sie uns bitte Ihre oberlehrerhafte und aristokratische Abschätzigkeit! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Wenn Sie mir schon nicht glauben, Herr Außenminister, dann hören Sie sich bitte Völkerrechtsprofessor Geistlinger an! Er versteht viel mehr vom Völkerrecht als alle hier im Hohen Haus, und dessen rechtskundige Expertise müssen Sie zwar persönlich nicht teilen, Sie müssen sie aber zumindest als eine vertretbare Rechtsansicht respektieren und auch ernst nehmen. (Zwischenruf des Abg. Ofenauer.) Herr Minister Schallenberg, wenn Sie sich jetzt bald zu Wort melden, darf ich gleich eines vorweg sagen: Ersparen Sie uns bitte Ihre oberlehrerhafte und aristokratische Abschätzigkeit! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Brandstätter: Chruschtschow hat keinen Krieg geführt!
zu einer Aussprache bei der US-Botschafterin in ihrer Residenz in Wien, im Raum mit der Plakette, in dem sich der damalige US-Präsident Kennedy – nicht zufällig namensgleich mit der Botschafterin – mit Staats- und Parteichef Nikita Chruschtschow getroffen hat. Das war die Grundlage für Salt I, für eine Beschränkung des Wettrüstens. (Abg. Brandstätter: Chruschtschow hat keinen Krieg geführt!)
Beifall bei der SPÖ.
Wieso hat das in Wien stattgefunden? Wie konnte es dazu kommen, dass in Zeiten der größten Anspannung des Kalten Krieges – ich erinnere an die Kubakrise – Österreich jener Ort war, an dem der richtige Weg eingeschlagen wurde, nämlich in Richtung Entspannung, keinen Krieg haben zu wollen und alles zu tun, um einen heißen Krieg zu vermeiden? – Die Antwort darauf ist: eine als neutraler Staat mögliche aktive Außenpolitik. (Beifall bei der SPÖ.)
Ruf: Das ist zigmal so passiert!
Brandstätter: So ist es!) und dass andere darüber entscheiden wollen (Ruf: Das ist zigmal so passiert!), was die machen und wie die leben. (Beifall bei der SPÖ.) Das werden wir im Interesse unseres Landes (Ruf: Das ist zigmal passiert!), Herr Kollege, nie – niemals! – dulden können! (Ruf: Irak, Afghanistan zigmal passiert! –Abg. Kassegger: Jetzt auf einmal sind wir aufgeregt!) Wir müssen uns jedes Mal laut beschweren.
Beifall bei der SPÖ.
Brandstätter: So ist es!) und dass andere darüber entscheiden wollen (Ruf: Das ist zigmal so passiert!), was die machen und wie die leben. (Beifall bei der SPÖ.) Das werden wir im Interesse unseres Landes (Ruf: Das ist zigmal passiert!), Herr Kollege, nie – niemals! – dulden können! (Ruf: Irak, Afghanistan zigmal passiert! –Abg. Kassegger: Jetzt auf einmal sind wir aufgeregt!) Wir müssen uns jedes Mal laut beschweren.
Ruf: Das ist zigmal passiert!
Brandstätter: So ist es!) und dass andere darüber entscheiden wollen (Ruf: Das ist zigmal so passiert!), was die machen und wie die leben. (Beifall bei der SPÖ.) Das werden wir im Interesse unseres Landes (Ruf: Das ist zigmal passiert!), Herr Kollege, nie – niemals! – dulden können! (Ruf: Irak, Afghanistan zigmal passiert! –Abg. Kassegger: Jetzt auf einmal sind wir aufgeregt!) Wir müssen uns jedes Mal laut beschweren.
Ruf: Irak, Afghanistan zigmal passiert! –Abg. Kassegger: Jetzt auf einmal sind wir aufgeregt!
Brandstätter: So ist es!) und dass andere darüber entscheiden wollen (Ruf: Das ist zigmal so passiert!), was die machen und wie die leben. (Beifall bei der SPÖ.) Das werden wir im Interesse unseres Landes (Ruf: Das ist zigmal passiert!), Herr Kollege, nie – niemals! – dulden können! (Ruf: Irak, Afghanistan zigmal passiert! –Abg. Kassegger: Jetzt auf einmal sind wir aufgeregt!) Wir müssen uns jedes Mal laut beschweren.
Abg. Brandstätter: Genau!
In der Europäischen Union ist, glaube ich, die Solidarität, sie wurde schon angesprochen, ein wichtiger Punkt. Das funktioniert nur gemeinsam, und daher sei der FPÖ Folgendes ins Stammbuch geschrieben: Wenn ihr raus der Europäischen Union wollt, sagt es! Ihr werdet keine Mehrheit finden (Abg. Brandstätter: Genau!), weil das österreichische Volk davon profitiert hat. Wir wollen in dieser Gemeinschaft dafür sorgen, dass unsere Kinder und Enkelkinder in einer
Abg. Schnedlitz: ... Kriegstreiberei, oder?
friedlichen Welt leben (Abg. Schnedlitz: ... Kriegstreiberei, oder?), in der Menschenrechte akzeptiert werden und es Rechtsstaatlichkeit gibt. (Zwischenruf des Abg. Kassegger. – Abg. Schnedlitz: ... Kriegstreiberei!)
Zwischenruf des Abg. Kassegger. – Abg. Schnedlitz: ... Kriegstreiberei!
friedlichen Welt leben (Abg. Schnedlitz: ... Kriegstreiberei, oder?), in der Menschenrechte akzeptiert werden und es Rechtsstaatlichkeit gibt. (Zwischenruf des Abg. Kassegger. – Abg. Schnedlitz: ... Kriegstreiberei!)
Beifall bei der SPÖ.
Mit einer Außenpolitik, bei der eine Partei versucht, einseitig Kriegsparteien zu unterstützen, wird es nicht gehen. Fügt euch wieder ein, versuchen wir einen Konsens! Menschenrechte, Völkerrecht und solidarische Mitbürger in der Europäischen Union: Das wünsche ich mir, Kolleginnen und Kollegen! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Steger: Ich habe eh über die Wirtschaft geredet!
Seid mir nicht böse: Das sind wichtige Punkte, aber wir befinden uns mitten in einer schweren Wirtschaftskrise. Ich würde eigentlich von der ÖVP erwarten (Abg. Steger: Ich habe eh über die Wirtschaft geredet!), dass sie zumindest in einem einzigen Satz die Wirtschaftspolitik 2024 in der Europäischen Union anspricht, und von der SPÖ, dass sie zumindest in einem einzigen Satz die Sozialpolitik und die Arbeitsmarktpolitik in der Europäischen Union 2024 anspricht.
Abg. Herr: Geh bitte!
Wenn euch das alles wurscht ist (Abg. Herr: Geh bitte!), muss ich euch sagen: Wir Grüne werden uns 2024 um diese Themen sehr wohl kümmern. Wir finden, dass sich die Europäische Union am Höhepunkt dieser Wirtschaftskrise, die wir haben – ausgelöst durch den Nahostkonflikt und durch Russland und die Ukraine –, um diese Maßnahmen kümmern muss. Wir werden uns in diesem Jahr, in
Beifall bei den Grünen.
einem Jahr mit Europawahlen, intensiv um den Wirtschaftsaufbau in Europa kümmern müssen. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf der Abg. Steger. – Abg. Steinacker: Es kommen ja noch Redner!
Gerade wir als nationales Parlament werden uns darum kümmern müssen, weil wir, wie ihr wisst, Europawahlen haben. Das Europäische Parlament wird jetzt einige Monate durch Wahlkampf und dann durch die Neuzusammensetzung ausfallen, und auch die Kommission wird ausfallen. Gerade wir als Nationalstaaten werden die Wirtschaftspolitik und diese Arbeitsmarktpolitik vorantreiben müssen. Ich würde mir vom österreichischen Nationalrat erwarten, dass er das ins Zentrum dieser Debatte stellt – immerhin sollten wir noch bis September arbeiten. Das wäre mein Anspruch an SPÖ und ÖVP, muss ich euch nach diesen Reden sagen. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf der Abg. Steger. – Abg. Steinacker: Es kommen ja noch Redner!)
Beifall bei den Grünen.
haben wir doch hoffentlich alle ein gemeinsames Interesse. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Nein, Entschuldigung, falsch: Es sind nicht alle – die russischen Agenten im österreichischen Nationalrat haben natürlich dieses Interesse nicht, aber die proeuropäischen Parteien, die für die österreichische Bevölkerung arbeiten, sollten dieses gemeinsame Interesse haben. Die FPÖ soll Putin-Politik machen. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Kassegger: Schön aufpassen, Herr Kollege, mit Ihren Behauptungen! Schön aufpassen, Herr Kollege, mit Ihren Behauptungen und Andeutungen!
Zu Russland: Kollege Reifenberger, ich bewundere Sie schon. Sie sagen hier wirklich, man soll die Sanktionen beenden. Jetzt wissen wir doch aus Papieren, dass Russland FPÖ-Abgeordneten angeboten hat: Bitte Anträge einbringen und Sanktionen abschaffen, dann gibt es Geld! – Das wissen wir. Ob Geld zu Ihnen geflossen ist, wissen wir nicht. Wir wissen aber, dass Geld geflossen ist. (Abg. Kassegger: Schön aufpassen, Herr Kollege, mit Ihren Behauptungen! Schön aufpassen, Herr Kollege, mit Ihren Behauptungen und Andeutungen!) Moment! Wir wissen, dass Geld zum AfD-Abgeordneten Bystron geflossen ist. Das ist derjenige, der dann mit Ihnen, Frau Kollegin Steger, in einer Fraktion sitzen wird, jemand der von Russland gekauft ist.
Zwischenruf des Abg. Kucher.
seine Menschenrechtsverletzungen schrecklich sind! (Zwischenruf des Abg. Kucher.)
Abg. Kassegger: Da lese ich lieber den Portisch!
Zum Schluss: Ich habe dieses Buch von Hugo Portisch schon einmal vorgestellt. (Der Redner hält das Buch „Russland und wir“ in die Höhe.) Er ist ja leider 2021 gestorben. Das Buch aus 2020 erklärt sehr gut, dass wir mit Russland werden leben müssen. Dieses Buch ist aber ganz aktuell: „Was wird aus Russland?“, von einer deutschen Korrespondentin, Sabine Adler (das genannte Buch in die Höhe haltend), die lange dort gelebt hat. Das macht natürlich skeptisch und vorsichtig. Das zeigt uns schon, dass es sehr schwierig wird (Abg. Kassegger: Da lese ich lieber den Portisch!), wieder einen besseren Kontakt aufzubauen, nicht nur weil Russland, weil Putin Kriegsverbrechen begeht, weil er ein anderes Land überfallen hat, sondern weil man – das kann man da leider nachlesen – das Land auch moralisch, innerlich zerstört hat. (Abg. Kassegger: Ja, genau! Keine westlichen Werte mehr!) Das wird ganz schwierig, und die Opposition – das können Sie auch nachlesen – ist leider sehr, sehr schwach. Umso trauriger ist es, dass wir hier im Plenum auch Leute sitzen haben, die sich als Freunde Putins verstehen.
Abg. Kassegger: Ja, genau! Keine westlichen Werte mehr!
Zum Schluss: Ich habe dieses Buch von Hugo Portisch schon einmal vorgestellt. (Der Redner hält das Buch „Russland und wir“ in die Höhe.) Er ist ja leider 2021 gestorben. Das Buch aus 2020 erklärt sehr gut, dass wir mit Russland werden leben müssen. Dieses Buch ist aber ganz aktuell: „Was wird aus Russland?“, von einer deutschen Korrespondentin, Sabine Adler (das genannte Buch in die Höhe haltend), die lange dort gelebt hat. Das macht natürlich skeptisch und vorsichtig. Das zeigt uns schon, dass es sehr schwierig wird (Abg. Kassegger: Da lese ich lieber den Portisch!), wieder einen besseren Kontakt aufzubauen, nicht nur weil Russland, weil Putin Kriegsverbrechen begeht, weil er ein anderes Land überfallen hat, sondern weil man – das kann man da leider nachlesen – das Land auch moralisch, innerlich zerstört hat. (Abg. Kassegger: Ja, genau! Keine westlichen Werte mehr!) Das wird ganz schwierig, und die Opposition – das können Sie auch nachlesen – ist leider sehr, sehr schwach. Umso trauriger ist es, dass wir hier im Plenum auch Leute sitzen haben, die sich als Freunde Putins verstehen.
Beifall bei den NEOS.
Ich möchte für die nächsten Generationen ein neues, starkes Europa, und zwar mit einer sehr einfachen, aber klaren Formulierung für Europa: leben, lernen, lieben. Damit gibt es auch für die nächsten Generationen ein wunderbares Europa. – Danke schön. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Hauser: Jetzt kriegen wir Laborfleisch!
Frau Abgeordnete Steger! Herr Abgeordneter Reifenberger! Ich kann nur eines sagen: In Wirklichkeit blamiert sich die FPÖ seit 1994 – ich habe das schon als junger Mann, als Student miterlebt –, seit Jörg Haider, in der EU-Politik. Wir erinnern wir uns alle noch an das Schildlausjoghurt, an die Blutschokolade, und in Wirklichkeit – sagen Sie doch die Wahrheit! – wollen Sie einfach aus der EU austreten. (Abg. Hauser: Jetzt kriegen wir Laborfleisch!)
Zwischenrufe bei der FPÖ
Sie wollen einfach aus der Europäischen Union austreten und glauben tatsächlich als Anti-EU-Schwurbler, dass wir dann sicherer sind (Zwischenrufe bei der FPÖ), dass wir dann wohlhabender sind, dass wir dann im geopolitischen Konzert irgendwie besser aufgehoben sind. Das ist in Wirklichkeit eine Selbstverunsicherungspolitik und eine Selbstverarmungspolitik. (Abg. Steger: Propaganda von der Regierungsbank!)
Abg. Steger: Propaganda von der Regierungsbank!
Sie wollen einfach aus der Europäischen Union austreten und glauben tatsächlich als Anti-EU-Schwurbler, dass wir dann sicherer sind (Zwischenrufe bei der FPÖ), dass wir dann wohlhabender sind, dass wir dann im geopolitischen Konzert irgendwie besser aufgehoben sind. Das ist in Wirklichkeit eine Selbstverunsicherungspolitik und eine Selbstverarmungspolitik. (Abg. Steger: Propaganda von der Regierungsbank!)
Abg. Schnedlitz: Und wie viel bezahlt als Nettozahler?
Wir haben ja schon vorhin von Reinhold Lopatka gehört, was der EU-Beitritt gebracht hat. Ich denke nur daran: Von 1,3 Milliarden Euro Investition im Jahr 1995 sind wir auf durchschnittlich 7 Milliarden Euro gekommen. Jede Österreicherin und jeder Österreicher haben aufgrund des Beitritts fast 1 600 Euro mehr auf dem Konto. (Abg. Schnedlitz: Und wie viel bezahlt als Nettozahler?) Österreichische Unternehmen ersparen sich jährlich 5 Milliarden Euro durch das Wegfallen der Binnengrenzen. (Zwischenrufe bei der FPÖ.) Das alles wollen Sie aufgeben? – Ich kann das nicht nachvollziehen. (Abg. Steger: Deutschland hat allein aufgrund dieser Politik im letzten Jahr 200 Milliarden an Wirtschaftseinbußen gehabt!)
Zwischenrufe bei der FPÖ.
Wir haben ja schon vorhin von Reinhold Lopatka gehört, was der EU-Beitritt gebracht hat. Ich denke nur daran: Von 1,3 Milliarden Euro Investition im Jahr 1995 sind wir auf durchschnittlich 7 Milliarden Euro gekommen. Jede Österreicherin und jeder Österreicher haben aufgrund des Beitritts fast 1 600 Euro mehr auf dem Konto. (Abg. Schnedlitz: Und wie viel bezahlt als Nettozahler?) Österreichische Unternehmen ersparen sich jährlich 5 Milliarden Euro durch das Wegfallen der Binnengrenzen. (Zwischenrufe bei der FPÖ.) Das alles wollen Sie aufgeben? – Ich kann das nicht nachvollziehen. (Abg. Steger: Deutschland hat allein aufgrund dieser Politik im letzten Jahr 200 Milliarden an Wirtschaftseinbußen gehabt!)
Abg. Steger: Deutschland hat allein aufgrund dieser Politik im letzten Jahr 200 Milliarden an Wirtschaftseinbußen gehabt!
Wir haben ja schon vorhin von Reinhold Lopatka gehört, was der EU-Beitritt gebracht hat. Ich denke nur daran: Von 1,3 Milliarden Euro Investition im Jahr 1995 sind wir auf durchschnittlich 7 Milliarden Euro gekommen. Jede Österreicherin und jeder Österreicher haben aufgrund des Beitritts fast 1 600 Euro mehr auf dem Konto. (Abg. Schnedlitz: Und wie viel bezahlt als Nettozahler?) Österreichische Unternehmen ersparen sich jährlich 5 Milliarden Euro durch das Wegfallen der Binnengrenzen. (Zwischenrufe bei der FPÖ.) Das alles wollen Sie aufgeben? – Ich kann das nicht nachvollziehen. (Abg. Steger: Deutschland hat allein aufgrund dieser Politik im letzten Jahr 200 Milliarden an Wirtschaftseinbußen gehabt!)
Abg. Steger: Aufrüstung!
europäische Nachbarschaft. Gehen Sie bitte nach Serbien oder sonst wohin, man wird Ihnen das eine bestätigen: Wir als Europäische Union setzen uns mit aller Macht von New York über Genf und Brüssel ein, um zu deeskalieren (Abg. Steger: Aufrüstung!), und wir werden das auch jetzt im Nahen Osten machen. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
europäische Nachbarschaft. Gehen Sie bitte nach Serbien oder sonst wohin, man wird Ihnen das eine bestätigen: Wir als Europäische Union setzen uns mit aller Macht von New York über Genf und Brüssel ein, um zu deeskalieren (Abg. Steger: Aufrüstung!), und wir werden das auch jetzt im Nahen Osten machen. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Kassegger: Sie liefern nur das Geld, womit das dann gekauft wird!
Zur Neutralität: Ich habe das im Außenpolitischen Ausschuss schon wiederholt versucht, zu erklären: Es ist ein völliges Missverständnis, Österreich hat nicht, Österreich wird nicht Kriegsmaterial an die Ukraine liefern oder ein solches finanzieren. (Abg. Kassegger: Sie liefern nur das Geld, womit das dann gekauft wird!) Das ist klare Linie der Bundesregierung und dabei bleiben wir. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Zur Neutralität: Ich habe das im Außenpolitischen Ausschuss schon wiederholt versucht, zu erklären: Es ist ein völliges Missverständnis, Österreich hat nicht, Österreich wird nicht Kriegsmaterial an die Ukraine liefern oder ein solches finanzieren. (Abg. Kassegger: Sie liefern nur das Geld, womit das dann gekauft wird!) Das ist klare Linie der Bundesregierung und dabei bleiben wir. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Steger: Das haben Sie im Ausschuss am Anfang behauptet! Ihr Bundeskanzler Nehammer ...!
Zum letzten Punkt: Was die Sanktionen betrifft, bin ich doch etwas erstaunt, wenn man zu den Russlandsanktionen erstens sagt: Aha, die führen keinen Frieden herbei! Bitte, keine einzige Sanktion ist dazu da, Frieden zu schaffen. (Abg. Steger: Das haben Sie im Ausschuss am Anfang behauptet! Ihr Bundeskanzler Nehammer ...!) Das ist eine klare Reaktion der internationalen Gemeinschaft – sei es der Vereinten Nationen, sei es der Europäischen Union – auf ein Fehlverhalten. Worum es uns geht, ist, die Kriegswirtschaft in Russland zu treffen, um eine Verhaltensänderung herbeizuführen. Das ist ein großer Unterschied.
Abg. Steger: Sanktionen, die unseren Wohlstand vernichten!
Ich frage mich, ehrlich gesagt, wenn man vonseiten der FPÖ die Verhängung von Sanktionen als Wirtschaftskrieg bezeichnet: Ist die FPÖ auch gegen Sanktionen gegen den islamistischen Terror, gegen die Hisbollah, gegen die Hamas oder die Huthi? (Abg. Steger: Sanktionen, die unseren Wohlstand vernichten!) Ist man da auch dagegen? Das ist nicht Neutralitätspolitik, so wie ich sie verstehe, das ist nicht Neutralitätspolitik (Abg. Steger: Wo sind Ihre Sanktionen gegen alle kriegsführenden Staaten?), wie die Bundesregierung sie versteht, und das ist nicht konform mit unseren Werten. – Danke sehr. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Steger: Wo sind Ihre Sanktionen gegen alle kriegsführenden Staaten?
Ich frage mich, ehrlich gesagt, wenn man vonseiten der FPÖ die Verhängung von Sanktionen als Wirtschaftskrieg bezeichnet: Ist die FPÖ auch gegen Sanktionen gegen den islamistischen Terror, gegen die Hisbollah, gegen die Hamas oder die Huthi? (Abg. Steger: Sanktionen, die unseren Wohlstand vernichten!) Ist man da auch dagegen? Das ist nicht Neutralitätspolitik, so wie ich sie verstehe, das ist nicht Neutralitätspolitik (Abg. Steger: Wo sind Ihre Sanktionen gegen alle kriegsführenden Staaten?), wie die Bundesregierung sie versteht, und das ist nicht konform mit unseren Werten. – Danke sehr. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich frage mich, ehrlich gesagt, wenn man vonseiten der FPÖ die Verhängung von Sanktionen als Wirtschaftskrieg bezeichnet: Ist die FPÖ auch gegen Sanktionen gegen den islamistischen Terror, gegen die Hisbollah, gegen die Hamas oder die Huthi? (Abg. Steger: Sanktionen, die unseren Wohlstand vernichten!) Ist man da auch dagegen? Das ist nicht Neutralitätspolitik, so wie ich sie verstehe, das ist nicht Neutralitätspolitik (Abg. Steger: Wo sind Ihre Sanktionen gegen alle kriegsführenden Staaten?), wie die Bundesregierung sie versteht, und das ist nicht konform mit unseren Werten. – Danke sehr. (Beifall bei der ÖVP.)
Allgemeiner Beifall.
Abgeordnete Mag. Carmen Jeitler-Cincelli, BA (ÖVP): Herr Brandstätter ist sehr groß, das merkt man, das dauert dann ein bisschen beim Runterstellen. (Die Rednerin stellt die Höhe des Redner:innenpultes auf ihre Größe ein.) Sehr geehrte Frau Präsidentin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Zuerst möchte ich gerne die Senioren aus dem Bezirk Leoben und die Wirtinnen und Wirte aus der Steiermark begrüßen. (Allgemeiner Beifall.)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Steger: Da haben Sie überall mitgestimmt im vergangenen Jahr!
Womit ich auch d’accord bin: Zu viel Sozialismus, vielleicht zu viel liberale oder grün-liberale Träumereien werden dem Standort langfristig schaden. Dem kann ich auch zustimmen, das sehe ich genauso. Ich glaube, wir müssen jetzt einfach genau dieses Level finden und sagen: Was können wir uns leisten und wie gehen wir strategisch in Zukunft vor? (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Steger: Da haben Sie überall mitgestimmt im vergangenen Jahr!) – Akustisch höre ich Sie leider nicht,
Abg. Belakowitsch: Ist eh besser, Sie schaffen’s eh nicht!
das funktioniert leider in diesem Saal nicht. Ich kann nicht darauf eingehen; ich würde es gerne, aber ich höre es akustisch leider nicht. (Abg. Belakowitsch: Ist eh besser, Sie schaffen’s eh nicht!)
Abg. Steger: Frei von dieser Regierung, dann ist der Wirtschaft geholfen!
Was also brauchen wir, damit Europa funktioniert? – Wir brauchen eine florierende, weltweit agierende, operierende Wirtschaft. Das, was Sie aber als Antwort nennen, das ist: Festung Österreich! Eine Festung Österreich funktioniert nicht. Wir brauchen ein freies Österreich, Frau Steger (Abg. Steger: Frei von dieser Regierung, dann ist der Wirtschaft geholfen!), ein freies Österreich, in dem wir wirklich – in einem Geist der freien Marktwirtschaft – weltweit zusammenarbeiten können, denn eine nicht freie Wirtschaft endet wie alle Experimente mit Planwirtschaft: in Not, in Elend, in Unfreiheit. Wir brauchen Europa heute mehr denn je, wir stehen sehr vielen Herausforderungen gegenüber.
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ und Grünen
Ganz wesentlich, und mein letzter Punkt, ist die Integration des Westbalkans. Das ist sicher eine der großen Herausforderungen, aber auch eine riesengroße Chance für unsere Europäische Union (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ und Grünen), denn seit dem russischen Angriffskrieg ist das noch wichtiger für die Stabilität innerhalb Europas. Dafür auch ein Dankeschön: Alexander Schallenberg hat die Initiative Freunde des Westbalkans in der EU gegründet. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir uns da strategische Partner suchen und diese an die EU heranführen.
Abg. Belakowitsch: Na, das ist eine Überzeugung!
Frau Steger, ich wünsche mir von Ihnen eines: dass Sie, wenn andere Menschen etwas sagen, vielleicht auch etwas Positives daran sehen. Ich weiß, das ist eine Haltung, die wahrscheinlich dem Wahlkampf geschuldet ist (Abg. Belakowitsch: Na, das ist eine Überzeugung!); aber im Grunde genommen sitzen wir hier alle in einem Boot. Machen wir den Menschen nicht Europa schlecht! Die Europäische Union ist das größte Friedensprojekt (Abg. Steger: Leider nicht mehr! Leider nicht mehr!) – und wir sollten sie als das auch bewahren und das nicht nutzlos für irgendeinen Wahlkampf aufs Spiel setzen. – Danke vielmals. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Steger: Leider nicht mehr! Leider nicht mehr!
Frau Steger, ich wünsche mir von Ihnen eines: dass Sie, wenn andere Menschen etwas sagen, vielleicht auch etwas Positives daran sehen. Ich weiß, das ist eine Haltung, die wahrscheinlich dem Wahlkampf geschuldet ist (Abg. Belakowitsch: Na, das ist eine Überzeugung!); aber im Grunde genommen sitzen wir hier alle in einem Boot. Machen wir den Menschen nicht Europa schlecht! Die Europäische Union ist das größte Friedensprojekt (Abg. Steger: Leider nicht mehr! Leider nicht mehr!) – und wir sollten sie als das auch bewahren und das nicht nutzlos für irgendeinen Wahlkampf aufs Spiel setzen. – Danke vielmals. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Frau Steger, ich wünsche mir von Ihnen eines: dass Sie, wenn andere Menschen etwas sagen, vielleicht auch etwas Positives daran sehen. Ich weiß, das ist eine Haltung, die wahrscheinlich dem Wahlkampf geschuldet ist (Abg. Belakowitsch: Na, das ist eine Überzeugung!); aber im Grunde genommen sitzen wir hier alle in einem Boot. Machen wir den Menschen nicht Europa schlecht! Die Europäische Union ist das größte Friedensprojekt (Abg. Steger: Leider nicht mehr! Leider nicht mehr!) – und wir sollten sie als das auch bewahren und das nicht nutzlos für irgendeinen Wahlkampf aufs Spiel setzen. – Danke vielmals. (Beifall bei der ÖVP.)
Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.
Nachdem bereits im Herbst 2020 die Situation in der Region Bergkarabach wieder eskaliert ist und der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan wieder aufflammte, ist es im September 2023 wirklich zu einer kompletten Eskalation der Situation gekommen. Aserbaidschan startete eine Militäroffensive mit dem Ziel, die komplette Kontrolle über Bergkarabach zu erlangen, und erklärte den militärischen Sieg über Armenien im Konflikt über die Region. Das hieß für 120 000 Bewohnerinnen und Bewohner, dass sie flüchten mussten. Armenien steht nun vor großen Herausforderungen. (Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei der SPÖ sowie der Abgeordneten Stögmüller und Brandstätter.
Es ist gut, dass basierend auf einer Initiative von uns, die im letzten Außenpolitischen Ausschuss diskutiert worden ist, heute auch ein gemeinsamer Antrag abgestimmt wird. Herr Minister, ich kann Ihnen nur sagen: Nehmen Sie das bitte als klaren Auftrag mit, die Region Bergkarabach nicht zu vergessen und den Frauen und Kindern dort eine Zukunft zu ermöglichen! – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abgeordneten Stögmüller und Brandstätter.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ.
Bei vielen einzelnen Themen, die uns ein gemeinsames Anliegen sind, werden wir aber gemeinsam handlungsfähig. Das ist, wie Kollegin Holzleitner vorhin erwähnt hat, beim Thema Bergkarabach der Fall, bei dem Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien, zu dem es schon einen Fünfparteienantrag gegeben hat und zu dem wir nun zum EU-Vorhabensbericht, bei dem das natürlich auch weiterhin Thema ist, auch einen Antrag einbringen wollen, um das zu verstärken: dass das österreichische Parlament hinter der vertriebenen Zivilbevölkerung steht und sich natürlich weiterhin für humanitäre Hilfe und eine friedliche Lösung in der Region einsetzt. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen, bei Abgeordneten der SPÖ sowie des Abg. Brandstätter.
Vielen Dank für die Kooperation, vielen Dank jetzt schon für die breite Zustimmung. (Beifall bei den Grünen, bei Abgeordneten der SPÖ sowie des Abg. Brandstätter.)
Abg. Hauser: Frechheit ... vom Rednerpult ...! – Abg. Schnedlitz: Heast!
Das ist ein blaues Netzwerk – nennen wir das Kind beim Namen – rechtsextremer Medien, die überwiegend Haus- und Hofberichterstattung für die FPÖ machen. (Abg. Hauser: Frechheit ... vom Rednerpult ...! – Abg. Schnedlitz: Heast!), bestens finanziert von Ihrem Steuergeld mittels Inseraten, die die FPÖ in diesen Medien dann auch bucht.
Abg. Reifenberger: Um Gottes willen!
Dieses Netzwerk hat sich in den letzten Jahren ordentlich erweitert. Das zeigt auch die teils rechtsextreme Reisegruppe, die vor wenigen Wochen das EU-Parlament in Straßburg besucht hat. Da waren unter anderem dabei: Unzensuriert, Report 24 (Abg. Reifenberger: Um Gottes willen!), das den Identitären nahestehende „Info-direkt“, das „Freilich Magazin“, das ist der Nachfolger der „Aula“. Das wird auch auf EU-Ebene ein Nachspiel haben, man prüft unrechtmäßiges Verhalten.
Abg. Reifenberger: Und wo hat der Herr Haselsteiner das Geld verdient, mit dem er Sie unterstützt hat?
Diese alternativen Medien werden auch in den nächsten Wochen und Monaten für die FPÖ eine sehr wichtige Rolle spielen und gleichzeitig unsere Demokratie schwächen. Wir müssen Parteien, die wie die FPÖ direkte Verbindungen zu Russland haben, und anderen demokratiefeindlichen Kräften beikommen. Wir müssen sie auch besonders unter die Lupe nehmen. Dazu, zum Schutz vor Desinformation, trägt nicht zuletzt auch der AI-Act bei, indem er beispielsweise sicherstellt, dass KI-Systeme verantwortungsvoll und im Einklang mit demokratischen Werten und Grundrechten eingesetzt werden. (Abg. Reifenberger: Und wo hat der Herr Haselsteiner das Geld verdient, mit dem er Sie unterstützt hat?)
Beifall bei den NEOS.
setzen wir NEOS uns weiterhin dafür ein, dass wir auch mit anderen demokratischen Staaten eine gute Zusammenarbeit haben, dass wir gemeinsame Standards und Verteidigungsstrategien im Kampf gegen gezielte Desinformationskampagnen und Fakenews entwickeln. – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Steger: ...verteilung zugestimmt!
Aus österreichischer Perspektive wollen wir künftig schauen, dass die Belastung auch wirklich verteilt wird (Abg. Steger: ...verteilung zugestimmt!), also dass die EU-Länder, die weniger Asylwerber aufnehmen, sich an den Kosten, die in anderen Ländern entstehen, die diese Last eben vermehrt zu tragen haben, beteiligen. Ich glaube, das ist wirklich etwas Wichtiges, bei dem wir nur gemeinsam mit der Europäischen Union und nicht gegen sie zu Lösungen kommen, wie wir irreguläre Migration eindämmen können. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Aus österreichischer Perspektive wollen wir künftig schauen, dass die Belastung auch wirklich verteilt wird (Abg. Steger: ...verteilung zugestimmt!), also dass die EU-Länder, die weniger Asylwerber aufnehmen, sich an den Kosten, die in anderen Ländern entstehen, die diese Last eben vermehrt zu tragen haben, beteiligen. Ich glaube, das ist wirklich etwas Wichtiges, bei dem wir nur gemeinsam mit der Europäischen Union und nicht gegen sie zu Lösungen kommen, wie wir irreguläre Migration eindämmen können. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Herr: Schon vorbei!
Ich möchte auch noch zu dem Entschließungsantrag der SPÖ kurz etwas sagen: Da geht es um den Nationalen Energie- und Klimaplan – ich nehme an, die nächste Rednerin wird sich dazu äußern. Wir werden diesem Antrag natürlich nicht zustimmen. Da wird ja auch der Bundesregierung einiges attestiert, was wir so nicht unterstützen können. Wir sind da in den finalen Verhandlungen und es ist natürlich das absolute Ziel, dass wir den Nationalen Energie- und Klimaplan fristgerecht einreichen. (Abg. Herr: Schon vorbei!) Wir haben ja bis Juli Zeit, deswegen werden wir diesem Antrag nicht zustimmen, weil wir wie gesagt schon daran arbeiten und noch bis Juli Zeit ist.
Abg. Steger: Eine Million illegale Migranten allein im letzten Jahr! Die EU löst das, die Probleme, ganz ...!
Es sei Ihnen so viel gesagt: Es wird nichts besser (Abg. Steger: Eine Million illegale Migranten allein im letzten Jahr! Die EU löst das, die Probleme, ganz ...!), und all das,
Beifall bei ÖVP und Grünen.
was Ihnen einige versprechen, wird nicht eintreten, das ist ganz logisch. Man sieht auch, wie es anderen Ländern geht, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind. – Danke. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Weratschnig: Hat die SPÖ einen Klimaplan?
Wir haben also gar nichts. Wir sind im Übrigen erneut das einzige EU-Land, das überhaupt keinen Plan eingereicht hat. (Abg. Weratschnig: Hat die SPÖ einen Klimaplan?)
Ruf bei der ÖVP: Die SPÖ unterstützt ...!
Kollege Marchetti, fristgerecht spielt es gar nicht mehr, das ist schon vorbei. (Ruf bei der ÖVP: Die SPÖ unterstützt ...!) Wir sind wirklich erneut Schlusslicht in der Europäischen Union! Wir schaffen es nicht einmal, einen Plan zu erstellen, wie wir die Klimaziele erreichen wollen. Was bedeutet das, wenn wir da säumig sind? – Nicht nur, dass wir die Arbeitsplätze der Zukunft de facto aufs Spiel setzen.
Zwischenruf der Abg. Steger
Die Frage, wie die Industrie von morgen ausschauen wird, die stellt sich jetzt. Die Frage, wo, an welchem Standort in Zukunft klimaneutrale Produkte erzeugt werden, stellt sich jetzt. Sie riskieren auch milliardenschwere Strafzahlungen, die wir überweisen müssen, wenn wir diese EU-Ziele nicht einhalten. Es ist schon wieder ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich gestartet worden. Es ist also vollkommen absurd, dass wir erneut riskieren, Milliarden Euro Strafzahlungen leisten zu müssen (Zwischenruf der Abg. Steger), statt dass wir das Geld zum Beispiel für einen Transformationsfonds der Industrie verwenden. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Strasser: Den gibt’s ja! Da muss aber die SPÖ zustimmen! Die SPÖ muss zum Beispiel beim grünen Gas zustimmen, bei Maßnahmen zustimmen!) – Sie regen sich auf.
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Strasser: Den gibt’s ja! Da muss aber die SPÖ zustimmen! Die SPÖ muss zum Beispiel beim grünen Gas zustimmen, bei Maßnahmen zustimmen!
Die Frage, wie die Industrie von morgen ausschauen wird, die stellt sich jetzt. Die Frage, wo, an welchem Standort in Zukunft klimaneutrale Produkte erzeugt werden, stellt sich jetzt. Sie riskieren auch milliardenschwere Strafzahlungen, die wir überweisen müssen, wenn wir diese EU-Ziele nicht einhalten. Es ist schon wieder ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich gestartet worden. Es ist also vollkommen absurd, dass wir erneut riskieren, Milliarden Euro Strafzahlungen leisten zu müssen (Zwischenruf der Abg. Steger), statt dass wir das Geld zum Beispiel für einen Transformationsfonds der Industrie verwenden. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Strasser: Den gibt’s ja! Da muss aber die SPÖ zustimmen! Die SPÖ muss zum Beispiel beim grünen Gas zustimmen, bei Maßnahmen zustimmen!) – Sie regen sich auf.
Beifall bei der SPÖ.
Dem müsste man eigentlich wirklich zustimmen. Ich bin neugierig, ob das ÖVP-Grüne-Hickhack auf Kosten des Klimaschutzes endlich beendet wird oder ob das Trauerspiel weitergeht. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: ... zerstören will auf Putins Geheiß, ja?!
Abgeordneter Michael Schnedlitz (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Alle Redebeiträge zur österreichischen Politik, die die Europapolitik und die EU-Wahl betreffen, beschäftigen sich mit Ausnahme von jenen der Freiheitlichen Partei damit, die EU zu retten und die EU zu unterstützen. Sie können dann nicht damit umgehen (Abg. Michael Hammer: ... zerstören will auf Putins Geheiß, ja?!), wenn es hier in diesem Haus eine Partei gibt, die nicht die Europäische Union (Ruf bei den Grünen: Putin!) oder sonst etwas im Blick hat, sondern die die eigene Bevölkerung im Blick hat. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.)
Ruf bei den Grünen: Putin!
Abgeordneter Michael Schnedlitz (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Alle Redebeiträge zur österreichischen Politik, die die Europapolitik und die EU-Wahl betreffen, beschäftigen sich mit Ausnahme von jenen der Freiheitlichen Partei damit, die EU zu retten und die EU zu unterstützen. Sie können dann nicht damit umgehen (Abg. Michael Hammer: ... zerstören will auf Putins Geheiß, ja?!), wenn es hier in diesem Haus eine Partei gibt, die nicht die Europäische Union (Ruf bei den Grünen: Putin!) oder sonst etwas im Blick hat, sondern die die eigene Bevölkerung im Blick hat. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.
Abgeordneter Michael Schnedlitz (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Alle Redebeiträge zur österreichischen Politik, die die Europapolitik und die EU-Wahl betreffen, beschäftigen sich mit Ausnahme von jenen der Freiheitlichen Partei damit, die EU zu retten und die EU zu unterstützen. Sie können dann nicht damit umgehen (Abg. Michael Hammer: ... zerstören will auf Putins Geheiß, ja?!), wenn es hier in diesem Haus eine Partei gibt, die nicht die Europäische Union (Ruf bei den Grünen: Putin!) oder sonst etwas im Blick hat, sondern die die eigene Bevölkerung im Blick hat. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.)
Abg. Michael Hammer: Ja! – Ruf bei den Grünen: Voll!
Weil Sie das nicht so erklären und beschreiben wollen, kommen Sie immer mit demselben Spruch – auch jetzt wieder –: Die Freiheitliche Partei, das wären Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Ja! – Ruf bei den Grünen: Voll!), das wären Putin-Freunde (Ruf: Ja, weil’s die Wahrheit ist!), das wären Putin-Versteher. Weil Sie es einfach entweder nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können (Abg. Michael Hammer: Offizieller Partner der Russen, habt’s ein neues Logo!) – nämlich genau das, was die Menschen draußen schon längst verstanden haben –, noch einmal ganz langsam auch für Sie hier in diesem Haus: Wir Freiheitliche sind keine Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Knechte seids, ja! Russlandknechte! – Abg. Maurer: Ihr seids Kooperateure, das seids ihr!), wir sind keine Putin-Freunde und wir sind keine Putin-Versteher! In aller Deutlichkeit (Abg. Michael Hammer: Genau, und Spione, Russlandspione seids!): Wir Freiheitliche sind auch keine Ukraineversteher, keine Nato-Versteher und keine Amerikaversteher! (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Ihr verstehts gar nichts! – Abg. Maurer: Putin-Versteher seids ihr! Das seids ihr!)
Ruf: Ja, weil’s die Wahrheit ist!
Weil Sie das nicht so erklären und beschreiben wollen, kommen Sie immer mit demselben Spruch – auch jetzt wieder –: Die Freiheitliche Partei, das wären Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Ja! – Ruf bei den Grünen: Voll!), das wären Putin-Freunde (Ruf: Ja, weil’s die Wahrheit ist!), das wären Putin-Versteher. Weil Sie es einfach entweder nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können (Abg. Michael Hammer: Offizieller Partner der Russen, habt’s ein neues Logo!) – nämlich genau das, was die Menschen draußen schon längst verstanden haben –, noch einmal ganz langsam auch für Sie hier in diesem Haus: Wir Freiheitliche sind keine Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Knechte seids, ja! Russlandknechte! – Abg. Maurer: Ihr seids Kooperateure, das seids ihr!), wir sind keine Putin-Freunde und wir sind keine Putin-Versteher! In aller Deutlichkeit (Abg. Michael Hammer: Genau, und Spione, Russlandspione seids!): Wir Freiheitliche sind auch keine Ukraineversteher, keine Nato-Versteher und keine Amerikaversteher! (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Ihr verstehts gar nichts! – Abg. Maurer: Putin-Versteher seids ihr! Das seids ihr!)
Abg. Michael Hammer: Offizieller Partner der Russen, habt’s ein neues Logo!
Weil Sie das nicht so erklären und beschreiben wollen, kommen Sie immer mit demselben Spruch – auch jetzt wieder –: Die Freiheitliche Partei, das wären Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Ja! – Ruf bei den Grünen: Voll!), das wären Putin-Freunde (Ruf: Ja, weil’s die Wahrheit ist!), das wären Putin-Versteher. Weil Sie es einfach entweder nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können (Abg. Michael Hammer: Offizieller Partner der Russen, habt’s ein neues Logo!) – nämlich genau das, was die Menschen draußen schon längst verstanden haben –, noch einmal ganz langsam auch für Sie hier in diesem Haus: Wir Freiheitliche sind keine Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Knechte seids, ja! Russlandknechte! – Abg. Maurer: Ihr seids Kooperateure, das seids ihr!), wir sind keine Putin-Freunde und wir sind keine Putin-Versteher! In aller Deutlichkeit (Abg. Michael Hammer: Genau, und Spione, Russlandspione seids!): Wir Freiheitliche sind auch keine Ukraineversteher, keine Nato-Versteher und keine Amerikaversteher! (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Ihr verstehts gar nichts! – Abg. Maurer: Putin-Versteher seids ihr! Das seids ihr!)
Abg. Michael Hammer: Knechte seids, ja! Russlandknechte! – Abg. Maurer: Ihr seids Kooperateure, das seids ihr!
Weil Sie das nicht so erklären und beschreiben wollen, kommen Sie immer mit demselben Spruch – auch jetzt wieder –: Die Freiheitliche Partei, das wären Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Ja! – Ruf bei den Grünen: Voll!), das wären Putin-Freunde (Ruf: Ja, weil’s die Wahrheit ist!), das wären Putin-Versteher. Weil Sie es einfach entweder nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können (Abg. Michael Hammer: Offizieller Partner der Russen, habt’s ein neues Logo!) – nämlich genau das, was die Menschen draußen schon längst verstanden haben –, noch einmal ganz langsam auch für Sie hier in diesem Haus: Wir Freiheitliche sind keine Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Knechte seids, ja! Russlandknechte! – Abg. Maurer: Ihr seids Kooperateure, das seids ihr!), wir sind keine Putin-Freunde und wir sind keine Putin-Versteher! In aller Deutlichkeit (Abg. Michael Hammer: Genau, und Spione, Russlandspione seids!): Wir Freiheitliche sind auch keine Ukraineversteher, keine Nato-Versteher und keine Amerikaversteher! (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Ihr verstehts gar nichts! – Abg. Maurer: Putin-Versteher seids ihr! Das seids ihr!)
Abg. Michael Hammer: Genau, und Spione, Russlandspione seids!
Weil Sie das nicht so erklären und beschreiben wollen, kommen Sie immer mit demselben Spruch – auch jetzt wieder –: Die Freiheitliche Partei, das wären Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Ja! – Ruf bei den Grünen: Voll!), das wären Putin-Freunde (Ruf: Ja, weil’s die Wahrheit ist!), das wären Putin-Versteher. Weil Sie es einfach entweder nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können (Abg. Michael Hammer: Offizieller Partner der Russen, habt’s ein neues Logo!) – nämlich genau das, was die Menschen draußen schon längst verstanden haben –, noch einmal ganz langsam auch für Sie hier in diesem Haus: Wir Freiheitliche sind keine Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Knechte seids, ja! Russlandknechte! – Abg. Maurer: Ihr seids Kooperateure, das seids ihr!), wir sind keine Putin-Freunde und wir sind keine Putin-Versteher! In aller Deutlichkeit (Abg. Michael Hammer: Genau, und Spione, Russlandspione seids!): Wir Freiheitliche sind auch keine Ukraineversteher, keine Nato-Versteher und keine Amerikaversteher! (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Ihr verstehts gar nichts! – Abg. Maurer: Putin-Versteher seids ihr! Das seids ihr!)
Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Ihr verstehts gar nichts! – Abg. Maurer: Putin-Versteher seids ihr! Das seids ihr!
Weil Sie das nicht so erklären und beschreiben wollen, kommen Sie immer mit demselben Spruch – auch jetzt wieder –: Die Freiheitliche Partei, das wären Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Ja! – Ruf bei den Grünen: Voll!), das wären Putin-Freunde (Ruf: Ja, weil’s die Wahrheit ist!), das wären Putin-Versteher. Weil Sie es einfach entweder nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können (Abg. Michael Hammer: Offizieller Partner der Russen, habt’s ein neues Logo!) – nämlich genau das, was die Menschen draußen schon längst verstanden haben –, noch einmal ganz langsam auch für Sie hier in diesem Haus: Wir Freiheitliche sind keine Russlandfreunde (Abg. Michael Hammer: Knechte seids, ja! Russlandknechte! – Abg. Maurer: Ihr seids Kooperateure, das seids ihr!), wir sind keine Putin-Freunde und wir sind keine Putin-Versteher! In aller Deutlichkeit (Abg. Michael Hammer: Genau, und Spione, Russlandspione seids!): Wir Freiheitliche sind auch keine Ukraineversteher, keine Nato-Versteher und keine Amerikaversteher! (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Ihr verstehts gar nichts! – Abg. Maurer: Putin-Versteher seids ihr! Das seids ihr!)
Abg. Michael Hammer: ... euer Verrat!
Abg. Matznetter), damit die österreichische Bevölkerung nicht den hohen Preis für Kriegstreiberei und Sanktionen bezahlen muss. Das ist der Punkt. (Abg. Michael Hammer: ... euer Verrat!) Unsere Haltung, sehr geehrte Damen und Herren, und unsere Linie ist hinter der eigenen Bevölkerung – in einem Wort zusammenzufassen (Ruf bei der ÖVP: Österreichversteher, Frauenversteher!) –: Neutralität, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: ... Die rote Linie aus Moskau! – Ruf bei den Grünen: Spasiba!)
Ruf bei der ÖVP: Österreichversteher, Frauenversteher!
Abg. Matznetter), damit die österreichische Bevölkerung nicht den hohen Preis für Kriegstreiberei und Sanktionen bezahlen muss. Das ist der Punkt. (Abg. Michael Hammer: ... euer Verrat!) Unsere Haltung, sehr geehrte Damen und Herren, und unsere Linie ist hinter der eigenen Bevölkerung – in einem Wort zusammenzufassen (Ruf bei der ÖVP: Österreichversteher, Frauenversteher!) –: Neutralität, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: ... Die rote Linie aus Moskau! – Ruf bei den Grünen: Spasiba!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: ... Die rote Linie aus Moskau! – Ruf bei den Grünen: Spasiba!
Abg. Matznetter), damit die österreichische Bevölkerung nicht den hohen Preis für Kriegstreiberei und Sanktionen bezahlen muss. Das ist der Punkt. (Abg. Michael Hammer: ... euer Verrat!) Unsere Haltung, sehr geehrte Damen und Herren, und unsere Linie ist hinter der eigenen Bevölkerung – in einem Wort zusammenzufassen (Ruf bei der ÖVP: Österreichversteher, Frauenversteher!) –: Neutralität, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: ... Die rote Linie aus Moskau! – Ruf bei den Grünen: Spasiba!)
Der Redner führt beide Hände zusammen und faltet sie über der Mitte des Redner:innenpults. – Ruf bei der FPÖ: Genau! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Matznetter.
Dass Sie es vielleicht anders verstehen, ein bisschen bildlicher: Hier steht die Ukraine (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), hier steht Russland (mit der linken Handkante an der linken Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), wir Freiheitliche, wir stehen in der Mitte! (Der Redner führt beide Hände zusammen und faltet sie über der Mitte des Redner:innenpults. – Ruf bei der FPÖ: Genau! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Matznetter.) Die Österreichische Volkspartei steht nicht in der Mitte (Abg. Steinacker: Das ist echt ein schwacher Versuch!), die ist mittendrin. Und wo? (Abg. Michael Hammer: Weil ihr dem Putin sein Schutzschild seids, oder was?) – Hier (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend und dann mehrmals dagegen klopfend), hinter Ukraine, Nato (Abg. Stögmüller: Ihr seid nur beleidigt, dass ...!), Amerika, EU gibt es dann die Einheitspartei bestehend aus ÖVP (Abg. Reiter: Mitten in Moskau! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!), Grünen, Roten und Rosaroten. (Abg. Michael Hammer: Auf der Krim seids eh schon gestanden! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!) Das sind die Kriegstreiber, die Milliarden für einen Krieg überweisen – und die Bevölkerung in der Mitte muss dafür den hohen Preis bezahlen. (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Milliarden fließen nach Russland!)
Abg. Steinacker: Das ist echt ein schwacher Versuch!
Dass Sie es vielleicht anders verstehen, ein bisschen bildlicher: Hier steht die Ukraine (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), hier steht Russland (mit der linken Handkante an der linken Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), wir Freiheitliche, wir stehen in der Mitte! (Der Redner führt beide Hände zusammen und faltet sie über der Mitte des Redner:innenpults. – Ruf bei der FPÖ: Genau! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Matznetter.) Die Österreichische Volkspartei steht nicht in der Mitte (Abg. Steinacker: Das ist echt ein schwacher Versuch!), die ist mittendrin. Und wo? (Abg. Michael Hammer: Weil ihr dem Putin sein Schutzschild seids, oder was?) – Hier (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend und dann mehrmals dagegen klopfend), hinter Ukraine, Nato (Abg. Stögmüller: Ihr seid nur beleidigt, dass ...!), Amerika, EU gibt es dann die Einheitspartei bestehend aus ÖVP (Abg. Reiter: Mitten in Moskau! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!), Grünen, Roten und Rosaroten. (Abg. Michael Hammer: Auf der Krim seids eh schon gestanden! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!) Das sind die Kriegstreiber, die Milliarden für einen Krieg überweisen – und die Bevölkerung in der Mitte muss dafür den hohen Preis bezahlen. (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Milliarden fließen nach Russland!)
Abg. Michael Hammer: Weil ihr dem Putin sein Schutzschild seids, oder was?
Dass Sie es vielleicht anders verstehen, ein bisschen bildlicher: Hier steht die Ukraine (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), hier steht Russland (mit der linken Handkante an der linken Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), wir Freiheitliche, wir stehen in der Mitte! (Der Redner führt beide Hände zusammen und faltet sie über der Mitte des Redner:innenpults. – Ruf bei der FPÖ: Genau! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Matznetter.) Die Österreichische Volkspartei steht nicht in der Mitte (Abg. Steinacker: Das ist echt ein schwacher Versuch!), die ist mittendrin. Und wo? (Abg. Michael Hammer: Weil ihr dem Putin sein Schutzschild seids, oder was?) – Hier (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend und dann mehrmals dagegen klopfend), hinter Ukraine, Nato (Abg. Stögmüller: Ihr seid nur beleidigt, dass ...!), Amerika, EU gibt es dann die Einheitspartei bestehend aus ÖVP (Abg. Reiter: Mitten in Moskau! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!), Grünen, Roten und Rosaroten. (Abg. Michael Hammer: Auf der Krim seids eh schon gestanden! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!) Das sind die Kriegstreiber, die Milliarden für einen Krieg überweisen – und die Bevölkerung in der Mitte muss dafür den hohen Preis bezahlen. (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Milliarden fließen nach Russland!)
Abg. Stögmüller: Ihr seid nur beleidigt, dass ...!
Dass Sie es vielleicht anders verstehen, ein bisschen bildlicher: Hier steht die Ukraine (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), hier steht Russland (mit der linken Handkante an der linken Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), wir Freiheitliche, wir stehen in der Mitte! (Der Redner führt beide Hände zusammen und faltet sie über der Mitte des Redner:innenpults. – Ruf bei der FPÖ: Genau! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Matznetter.) Die Österreichische Volkspartei steht nicht in der Mitte (Abg. Steinacker: Das ist echt ein schwacher Versuch!), die ist mittendrin. Und wo? (Abg. Michael Hammer: Weil ihr dem Putin sein Schutzschild seids, oder was?) – Hier (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend und dann mehrmals dagegen klopfend), hinter Ukraine, Nato (Abg. Stögmüller: Ihr seid nur beleidigt, dass ...!), Amerika, EU gibt es dann die Einheitspartei bestehend aus ÖVP (Abg. Reiter: Mitten in Moskau! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!), Grünen, Roten und Rosaroten. (Abg. Michael Hammer: Auf der Krim seids eh schon gestanden! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!) Das sind die Kriegstreiber, die Milliarden für einen Krieg überweisen – und die Bevölkerung in der Mitte muss dafür den hohen Preis bezahlen. (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Milliarden fließen nach Russland!)
Abg. Reiter: Mitten in Moskau! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!
Dass Sie es vielleicht anders verstehen, ein bisschen bildlicher: Hier steht die Ukraine (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), hier steht Russland (mit der linken Handkante an der linken Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), wir Freiheitliche, wir stehen in der Mitte! (Der Redner führt beide Hände zusammen und faltet sie über der Mitte des Redner:innenpults. – Ruf bei der FPÖ: Genau! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Matznetter.) Die Österreichische Volkspartei steht nicht in der Mitte (Abg. Steinacker: Das ist echt ein schwacher Versuch!), die ist mittendrin. Und wo? (Abg. Michael Hammer: Weil ihr dem Putin sein Schutzschild seids, oder was?) – Hier (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend und dann mehrmals dagegen klopfend), hinter Ukraine, Nato (Abg. Stögmüller: Ihr seid nur beleidigt, dass ...!), Amerika, EU gibt es dann die Einheitspartei bestehend aus ÖVP (Abg. Reiter: Mitten in Moskau! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!), Grünen, Roten und Rosaroten. (Abg. Michael Hammer: Auf der Krim seids eh schon gestanden! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!) Das sind die Kriegstreiber, die Milliarden für einen Krieg überweisen – und die Bevölkerung in der Mitte muss dafür den hohen Preis bezahlen. (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Milliarden fließen nach Russland!)
Abg. Michael Hammer: Auf der Krim seids eh schon gestanden! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!
Dass Sie es vielleicht anders verstehen, ein bisschen bildlicher: Hier steht die Ukraine (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), hier steht Russland (mit der linken Handkante an der linken Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), wir Freiheitliche, wir stehen in der Mitte! (Der Redner führt beide Hände zusammen und faltet sie über der Mitte des Redner:innenpults. – Ruf bei der FPÖ: Genau! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Matznetter.) Die Österreichische Volkspartei steht nicht in der Mitte (Abg. Steinacker: Das ist echt ein schwacher Versuch!), die ist mittendrin. Und wo? (Abg. Michael Hammer: Weil ihr dem Putin sein Schutzschild seids, oder was?) – Hier (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend und dann mehrmals dagegen klopfend), hinter Ukraine, Nato (Abg. Stögmüller: Ihr seid nur beleidigt, dass ...!), Amerika, EU gibt es dann die Einheitspartei bestehend aus ÖVP (Abg. Reiter: Mitten in Moskau! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!), Grünen, Roten und Rosaroten. (Abg. Michael Hammer: Auf der Krim seids eh schon gestanden! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!) Das sind die Kriegstreiber, die Milliarden für einen Krieg überweisen – und die Bevölkerung in der Mitte muss dafür den hohen Preis bezahlen. (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Milliarden fließen nach Russland!)
Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Milliarden fließen nach Russland!
Dass Sie es vielleicht anders verstehen, ein bisschen bildlicher: Hier steht die Ukraine (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), hier steht Russland (mit der linken Handkante an der linken Kante des Redner:innenpults entlangstreichend), wir Freiheitliche, wir stehen in der Mitte! (Der Redner führt beide Hände zusammen und faltet sie über der Mitte des Redner:innenpults. – Ruf bei der FPÖ: Genau! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Matznetter.) Die Österreichische Volkspartei steht nicht in der Mitte (Abg. Steinacker: Das ist echt ein schwacher Versuch!), die ist mittendrin. Und wo? (Abg. Michael Hammer: Weil ihr dem Putin sein Schutzschild seids, oder was?) – Hier (mit der rechten Handkante an der rechten Kante des Redner:innenpults entlangstreichend und dann mehrmals dagegen klopfend), hinter Ukraine, Nato (Abg. Stögmüller: Ihr seid nur beleidigt, dass ...!), Amerika, EU gibt es dann die Einheitspartei bestehend aus ÖVP (Abg. Reiter: Mitten in Moskau! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!), Grünen, Roten und Rosaroten. (Abg. Michael Hammer: Auf der Krim seids eh schon gestanden! – Ruf bei den Grünen: Einheitspartei Einiges Russland!) Das sind die Kriegstreiber, die Milliarden für einen Krieg überweisen – und die Bevölkerung in der Mitte muss dafür den hohen Preis bezahlen. (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Milliarden fließen nach Russland!)
Abg. Steinacker: Na, Gott sei Dank von Ihnen auch nicht!
Hauser! – Weitere Zwischenrufe bei SPÖ und Grünen.) Die Menschen draußen, die das aber mit der Teuerung bezahlen müssen, fallen auf diesen Trick nicht herein, die lassen sich von Ihnen nicht für dumm verkaufen (Abg. Steinacker: Na, Gott sei Dank von Ihnen auch nicht!), nein, sehr geehrte Damen und Herren, nein! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Hauser! – Weitere Zwischenrufe bei SPÖ und Grünen.) Die Menschen draußen, die das aber mit der Teuerung bezahlen müssen, fallen auf diesen Trick nicht herein, die lassen sich von Ihnen nicht für dumm verkaufen (Abg. Steinacker: Na, Gott sei Dank von Ihnen auch nicht!), nein, sehr geehrte Damen und Herren, nein! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.
Sie können den Menschen nicht mehr einreden, die Europäische Union und diese gesamte Handhabe und diese Gleichschaltung jetzt, die braucht man, damit Frieden gewahrt bleibt. Sehr geehrte Damen und Herren, die Menschen draußen haben durchschaut, dass aus dem größten Friedensprojekt mittlerweile ein Kriegsprojekt geworden ist. Das ist der Punkt, wenn man Waffen und Munition und Milliarden Euro für Kriegstreiberei liefert! (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.)
Abg. Michael Hammer: Das tut eh ihr!
Sie können die Menschen nicht für blöd verkaufen. (Abg. Michael Hammer: Das tut eh ihr!) Dann sagt der Herr Außenminister da neben mir – wahrscheinlich kriegt er gerade auf sein Handy die nächsten Eingaben (Abg. Michael Hammer: Na die kriegt ihr aus Moskau! Vom Egisto kriegt ihr die Eingaben!), damit Sie alle gleichgeschaltet sind –, es geht ja nur um die Teuerung für die österreichische Bevölkerung. Zum Lachen ist das nicht, Herr Außenminister, zum Kopfschütteln auch nicht, denn genau darum geht es: Das ist das, was Sie verursachen. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Abg. Michael Hammer: Na die kriegt ihr aus Moskau! Vom Egisto kriegt ihr die Eingaben!
Sie können die Menschen nicht für blöd verkaufen. (Abg. Michael Hammer: Das tut eh ihr!) Dann sagt der Herr Außenminister da neben mir – wahrscheinlich kriegt er gerade auf sein Handy die nächsten Eingaben (Abg. Michael Hammer: Na die kriegt ihr aus Moskau! Vom Egisto kriegt ihr die Eingaben!), damit Sie alle gleichgeschaltet sind –, es geht ja nur um die Teuerung für die österreichische Bevölkerung. Zum Lachen ist das nicht, Herr Außenminister, zum Kopfschütteln auch nicht, denn genau darum geht es: Das ist das, was Sie verursachen. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.
Sie können die Menschen nicht für blöd verkaufen. (Abg. Michael Hammer: Das tut eh ihr!) Dann sagt der Herr Außenminister da neben mir – wahrscheinlich kriegt er gerade auf sein Handy die nächsten Eingaben (Abg. Michael Hammer: Na die kriegt ihr aus Moskau! Vom Egisto kriegt ihr die Eingaben!), damit Sie alle gleichgeschaltet sind –, es geht ja nur um die Teuerung für die österreichische Bevölkerung. Zum Lachen ist das nicht, Herr Außenminister, zum Kopfschütteln auch nicht, denn genau darum geht es: Das ist das, was Sie verursachen. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Beifall bei der FPÖ.
Dann sagt der Herr Außenminister: Aber die Österreicher zahlen ja eh nicht direkt für Waffen und Munition! – Ja, eh nicht, Sie überweisen nicht von Österreich, Sie bezahlen in einen Topf ein, und von dort fließt das Geld. Ja, für wie dumm halten Sie die österreichische Bevölkerung, die das alles dann bezahlen muss? (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Lopatka: Nein!
und sogar 2024 versuchen Sie, mit demselben Schmäh die Leute noch für blöd zu verkaufen! Denn die Menschen draußen wissen, dass wir als Nettozahler einen Hunderter hinauf überweisen und viel weniger zurückbekommen (Abg. Lopatka: Nein!), wenn man bildlich mit dem Geldtascherl spricht, das heißt, die Menschen bezahlen sich das selbst und bekommen gar nicht alles zurück. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
und sogar 2024 versuchen Sie, mit demselben Schmäh die Leute noch für blöd zu verkaufen! Denn die Menschen draußen wissen, dass wir als Nettozahler einen Hunderter hinauf überweisen und viel weniger zurückbekommen (Abg. Lopatka: Nein!), wenn man bildlich mit dem Geldtascherl spricht, das heißt, die Menschen bezahlen sich das selbst und bekommen gar nicht alles zurück. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Steinacker: Wenn man alles versucht, so einfach darzustellen, und es ist trotzdem falsch! – Abg. Herr: Na, und was ist jetzt, Austritt oder was?!
Ein Minusgeschäft ist das, ein Minusgeschäft für die österreichische Bevölkerung! Stehen Sie wenigstens zu den Fakten! Denn Sie wissen es sehr wohl, nur die Menschen draußen wollen Sie für blöd verkaufen. (Abg. Steinacker: Wenn man alles versucht, so einfach darzustellen, und es ist trotzdem falsch! – Abg. Herr: Na, und was ist jetzt, Austritt oder was?!)
Abg. Michael Hammer: Der Herr Kickl, der sich über Treuhand versorgt ...!
Dann gehen Sie her, vor allem die Österreichische Volkspartei, und sagen: Wir stehen ja an der Seite des Rechtsstaates und der Demokratie, und die Freiheitlichen tun das nicht! – Wissen Sie, was der Punkt ist? Der Rechtsstaat und die Demokratie, von denen Sie sprechen, das ist das System, das jetzt auf der Butterseite liegt, egal ob in Brüssel oder sonst wo, wo auch Sie dazugehören. (Abg. Michael Hammer: Der Herr Kickl, der sich über Treuhand versorgt ...!)
Abg. Steinacker: Nicht?! Ihr steht nicht bei Rechtsstaat und Demokratie dabei, na super!
Das ist dieses System, das ist das System, wo Sie momentan im Hinterzimmer per SMS Impfdosen und Milliardengeschäfte abwickeln, wo es Ihnen allen gut geht, und die Bevölkerung bezahlt den Preis. Das sind Ihr Rechtsstaat und Ihre Demokratie; auf der Seite stehen Sie, und ja, da wollen wir Freiheitlichen nicht stehen. (Abg. Steinacker: Nicht?! Ihr steht nicht bei Rechtsstaat und Demokratie dabei, na super!) Wir stehen als einzige Partei hinter den Menschen, hinter den Österreichern, nicht hinter diesem Moloch, der sich da eingehängt hat. (Abg. Michael Hammer: Ihr steht dort, wo euch der Putin hinstellt!)
Abg. Michael Hammer: Ihr steht dort, wo euch der Putin hinstellt!
Das ist dieses System, das ist das System, wo Sie momentan im Hinterzimmer per SMS Impfdosen und Milliardengeschäfte abwickeln, wo es Ihnen allen gut geht, und die Bevölkerung bezahlt den Preis. Das sind Ihr Rechtsstaat und Ihre Demokratie; auf der Seite stehen Sie, und ja, da wollen wir Freiheitlichen nicht stehen. (Abg. Steinacker: Nicht?! Ihr steht nicht bei Rechtsstaat und Demokratie dabei, na super!) Wir stehen als einzige Partei hinter den Menschen, hinter den Österreichern, nicht hinter diesem Moloch, der sich da eingehängt hat. (Abg. Michael Hammer: Ihr steht dort, wo euch der Putin hinstellt!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Darum verratet ihr sie! Volksverräter, ja?! – Abg. Herr: Seid ihr jetzt für Austritt oder nicht? Ja oder nein? Ihr seid ja nur feig, dann sprecht es gleich aus!
und auch durchschaut haben, wer die einzige Partei ist – nämlich die Freiheitliche Partei –, wer der einzige Parteiobmann ist – nämlich Herbert Kickl –, der an der Seite der österreichischen Bevölkerung steht und nicht Teil dieses Systems ist. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Darum verratet ihr sie! Volksverräter, ja?! – Abg. Herr: Seid ihr jetzt für Austritt oder nicht? Ja oder nein? Ihr seid ja nur feig, dann sprecht es gleich aus!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Leichtfried: Sie hörten Radio Moskau mit dem Beitrag zum Öxit! – Abg. Kassegger: Wir sind die Mitte!
Also gut so, gut so! Greifen Sie uns an! Eines verspreche ich Ihnen: Je härter Sie uns angreifen, desto mehr werden Sie uns mit der Bevölkerung zusammenschweißen, weil wir verstanden haben, dass es ganz, ganz wichtig ist, dass die Menschen draußen zumindest noch einen – einen! – Partner haben, der an ihrer Seite steht, während alle anderen sich längst von der Bevölkerung verabschiedet haben, und genau deshalb werden Sie uns von diesem Weg auch nicht abbringen! (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Leichtfried: Sie hörten Radio Moskau mit dem Beitrag zum Öxit! – Abg. Kassegger: Wir sind die Mitte!)
Abg. Herr – in Richtung der sitzen bleibenden Grünen –: Na, wir machen lieber Strafzahlungen, super! – Abg. Leichtfried: Wollen wir jetzt keinen Klimaplan mehr beschließen, oder was? – Abg. Maurer: Wir hätten schon!
Ich bitte jene Damen und Herren, die für den Entschließungsantrag sind, um ein Zeichen der Zustimmung. (Abg. Herr – in Richtung der sitzen bleibenden Grünen –: Na, wir machen lieber Strafzahlungen, super! – Abg. Leichtfried: Wollen wir jetzt keinen Klimaplan mehr beschließen, oder was? – Abg. Maurer: Wir hätten schon!) – Das ist die Minderheit, der Antrag ist abgelehnt.
Abg. Kassegger: Immer der Lopatka! Den ganzen Tag Lopatka! – Zwischenruf des Abg. Leichtfried.
Zu Wort gemeldet ist Herr Dr. Reinhold Lopatka. – Bitte schön, Herr Abgeordneter. (Abg. Kassegger: Immer der Lopatka! Den ganzen Tag Lopatka! – Zwischenruf des Abg. Leichtfried.)
Abg. Kassegger: Ist uns schon bewusst!
Wir reden jetzt genau vom Gegenteil. Dass Wien für internationale Organisationen ein so wichtiger Amtssitz ist, dürfte Ihnen vielleicht nicht bewusst sein (Abg. Kassegger: Ist uns schon bewusst!), aber das muss man den Österreichern und Österreicherinnen sagen: Wir profitieren von dieser internationalen Zusammenarbeit direkt; weil Sie das Geld angesprochen haben: allein durch Steuereinnahmen – das IHS hat dazu eine Studie gemacht – mehr als 500 Millionen Euro pro Jahr. (Abg. Lausch: ... Job in der EU! Ihr profitiert!) Wir haben hier von der Opec - - Schauen Sie, Sie können noch so viel zwischenrufen, das macht es nicht besser für Sie, sage ich Ihnen. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Für Sie aber auch nicht! – Abg. Kassegger: Stimmen wir dem zu oder nicht? Herr Kollege, stimmen wir zu?)
Abg. Lausch: ... Job in der EU! Ihr profitiert!
Wir reden jetzt genau vom Gegenteil. Dass Wien für internationale Organisationen ein so wichtiger Amtssitz ist, dürfte Ihnen vielleicht nicht bewusst sein (Abg. Kassegger: Ist uns schon bewusst!), aber das muss man den Österreichern und Österreicherinnen sagen: Wir profitieren von dieser internationalen Zusammenarbeit direkt; weil Sie das Geld angesprochen haben: allein durch Steuereinnahmen – das IHS hat dazu eine Studie gemacht – mehr als 500 Millionen Euro pro Jahr. (Abg. Lausch: ... Job in der EU! Ihr profitiert!) Wir haben hier von der Opec - - Schauen Sie, Sie können noch so viel zwischenrufen, das macht es nicht besser für Sie, sage ich Ihnen. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Für Sie aber auch nicht! – Abg. Kassegger: Stimmen wir dem zu oder nicht? Herr Kollege, stimmen wir zu?)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Für Sie aber auch nicht! – Abg. Kassegger: Stimmen wir dem zu oder nicht? Herr Kollege, stimmen wir zu?
