Eckdaten:
Für die 255. Sitzung der 27. Gesetzgebungsperiode des österreichischen Nationalrats haben wir 1024 Zwischenrufe gefunden. Hier findest du das offizielle Protokoll der Sitzung (Link).
überreicht von der Abgeordneten Petra Steger
Petition betreffend „Keine Entsendung von Soldaten aus Österreich und anderen EU-Staaten in den Ukraine-Krieg!“ (Ordnungsnummer 140) (überreicht von der Abgeordneten Petra Steger)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Ottenschläger: Abschaffung der kalten Progression! Steuerentlastung!
Stattdessen haben Sie eine Reihe von Ankündigungen gemacht, jetzt wieder, vor dem Wahltag. Ankündigungen, Ankündigungen, Ankündigungen: Wir hören von der ÖVP seit 37 Jahren, was nicht alles irgendwann einmal getan werden muss – Bürokratieabbau habe ich jetzt wieder gelesen, Lohnnebenkostensenkung, steuerliche Entlastung. Wissen Sie, was das Thema ist? – Das glauben Ihnen die Menschen doch nicht mehr. Das glaubt Ihnen doch nach 37 Jahren ÖVP in der Bundesregierung niemand mehr. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Ottenschläger: Abschaffung der kalten Progression! Steuerentlastung!)
Beifall bei den NEOS.
haben aber auch beim Thema Energiepreise nichts gemacht. Jetzt muss ich nicht wieder darauf zu sprechen kommen, dass es eine Mär ist, dass das russische Gas so billig ist, aber es geht doch vor allem auch darum, dass wir in Österreich ein Problem mit landeseigenen Energieversorgern – also im staatlichen Eigentum grosso modo – haben, die zwar sehr schnell dabei waren, die Preise in die Höhe zu treiben, als am internationalen Markt die Energiepreise gestiegen sind, aber nur sehr, sehr zögerlich dabei waren, gesunkene Preise auch wieder weiterzugeben. Das ist nicht, wie manche sagen, ein Marktversagen, sondern das ist in Wahrheit ein Versagen von Wettbewerb. Es gibt zu wenig Wettbewerb für Kundinnen und Kunden. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS sowie Bravoruf der Abg. Doppelbauer.
Und was machen Sie? – Sie machen einen Taschenspielertrick: Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler subventionieren einander gegenseitig die Stromrechnung, die landeseigenen Energieversorger können ihre Preise hoch halten und üppigste, milliardenschwere Dividenden an die Eigentümer ausschütten, nämlich an die Bundesländer, und dort versickert das Geld in den Landesbudgets, und die Fürsten der Finsternis, die Landeshauptleute, freuen sich über ein bisschen mehr Körberlgeld – auf Kosten der Kundinnen und Kunden, auf Kosten der Betriebe, auf Kosten der Menschen in Österreich. (Beifall bei den NEOS sowie Bravoruf der Abg. Doppelbauer.)
Zwischenruf der Abg. Baumgartner
Das größte Versäumnis, Herr Minister, ist es aber, dass Sie die Menschen und auch die Arbeitgeber nicht entlastet haben. Ja, ich weiß, Sie haben die kalte Progression teilweise abgeschafft – wir haben da wirklich jahrelang Druck gemacht – und wir begrüßen das auch (Zwischenruf der Abg. Baumgartner), es ist aber ein Verzicht auf eine weitere Steuererhöhung. Die Steuer- und Abgabenquote liegt mit 43,2 Prozent wieder einmal im Spitzenfeld in der Europäischen Union. Ihr eigenes Versprechen aus Ihrem Regierungsprogramm – da haben Sie nämlich versprochen, die Steuer- und Abgabenquote auf 40 Prozent zu senken – haben Sie damit gebrochen. Das ist immerhin ein Volumen von 16 Milliarden Euro. 16 Milliarden Euro müssen die Menschen in
Beifall bei den NEOS.
Deswegen sagen wir NEOS: Mission 40 Prozent! Die Abgabenquote muss auf 40 Prozent und darunter kommen, und das geht nur, wenn man endlich die Ärmel hochkrempelt, aufhört, zu reden und anzukündigen, und wirklich Reformen auch nach Österreich bringt. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Sie hätten es selber in der Hand gehabt! Wären Sie ein tatkräftiger Finanzminister gewesen, hätten Sie es selber in der Hand gehabt, durch eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten den Spielraum zu schaffen, dass jeder Arbeitnehmerin, jedem Arbeitnehmer mehr Netto vom Brutto in der Geldbörse bleibt und gleichzeitig der Kostendruck auf die Betriebe – gerade auf jene Betriebe, die im internationalen Wettbewerb stehen – nicht so enorm steigt. Jetzt stehen wir nämlich da: weiterhin hohe Inflation, Rezession, bei den Lohnstückkosten kaum mehr wettbewerbsfähig im internationalen Vergleich – und Sie machen nichts anderes, als zu reden, anzukündigen, aber es folgen keine Taten. Das ist zu wenig, Herr Finanzminister! (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Meinl-Reisinger: Aber immer noch zu hoch, deutlich höher!
Vielleicht ist es auch wichtig – weil Sie die Inflation natürlich zu Recht angesprochen haben –, das etwas zu analysieren: Ja, man kann sich nicht nur auf externe Schocks ausreden, da haben Sie natürlich vollkommen recht. Man muss aber erstens einmal schon genau analysieren, wie die Entwicklung zu Beginn war, als die Inflation überall nach oben gegangen ist, wie da Österreich dagestanden ist, und dann, warum wir jetzt noch über dem europäischen Schnitt zu liegen kommen, mit den 4,3 Prozent, die sich laut Nationalbank im Laufe des Jahres 2024 dann im Schnitt hoffentlich bei circa 3,6 Prozent einpendeln. (Abg. Meinl-Reisinger: Aber immer noch zu hoch, deutlich höher!) – Immer noch hoch, ja, aber man muss schon analysieren, wie es damals war.
in Richtung Abg. Meinl-Reisinger
Dann haben Sie, Frau Klubobfrau (in Richtung Abg. Meinl-Reisinger), die hohen Lohnabschlüsse angesprochen. Ich stehe natürlich total hinter diesen hohen Lohnabschlüssen, weil sie auf die Kaufkraft stärkend wirken. Wir haben in Österreich die höchste Kaufkraft in ganz Europa, Gott sei Dank. Die real zur Verfügung stehenden Haushaltseinkommen sind laut der neuesten Statistik um 2,6 Prozent gestiegen – die real verfügbaren Haushaltseinkommen! Das ist sehr positiv. Natürlich tragen die hohen Lohnabschlüsse einen großen Teil dazu bei. Das ist gut für die Kaufkraft. Das ist aber natürlich auch inflationstreibend. Ich glaube, da sind wir uns einig. Also: Gut im positiven Sinne
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Disoski.
für die Kaufkraft, inflationstreibend aber selbstverständlich auf der anderen Seite. Das ist eine ganz faktische Analyse. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Disoski.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Wir haben uns dafür entschieden, diese Maßnahme – die Senkung der Energieabgaben – zu verlängern, weil sie eben am Ende des Tages auch eine inflationsdämpfende Wirkung hat. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Meinl-Reisinger: Aber das Ergebnis ist nicht gut! Da müsste das ja alles ...!
haben also ganz gezielt für Haushalte, die es besonders notwendig haben, Maßnahmen gesetzt; auch für einkommensschwache Haushalte: für rund 300 000 Personen noch einmal 100 Euro dazu in Form eines Netzkostenzuschusses. Die Netzkosten sind natürlich anders als die eigentlichen Energiekosten zu bewerten, und auch für diesen Bereich haben wir ganz konkret Maßnahmen gesetzt. (Abg. Meinl-Reisinger: Aber das Ergebnis ist nicht gut! Da müsste das ja alles ...!)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Disoski.
Diese steuerlichen Maßnahmen stärken natürlich auch die Kaufkraft. Das ist auch ein wesentlicher Beitrag dazu, dass die Kaufkraft in Österreich so hoch ist, wie sie ist – im europäischen Vergleich eben sehr, sehr hoch. Wir gehören diesbezüglich zu den drei besten Staaten in der Europäischen Union beziehungsweise nicht nur in der Europäischen Union, sondern in ganz Europa. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Disoski.)
Abg. Meinl-Reisinger: Die Steuerquote wäre noch höher! – Zwischenruf des Abg. Scherak.
die Fakten, dass wir in den letzten Jahren Steuerentlastungen gemacht haben – von der ökosozialen Steuerreform über die Abschaffung der kalten Progression. (Abg. Meinl-Reisinger: Die Steuerquote wäre noch höher! – Zwischenruf des Abg. Scherak.) Sie können sagen, es ist nur nicht zu einer Erhöhung gekommen, aber zu keiner Senkung, da haben Sie natürlich recht (Abg. Meinl-Reisinger: Da muss er selber schmunzeln!), aber es ist am Ende des Tages eine wesentliche Entlastung für die Menschen, dass eben mehr in den Taschen bleibt und nicht weniger. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Meinl-Reisinger: Da muss er selber schmunzeln!
die Fakten, dass wir in den letzten Jahren Steuerentlastungen gemacht haben – von der ökosozialen Steuerreform über die Abschaffung der kalten Progression. (Abg. Meinl-Reisinger: Die Steuerquote wäre noch höher! – Zwischenruf des Abg. Scherak.) Sie können sagen, es ist nur nicht zu einer Erhöhung gekommen, aber zu keiner Senkung, da haben Sie natürlich recht (Abg. Meinl-Reisinger: Da muss er selber schmunzeln!), aber es ist am Ende des Tages eine wesentliche Entlastung für die Menschen, dass eben mehr in den Taschen bleibt und nicht weniger. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
die Fakten, dass wir in den letzten Jahren Steuerentlastungen gemacht haben – von der ökosozialen Steuerreform über die Abschaffung der kalten Progression. (Abg. Meinl-Reisinger: Die Steuerquote wäre noch höher! – Zwischenruf des Abg. Scherak.) Sie können sagen, es ist nur nicht zu einer Erhöhung gekommen, aber zu keiner Senkung, da haben Sie natürlich recht (Abg. Meinl-Reisinger: Da muss er selber schmunzeln!), aber es ist am Ende des Tages eine wesentliche Entlastung für die Menschen, dass eben mehr in den Taschen bleibt und nicht weniger. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
in Richtung Abg. Meinl-Reisinger
Ich darf Ihnen diese steuerentlastenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, weil Sie (in Richtung Abg. Meinl-Reisinger) etwas ungläubig schauen. (Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Die Zahlen zeigen es eh ganz klar!) Ich darf Ihnen diese steuersenkenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, damit wir uns da wieder verstehen. Zum einen eben die Abschaffung der kalten Progression – von Ihnen ja bereits erwähnt –, zwei Drittel automatisch, ein Drittel zur Entlastung für ganz konkrete Themen: Wir haben beispielsweise, und das ist schon auch wichtig (Abg. Krainer: Redezeit!), mit diesem letzten Drittel ganz konkrete Maßnahmen, auch Entlastungen für niedrige und mittlere Einkommen, gesetzt. Wir haben auch Leistungsanreize gesetzt, indem wir Überstunden steuerlich entlastet haben. Wir haben auch für Selbstständige etwas getan, indem wir den Grundfreibetrag zum Gewinnfreibetrag deutlich erhöht haben. Das sind einfach ganz konkrete Maßnahmen, die, glaube ich, außer Streit stehen und auch nachlesbar sind, aber ich bringe sie Ihnen gerne wieder in Erinnerung. (Abg. Krainer: Redezeit!) – Habe ich eine Redezeit, die ich einhalten muss, Herr Abgeordneter Krainer? (Abg. Krainer: Soll! Soll! Soll!) – Soll. Entschuldigung, aber es sind einfach so viele Maßnahmen (Abg. Krainer: Das ist unhöflich! – Abg. Egger: Unhöflich ist es, wenn man dazwischenruft!), die wir in der steuerlichen Entlastung gesetzt haben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Die Zahlen zeigen es eh ganz klar!
Ich darf Ihnen diese steuerentlastenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, weil Sie (in Richtung Abg. Meinl-Reisinger) etwas ungläubig schauen. (Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Die Zahlen zeigen es eh ganz klar!) Ich darf Ihnen diese steuersenkenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, damit wir uns da wieder verstehen. Zum einen eben die Abschaffung der kalten Progression – von Ihnen ja bereits erwähnt –, zwei Drittel automatisch, ein Drittel zur Entlastung für ganz konkrete Themen: Wir haben beispielsweise, und das ist schon auch wichtig (Abg. Krainer: Redezeit!), mit diesem letzten Drittel ganz konkrete Maßnahmen, auch Entlastungen für niedrige und mittlere Einkommen, gesetzt. Wir haben auch Leistungsanreize gesetzt, indem wir Überstunden steuerlich entlastet haben. Wir haben auch für Selbstständige etwas getan, indem wir den Grundfreibetrag zum Gewinnfreibetrag deutlich erhöht haben. Das sind einfach ganz konkrete Maßnahmen, die, glaube ich, außer Streit stehen und auch nachlesbar sind, aber ich bringe sie Ihnen gerne wieder in Erinnerung. (Abg. Krainer: Redezeit!) – Habe ich eine Redezeit, die ich einhalten muss, Herr Abgeordneter Krainer? (Abg. Krainer: Soll! Soll! Soll!) – Soll. Entschuldigung, aber es sind einfach so viele Maßnahmen (Abg. Krainer: Das ist unhöflich! – Abg. Egger: Unhöflich ist es, wenn man dazwischenruft!), die wir in der steuerlichen Entlastung gesetzt haben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Krainer: Redezeit!