Wir reden jetzt genau vom Gegenteil. Dass Wien für internationale Organisationen ein so wichtiger Amtssitz ist, dürfte Ihnen vielleicht nicht bewusst sein (Abg. Kassegger: Ist uns schon bewusst!), aber das muss man den Österreichern und Österreicherinnen sagen: Wir profitieren von dieser internationalen Zusammenarbeit direkt; weil Sie das Geld angesprochen haben: allein durch Steuereinnahmen – das IHS hat dazu eine Studie gemacht – mehr als 500 Millionen Euro pro Jahr. (Abg. Lausch: ... Job in der EU! Ihr profitiert!) Wir haben hier von der Opec - - Schauen Sie, Sie können noch so viel zwischenrufen, das macht es nicht besser für Sie, sage ich Ihnen. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Für Sie aber auch nicht! – Abg. Kassegger: Stimmen wir dem zu oder nicht? Herr Kollege, stimmen wir zu?)
Abg. Kassegger: Wir stimmen eh zu! Ja, ist ja alles richtig!
Reden Sie nicht alles schlecht! Besonders Wien als Amtssitz ist eine Erfolgsgeschichte. (Abg. Kassegger: Wir stimmen eh zu! Ja, ist ja alles richtig!) 50 internationale Organisationen – meine Damen und Herren, wir haben hier in Österreich rund 16 000 Menschen, die in diesem Bereich arbeiten. Das ist viel, aber es ist notwendig, denn überall dort, wo die Politik international versagt, gibt es Auseinandersetzungen, Konflikte, Kriege. Das verursacht viel mehr Kosten und furchtbares Leid. Es ist wichtig, dass Österreich diese Rolle behält.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
bei der Opec, und die Opec ist – das darf ich Ihnen auch in Erinnerung rufen – die älteste internationale Organisation, die bei uns ist. Sie arbeitet hier schon sehr lang, wie die Internationale Atomenergiebehörde, und das macht Österreich als neutralen Staat auch aus: dass aus allen Teilen der Welt, auch aus unterschiedlichsten Systemen, Diplomaten zusammenkommen, um im diplomatischen Weg, im Dialog zu Lösungen zu kommen; das sollte Ihnen auch bewusst sein. Ich hoffe sehr, dass Sie wenigstens diesem Antrag Ihre Zustimmung geben. Er zeigt, wie wichtig Österreich innerhalb der Staatengemeinschaft ist. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Die Opec hat es schon gegeben, bevor Wien ihr Amtssitz war; die Opec hatte zuerst den Amtssitz in Genf, aber ein äußerst smarter österreichischer Politiker hat die Opec abgeworben, von Genf nach Wien, von der Schweiz nach Österreich. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Damals sind noch wirklich bedeutende relevante internationale Organisationen, echte Schwergewichte, nach Wien gezogen. Es war niemand anderer als Bruno Kreisky, der als Außenminister der Republik Österreich dieses Amtssitzabkommen vorbereitet, ausgehandelt und schließlich am 1. September 1965 gemeinsam mit dem aus Kuwait stammenden Generalsekretär der Opec unterzeichnet hat.
Abg. Maurer: Ja, wer hat es begrüßt? Pamela Rendi-Wagner, Herr Kollege!
In der Schengenfrage genauso: Als einziges europäisches Land blockieren wir den Schengenbeitritt von Bulgarien und Rumänien. (Abg. Maurer: Ja, wer hat es begrüßt? Pamela Rendi-Wagner, Herr Kollege!) Das ist nicht die Zukunft, wir brauchen wieder eine aktive, auf Neutralität ausgerichtete Außenpolitik. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
In der Schengenfrage genauso: Als einziges europäisches Land blockieren wir den Schengenbeitritt von Bulgarien und Rumänien. (Abg. Maurer: Ja, wer hat es begrüßt? Pamela Rendi-Wagner, Herr Kollege!) Das ist nicht die Zukunft, wir brauchen wieder eine aktive, auf Neutralität ausgerichtete Außenpolitik. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Brandstätter.
Der schlimmste Fall wäre, wenn autonome Waffensysteme über den Einsatz von Nuklearwaffensystemen bestimmen könnten. Automatisierte Waffensysteme, die die Menschheit als Geisel nehmen und gar über Nuklearwaffen verfügen, gehören in einen Film, sie dürfen niemals Realität werden. – Vielen Dank. (Beifall bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Brandstätter.)
Beifall bei der SPÖ.
Der Kollege hat es angesprochen: Auch wir im Nationalrat haben im Jahr 2021 einen Antrag einstimmig angenommen und beschlossen, der ganz klar dieses Verbot vorsieht. Bislang gab es aber sehr wenig Bewegung, Herr Bundesminister, auch auf europäischer Ebene. Ganz ehrlich: Der AI-Act ist ein superwichtiges Regelwerk im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz, aber es gibt ein riesiges, riesiges Versäumnis: Die gesamte Rüstungspolitik, der gesamte Einsatz von KI im Kontext von Kriegsführung, im Kontext von Militär spielt überhaupt keine Rolle und ist nicht geregelt. Das ist ein großes, großes Versäumnis. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Stögmüller.
Ich bitte Sie, Herr Minister, handeln Sie! – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Stögmüller.)
Bravoruf des Abg. Brandstätter.
Jetzt mache ich einen auf Helmut Brandstätter – man möge es mir verzeihen. Ich habe heute das erste Mal ein Buch mitgebracht. (Bravoruf des Abg. Brandstätter.) Wenn sich jemand nämlich näher mit unbemannten und autonomen Waffensystemen beschäftigen möchte, dann empfehle ich dieses hervorragende Buch (das genannte Buch in die Höhe haltend): „Robotic Wars“ von Oberst des
Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Brandstätter.
Generalstabsdienstes Dr. Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer. (Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Brandstätter.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Deswegen möchte ich hier nochmals die Vorreiterrolle Österreichs betonen und gutheißen, dass wir den Weitblick haben, darauf zu achten, welche Entwicklungen für uns alle noch gefährlicher werden können, und – das ist ganz wichtig –, dass wir trotz allem versuchen, mit den internationalen Partnern zu einem Commitment zu kommen, mit dem autonome Waffensysteme vor allem im Nuklearbereich zu einem No-Go werden, weil sonst schlicht die Existenz von uns allen auf dem Spiel steht. – Vielen Dank für die breite Unterstützung. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Martin Graf: Das ist ein Witz!
Weil hier vom Interesse Österreichs die Rede war, müssen wir sehr deutlich sagen: Wenn wir etwas im Interesse Österreichs machen wollen, ist es eine Verteidigung, die die Menschen in Österreich schützt. – Herr Kollege Reifenberger, wenn Sie gegen Sky Shield sind, wenn Sie dagegen sind, dass wir uns das gegen Raketen, die auf uns geschossen werden, anschaffen, dann sind Sie gegen den Schutz der Menschen in Österreich. (Abg. Martin Graf: Das ist ein Witz!) Ich bin für Sky Shield, ich bin dafür, dass die Menschen in Österreich beschützt werden. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Reifenberger.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Reifenberger.
Weil hier vom Interesse Österreichs die Rede war, müssen wir sehr deutlich sagen: Wenn wir etwas im Interesse Österreichs machen wollen, ist es eine Verteidigung, die die Menschen in Österreich schützt. – Herr Kollege Reifenberger, wenn Sie gegen Sky Shield sind, wenn Sie dagegen sind, dass wir uns das gegen Raketen, die auf uns geschossen werden, anschaffen, dann sind Sie gegen den Schutz der Menschen in Österreich. (Abg. Martin Graf: Das ist ein Witz!) Ich bin für Sky Shield, ich bin dafür, dass die Menschen in Österreich beschützt werden. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Reifenberger.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP.
Es gibt so viele Mittel, mit denen man versucht, Europa zu destabilisieren, Europa zu zerstören. Deswegen wäre es schön gewesen, aber ich nehme zur Kenntnis, dass es nicht möglich ist. Ich appelliere aber wirklich dringend an alle Menschen in Österreich, auch zu verstehen: Ja, es gibt Gefahren, aber es gibt auch die Chance, dass wir uns gegen diese Gefahren schützen. Das müssen wir aber gemeinsam tun. Europa bietet uns Sicherheit, und ich bin sehr froh darüber. – Danke. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Allgemeiner Beifall.
Abgeordneter Mag. Michael Hammer (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Bundesminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Zuseherinnen und Zuseher! Ich darf vorweg im Namen meines Kollegen Abgeordneten Johann Weber die Gruppe vom Seniorenbund Sankt Marein im Lavanttal mit der Obfrau Christine Lenz sehr herzlich begrüßen. (Allgemeiner Beifall.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich weiß, Herr Bundesminister, dass dieses Thema bei Ihnen in guten Händen ist. Es hat auch im Rahmen einer Konferenz mit wirklich weltweit anerkannten Forschern im Bereich künstlicher Intelligenz zu diesem Thema schon Beratungen im Ministerium gegeben. Ich halte das wirklich für wichtig – bei allen Chancen, die uns die künstliche Intelligenz bietet –: Gerade wenn es um so hochsensible Bereiche geht, muss immer die Letztentscheidung beim Menschen sein. Der Mensch muss immer wieder auch Stopp drücken und einschreiten können. Das wollen wir mit diesem Antrag zum Ausdruck bringen, und ich freue mich, dass wir das heute beschließen können. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen.
Diesen Antrag sehe ich als positives Zeichen, weil alle Fraktionen dabei sind. Herr Minister, wir hoffen auf ein Gesetz. Auch der aktive, der zivile Friedensdienst ist eine Möglichkeit, in Österreich eine aktive Rolle zu gewährleisten. Ich hoffe, auch dazu werden wir noch einige Punkte lesen und sehen. Wir Grüne werden auch weiter in der aktiven Friedenspolitik arbeiten. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
es um den Einsatz im militärischen Umfeld geht; deshalb bin ich sehr froh, dass es hier einen Allparteienantrag zu diesem Thema gibt, denn die letzte Entscheidung, die absolute Verantwortung muss beim Menschen bleiben. – Danke schön. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Pfurtscheller: Sie wissen ganz genau, dass das ein totaler Quatsch ist, was Sie da sagen!
Wir wissen, derzeit ist es ja so, dass es von der WHO ausgehend Verhandlungen gibt; es soll ein WHO-Abkommen, der sogenannte Pandemievertrag, ausgearbeitet werden, der dann über Österreich – wenn es nach Ihnen geht, wenn es nach dieser Bundesregierung geht – drübergestülpt werden soll. Das bedeutet wieder ein Stückchen weniger Souveränität. Die WHO braucht dann sozusagen nur auf ein Knopferl zu drücken, bildlich gesprochen, und zu sagen: So, in Österreich gibt es jetzt einen Lockdown, weil wir das so wollen!, oder: In Österreich gibt es eine Impfpflicht, weil wir das so wollen! – Das ist etwas, das wir nicht wollen. (Abg. Pfurtscheller: Sie wissen ganz genau, dass das ein totaler Quatsch ist, was Sie da sagen!) – Es sei Ihnen unbenommen, Frau Kollegin, Sie können das alles gerne gut finden. Wir finden das nicht gut, ganz im Gegenteil: Wir glauben, dass es für die Souveränität unserer Staatsbürger nicht gut ist, und die müssen das ja letzten Endes auch noch bezahlen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Wir wissen, derzeit ist es ja so, dass es von der WHO ausgehend Verhandlungen gibt; es soll ein WHO-Abkommen, der sogenannte Pandemievertrag, ausgearbeitet werden, der dann über Österreich – wenn es nach Ihnen geht, wenn es nach dieser Bundesregierung geht – drübergestülpt werden soll. Das bedeutet wieder ein Stückchen weniger Souveränität. Die WHO braucht dann sozusagen nur auf ein Knopferl zu drücken, bildlich gesprochen, und zu sagen: So, in Österreich gibt es jetzt einen Lockdown, weil wir das so wollen!, oder: In Österreich gibt es eine Impfpflicht, weil wir das so wollen! – Das ist etwas, das wir nicht wollen. (Abg. Pfurtscheller: Sie wissen ganz genau, dass das ein totaler Quatsch ist, was Sie da sagen!) – Es sei Ihnen unbenommen, Frau Kollegin, Sie können das alles gerne gut finden. Wir finden das nicht gut, ganz im Gegenteil: Wir glauben, dass es für die Souveränität unserer Staatsbürger nicht gut ist, und die müssen das ja letzten Endes auch noch bezahlen. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Genau, das war im Hotel Wimberger, dieses Paralleluniversum!
Es wäre endlich an der Zeit, dass Sie aus diesem Paralleluniversum aufwachen (Abg. Michael Hammer: Genau, das war im Hotel Wimberger, dieses Paralleluniversum!), dass Sie auch endlich wieder bereit sind, Politik für die Bürger, für die Steuerzahler in unserem Land zu machen und nicht jedes Mal gegen sie. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Es wäre endlich an der Zeit, dass Sie aus diesem Paralleluniversum aufwachen (Abg. Michael Hammer: Genau, das war im Hotel Wimberger, dieses Paralleluniversum!), dass Sie auch endlich wieder bereit sind, Politik für die Bürger, für die Steuerzahler in unserem Land zu machen und nicht jedes Mal gegen sie. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer – in Richtung FPÖ –: Stellen aber die jetzt schon infrage!
Abgeordnete Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß (ÖVP): Herr Präsident! Herr Minister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseherinnen und Zuseher hier im Plenarsaal und zu Hause! Impfungen – ich glaube, da sind wir uns einig – gehören zu den größten Errungenschaften der Menschheit (Abg. Michael Hammer – in Richtung FPÖ –: Stellen aber die jetzt schon infrage!), zu den größten Errungenschaften der Medizin und zu den größten Errungenschaften der Gesundheitsprävention. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der SPÖ.
Abgeordnete Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß (ÖVP): Herr Präsident! Herr Minister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseherinnen und Zuseher hier im Plenarsaal und zu Hause! Impfungen – ich glaube, da sind wir uns einig – gehören zu den größten Errungenschaften der Menschheit (Abg. Michael Hammer – in Richtung FPÖ –: Stellen aber die jetzt schon infrage!), zu den größten Errungenschaften der Medizin und zu den größten Errungenschaften der Gesundheitsprävention. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ und Grünen.
Impfungen retten Leben. Ich wiederhole mich, ich habe das hier an dieser Stelle bereits gesagt, und ich würde das x-mal wiederholen. Weltweit werden Millionen von Menschenleben durch Impfungen gerettet. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ und Grünen.) Allein in der Pandemie wurden in Österreich um die 25 000 Menschenleben durch die Coronaimpfung gerettet. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Die HPV-Impfung schützt nachweislich bei Frauen und Männern vor Krebs, deshalb haben wir auch das Alter für die Gratisimpfung für Jugendliche angehoben.
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Impfungen retten Leben. Ich wiederhole mich, ich habe das hier an dieser Stelle bereits gesagt, und ich würde das x-mal wiederholen. Weltweit werden Millionen von Menschenleben durch Impfungen gerettet. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ und Grünen.) Allein in der Pandemie wurden in Österreich um die 25 000 Menschenleben durch die Coronaimpfung gerettet. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Die HPV-Impfung schützt nachweislich bei Frauen und Männern vor Krebs, deshalb haben wir auch das Alter für die Gratisimpfung für Jugendliche angehoben.
Abg. Belakowitsch: Die kriegen HPV? Wie kriegen die HPV?
Eine hohe Durchimpfungsrate schützt jene, die sich selbst noch nicht oder gar nicht impfen lassen können. Das sind meistens die Babys, die Kleinkinder (Abg. Belakowitsch: Die kriegen HPV? Wie kriegen die HPV?) oder die Älteren und die Schwachen. (Abg. Belakowitsch: Was haben Sie eigentlich für eine Fantasie?) Und trotzdem sterben leider nach wie vor Menschen in Österreich, weil es keinen Impfschutz für sie gibt oder die Umgebung nicht ausreichend geimpft ist. (Abg. Belakowitsch: Wie viele Babys sind an HPV gestorben? Können Sie da bitte eine Statistik herzeigen?) Weltweit sterben viel zu viele, wie ich es schon gesagt habe, vor allem Babys und Kleinkinder. Genau deshalb braucht es dieses Internationale Impfstoffinstitut.
Abg. Belakowitsch: Was haben Sie eigentlich für eine Fantasie?
Eine hohe Durchimpfungsrate schützt jene, die sich selbst noch nicht oder gar nicht impfen lassen können. Das sind meistens die Babys, die Kleinkinder (Abg. Belakowitsch: Die kriegen HPV? Wie kriegen die HPV?) oder die Älteren und die Schwachen. (Abg. Belakowitsch: Was haben Sie eigentlich für eine Fantasie?) Und trotzdem sterben leider nach wie vor Menschen in Österreich, weil es keinen Impfschutz für sie gibt oder die Umgebung nicht ausreichend geimpft ist. (Abg. Belakowitsch: Wie viele Babys sind an HPV gestorben? Können Sie da bitte eine Statistik herzeigen?) Weltweit sterben viel zu viele, wie ich es schon gesagt habe, vor allem Babys und Kleinkinder. Genau deshalb braucht es dieses Internationale Impfstoffinstitut.
Abg. Belakowitsch: Wie viele Babys sind an HPV gestorben? Können Sie da bitte eine Statistik herzeigen?
Eine hohe Durchimpfungsrate schützt jene, die sich selbst noch nicht oder gar nicht impfen lassen können. Das sind meistens die Babys, die Kleinkinder (Abg. Belakowitsch: Die kriegen HPV? Wie kriegen die HPV?) oder die Älteren und die Schwachen. (Abg. Belakowitsch: Was haben Sie eigentlich für eine Fantasie?) Und trotzdem sterben leider nach wie vor Menschen in Österreich, weil es keinen Impfschutz für sie gibt oder die Umgebung nicht ausreichend geimpft ist. (Abg. Belakowitsch: Wie viele Babys sind an HPV gestorben? Können Sie da bitte eine Statistik herzeigen?) Weltweit sterben viel zu viele, wie ich es schon gesagt habe, vor allem Babys und Kleinkinder. Genau deshalb braucht es dieses Internationale Impfstoffinstitut.
Abg. Belakowitsch: Viel Geld!
Wofür steht dieses Internationale Impfstoffinstitut? (Abg. Belakowitsch: Viel Geld!) – Ich zitiere: Es „ist eine gemeinnützige internationale Organisation, die sich die Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung sicherer, wirksamer und erschwinglicher Impfstoffe zur Verbesserung“ (Abg. Wurm: Frau Kollegin! Ist die Bill-Gates-Stiftung dabei?) – Sie können gerne später rauskommen und dazu sprechen (Abg. Wurm: Ich frag’ Sie aber, Frau Kollegin!) – „der öffentlichen Gesundheit weltweit zum Ziel gesetzt hat.“ – Weltweit!
Abg. Wurm: Frau Kollegin! Ist die Bill-Gates-Stiftung dabei?
Wofür steht dieses Internationale Impfstoffinstitut? (Abg. Belakowitsch: Viel Geld!) – Ich zitiere: Es „ist eine gemeinnützige internationale Organisation, die sich die Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung sicherer, wirksamer und erschwinglicher Impfstoffe zur Verbesserung“ (Abg. Wurm: Frau Kollegin! Ist die Bill-Gates-Stiftung dabei?) – Sie können gerne später rauskommen und dazu sprechen (Abg. Wurm: Ich frag’ Sie aber, Frau Kollegin!) – „der öffentlichen Gesundheit weltweit zum Ziel gesetzt hat.“ – Weltweit!
Abg. Wurm: Ich frag’ Sie aber, Frau Kollegin!
Wofür steht dieses Internationale Impfstoffinstitut? (Abg. Belakowitsch: Viel Geld!) – Ich zitiere: Es „ist eine gemeinnützige internationale Organisation, die sich die Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung sicherer, wirksamer und erschwinglicher Impfstoffe zur Verbesserung“ (Abg. Wurm: Frau Kollegin! Ist die Bill-Gates-Stiftung dabei?) – Sie können gerne später rauskommen und dazu sprechen (Abg. Wurm: Ich frag’ Sie aber, Frau Kollegin!) – „der öffentlichen Gesundheit weltweit zum Ziel gesetzt hat.“ – Weltweit!
Abg. Belakowitsch: Sie vielleicht, aber das nutzt den Steuerzahlern gar nichts!
Ich denke, wir können stolz sein, dass wir ein Büro hier in Wien bekommen. (Abg. Belakowitsch: Sie vielleicht, aber das nutzt den Steuerzahlern gar nichts!) Das stärkt den Amtssitz, das ist aus politischer und wissenschaftlicher Sicht ein großer Gewinn für Österreich. Warum? – Da gibt es mehrere Punkte zur Erklärung: Erstens gibt es Kooperationsmöglichkeiten. Die Kollegin von der FPÖ hat gesagt, es kostet 800 000 Euro im Jahr. – Ja, aber mit welchem Gewinn für Österreich? (Abg. Belakowitsch: Na gar keinen, das ist es ja!) – Zusammenarbeit mit Universitäten; Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen (neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch); Studierende, die Stipendien bekommen und ins Ausland gehen können; natürlich auch Zusammenarbeit mit Biotech- und Pharmaunternehmen.
Abg. Belakowitsch: Na gar keinen, das ist es ja!
Ich denke, wir können stolz sein, dass wir ein Büro hier in Wien bekommen. (Abg. Belakowitsch: Sie vielleicht, aber das nutzt den Steuerzahlern gar nichts!) Das stärkt den Amtssitz, das ist aus politischer und wissenschaftlicher Sicht ein großer Gewinn für Österreich. Warum? – Da gibt es mehrere Punkte zur Erklärung: Erstens gibt es Kooperationsmöglichkeiten. Die Kollegin von der FPÖ hat gesagt, es kostet 800 000 Euro im Jahr. – Ja, aber mit welchem Gewinn für Österreich? (Abg. Belakowitsch: Na gar keinen, das ist es ja!) – Zusammenarbeit mit Universitäten; Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen (neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch); Studierende, die Stipendien bekommen und ins Ausland gehen können; natürlich auch Zusammenarbeit mit Biotech- und Pharmaunternehmen.
neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch
Ich denke, wir können stolz sein, dass wir ein Büro hier in Wien bekommen. (Abg. Belakowitsch: Sie vielleicht, aber das nutzt den Steuerzahlern gar nichts!) Das stärkt den Amtssitz, das ist aus politischer und wissenschaftlicher Sicht ein großer Gewinn für Österreich. Warum? – Da gibt es mehrere Punkte zur Erklärung: Erstens gibt es Kooperationsmöglichkeiten. Die Kollegin von der FPÖ hat gesagt, es kostet 800 000 Euro im Jahr. – Ja, aber mit welchem Gewinn für Österreich? (Abg. Belakowitsch: Na gar keinen, das ist es ja!) – Zusammenarbeit mit Universitäten; Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen (neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch); Studierende, die Stipendien bekommen und ins Ausland gehen können; natürlich auch Zusammenarbeit mit Biotech- und Pharmaunternehmen.
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Ernst-Dziedzic und Schallmeiner.
Ich komme aus der Grundlagenforschung, ich habe als Universitätsprofessorin lange in der Grundlagenforschung gearbeitet, aber unser Herz muss dafür brennen, die Grundlagenforschung in die Anwendung zu bringen. Das kann man nur gemeinsam mit tollen Unternehmen tun. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Ernst-Dziedzic und Schallmeiner.)
Abg. Belakowitsch: Vielleicht, wahrscheinlich, eventuell! Aber zahlen müssen wir sicher!
Und wir sind in die vorklinische Erprobung und in die klinische Erprobung eingebunden und vermutlich, sehr wahrscheinlich bekommen wir in Österreich Fördermittel, um Impfstoffe zu entwickeln, um Menschenleben zu retten. (Abg. Belakowitsch: Vielleicht, wahrscheinlich, eventuell! Aber zahlen müssen wir sicher!) Aber was sind 800 000 Euro im Vergleich zu den großen, riesengroßen Vorteilen, riesengroßen Chancen (Abg. Belakowitsch: Na nichts! 800 000 Euro sind ja
Beifall bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Lindner.
nichts!), die sich Österreich bieten, wenn wir in der globalen Gesundheitsversorgung vorne mit dabei sein können? Wir können stolz darauf sein – wissenschaftlich und politisch. Und der Amtssitz Wien wird gestärkt. Impfungen retten Leben. – Danke schön. (Beifall bei ÖVP und Grünen sowie des Abg. Lindner.)
Abg. Wurm: Jetzt kommt die Wahrheit! – Heiterkeit und Zwischenruf der Abg. Götze. – Abg. Wurm – erheitert –: Gerald, erzähl die Wahrheit!
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort gelangt Abgeordneter Gerald Hauser. – Bitte, Herr Abgeordneter. (Abg. Wurm: Jetzt kommt die Wahrheit! – Heiterkeit und Zwischenruf der Abg. Götze. – Abg. Wurm – erheitert –: Gerald, erzähl die Wahrheit!)
Rufe bei der ÖVP: Uns auch!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Herr Minister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Mir wird beim Zuhören wirklich immer – unter Anführungszeichen – „schlecht“ (Rufe bei der ÖVP: Uns auch!): Impfungen retten Leben.
Abg. Gerstl: Nein, nicht schon wieder! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.
Geschätzte Damen und Herren! Herr Minister! Wann arbeiten Sie endlich die desaströse Impfpflicht und die Coronapolitik auf? (Abg. Gerstl: Nein, nicht schon wieder! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.) Sie waren auch derjenige, der der österreichischen Bevölkerung in seiner kurzen Zeit als Bundeskanzler mitgeteilt hat, dass Weihnachten für Ungeimpfte „ungemütlich“ werden wird. (Beifall bei der FPÖ.) Das war ein wirkliches Theater. Während die ÖVP sagt, sie stehe für Tradition und Kultur und so weiter, gehen Sie her und vermiesen den Österreicherinnen und Österreichern das Weihnachtsfest. Das ist also eigentlich unglaublich. (Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ.
Geschätzte Damen und Herren! Herr Minister! Wann arbeiten Sie endlich die desaströse Impfpflicht und die Coronapolitik auf? (Abg. Gerstl: Nein, nicht schon wieder! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.) Sie waren auch derjenige, der der österreichischen Bevölkerung in seiner kurzen Zeit als Bundeskanzler mitgeteilt hat, dass Weihnachten für Ungeimpfte „ungemütlich“ werden wird. (Beifall bei der FPÖ.) Das war ein wirkliches Theater. Während die ÖVP sagt, sie stehe für Tradition und Kultur und so weiter, gehen Sie her und vermiesen den Österreicherinnen und Österreichern das Weihnachtsfest. Das ist also eigentlich unglaublich. (Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Zwischenrufe bei der ÖVP.
Geschätzte Damen und Herren! Herr Minister! Wann arbeiten Sie endlich die desaströse Impfpflicht und die Coronapolitik auf? (Abg. Gerstl: Nein, nicht schon wieder! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.) Sie waren auch derjenige, der der österreichischen Bevölkerung in seiner kurzen Zeit als Bundeskanzler mitgeteilt hat, dass Weihnachten für Ungeimpfte „ungemütlich“ werden wird. (Beifall bei der FPÖ.) Das war ein wirkliches Theater. Während die ÖVP sagt, sie stehe für Tradition und Kultur und so weiter, gehen Sie her und vermiesen den Österreicherinnen und Österreichern das Weihnachtsfest. Das ist also eigentlich unglaublich. (Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ.
dem Impfstoffinstitut zu tun?), weil Sie eine vollkommen faktenwidrige Impfpflicht eingeführt haben. (Beifall bei der FPÖ.)
Der Redner stellt eine Tafel, auf der unter der Überschrift „Lagezentrum des RKI, Protokoll des COVID-19-Krisenstabs“ in roter Schrift das Datum „16.3.2020“ sowie ein Text mit dem Titel „Aktuelle Risikobewertung“ zu sehen sind, auf das Redner:innenpult. – Oh-Rufe bei der ÖVP.
Geschätzte Damen und Herren! Seit 16. März 2020 weiß es das RKI, und Sie wissen es auch, und das ist der Vorwurf, den ich Ihnen machen muss, den wir Ihnen machen. (Der Redner stellt eine Tafel, auf der unter der Überschrift „Lagezentrum des RKI, Protokoll des COVID-19-Krisenstabs“ in roter Schrift das Datum „16.3.2020“ sowie ein Text mit dem Titel „Aktuelle Risikobewertung“ zu sehen sind, auf das Redner:innenpult. – Oh-Rufe bei der ÖVP.) Sie wissen es seit 16. März 2020. Am 11. März 2020 hat die WHO die weltweite Pandemie ausgerufen, und Sie wissen, dass das RKI zu dieser Covid-19-Infektion in Protokollen Folgendes festgehalten hat:
Abg. Pfurtscheller: Sie wissen aber schon, dass das aus Deutschland ist und nicht aus Österreich! Möchten Sie das auch einmal dazusagen, Herr Kollege?!
Am Wochenende wird „eine neue Risikobewertung vorbereitet. Es soll diese Woche hochskaliert werden“ von bisher mäßig gefährlich auf hochgefährlich. „Die Risikobewertung wird veröffentlicht, sobald“ – hier geschwärzt: eine politisch hochstehende Person – „ein Signal dafür gibt.“ (Abg. Pfurtscheller: Sie wissen aber schon, dass das aus Deutschland ist und nicht aus Österreich! Möchten Sie das auch einmal dazusagen, Herr Kollege?!)
Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.
Wissen Sie, Sie haben eine politisch inszenierte Covid-19-Pandemie gegen die Bevölkerung gemacht und durchgeführt. (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.) Die Geschichte von Corona muss neu geschrieben werden. (Abg. Pfurtscheller: Würden Sie das bitte einmal dazusagen, dass Sie hier deutsche Daten zitieren?! – Abg. Belakowitsch: Unsere sind ja nicht veröffentlicht!)
Abg. Pfurtscheller: Würden Sie das bitte einmal dazusagen, dass Sie hier deutsche Daten zitieren?! – Abg. Belakowitsch: Unsere sind ja nicht veröffentlicht!
Wissen Sie, Sie haben eine politisch inszenierte Covid-19-Pandemie gegen die Bevölkerung gemacht und durchgeführt. (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.) Die Geschichte von Corona muss neu geschrieben werden. (Abg. Pfurtscheller: Würden Sie das bitte einmal dazusagen, dass Sie hier deutsche Daten zitieren?! – Abg. Belakowitsch: Unsere sind ja nicht veröffentlicht!)
Abg. Bogner-Strauß: Das tun wir ja! – Abg. Michael Hammer: Vor allem in die psychische Volksgesundheit bei dir! – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner
Stecken Sie diese 800 000 Euro endlich in die Stärkung der Volksgesundheit, in die Stärkung des eigenen Immunsystems (Abg. Bogner-Strauß: Das tun wir ja! – Abg. Michael Hammer: Vor allem in die psychische Volksgesundheit bei dir! – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner) und verabschieden Sie sich endlich von den faktenwidrigen Impfnarrativen! Arbeiten Sie einmal die letzten Jahre auf und erklären Sie der Bevölkerung, wieso Sie so viel Elend und Leid unter die Bevölkerung gebracht haben! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Stecken Sie diese 800 000 Euro endlich in die Stärkung der Volksgesundheit, in die Stärkung des eigenen Immunsystems (Abg. Bogner-Strauß: Das tun wir ja! – Abg. Michael Hammer: Vor allem in die psychische Volksgesundheit bei dir! – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner) und verabschieden Sie sich endlich von den faktenwidrigen Impfnarrativen! Arbeiten Sie einmal die letzten Jahre auf und erklären Sie der Bevölkerung, wieso Sie so viel Elend und Leid unter die Bevölkerung gebracht haben! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Destabilisierung aus Moskau nennt man das!
Präsident Ing. Norbert Hofer: Nächster Redner ist Abgeordneter Mario Lindner. – Bitte, Herr Abgeordneter. (Abg. Michael Hammer: Destabilisierung aus Moskau nennt man das!)
Beifall bei SPÖ und ÖVP sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.
Abgeordneter Mario Lindner (SPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Zu Beginn darf ich eine Besucher:innengruppe meiner Kollegin Karin Greiner aus Graz-Umgebung ganz herzlich im Hohen Haus begrüßen. Herzlich willkommen! (Beifall bei SPÖ und ÖVP sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.)
Abg. Belakowitsch: Das stimmt!
Herausforderungen nicht alleine lösen können. Corona hat uns eindrucksvoll gezeigt, worum es wirklich geht (Abg. Belakowitsch: Das stimmt!): Zusammenarbeit, Austausch und internationale Solidarität. Es ist auch kein Geheimnis, dass diese Grundsätze in der Pandemie und vor allem bei der Beschaffung von Coronaimpfstoff nicht immer reibungslos funktioniert haben. Nutzen wir deshalb diese Chance und setzen wir mit dem Internationalen Impfstoffinstitut in Wien alles daran, aus den Fehlern der letzten Jahre zu lernen.
Beifall des Abg. Schallmeiner
Dass aber die FPÖ, jene Partei, die als erste Lockdowns gefordert, dann aber gegen Schutzimpfungen gehetzt hat, heute gegen ein Impfstoffinstitut in Wien ist, überrascht leider wirklich niemanden mehr. Mir ist schon bewusst, dass Sie sich wahrscheinlich nur ein Herbert-Kickl-Institut für Pferdeentwurmungsmittel wünschen (Beifall des Abg. Schallmeiner), nehmen Sie aber zur Kenntnis, dass manche von uns auch an echten Lösungen für die Gesundheit unserer Bevölkerung arbeiten wollen!
Beifall bei der SPÖ.
Abschließend, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, lassen Sie mich aber auch eines sagen: Ein internationales Institut in Wien allein reicht nicht. Wir müssen gerade im Bereich der Impfungen auch auf nationaler Ebene endlich in die Gänge kommen. Internationale Forschung allein hilft keinem 32-Jährigen in Österreich, der keine HPV-Impfung bekommt, nur, weil er sie sich nicht leisten kann. Die hilft keiner Pensionistin, die sich nicht gegen Gürtelrose impfen lassen kann, nur, weil die Pension dazu nicht ausreicht. Es ist höchste Zeit, dass wir notwendige Schutzimpfungen auch in Österreich für wirklich alle, die sie wollen, zugänglich machen, denn die Gesundheit unserer Bevölkerung darf niemals eine soziale Frage sein. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Ernst-Dziedzic – die Höhe des Redner:innenpultes anpassend –: Kollege Lindner ist eindeutig größer als ich! – Heiterkeit des Abg. Lindner.
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort gelangt Frau Dr.in Ewa Ernst-Dziedzic. – Bitte schön, Frau Abgeordnete. (Abg. Ernst-Dziedzic – die Höhe des Redner:innenpultes anpassend –: Kollege Lindner ist eindeutig größer als ich! – Heiterkeit des Abg. Lindner.)
Abg. Michael Hammer: ... not right!
Abgeordnete Dr. Ewa Ernst-Dziedzic (Grüne): Herr Präsident! Herr Außenminister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wo beginne ich jetzt? – Vielleicht bei Kollegen Hauser, und weil wir bei den Vorlagen des Außenpolitischen Ausschusses sind, auch gerne auf Englisch: You are not right. Es geht nicht um die Frage, wen wir impfen und wen nicht, sondern es geht um internationale Politik. (Abg. Michael Hammer: ... not right!) Es geht darum, den Amtssitz Österreich zu stärken. Es geht darum, dass wir auf die nächste Pandemie besser vorbereitet sind. Es geht darum, dass wir international miteinander forschen und kooperieren, um einfach von der nächsten Pandemie nicht auch kalt erwischt zu werden.
Abg. Michael Hammer: Das ist auch gut: „Sputnik-Fraktion“! Das kann man sich merken!
Fakt ist nämlich, dass die Sicherheit und die Souveränität Österreichs im Moment von anderen Dingen bedroht werden und nicht von solch einer internationalen Kooperation. Wir haben heute schon öfter gehört – nicht zuletzt eben bei den Vorlagen des Außenpolitischen Ausschusses –, wie gefährlich es nämlich ist, wenn Österreich sich isoliert, wenn Österreich sich aus den internationalen Verhandlungen herausnimmt, wenn Österreich die Neutralität, wie die Sputnik-Fraktion das tut, aufs Spiel setzt und wenn Österreich tatsächlich eine Einbahnstraße Richtung Russland und sonstiger Autokratien wird (Abg. Michael Hammer: Das ist auch gut: „Sputnik-Fraktion“! Das kann man sich merken!), anstatt mit Demokratien – und das Institut gibt es in Südkorea eben seit 1997 –, mit seriösen Akteuren an einem Strang zu ziehen und für Prävention, für Gesundheitsinfrastruktur auch in Österreich zu sorgen und eben nicht abzudriften.
in Richtung Abg. Bogner-Strauß
In diesem Sinne freue ich mich sehr, dass wir dieses Institut in Zukunft in Österreich haben werden. Vielleicht noch eine Richtigstellung – Sie (in Richtung Abg. Bogner-Strauß) haben es gesagt –: Es ist ein gemeinnütziges Institut. Da geht es nicht um Verkauf, sondern eben um Forschung. Ich glaube, das ist der springende Punkt, den ich ganz besonders für die Fraktion der Blauen noch einmal klarmachen möchte. – Vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
In diesem Sinne freue ich mich sehr, dass wir dieses Institut in Zukunft in Österreich haben werden. Vielleicht noch eine Richtigstellung – Sie (in Richtung Abg. Bogner-Strauß) haben es gesagt –: Es ist ein gemeinnütziges Institut. Da geht es nicht um Verkauf, sondern eben um Forschung. Ich glaube, das ist der springende Punkt, den ich ganz besonders für die Fraktion der Blauen noch einmal klarmachen möchte. – Vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei den NEOS sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.
Impfungen und die WHO: Beides ist wichtig, beides hat uns wirklich sehr gut durch die Pandemie gebracht, auch wenn Ihnen das überhaupt nicht passt, aber so ist es nun einmal. (Beifall bei den NEOS sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Beifall bei den NEOS.
Zur Beruhigung möchte ich aber sagen: Das ist kein Abkommen für unzählige schwierige, bedenkenswerte Impfstoffe, die in großer Masse ausgerollt werden sollen, sondern das ist im Grunde genommen mit Forschung und ordentlichen Sicherheitsvorgaben dazu verbunden. Genau deswegen sollten wir gemeinsam daran festhalten, dass wir weltweit an der Ausrottung ansteckender Krankheiten arbeiten und uns nicht dagegen verwahren. Warum das nicht unterstützenswert ist, versteht, glaube ich, auch nur die FPÖ. – Danke. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ, FPÖ und Grünen.
Abgeordneter Mag. Dr. Rudolf Taschner (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Hohes Haus! Ich erlaube mir, bevor ich mit meiner kurzen Rede beginne, im Namen von Abgeordnetem Hammer die Funktionäre und Aufsichtsräte der Raiffeisen Region Gramastetten zu begrüßen, und in Vertretung des Kollegen Laurenz Pöttinger die Besuchergruppe des Seniorenbundes Wendling in Oberösterreich. – Meine sehr verehrten Damen und Herren, seien Sie herzlich willkommen, und auch alle anderen, die zuhören, mögen willkommen sein! (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ, FPÖ und Grünen.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Heiterkeit der Abg. Bogner-Strauß.
was Sie gesagt haben, ist falsch. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Heiterkeit der Abg. Bogner-Strauß.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der NEOS.
Das können Sie natürlich von dieser Stelle aus durchaus machen; nichts spricht dagegen. Was aber wirklich dagegen spricht, ist die Insinuation, dass die Mehrheit in diesem Hause – und zwar bis auf die FPÖ wirklich alle in diesem Hause – es darauf angelegt hätte, „Angst und Schrecken“ – das sind Ihre Worte – zu verbreiten, dass wir es darauf angelegt hätten, Leid zu vergrößern. – Das ist infam, Herr Kollege Hauser! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der NEOS.) Das ist infam, denn das ist nicht die Intention aller anderen gewesen. (Zwischenruf des Abg. Linder.)
Zwischenruf des Abg. Linder.
Das können Sie natürlich von dieser Stelle aus durchaus machen; nichts spricht dagegen. Was aber wirklich dagegen spricht, ist die Insinuation, dass die Mehrheit in diesem Hause – und zwar bis auf die FPÖ wirklich alle in diesem Hause – es darauf angelegt hätte, „Angst und Schrecken“ – das sind Ihre Worte – zu verbreiten, dass wir es darauf angelegt hätten, Leid zu vergrößern. – Das ist infam, Herr Kollege Hauser! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der NEOS.) Das ist infam, denn das ist nicht die Intention aller anderen gewesen. (Zwischenruf des Abg. Linder.)
Abg. Belakowitsch: Wir müssen den Leuten mehr Angst machen – was ist da die Intention dahinter?!
Natürlich gab es Fragen: Was ist richtig? Was ist falsch? – Wir fragen natürlich Wissenschaftler – einige sagen dies, andere sagen das. (Abg. Belakowitsch: Wir müssen den Leuten mehr Angst machen – was ist da die Intention dahinter?!) Zum Schluss müssen wir eine politische Entscheidung treffen, und diese Entscheidung müssen wir nach bestem Wissen und Gewissen treffen: Auf diese Expertenmeinung setze ich mein Vertrauen und auf die andere nicht. – Dass wir uns bemüht haben, das ist unbestritten. Dass die Impfungen dafür gesorgt haben, dass wirklich Menschenleben in diesem Land gerettet worden sind, ist hoffentlich auch unbestritten. (Zwischenrufe bei der FPÖ.) Dass hier unter Umständen überschießend gehandelt worden ist, sei zugegeben, das ist durchaus möglich. (Zwischenruf des Abg. Linder.)
Zwischenrufe bei der FPÖ.
Natürlich gab es Fragen: Was ist richtig? Was ist falsch? – Wir fragen natürlich Wissenschaftler – einige sagen dies, andere sagen das. (Abg. Belakowitsch: Wir müssen den Leuten mehr Angst machen – was ist da die Intention dahinter?!) Zum Schluss müssen wir eine politische Entscheidung treffen, und diese Entscheidung müssen wir nach bestem Wissen und Gewissen treffen: Auf diese Expertenmeinung setze ich mein Vertrauen und auf die andere nicht. – Dass wir uns bemüht haben, das ist unbestritten. Dass die Impfungen dafür gesorgt haben, dass wirklich Menschenleben in diesem Land gerettet worden sind, ist hoffentlich auch unbestritten. (Zwischenrufe bei der FPÖ.) Dass hier unter Umständen überschießend gehandelt worden ist, sei zugegeben, das ist durchaus möglich. (Zwischenruf des Abg. Linder.)
Zwischenruf des Abg. Linder.
Natürlich gab es Fragen: Was ist richtig? Was ist falsch? – Wir fragen natürlich Wissenschaftler – einige sagen dies, andere sagen das. (Abg. Belakowitsch: Wir müssen den Leuten mehr Angst machen – was ist da die Intention dahinter?!) Zum Schluss müssen wir eine politische Entscheidung treffen, und diese Entscheidung müssen wir nach bestem Wissen und Gewissen treffen: Auf diese Expertenmeinung setze ich mein Vertrauen und auf die andere nicht. – Dass wir uns bemüht haben, das ist unbestritten. Dass die Impfungen dafür gesorgt haben, dass wirklich Menschenleben in diesem Land gerettet worden sind, ist hoffentlich auch unbestritten. (Zwischenrufe bei der FPÖ.) Dass hier unter Umständen überschießend gehandelt worden ist, sei zugegeben, das ist durchaus möglich. (Zwischenruf des Abg. Linder.)
Abg. Lausch: Das war Angst und Schrecken verbreiten!
Meine Damen und Herren, die Wissenschaft geht voran, die Wissenschaft geht im Zickzack voran. Manchmal behauptet man etwas, was nicht stimmt. Manchmal kommt man drauf: Das war ein Irrweg. – Das ist im Wesen der Wissenschaft (Abg. Lausch: Das war Angst und Schrecken verbreiten!), das haben wir auch erleben müssen, aber im Wesentlichen hat uns die Wissenschaft trotzdem Wohlstand und uns allen ein langes Leben beschert, und das soll auch weiter geschehen. Die Vakzinologie ist auch ein Weg dazu, und wir wollen uns daran beteiligen. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Meine Damen und Herren, die Wissenschaft geht voran, die Wissenschaft geht im Zickzack voran. Manchmal behauptet man etwas, was nicht stimmt. Manchmal kommt man drauf: Das war ein Irrweg. – Das ist im Wesen der Wissenschaft (Abg. Lausch: Das war Angst und Schrecken verbreiten!), das haben wir auch erleben müssen, aber im Wesentlichen hat uns die Wissenschaft trotzdem Wohlstand und uns allen ein langes Leben beschert, und das soll auch weiter geschehen. Die Vakzinologie ist auch ein Weg dazu, und wir wollen uns daran beteiligen. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Lausch: Infam war der Striedinger im Tarnanzug! Das hat Angst und Schrecken verbreitet!
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort gelangt Herr Abgeordneter Ralph Schallmeiner. – Bitte schön, Herr Abgeordneter. (Abg. Lausch: Infam war der Striedinger im Tarnanzug! Das hat Angst und Schrecken verbreitet!)
Abg. Michael Hammer: Vollkommen belämmert heißt das!
Ich glaube aber, seit letztem Wochenende kann man ruhig auch sagen, die Buchstaben F, P und Ö stehen vielleicht auch für Freunde des Poliovirus in Österreich. (Abg. Michael Hammer: Vollkommen belämmert heißt das!) Warum? Was ist passiert? – Die FPÖ hat am letzten Wochenende den Säulenheiligen der deutschen Schwurblerszene und ehemaligen Wissenschafter Sucharit Bhakdi eingeladen zu einem großen Kongress, zu einem Symposion – nennen Sie es, wie Sie wollen, im Endeffekt war es ein Zusammentreffen von Fakenews, von falschen, von absurden Impfnarrativen. (Abg. Kassegger: Von Idioten, von
Abg. Kassegger: Der Superdemokrat Schallmeiner! Ein Zusammentreffen von Leuten, die eigentlich weg gehören!
Absurden! – Weiterer Ruf bei der FPÖ: Von Wahnsinnigen! – Abg. Kassegger: Wenn’s nach Ihnen geht, von Leuten, die ja eigentlich verboten gehören!) Es war ein Zusammentreffen von Faktenleugnung. (Abg. Kassegger: Der Superdemokrat Schallmeiner! Ein Zusammentreffen von Leuten, die eigentlich weg gehören!) Dieser Sucharit Bhakdi, dieser ehemalige Mediziner, dieser ehemalige Wissenschafter und nunmehrige Säulenheilige der deutschen Schwurblerszene (Abg. Kassegger: Ja, ja, ja, ja!), hat sich dort eben wieder mit seiner Impfgegnerschaft, mit seinen kontrafaktischen Aussagen hervorgetan. Unter anderem hat er dort auch allen Ernstes behauptet, dass es keinen Nachweis für die Wirksamkeit der Polioimpfung gibt. (Abg. Lukas Hammer: Unfassbar!)
Abg. Kassegger: Ja, ja, ja, ja!
Absurden! – Weiterer Ruf bei der FPÖ: Von Wahnsinnigen! – Abg. Kassegger: Wenn’s nach Ihnen geht, von Leuten, die ja eigentlich verboten gehören!) Es war ein Zusammentreffen von Faktenleugnung. (Abg. Kassegger: Der Superdemokrat Schallmeiner! Ein Zusammentreffen von Leuten, die eigentlich weg gehören!) Dieser Sucharit Bhakdi, dieser ehemalige Mediziner, dieser ehemalige Wissenschafter und nunmehrige Säulenheilige der deutschen Schwurblerszene (Abg. Kassegger: Ja, ja, ja, ja!), hat sich dort eben wieder mit seiner Impfgegnerschaft, mit seinen kontrafaktischen Aussagen hervorgetan. Unter anderem hat er dort auch allen Ernstes behauptet, dass es keinen Nachweis für die Wirksamkeit der Polioimpfung gibt. (Abg. Lukas Hammer: Unfassbar!)
Abg. Lukas Hammer: Unfassbar!
Absurden! – Weiterer Ruf bei der FPÖ: Von Wahnsinnigen! – Abg. Kassegger: Wenn’s nach Ihnen geht, von Leuten, die ja eigentlich verboten gehören!) Es war ein Zusammentreffen von Faktenleugnung. (Abg. Kassegger: Der Superdemokrat Schallmeiner! Ein Zusammentreffen von Leuten, die eigentlich weg gehören!) Dieser Sucharit Bhakdi, dieser ehemalige Mediziner, dieser ehemalige Wissenschafter und nunmehrige Säulenheilige der deutschen Schwurblerszene (Abg. Kassegger: Ja, ja, ja, ja!), hat sich dort eben wieder mit seiner Impfgegnerschaft, mit seinen kontrafaktischen Aussagen hervorgetan. Unter anderem hat er dort auch allen Ernstes behauptet, dass es keinen Nachweis für die Wirksamkeit der Polioimpfung gibt. (Abg. Lukas Hammer: Unfassbar!)
Abg. Kassegger: Und ihr nicht, gell? Der Psychologe nennt so was Projektion!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, warum ist das so etwas Besonderes, so etwas Bemerkenswertes? – Weil das ganz genau die Politik der FPÖ ist. Ich habe es ja in der letzten Sitzung des Nationalrates schon angesprochen, ich spreche es heute wieder an: Mit der Angst der Menschen macht ihr Politik (Abg. Kassegger: Und ihr nicht, gell? Der Psychologe nennt so was Projektion!), ihr verbreitet genau diese Narrative eines Sucharit Bhakdis, die schon zigfach wissenschaftlich widerlegt wurden; ihr verbreitet das. – Genau du, Kollege Hauser, bist derjenige, der sich hinstellt und das alles verbreitet. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenrufe bei der FPÖ.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, warum ist das so etwas Besonderes, so etwas Bemerkenswertes? – Weil das ganz genau die Politik der FPÖ ist. Ich habe es ja in der letzten Sitzung des Nationalrates schon angesprochen, ich spreche es heute wieder an: Mit der Angst der Menschen macht ihr Politik (Abg. Kassegger: Und ihr nicht, gell? Der Psychologe nennt so was Projektion!), ihr verbreitet genau diese Narrative eines Sucharit Bhakdis, die schon zigfach wissenschaftlich widerlegt wurden; ihr verbreitet das. – Genau du, Kollege Hauser, bist derjenige, der sich hinstellt und das alles verbreitet. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Hauser: ... Angst und Hass verbreitet!
Ihr verbreitet Angst, ihr nützt das für politisches Kleingeld. Ihr stellt euch heute hier ans Rednerpult und redet Impfungen schlecht (Abg. Hauser: ... Angst und Hass verbreitet!), ihr tut so, als ob alles das, was Wissenschaft den Menschen gebracht hat (Abg. Kassegger: Die Wissenschaft!), nichts zählen würde, nicht wahr wäre. (Abg. Kassegger: Für euch gibt es nur eine Wissenschaft! Alle anderen sind Schwurbler!) Das ist vielleicht auch deshalb wichtig, weil das untergräbt. Das ist nicht nur wissenschaftsfeindlich, sondern das ist auch demokratiefeindlich. (Abg. Strasser: Die Polioimpfung – was tun wir mit den Kindern in den Fünfziger- und Sechzigerjahren? Die Polioimpfung, um die geht’s!)
Abg. Kassegger: Die Wissenschaft!
Ihr verbreitet Angst, ihr nützt das für politisches Kleingeld. Ihr stellt euch heute hier ans Rednerpult und redet Impfungen schlecht (Abg. Hauser: ... Angst und Hass verbreitet!), ihr tut so, als ob alles das, was Wissenschaft den Menschen gebracht hat (Abg. Kassegger: Die Wissenschaft!), nichts zählen würde, nicht wahr wäre. (Abg. Kassegger: Für euch gibt es nur eine Wissenschaft! Alle anderen sind Schwurbler!) Das ist vielleicht auch deshalb wichtig, weil das untergräbt. Das ist nicht nur wissenschaftsfeindlich, sondern das ist auch demokratiefeindlich. (Abg. Strasser: Die Polioimpfung – was tun wir mit den Kindern in den Fünfziger- und Sechzigerjahren? Die Polioimpfung, um die geht’s!)
Abg. Kassegger: Für euch gibt es nur eine Wissenschaft! Alle anderen sind Schwurbler!
Ihr verbreitet Angst, ihr nützt das für politisches Kleingeld. Ihr stellt euch heute hier ans Rednerpult und redet Impfungen schlecht (Abg. Hauser: ... Angst und Hass verbreitet!), ihr tut so, als ob alles das, was Wissenschaft den Menschen gebracht hat (Abg. Kassegger: Die Wissenschaft!), nichts zählen würde, nicht wahr wäre. (Abg. Kassegger: Für euch gibt es nur eine Wissenschaft! Alle anderen sind Schwurbler!) Das ist vielleicht auch deshalb wichtig, weil das untergräbt. Das ist nicht nur wissenschaftsfeindlich, sondern das ist auch demokratiefeindlich. (Abg. Strasser: Die Polioimpfung – was tun wir mit den Kindern in den Fünfziger- und Sechzigerjahren? Die Polioimpfung, um die geht’s!)
Abg. Strasser: Die Polioimpfung – was tun wir mit den Kindern in den Fünfziger- und Sechzigerjahren? Die Polioimpfung, um die geht’s!
Ihr verbreitet Angst, ihr nützt das für politisches Kleingeld. Ihr stellt euch heute hier ans Rednerpult und redet Impfungen schlecht (Abg. Hauser: ... Angst und Hass verbreitet!), ihr tut so, als ob alles das, was Wissenschaft den Menschen gebracht hat (Abg. Kassegger: Die Wissenschaft!), nichts zählen würde, nicht wahr wäre. (Abg. Kassegger: Für euch gibt es nur eine Wissenschaft! Alle anderen sind Schwurbler!) Das ist vielleicht auch deshalb wichtig, weil das untergräbt. Das ist nicht nur wissenschaftsfeindlich, sondern das ist auch demokratiefeindlich. (Abg. Strasser: Die Polioimpfung – was tun wir mit den Kindern in den Fünfziger- und Sechzigerjahren? Die Polioimpfung, um die geht’s!)
Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.
Abgeordnete Dr. Dagmar Belakowitsch (FPÖ): Herr Präsident! Herr Abgeordneter Taschner hat in seiner Rede gemeint, es sei infam, dass Kollege Hauser behauptet hat, die Bundesregierung hätte die Bevölkerung in „Angst und Schrecken“ versetzt. (Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.)
Heiterkeit und Widerspruch bei der ÖVP.
Ich halte das nicht für infam, ich berichtige dahin gehend: Es war so, weil - - (Heiterkeit und Widerspruch bei der ÖVP.) – Moment! Am 27. - - (Abg. Schallmeiner: Das ist keine tatsächliche Berichtigung! – Ruf bei der ÖVP: Lächerlich! Das ist ja ein Witz! – Abg. Strasser: Das ist keine tatsächliche Berichtigung! – Abg. Disoski: Das ist keine Tatsächliche!) – Darf ich meine tatsächliche Berichtigung fertig ausführen? (Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.) Jetzt werdet ihr nervös, weil ihr genau wisst: Jetzt kommt ein Protokoll. (Unruhe im Saal.)
Abg. Schallmeiner: Das ist keine tatsächliche Berichtigung! – Ruf bei der ÖVP: Lächerlich! Das ist ja ein Witz! – Abg. Strasser: Das ist keine tatsächliche Berichtigung! – Abg. Disoski: Das ist keine Tatsächliche!
Ich halte das nicht für infam, ich berichtige dahin gehend: Es war so, weil - - (Heiterkeit und Widerspruch bei der ÖVP.) – Moment! Am 27. - - (Abg. Schallmeiner: Das ist keine tatsächliche Berichtigung! – Ruf bei der ÖVP: Lächerlich! Das ist ja ein Witz! – Abg. Strasser: Das ist keine tatsächliche Berichtigung! – Abg. Disoski: Das ist keine Tatsächliche!) – Darf ich meine tatsächliche Berichtigung fertig ausführen? (Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.) Jetzt werdet ihr nervös, weil ihr genau wisst: Jetzt kommt ein Protokoll. (Unruhe im Saal.)
Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.
Ich halte das nicht für infam, ich berichtige dahin gehend: Es war so, weil - - (Heiterkeit und Widerspruch bei der ÖVP.) – Moment! Am 27. - - (Abg. Schallmeiner: Das ist keine tatsächliche Berichtigung! – Ruf bei der ÖVP: Lächerlich! Das ist ja ein Witz! – Abg. Strasser: Das ist keine tatsächliche Berichtigung! – Abg. Disoski: Das ist keine Tatsächliche!) – Darf ich meine tatsächliche Berichtigung fertig ausführen? (Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.) Jetzt werdet ihr nervös, weil ihr genau wisst: Jetzt kommt ein Protokoll. (Unruhe im Saal.)
Abg. Strasser: Herr Präsident! – Weiterer Ruf bei der ÖVP: Herr Präsident, was tun wir mit ihr?
Herr Präsident, ich meine, das ist ja wohl lächerlich. (Abg. Strasser: Herr Präsident! – Weiterer Ruf bei der ÖVP: Herr Präsident, was tun wir mit ihr?)
Beifall bei ÖVP und Grünen. – Ruf bei der ÖVP: Genau, das ist gut! – Abg. Pfurtscheller: ...! Das hat er nicht gesagt!
Präsident Ing. Norbert Hofer: Sehr geehrte Frau Abgeordnete, ich muss auf die Geschäftsordnung verweisen und darf Sie bitten, auf die Einhaltung der einschlägigen Bestimmungen zur tatsächlichen Berichtigung zu achten. – Bitte schön. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Ruf bei der ÖVP: Genau, das ist gut! – Abg. Pfurtscheller: ...! Das hat er nicht gesagt!)
Ruf bei der ÖVP: Was ist das für eine Berichtigung?!
müssen der Bevölkerung mehr Angst machen. (Ruf bei der ÖVP: Was ist das für eine Berichtigung?!)Herr Präsident, hätte man mich nicht unterbrochen, hätte ich die Berichtigung gebracht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Schallmeiner: Was ist das für eine Berichtigung! Das ist keine Berichtigung! – Ruf bei den Grünen: Zur Sache! – Ruf bei der ÖVP: Eine tatsächliche Berichtigung war das keine! – Abg. Strasser – in Richtung des sich zum Redner:innenpult begebenden Abg. Schnedlitz –: Ja, Michael, du musst mit dem Papa reden, wie das mit der Polioimpfung war! Hast du den Papa schon mal gefragt wegen der Polioimpfung? – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Schallmeiner: Was ist das für eine Berichtigung! Das ist keine Berichtigung! – Ruf bei den Grünen: Zur Sache! – Ruf bei der ÖVP: Eine tatsächliche Berichtigung war das keine! – Abg. Strasser – in Richtung des sich zum Redner:innenpult begebenden Abg. Schnedlitz –: Ja, Michael, du musst mit dem Papa reden, wie das mit der Polioimpfung war! Hast du den Papa schon mal gefragt wegen der Polioimpfung? – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.
müssen der Bevölkerung mehr Angst machen. (Ruf bei der ÖVP: Was ist das für eine Berichtigung?!)Herr Präsident, hätte man mich nicht unterbrochen, hätte ich die Berichtigung gebracht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Schallmeiner: Was ist das für eine Berichtigung! Das ist keine Berichtigung! – Ruf bei den Grünen: Zur Sache! – Ruf bei der ÖVP: Eine tatsächliche Berichtigung war das keine! – Abg. Strasser – in Richtung des sich zum Redner:innenpult begebenden Abg. Schnedlitz –: Ja, Michael, du musst mit dem Papa reden, wie das mit der Polioimpfung war! Hast du den Papa schon mal gefragt wegen der Polioimpfung? – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Zwischenrufe bei der ÖVP.
Abgeordneter Michael Schnedlitz (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Man kann das relativ kurz halten, weil man die Aussagen des Herrn Kollegen Schallmeiner der Grünen hier einfach nicht so stehen lassen kann. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das sind derselbe Bogen und dasselbe Problem wie vorhin bei der Europäischen Union. Na glaubt ihr wirklich, dass die Menschen draußen nicht durchschaut haben, dass es bei Corona zum Beispiel um Profit gegangen ist (Ruf bei den Grünen: 25 000 Überlebende! 25 000 Menschenleben! – Widerspruch des Abg. Schallmeiner – Zwischenrufe bei der ÖVP), nicht für die Menschen oder für die Steuerzahler, sondern für die Einheitspartei von ÖVP, Grünen, Roten und Rosaroten? Das war der Punkt. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Koza: Langweilig! – Rufe bei den Grünen: Langweilig!)
Ruf bei den Grünen: 25 000 Überlebende! 25 000 Menschenleben! – Widerspruch des Abg. Schallmeiner – Zwischenrufe bei der ÖVP
Abgeordneter Michael Schnedlitz (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Man kann das relativ kurz halten, weil man die Aussagen des Herrn Kollegen Schallmeiner der Grünen hier einfach nicht so stehen lassen kann. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das sind derselbe Bogen und dasselbe Problem wie vorhin bei der Europäischen Union. Na glaubt ihr wirklich, dass die Menschen draußen nicht durchschaut haben, dass es bei Corona zum Beispiel um Profit gegangen ist (Ruf bei den Grünen: 25 000 Überlebende! 25 000 Menschenleben! – Widerspruch des Abg. Schallmeiner – Zwischenrufe bei der ÖVP), nicht für die Menschen oder für die Steuerzahler, sondern für die Einheitspartei von ÖVP, Grünen, Roten und Rosaroten? Das war der Punkt. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Koza: Langweilig! – Rufe bei den Grünen: Langweilig!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Koza: Langweilig! – Rufe bei den Grünen: Langweilig!
Abgeordneter Michael Schnedlitz (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Man kann das relativ kurz halten, weil man die Aussagen des Herrn Kollegen Schallmeiner der Grünen hier einfach nicht so stehen lassen kann. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das sind derselbe Bogen und dasselbe Problem wie vorhin bei der Europäischen Union. Na glaubt ihr wirklich, dass die Menschen draußen nicht durchschaut haben, dass es bei Corona zum Beispiel um Profit gegangen ist (Ruf bei den Grünen: 25 000 Überlebende! 25 000 Menschenleben! – Widerspruch des Abg. Schallmeiner – Zwischenrufe bei der ÖVP), nicht für die Menschen oder für die Steuerzahler, sondern für die Einheitspartei von ÖVP, Grünen, Roten und Rosaroten? Das war der Punkt. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Koza: Langweilig! – Rufe bei den Grünen: Langweilig!)
Abg. Michael Hammer: Und ihr habt einen gefordert, der Kickl als Erster!
Abgesehen von Freunderlgeschäften haben Sie für die österreichische Wirtschaft und die Standortpolitik mit Ihrer Lockdownpolitik (Abg. Michael Hammer: Und ihr habt einen gefordert, der Kickl als Erster!) eine Spur der Verwüstung durch unser Land gezogen, und das wider besseres Wissen (anhaltende Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und SPÖ), dass die Lockdowns nicht helfen, und das sieht man ja jetzt auch bei den Coronaprotokollen, die aufgekommen sind. (Beifall bei der FPÖ.)
anhaltende Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und SPÖ
Abgesehen von Freunderlgeschäften haben Sie für die österreichische Wirtschaft und die Standortpolitik mit Ihrer Lockdownpolitik (Abg. Michael Hammer: Und ihr habt einen gefordert, der Kickl als Erster!) eine Spur der Verwüstung durch unser Land gezogen, und das wider besseres Wissen (anhaltende Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und SPÖ), dass die Lockdowns nicht helfen, und das sieht man ja jetzt auch bei den Coronaprotokollen, die aufgekommen sind. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgesehen von Freunderlgeschäften haben Sie für die österreichische Wirtschaft und die Standortpolitik mit Ihrer Lockdownpolitik (Abg. Michael Hammer: Und ihr habt einen gefordert, der Kickl als Erster!) eine Spur der Verwüstung durch unser Land gezogen, und das wider besseres Wissen (anhaltende Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und SPÖ), dass die Lockdowns nicht helfen, und das sieht man ja jetzt auch bei den Coronaprotokollen, die aufgekommen sind. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Der Vokaki hat als Erster einen Lockdown gefordert!
Bei der Impfung – und das ist ein Thema (Abg. Michael Hammer: Der Vokaki hat als Erster einen Lockdown gefordert!), sehr geehrte Damen und Herren, das uns noch die nächsten Jahre begleiten wird (Zwischenrufe bei der ÖVP – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner) – haben Sie die Menschen nicht ehrlich aufgeklärt und nicht ehrlich informiert. (Ruf bei der ÖVP: Unglaublich! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.) Sie haben die Menschen nicht ehrlich informiert! Das zieht sich durch von der Europäischen Union (Widerspruch des Abg. Weratschnig), wo Milliarden im Hinterzimmer oder über SMS ausgehandelt verschickt werden, bis hin nach Österreich. Alles war Ihnen egal, was die Zulassung, die Gefährlichkeit der Impfung, die Nebenwirkungen und so weiter betrifft. (Anhaltende Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das hat Sie alles nicht interessiert – Hauptsache, wie Marionetten dem System hinterher (Abg. Michael Hammer: Ja genau, das tut ihr! Moskaumarionetten!), wie vorhin bei der EU, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenrufe bei der ÖVP – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner
Bei der Impfung – und das ist ein Thema (Abg. Michael Hammer: Der Vokaki hat als Erster einen Lockdown gefordert!), sehr geehrte Damen und Herren, das uns noch die nächsten Jahre begleiten wird (Zwischenrufe bei der ÖVP – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner) – haben Sie die Menschen nicht ehrlich aufgeklärt und nicht ehrlich informiert. (Ruf bei der ÖVP: Unglaublich! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.) Sie haben die Menschen nicht ehrlich informiert! Das zieht sich durch von der Europäischen Union (Widerspruch des Abg. Weratschnig), wo Milliarden im Hinterzimmer oder über SMS ausgehandelt verschickt werden, bis hin nach Österreich. Alles war Ihnen egal, was die Zulassung, die Gefährlichkeit der Impfung, die Nebenwirkungen und so weiter betrifft. (Anhaltende Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das hat Sie alles nicht interessiert – Hauptsache, wie Marionetten dem System hinterher (Abg. Michael Hammer: Ja genau, das tut ihr! Moskaumarionetten!), wie vorhin bei der EU, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Ruf bei der ÖVP: Unglaublich! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.
Bei der Impfung – und das ist ein Thema (Abg. Michael Hammer: Der Vokaki hat als Erster einen Lockdown gefordert!), sehr geehrte Damen und Herren, das uns noch die nächsten Jahre begleiten wird (Zwischenrufe bei der ÖVP – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner) – haben Sie die Menschen nicht ehrlich aufgeklärt und nicht ehrlich informiert. (Ruf bei der ÖVP: Unglaublich! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.) Sie haben die Menschen nicht ehrlich informiert! Das zieht sich durch von der Europäischen Union (Widerspruch des Abg. Weratschnig), wo Milliarden im Hinterzimmer oder über SMS ausgehandelt verschickt werden, bis hin nach Österreich. Alles war Ihnen egal, was die Zulassung, die Gefährlichkeit der Impfung, die Nebenwirkungen und so weiter betrifft. (Anhaltende Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das hat Sie alles nicht interessiert – Hauptsache, wie Marionetten dem System hinterher (Abg. Michael Hammer: Ja genau, das tut ihr! Moskaumarionetten!), wie vorhin bei der EU, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Widerspruch des Abg. Weratschnig
Bei der Impfung – und das ist ein Thema (Abg. Michael Hammer: Der Vokaki hat als Erster einen Lockdown gefordert!), sehr geehrte Damen und Herren, das uns noch die nächsten Jahre begleiten wird (Zwischenrufe bei der ÖVP – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner) – haben Sie die Menschen nicht ehrlich aufgeklärt und nicht ehrlich informiert. (Ruf bei der ÖVP: Unglaublich! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.) Sie haben die Menschen nicht ehrlich informiert! Das zieht sich durch von der Europäischen Union (Widerspruch des Abg. Weratschnig), wo Milliarden im Hinterzimmer oder über SMS ausgehandelt verschickt werden, bis hin nach Österreich. Alles war Ihnen egal, was die Zulassung, die Gefährlichkeit der Impfung, die Nebenwirkungen und so weiter betrifft. (Anhaltende Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das hat Sie alles nicht interessiert – Hauptsache, wie Marionetten dem System hinterher (Abg. Michael Hammer: Ja genau, das tut ihr! Moskaumarionetten!), wie vorhin bei der EU, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Anhaltende Zwischenrufe bei der ÖVP.
Bei der Impfung – und das ist ein Thema (Abg. Michael Hammer: Der Vokaki hat als Erster einen Lockdown gefordert!), sehr geehrte Damen und Herren, das uns noch die nächsten Jahre begleiten wird (Zwischenrufe bei der ÖVP – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner) – haben Sie die Menschen nicht ehrlich aufgeklärt und nicht ehrlich informiert. (Ruf bei der ÖVP: Unglaublich! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.) Sie haben die Menschen nicht ehrlich informiert! Das zieht sich durch von der Europäischen Union (Widerspruch des Abg. Weratschnig), wo Milliarden im Hinterzimmer oder über SMS ausgehandelt verschickt werden, bis hin nach Österreich. Alles war Ihnen egal, was die Zulassung, die Gefährlichkeit der Impfung, die Nebenwirkungen und so weiter betrifft. (Anhaltende Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das hat Sie alles nicht interessiert – Hauptsache, wie Marionetten dem System hinterher (Abg. Michael Hammer: Ja genau, das tut ihr! Moskaumarionetten!), wie vorhin bei der EU, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Ja genau, das tut ihr! Moskaumarionetten!
Bei der Impfung – und das ist ein Thema (Abg. Michael Hammer: Der Vokaki hat als Erster einen Lockdown gefordert!), sehr geehrte Damen und Herren, das uns noch die nächsten Jahre begleiten wird (Zwischenrufe bei der ÖVP – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner) – haben Sie die Menschen nicht ehrlich aufgeklärt und nicht ehrlich informiert. (Ruf bei der ÖVP: Unglaublich! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.) Sie haben die Menschen nicht ehrlich informiert! Das zieht sich durch von der Europäischen Union (Widerspruch des Abg. Weratschnig), wo Milliarden im Hinterzimmer oder über SMS ausgehandelt verschickt werden, bis hin nach Österreich. Alles war Ihnen egal, was die Zulassung, die Gefährlichkeit der Impfung, die Nebenwirkungen und so weiter betrifft. (Anhaltende Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das hat Sie alles nicht interessiert – Hauptsache, wie Marionetten dem System hinterher (Abg. Michael Hammer: Ja genau, das tut ihr! Moskaumarionetten!), wie vorhin bei der EU, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Bei der Impfung – und das ist ein Thema (Abg. Michael Hammer: Der Vokaki hat als Erster einen Lockdown gefordert!), sehr geehrte Damen und Herren, das uns noch die nächsten Jahre begleiten wird (Zwischenrufe bei der ÖVP – Zwischenruf des Abg. Schallmeiner) – haben Sie die Menschen nicht ehrlich aufgeklärt und nicht ehrlich informiert. (Ruf bei der ÖVP: Unglaublich! – Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.) Sie haben die Menschen nicht ehrlich informiert! Das zieht sich durch von der Europäischen Union (Widerspruch des Abg. Weratschnig), wo Milliarden im Hinterzimmer oder über SMS ausgehandelt verschickt werden, bis hin nach Österreich. Alles war Ihnen egal, was die Zulassung, die Gefährlichkeit der Impfung, die Nebenwirkungen und so weiter betrifft. (Anhaltende Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das hat Sie alles nicht interessiert – Hauptsache, wie Marionetten dem System hinterher (Abg. Michael Hammer: Ja genau, das tut ihr! Moskaumarionetten!), wie vorhin bei der EU, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Schwarz: Pass auf, dass du noch Luft kriegst! – Abg. Lukas Hammer: Atmen! Atmen!
Sehr geehrte Damen und Herren, weil die Grünen, die in der Regierung sitzen, auch den Gesundheitsminister gestellt haben – es haben ja nicht umsonst zwei Gesundheitsminister von Ihnen abdanken müssen –: Die dritte Welle kommt, wenn es alle von Ihnen von der Regierungsbank hinunterfetzt, sehr geehrte Damen und Herren. (Abg. Schwarz: Pass auf, dass du noch Luft kriegst! – Abg. Lukas Hammer: Atmen! Atmen!)
Rufe bei der ÖVP: Ja! Jawohl! – anhaltende Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und SPÖ
Sie gehen jetzt hier heraus und sagen, die Freiheitliche Partei würde die Demokratie gefährden (Rufe bei der ÖVP: Ja! Jawohl! – anhaltende Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und SPÖ), weil man für Freiheit, weil man für Menschenwürde, weil man für Selbstbestimmung eintritt, sehr geehrte Damen und Herren, während Sie ein Regime aufbauen, bei dem Sie die Menschen draußen beschimpfen und verächtlich machen (Ruf bei der ÖVP: Ihr manipuliert die ganze Zeit die Menschen!), all jene, die nicht nach Ihrer Pfeife tanzen, die zu Recht, weil sie um ihre Selbstbestimmung kämpfen, auf die Straße gehen, die um ihre Selbstbestimmung gekämpft haben, sehr geehrte Damen und Herren (Zwischenruf des Abg. Schwarz – Abg. Lukas Hammer: Geh mal in Moskau auf die Straße und mach
Ruf bei der ÖVP: Ihr manipuliert die ganze Zeit die Menschen!
Sie gehen jetzt hier heraus und sagen, die Freiheitliche Partei würde die Demokratie gefährden (Rufe bei der ÖVP: Ja! Jawohl! – anhaltende Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und SPÖ), weil man für Freiheit, weil man für Menschenwürde, weil man für Selbstbestimmung eintritt, sehr geehrte Damen und Herren, während Sie ein Regime aufbauen, bei dem Sie die Menschen draußen beschimpfen und verächtlich machen (Ruf bei der ÖVP: Ihr manipuliert die ganze Zeit die Menschen!), all jene, die nicht nach Ihrer Pfeife tanzen, die zu Recht, weil sie um ihre Selbstbestimmung kämpfen, auf die Straße gehen, die um ihre Selbstbestimmung gekämpft haben, sehr geehrte Damen und Herren (Zwischenruf des Abg. Schwarz – Abg. Lukas Hammer: Geh mal in Moskau auf die Straße und mach
Beifall bei der FPÖ.
das!), weil Sie auf das Eigentum der Menschen zugegriffen haben, und die jetzt schalten: Aha, was haben Sie denn gemacht? – Was ist das engste Eigentum eines jeden Menschen? – Sein Körper, sehr geehrte Damen und Herren, sein Körper! (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenrufe bei der ÖVP.
Sie haben in die Integrität der Menschen eingegriffen, indem Sie sogar das innerste Eigentum, den eigenen Körper, der Menschen angegriffen haben und darüber bestimmen wollten. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das war demokratiegefährdend, sehr geehrte Damen und Herren, und nicht wir Freiheitliche, weil wir uns auf die Seite der Menschen im Sinne der Freiheit, im Sinne der Selbstbestimmung (neuerlicher Zwischenruf bei der ÖVP) und, ja, auch im Sinne der Demokratie gestellt haben. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Strasser: Es lebe die Schluckimpfung! – Abg. Michael Hammer: Ihr solltet nicht so viel Wodka aus Moskau trinken!)
neuerlicher Zwischenruf bei der ÖVP
Sie haben in die Integrität der Menschen eingegriffen, indem Sie sogar das innerste Eigentum, den eigenen Körper, der Menschen angegriffen haben und darüber bestimmen wollten. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das war demokratiegefährdend, sehr geehrte Damen und Herren, und nicht wir Freiheitliche, weil wir uns auf die Seite der Menschen im Sinne der Freiheit, im Sinne der Selbstbestimmung (neuerlicher Zwischenruf bei der ÖVP) und, ja, auch im Sinne der Demokratie gestellt haben. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Strasser: Es lebe die Schluckimpfung! – Abg. Michael Hammer: Ihr solltet nicht so viel Wodka aus Moskau trinken!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Strasser: Es lebe die Schluckimpfung! – Abg. Michael Hammer: Ihr solltet nicht so viel Wodka aus Moskau trinken!
Sie haben in die Integrität der Menschen eingegriffen, indem Sie sogar das innerste Eigentum, den eigenen Körper, der Menschen angegriffen haben und darüber bestimmen wollten. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) Das war demokratiegefährdend, sehr geehrte Damen und Herren, und nicht wir Freiheitliche, weil wir uns auf die Seite der Menschen im Sinne der Freiheit, im Sinne der Selbstbestimmung (neuerlicher Zwischenruf bei der ÖVP) und, ja, auch im Sinne der Demokratie gestellt haben. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Strasser: Es lebe die Schluckimpfung! – Abg. Michael Hammer: Ihr solltet nicht so viel Wodka aus Moskau trinken!)
Ruf bei der FPÖ: Die Einheitspartei!
Ich bitte jene Damen und Herren, die dazu ihre Zustimmung geben, um ein entsprechendes Zeichen. – Das ist mehrheitlich angenommen. (Ruf bei der FPÖ: Die Einheitspartei!)
Abg. Wurm: Ein deutliches Zeichen! – Abg. Martin Graf: ... zustimmen braucht echt Mut!
Ich bitte jene Damen und Herren, die für diesen Entschließungsantrag sind, um ein entsprechendes Zeichen. (Abg. Wurm: Ein deutliches Zeichen! – Abg. Martin Graf: ... zustimmen braucht echt Mut!) – Das ist die Minderheit. Der Antrag ist abgelehnt.
Allgemeiner Beifall.
Abgeordneter Alois Stöger, diplômé (SPÖ): Herr Präsident! Frau Bundesministerin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich darf im Auftrag von Abgeordneter Elisabeth Feichtinger ganz besonders die Pensionistinnen und Pensionisten aus Gschwandt begrüßen – herzlich willkommen hier im Parlament und Danke für das Interesse an der Demokratie. (Allgemeiner Beifall.)
Abg. Michael Hammer: Das stimmt ja nicht!
Dann sind die Regierungsparteien draufgekommen, dass ich eigentlich nicht so unrecht habe, und haben das letzte Mal hier im Nationalrat einen Fristsetzungsantrag für ihren eigenen Vorschlag für einen 30er eingebracht. Siehe da, Sie ändern zwar ein bissel den Gesetzestext, aber es bleibt gleich! Man braucht nach wie vor ein Gutachten. (Abg. Michael Hammer: Das stimmt ja nicht!) Sie haben ein bissel etwas dazu gemacht, und das ist durchaus okay, nämlich dass auch Gemeinden Radarkontrollen machen können – da sind wir dabei –, aber es geht so nicht, wie ihr mit uns umgeht. Wir glauben nach wie vor, ein Sachverständigengutachten braucht es nicht, weil das selbstverständlich ist, dass man vor Schulen oder Kindergärten, wenn es der Bürgermeister will, auch einen 30er machen kann. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Dann sind die Regierungsparteien draufgekommen, dass ich eigentlich nicht so unrecht habe, und haben das letzte Mal hier im Nationalrat einen Fristsetzungsantrag für ihren eigenen Vorschlag für einen 30er eingebracht. Siehe da, Sie ändern zwar ein bissel den Gesetzestext, aber es bleibt gleich! Man braucht nach wie vor ein Gutachten. (Abg. Michael Hammer: Das stimmt ja nicht!) Sie haben ein bissel etwas dazu gemacht, und das ist durchaus okay, nämlich dass auch Gemeinden Radarkontrollen machen können – da sind wir dabei –, aber es geht so nicht, wie ihr mit uns umgeht. Wir glauben nach wie vor, ein Sachverständigengutachten braucht es nicht, weil das selbstverständlich ist, dass man vor Schulen oder Kindergärten, wenn es der Bürgermeister will, auch einen 30er machen kann. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Leichtfried: Nix!
Wisst ihr, was die Regierungsparteien gemacht haben? (Abg. Leichtfried: Nix!) – Nichts. Sie sind nicht mit einem Verbesserungsvorschlag gekommen, und deswegen werden wir heute dieser Aktivität nicht zustimmen, weil die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eigentlich kein Gutachten brauchen, wenn Sie einen 30er aufstellen, das weiß jede Bürgermeisterin und jeder Bürgermeister in seiner Gemeinde. Und: Wenn es nicht notwendig ist, dann würde er es nicht verordnen. – Herzlichen Dank. (Beifall und Bravoruf bei der SPÖ. – Abg. Leichtfried: Das war halt eine Rede! Das war eine sehr gute Rede!)
Beifall und Bravoruf bei der SPÖ. – Abg. Leichtfried: Das war halt eine Rede! Das war eine sehr gute Rede!
Wisst ihr, was die Regierungsparteien gemacht haben? (Abg. Leichtfried: Nix!) – Nichts. Sie sind nicht mit einem Verbesserungsvorschlag gekommen, und deswegen werden wir heute dieser Aktivität nicht zustimmen, weil die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eigentlich kein Gutachten brauchen, wenn Sie einen 30er aufstellen, das weiß jede Bürgermeisterin und jeder Bürgermeister in seiner Gemeinde. Und: Wenn es nicht notwendig ist, dann würde er es nicht verordnen. – Herzlichen Dank. (Beifall und Bravoruf bei der SPÖ. – Abg. Leichtfried: Das war halt eine Rede! Das war eine sehr gute Rede!)
Abg. Stöger: Hättet ihr zugestimmt!
Abgeordneter Hermann Weratschnig, MBA MSc (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Bundesministerin! Werte Abgeordnete! Ganz kurz ist zu Herrn Abgeordneten Stöger zu replizieren: Fachliche Beurteilungen bei einer Verordnung braucht es immer. Das braucht es bei jedem Verkehrszeichen. (Abg. Stöger: Hättet ihr zugestimmt!) Von einem Gutachten zu reden, wenn es um fachliche Beurteilungen geht, ist einfach falsch; das stimmt so nicht. (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP. – Abg. Leichtfried: Nein, der Kollege Stöger sagt nichts Falsches! – Abg. Schwarz: Da musst du selber lachen! – Abg. Leichtfried: Der hat nämlich eine Ahnung!)
Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP. – Abg. Leichtfried: Nein, der Kollege Stöger sagt nichts Falsches! – Abg. Schwarz: Da musst du selber lachen! – Abg. Leichtfried: Der hat nämlich eine Ahnung!
Abgeordneter Hermann Weratschnig, MBA MSc (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Bundesministerin! Werte Abgeordnete! Ganz kurz ist zu Herrn Abgeordneten Stöger zu replizieren: Fachliche Beurteilungen bei einer Verordnung braucht es immer. Das braucht es bei jedem Verkehrszeichen. (Abg. Stöger: Hättet ihr zugestimmt!) Von einem Gutachten zu reden, wenn es um fachliche Beurteilungen geht, ist einfach falsch; das stimmt so nicht. (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP. – Abg. Leichtfried: Nein, der Kollege Stöger sagt nichts Falsches! – Abg. Schwarz: Da musst du selber lachen! – Abg. Leichtfried: Der hat nämlich eine Ahnung!)
Abg. Leichtfried: Aber ihr wollt ja bevormunden!
65 Verkehrsunfälle ereignen sich täglich alleine im Ortsgebiet. Das sind ungefähr zwei Drittel der täglichen Verkehrsunfälle. Es wurde bereits gesagt: Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte wissen ganz genau, was zu tun ist. Sie brauchen diese Erleichterungen. (Abg. Leichtfried: Aber ihr wollt ja bevormunden!)
Beifall bei den Grünen.
280 Gemeinden fordern in einer VCÖ-Petition Erleichterungen für Tempo 30, verteilt über das gesamte Bundesgebiet, verteilt auch über alle Fraktionen – alle Fraktionen sind da auch dabei; an dieser Stelle ein Danke an die Initiative vom VCÖ. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Also der Kollege Stöger war überzeugender! – Abg. Deimek – auf dem Weg zum Redner:innenpult –: Deutlich! – Abg. Fischer – in Richtung SPÖ –: Wieso müssts ihr immer werten? Sagts einfach, es ist gut! – Abg. Leichtfried: Wir tun nicht immer werten! – Ruf bei der SPÖ: Na ja, aber gut ist ja auch eine Wertung!
Werte Abgeordnete, Fuß vom Gas bringt allen was. – In diesem Sinne ersuche ich um eine breite Unterstützung. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Also der Kollege Stöger war überzeugender! – Abg. Deimek – auf dem Weg zum Redner:innenpult –: Deutlich! – Abg. Fischer – in Richtung SPÖ –: Wieso müssts ihr immer werten? Sagts einfach, es ist gut! – Abg. Leichtfried: Wir tun nicht immer werten! – Ruf bei der SPÖ: Na ja, aber gut ist ja auch eine Wertung!)
Ruf bei der SPÖ: Stimmt ja gar nicht!
Heute wird das so verkauft – zumindest von den Grünen –, dass diese Forderungen endlich umgesetzt werden können. Die ÖVP ist sich noch nicht sicher, was sie jetzt wirklich den Gemeinden als frohe Botschaft verkünden soll. Wir reden aber noch immer nicht von den Bundesstraßen, wir reden noch immer nicht von den Landesstraßen. Wir reden von den Gemeindestraßen, und da würde mir die Regelung, wie sie Kollege Stöger vorgeschlagen hat, nämlich mit einer taxativen Aufzählung von wirklich kritischen Punkten und allem, was er dazu vorgeschlagen hat, wesentlich besser gefallen als das, was man jetzt sagt. Das ist Wischiwaschi: Kommt ein Bürgermeister auf die Idee, dass das bei einer Schule, bei einem Kindergarten, bei einem Krankenhaus, was auch immer, ist es gut; kommt er auf die Idee, dass das bei seiner Privateinfahrt ist, ist es nicht gut, er kann es aber trotzdem machen. (Ruf bei der SPÖ: Stimmt ja gar nicht!)
Beifall bei der FPÖ.
Manchmal glaube ich, dass Sie recht haben, wenn Sie dazu noch die Sachverständigen für die Gutachten im Amt lassen, damit man das halbwegs über die Bühne bringt. Gut ist es nicht, denn das ist wirklich die erste Stufe – wie die ÖVP in dieser Koalition ja regelmäßig umfällt – dazu, im Ortsgebiet flächendeckend den 30er einzuführen, und dagegen sind wir ganz sicher. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Weratschnig: Genau das erleichtern wir jetzt!
dann muss man das auch kontrollieren. Sie wissen aber schon, Frau Bundesministerin, wer dann wirklich die Radarkästen aufstellt oder die Geschwindigkeitsbestimmungen macht. Da kommen Sie – außer in den Gemeinden mit eigenem Wachkörper – an der Landespolizeidirektion nicht vorbei. Und was die macht, was die wirklich macht und was sie beispielsweise in Wels lange nicht gemacht hat (Abg. Weratschnig: Genau das erleichtern wir jetzt!), obwohl es dort im Bereich der Salzburger Straße – übrigens eine Bundesstraße – wirkliche Probleme mit Rasern gegeben hat, diese Probleme werden wir auch weiterhin nicht lösen, denn die Polizei matcht sich zwischen Wels und Linz halt auf privater Ebene, und das führt nur zu einem Schaden für die Bürger beziehungsweise die Städte. (Abg. Weratschnig: Wels hat eh die meisten Radarposten! 17 Radarstationen!)
Abg. Weratschnig: Wels hat eh die meisten Radarposten! 17 Radarstationen!
dann muss man das auch kontrollieren. Sie wissen aber schon, Frau Bundesministerin, wer dann wirklich die Radarkästen aufstellt oder die Geschwindigkeitsbestimmungen macht. Da kommen Sie – außer in den Gemeinden mit eigenem Wachkörper – an der Landespolizeidirektion nicht vorbei. Und was die macht, was die wirklich macht und was sie beispielsweise in Wels lange nicht gemacht hat (Abg. Weratschnig: Genau das erleichtern wir jetzt!), obwohl es dort im Bereich der Salzburger Straße – übrigens eine Bundesstraße – wirkliche Probleme mit Rasern gegeben hat, diese Probleme werden wir auch weiterhin nicht lösen, denn die Polizei matcht sich zwischen Wels und Linz halt auf privater Ebene, und das führt nur zu einem Schaden für die Bürger beziehungsweise die Städte. (Abg. Weratschnig: Wels hat eh die meisten Radarposten! 17 Radarstationen!)
Beifall bei der FPÖ.
Liebe Damen und Herren von der ÖVP, Sie machen wieder einmal eine Tür zu etwas auf, was sich die Bürger dieses Landes im Verkehr nicht verdient haben: Der Verkehr ist das vorläufige Vehikel dazu, und was Sie nachher vielleicht unter irgendwelchen Social-Credit-Systemen damit machen, das ist die zweite Geschichte. Die Bürger misstrauen Ihnen nicht ohne Grund, und darüber sollten Sie nachdenken. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten von SPÖ, FPÖ, Grünen und NEOS.
Abgeordneter Andreas Ottenschläger (ÖVP): Herr Präsident! Frau Bundesministerin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseherinnen und Zuseher! Ich darf zu Beginn die Gemeinde Weitersfeld im Namen unserer Abgeordneten Martina Diesner-Wais sehr herzlich bei uns im Hohen Haus begrüßen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten von SPÖ, FPÖ, Grünen und NEOS.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Aber dieses vorliegende Paket, meine Damen und Herren, eben mit der Möglichkeit für Gemeinden dort, wo es – wie ich schon erwähnt habe – wirklich schutzbedürftige Personengruppen gibt – vor allem geht es auch immer um unsere Kinder –, mehr Verkehrssicherheit herbeizuführen, und zwar durch Geschwindigkeitsreduktionen und natürlich auch dadurch, die Kontrollen entsprechend vorzunehmen, ist ein guter Schritt für mehr Sicherheit, für mehr Verkehrssicherheit in diesem Land. Deswegen kann ich diese Argumentation des Kollegen Deimek überhaupt nicht nachvollziehen. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Und zum Abschluss, Kollege Deimek von der FPÖ: Es haben auch FPÖ-Bürgermeister diese Initiative gefordert und unterstützt. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Lausch: Das gibt es ja eh schon!
Das heißt, wir müssen alles daransetzen, die Straßen in unserem Land, in den Orten, in den Gemeinden sicherer zu machen, lebenswerter zu machen. Und die beste Antwort darauf, und davon bin ich überzeugt, haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Gemeindevertreterinnen und ‑vertreter vor Ort. Sie wünschen sich genau das, was wir heute hier machen, nämlich vor sensiblen Gebieten in ihren Orten ein geringeres Tempo (Abg. Lausch: Das gibt es ja eh schon!); zum Beispiel die Reduktion von Tempo 50 auf 30 vor dem Kinderspielplatz. Das ist eine der wirksamsten Maßnahmen, um die Zahl der Unfälle zu reduzieren, den Dreck in der Luft zu reduzieren, den Verkehrslärm zu minimieren.
Beifall bei den Grünen.
leichter machen – und genau das tun wir mit der heutigen Novelle. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich sage Ihnen, ich war in den letzten Jahren viel in unserem Land unterwegs. Ganz egal, ob es in Oberösterreich oder in Kärnten war: Man wird von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, von Anrainerinnen und Anrainern, von geplagten Menschen, die das Thema angeht, immer wieder darauf angesprochen, und der gemeinsame Tenor dabei ist: Lasst uns bitte selbst entscheiden, wir wissen, wo das gut passt! – Mir war das ein Anliegen, dass wir diese Anregung rasch umsetzen, und das tun wir heute. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Präsident Sobotka übernimmt den Vorsitz.
Wir kommen mit dieser Novelle auch einer weiteren Forderung, einem weiteren Anliegen der Gemeinden nach, nämlich: mehr Handhabe bei Kontrolle der Tempolimits auf Gemeindestraßen. Auch da gilt: Die Gemeinde weiß, wo besonders problematische Stellen sind, wo es immer wieder zu Überschreitungen kommt, und kennt deswegen auch die Problemstellen vor Ort am besten. Und die Novelle ermöglicht es nun den Ländern, per Verordnung die Verantwortung für den Bereich der Radarkontrollen an die Gemeinde zu übertragen. (Präsident Sobotka übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ein Appell an Sie alle: Hören Sie auf Ihre Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, die wissen, wo man es am besten braucht. Daher bitte ich Sie wirklich im Sinne der Menschen in unserem Land um Zustimmung zu dieser Novelle. – Herzlichen Dank. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ.
Und die Bundesregierung hat es ermöglicht oder glaubt, es ermöglicht zu haben, dass der ORF jetzt tatsächlich alle Menschen schröpfen kann: die Jungen, die aufgrund dieser Teuerung, in der sie sich ohnehin schon befinden, enorme Kosten haben. Wir dürfen ja nicht vergessen, wir haben eine enorm hohe Inflation, das ist seit vielen Jahren eine Hochinflation, die die Bundesregierung ja noch weiter befeuert, indem sie jetzt auch noch die Haushaltsabgabe jedem draufhaut; grandios! Junge Menschen, die oftmals überhaupt keinen ORF schauen, weil sie dieses ganze ORF-Getue längstens satt haben, müssen bezahlen – sie müssen vielleicht einen Hausstand gründen, müssen Kinder erhalten. Mindestpensionisten, die schon lange nicht mehr ORF schauen oder maximal einmal vielleicht um 4 Uhr „Die Barbara Karlich Show“, müssen bezahlen, volle Länge, Länge mal Breite. Die müssen jeden Monat bezahlen, meine Damen und Herren! Und das ist die Ungerechtigkeit in diesem Gesetz. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Loacker: Das war der Stocker!
Es war ja fast zum Fremdschämen, als Herr Wolf da auf Twitter zuerst wehleidig war, sich dann mit dem Generalsekretär der ÖVP gematcht hat, wer jetzt tatsächlich über 300 000 Euro und wer noch knapp unter 300 000 Euro verdient – vollkommen irrelevant! Diese Gehälter - - (Abg. Loacker: Das war der Stocker!) – Generalsekretär Stocker von der ÖVP, danke, Herr Kollege, ja. – Das ist bei diesen Gehältern egal, die sind aus öffentlichen Beiträgen finanziert, und das ist einfach schäbig, denn dafür müssen nämlich die Durchschnittsverdiener bezahlen (Beifall bei der FPÖ), genauso wie die Mindestrentnerin bezahlen muss, die junge Familie bezahlen muss, wie jeder Arbeitslose bezahlen muss. All das ist diese Politik.
Beifall bei der FPÖ
Es war ja fast zum Fremdschämen, als Herr Wolf da auf Twitter zuerst wehleidig war, sich dann mit dem Generalsekretär der ÖVP gematcht hat, wer jetzt tatsächlich über 300 000 Euro und wer noch knapp unter 300 000 Euro verdient – vollkommen irrelevant! Diese Gehälter - - (Abg. Loacker: Das war der Stocker!) – Generalsekretär Stocker von der ÖVP, danke, Herr Kollege, ja. – Das ist bei diesen Gehältern egal, die sind aus öffentlichen Beiträgen finanziert, und das ist einfach schäbig, denn dafür müssen nämlich die Durchschnittsverdiener bezahlen (Beifall bei der FPÖ), genauso wie die Mindestrentnerin bezahlen muss, die junge Familie bezahlen muss, wie jeder Arbeitslose bezahlen muss. All das ist diese Politik.
Beifall bei der FPÖ.
Neben all diesen Luxusgehältern – die haben Sie alle wahrscheinlich ohnehin schon in den Medien gelesen – fragt man sich: Welche Pensionsvereinbarung gibt es denn mit Herrn Kratky? Welche Pensionsvereinbarung gibt es denn mit Herrn Strobl? Welche Pensionsvereinbarung gibt es denn mit Herrn Wolf? Mit Frau Thurnher? 120 Millionen Euro Rückstellungen für Luxuspensionen gibt es! Und wenn man weiß, dass der ganz große Teil der Mitarbeiter beim Österreichischen Rundfunk in prekären Verhältnissen arbeiten muss, dann muss man sich einmal diese Ungerechtigkeit auf der Zunge zergehen lassen! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Ganz viele Arbeitnehmer werden bei diesem Österreichischen Rundfunk tatsächlich ausgebeutet, damit sich die obere Schicht, die Schicht der oberen Zehntausend des ORF – es sind aber keine 10 000, es sind nur ein paar – die Taschen vollfüllen kann in einer Art und Weise, die ihresgleichen sucht, meine Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Jetzt gibt es aber natürlich Bürger, die sagen: Ich will das nicht bezahlen, weil ich nicht ORF schaue, ich würde gerne einen Einspruch erheben! Das können sie aber nicht, weil es keinen Bescheid gibt. All jene Bürger, die jetzt hergegangen sind und gesagt haben: Ja, liebe GIS oder Nachfolge der GIS – also ORF-Beitrags Service GmbH heißt es jetzt, die OBS; früher hat es GIS geheißen, jetzt heißt es OBS –, ich hätte gerne einen Bescheid, ich würde bitten, dass Sie mir die Vorschreibung dieses Betrags per Bescheid zustellen!, die haben Pech gehabt. Die haben dann entweder eine Mahnung bekommen, eventuell ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, bei dem sie dann angeben müssen, ob ihre Daten richtig sind, oder, wenn sie ganz großes Pech gehabt haben, sie haben gleich einen vollstreckbaren Rückstandsausweis (ein Schriftstück in die Höhe haltend) gekriegt. Im Übrigen ist es völlig ungesetzlich, ohne Bescheid einen Rückstandsausweis auszustellen. Das aber macht die OBS. Das schickt sie Mindestpensionisten, die dann Angst bekommen, dass der Exekutor vor der Tür steht, nur damit sie es einbezahlen. Das ist die Schweinerei, die hier von dieser OBS gelebt wird! (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Eßl.
Was machen die Herrschaften der OBS? – Ich weiß nicht, ob Sie es wissen, möglicherweise ist der eine oder andere Mitarbeiter schon aufgewacht, denn das, was dort bei der Aussendung der Briefe passiert, das sucht ja seinesgleichen. Jeder Bürger bekommt irgendetwas anderes, kein Brief gleicht dem anderen – so schaut es aus! Kein Brief gleicht dem anderen! (Zwischenruf des Abg. Eßl.)
Beifall bei der FPÖ.
Manche bekommen dann eben diesen Vollstreckungsbescheid, manche müssen die GIS für zwei Monate bezahlen, andere für ein ganzes Jahr. Beim Vollstreckungsbescheid, meine Damen und Herren (ein Schriftstück in die Höhe haltend), gibt es kuriose Fälle: Beispielsweise gibt es Leute, die zwar einen Vollstreckungsbescheid kriegen, aber da ist keine Gebühr, keine Haushaltsabgabe drinnen, sondern da ist nur die Landesabgabe drinnen, weil die natürlich ordnungsgemäß abgeführt werden muss. Man hat also den Eindruck, dass dort ein Sauhaufen ist, dass dort jeder Beamte macht, was er will, meine Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Es wäre die Aufgabe des Generaldirektors, da eine Struktur hineinzubringen, da eine Ordnung hineinzubringen. Was macht er stattdessen? – Gar nichts. Er jettet in der Welt herum, lässt es sich gut gehen und macht nichts anderes, als sein Gehalt zu kassieren, das höher als das Gehalt des Bundeskanzlers ist. – Das ist die Wahrheit! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Pseudoexperten, die meistens entweder irgendwelche Politaktivisten der Grünen sind oder beim „Falter“ arbeiten oder bei der SPD – der Schwesterpartei der SPÖ – Mandatsträger sind. Diese werden in diesem ORF als unabhängige Experten präsentiert, damit sie irgendetwas gegen die FPÖ ablassen können. Das ging dann so weit, dass eine „Falter“-Journalistin doch tatsächlich als unabhängige Expertin – das stand im Insert des Österreichischen Rundfunks – dort gesagt hat: Die FPÖ gehört verboten! – Wissen Sie, das ist dieser politische ORF, den wir nicht wollen! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Meinl-Reisinger: Nicht einmal „Fit mit Philipp“ geschaut?
Der Österreichische Rundfunk, der öffentlich-rechtliche Sender sollte die Breite der Gesellschaft repräsentieren, und er ist, bitte schön, durch das ORF-Gesetz ja auch gesetzlich dazu verpflichtet. Es gibt natürlich den Bildungsauftrag, den Informationsauftrag und den Unterhaltungsauftrag, und auch Sportübertragungen muss es geben. Beim Sport kann man darüber diskutieren – ich gebe es zu, ich bin kein besonderer Sportschauer (Abg. Meinl-Reisinger: Nicht einmal „Fit mit Philipp“ geschaut?) –, da kommt schon einiges. Ich kann Ihnen aber mit Sicherheit sagen, wo es keine Objektivität gibt, nämlich beim Informationsauftrag. Der ORF kommt seinem Informationsauftrag in keiner Weise nach, und zwar in keiner Weise! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Der Österreichische Rundfunk, der öffentlich-rechtliche Sender sollte die Breite der Gesellschaft repräsentieren, und er ist, bitte schön, durch das ORF-Gesetz ja auch gesetzlich dazu verpflichtet. Es gibt natürlich den Bildungsauftrag, den Informationsauftrag und den Unterhaltungsauftrag, und auch Sportübertragungen muss es geben. Beim Sport kann man darüber diskutieren – ich gebe es zu, ich bin kein besonderer Sportschauer (Abg. Meinl-Reisinger: Nicht einmal „Fit mit Philipp“ geschaut?) –, da kommt schon einiges. Ich kann Ihnen aber mit Sicherheit sagen, wo es keine Objektivität gibt, nämlich beim Informationsauftrag. Der ORF kommt seinem Informationsauftrag in keiner Weise nach, und zwar in keiner Weise! (Beifall bei der FPÖ.)
Ruf bei der ÖVP: „Irgendwelche“! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.
Was haben wir vor wenigen Tagen erlebt? – Da musste der Sportvorturner gehen, weil er mit dem ehemaligen Vizekanzler irgendwelche SMS geschrieben hat. (Ruf bei der ÖVP: „Irgendwelche“! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.) – Schön, dass Sie lachen, aber ich weiß nicht, ob Sie so weiterlachen, denn wenn es um politische Einflussnahme geht, dann möchte ich mit Ihnen einen Kurzausflug nach Sankt Pölten machen: Dort hat es ORF-Landesdirektor Robert
Abg. Eßl: Was ist mit Norbert Steger? Da hat es einen Norbert Steger auch einmal gegeben beim ORF!
Ziegler gegeben (Abg. Eßl: Was ist mit Norbert Steger? Da hat es einen Norbert Steger auch einmal gegeben beim ORF!) – Sie brauchen nicht nervös zu sein, horchen Sie einfach zu! –, und diesem Robert Ziegler wurden eine Verletzung des Redaktionsstatuts, Verletzungen der Programmrichtlinien, Verstöße gegen die Complianceregelungen und Verstöße gegen das ORF-Gesetz zur Last gelegt. Dann hat man eine ORF-interne Kommission beauftragt. (Abg. Kugler: Nein!) – Doch, das hat man gemacht, Frau Kollegin Kugler, wirklich, Sie können es sogar nachlesen, glauben Sie mir das! – Man hat dort mehr als 50 Mitarbeiter befragt. Wissen Sie, was mit dem Ergebnis passiert ist? – Das hält man derzeit noch ein bisschen unter Verschluss. Und der Herr Generaldirektor behauptet dann, der ORF sei jetzt so transparent wie nur irgendwas, nur weil man jetzt ein paar Gehälter veröffentlicht hat – und sagt selber: Na man wird schauen, ob das überhaupt veröffentlicht wird!
Abg. Kugler: Nein!
Ziegler gegeben (Abg. Eßl: Was ist mit Norbert Steger? Da hat es einen Norbert Steger auch einmal gegeben beim ORF!) – Sie brauchen nicht nervös zu sein, horchen Sie einfach zu! –, und diesem Robert Ziegler wurden eine Verletzung des Redaktionsstatuts, Verletzungen der Programmrichtlinien, Verstöße gegen die Complianceregelungen und Verstöße gegen das ORF-Gesetz zur Last gelegt. Dann hat man eine ORF-interne Kommission beauftragt. (Abg. Kugler: Nein!) – Doch, das hat man gemacht, Frau Kollegin Kugler, wirklich, Sie können es sogar nachlesen, glauben Sie mir das! – Man hat dort mehr als 50 Mitarbeiter befragt. Wissen Sie, was mit dem Ergebnis passiert ist? – Das hält man derzeit noch ein bisschen unter Verschluss. Und der Herr Generaldirektor behauptet dann, der ORF sei jetzt so transparent wie nur irgendwas, nur weil man jetzt ein paar Gehälter veröffentlicht hat – und sagt selber: Na man wird schauen, ob das überhaupt veröffentlicht wird!
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Eßl: ... Steger?
Das ist der Transparenzanspruch des Generaldirektors des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wo mutmaßlich politische Einflussnahme erfolgt ist. Die Kommission hat offensichtlich ein Ergebnis, das der ÖVP und dem Herrn Weißmann nicht in den Kram passt, und das wird dann nicht veröffentlicht?! Also das sucht ja seinesgleichen! (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Eßl: ... Steger?) – Horchen Sie lieber zu, Sie sind ja nicht aus Niederösterreich!
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Ihr macht es ganz genau so!
Das ist der ORF und für diesen ORF müssen alle Bürger bezahlen, damit solche Leute mit dem politischen Einfluss in Ihrem ORF-System geschützt werden, meine Damen und Herren. Das ist ein Fall, der die Österreichische Volkspartei betrifft. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Ihr macht es ganz genau so!)
Abg. Eßl: Der Steger hat das gemacht!
Dann kommen wir jetzt noch weiter zu den Grünen. (Abg. Eßl: Der Steger hat das gemacht!) – Seien Sie nicht so nervös, wir kommen eh schon zu den Grünen. Ich kann schon noch etwas zur ÖVP sagen, wenn Sie es unbedingt wollen, mache ich das gerne, aber jetzt sind wir einmal bei den Grünen. (Abg. Egger: Es wird nicht besser! Zur FPÖ!) – Ich glaube, es ist sehr gut, Herr Kollege Egger, das ist nämlich genau die Problematik. Sie setzen sich her und sagen: „Es wird nicht besser!“ – Nein, es wird nicht besser, solange diese Österreichische Volkspartei ihren politischen Einfluss beim öffentlich-rechtlichen Sender nicht zurückschraubt. Da haben Sie recht, da wird es nicht besser, ganz im Gegenteil, es wird noch schlimmer! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Egger: Es wird nicht besser! Zur FPÖ!
Dann kommen wir jetzt noch weiter zu den Grünen. (Abg. Eßl: Der Steger hat das gemacht!) – Seien Sie nicht so nervös, wir kommen eh schon zu den Grünen. Ich kann schon noch etwas zur ÖVP sagen, wenn Sie es unbedingt wollen, mache ich das gerne, aber jetzt sind wir einmal bei den Grünen. (Abg. Egger: Es wird nicht besser! Zur FPÖ!) – Ich glaube, es ist sehr gut, Herr Kollege Egger, das ist nämlich genau die Problematik. Sie setzen sich her und sagen: „Es wird nicht besser!“ – Nein, es wird nicht besser, solange diese Österreichische Volkspartei ihren politischen Einfluss beim öffentlich-rechtlichen Sender nicht zurückschraubt. Da haben Sie recht, da wird es nicht besser, ganz im Gegenteil, es wird noch schlimmer! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Dann kommen wir jetzt noch weiter zu den Grünen. (Abg. Eßl: Der Steger hat das gemacht!) – Seien Sie nicht so nervös, wir kommen eh schon zu den Grünen. Ich kann schon noch etwas zur ÖVP sagen, wenn Sie es unbedingt wollen, mache ich das gerne, aber jetzt sind wir einmal bei den Grünen. (Abg. Egger: Es wird nicht besser! Zur FPÖ!) – Ich glaube, es ist sehr gut, Herr Kollege Egger, das ist nämlich genau die Problematik. Sie setzen sich her und sagen: „Es wird nicht besser!“ – Nein, es wird nicht besser, solange diese Österreichische Volkspartei ihren politischen Einfluss beim öffentlich-rechtlichen Sender nicht zurückschraubt. Da haben Sie recht, da wird es nicht besser, ganz im Gegenteil, es wird noch schlimmer! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Meinl-Reisinger: Dann ist genau das Gleiche in Blau, Entschuldigung!
Wir brauchen uns ja nur die Berichterstattung der letzten fünf Jahre anzuschauen: Während der Coronazeit hat der ORF willfährig der Regierung die Mauer gemacht und all das berichtet, was sie gerne gehabt hat. Es hat überhaupt keinen Diskurs gegeben, es hat eine Einheitsmeinung gegeben. Das ist der ORF, wenn er unter dem Einfluss der Österreichischen Volkspartei steht. Herr Egger, Sie haben recht, da wird es nicht besser, aber ich sage Ihnen, es wird besser werden. Spätestens im September ist dieses Schauerspiel und dieses Trauerspiel, das Sie hier abziehen, vorbei. (Abg. Meinl-Reisinger: Dann ist genau das Gleiche in Blau, Entschuldigung!) Herr Egger, dann werden wir schauen, ob Sie dann noch vorne sitzen und blöd reinschreien können. (Beifall bei der FPÖ.) Es wird sich dann zeigen, ob die Wähler Sie tatsächlich noch einmal hier hereinwählen wollen und
Beifall bei der FPÖ.
Wir brauchen uns ja nur die Berichterstattung der letzten fünf Jahre anzuschauen: Während der Coronazeit hat der ORF willfährig der Regierung die Mauer gemacht und all das berichtet, was sie gerne gehabt hat. Es hat überhaupt keinen Diskurs gegeben, es hat eine Einheitsmeinung gegeben. Das ist der ORF, wenn er unter dem Einfluss der Österreichischen Volkspartei steht. Herr Egger, Sie haben recht, da wird es nicht besser, aber ich sage Ihnen, es wird besser werden. Spätestens im September ist dieses Schauerspiel und dieses Trauerspiel, das Sie hier abziehen, vorbei. (Abg. Meinl-Reisinger: Dann ist genau das Gleiche in Blau, Entschuldigung!) Herr Egger, dann werden wir schauen, ob Sie dann noch vorne sitzen und blöd reinschreien können. (Beifall bei der FPÖ.) Es wird sich dann zeigen, ob die Wähler Sie tatsächlich noch einmal hier hereinwählen wollen und
Abg. Egger: Sie brauchen ja nicht so nervös sein!
ob die Wähler das noch haben wollen. (Abg. Egger: Sie brauchen ja nicht so nervös sein!)
Abg. Egger: Sie brauchen ja nicht nervös sein!
Ich sage Ihnen nämlich eines (Abg. Egger: Sie brauchen ja nicht nervös sein!), gerade was diese ORF-Gebühr betrifft – Sie sollten doch mit uns stimmen, wenn Sie ein bisschen nachdenken würden –: Wissen Sie, was rauskommt, wenn dieser ORF-Beitrag ungültig ist? – Dann muss der ORF ihn zurückbezahlen an alle, die ihn schon bezahlt haben. Das aber verursacht eine ganz, ganz große Finanzlücke – denn wir sind schon im zweiten Quartal, das erste Quartal ist dann schon weg. Sie würden sich selber und Ihrer etwas unglücklichen Ministerin Raab einen Gefallen tun, wenn Sie mit uns dafürstimmen würden, diese ORF-Beiträge jetzt abzuschaffen, denn dann kann es nämlich nicht passieren, dass diese Bescheide aufgehoben werden, so sie einmal kommen werden.
Abg. Egger: Das Licht blinkt schon!
Irgendwann nämlich wird die OBS sich nicht mehr schrauben können (Abg. Egger: Das Licht blinkt schon!), irgendwann wird die OBS tatsächlich Bescheide ausschicken müssen (Abg. Strasser: ... 20 Minuten geredet! Roter Faden? Verloren!), und dann wird es die Einsprüche geben. Dann, das sage ich Ihnen schon heute, wird das ein langes Trauerspiel werden, und was wird am Ende des Tages rauskommen? (Abg. Strasser: 20 Minuten!) – Sie werden es ohnehin aus dem Budget bezahlen müssen.
Abg. Strasser: ... 20 Minuten geredet! Roter Faden? Verloren!
Irgendwann nämlich wird die OBS sich nicht mehr schrauben können (Abg. Egger: Das Licht blinkt schon!), irgendwann wird die OBS tatsächlich Bescheide ausschicken müssen (Abg. Strasser: ... 20 Minuten geredet! Roter Faden? Verloren!), und dann wird es die Einsprüche geben. Dann, das sage ich Ihnen schon heute, wird das ein langes Trauerspiel werden, und was wird am Ende des Tages rauskommen? (Abg. Strasser: 20 Minuten!) – Sie werden es ohnehin aus dem Budget bezahlen müssen.
Abg. Strasser: 20 Minuten!
Irgendwann nämlich wird die OBS sich nicht mehr schrauben können (Abg. Egger: Das Licht blinkt schon!), irgendwann wird die OBS tatsächlich Bescheide ausschicken müssen (Abg. Strasser: ... 20 Minuten geredet! Roter Faden? Verloren!), und dann wird es die Einsprüche geben. Dann, das sage ich Ihnen schon heute, wird das ein langes Trauerspiel werden, und was wird am Ende des Tages rauskommen? (Abg. Strasser: 20 Minuten!) – Sie werden es ohnehin aus dem Budget bezahlen müssen.
Abg. Steinacker: 20 Minuten!
Das haben also Sie verursacht, das haben Sie zu verantworten, wenn ein Unternehmen wie der Österreichische Rundfunk (Abg. Steinacker: 20 Minuten!) am Ende des Tages ein riesengroßes Finanzloch hat. Das sind pro Quartal circa 200 Millionen Euro. Ich würde sagen, das erste Quartal ist um. Überlegen Sie, Herr Egger, ob es nicht klug wäre, im Sinne Ihrer Ministerin hier zuzustimmen (Beifall bei der FPÖ – die Abgeordneten Egger und Steinacker: Redezeit! Redezeit!) und heute unserem Antrag die Mehrheit zu geben (Abg. Strasser: Ihre Fraktion hat den roten Faden verloren!), damit diese Haushaltsabgabe abgeschafft wird, denn eines verspreche ich Ihnen: Spätestens unter einem Volkskanzler Herbert Kickl (Abg. Steinacker: Was ist ein Volkskanzler? Ich kenne nur einen Bundeskanzler! – Ruf:
Beifall bei der FPÖ – die Abgeordneten Egger und Steinacker: Redezeit! Redezeit!
Das haben also Sie verursacht, das haben Sie zu verantworten, wenn ein Unternehmen wie der Österreichische Rundfunk (Abg. Steinacker: 20 Minuten!) am Ende des Tages ein riesengroßes Finanzloch hat. Das sind pro Quartal circa 200 Millionen Euro. Ich würde sagen, das erste Quartal ist um. Überlegen Sie, Herr Egger, ob es nicht klug wäre, im Sinne Ihrer Ministerin hier zuzustimmen (Beifall bei der FPÖ – die Abgeordneten Egger und Steinacker: Redezeit! Redezeit!) und heute unserem Antrag die Mehrheit zu geben (Abg. Strasser: Ihre Fraktion hat den roten Faden verloren!), damit diese Haushaltsabgabe abgeschafft wird, denn eines verspreche ich Ihnen: Spätestens unter einem Volkskanzler Herbert Kickl (Abg. Steinacker: Was ist ein Volkskanzler? Ich kenne nur einen Bundeskanzler! – Ruf:
Abg. Strasser: Ihre Fraktion hat den roten Faden verloren!
Das haben also Sie verursacht, das haben Sie zu verantworten, wenn ein Unternehmen wie der Österreichische Rundfunk (Abg. Steinacker: 20 Minuten!) am Ende des Tages ein riesengroßes Finanzloch hat. Das sind pro Quartal circa 200 Millionen Euro. Ich würde sagen, das erste Quartal ist um. Überlegen Sie, Herr Egger, ob es nicht klug wäre, im Sinne Ihrer Ministerin hier zuzustimmen (Beifall bei der FPÖ – die Abgeordneten Egger und Steinacker: Redezeit! Redezeit!) und heute unserem Antrag die Mehrheit zu geben (Abg. Strasser: Ihre Fraktion hat den roten Faden verloren!), damit diese Haushaltsabgabe abgeschafft wird, denn eines verspreche ich Ihnen: Spätestens unter einem Volkskanzler Herbert Kickl (Abg. Steinacker: Was ist ein Volkskanzler? Ich kenne nur einen Bundeskanzler! – Ruf:
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: So was! ...!
Abgeordnete Dr. Dagmar Belakowitsch (fortsetzend): - - offengelegt. – Das war mein Schlusswort. Danke, Herr Präsident. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: So was! ...!)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Martin Graf: Das ist eine echte Karriereleiter! – Abg. Schnedlitz: Bravo! Neuer Posten! – Abg. Martin Graf: Das ist eine echte Karriereleiter, kurz vor der Abwahl, wenn man den Posten kriegt!
Staatssekretärin im Bundeskanzleramt Claudia Plakolm: Herr Präsident! Geschätzte Abgeordnete zum Nationalrat! Sehr geehrte Zuseherinnen und Zuseher! Liebe Zuseherinnen und Zuseher via Livestream! Ich möchte Ihnen zunächst für die Zustimmung zur Änderung des Bundesministeriengesetzes danken. Ich freue mich sehr, dass ich mit 1. Mai dann auch offiziell die Agenden der Digitalisierung übernehmen darf, sofern natürlich auch der Bundesrat dem zustimmt. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Martin Graf: Das ist eine echte Karriereleiter! – Abg. Schnedlitz: Bravo! Neuer Posten! – Abg. Martin Graf: Das ist eine echte Karriereleiter, kurz vor der Abwahl, wenn man den Posten kriegt!)
Abg. Leichtfried: Du bist nicht die Volkspartei ...! – Ruf bei der SPÖ: ... die Regierung!
Bevor wir inhaltlich über die Ausgestaltung des ORF-Gesetzes und über die Finanzierung sprechen, möchte ich schon auch die Grundsatzfrage stellen: Wollen wir einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk? – Für uns als Volkspartei und natürlich auch als Bundesregierung ist es klar (Abg. Leichtfried: Du bist nicht die Volkspartei ...! – Ruf bei der SPÖ: ... die Regierung!): Wir bekennen uns zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Alle anderen EU-Staaten haben ebenso einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, und insbesondere in Zeiten von Fakenews und versuchter ausländischer Einflussnahme – oder vielleicht sogar tatsächlicher ausländischer Einflussnahme, wenn wir die Verbindungen von Egisto Ott zur FPÖ genauer betrachten – ist solch ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk für eine funktionierende Demokratie notwendig.
Abg. Amesbauer: Blödsinn!
Eines gehört auch gesagt: Die Kritik der FPÖ, die sie in diesem Antrag schriftlich liefert, richtet sich ja nicht nur gegen den ORF selbst, sondern insbesondere gegen die gesamte Medienlandschaft in Österreich (Abg. Amesbauer: Blödsinn!), also gegen jede Art von Medium, das nicht von der FPÖ betrieben wird. (Abg. Amesbauer: Blödsinn! – Abg. Kaniak: Sendet der ORF das, oder was?)
Abg. Amesbauer: Blödsinn! – Abg. Kaniak: Sendet der ORF das, oder was?
Eines gehört auch gesagt: Die Kritik der FPÖ, die sie in diesem Antrag schriftlich liefert, richtet sich ja nicht nur gegen den ORF selbst, sondern insbesondere gegen die gesamte Medienlandschaft in Österreich (Abg. Amesbauer: Blödsinn!), also gegen jede Art von Medium, das nicht von der FPÖ betrieben wird. (Abg. Amesbauer: Blödsinn! – Abg. Kaniak: Sendet der ORF das, oder was?)
Abg. Belakowitsch: Kriegt mehr Geld! – Abg. Amesbauer: 18 Prozent plus!
Abschließend möchte ich ein weiteres Mal zusammenfassen, weil die FPÖ hier sehr viele falsche Nachrichten verbreitet: Durch die neue Finanzierung des ORF werden 3,2 Millionen Haushalte weniger an ORF-Beitrag zahlen. Diese neue Finanzierung ist durch ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes notwendig geworden, und der ORF muss bei sich selbst den Sparstift ansetzen (Abg. Belakowitsch: Kriegt mehr Geld! – Abg. Amesbauer: 18 Prozent plus!) – und nicht zulasten der Zuseherinnen und Zuseher. Der ORF wird schlanker, sparsamer und transparenter. Ich denke, das kann nur in unser aller Interesse liegen, dass wir in einer Demokratie einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk genau unter die Lupe nehmen, aber natürlich auch beibehalten – im Sinne des Funktionierens einer Demokratie. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP. – Ruf bei der FPÖ: Eine super ausführliche Stellungnahme!)
Beifall bei der ÖVP. – Ruf bei der FPÖ: Eine super ausführliche Stellungnahme!
Abschließend möchte ich ein weiteres Mal zusammenfassen, weil die FPÖ hier sehr viele falsche Nachrichten verbreitet: Durch die neue Finanzierung des ORF werden 3,2 Millionen Haushalte weniger an ORF-Beitrag zahlen. Diese neue Finanzierung ist durch ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes notwendig geworden, und der ORF muss bei sich selbst den Sparstift ansetzen (Abg. Belakowitsch: Kriegt mehr Geld! – Abg. Amesbauer: 18 Prozent plus!) – und nicht zulasten der Zuseherinnen und Zuseher. Der ORF wird schlanker, sparsamer und transparenter. Ich denke, das kann nur in unser aller Interesse liegen, dass wir in einer Demokratie einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk genau unter die Lupe nehmen, aber natürlich auch beibehalten – im Sinne des Funktionierens einer Demokratie. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP. – Ruf bei der FPÖ: Eine super ausführliche Stellungnahme!)
Abg. Egger: Das ist ein Dringlicher Antrag!
Abgeordneter Mag. Hannes Amesbauer, BA (FPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Geschätzte Damen und Herren! Diese Ausführungen von Frau Staatssekretärin Plakolm lassen einen fassungslos zurück. Sie hat nicht verstanden, worum es geht. Sie hat behauptet, die Dringliche Anfrage der FPÖ richtet sich gegen die gesamte Medienlandschaft. (Abg. Egger: Das ist ein Dringlicher Antrag!) Die ORF-Haushaltsabgabe betrifft aber logischerweise nur den ORF, das hat also mit den anderen Medien nichts zu tun. Im Gegenteil, die anderen Medien erfahren dadurch einen eklatanten Wettbewerbsnachteil. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter Mag. Hannes Amesbauer, BA (FPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Geschätzte Damen und Herren! Diese Ausführungen von Frau Staatssekretärin Plakolm lassen einen fassungslos zurück. Sie hat nicht verstanden, worum es geht. Sie hat behauptet, die Dringliche Anfrage der FPÖ richtet sich gegen die gesamte Medienlandschaft. (Abg. Egger: Das ist ein Dringlicher Antrag!) Die ORF-Haushaltsabgabe betrifft aber logischerweise nur den ORF, das hat also mit den anderen Medien nichts zu tun. Im Gegenteil, die anderen Medien erfahren dadurch einen eklatanten Wettbewerbsnachteil. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Das würde den ORF aufgrund Ihres Gesetzespfusches hier in schwere wirtschaftliche Turbulenzen bringen. Eine Zwangsgebühr in dieser Form, meine Damen und Herren, für einen Sender ist ein Anachronismus, den es in vielen Ländern nicht mehr gibt, und das hat auch in Österreich endlich ein Ende zu finden. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Also das kann es ja wirklich nicht sein – und dass es dann zu den ohnehin exorbitant hohen Gehältern auch noch Zusatzeinkommen gibt! Es ist den Menschen nicht erklärbar, dass manche am Küniglberg Jahresgehälter beziehen, womit andere ein Jahrzehnt lang – zehn Jahre lang! – auskommen müssen. Das kann es ja nicht sein, meine sehr geehrten Damen und Herren! Das zeigt uns, dass es eine Totalreform in Richtung eines verschlankten Grundfunks ohne jegliche Zwangssteuern und Zwangsgebühren in diesem Land geben muss. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Meinl-Reisinger: Also ein besonderer Experte ist der ja nicht gerade!
Jetzt komme ich noch zur politischen Schlagseite des ORF, denn von Objektivität sind wir da meilenweit entfernt. Man hat manchmal das Gefühl, der ORF tritt als Partei bei der Nationalratswahl an, vornehmlich gegen die FPÖ. Das zeigt auch das aufgeregte Schreiben dieses ORF-Redakteursrates, mit dem bei der Bundesregierung gegen den von uns entsandten Stiftungsrat Peter Westenthaler protestiert wurde. (Abg. Meinl-Reisinger: Also ein besonderer Experte ist der ja nicht gerade!) Wo kommen wir denn da hin, wenn sich Redakteure die eigenen
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Da habt ihr aber keine Leut’ mehr!
Aufsichtsräte aussuchen wollen und ihnen gleich auch noch den Mund verbieten wollen! (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Da habt ihr aber keine Leut’ mehr!)
Abg. Maurer: Ja! – Abg. Meinl-Reisinger: Ja, aber die Gedanken sind frei!
Man erinnere sich an all die politischen Aktivisten, die im ORF als Experten getarnt auftreten, sogenannte Rechtsextremismusexperten, was immer das auch sein soll. Eine Frau Julia Ebner, die übrigens zahlreiche Preise von SPÖ und ÖVP erhalten hat, denkt auf Sendung über ein Verbot der Kandidatur von Herbert Kickl nach. (Abg. Maurer: Ja! – Abg. Meinl-Reisinger: Ja, aber die Gedanken sind frei!) So weit haben wir es also gebracht, und das wird nicht einmal gescheit kommentiert und relativiert. (Abg. Meinl-Reisinger: Die Gedanken sind frei!) – Die Gedanken sind frei! (Heiterkeit des Abg. Wurm.) Das sind die liberalen Gedanken der NEOS (Abg. Meinl-Reisinger: Wollt ihr jemandem den Mund verbieten, oder was? – Zwischenruf der Abg. Maurer): Ein Mann namens Herbert Kickl, der in allen Umfragen führt, der den Weg zur Volkskanzlerschaft bestreitet, soll von Ihren linken Freunden, Frau Meinl-Reisinger, verboten werden?! Ja, SOS Demokratie! Weit haben wir es gebracht! (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Maurer. – Abg. Meinl-Reisinger: Ansonsten muss alles immer gesagt werden dürfen, aber das, das haltets nicht aus!)
Abg. Meinl-Reisinger: Die Gedanken sind frei!
Man erinnere sich an all die politischen Aktivisten, die im ORF als Experten getarnt auftreten, sogenannte Rechtsextremismusexperten, was immer das auch sein soll. Eine Frau Julia Ebner, die übrigens zahlreiche Preise von SPÖ und ÖVP erhalten hat, denkt auf Sendung über ein Verbot der Kandidatur von Herbert Kickl nach. (Abg. Maurer: Ja! – Abg. Meinl-Reisinger: Ja, aber die Gedanken sind frei!) So weit haben wir es also gebracht, und das wird nicht einmal gescheit kommentiert und relativiert. (Abg. Meinl-Reisinger: Die Gedanken sind frei!) – Die Gedanken sind frei! (Heiterkeit des Abg. Wurm.) Das sind die liberalen Gedanken der NEOS (Abg. Meinl-Reisinger: Wollt ihr jemandem den Mund verbieten, oder was? – Zwischenruf der Abg. Maurer): Ein Mann namens Herbert Kickl, der in allen Umfragen führt, der den Weg zur Volkskanzlerschaft bestreitet, soll von Ihren linken Freunden, Frau Meinl-Reisinger, verboten werden?! Ja, SOS Demokratie! Weit haben wir es gebracht! (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Maurer. – Abg. Meinl-Reisinger: Ansonsten muss alles immer gesagt werden dürfen, aber das, das haltets nicht aus!)
Heiterkeit des Abg. Wurm.
Man erinnere sich an all die politischen Aktivisten, die im ORF als Experten getarnt auftreten, sogenannte Rechtsextremismusexperten, was immer das auch sein soll. Eine Frau Julia Ebner, die übrigens zahlreiche Preise von SPÖ und ÖVP erhalten hat, denkt auf Sendung über ein Verbot der Kandidatur von Herbert Kickl nach. (Abg. Maurer: Ja! – Abg. Meinl-Reisinger: Ja, aber die Gedanken sind frei!) So weit haben wir es also gebracht, und das wird nicht einmal gescheit kommentiert und relativiert. (Abg. Meinl-Reisinger: Die Gedanken sind frei!) – Die Gedanken sind frei! (Heiterkeit des Abg. Wurm.) Das sind die liberalen Gedanken der NEOS (Abg. Meinl-Reisinger: Wollt ihr jemandem den Mund verbieten, oder was? – Zwischenruf der Abg. Maurer): Ein Mann namens Herbert Kickl, der in allen Umfragen führt, der den Weg zur Volkskanzlerschaft bestreitet, soll von Ihren linken Freunden, Frau Meinl-Reisinger, verboten werden?! Ja, SOS Demokratie! Weit haben wir es gebracht! (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Maurer. – Abg. Meinl-Reisinger: Ansonsten muss alles immer gesagt werden dürfen, aber das, das haltets nicht aus!)
Abg. Meinl-Reisinger: Wollt ihr jemandem den Mund verbieten, oder was? – Zwischenruf der Abg. Maurer
Man erinnere sich an all die politischen Aktivisten, die im ORF als Experten getarnt auftreten, sogenannte Rechtsextremismusexperten, was immer das auch sein soll. Eine Frau Julia Ebner, die übrigens zahlreiche Preise von SPÖ und ÖVP erhalten hat, denkt auf Sendung über ein Verbot der Kandidatur von Herbert Kickl nach. (Abg. Maurer: Ja! – Abg. Meinl-Reisinger: Ja, aber die Gedanken sind frei!) So weit haben wir es also gebracht, und das wird nicht einmal gescheit kommentiert und relativiert. (Abg. Meinl-Reisinger: Die Gedanken sind frei!) – Die Gedanken sind frei! (Heiterkeit des Abg. Wurm.) Das sind die liberalen Gedanken der NEOS (Abg. Meinl-Reisinger: Wollt ihr jemandem den Mund verbieten, oder was? – Zwischenruf der Abg. Maurer): Ein Mann namens Herbert Kickl, der in allen Umfragen führt, der den Weg zur Volkskanzlerschaft bestreitet, soll von Ihren linken Freunden, Frau Meinl-Reisinger, verboten werden?! Ja, SOS Demokratie! Weit haben wir es gebracht! (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Maurer. – Abg. Meinl-Reisinger: Ansonsten muss alles immer gesagt werden dürfen, aber das, das haltets nicht aus!)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Maurer. – Abg. Meinl-Reisinger: Ansonsten muss alles immer gesagt werden dürfen, aber das, das haltets nicht aus!
Man erinnere sich an all die politischen Aktivisten, die im ORF als Experten getarnt auftreten, sogenannte Rechtsextremismusexperten, was immer das auch sein soll. Eine Frau Julia Ebner, die übrigens zahlreiche Preise von SPÖ und ÖVP erhalten hat, denkt auf Sendung über ein Verbot der Kandidatur von Herbert Kickl nach. (Abg. Maurer: Ja! – Abg. Meinl-Reisinger: Ja, aber die Gedanken sind frei!) So weit haben wir es also gebracht, und das wird nicht einmal gescheit kommentiert und relativiert. (Abg. Meinl-Reisinger: Die Gedanken sind frei!) – Die Gedanken sind frei! (Heiterkeit des Abg. Wurm.) Das sind die liberalen Gedanken der NEOS (Abg. Meinl-Reisinger: Wollt ihr jemandem den Mund verbieten, oder was? – Zwischenruf der Abg. Maurer): Ein Mann namens Herbert Kickl, der in allen Umfragen führt, der den Weg zur Volkskanzlerschaft bestreitet, soll von Ihren linken Freunden, Frau Meinl-Reisinger, verboten werden?! Ja, SOS Demokratie! Weit haben wir es gebracht! (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Maurer. – Abg. Meinl-Reisinger: Ansonsten muss alles immer gesagt werden dürfen, aber das, das haltets nicht aus!)
Beifall bei der FPÖ. –Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.
Als Bürger getarnte ehemalige Landtags- und Nationalratsabgeordnete der SPÖ erklären es im ORF als Bürgerpflicht, gegen Rechts zu demonstrieren – gar nicht gegen rechtsextrem, gegen Rechts! Stellen wir uns das einmal vor: Was bedeutet das in einer Demokratie, eine Demokratie ohne Rechts, wenn wir das schon so schubladisieren wollen? – Na nur Links und Grün ist zu wenig für eine Demokratie, meine sehr geehrten Damen und Herren! (Beifall bei der FPÖ. –Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.)
Abg. Meinl-Reisinger: Traut euch halt diskutieren!
Eine Anmerkung noch dazu: Natürlich darf jeder im ORF auftreten und seine Meinung sagen (Abg. Meinl-Reisinger: Traut euch halt diskutieren!), aber bei solchen Experten, mit einer einschlägigen politischen Vergangenheit oder Schlagseite, muss das auch klar ausgewiesen werden, damit sich die Konsumenten auch ein Bild darüber machen können, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Eine Anmerkung noch dazu: Natürlich darf jeder im ORF auftreten und seine Meinung sagen (Abg. Meinl-Reisinger: Traut euch halt diskutieren!), aber bei solchen Experten, mit einer einschlägigen politischen Vergangenheit oder Schlagseite, muss das auch klar ausgewiesen werden, damit sich die Konsumenten auch ein Bild darüber machen können, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Heiterkeit des Abg. Wurm.
Mir hat vor wenigen Tagen ein Bürger geschrieben. Er versteht überhaupt nicht, warum er jetzt diese Haushaltsabgabe zahlen muss, denn bei dem Programm, das da teilweise geboten wird, hat er eigentlich geglaubt, dass das mit der Müllgebühr abgedeckt ist. (Heiterkeit des Abg. Wurm.) Das sind nicht meine Worte. Ich zitiere aus einer E-Mail eines Bürgers. Die Menschen verstehen diese Belastungslawine nicht, meine Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Schatz.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Schatz.
Mir hat vor wenigen Tagen ein Bürger geschrieben. Er versteht überhaupt nicht, warum er jetzt diese Haushaltsabgabe zahlen muss, denn bei dem Programm, das da teilweise geboten wird, hat er eigentlich geglaubt, dass das mit der Müllgebühr abgedeckt ist. (Heiterkeit des Abg. Wurm.) Das sind nicht meine Worte. Ich zitiere aus einer E-Mail eines Bürgers. Die Menschen verstehen diese Belastungslawine nicht, meine Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Schatz.)
Zwischenruf der Abg. Schatz.
Abschließend: Totalreform des ORF in Richtung eines verschlankten Grundfunks ohne jegliche Zwangssteuern und Zwangsgebühren, das sind wir den Menschen schuldig. (Zwischenruf der Abg. Schatz.)
Abg. Maurer: Ist immer super, wenn die Politik die Qualität bewertet!
Klarstellung ganz zum Schluss: Es gibt engagierte, gute Mitarbeiter, aber die werden an der kurzen Leine gehalten. Es gibt gute, qualitätsvolle Formate, aber es gibt auch viel, das dieses Prädikat nicht verdient, und da gehört aufgeräumt. (Abg. Maurer: Ist immer super, wenn die Politik die Qualität bewertet!)
Beifall bei der FPÖ sowie Bravoruf des Abg. Wurm. – Abg. Meinl-Reisinger: Das habt ihr aber bewiesen, dass ihr für ...!
Mit einem Volkskanzler Kickl, meine sehr geehrten Damen und Herren, werden wir diese Zwangsgebühr, diese Zwangssteuer abschaffen und für ordentliche Zustände am Küniglberg sorgen. (Beifall bei der FPÖ sowie Bravoruf des Abg. Wurm. – Abg. Meinl-Reisinger: Das habt ihr aber bewiesen, dass ihr für ...!)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Belakowitsch: ..., aber nicht jeder Mindestrentner bezieht Ausgleichszulage!
Ich berichtige tatsächlich: Es heißt erstens Ausgleichszulagenbezieher, -bezieherinnen und sie zahlen selbstverständlich keine Haushaltsabgabe. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Belakowitsch: ..., aber nicht jeder Mindestrentner bezieht Ausgleichszulage!)
Beifall bei ÖVP und NEOS sowie bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen.
Abgeordneter Mag. (FH) Kurt Egger (ÖVP): Herr Präsident! Herr Bundesminister! Frau Staatssekretärin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseherinnen und Zuseher auf der Galerie und via Livestream! Ich möchte, bevor ich einsteige, ganz besonders eine Unternehmergruppe aus Gleisdorf sehr herzlich begrüßen. (Beifall bei ÖVP und NEOS sowie bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Martin Graf
Ich kann mich gut an einige Reden des Kollegen Hafenecker erinnern, der sich immer wieder über die Wiederholungen im ORF aufgeregt hat. Nach den Ausführungen meiner beiden freiheitlichen Kollegen muss ich aber sagen (Zwischenruf des Abg. Martin Graf), das sind nichts anderes als Wiederholungen über ihre Abneigung gegenüber dem ORF, also sogenannte blaue Sitcoms (Zwischenrufe der Abgeordneten Amesbauer und Martin Graf), allerdings mit ganz schlechten Schauspielern. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Sehr zaghafter Applaus! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Amesbauer und Martin Graf
Ich kann mich gut an einige Reden des Kollegen Hafenecker erinnern, der sich immer wieder über die Wiederholungen im ORF aufgeregt hat. Nach den Ausführungen meiner beiden freiheitlichen Kollegen muss ich aber sagen (Zwischenruf des Abg. Martin Graf), das sind nichts anderes als Wiederholungen über ihre Abneigung gegenüber dem ORF, also sogenannte blaue Sitcoms (Zwischenrufe der Abgeordneten Amesbauer und Martin Graf), allerdings mit ganz schlechten Schauspielern. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Sehr zaghafter Applaus! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Sehr zaghafter Applaus! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.
Ich kann mich gut an einige Reden des Kollegen Hafenecker erinnern, der sich immer wieder über die Wiederholungen im ORF aufgeregt hat. Nach den Ausführungen meiner beiden freiheitlichen Kollegen muss ich aber sagen (Zwischenruf des Abg. Martin Graf), das sind nichts anderes als Wiederholungen über ihre Abneigung gegenüber dem ORF, also sogenannte blaue Sitcoms (Zwischenrufe der Abgeordneten Amesbauer und Martin Graf), allerdings mit ganz schlechten Schauspielern. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Sehr zaghafter Applaus! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Heiterkeit des Abg. Wurm. – Zwischenruf des Abg. Martin Graf.
Die Freiheitlichen, und die sind heute den ganzen Tag schon sehr, sehr nervös, holt jetzt ihre eigene Selbstsicherheit ein. Der selbsternannte Volkskanzler Kickl wird immer nervöser. (Heiterkeit des Abg. Wurm. – Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Die Abgeordneten werden respektloser gegenüber jungen Frauen, anscheinend scheint auch der Druck dort durch diesen mutmaßlichen Spionagefall zuzunehmen. (Heiterkeit bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Wurm – erheitert –: Das war aber eine ganz ... schauspielerische Leistung! Eine schauspielerische Leistung ..., Herr Kollege!)
Heiterkeit bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Wurm – erheitert –: Das war aber eine ganz ... schauspielerische Leistung! Eine schauspielerische Leistung ..., Herr Kollege!
Die Freiheitlichen, und die sind heute den ganzen Tag schon sehr, sehr nervös, holt jetzt ihre eigene Selbstsicherheit ein. Der selbsternannte Volkskanzler Kickl wird immer nervöser. (Heiterkeit des Abg. Wurm. – Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Die Abgeordneten werden respektloser gegenüber jungen Frauen, anscheinend scheint auch der Druck dort durch diesen mutmaßlichen Spionagefall zuzunehmen. (Heiterkeit bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Wurm – erheitert –: Das war aber eine ganz ... schauspielerische Leistung! Eine schauspielerische Leistung ..., Herr Kollege!)
Abg. Kickl: Ja, Sie haben die Coronapolitik von den beiden übernommen! Sie haben die Coronapolitik von Putin übernommen!
Meistens haben die Freiheitlichen ja Feindbilder, ob das Europa ist oder andere Dinge. Im Bereich der Medienpolitik gibt es Vorbilder: Putin, Orbán, deren Ziele in der Medienpolitik Sie anscheinend verfolgen. (Abg. Kickl: Ja, Sie haben die Coronapolitik von den beiden übernommen! Sie haben die Coronapolitik von Putin übernommen!)
Oh-Rufe bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Deimek.