Ich darf Ihnen diese steuerentlastenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, weil Sie (in Richtung Abg. Meinl-Reisinger) etwas ungläubig schauen. (Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Die Zahlen zeigen es eh ganz klar!) Ich darf Ihnen diese steuersenkenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, damit wir uns da wieder verstehen. Zum einen eben die Abschaffung der kalten Progression – von Ihnen ja bereits erwähnt –, zwei Drittel automatisch, ein Drittel zur Entlastung für ganz konkrete Themen: Wir haben beispielsweise, und das ist schon auch wichtig (Abg. Krainer: Redezeit!), mit diesem letzten Drittel ganz konkrete Maßnahmen, auch Entlastungen für niedrige und mittlere Einkommen, gesetzt. Wir haben auch Leistungsanreize gesetzt, indem wir Überstunden steuerlich entlastet haben. Wir haben auch für Selbstständige etwas getan, indem wir den Grundfreibetrag zum Gewinnfreibetrag deutlich erhöht haben. Das sind einfach ganz konkrete Maßnahmen, die, glaube ich, außer Streit stehen und auch nachlesbar sind, aber ich bringe sie Ihnen gerne wieder in Erinnerung. (Abg. Krainer: Redezeit!) – Habe ich eine Redezeit, die ich einhalten muss, Herr Abgeordneter Krainer? (Abg. Krainer: Soll! Soll! Soll!) – Soll. Entschuldigung, aber es sind einfach so viele Maßnahmen (Abg. Krainer: Das ist unhöflich! – Abg. Egger: Unhöflich ist es, wenn man dazwischenruft!), die wir in der steuerlichen Entlastung gesetzt haben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Krainer: Redezeit!
Ich darf Ihnen diese steuerentlastenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, weil Sie (in Richtung Abg. Meinl-Reisinger) etwas ungläubig schauen. (Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Die Zahlen zeigen es eh ganz klar!) Ich darf Ihnen diese steuersenkenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, damit wir uns da wieder verstehen. Zum einen eben die Abschaffung der kalten Progression – von Ihnen ja bereits erwähnt –, zwei Drittel automatisch, ein Drittel zur Entlastung für ganz konkrete Themen: Wir haben beispielsweise, und das ist schon auch wichtig (Abg. Krainer: Redezeit!), mit diesem letzten Drittel ganz konkrete Maßnahmen, auch Entlastungen für niedrige und mittlere Einkommen, gesetzt. Wir haben auch Leistungsanreize gesetzt, indem wir Überstunden steuerlich entlastet haben. Wir haben auch für Selbstständige etwas getan, indem wir den Grundfreibetrag zum Gewinnfreibetrag deutlich erhöht haben. Das sind einfach ganz konkrete Maßnahmen, die, glaube ich, außer Streit stehen und auch nachlesbar sind, aber ich bringe sie Ihnen gerne wieder in Erinnerung. (Abg. Krainer: Redezeit!) – Habe ich eine Redezeit, die ich einhalten muss, Herr Abgeordneter Krainer? (Abg. Krainer: Soll! Soll! Soll!) – Soll. Entschuldigung, aber es sind einfach so viele Maßnahmen (Abg. Krainer: Das ist unhöflich! – Abg. Egger: Unhöflich ist es, wenn man dazwischenruft!), die wir in der steuerlichen Entlastung gesetzt haben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Krainer: Soll! Soll! Soll!
Ich darf Ihnen diese steuerentlastenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, weil Sie (in Richtung Abg. Meinl-Reisinger) etwas ungläubig schauen. (Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Die Zahlen zeigen es eh ganz klar!) Ich darf Ihnen diese steuersenkenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, damit wir uns da wieder verstehen. Zum einen eben die Abschaffung der kalten Progression – von Ihnen ja bereits erwähnt –, zwei Drittel automatisch, ein Drittel zur Entlastung für ganz konkrete Themen: Wir haben beispielsweise, und das ist schon auch wichtig (Abg. Krainer: Redezeit!), mit diesem letzten Drittel ganz konkrete Maßnahmen, auch Entlastungen für niedrige und mittlere Einkommen, gesetzt. Wir haben auch Leistungsanreize gesetzt, indem wir Überstunden steuerlich entlastet haben. Wir haben auch für Selbstständige etwas getan, indem wir den Grundfreibetrag zum Gewinnfreibetrag deutlich erhöht haben. Das sind einfach ganz konkrete Maßnahmen, die, glaube ich, außer Streit stehen und auch nachlesbar sind, aber ich bringe sie Ihnen gerne wieder in Erinnerung. (Abg. Krainer: Redezeit!) – Habe ich eine Redezeit, die ich einhalten muss, Herr Abgeordneter Krainer? (Abg. Krainer: Soll! Soll! Soll!) – Soll. Entschuldigung, aber es sind einfach so viele Maßnahmen (Abg. Krainer: Das ist unhöflich! – Abg. Egger: Unhöflich ist es, wenn man dazwischenruft!), die wir in der steuerlichen Entlastung gesetzt haben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Krainer: Das ist unhöflich! – Abg. Egger: Unhöflich ist es, wenn man dazwischenruft!
Ich darf Ihnen diese steuerentlastenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, weil Sie (in Richtung Abg. Meinl-Reisinger) etwas ungläubig schauen. (Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Die Zahlen zeigen es eh ganz klar!) Ich darf Ihnen diese steuersenkenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, damit wir uns da wieder verstehen. Zum einen eben die Abschaffung der kalten Progression – von Ihnen ja bereits erwähnt –, zwei Drittel automatisch, ein Drittel zur Entlastung für ganz konkrete Themen: Wir haben beispielsweise, und das ist schon auch wichtig (Abg. Krainer: Redezeit!), mit diesem letzten Drittel ganz konkrete Maßnahmen, auch Entlastungen für niedrige und mittlere Einkommen, gesetzt. Wir haben auch Leistungsanreize gesetzt, indem wir Überstunden steuerlich entlastet haben. Wir haben auch für Selbstständige etwas getan, indem wir den Grundfreibetrag zum Gewinnfreibetrag deutlich erhöht haben. Das sind einfach ganz konkrete Maßnahmen, die, glaube ich, außer Streit stehen und auch nachlesbar sind, aber ich bringe sie Ihnen gerne wieder in Erinnerung. (Abg. Krainer: Redezeit!) – Habe ich eine Redezeit, die ich einhalten muss, Herr Abgeordneter Krainer? (Abg. Krainer: Soll! Soll! Soll!) – Soll. Entschuldigung, aber es sind einfach so viele Maßnahmen (Abg. Krainer: Das ist unhöflich! – Abg. Egger: Unhöflich ist es, wenn man dazwischenruft!), die wir in der steuerlichen Entlastung gesetzt haben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Ich darf Ihnen diese steuerentlastenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, weil Sie (in Richtung Abg. Meinl-Reisinger) etwas ungläubig schauen. (Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Die Zahlen zeigen es eh ganz klar!) Ich darf Ihnen diese steuersenkenden Maßnahmen vielleicht in Erinnerung rufen, damit wir uns da wieder verstehen. Zum einen eben die Abschaffung der kalten Progression – von Ihnen ja bereits erwähnt –, zwei Drittel automatisch, ein Drittel zur Entlastung für ganz konkrete Themen: Wir haben beispielsweise, und das ist schon auch wichtig (Abg. Krainer: Redezeit!), mit diesem letzten Drittel ganz konkrete Maßnahmen, auch Entlastungen für niedrige und mittlere Einkommen, gesetzt. Wir haben auch Leistungsanreize gesetzt, indem wir Überstunden steuerlich entlastet haben. Wir haben auch für Selbstständige etwas getan, indem wir den Grundfreibetrag zum Gewinnfreibetrag deutlich erhöht haben. Das sind einfach ganz konkrete Maßnahmen, die, glaube ich, außer Streit stehen und auch nachlesbar sind, aber ich bringe sie Ihnen gerne wieder in Erinnerung. (Abg. Krainer: Redezeit!) – Habe ich eine Redezeit, die ich einhalten muss, Herr Abgeordneter Krainer? (Abg. Krainer: Soll! Soll! Soll!) – Soll. Entschuldigung, aber es sind einfach so viele Maßnahmen (Abg. Krainer: Das ist unhöflich! – Abg. Egger: Unhöflich ist es, wenn man dazwischenruft!), die wir in der steuerlichen Entlastung gesetzt haben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen
Ich gebe schon zu, Herr Abgeordneter Krainer, es ist nicht angenehm, das zu hören, aber ich muss halt darstellen, was wir an Entlastungsmaßnahmen gesetzt haben (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen), weil das Thema der Aktuellen Stunde von der Frau Klubobfrau so gewählt worden ist. Ich habe ja das Thema nicht gewählt, das war ja die Frau Klubobfrau, und wenn sie möchte, dass ich es darstelle, muss ich es halt irgendwie darstellen. Das gehört, glaube ich, auch zum Job dazu. (Abg. Scherak: Aber wieso ist die Steuer- und Abgabenquote so hoch?) Aber okay, ich werde mich zurückhalten, Herr Abgeordneter Krainer. Ich verstehe, ich darf nicht zu lange reden. Es waren ja auch nur Teile der Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung, die bisher erwähnt wurden. (Abg. Scherak: Aber sie wirken offensichtlich nicht!) – Na, sie wirken eben schon, weil die Kaufkraft entsprechend gestiegen ist. Das zeigen uns auch alle Analysen nicht nur des Budgetdienstes, sondern aller Expertinnen und Experten in Österreich, aber auch in ganz Europa. Also lesen Sie bitte die Fakten durch, dann verstehen wir uns auch wieder besser! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenrufe der Abgeordneten Hoyos-Trauttmansdorff und Künsberg Sarre.)
Abg. Scherak: Aber wieso ist die Steuer- und Abgabenquote so hoch?
Ich gebe schon zu, Herr Abgeordneter Krainer, es ist nicht angenehm, das zu hören, aber ich muss halt darstellen, was wir an Entlastungsmaßnahmen gesetzt haben (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen), weil das Thema der Aktuellen Stunde von der Frau Klubobfrau so gewählt worden ist. Ich habe ja das Thema nicht gewählt, das war ja die Frau Klubobfrau, und wenn sie möchte, dass ich es darstelle, muss ich es halt irgendwie darstellen. Das gehört, glaube ich, auch zum Job dazu. (Abg. Scherak: Aber wieso ist die Steuer- und Abgabenquote so hoch?) Aber okay, ich werde mich zurückhalten, Herr Abgeordneter Krainer. Ich verstehe, ich darf nicht zu lange reden. Es waren ja auch nur Teile der Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung, die bisher erwähnt wurden. (Abg. Scherak: Aber sie wirken offensichtlich nicht!) – Na, sie wirken eben schon, weil die Kaufkraft entsprechend gestiegen ist. Das zeigen uns auch alle Analysen nicht nur des Budgetdienstes, sondern aller Expertinnen und Experten in Österreich, aber auch in ganz Europa. Also lesen Sie bitte die Fakten durch, dann verstehen wir uns auch wieder besser! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenrufe der Abgeordneten Hoyos-Trauttmansdorff und Künsberg Sarre.)
Abg. Scherak: Aber sie wirken offensichtlich nicht!
Ich gebe schon zu, Herr Abgeordneter Krainer, es ist nicht angenehm, das zu hören, aber ich muss halt darstellen, was wir an Entlastungsmaßnahmen gesetzt haben (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen), weil das Thema der Aktuellen Stunde von der Frau Klubobfrau so gewählt worden ist. Ich habe ja das Thema nicht gewählt, das war ja die Frau Klubobfrau, und wenn sie möchte, dass ich es darstelle, muss ich es halt irgendwie darstellen. Das gehört, glaube ich, auch zum Job dazu. (Abg. Scherak: Aber wieso ist die Steuer- und Abgabenquote so hoch?) Aber okay, ich werde mich zurückhalten, Herr Abgeordneter Krainer. Ich verstehe, ich darf nicht zu lange reden. Es waren ja auch nur Teile der Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung, die bisher erwähnt wurden. (Abg. Scherak: Aber sie wirken offensichtlich nicht!) – Na, sie wirken eben schon, weil die Kaufkraft entsprechend gestiegen ist. Das zeigen uns auch alle Analysen nicht nur des Budgetdienstes, sondern aller Expertinnen und Experten in Österreich, aber auch in ganz Europa. Also lesen Sie bitte die Fakten durch, dann verstehen wir uns auch wieder besser! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenrufe der Abgeordneten Hoyos-Trauttmansdorff und Künsberg Sarre.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenrufe der Abgeordneten Hoyos-Trauttmansdorff und Künsberg Sarre.
Ich gebe schon zu, Herr Abgeordneter Krainer, es ist nicht angenehm, das zu hören, aber ich muss halt darstellen, was wir an Entlastungsmaßnahmen gesetzt haben (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen), weil das Thema der Aktuellen Stunde von der Frau Klubobfrau so gewählt worden ist. Ich habe ja das Thema nicht gewählt, das war ja die Frau Klubobfrau, und wenn sie möchte, dass ich es darstelle, muss ich es halt irgendwie darstellen. Das gehört, glaube ich, auch zum Job dazu. (Abg. Scherak: Aber wieso ist die Steuer- und Abgabenquote so hoch?) Aber okay, ich werde mich zurückhalten, Herr Abgeordneter Krainer. Ich verstehe, ich darf nicht zu lange reden. Es waren ja auch nur Teile der Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung, die bisher erwähnt wurden. (Abg. Scherak: Aber sie wirken offensichtlich nicht!) – Na, sie wirken eben schon, weil die Kaufkraft entsprechend gestiegen ist. Das zeigen uns auch alle Analysen nicht nur des Budgetdienstes, sondern aller Expertinnen und Experten in Österreich, aber auch in ganz Europa. Also lesen Sie bitte die Fakten durch, dann verstehen wir uns auch wieder besser! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenrufe der Abgeordneten Hoyos-Trauttmansdorff und Künsberg Sarre.)
Zwischenruf des Abg. Stöger.
Eine Maßnahme fehlt mir noch – das gebe ich offen zu –, vor allem was die Vorsorge betrifft. Das ist eine Maßnahme, die mir noch wichtig ist, und ich hoffe immer noch, dass wir sie umsetzen können, nämlich Vorsorge vor den Vorhang zu holen, eine Kapitalertragsteuerbefreiung nach einer gewissen Behaltefrist einzuführen. (Zwischenruf des Abg. Stöger.) Das hätte einen doppelten Vorteil: auf der einen Seite das Vorsorgethema vor den Vorhang zu holen und auf der anderen Seite den Kapitalmarkt auch entsprechend zu unterstützen, weil wir diese Unterstützung des Kapitalmarktes auch brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sowohl in Europa, was die Kapitalmarktunion betrifft (Abg. Stöger: Geh!) – na selbstverständlich! –, als auch in Österreich, wo wir Maßnahmen setzen könnten, den Kapitalmarkt etwas zu unterstützen. Die Österreicher, die Österreicherinnen sind relativ risikoavers, wenn es um den Kapitalmarkt geht, wenn es um Aktien geht, aber wir sind relativ risikofreudig, wenn es um variable Zinsen geht oder als es um die Aufnahme von Yen- oder Schweizer-Franken-Krediten gegangen ist. Da waren wir interessanterweise relativ risikofreudig. Diese Risikofreudigkeit wäre aus meiner Sicht beim Kapitalmarkt auch entsprechend angebracht.
Abg. Stöger: Geh!
Eine Maßnahme fehlt mir noch – das gebe ich offen zu –, vor allem was die Vorsorge betrifft. Das ist eine Maßnahme, die mir noch wichtig ist, und ich hoffe immer noch, dass wir sie umsetzen können, nämlich Vorsorge vor den Vorhang zu holen, eine Kapitalertragsteuerbefreiung nach einer gewissen Behaltefrist einzuführen. (Zwischenruf des Abg. Stöger.) Das hätte einen doppelten Vorteil: auf der einen Seite das Vorsorgethema vor den Vorhang zu holen und auf der anderen Seite den Kapitalmarkt auch entsprechend zu unterstützen, weil wir diese Unterstützung des Kapitalmarktes auch brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sowohl in Europa, was die Kapitalmarktunion betrifft (Abg. Stöger: Geh!) – na selbstverständlich! –, als auch in Österreich, wo wir Maßnahmen setzen könnten, den Kapitalmarkt etwas zu unterstützen. Die Österreicher, die Österreicherinnen sind relativ risikoavers, wenn es um den Kapitalmarkt geht, wenn es um Aktien geht, aber wir sind relativ risikofreudig, wenn es um variable Zinsen geht oder als es um die Aufnahme von Yen- oder Schweizer-Franken-Krediten gegangen ist. Da waren wir interessanterweise relativ risikofreudig. Diese Risikofreudigkeit wäre aus meiner Sicht beim Kapitalmarkt auch entsprechend angebracht.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Matznetter: Leistungsfeindlichkeit als Programm! – Abg. Krainer: 50 Prozent überzogen!
Also: viele Reformen, sowohl struktureller Natur als auch Entlastungsmaßnahmen für die Haushalte, für die Bevölkerung auf der einen Seite, aber auch für die Unternehmen auf der anderen Seite. Das ist wichtig, auf der einen Seite für die Kaufkraft, auf der anderen Seite für den Standort Österreich, für die Wettbewerbsfähigkeit. Reformen wie Steuerreform, Abschaffung der kalten Progression, Valorisierung der Sozial- und Familienleistungen – übrigens auch eine strukturelle Reform, die wir angegangen sind, um auch hier zu entlasten –: Damit können sich die Menschen am Ende des Tages mehr leisten, und das ist letztlich entscheidend. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Matznetter: Leistungsfeindlichkeit als Programm! – Abg. Krainer: 50 Prozent überzogen!)
Beifall bei der ÖVP
Abgeordnete Mag. Corinna Scharzenberger (ÖVP): Geschätzter Herr Präsident! Geschätzter Herr Finanzminister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Hohes Haus! Es ist mir, bevor ich mich an der inhaltlichen Debatte beteilige, schon wichtig, klar festzuhalten, dass weder unser Finanzminister noch unser Bundeskanzler die Hände in den Taschen der Bürgerinnen und Bürger hat, so wie es im Titel dieser Aktuellen Stunde heißt (Beifall bei der ÖVP), ganz im Gegenteil, wir haben die Ärmel hochgekrempelt. (Abg. Scherak: Deswegen kann man die Hände trotzdem in den Taschen haben – mit aufgekrempelten Ärmeln!) Wir sind uns unserer Verantwortung für dieses Land bewusst und wir arbeiten sehr, sehr hart. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Scherak: Deswegen kann man die Hände trotzdem in den Taschen haben – mit aufgekrempelten Ärmeln!
Abgeordnete Mag. Corinna Scharzenberger (ÖVP): Geschätzter Herr Präsident! Geschätzter Herr Finanzminister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Hohes Haus! Es ist mir, bevor ich mich an der inhaltlichen Debatte beteilige, schon wichtig, klar festzuhalten, dass weder unser Finanzminister noch unser Bundeskanzler die Hände in den Taschen der Bürgerinnen und Bürger hat, so wie es im Titel dieser Aktuellen Stunde heißt (Beifall bei der ÖVP), ganz im Gegenteil, wir haben die Ärmel hochgekrempelt. (Abg. Scherak: Deswegen kann man die Hände trotzdem in den Taschen haben – mit aufgekrempelten Ärmeln!) Wir sind uns unserer Verantwortung für dieses Land bewusst und wir arbeiten sehr, sehr hart. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Abgeordnete Mag. Corinna Scharzenberger (ÖVP): Geschätzter Herr Präsident! Geschätzter Herr Finanzminister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Hohes Haus! Es ist mir, bevor ich mich an der inhaltlichen Debatte beteilige, schon wichtig, klar festzuhalten, dass weder unser Finanzminister noch unser Bundeskanzler die Hände in den Taschen der Bürgerinnen und Bürger hat, so wie es im Titel dieser Aktuellen Stunde heißt (Beifall bei der ÖVP), ganz im Gegenteil, wir haben die Ärmel hochgekrempelt. (Abg. Scherak: Deswegen kann man die Hände trotzdem in den Taschen haben – mit aufgekrempelten Ärmeln!) Wir sind uns unserer Verantwortung für dieses Land bewusst und wir arbeiten sehr, sehr hart. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Holzleitner: Und trotzdem haben wir die höchste Inflation! – Bundesminister Brunner: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun! – Abg. Holzleitner: Sie haben es selber gesagt, dass sie zu hoch ist! – Abg. Kucher: Mehrwertsteuereinnahmen, Inflation!
Wenn wir ganz kurz zurückblicken, können wir sehr, sehr schnell feststellen, dass keine Regierung Europas in den vergangenen Krisen die Steuern in dem Ausmaß gesenkt hat, wie das in Österreich der Fall war. (Abg. Holzleitner: Und trotzdem haben wir die höchste Inflation! – Bundesminister Brunner: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun! – Abg. Holzleitner: Sie haben es selber gesagt, dass sie zu hoch ist! – Abg. Kucher: Mehrwertsteuereinnahmen, Inflation!) Diese Regierung hat in den letzten fünf Jahren jedes Jahr große Entlastungen für die Menschen und die Betriebe auf den Weg gebracht. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf des Abg. Loacker.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf des Abg. Loacker.
Wenn wir ganz kurz zurückblicken, können wir sehr, sehr schnell feststellen, dass keine Regierung Europas in den vergangenen Krisen die Steuern in dem Ausmaß gesenkt hat, wie das in Österreich der Fall war. (Abg. Holzleitner: Und trotzdem haben wir die höchste Inflation! – Bundesminister Brunner: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun! – Abg. Holzleitner: Sie haben es selber gesagt, dass sie zu hoch ist! – Abg. Kucher: Mehrwertsteuereinnahmen, Inflation!) Diese Regierung hat in den letzten fünf Jahren jedes Jahr große Entlastungen für die Menschen und die Betriebe auf den Weg gebracht. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf des Abg. Loacker.)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Loacker.
Alleine die Abschaffung der kalten Progression, die jahrzehntelang gefordert wurde, bringt 3,6 Milliarden Euro an Entlastung jährlich. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Loacker.) – Wir haben sie zur Gänze abgeschafft, Herr Kollege Loacker, zwei Drittel automatisch, ein Drittel zweckgewidmet, Sie wissen das. (Abg. Loacker: Warum steigt dann die Abgabenquote, wenn das alles stimmt, was Sie sagen? – Bundesminister Brunner: Weil wir mehr Einnahmen haben!) Im letzten Jahr haben wir dieses letzte Drittel an die unteren vier Tarif-
Abg. Loacker: Warum steigt dann die Abgabenquote, wenn das alles stimmt, was Sie sagen? – Bundesminister Brunner: Weil wir mehr Einnahmen haben!
Alleine die Abschaffung der kalten Progression, die jahrzehntelang gefordert wurde, bringt 3,6 Milliarden Euro an Entlastung jährlich. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Loacker.) – Wir haben sie zur Gänze abgeschafft, Herr Kollege Loacker, zwei Drittel automatisch, ein Drittel zweckgewidmet, Sie wissen das. (Abg. Loacker: Warum steigt dann die Abgabenquote, wenn das alles stimmt, was Sie sagen? – Bundesminister Brunner: Weil wir mehr Einnahmen haben!) Im letzten Jahr haben wir dieses letzte Drittel an die unteren vier Tarif-
Abg. Loacker: An die Teilzeitkräfte verteilt! Super!
stufen verteilt. (Abg. Loacker: An die Teilzeitkräfte verteilt! Super!) Einkommensteuertarife wurden massiv gesenkt. Davon profitieren jene, die täglich in der Früh aufstehen und in die Arbeit gehen. (Abg. Loacker: Na, die, die drei Tage die Woche aufstehen, haben es gekriegt!) Leistung muss sich eben lohnen. Davon sind wir zutiefst überzeugt. (Abg. Stöger: Was ist die Leistung des Finanzkapitals?)
Abg. Loacker: Na, die, die drei Tage die Woche aufstehen, haben es gekriegt!
stufen verteilt. (Abg. Loacker: An die Teilzeitkräfte verteilt! Super!) Einkommensteuertarife wurden massiv gesenkt. Davon profitieren jene, die täglich in der Früh aufstehen und in die Arbeit gehen. (Abg. Loacker: Na, die, die drei Tage die Woche aufstehen, haben es gekriegt!) Leistung muss sich eben lohnen. Davon sind wir zutiefst überzeugt. (Abg. Stöger: Was ist die Leistung des Finanzkapitals?)
Abg. Stöger: Was ist die Leistung des Finanzkapitals?
stufen verteilt. (Abg. Loacker: An die Teilzeitkräfte verteilt! Super!) Einkommensteuertarife wurden massiv gesenkt. Davon profitieren jene, die täglich in der Früh aufstehen und in die Arbeit gehen. (Abg. Loacker: Na, die, die drei Tage die Woche aufstehen, haben es gekriegt!) Leistung muss sich eben lohnen. Davon sind wir zutiefst überzeugt. (Abg. Stöger: Was ist die Leistung des Finanzkapitals?)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Wir haben viel für die Familien getan: die Valorisierung der Familienleistungen, die Erhöhung des Familienbonus. Sie sehen, ich kann so weitermachen und unseren Tätigkeitsbericht der letzten Jahre herunterbeten, wie es der Herr Finanzminister auch schon versucht hat. Sie alle waren dabei, als wir Plenum für Plenum die Gesetzesvorlagen zum Abschluss gebracht haben. Sie wissen, dass diese Regierung ihr Wort hält, Sie wissen, dass wir Verantwortung für dieses Land übernehmen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Die Gießkanne ausgepackt, nichts anderes!
Liegen finanziell herausfordernde Zeiten hinter uns? – Ja, das ist keine Frage. Die Menschen wurden durch multiple Faktoren wie Krieg, Energiekrise und Pandemie schwer belastet, und genau deshalb haben wir in jeder Situation und zu jedem Zeitpunkt alles getan (Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Die Gießkanne ausgepackt, nichts anderes!), um für Entlastung zu sorgen, um staatliche Abfederungen zu schaffen und das Notwendige zur Verfügung zu stellen. (Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Gießkanne!) Wir liegen mit einem Entlastungsvolumen von über 40 Milliarden Euro im europäischen Spitzenfeld (Abg. Loacker: Ich glaube, Sie reden über ein anderes Land! – Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: ... Inflation befeuert!), und wir arbeiten weiter hart daran, die Potenziale unseres Landes zu nutzen, und zwar mit Weitblick und Vernunft. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Gießkanne!
Liegen finanziell herausfordernde Zeiten hinter uns? – Ja, das ist keine Frage. Die Menschen wurden durch multiple Faktoren wie Krieg, Energiekrise und Pandemie schwer belastet, und genau deshalb haben wir in jeder Situation und zu jedem Zeitpunkt alles getan (Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Die Gießkanne ausgepackt, nichts anderes!), um für Entlastung zu sorgen, um staatliche Abfederungen zu schaffen und das Notwendige zur Verfügung zu stellen. (Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Gießkanne!) Wir liegen mit einem Entlastungsvolumen von über 40 Milliarden Euro im europäischen Spitzenfeld (Abg. Loacker: Ich glaube, Sie reden über ein anderes Land! – Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: ... Inflation befeuert!), und wir arbeiten weiter hart daran, die Potenziale unseres Landes zu nutzen, und zwar mit Weitblick und Vernunft. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Loacker: Ich glaube, Sie reden über ein anderes Land! – Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: ... Inflation befeuert!