Ich darf kurz in Erinnerung rufen, Herr selbsternannter Volkskanzler Kickl: Sie haben als Innenminister den sogenannten Maulkorberlass an die Landespolizeidirektionen herausgegeben, dass diese nicht mit den Medien kommunizieren sollen, außer dem, was sie unbedingt müssen. – Das ist freiheitliche Medienpolitik, wie Sie sich diese vorstellen. (Oh-Rufe bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Abg. Stefan: Geh, geh, geh! – weitere Zwischenrufe bei der FPÖ
Sie sind der Meister der Fakeschleuderei. Sie agieren in den Echokammern und im FPÖ-TV. Sie stimmen gegen die Medienvielfalt in diesem Lande, indem Sie die Qualitätsjournalismusförderung nicht unterstützen, indem Sie gegen die Digitalisierungsförderung stimmen (Abg. Stefan: Geh, geh, geh! – weitere Zwischenrufe bei der FPÖ), indem Sie gegen das Medientransparenzgesetz stimmen. Und wenn Sie Verantwortung tragen (Zwischenrufe bei der FPÖ), wie zwischen
Zwischenrufe bei der FPÖ
Sie sind der Meister der Fakeschleuderei. Sie agieren in den Echokammern und im FPÖ-TV. Sie stimmen gegen die Medienvielfalt in diesem Lande, indem Sie die Qualitätsjournalismusförderung nicht unterstützen, indem Sie gegen die Digitalisierungsförderung stimmen (Abg. Stefan: Geh, geh, geh! – weitere Zwischenrufe bei der FPÖ), indem Sie gegen das Medientransparenzgesetz stimmen. Und wenn Sie Verantwortung tragen (Zwischenrufe bei der FPÖ), wie zwischen
Zwischenrufe bei der FPÖ.
2018 und 2020 mit dem Stiftungsratsvorsitzenden Steger, dann tun Sie nichts, weil es Sie nicht interessiert hat. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Belakowitsch: Beantworten Sie’s! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.
Frau Belakowitsch, diese Fragen, die Sie heute gestellt haben, könnte Ihnen wahrscheinlich ganz einfach der ehemalige Stiftungsratsvorsitzende Steger beantworten. (Abg. Belakowitsch: Beantworten Sie’s! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Belakowitsch: ... Partei der Mitte! Wissen Sie, was in der Mitte ist?
Die blaue oder FPÖ-Sitcom gibt mir aber die Möglichkeit, unseren Standpunkt im Bereich der Medienpolitik als Partei der Mitte darzulegen. (Abg. Belakowitsch: ... Partei der Mitte! Wissen Sie, was in der Mitte ist?) Wir stehen für Pluralismus. Wir stehen für unabhängigen Journalismus. (Abg. Wurm: Ah!) Wir stehen für die Medien- und Pressefreiheit und wir stehen dafür, dass wir die Medienhäuser hinsichtlich Innovation und Entwicklung unterstützen. Uns ist es wichtig, dass es einen starken öffentlichen Rundfunk gibt, aber auch starke private Medienhäuser. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Stefan: Zahlen, zahlen, zahlen!)
Abg. Wurm: Ah!
Die blaue oder FPÖ-Sitcom gibt mir aber die Möglichkeit, unseren Standpunkt im Bereich der Medienpolitik als Partei der Mitte darzulegen. (Abg. Belakowitsch: ... Partei der Mitte! Wissen Sie, was in der Mitte ist?) Wir stehen für Pluralismus. Wir stehen für unabhängigen Journalismus. (Abg. Wurm: Ah!) Wir stehen für die Medien- und Pressefreiheit und wir stehen dafür, dass wir die Medienhäuser hinsichtlich Innovation und Entwicklung unterstützen. Uns ist es wichtig, dass es einen starken öffentlichen Rundfunk gibt, aber auch starke private Medienhäuser. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Stefan: Zahlen, zahlen, zahlen!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Stefan: Zahlen, zahlen, zahlen!
Die blaue oder FPÖ-Sitcom gibt mir aber die Möglichkeit, unseren Standpunkt im Bereich der Medienpolitik als Partei der Mitte darzulegen. (Abg. Belakowitsch: ... Partei der Mitte! Wissen Sie, was in der Mitte ist?) Wir stehen für Pluralismus. Wir stehen für unabhängigen Journalismus. (Abg. Wurm: Ah!) Wir stehen für die Medien- und Pressefreiheit und wir stehen dafür, dass wir die Medienhäuser hinsichtlich Innovation und Entwicklung unterstützen. Uns ist es wichtig, dass es einen starken öffentlichen Rundfunk gibt, aber auch starke private Medienhäuser. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Stefan: Zahlen, zahlen, zahlen!)
Abg. Belakowitsch: Sehr sorgfältig, ja!
Deswegen sind wir auch in der Umsetzung dieses VfGH-Erkenntnisses sehr sorgfältig vorgegangen. (Abg. Belakowitsch: Sehr sorgfältig, ja!) Wir sind dafür, dass der ORF zukunftsfit und digitaler wird, vielfältiger wird – von der Unterhaltung bis zur Kultur –, dass er schlanke und zeitgemäße Strukturen hat und – wie bereits von Staatssekretärin Plakolm ausgeführt – dass er für einen Großteil der Seherinnen und Seher in Zukunft günstiger sein wird und transparenter.
Abg. Lausch: Ah, das ist ein Problem, die Transparenz!
Transparenz ist in diesem Zusammenhang wichtig, aber die Transparenz darf nicht zur Neiddebatte führen. Dagegen wehren wir uns. (Abg. Lausch: Ah, das ist ein Problem, die Transparenz!) Ein kleiner Fun Fact dazwischen, weil das jetzt auch von meinen Vorrednern gefallen ist (Zwischenruf der Abg. Steger): Der Generaldirektor, der für 58 dieser 61 Verträge zuständig ist, wurde 2006 durch eine Allianz von Grünen, SPÖ und Freiheitlichen in seine Verantwortung gehoben. (He-Rufe bei der FPÖ.) Ich weiß nicht, wovon ihr redet. Kinder, ihr könnt euch wahrscheinlich nicht einmal mehr daran erinnern, wie bei vielen anderen Dingen
Zwischenruf der Abg. Steger
Transparenz ist in diesem Zusammenhang wichtig, aber die Transparenz darf nicht zur Neiddebatte führen. Dagegen wehren wir uns. (Abg. Lausch: Ah, das ist ein Problem, die Transparenz!) Ein kleiner Fun Fact dazwischen, weil das jetzt auch von meinen Vorrednern gefallen ist (Zwischenruf der Abg. Steger): Der Generaldirektor, der für 58 dieser 61 Verträge zuständig ist, wurde 2006 durch eine Allianz von Grünen, SPÖ und Freiheitlichen in seine Verantwortung gehoben. (He-Rufe bei der FPÖ.) Ich weiß nicht, wovon ihr redet. Kinder, ihr könnt euch wahrscheinlich nicht einmal mehr daran erinnern, wie bei vielen anderen Dingen
He-Rufe bei der FPÖ.
Transparenz ist in diesem Zusammenhang wichtig, aber die Transparenz darf nicht zur Neiddebatte führen. Dagegen wehren wir uns. (Abg. Lausch: Ah, das ist ein Problem, die Transparenz!) Ein kleiner Fun Fact dazwischen, weil das jetzt auch von meinen Vorrednern gefallen ist (Zwischenruf der Abg. Steger): Der Generaldirektor, der für 58 dieser 61 Verträge zuständig ist, wurde 2006 durch eine Allianz von Grünen, SPÖ und Freiheitlichen in seine Verantwortung gehoben. (He-Rufe bei der FPÖ.) Ich weiß nicht, wovon ihr redet. Kinder, ihr könnt euch wahrscheinlich nicht einmal mehr daran erinnern, wie bei vielen anderen Dingen
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Ja, aber 2006 ist er nicht ein paarmal bestellt worden, oder?
auch. Ihr wart da mit dabei! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Ja, aber 2006 ist er nicht ein paarmal bestellt worden, oder?)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Lausch: Das war euer Bester? – Abg. Kickl: Ihr habt eh den Fleischmann! Fleischmann, Weißmann, man kann sie kaum auseinanderhalten!
Also für uns steht fest: Unabhängigkeit statt blauer Turnübung! Jedenfalls wollen wir keinen blauen Organisten für Österreichs größte Medienorgel. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Lausch: Das war euer Bester? – Abg. Kickl: Ihr habt eh den Fleischmann! Fleischmann, Weißmann, man kann sie kaum auseinanderhalten!)
Abg. Wurm: Wir sind die Besten!
Abgeordneter Mag. Jörg Leichtfried (SPÖ): Herr Präsident! Frau Staatssekretärin! Herr Bundesminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Aufgrund der bisherigen Debatte und des bildhaften Gesamtverhaltens der Freiheitlichen Partei ist, glaube ich, eines klarzustellen (Abg. Wurm: Wir sind die Besten!): Es geht in dieser Debatte und der FPÖ überhaupt nicht wirklich um Medienpolitik. (Abg. Belakowitsch: Doch schon!) Es geht der FPÖ auch nicht um die Menschen in unserem Land. Es geht der FPÖ in Wahrheit auch nicht um die Gebühren für den öffentlichen Rundfunk. (Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Die FPÖ hat ein Interesse in diesem Land, und das ist, die Medienfreiheit anzugreifen, einzuschränken und am Ende abzuschaffen. Geschätzte Damen und Herren, das ist das Ziel der FPÖ in dieser Debatte. (Beifall bei SPÖ, ÖVP und Grünen. – Ruf bei der FPÖ: Mann oh Mann oh Mann!)
Abg. Belakowitsch: Doch schon!
Abgeordneter Mag. Jörg Leichtfried (SPÖ): Herr Präsident! Frau Staatssekretärin! Herr Bundesminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Aufgrund der bisherigen Debatte und des bildhaften Gesamtverhaltens der Freiheitlichen Partei ist, glaube ich, eines klarzustellen (Abg. Wurm: Wir sind die Besten!): Es geht in dieser Debatte und der FPÖ überhaupt nicht wirklich um Medienpolitik. (Abg. Belakowitsch: Doch schon!) Es geht der FPÖ auch nicht um die Menschen in unserem Land. Es geht der FPÖ in Wahrheit auch nicht um die Gebühren für den öffentlichen Rundfunk. (Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Die FPÖ hat ein Interesse in diesem Land, und das ist, die Medienfreiheit anzugreifen, einzuschränken und am Ende abzuschaffen. Geschätzte Damen und Herren, das ist das Ziel der FPÖ in dieser Debatte. (Beifall bei SPÖ, ÖVP und Grünen. – Ruf bei der FPÖ: Mann oh Mann oh Mann!)
Zwischenruf des Abg. Martin Graf.
Abgeordneter Mag. Jörg Leichtfried (SPÖ): Herr Präsident! Frau Staatssekretärin! Herr Bundesminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Aufgrund der bisherigen Debatte und des bildhaften Gesamtverhaltens der Freiheitlichen Partei ist, glaube ich, eines klarzustellen (Abg. Wurm: Wir sind die Besten!): Es geht in dieser Debatte und der FPÖ überhaupt nicht wirklich um Medienpolitik. (Abg. Belakowitsch: Doch schon!) Es geht der FPÖ auch nicht um die Menschen in unserem Land. Es geht der FPÖ in Wahrheit auch nicht um die Gebühren für den öffentlichen Rundfunk. (Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Die FPÖ hat ein Interesse in diesem Land, und das ist, die Medienfreiheit anzugreifen, einzuschränken und am Ende abzuschaffen. Geschätzte Damen und Herren, das ist das Ziel der FPÖ in dieser Debatte. (Beifall bei SPÖ, ÖVP und Grünen. – Ruf bei der FPÖ: Mann oh Mann oh Mann!)
Beifall bei SPÖ, ÖVP und Grünen. – Ruf bei der FPÖ: Mann oh Mann oh Mann!
Abgeordneter Mag. Jörg Leichtfried (SPÖ): Herr Präsident! Frau Staatssekretärin! Herr Bundesminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Aufgrund der bisherigen Debatte und des bildhaften Gesamtverhaltens der Freiheitlichen Partei ist, glaube ich, eines klarzustellen (Abg. Wurm: Wir sind die Besten!): Es geht in dieser Debatte und der FPÖ überhaupt nicht wirklich um Medienpolitik. (Abg. Belakowitsch: Doch schon!) Es geht der FPÖ auch nicht um die Menschen in unserem Land. Es geht der FPÖ in Wahrheit auch nicht um die Gebühren für den öffentlichen Rundfunk. (Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Die FPÖ hat ein Interesse in diesem Land, und das ist, die Medienfreiheit anzugreifen, einzuschränken und am Ende abzuschaffen. Geschätzte Damen und Herren, das ist das Ziel der FPÖ in dieser Debatte. (Beifall bei SPÖ, ÖVP und Grünen. – Ruf bei der FPÖ: Mann oh Mann oh Mann!)
Zwischenruf des Abg. Martin Graf.
Ich bin wirklich dankbar, dass dieser Tagesordnungspunkt da ist, damit man darüber einmal ganz klar reden kann: Das, was die FPÖ möchte, und das, was sie vor sich herlebt, ist doppelmoralisch, extrem doppelmoralisch. (Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Ich darf den Kollegen Amesbauer zitieren: Das Einzige, was wir vom ORF wollen, ist, dass über uns fair berichtet wird! (Abg. Amesbauer: Das ist nicht das Einzige! Eines von vielen!) Ja, eine super Geschichte ist das, wenn man
Abg. Amesbauer: Das ist nicht das Einzige! Eines von vielen!
Ich bin wirklich dankbar, dass dieser Tagesordnungspunkt da ist, damit man darüber einmal ganz klar reden kann: Das, was die FPÖ möchte, und das, was sie vor sich herlebt, ist doppelmoralisch, extrem doppelmoralisch. (Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Ich darf den Kollegen Amesbauer zitieren: Das Einzige, was wir vom ORF wollen, ist, dass über uns fair berichtet wird! (Abg. Amesbauer: Das ist nicht das Einzige! Eines von vielen!) Ja, eine super Geschichte ist das, wenn man
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Ein paar Beispiele: Ein Herr Jelinek schreibt: „Lieber Heinz, der Kuchen wird jetzt verteilt ... wir müssen dringend die Weichen [...] stellen.“ (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) – Da geht es nicht um faire Berichterstattung, Herr Amesbauer, da geht es um einen Kuchen, den er gerne hätte. (Abg. Wurm: Ein Vorturner, oder was?!) Oder der Herr Strache schreibt: „Wenn Christian Wehrschütz nicht OÖ-Landesdirektor werden kann, dann würde er gerne als Unterhaltungschef im ORF ausmisten!“ – Ist das faire Berichterstattung, Herr Amesbauer, oder ist das Doppelmoral?, frage ich Sie. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Wurm: Ein Vorturner, oder was?!
Ein paar Beispiele: Ein Herr Jelinek schreibt: „Lieber Heinz, der Kuchen wird jetzt verteilt ... wir müssen dringend die Weichen [...] stellen.“ (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) – Da geht es nicht um faire Berichterstattung, Herr Amesbauer, da geht es um einen Kuchen, den er gerne hätte. (Abg. Wurm: Ein Vorturner, oder was?!) Oder der Herr Strache schreibt: „Wenn Christian Wehrschütz nicht OÖ-Landesdirektor werden kann, dann würde er gerne als Unterhaltungschef im ORF ausmisten!“ – Ist das faire Berichterstattung, Herr Amesbauer, oder ist das Doppelmoral?, frage ich Sie. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.
Ein paar Beispiele: Ein Herr Jelinek schreibt: „Lieber Heinz, der Kuchen wird jetzt verteilt ... wir müssen dringend die Weichen [...] stellen.“ (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) – Da geht es nicht um faire Berichterstattung, Herr Amesbauer, da geht es um einen Kuchen, den er gerne hätte. (Abg. Wurm: Ein Vorturner, oder was?!) Oder der Herr Strache schreibt: „Wenn Christian Wehrschütz nicht OÖ-Landesdirektor werden kann, dann würde er gerne als Unterhaltungschef im ORF ausmisten!“ – Ist das faire Berichterstattung, Herr Amesbauer, oder ist das Doppelmoral?, frage ich Sie. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Amesbauer: Ist aber ein Schwarzer, oder?
Der ÖVP-Großspender Schütz schreibt an den Strache, weil er den ORF kritisiert hat – das ist auch so eine Geschichte – (Abg. Amesbauer: Ist aber ein Schwarzer, oder?): „Das rote Zeckenparadies geht allen auf die Nerven!“ Und dem Strache gefällt das. Ist das der Wunsch nach fairer Berichterstattung? (Abg. Kickl: Aber, Herr Leichtfried, der Tarek Leitner ist mit Ihrem Parteiobmann und Bundeskanzler auf Urlaub gefahren!) – Nein, das ist ein Angriff auf die Medienfreiheit und nichts anderes.
Abg. Kickl: Aber, Herr Leichtfried, der Tarek Leitner ist mit Ihrem Parteiobmann und Bundeskanzler auf Urlaub gefahren!
Der ÖVP-Großspender Schütz schreibt an den Strache, weil er den ORF kritisiert hat – das ist auch so eine Geschichte – (Abg. Amesbauer: Ist aber ein Schwarzer, oder?): „Das rote Zeckenparadies geht allen auf die Nerven!“ Und dem Strache gefällt das. Ist das der Wunsch nach fairer Berichterstattung? (Abg. Kickl: Aber, Herr Leichtfried, der Tarek Leitner ist mit Ihrem Parteiobmann und Bundeskanzler auf Urlaub gefahren!) – Nein, das ist ein Angriff auf die Medienfreiheit und nichts anderes.
Abg. Wurm: Wir sind neugierig!
Herr Kickl, Sie brauchen nicht nervös zu werden, zu Ihnen komme ich heute noch. Warten Sie nur! Gleich ist es so weit! (Abg. Wurm: Wir sind neugierig!) – Ja, ja, gleich ist es so weit mit dem Herrn Kickl, aber zuerst reden wir noch einmal über die Medien und die Medienfreiheit, die Sie angreifen. (Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.
Herr Kickl, Sie brauchen nicht nervös zu werden, zu Ihnen komme ich heute noch. Warten Sie nur! Gleich ist es so weit! (Abg. Wurm: Wir sind neugierig!) – Ja, ja, gleich ist es so weit mit dem Herrn Kickl, aber zuerst reden wir noch einmal über die Medien und die Medienfreiheit, die Sie angreifen. (Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.
Es geht euch nur darum, FPÖ-Sympathisanten im ORF in Position zu bringen. Und es geht euch darum, dass die Medien in Österreich am Ende so werden wie FPÖ-TV. Die einzige Frage, die erlaubt ist: Wie super sind Sie, Herr Kickl? Das ist eure Vision von Medienfreiheit, geschätzte Damen und Herren. Und die Antwort: Super sind Sie, Herr Kickl!, ist in Wahrheit überhaupt nicht super, ganz weit weg von super. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Ah-Rufe der Abgeordneten Belakowitsch und Wurm
Das ist nicht Meinungsfreiheit, das ist nicht Pressefreiheit. Das, was Sie wollen, ist Meinungsdiktatur (Ah-Rufe der Abgeordneten Belakowitsch und Wurm), und dafür steht außer Ihnen in diesem Haus niemand zur Verfügung, das sage ich Ihnen auch! (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.
Das ist nicht Meinungsfreiheit, das ist nicht Pressefreiheit. Das, was Sie wollen, ist Meinungsdiktatur (Ah-Rufe der Abgeordneten Belakowitsch und Wurm), und dafür steht außer Ihnen in diesem Haus niemand zur Verfügung, das sage ich Ihnen auch! (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Kickl: Bei FPÖ-TV steht FPÖ drauf, Herr Leichtfried! Falls Sie das noch nicht verstanden haben!
Aber das ist normal nicht mein Thema. (Abg. Kickl: Bei FPÖ-TV steht FPÖ drauf, Herr Leichtfried! Falls Sie das noch nicht verstanden haben!) – Herr Kickl, seien Sie nicht so aufgeregt, bitte! (Abg. Martin Graf: Das ist ja ein Schrebergarten ...!) Es geht ja, wenn man normal miteinander redet, auch. (Abg. Kickl: Ja eh! Dann erklären Sie, warum der Herr Leitner mit dem Bundeskanzler auf Urlaub gefahren ist und weiter moderiert!)
Abg. Martin Graf: Das ist ja ein Schrebergarten ...!
Aber das ist normal nicht mein Thema. (Abg. Kickl: Bei FPÖ-TV steht FPÖ drauf, Herr Leichtfried! Falls Sie das noch nicht verstanden haben!) – Herr Kickl, seien Sie nicht so aufgeregt, bitte! (Abg. Martin Graf: Das ist ja ein Schrebergarten ...!) Es geht ja, wenn man normal miteinander redet, auch. (Abg. Kickl: Ja eh! Dann erklären Sie, warum der Herr Leitner mit dem Bundeskanzler auf Urlaub gefahren ist und weiter moderiert!)
Abg. Kickl: Ja eh! Dann erklären Sie, warum der Herr Leitner mit dem Bundeskanzler auf Urlaub gefahren ist und weiter moderiert!
Aber das ist normal nicht mein Thema. (Abg. Kickl: Bei FPÖ-TV steht FPÖ drauf, Herr Leichtfried! Falls Sie das noch nicht verstanden haben!) – Herr Kickl, seien Sie nicht so aufgeregt, bitte! (Abg. Martin Graf: Das ist ja ein Schrebergarten ...!) Es geht ja, wenn man normal miteinander redet, auch. (Abg. Kickl: Ja eh! Dann erklären Sie, warum der Herr Leitner mit dem Bundeskanzler auf Urlaub gefahren ist und weiter moderiert!)
Abg. Kickl: ... jedes Jahr diskutieren! Das habe ich dafür bekommen, dass wir stark und Sie schwach geworden ...! – Abg. Belakowitsch: Er war jeden Cent wert!
Frau Belakowitsch hat das Thema Gehälter angesprochen. Es ist schon etwas kühn, Frau Belakowitsch, wenn Sie das Thema Gehälter ansprechen. Ich kann mich gut erinnern, in einer der letzten Sitzungen hat unser Klubobmann Philip Kucher erwähnt, dass Sie so nebenbei vergessen haben, dass Sie zusätzlich, Herr Kickl, zu Ihrem Abgeordnetengehalt noch 10 000 Euro extra im Monat bekommen. (Abg. Kickl: ... jedes Jahr diskutieren! Das habe ich dafür bekommen, dass wir stark und Sie schwach geworden ...! – Abg. Belakowitsch: Er war jeden Cent wert!) – Ja, das haben Sie dafür bekommen - -, eigentlich für nichts haben Sie es bekommen, aber bitte, ist Ihre Sache.
Abg. Kickl: Nein, das glaube ich nicht!
Nur finde ich es extrem kontraproduktiv und extrem doppelmoralisch, wenn man auf der einen Seite kritisiert, was andere irgendwo verdienen, und auf der anderen Seite als Spitzenverdiener im FPÖ-Klub sitzt, geschätzte Damen und Herren (Abg. Kickl: Nein, das glaube ich nicht!), der Spitzenverdiener Herbert Kickl, der wahrscheinlich mit seinem Verdienst alles in den Schatten stellt, was beim ORF je verdient werden kann. (Zwischenruf des Abg. Höfinger.) Und hier melden Sie sich dann zu Wort und kritisieren das. Ich meine, wie doppelmoralisch ist das? (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Höfinger.
Nur finde ich es extrem kontraproduktiv und extrem doppelmoralisch, wenn man auf der einen Seite kritisiert, was andere irgendwo verdienen, und auf der anderen Seite als Spitzenverdiener im FPÖ-Klub sitzt, geschätzte Damen und Herren (Abg. Kickl: Nein, das glaube ich nicht!), der Spitzenverdiener Herbert Kickl, der wahrscheinlich mit seinem Verdienst alles in den Schatten stellt, was beim ORF je verdient werden kann. (Zwischenruf des Abg. Höfinger.) Und hier melden Sie sich dann zu Wort und kritisieren das. Ich meine, wie doppelmoralisch ist das? (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.
Nur finde ich es extrem kontraproduktiv und extrem doppelmoralisch, wenn man auf der einen Seite kritisiert, was andere irgendwo verdienen, und auf der anderen Seite als Spitzenverdiener im FPÖ-Klub sitzt, geschätzte Damen und Herren (Abg. Kickl: Nein, das glaube ich nicht!), der Spitzenverdiener Herbert Kickl, der wahrscheinlich mit seinem Verdienst alles in den Schatten stellt, was beim ORF je verdient werden kann. (Zwischenruf des Abg. Höfinger.) Und hier melden Sie sich dann zu Wort und kritisieren das. Ich meine, wie doppelmoralisch ist das? (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Martin Graf: Ist ja logisch, dass der Klubobmann am meisten kriegt! – Zwischenruf des Abg. Höfinger.
auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind.) Der Herr Kickl im Jahr 2017: Abgeordnetenbezug 122 578 Euro, FPÖ Wien 140 000 Euro. (Abg. Martin Graf: Ist ja logisch, dass der Klubobmann am meisten kriegt! – Zwischenruf des Abg. Höfinger.) Dann gibt es noch dieses Haus in der St. Veiter Straße. (Abg. Kickl: Null! Null!) Es wird vermutet – wir haben es sehr, sehr gering angesetzt –: 100 000 Euro. (Heiterkeit und Zwischenrufe bei der FPÖ. – Abg. Kickl: Null! Null!) Das sind 362 000 Euro. Das musst du beim ORF einmal verdienen, was der Herr Kickl verdient, geschätzte Damen und Herren. Das ist die Wahrheit, so schaut es wirklich aus. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Null!)
Abg. Kickl: Null! Null!
auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind.) Der Herr Kickl im Jahr 2017: Abgeordnetenbezug 122 578 Euro, FPÖ Wien 140 000 Euro. (Abg. Martin Graf: Ist ja logisch, dass der Klubobmann am meisten kriegt! – Zwischenruf des Abg. Höfinger.) Dann gibt es noch dieses Haus in der St. Veiter Straße. (Abg. Kickl: Null! Null!) Es wird vermutet – wir haben es sehr, sehr gering angesetzt –: 100 000 Euro. (Heiterkeit und Zwischenrufe bei der FPÖ. – Abg. Kickl: Null! Null!) Das sind 362 000 Euro. Das musst du beim ORF einmal verdienen, was der Herr Kickl verdient, geschätzte Damen und Herren. Das ist die Wahrheit, so schaut es wirklich aus. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Null!)
Heiterkeit und Zwischenrufe bei der FPÖ. – Abg. Kickl: Null! Null!
auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind.) Der Herr Kickl im Jahr 2017: Abgeordnetenbezug 122 578 Euro, FPÖ Wien 140 000 Euro. (Abg. Martin Graf: Ist ja logisch, dass der Klubobmann am meisten kriegt! – Zwischenruf des Abg. Höfinger.) Dann gibt es noch dieses Haus in der St. Veiter Straße. (Abg. Kickl: Null! Null!) Es wird vermutet – wir haben es sehr, sehr gering angesetzt –: 100 000 Euro. (Heiterkeit und Zwischenrufe bei der FPÖ. – Abg. Kickl: Null! Null!) Das sind 362 000 Euro. Das musst du beim ORF einmal verdienen, was der Herr Kickl verdient, geschätzte Damen und Herren. Das ist die Wahrheit, so schaut es wirklich aus. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Null!)
Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Null!
auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind.) Der Herr Kickl im Jahr 2017: Abgeordnetenbezug 122 578 Euro, FPÖ Wien 140 000 Euro. (Abg. Martin Graf: Ist ja logisch, dass der Klubobmann am meisten kriegt! – Zwischenruf des Abg. Höfinger.) Dann gibt es noch dieses Haus in der St. Veiter Straße. (Abg. Kickl: Null! Null!) Es wird vermutet – wir haben es sehr, sehr gering angesetzt –: 100 000 Euro. (Heiterkeit und Zwischenrufe bei der FPÖ. – Abg. Kickl: Null! Null!) Das sind 362 000 Euro. Das musst du beim ORF einmal verdienen, was der Herr Kickl verdient, geschätzte Damen und Herren. Das ist die Wahrheit, so schaut es wirklich aus. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Null!)
Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.
Wenn man das Ganze jetzt noch für jetzt anschaut (der Redner dreht die Tafel um, auf der dieselben Inhalte mit anderen Zahlen abgebildet sind), ergibt sich – Respekt, Herr Kickl –: Es sind um 40 000 Euro weniger, also ungefähr 326 000 Euro. (Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.) Ich finde, wenn man Gehälter kritisiert, dann sollte man einmal bei sich selbst zuerst schauen. (Zwischenrufe bei der SPÖ sowie der Abg. Belakowitsch.) Das ist ein bisschen wie, nein, nicht einmal wie Wasser predigen und Wein trinken (Rufe bei den Grünen: Wodka trinken!), es ist wie Wasser predigen und 80-prozentigen Rum exen, Herr Kickl. – Danke schön. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Da klatscht schon die neue Koalition! – Abg. Martin Graf: Du bleib in deinem Schrebergarten! – Abg. Belakowitsch: Vielleicht lädt dich die Kollegin Bayr ein!)
Zwischenrufe bei der SPÖ sowie der Abg. Belakowitsch.
Wenn man das Ganze jetzt noch für jetzt anschaut (der Redner dreht die Tafel um, auf der dieselben Inhalte mit anderen Zahlen abgebildet sind), ergibt sich – Respekt, Herr Kickl –: Es sind um 40 000 Euro weniger, also ungefähr 326 000 Euro. (Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.) Ich finde, wenn man Gehälter kritisiert, dann sollte man einmal bei sich selbst zuerst schauen. (Zwischenrufe bei der SPÖ sowie der Abg. Belakowitsch.) Das ist ein bisschen wie, nein, nicht einmal wie Wasser predigen und Wein trinken (Rufe bei den Grünen: Wodka trinken!), es ist wie Wasser predigen und 80-prozentigen Rum exen, Herr Kickl. – Danke schön. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Da klatscht schon die neue Koalition! – Abg. Martin Graf: Du bleib in deinem Schrebergarten! – Abg. Belakowitsch: Vielleicht lädt dich die Kollegin Bayr ein!)
Rufe bei den Grünen: Wodka trinken!
Wenn man das Ganze jetzt noch für jetzt anschaut (der Redner dreht die Tafel um, auf der dieselben Inhalte mit anderen Zahlen abgebildet sind), ergibt sich – Respekt, Herr Kickl –: Es sind um 40 000 Euro weniger, also ungefähr 326 000 Euro. (Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.) Ich finde, wenn man Gehälter kritisiert, dann sollte man einmal bei sich selbst zuerst schauen. (Zwischenrufe bei der SPÖ sowie der Abg. Belakowitsch.) Das ist ein bisschen wie, nein, nicht einmal wie Wasser predigen und Wein trinken (Rufe bei den Grünen: Wodka trinken!), es ist wie Wasser predigen und 80-prozentigen Rum exen, Herr Kickl. – Danke schön. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Da klatscht schon die neue Koalition! – Abg. Martin Graf: Du bleib in deinem Schrebergarten! – Abg. Belakowitsch: Vielleicht lädt dich die Kollegin Bayr ein!)
Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Da klatscht schon die neue Koalition! – Abg. Martin Graf: Du bleib in deinem Schrebergarten! – Abg. Belakowitsch: Vielleicht lädt dich die Kollegin Bayr ein!
Wenn man das Ganze jetzt noch für jetzt anschaut (der Redner dreht die Tafel um, auf der dieselben Inhalte mit anderen Zahlen abgebildet sind), ergibt sich – Respekt, Herr Kickl –: Es sind um 40 000 Euro weniger, also ungefähr 326 000 Euro. (Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.) Ich finde, wenn man Gehälter kritisiert, dann sollte man einmal bei sich selbst zuerst schauen. (Zwischenrufe bei der SPÖ sowie der Abg. Belakowitsch.) Das ist ein bisschen wie, nein, nicht einmal wie Wasser predigen und Wein trinken (Rufe bei den Grünen: Wodka trinken!), es ist wie Wasser predigen und 80-prozentigen Rum exen, Herr Kickl. – Danke schön. (Beifall bei SPÖ und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Da klatscht schon die neue Koalition! – Abg. Martin Graf: Du bleib in deinem Schrebergarten! – Abg. Belakowitsch: Vielleicht lädt dich die Kollegin Bayr ein!)
Abg. Lausch: Habts euch das ausgemacht?
Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Wer den heutigen Plenartag bisher verfolgt hat, der durfte Zeug:in von einer hochnervösen Freiheitlichen Partei und auch Zeug:in davon werden, wie weit sich die FPÖ mittlerweile von der Demokratie und demokratischen Prozessen entfernt hat. (Abg. Lausch: Habts euch das ausgemacht?) Ich erinnere, der Tag hat mit einer Aktuellen Stunde begonnen, gerichtet an den Innenminister, aber es wurde einzig und allein über die zahlreichen Verbindungen der Freiheitlichen Partei zum diktatorischen Regime von Putin gesprochen. (Abg. Wurm: Na Sdorowje!)
Abg. Wurm: Na Sdorowje!
Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Wer den heutigen Plenartag bisher verfolgt hat, der durfte Zeug:in von einer hochnervösen Freiheitlichen Partei und auch Zeug:in davon werden, wie weit sich die FPÖ mittlerweile von der Demokratie und demokratischen Prozessen entfernt hat. (Abg. Lausch: Habts euch das ausgemacht?) Ich erinnere, der Tag hat mit einer Aktuellen Stunde begonnen, gerichtet an den Innenminister, aber es wurde einzig und allein über die zahlreichen Verbindungen der Freiheitlichen Partei zum diktatorischen Regime von Putin gesprochen. (Abg. Wurm: Na Sdorowje!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Steger: Die Partei, die ...! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.
Ich möchte dazu noch einmal sagen: Wer seine Heimat liebt, verrät sie nicht! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Steger: Die Partei, die ...! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Kickl: Politischen Heimatverrat begehen Sie jeden Tag! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.
Eines ist klar, Herr Kickl und liebe Mandatar:innen der Freiheitlichen Partei: Sie lieben diese Heimat nicht. Sie lieben Österreich ganz sicher nicht. (Abg. Kickl: Politischen Heimatverrat begehen Sie jeden Tag! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Wurm: Netflix! Netflix schauen wir auch!
Meine sehr geehrten Damen und Herren, jetzt will die FPÖ über den ORF diskutieren, genauer gesagt über den ORF-Beitrag. Man wundert sich da ja schon ein bisschen, denn eigentlich hat man bei den Kolleginnen und Kollegen der Freiheitlichen Partei eher den Eindruck, dass sie außer FPÖ-TV, Russia Today und Radio Moskau eigentlich kaum andere Medien konsumieren. (Abg. Wurm: Netflix! Netflix schauen wir auch!) Eine demokratische Gesellschaft braucht eine starke, unabhängige und vielfältige Medienlandschaft wie die Luft zum Atmen. (Abg. Belakowitsch: Woher wissen Sie das ...?) Nach Jahrzehnten des medienpolitischen Stillstands fördert diese Bundesregierung die privaten Medien in Österreich stärker als jemals zuvor, und für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben wir ein Paket beschlossen, mit dem wir die Zukunft auf sichere Beine stellen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Belakowitsch: Woher wissen Sie das ...?
Meine sehr geehrten Damen und Herren, jetzt will die FPÖ über den ORF diskutieren, genauer gesagt über den ORF-Beitrag. Man wundert sich da ja schon ein bisschen, denn eigentlich hat man bei den Kolleginnen und Kollegen der Freiheitlichen Partei eher den Eindruck, dass sie außer FPÖ-TV, Russia Today und Radio Moskau eigentlich kaum andere Medien konsumieren. (Abg. Wurm: Netflix! Netflix schauen wir auch!) Eine demokratische Gesellschaft braucht eine starke, unabhängige und vielfältige Medienlandschaft wie die Luft zum Atmen. (Abg. Belakowitsch: Woher wissen Sie das ...?) Nach Jahrzehnten des medienpolitischen Stillstands fördert diese Bundesregierung die privaten Medien in Österreich stärker als jemals zuvor, und für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben wir ein Paket beschlossen, mit dem wir die Zukunft auf sichere Beine stellen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, jetzt will die FPÖ über den ORF diskutieren, genauer gesagt über den ORF-Beitrag. Man wundert sich da ja schon ein bisschen, denn eigentlich hat man bei den Kolleginnen und Kollegen der Freiheitlichen Partei eher den Eindruck, dass sie außer FPÖ-TV, Russia Today und Radio Moskau eigentlich kaum andere Medien konsumieren. (Abg. Wurm: Netflix! Netflix schauen wir auch!) Eine demokratische Gesellschaft braucht eine starke, unabhängige und vielfältige Medienlandschaft wie die Luft zum Atmen. (Abg. Belakowitsch: Woher wissen Sie das ...?) Nach Jahrzehnten des medienpolitischen Stillstands fördert diese Bundesregierung die privaten Medien in Österreich stärker als jemals zuvor, und für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben wir ein Paket beschlossen, mit dem wir die Zukunft auf sichere Beine stellen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Wurm: Das erzählen Sie der Bevölkerung, Frau Kollegin!
und wird für jede und jeden Einzelnen günstiger, weil mehr Menschen und Unternehmen sich gerecht daran beteiligen. (Abg. Wurm: Das erzählen Sie der Bevölkerung, Frau Kollegin!) Haushalte mit wenig Einkommen, Menschen mit Behinderungen, Studierende und Lehrlinge bleiben selbstverständlich wie bisher befreit. (Abg. Belakowitsch: Das erkennen die Leute, die sind alle so zufrieden! Wieso gibt es eigentlich keine Bescheide?)
Abg. Belakowitsch: Das erkennen die Leute, die sind alle so zufrieden! Wieso gibt es eigentlich keine Bescheide?
und wird für jede und jeden Einzelnen günstiger, weil mehr Menschen und Unternehmen sich gerecht daran beteiligen. (Abg. Wurm: Das erzählen Sie der Bevölkerung, Frau Kollegin!) Haushalte mit wenig Einkommen, Menschen mit Behinderungen, Studierende und Lehrlinge bleiben selbstverständlich wie bisher befreit. (Abg. Belakowitsch: Das erkennen die Leute, die sind alle so zufrieden! Wieso gibt es eigentlich keine Bescheide?)
Zwischenrufe bei der FPÖ.
Außerdem sorgen wir dafür, dass der ORF mit seinem digitalen Angebot den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Wir wollen qualitätsvollen Journalismus, der uns mit gesicherten und geprüften Informationen versorgt. Das ist in Zeiten von Fakenews und in Zeiten von Ihrer Putin-Kriegspropaganda wichtiger denn je. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Wurm: Ah! – Abg. Belakowitsch: Unabhängig!
Es ist die zentrale Aufgabe von unabhängigen Medien, die Arbeit der Politik zu kontrollieren. (Abg. Wurm: Ah! – Abg. Belakowitsch: Unabhängig!) Ich möchte in einem Land leben, in dem ich mich den kritischen Fragen eines unabhängigen Journalismus, wie er auch im ORF praktiziert wird, stellen muss. (Abg. Wurm: Das hätten wir auch gern! – Abg. Belakowitsch: Ich würde auch gern in so einem Land leben! – Abg. Kassegger: Welches Land ist denn das?) Ja, das ist nicht immer lustig.
Abg. Wurm: Das hätten wir auch gern! – Abg. Belakowitsch: Ich würde auch gern in so einem Land leben! – Abg. Kassegger: Welches Land ist denn das?
Es ist die zentrale Aufgabe von unabhängigen Medien, die Arbeit der Politik zu kontrollieren. (Abg. Wurm: Ah! – Abg. Belakowitsch: Unabhängig!) Ich möchte in einem Land leben, in dem ich mich den kritischen Fragen eines unabhängigen Journalismus, wie er auch im ORF praktiziert wird, stellen muss. (Abg. Wurm: Das hätten wir auch gern! – Abg. Belakowitsch: Ich würde auch gern in so einem Land leben! – Abg. Kassegger: Welches Land ist denn das?) Ja, das ist nicht immer lustig.
Abg. Wurm: Wohl, ja! – Abg. Belakowitsch: Oh ja, genau so ein Land hätten wir gern!
Sie, Herr Kickl, wollen das aber nicht (Abg. Wurm: Wohl, ja! – Abg. Belakowitsch: Oh ja, genau so ein Land hätten wir gern!), Sie entziehen sich den kritischen Fragen der Journalist:innen. Sie fürchten den kritischen Journalismus, genauso wie Sie eine offene und liberale Gesellschaft fürchten. (Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Bogner-Strauß und Steinacker.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Bogner-Strauß und Steinacker.
Sie, Herr Kickl, wollen das aber nicht (Abg. Wurm: Wohl, ja! – Abg. Belakowitsch: Oh ja, genau so ein Land hätten wir gern!), Sie entziehen sich den kritischen Fragen der Journalist:innen. Sie fürchten den kritischen Journalismus, genauso wie Sie eine offene und liberale Gesellschaft fürchten. (Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Bogner-Strauß und Steinacker.)
Abg. Amesbauer: ... Coronaregime!
Sie gehen ja nicht einmal hin (Abg. Amesbauer: ... Coronaregime!), Sie sind ja zu feig, um sich in ein Bürgerforum zu setzen und sich tatsächlich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu stellen. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Kickl: Ich hab’ eine bessere Quote gehabt als ihr alle zusammen! – Abg. Amesbauer: Vielleicht ... Europagemeinderätin!)
Beifall bei den Grünen. – Abg. Kickl: Ich hab’ eine bessere Quote gehabt als ihr alle zusammen! – Abg. Amesbauer: Vielleicht ... Europagemeinderätin!
Sie gehen ja nicht einmal hin (Abg. Amesbauer: ... Coronaregime!), Sie sind ja zu feig, um sich in ein Bürgerforum zu setzen und sich tatsächlich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu stellen. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Kickl: Ich hab’ eine bessere Quote gehabt als ihr alle zusammen! – Abg. Amesbauer: Vielleicht ... Europagemeinderätin!)
Zwischenrufe der Abgeordneten Hauser und Steger.
Sie stellen sich gerne den Fragen von Ihrem eigenen Sender FPÖ-TV, einem Sender, der - - Hm, von wem wird der eigentlich bezahlt? – Von uns allen, den Steuerzahler:innen. (Zwischenrufe der Abgeordneten Hauser und Steger.) Damit finanzieren Sie Ihre Fakenews, Ihre Propaganda und Ihre völlig unkritischen Fragen. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Bogner-Strauß. – Abg. Amesbauer: Wer zahlt denn ...? – Abg. Belakowitsch: Wer zahlt denn das Rezept für den Rhabarberkuchen via Tiktok?)
Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Bogner-Strauß. – Abg. Amesbauer: Wer zahlt denn ...? – Abg. Belakowitsch: Wer zahlt denn das Rezept für den Rhabarberkuchen via Tiktok?
Sie stellen sich gerne den Fragen von Ihrem eigenen Sender FPÖ-TV, einem Sender, der - - Hm, von wem wird der eigentlich bezahlt? – Von uns allen, den Steuerzahler:innen. (Zwischenrufe der Abgeordneten Hauser und Steger.) Damit finanzieren Sie Ihre Fakenews, Ihre Propaganda und Ihre völlig unkritischen Fragen. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Bogner-Strauß. – Abg. Amesbauer: Wer zahlt denn ...? – Abg. Belakowitsch: Wer zahlt denn das Rezept für den Rhabarberkuchen via Tiktok?)
Abg. Hauser: Warum trauen euch die Leute nicht? – Abg. Kickl: Das haben Sie noch nicht zusammengebracht!
Was bieten Sie den Menschen? – 100 Prozent ungefilterte, Putin-freundliche, Angst schürende und vor Unwahrheiten strotzende Propaganda und Desinformation – das ist Ihr Programm, das ist Ihr Zugang zu Journalismus. Da können Sie noch so treuherzige Briefchen an Chefredakteure schicken (Abg. Hauser: Warum trauen euch die Leute nicht? – Abg. Kickl: Das haben Sie noch nicht zusammengebracht!) – es wird Ihnen niemand glauben, dass Ihnen tatsächlich irgendetwas an den Medien liegt, und schon gar nicht am kritischen Journalismus. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Was bieten Sie den Menschen? – 100 Prozent ungefilterte, Putin-freundliche, Angst schürende und vor Unwahrheiten strotzende Propaganda und Desinformation – das ist Ihr Programm, das ist Ihr Zugang zu Journalismus. Da können Sie noch so treuherzige Briefchen an Chefredakteure schicken (Abg. Hauser: Warum trauen euch die Leute nicht? – Abg. Kickl: Das haben Sie noch nicht zusammengebracht!) – es wird Ihnen niemand glauben, dass Ihnen tatsächlich irgendetwas an den Medien liegt, und schon gar nicht am kritischen Journalismus. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Lausch: Sie kennen sich aber gut aus!
Ihr Kanal auf Youtube ist sogar zeitweise für neue Videos gesperrt gewesen. Dafür muss man mehrfach gegen die Richtlinien der Plattform verstoßen, zum Beispiel durch die wiederholte Verbreitung von Fakenews. (Abg. Lausch: Sie kennen sich aber gut aus!)
Abg. Kickl: Nein! Der Herr Lockl und der Herr Strobl – nein!
In einer Demokratie missbraucht die Regierung nicht den unabhängigen Rundfunk und regiert auch nicht in ihn hinein. (Abg. Kickl: Nein! Der Herr Lockl und der Herr Strobl – nein!) Da setzt man nicht – unter Anführungszeichen – „seine Leute“ auf irgendwelche Posten und chattet mit Mitarbeiter:innen, damit zu den eigenen Gunsten berichtet wird. Wer hat das dann gemacht? Was lesen wir denn die ganze Zeit in den Chats? (Ruf bei der FPÖ: Die ÖVP!) – Na die Freiheitliche Partei, rauf und runter! Das haben wir in den letzten Wochen gesehen. In den Chats ist zu lesen: Die FPÖ will im ORF „ausmisten“ (Rufe bei der FPÖ: Ja!), sie will „sie abschießen“, sie will „auf den Tisch hauen“. – Das ist Ihr Umgang mit kritischem Journalismus. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Stefan: ... kritisch!)
Ruf bei der FPÖ: Die ÖVP!
In einer Demokratie missbraucht die Regierung nicht den unabhängigen Rundfunk und regiert auch nicht in ihn hinein. (Abg. Kickl: Nein! Der Herr Lockl und der Herr Strobl – nein!) Da setzt man nicht – unter Anführungszeichen – „seine Leute“ auf irgendwelche Posten und chattet mit Mitarbeiter:innen, damit zu den eigenen Gunsten berichtet wird. Wer hat das dann gemacht? Was lesen wir denn die ganze Zeit in den Chats? (Ruf bei der FPÖ: Die ÖVP!) – Na die Freiheitliche Partei, rauf und runter! Das haben wir in den letzten Wochen gesehen. In den Chats ist zu lesen: Die FPÖ will im ORF „ausmisten“ (Rufe bei der FPÖ: Ja!), sie will „sie abschießen“, sie will „auf den Tisch hauen“. – Das ist Ihr Umgang mit kritischem Journalismus. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Stefan: ... kritisch!)
Rufe bei der FPÖ: Ja!
In einer Demokratie missbraucht die Regierung nicht den unabhängigen Rundfunk und regiert auch nicht in ihn hinein. (Abg. Kickl: Nein! Der Herr Lockl und der Herr Strobl – nein!) Da setzt man nicht – unter Anführungszeichen – „seine Leute“ auf irgendwelche Posten und chattet mit Mitarbeiter:innen, damit zu den eigenen Gunsten berichtet wird. Wer hat das dann gemacht? Was lesen wir denn die ganze Zeit in den Chats? (Ruf bei der FPÖ: Die ÖVP!) – Na die Freiheitliche Partei, rauf und runter! Das haben wir in den letzten Wochen gesehen. In den Chats ist zu lesen: Die FPÖ will im ORF „ausmisten“ (Rufe bei der FPÖ: Ja!), sie will „sie abschießen“, sie will „auf den Tisch hauen“. – Das ist Ihr Umgang mit kritischem Journalismus. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Stefan: ... kritisch!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Stefan: ... kritisch!
In einer Demokratie missbraucht die Regierung nicht den unabhängigen Rundfunk und regiert auch nicht in ihn hinein. (Abg. Kickl: Nein! Der Herr Lockl und der Herr Strobl – nein!) Da setzt man nicht – unter Anführungszeichen – „seine Leute“ auf irgendwelche Posten und chattet mit Mitarbeiter:innen, damit zu den eigenen Gunsten berichtet wird. Wer hat das dann gemacht? Was lesen wir denn die ganze Zeit in den Chats? (Ruf bei der FPÖ: Die ÖVP!) – Na die Freiheitliche Partei, rauf und runter! Das haben wir in den letzten Wochen gesehen. In den Chats ist zu lesen: Die FPÖ will im ORF „ausmisten“ (Rufe bei der FPÖ: Ja!), sie will „sie abschießen“, sie will „auf den Tisch hauen“. – Das ist Ihr Umgang mit kritischem Journalismus. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Stefan: ... kritisch!)
Zwischenruf des Abg. Amesbauer
Das ist eins zu eins der Sprachgebrauch eines Diktators und nicht eines Demokraten. Ich muss jetzt schon sagen: Die unglaubliche Wehleidigkeit, mit der hier heraußen gestanden wird – es mag schon sein, dass der ORF hin und wieder Fehler macht, es gehört dazu, dass man auch eine gute Fehlerkultur hat (Zwischenruf des Abg. Amesbauer) –, diese Wehleidigkeit, mit der Sie sich hierhinstellen und ganz traurig sind, dass etwas Kritisches über Sie berichtet wird (Abg. Amesbauer: Wer hat denn das gesagt?) – das ist doch geradezu obszön. – Na ja, Sie haben das gerade gesagt. Sie sind nicht Manns genug, sich den kritischen Fragen der Journalistinnen und Journalisten zu stellen (Abg. Schwarz: Sehr gut!), dabei ist das für Sie doch auch so ein ganz zentrales Anliegen. (Abg. Kickl: Jössas na! – Zwischenruf des Abg. Kassegger.)
Abg. Amesbauer: Wer hat denn das gesagt?
Das ist eins zu eins der Sprachgebrauch eines Diktators und nicht eines Demokraten. Ich muss jetzt schon sagen: Die unglaubliche Wehleidigkeit, mit der hier heraußen gestanden wird – es mag schon sein, dass der ORF hin und wieder Fehler macht, es gehört dazu, dass man auch eine gute Fehlerkultur hat (Zwischenruf des Abg. Amesbauer) –, diese Wehleidigkeit, mit der Sie sich hierhinstellen und ganz traurig sind, dass etwas Kritisches über Sie berichtet wird (Abg. Amesbauer: Wer hat denn das gesagt?) – das ist doch geradezu obszön. – Na ja, Sie haben das gerade gesagt. Sie sind nicht Manns genug, sich den kritischen Fragen der Journalistinnen und Journalisten zu stellen (Abg. Schwarz: Sehr gut!), dabei ist das für Sie doch auch so ein ganz zentrales Anliegen. (Abg. Kickl: Jössas na! – Zwischenruf des Abg. Kassegger.)
Abg. Schwarz: Sehr gut!
Das ist eins zu eins der Sprachgebrauch eines Diktators und nicht eines Demokraten. Ich muss jetzt schon sagen: Die unglaubliche Wehleidigkeit, mit der hier heraußen gestanden wird – es mag schon sein, dass der ORF hin und wieder Fehler macht, es gehört dazu, dass man auch eine gute Fehlerkultur hat (Zwischenruf des Abg. Amesbauer) –, diese Wehleidigkeit, mit der Sie sich hierhinstellen und ganz traurig sind, dass etwas Kritisches über Sie berichtet wird (Abg. Amesbauer: Wer hat denn das gesagt?) – das ist doch geradezu obszön. – Na ja, Sie haben das gerade gesagt. Sie sind nicht Manns genug, sich den kritischen Fragen der Journalistinnen und Journalisten zu stellen (Abg. Schwarz: Sehr gut!), dabei ist das für Sie doch auch so ein ganz zentrales Anliegen. (Abg. Kickl: Jössas na! – Zwischenruf des Abg. Kassegger.)
Abg. Kickl: Jössas na! – Zwischenruf des Abg. Kassegger.
Das ist eins zu eins der Sprachgebrauch eines Diktators und nicht eines Demokraten. Ich muss jetzt schon sagen: Die unglaubliche Wehleidigkeit, mit der hier heraußen gestanden wird – es mag schon sein, dass der ORF hin und wieder Fehler macht, es gehört dazu, dass man auch eine gute Fehlerkultur hat (Zwischenruf des Abg. Amesbauer) –, diese Wehleidigkeit, mit der Sie sich hierhinstellen und ganz traurig sind, dass etwas Kritisches über Sie berichtet wird (Abg. Amesbauer: Wer hat denn das gesagt?) – das ist doch geradezu obszön. – Na ja, Sie haben das gerade gesagt. Sie sind nicht Manns genug, sich den kritischen Fragen der Journalistinnen und Journalisten zu stellen (Abg. Schwarz: Sehr gut!), dabei ist das für Sie doch auch so ein ganz zentrales Anliegen. (Abg. Kickl: Jössas na! – Zwischenruf des Abg. Kassegger.)
Abg. Kickl: Dann soll der Lockl zurücktreten! Dann soll der Lockl als Erstes zurücktreten! Ihr kühner Lockl! Der ist Chef von diesem Laden!
Die Spielregeln einer Demokratie sind klar: Die Politik hat sich in den unabhängigen Journalismus nicht einzumischen, sie hat nichts zu bestellen (Abg. Kickl: Dann soll der Lockl zurücktreten! Dann soll der Lockl als Erstes zurücktreten! Ihr kühner Lockl! Der ist Chef von diesem Laden!), sie hat nichts zu wünschen, sie hat nichts auszumisten, sie hat sich nicht einzumischen. – Sie haben diese ganzen Chats, Herr Kickl - - Na ich verstehe schon, dass Sie aufgeregt sind, den ganzen Tag schon (Abg. Wurm: Er ist ja gar nicht aufgeregt!), denn es ist ja ein bisschen peinlich, was Sie hier aufführen. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Kickl: Der Lockl ist der oberste Chef dort oben, und Ihr grüner Herr Strobl ist der Bestverdiener! – Abg. Belakowitsch: Wie viel kriegt der Herr Strobl jeden Monat? Mehr als der Kanzler!)
Abg. Wurm: Er ist ja gar nicht aufgeregt!
Die Spielregeln einer Demokratie sind klar: Die Politik hat sich in den unabhängigen Journalismus nicht einzumischen, sie hat nichts zu bestellen (Abg. Kickl: Dann soll der Lockl zurücktreten! Dann soll der Lockl als Erstes zurücktreten! Ihr kühner Lockl! Der ist Chef von diesem Laden!), sie hat nichts zu wünschen, sie hat nichts auszumisten, sie hat sich nicht einzumischen. – Sie haben diese ganzen Chats, Herr Kickl - - Na ich verstehe schon, dass Sie aufgeregt sind, den ganzen Tag schon (Abg. Wurm: Er ist ja gar nicht aufgeregt!), denn es ist ja ein bisschen peinlich, was Sie hier aufführen. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Kickl: Der Lockl ist der oberste Chef dort oben, und Ihr grüner Herr Strobl ist der Bestverdiener! – Abg. Belakowitsch: Wie viel kriegt der Herr Strobl jeden Monat? Mehr als der Kanzler!)
Beifall bei den Grünen. – Abg. Kickl: Der Lockl ist der oberste Chef dort oben, und Ihr grüner Herr Strobl ist der Bestverdiener! – Abg. Belakowitsch: Wie viel kriegt der Herr Strobl jeden Monat? Mehr als der Kanzler!
Die Spielregeln einer Demokratie sind klar: Die Politik hat sich in den unabhängigen Journalismus nicht einzumischen, sie hat nichts zu bestellen (Abg. Kickl: Dann soll der Lockl zurücktreten! Dann soll der Lockl als Erstes zurücktreten! Ihr kühner Lockl! Der ist Chef von diesem Laden!), sie hat nichts zu wünschen, sie hat nichts auszumisten, sie hat sich nicht einzumischen. – Sie haben diese ganzen Chats, Herr Kickl - - Na ich verstehe schon, dass Sie aufgeregt sind, den ganzen Tag schon (Abg. Wurm: Er ist ja gar nicht aufgeregt!), denn es ist ja ein bisschen peinlich, was Sie hier aufführen. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Kickl: Der Lockl ist der oberste Chef dort oben, und Ihr grüner Herr Strobl ist der Bestverdiener! – Abg. Belakowitsch: Wie viel kriegt der Herr Strobl jeden Monat? Mehr als der Kanzler!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Sie haben Coronapolitik gemacht wie Putin! – Ruf bei der FPÖ: Ihr habt ein Unrechtsregime aufgezogen!
Wir haben die Rahmenbedingungen für einen unabhängigen, einen starken ORF geschaffen, der unabhängigen, kritischen, vielfältigen Journalismus ermöglicht. Sie, Herr Kickl, Sie und Ihre FPÖ wollen genau das Gegenteil: Sie wollen Medienberichterstattung wie in Ungarn und in Russland, wo es überhaupt keine kritischen Medien mehr gibt, wo Journalist:innen fliehen müssen, wenn sie kritisch berichten. Das ist Ihr Programm. Stehen Sie doch dazu! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl: Sie haben Coronapolitik gemacht wie Putin! – Ruf bei der FPÖ: Ihr habt ein Unrechtsregime aufgezogen!)
Abg. Kickl: Was ist denn das für ein Vokabular? – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Meine Damen und Herren, der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist relevant für unsere Demokratie, er ist wichtig. Dass ein öffentlich-rechtliches Medienhaus zu einer demokratischen Infrastruktur zählt, muss man leider immer wieder betonen, weil es dann eben populistische Parteien wie die FPÖ gibt, die einfach versuchen, den ORF sturmreif zu schießen. (Abg. Kickl: Was ist denn das für ein Vokabular? – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Dann entsteht eine toxische Situation, dass immer mehr Menschen glauben, dass der ORF überflüssig ist, dass auch immer mehr Menschen den Glauben an den Wert eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks und auch generell an die Medien verlieren. (Abg. Kickl: Vielleicht liegt es am Programm!)
Abg. Kickl: Vielleicht liegt es am Programm!
Meine Damen und Herren, der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist relevant für unsere Demokratie, er ist wichtig. Dass ein öffentlich-rechtliches Medienhaus zu einer demokratischen Infrastruktur zählt, muss man leider immer wieder betonen, weil es dann eben populistische Parteien wie die FPÖ gibt, die einfach versuchen, den ORF sturmreif zu schießen. (Abg. Kickl: Was ist denn das für ein Vokabular? – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Dann entsteht eine toxische Situation, dass immer mehr Menschen glauben, dass der ORF überflüssig ist, dass auch immer mehr Menschen den Glauben an den Wert eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks und auch generell an die Medien verlieren. (Abg. Kickl: Vielleicht liegt es am Programm!)
Abg. Kickl: Ja, das haben wir bei Corona gesehen!
Das ist alarmierend, denn Aufgabe des ORF ist schon, eine gesamtgesellschaftliche Debatte zu führen (Abg. Kickl: Ja, das haben wir bei Corona gesehen!), sie auch in eine breite Öffentlichkeit zu tragen, über Kultur, über Werte, über Normen zu sprechen, ja, auch über Meinung zu reflektieren (Abg. Stefan: Passiert das? Passiert das derzeit?) und auch ein Programm zu bieten, das sich finanziell einfach nicht rechnet. Ich hoffe ja wohl, dass wir uns darauf verständigen können, dass es auch die Aufgabe des ORF ist, zum Beispiel eine Minderheitenredaktion zu betreiben.
Abg. Stefan: Passiert das? Passiert das derzeit?
Das ist alarmierend, denn Aufgabe des ORF ist schon, eine gesamtgesellschaftliche Debatte zu führen (Abg. Kickl: Ja, das haben wir bei Corona gesehen!), sie auch in eine breite Öffentlichkeit zu tragen, über Kultur, über Werte, über Normen zu sprechen, ja, auch über Meinung zu reflektieren (Abg. Stefan: Passiert das? Passiert das derzeit?) und auch ein Programm zu bieten, das sich finanziell einfach nicht rechnet. Ich hoffe ja wohl, dass wir uns darauf verständigen können, dass es auch die Aufgabe des ORF ist, zum Beispiel eine Minderheitenredaktion zu betreiben.
Abg. Michael Hammer: Ernst wie eure Vorwahlen!
Wir NEOS haben immer gesagt, wir wollen einen breiten zivilgesellschaftlichen Prozess, wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber sprechen (Abg. Michael Hammer: Ernst wie eure Vorwahlen!): Was ist die Aufgabe des ORF, was sind die Ziele, was sind nicht die Ziele? Was ist dieser berühmte Public Value, also der Mehrwert für uns alle, den der ORF liefern muss? – Vor dieser Debatte wollten sich Grüne und ÖVP einfach drücken. Das war ein großer Fehler, denn nur dann, wenn man darüber spricht, was die Aufgabe ist, wenn man das auch vergemeinschaftet, gibt es auch eine Akzeptanz dafür, dass man für diesen Wert etwas bezahlen muss, dass man sich das als Demokratie auch leisten muss.
Heiterkeit des Abg. Silvan – Abg. Wurm: Wahnsinn! – Abg. Belakowitsch: Wahnsinn, Verbrechen!
Es gab Flirts mit Philipp – Chats zwischen Strache und dem Vorturner mit der Bitte um Hilfe bei Postenbesetzungen. Es ging um bessere Jobs für Christian Wehrschütz. Es ging darum, dass man Moderator Martin Thür als „ZIB“-Moderator verhindern wollte. Es wurde interveniert, dass mehr Gabalier auf Ö3 gespielt wird (Heiterkeit des Abg. Silvan – Abg. Wurm: Wahnsinn! – Abg. Belakowitsch: Wahnsinn, Verbrechen!) – also das wird ja immer absurder. (Abg. Stögmüller: Was macht man als Vizekanzler, wenn man den ganzen Tag frei hat?)
Abg. Stögmüller: Was macht man als Vizekanzler, wenn man den ganzen Tag frei hat?
Es gab Flirts mit Philipp – Chats zwischen Strache und dem Vorturner mit der Bitte um Hilfe bei Postenbesetzungen. Es ging um bessere Jobs für Christian Wehrschütz. Es ging darum, dass man Moderator Martin Thür als „ZIB“-Moderator verhindern wollte. Es wurde interveniert, dass mehr Gabalier auf Ö3 gespielt wird (Heiterkeit des Abg. Silvan – Abg. Wurm: Wahnsinn! – Abg. Belakowitsch: Wahnsinn, Verbrechen!) – also das wird ja immer absurder. (Abg. Stögmüller: Was macht man als Vizekanzler, wenn man den ganzen Tag frei hat?)
Beifall bei den NEOS sowie bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.
Ihr seid Diskurszerstörer und ihr wollt den ORF zerstören, aber nicht nur ihn, sondern generell die österreichische Medienlandschaft, um mit eurer Desinformation „Flood the zone with shit“ zu spielen. (Beifall bei den NEOS sowie bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.)
Abg. Belakowitsch: Man kann nur gescheiter werden!
Strache hat ebenfalls in Chats geschrieben, es brauche „ein ORF-Gesetz, wo totale Personalrochaden, Neubesetzungen möglich werden“, zum Beispiel um Generaldirektor Wrabetz loszuwerden – den man aber vorher gewählt hat. (Abg. Belakowitsch: Man kann nur gescheiter werden!) Auch Steger – (in Richtung Abg. Steger) also der Papa, nicht Sie – berichtet in einem Chat: „Radio ist derzeit feindselig, ein neuer Chef ändert weniger als die Zerschlagung der Struktur! FM4 gehört weg, die Journalisten müssen nicht übernommen werden!“ – So geht es dahin. (Zwischenruf der Abg. Steger.)
in Richtung Abg. Steger
Strache hat ebenfalls in Chats geschrieben, es brauche „ein ORF-Gesetz, wo totale Personalrochaden, Neubesetzungen möglich werden“, zum Beispiel um Generaldirektor Wrabetz loszuwerden – den man aber vorher gewählt hat. (Abg. Belakowitsch: Man kann nur gescheiter werden!) Auch Steger – (in Richtung Abg. Steger) also der Papa, nicht Sie – berichtet in einem Chat: „Radio ist derzeit feindselig, ein neuer Chef ändert weniger als die Zerschlagung der Struktur! FM4 gehört weg, die Journalisten müssen nicht übernommen werden!“ – So geht es dahin. (Zwischenruf der Abg. Steger.)
Zwischenruf der Abg. Steger.
Strache hat ebenfalls in Chats geschrieben, es brauche „ein ORF-Gesetz, wo totale Personalrochaden, Neubesetzungen möglich werden“, zum Beispiel um Generaldirektor Wrabetz loszuwerden – den man aber vorher gewählt hat. (Abg. Belakowitsch: Man kann nur gescheiter werden!) Auch Steger – (in Richtung Abg. Steger) also der Papa, nicht Sie – berichtet in einem Chat: „Radio ist derzeit feindselig, ein neuer Chef ändert weniger als die Zerschlagung der Struktur! FM4 gehört weg, die Journalisten müssen nicht übernommen werden!“ – So geht es dahin. (Zwischenruf der Abg. Steger.)
Abg. Belakowitsch: ... NEOS auch!
Wir brauchen keinen kreativen Umgang von Ihnen – von der FPÖ – mit der Wahrheit, wo man dann: Haltet den Dieb!, schreit. (Abg. Belakowitsch: ... NEOS auch!) Wir brauchen auch keine ÖVP, die dieses Spiel mitspielt, wir brauchen keine Grünen, die sich selbst als „korrupte Idioten“ bezeichnen, wir brauchen aber auch keine Mutlosigkeit der SPÖ.
Beifall bei den NEOS.
gemeinschaftlich und frei von Populisten und Diskurszerstörern. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Michael Hammer: Jetzt muss er die Kastanien aus dem Feuer holen! Aus der brennenden Hütte!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Schnedlitz. – Bitte. (Abg. Michael Hammer: Jetzt muss er die Kastanien aus dem Feuer holen! Aus der brennenden Hütte!)
Beifall bei der FPÖ – Abg. Prinz: Der Handwerkerbonus ...!
Abgeordneter Michael Schnedlitz (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Diese Debatte zur Wiederabschaffung der ORF-Zwangssteuer – man stelle sich das vor! – ist der einzige Punkt des heutigen Tages, der sich mit den Sorgen und den Nöten der österreichischen Bevölkerung auseinandersetzt (Beifall bei der FPÖ – Abg. Prinz: Der Handwerkerbonus ...!), der einzige Punkt am heutigen langen Plenartag!
Abg. Michael Hammer: Das ist einfach ein Flop, die Dringliche!
Er wurde nicht von der Bundesregierung eingebracht, weil sie einen Fehler eingesteht und die Strafsteuer zurücknehmen will (Abg. Michael Hammer: Das ist einfach ein Flop, die Dringliche!), sondern von uns Freiheitlichen, weil es nicht sein kann, dass die Menschen während der Teuerung eine Strafsteuer und die hohen Gagen und den Preis für die Privilegien im ORF bezahlen müssen. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Leichtfried stellt die zuvor gezeigte Tafel mit der Überschrift „Gagenkaiser Kickl“, auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind, vor sich auf.)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Leichtfried stellt die zuvor gezeigte Tafel mit der Überschrift „Gagenkaiser Kickl“, auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind, vor sich auf.
Er wurde nicht von der Bundesregierung eingebracht, weil sie einen Fehler eingesteht und die Strafsteuer zurücknehmen will (Abg. Michael Hammer: Das ist einfach ein Flop, die Dringliche!), sondern von uns Freiheitlichen, weil es nicht sein kann, dass die Menschen während der Teuerung eine Strafsteuer und die hohen Gagen und den Preis für die Privilegien im ORF bezahlen müssen. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Leichtfried stellt die zuvor gezeigte Tafel mit der Überschrift „Gagenkaiser Kickl“, auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind, vor sich auf.)
Abg. Meinl-Reisinger: Das ist ja wohl ein Überwitz! Als FPÖ die ganze Zeit in den ORF hinein... und dann von der Einheitspartei reden! Ihr seids genau ...! Sumpf, Sumpf, Sumpf!
Wieder haben sich alle hier herinnen eingehängt: die gesamte Einheitspartei – die Schwarzen, die Grünen, die Roten und die NEOS. (Abg. Meinl-Reisinger: Das ist ja wohl ein Überwitz! Als FPÖ die ganze Zeit in den ORF hinein... und dann von der Einheitspartei reden! Ihr seids genau ...! Sumpf, Sumpf, Sumpf!) Wieder haben sich alle eingehängt, alle gemeinsam gegen das Volk. Da sind wir Freiheitliche einfach nicht bereit, mitzumachen – wir machen nicht bei der ORF-Zwangssteuer mit, so wie wir nicht bei der Kriegstreiberei und dem Opfern der Neutralität mitmachen, so wie wir nicht beim Klimakommunismus (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer)
Zwischenruf des Abg. Michael Hammer
Wieder haben sich alle hier herinnen eingehängt: die gesamte Einheitspartei – die Schwarzen, die Grünen, die Roten und die NEOS. (Abg. Meinl-Reisinger: Das ist ja wohl ein Überwitz! Als FPÖ die ganze Zeit in den ORF hinein... und dann von der Einheitspartei reden! Ihr seids genau ...! Sumpf, Sumpf, Sumpf!) Wieder haben sich alle eingehängt, alle gemeinsam gegen das Volk. Da sind wir Freiheitliche einfach nicht bereit, mitzumachen – wir machen nicht bei der ORF-Zwangssteuer mit, so wie wir nicht bei der Kriegstreiberei und dem Opfern der Neutralität mitmachen, so wie wir nicht beim Klimakommunismus (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer)
Beifall bei der FPÖ
und all dem, was schlussendlich in der Teuerung mündet, mitmachen (Beifall bei der FPÖ), weil wir als einzige Partei an der Seite der Österreicherinnen und Österreicher stehen – das ergibt die derzeitige Lage. (Abg. Meinl-Reisinger: Aber nicht fürs ORF-Gesetz!)
Abg. Meinl-Reisinger: Aber nicht fürs ORF-Gesetz!
und all dem, was schlussendlich in der Teuerung mündet, mitmachen (Beifall bei der FPÖ), weil wir als einzige Partei an der Seite der Österreicherinnen und Österreicher stehen – das ergibt die derzeitige Lage. (Abg. Meinl-Reisinger: Aber nicht fürs ORF-Gesetz!)
Abg. Meinl-Reisinger: Ja, weil die NEOS wahnsinnig viel profitieren vom ORF!
Das System, das heißt, die Einheitspartei, der ORF und Co, steht auf der einen Seite – das sind die, die profitieren (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, weil die NEOS wahnsinnig viel profitieren vom ORF!) – und auf der anderen Seite steht die österreichische Bevölkerung – das sind diejenigen, die das bezahlen. Die sind aber nicht allein, das kann ich Ihnen versprechen. (Ruf bei der FPÖ: Bravo!) Wir werden weiter hinter den Menschen stehen und nicht zusehen, wie das so weitergeht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Disoski: Was redest du bitte? Liest du deine eigenen Chats nicht?)
Ruf bei der FPÖ: Bravo!
Das System, das heißt, die Einheitspartei, der ORF und Co, steht auf der einen Seite – das sind die, die profitieren (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, weil die NEOS wahnsinnig viel profitieren vom ORF!) – und auf der anderen Seite steht die österreichische Bevölkerung – das sind diejenigen, die das bezahlen. Die sind aber nicht allein, das kann ich Ihnen versprechen. (Ruf bei der FPÖ: Bravo!) Wir werden weiter hinter den Menschen stehen und nicht zusehen, wie das so weitergeht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Disoski: Was redest du bitte? Liest du deine eigenen Chats nicht?)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Disoski: Was redest du bitte? Liest du deine eigenen Chats nicht?
Das System, das heißt, die Einheitspartei, der ORF und Co, steht auf der einen Seite – das sind die, die profitieren (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, weil die NEOS wahnsinnig viel profitieren vom ORF!) – und auf der anderen Seite steht die österreichische Bevölkerung – das sind diejenigen, die das bezahlen. Die sind aber nicht allein, das kann ich Ihnen versprechen. (Ruf bei der FPÖ: Bravo!) Wir werden weiter hinter den Menschen stehen und nicht zusehen, wie das so weitergeht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Disoski: Was redest du bitte? Liest du deine eigenen Chats nicht?)
Abg. Michael Hammer: Ah, die hat es auch gegeben, genau!
Wie sieht dieses Spiel in der Praxis aus? Was heißt das in der Praxis? – Am Beispiel des ORF Niederösterreich: auf der einen Seite ein ORF-Landesdirektor Ziegler, der im ÖVP-Auftrag eine Kampagne hochzieht. Wo? – In den ORF-Nachrichten. Gegen wen? – Gegen die FPÖ. Warum? – Um im Auftrag und im Sinne der ÖVP gegen die FPÖ eine Wahl zu beeinflussen, Stichwort Liederbuchaffäre. (Abg. Michael Hammer: Ah, die hat es auch gegeben, genau!) Die ÖVP gibt den Auftrag, der ORF-Chef setzt um. Das Ganze fliegt auf. Man sagt, er muss gehen – aber nicht hinaus aus dem ORF, sehr geehrte Damen und Herren; er ist noch immer im ORF beschäftigt! So ist der Weg, wie dieses gesamte System funktioniert. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Müsst ihr mehr mit Philipp turnen! – Abg. Disoski: Ihr seid peinlich!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Müsst ihr mehr mit Philipp turnen! – Abg. Disoski: Ihr seid peinlich!
Wie sieht dieses Spiel in der Praxis aus? Was heißt das in der Praxis? – Am Beispiel des ORF Niederösterreich: auf der einen Seite ein ORF-Landesdirektor Ziegler, der im ÖVP-Auftrag eine Kampagne hochzieht. Wo? – In den ORF-Nachrichten. Gegen wen? – Gegen die FPÖ. Warum? – Um im Auftrag und im Sinne der ÖVP gegen die FPÖ eine Wahl zu beeinflussen, Stichwort Liederbuchaffäre. (Abg. Michael Hammer: Ah, die hat es auch gegeben, genau!) Die ÖVP gibt den Auftrag, der ORF-Chef setzt um. Das Ganze fliegt auf. Man sagt, er muss gehen – aber nicht hinaus aus dem ORF, sehr geehrte Damen und Herren; er ist noch immer im ORF beschäftigt! So ist der Weg, wie dieses gesamte System funktioniert. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Müsst ihr mehr mit Philipp turnen! – Abg. Disoski: Ihr seid peinlich!)
Abg. Disoski: Wer zahlt FPÖ-TV?
In der Praxis ist auf der anderen Seite das Volk, das mit gesteuerter Politpropaganda in den Nachrichten beglückt wird und obendrein das Ganze auch noch bezahlen muss. (Abg. Disoski: Wer zahlt FPÖ-TV?) Sehen Sie, wie absurd das ist, sehr geehrte Damen und Herren? Diese ORF-Zwangssteuer ist systematisch und symptomatisch für all das, was Sie in den letzten Jahren machen, das zieht sich durch wie ein roter Faden. (Abg. Disoski: Wer zahlt FPÖ-TV?) Das heißt, auf der einen Seite sind Sie, die, die profitieren, alle, die auf der Butterseite des Lebens
Abg. Disoski: Wer zahlt FPÖ-TV?
In der Praxis ist auf der anderen Seite das Volk, das mit gesteuerter Politpropaganda in den Nachrichten beglückt wird und obendrein das Ganze auch noch bezahlen muss. (Abg. Disoski: Wer zahlt FPÖ-TV?) Sehen Sie, wie absurd das ist, sehr geehrte Damen und Herren? Diese ORF-Zwangssteuer ist systematisch und symptomatisch für all das, was Sie in den letzten Jahren machen, das zieht sich durch wie ein roter Faden. (Abg. Disoski: Wer zahlt FPÖ-TV?) Das heißt, auf der einen Seite sind Sie, die, die profitieren, alle, die auf der Butterseite des Lebens
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Holzleitner: Also nicht auf der Butterseite so wie Herbert Kickl, oder? – Abg. Disoski: Auf der Butterseite wie der Kickl, oder wie? – Abg. Schroll stellt die zuvor gezeigte Tafel mit der Überschrift „Gagenkaiser Kickl“ vor sich auf.
sind – das ist es, was Sie antreibt –, und auf der anderen Seite ist das Volk, das dank der Teuerung nicht auf der Butterseite des Lebens ist, sehr geehrte Damen und Herren! Die müssen nur dafür bezahlen und die müssen darunter leiden. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Holzleitner: Also nicht auf der Butterseite so wie Herbert Kickl, oder? – Abg. Disoski: Auf der Butterseite wie der Kickl, oder wie? – Abg. Schroll stellt die zuvor gezeigte Tafel mit der Überschrift „Gagenkaiser Kickl“ vor sich auf.)
Abg. Disoski: Von euch haben sie die Nase voll! – Abg. Michael Hammer: Euer talentierter Nichtskönner kriegt aber auch die Gagen!
Das ist der Grund, warum die Menschen die Nase voll von Ihnen haben (Abg. Disoski: Von euch haben sie die Nase voll! – Abg. Michael Hammer: Euer talentierter Nichtskönner kriegt aber auch die Gagen!), von den Schwarzen, von den Grünen, von den Roten und von den NEOS. Und soll ich Ihnen etwas sagen? Das Dramatische ist: Es wäre Ihnen wurscht, wenn die die Nase voll haben, es wäre Ihnen wurscht, wenn das Volk leidet – das ist Ihnen alles egal –, solange sich hier herinnen alle einig sind, kann ja nichts passieren. Solange keiner aus diesem System ausbricht, soll das Volk ruhig angefressen sein, dann gibt es eh keine Alternative. Was will denn der Pöbel dann machen? – Das ist Ihre Haltung, und deshalb ist es Ihnen egal. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Das ist der Grund, warum die Menschen die Nase voll von Ihnen haben (Abg. Disoski: Von euch haben sie die Nase voll! – Abg. Michael Hammer: Euer talentierter Nichtskönner kriegt aber auch die Gagen!), von den Schwarzen, von den Grünen, von den Roten und von den NEOS. Und soll ich Ihnen etwas sagen? Das Dramatische ist: Es wäre Ihnen wurscht, wenn die die Nase voll haben, es wäre Ihnen wurscht, wenn das Volk leidet – das ist Ihnen alles egal –, solange sich hier herinnen alle einig sind, kann ja nichts passieren. Solange keiner aus diesem System ausbricht, soll das Volk ruhig angefressen sein, dann gibt es eh keine Alternative. Was will denn der Pöbel dann machen? – Das ist Ihre Haltung, und deshalb ist es Ihnen egal. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Der talentierte Nichtskönner, oder wie? Das ist aber die Wahrheit!
Dann können Sie neue Steuern machen – ORF-Zwangssteuer –, Coronaregime, Kriegstreiberei, Klimakommunismus und so weiter. Das wäre Ihr Lieblingsplan. – Nur geht der leider nicht auf. Wissen Sie, warum nicht? – Weil es einen gibt, der da nicht mitmachen will. Da sitzt er: Herbert Kickl, sehr geehrte Damen und Herren! (Abg. Michael Hammer: Der talentierte Nichtskönner, oder wie? Das ist aber die Wahrheit!)
Abg. Disoski: Wer ist das „System“, bitte?
Dieser Plan geht nicht auf, weil einer nicht zum System (Abg. Disoski: Wer ist das „System“, bitte?) gehören will, das die Bevölkerung wie Untertanen behandelt und es sich am Rücken der Bevölkerung richtet – da sitzt er: Herbert Kickl ist es (Beifall bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Der Nichtskönner und Nichtsleister! – Abg. Maurer: Der lässt sich am längsten vom Steuerzahler bezahlen! Am längsten!) –, weil einer versteht, dass er sich auf die Seite des Volkes zu stellen hat, weil einer versteht, wer der Chef zu sein hat. (Abg. Schroll: Wer schreibt denn die Rede? Das ist ja peinlich! – Abg. Michael Hammer: Er versteht ja selber nichts!) Sehr
Beifall bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Der Nichtskönner und Nichtsleister! – Abg. Maurer: Der lässt sich am längsten vom Steuerzahler bezahlen! Am längsten!
Dieser Plan geht nicht auf, weil einer nicht zum System (Abg. Disoski: Wer ist das „System“, bitte?) gehören will, das die Bevölkerung wie Untertanen behandelt und es sich am Rücken der Bevölkerung richtet – da sitzt er: Herbert Kickl ist es (Beifall bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Der Nichtskönner und Nichtsleister! – Abg. Maurer: Der lässt sich am längsten vom Steuerzahler bezahlen! Am längsten!) –, weil einer versteht, dass er sich auf die Seite des Volkes zu stellen hat, weil einer versteht, wer der Chef zu sein hat. (Abg. Schroll: Wer schreibt denn die Rede? Das ist ja peinlich! – Abg. Michael Hammer: Er versteht ja selber nichts!) Sehr
Abg. Schroll: Wer schreibt denn die Rede? Das ist ja peinlich! – Abg. Michael Hammer: Er versteht ja selber nichts!
Dieser Plan geht nicht auf, weil einer nicht zum System (Abg. Disoski: Wer ist das „System“, bitte?) gehören will, das die Bevölkerung wie Untertanen behandelt und es sich am Rücken der Bevölkerung richtet – da sitzt er: Herbert Kickl ist es (Beifall bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Der Nichtskönner und Nichtsleister! – Abg. Maurer: Der lässt sich am längsten vom Steuerzahler bezahlen! Am längsten!) –, weil einer versteht, dass er sich auf die Seite des Volkes zu stellen hat, weil einer versteht, wer der Chef zu sein hat. (Abg. Schroll: Wer schreibt denn die Rede? Das ist ja peinlich! – Abg. Michael Hammer: Er versteht ja selber nichts!) Sehr
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Sagt das dem Vokaki!
geehrte Damen und Herren, das Volk ist der Chef, nicht der Kanzler. Schreiben Sie sich das einmal hinter die Ohren! (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Sagt das dem Vokaki!)
Abg. Scharzenberger: Die Rede erinnert mich an eine düstere Zeit!
Das ist im Übrigen auch das, was der Volkskanzlerkurs von Herbert Kickl beschreibt (Abg. Scharzenberger: Die Rede erinnert mich an eine düstere Zeit!), wie im Wort zu lesen: Volkskanzler (Abg. Michael Hammer: ... der Flieger nach Russland!) – zuerst das Volk, dann kommt erst der Kanzler. (Abg. Disoski: Selbstbereicherungskanzler!)
Abg. Michael Hammer: ... der Flieger nach Russland!
Das ist im Übrigen auch das, was der Volkskanzlerkurs von Herbert Kickl beschreibt (Abg. Scharzenberger: Die Rede erinnert mich an eine düstere Zeit!), wie im Wort zu lesen: Volkskanzler (Abg. Michael Hammer: ... der Flieger nach Russland!) – zuerst das Volk, dann kommt erst der Kanzler. (Abg. Disoski: Selbstbereicherungskanzler!)
Abg. Disoski: Selbstbereicherungskanzler!
Das ist im Übrigen auch das, was der Volkskanzlerkurs von Herbert Kickl beschreibt (Abg. Scharzenberger: Die Rede erinnert mich an eine düstere Zeit!), wie im Wort zu lesen: Volkskanzler (Abg. Michael Hammer: ... der Flieger nach Russland!) – zuerst das Volk, dann kommt erst der Kanzler. (Abg. Disoski: Selbstbereicherungskanzler!)
Beifall bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Nein, wir haben mehr mit ihm ...!
Genau das ist Ihr riesengroßes Problem, das Sie in Wahrheit mit Herbert Kickl haben (Beifall bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Nein, wir haben mehr mit ihm ...!): dass er nämlich der Garant dafür ist, dass Sie mit den Menschen nicht machen können, was Sie wollen. Weil einer ausschert, geht dieser Plan ganz einfach nicht auf, weil er bei diesem System nicht nur nicht dazugehören will, sondern nicht einmal anstreifen will. (Abg. Schroll – erheitert –: Ha, der war gut!) Deshalb haben Sie ein Problem mit ihm und deshalb bekämpfen Sie ihn. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: ... Treuhandverträge!)
Abg. Schroll – erheitert –: Ha, der war gut!
Genau das ist Ihr riesengroßes Problem, das Sie in Wahrheit mit Herbert Kickl haben (Beifall bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Nein, wir haben mehr mit ihm ...!): dass er nämlich der Garant dafür ist, dass Sie mit den Menschen nicht machen können, was Sie wollen. Weil einer ausschert, geht dieser Plan ganz einfach nicht auf, weil er bei diesem System nicht nur nicht dazugehören will, sondern nicht einmal anstreifen will. (Abg. Schroll – erheitert –: Ha, der war gut!) Deshalb haben Sie ein Problem mit ihm und deshalb bekämpfen Sie ihn. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: ... Treuhandverträge!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: ... Treuhandverträge!
Genau das ist Ihr riesengroßes Problem, das Sie in Wahrheit mit Herbert Kickl haben (Beifall bei der FPÖ – Abg. Michael Hammer: Nein, wir haben mehr mit ihm ...!): dass er nämlich der Garant dafür ist, dass Sie mit den Menschen nicht machen können, was Sie wollen. Weil einer ausschert, geht dieser Plan ganz einfach nicht auf, weil er bei diesem System nicht nur nicht dazugehören will, sondern nicht einmal anstreifen will. (Abg. Schroll – erheitert –: Ha, der war gut!) Deshalb haben Sie ein Problem mit ihm und deshalb bekämpfen Sie ihn. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: ... Treuhandverträge!)
Rufe bei der ÖVP: Für die Österreicher! Gefährlich für Österreich! Sicherheitsrisiko!
Sie bekämpfen Herbert Kickl, weil er ganz einfach für Sie gefährlich wird (Rufe bei der ÖVP: Für die Österreicher! Gefährlich für Österreich! Sicherheitsrisiko!), gefährlich für die Butterseite des Lebens (Abg. Disoski: 350 000 Euro! Seine Butterseite? Was meinst du?), weil er sich auf die Seite der Menschen gestellt hat und somit das Volk mit der nötigen Kraft ausstattet. (Abg. Holzleitner: Kein Liebesbrief auf der ganzen Welt war jemals so schmalzig wie Ihre Rede! – Heiterkeit bei SPÖ und Grünen.) Davor haben Sie Angst!
Abg. Disoski: 350 000 Euro! Seine Butterseite? Was meinst du?
Sie bekämpfen Herbert Kickl, weil er ganz einfach für Sie gefährlich wird (Rufe bei der ÖVP: Für die Österreicher! Gefährlich für Österreich! Sicherheitsrisiko!), gefährlich für die Butterseite des Lebens (Abg. Disoski: 350 000 Euro! Seine Butterseite? Was meinst du?), weil er sich auf die Seite der Menschen gestellt hat und somit das Volk mit der nötigen Kraft ausstattet. (Abg. Holzleitner: Kein Liebesbrief auf der ganzen Welt war jemals so schmalzig wie Ihre Rede! – Heiterkeit bei SPÖ und Grünen.) Davor haben Sie Angst!
Abg. Holzleitner: Kein Liebesbrief auf der ganzen Welt war jemals so schmalzig wie Ihre Rede! – Heiterkeit bei SPÖ und Grünen.
Sie bekämpfen Herbert Kickl, weil er ganz einfach für Sie gefährlich wird (Rufe bei der ÖVP: Für die Österreicher! Gefährlich für Österreich! Sicherheitsrisiko!), gefährlich für die Butterseite des Lebens (Abg. Disoski: 350 000 Euro! Seine Butterseite? Was meinst du?), weil er sich auf die Seite der Menschen gestellt hat und somit das Volk mit der nötigen Kraft ausstattet. (Abg. Holzleitner: Kein Liebesbrief auf der ganzen Welt war jemals so schmalzig wie Ihre Rede! – Heiterkeit bei SPÖ und Grünen.) Davor haben Sie Angst!
Ruf bei der ÖVP: Ja! Und dann zerstören ...!
Sie haben Angst, dass die Bevölkerung gemeinsam mit Herbert Kickl zum Befreiungsschlag ansetzt – zum Befreiungsschlag (Ruf bei der ÖVP: Ja! Und dann zerstören ...!) gegen die ORF-Zwangssteuer, gegen die CO2-Strafsteuer und alles, was dazugehört (Beifall bei der FPÖ); zum Befreiungsschlag gegen ein Regime wie etwa das Coronaregime (Abg. Disoski: Ihr wart die Ersten, die Lockdowns gefordert haben!), mit dem Sie die Bevölkerung wie Untertanen
Beifall bei der FPÖ
Sie haben Angst, dass die Bevölkerung gemeinsam mit Herbert Kickl zum Befreiungsschlag ansetzt – zum Befreiungsschlag (Ruf bei der ÖVP: Ja! Und dann zerstören ...!) gegen die ORF-Zwangssteuer, gegen die CO2-Strafsteuer und alles, was dazugehört (Beifall bei der FPÖ); zum Befreiungsschlag gegen ein Regime wie etwa das Coronaregime (Abg. Disoski: Ihr wart die Ersten, die Lockdowns gefordert haben!), mit dem Sie die Bevölkerung wie Untertanen
Abg. Disoski: Ihr wart die Ersten, die Lockdowns gefordert haben!
Sie haben Angst, dass die Bevölkerung gemeinsam mit Herbert Kickl zum Befreiungsschlag ansetzt – zum Befreiungsschlag (Ruf bei der ÖVP: Ja! Und dann zerstören ...!) gegen die ORF-Zwangssteuer, gegen die CO2-Strafsteuer und alles, was dazugehört (Beifall bei der FPÖ); zum Befreiungsschlag gegen ein Regime wie etwa das Coronaregime (Abg. Disoski: Ihr wart die Ersten, die Lockdowns gefordert haben!), mit dem Sie die Bevölkerung wie Untertanen
Abg. Michael Hammer: Was die heute zu sich genommen haben, das geht auf keine Haut!
behandeln (Abg. Michael Hammer: Was die heute zu sich genommen haben, das geht auf keine Haut!); zum Befreiungsschlag gegen das lange Warten beim Arzt und auf eine medizinische Behandlung; zum Befreiungsschlag gegen Kriegstreiberei, Klimakommunismus und all das, unter dem die Menschen bei der Teuerung leiden. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Pollenallergie hast du vergessen! – Heiterkeit bei der ÖVP. – Abg. Scharzenberger: Widerlich!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Pollenallergie hast du vergessen! – Heiterkeit bei der ÖVP. – Abg. Scharzenberger: Widerlich!
behandeln (Abg. Michael Hammer: Was die heute zu sich genommen haben, das geht auf keine Haut!); zum Befreiungsschlag gegen das lange Warten beim Arzt und auf eine medizinische Behandlung; zum Befreiungsschlag gegen Kriegstreiberei, Klimakommunismus und all das, unter dem die Menschen bei der Teuerung leiden. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Pollenallergie hast du vergessen! – Heiterkeit bei der ÖVP. – Abg. Scharzenberger: Widerlich!)
Abg. Hanger: ... Befreiungsschlag!
Zusammenfassend: Sie haben Angst davor, dass Herbert Kickl mit den Menschen zusammen zum Befreiungsschlag für Österreich ansetzt (Abg. Hanger: ... Befreiungsschlag!), gemeinsam mit dem Volk zum Befreiungsschlag für das Volk – das ist Ihre große Angst, die Sie seit Corona verfolgt. Im Übrigen mit dem ganz einfachen Ziel: damit es den Menschen in diesem Land wieder besser geht; nicht damit es Ihnen im System besser geht, sondern damit es den Leuten draußen wieder besser geht. Diese Einstellung haben Sie bis heute aber noch nicht durchschaut. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Nonstop Unsinn!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Nonstop Unsinn!
Zusammenfassend: Sie haben Angst davor, dass Herbert Kickl mit den Menschen zusammen zum Befreiungsschlag für Österreich ansetzt (Abg. Hanger: ... Befreiungsschlag!), gemeinsam mit dem Volk zum Befreiungsschlag für das Volk – das ist Ihre große Angst, die Sie seit Corona verfolgt. Im Übrigen mit dem ganz einfachen Ziel: damit es den Menschen in diesem Land wieder besser geht; nicht damit es Ihnen im System besser geht, sondern damit es den Leuten draußen wieder besser geht. Diese Einstellung haben Sie bis heute aber noch nicht durchschaut. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Nonstop Unsinn!)
Abg. Michael Hammer: Da darf aber nicht mehr viel rauskommen!
Sie haben Angst vor einem Schlag vom Volk, gemeinsam mit Herbert Kickl, bei der nächsten Wahl gegen dieses System. Und weil es nur noch sechs Monate bis zu dieser Wahl sind (Abg. Michael Hammer: Da darf aber nicht mehr viel rauskommen!), wird jetzt aus der Angst Panik. So einfach ist das. Jetzt droht Ihr System – und das sehen Sie langsam – zu kippen: von der ORF-Zwangsabgabe, sehr geehrte Damen und Herren, bis zu allem anderen, das Sie erhalten wollen, damit es Ihnen selbst und Ihren Freunderln gut geht.
Abg. Michael Hammer: Für nichts!
Inhaltlich stehen wir Freiheitliche (Abg. Michael Hammer: Für nichts!) in allen großen Fragen an der Seite der Menschen, das heißt, inhaltlich kommen Sie nicht mehr gegen uns an, weil die Menschen auch durchschaut haben (Abg. Michael Hammer: Ja, weil ihr für nichts steht!): Überall da, wo Sie sich inhaltlich einhängen, wird es grauslich für die Leute. – So einfach ist die Geschichte. Man braucht sie den Menschen ja gar nicht zu erzählen, weil sie sie kennen. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Scharzenberger.)
Abg. Michael Hammer: Ja, weil ihr für nichts steht!
Inhaltlich stehen wir Freiheitliche (Abg. Michael Hammer: Für nichts!) in allen großen Fragen an der Seite der Menschen, das heißt, inhaltlich kommen Sie nicht mehr gegen uns an, weil die Menschen auch durchschaut haben (Abg. Michael Hammer: Ja, weil ihr für nichts steht!): Überall da, wo Sie sich inhaltlich einhängen, wird es grauslich für die Leute. – So einfach ist die Geschichte. Man braucht sie den Menschen ja gar nicht zu erzählen, weil sie sie kennen. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Scharzenberger.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Scharzenberger.
Inhaltlich stehen wir Freiheitliche (Abg. Michael Hammer: Für nichts!) in allen großen Fragen an der Seite der Menschen, das heißt, inhaltlich kommen Sie nicht mehr gegen uns an, weil die Menschen auch durchschaut haben (Abg. Michael Hammer: Ja, weil ihr für nichts steht!): Überall da, wo Sie sich inhaltlich einhängen, wird es grauslich für die Leute. – So einfach ist die Geschichte. Man braucht sie den Menschen ja gar nicht zu erzählen, weil sie sie kennen. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Scharzenberger.)
Abg. Michael Hammer: Könnt ihr ihm noch ein bisschen Redezeit geben? Es ist so amüsant!
Was bleibt Ihnen also? – Persönliche Angriffe und Anschüttungen. Das ist das Letzte, das Ihnen bleibt; nicht weil es Ihnen um die Menschen geht, sondern weil es Ihnen nur noch um sich selbst geht, damit Sie irgendwie am Futtertrog der Macht sitzen bleiben können. (Abg. Michael Hammer: Könnt ihr ihm noch ein bisschen Redezeit geben? Es ist so amüsant!) Und Sie glauben, die Menschen sind so blöd, dass sie dieses Spiel nicht durchschauen.
Abg. Michael Hammer: Das ist der gleiche Zettel wieder! Zumindest einmal umblättern!
Sehr geehrte Damen und Herren! Jeder durchschaut das: Sie wollen, die Einheitspartei will das gesamte System rund um Gagen und Privilegien, alle, die profitieren, wollen weitere fünf Jahre. Sie wollen weitere fünf Jahre wie bisher (Abg. Michael Hammer: Das ist der gleiche Zettel wieder! Zumindest einmal umblättern!), und einer – einer! – droht diesen Plan zu durchkreuzen (Abg. Michael Hammer: Das ist ja er!): Kickl. (Heiterkeit des Abgeordneten Michael Hammer.) – Deshalb ist die Devise: anpatzen, anpatzen, anpatzen! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Das ist ja er!
Sehr geehrte Damen und Herren! Jeder durchschaut das: Sie wollen, die Einheitspartei will das gesamte System rund um Gagen und Privilegien, alle, die profitieren, wollen weitere fünf Jahre. Sie wollen weitere fünf Jahre wie bisher (Abg. Michael Hammer: Das ist der gleiche Zettel wieder! Zumindest einmal umblättern!), und einer – einer! – droht diesen Plan zu durchkreuzen (Abg. Michael Hammer: Das ist ja er!): Kickl. (Heiterkeit des Abgeordneten Michael Hammer.) – Deshalb ist die Devise: anpatzen, anpatzen, anpatzen! (Beifall bei der FPÖ.)
Heiterkeit des Abgeordneten Michael Hammer.
Sehr geehrte Damen und Herren! Jeder durchschaut das: Sie wollen, die Einheitspartei will das gesamte System rund um Gagen und Privilegien, alle, die profitieren, wollen weitere fünf Jahre. Sie wollen weitere fünf Jahre wie bisher (Abg. Michael Hammer: Das ist der gleiche Zettel wieder! Zumindest einmal umblättern!), und einer – einer! – droht diesen Plan zu durchkreuzen (Abg. Michael Hammer: Das ist ja er!): Kickl. (Heiterkeit des Abgeordneten Michael Hammer.) – Deshalb ist die Devise: anpatzen, anpatzen, anpatzen! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Sehr geehrte Damen und Herren! Jeder durchschaut das: Sie wollen, die Einheitspartei will das gesamte System rund um Gagen und Privilegien, alle, die profitieren, wollen weitere fünf Jahre. Sie wollen weitere fünf Jahre wie bisher (Abg. Michael Hammer: Das ist der gleiche Zettel wieder! Zumindest einmal umblättern!), und einer – einer! – droht diesen Plan zu durchkreuzen (Abg. Michael Hammer: Das ist ja er!): Kickl. (Heiterkeit des Abgeordneten Michael Hammer.) – Deshalb ist die Devise: anpatzen, anpatzen, anpatzen! (Beifall bei der FPÖ.)
Rufe bei der ÖVP: Ja! Ja!
Immer her mit den Angriffen! Es ist doch logisch, dass Sie uns jetzt angreifen, auch jetzt gerade. Wir halten das schon aus, die Leute draußen müssen es auch aushalten. Diese Angriffe sind doch völlig logisch: Wenn wir uns als Schutzschild vor die Menschen stellen (Rufe bei der ÖVP: Ja! Ja!), müssen diese natürlich uns treffen! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Immer her mit den Angriffen! Es ist doch logisch, dass Sie uns jetzt angreifen, auch jetzt gerade. Wir halten das schon aus, die Leute draußen müssen es auch aushalten. Diese Angriffe sind doch völlig logisch: Wenn wir uns als Schutzschild vor die Menschen stellen (Rufe bei der ÖVP: Ja! Ja!), müssen diese natürlich uns treffen! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Ja, er ist wirklich ein Störfaktor!
Sehr geehrte Damen und Herren, einer droht Ihren Plan für die nächsten fünf Jahre zu durchkreuzen: Herbert Kickl. – Deshalb ist die Devise: anpatzen, anpatzen, anpatzen, diesen Störfaktor (Abg. Michael Hammer: Ja, er ist wirklich ein Störfaktor!) beseitigen! – So einfach ist die Rechnung. (Abg. Meinl-Reisinger: Hör auf zu schreien!)
Abg. Meinl-Reisinger: Hör auf zu schreien!
Sehr geehrte Damen und Herren, einer droht Ihren Plan für die nächsten fünf Jahre zu durchkreuzen: Herbert Kickl. – Deshalb ist die Devise: anpatzen, anpatzen, anpatzen, diesen Störfaktor (Abg. Michael Hammer: Ja, er ist wirklich ein Störfaktor!) beseitigen! – So einfach ist die Rechnung. (Abg. Meinl-Reisinger: Hör auf zu schreien!)
Abg. Hanger: Wollt ihr das?
Wird es funktionieren? – Nein! Sie müssen den Menschen draußen nur zwei einfache Fragen stellen. Erstens: Wollt ihr weitere fünf Jahre wie bisher? (Abg. Hanger: Wollt ihr das?) Wollt ihr, dass das weitere fünf Jahre mit all den Grauslichkeiten weitergeht? (Abg. Michael Hammer: Wollt ihr Verlängerung?) Zweitens: Habt ihr das Spiel vor der Wahl durchschaut? – Ihr werdet die
Abg. Michael Hammer: Wollt ihr Verlängerung?
Wird es funktionieren? – Nein! Sie müssen den Menschen draußen nur zwei einfache Fragen stellen. Erstens: Wollt ihr weitere fünf Jahre wie bisher? (Abg. Hanger: Wollt ihr das?) Wollt ihr, dass das weitere fünf Jahre mit all den Grauslichkeiten weitergeht? (Abg. Michael Hammer: Wollt ihr Verlängerung?) Zweitens: Habt ihr das Spiel vor der Wahl durchschaut? – Ihr werdet die
Abg. Schwarz: Das hat es schon gegeben!
Antwort bekommen, ob dieses Spiel funktioniert oder nicht, und das Volk wird die Antwort geben. (Abg. Schwarz: Das hat es schon gegeben!)
Abg. Michael Hammer: Bei der im Herbst oder bei der nächsten dann?
Für den Fall, dass ihr euch nicht mehr unter die Leute hinaustraut – die Menschen werden euch spätestens bei der nächsten Wahl die Antwort geben. Dann wird nämlich der Wahltag zum Befreiungsschlag für die Menschen (Abg. Michael Hammer: Bei der im Herbst oder bei der nächsten dann?), dann wird der Wahltag zum Zahltag – und gut so! (Beifall bei der FPÖ. – Ruf: Innsbruck! – Abg. Michael Hammer: Das war sehr schwach! Da war aber der Chef nicht zufrieden, er hat fad geschaut! – Ruf: ... sind die Guten! – Abg. Michael Hammer: Der Putin ruft an, ja! – Abg. Hanger: Befreiungsschlag! – Abg. Michael Hammer: Genau!)
Beifall bei der FPÖ. – Ruf: Innsbruck! – Abg. Michael Hammer: Das war sehr schwach! Da war aber der Chef nicht zufrieden, er hat fad geschaut! – Ruf: ... sind die Guten! – Abg. Michael Hammer: Der Putin ruft an, ja! – Abg. Hanger: Befreiungsschlag! – Abg. Michael Hammer: Genau!
Für den Fall, dass ihr euch nicht mehr unter die Leute hinaustraut – die Menschen werden euch spätestens bei der nächsten Wahl die Antwort geben. Dann wird nämlich der Wahltag zum Befreiungsschlag für die Menschen (Abg. Michael Hammer: Bei der im Herbst oder bei der nächsten dann?), dann wird der Wahltag zum Zahltag – und gut so! (Beifall bei der FPÖ. – Ruf: Innsbruck! – Abg. Michael Hammer: Das war sehr schwach! Da war aber der Chef nicht zufrieden, er hat fad geschaut! – Ruf: ... sind die Guten! – Abg. Michael Hammer: Der Putin ruft an, ja! – Abg. Hanger: Befreiungsschlag! – Abg. Michael Hammer: Genau!)
Allgemeiner Beifall.
Abgeordnete Maria Großbauer (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Minister! Sehr geehrte Frau Staatssekretärin! Ich darf die Begrüßung kurz fortsetzen: Ich darf für meine Kollegin Agnes Totter eine Mittelschule aus Sankt Marein in der Steiermark begrüßen und für meinen Kollegen Michael Hammer eine Gruppe aus Linz mit Vizebürgermeister Martin Hajart und einem Geburtstagskind, nämlich Ruth Hollerwöger, die heute Geburtstag hat. – Herzlich willkommen im Parlament auch an Sie! (Allgemeiner Beifall.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Disoski.
In diesem Sinne kann ich nur sagen: Genießen Sie weiterhin Kultur im ORF! Wir können stolz darauf sein, dass wir so ein kulturelles Angebot in unserem öffentlich-rechtlichen Fernsehen haben. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Disoski.)
Die Rednerin will eine Tafel mit der Aufschrift „Gagenkaiser Kickl“, auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind, auf das Redner:innenpult stellen, doch die Tafel fällt um. – Abg. Höfinger: Da sollte man wirklich eine Schraube hineindrehen, dass die Taferl halten! – Abg. Leichtfried: Was ist?
Abgeordnete Mag. Muna Duzdar (SPÖ): Sehr geehrte Frau Staatssekretärin! (Die Rednerin will eine Tafel mit der Aufschrift „Gagenkaiser Kickl“, auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind, auf das Redner:innenpult stellen, doch die Tafel fällt um. – Abg. Höfinger: Da sollte man wirklich eine Schraube hineindrehen, dass die Taferl halten! – Abg. Leichtfried: Was ist?) Sehr geehrter Herr Minister! Werte Zuseher und Zuseherinnen auf der Galerie! (Die Rednerin stellt die Tafel neuerlich auf das Redner:innenpult. – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Ich habe ein Déjà-vu. (Abg. Belakowitsch: Ja, ich auch! Sie verstecken sich hinter der Immunität!) Es vergeht in diesem Haus kein Monat, in dem die FPÖ nicht über den öffentlichen Rundfunk herzieht; nämlich über jenen öffentlichen Rundfunk (Abg. Belakowitsch: Ich sage Ihnen, ich verspreche Ihnen: Wir werden nicht aufhören damit, wir machen weiter!), den Ihre Partei, Herr Kickl – er ist nämlich jetzt gerade nicht im Saal –, laut veröffentlichten Chatprotokollen ja selbst zu einem Blaufunk umfärben
Die Rednerin stellt die Tafel neuerlich auf das Redner:innenpult. – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Abgeordnete Mag. Muna Duzdar (SPÖ): Sehr geehrte Frau Staatssekretärin! (Die Rednerin will eine Tafel mit der Aufschrift „Gagenkaiser Kickl“, auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind, auf das Redner:innenpult stellen, doch die Tafel fällt um. – Abg. Höfinger: Da sollte man wirklich eine Schraube hineindrehen, dass die Taferl halten! – Abg. Leichtfried: Was ist?) Sehr geehrter Herr Minister! Werte Zuseher und Zuseherinnen auf der Galerie! (Die Rednerin stellt die Tafel neuerlich auf das Redner:innenpult. – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Ich habe ein Déjà-vu. (Abg. Belakowitsch: Ja, ich auch! Sie verstecken sich hinter der Immunität!) Es vergeht in diesem Haus kein Monat, in dem die FPÖ nicht über den öffentlichen Rundfunk herzieht; nämlich über jenen öffentlichen Rundfunk (Abg. Belakowitsch: Ich sage Ihnen, ich verspreche Ihnen: Wir werden nicht aufhören damit, wir machen weiter!), den Ihre Partei, Herr Kickl – er ist nämlich jetzt gerade nicht im Saal –, laut veröffentlichten Chatprotokollen ja selbst zu einem Blaufunk umfärben
Abg. Belakowitsch: Ja, ich auch! Sie verstecken sich hinter der Immunität!
Abgeordnete Mag. Muna Duzdar (SPÖ): Sehr geehrte Frau Staatssekretärin! (Die Rednerin will eine Tafel mit der Aufschrift „Gagenkaiser Kickl“, auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind, auf das Redner:innenpult stellen, doch die Tafel fällt um. – Abg. Höfinger: Da sollte man wirklich eine Schraube hineindrehen, dass die Taferl halten! – Abg. Leichtfried: Was ist?) Sehr geehrter Herr Minister! Werte Zuseher und Zuseherinnen auf der Galerie! (Die Rednerin stellt die Tafel neuerlich auf das Redner:innenpult. – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Ich habe ein Déjà-vu. (Abg. Belakowitsch: Ja, ich auch! Sie verstecken sich hinter der Immunität!) Es vergeht in diesem Haus kein Monat, in dem die FPÖ nicht über den öffentlichen Rundfunk herzieht; nämlich über jenen öffentlichen Rundfunk (Abg. Belakowitsch: Ich sage Ihnen, ich verspreche Ihnen: Wir werden nicht aufhören damit, wir machen weiter!), den Ihre Partei, Herr Kickl – er ist nämlich jetzt gerade nicht im Saal –, laut veröffentlichten Chatprotokollen ja selbst zu einem Blaufunk umfärben
Abg. Belakowitsch: Ich sage Ihnen, ich verspreche Ihnen: Wir werden nicht aufhören damit, wir machen weiter!
Abgeordnete Mag. Muna Duzdar (SPÖ): Sehr geehrte Frau Staatssekretärin! (Die Rednerin will eine Tafel mit der Aufschrift „Gagenkaiser Kickl“, auf der ein Foto des Abg. Kickl und eine Tabelle mit Geldbeträgen unter der Überschrift „Bezüge von Herbert Kickl“ abgebildet sind, auf das Redner:innenpult stellen, doch die Tafel fällt um. – Abg. Höfinger: Da sollte man wirklich eine Schraube hineindrehen, dass die Taferl halten! – Abg. Leichtfried: Was ist?) Sehr geehrter Herr Minister! Werte Zuseher und Zuseherinnen auf der Galerie! (Die Rednerin stellt die Tafel neuerlich auf das Redner:innenpult. – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Ich habe ein Déjà-vu. (Abg. Belakowitsch: Ja, ich auch! Sie verstecken sich hinter der Immunität!) Es vergeht in diesem Haus kein Monat, in dem die FPÖ nicht über den öffentlichen Rundfunk herzieht; nämlich über jenen öffentlichen Rundfunk (Abg. Belakowitsch: Ich sage Ihnen, ich verspreche Ihnen: Wir werden nicht aufhören damit, wir machen weiter!), den Ihre Partei, Herr Kickl – er ist nämlich jetzt gerade nicht im Saal –, laut veröffentlichten Chatprotokollen ja selbst zu einem Blaufunk umfärben
Beifall bei der SPÖ.
wollte. – Tja, daraus ist halt nichts geworden, weil es Ihre Partei in Ihrer Regierungszeit nicht geschafft hat, den ORF unter Ihre Kontrolle zu bringen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Das war auch ein Spion! Der hat die Mitarbeiter ausgespitzelt!
Das Anbandeln der Freiheitlichen mit dem ORF-Vorturner Philipp Jelinek ist fast schon kabarettreif. Man muss davon ausgehen, dass es den Blauen wirklich nicht um die Fitness der Österreicherinnen und der Österreicher geht. (Abg. Michael Hammer: Das war auch ein Spion! Der hat die Mitarbeiter ausgespitzelt!) Ich kann Ihnen sagen, worum es Ihnen in diesen Chats geht: nämlich um FPÖ-Postenschacher. Ihr Vorgänger H.-C. Strache hat nämlich Medienpolitik mit einer Jobbörse verwechselt. (Abg. Schnedlitz: Vorvorgänger! – Abg. Leichtfried: Da kann man nicht immer den Durchblick haben!)
Abg. Schnedlitz: Vorvorgänger! – Abg. Leichtfried: Da kann man nicht immer den Durchblick haben!
Das Anbandeln der Freiheitlichen mit dem ORF-Vorturner Philipp Jelinek ist fast schon kabarettreif. Man muss davon ausgehen, dass es den Blauen wirklich nicht um die Fitness der Österreicherinnen und der Österreicher geht. (Abg. Michael Hammer: Das war auch ein Spion! Der hat die Mitarbeiter ausgespitzelt!) Ich kann Ihnen sagen, worum es Ihnen in diesen Chats geht: nämlich um FPÖ-Postenschacher. Ihr Vorgänger H.-C. Strache hat nämlich Medienpolitik mit einer Jobbörse verwechselt. (Abg. Schnedlitz: Vorvorgänger! – Abg. Leichtfried: Da kann man nicht immer den Durchblick haben!)
Beifall bei SPÖ und Grünen.
Wenn wir schon beim Thema Großverdiener und Transparenz sind, Herr Kickl: Ich hätte mir von Ihnen wirklich nicht gedacht, dass Sie bei Ihren eigenen Einkommensbezügen so gierig sind. (Beifall bei SPÖ und Grünen.) Immerhin haben Sie aktuell saftige 326 955,40 Euro kassiert. (Abg. Kassegger: Das entspringt eurer Fan- -! Die 100 000 entspringen eurer Fantasie!) – Das ist mehr als 99 Prozent aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im ORF verdienen. (Abg. Kassegger: Da geht die Fantasie mit euch durch! – Abg. Meinl-Reisinger: Woher sind die 100 000?) Keine Sorge, Herr Kickl, ich werde den Finger nicht weiter in die Wunde legen, das ist nämlich die Angelegenheit des Untersuchungsausschusses.
Abg. Kassegger: Das entspringt eurer Fan- -! Die 100 000 entspringen eurer Fantasie!
Wenn wir schon beim Thema Großverdiener und Transparenz sind, Herr Kickl: Ich hätte mir von Ihnen wirklich nicht gedacht, dass Sie bei Ihren eigenen Einkommensbezügen so gierig sind. (Beifall bei SPÖ und Grünen.) Immerhin haben Sie aktuell saftige 326 955,40 Euro kassiert. (Abg. Kassegger: Das entspringt eurer Fan- -! Die 100 000 entspringen eurer Fantasie!) – Das ist mehr als 99 Prozent aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im ORF verdienen. (Abg. Kassegger: Da geht die Fantasie mit euch durch! – Abg. Meinl-Reisinger: Woher sind die 100 000?) Keine Sorge, Herr Kickl, ich werde den Finger nicht weiter in die Wunde legen, das ist nämlich die Angelegenheit des Untersuchungsausschusses.
Abg. Kassegger: Da geht die Fantasie mit euch durch! – Abg. Meinl-Reisinger: Woher sind die 100 000?
Wenn wir schon beim Thema Großverdiener und Transparenz sind, Herr Kickl: Ich hätte mir von Ihnen wirklich nicht gedacht, dass Sie bei Ihren eigenen Einkommensbezügen so gierig sind. (Beifall bei SPÖ und Grünen.) Immerhin haben Sie aktuell saftige 326 955,40 Euro kassiert. (Abg. Kassegger: Das entspringt eurer Fan- -! Die 100 000 entspringen eurer Fantasie!) – Das ist mehr als 99 Prozent aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im ORF verdienen. (Abg. Kassegger: Da geht die Fantasie mit euch durch! – Abg. Meinl-Reisinger: Woher sind die 100 000?) Keine Sorge, Herr Kickl, ich werde den Finger nicht weiter in die Wunde legen, das ist nämlich die Angelegenheit des Untersuchungsausschusses.
Abg. Kassegger: Die 100 000, das ist eure Fantasie! ...!
Was die ORF-Spitzengehälter angeht: Ja, das ist tatsächlich skandalös. (Abg. Kassegger: Die 100 000, das ist eure Fantasie! ...! ) Es ist skandalös, dass ein öffentliches Vorzeigeunternehmen einer Gruppe von Menschen gewaltige Spitzengehälter bezahlt, während unzählige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prekär beschäftigt sind und jahrelang auf eine ordentliche Beschäftigung und Anstellung warten müssen. Dann gibt es noch den Genderpaygap: So ein starkes Einkommensgefälle zwischen Männern und Frauen ist eines öffentlichen Unternehmens tatsächlich unwürdig. Der ORF muss da endlich vorbildhaft agieren.
Abg. Schnedlitz: Sehr starke Lesung!
Wenn aber Sie von der FPÖ sich hierher stellen und so tun, als ob Sie die Kämpfer der prekär Beschäftigten wären, glaubt Ihnen das niemand, denn das Einzige, das Sie wollen, ist es, den ORF zu zerschlagen. Wir von der Sozialdemokratischen Partei idealisieren den ORF nicht. Ja, es gibt dringenden Reformbedarf, und wäre die Regierung nicht mit sich selbst beschäftigt, würden wir gemeinsam mit ihr und den NEOS an einer Reform der Gremien arbeiten, einer Reform, die ihren Namen verdient, um nämlich den ORF unabhängiger und transparenter zu machen. Er ist und bleibt österreichisches Kulturgut. (Abg. Schnedlitz: Sehr starke Lesung!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kassegger: Das ist Ihre Meinung, und nicht immer ist Ihre Meinung die Wahrheit!
Ich muss daher jedes Mal schmunzeln, wenn die FPÖ, ausgerechnet die selbsternannten Patrioten von der FPÖ, gegen den Österreichischen Rundfunk sind. Patriotismus hin oder her, die Freiheitlichen sind gegen den ORF, weil es ihnen nicht gelungen ist, den ORF unter ihre Kontrolle zu bringen. Das ist die Wahrheit, und um nichts anderes geht es hier. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kassegger: Das ist Ihre Meinung, und nicht immer ist Ihre Meinung die Wahrheit!)
Beifall bei der SPÖ.
Dafür, dass Sie, Herr Kickl, den Begriff Freiheit in Ihrem Parteinamen tragen, scheinen Sie sich wenig darum zu scheren. Freiheit ist nämlich immer auch die Freiheit der Andersdenkenden. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Duzdar geht zurück zum Redner:innenpult und entfernt die dort aufgestellte Tafel.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Dürfte ich Sie bitten, das Taferl wieder mitzunehmen? – Danke schön. (Abg. Duzdar geht zurück zum Redner:innenpult und entfernt die dort aufgestellte Tafel.)
Abg. Schellhorn: 360!
Ich muss sagen, ich habe ja eine Rede vorbereitet, aber jetzt bin ich überrascht und muss anders anfangen. Da stellt sich Herr Kollege Leichtfried hier heraus und sagt, dass Herr Kickl 330 000 Euro verdient. (Abg. Schellhorn: 360!) –
Zwischenrufe bei der FPÖ
Erste Rede danach: Kein FPÖler kommt. Zweite Rede danach: Kein FPÖler kommt. Dritte Rede danach: Kollege Schnedlitz kommt heraus, redet 10 Minuten (Zwischenrufe bei der FPÖ) und widerspricht mit keinem Wort. (Beifall bei den Grünen.) Was ist jetzt? Herr Kickl verdient 360 000 Euro im Jahr? (Abg. Kassegger: Zur Geschäftsordnung!) 360 000 Euro im Jahr, einen Dreißiger im Monat? Das verdienen ganze Firmen in Österreich nicht, was der Herr verdient: einen Dreißiger! (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Erste Rede danach: Kein FPÖler kommt. Zweite Rede danach: Kein FPÖler kommt. Dritte Rede danach: Kollege Schnedlitz kommt heraus, redet 10 Minuten (Zwischenrufe bei der FPÖ) und widerspricht mit keinem Wort. (Beifall bei den Grünen.) Was ist jetzt? Herr Kickl verdient 360 000 Euro im Jahr? (Abg. Kassegger: Zur Geschäftsordnung!) 360 000 Euro im Jahr, einen Dreißiger im Monat? Das verdienen ganze Firmen in Österreich nicht, was der Herr verdient: einen Dreißiger! (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Kassegger: Zur Geschäftsordnung!
Erste Rede danach: Kein FPÖler kommt. Zweite Rede danach: Kein FPÖler kommt. Dritte Rede danach: Kollege Schnedlitz kommt heraus, redet 10 Minuten (Zwischenrufe bei der FPÖ) und widerspricht mit keinem Wort. (Beifall bei den Grünen.) Was ist jetzt? Herr Kickl verdient 360 000 Euro im Jahr? (Abg. Kassegger: Zur Geschäftsordnung!) 360 000 Euro im Jahr, einen Dreißiger im Monat? Das verdienen ganze Firmen in Österreich nicht, was der Herr verdient: einen Dreißiger! (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Erste Rede danach: Kein FPÖler kommt. Zweite Rede danach: Kein FPÖler kommt. Dritte Rede danach: Kollege Schnedlitz kommt heraus, redet 10 Minuten (Zwischenrufe bei der FPÖ) und widerspricht mit keinem Wort. (Beifall bei den Grünen.) Was ist jetzt? Herr Kickl verdient 360 000 Euro im Jahr? (Abg. Kassegger: Zur Geschäftsordnung!) 360 000 Euro im Jahr, einen Dreißiger im Monat? Das verdienen ganze Firmen in Österreich nicht, was der Herr verdient: einen Dreißiger! (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Michael Hammer: Ein Fünfziger war das fürs Ibizavideo!
Das wollen wir doch bitte festhalten: So jemand will das Volk vertreten und verdient mehr als eine Firma mit zwölf Mitarbeiter:innen. (Abg. Michael Hammer: Ein Fünfziger war das fürs Ibizavideo!) Das muss man sich einmal trauen! Ich verstehe es aber: Er muss einen Haufen Nebenjobs haben, denn – man muss das auch zu Protokoll geben – ich habe ihn heute noch keine 5 Minuten gesehen. Hier drinnen hackelt er nicht um die 360 000 Euro. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Meinl-Reisinger: ... ich habe ihn gehört! Glaub mir, ich habe ihn schreien gehört!)
Beifall bei den Grünen. – Abg. Meinl-Reisinger: ... ich habe ihn gehört! Glaub mir, ich habe ihn schreien gehört!
Das wollen wir doch bitte festhalten: So jemand will das Volk vertreten und verdient mehr als eine Firma mit zwölf Mitarbeiter:innen. (Abg. Michael Hammer: Ein Fünfziger war das fürs Ibizavideo!) Das muss man sich einmal trauen! Ich verstehe es aber: Er muss einen Haufen Nebenjobs haben, denn – man muss das auch zu Protokoll geben – ich habe ihn heute noch keine 5 Minuten gesehen. Hier drinnen hackelt er nicht um die 360 000 Euro. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Meinl-Reisinger: ... ich habe ihn gehört! Glaub mir, ich habe ihn schreien gehört!)
Beifall bei den Grünen. – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.
Wisst ihr nicht mehr, wie er heißt? Wollt ihr euren eigenen Parteiobmann nicht mehr in einen Antrag hineinschreiben? (Beifall bei den Grünen. – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.) – H.-C. Strache hat er geheißen, nur falls ihr euch nicht mehr erinnern wollt. Das war der Typ, der auf Ibiza die österreichische Medienlandschaft verkaufen wollte – das zu einem Medienantrag! Wahrscheinlich schreibt ihr den Namen deswegen nicht mehr in diesen Antrag.
Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger
Jetzt sage ich euch aber etwas: Die Sache ist weit darüber hinaus, lustig zu sein. Euer Parteifreund Wladimir Putin betreibt in Sankt Petersburg, in Moskau und in einigen anderen russischen Städten Firmen mit Hunderten (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), vielleicht Tausenden Mitarbeiter:innen, die Tag und Nacht nichts anderes machen, als in europäischen Medien Kommentare zu schreiben. (Abg. Michael Hammer: Trollfabrik!) Wenn man eine österreichische Onlinezeitung liest, sind die Kommentare, die darunter stehen, sehr oft, vielleicht in mehr als 50 Prozent der Fälle, nicht von Österreichern und Österreicherinnen, nicht von Staatsbürger:innen, sondern werden in St. Petersburg und in Moskau von Agent:innen auf Deutsch geschrieben (Abg. Kassegger: Wirklich? Was Sie alles wissen!), noch dazu mit österreichischen Dialektworten, finanziert von Putin, mit dem ihr einen Freundschaftsvertrag habt. Das ist die Medienlandschaft, die ihr haben wollt.
Abg. Michael Hammer: Trollfabrik!
Jetzt sage ich euch aber etwas: Die Sache ist weit darüber hinaus, lustig zu sein. Euer Parteifreund Wladimir Putin betreibt in Sankt Petersburg, in Moskau und in einigen anderen russischen Städten Firmen mit Hunderten (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), vielleicht Tausenden Mitarbeiter:innen, die Tag und Nacht nichts anderes machen, als in europäischen Medien Kommentare zu schreiben. (Abg. Michael Hammer: Trollfabrik!) Wenn man eine österreichische Onlinezeitung liest, sind die Kommentare, die darunter stehen, sehr oft, vielleicht in mehr als 50 Prozent der Fälle, nicht von Österreichern und Österreicherinnen, nicht von Staatsbürger:innen, sondern werden in St. Petersburg und in Moskau von Agent:innen auf Deutsch geschrieben (Abg. Kassegger: Wirklich? Was Sie alles wissen!), noch dazu mit österreichischen Dialektworten, finanziert von Putin, mit dem ihr einen Freundschaftsvertrag habt. Das ist die Medienlandschaft, die ihr haben wollt.
Abg. Kassegger: Wirklich? Was Sie alles wissen!
Jetzt sage ich euch aber etwas: Die Sache ist weit darüber hinaus, lustig zu sein. Euer Parteifreund Wladimir Putin betreibt in Sankt Petersburg, in Moskau und in einigen anderen russischen Städten Firmen mit Hunderten (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), vielleicht Tausenden Mitarbeiter:innen, die Tag und Nacht nichts anderes machen, als in europäischen Medien Kommentare zu schreiben. (Abg. Michael Hammer: Trollfabrik!) Wenn man eine österreichische Onlinezeitung liest, sind die Kommentare, die darunter stehen, sehr oft, vielleicht in mehr als 50 Prozent der Fälle, nicht von Österreichern und Österreicherinnen, nicht von Staatsbürger:innen, sondern werden in St. Petersburg und in Moskau von Agent:innen auf Deutsch geschrieben (Abg. Kassegger: Wirklich? Was Sie alles wissen!), noch dazu mit österreichischen Dialektworten, finanziert von Putin, mit dem ihr einen Freundschaftsvertrag habt. Das ist die Medienlandschaft, die ihr haben wollt.
Ah-Rufe bei der FPÖ. – Heiterkeit des Abg. Wurm.
Wenn ihr – der Herr Kollege – euch hierher stellt und dann irgendwie sagt, die gleichgeschalteten Medien werden vom ORF bevorzugt: Was soll denn das heißen? Da sind vier Parteien, die die Wissenschaft und eine wissenschaftliche Vorgangsweise in der Bekämpfung einer Pandemie akzeptieren. (Ah-Rufe bei der FPÖ. – Heiterkeit des Abg. Wurm.) Die werden von einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk korrekt behandelt, und dann gibt es eine (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), die auf die Wissenschaft pfeift, und dann sagt der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Was die machen, ist Schwurbelei! – No na! Deswegen habt ihr das Interesse, da vier gegen eins zu machen. (Abg. Stefan: ... eine Wissenschaft, das sagt schon viel, ja, ja! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch
Wenn ihr – der Herr Kollege – euch hierher stellt und dann irgendwie sagt, die gleichgeschalteten Medien werden vom ORF bevorzugt: Was soll denn das heißen? Da sind vier Parteien, die die Wissenschaft und eine wissenschaftliche Vorgangsweise in der Bekämpfung einer Pandemie akzeptieren. (Ah-Rufe bei der FPÖ. – Heiterkeit des Abg. Wurm.) Die werden von einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk korrekt behandelt, und dann gibt es eine (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), die auf die Wissenschaft pfeift, und dann sagt der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Was die machen, ist Schwurbelei! – No na! Deswegen habt ihr das Interesse, da vier gegen eins zu machen. (Abg. Stefan: ... eine Wissenschaft, das sagt schon viel, ja, ja! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Stefan: ... eine Wissenschaft, das sagt schon viel, ja, ja! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.
Wenn ihr – der Herr Kollege – euch hierher stellt und dann irgendwie sagt, die gleichgeschalteten Medien werden vom ORF bevorzugt: Was soll denn das heißen? Da sind vier Parteien, die die Wissenschaft und eine wissenschaftliche Vorgangsweise in der Bekämpfung einer Pandemie akzeptieren. (Ah-Rufe bei der FPÖ. – Heiterkeit des Abg. Wurm.) Die werden von einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk korrekt behandelt, und dann gibt es eine (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), die auf die Wissenschaft pfeift, und dann sagt der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Was die machen, ist Schwurbelei! – No na! Deswegen habt ihr das Interesse, da vier gegen eins zu machen. (Abg. Stefan: ... eine Wissenschaft, das sagt schon viel, ja, ja! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Wurm: Na Sdorowje! Na Sdorowje! Na Sdorowje!
Was ihr hier macht, ist die Unterstützung russischer Propaganda. (Abg. Wurm: Na Sdorowje! Na Sdorowje! Na Sdorowje!) FPÖ steht wirklich für feindliche
Beifall bei den Grünen sowie bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ und NEOS.
Propaganda in Österreich. – So schaut es aus. (Beifall bei den Grünen sowie bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ und NEOS.)
in Richtung Abg. Kassegger
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka (in Richtung Abg. Kassegger): Zur Geschäftsordnung? (Abg. Kassegger überkreuzt mehrmals die waagrecht vor sich gehaltenen Unterarme. – Ruf bei der SPÖ: Er hat doch nichts zu sagen!)
Abg. Kassegger überkreuzt mehrmals die waagrecht vor sich gehaltenen Unterarme. – Ruf bei der SPÖ: Er hat doch nichts zu sagen!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka (in Richtung Abg. Kassegger): Zur Geschäftsordnung? (Abg. Kassegger überkreuzt mehrmals die waagrecht vor sich gehaltenen Unterarme. – Ruf bei der SPÖ: Er hat doch nichts zu sagen!)
Abg. Belakowitsch: Hätte!
Abgeordneter Josef Schellhorn (NEOS): Herr Präsident! Geschätzter Herr Minister! Frau Staatssekretärin! Ich muss noch einmal auf die Grundrede von Kollegin Belakowitsch eingehen. Sie hat ja sozusagen bekrittelt, dass der ORF eigentlich einen Informationsauftrag hat. (Abg. Belakowitsch: Hätte!) Ich muss sagen – hätte, ja! –, das stimmt eigentlich. Ich habe jetzt in der letzten Zeit ganz aufmerksam die Informationssendungen gesehen, und erstaunlicherweise hat sich die FPÖ immer, wenn es um Russland, Marsalek und die Spione ging, entschuldigen lassen oder sie konnten nichts sehen.
Abg. Michael Hammer: ... seither gibt es ihn! Er wurde nicht gekündigt! – Abg. Kassegger: Den gibt’s nicht! ... ! – Zwischenruf des Abg. Martin Graf.
Das wäre für mich ein Informationsauftrag gewesen: zu wissen, wie der Vertrag ist, zu wissen, dass sich Herr Kickl oder Herr Hafenecker – wer auch immer – bei Herrn Wolf nicht fürchtet, sich hineinsetzt und argumentieren kann: Gibt es den Vertrag? (Abg. Michael Hammer: ... seither gibt es ihn! Er wurde nicht gekündigt! – Abg. Kassegger: Den gibt’s nicht! ... ! – Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Was ist mit Marsalek, was ist mit Ott? – Nein, man kann dazu nichts sagen. (Beifall bei den NEOS. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Kassegger.)
Beifall bei den NEOS. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Kassegger.
Das wäre für mich ein Informationsauftrag gewesen: zu wissen, wie der Vertrag ist, zu wissen, dass sich Herr Kickl oder Herr Hafenecker – wer auch immer – bei Herrn Wolf nicht fürchtet, sich hineinsetzt und argumentieren kann: Gibt es den Vertrag? (Abg. Michael Hammer: ... seither gibt es ihn! Er wurde nicht gekündigt! – Abg. Kassegger: Den gibt’s nicht! ... ! – Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Was ist mit Marsalek, was ist mit Ott? – Nein, man kann dazu nichts sagen. (Beifall bei den NEOS. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Kassegger.)
Ruf bei der FPÖ: Na!
Allein Ihr Redebeitrag war so, dass ich auf ein Zitat von Michael Häupl gestoßen bin (Ruf bei der FPÖ: Na!): lauter mieselsüchtige Koffer. (Zwischenruf.) Vollkoffer? (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Neid schüren (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), das können Sie. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Zwischenruf.
Allein Ihr Redebeitrag war so, dass ich auf ein Zitat von Michael Häupl gestoßen bin (Ruf bei der FPÖ: Na!): lauter mieselsüchtige Koffer. (Zwischenruf.) Vollkoffer? (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Neid schüren (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), das können Sie. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Allein Ihr Redebeitrag war so, dass ich auf ein Zitat von Michael Häupl gestoßen bin (Ruf bei der FPÖ: Na!): lauter mieselsüchtige Koffer. (Zwischenruf.) Vollkoffer? (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Neid schüren (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), das können Sie. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger
Allein Ihr Redebeitrag war so, dass ich auf ein Zitat von Michael Häupl gestoßen bin (Ruf bei der FPÖ: Na!): lauter mieselsüchtige Koffer. (Zwischenruf.) Vollkoffer? (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Neid schüren (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), das können Sie. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Allein Ihr Redebeitrag war so, dass ich auf ein Zitat von Michael Häupl gestoßen bin (Ruf bei der FPÖ: Na!): lauter mieselsüchtige Koffer. (Zwischenruf.) Vollkoffer? (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Neid schüren (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), das können Sie. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Zwischenruf des Abg. Lausch
Eines muss man ja auch sagen (Zwischenruf des Abg. Lausch): Ich lerne sehr viel hier herinnen: von Kollegen Leichtfried, was Herr Kickl verdient (Abg. Kassegger: Das stimmt ja alles nicht, das ist ja alles ein Blödsinn, was auf den Taferln steht!), wir haben von einem Gagenkaiser und Spesenritter etwas gelernt, nämlich dass die FPÖ – oder Herr Strache – ja auch monatlich, glaube ich, Spesen von 30 000 Euro gehabt hat. Das verdient ein Mensch in Österreich offensichtlich nicht. (Abg. Kucher: Unterste Schublade!) Das sind Dinge (Zwischenruf des Abg. Matznetter), die dann unerwähnt bleiben.
Abg. Kassegger: Das stimmt ja alles nicht, das ist ja alles ein Blödsinn, was auf den Taferln steht!
Eines muss man ja auch sagen (Zwischenruf des Abg. Lausch): Ich lerne sehr viel hier herinnen: von Kollegen Leichtfried, was Herr Kickl verdient (Abg. Kassegger: Das stimmt ja alles nicht, das ist ja alles ein Blödsinn, was auf den Taferln steht!), wir haben von einem Gagenkaiser und Spesenritter etwas gelernt, nämlich dass die FPÖ – oder Herr Strache – ja auch monatlich, glaube ich, Spesen von 30 000 Euro gehabt hat. Das verdient ein Mensch in Österreich offensichtlich nicht. (Abg. Kucher: Unterste Schublade!) Das sind Dinge (Zwischenruf des Abg. Matznetter), die dann unerwähnt bleiben.
Abg. Kucher: Unterste Schublade!
Eines muss man ja auch sagen (Zwischenruf des Abg. Lausch): Ich lerne sehr viel hier herinnen: von Kollegen Leichtfried, was Herr Kickl verdient (Abg. Kassegger: Das stimmt ja alles nicht, das ist ja alles ein Blödsinn, was auf den Taferln steht!), wir haben von einem Gagenkaiser und Spesenritter etwas gelernt, nämlich dass die FPÖ – oder Herr Strache – ja auch monatlich, glaube ich, Spesen von 30 000 Euro gehabt hat. Das verdient ein Mensch in Österreich offensichtlich nicht. (Abg. Kucher: Unterste Schublade!) Das sind Dinge (Zwischenruf des Abg. Matznetter), die dann unerwähnt bleiben.
Zwischenruf des Abg. Matznetter
Eines muss man ja auch sagen (Zwischenruf des Abg. Lausch): Ich lerne sehr viel hier herinnen: von Kollegen Leichtfried, was Herr Kickl verdient (Abg. Kassegger: Das stimmt ja alles nicht, das ist ja alles ein Blödsinn, was auf den Taferln steht!), wir haben von einem Gagenkaiser und Spesenritter etwas gelernt, nämlich dass die FPÖ – oder Herr Strache – ja auch monatlich, glaube ich, Spesen von 30 000 Euro gehabt hat. Das verdient ein Mensch in Österreich offensichtlich nicht. (Abg. Kucher: Unterste Schublade!) Das sind Dinge (Zwischenruf des Abg. Matznetter), die dann unerwähnt bleiben.
Beifall bei den NEOS.
Das ist das, was ich einfach nicht mag: dass wir uns gegenseitig aufhetzen, dass wir uns natürlich auch über die Medien ausrichten, wer wie viel verdient. Das ist mit Sicherheit die Verantwortung des Herrn Weißmann, des ORF und der etablierten Verträge, aber das ist nicht unsere Sache, dass wir die Menschen gegeneinander aufwiegeln, überhaupt nicht. (Beifall bei den NEOS.) Diese Aufwiegelei hält jetzt schon überhaupt keiner mehr aus.
Abg. Schnedlitz: Aber geh!
Auch ich muss darauf Rücksicht nehmen, was ich sage, aber ich habe auch den Entschließungsantrag so gelesen – und dann kommt das. Da steht dann: „Dieses Geld fließt in Manager-Millionen“, „Objektive Berichterstattung statt Regierungspropaganda und Bevormundung“. – Objektive Berichterstattung wäre, wenn Sie sich der ZIB 2 stellen würden. Nein, Sie sind seit Tagen verschollen und entschuldigt. (Abg. Schnedlitz: Aber geh!)
Allgemeine Heiterkeit.
„Echte Unterhaltung statt steuergeldfinanzierter Staatskünstler“: Wie darf ich mir das vorstellen? – Englisch mit Gerald oder was? – Das wäre eine echte Unterhaltung. (Allgemeine Heiterkeit.) Kollegen Hauser meine ich – nicht Gerald Loacker, sondern Kollege Hauser (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Der stellt’s auf Russisch um!) Das wär etwas!
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Der stellt’s auf Russisch um!
„Echte Unterhaltung statt steuergeldfinanzierter Staatskünstler“: Wie darf ich mir das vorstellen? – Englisch mit Gerald oder was? – Das wäre eine echte Unterhaltung. (Allgemeine Heiterkeit.) Kollegen Hauser meine ich – nicht Gerald Loacker, sondern Kollege Hauser (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Der stellt’s auf Russisch um!) Das wär etwas!
Abg. Lausch: Haselsteiner!
Ich könnte aber trotzdem sagen, während Sie die Menschen hier gegen die ORF-Gebühren aufwiegeln: Man kann sie gestalten, wie man will, man muss aber auch eines sagen: Es zeigt sich bei FPÖ-TV, Unzensuriert und was weiß ich was, dass wir viel zu viel Parteienförderung haben. Wir investieren dieses Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler (Abg. Lausch: Haselsteiner!) – und das ist dieser Diebstahl (Abg. Kassegger: Ihr habt’s den Haselsteiner!) an den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, Sie manipulieren sie nämlich. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lausch.) Darum ist mir ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender mit öffentlich-rechtlichem Auftrag und Informationsauftrag zehnmal lieber (Zwischenrufe bei der FPÖ) als Ihr steuerfinanzierter FPÖ-TV-Sender – und das sollte im Buch stehen: Das, was Sie betreiben, ist Manipulation, das ist Falschinformation und das ist Fake oder Desinformation. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.)
Abg. Kassegger: Ihr habt’s den Haselsteiner!
Ich könnte aber trotzdem sagen, während Sie die Menschen hier gegen die ORF-Gebühren aufwiegeln: Man kann sie gestalten, wie man will, man muss aber auch eines sagen: Es zeigt sich bei FPÖ-TV, Unzensuriert und was weiß ich was, dass wir viel zu viel Parteienförderung haben. Wir investieren dieses Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler (Abg. Lausch: Haselsteiner!) – und das ist dieser Diebstahl (Abg. Kassegger: Ihr habt’s den Haselsteiner!) an den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, Sie manipulieren sie nämlich. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lausch.) Darum ist mir ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender mit öffentlich-rechtlichem Auftrag und Informationsauftrag zehnmal lieber (Zwischenrufe bei der FPÖ) als Ihr steuerfinanzierter FPÖ-TV-Sender – und das sollte im Buch stehen: Das, was Sie betreiben, ist Manipulation, das ist Falschinformation und das ist Fake oder Desinformation. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lausch.
Ich könnte aber trotzdem sagen, während Sie die Menschen hier gegen die ORF-Gebühren aufwiegeln: Man kann sie gestalten, wie man will, man muss aber auch eines sagen: Es zeigt sich bei FPÖ-TV, Unzensuriert und was weiß ich was, dass wir viel zu viel Parteienförderung haben. Wir investieren dieses Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler (Abg. Lausch: Haselsteiner!) – und das ist dieser Diebstahl (Abg. Kassegger: Ihr habt’s den Haselsteiner!) an den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, Sie manipulieren sie nämlich. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lausch.) Darum ist mir ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender mit öffentlich-rechtlichem Auftrag und Informationsauftrag zehnmal lieber (Zwischenrufe bei der FPÖ) als Ihr steuerfinanzierter FPÖ-TV-Sender – und das sollte im Buch stehen: Das, was Sie betreiben, ist Manipulation, das ist Falschinformation und das ist Fake oder Desinformation. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.)