Liegen finanziell herausfordernde Zeiten hinter uns? – Ja, das ist keine Frage. Die Menschen wurden durch multiple Faktoren wie Krieg, Energiekrise und Pandemie schwer belastet, und genau deshalb haben wir in jeder Situation und zu jedem Zeitpunkt alles getan (Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Die Gießkanne ausgepackt, nichts anderes!), um für Entlastung zu sorgen, um staatliche Abfederungen zu schaffen und das Notwendige zur Verfügung zu stellen. (Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Gießkanne!) Wir liegen mit einem Entlastungsvolumen von über 40 Milliarden Euro im europäischen Spitzenfeld (Abg. Loacker: Ich glaube, Sie reden über ein anderes Land! – Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: ... Inflation befeuert!), und wir arbeiten weiter hart daran, die Potenziale unseres Landes zu nutzen, und zwar mit Weitblick und Vernunft. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Liegen finanziell herausfordernde Zeiten hinter uns? – Ja, das ist keine Frage. Die Menschen wurden durch multiple Faktoren wie Krieg, Energiekrise und Pandemie schwer belastet, und genau deshalb haben wir in jeder Situation und zu jedem Zeitpunkt alles getan (Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Die Gießkanne ausgepackt, nichts anderes!), um für Entlastung zu sorgen, um staatliche Abfederungen zu schaffen und das Notwendige zur Verfügung zu stellen. (Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Gießkanne!) Wir liegen mit einem Entlastungsvolumen von über 40 Milliarden Euro im europäischen Spitzenfeld (Abg. Loacker: Ich glaube, Sie reden über ein anderes Land! – Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: ... Inflation befeuert!), und wir arbeiten weiter hart daran, die Potenziale unseres Landes zu nutzen, und zwar mit Weitblick und Vernunft. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP
Das sind ja eure Wunschpartner! Die Steuer... sind eure Wunschpartner!) Wir wollen den Eingangssteuersatz von 20 auf 15 Prozent senken und den Steuersatz von 48 Prozent überhaupt streichen. Damit entlasten wir weiter jene, die arbeiten und leisten. Wir müssen aber auch Anreize schaffen, dass jene, die mehr leisten wollen, auch belohnt werden, und darum wollen wir einen Vollzeitbonus einführen und Überstunden zur Gänze streichen (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP), denn es kann nicht sein, dass jene bestraft werden, die bereit sind, mehr zu leisten. Das gilt im Übrigen auch für die, die nicht zum ehestmöglichen Zeitpunkt in Pension gehen, sondern länger im Berufsleben bleiben wollen und auch können.
Abg. Doppelbauer: Warum tut ihr es dann nicht?
Auch für Unternehmen müssen wir weiter an Erleichterungen arbeiten. Ja, wir wollen Entbürokratisierung und die Lohnnebenkosten senken. Frau Kollegin Meinl-Reisinger, das ist ja auch das, was Sie fordern. Da sind wir uns ja einig, dass wir die Lohnnebenkosten senken wollen. (Abg. Doppelbauer: Warum tut ihr es dann nicht?) Sie kommen ja aus der ÖVP, es eint uns ja ein grundlegend vernünftiges wirtschaftliches Denken. (Oh-Rufe bei der ÖVP. – Abg. Meinl-Reisinger: Deshalb weiß ich auch, dass euch Macht wichtiger ist als die Menschen!) Da Sie uns immer die Gießkanne vorwerfen, muss ich Sie fragen: Was ist denn mit den 25 000 Euro für Jugendliche? Ist das keine Gießkanne? Wir müssen auch bei den Subventionen auf die Bremse steigen. Wir müssen Förderungen durchleuchten und jede einzelne Subvention auf ihre Sinnhaftigkeit prüfen. (Abg. Meinl-Reisinger: Dann macht es!)
Oh-Rufe bei der ÖVP. – Abg. Meinl-Reisinger: Deshalb weiß ich auch, dass euch Macht wichtiger ist als die Menschen!
Auch für Unternehmen müssen wir weiter an Erleichterungen arbeiten. Ja, wir wollen Entbürokratisierung und die Lohnnebenkosten senken. Frau Kollegin Meinl-Reisinger, das ist ja auch das, was Sie fordern. Da sind wir uns ja einig, dass wir die Lohnnebenkosten senken wollen. (Abg. Doppelbauer: Warum tut ihr es dann nicht?) Sie kommen ja aus der ÖVP, es eint uns ja ein grundlegend vernünftiges wirtschaftliches Denken. (Oh-Rufe bei der ÖVP. – Abg. Meinl-Reisinger: Deshalb weiß ich auch, dass euch Macht wichtiger ist als die Menschen!) Da Sie uns immer die Gießkanne vorwerfen, muss ich Sie fragen: Was ist denn mit den 25 000 Euro für Jugendliche? Ist das keine Gießkanne? Wir müssen auch bei den Subventionen auf die Bremse steigen. Wir müssen Förderungen durchleuchten und jede einzelne Subvention auf ihre Sinnhaftigkeit prüfen. (Abg. Meinl-Reisinger: Dann macht es!)
Abg. Meinl-Reisinger: Dann macht es!
Auch für Unternehmen müssen wir weiter an Erleichterungen arbeiten. Ja, wir wollen Entbürokratisierung und die Lohnnebenkosten senken. Frau Kollegin Meinl-Reisinger, das ist ja auch das, was Sie fordern. Da sind wir uns ja einig, dass wir die Lohnnebenkosten senken wollen. (Abg. Doppelbauer: Warum tut ihr es dann nicht?) Sie kommen ja aus der ÖVP, es eint uns ja ein grundlegend vernünftiges wirtschaftliches Denken. (Oh-Rufe bei der ÖVP. – Abg. Meinl-Reisinger: Deshalb weiß ich auch, dass euch Macht wichtiger ist als die Menschen!) Da Sie uns immer die Gießkanne vorwerfen, muss ich Sie fragen: Was ist denn mit den 25 000 Euro für Jugendliche? Ist das keine Gießkanne? Wir müssen auch bei den Subventionen auf die Bremse steigen. Wir müssen Förderungen durchleuchten und jede einzelne Subvention auf ihre Sinnhaftigkeit prüfen. (Abg. Meinl-Reisinger: Dann macht es!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Abg. Krainer: Redezeit!) Wir arbeiten härter, treffsicherer, leidenschaftlicher denn je und wir glauben an unser Österreich und die Menschen in diesem Land. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der SPÖ.
Herr Finanzminister, Sie haben ganz viele Maßnahmen aufgezählt. Sie sagen, Sie haben sie umgesetzt, um die Inflation zu dämpfen. Das stimmt schon, es wurden einige Maßnahmen gesetzt. Wir sagen auch nicht, dass gar nichts getan wurde, aber man hat es ganz offensichtlich – wenn man einen Vergleich mit anderen Bundesregierungen zieht, sieht man, dass 24 andere Länder es besser gemacht haben, dort ist die Inflation niedriger – nicht geschafft, die Inflation zu dämpfen. Es hat nicht ausgereicht. Egal, ob man es nicht kann oder nicht wollte: Beides haben sich die Österreicher und Österreicherinnen nicht verdient. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Egger: Dann musst du Oliven anbauen!
manche andere Lebensmittel: plus 40 Prozent. Das ist ganz einfach immer noch eine massive Belastung. Sie dürfen das hier nicht einfach wegreden und sagen, es sei eh alles gut, wenn die Preise derart stark steigen. Für uns als SPÖ ist das nicht tragbar. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Egger: Dann musst du Oliven anbauen!)
Abg. Michael Hammer: Für die Reichen und die Konzerne!
Was wird schon wieder vorgeschlagen? – Die Abgabenquote zu senken. Weniger Abgaben, weniger Steuern: Ja, das klingt natürlich auf den ersten Blick gut. Man sollte sich aber auf den zweiten Blick überlegen: Für wen werden eigentlich die Abgaben gesenkt? Für wen werden eigentlich die Steuern gesenkt? (Abg. Michael Hammer: Für die Reichen und die Konzerne!) Der Herr Finanzminister hat ja ausgeführt, dass diese Bundesregierung beispielsweise die Gewinnsteuer für Konzerne gesenkt hat. (Abg. Michael Hammer: Na schau!)
Abg. Michael Hammer: Na schau!
Was wird schon wieder vorgeschlagen? – Die Abgabenquote zu senken. Weniger Abgaben, weniger Steuern: Ja, das klingt natürlich auf den ersten Blick gut. Man sollte sich aber auf den zweiten Blick überlegen: Für wen werden eigentlich die Abgaben gesenkt? Für wen werden eigentlich die Steuern gesenkt? (Abg. Michael Hammer: Für die Reichen und die Konzerne!) Der Herr Finanzminister hat ja ausgeführt, dass diese Bundesregierung beispielsweise die Gewinnsteuer für Konzerne gesenkt hat. (Abg. Michael Hammer: Na schau!)
Abg. Kickl: Und der Gusenbauer! Und der Gusenbauer, der profitiert! – Abg. Michael Hammer: Die Energiekonzerne!
Schauen wir uns an, was das gebracht hat – Kostenpunkt fast 1 Milliarde Euro –: 75 Prozent von diesem Volumen, Herr Finanzminister, gehen an die Top-2-Prozent der größten Unternehmen. Was bringt das dem Arbeitnehmer, der Arbeitnehmerin? Da profitieren die Banken, die in Zeiten der Teuerung Rekordgewinne gemacht haben. (Abg. Kickl: Und der Gusenbauer! Und der Gusenbauer, der profitiert! – Abg. Michael Hammer: Die Energiekonzerne!) Da profitieren die Mineralölkonzerne, die sich an den Energiepreisen bereichert haben. (Ruf bei der ÖVP: Immer dieselbe Schallplatte!) Da profitieren beispielsweise die René Benkos dieser Welt (Abg. Kickl: Alfred Gusenbauer ist ein großer Profiteur!), die noch schnell auf Pump Gewinne geschrieben haben, bevor sie dann ganze Konzerne – samt Beschäftigten – an die Wand ge-
Ruf bei der ÖVP: Immer dieselbe Schallplatte!
Schauen wir uns an, was das gebracht hat – Kostenpunkt fast 1 Milliarde Euro –: 75 Prozent von diesem Volumen, Herr Finanzminister, gehen an die Top-2-Prozent der größten Unternehmen. Was bringt das dem Arbeitnehmer, der Arbeitnehmerin? Da profitieren die Banken, die in Zeiten der Teuerung Rekordgewinne gemacht haben. (Abg. Kickl: Und der Gusenbauer! Und der Gusenbauer, der profitiert! – Abg. Michael Hammer: Die Energiekonzerne!) Da profitieren die Mineralölkonzerne, die sich an den Energiepreisen bereichert haben. (Ruf bei der ÖVP: Immer dieselbe Schallplatte!) Da profitieren beispielsweise die René Benkos dieser Welt (Abg. Kickl: Alfred Gusenbauer ist ein großer Profiteur!), die noch schnell auf Pump Gewinne geschrieben haben, bevor sie dann ganze Konzerne – samt Beschäftigten – an die Wand ge-
Abg. Kickl: Alfred Gusenbauer ist ein großer Profiteur!
Schauen wir uns an, was das gebracht hat – Kostenpunkt fast 1 Milliarde Euro –: 75 Prozent von diesem Volumen, Herr Finanzminister, gehen an die Top-2-Prozent der größten Unternehmen. Was bringt das dem Arbeitnehmer, der Arbeitnehmerin? Da profitieren die Banken, die in Zeiten der Teuerung Rekordgewinne gemacht haben. (Abg. Kickl: Und der Gusenbauer! Und der Gusenbauer, der profitiert! – Abg. Michael Hammer: Die Energiekonzerne!) Da profitieren die Mineralölkonzerne, die sich an den Energiepreisen bereichert haben. (Ruf bei der ÖVP: Immer dieselbe Schallplatte!) Da profitieren beispielsweise die René Benkos dieser Welt (Abg. Kickl: Alfred Gusenbauer ist ein großer Profiteur!), die noch schnell auf Pump Gewinne geschrieben haben, bevor sie dann ganze Konzerne – samt Beschäftigten – an die Wand ge-
Abg. Kickl: Alfred Gusenbauer! Alfred Gusenbauer ist die gelebte sozialistische Wirtschaftspolitik!
fahren haben. Das haben wir von Ihrer Senkung der Gewinnsteuer bekommen. Die Arbeitnehmer:innen haben davon nichts (Abg. Kickl: Alfred Gusenbauer! Alfred Gusenbauer ist die gelebte sozialistische Wirtschaftspolitik!) – nichts, Herr Kickl! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
fahren haben. Das haben wir von Ihrer Senkung der Gewinnsteuer bekommen. Die Arbeitnehmer:innen haben davon nichts (Abg. Kickl: Alfred Gusenbauer! Alfred Gusenbauer ist die gelebte sozialistische Wirtschaftspolitik!) – nichts, Herr Kickl! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Loacker: Für die Wirtschaftskammer zum Beispiel! Beiträge, die dein Landeshauptmann ...!
Machen wir mit der FPÖ weiter, auch die ist ja bei diesen Forderungen dabei. Die Senkung der Lohnnebenkosten beispielsweise fordert die ÖVP, fordert die FPÖ, auch Kickl, fordern auch die NEOS. (Abg. Loacker: Für die Wirtschaftskammer zum Beispiel! Beiträge, die dein Landeshauptmann ...!) Was bleibt eigentlich davon, wenn wir die Lohnnebenkosten senken? Lohnnebenkosten klingt immer so nebensächlich, oder? Als wäre das gar nicht wichtig, als wäre das ein nebensächlicher Punkt. Das sind aber die Arbeitgeberbeiträge für das Pensionssystem, für die Krankenversicherung, für die Unfallversicherung, für die Arbeitslosenversicherung. (Ruf: Von denen reden wir nicht! Wir reden von der Wohnbauförderung und von den Kammerbeiträgen! Genauer anschauen!) Wer bei diesen Beiträgen sparen will, meint es mit den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen jedenfalls nicht gut. (Beifall bei der SPÖ.) Wer da kürzt, kürzt natürlich auch beim Sozialstaat. In der Geldbörse der Arbeitnehmer:innen wird davon nichts ankommen.