Zwischenrufe bei der FPÖ
Ich könnte aber trotzdem sagen, während Sie die Menschen hier gegen die ORF-Gebühren aufwiegeln: Man kann sie gestalten, wie man will, man muss aber auch eines sagen: Es zeigt sich bei FPÖ-TV, Unzensuriert und was weiß ich was, dass wir viel zu viel Parteienförderung haben. Wir investieren dieses Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler (Abg. Lausch: Haselsteiner!) – und das ist dieser Diebstahl (Abg. Kassegger: Ihr habt’s den Haselsteiner!) an den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, Sie manipulieren sie nämlich. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lausch.) Darum ist mir ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender mit öffentlich-rechtlichem Auftrag und Informationsauftrag zehnmal lieber (Zwischenrufe bei der FPÖ) als Ihr steuerfinanzierter FPÖ-TV-Sender – und das sollte im Buch stehen: Das, was Sie betreiben, ist Manipulation, das ist Falschinformation und das ist Fake oder Desinformation. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.
Ich könnte aber trotzdem sagen, während Sie die Menschen hier gegen die ORF-Gebühren aufwiegeln: Man kann sie gestalten, wie man will, man muss aber auch eines sagen: Es zeigt sich bei FPÖ-TV, Unzensuriert und was weiß ich was, dass wir viel zu viel Parteienförderung haben. Wir investieren dieses Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler (Abg. Lausch: Haselsteiner!) – und das ist dieser Diebstahl (Abg. Kassegger: Ihr habt’s den Haselsteiner!) an den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, Sie manipulieren sie nämlich. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lausch.) Darum ist mir ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender mit öffentlich-rechtlichem Auftrag und Informationsauftrag zehnmal lieber (Zwischenrufe bei der FPÖ) als Ihr steuerfinanzierter FPÖ-TV-Sender – und das sollte im Buch stehen: Das, was Sie betreiben, ist Manipulation, das ist Falschinformation und das ist Fake oder Desinformation. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.)
Abg. Lausch: Sie waren zu lange nicht im Parlament ... Salzburg ...!
Mein Vorschlag – weil ich ja einen Vorschlag bringe, was Sie überhaupt nie tun; Sie bringen zu nichts einen Vorschlag, wie es weitergehen könnte – ist (Abg. Lausch: Sie waren zu lange nicht im Parlament ... Salzburg ...!): Halbieren wir die Parteienförderung und stellen wir ein neues Medienförderungsgesetz auf die Beine! Das wäre ein Vorschlag, mit dem wir leicht leben können. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Kassegger: Für Qualitätsmedien, ... die NEOS, was ein Qualitätsmedium ist, genau!)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Kassegger: Für Qualitätsmedien, ... die NEOS, was ein Qualitätsmedium ist, genau!
Mein Vorschlag – weil ich ja einen Vorschlag bringe, was Sie überhaupt nie tun; Sie bringen zu nichts einen Vorschlag, wie es weitergehen könnte – ist (Abg. Lausch: Sie waren zu lange nicht im Parlament ... Salzburg ...!): Halbieren wir die Parteienförderung und stellen wir ein neues Medienförderungsgesetz auf die Beine! Das wäre ein Vorschlag, mit dem wir leicht leben können. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Kassegger: Für Qualitätsmedien, ... die NEOS, was ein Qualitätsmedium ist, genau!)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der Grünen. – Ruf bei der FPÖ: Ich hab’ mir gedacht, die Pause hat dir gut getan, ha, ha, ha, nix!
schlechter Moral. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der Grünen. – Ruf bei der FPÖ: Ich hab’ mir gedacht, die Pause hat dir gut getan, ha, ha, ha, nix!)
Abg. Leichtfried: Wenn geht, bitte auf Englisch!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Hauser. – Bitte. (Abg. Leichtfried: Wenn geht, bitte auf Englisch!)
Abg. Leichtfried: Das ist noch nicht Englisch!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Minister! Staatssekretärin! (Abg. Leichtfried: Das ist noch nicht Englisch!) Hohes Haus! Zuseher! (Abg. Leichtfried: Thank you, Mister President!) Ich darf, bevor ich mit meiner Rede beginne, die Gruppe der Senioren des freiheitlichen Seniorenringes aus Kärnten bei uns hier im Hohen Haus recht herzlich begrüßen. – Herzlich willkommen! (Beifall bei FPÖ, ÖVP, SPÖ und NEOS.)
Abg. Leichtfried: Thank you, Mister President!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Minister! Staatssekretärin! (Abg. Leichtfried: Das ist noch nicht Englisch!) Hohes Haus! Zuseher! (Abg. Leichtfried: Thank you, Mister President!) Ich darf, bevor ich mit meiner Rede beginne, die Gruppe der Senioren des freiheitlichen Seniorenringes aus Kärnten bei uns hier im Hohen Haus recht herzlich begrüßen. – Herzlich willkommen! (Beifall bei FPÖ, ÖVP, SPÖ und NEOS.)
Beifall bei FPÖ, ÖVP, SPÖ und NEOS.
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Minister! Staatssekretärin! (Abg. Leichtfried: Das ist noch nicht Englisch!) Hohes Haus! Zuseher! (Abg. Leichtfried: Thank you, Mister President!) Ich darf, bevor ich mit meiner Rede beginne, die Gruppe der Senioren des freiheitlichen Seniorenringes aus Kärnten bei uns hier im Hohen Haus recht herzlich begrüßen. – Herzlich willkommen! (Beifall bei FPÖ, ÖVP, SPÖ und NEOS.)
Zwischenruf des Abg. Hoyos-Trauttmansdorff
Ja, Reimon und die Wissenschaft (Zwischenruf des Abg. Hoyos-Trauttmansdorff), das war wieder ein Gustostückerl von allen vier Parteien, die heute hier herinnen sitzen. Ihr betreibt eine Opfer-Täter-Umkehr, das habt ihr die letzten Jahre ausdrücklich bewiesen. (Abg. Zorba: Was für ein Opfer bist du?) Jetzt haut ihr auf Herbert Kickl hin, weil Herbert Kickl auf der Seite der Bevölkerung steht. (Zwischenruf bei der ÖVP.)
Abg. Zorba: Was für ein Opfer bist du?
Ja, Reimon und die Wissenschaft (Zwischenruf des Abg. Hoyos-Trauttmansdorff), das war wieder ein Gustostückerl von allen vier Parteien, die heute hier herinnen sitzen. Ihr betreibt eine Opfer-Täter-Umkehr, das habt ihr die letzten Jahre ausdrücklich bewiesen. (Abg. Zorba: Was für ein Opfer bist du?) Jetzt haut ihr auf Herbert Kickl hin, weil Herbert Kickl auf der Seite der Bevölkerung steht. (Zwischenruf bei der ÖVP.)
Zwischenruf bei der ÖVP.
Ja, Reimon und die Wissenschaft (Zwischenruf des Abg. Hoyos-Trauttmansdorff), das war wieder ein Gustostückerl von allen vier Parteien, die heute hier herinnen sitzen. Ihr betreibt eine Opfer-Täter-Umkehr, das habt ihr die letzten Jahre ausdrücklich bewiesen. (Abg. Zorba: Was für ein Opfer bist du?) Jetzt haut ihr auf Herbert Kickl hin, weil Herbert Kickl auf der Seite der Bevölkerung steht. (Zwischenruf bei der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.
gemacht wurde, ist nämlich genau diese desaströse Politik, die die Einheitspartei, die ihr mit der österreichischen Bevölkerung gemacht habt – und so wurde auch berichtet. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Zwischenruf der Abg. Greiner
Ich zitiere: Nicht Geimpfte in sensiblen Bereichen, in denen Menschen im ORF tätig sind, müssen sich schriftlich dazu verpflichten – und das bitte am 10. November 2021 –, sich bis zum 17. November den ersten Stich setzen zu lassen. Bis zum Erhalt der ersten Teilimpfung verpflichten sich die Dienstnehmer zur Vorlage eines gültigen PCR-Tests und bis zum Erreichen der Vollimmunisierung (Zwischenruf der Abg. Greiner), im Kontakt mit anderen Personen die 2G-Regel einzuhalten und dauerhaft eine FFP2-Maske zu tragen. (Ruf bei der SPÖ: ... schwierig?)
Ruf bei der SPÖ: ... schwierig?
Ich zitiere: Nicht Geimpfte in sensiblen Bereichen, in denen Menschen im ORF tätig sind, müssen sich schriftlich dazu verpflichten – und das bitte am 10. November 2021 –, sich bis zum 17. November den ersten Stich setzen zu lassen. Bis zum Erhalt der ersten Teilimpfung verpflichten sich die Dienstnehmer zur Vorlage eines gültigen PCR-Tests und bis zum Erreichen der Vollimmunisierung (Zwischenruf der Abg. Greiner), im Kontakt mit anderen Personen die 2G-Regel einzuhalten und dauerhaft eine FFP2-Maske zu tragen. (Ruf bei der SPÖ: ... schwierig?)
Abg. Pfurtscheller: Zum Thema, bitte, Herr Kollege!
Zur Wiederholung! (Der Redner hält eine Tafel mit dem Logo des Robert-Koch-Instituts und dem Text „Lagezentrum des RKI“, „Protokoll des COVID-19-Krisenstabs“, „16.3.2020“, „Aktuelle Risikobewertung: Am WE wurde eine neue Risikobewertung vorbereitet. Es soll diese Woche hochskaliert werden. Die Risikobewertung wird veröffentlicht, sobald […] ein Signal dafür gibt.“ in die Höhe.) Ihr wusstet das – und das ist das Fatale. Ihr wusstet alles, nämlich dass eure Politik grundlegend falsch ist – 16.3.2020. (Abg. Pfurtscheller: Zum Thema, bitte, Herr Kollege!) Ich sage es noch einmal: Alle Maßnahmen waren gegen - -
Beifall bei SPÖ und Grünen.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Entschuldigen Sie, Herr Kollege, dürfte ich Sie bitten, ein bisschen zur Sache zu sprechen? Sie sind schon sehr weit weggekommen. (Beifall bei SPÖ und Grünen.) Irgendwann sollte der ORF dann
Abg. Michael Hammer: Er hat ja nur das eine Thema, Herr Präsident!
vorkommen. – Bitte. (Abg. Michael Hammer: Er hat ja nur das eine Thema, Herr Präsident!)
Abg. Pfurtscheller: Zum Thema, Herr Kollege! Sie haben selber ... und reden zu was anderem!
Ihr wusstet alles. Ihr habt die Gefährlichkeit der Covid-19-Infektion politisch hochskaliert – und das bereits am 16. März 2020. Das heißt, alle Maßnahmen, die ihr danach beschlossen habt, waren faktenwidrig (Abg. Pfurtscheller: Zum Thema, Herr Kollege! Sie haben selber ... und reden zu was anderem!), weil nämlich Covid-19-Infektion nur mäßig gefährlich war; und der ORF hat darüber nicht nur nicht berichtet, sondern der ORF hat auch intern dieselbe Politik gemacht.
Abg. Schroll: Es ist ja unglaublich!
Kollege Taschner, zu dir vielleicht ein Wort, weil wir so in Fahrt sind: Kollege Taschner, wir als Freiheitliche Partei waren immer gegen Schulschließungen! (Abg. Schroll: Es ist ja unglaublich!) Jetzt zitiere ich aus der Coronaampelkommission, 3.12.2020, wie folgt: Es wurde „nie ein Beschluss für Schulschließungen gefasst“ (Abg. Ernst-Dziedzic: Es geht um den ORF!), sondern die Kommission hat sich stets gegen Schulschließungen (Abg. Martin Graf: Der ORF ...!) und für das Offenhalten der Schulen ausgesprochen. – Das sagt die eigene Ampelkommission am 3. Dezember 2020. (Zwischenruf des Abg. Lausch.)
Abg. Ernst-Dziedzic: Es geht um den ORF!
Kollege Taschner, zu dir vielleicht ein Wort, weil wir so in Fahrt sind: Kollege Taschner, wir als Freiheitliche Partei waren immer gegen Schulschließungen! (Abg. Schroll: Es ist ja unglaublich!) Jetzt zitiere ich aus der Coronaampelkommission, 3.12.2020, wie folgt: Es wurde „nie ein Beschluss für Schulschließungen gefasst“ (Abg. Ernst-Dziedzic: Es geht um den ORF!), sondern die Kommission hat sich stets gegen Schulschließungen (Abg. Martin Graf: Der ORF ...!) und für das Offenhalten der Schulen ausgesprochen. – Das sagt die eigene Ampelkommission am 3. Dezember 2020. (Zwischenruf des Abg. Lausch.)
Abg. Martin Graf: Der ORF ...!
Kollege Taschner, zu dir vielleicht ein Wort, weil wir so in Fahrt sind: Kollege Taschner, wir als Freiheitliche Partei waren immer gegen Schulschließungen! (Abg. Schroll: Es ist ja unglaublich!) Jetzt zitiere ich aus der Coronaampelkommission, 3.12.2020, wie folgt: Es wurde „nie ein Beschluss für Schulschließungen gefasst“ (Abg. Ernst-Dziedzic: Es geht um den ORF!), sondern die Kommission hat sich stets gegen Schulschließungen (Abg. Martin Graf: Der ORF ...!) und für das Offenhalten der Schulen ausgesprochen. – Das sagt die eigene Ampelkommission am 3. Dezember 2020. (Zwischenruf des Abg. Lausch.)
Zwischenruf des Abg. Lausch.
Kollege Taschner, zu dir vielleicht ein Wort, weil wir so in Fahrt sind: Kollege Taschner, wir als Freiheitliche Partei waren immer gegen Schulschließungen! (Abg. Schroll: Es ist ja unglaublich!) Jetzt zitiere ich aus der Coronaampelkommission, 3.12.2020, wie folgt: Es wurde „nie ein Beschluss für Schulschließungen gefasst“ (Abg. Ernst-Dziedzic: Es geht um den ORF!), sondern die Kommission hat sich stets gegen Schulschließungen (Abg. Martin Graf: Der ORF ...!) und für das Offenhalten der Schulen ausgesprochen. – Das sagt die eigene Ampelkommission am 3. Dezember 2020. (Zwischenruf des Abg. Lausch.)
Abg. Ernst-Dziedzic: Das hat ja nichts mit der Sache zu tun!
Na bum! Bitte, sogar das habt ihr verbrochen. Die eigene Kommission hat gesagt: Keine Schulschließungen!, und – Herr Präsident: zur Sache – der ORF hat über diese Schulschließungen immer positiv berichtet, das Ganze unterstützt. (Abg. Ernst-Dziedzic: Das hat ja nichts mit der Sache zu tun!) Ich verstehe schon, Herr Präsident (Zwischenrufe bei der ÖVP), dass Ihnen das Ganze nicht passt, weil hier das ganze Lügenkonstrukt der vollkommen falschen Covid-Politik in sich zusammenfällt. (Abg. Ernst-Dziedzic: Wie kann man so ...?) Arbeitet das endlich auf
Zwischenrufe bei der ÖVP
Na bum! Bitte, sogar das habt ihr verbrochen. Die eigene Kommission hat gesagt: Keine Schulschließungen!, und – Herr Präsident: zur Sache – der ORF hat über diese Schulschließungen immer positiv berichtet, das Ganze unterstützt. (Abg. Ernst-Dziedzic: Das hat ja nichts mit der Sache zu tun!) Ich verstehe schon, Herr Präsident (Zwischenrufe bei der ÖVP), dass Ihnen das Ganze nicht passt, weil hier das ganze Lügenkonstrukt der vollkommen falschen Covid-Politik in sich zusammenfällt. (Abg. Ernst-Dziedzic: Wie kann man so ...?) Arbeitet das endlich auf
Abg. Ernst-Dziedzic: Wie kann man so ...?
Na bum! Bitte, sogar das habt ihr verbrochen. Die eigene Kommission hat gesagt: Keine Schulschließungen!, und – Herr Präsident: zur Sache – der ORF hat über diese Schulschließungen immer positiv berichtet, das Ganze unterstützt. (Abg. Ernst-Dziedzic: Das hat ja nichts mit der Sache zu tun!) Ich verstehe schon, Herr Präsident (Zwischenrufe bei der ÖVP), dass Ihnen das Ganze nicht passt, weil hier das ganze Lügenkonstrukt der vollkommen falschen Covid-Politik in sich zusammenfällt. (Abg. Ernst-Dziedzic: Wie kann man so ...?) Arbeitet das endlich auf
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Schroll: Schlechte Rede! – Abg. Amesbauer: Bravo!
und entschuldigt euch bei der Bevölkerung! Das ist das Mindeste. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Schroll: Schlechte Rede! – Abg. Amesbauer: Bravo!)
Abg. Leichtfried: Das war jetzt ein ziemlich schlechtes Englisch!
Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Gerstl. – Bitte. (Abg. Leichtfried: Das war jetzt ein ziemlich schlechtes Englisch!)
Abg. Lausch: Keinen Neid!
Abgeordneter Mag. Wolfgang Gerstl (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Frau Staatssekretärin! Herr Bundesminister! Mein Vorredner hat es mit den Regeln offensichtlich nicht so ganz, oder vielleicht versteht er manches nicht. – Herr Kollege Hauser! Sie stehen an fünfter Stelle auf der EU-Liste. (Abg. Lausch: Keinen Neid!) Sie werden Gefahr laufen, dass Sie vielleicht drei Wochen in Straßburg sind und nur eine Woche in Brüssel. Aber ich sage Ihnen, es ist umgekehrt; nicht dass Sie am falschen Ort sind, wenn Sie nach Europa gehen. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen. – Zwischenruf des Abg. Lausch.)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen. – Zwischenruf des Abg. Lausch.
Abgeordneter Mag. Wolfgang Gerstl (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Frau Staatssekretärin! Herr Bundesminister! Mein Vorredner hat es mit den Regeln offensichtlich nicht so ganz, oder vielleicht versteht er manches nicht. – Herr Kollege Hauser! Sie stehen an fünfter Stelle auf der EU-Liste. (Abg. Lausch: Keinen Neid!) Sie werden Gefahr laufen, dass Sie vielleicht drei Wochen in Straßburg sind und nur eine Woche in Brüssel. Aber ich sage Ihnen, es ist umgekehrt; nicht dass Sie am falschen Ort sind, wenn Sie nach Europa gehen. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen. – Zwischenruf des Abg. Lausch.)
Zwischenruf des Abg. Leichtfried.
Meine Damen und Herren! Ich glaube, wir finden alle genügend Gründe, irgendetwas am ORF zu kritisieren. Jeder von uns kritisiert einmal irgendetwas, aber stellen wir uns diese Frage: Was wäre, wenn es keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk gäbe? (Zwischenruf des Abg. Leichtfried.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
ORF III bringt Beiträge zur Zeitgeschichte, erst vor Kurzem einen komplett neuen Beitrag zur Geschichte Österreichs als solche; oder auf Ö1 „Im Gespräch“ mit Renata Schmidtkunz: etwas, was ich nicht missen möchte; oder auf ORF 2 „Kreuz und quer“, „Am Schauplatz“ oder erst das legendäre „Europastudio“ von Paul Lendvai, der erst vor Kurzem sein letztes gehalten hat. Ich sage Ihnen, ein „Europastudio“ des ORF ist mir noch immer lieber als Putin’sche Außenpolitik im FPÖ-TV. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Rufe bei der FPÖ: He! Ordnungsruf!
Wie verlogen die FPÖ hier eigentlich ist, zeigt sich auch daran, dass vor Kurzem - - (Rufe bei der FPÖ: He! Ordnungsruf!) – Ja, wir haben uns darauf geeinigt, dass wir das nicht sagen, ich nehme das zurück.
Abg. Wurm: Was ist da falsch dran? – Abg. Belakowitsch: Na und, was ist da jetzt falsch?
Wie doppelbödig die FPÖ eigentlich ist, zeigt sich aber daran, dass Kollegin Steger in der Nationalratssitzung vor einem Jahr, am 1. März 2023, noch einen Antrag an die Bundesregierung gestellt hat, dass ORF Sport plus jedenfalls erhalten bleiben muss und dass sich die Bundesregierung für Sportübertragungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk einsetzen soll. (Abg. Wurm: Was ist da falsch dran? – Abg. Belakowitsch: Na und, was ist da jetzt falsch?) – Es zeigt, wie wichtig es ist. Frau Kollegin, wenn Sie Sport plus haben wollen, dann brauchen Sie einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. (Abg. Belakowitsch: Ja, eh! Aber nicht solche Luxusgagen!) Ohne öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird es diese Spartensender nicht geben, meine Damen und Herren! (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Steger.)
Abg. Belakowitsch: Ja, eh! Aber nicht solche Luxusgagen!
Wie doppelbödig die FPÖ eigentlich ist, zeigt sich aber daran, dass Kollegin Steger in der Nationalratssitzung vor einem Jahr, am 1. März 2023, noch einen Antrag an die Bundesregierung gestellt hat, dass ORF Sport plus jedenfalls erhalten bleiben muss und dass sich die Bundesregierung für Sportübertragungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk einsetzen soll. (Abg. Wurm: Was ist da falsch dran? – Abg. Belakowitsch: Na und, was ist da jetzt falsch?) – Es zeigt, wie wichtig es ist. Frau Kollegin, wenn Sie Sport plus haben wollen, dann brauchen Sie einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. (Abg. Belakowitsch: Ja, eh! Aber nicht solche Luxusgagen!) Ohne öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird es diese Spartensender nicht geben, meine Damen und Herren! (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Steger.)
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Steger.
Wie doppelbödig die FPÖ eigentlich ist, zeigt sich aber daran, dass Kollegin Steger in der Nationalratssitzung vor einem Jahr, am 1. März 2023, noch einen Antrag an die Bundesregierung gestellt hat, dass ORF Sport plus jedenfalls erhalten bleiben muss und dass sich die Bundesregierung für Sportübertragungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk einsetzen soll. (Abg. Wurm: Was ist da falsch dran? – Abg. Belakowitsch: Na und, was ist da jetzt falsch?) – Es zeigt, wie wichtig es ist. Frau Kollegin, wenn Sie Sport plus haben wollen, dann brauchen Sie einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. (Abg. Belakowitsch: Ja, eh! Aber nicht solche Luxusgagen!) Ohne öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird es diese Spartensender nicht geben, meine Damen und Herren! (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Steger.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Meine Damen und Herren! Es gibt vielleicht einen Grund, warum der ORF vonseiten der FPÖ noch immer abgelehnt wird: weil der ORF Programmgrundsätze hat, nach denen er, von den Bürgerinnen und Bürgern hier im Parlament beschlossen, Aufträge hat, die er zu erfüllen hat, nämlich die Achtung der Menschenwürde, die Rechte anderer, das Verbot von Hass und Gewalt, das Streben nach Qualität, Innovation, Integration, Gleichberechtigung und Verständigung. Vielleicht ist es das, was Sie am ORF stört! Sie wollen wahrscheinlich vom ORF das O streichen und aus dem O ein K machen, einen Kickl’schen Rundfunk. Wir wollen aber keinen Volkskanzler mit einem Kickl’schen Rundfunk, sondern bei uns sind die Gedanken frei, Herr Klubobmann Kickl! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der SPÖ.
Was wir nicht wollen, sind Verhältnisse wie in Ungarn, wo ein Staatsfunk zentral gesteuert wird, wo Messagecontrol direkt in die Berichterstattung einfließt, ja sogar die Berichterstattung bestimmt. Aber das ist das, was die FPÖ möchte: FPÖ-TV überall – handzahm, zurechtgebügelt, keine unangenehmen Fragen für Kickl und Co, keine unangenehmen Fragen, die sich beispielsweise auch heute während der Sitzung aufgetan haben: Ist die FPÖ nun für einen Austritt aus der Europäischen Union oder nicht? Schenken Sie der Bevölkerung endlich reinen Wein ein und sagen Sie es einfach klar, dass Sie für einen Öxit sind! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Sie wollen sie ja von innen zerstören!
Das wiederum traut sich die FPÖ ja nicht: klar zu sagen, dass Sie eigentlich aus der Europäischen Union herauswollen, weil Sie wissen, das würde einen Wirtschaftseinbruch und vor allem Arbeitsplatzverluste bedeuten. So ehrlich ist die FPÖ da nicht. (Abg. Michael Hammer: Sie wollen sie ja von innen zerstören!) Da ist man dann in Wahrheit eigentlich ein bisschen ein Angsthase. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sich durchaus der eine oder andere freiheitliche Abgeordnete schon an Champagnerpartys in Brüssel gewöhnt hat und das Partys sind, denen Sie sich doch irgendwie gerne hingeben. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Martin Graf: Herr Präsident, Ruf zur Sache! – Abg. Wurm: ... Wodka, Frau Kollegin! Wodka! Wodka und Kaviar!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Martin Graf: Herr Präsident, Ruf zur Sache! – Abg. Wurm: ... Wodka, Frau Kollegin! Wodka! Wodka und Kaviar!
Das wiederum traut sich die FPÖ ja nicht: klar zu sagen, dass Sie eigentlich aus der Europäischen Union herauswollen, weil Sie wissen, das würde einen Wirtschaftseinbruch und vor allem Arbeitsplatzverluste bedeuten. So ehrlich ist die FPÖ da nicht. (Abg. Michael Hammer: Sie wollen sie ja von innen zerstören!) Da ist man dann in Wahrheit eigentlich ein bisschen ein Angsthase. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sich durchaus der eine oder andere freiheitliche Abgeordnete schon an Champagnerpartys in Brüssel gewöhnt hat und das Partys sind, denen Sie sich doch irgendwie gerne hingeben. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Martin Graf: Herr Präsident, Ruf zur Sache! – Abg. Wurm: ... Wodka, Frau Kollegin! Wodka! Wodka und Kaviar!)
Zwischenruf des Abg. Litschauer
Transparenz und Ehrlichkeit, das sind keine Werte der FPÖ, und schon gar nicht von Herbert Kickl und seinem politischen Tun. Seien wir ehrlich: Wenn wir hier über Gehälter reden, dann muss man durchaus FPÖ-Klubobmann Kickl darauf hinweisen, dass er ab und zu bei Transparenzlisten vergessen hat, seine Gehälter anzugeben; vergessen, dass irgendwie ein Zehner brutto zusätzlich pro Monat auf seinem Konto eingelangt ist – nicht aufgefallen. Also ich frage mich, welcher Person nicht auffällt, dass zusätzlich ein Gehalt von 10 000 Euro brutto im Monat am Konto landet (Zwischenruf des Abg. Litschauer) – sicherlich nicht dem kleinen Mann. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Transparenz und Ehrlichkeit, das sind keine Werte der FPÖ, und schon gar nicht von Herbert Kickl und seinem politischen Tun. Seien wir ehrlich: Wenn wir hier über Gehälter reden, dann muss man durchaus FPÖ-Klubobmann Kickl darauf hinweisen, dass er ab und zu bei Transparenzlisten vergessen hat, seine Gehälter anzugeben; vergessen, dass irgendwie ein Zehner brutto zusätzlich pro Monat auf seinem Konto eingelangt ist – nicht aufgefallen. Also ich frage mich, welcher Person nicht auffällt, dass zusätzlich ein Gehalt von 10 000 Euro brutto im Monat am Konto landet (Zwischenruf des Abg. Litschauer) – sicherlich nicht dem kleinen Mann. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Vorhin bei der Sitzung war er doch sehr aufgeregt und hat sehr viel reingerufen. Die FPÖ weiß: Dieser wirklich sehr angestrengte Herbert Kickl, der so Angst hat, seine Nebeneinkünfte offenzulegen, der wird einfach auch ein bisschen grantig. Deswegen schickt man ihn lieber aus dem Saal, damit er sich dieser Diskussion nicht stellen muss. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Lausch: Sind Sie noch beim ORF oder schon woanders?
Damit da einmal Transparenz walten kann (Abg. Lausch: Sind Sie noch beim ORF oder schon woanders?), wäre es wichtig, diese Verträge transparent offenzulegen, werte FPÖ! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Damit da einmal Transparenz walten kann (Abg. Lausch: Sind Sie noch beim ORF oder schon woanders?), wäre es wichtig, diese Verträge transparent offenzulegen, werte FPÖ! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Wurm: Wir sind null nervös!
Anstatt zu schweigen und diese Transparenz bei anderen zu verlangen, wie beim ORF in dieser Debatte – um auch den Bogen zu spannen, da die FPÖ schon wieder recht nervös wird –, wäre es wichtig, dass Sie einmal transparent Ihre Verträge offenlegen! (Abg. Wurm: Wir sind null nervös!) Da reden wir natürlich von Verträgen mit Russland, aber auch jenen von Herbert Kickl, Treuhandverträgen, die eigentlich verschleiern, was er nebenbei so verdient.
Heiterkeit bei der FPÖ – Abg. Belakowitsch: Oh mein Gott!
Gut, dass es unabhängige Berichterstattung in Österreich gibt, wie beispielsweise beim „Falter“ (Heiterkeit bei der FPÖ – Abg. Belakowitsch: Oh mein Gott!), wo dieser Fall Herbert Kickl heute wieder allumfassend dargelegt wurde; allumfassend.
Zwischenruf des Abg. Schnedlitz
Was ist in dieser Berichterstattung neben dubiosen Treuhandverträgen des Herbert Kickl auch aufgekommen? – Geldkoffer, die weggetragen wurden, die Unterdrückung weiterer Ermittlungen per Weisung (Zwischenruf des Abg. Schnedlitz), mögliche dokumentierte Kick-back-Zahlungen, durch Aufträge bezahlt von der öffentlichen Hand für die FPÖ, für Herbert Kickl, den großen Big Spender Herbert Kickl, der den Hals ja gar nicht voll bekommen kann. (Abg. Belakowitsch: Wahrscheinlich!)
Abg. Belakowitsch: Wahrscheinlich!
Was ist in dieser Berichterstattung neben dubiosen Treuhandverträgen des Herbert Kickl auch aufgekommen? – Geldkoffer, die weggetragen wurden, die Unterdrückung weiterer Ermittlungen per Weisung (Zwischenruf des Abg. Schnedlitz), mögliche dokumentierte Kick-back-Zahlungen, durch Aufträge bezahlt von der öffentlichen Hand für die FPÖ, für Herbert Kickl, den großen Big Spender Herbert Kickl, der den Hals ja gar nicht voll bekommen kann. (Abg. Belakowitsch: Wahrscheinlich!)
Beifall bei der SPÖ.
Für uns ist aber klar: Das Einzige, was offengelegt werden muss, sind die Treuhandverträge von Herbert Kickl, dass da wirklich einmal bei seinen Gehältern, bei seinen Einkommen Licht ins Dunkel gebracht wird. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Belakowitsch: Warum?
„Die Bundesministerin für Frauen, Familie, Integration und Medien wird aufgefordert, ehestmöglich dem Nationalrat eine Regierungsvorlage zur Ausweitung der Befreiungen vom ORF-Beitrag vorzulegen. Abgestellt werden soll dabei nur auf die Einkommenshöhe, um Geringverdiener:innen in Zeiten der Teuerung zu entlasten und zu mehr Gerechtigkeit beizutragen. Wohnkosten sollen auch nach dem 1.1.2026 auf die Einkommensgrenzen angerechnet werden. Darüber hinaus sollen junge Menschen bis zum 24. Lebensjahr vom ORF-Beitrag ausgenommen werden, wenn sie im eigenen Haushalt wohnen.“ (Abg. Belakowitsch: Warum?) „Die dadurch fehlenden Mittel sollen dem ORF aus dem Budget refundiert werden.“
Beifall bei der SPÖ.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich glaube, es wäre sehr wichtig gewesen, dass sich Klubobmann Kickl die gesamte Diskussion angehört hätte. Er hätte durchaus auch daran erinnert werden können, dass nach wie vor nicht transparent offengelegt ist, was er nebenbei so verdient. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit und Oh-Rufe bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS.
Abgeordneter Dipl.-Ing. Gerhard Deimek (FPÖ): Die FPÖ möchte die Zwangssteuer abschaffen und alle hier herinnen sind gegen die FPÖ, alle. (Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit und Oh-Rufe bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS.)
Zwischenruf des Abg. Zorba.
Ich möchte das ganz bewusst wieder ein bisschen runterbringen, denn die Damen und Herren auf der Galerie, die zuhören, glauben ja gar nicht mehr, dass es hier um den ORF geht. (Zwischenruf des Abg. Zorba.)
Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.
Da wird über Klubobmann Kickl und diverse Transparenzgeschichten diskutiert – das findet sich alles im gesetzlichen Rahmen. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.) Es wird über den parteilichen Einfluss diskutiert, aber natürlich mit
Abg. Meinl-Reisinger: Geh bitte, so ein - -! Also unglaublich! Schämt euch für so eine Aussage!
Ausnahme des Herrn Ziegler vom ORF Niederösterreich. Es wird über angebliche Ratenzahlungen und Verstorbene diskutiert, die eine Gebührenvorschreibung bekommen. (Abg. Meinl-Reisinger: Geh bitte, so ein - -! Also unglaublich! Schämt euch für so eine Aussage!) Die Frau Kollegin von den NEOS ruft dazwischen – sie weiß ganz genau, dass sie nicht besser als alle anderen ist (Abg. Meinl-Reisinger: Ach so?), aber sie spielt sich hier auf.
Abg. Meinl-Reisinger: Ach so?
Ausnahme des Herrn Ziegler vom ORF Niederösterreich. Es wird über angebliche Ratenzahlungen und Verstorbene diskutiert, die eine Gebührenvorschreibung bekommen. (Abg. Meinl-Reisinger: Geh bitte, so ein - -! Also unglaublich! Schämt euch für so eine Aussage!) Die Frau Kollegin von den NEOS ruft dazwischen – sie weiß ganz genau, dass sie nicht besser als alle anderen ist (Abg. Meinl-Reisinger: Ach so?), aber sie spielt sich hier auf.
Abg. Meinl-Reisinger: Schämt euch! – Abg. Maurer: Das ist schon ein bissl peinlich heute!
Wir haben andere Punkte (Abg. Meinl-Reisinger: Schämt euch! – Abg. Maurer: Das ist schon ein bissl peinlich heute!), über die sich die SPÖ aufregt, aber genau davon auch betroffen ist. (Abg. Meinl-Reisinger: Schämt euch für so viel Unwahrheit! Schämt euch!) Die Frau Kollegin von den NEOS meint, wir sollen uns schämen, weil wir endlich einmal für die Leute einstehen, für die, die sich jeden Tag mühen müssen (Ruf bei der SPÖ: Für euch selber und Einiges Russland steht ihr ein!), für die, die arbeiten, um zumindest das Durchschnittseinkommen erarbeiten zu können. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Wer war noch gegen dieses ORF-Gesetz? Schämt euch!)
Abg. Meinl-Reisinger: Schämt euch für so viel Unwahrheit! Schämt euch!
Wir haben andere Punkte (Abg. Meinl-Reisinger: Schämt euch! – Abg. Maurer: Das ist schon ein bissl peinlich heute!), über die sich die SPÖ aufregt, aber genau davon auch betroffen ist. (Abg. Meinl-Reisinger: Schämt euch für so viel Unwahrheit! Schämt euch!) Die Frau Kollegin von den NEOS meint, wir sollen uns schämen, weil wir endlich einmal für die Leute einstehen, für die, die sich jeden Tag mühen müssen (Ruf bei der SPÖ: Für euch selber und Einiges Russland steht ihr ein!), für die, die arbeiten, um zumindest das Durchschnittseinkommen erarbeiten zu können. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Wer war noch gegen dieses ORF-Gesetz? Schämt euch!)
Ruf bei der SPÖ: Für euch selber und Einiges Russland steht ihr ein!
Wir haben andere Punkte (Abg. Meinl-Reisinger: Schämt euch! – Abg. Maurer: Das ist schon ein bissl peinlich heute!), über die sich die SPÖ aufregt, aber genau davon auch betroffen ist. (Abg. Meinl-Reisinger: Schämt euch für so viel Unwahrheit! Schämt euch!) Die Frau Kollegin von den NEOS meint, wir sollen uns schämen, weil wir endlich einmal für die Leute einstehen, für die, die sich jeden Tag mühen müssen (Ruf bei der SPÖ: Für euch selber und Einiges Russland steht ihr ein!), für die, die arbeiten, um zumindest das Durchschnittseinkommen erarbeiten zu können. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Wer war noch gegen dieses ORF-Gesetz? Schämt euch!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Wer war noch gegen dieses ORF-Gesetz? Schämt euch!
Wir haben andere Punkte (Abg. Meinl-Reisinger: Schämt euch! – Abg. Maurer: Das ist schon ein bissl peinlich heute!), über die sich die SPÖ aufregt, aber genau davon auch betroffen ist. (Abg. Meinl-Reisinger: Schämt euch für so viel Unwahrheit! Schämt euch!) Die Frau Kollegin von den NEOS meint, wir sollen uns schämen, weil wir endlich einmal für die Leute einstehen, für die, die sich jeden Tag mühen müssen (Ruf bei der SPÖ: Für euch selber und Einiges Russland steht ihr ein!), für die, die arbeiten, um zumindest das Durchschnittseinkommen erarbeiten zu können. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Wer war noch gegen dieses ORF-Gesetz? Schämt euch!)
Abg. Meinl-Reisinger: Wer war noch gegen das ORF-Gesetz? Wer argumentiert gegen die Haushaltsabgabe?
Die NEOS, die voll im Kapital des Herrn Haselsteiner stehen, schimpfen heraus und meckern. (Abg. Meinl-Reisinger: Wer war noch gegen das ORF-Gesetz? Wer argumentiert gegen die Haushaltsabgabe?) Sie meckern gegen alle, die hier zusehen, und das ignorieren Sie. Da lachen Sie drüber, Sie lachen über die Bürger. (Abg. Meinl-Reisinger: Nein, ich lache über Sie!) Das ist Ihre Politik und darum sind Sie in Salzburg und in Tirol jämmerlich abgewählt worden. Sie sollten darüber nachdenken! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Meinl-Reisinger: Nein, ich lache über Sie!
Die NEOS, die voll im Kapital des Herrn Haselsteiner stehen, schimpfen heraus und meckern. (Abg. Meinl-Reisinger: Wer war noch gegen das ORF-Gesetz? Wer argumentiert gegen die Haushaltsabgabe?) Sie meckern gegen alle, die hier zusehen, und das ignorieren Sie. Da lachen Sie drüber, Sie lachen über die Bürger. (Abg. Meinl-Reisinger: Nein, ich lache über Sie!) Das ist Ihre Politik und darum sind Sie in Salzburg und in Tirol jämmerlich abgewählt worden. Sie sollten darüber nachdenken! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Die NEOS, die voll im Kapital des Herrn Haselsteiner stehen, schimpfen heraus und meckern. (Abg. Meinl-Reisinger: Wer war noch gegen das ORF-Gesetz? Wer argumentiert gegen die Haushaltsabgabe?) Sie meckern gegen alle, die hier zusehen, und das ignorieren Sie. Da lachen Sie drüber, Sie lachen über die Bürger. (Abg. Meinl-Reisinger: Nein, ich lache über Sie!) Das ist Ihre Politik und darum sind Sie in Salzburg und in Tirol jämmerlich abgewählt worden. Sie sollten darüber nachdenken! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Erasim: 12-Stunden-Tag! Patientenmilliarde! Danke, FPÖ! Das kann man nicht oft genug sagen, wie ihr für die Leute einsteht!
Es gibt in diesem Haus nur eine einzige Partei, die wirklich für die Leute einsteht. (Abg. Erasim: 12-Stunden-Tag! Patientenmilliarde! Danke, FPÖ! Das kann man nicht oft genug sagen, wie ihr für die Leute einsteht!) In diesem Fall, im Fall des ORF, kann man über dessen Programm diskutieren, ob die 117. Wiederholung dem öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag entspricht, ob irgendwelche Seitenprogramme, die keinen Menschen interessieren, angeblich der Kulturauftrag sind (Abg. Meinl-Reisinger: Also die FPÖ will das Programm bestimmen!), wobei es so
Abg. Meinl-Reisinger: Also die FPÖ will das Programm bestimmen!
Es gibt in diesem Haus nur eine einzige Partei, die wirklich für die Leute einsteht. (Abg. Erasim: 12-Stunden-Tag! Patientenmilliarde! Danke, FPÖ! Das kann man nicht oft genug sagen, wie ihr für die Leute einsteht!) In diesem Fall, im Fall des ORF, kann man über dessen Programm diskutieren, ob die 117. Wiederholung dem öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag entspricht, ob irgendwelche Seitenprogramme, die keinen Menschen interessieren, angeblich der Kulturauftrag sind (Abg. Meinl-Reisinger: Also die FPÖ will das Programm bestimmen!), wobei es so
Abg. Erasim: Gemeinnütziger Wohnbau in Niederösterreich gestrichen durch die FPÖ!
viel gäbe, das wirklich berichtet werden sollte. (Abg. Erasim: Gemeinnütziger Wohnbau in Niederösterreich gestrichen durch die FPÖ!)
Abg. Erasim: EVN-Vorstand in Niederösterreich! Danke, FPÖ!
In dem Moment, in dem die FPÖ die Bürger vertritt und das laut sagt, ist in diesem Parlament genau nur mehr eine Partei gegen die FPÖ, und das ist diese Gruppenpartei, diese Einheitspartei. (Abg. Erasim: EVN-Vorstand in Niederösterreich! Danke, FPÖ!) Sie sollten sich schämen, denn offenbar sind Ihre Umfragewerte der Grund, warum Sie so nervös werden, warum Sie gegen die FPÖ argumentieren und warum Sie sogar gegen die Bürger argumentieren. (Abg. Maurer: Ihr Freundschaftsvertrag ist der Grund für Ihre Nervosität!) Schämen Sie sich! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Maurer: Ihr Freundschaftsvertrag ist der Grund für Ihre Nervosität!
In dem Moment, in dem die FPÖ die Bürger vertritt und das laut sagt, ist in diesem Parlament genau nur mehr eine Partei gegen die FPÖ, und das ist diese Gruppenpartei, diese Einheitspartei. (Abg. Erasim: EVN-Vorstand in Niederösterreich! Danke, FPÖ!) Sie sollten sich schämen, denn offenbar sind Ihre Umfragewerte der Grund, warum Sie so nervös werden, warum Sie gegen die FPÖ argumentieren und warum Sie sogar gegen die Bürger argumentieren. (Abg. Maurer: Ihr Freundschaftsvertrag ist der Grund für Ihre Nervosität!) Schämen Sie sich! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
In dem Moment, in dem die FPÖ die Bürger vertritt und das laut sagt, ist in diesem Parlament genau nur mehr eine Partei gegen die FPÖ, und das ist diese Gruppenpartei, diese Einheitspartei. (Abg. Erasim: EVN-Vorstand in Niederösterreich! Danke, FPÖ!) Sie sollten sich schämen, denn offenbar sind Ihre Umfragewerte der Grund, warum Sie so nervös werden, warum Sie gegen die FPÖ argumentieren und warum Sie sogar gegen die Bürger argumentieren. (Abg. Maurer: Ihr Freundschaftsvertrag ist der Grund für Ihre Nervosität!) Schämen Sie sich! (Beifall bei der FPÖ.)
Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.
Wir werden daher insgesamt dieser 35. StVO-Novelle die Zustimmung erteilen. Ich möchte aber schon anmerken, dass einige Verbesserungen wünschenswert gewesen wären. Ich habe im Ausschuss darauf hingewiesen. Die neuen Zuflussregelungen, mit denen die Grünampelsteuerung jetzt neu geregelt wird, indem das viermalige Blinken wegfällt, halte ich für rechtlich nicht ganz einwandfrei, weil sie einfach nur statuiert, dass das jetzt zulässig ist, ohne aber auszudrücken, wer dafür zuständig ist, diese Ampelregelung zu verfügen, sodass das in einem rechtsstaatlich einwandfreien Verfahren erfolgt. (Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei den NEOS.
Insgesamt gesehen ist es aber ein Paket, das die Verkehrssicherheit anheben wird, und daher findet es unsere Zustimmung. – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
In diesem Sinne bitte ich euch herzlich um eure Zustimmung. Wir schaffen damit eine gute gesetzliche Grundlage, auch im Sinne der 30-km/h-Verordnung. Ich bedanke mich bei Kollegen Weratschnig und bei Andreas Ottenschläger, die das verhandelt haben. Wir führen jetzt, nach 20 Jahren, endlich eine Regelung herbei, die der Verkehrssicherheit wieder dienen wird. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der SPÖ.
das wäre mein Appell an Sie – nicht nur für Verkehrssicherheit, sondern auch für Rechtssicherheit! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Geben wir dieses Instrument in die Hände der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister! Da habe ich anscheinend etwas mehr Vertrauen in unsere Vertreterinnen und Vertreter in den Kommunen, die großteils großartigste Arbeit leisten, als Kollege Stark von der ÖVP. Ich habe dieses Vertrauen und ich verstehe nicht, warum Sie es nicht haben. Wir stimmen nicht zu. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Lukas Hammer.
In diesem Sinne möchte ich allen, die mitgeholfen haben, diese Straßenverkehrsordnungsnovelle umzusetzen, einen herzlichen Dank aussprechen und freue mich, wenn die Verkehrssicherheit in Österreich gesichert und verbessert wird. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Lukas Hammer.)
Abg. Hofinger: Ein bisschen lauter!
Abgeordneter Klaus Köchl (SPÖ): Geschätzte Frau Präsidentin! Frau Ministerin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte zuerst auf Kollegen Hofinger eingehen, der jetzt zum Schluss gesagt hat, dass die finanzielle Situation der Gemeinden irrsinnig schwierig sei. (Abg. Hofinger: Ein bisschen lauter!) Ich kann euch versprechen, dass wir da mit euch mitkämpfen, aber ihr müsst bitte eure Regierungsmitglieder, euren Finanzminister, euren Bundeskanzler davon überzeugen, dass die Gemeinden in Zukunft bessere Unterstützung bekommen müssen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Abgeordneter Klaus Köchl (SPÖ): Geschätzte Frau Präsidentin! Frau Ministerin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte zuerst auf Kollegen Hofinger eingehen, der jetzt zum Schluss gesagt hat, dass die finanzielle Situation der Gemeinden irrsinnig schwierig sei. (Abg. Hofinger: Ein bisschen lauter!) Ich kann euch versprechen, dass wir da mit euch mitkämpfen, aber ihr müsst bitte eure Regierungsmitglieder, euren Finanzminister, euren Bundeskanzler davon überzeugen, dass die Gemeinden in Zukunft bessere Unterstützung bekommen müssen. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Linder.
Das hier zu fordern und letztendlich nicht umzusetzen finde ich nicht gar so fair. Ihr braucht es nur umzusetzen, ihr seid in der Regierung, und das ist für mich etwas ganz Entscheidendes. (Zwischenruf des Abg. Linder.)
Abg. Stark: Das braucht man nicht mehr, Herr Kollege!
Warum macht man das so kompliziert? Es ist doch jeder Gemeinderätin und jedem Gemeinderat in Österreich zuzumuten, gemeinsam mit dem Vorstand und dem Bürgermeister vor einer kleinen Schule so eine Zone zu schaffen, ohne dass man eine BH beauftragen muss. Das ist ja komplizierter, und das würde sehr, sehr viel einfacher gehen. (Abg. Stark: Das braucht man nicht mehr, Herr Kollege!) Dass ihr dem nicht zustimmt, verstehe ich wirklich nicht, und das ist auch der Grund, warum wir sagen, wir sind nicht mit dabei.
Zwischenruf des Abg. Weratschnig.
Der Städtebund hat auch ein großes Problem – vor allem betrifft das die Stadt Wien und das wird eigentlich schon jahrelang gefordert – hinsichtlich einer automatisierten Zufahrtskontrolle. 25 Städte in ganz Österreich wollen diese haben. Interessant ist, dass es die grünen Kollegen in Wien waren – als sie noch in der Regierung waren –, die das am meisten gefordert haben. Überall wollten sie diese Zufahrtsüberwachungen haben – und ihr im Nationalrat seid einfach dagegen, dass das stattfindet. Ich verstehe das nicht! Wenn das die Gemeinden fordern und wenn es vor allem die Grünen in Wien fordern, dann müsstet ihr das eigentlich umsetzen. Ihr braucht euch nicht zu wundern, dass ihr aus der Stadtregierung in Wien rausgeflogen seid, wenn ihr die Sachen, die wichtig sind und auch ein großes Herzensanliegen sind, letztendlich nicht umsetzt. (Zwischenruf des Abg. Weratschnig.)
Beifall bei der SPÖ.
Wir können aus diesen Gründen und vor allem wegen der Kompliziertheit – es würde mit den Gemeinden viel einfacher gehen – diesem Gesetz nicht zustimmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich möchte zu diesem Paket ganz allgemein noch Folgendes sagen: Es ist gerade vor einigen Tagen eine Studie des ÖAMTC veröffentlicht worden, wie die Bevölkerung generell zu Geschwindigkeitsbeschränkungen steht. Ich möchte das einfach unterstreichen, denn da ist relativ klar: Auf Autobahnen und Landesstraßen ist die Bevölkerung auf jeden Fall der Meinung, dass die Geschwindigkeiten, die wir derzeit dort geregelt haben – 130, 100 –, entsprechend gefahren werden können. Dazu bekennen wir uns auch, und das ist wichtig. In Ortsgebieten aber und in sensiblen Bereichen sagt die Bevölkerung ganz eindeutig, dass man sich dort Geschwindigkeitsbeschränkungen und Maßnahmen zur Verkehrssicherheit wünscht. Mit diesem Paket setzen wir da einen wichtigen Schritt. – Danke sehr. (Beifall bei der ÖVP.)
Allgemeiner Beifall.
Abgeordnete MMag. Dr. Agnes Totter, BEd (ÖVP): Vor meiner Rede möchte ich ganz herzlich den Seniorenbund aus Feldbach aus der Südoststeiermark hier im Hohen Haus ganz herzlich begrüßen. (Allgemeiner Beifall.) Für meinen Kollegen Hans Singer heiße ich den Seniorenbund Pfarrkirchen bei Bad Hall herzlich willkommen. (Allgemeiner Beifall.)
Allgemeiner Beifall.
Abgeordnete MMag. Dr. Agnes Totter, BEd (ÖVP): Vor meiner Rede möchte ich ganz herzlich den Seniorenbund aus Feldbach aus der Südoststeiermark hier im Hohen Haus ganz herzlich begrüßen. (Allgemeiner Beifall.) Für meinen Kollegen Hans Singer heiße ich den Seniorenbund Pfarrkirchen bei Bad Hall herzlich willkommen. (Allgemeiner Beifall.)
Beifall und Bravoruf bei der ÖVP sowie Beifall bei Abgeordneten der Grünen.
Was wir in weiterer Folge auf jeden Fall noch schaffen müssen, ist, die Zumutbarkeitsgrenze von 2 Kilometern für den Schulweg zu verringern; auch das trägt zu einem besseren Schutz unserer Kinder am Schulweg bei. – Herzlichen Dank. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP sowie Beifall bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei den Grünen. – Zwischenruf der Abg. Erasim.
Abgeordneter Lukas Hammer (Grüne): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Ministerin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Beim Thema Entschleunigung im Verkehrsbereich geht es um Klimaschutz, es geht um weniger Abgase, es geht um weniger Lärm, und es geht natürlich auch um Verkehrssicherheit. Deswegen ist es, glaube ich, ein sehr guter und wichtiger Schritt, dass wir es den Gemeinden heute ermöglichen, erleichtern, dort, wo sie es für richtig halten, Tempo 30 zu verordnen. (Beifall bei den Grünen. – Zwischenruf der Abg. Erasim.) – Ich komme gleich noch dazu, Frau Kollegin. – Die Gemeinden wissen, wo diese Bereiche sind, wo Menschen gefährdet sind, wo Menschen mehr Schutz brauchen – mehr Schutz direkt vor Autos oder vor Lärm.
Zwischenruf des Abg. Leichtfried
Ich glaube, da ist jetzt schon auch ein bisschen Verunsicherung dabei. Kollege Stöger, der als ehemaliger zuständiger Verkehrsminister (Zwischenruf des Abg. Leichtfried) diese Novelle nicht angestrengt hat, genauso wenig wie Kollege Leichtfried, der auch einmal Verkehrsminister war, dem das als Minister anscheinend nicht so wichtig war – aber das sei dahingestellt –: Es braucht kein Gutachten! Das steht erstens nirgendwo drinnen, und zweitens, wenn Sie das lesen, wenn Sie den Gesetzesvorschlag lesen, dann sehen Sie (Abg. Stöger: Frag’ die Judith Schwentner in Graz! Judith Schwentner fragen, wie es ihr gegangen ist ...!): Es ist ganz einfach so, dass man eine sachliche Begründung braucht, so wie bei jeder anderen Maßnahme auch. Wenn Sie einen Schutzweg errichten wollen, wenn Sie ein Verkehrszeichen errichten wollen, brauchen Sie eine sachliche Begründung. Das, was jetzt wegfällt, ist ein Gutachten: Eine Gemeinde braucht kein teures Gutachten mehr, um Tempo 30 zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu verordnen, und das ist gut. (Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Ottenschläger und Pfurtscheller.)
Abg. Stöger: Frag’ die Judith Schwentner in Graz! Judith Schwentner fragen, wie es ihr gegangen ist ...!
Ich glaube, da ist jetzt schon auch ein bisschen Verunsicherung dabei. Kollege Stöger, der als ehemaliger zuständiger Verkehrsminister (Zwischenruf des Abg. Leichtfried) diese Novelle nicht angestrengt hat, genauso wenig wie Kollege Leichtfried, der auch einmal Verkehrsminister war, dem das als Minister anscheinend nicht so wichtig war – aber das sei dahingestellt –: Es braucht kein Gutachten! Das steht erstens nirgendwo drinnen, und zweitens, wenn Sie das lesen, wenn Sie den Gesetzesvorschlag lesen, dann sehen Sie (Abg. Stöger: Frag’ die Judith Schwentner in Graz! Judith Schwentner fragen, wie es ihr gegangen ist ...!): Es ist ganz einfach so, dass man eine sachliche Begründung braucht, so wie bei jeder anderen Maßnahme auch. Wenn Sie einen Schutzweg errichten wollen, wenn Sie ein Verkehrszeichen errichten wollen, brauchen Sie eine sachliche Begründung. Das, was jetzt wegfällt, ist ein Gutachten: Eine Gemeinde braucht kein teures Gutachten mehr, um Tempo 30 zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu verordnen, und das ist gut. (Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Ottenschläger und Pfurtscheller.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Ottenschläger und Pfurtscheller.
Ich glaube, da ist jetzt schon auch ein bisschen Verunsicherung dabei. Kollege Stöger, der als ehemaliger zuständiger Verkehrsminister (Zwischenruf des Abg. Leichtfried) diese Novelle nicht angestrengt hat, genauso wenig wie Kollege Leichtfried, der auch einmal Verkehrsminister war, dem das als Minister anscheinend nicht so wichtig war – aber das sei dahingestellt –: Es braucht kein Gutachten! Das steht erstens nirgendwo drinnen, und zweitens, wenn Sie das lesen, wenn Sie den Gesetzesvorschlag lesen, dann sehen Sie (Abg. Stöger: Frag’ die Judith Schwentner in Graz! Judith Schwentner fragen, wie es ihr gegangen ist ...!): Es ist ganz einfach so, dass man eine sachliche Begründung braucht, so wie bei jeder anderen Maßnahme auch. Wenn Sie einen Schutzweg errichten wollen, wenn Sie ein Verkehrszeichen errichten wollen, brauchen Sie eine sachliche Begründung. Das, was jetzt wegfällt, ist ein Gutachten: Eine Gemeinde braucht kein teures Gutachten mehr, um Tempo 30 zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu verordnen, und das ist gut. (Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Ottenschläger und Pfurtscheller.)
Abg. Leichtfried: Es war auch ein sehr guter Antrag!
Ehrlicherweise: Ja, Kollege Stöger, du hast einen Antrag eingebracht (Abg. Leichtfried: Es war auch ein sehr guter Antrag!), bei dem es deiner Meinung nach auch um Tempo 30 ging, und ich möchte ganz kurz erklären, warum ich
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Wurm: Wir werden das prüfen!
dabei; dort, wo ihr in der Nähe von Bürgerinnen und Bürgern Verantwortung habt, ist dieser Populismus doch nicht ganz so verbreitet. Vielleicht überlegt ihr es euch, ihr würdet auch euren eigenen Bürgermeistern einen Gefallen tun. – Danke schön. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Wurm: Wir werden das prüfen!)
Beifall bei den NEOS.
Wenn wir eine Abgabenquote von 40 Prozent wollen, dann müssen wir dort hingreifen, wo wir jetzt den Leuten Geld für Dinge, die es nicht wert sind, abknöpfen. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Weil: Für sinnvolle Sachen zahlen wir gerne, aber nur, um Kammerstrukturen und lustige AMS-Projekte aufrechtzuerhalten, zahlen wir nicht gerne. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Abgeordneter Peter Haubner (ÖVP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Geschätzte Frau Staatssekretär! Werte Kolleginnen und Kollegen! Geschätzte Damen und Herren zu Hause vor den Fernsehbildschirmen und hier im Hohen Haus! Ja, Kollege Loacker, die alte Platte: Immer wieder, wenn von der Bundesregierung ein Impuls kommt, kritisieren ihn die NEOS, das ist nichts Neues. Es ist jetzt aber so, dass wir eine darniederliegende Baukonjunktur haben, und daher ist es gut, wenn Impulse zur richtigen Zeit kommen, und der Handwerkerbonus ist so ein Impuls, meine Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Schellhorn: Neu!
Insgesamt geben wir für diesen Handwerkerbonus 300 Millionen Euro aus. Er kann pro Wohneinheit einmal pro Jahr digital – und das ist - - (Abg. Schellhorn: Neu!) – eingereicht werden. Das heißt: Rechnungen sammeln und einmal im Jahr einreichen, und dann erhalten Sie diesen Handwerkerbonus.
Abg. Loacker: Ingrid Korosec füllt dir deinen Antrag aus! Ja, genau!
Weil viele Kritik daran üben, dass dieser Handwerkerbonus für die ältere Generation schwer zugänglich ist: Genau deshalb haben wir einen einfachen Zugang geschaffen, dieser Handwerkerbonus kann nämlich auch von Dritten eingereicht werden; das ist wichtig, gerade für Personen, die eben keinen digitalen Zugang haben. Daher helfen die Seniorenorganisationen (Abg. Loacker: Ingrid Korosec füllt dir deinen Antrag aus! Ja, genau!), die Handwerksbetriebe, die Gemeinden – auch nicht zu vergessen –, und es gibt Familienangehörige, die unterstützen können. Das wird auch noch durch ein Callcenter ergänzt, das bei der Einführung des Handwerkerbonus unterstützen soll. Wir lassen also niemanden im Stich, wir diskriminieren niemanden, sondern wir sorgen dafür, dass dieser Handwerkerbonus für alle zugänglich ist und dass alle diesen Handwerkerbonus erhalten können. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Weil viele Kritik daran üben, dass dieser Handwerkerbonus für die ältere Generation schwer zugänglich ist: Genau deshalb haben wir einen einfachen Zugang geschaffen, dieser Handwerkerbonus kann nämlich auch von Dritten eingereicht werden; das ist wichtig, gerade für Personen, die eben keinen digitalen Zugang haben. Daher helfen die Seniorenorganisationen (Abg. Loacker: Ingrid Korosec füllt dir deinen Antrag aus! Ja, genau!), die Handwerksbetriebe, die Gemeinden – auch nicht zu vergessen –, und es gibt Familienangehörige, die unterstützen können. Das wird auch noch durch ein Callcenter ergänzt, das bei der Einführung des Handwerkerbonus unterstützen soll. Wir lassen also niemanden im Stich, wir diskriminieren niemanden, sondern wir sorgen dafür, dass dieser Handwerkerbonus für alle zugänglich ist und dass alle diesen Handwerkerbonus erhalten können. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Götze.
Ich ersuche noch einmal um breite Zustimmung für diese Maßnahme. – Danke vielmals. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Götze.)
Beifall der Abgeordneten Künsberg Sarre und Loacker.
die Steuerquote auf 40 Prozent runterkommt. Dann brauchen wir auch nicht mit einem Handwerkerbonus daherzukommen, weil wir nämlich nicht zuerst schon dem Handwerker, dem Steuerzahler zu viel aus der Tasche nehmen, um es ihm dann mit dem Handwerkerbonus wieder zurückzugeben. (Beifall der Abgeordneten Künsberg Sarre und Loacker.) Wären wir bei einer Steuerquote von 40 Prozent und nicht bei einer von (Abg. Egger: Der Loacker klatscht!) – „der Loacker klatscht“, natürlich – 43,3 Prozent oder so, dann könnten wir jedem Steuerzahler, jedem arbeitenden Menschen in diesem Land 2 130 Euro netto mehr bieten. Dann hätten sie 2 130 Euro netto mehr in der Tasche.
Abg. Egger: Der Loacker klatscht!
die Steuerquote auf 40 Prozent runterkommt. Dann brauchen wir auch nicht mit einem Handwerkerbonus daherzukommen, weil wir nämlich nicht zuerst schon dem Handwerker, dem Steuerzahler zu viel aus der Tasche nehmen, um es ihm dann mit dem Handwerkerbonus wieder zurückzugeben. (Beifall der Abgeordneten Künsberg Sarre und Loacker.) Wären wir bei einer Steuerquote von 40 Prozent und nicht bei einer von (Abg. Egger: Der Loacker klatscht!) – „der Loacker klatscht“, natürlich – 43,3 Prozent oder so, dann könnten wir jedem Steuerzahler, jedem arbeitenden Menschen in diesem Land 2 130 Euro netto mehr bieten. Dann hätten sie 2 130 Euro netto mehr in der Tasche.
Abg. Götze: Das machen wir! Dafür gibt es Förderungen!
Will ich dann, wie Herr Kollege Haubner noch gesagt hat, die kränkelnde Baubranche unterstützen, dann habe ich einen anderen Vorschlag – ich wundere mich auch, dass die Grünen da mitgehen –: Ich würde ja keine Straßen bauen, ich würde Schulen bauen, auch im Sinne der Bildungspolitik (Abg. Götze: Das machen wir! Dafür gibt es Förderungen!), auch im Sinne einer staatspolitischen Verantwortung für die nächste Generation. So könnte man die Baubranche wieder revitalisieren und nicht so, wie es sich damals auch der Wirtschaftskammerpräsident und Beppo Muchitsch mit dem Häuslbauerbonus gedacht haben.
Abg. Götze: Die Gemeinden bekommen dafür Geld!
Es wäre doch interessant, würden wir wirklich einmal eine Bauoffensive in den Schulen durchführen und nicht auf den Straßen. (Abg. Götze: Die Gemeinden bekommen dafür Geld!) Es würde mich auch wahnsinnig freuen, wenn das einmal passieren würde.
Beifall bei den NEOS.
Es sind nämlich, noch einmal, die vier Fs: Es ist dieser falsch verstandene Förderalismus, nämlich die Doppel-, Drei- und Vierfachgleisigkeiten bei den Förderungen. Es ist der falsch verstandene Föderalismus, der nicht zu einem Wettbewerb unter den Ländern führt. Es ist ein Feudalismus durch die Landeshauptleute entstanden, die dann gerne das Geld austeilen, das wir in den Bund hineinzahlen. Das hält unseren Kostenfaktor Arbeit so hoch. Es wären 12 Milliarden Euro drinnen, um 10 Prozent netto mehr im Börsel eines jeden arbeitenden Menschen in diesem Land zu lassen. 12 Milliarden Euro wären notwendig, und diese 12 Milliarden Euro sind bei den vier Fs – das vierte habe ich noch vergessen: der Fladeralismus – drinnen. 12 Milliarden Euro, das hat das Wifo ausgerechnet. Deshalb sollten wir den Handwerkerbonus nicht mit der Gießkanne zurückverteilen, sondern zuerst einmal die steuerliche Belastung auf den Kostenfaktor Arbeit drastisch senken. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.
Abgeordneter Dr. Christoph Matznetter (SPÖ): Frau Präsidentin! Frau Staatssekretärin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Wir haben noch Besucher, und ich freue mich ganz besonders – Kollegin Erasim hat mich darauf aufmerksam gemacht –, dass wir die Lehrlingsgruppe der Firma Eurest hier haben. Herzlich willkommen bei unserer Diskussion! (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Kopf: Der Handwerker kann das machen!
Wie kann man so einen Zynismus wie Klubobmann Wöginger an den Tag legen – und ihr habt es dann in anderen Stellungnahmen wiederholt –, so quasi: Es ist ja kein Problem, wenn einer digital nicht zugreifen kann, soll er das Enkerl oder den Nachbarn fragen, ob sie ihm dabei helfen!? Bitte überlegen Sie sich das einmal, meine Damen und Herren: Sie sind in einer Wohnung, bestellen einen Handwerker, und dann müssen Sie beim Nachbarn läuten, mit dem Sie vielleicht gestritten haben, und sagen: Es tut mir leid, ich bin nicht in der Lage dazu, das zu machen – können Sie für mich einen Amtsweg erledigen? (Abg. Kopf: Der Handwerker kann das machen!)
Beifall bei der SPÖ.
Und die Geschichte mit der Hilfe von Enkerln und Nachbarn würde ich rasch korrigieren – am besten indem man unserem Antrag zustimmt, dass das in den Richtlinien des Ministeriums ganz rasch ausgebessert wird. – Vielen Dank, meine Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Matznetter: 600 Euro waren die ...!
Abgeordneter MMMag. Dr. Axel Kassegger (FPÖ): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Ja, der Handwerkerbonus: eine weitere Förderung, eine weitere Subvention, die, es wie es Kollege Matznetter gesagt hat, ja schon einmal gegeben hat, nämlich 2014 und 2016, allerdings in wesentlich geringerem Umfang. Damals waren es meines Wissens 20 Millionen Euro, jetzt reden wir von - - (Abg. Matznetter: 600 Euro waren die ...!) – Ja, 600 Euro und in Summe 20 Millionen Euro. Jetzt reden wir von 300 Millionen Euro und einer Unterstützung bis zu 2 000 Euro.
Abg. Krainer: Sie waren auch nicht in der Lage! Sie waren zwei Jahre in der Regierung, da ist sie gestiegen!
Zum Thema, das Kollege Schellhorn schon angesprochen hat: Selbstverständlich, wir haben eine Abgabenquote von 43 Prozent oder sogar noch mehr, über 43 Prozent, das macht den Faktor Arbeit viel zu teuer. Und Sie sind nicht in der Lage, bei der Abgabenquote auch nur in Richtung OECD-Durchschnitt zu gehen – der wäre 37 Prozent. Sie sind nicht einmal in der Lage, in Richtung 40 Prozent zu gehen. (Abg. Krainer: Sie waren auch nicht in der Lage! Sie waren zwei Jahre in der Regierung, da ist sie gestiegen!) Sie sind auch nicht in der Lage, die Bereitschaft unserer Menschen, zu arbeiten, durch Anreize zu erhöhen. Da geschieht überhaupt nichts in Richtung Attraktivierung der Vollzeitarbeit, da geschieht überhaupt nichts in Richtung Attraktivierung der Überstundenleistung, da geschieht überhaupt nichts in Richtung Attraktivierung des längeren Verbleibens im Arbeitsprozess, das heißt, es für Menschen, Know-how-Träger, die freiwillig länger arbeiten wollen, attraktiver zu machen.
Beifall bei der FPÖ.
Das Einzige, was Sie zusammenbringen, ist ein Mäuschen namens Handwerkerbonus in Höhe von 300 Millionen Euro, die wir uns im Übrigen eh wieder selbst zahlen. Das ist wirtschafts- und standortpolitisch ein Offenbarungseid und für eine ehemalige Wirtschaftspartei ÖVP eine richtige Enttäuschung. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich habe den Eindruck, er war zu lange nicht im Nationalrat und hat ein bisschen zu wenig mitverfolgt, was wir hier getan haben. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Um den Anreiz zu setzen, dass die Menschen heuer noch besonders viel umsetzen, gibt es heuer bis zu 2 000 Euro und im nächsten Jahr noch bis zu 1 500 Euro pro Person pro Haushalt. Ich glaube, das ist nicht nichts. Viele werden darüber nachdenken, jetzt noch schnell etwas umzusetzen, was sie eigentlich erst viel später machen wollten. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Zurück zum Kontext Wohnbaupaket – ich würde es eher Wohnpaket nennen –: Es geht um Sanierung, es geht um Energieeffizienz, und der Handwerkerbonus ist ein Teil davon. Wir haben heute schon über die Leerstandsabgabe gesprochen; das ist ein weiterer Teil davon. Damit kurbeln wir auch – das ist ein drittes Ziel dieses Pakets – die Bauwirtschaft, die Betriebe an. Ich glaube, auch das ist ein ganz wesentlicher Nebeneffekt oder Effekt. Ich denke, das ist in unser aller Interesse. Ich bitte um Zustimmung. – Danke. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ und FPÖ.
Abgeordneter Mag. (FH) Kurt Egger (ÖVP): Frau Präsidentin! Frau Staatssekretärin! Ich darf im Namen meines Kollegen Christoph Stark 50 Jägerinnen und Jäger des Bezirksjagdverbandes Weiz und den Bezirksjägermeister Josef Kleinhappl sehr, sehr herzlich begrüßen – herzlich willkommen im Hohen Haus! (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ und FPÖ.)
Abg. Wurm: Innsbruck!
darüber machen, ob man mit der Positionierung, die man in den letzten Jahren hatte, immer so richtiggelegen ist, sich vielleicht das eine oder andere Wahlergebnis anschauen (Abg. Wurm: Innsbruck!) und trotzdem am Ende des Tages überlegen, ob man nicht eine sinnvolle Maßnahme, die die Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Land unterstützt, auch mitträgt.
Abg. Wurm: Z. B.?
Nachdem es jetzt schon Aufregung bei den Freiheitlichen gibt, noch einmal Herrn Kollegen Kassegger in Erinnerung gerufen: Wir haben in den letzten Jahren auch einiges getan. (Abg. Wurm: Z. B.?) Neben der Bewältigung der Krisensituationen (Abg. Kassegger: Die ihr selbst verursacht habt!) haben wir die kalte Progression abgeschafft, die Körperschaftsteuer gesenkt, die Steuerstufen gesenkt und weitere Maßnahmen gesetzt, um den Unternehmern in diesem Land zur Seite zu stehen. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Was ist das Ergebnis? Höchste Inflation, niedrigstes Wirtschaftswachstum und explodierende ...! Und dafür wollen Sie jetzt Lob?!) – Zur SPÖ komme ich noch.
Abg. Kassegger: Die ihr selbst verursacht habt!
Nachdem es jetzt schon Aufregung bei den Freiheitlichen gibt, noch einmal Herrn Kollegen Kassegger in Erinnerung gerufen: Wir haben in den letzten Jahren auch einiges getan. (Abg. Wurm: Z. B.?) Neben der Bewältigung der Krisensituationen (Abg. Kassegger: Die ihr selbst verursacht habt!) haben wir die kalte Progression abgeschafft, die Körperschaftsteuer gesenkt, die Steuerstufen gesenkt und weitere Maßnahmen gesetzt, um den Unternehmern in diesem Land zur Seite zu stehen. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Was ist das Ergebnis? Höchste Inflation, niedrigstes Wirtschaftswachstum und explodierende ...! Und dafür wollen Sie jetzt Lob?!) – Zur SPÖ komme ich noch.
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Was ist das Ergebnis? Höchste Inflation, niedrigstes Wirtschaftswachstum und explodierende ...! Und dafür wollen Sie jetzt Lob?!
Nachdem es jetzt schon Aufregung bei den Freiheitlichen gibt, noch einmal Herrn Kollegen Kassegger in Erinnerung gerufen: Wir haben in den letzten Jahren auch einiges getan. (Abg. Wurm: Z. B.?) Neben der Bewältigung der Krisensituationen (Abg. Kassegger: Die ihr selbst verursacht habt!) haben wir die kalte Progression abgeschafft, die Körperschaftsteuer gesenkt, die Steuerstufen gesenkt und weitere Maßnahmen gesetzt, um den Unternehmern in diesem Land zur Seite zu stehen. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Was ist das Ergebnis? Höchste Inflation, niedrigstes Wirtschaftswachstum und explodierende ...! Und dafür wollen Sie jetzt Lob?!) – Zur SPÖ komme ich noch.
Abg. Stöger: Was hat der, einen Plan? Nehammer hat einen Plan?!
Ich bin froh, dass Karl Nehammer einen Österreichplan hat (Abg. Stöger: Was hat der, einen Plan? Nehammer hat einen Plan?!) und nicht so wie Volkskanzler Kickl einen Russlandplan. (Heiterkeit und Beifall bei der ÖVP. – Abg. Wurm – erheitert –: Der war jetzt gut! – Abg. Kassegger: Den setzt er dann um, wenn er einmal Kanzler ist!)
Heiterkeit und Beifall bei der ÖVP. – Abg. Wurm – erheitert –: Der war jetzt gut! – Abg. Kassegger: Den setzt er dann um, wenn er einmal Kanzler ist!
Ich bin froh, dass Karl Nehammer einen Österreichplan hat (Abg. Stöger: Was hat der, einen Plan? Nehammer hat einen Plan?!) und nicht so wie Volkskanzler Kickl einen Russlandplan. (Heiterkeit und Beifall bei der ÖVP. – Abg. Wurm – erheitert –: Der war jetzt gut! – Abg. Kassegger: Den setzt er dann um, wenn er einmal Kanzler ist!)
Abg. Stöger: Da gibt’s was!
Jetzt bin ich – nachdem es die Aufregung bei der SPÖ gibt und Kollege Matznetter über diese Antidiskriminierung und Diskriminierung gesprochen hat – bei der Beantragung. Kollege Zarits hat heute schon das Beispiel der Burgenland Energie angesprochen, das ja in Wahrheit nicht zu überbieten ist. Da gibt es - - (Abg. Stöger: Da gibt’s was!) – Da gibt’s was, das ist richtig! Da gibt es nämlich, wenn man seinen Liefervertrag ändert, die Möglichkeit, einen günstigeren Tarif zu bekommen. Das gibt es. (Abg. Stöger: Ja!)
Abg. Stöger: Ja!
Jetzt bin ich – nachdem es die Aufregung bei der SPÖ gibt und Kollege Matznetter über diese Antidiskriminierung und Diskriminierung gesprochen hat – bei der Beantragung. Kollege Zarits hat heute schon das Beispiel der Burgenland Energie angesprochen, das ja in Wahrheit nicht zu überbieten ist. Da gibt es - - (Abg. Stöger: Da gibt’s was!) – Da gibt’s was, das ist richtig! Da gibt es nämlich, wenn man seinen Liefervertrag ändert, die Möglichkeit, einen günstigeren Tarif zu bekommen. Das gibt es. (Abg. Stöger: Ja!)
Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Digitalisierung hängt mit ... nicht zusammen!
Die Chuzpe dabei ist – weil ihr euch ja immer so darüber aufregt –: Das kann man nicht analog beantragen, sondern das muss man digital beantragen. (Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Digitalisierung hängt mit ... nicht zusammen!) Weil man
Abg. Wurm: Na, beim Seniorenbund aber auch! – Zwischenrufe der Abgeordneten Matznetter und Belakowitsch.
den Menschen natürlich helfen mag, gibt man auch gleich eine Bedienungsanleitung dazu, und siehe da: Wer kommt da jetzt ins Rennen? – Der Pensionistenverband Burgenland, die SPÖ-Parteivorfeldorganisation, denn da gibt es zum günstigen Vertrag gleich eine Parteimitgliedschaft dazu. Das ist Ihr Modell! (Abg. Wurm: Na, beim Seniorenbund aber auch! – Zwischenrufe der Abgeordneten Matznetter und Belakowitsch.) Ja, jetzt haben wir verstanden, was ihr wollt – also: selbst entlarvt. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Das ist die Begründung ...?! – Abg. Kollross: Kommt da noch was oder war das schon alles?)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Das ist die Begründung ...?! – Abg. Kollross: Kommt da noch was oder war das schon alles?
den Menschen natürlich helfen mag, gibt man auch gleich eine Bedienungsanleitung dazu, und siehe da: Wer kommt da jetzt ins Rennen? – Der Pensionistenverband Burgenland, die SPÖ-Parteivorfeldorganisation, denn da gibt es zum günstigen Vertrag gleich eine Parteimitgliedschaft dazu. Das ist Ihr Modell! (Abg. Wurm: Na, beim Seniorenbund aber auch! – Zwischenrufe der Abgeordneten Matznetter und Belakowitsch.) Ja, jetzt haben wir verstanden, was ihr wollt – also: selbst entlarvt. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Das ist die Begründung ...?! – Abg. Kollross: Kommt da noch was oder war das schon alles?)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Ich bitte um breite Zustimmung. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der SPÖ.
Gleichzeitig – das ist klar – ist der Handwerkerbonus nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein, denn die Bundesregierung hat zugelassen, dass sich derzeit viele Mieter:innen und auch viele Häuselbauer:innen ihre Wohnkosten nicht mehr leisten können. Denen hilft der Handwerkerbonus natürlich in keinster Weise; die brauchen jeden Euro im Monat für ihre Kreditrate oder für die Bezahlung ihrer Miete. Deswegen bräuchte es eigentlich – wir haben das heute schon sehr deutlich gesagt – sofort einen ordentlichen Mietpreisdeckel bis zum Jahr 2026 für alle Mieterinnen und Mieter. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Wurm: Ja, haben wir dir eh gesagt!
Wir wollen diese Übergewinne der Banken dafür hernehmen, um diese Eingriffe, den Mietpreisdeckel und auch den Zinspreisdeckel, gegenzufinanzieren. Der Vorteil ist dann nämlich, dass die Steuerzahler nichts dafür zahlen. Für die kostet es nichts. Es ist auch nicht anders möglich: Wir haben heute die neuen Budgetzahlen gesehen. Es gibt keinen Spielraum mehr, wir erreichen jetzt schon die Defizitgrenzen für 2024 und 2025. (Abg. Wurm: Ja, haben wir dir eh gesagt!)
Abg. Egger: Das ist Ihr Beispiel!
Apropos handwerklich schlechte Politik: Auch bei der grundsätzlich unterstützenswerten Initiative des Handwerkerbonus ist die Umsetzung wieder eher mangelhaft. Das Gesetz ist noch gar nicht eingebracht – und der Abänderungsantrag ist schon wieder da. Wir wissen nicht, wie oft noch ein Abänderungsantrag kommen wird, und natürlich ist es – auch wenn Sie das wieder mit irgendeinem Beispiel kleinreden wollen (Abg. Egger: Das ist Ihr Beispiel!) – absolut inakzeptabel, einen Bonus so auszugestalten, wie es in dieser Richtlinie der Fall ist: Dass er ausschließlich online beantragt werden kann (Abg. Egger: Das stimmt nicht!), und zwar nur, wenn man die ID-Austria hat, führt dazu, dass zwei Drittel aller Österreicher:innen ausgeschlossen sind, weil sie die ID-Austria noch nicht haben. (Abg. Haubner: Das stimmt ja nicht! – Weitere Rufe bei der ÖVP: Das stimmt ja nicht! Es ist niemand ausgeschlossen!)
Abg. Egger: Das stimmt nicht!
Apropos handwerklich schlechte Politik: Auch bei der grundsätzlich unterstützenswerten Initiative des Handwerkerbonus ist die Umsetzung wieder eher mangelhaft. Das Gesetz ist noch gar nicht eingebracht – und der Abänderungsantrag ist schon wieder da. Wir wissen nicht, wie oft noch ein Abänderungsantrag kommen wird, und natürlich ist es – auch wenn Sie das wieder mit irgendeinem Beispiel kleinreden wollen (Abg. Egger: Das ist Ihr Beispiel!) – absolut inakzeptabel, einen Bonus so auszugestalten, wie es in dieser Richtlinie der Fall ist: Dass er ausschließlich online beantragt werden kann (Abg. Egger: Das stimmt nicht!), und zwar nur, wenn man die ID-Austria hat, führt dazu, dass zwei Drittel aller Österreicher:innen ausgeschlossen sind, weil sie die ID-Austria noch nicht haben. (Abg. Haubner: Das stimmt ja nicht! – Weitere Rufe bei der ÖVP: Das stimmt ja nicht! Es ist niemand ausgeschlossen!)
Abg. Haubner: Das stimmt ja nicht! – Weitere Rufe bei der ÖVP: Das stimmt ja nicht! Es ist niemand ausgeschlossen!
Apropos handwerklich schlechte Politik: Auch bei der grundsätzlich unterstützenswerten Initiative des Handwerkerbonus ist die Umsetzung wieder eher mangelhaft. Das Gesetz ist noch gar nicht eingebracht – und der Abänderungsantrag ist schon wieder da. Wir wissen nicht, wie oft noch ein Abänderungsantrag kommen wird, und natürlich ist es – auch wenn Sie das wieder mit irgendeinem Beispiel kleinreden wollen (Abg. Egger: Das ist Ihr Beispiel!) – absolut inakzeptabel, einen Bonus so auszugestalten, wie es in dieser Richtlinie der Fall ist: Dass er ausschließlich online beantragt werden kann (Abg. Egger: Das stimmt nicht!), und zwar nur, wenn man die ID-Austria hat, führt dazu, dass zwei Drittel aller Österreicher:innen ausgeschlossen sind, weil sie die ID-Austria noch nicht haben. (Abg. Haubner: Das stimmt ja nicht! – Weitere Rufe bei der ÖVP: Das stimmt ja nicht! Es ist niemand ausgeschlossen!)
Abg. Egger: Im Burgenland ist alles ausgeschlossen!
Wir wissen natürlich, dass das vor allen Dingen die älteren Personen, die älteren Menschen in unserem Land sind. (Abg. Egger: Im Burgenland ist alles ausgeschlossen!) Das heißt, viele ältere Menschen werden die Förderung ohne Hilfe von Kindern oder ihren Nachbarn – wie es der Herr Minister ja gestern auch allen Ernstes als Lösung vorgeschlagen hat – nicht beantragen können.
Beifall bei der SPÖ.
Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Zorba: Ist das schlecht? Was ist schlecht daran?
Wenn ich mir anschaue, was die Sozialdemokratie in Wien macht: Ihr habt da ein 30-Punkte-Programm, das digitale Wien (Abg. Zorba: Ist das schlecht? Was ist schlecht daran?), wobei ihr quasi die Leute immer mehr in diese digitale Welt hineindrängt, und das widerspricht dem Antrag, den ihr heute einbringt. (Abg. Krainer: Das ist ja additiv!)
Abg. Krainer: Das ist ja additiv!
Wenn ich mir anschaue, was die Sozialdemokratie in Wien macht: Ihr habt da ein 30-Punkte-Programm, das digitale Wien (Abg. Zorba: Ist das schlecht? Was ist schlecht daran?), wobei ihr quasi die Leute immer mehr in diese digitale Welt hineindrängt, und das widerspricht dem Antrag, den ihr heute einbringt. (Abg. Krainer: Das ist ja additiv!)
Abg. Zorba: Das ist so ein komisches Argument, wirklich!
Noch einmal: Die digitale Welt braucht ihr nicht zu unterstützen. Das macht Amazon, das macht Youtube (Abg. Zorba: Das ist so ein komisches Argument, wirklich!), das machen alle anderen, Facebook. Die digitale Welt läuft sowieso weiter (Abg. Zorba: Herr Kollege, kommen Sie aus Ihrer Höhle raus!), das läuft in Kalifornien weiter, die brauchen die Sozialdemokratie in Wien nicht. (Abg. Krainer: Aber Wien ist ja Digitalhauptstadt!) Was die Bürger in Österreich und auch in Wien bräuchten, wäre eine Sozialdemokratie, die mit uns gemeinsam den Bürgern ein analoges Leben ermöglicht. (Abg. Krainer: Aber schon beides!)
Abg. Zorba: Herr Kollege, kommen Sie aus Ihrer Höhle raus!
Noch einmal: Die digitale Welt braucht ihr nicht zu unterstützen. Das macht Amazon, das macht Youtube (Abg. Zorba: Das ist so ein komisches Argument, wirklich!), das machen alle anderen, Facebook. Die digitale Welt läuft sowieso weiter (Abg. Zorba: Herr Kollege, kommen Sie aus Ihrer Höhle raus!), das läuft in Kalifornien weiter, die brauchen die Sozialdemokratie in Wien nicht. (Abg. Krainer: Aber Wien ist ja Digitalhauptstadt!) Was die Bürger in Österreich und auch in Wien bräuchten, wäre eine Sozialdemokratie, die mit uns gemeinsam den Bürgern ein analoges Leben ermöglicht. (Abg. Krainer: Aber schon beides!)
Abg. Krainer: Aber Wien ist ja Digitalhauptstadt!
Noch einmal: Die digitale Welt braucht ihr nicht zu unterstützen. Das macht Amazon, das macht Youtube (Abg. Zorba: Das ist so ein komisches Argument, wirklich!), das machen alle anderen, Facebook. Die digitale Welt läuft sowieso weiter (Abg. Zorba: Herr Kollege, kommen Sie aus Ihrer Höhle raus!), das läuft in Kalifornien weiter, die brauchen die Sozialdemokratie in Wien nicht. (Abg. Krainer: Aber Wien ist ja Digitalhauptstadt!) Was die Bürger in Österreich und auch in Wien bräuchten, wäre eine Sozialdemokratie, die mit uns gemeinsam den Bürgern ein analoges Leben ermöglicht. (Abg. Krainer: Aber schon beides!)
Abg. Krainer: Aber schon beides!
Noch einmal: Die digitale Welt braucht ihr nicht zu unterstützen. Das macht Amazon, das macht Youtube (Abg. Zorba: Das ist so ein komisches Argument, wirklich!), das machen alle anderen, Facebook. Die digitale Welt läuft sowieso weiter (Abg. Zorba: Herr Kollege, kommen Sie aus Ihrer Höhle raus!), das läuft in Kalifornien weiter, die brauchen die Sozialdemokratie in Wien nicht. (Abg. Krainer: Aber Wien ist ja Digitalhauptstadt!) Was die Bürger in Österreich und auch in Wien bräuchten, wäre eine Sozialdemokratie, die mit uns gemeinsam den Bürgern ein analoges Leben ermöglicht. (Abg. Krainer: Aber schon beides!)
Abg. Zorba: Lasst uns ein analoges Leben führen, bitte!
In diese Richtung kann ich euch einladen (Abg. Zorba: Lasst uns ein analoges Leben führen, bitte!), mit uns den Weg gemeinsam zu gehen und nicht scheinheilig zu agieren. (Abg. Krainer: Das mit „scheinheilig“ ist jetzt aber sehr an der Grenze!) Von den NEOS erwarte ich das gar nicht, von den Grünen sowieso nicht, von der ÖVP auch nicht.
Abg. Krainer: Das mit „scheinheilig“ ist jetzt aber sehr an der Grenze!
In diese Richtung kann ich euch einladen (Abg. Zorba: Lasst uns ein analoges Leben führen, bitte!), mit uns den Weg gemeinsam zu gehen und nicht scheinheilig zu agieren. (Abg. Krainer: Das mit „scheinheilig“ ist jetzt aber sehr an der Grenze!) Von den NEOS erwarte ich das gar nicht, von den Grünen sowieso nicht, von der ÖVP auch nicht.
Abg. Zorba: Gegen das Internet, für analog, oder was?
der Abgeordneten Peter Wurm, Kolleginnen und Kollegen (Abg. Zorba: Gegen das Internet, für analog, oder was?) betreffend „Keine Diskriminierung älterer Menschen – Analoge Antragstellung für Handwerkerbonus sicherstellen!“
Abg. Zorba: Bargeld, ich hab’s gewusst!
Zum Abschluss noch einmal ganz kurz ein ganz wichtiger Punkt – und da sind wir leider Gottes auch als Einzige übrig geblieben –: Der wichtigste Bereich, um als Bürger analog existieren zu können, sind die Finanzen, ist das Geld, ist das berühmte Bargeld. (Abg. Zorba: Bargeld, ich hab’s gewusst!)
Abg. Zorba: Es muss nichts hängenbleiben, es ist alles da!
Zum heutigen Tag noch, da es ja ganz viel um Russland gegangen ist – Na Sdorowje!, an alle, Kaviar und Wodka, alles von Russland gesteuert –: Uns geht es um Österreich! Und alles, was Sie uns in dieser Geschichte vorwerfen, wird nicht funktionieren. Sie können den ganzen Tag mit Schmutz um sich werfen, Sie können gerne unseren Herbert Kickl anschwärzen, solange Sie wollen. Sie glauben, dass etwas hängenbleibt (Abg. Zorba: Es muss nichts hängenbleiben, es ist alles da!), nur: Die Bürger haben erkannt, in der Sachpolitik – auch so wie heute – liegen wir Freiheitlichen seit Jahren goldrichtig. Das verstehen die Menschen.
Abg. Stark: Nein, wir arbeiten!
Das, was Sie betreiben, ist nichts anderes, als uns den ganzen Tag anzuschwärzen (Abg. Stark: Nein, wir arbeiten!), mit Schmutz zu bewerfen. (Abg. Maurer: Wir lesen nur Chats!) Eine alte Weisheit sagt: Wer mit Schmutz wirft, wird selber beschmutzt werden. – Danke. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Maurer: Wir lesen nur Chats!
Das, was Sie betreiben, ist nichts anderes, als uns den ganzen Tag anzuschwärzen (Abg. Stark: Nein, wir arbeiten!), mit Schmutz zu bewerfen. (Abg. Maurer: Wir lesen nur Chats!) Eine alte Weisheit sagt: Wer mit Schmutz wirft, wird selber beschmutzt werden. – Danke. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Das, was Sie betreiben, ist nichts anderes, als uns den ganzen Tag anzuschwärzen (Abg. Stark: Nein, wir arbeiten!), mit Schmutz zu bewerfen. (Abg. Maurer: Wir lesen nur Chats!) Eine alte Weisheit sagt: Wer mit Schmutz wirft, wird selber beschmutzt werden. – Danke. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Ihnen, liebe zukünftige Antragstellerinnen und Antragsteller, sei gesagt: keine Sorge vor dem Antrag, die Betriebe und viele andere Institutionen und Organisationen werden Ihnen helfen! Sie werden dann frisch sanierte Räumlichkeiten haben, in denen Sie sich hoffentlich auch wohlfühlen werden. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP, SPÖ und Grünen.
Abgeordneter Laurenz Pöttinger (ÖVP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Geschätzte Frau Staatssekretärin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist mir eine besondere Freude, im Auftrag meiner Kollegin Elisabeth Scheucher den Seniorenbund Finkenstein mit Obfrau Gerlinde Bauer-Urschitz zu begrüßen. Herzlich willkommen hier im Hohen Haus! (Beifall bei ÖVP, SPÖ und Grünen.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
10 000 Euro pro Wohneinheit im Jahr 2024 und in der Förderperiode 2025 bis zu einer Investitionssumme von maximal 7 500 Euro mit einem Zuschuss von 20 Prozent unterstützt. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Zusammengefasst: maximal ein Antrag pro Wohneinheit für 2024 bis maximal 10 000 Euro Arbeitsleistung, maximal ein Antrag pro Wohneinheit für 2025 bis maximal 7 500 Euro Arbeitsleistung, in Rechnungen ab 250 Euro, rückwirkend ab 1. März 2024. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Matznetter: Die Mehrzahl ist Boni, Herr Kollege!
Unterstützen Sie die heimischen Handwerksbetriebe und machen Sie sich selbst eine Freude mit Verbesserungen in Ihrem Wohn- und Lebensbereich. Wir unterstützen Sie mit einem sehr guten Handwerkerbonis, -bonus – eine gute Idee der Österreichischen Volkspartei. – Danke. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Matznetter: Die Mehrzahl ist Boni, Herr Kollege!)
Zwischenruf des Abg. Loacker.
Ich kann es zumindest für meine Gemeinde sagen und ich hoffe, viele andere Gemeinden sehen das gleich – Kollegin Holzner ist Bürgermeisterin, sie wird auch noch sprechen –: Ich bin überzeugt davon, dass die Gemeinden, die den Bürgerinnen und Bürgern am nächsten sind, den Bürgerinnen und Bürgern in dieser Situation auch helfen werden. Das ist kein Hexenwerk, das wird auch die Verwaltung nicht überbordend belasten. (Zwischenruf des Abg. Loacker.) Da geht es um einige Anträge, und ich bin überzeugt davon, dass Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, die Sie da Hilfe brauchen, in Ihrem Umfeld gut
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
aufgehoben sind, aber auch bei Ihren Gemeinden gut aufgehoben sein werden. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, der Handwerkerbonus ist ein gutes Paket für die Zukunft und ist ein gutes Paket für die österreichische Wirtschaft und vor allem auch ein gutes Paket für all jene, die in ihren Lebensraum investieren. – Danke schön. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Loacker: Abgang Bürgermeister, Auftritt Bürgermeisterin! – Abg. Michael Hammer: Ja wir haben halt welche!
Präsidentin Doris Bures: Nun gelangt Frau Abgeordnete Andrea Holzner zu Wort. – Bitte. (Abg. Loacker: Abgang Bürgermeister, Auftritt Bürgermeisterin! – Abg. Michael Hammer: Ja wir haben halt welche!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Ich empfinde es als Wertschätzung der Bundesregierung gegenüber dem Handwerk, dass im Wohnbaupaket ein Handwerkerbonus von 300 Millionen Euro enthalten ist, um damit die heimischen Klein- und Mittelbetriebe zu stärken. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Zwischenruf des Abg. Wöginger. – Ruf bei der ÖVP – in Richtung Abg. Matznetter –: Nachbarschaftshilfe!
Und ich kann Sie beruhigen: Vom Handwerkerbonus wird niemand ausgeschlossen. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, den Antrag online zu stellen, gibt es institutionelle Hilfe. Ich bin mir auch sicher, der Handwerker Ihres Vertrauens wird Ihnen dabei helfen. (Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Zwischenruf des Abg. Wöginger. – Ruf bei der ÖVP – in Richtung Abg. Matznetter –: Nachbarschaftshilfe!) Und so wie ich unsere Gemeinden kenne, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort stets bemüht, bei Anträgen aller Art – egal, ob analog oder digital – mitzuhelfen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Wöginger – in Richtung Abg. Matznetter –: Da musst du einmal in eine Landgemeinde ziehen, da funktioniert das! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Wöginger: Das Magistrat ist ja für alles und nichts!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Wöginger – in Richtung Abg. Matznetter –: Da musst du einmal in eine Landgemeinde ziehen, da funktioniert das! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Wöginger: Das Magistrat ist ja für alles und nichts!
Und ich kann Sie beruhigen: Vom Handwerkerbonus wird niemand ausgeschlossen. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, den Antrag online zu stellen, gibt es institutionelle Hilfe. Ich bin mir auch sicher, der Handwerker Ihres Vertrauens wird Ihnen dabei helfen. (Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Zwischenruf des Abg. Wöginger. – Ruf bei der ÖVP – in Richtung Abg. Matznetter –: Nachbarschaftshilfe!) Und so wie ich unsere Gemeinden kenne, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort stets bemüht, bei Anträgen aller Art – egal, ob analog oder digital – mitzuhelfen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Wöginger – in Richtung Abg. Matznetter –: Da musst du einmal in eine Landgemeinde ziehen, da funktioniert das! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Wöginger: Das Magistrat ist ja für alles und nichts!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Wöginger: Ja, genau! – Zwischenruf des Abg. Loacker.
Sehr geehrte Damen und Herren, nützen Sie den Handwerkerbonus! – Herr Matznetter, ich bin am Wort! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Wöginger: Ja, genau! – Zwischenruf des Abg. Loacker.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Nützen Sie den Handwerkerbonus, investieren Sie in Ihr Zuhause! Die Handwerksbetriebe werden Ihre Aufträge mit Freude entgegennehmen. Ich bitte um breite Zustimmung. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Wöginger – in Richtung SPÖ –: Die alten Eisenbahner haben aber auch kleine Häuser!
Wer sich dafür ausspricht, den bitte ich um ein Zeichen. – Das ist mit Mehrheit angenommen. (Abg. Wöginger – in Richtung SPÖ –: Die alten Eisenbahner haben aber auch kleine Häuser!)
Zwischenruf bei der ÖVP.
Wer spricht sich für diesen Entschließungsantrag aus? – Das ist die Minderheit. Abgelehnt. (Zwischenruf bei der ÖVP.)
Abg. Koza: Ist aufgehoben worden vom EuGH, das gibt’s nicht mehr!
Seit der Änderung des Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetzes 2021 durch ÖVP und Grüne ist Betrügen noch attraktiver geworden. Das heißt, das Kumulationsprinzip, Kollege Koza, dass man Strafen bei mehreren Fällen hat addieren können, ist abgeschafft worden. Das sind schlimme Fälle, da sage ich: Das ist kein fairer Wettbewerb. (Abg. Koza: Ist aufgehoben worden vom EuGH, das gibt’s nicht mehr!) Es kann doch nicht sein, dass schwarze Schafe, wenn sie unterentlohnen, in Österreich gegenüber ordnungsgemäßen Firmen, die alles richtig bezahlen, bevorteilt werden. Wo sind da die Strafen, meine sehr geehrten Damen und Herren?
Beifall bei der SPÖ.
Das ist unser Entschließungsantrag, meine sehr geehrten Damen und Herren. Unterentlohnung darf sich nicht rechnen für diejenigen, die mit Unterentlohnung kalkulieren. Aus diesem Grund ersuchen wir: Stimmen Sie unserem Antrag zu! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Stögmüller: Wuh!
Abgeordnete Rebecca Kirchbaumer (ÖVP): Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher bei uns hier auf der Galerie! Ich möchte die Gelegenheit nutzen, den Seniorenbund Burgkirchen aus dem Bezirk Braunau (Abg. Stögmüller: Wuh!) im Namen meiner Kollegin Andrea Holzner zu begrüßen. – Herzlich willkommen bei uns im Haus! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Stögmüller und Loacker.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Stögmüller und Loacker.
Abgeordnete Rebecca Kirchbaumer (ÖVP): Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher bei uns hier auf der Galerie! Ich möchte die Gelegenheit nutzen, den Seniorenbund Burgkirchen aus dem Bezirk Braunau (Abg. Stögmüller: Wuh!) im Namen meiner Kollegin Andrea Holzner zu begrüßen. – Herzlich willkommen bei uns im Haus! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Stögmüller und Loacker.)
Beifall bei der ÖVP.
Worum geht es bei den Lkw-Fahrern? – Es geht darum, dass bisher die Strafen direkt beim Lkw-Fahrer eingehoben wurden und sich in der Praxis gezeigt hat, dass das ein Problem ist. Jetzt kann man durch diese Novelle diese Strafe beim Arbeitgeber im Ausland auch postalisch, nicht nur digital, erheben, das Strafmaß erklären und dann die Strafe auch einheben. Das ist ein wesentlicher Punkt und ist auch richtig, dass man bei Sozialdumping im ausländischen Güterverkehr dort hinschaut, wo man hinschauen sollte. Das ist auch für den Wettbewerb wichtig, was die österreichischen Unternehmen, die österreichischen Güterbeförderer angeht. Wir verbessern den Wettbewerb, was die ausländischen Unternehmerinnen und Unternehmer angeht, und man kann das auch ahnden. Mit dieser Novelle wird das für die Behörden, was den Amtsweg betrifft, einfacher. – Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, und ich bitte um breite Zustimmung. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei den NEOS.
Das hat natürlich jemand in einem Ministerium schreiben müssen. Dann seien wir aber doch bitte so ehrlich und machen wir eine Regierungsvorlage daraus, die jeder anschauen kann, die jeder begutachten kann, zu der jeder und jede eine Stellungnahme abgeben kann! Das sind Stellungnahmen, die die geschätzten Damen und Herren Bürgerinnen und Bürger dann auch sehen und sich eine Meinung bilden können, wenn es sie interessiert. Es hilft auch den Abgeordneten, die sich mit einer Materie im Detail auseinandersetzen, wenn sie die Stellungnahmen der verschiedenen Stakeholder sehen. An dieser demokratischen Beteiligung haben Sie aber kein Interesse. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Das ist die Art, wie Sie denken: das Parlament als lästige Abnickmaschine. Das ist Methode ÖVP. Diese wird uns wohl noch ein paar Jahre erhalten bleiben, aber auch Sie werden die Oppositionsbank wieder einmal sehen, und dann wird der Standort Ihren Standpunkt ändern. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der FPÖ.
Wenn das über viele Jahre nicht erkannt wird, dann sind Sie säumig! Da müssten Sie auch noch etwas mehr hinschauen. Das ist dringend notwendig! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Dennoch werden wir dem jetzt zustimmen. – Danke. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Die Bundesregierung hat das verabsäumt, sie hat das nicht gemacht, hat den Leuten nicht zugehört, und deswegen werden wir von der Sozialdemokratie dem Gesetz nicht zustimmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Wir sind sehr froh, dass es da Einigungen gegeben hat, dass wir das, so wie es ist, heute beschließen können, damit wir tatsächlich einen weiteren Schritt in Richtung einer besseren Bekämpfung von Lohn- und Sozialdumping setzen können. – Danke. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Wir bitten auch die Bundesregierung, uns da zu unterstützen, denn Tourismus ist wichtig, sehr wichtig für unseren Standort Österreich, damit wir dem internationalen Vergleich auch weiterhin standhalten, den Tourismus so leben können wie in der Vergangenheit, dass wir die Arbeitsplätze halten können. Die Forschungseinrichtungen sind ein wichtiger Begleiter, ein wichtiger Partner, damit wir auch in Zukunft den Tourismus leben dürfen und damit wir auch im internationalen Vergleich dort stehen bleiben, wo wir heute sind, beziehungsweise uns weiter steigern. – Vielen herzlichen Dank. Schönen Abend! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der SPÖ.
Sie glauben, dass man da vonseiten der ÖVP oder der Grünen auf uns zugekommen ist, um Lösungen zu finden: nein, fehlgedacht. Auch da hätte es Vorschläge gegeben, um das für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen besser zu machen, damit beide davon profitieren können. (Beifall bei der SPÖ.) – Leider auch da: kein Auf-uns-Zukommen.
Beifall bei der SPÖ.
Bereich für die gesamte Tourismusbranche geben. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.
Mir wäre es viel lieber gewesen, wenn wir nicht über die Perspektiven der Tourismusforschung, sondern über die Perspektiven des Tourismus reden würden und könnten. Nur: Diese Debatte können wir leider nicht einmal im Ausschuss vertiefend führen und im Hohen Haus schon überhaupt nicht. (Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei der FPÖ.
Privatvermieter: Seit Beginn kämpfe ich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die privaten Vermieter. Das sind kleine Vermieter, der Arbeitsplatz zu Hause, bis zehn Betten. Ich verstehe nicht, dass man da die Dienstleistungs- und Servicequalität nicht so ausrichten kann, dass dieser Teil der Vermieter – immerhin 40 000 Betriebe in Österreich – eine gute Chance hat, am touristischen Markt weiter zu überleben. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Schellhorn: Freilich, freilich!
Unabhängig davon haben wir schon längst eine Erhöhung der Bettenanzahl gefordert. (Abg. Schellhorn: Freilich, freilich!) Da geht es einfach um Zustellbetten und sonstige Betten, was auch immer. Seit dem Jahr 1957 ist die Bettenanzahl mit zehn Betten gleichbleibend. (Abg. Schellhorn: Ja!) Viele private Vermieter haben zwischenzeitlich Ferienwohnungen. Bei der Ferienwohnung ist es halt einmal so – jetzt seien wir nicht so kleinlich! –, dass manchmal eben ein Zustellbett, ein Kinderbett dazukommt, und da bin ich dann gleich einmal drüber. Dann haben diese Betriebe ein Problem mit der Behörde. – Das hätte man also schon längst regeln können, wenn man unseren Argumenten gefolgt wäre. Das tut man leider nicht.
Abg. Schellhorn: Ja!
Unabhängig davon haben wir schon längst eine Erhöhung der Bettenanzahl gefordert. (Abg. Schellhorn: Freilich, freilich!) Da geht es einfach um Zustellbetten und sonstige Betten, was auch immer. Seit dem Jahr 1957 ist die Bettenanzahl mit zehn Betten gleichbleibend. (Abg. Schellhorn: Ja!) Viele private Vermieter haben zwischenzeitlich Ferienwohnungen. Bei der Ferienwohnung ist es halt einmal so – jetzt seien wir nicht so kleinlich! –, dass manchmal eben ein Zustellbett, ein Kinderbett dazukommt, und da bin ich dann gleich einmal drüber. Dann haben diese Betriebe ein Problem mit der Behörde. – Das hätte man also schon längst regeln können, wenn man unseren Argumenten gefolgt wäre. Das tut man leider nicht.
Beifall bei der FPÖ.
Ich sende an die vielen, vielen kleinen Vermieter die Botschaft: Ihr seid bei der Freiheitlichen Partei wirklich gut aufgehoben. Ich bin mit meinen Kolleginnen und Kollegen der Einzige, der sich von Anfang an für die Interessen der Privatvermieter einsetzt. Auch da geht überhaupt nichts weiter. (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Zorba.
Zum Schluss, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, weil es zum heutigen Tag dazupasst, auch was die Lockdowns für die Tourismusbetriebe anbelangt, ein Zitat aus den RKI-Protokollen – auch das wurde von den Experten so nicht gesehen wie von uns, von der Freiheitlichen Partei; was sagen die RKI-Experten? –: Die „Lockdowns haben zum Teil schwerere Konsequenzen als Covid selbst“. (Zwischenruf des Abg. Zorba.) – Das sagen nicht wir, das sagen die Experten. (Abg. Zorba: ... kein Taferl mit?) Nur hat die Politik nach außen hin eine vollkommen andere Situation dargestellt, es wurde eine vollkommen andere Politik gemacht, und damit wurden natürlich die Betriebe wider besseres Wissen nachhaltig
Abg. Zorba: ... kein Taferl mit?
Zum Schluss, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, weil es zum heutigen Tag dazupasst, auch was die Lockdowns für die Tourismusbetriebe anbelangt, ein Zitat aus den RKI-Protokollen – auch das wurde von den Experten so nicht gesehen wie von uns, von der Freiheitlichen Partei; was sagen die RKI-Experten? –: Die „Lockdowns haben zum Teil schwerere Konsequenzen als Covid selbst“. (Zwischenruf des Abg. Zorba.) – Das sagen nicht wir, das sagen die Experten. (Abg. Zorba: ... kein Taferl mit?) Nur hat die Politik nach außen hin eine vollkommen andere Situation dargestellt, es wurde eine vollkommen andere Politik gemacht, und damit wurden natürlich die Betriebe wider besseres Wissen nachhaltig
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Zorba: Ohne Taferl?
geschädigt. So etwas darf überhaupt nicht mehr vorkommen. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Zorba: Ohne Taferl?)
Beifall bei den Grünen.
Wir stehen allerdings vor einer großen Herausforderung, einer großen Herausforderung, die es so bislang einfach nicht gab, und das ist die Klimakrise. Damit der Tourismus auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen kann, müssen wir jetzt schon daran arbeiten und die entsprechenden Weichen stellen. Wir müssen an einem zukunftsfitten, nachhaltigen Tourismus arbeiten, an einem Tourismus, von dem die Bevölkerung profitiert, unter dem die Natur nicht leidet und mit dem Wertschöpfung im Sinne von Qualität statt Quantität produziert wird. (Beifall bei den Grünen.)
Auf der Galerie wird unter lauten Rufen ein Transparent entrollt.
Was wir nicht vergessen dürfen, ist die Schönheit der Natur. Die Schönheit der Natur ist unser Kapital, ist die touristische Geschäftsgrundlage. So – und wie können wir jetzt den Tourismus in dieser Transformationsphase bestmöglich unterstützen? (Auf der Galerie wird unter lauten Rufen ein Transparent entrollt.)
Anhaltende laute Rufe von der Galerie. – Beifall bei Abgeordneten der SPÖ sowie der Abg. Meinl-Reisinger.
Präsident Ing. Norbert Hofer: Einen Augenblick, Frau Kollegin! Ich werde Ihre Zeit stoppen. – Immer mit der Ruhe! (Anhaltende laute Rufe von der Galerie. – Beifall bei Abgeordneten der SPÖ sowie der Abg. Meinl-Reisinger.) Danke, abstimmen werden wir natürlich trotzdem.
Beifall bei den Grünen.
Das Problem ist nämlich nicht die Berichterstattung selbst – wenn über die Auswirkungen der Klimakrise berichtet wird oder wenn davon berichtet wird, dass die letzten Reste des Gletschers noch verbaut werden, anstatt dass man sie schützt. Das Problem ist, wenn man die Augen davor verschließt – frei nach dem Motto: Hinter mir die Sintflut! (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Kollegin Kirchbaumer hat es schon angesprochen, genau das machen wir mit diesem Antrag: Wir stärken die Forschung, wir stärken die Vernetzung und wir stellen die Weichen für ein Tourismuskompetenzzentrum, das künftig einen wesentlichen Beitrag leisten kann, wenn es darum geht, Österreich mit Innovationen zum nachhaltigsten Tourismusland Nummer eins in Europa zu machen. – Danke schön. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Greiner: Er ist schon oft nicht da!
Darum bitte ich Sie, weil Sie ja auch sehr oft Minister Kocher vertreten (Abg. Greiner: Er ist schon oft nicht da!): Wir bräuchten sieben Punkte. Wir bräuchten zum Beispiel: Entwicklung des ländliches Raums – um bei dem anzuschließen,
Beifall bei Abgeordneten der NEOS.
Wir alle müssen es schaffen, dass unsere Mitarbeiter netto 10 Prozent mehr bekommen. (Beifall bei Abgeordneten der NEOS.) So erhöhen wir die Kaufkraft, so erreichen wir eine höhere Nettoleistung für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und das wäre ein wichtiger Beitrag gegen die Teuerung.
Beifall bei Abgeordneten der NEOS.
Lassen Sie mich noch kurz zu Kollegin Erasim sagen, zu solch einem Fonds, wie Sie ihn andenken für die Stärkung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch im Nettobezug: Diese Branche ist nämlich dann da, wenn ihr Freizeit habt, wenn ihr am Abend fortgeht, wenn ihr am Sonn- oder am Feiertag euren Cappuccino auf der Terrasse genießt. Das Problem, das ich in der letzten Zeit mit den Arbeitnehmervertreter:innen immer gehabt habe: Ich bezahle gerne 100 Prozent Aufschlag für den Feiertagszuschlag meiner Mitarbeiterinnen. Ich will aber auch, dass die Mitarbeiterin 100 Prozent bekommt und nicht nur 48 Prozent. Ihr habt euch bis jetzt dagegen ausgesprochen, weil anscheinend dann das System kollabiert. (Beifall bei Abgeordneten der NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Ich würde das im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von eurer Seite her auch fordern, dass unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, all jenen, die am Sonntag arbeiten, all jenen, die an einem Feiertag arbeiten, die 100 Prozent auch zu 100 Prozent bleiben. Das wäre ein großes Anliegen. – Danke. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP, Grünen und NEOS.
Es geht nicht mehr wie früher nur darum, wie wir Wachstum erreichen können, sondern: Wie können wir Tourismus so organisieren und auch managen, dass es für alle in diesem Land, von den Menschen, die hier leben, bis zu den Unternehmen, bis zur Natur und Kultur eine ausgeglichene, ausbalancierte Möglichkeit gibt, ihn zu leben? Er war und ist in diesem Land eine Stütze, auch was den Wohlstand betrifft. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP, Grünen und NEOS.)
Abg. Erasim: Von den Oppositionen schon! – Abg. Neßler – in Richtung Abg. Erasim –: Unser Antrag ...! – Abg. Erasim: Die Anträge der Oppositionsparteien werden alle vertagt! Alle! 100 Prozent, seit 2019!
Ich würde aber ganz gerne auch ein bisschen Bezug auf das nehmen, was gerade von den Vertretern und den Tourismussprechern vom Tourismusausschuss gesagt wurde. Es ist nicht so, dass alles vertagt wird. (Abg. Erasim: Von den Oppositionen schon! – Abg. Neßler – in Richtung Abg. Erasim –: Unser Antrag ...! – Abg. Erasim: Die Anträge der Oppositionsparteien werden alle vertagt! Alle! 100 Prozent, seit 2019!) Es wird vieles vertagt, aber es wird auch alles diskutiert, und das ist auch sehr wichtig. Es ist nicht so, dass einfach alles vom Tisch gewischt wird, sondern es wird vieles im Detail diskutiert.
Beifall bei ÖVP und Grünen.
mein Appell an alle, bitte das Ganze auch vernünftig zu machen! (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Das ist mehr oder weniger das, was ich hier jetzt sagen wollte. Ich darf vielleicht noch darauf aufmerksam machen, dass wir im Juli im Nationalrat den Tourismusbericht vorlegen werden. Wir werden den Tourismusbericht 2023 in der nächsten Sitzung des Tourismusausschusses im Juni präsentieren, und da werden wir auch noch Details zum österreichischen Tourismus in einer größeren Tiefe präsentieren. – Vielen Dank. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Lindinger: Genau!
Abgeordnete Bettina Zopf (ÖVP): Herr Präsident! Geschätzte Frau Staatssekretärin! Sehr geehrter Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher auf der Galerie und zu Hause vor den Fernsehbildschirmen! Der österreichische Tourismus ist geprägt von unserer schönen Kulturlandschaft. Diese gibt es nicht ohne unsere Bäuerinnen und Bauern; nebenbei produzieren diese auch noch hochwertige regionale Lebensmittel. (Abg. Lindinger: Genau!) Das ist auch wichtig für den Guide Michelin, der 2025 wieder zu uns kommt, denn er bewertet auch hochwertige regionale Lebensmittel. Tourismus muss auch Wertschöpfung für die Landwirtschaft sein, auch im Bereich der produzierenden Landwirtschaft. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Abgeordnete Bettina Zopf (ÖVP): Herr Präsident! Geschätzte Frau Staatssekretärin! Sehr geehrter Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher auf der Galerie und zu Hause vor den Fernsehbildschirmen! Der österreichische Tourismus ist geprägt von unserer schönen Kulturlandschaft. Diese gibt es nicht ohne unsere Bäuerinnen und Bauern; nebenbei produzieren diese auch noch hochwertige regionale Lebensmittel. (Abg. Lindinger: Genau!) Das ist auch wichtig für den Guide Michelin, der 2025 wieder zu uns kommt, denn er bewertet auch hochwertige regionale Lebensmittel. Tourismus muss auch Wertschöpfung für die Landwirtschaft sein, auch im Bereich der produzierenden Landwirtschaft. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Auch in Zukunft sollen die Urlauber, wie es besonders auf meine Region zutrifft, den Slogan: Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein!, noch sagen können. Die Urlauber sollen gerne in unsere Region kommen, und das funktioniert nur gut, wenn wir gut forschen und diese Forschung auch in einer guten Weiterentwicklung umsetzen. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Lindinger: Dann dürften es keine guten Anträge gewesen sein!
Ich hätte heute gerne auch mehr über Tourismus in Österreich diskutiert, deswegen hat ja die SPÖ und vor allem meine Kollegin Melanie Erasim als Bereichssprecherin auch eine Reihe an guten und wichtigen Anträgen im letzten Ausschuss eingebracht, die allesamt nur Verbesserungen für die Branche, aber auch für deren fleißige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebracht hätten – von mehr Geld für die Weiterbildung über günstigere Mitarbeiterwohnungen bis zu einem Maßnahmenpaket gegen Übergriffe am Arbeitsplatz. Die Regierung hat leider Gottes alle unsere und andere Anträge vertagt oder abgelehnt – das wurde heute schon einige Male hier angesprochen. (Abg. Lindinger: Dann dürften es keine guten Anträge gewesen sein!) Sie will über all das lieber nicht sprechen. Das, liebe Damen und Herren, zeigt genau: Die schwarz-grüne Bundesregierung drückt sich auch da vor den wichtigen Themen.
Abg. Tanja Graf: Themenverfehlung!
Die Bundesregierung bräuchte zum Beispiel ganz dringend einen Projektfahrplan, wie man die Menschen entlastet. Leider Gottes – wir kennen es in vielen Bereichen (Abg. Tanja Graf: Themenverfehlung!) – gibt es keinen Plan, keinen Projektfahrplan, und deswegen haben auch die Menschen und die Betriebe diese Probleme.
Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Tanja Graf.
Geschätzte Damen und Herren! Nicht nur die Österreicherinnen und Österreicher, sondern auch die Betriebe haben speziell mit den Energiepreisen massive Probleme. (Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Tanja Graf.) Das ist auch im Tourismus so – geschätzte Kollegin, hören Sie zu, ich sage Ihnen gleich ein paar Beispiele! –, diese waren natürlich auch dort Preistreiber und schuld an der Teuerung. Wie so oft verdienen sich natürlich einige – da meine ich die Energieversorger – eine goldene Nase, während andere Betriebe – nämlich Ihre Betriebe (in Richtung ÖVP weisend), die Tourismusbetriebe – schwer über die Runden kommen.
Beifall bei der SPÖ.
Eine Konferenz von rund 80 Betrieben im Tourismusbereich im Mostviertel ist gerade eben zu Ende gegangen, und ich habe soeben über Whatsapp folgende Nachricht (einen Ausdruck in die Höhe haltend) bekommen: Vier – vier! – Themen – genau so gereiht, wie ich es jetzt sage – liegen denen ganz, ganz massiv im Magen: Teuerung, die Bürokratie, die Energiekosten und der Mitarbeitermangel. – Liebe Regierung, tun Sie endlich etwas für Ihre Betriebe, für unsere Betriebe in Österreich, dann kann Tourismus funktionieren! – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.
Somit verweise ich auf den Österreichplan, meine Damen und Herren. Wir werden Österreich weiter als nachhaltiges und hochqualitatives Urlaubsland positionieren. – Danke schön. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.
Ich darf mich auch ganz herzlich bei den Vertretern Japans hier in Österreich bedanken, allen voran bei seiner Exzellenz Botschafter Mizuuchi, der sehr offensiv auf die Menschen in diesem Land zugeht und ein Mensch der Verbindung ist, der wirklich Verbindungen schafft und Verbindungen knüpft – das tut uns gut. So, denke ich, können wir diese Zusammenarbeit auch in Zukunft sehr intensiv pflegen. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.)
Beifall bei den NEOS.
Da gerade vor mir Kollege Höfinger geredet und herausgestrichen hat, wie gut bilaterale Abkommen sind, kann ich ihm auch ans Herz legen, dass ein wesentlicher Teil von bilateralen Abkommen auch bilaterale Freihandelsabkommen sind. So etwas gibt es ja glücklicherweise mit Japan – mit anderen Ländern gibt es das nicht, weil sich so manche Partei in diesem Haus dagegen sperrt. Freihandel und auch der Austausch von Arbeitskräften mit unterschiedlichen Ländern fördern unseren Wohlstand, fördern unsere Freiheit und fördern unser gutes Zusammenleben. Insofern würde ich mich freuen, wenn die ÖVP ihren Widerstand bei den diversen Freihandelsabkommen endlich aufgeben würde. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Stefan: Coronamaßnahmen!
Wir haben jetzt 2024, meine sehr geehrten Damen und Herren. Wo ist diese Milliarde? (Abg. Stefan: Coronamaßnahmen!) Wo ist diese Milliarde, die wir im Gesundheitssystem wirklich brauchen würden? (Abg. Martin Graf: Coronamaßnahmen!)
Abg. Martin Graf: Coronamaßnahmen!
Wir haben jetzt 2024, meine sehr geehrten Damen und Herren. Wo ist diese Milliarde? (Abg. Stefan: Coronamaßnahmen!) Wo ist diese Milliarde, die wir im Gesundheitssystem wirklich brauchen würden? (Abg. Martin Graf: Coronamaßnahmen!)
Zwischenruf des Abg. Loacker
Ich zitiere auch die damalige FPÖ-Gesundheitsministerin (Zwischenruf des Abg. Loacker) Hartinger-Klein, ORF-Abend-„ZIB“, 14. September 2018: Hartinger-Klein lobt die Reform als größte Sozialreform der Zweiten Republik. Sie freue sich, „als Regierung für die Versicherung und die Patienten eine Reform einzubegleiten, die eine Strukturreform ist und darauf basierend eine Gesundheitsreform.“ Hartinger-Klein ist vom Einsparungsvolumen überzeugt.
Ruf bei der SPÖ: Skandal!
die Patientenmilliarde war nie das Ziel, sondern letztendlich nur ein Marketinggag. (Ruf bei der SPÖ: Skandal!) Statt 1 Milliarde Euro für die Patientinnen und Patienten fehlt diese Milliarde jetzt den Menschen. Unser Gesundheitssystem kracht seitdem; alle spüren es, die Ärzt:innen fehlen, Pfleger:innen fehlen, Operationen werden verschoben, Wartezeiten auf Termine werden länger. Was sieht man auch? – Von denjenigen, die es sich leisten können, werden Wahlärzte stärker in Anspruch genommen, das heißt: Die privaten Gesundheitsausgaben steigen, die Zweiklassenmedizin wird somit befeuert.
Beifall bei der SPÖ.
Wie wir das schaffen, dazu haben wir als SPÖ einen klaren Plan, über den wir heute am Ende der Sitzung auch als Fristsetzungsantrag abstimmen werden. Wir als SPÖ werden wieder eine Gesundheitspolitik für die Menschen machen – statt gegen die Menschen, wie Sie es gemacht haben. Ein Richtungswechsel in der Gesundheitspolitik ist unbedingt notwendig. Wir sind auf dem richtigen Weg, und ich bin überzeugt: Im Herbst bei der Nationalratswahl wird dementsprechend abgerechnet, die Menschen vergessen Ihnen das nicht. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
Diese kleine Novelle zeigt natürlich, dass es immer wieder notwendig ist, Anpassungen vorzunehmen. Das entwickelte sich weiter – keine Frage –, aber summa summarum hat Österreich wirklich ein hervorragendes soziales Netz. Darauf können wir stolz sein, darauf werden wir auch immer zu schauen haben, und wir werden es auch weiterzuentwickeln haben. Deswegen wäre es schön, wenn auch alle Fraktionen in diesem Haus dieser kleinen Änderung der Sozialversicherungsgesetze zustimmen könnten. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf bei der ÖVP.
Jetzt möchte ich unser Pensionssystem ein wenig beleuchten, da vor allem vonseiten der ÖVP, die das bestehende Pensionsantrittsalter immer erhöhen will, immer wieder Angst- und Panikmache betrieben wird. Der Forderung erteilen wir als SPÖ natürlich eine klare Absage. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich bitte um breite Zustimmung. – Danke. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den NEOS.
Ganz abgesehen davon handelt es sich um eine Themenverfehlung. Es geht nämlich nicht darum, dass die Menschen in der Pension länger arbeiten; wir müssen darauf schauen, dass sie vor der Pension länger arbeiten. Darauf sollten Sie sich konzentrieren. Das machen Sie nicht, und das ist leider eine Themenverfehlung. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Gödl.
Der letzte Punkt, auf den ich gerne eingehen möchte, sind die Planungen, wie wir jetzt, wenn es um die Umsetzung der Gesundheitsreform geht, auch in der Governance fortschreiten. Die Bundes-Zielsteuerungskommission wird Ende dieses Monats hoffentlich den Zielsteuerungsvertrag verabschieden, womit dieser dann festgelegt ist und auch eingetaktet ist, wie die Umsetzung in den nächsten fünf Jahren erfolgen wird. – Danke schön. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Gödl.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Genau deshalb beschließen wir heute diesen Antrag, weil die Studie endlich Licht ins Dunkel bringen soll, weil wir ehrlicherweise nicht einmal wissen, wie die Betreuungssituation in den Bundesländern jeweils ausschaut. Wir schauen uns ganz genau an, wie viele Jugendliche einen Verlängerungsantrag gestellt haben, damit sie nach wie vor Hilfe bekommen. Wir schauen uns an, wie es mit der Betreuung insgesamt ausschaut, und wir schauen uns an, wo es dringend Verbesserungen braucht. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Deshalb haben alle Kinder, alle Jugendlichen die gleiche Chance verdient. Diese Jugendlichen – ich habe es gesagt –, die es ohnehin schon nicht einfach haben, dürfen uns ganz sicher nicht wurscht sein. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ, bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abg. Neßler.
Warum ist mir das so eine Herzensangelegenheit? – Ich bin selbst Pflegemama und ich bin extrem stolz darauf, dass ich zwei große Mädels habe, die mit 15 und 16 Jahren ihren Weg gehen. Ich wünsche das einfach allen jungen Menschen. Es sollen alle die gleichen Chancen bekommen. Diese junge Menschen – es sind rund 42 000 junge Menschen, die in der Situation sind, dass sie in den vergangenen Jahren nicht einfach durch das Leben in einem behüteten Umfeld gegangen sind, sondern aus einem Umfeld kommen, das sehr, sehr schwierig ist – haben alle das Recht, dass wir sie unterstützen und dass sie die gleichen Chancen haben. (Beifall bei der SPÖ, bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abg. Neßler.)
Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Neßler.
In diesem Sinne freue ich mich, dass wir jetzt gemeinsam einen Antrag beschließen, aber es braucht noch weitere Schritte und da freue ich mich auch auf eure Unterstützung. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Neßler.)
Beifall bei der FPÖ, bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ und NEOS sowie der Abg. Neßler.
mehr Engagement, als das in Einrichtungen geschieht. An dieser Stelle möchte ich wirklich meinen herzlichen Dank an alle Pflegeeltern in Österreich schicken, die sich sehr, sehr bemühen. (Beifall bei der FPÖ, bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ und NEOS sowie der Abg. Neßler.)
Abg. Neßler: Doch, weil der Status quo jetzt eingefroren ist und wir es nicht verlängern können und es mit 18 ...! Das habt ihr gerade selber gesagt!
Zu Kollegin Neßler: Ich wollte ja keine tatsächliche Berichtigung machen, aber Sie können es nachlesen. Ich war damals schon im Bundesrat, wir haben dazu Enqueten gehabt. Dass die Leistungen von der Postleitzahl abhängen, war schon immer so. Das hat überhaupt nichts mit der Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe zu tun. (Abg. Neßler: Doch, weil der Status quo jetzt eingefroren ist und wir es nicht verlängern können und es mit 18 ...! Das habt ihr gerade selber gesagt!) Es war sogar so, dass im Bundesland Bezirke verschiedene Leistungen verschieden bezahlt haben. Sie können sich das gerne anschauen. Wenn Sie es nicht glauben, fragen Sie Ihre Kollegen! Es gibt zwei, die das noch wissen.
Abg. Neßler: Wir könnten es auf Bundesebene regeln und einheitlich verlängern!
Wir haben es geschafft, dass wir zumindest bezirksweise diese Leistungen im Bundesland vereinheitlicht haben. Da waren wir als Betriebsrat sehr dahinter, da haben wir unsere Kontakte alle genützt und das dorthin getragen, wo es schlussendlich hätte umgesetzt werden können. (Abg. Neßler: Wir könnten es auf Bundesebene regeln und einheitlich verlängern!)
Abg. Neßler: Die Experten und Expertinnen haben davor schon gewarnt, und es ist genau das eingetreten!
Diese Verländerung habe ich sehr befürwortet, weil sie eine Riesenchance gewesen wäre, das Pflegekinderwesen in Österreich zu vereinheitlichen. Die Intention dabei war grundsätzlich richtig. Dafür, dass sie von den Bundesländern nicht so umgesetzt wurde, können die, die es initiiert haben, nichts. (Abg. Neßler: Die Experten und Expertinnen haben davor schon gewarnt, und es ist genau das eingetreten!) Da wenden Sie sich bitte an Ihre eigenen Landesräte, die Sie sicher auch irgendwo haben, von der SPÖ, den NEOS – keine Ahnung –, von den
Beifall bei der FPÖ.
Grünen vielleicht auch. Die haben es dann einfach vermasselt. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP, bei Abgeordneten der Grünen sowie der Abg. Meinl-Reisinger.
Um die Jugendlichen und jungen Erwachsenen besser unterstützen zu können und genau zu wissen, welche Verbesserungen es braucht, ist dieser Entschließungsantrag ganz, ganz wichtig. Ich bin sehr froh, dass es hier zu einer einstimmigen Abstimmung kommt. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP, bei Abgeordneten der Grünen sowie der Abg. Meinl-Reisinger.)
Beifall bei den NEOS. – Rufe bei der FPÖ: Bravo, Fiona!
Darum bitte ich Sie: Dieses Versprechen soll kein Mediengag sein. – Danke vielmals. (Beifall bei den NEOS. – Rufe bei der FPÖ: Bravo, Fiona!)
Beifall bei der SPÖ.
Die Frau Bundesminister hat das auch in mehreren Anfragebeantwortungen gesagt. Was hat sie in diesem Bereich getan? – Nichts, keine einzige Gesprächsrunde mit den Ländern über die Weiterentwicklung, keine einzige Festlegung im Bereich der Kinderschutzforschung, zum Beispiel für Kinder und Jugendliche über das 18. Lebensjahr hinaus. Es hätte viele Handlungsmöglichkeiten gegeben – und es ist schon wichtig, die Situation für diese Kinder und Jugendlichen zu verbessern –, wenn man das eigene Regierungsprogramm wirklich ernst genommen hätte, meine sehr verehrten Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Es braucht einfach gesetzlich geregelte Übergangsleistungen, und das kann der Bund – 15a-Vereinbarung hin oder her – machen. Er soll es tun, und vielleicht schaffen wir das noch gemeinsam, meine sehr verehrten Damen und Herren. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Holzleitner – erheitert –: Na ja!
Wenn der Herr Abgeordnete, der jetzt vor mir gesprochen hat, sagt, dass neun Telefonate ausreichen, die man mit den jeweiligen Landesratsbüros führt, dann kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Das stellt sich in der föderalen Wirklichkeit des föderalen Staates Österreich etwas komplizierter dar. (Abg. Holzleitner – erheitert –: Na ja!) Da kommt man dann nämlich drauf, dass der Vollzug auch innerhalb eines Bundeslandes unterschiedlich sein kann und dass es mitunter davon abhängt, welche Jugendwohlfahrt bei welcher Bezirkshauptmannschaft zuständig ist. Man würde sich wundern, was da alles an Unterschiedlichkeiten vorhanden ist. – Egal, das wird jedenfalls gemacht.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
angenähert ist, Maßnahmen brauchen würden, die eben nicht in der Erwachsenenpsychiatrie Platz greifen. Insofern macht es natürlich Sinn, über diese beiden Felder gemeinsam nachzudenken. – Danke schön. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Schallmeiner: Du sollst nicht von dir auf mich schließen! – Ruf: Er schließt eh von Kaniak auf dich!
Wenn uns die Grünen heute erzählen, dass das Psychotherapiegesetz ein Jahrhundertprojekt ist, habe ich auch Sorge, dass Ralph Schallmeiner von den Grünen das wirklich glaubt, zu wenig differenziert an die Sache herangeht und im Endeffekt in einigen Jahren vielleicht draufkommt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. (Abg. Schallmeiner: Du sollst nicht von dir auf mich schließen! – Ruf: Er schließt eh von Kaniak auf dich!) – Ralph, ich mache mir nur Sorgen um dich persönlich.
Heiterkeit bei ÖVP und FPÖ
Was ich fast noch schlimmer finde, ist, dass die Grünen in Wahrheit einen Tabubruch machen, und ich möchte einfach warnen – wir merken ja, was im Hintergrund zwischen ÖVP und FPÖ bereits passiert (Heiterkeit bei ÖVP und FPÖ) –: Das ist die Gefahr in der Zukunft, dass es einen Tabubruch gibt und dass wir erstmals in Österreich unter grüner Beteiligung zwar öffentliche Studienplätze anbieten, aber ganz real sagen: Ob du das Studium abschließen kannst oder nicht, das wird in Zukunft von der Brieftasche der Eltern abhängen! 10 000 bis 20 000 Euro müssen entweder mit einem Kredit oder über die Eltern finanziert werden, und die einzige Antwort, die die Grünen gegeben haben, war, dass man gesagt hat: Dann müsst ihr halt hackeln und schauen, dass ihr euch
Beifall bei der SPÖ.
Im Ausschuss hat es auch die Aussage gegeben: 75 Prozent sind uns eh gelungen! – Ich sage ganz ehrlich, gerade als Sozialdemokratie ist es unsere Aufgabe, auch dafür zu sorgen, dass man eben nicht 25 Prozent der Menschen vergisst, dass alle Menschen diese Chance in Zukunft bekommen sollen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
allen. Deswegen gibt es heute auch den Fristsetzungsantrag, den wir – und dann in Folge die Patientenmilliarde, die Gerhard Kaniak immer wieder sozusagen gefeiert hat, die es aber offensichtlich nicht gegeben hat – miteinander beschließen könnten, damit wir auch real die psychotherapeutische Versorgung in Österreich sicherstellen können. Ich bitte um Ihre Zustimmung dazu. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei Grünen und SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und FPÖ.
Abgeordneter Ralph Schallmeiner (Grüne): Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Minister! Sehr geehrte Damen und Herren auf der Besuchergalerie! Insbesondere liebe Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die heute hier sind! Ich habe schon gesehen, es sind, glaube ich, Vertreterinnen und Vertreter des ÖBVP und des VÖPP hier anwesend, und um die geht es auch in erster Linie. (Beifall bei Grünen und SPÖ sowie bei Abgeordneten von ÖVP und FPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP
Ich möchte mit den Dingen beginnen, die gerade Kollege Kucher hier in den Raum gestellt hat. Er hat diese 75 oder 80 oder wie viel auch immer Prozent genannt. Ich weiß schon, es ist halt ein bisschen bitter, wenn der Unterschied zu ehemaliger sozialdemokratischer Politik sichtbar wird, die sich halt meistens mit unter 50 Prozent zufriedengegeben hat, wie man ja auch bei diesem Gesetz, das wir hier heute weiterentwickeln, sehen kann. Ihr hättet nämlich 30 Jahre lang die Chance gehabt, genau all diese Dinge zu machen und noch besser zu machen. Ich weiß schon, man stellt sich dann gerne hinaus und sagt: Wir hätten alles viel besser gemacht! – Ihr habt es halt nicht gemacht (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP), auch nicht zu jener Zeit, in der ihr selber die Fäden in der Hand gehabt habt und selber entscheidend gewesen wärt.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich weiß schon, man kann sich alles schönreden, und die Kolleginnen und Kollegen der Sozialdemokratie reden sich ihre Ablehnung, die sie heute bei der Abstimmung zum Ausdruck bringen wollen, selber schön, weil sie das, was wir hier heute beschließen werden, in den letzten 30 Jahren selbst nicht zustande gebracht haben. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Mit dem heutigen Beschluss bringen wir wieder einen weiteren Baustein in der Frage der psychosozialen Versorgung, der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Österreich auf den Weg. Wir haben die Psychologinnen und Psychologen, die klinische Psychologie ins ASVG aufgenommen. Auch das ist eine Sache, die 30 Jahre lang nicht gemacht wurde – wir haben es in der Zwischenzeit erledigt. Wir haben Projekte wie beispielsweise Gesund aus der Krise, wo wir endlich eine Kooperation zwischen zwei bis dorthin eigentlich nicht wirklich immer einander grün seienden Berufsverbänden zustande gebracht haben, wo auf der einen Seite die klinischen Psychologinnen und Psychologen, auf der anderen Seite die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Hand in Hand arbeiten – im Interesse unserer Kinder und Jugendlichen in Österreich. Solche Projekte haben wir auf den Boden gebracht und langfristig abgesichert. Auch das sind Leuchttürme. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Von daher denke ich, es ist eine gute Kooperation gewesen. Es ist, finde ich, ein guter Kompromiss in vielen sehr zentralen Punkten und es ist definitiv ein Meilenstein – vielleicht kein Jahrhundertmeilenstein, aber es ist definitiv ein Meilenstein für die letzten 30 Jahre. Es ist besser als das, was bisher die gesetzliche Grundlage war. Von daher bitte ich um breite Zustimmung. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Wissen und Gewissen die Situation der Studierenden verbessert; damals mit Anstellungsverhältnis. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenrufe bei der ÖVP.
Ich nähere mich von der anderen Seite noch einmal der Patient:innenmilliarde, nicht über Personen, die gleich nach mir sprechen werden, aber über Schwarz-Blau allgemein: Die Fusion 2018, die Zusammenlegung der Kassen, hat keine Milliarde gebracht, sondern 215 Millionen Euro gekostet. (Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Widerspruch des Abg. Obernosterer
Es wird dann so sein, dass bis 2028 – hören Sie gut zu! –, vermutlich durch diese Gesetze damals, durch diesen Fehler von Sebastian Kurz (Widerspruch des Abg. Obernosterer) und Beate Hartinger-Klein als Vertreter, Vertreterin der damaligen Regierung, die ja geglaubt haben, sie schwächen damit die Arbeitnehmer:innenrechte – was tatsächlich war – und stärken die Wirtschaft (Abg. Zarits: Das stimmt ja nicht!) – was tatsächlich war –, der ÖGK im Jahr 2028 wahrscheinlich 1,2 Milliarden Euro fehlen werden. Das ist eure Politik gewesen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Herr: Und der Kickl war dabei!)
Abg. Zarits: Das stimmt ja nicht!
Es wird dann so sein, dass bis 2028 – hören Sie gut zu! –, vermutlich durch diese Gesetze damals, durch diesen Fehler von Sebastian Kurz (Widerspruch des Abg. Obernosterer) und Beate Hartinger-Klein als Vertreter, Vertreterin der damaligen Regierung, die ja geglaubt haben, sie schwächen damit die Arbeitnehmer:innenrechte – was tatsächlich war – und stärken die Wirtschaft (Abg. Zarits: Das stimmt ja nicht!) – was tatsächlich war –, der ÖGK im Jahr 2028 wahrscheinlich 1,2 Milliarden Euro fehlen werden. Das ist eure Politik gewesen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Herr: Und der Kickl war dabei!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Herr: Und der Kickl war dabei!
Es wird dann so sein, dass bis 2028 – hören Sie gut zu! –, vermutlich durch diese Gesetze damals, durch diesen Fehler von Sebastian Kurz (Widerspruch des Abg. Obernosterer) und Beate Hartinger-Klein als Vertreter, Vertreterin der damaligen Regierung, die ja geglaubt haben, sie schwächen damit die Arbeitnehmer:innenrechte – was tatsächlich war – und stärken die Wirtschaft (Abg. Zarits: Das stimmt ja nicht!) – was tatsächlich war –, der ÖGK im Jahr 2028 wahrscheinlich 1,2 Milliarden Euro fehlen werden. Das ist eure Politik gewesen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Herr: Und der Kickl war dabei!)
Ruf bei der ÖVP: Mehr Geld!
Das ist im Zusammenhang mit dem Psychotherapiegesetz zu sehen, das wichtige, richtige und gute Ansätze beinhaltet, aber was Philip Kucher und andere schon gesagt haben – auch Ralph Schallmeiner hat es ja angedeutet –: Wir hätten mehr Mittel gebraucht. (Ruf bei der ÖVP: Mehr Geld!) Es müssen genug Mittel da sein. Man hätte mit dem, was jetzt genau durch diese Fusion, durch den Geldentgang nicht für die ÖGK da ist, Kassenarztstellen machen können. Das ist alles nicht passiert, das wird die nächste Regierung reparieren müssen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Das ist im Zusammenhang mit dem Psychotherapiegesetz zu sehen, das wichtige, richtige und gute Ansätze beinhaltet, aber was Philip Kucher und andere schon gesagt haben – auch Ralph Schallmeiner hat es ja angedeutet –: Wir hätten mehr Mittel gebraucht. (Ruf bei der ÖVP: Mehr Geld!) Es müssen genug Mittel da sein. Man hätte mit dem, was jetzt genau durch diese Fusion, durch den Geldentgang nicht für die ÖGK da ist, Kassenarztstellen machen können. Das ist alles nicht passiert, das wird die nächste Regierung reparieren müssen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ
der Abgeordneten Philip Kucher, Kolleginnen und Kollegen betreffend „kostenfreie Psychotherapieausbildung und keine Zugangangsbeschränkungen“, also kostenfrei und ohne Zugangsbeschränkungen (Beifall bei der SPÖ)
Beifall bei der SPÖ.