Ruf: Von denen reden wir nicht! Wir reden von der Wohnbauförderung und von den Kammerbeiträgen! Genauer anschauen!
Machen wir mit der FPÖ weiter, auch die ist ja bei diesen Forderungen dabei. Die Senkung der Lohnnebenkosten beispielsweise fordert die ÖVP, fordert die FPÖ, auch Kickl, fordern auch die NEOS. (Abg. Loacker: Für die Wirtschaftskammer zum Beispiel! Beiträge, die dein Landeshauptmann ...!) Was bleibt eigentlich davon, wenn wir die Lohnnebenkosten senken? Lohnnebenkosten klingt immer so nebensächlich, oder? Als wäre das gar nicht wichtig, als wäre das ein nebensächlicher Punkt. Das sind aber die Arbeitgeberbeiträge für das Pensionssystem, für die Krankenversicherung, für die Unfallversicherung, für die Arbeitslosenversicherung. (Ruf: Von denen reden wir nicht! Wir reden von der Wohnbauförderung und von den Kammerbeiträgen! Genauer anschauen!) Wer bei diesen Beiträgen sparen will, meint es mit den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen jedenfalls nicht gut. (Beifall bei der SPÖ.) Wer da kürzt, kürzt natürlich auch beim Sozialstaat. In der Geldbörse der Arbeitnehmer:innen wird davon nichts ankommen.
Beifall bei der SPÖ.
Machen wir mit der FPÖ weiter, auch die ist ja bei diesen Forderungen dabei. Die Senkung der Lohnnebenkosten beispielsweise fordert die ÖVP, fordert die FPÖ, auch Kickl, fordern auch die NEOS. (Abg. Loacker: Für die Wirtschaftskammer zum Beispiel! Beiträge, die dein Landeshauptmann ...!) Was bleibt eigentlich davon, wenn wir die Lohnnebenkosten senken? Lohnnebenkosten klingt immer so nebensächlich, oder? Als wäre das gar nicht wichtig, als wäre das ein nebensächlicher Punkt. Das sind aber die Arbeitgeberbeiträge für das Pensionssystem, für die Krankenversicherung, für die Unfallversicherung, für die Arbeitslosenversicherung. (Ruf: Von denen reden wir nicht! Wir reden von der Wohnbauförderung und von den Kammerbeiträgen! Genauer anschauen!) Wer bei diesen Beiträgen sparen will, meint es mit den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen jedenfalls nicht gut. (Beifall bei der SPÖ.) Wer da kürzt, kürzt natürlich auch beim Sozialstaat. In der Geldbörse der Arbeitnehmer:innen wird davon nichts ankommen.
Abg. Meinl-Reisinger: Mein Gott! Vermögensaufbau für alle! Wie wäre es einmal damit? Ich meine, Entschuldigung, ihr haltet weite Gruppen von Menschen von Vermögen weg! Das ist euer Zugang? Der kleine Sparer! – Abg. Krainer: Da geht es um Vermögensvermehrung! Es geht nicht um Vermögensaufbau! – Abg. Kassegger – in Richtung ÖVP –: Euer Partner erster Wahl! Genau zuhören!
Man sagt, Leistung soll sich lohnen – das hat beispielsweise Kollegin Scharzenberger gerade gesagt –: Wie passt das mit einem Finanzminister zusammen, der sich herstellt und sagt, er würde eigentlich gerne Aktienspekulation steuerlich begünstigen? (Abg. Meinl-Reisinger: Mein Gott! Vermögensaufbau für alle! Wie wäre es einmal damit? Ich meine, Entschuldigung, ihr haltet weite Gruppen von Menschen von Vermögen weg! Das ist euer Zugang? Der kleine Sparer! – Abg. Krainer: Da geht es um Vermögensvermehrung! Es geht nicht um Vermögensaufbau! – Abg. Kassegger – in Richtung ÖVP –: Euer Partner erster Wahl! Genau zuhören!) Was ist denn das für eine Leistung? – Gar keine, gar keine! Tatsächlich soll sich Arbeit lohnen, und deshalb wäre zum Beispiel eine Debatte über höhere Löhne angebracht.
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Nie mehr Mieterhöhungen!
Ich will noch ein anderes Beispiel ansprechen: Wie schafft man es, dass die Preise nicht weiter steigen, dass die Inflation wirklich runtergeht? – Man setzt beispielsweise bei den Mieten an. Wir brauchen ein Einfrieren der Mieten bis mindestens 2026 statt diesem Schmähpreisdeckel. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Nie mehr Mieterhöhungen!)
Beifall bei der SPÖ.
Sie weigern sich nach wie vor, in die Preise einzugreifen. Das ist nicht tragbar. Dort, wo Sozialdemokraten regieren, kann man die Mieten einfrieren, beispielsweise in Wien – so wird Wiener Wohnen für 2024 und 2025 in allen Gemeindebauten die Mieten einfrieren. Das wollen wir österreichweit. (Beifall bei der SPÖ.) Wir bringen dazu Anträge ein – vielleicht gehen wir das mit der Inflationsbekämpfung wirklich an. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Dafür sind sie eh desolat, die Wiener Wohnungen! Sind eh Substandard-Wohnungen! – Abg. Hörl: Ab nach Nordkorea! – Abg. Michael Hammer: Kommunistische Einheitswohnung!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Dafür sind sie eh desolat, die Wiener Wohnungen! Sind eh Substandard-Wohnungen! – Abg. Hörl: Ab nach Nordkorea! – Abg. Michael Hammer: Kommunistische Einheitswohnung!
Sie weigern sich nach wie vor, in die Preise einzugreifen. Das ist nicht tragbar. Dort, wo Sozialdemokraten regieren, kann man die Mieten einfrieren, beispielsweise in Wien – so wird Wiener Wohnen für 2024 und 2025 in allen Gemeindebauten die Mieten einfrieren. Das wollen wir österreichweit. (Beifall bei der SPÖ.) Wir bringen dazu Anträge ein – vielleicht gehen wir das mit der Inflationsbekämpfung wirklich an. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Dafür sind sie eh desolat, die Wiener Wohnungen! Sind eh Substandard-Wohnungen! – Abg. Hörl: Ab nach Nordkorea! – Abg. Michael Hammer: Kommunistische Einheitswohnung!)
Abg. Kassegger: Das musst du einmal zusammenbringen!
Abgeordneter MMag. DDr. Hubert Fuchs (FPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Finanzminister! Hohes Haus! Kurz zum Budget: Die budgetäre Situation ist unter dieser schwarz-grünen Bundesregierung vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Die schwarz-grüne Bundesregierung wird heuer das größte Budgetdefizit aller Zeiten erwirtschaften, und das trotz Rekordeinnahmen des Finanzministers. (Abg. Kassegger: Das musst du einmal zusammenbringen!) Das muss man einmal zusammenbringen! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter MMag. DDr. Hubert Fuchs (FPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Finanzminister! Hohes Haus! Kurz zum Budget: Die budgetäre Situation ist unter dieser schwarz-grünen Bundesregierung vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Die schwarz-grüne Bundesregierung wird heuer das größte Budgetdefizit aller Zeiten erwirtschaften, und das trotz Rekordeinnahmen des Finanzministers. (Abg. Kassegger: Das musst du einmal zusammenbringen!) Das muss man einmal zusammenbringen! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
zulasten der zukünftigen Generationen. Das ist fast ein Drittel der Gesamtschulden der Republik Österreich. Aus der ehemaligen Wirtschaftspartei ÖVP ist die größte Schuldenmacherpartei geworden! (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Wurm und Schwarz.
Liebe ÖVP, da sind ja die Sozialdemokraten mittlerweile echte Sparefrohs im Vergleich zu euch! (Zwischenrufe der Abgeordneten Wurm und Schwarz.)
Rufe bei der ÖVP: Scharzenberger!
Seit Sommer 2022 liegt die Inflationsrate in Österreich immer über dem EU-Durchschnitt und über dem Eurozonendurchschnitt. Größter Profiteur der explodierenden Preise ist der Finanzminister. Der Dieselpreis besteht 2024 zu 48 Prozent aus Steuern und Abgaben: Mineralölsteuer, CO2-Strafsteuer und Umsatzsteuer, beim Benzin sind es sogar 55 Prozent – und da stellt sich die Kollegin von der ÖVP, Schwarzenberger (Rufe bei der ÖVP: Scharzenberger!), heraus und sagt: Die Hände in den Taschen der Bürger hat weder der Bundeskanzler noch der Finanzminister! – Na, 55 Prozent und 48 Prozent Steuern, ist das nicht genug, Frau Kollegin? (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Seit Sommer 2022 liegt die Inflationsrate in Österreich immer über dem EU-Durchschnitt und über dem Eurozonendurchschnitt. Größter Profiteur der explodierenden Preise ist der Finanzminister. Der Dieselpreis besteht 2024 zu 48 Prozent aus Steuern und Abgaben: Mineralölsteuer, CO2-Strafsteuer und Umsatzsteuer, beim Benzin sind es sogar 55 Prozent – und da stellt sich die Kollegin von der ÖVP, Schwarzenberger (Rufe bei der ÖVP: Scharzenberger!), heraus und sagt: Die Hände in den Taschen der Bürger hat weder der Bundeskanzler noch der Finanzminister! – Na, 55 Prozent und 48 Prozent Steuern, ist das nicht genug, Frau Kollegin? (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes beziehungsweise der Ökologisierung ist es ja bereits in der Vergangenheit zu massiven Steuererhöhungen durch diese Bundesregierung gekommen. Der Finanzminister beziehungsweise sein Vorgänger hat die NoVA erhöht, er hat die CO2-Strafsteuer eingeführt, er hat die kalte Progression nicht zur Gänze abgeschafft, und man hat eine ORF-Zwangssteuer eingeführt. Das war aber nicht alles. Der dritte Teil der ökoasozialen Steuerreform sieht ja noch folgende Steuererhöhungen vor: die Ökologisierung – sprich Abschaffung – des Pendlerpauschales, die Ökologisierung – also Abschaffung – des Dienstwagenprivilegs und die Abschaffung des Dieselprivilegs. Dieses schwarz-grüne Pendlerbestrafungsprojekt muss ein Ende haben, liebe Kolleginnen und Kollegen! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Die Arbeitnehmer und die Pendler müssen entlastet werden und nicht belastet werden, wie es Schwarz-Grün macht! Wir Freiheitliche fordern insbesondere die Abschaffung der CO2-Strafsteuer, die gänzliche Abschaffung der kalten Progression, die Abschaffung der ORF-Zwangssteuer und eine Erhöhung des Pendlerpauschales und des amtlichen Kilometergeldes! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Vokaki!
Wir Freiheitliche sind der Garant dafür, dass all diese Steuerungerechtigkeiten unter einem Volkskanzler Herbert Kickl ein Ende haben werden! (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Vokaki!) Mit uns Freiheitlichen wird es weder eine Erbschafts- noch eine Schenkungssteuer noch eine Vermögensteuer geben. (Abg. Michael Hammer: Unvermögensteuer, das würde zu ihm passen!)
Abg. Michael Hammer: Unvermögensteuer, das würde zu ihm passen!
Wir Freiheitliche sind der Garant dafür, dass all diese Steuerungerechtigkeiten unter einem Volkskanzler Herbert Kickl ein Ende haben werden! (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Vokaki!) Mit uns Freiheitlichen wird es weder eine Erbschafts- noch eine Schenkungssteuer noch eine Vermögensteuer geben. (Abg. Michael Hammer: Unvermögensteuer, das würde zu ihm passen!)
Beifall bei der FPÖ.
Zur Kollegin Julia Herr: Selbstverständlich wollen wir auch die Lohnnebenkosten senken. (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenrufe bei den Grünen sowie des Abg. Kickl.
Die ÖVP arbeitet aber bereits als Vorleistung für eine Neuauflage einer rot-schwarzen Stillstandskoalition an einem neuen Erbschaftssteuermodell. (Zwischenrufe bei den Grünen sowie des Abg. Kickl.) Das wurde mir vielfach aus Reihen der ÖVP bestätigt. Es wird höchste Zeit für einen Volkskanzler Herbert Kickl! – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Höfinger: Das war jetzt kein schlauer Fuchs! – Heiterkeit bei der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Höfinger: Das war jetzt kein schlauer Fuchs! – Heiterkeit bei der ÖVP.
Die ÖVP arbeitet aber bereits als Vorleistung für eine Neuauflage einer rot-schwarzen Stillstandskoalition an einem neuen Erbschaftssteuermodell. (Zwischenrufe bei den Grünen sowie des Abg. Kickl.) Das wurde mir vielfach aus Reihen der ÖVP bestätigt. Es wird höchste Zeit für einen Volkskanzler Herbert Kickl! – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Höfinger: Das war jetzt kein schlauer Fuchs! – Heiterkeit bei der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Meinl-Reisinger: Nein!
aber gut, Sie wollen die Steuern senken, das wollen auch die NEOS. Sie meinen, die Steuern in Österreich müssen reduziert werden; das haben auch wir gemeint, und die Koalition hat das auch gemacht. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Meinl-Reisinger: Nein!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Insbesondere im Zusammenhang mit der ökosozialen Steuerreform wurden die Eingangssteuersätze bei der Einkommensteuer von 25 auf 20, von 35 auf 30, von 42 auf 40 Prozent gesenkt, und das ist nicht nichts: Das spart bis zu 1 000 Euro, je nach Einkommen der Steuerzahler:innen. Das wurde auch von allen Fraktionen grundsätzlich unterstützt, aber es wurde behauptet: Die kalte Progression frisst das innerhalb kürzester Zeit wieder auf! – Das war damals schon falsch, ist mittlerweile aber auch egal, weil wir ja die kalte Progression abgeschafft haben. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Valorisierung von allen negativsteuerfähigen Absetzbeträgen beschlossen. Wir haben den Familienbonus und den Kindermehrbetrag mehrfach angehoben. Wir haben die Spendenabsetzbarkeit ausgeweitet. Wir haben die Umsatzsteuer auf Hygieneprodukte gesenkt, die sogenannte Tampontax abgeschafft, die Umsatzsteuer für Fotovoltaikanlagen ausgesetzt, die USt auf internationalen Bahnverkehr gesenkt, Sachbezugsbefreiungen ausgeweitet und, und, und, und, und. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Deimek.
Die Steuern mussten runter, und genau das hat die Koalition auch gemacht. Nur, da gebe ich Kollegin Herr recht: Es greift natürlich viel zu kurz. Das eine ist Steuern senken; aber die Steuern sind ja kein Selbstzweck, sondern da geht es darum, dass man wichtige staatliche Leistungen finanzieren muss: Spitäler, Universitäten, Forschung, Sozialleistungen, auch die Zuschüsse zum staatlichen Pensionssystem, die oft Menschen mit geringen Einkommen zugutekommen, und insbesondere Investitionen in die Infrastruktur der Zukunft, beispielsweise das Schienennetz: Wir haben Jahr für Jahr einen Rekordausbau im Bahnnetz, der sogenannte Rahmenplan liegt jetzt bei 21 Milliarden Euro, das wurde alles in den letzten Jahren entsprechend angehoben, und das kommt natürlich der gesamten Bevölkerung zugute. (Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Bogner-Strauß.
Selbst die NEOS müssen zugeben, und sie wissen das auch: Solche – Stichwort: natürliches Monopol – Investitionen sind beim Staat besser aufgehoben als in der Privatwirtschaft, und dementsprechend ist es auch sinnvoll, dass es Steuern gibt, die so einen Ausbau finanzieren. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Bogner-Strauß.)
Abg. Meinl-Reisinger: Ja! Reformen! Ausgabenseitig was tun! Das tut weh, das weiß ich!
Jetzt wollen die NEOS natürlich auch den Ausbau des Bahnnetzes, würde ich einmal vermuten, und gleichzeitig hätte man natürlich gerne möglichst geringe Steuern, wie auch alle anderen. (Abg. Meinl-Reisinger: Ja! Reformen! Ausgabenseitig was tun! Das tut weh, das weiß ich!) Diese Wasch-mir-den-Pelz-aber-mach-mich-nicht-nass-Politik hat halt ihre Probleme, und da kommt dann in diesem Wunschszenario oft das Beispiel Schweiz ins Spiel – Abgeordneter
Rufe bei den NEOS: Aber das ist ein Unterschied! 40 Prozent wäre eh schon gut!
Jetzt fragt man sich natürlich: Wie geht das? Ich kann Sie beruhigen, meine Damen und Herren: Auch die Schweizer Regierungen können nicht zaubern, sondern da werden halt gewisse Ausgaben, beispielsweise für die private, aber doch verpflichtende Gesundheitsversicherung, nicht in die Abgabenquote eingerechnet, und machen wir das, kommt man auf eine Abgabenquote von 40 Prozent in der Schweiz, also eh sehr ähnlich wie in Österreich. (Rufe bei den NEOS: Aber das ist ein Unterschied! 40 Prozent wäre eh schon gut!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Was allerdings stimmt, ist, dass es in Österreich immer noch ein massives Ungleichgewicht zwischen der Besteuerung von Einkommen, das ich durch Arbeit erwirtschafte, und der Besteuerung von Einkommen, das mir quasi durch Schenkung oder Erbschaft einfach in den Schoß fällt, gibt. Das ist unfair, deshalb wollen wir Grüne da auch mehr Gerechtigkeit schaffen. Wir wollen einerseits weiter die Steuern auf den Faktor Arbeit senken – da kann man durchaus auch bei einigen Aspekten der Lohnnebenkosten reinschauen – und gleichzeitig aber eine Erbschaftssteuer für Millionenerben einführen. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Heiterkeit des Redners sowie Heiterkeit bei ÖVP und NEOS.
Abgeordneter Mag. Gerald Loacker (NEOS): Herr Präsident! (Heiterkeit des Redners sowie Heiterkeit bei ÖVP und NEOS.) Sehr geehrter Herr Bundesminister! Es ist ja schon in wunderbaren Worten geschildert worden, geschätzte Damen und Herren, wie Sie nicht alle entlastet worden sind. Ich war kurz davor, beeindruckt zu sein. Dann aber schaut man sich die nackten Zahlen an, die
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Scherak: War das der Karlheinz Kopf?
die Wirtschaftskammer Österreich veröffentlicht. Die ist jetzt auch nicht verdächtig, uns zu nahe zu sein, sondern gehört eher in dieses Eck (in Richtung ÖVP), und die sagt: Ja, die Abgabenquote war im Jahr 2020 42,7 Prozent und ist im heurigen Jahr 43,2 Prozent. – Die Abgabenlast ist also in der Zeit dieser Bundesregierung höher geworden. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Scherak: War das der Karlheinz Kopf?)
Beifall bei den NEOS.
Wissen Sie, das ist ja ganz einfach: Ich kann Ihnen 1 Kilo Last drauflegen und kann Ihnen 70 Deka Last wieder runternehmen, es ist immer noch schwerer, als es vorher war. So einfach ist das. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS sowie des Abg. Lausch.
Wir besteuern heute einen durchschnittlichen Angestellten, wenn er jetzt von 80 auf 100 Prozent aufstockt, mit einem Grenzsteuersatz von 40 Prozent – nachdem 18 Prozent für die Sozialversicherung weggegangen sind, noch einmal 40 Prozent Steuer. Wenn der Durchschnittsverdiener schon so belastet wird, dann kann man sich ausrechnen: Es zahlt sich nicht aus, sich anzustrengen. Und das haben die Österreicher erkannt. (Beifall bei den NEOS sowie des Abg. Lausch.)
Beifall bei den NEOS.
Was macht die Bundesregierung jetzt? – Sie gibt den Ländern einfach noch mehr Geld. Wenn sie das Geld, das sie fürs Wohnen haben, schon nicht fürs Wohnen ausgeben, kriegen sie einfach noch mehr. Und wer zahlt dieses Noch-mehr-Geld? – Sie zahlen das! Jetzt zahlen Sie eh schon von Ihrem Lohn und Gehalt 1 Prozent, und jetzt müssen Sie diese Wohngeschenke der Bundesregierung noch einmal extra berappen. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Krainer: Aber wegen dem Deutschen Eck!
es funktioniert nicht. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Krainer: Aber wegen dem Deutschen Eck!)
Beifall bei den NEOS.
Wir müssen die Steuern senken, die Abgaben senken, damit sich Leistung wieder rentiert und die Menschen gerne arbeiten gehen, damit ihnen vom vollen Einsatz auch der volle Lohn bleibt. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Deimek: In der Steiermark ist alles viel besser!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Egger. – Bitte sehr. (Abg. Deimek: In der Steiermark ist alles viel besser!)
Heiterkeit und Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Wir haben deine Genialität schon lange erkannt! – Weitere Zwischenrufe bei den NEOS.
Abgeordneter Mag. (FH) Kurt Egger (ÖVP): Herr Präsident! Herr Bundesminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseherinnen und Zuseher hier im Saal auf der Besuchergalerie und via Livestream! Wenn ich den Ausführungen des Kollegen Loacker lausche und auch die Worte der Klubobfrau Meinl-Reisinger verfolge, dann frage ich mich schon: Warum wird die Genialität der NEOS nicht erkannt? (Heiterkeit und Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Wir haben deine Genialität schon lange erkannt! – Weitere Zwischenrufe bei den NEOS.)
Abg. Loacker: Steirische Schulen ...!
Warum wird die Genialität der NEOS nicht erkannt? – Ich kann Ihnen zumindest zwei Beispiele liefern: Seit drei Jahren, seit mehr als drei Jahren gibt es in Wien einen Vizebürgermeister von den NEOS. Das Ergebnis ist: Die Situation in den Wiener Schulen wird immer schlechter. (Abg. Loacker: Steirische Schulen ...!) Und siehe da: In der MA 35 – das ist die Magistratsabteilung, die zum Beispiel für die Staatsbürgerschaft zuständig ist – kriegt man innerhalb eines Jahres einen Termin, um die Staatsbürgerschaft zu beantragen. Herzliche Gratulation! Dafür braucht es die NEOS. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Und wie lange hat es davor gebraucht?)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Und wie lange hat es davor gebraucht?
Warum wird die Genialität der NEOS nicht erkannt? – Ich kann Ihnen zumindest zwei Beispiele liefern: Seit drei Jahren, seit mehr als drei Jahren gibt es in Wien einen Vizebürgermeister von den NEOS. Das Ergebnis ist: Die Situation in den Wiener Schulen wird immer schlechter. (Abg. Loacker: Steirische Schulen ...!) Und siehe da: In der MA 35 – das ist die Magistratsabteilung, die zum Beispiel für die Staatsbürgerschaft zuständig ist – kriegt man innerhalb eines Jahres einen Termin, um die Staatsbürgerschaft zu beantragen. Herzliche Gratulation! Dafür braucht es die NEOS. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Und wie lange hat es davor gebraucht?)
Abg. Deimek: Landeshauptleute!
Herr Kollege Loacker hat sehr süffisant über unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in diesem Land gesprochen (Abg. Deimek: Landeshauptleute!), über Bürgermeister, die der Blasmusik und der Feuerwehr jene Unterstützungsleistung zukommen lassen, die sie für ihre ehrenamtliche Tätigkeit brauchen. – Das ist nichts Schlechtes. Wir schauen auf dieses Land. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Amesbauer: So wie ...!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Amesbauer: So wie ...!
Herr Kollege Loacker hat sehr süffisant über unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in diesem Land gesprochen (Abg. Deimek: Landeshauptleute!), über Bürgermeister, die der Blasmusik und der Feuerwehr jene Unterstützungsleistung zukommen lassen, die sie für ihre ehrenamtliche Tätigkeit brauchen. – Das ist nichts Schlechtes. Wir schauen auf dieses Land. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Amesbauer: So wie ...!)
Zwischenrufe der Abgeordneten Amesbauer und Loacker.
Wir sind als ÖVP in der Mitte des Parteienspektrums. Und das wird genau heute sehr deutlich, sehr deutlich! (Zwischenrufe der Abgeordneten Amesbauer und Loacker.) Die Ideen betreffend die Vorgehensweise für dieses Land gehen sehr weit auseinander.
Beifall bei ÖVP und SPÖ sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.
Ich freue mich, dass Kollegin Herr wieder zurück ist. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Nachwuchs! (Beifall bei ÖVP und SPÖ sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.) – Ihre Ideen betreffend die Entwicklung des Standortes kann ich aber nicht teilen.
Abg. Kucher: Das merkt man an den Inflationszahlen! – Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Es geht darum – und da sind wir uns einig –, die Inflation weiter zu bekämpfen, aber der Weg dorthin ist für uns ein anderer. (Abg. Kucher: Das merkt man an den Inflationszahlen! – Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Wir müssen darauf schauen, dass wir weiterhin im Export stark sind; und im Export sind wir dann stark, wenn wir die Lohnnebenkosten bei den Arbeitgebern senken – bei den Arbeitgebern! –, um die Lohnstückkosten niedrig zu halten, damit
Abg. Scherak: Aber wieso macht ihr es seit 37 Jahren nicht?
unsere Betriebe eben wettbewerbsfähig sind. (Abg. Scherak: Aber wieso macht ihr es seit 37 Jahren nicht?) Daran werden wir weiter arbeiten. Daran werden wir weiter arbeiten. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: ... sag einmal!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: ... sag einmal!
unsere Betriebe eben wettbewerbsfähig sind. (Abg. Scherak: Aber wieso macht ihr es seit 37 Jahren nicht?) Daran werden wir weiter arbeiten. Daran werden wir weiter arbeiten. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: ... sag einmal!)
Zwischenrufe bei der FPÖ.
Und ja, es gibt noch einiges zu tun, aber es gibt auch einige Ideen. (Zwischenrufe bei der FPÖ.) Der Österreichplan von Kanzler Karl Nehammer hat diese Ideen aufgelistet: der Entfall des Höchststeuersatzes; ein Vollzeitbonus; die Überstunden zur Gänze steuerfrei machen, damit jene, die in diesem Land Leistung bringen, auch etwas davon haben. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Und ja, es gibt noch einiges zu tun, aber es gibt auch einige Ideen. (Zwischenrufe bei der FPÖ.) Der Österreichplan von Kanzler Karl Nehammer hat diese Ideen aufgelistet: der Entfall des Höchststeuersatzes; ein Vollzeitbonus; die Überstunden zur Gänze steuerfrei machen, damit jene, die in diesem Land Leistung bringen, auch etwas davon haben. (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Schellhorn
Finanzminister Magnus Brunner hat es angesprochen: Wir müssen auch darauf schauen, dass die Menschen sich Kapital bilden können (Zwischenruf des Abg. Schellhorn) und dass sie von politischen Einflüssen und vom Goodwill, von manchen Sozialleistungen unabhängiger werden. Wir stehen dafür und dafür werden wir kämpfen. (Abg. Deimek: Ihr kämpft ...!) Und eines ist auch klar: Mit uns, Herr Kollege Fuchs – das war Frau Kollegin Scharzenberger –, wird es keine Erbschafts- und Schenkungssteuer geben. Wir sind in der Mitte, genau zwischen euch. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe der Abgeordneten Amesbauer und Deimek.)
Abg. Deimek: Ihr kämpft ...!