Dass die Grünen das heute limitiert haben, ist wirklich eine Schande. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf bei der SPÖ
Es ist natürlich an den Verantwortlichen in der Sozialversicherung gelegen, diese Einsparungspotenziale auch tatsächlich zu heben (Zwischenruf bei der SPÖ) und diese den Patienten in Form von zusätzlichen Leistungen zugutekommen zu lassen, und das haben vor allem die Vertreter der SPÖ und der Arbeitnehmerschaft in den verschiedenen Sozialversicherungen verhindert und bis heute nicht durchgeführt. (Abg. Herr: Geh bitte!) Deshalb ist das zusätzliche Geld nicht da, sehr geehrter Kollege Kucher. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Kucher: Glaubst du das noch immer?! – Abg. Holzleitner: Sogar der Kollege Hafenecker hat sich schon von der Beate Hartinger-Klein verabschiedet! Sie sollten das auch machen!)
Abg. Herr: Geh bitte!
Es ist natürlich an den Verantwortlichen in der Sozialversicherung gelegen, diese Einsparungspotenziale auch tatsächlich zu heben (Zwischenruf bei der SPÖ) und diese den Patienten in Form von zusätzlichen Leistungen zugutekommen zu lassen, und das haben vor allem die Vertreter der SPÖ und der Arbeitnehmerschaft in den verschiedenen Sozialversicherungen verhindert und bis heute nicht durchgeführt. (Abg. Herr: Geh bitte!) Deshalb ist das zusätzliche Geld nicht da, sehr geehrter Kollege Kucher. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Kucher: Glaubst du das noch immer?! – Abg. Holzleitner: Sogar der Kollege Hafenecker hat sich schon von der Beate Hartinger-Klein verabschiedet! Sie sollten das auch machen!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Kucher: Glaubst du das noch immer?! – Abg. Holzleitner: Sogar der Kollege Hafenecker hat sich schon von der Beate Hartinger-Klein verabschiedet! Sie sollten das auch machen!
Es ist natürlich an den Verantwortlichen in der Sozialversicherung gelegen, diese Einsparungspotenziale auch tatsächlich zu heben (Zwischenruf bei der SPÖ) und diese den Patienten in Form von zusätzlichen Leistungen zugutekommen zu lassen, und das haben vor allem die Vertreter der SPÖ und der Arbeitnehmerschaft in den verschiedenen Sozialversicherungen verhindert und bis heute nicht durchgeführt. (Abg. Herr: Geh bitte!) Deshalb ist das zusätzliche Geld nicht da, sehr geehrter Kollege Kucher. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Kucher: Glaubst du das noch immer?! – Abg. Holzleitner: Sogar der Kollege Hafenecker hat sich schon von der Beate Hartinger-Klein verabschiedet! Sie sollten das auch machen!)
Abg. Hanger: Ah ja!
Zwei Kritikpunkte an diesem Gesetz gibt es von meiner Seite trotzdem. Das Erste ist, dass es zu spät kommt. Beinahe 34 Jahre haben die Betroffenen darauf gewartet, dass es kommt. Das Zweite ist, dass es für die Patienten, was die Kostenübernahme anbelangt, keine vollständige Regelung gibt, sodass der Kostenanteil für die Betroffenen nach wie vor sehr hoch ist, teilweise zwei Drittel der Behandlungskosten und mehr ausmacht – das alles in einer Situation, in der wir in Österreich einen massiven Bedarf an psychosozialer und psychotherapeutischer Betreuung haben, ausgelöst vor allem durch das katastrophale Krisenmanagement während der Coronapandemie. (Abg. Hanger: Ah ja!)
Beifall bei der FPÖ.
können, noch viel stärker hätten berücksichtigen müssen, als Sie das getan haben. Da haben Sie die Bedürfnisse der Jugendlichen und der Kinder in diesem Land nicht ernst genommen. Da haben Sie auch, was die weitergehende Versorgung im stationären Bereich anbelangt, nur einen Tropfen auf den heißen Stein vorgesehen. Das haben wir damals kritisiert, das kritisieren wir heute. Da wäre noch großer Nachbesserungsbedarf. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Kaniak: Setzt die Strukturreform um!
Abgeordneter Rudolf Silvan (SPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Jetzt muss ich noch etwas zur Patientenmilliarde sagen, weil Herr Kollege Kaniak mich dazu ermuntert hat. Kollege Kaniak, die neun Gebietskrankenkassen haben 1,4 Milliarden Euro an Rücklagen in diese Fusion eingebracht – die sind fast weg. Jetzt haben wir jedes Jahr ein Minus in der ÖGK von fast 400 Millionen Euro pro Jahr. (Abg. Kaniak: Setzt die Strukturreform um!) Das war eine Geldverbrennungsfusion, sonst nichts, auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das sind Sozialversicherungsbeiträge! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Abgeordneter Rudolf Silvan (SPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Jetzt muss ich noch etwas zur Patientenmilliarde sagen, weil Herr Kollege Kaniak mich dazu ermuntert hat. Kollege Kaniak, die neun Gebietskrankenkassen haben 1,4 Milliarden Euro an Rücklagen in diese Fusion eingebracht – die sind fast weg. Jetzt haben wir jedes Jahr ein Minus in der ÖGK von fast 400 Millionen Euro pro Jahr. (Abg. Kaniak: Setzt die Strukturreform um!) Das war eine Geldverbrennungsfusion, sonst nichts, auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das sind Sozialversicherungsbeiträge! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich kann nur das unterstreichen, was vorhin die Jugendlichen oben gesagt haben: Ausbildung für alle, und zwar kostenlos! – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Bogner-Strauß: Genau! – Abg. Silvan: Vielleicht hat die ÖVP 30 Jahre lang studiert!
Man hat damals allerdings einen groben Kompromiss gemacht, und zwar: Man hat keine akademische Ausbildung eingeführt, sondern man hat die Ausbildung sogenannten Ausbildungsvereinen überlassen, und das zu hohen Kosten, bis zu 80 000 Euro pro Person. Diesem Zustand, dass dieser Berufsweg praktisch nur zahlungskräftigem Klientel offen gestanden ist, hat die Sozialdemokratie über 30 Jahre zugeschaut, ohne etwas daran zu ändern. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Bogner-Strauß: Genau! – Abg. Silvan: Vielleicht hat die ÖVP 30 Jahre lang studiert!)
Beifall bei der ÖVP.
Warum aber die Limitierung? – Als ehemaliger Rektor einer Med-Uni weiß ich, wovon ich jetzt spreche: Ein Gesundheitsberuf, der in Deutschland zugangsbeschränkt ist, muss, ob man es will oder nicht, auch bei uns zugangsbeschränkt sein, sonst werden wir auf den Universitäten komplett überlaufen, sodass wir überhaupt keine Ausbildung mehr anbieten könnten. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Ich möchte auch, wie es mein Kollege Ralph Schallmeiner schon getan hat, ein herzliches Danke an alle Stakeholder, mit denen wir breite Gespräche geführt haben, sagen: Es war angesichts der Heterogenität innerhalb der Psychotherapie gar nicht so einfach, das auf einen gemeinsamen Weg zu bringen. Und expressis verbis will ich dem Koalitionspartner – Ralph, dir –für die vielen gemeinsamen Gesprächsrunden danken, die wir gedreht haben und die es ermöglicht haben, dieses Gesetz jetzt so weit zu bringen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Warum ist das jetzt nicht verpflichtend? – Es braucht nämlich erst die Errichtung dieser Ausbildungsstellen. Das adressiert natürlich die Träger von Krankenanstalten, insbesondere die Länder. Da sind die roten wie die schwarzen Länder aufgerufen, in den nächsten Jahren sukzessive auch diese Ausbildungsstellen einzurichten. Wir haben es als Ziel klar im Gesetz formuliert, und wir gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren dieser Ausbau auch gelingen wird. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP, bei Abgeordneten der Grünen sowie der Abgeordneten Kaniak und Rauch.
Abschließend möchte ich einen Wunsch äußern, der bei mir auf mehr als 40 Jahren ärztlicher Tätigkeit fußt, und zwar: Bitte vermeiden wir in Zukunft, mehr vielleicht als in der Vergangenheit, Körper und Seele zu trennen! Deshalb meine Bitte an all diese Gesundheitsberufe, die mit Menschen zu tun haben, den Menschen in seiner Ganzheit wahrzunehmen, und ich danke allen, die das tagtäglich tun. – Danke. (Beifall bei der ÖVP, bei Abgeordneten der Grünen sowie der Abgeordneten Kaniak und Rauch.)
Abg. Stöger: Da haben wir aber die Kosten ...! Das Geld ist verwertet worden, das wir da ...! Wenn, dann zitieren Sie richtig!
Als zweiter Schritt fehlt aber noch die direkte Verbesserung für die Patientinnen und Patienten. Die Wartezeiten für Therapieplätze sind viel zu lange und oft bleibt ein großer Teil der Kosten einfach bei den Patienten selbst hängen; genau gesagt sind es 43 Millionen Euro im letzten Jahr, und das, obwohl wir alle seit 1992 – 1992! – erhöhte Sozialversicherungsbeiträge zahlen. – Das ist zu viel. (Abg. Stöger: Da haben wir aber die Kosten ...! Das Geld ist verwertet worden, das wir da ...! Wenn, dann zitieren Sie richtig!)
Beifall bei den NEOS.
Ich bitte um Zustimmung und sage (den Dank auch in Gebärdensprache ausführend) Danke schön. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei Grünen, ÖVP, SPÖ und NEOS.
Mir ist es ein großes Anliegen, mich bei den heute anwesenden Vertreter:innen des Bundesverbandes für Psychotherapie, die hier sind, und – auch solidarisch hier – bei jenen des Bundesverbandes der Österreichischen Psychologinnen und Psychologen zu bedanken. Dass beide heute vertreten sind, ist ein schönes symbolisches Zeichen. Das bildet sich auch in einem ganz konkreten Projekt, das sich Gesund aus der Krise nennt, ab. Mehr als 15 000 Jugendliche haben durch Sie und Ihre Therapeutinnen und Therapeuten, Psychologinnen und Psychologen Behandlung erfahren und Hilfe bekommen. Das ist großartig, dafür möchte ich mich bei Ihnen ganz, ganz herzlich bedanken. (Beifall bei Grünen, ÖVP, SPÖ und NEOS.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Sie haben dieses innovative Projekt geboren, das inzwischen europaweit ein Modellprojekt ist, das nachgeahmt wird, dem andere folgen. Ich glaube, das Geheimnis des Erfolges sind schon auch die Kooperationsbereitschaft und die Innovation, die Sie an den Tag gelegt haben. Ich würde Sie bitten, das beizubehalten, das nützt uns nämlich allen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP
Wo ich mich wirklich auch vor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Hauses und auch vor alle Stakeholder, die am Zustandekommen dieses Psychotherapiegesetzes mitgearbeitet haben, stellen möchte, ist, wenn Herr Kollege Klubobmann Kucher – wie zu Beginn dieser Debatte – sagt oder den Vergleich zieht, dass dieses Psychotherapiegesetz ähnlich schlecht wie die Kassenreform von Frau Hartinger-Klein ist. Das halte ich für eine Beleidigung und Kränkung all jener, die daran gearbeitet haben (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP), und ich weise das in aller Entschiedenheit zurück – in aller Entschiedenheit! Dieses Gesetz hat eine Qualität, das ist sorgfältig erarbeitet worden. (Abg. Stöger: Wer hat das gesagt?) – Kollege Kucher hat den Vergleich mit der Gesundheitsreform von Frau Kollegin Hartinger-Klein gezogen und hat sich auch dazu verstiegen, das jetzt in die Nähe der Studiengebühren zu rücken – das aus der Richtung der SPÖ amüsiert mich ja besonders.
Abg. Stöger: Wer hat das gesagt?
Wo ich mich wirklich auch vor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Hauses und auch vor alle Stakeholder, die am Zustandekommen dieses Psychotherapiegesetzes mitgearbeitet haben, stellen möchte, ist, wenn Herr Kollege Klubobmann Kucher – wie zu Beginn dieser Debatte – sagt oder den Vergleich zieht, dass dieses Psychotherapiegesetz ähnlich schlecht wie die Kassenreform von Frau Hartinger-Klein ist. Das halte ich für eine Beleidigung und Kränkung all jener, die daran gearbeitet haben (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP), und ich weise das in aller Entschiedenheit zurück – in aller Entschiedenheit! Dieses Gesetz hat eine Qualität, das ist sorgfältig erarbeitet worden. (Abg. Stöger: Wer hat das gesagt?) – Kollege Kucher hat den Vergleich mit der Gesundheitsreform von Frau Kollegin Hartinger-Klein gezogen und hat sich auch dazu verstiegen, das jetzt in die Nähe der Studiengebühren zu rücken – das aus der Richtung der SPÖ amüsiert mich ja besonders.
Beifall bei den Grünen. – Abg. Stöger: Die SPÖ hat sie abgeschafft! – Abg. Krainer: Also 2006 war das nicht Thema, wenn, dann war es 2007!
Wie war es denn 2006? – Ich bin lange genug im Geschäft, um mich erinnern zu können: 2006 im Sommer hat Alfred Gusenbauer versprochen, wenn er Kanzler werde, schaffe er die Studiengebühren ab. Was ist im Jänner 2007 passiert? – Er hat sie beibehalten, gemeinsam mit der ÖVP. Also erzählen Sie uns nichts von Studiengebühren! (Beifall bei den Grünen. – Abg. Stöger: Die SPÖ hat sie abgeschafft! – Abg. Krainer: Also 2006 war das nicht Thema, wenn, dann war es 2007!)
Beifall bei den Grünen.
Im Schulsystem haben wir so einen Fall. Es gibt zum Beispiel Oberstufenschulen, öffentliche HAKs, HTLs, Bafeps, in die jeder kostenfrei gehen kann, und im Gesundheits- und Pflegebereich gab es bisher nur private Ausbildungen, für die man auch zahlen musste. Mit der Einführung der neuen BMHS für Pflege und Sozialbetreuung zum Beispiel, was wir ja schon letztes Jahr umgesetzt haben, haben wir wirklich einen grundsätzlichen Wandel herbeigeführt und diese wichtige Funktion endlich auch ins öffentliche, normale Schulsystem übernommen und somit einen dieser unlogischen Flecken in unserem Ausbildungssystem beseitigt, weil das wichtige öffentliche Kernaufgaben sind. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Dieses Masterstudium steht allen offen – wie Kollege Smolle schon ausgeführt hat –, die schon einen fachrelevanten Bachelor mitbringen, also entweder in Medizin oder in Psychologie, aber auch diplomierten Sozialarbeiter:innen, diplomierten Krankenpfleger:innen oder auch Hebammen in allen Regionen Österreichs. Das heißt, man muss in Zukunft nicht mehr reich sein, um Psychotherapeut:in werden zu können. Also wenn das nicht ein Riesenschritt ist, dann weiß ich auch nicht! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Das heißt, wir freuen uns über jeden, der dieses Angebot in Zukunft annehmen wird, und über jeden und jede, der und die dann auch Therapie kostengünstig anbieten kann, weil man sich dafür nicht hat verschulden müssen, damit jeder in Österreich, der sie braucht, psychotherapeutische Versorgung bekommt, was ein ganz wichtiges Anliegen dieser Bundesregierung ist. – Danke schön. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Präsident Sobotka übernimmt den Vorsitz.
Da sind wir jetzt gefordert, nämlich die Politik und auch der Gesetzgeber: Um unser wirklich gutes Gesundheitssystem nicht zum Kollabieren zu bringen, müssen wir nämlich eine verbindliche, vernünftige und auch funktionierende Patientenlenkung vorsehen. Man muss die Patienten begleiten und ihnen sagen, wo sie mit ihren Symptomen am besten behandelt werden. Der Weg des Patienten im Gesundheitssystem muss von der Politik, von uns klar vorgegeben werden, das wiederhole ich immer wieder gebetsmühlenartig, um unser wirklich gutes System nicht zu destabilisieren. (Präsident Sobotka übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Sehr geehrte Damen und Herren, diese Gesundheitsreform, die derzeit im Laufen ist, ist die intensivste, strukturierteste und auch weitreichendste Reform im österreichischen Gesundheitswesen in den letzten 20 Jahren. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Nicht nur mehr Geld, sondern auch eine Strukturreform und eine verbindliche Patientenlenkung: So stelle ich mir das als Arzt, Politiker, Patient und auch Österreicher vor. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei den NEOS.
Deswegen, Herr Minister, bei allem Respekt für die Entscheidung beziehungsweise das Gesetz, das wir heute beschließen – das begrüßen wir, da stimmen wir mit –: Es wäre höchst an der Zeit, dass Sie den Druck auf die Sozialversicherungsträger erhöhen und endlich dafür sorgen, dass Psychotherapie eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung wird, dass eine gebrochene Seele von der Krankenversicherung gleich behandelt wird wie ein gebrochenes Bein. Bitte sorgen Sie auch dafür! – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP.
Mit dieser umfassenden Novelle schaffen wir einen breiten und kostengünstigen Zugang zu diesem wichtigen Beruf im Sinne einer optimalen psychosozialen Versorgung der Bevölkerung. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Menschen mit mentalen Problemen und Krankheiten sollen bestmögliche Unterstützung und Zugang zu einer angemessenen Behandlung erhalten. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Was man jetzt macht: Bei der Psychologie hat man das ausgeweitet, aber leider mit Kostenzuschüssen, nicht mit Kassenverträgen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Heinisch-Hosek: Machen Sie sich nicht unsere Sorgen, bitte!
Wir haben also Hürden abgebaut – vor allem in Richtung SPÖ –, wir haben Chancen und Zugänge geschaffen. Ich habe den Eindruck, liebe SPÖ, ihr habt euch jetzt selber Hürden aufgebaut, dass ihr ja unbedingt nicht zustimmen müsst. (Abg. Heinisch-Hosek: Machen Sie sich nicht unsere Sorgen, bitte!) Mit den Maximalforderungen: Alles gratis für alle!, müssen Sie es mit sich selbst ausmachen, wenn Sie da nicht mitgehen. Ich persönlich freue mich jedenfalls über den breiten Konsens bei dem Thema.
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Bürstmayr.
Ich danke dem Herrn Bundesminister und allen, die mitgearbeitet haben, den Kolleginnen und Kollegen, die so intensiv dabei waren. Ich finde es schön, dass man hier sieht – heute auch zu später Stunde –, was mit Lösungsorientierung, Kooperationsbereitschaft und Sachverstand an dieser Stelle möglich ist. Ich freue mich auf das, was wir damit auf den Weg gebracht haben. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Bürstmayr.)
Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Stögmüller.
Kolleginnen und Kollegen, ist im Jahr 2024 einfach untragbar! (Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Stögmüller.)
Beifall bei der SPÖ.
Nutzen wir die Chance! Lernen wir aus diesem Bericht und sorgen wir dafür, dass LGBTIQ-Personen im Gesundheitsbereich dieselben Möglichkeiten und Chancen haben wie jeder andere Mensch in unserem Land! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Lindner.
Eine besondere Zahl möchte ich Ihnen auch nicht vorenthalten, weil sie mich doch sehr überrascht hat: Ein Drittel der befragten intergeschlechtlichen Personen, also Personen mit Variationen der Geschlechtsmerkmale, gaben an, ohne deren Zustimmung einen medizinischen Eingriff erlitten zu haben. Ein Drittel dieser Personen – das ist eine unglaublich hohe Zahl. Werte Kolleginnen und Kollegen, das darf nicht sein! Das darf im 21. Jahrhundert nicht mehr passieren. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Lindner.)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Lindner.
gemeißelten Worte noch einmal genau zu lesen, denn das sind die Menschenrechte, und dafür werden wir einstehen. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Lindner.)
Beifall bei der FPÖ.
Besonders bemerkenswert ist aus meiner Sicht, dass ungefähr 48 Prozent der österreichischen Bevölkerung unter dieser Bundesregierung keinen entsprechenden Gesundheitsbericht bekommen haben, nämlich alle Männer in diesem Land. Diese warten seit 20 Jahren auf einen Gesundheitsbericht. Ein entsprechender Antrag von mir im Gesundheitsausschuss wurde natürlich von Schwarz-Grün vertagt. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Zustandserhebung in der österreichischen Bevölkerung gehabt. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Diese Klinik hat nun schließen müssen, und eine Behandlung von Minderjährigen ist in Großbritannien zukünftig untersagt. Das zeigt, dass wir in diesem Bereich Handlungsbedarf haben, und ein ähnliches Vorgehen würde ich mir auch für Österreich wünschen. (Beifall bei der FPÖ.)
Barbara Breunlich/Bernhard Breunlich, Minderjährige Transgender - Der Wunsch nach einem Körper des anderen Geschlechts, JMG 2018, 139
Ab Vollendung des 14. Lebensjahres wird die Einsichts- und Urteilsfähigkeit gesetzlich vermutet (Barbara Breunlich/Bernhard Breunlich, Minderjährige Transgender - Der Wunsch nach einem Körper des anderen Geschlechts, JMG 2018, 139). Im Hinblick auf die Einwilligung in sogenannte „Pubertätsblocker“ ist zusätzlich festzuhalten, dass diese aus medizinisch-fachlicher Sicht als reversibel gelten. Der auch für diesen Bereich relevante lege-artis-Maßstab, der die Zulässigkeit begründet, wird von der medizinischen Fachöffentlichkeit bestimmt, welche die Grundlagen für rechtliche Entscheidung über die Sorgfaltswidrigkeit eines Verhaltens, wie etwa der Verschreibung von Arzneimitteln, liefert [Alois Birklbauer, Rechtliche Risiken bei der Verschreibung suchtmittelhältiger Arzneimittel, JMG 2022, 142 (145)]. Leitlinie ist hier jedenfalls die Empfehlung für den Behandlungsprozess bei Geschlechtsdysphorie bzw. Transsexualismus nach der Klassifikation in der derzeit gültigen DSM bzw. ICD-Fassung aus dem Jahr 2017 vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.
Beifall bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen. – Abg. Stögmüller – erheitert, in Richtung FPÖ –: 0,17, das sind die Burschenschaften in der Republik!
Ich berichtige tatsächlich: Der Community in Österreich gehören circa 10 Prozent der Menschen an. Das sind 900 000 Österreicherinnen und Österreicher. Das ist mehr, als Vorarlberg Einwohner:innen hat, mehr als Tirol, mehr als Salzburg, mehr als Kärnten und mehr als das Burgenland. (Beifall bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen. – Abg. Stögmüller – erheitert, in Richtung FPÖ –: 0,17, das sind die Burschenschaften in der Republik!)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.
Ich glaube, das ist nämlich ein wichtiger Punkt: Indem wir diese Grundlagen haben, auch jetzt zum Beispiel diese Intergroup, die wir im Parlament gegründet haben, wo wir überparteilich versuchen, möglichst sachlich, möglichst wissenschaftsbasiert über diese Dinge zu sprechen, bringen wir uns in ein gutes Fahrwasser, um Schritt für Schritt Dinge außer Streit stellen zu können. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Shetty: Das war eh eine schwere Geburt!
Das eine, das wir umgesetzt haben, ist die Abschaffung des Blutspendeverbots für homosexuelle Männer. Ich glaube, es war wichtig, dass wir diese Diskriminierung beseitigen, und Ausgangspunkt für diese Regelung war eine gute Debatte. (Abg. Shetty: Das war eh eine schwere Geburt!)
Abg. Stögmüller: Da musst selber schlucken!
Ich hoffe, dass wir auch in einer nächsten Legislaturperiode, wer auch immer das sein wird (Abg. Stögmüller: Da musst selber schlucken!) – individuell als Abgeordneter oder Fraktionen –, diese gute Dialogfähigkeit beibehalten, denn ich glaube, das kann für die Betroffenen nur gut sein, und das sollte am Ende des Tages ja unser Ziel sein. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Ich hoffe, dass wir auch in einer nächsten Legislaturperiode, wer auch immer das sein wird (Abg. Stögmüller: Da musst selber schlucken!) – individuell als Abgeordneter oder Fraktionen –, diese gute Dialogfähigkeit beibehalten, denn ich glaube, das kann für die Betroffenen nur gut sein, und das sollte am Ende des Tages ja unser Ziel sein. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Stögmüller.
Abschließend darf ich die Forderung meines Kollegen Mario Lindner noch einmal aufgreifen: Ein Bericht ohne anschließende Maßnahmen verbessert das Leben von LGBTIQ-plus-Personen in keiner Weise. Wir brauchen dringend einen Nationalen Aktionsplan mit Maßnahmen, festgelegten Zielen und einer anschließenden Evaluierung für die Gesundheitsversorgung von Personen, damit bei diesem wichtigen Thema endlich etwas weitergeht. Jeder Mensch hat ein Recht auf ein gutes Leben und damit auch auf eine gute Gesundheitsversorgung ohne Diskriminierung, und zwar unabhängig davon, welchem Geschlecht sich diese Person zuordnet oder wen sie liebt. (Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Stögmüller.)
Abg. Wurm: Nein, wir sind ganz ruhig!
Abgeordneter Mag. Yannick Shetty (NEOS): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Minister! Ich bin ja fast schon ein bisschen überrascht, dass bei der FPÖ gerade so eine ruhige Stimmung ist, aber vielleicht liegt es daran, dass sie gar nicht mehr da sind, denn immer, wenn es um LGBTIQ-Themen geht, bekommen da ja einige Abgeordnete einen allergischen Hautausschlag, da das ja ganz schlimm ist, wenn man hier über Homosexualität und solche Themen spricht. Es ist schön, dass es heute nicht so eine Aufregung auslöst. (Abg. Wurm: Nein, wir sind ganz ruhig!) – Ach so, passiert schon. (Abg. Wurm: Wir sind ganz ruhig!)
Abg. Wurm: Wir sind ganz ruhig!
Abgeordneter Mag. Yannick Shetty (NEOS): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Minister! Ich bin ja fast schon ein bisschen überrascht, dass bei der FPÖ gerade so eine ruhige Stimmung ist, aber vielleicht liegt es daran, dass sie gar nicht mehr da sind, denn immer, wenn es um LGBTIQ-Themen geht, bekommen da ja einige Abgeordnete einen allergischen Hautausschlag, da das ja ganz schlimm ist, wenn man hier über Homosexualität und solche Themen spricht. Es ist schön, dass es heute nicht so eine Aufregung auslöst. (Abg. Wurm: Nein, wir sind ganz ruhig!) – Ach so, passiert schon. (Abg. Wurm: Wir sind ganz ruhig!)
Beifall bei den NEOS sowie der Abgeordneten Lindner und Stögmüller.
Auch in anderen Bereichen, zum Beispiel in einer wertebasierten Außenpolitik, wo ich mir mehr Klarheit vom Außenminister erwarten würde, bei Maßnahmen innerhalb des Bundesheers oder bei der Polizei gegen Homophobie oder auch hinsichtlich eines inklusiveren Sexualkundeunterrichts, ist in diesen letzten fünf Jahren sehr wenig passiert – sehr wenig insbesondere dafür, dass die Grünen vor den Wahlen sehr viel versprochen und nach den Wahlen sehr wenig gehalten haben. (Beifall bei den NEOS sowie der Abgeordneten Lindner und Stögmüller.)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen sowie des Abg. Lindner.
Außerdem die psychischen Erkrankungen: doppelt, dreimal so häufig; noch dazu die Suizidgefährdung – über 50 Prozent haben schon mit dem Gedanken gespielt, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Da müssen wir etwas tun. Da müssen wir zeitnah etwas tun. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen sowie des Abg. Lindner.)
Beifall bei ÖVP und Grünen sowie bei Abgeordneten der SPÖ.
In diesem Sinne: Es gibt viel zu tun, danke für den Bericht. (Beifall bei ÖVP und Grünen sowie bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Bogner-Strauß und Strasser.
Abgeordnete Dr. Ewa Ernst-Dziedzic (Grüne): Herr Präsident! Herr Minister! Werte Kollegen und Kolleginnen! In aller Kürze: Wenn es (in Richtung FPÖ) hier nur Empörung und (in Richtung SPÖ) hier nur Kritik gibt, dann machen wir etwas richtig. Tatsächlich ist in den letzten Jahren, was die Gleichstellung von LGBTIQ-Personen in Österreich anbelangt, mehr weitergegangen als bei allen Vorgängerregierungen vor uns. (Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Bogner-Strauß und Strasser.)
Beifall bei den Grünen sowie bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.
in Österreich schließen, und das ist gut so. (Beifall bei den Grünen sowie bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.)
Beifall bei den Grünen, bei Abgeordneten der ÖVP sowie des Abg. Lindner.
Gerne nehmen wir auch die Anregung mit, vielleicht in einem zukünftigen Bericht die Felder zusammenzuführen. Wir haben den Frauengesundheitsbericht, jetzt diesen Bericht, auch andere. Im Ausschuss ist auch erwähnt worden, die besonders vulnerable Gruppe der Menschen mit Behinderung mitzunehmen. Möglicherweise wird es einen Bericht geben, in dem in einzelne Kapitel aufgegliedert dem auch nachgekommen wird. – Ich bedanke mich. (Beifall bei den Grünen, bei Abgeordneten der ÖVP sowie des Abg. Lindner.)
Beifall bei der SPÖ.
Das alles war zum Beispiel auch Thema und Wunsch bei der heutigen Gesprächsrunde mit Schulleiterinnen und Schulleitern – jenen, die in den Schulen direkt vor Ort sind und diese Notwendigkeit sehen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Kucharowits: ...! Beschämend!
Abschließend möchte ich anmerken, dass vom Unterrichtsausschuss kein einziger Tagesordnungspunkt ins heutige Plenum gekommen ist (Abg. Kucharowits: ...! Beschämend!), nicht ein einziger, da alle Anträge der Oppositionsparteien vertagt wurden, nicht einmal abgestimmt oder abgelehnt, sondern weggeschoben wurden. Bei den vielen Baustellen im Bildungsbereich ist das wirklich ein Armutszeugnis, dass man hier über keine einzige öffentlich reden möchte. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Abschließend möchte ich anmerken, dass vom Unterrichtsausschuss kein einziger Tagesordnungspunkt ins heutige Plenum gekommen ist (Abg. Kucharowits: ...! Beschämend!), nicht ein einziger, da alle Anträge der Oppositionsparteien vertagt wurden, nicht einmal abgestimmt oder abgelehnt, sondern weggeschoben wurden. Bei den vielen Baustellen im Bildungsbereich ist das wirklich ein Armutszeugnis, dass man hier über keine einzige öffentlich reden möchte. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Einwallner: Ein ÖVP-Treffen mehr oder weniger! ... Parteitreffen ...!
Abgeordneter Mag. Dr. Rudolf Taschner (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Hohes Haus! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Ich kann mich noch erinnern, es war im Mai 2022, als wir in Salzburg waren, Abgeordnete des Unterrichtsausschusses vonseiten der ÖVP zusammen mit Landesräten – an Landesrätin Gutschi kann ich mich erinnern, an Frau Landesrätin Schöbi-Fink. Wir hatten damals mit Ihnen, sehr geehrter Herr Bundesminister, besprochen: Die Lehramtsausbildung muss verbessert werden. (Abg. Einwallner: Ein ÖVP-Treffen mehr oder weniger! ... Parteitreffen ...!)
Beifall bei der ÖVP.
Wenn zum Beispiel Nobelpreisträger Zeilinger die Physik-Grundvorlesung an der Universität Wien gehalten hat, ist das für eine zukünftige Lehrperson, die ihn gehört hat, so prägend, dass dann der Physikunterricht für alle Kinder, die sie später anvertraut bekommt, einfach ein Erlebnis sein wird. Und genau das muss Schule sein. Schule muss zu einer guten Zukunft hinführen, und das werden wir mit diesem Gesetz jedenfalls in die Wege leiten. Verbesserungen sind immer noch angedacht und diese werden sicherlich auch bald kommen. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Kassegger: Zu lang!
Ich sage Ihnen: Die Regierung feiert sich hier für dieses Gesetz ab, weil sie sagt: Wir verkürzen die Ausbildung und wir treten damit dem Lehrermangel entgegen! – Man muss sich aber auch ansehen: Wie sieht diese Verkürzung tatsächlich aus? – Zur Verkürzung der Ausbildung für den Bereich der Sekundarstufe, das heißt Mittelschule, Gymnasium: Da wird tatsächlich von sechs Jahren auf fünf verkürzt. Das ist einmal ein richtiger Schritt in die richtige Richtung, das darf man anerkennen. Es ist aber keine Reform, es ist eine ganz kleine Änderung, denn im Volksschulbereich belassen wir die fünf Jahre (Abg. Kassegger: Zu lang!), die wir heute haben. Wir brauchen wieder drei Jahre für den Bachelor, wir brauchen wieder zwei Jahre für den Master, diese fünf Jahre bleiben. (Zwischenruf des Abg. Taschner.)
Zwischenruf des Abg. Taschner.
Ich sage Ihnen: Die Regierung feiert sich hier für dieses Gesetz ab, weil sie sagt: Wir verkürzen die Ausbildung und wir treten damit dem Lehrermangel entgegen! – Man muss sich aber auch ansehen: Wie sieht diese Verkürzung tatsächlich aus? – Zur Verkürzung der Ausbildung für den Bereich der Sekundarstufe, das heißt Mittelschule, Gymnasium: Da wird tatsächlich von sechs Jahren auf fünf verkürzt. Das ist einmal ein richtiger Schritt in die richtige Richtung, das darf man anerkennen. Es ist aber keine Reform, es ist eine ganz kleine Änderung, denn im Volksschulbereich belassen wir die fünf Jahre (Abg. Kassegger: Zu lang!), die wir heute haben. Wir brauchen wieder drei Jahre für den Bachelor, wir brauchen wieder zwei Jahre für den Master, diese fünf Jahre bleiben. (Zwischenruf des Abg. Taschner.)
neuerlicher Zwischenruf des Abg. Taschner
Das Einzige, was noch dazukommt – das sage ich auch –, ist, dass man die Praxis anrechnet, Herr Bundesminister. Das ist okay, dagegen kann man nichts sagen (neuerlicher Zwischenruf des Abg. Taschner) – ja, eh. Aber – und ich betone es noch einmal, Herr Professor Taschner, auch an Sie gerichtet –: Es ist keine Reform! Es ist eine ganz, ganz kleine Änderung, es ist Kosmetik, die da im Bereich der Lehrerausbildung passiert (Abg. Salzmann: Das erklärst du einmal den Lehrern, dass das Kosmetik ist, Hermann!), und den viel zitierten Lehrermangel werden Sie damit nie beseitigen können. Wir werden auch in Zukunft Studenten im ersten, im zweiten, im dritten Semester in den Klassenzimmern haben, die unterrichten müssen; wir werden weiterhin Lehrer haben, die entmutigt sind, die keine Perspektive in ihrem Beruf sehen.
Abg. Salzmann: Das erklärst du einmal den Lehrern, dass das Kosmetik ist, Hermann!
Das Einzige, was noch dazukommt – das sage ich auch –, ist, dass man die Praxis anrechnet, Herr Bundesminister. Das ist okay, dagegen kann man nichts sagen (neuerlicher Zwischenruf des Abg. Taschner) – ja, eh. Aber – und ich betone es noch einmal, Herr Professor Taschner, auch an Sie gerichtet –: Es ist keine Reform! Es ist eine ganz, ganz kleine Änderung, es ist Kosmetik, die da im Bereich der Lehrerausbildung passiert (Abg. Salzmann: Das erklärst du einmal den Lehrern, dass das Kosmetik ist, Hermann!), und den viel zitierten Lehrermangel werden Sie damit nie beseitigen können. Wir werden auch in Zukunft Studenten im ersten, im zweiten, im dritten Semester in den Klassenzimmern haben, die unterrichten müssen; wir werden weiterhin Lehrer haben, die entmutigt sind, die keine Perspektive in ihrem Beruf sehen.
Abg. Salzmann: Muss er nur so viel können, wie er weitergibt, oder sollte er mehr können als das, was er die Schüler lehrt?
Am Ende des Tages braucht es auch tatsächlich eine echte Ausbildungsreform, Herr Bundesminister! Denken Sie ganz einfach einmal darüber nach: Würden für eine Ausbildung im Bereich der Volksschullehrer, im Bereich der Mittelschule, im Bereich der Sekundarstufe I nicht auch drei Jahre reichen? Würden nicht drei Jahre statt fünf Jahren Ausbildung reichen? Warum muss ein Lehrer in der Volksschule wissenschaftlich arbeiten können? Diese Frage stelle ich. Ist es notwendig, dass ein Volksschullehrer – Herr Professor, Sie sind Mathematiker – integrieren kann, dass er Wahrscheinlichkeiten rechnen kann? Ist das tatsächlich notwendig? Muss ein Volksschullehrer wirklich sieben Methoden des Unterrichtens können? Ist das notwendig? Ich sage Ihnen: Es ist nicht notwendig, das muss ganz einfach nicht sein. (Abg. Salzmann: Muss er nur so viel können, wie er weitergibt, oder sollte er mehr können als das, was er die Schüler lehrt?)
Beifall bei der FPÖ.
Ich sage Ihnen, ich schlage Ihnen das vor, ich würde Sie auch darum bitten: Seien Sie einfach kreativer, seien Sie mutiger, denn sonst wird das am Ende des Tages nichts mehr! Das lege ich Ihnen wirklich nahe. Sie haben jetzt noch ein halbes Jahr Zeit – ich gehe davon aus, dass es das dann auch war –, und da würde ich Ihnen das tatsächlich nahelegen: Seien Sie mutig, seien Sie kreativ und nehmen Sie neue Ideen und neue Gedanken auf! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Zusammenfassend kann man, glaube ich, sagen, dass die neue Pädagog:innenausbildung ein besseres und attraktiveres Angebot ist als bisher. Wir hoffen, dass sie möglichst viele junge Menschen annehmen und in die Schulen gehen, enn wir brauchen jeden und jede Einzelne von ihnen. – Vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Salzmann: Geh!
Insgesamt aber greifen die Änderungen zu kurz, weil sie nichts enthalten, was den Beruf attraktiver macht. (Abg. Salzmann: Geh!) Die Elementarpädagogik fehlt zur Gänze, die Praxis kommt zu kurz – obwohl eine Junglehrerstudie, die Sie (in Richtung Bundesminister Polaschek) in Auftrag gegeben haben, die aber noch nicht veröffentlicht ist, offensichtlich zum Ergebnis kommt, dass sich vor allem die Junglehrer besonders viel Praxis und Fachdidaktik wünschen; darauf gehen Sie auch nicht ein –, und was natürlich komplett fehlt – und unter anderem aus diesem Grund werden wir auch dagegenstimmen –, ist die Dienstrechtsnovelle, was ja wichtig ist, weil sie zu dem Gesetz dazugehört. Das Ziel, den Lehrermangel zu entschärfen und das Studium attraktiver zu machen, werden Sie damit also nicht erreichen.
Beifall bei den NEOS.
Ich finde es schade, dass Sie diese Chance nicht nützen – ich meine vor allem, das ist Ihr Bereich, das ist das Einzige, das jetzt in dieser Periode noch umgesetzt wird – und dass es Ihnen nicht gelungen ist, dass Lehrer und Direktoren sagen: Ja, das ist jetzt ein richtig guter Wurf! Jetzt wird es für uns an der Schule besser! – Es ist eine verlorene Chance, schade! (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP.
Es geht nicht nur um eine kurzfristige Attraktivierung, sondern es geht um eine langfristige Absicherung dieses Studienbereiches. Es wird uns dadurch gelingen, nicht nur kurzfristig, sondern mittel- und langfristig interessierte junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern, und wir werden damit die entsprechenden attraktiven praxisnahen Ausbildungsmöglichkeiten schaffen. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
qualitativer Verlust eintritt, und den Master bei zwei Jahren zu belassen. – Das tun wir heute, meine Damen und Herren. Das führt ganz sicher zu einer Attraktivierung des Lehrerberufes und der Lehrerausbildung. Das sind wir unseren jungen Menschen, die in das Lehramt hineingehen wollen, auch schuldig. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Im Interesse der jungen Kolleginnen und Kollegen bitte ich Sie wirklich um Ihre breite Zustimmung. Sie müssen den jungen Kolleginnen und Kollegen erklären, warum Sie dagegen sind, warum Sie einer Verkürzung von sechs auf fünf Jahre nicht zustimmen, obwohl das wirklich sinnvoll ist. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
In diesem Paket, das wir heute beschließen, wird auch festgelegt, dass die Universitäten im Entwicklungsplan einen Weg darstellen sollen, wie sie eine Verringerung dieser befristeten Arbeitsverhältnisse erreichen wollen. Das ist ein Schritt, wenn auch ein noch sehr diffuser, in die richtige Richtung. Trotzdem möchte ich betonen, dass es eigentlich eine grundsätzliche Reform dieses Kettenvertragsparagrafen im UG brauchen würde. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wir haben uns bis jetzt immer bemüht, den Weg vom Bachelorstudium in ein fachgleiches oder fachverwandtes Masterstudium offenzuhalten, denn die Studierenden haben ja durch Absolvierung des Bachelorstudiums ausreichend Qualifikation nachgewiesen. Jetzt wird dieser Weg zugemacht werden können, diese Möglichkeit wird in diesem Paket geschaffen. Dass die ÖVP das immer schon wollte, das wissen wir, aber dass das jetzt mit den Grünen gelingt – das ist schon ein sehr schmerzhafter Umfaller von euch –, ist äußerst bedauerlich. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Das ist ein weiterer Grund, warum wir gegen dieses Paket stimmen werden, denn wir wollen jungen Menschen Chancen eröffnen und nicht verbauen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
Geopolitische und gesellschaftliche Veränderungen haben nämlich auch vor unseren Schulen nicht haltgemacht. Die Bedingungen dort sind fordernd, eine spürbare Folge daraus ist der Lehrermangel, vor allem in der Bundeshauptstadt Wien. Derzeit kommen monatlich zusätzlich 350 Kinder und Jugendliche im Zuge der Familienzusammenführungen nach Wien. Viele dieser Kinder sind nicht alphabetisiert, sie sind auch traumatisiert. In den Wiener Schulen verschärft sich dadurch die angespannte Situation, und einmal mehr ist der Wiener Bildungsstadtrat der NEOS, Christoph Wiederkehr, gefragt, da wesentliche Schritte zu setzen, denn auf Bundesebene hat man laufend wichtige Maßnahmen gesetzt. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Mehr Mittel für psychosoziales Unterstützungspersonal, administrative Unterstützung, 20 Prozent mehr für die Schulpsychologie, und auch weitere Entlastungen wird es geben. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.) Als Folge der Initiative Klasse Job stieg die Anzahl der Lehramtsstudierenden gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent. Ja, das ist richtig, das ist nicht genug. Umso bedeutender ist diese Reform der Lehramtsstudien.
Beifall bei der ÖVP.
Eine neue Lehrerausbildung gewährt eine solide fachliche Ausbildung, eine fundierte pädagogische Bildung und einen Erwerb praktischer Erfahrungen am Schulstandort, denn Österreich ist ein Land der Bildung, ist ein Land der Lehrerinnen und Lehrer. – Danke. (Beifall bei der ÖVP.)
Ruf bei der ÖVP: Wozu wird jetzt gesprochen?
Investment. (Ruf bei der ÖVP: Wozu wird jetzt gesprochen?) Wir sollten darauf achten, dass wir auch da Qualität haben. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Investment. (Ruf bei der ÖVP: Wozu wird jetzt gesprochen?) Wir sollten darauf achten, dass wir auch da Qualität haben. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Ruf: Bitte zur Sache!
Abgeordneter Nico Marchetti (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Geschätzter Herr Bildungsminister! (Ruf: Bitte zur Sache!) Beim letzten Unterrichtsausschuss wurde über sehr viele Reformen, über sehr viele Initiativen der Bundesregierung, der Oppositionsparteien geredet.
Ruf bei der FPÖ: Stimmt ja nicht, habe ich dir ja gesagt!
Eines ist für mich dann doch ein bisschen augenscheinlich geworden: Ich kann super mit der SPÖ über Bildungspolitik diskutieren, ich weiß, was ihre Konzepte, ihre Forderungen sind. Ich kann sagen, das ist gut oder schlecht oder ich finde meine besser oder schlechter. Ich kann das mit den NEOS, ich kann das mit den Grünen machen, aber bei der FPÖ tue ich mir ein bisschen schwer, denn ich weiß in wirklich vielen wesentlichen Politikbereichen nicht einmal, was die FPÖ da überhaupt für Konzepte und Pläne hat. Ich habe zum Beispiel jetzt im Unterrichtsausschuss gesehen, dass die FPÖ findet, dass alles schlecht ist, was wir machen, ich weiß aber nicht, was sie machen will, und so geht es in allen wesentlichen Politikbereichen weiter. (Ruf bei der FPÖ: Stimmt ja nicht, habe ich dir ja gesagt!)
Zwischenrufe bei der FPÖ.
Kennen Sie das Konzept von der FPÖ im Bereich Landwirtschaft, wissen Sie, was sie da wollen? Wissen Sie, was die FPÖ im Bereich Pflege, im Bereich erneuerbare Energie will? Kennen Sie einen Plan der FPÖ zum Thema, wie sich der Wissenschaftsstandort Österreich weiterentwickeln soll? (Zwischenrufe bei der FPÖ.) Wissen Sie irgendein Konzept, irgendeinen Plan, zum Beispiel von Herbert Kickl, wie er den Forschungsstandort Österreich weiterentwickeln und verbessern will? (Ruf bei der FPÖ: Da sollte ... besser aufpassen!) Ich bin nicht fündig geworden, und es ist dann ein bisschen schwierig, so eine Debatte zu
Ruf bei der FPÖ: Da sollte ... besser aufpassen!
Kennen Sie das Konzept von der FPÖ im Bereich Landwirtschaft, wissen Sie, was sie da wollen? Wissen Sie, was die FPÖ im Bereich Pflege, im Bereich erneuerbare Energie will? Kennen Sie einen Plan der FPÖ zum Thema, wie sich der Wissenschaftsstandort Österreich weiterentwickeln soll? (Zwischenrufe bei der FPÖ.) Wissen Sie irgendein Konzept, irgendeinen Plan, zum Beispiel von Herbert Kickl, wie er den Forschungsstandort Österreich weiterentwickeln und verbessern will? (Ruf bei der FPÖ: Da sollte ... besser aufpassen!) Ich bin nicht fündig geworden, und es ist dann ein bisschen schwierig, so eine Debatte zu
der Redner stellt eine Tafel mit der Aufschrift „Kickl: das One-Trick Pony“ und der Abbildung eines Reiters auf einem Pferd auf das Redner:innenpult. – Oh- und Mah-Rufe bei der FPÖ. – Ruf bei der FPÖ: Der Nächste ... Verfehlung ...!
führen. Wenn so jemand noch den Anspruch hat, dieses Land zu führen, dann kann ich sagen, Herbert Kickl ist kein Volkskanzler, sondern eher ein One-Trick-Pony (der Redner stellt eine Tafel mit der Aufschrift „Kickl: das One-Trick Pony“ und der Abbildung eines Reiters auf einem Pferd auf das Redner:innenpult. – Oh- und Mah-Rufe bei der FPÖ. – Ruf bei der FPÖ: Der Nächste ... Verfehlung ...!), das einfach keine Lösungen für die wesentlichen Politikbereiche in Österreich hat. (Beifall bei der ÖVP.) Ich muss Ihnen sagen, so jemanden Führungsverantwortung zuzutrauen, ist schwierig. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
führen. Wenn so jemand noch den Anspruch hat, dieses Land zu führen, dann kann ich sagen, Herbert Kickl ist kein Volkskanzler, sondern eher ein One-Trick-Pony (der Redner stellt eine Tafel mit der Aufschrift „Kickl: das One-Trick Pony“ und der Abbildung eines Reiters auf einem Pferd auf das Redner:innenpult. – Oh- und Mah-Rufe bei der FPÖ. – Ruf bei der FPÖ: Der Nächste ... Verfehlung ...!), das einfach keine Lösungen für die wesentlichen Politikbereiche in Österreich hat. (Beifall bei der ÖVP.) Ich muss Ihnen sagen, so jemanden Führungsverantwortung zuzutrauen, ist schwierig. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenrufe bei der FPÖ.
führen. Wenn so jemand noch den Anspruch hat, dieses Land zu führen, dann kann ich sagen, Herbert Kickl ist kein Volkskanzler, sondern eher ein One-Trick-Pony (der Redner stellt eine Tafel mit der Aufschrift „Kickl: das One-Trick Pony“ und der Abbildung eines Reiters auf einem Pferd auf das Redner:innenpult. – Oh- und Mah-Rufe bei der FPÖ. – Ruf bei der FPÖ: Der Nächste ... Verfehlung ...!), das einfach keine Lösungen für die wesentlichen Politikbereiche in Österreich hat. (Beifall bei der ÖVP.) Ich muss Ihnen sagen, so jemanden Führungsverantwortung zuzutrauen, ist schwierig. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Amesbauer: ... für unsere Leute!
Was mir im Unterrichtsausschuss aufgefallen ist: Wir begeben uns viel zu oft aufs Feld der FPÖ und diskutieren die Dinge (Abg. Amesbauer: ... für unsere Leute!), die Sie diskutieren wollen. Ich würde aber gerne einmal mit Ihnen in den wesentlichen Politikbereichen – Bildung, Wissenschaft, Forschung – all diese wesentlichen Zukunftsbereiche diskutieren und darüber, was eigentlich Kickl dazu für einen Plan hat, welchen Plan die FPÖ hat. (Zwischenruf des Abg. Kaniak.) Ich kenne ihn nicht.
Zwischenruf des Abg. Kaniak.
Was mir im Unterrichtsausschuss aufgefallen ist: Wir begeben uns viel zu oft aufs Feld der FPÖ und diskutieren die Dinge (Abg. Amesbauer: ... für unsere Leute!), die Sie diskutieren wollen. Ich würde aber gerne einmal mit Ihnen in den wesentlichen Politikbereichen – Bildung, Wissenschaft, Forschung – all diese wesentlichen Zukunftsbereiche diskutieren und darüber, was eigentlich Kickl dazu für einen Plan hat, welchen Plan die FPÖ hat. (Zwischenruf des Abg. Kaniak.) Ich kenne ihn nicht.
Abg. Amesbauer: Das ist die ÖVP, oder wie?
Ich kann abschließend nur sagen: Wenn Sie jemanden möchten, der Ihre Probleme super beschreiben und aufblasen kann, kann er das sicher am besten. Wenn Sie jemanden wollen, der seriöse Konzepte hat, wenn Sie jemanden wollen, der einen Plan hat (Abg. Amesbauer: Das ist die ÖVP, oder wie?) und auch konstruktiv um Mehrheiten ringt (Ruf bei der FPÖ: Österreich-Plan!), um diesen umzusetzen, werden Sie bei ihm wahrscheinlich nicht fündig. (Beifall bei der ÖVP.)
Ruf bei der FPÖ: Österreich-Plan!
Ich kann abschließend nur sagen: Wenn Sie jemanden möchten, der Ihre Probleme super beschreiben und aufblasen kann, kann er das sicher am besten. Wenn Sie jemanden wollen, der seriöse Konzepte hat, wenn Sie jemanden wollen, der einen Plan hat (Abg. Amesbauer: Das ist die ÖVP, oder wie?) und auch konstruktiv um Mehrheiten ringt (Ruf bei der FPÖ: Österreich-Plan!), um diesen umzusetzen, werden Sie bei ihm wahrscheinlich nicht fündig. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich kann abschließend nur sagen: Wenn Sie jemanden möchten, der Ihre Probleme super beschreiben und aufblasen kann, kann er das sicher am besten. Wenn Sie jemanden wollen, der seriöse Konzepte hat, wenn Sie jemanden wollen, der einen Plan hat (Abg. Amesbauer: Das ist die ÖVP, oder wie?) und auch konstruktiv um Mehrheiten ringt (Ruf bei der FPÖ: Österreich-Plan!), um diesen umzusetzen, werden Sie bei ihm wahrscheinlich nicht fündig. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Martin Graf: Vielleicht sollte man mal das Studium abschließen!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Brückl. – Bitte. (Abg. Martin Graf: Vielleicht sollte man mal das Studium abschließen!) – Herr Abgeordneter, Sie sind eingeladen, das Wort zu ergreifen. – Bitte sehr, Herr Abgeordneter. (Abg. Höfinger: Wenn jemand Probleme braucht ...!)
Abg. Höfinger: Wenn jemand Probleme braucht ...!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Brückl. – Bitte. (Abg. Martin Graf: Vielleicht sollte man mal das Studium abschließen!) – Herr Abgeordneter, Sie sind eingeladen, das Wort zu ergreifen. – Bitte sehr, Herr Abgeordneter. (Abg. Höfinger: Wenn jemand Probleme braucht ...!)
Zwischenrufe bei der ÖVP
oder aber: Wenn du da warst, dann hast du es nicht verstanden, was ich gesagt habe. Ich habe viele Fragen gestellt. Ich habe diese Dinge alle in Fragen verpackt, vielleicht hast du es nicht verstanden. Das mag schon sein (Zwischenrufe bei der ÖVP), aber ich habe hier ganz klar aufgezeigt und ganz klar gesagt – und der Herr Bundesminister hat es im Gegensatz zu dir ganz offensichtlich verstanden –, dass es Dinge gibt und dass wir ein Konzept haben, das funktioniert.
Zwischenruf bei der ÖVP
Du wirfst uns als Freiheitlichen vor, wir hätten keine Lösungen. Wir haben immer in den letzten fünf Jahren zu allen Themenfeldern, zu allen Problemen, die wir aufgezeigt haben, auch Lösungen dazugesagt – und wir haben immer gesagt, wie es funktioniert. Die Fragen, die ich hier an den Herrn Bundesminister gestellt habe (Zwischenruf bei der ÖVP), hat er ganz offensichtlich verstanden. Ich habe es ganz einfach formuliert und ganz einfach gesagt. Die Frage ist: Wie gehen wir die Probleme an? Warum zum Beispiel verlagern wir nicht die Ausbildung von den PHs auf die Fachhochschulen? Warum bezahlen wir nicht die Ausbildung, so wie wir es in anderen Mangelberufen wie dem Gesundheitsbereich (Abg. Totter: Hat er das nicht schon einmal gesagt?) und dem Pflegebereich machen? Warum tun wir das nicht? Warum verkürzen wir nicht die Ausbildung auf drei Jahre? (Abg. Totter: Das hat er ja schon gesagt!) Warum muss ein Volksschullehrer wissenschaftlich arbeiten können? – Das ist nämlich die nächste Frage. (Abg. Totter: Was ist da los?) Ich sage es dir jetzt noch einmal, das wären Lösungsansätze (Abg. Totter: Das hast du schon gesagt heute!), das wären Ideen, das wären Gedanken. Ihr habt es nicht verstanden. Eine letzte Frage (Abg. Totter: Na, nicht Frage, Antworten!), lieber Nico Marchetti, frage ich noch: Gibt es schon eine Bachelorarbeit von dir? (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Totter: Hat er das nicht schon einmal gesagt?
Du wirfst uns als Freiheitlichen vor, wir hätten keine Lösungen. Wir haben immer in den letzten fünf Jahren zu allen Themenfeldern, zu allen Problemen, die wir aufgezeigt haben, auch Lösungen dazugesagt – und wir haben immer gesagt, wie es funktioniert. Die Fragen, die ich hier an den Herrn Bundesminister gestellt habe (Zwischenruf bei der ÖVP), hat er ganz offensichtlich verstanden. Ich habe es ganz einfach formuliert und ganz einfach gesagt. Die Frage ist: Wie gehen wir die Probleme an? Warum zum Beispiel verlagern wir nicht die Ausbildung von den PHs auf die Fachhochschulen? Warum bezahlen wir nicht die Ausbildung, so wie wir es in anderen Mangelberufen wie dem Gesundheitsbereich (Abg. Totter: Hat er das nicht schon einmal gesagt?) und dem Pflegebereich machen? Warum tun wir das nicht? Warum verkürzen wir nicht die Ausbildung auf drei Jahre? (Abg. Totter: Das hat er ja schon gesagt!) Warum muss ein Volksschullehrer wissenschaftlich arbeiten können? – Das ist nämlich die nächste Frage. (Abg. Totter: Was ist da los?) Ich sage es dir jetzt noch einmal, das wären Lösungsansätze (Abg. Totter: Das hast du schon gesagt heute!), das wären Ideen, das wären Gedanken. Ihr habt es nicht verstanden. Eine letzte Frage (Abg. Totter: Na, nicht Frage, Antworten!), lieber Nico Marchetti, frage ich noch: Gibt es schon eine Bachelorarbeit von dir? (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Totter: Das hat er ja schon gesagt!
Du wirfst uns als Freiheitlichen vor, wir hätten keine Lösungen. Wir haben immer in den letzten fünf Jahren zu allen Themenfeldern, zu allen Problemen, die wir aufgezeigt haben, auch Lösungen dazugesagt – und wir haben immer gesagt, wie es funktioniert. Die Fragen, die ich hier an den Herrn Bundesminister gestellt habe (Zwischenruf bei der ÖVP), hat er ganz offensichtlich verstanden. Ich habe es ganz einfach formuliert und ganz einfach gesagt. Die Frage ist: Wie gehen wir die Probleme an? Warum zum Beispiel verlagern wir nicht die Ausbildung von den PHs auf die Fachhochschulen? Warum bezahlen wir nicht die Ausbildung, so wie wir es in anderen Mangelberufen wie dem Gesundheitsbereich (Abg. Totter: Hat er das nicht schon einmal gesagt?) und dem Pflegebereich machen? Warum tun wir das nicht? Warum verkürzen wir nicht die Ausbildung auf drei Jahre? (Abg. Totter: Das hat er ja schon gesagt!) Warum muss ein Volksschullehrer wissenschaftlich arbeiten können? – Das ist nämlich die nächste Frage. (Abg. Totter: Was ist da los?) Ich sage es dir jetzt noch einmal, das wären Lösungsansätze (Abg. Totter: Das hast du schon gesagt heute!), das wären Ideen, das wären Gedanken. Ihr habt es nicht verstanden. Eine letzte Frage (Abg. Totter: Na, nicht Frage, Antworten!), lieber Nico Marchetti, frage ich noch: Gibt es schon eine Bachelorarbeit von dir? (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Totter: Was ist da los?
Du wirfst uns als Freiheitlichen vor, wir hätten keine Lösungen. Wir haben immer in den letzten fünf Jahren zu allen Themenfeldern, zu allen Problemen, die wir aufgezeigt haben, auch Lösungen dazugesagt – und wir haben immer gesagt, wie es funktioniert. Die Fragen, die ich hier an den Herrn Bundesminister gestellt habe (Zwischenruf bei der ÖVP), hat er ganz offensichtlich verstanden. Ich habe es ganz einfach formuliert und ganz einfach gesagt. Die Frage ist: Wie gehen wir die Probleme an? Warum zum Beispiel verlagern wir nicht die Ausbildung von den PHs auf die Fachhochschulen? Warum bezahlen wir nicht die Ausbildung, so wie wir es in anderen Mangelberufen wie dem Gesundheitsbereich (Abg. Totter: Hat er das nicht schon einmal gesagt?) und dem Pflegebereich machen? Warum tun wir das nicht? Warum verkürzen wir nicht die Ausbildung auf drei Jahre? (Abg. Totter: Das hat er ja schon gesagt!) Warum muss ein Volksschullehrer wissenschaftlich arbeiten können? – Das ist nämlich die nächste Frage. (Abg. Totter: Was ist da los?) Ich sage es dir jetzt noch einmal, das wären Lösungsansätze (Abg. Totter: Das hast du schon gesagt heute!), das wären Ideen, das wären Gedanken. Ihr habt es nicht verstanden. Eine letzte Frage (Abg. Totter: Na, nicht Frage, Antworten!), lieber Nico Marchetti, frage ich noch: Gibt es schon eine Bachelorarbeit von dir? (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Totter: Das hast du schon gesagt heute!
Du wirfst uns als Freiheitlichen vor, wir hätten keine Lösungen. Wir haben immer in den letzten fünf Jahren zu allen Themenfeldern, zu allen Problemen, die wir aufgezeigt haben, auch Lösungen dazugesagt – und wir haben immer gesagt, wie es funktioniert. Die Fragen, die ich hier an den Herrn Bundesminister gestellt habe (Zwischenruf bei der ÖVP), hat er ganz offensichtlich verstanden. Ich habe es ganz einfach formuliert und ganz einfach gesagt. Die Frage ist: Wie gehen wir die Probleme an? Warum zum Beispiel verlagern wir nicht die Ausbildung von den PHs auf die Fachhochschulen? Warum bezahlen wir nicht die Ausbildung, so wie wir es in anderen Mangelberufen wie dem Gesundheitsbereich (Abg. Totter: Hat er das nicht schon einmal gesagt?) und dem Pflegebereich machen? Warum tun wir das nicht? Warum verkürzen wir nicht die Ausbildung auf drei Jahre? (Abg. Totter: Das hat er ja schon gesagt!) Warum muss ein Volksschullehrer wissenschaftlich arbeiten können? – Das ist nämlich die nächste Frage. (Abg. Totter: Was ist da los?) Ich sage es dir jetzt noch einmal, das wären Lösungsansätze (Abg. Totter: Das hast du schon gesagt heute!), das wären Ideen, das wären Gedanken. Ihr habt es nicht verstanden. Eine letzte Frage (Abg. Totter: Na, nicht Frage, Antworten!), lieber Nico Marchetti, frage ich noch: Gibt es schon eine Bachelorarbeit von dir? (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Totter: Na, nicht Frage, Antworten!
Du wirfst uns als Freiheitlichen vor, wir hätten keine Lösungen. Wir haben immer in den letzten fünf Jahren zu allen Themenfeldern, zu allen Problemen, die wir aufgezeigt haben, auch Lösungen dazugesagt – und wir haben immer gesagt, wie es funktioniert. Die Fragen, die ich hier an den Herrn Bundesminister gestellt habe (Zwischenruf bei der ÖVP), hat er ganz offensichtlich verstanden. Ich habe es ganz einfach formuliert und ganz einfach gesagt. Die Frage ist: Wie gehen wir die Probleme an? Warum zum Beispiel verlagern wir nicht die Ausbildung von den PHs auf die Fachhochschulen? Warum bezahlen wir nicht die Ausbildung, so wie wir es in anderen Mangelberufen wie dem Gesundheitsbereich (Abg. Totter: Hat er das nicht schon einmal gesagt?) und dem Pflegebereich machen? Warum tun wir das nicht? Warum verkürzen wir nicht die Ausbildung auf drei Jahre? (Abg. Totter: Das hat er ja schon gesagt!) Warum muss ein Volksschullehrer wissenschaftlich arbeiten können? – Das ist nämlich die nächste Frage. (Abg. Totter: Was ist da los?) Ich sage es dir jetzt noch einmal, das wären Lösungsansätze (Abg. Totter: Das hast du schon gesagt heute!), das wären Ideen, das wären Gedanken. Ihr habt es nicht verstanden. Eine letzte Frage (Abg. Totter: Na, nicht Frage, Antworten!), lieber Nico Marchetti, frage ich noch: Gibt es schon eine Bachelorarbeit von dir? (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Du wirfst uns als Freiheitlichen vor, wir hätten keine Lösungen. Wir haben immer in den letzten fünf Jahren zu allen Themenfeldern, zu allen Problemen, die wir aufgezeigt haben, auch Lösungen dazugesagt – und wir haben immer gesagt, wie es funktioniert. Die Fragen, die ich hier an den Herrn Bundesminister gestellt habe (Zwischenruf bei der ÖVP), hat er ganz offensichtlich verstanden. Ich habe es ganz einfach formuliert und ganz einfach gesagt. Die Frage ist: Wie gehen wir die Probleme an? Warum zum Beispiel verlagern wir nicht die Ausbildung von den PHs auf die Fachhochschulen? Warum bezahlen wir nicht die Ausbildung, so wie wir es in anderen Mangelberufen wie dem Gesundheitsbereich (Abg. Totter: Hat er das nicht schon einmal gesagt?) und dem Pflegebereich machen? Warum tun wir das nicht? Warum verkürzen wir nicht die Ausbildung auf drei Jahre? (Abg. Totter: Das hat er ja schon gesagt!) Warum muss ein Volksschullehrer wissenschaftlich arbeiten können? – Das ist nämlich die nächste Frage. (Abg. Totter: Was ist da los?) Ich sage es dir jetzt noch einmal, das wären Lösungsansätze (Abg. Totter: Das hast du schon gesagt heute!), das wären Ideen, das wären Gedanken. Ihr habt es nicht verstanden. Eine letzte Frage (Abg. Totter: Na, nicht Frage, Antworten!), lieber Nico Marchetti, frage ich noch: Gibt es schon eine Bachelorarbeit von dir? (Beifall bei der FPÖ.)
Ruf bei der FPÖ: Na, weil ihr’s nicht verstanden habt!
Abgeordnete MMag. Dr. Agnes Totter, BEd (ÖVP): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Geschätzte Zuseherinnen und Zuseher! Ich bin doch etwas irritiert, dass Herr Kollege Brückl zweimal die gleiche Rede hält (Ruf bei der FPÖ: Na, weil ihr’s nicht verstanden habt!), aber okay. Na ja, es ist ein bisschen sonderbar. (Abg. Kassegger: Es ist eine pädagogische Methode: Wenn der Schüler es beim ersten Mal nicht verstanden hat, dann wiederholt man’s!)
Abg. Kassegger: Es ist eine pädagogische Methode: Wenn der Schüler es beim ersten Mal nicht verstanden hat, dann wiederholt man’s!
Abgeordnete MMag. Dr. Agnes Totter, BEd (ÖVP): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Geschätzte Zuseherinnen und Zuseher! Ich bin doch etwas irritiert, dass Herr Kollege Brückl zweimal die gleiche Rede hält (Ruf bei der FPÖ: Na, weil ihr’s nicht verstanden habt!), aber okay. Na ja, es ist ein bisschen sonderbar. (Abg. Kassegger: Es ist eine pädagogische Methode: Wenn der Schüler es beim ersten Mal nicht verstanden hat, dann wiederholt man’s!)
Zwischenruf des Abg. Brückl
Als Pädagogin war ich im Schulwesen bereits (Zwischenruf des Abg. Brückl) in vielen verschiedenen Funktionen – als Lehrerin (Abg. Kassegger: Vielleicht versteht er’s beim zweiten Mal!?), Direktorin und auch in der Schulaufsicht – tätig und weiß deshalb genau, wie dringend wir motivierte, gut ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen im Bildungsbereich brauchen – speziell jetzt, wo jene aus der Babyboomergeneration gerade in Pension gehen.
Abg. Kassegger: Vielleicht versteht er’s beim zweiten Mal!?
Als Pädagogin war ich im Schulwesen bereits (Zwischenruf des Abg. Brückl) in vielen verschiedenen Funktionen – als Lehrerin (Abg. Kassegger: Vielleicht versteht er’s beim zweiten Mal!?), Direktorin und auch in der Schulaufsicht – tätig und weiß deshalb genau, wie dringend wir motivierte, gut ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen im Bildungsbereich brauchen – speziell jetzt, wo jene aus der Babyboomergeneration gerade in Pension gehen.
Beifall bei der ÖVP.
Zu kritisieren ist neben der Dauer der Ausbildung auch die Tatsache, dass das jetzige Lehramtsstudium zu sehr die bildungstheoretischen Aspekte in den Vordergrund stellt und zu wenig praxisbezogen ist. Gutes Unterrichten kann man nicht aus dem Lehrbuch lernen. Junge Menschen müssen die Möglichkeit haben, bereits während der Ausbildung verstärkt in der Klasse zu stehen und mit den Kindern zu interagieren, um das richtige Gespür für sie zu entwickeln. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen
Durch diese Reform, meine Damen und Herren (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen), wird die Lehrerinnenausbildung positiv weiterentwickelt. Der Weg dahin, das gebe ich zu – Frau Hamann hat es schon erwähnt –, war nicht ganz einfach. Auch die Umsetzung wird noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, denn auch die Curricula müssen angepasst werden. Ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung erfolgt allerdings heute mit der Beschlussfassung. Ich freue mich sehr darüber und bedanke mich bei allen, die mitgearbeitet haben, dass dies auch gelingt, allen voran bei unserem Bildungssprecher Rudi Taschner und bei unserem Bundesminister Martin Polaschek. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Durch diese Reform, meine Damen und Herren (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen), wird die Lehrerinnenausbildung positiv weiterentwickelt. Der Weg dahin, das gebe ich zu – Frau Hamann hat es schon erwähnt –, war nicht ganz einfach. Auch die Umsetzung wird noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, denn auch die Curricula müssen angepasst werden. Ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung erfolgt allerdings heute mit der Beschlussfassung. Ich freue mich sehr darüber und bedanke mich bei allen, die mitgearbeitet haben, dass dies auch gelingt, allen voran bei unserem Bildungssprecher Rudi Taschner und bei unserem Bundesminister Martin Polaschek. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Abgeordneter Dr. Josef Smolle (ÖVP): Herr Präsident! Lieber Herr Bundesminister! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Drei kurze Punkte aus diesem Gesetzespaket: Der erste Punkt wurde schon ausführlich diskutiert. Die Pädagoginnen- und Pädagogenausbildung wird, kann man sagen, konsolidiert: fünf Jahre klassisch – drei Jahre Bachelor, zwei Jahre Master. Großer Vorteil: Der Master soll zunehmend berufsbegleitend ermöglicht werden. Es gibt die Fächerbündel, was für die Stundenplangestaltung gut ist, und die Induktionsphase, dieser praktische Bereich wird auf die praktischen Elemente des Masters angerechnet. Mit einem Wort: eine pragmatische, realisierbare und qualitativ hochwertige Reform. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Zweiter Punkt: Privatuniversitäten. Es wird nun nicht mehr möglich sein, gewinnorientierte Eigentümerschaft und akademische Leitung in Personalunion zu führen. Es mag verwundern, dass es bisher möglich war. Ich finde es sehr gut, dass das nun gesetzlich geklärt worden ist – ein weiterer guter Schritt. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Der dritte Punkt betrifft Plagiate und wissenschaftliche Integrität. Dieses Thema wurde nun aus den Einzelgesetzen herausgenommen und für alle gültig im Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz verankert. Es wurde auch der Aspekt der künstlichen Intelligenz mit aufgenommen und das ist ein ganz wichtiger Aspekt. Ich sage nicht sogenannte künstliche Intelligenz, ich sage künstliche sogenannte Intelligenz, weil wir uns einig sind, dass sie künstlich ist; bei der Intelligenz kann man ein bisschen ein Fragezeichen dazu machen. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Das wird eine Herausforderung für die Universitäten und Hochschulen. Ich kenne aber die Dynamik dieser Einrichtungen und bin überzeugt, sie werden auch diese Herausforderung sehr gut meistern. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP.)