Finanzminister Magnus Brunner hat es angesprochen: Wir müssen auch darauf schauen, dass die Menschen sich Kapital bilden können (Zwischenruf des Abg. Schellhorn) und dass sie von politischen Einflüssen und vom Goodwill, von manchen Sozialleistungen unabhängiger werden. Wir stehen dafür und dafür werden wir kämpfen. (Abg. Deimek: Ihr kämpft ...!) Und eines ist auch klar: Mit uns, Herr Kollege Fuchs – das war Frau Kollegin Scharzenberger –, wird es keine Erbschafts- und Schenkungssteuer geben. Wir sind in der Mitte, genau zwischen euch. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe der Abgeordneten Amesbauer und Deimek.)
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe der Abgeordneten Amesbauer und Deimek.
Finanzminister Magnus Brunner hat es angesprochen: Wir müssen auch darauf schauen, dass die Menschen sich Kapital bilden können (Zwischenruf des Abg. Schellhorn) und dass sie von politischen Einflüssen und vom Goodwill, von manchen Sozialleistungen unabhängiger werden. Wir stehen dafür und dafür werden wir kämpfen. (Abg. Deimek: Ihr kämpft ...!) Und eines ist auch klar: Mit uns, Herr Kollege Fuchs – das war Frau Kollegin Scharzenberger –, wird es keine Erbschafts- und Schenkungssteuer geben. Wir sind in der Mitte, genau zwischen euch. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe der Abgeordneten Amesbauer und Deimek.)
Abg. Scherak: Da lacht sogar der Präsident ...! – Abg. Kickl: Den sollte man öfters reden lassen!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka (erheitert): Zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Schmidt. – Bitte sehr, Frau Abgeordnete. (Abg. Scherak: Da lacht sogar der Präsident ...! – Abg. Kickl: Den sollte man öfters reden lassen!)
Abg. Kickl: Ab durch die Mitte!
Abgeordnete MMag. Michaela Schmidt (SPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Bundesminister Brunner! Herr Minister, Sie haben gestern, angesprochen auf die immer noch hohe Inflationsrate, Folgendes gesagt: „4,3 Prozent sind [...] noch zu hoch, keine Frage.“ „Darum überlegen wir, welche Maßnahmen wir auslaufen lassen und welche nicht.“ (Abg. Kickl: Ab durch die Mitte!)
Zwischenruf des Abg. Loacker.
Es ist symptomatisch, dass Sie, anstatt etwas zu tun, jetzt erst einmal zum Überlegen anfangen. Es war erschreckend, hier in den letzten Monaten live mitzuerleben, wie sich die gesamte Bundesregierung geweigert hat, aktiv gegen die Teuerung vorzugehen. Wir haben als SPÖ die Regierung ja bereits vor zwei Jahren aufgefordert, diesen aufflammenden Küchenbrand der Inflation zu löschen. Wir haben davor gewarnt, dass sich das Feuer ausbreiten wird, wenn man nichts tut, weil absehbar war, dass die sprunghaft angestiegenen Energiekosten dramatische Auswirkungen haben werden, dass es zu Zweitrundeneffekten kommen wird, wenn die Unternehmen ihre Kosten an die Haushalte weitergeben. Wir haben Vorschläge und Ideen geliefert – und passiert ist nichts: keine Preiseingriffe bei trittbrettfahrenden Unternehmen, kein ernsthafter Schutz der Mieterinnen und Mieter, keine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und eine Übergewinnsteuer, die so lächerlich ausgestaltet ist, dass nicht einmal die Bundesregierung sie mehr erwähnt. (Zwischenruf des Abg. Loacker.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf bei der ÖVP.
Wenn man nichts tut, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn das gesamte Haus lichterloh zu brennen anfängt. Die Regierung war keine Feuerwehr, sie war Brandbeschleuniger. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf bei der ÖVP.) Das zeigt sich vor allem bei den Energiepreisen, denn bei uns gab es keinerlei Preisbremsen wie in so vielen anderen europäischen Ländern – nur ein Strompreisbremserl für die Haushalte, das sich die Steuerzahler selbst finanziert haben und die Kassen der Energieunternehmen klingeln lässt. Dabei wäre es so leicht gewesen, denn Strom wird in Österreich ja überwiegend aus erneuerbaren Quellen. Zuerst hat man sich aber auf Europaebene aktiv gegen die Abschaffung des Meritorderprinzips gestellt, und dann hat die Regierung in Österreich den Energieunternehmen noch einen Persilschein ausgestellt; sie durften statt der tatsächlichen Kosten natürlich die Börsenfantasiepreise an die Haushalte und Unternehmen weiterverrechnen – wegen des Aktienrechts. Es brauchte Arbeiterkammern und Gerichte, um diesem Treiben ein Ende zu setzen. – So geht Feuerwehr, liebe Bundesregierung. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wenn man nichts tut, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn das gesamte Haus lichterloh zu brennen anfängt. Die Regierung war keine Feuerwehr, sie war Brandbeschleuniger. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf bei der ÖVP.) Das zeigt sich vor allem bei den Energiepreisen, denn bei uns gab es keinerlei Preisbremsen wie in so vielen anderen europäischen Ländern – nur ein Strompreisbremserl für die Haushalte, das sich die Steuerzahler selbst finanziert haben und die Kassen der Energieunternehmen klingeln lässt. Dabei wäre es so leicht gewesen, denn Strom wird in Österreich ja überwiegend aus erneuerbaren Quellen. Zuerst hat man sich aber auf Europaebene aktiv gegen die Abschaffung des Meritorderprinzips gestellt, und dann hat die Regierung in Österreich den Energieunternehmen noch einen Persilschein ausgestellt; sie durften statt der tatsächlichen Kosten natürlich die Börsenfantasiepreise an die Haushalte und Unternehmen weiterverrechnen – wegen des Aktienrechts. Es brauchte Arbeiterkammern und Gerichte, um diesem Treiben ein Ende zu setzen. – So geht Feuerwehr, liebe Bundesregierung. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Sieber.
Auch den Vermietern und Vermieterinnen hat die Regierung ihre Übergewinne offenbar gegönnt und die Mietsteigerungen wissentlich in Kauf genommen, denn die Vermieter:innen hatten keine steigenden Kosten, die Betriebskosten zahlen die Mieter und Mieterinnen ja ohnehin selbst. Zweistellige Mieterhöhungen waren für die Bundesregierung aber trotzdem okay. – So schaut Klientelpolitik aus, so heizt man die Teuerung weiter an. (Zwischenruf des Abg. Sieber.)
Beifall bei der SPÖ.
Und dann rühmt sich diese Regierung noch dafür, dass die Kaufkraft erhalten wurde, weil die Löhne ja eh gestiegen sind. – Ja, trotz der Regierung, nicht wegen ihr; gegen den ausdrücklichen Willen von Bundeskanzler Nehammer, wie wir im berühmt-berüchtigten Burgervideo ja alle selbst gesehen haben. Regierung und Arbeitgeber haben den Gewerkschaften ursprünglich ausgerichtet, dass sie sich bei den Lohnverhandlungen gefälligst zurückhalten sollen. Die Regierung hätte die Kaufkraftverluste der Haushalte schulterzuckend zur Kenntnis genommen. Die Gewerkschaften sind stur geblieben. – Das sind ja offenbar die Einzigen, die ihren Job machen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Abschließend muss ich jetzt doch noch eines festhalten: Liebe Kolleginnen und Kollegen von den NEOS, um das ein für alle Mal klarzustellen: Eure Steuersenkungsideen lösen kein einziges Teuerungsproblem. Preiseingriffe und Mietpreisbremsen bekämpfen die Inflation. (Beifall bei der SPÖ.) Lohnerhöhungen und die Erhöhung der Sozialleistungen mildern ihre Auswirkungen, und dagegen habt auch ihr in den letzten zwei Jahren immer wieder gewettert. (Abg. Meinl-Reisinger: Stimmt überhaupt nicht!) Dass ihr die Teuerung jetzt als Anlass nehmt, eine Lohnnebenkostendebatte anzuheizen, ist absurd. Die Senkung von Lohnnebenkosten bringt nicht mehr Netto vom
Abg. Meinl-Reisinger: Stimmt überhaupt nicht!
Abschließend muss ich jetzt doch noch eines festhalten: Liebe Kolleginnen und Kollegen von den NEOS, um das ein für alle Mal klarzustellen: Eure Steuersenkungsideen lösen kein einziges Teuerungsproblem. Preiseingriffe und Mietpreisbremsen bekämpfen die Inflation. (Beifall bei der SPÖ.) Lohnerhöhungen und die Erhöhung der Sozialleistungen mildern ihre Auswirkungen, und dagegen habt auch ihr in den letzten zwei Jahren immer wieder gewettert. (Abg. Meinl-Reisinger: Stimmt überhaupt nicht!) Dass ihr die Teuerung jetzt als Anlass nehmt, eine Lohnnebenkostendebatte anzuheizen, ist absurd. Die Senkung von Lohnnebenkosten bringt nicht mehr Netto vom
Abg. Meinl-Reisinger: Natürlich bringt es mehr Netto vom Brutto! Natürlich! Sagt sogar das Wifo!
Brutto. (Abg. Meinl-Reisinger: Natürlich bringt es mehr Netto vom Brutto! Natürlich! Sagt sogar das Wifo!) Sie begünstigt ausschließlich die Unternehmen - - (Zwischenrufe bei der ÖVP sowie des Abg. Loacker. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) – Sie begünstigt ausschließlich die Unternehmer und Unternehmerinnen, genau die, die sich ohnehin bereits über Steuersenkungen im Ausmaß von 1 Milliarde Euro freuen durften (Beifall bei der SPÖ) und deren Energiekosten im Übrigen großzügig ersetzt wurden. Nur die Leistungskürzungen treffen dann alle, Umverteilung nach oben also (Zwischenruf des Abg. Scherak), und dieser Umverteilung werden wir als Sozialdemokratie niemals zustimmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenrufe bei der ÖVP sowie des Abg. Loacker. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Brutto. (Abg. Meinl-Reisinger: Natürlich bringt es mehr Netto vom Brutto! Natürlich! Sagt sogar das Wifo!) Sie begünstigt ausschließlich die Unternehmen - - (Zwischenrufe bei der ÖVP sowie des Abg. Loacker. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) – Sie begünstigt ausschließlich die Unternehmer und Unternehmerinnen, genau die, die sich ohnehin bereits über Steuersenkungen im Ausmaß von 1 Milliarde Euro freuen durften (Beifall bei der SPÖ) und deren Energiekosten im Übrigen großzügig ersetzt wurden. Nur die Leistungskürzungen treffen dann alle, Umverteilung nach oben also (Zwischenruf des Abg. Scherak), und dieser Umverteilung werden wir als Sozialdemokratie niemals zustimmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ
Brutto. (Abg. Meinl-Reisinger: Natürlich bringt es mehr Netto vom Brutto! Natürlich! Sagt sogar das Wifo!) Sie begünstigt ausschließlich die Unternehmen - - (Zwischenrufe bei der ÖVP sowie des Abg. Loacker. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) – Sie begünstigt ausschließlich die Unternehmer und Unternehmerinnen, genau die, die sich ohnehin bereits über Steuersenkungen im Ausmaß von 1 Milliarde Euro freuen durften (Beifall bei der SPÖ) und deren Energiekosten im Übrigen großzügig ersetzt wurden. Nur die Leistungskürzungen treffen dann alle, Umverteilung nach oben also (Zwischenruf des Abg. Scherak), und dieser Umverteilung werden wir als Sozialdemokratie niemals zustimmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Scherak
Brutto. (Abg. Meinl-Reisinger: Natürlich bringt es mehr Netto vom Brutto! Natürlich! Sagt sogar das Wifo!) Sie begünstigt ausschließlich die Unternehmen - - (Zwischenrufe bei der ÖVP sowie des Abg. Loacker. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) – Sie begünstigt ausschließlich die Unternehmer und Unternehmerinnen, genau die, die sich ohnehin bereits über Steuersenkungen im Ausmaß von 1 Milliarde Euro freuen durften (Beifall bei der SPÖ) und deren Energiekosten im Übrigen großzügig ersetzt wurden. Nur die Leistungskürzungen treffen dann alle, Umverteilung nach oben also (Zwischenruf des Abg. Scherak), und dieser Umverteilung werden wir als Sozialdemokratie niemals zustimmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Brutto. (Abg. Meinl-Reisinger: Natürlich bringt es mehr Netto vom Brutto! Natürlich! Sagt sogar das Wifo!) Sie begünstigt ausschließlich die Unternehmen - - (Zwischenrufe bei der ÖVP sowie des Abg. Loacker. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) – Sie begünstigt ausschließlich die Unternehmer und Unternehmerinnen, genau die, die sich ohnehin bereits über Steuersenkungen im Ausmaß von 1 Milliarde Euro freuen durften (Beifall bei der SPÖ) und deren Energiekosten im Übrigen großzügig ersetzt wurden. Nur die Leistungskürzungen treffen dann alle, Umverteilung nach oben also (Zwischenruf des Abg. Scherak), und dieser Umverteilung werden wir als Sozialdemokratie niemals zustimmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Maurer: Na ja, das mit den Taschen ...!
Abgeordneter MMMag. Dr. Axel Kassegger (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Finanzminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Ich habe (eine Tafel, die unter der Überschrift „Staatsverschuldung in Prozent der Einnahmen“ ein Säulendiagramm zeigt, auf das Redner:innenpult stellend) ein Taferl mitgebracht, das zum Thema passt, das auch Kollege Fuchs schon angesprochen hat, nämlich Kampf gegen die Teuerung. Sie greifen in die Taschen unserer Bürger. (Abg. Maurer: Na ja, das mit den Taschen ...!) Wenn Sie und Ihre Kolleg:innen sich hierherstellen und sagen, das stimme nicht, das finde nicht statt, dann leiden Sie offensichtlich unter vollkommenem Realitätsverlust. Kollege Fuchs hat es ja erklärt: Den Leuten 55 Prozent – Steuern – wegzunehmen und dann zu sagen: Wir greifen ihnen nicht in die Taschen!, das geht sich mit der Logik einfach nicht aus – und die Leute merken das auch. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter MMMag. Dr. Axel Kassegger (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Finanzminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Ich habe (eine Tafel, die unter der Überschrift „Staatsverschuldung in Prozent der Einnahmen“ ein Säulendiagramm zeigt, auf das Redner:innenpult stellend) ein Taferl mitgebracht, das zum Thema passt, das auch Kollege Fuchs schon angesprochen hat, nämlich Kampf gegen die Teuerung. Sie greifen in die Taschen unserer Bürger. (Abg. Maurer: Na ja, das mit den Taschen ...!) Wenn Sie und Ihre Kolleg:innen sich hierherstellen und sagen, das stimme nicht, das finde nicht statt, dann leiden Sie offensichtlich unter vollkommenem Realitätsverlust. Kollege Fuchs hat es ja erklärt: Den Leuten 55 Prozent – Steuern – wegzunehmen und dann zu sagen: Wir greifen ihnen nicht in die Taschen!, das geht sich mit der Logik einfach nicht aus – und die Leute merken das auch. (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Schwarz.
weisend), das sind Ihre Staatshaushalte – also Schuldenweltmeister ohne Ende. Das heißt, dass das gesamte System – und das ist Ihr Problem – schlecht aufgestellt ist, und zwar grundsätzlich schlecht aufgestellt ist, und Sie die Ursachen nicht bekämpfen, sondern in Form eines Mikromanagements, würde ich fast sagen – 1 Prozenterl dort, 1 Prozenterl da senken –, Symptombekämpfung machen, aber keine Ursachenbekämpfung. (Zwischenruf des Abg. Schwarz.) Das gilt für Ihre komplette Wirtschaftspolitik, das gilt für Ihre komplette Coronapolitik, das gilt für Ihre komplette Schuldenpolitik, das gilt für Ihre komplette Sanktionspolitik, das gilt für Ihre komplette Klimapolitik und das gilt für Ihre komplette Migrationspolitik. In allen Bereichen: Ursache nicht erkannt, nicht bekämpft – und wenn ich die Ursache nicht erkenne, dann kann ich das Problem auch nicht lösen; deswegen haben wir diese Probleme. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
weisend), das sind Ihre Staatshaushalte – also Schuldenweltmeister ohne Ende. Das heißt, dass das gesamte System – und das ist Ihr Problem – schlecht aufgestellt ist, und zwar grundsätzlich schlecht aufgestellt ist, und Sie die Ursachen nicht bekämpfen, sondern in Form eines Mikromanagements, würde ich fast sagen – 1 Prozenterl dort, 1 Prozenterl da senken –, Symptombekämpfung machen, aber keine Ursachenbekämpfung. (Zwischenruf des Abg. Schwarz.) Das gilt für Ihre komplette Wirtschaftspolitik, das gilt für Ihre komplette Coronapolitik, das gilt für Ihre komplette Schuldenpolitik, das gilt für Ihre komplette Sanktionspolitik, das gilt für Ihre komplette Klimapolitik und das gilt für Ihre komplette Migrationspolitik. In allen Bereichen: Ursache nicht erkannt, nicht bekämpft – und wenn ich die Ursache nicht erkenne, dann kann ich das Problem auch nicht lösen; deswegen haben wir diese Probleme. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Wirtschaftspolitisch: Sie verkennen vollkommen die Faktoren, die eine erfolgreiche Wirtschaft, einen Standort ausmachen. Das ist nun einmal günstige verlässliche Energie; das ist nun einmal die Produktivität der Menschen. Da muss man aber dann etwas tun, um die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft zu erhöhen – und das machen Sie nicht. Kollege Loacker hat es schon gesagt: Es ist für die Menschen in unserem Land vollkommen unattraktiv, a) Vollzeit zu arbeiten und b) im Alter länger zu arbeiten, wenn sie das wollen. Jeder kann rechnen! Sie sind für diese Rahmenbedingungen verantwortlich. Auf der anderen Seite jammern Sie über den Fachkräftemangel und so weiter und verabsäumen es, es für ältere Menschen, die freiwillig länger arbeiten wollen, attraktiv zu machen. Diese Manpower und dieses Wissen gehen vollkommen verloren. Das würde ich Ursachenbekämpfung nennen. (Beifall bei der FPÖ.) Sie verringern bei den Überstundenzuschlagssätzen um ein paar Prozenterl. Das ist Mikromanagement, Symptombekämpfung.
Beifall bei der FPÖ.
und dann entlasten Sie sie wieder um 500 Kilo. Das Rucksackerl ist aber trotzdem um 500 Kilo schwerer. – Also das ist ja die Situation, die Abgabenquote ist viel zu hoch. Was ist das Gemeine an der Abgabenquote? – Die Abgabenquote hindert unsere fleißigen Menschen daran, Eigentum und Wohlstand aufzubauen. Das ist ja genau der Punkt. (Beifall bei der FPÖ.) Sie behindern, und dann reden Sie davon, dass Leistung sich wieder lohnen muss. – Das geht sich mit der Logik nicht aus. Das, was Sie reden, und das, was Sie tun, klafft einfach auseinander, und die Menschen merken das auch.
Zwischenruf des Abg. Lausch.
Wer ist denn die Europäische Union? Wer ist denn da in der Verantwortung? (Zwischenruf des Abg. Lausch.) – Meines Wissens heißt die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen – die wieder kandidieren wird, und zwar mit vollster Unterstützung der Österreichischen Volkspartei. Also das geht sich ja mit der Logik auch nicht aus (Beifall bei der FPÖ): Sie unterstützen Frau von der Leyen und auf der anderen Seite reden Sie von Bürokratieabbau. Das geht sich nicht aus!
Beifall bei der FPÖ
Wer ist denn die Europäische Union? Wer ist denn da in der Verantwortung? (Zwischenruf des Abg. Lausch.) – Meines Wissens heißt die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen – die wieder kandidieren wird, und zwar mit vollster Unterstützung der Österreichischen Volkspartei. Also das geht sich ja mit der Logik auch nicht aus (Beifall bei der FPÖ): Sie unterstützen Frau von der Leyen und auf der anderen Seite reden Sie von Bürokratieabbau. Das geht sich nicht aus!
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Deimek.
Im Übrigen – wenn wir schon bei Frau von der Leyen sind, die Sie als ÖVP total unterstützen – geht sich ihr Green Deal auch nicht aus: Mittlerweile sind wir schon so weit (einen Ausdruck eines Zeitungsartikels in die Höhe haltend), dass Herr Knill, Präsident der Industriellenvereinigung, schon die Alarmglocken läutet und sagt: Der Green Deal ist ein Hemmschuh. Der ist nicht zu Ende gedacht, der macht unsere Wirtschaft kaputt. Na bitte, dann tun Sie auch etwas auf europäischer und auf österreichischer Ebene! Sie tun aber nichts: Sie reden nur davon und machen genau das Gegenteil. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Wurm: Gute Rede!
Das ist dann eine Frage der Glaubwürdigkeit: Wenn das Tun permanent vom Reden abweicht, dann schwindet die Glaubwürdigkeit, dann schwindet das Vertrauen und dann werden die Wähler Sie auch nicht mehr wählen. – Es ist relativ einfach. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Wurm: Gute Rede!)
Zwischenruf des Abg. Deimek.
Abgeordneter Mag. Markus Koza (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Minister! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Zuseher:innen hier herinnen und vor den Fernsehbildschirmen! Ja, meine sehr geehrten Damen und Herren, reden wir doch bitte über Steuern! Reden wir über unser Steuer- und Abgabensystem und reden wir vor allem darüber, welche strukturellen Probleme wir in unserem Steuersystem so haben! Reden wir darüber, warum in Österreich Arbeit und Arbeitnehmer:innen so hoch besteuert sind, Vermögen allerdings so niedrig, und reden wir darüber, welche Funktion denn ein Steuer- und Abgabensystem auch bei der Bewältigung der Klimakrise haben soll! (Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Abg. Loacker: Und die Grünen mit Steuern rauf!
Darüber, meine sehr geehrten Damen und Herren, wollen die NEOS heute aber eigentlich gar nicht reden, das interessiert die NEOS gar nicht. Die NEOS kommen nur mit einem „Steuern runter“ daher (Abg. Loacker: Und die Grünen mit Steuern rauf!), und das, meine sehr geehrten Damen und Herren, greift doch etwas kurz. (Abg. Meinl-Reisinger: ... auf den Punkt gebracht: „Steuern runter“!) Übrigens ist das auch kein Mittel gegen die erfreulicherweise ohnehin rückläufige Inflation.
Abg. Meinl-Reisinger: ... auf den Punkt gebracht: „Steuern runter“!
Darüber, meine sehr geehrten Damen und Herren, wollen die NEOS heute aber eigentlich gar nicht reden, das interessiert die NEOS gar nicht. Die NEOS kommen nur mit einem „Steuern runter“ daher (Abg. Loacker: Und die Grünen mit Steuern rauf!), und das, meine sehr geehrten Damen und Herren, greift doch etwas kurz. (Abg. Meinl-Reisinger: ... auf den Punkt gebracht: „Steuern runter“!) Übrigens ist das auch kein Mittel gegen die erfreulicherweise ohnehin rückläufige Inflation.
Beifall bei den Grünen. – Abg. Loacker: ... sozial gerecht ... Klimabonus!
Das heißt, die CO2-Steuer wirkt progressiv, sie wirkt umverteilend und mit dem Klimabonus noch zusätzlich sozial gerecht, indem die Kosten teilweise auch noch überkompensiert werden. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Loacker: ... sozial gerecht ... Klimabonus!)
Beifall bei Abgeordneten der Grünen.
So, jetzt haben wir einmal den Weg der Ökologisierung beschritten, ein aus einer grünen Sichtweise wesentlicher Punkt der Steuerstrukturreform ist gesetzt worden, aber für uns ist natürlich auch klar – da Österreich bei der Vermögensbesteuerung Schlusslicht ist und es schon eine Regel geben sollte, dass die stärksten Schultern eigentlich die meiste Last zu tragen hätten –, dass wir in Österreich natürlich auch einen Einstieg in eine stärkere Vermögensbesteuerung brauchen. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen.) Das sagen nicht nur wir, das sagt die EU-Kommission, das sagt die Weltbank, das sagt der Währungsfonds. (Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.)
Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.
So, jetzt haben wir einmal den Weg der Ökologisierung beschritten, ein aus einer grünen Sichtweise wesentlicher Punkt der Steuerstrukturreform ist gesetzt worden, aber für uns ist natürlich auch klar – da Österreich bei der Vermögensbesteuerung Schlusslicht ist und es schon eine Regel geben sollte, dass die stärksten Schultern eigentlich die meiste Last zu tragen hätten –, dass wir in Österreich natürlich auch einen Einstieg in eine stärkere Vermögensbesteuerung brauchen. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen.) Das sagen nicht nur wir, das sagt die EU-Kommission, das sagt die Weltbank, das sagt der Währungsfonds. (Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.)
Zwischenrufe bei der ÖVP.
All das wird ja finanziert, und wenn man sagt: Lohnnebenkosten runter, Lohnnebenkosten senken!, muss man auch fragen: Okay, was passiert dann mit den Leistungen, die damit finanziert werden? Streicht man sie, kürzt man sie oder finanziert man sie anderweitig? Und da gibt es zwei Möglichkeiten: Schulden oder eben neue, andere Steuern, neue Finanzierungsquellen. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) Wer behauptet, er könne 12 Milliarden Euro an Lohnnebenkostensenkung aus dem laufenden Budget finanzieren, der
Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Herr.
betreibt Voodooökonomie, sorry. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Herr.) Das ist schlichtweg nicht ernst zu nehmen.
Zwischenruf des Abg. Kaniak.
Ja, und das gilt natürlich auch für die Abgabenquote: Wenn man sagt: Lohnnebenkosten senken!, und: Das ist kein Problem der Finanzierung!, und auch noch: Die Abgabenquote auf unter 40 Prozent senken!, ja, dann frage ich mich schon langsam: Wo wollt ihr überall kürzen? (Zwischenruf des Abg. Kaniak.) Kommt raus und sagt, wo ihr kürzen wollt, wo ihr sparen wollt! Im System, bei den Sozialleistungen, bei den Pensionen? – Sagt es einfach ganz offen!
Beifall bei den Grünen.
Was wir Grüne wollen, ist ganz klar: Wir wollen ein Steuersystem, das nicht nur zu mehr Verteilungsgerechtigkeit führt, sondern auch eines, das ökologisch lenkt und eine ausreichende Finanzierung unseres Sozialstaats und vor allem auch von Zukunftsinvestitionen in Bildung und Klimaschutz zulässt. Wofür wir sicher nicht zur Verfügung stehen, das ist ein hemmungsloser, zukunftsvergessender Steuersenkungspopulismus, der auf Kosten der sozialen Sicherheit, des sozialen Zusammenhalts und der Zukunft geht. – Danke. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Leichtfried: Erste Rede! – Bundesminister Brunner: Servus! Willkommen zurück! – Abg. Schellhorn schüttelt Bundesminister Brunner die Hand.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Als nächster Redner zu Wort gemeldet ist Herr Abgeordneter Schellhorn. – Bitte sehr. (Abg. Leichtfried: Erste Rede! – Bundesminister Brunner: Servus! Willkommen zurück! – Abg. Schellhorn schüttelt Bundesminister Brunner die Hand.)
Abg. Koza: Ihr sagt, dass ... wir nicht!
Ich finde es schon lustig, wenn einer behauptet, diese Regierung will die Steuern senken, und dann redet er immer wieder von neuen Steuern. (Abg. Koza: Ihr sagt, dass ... wir nicht!) Das hat irgendetwas Kabaretthaftes, hat aber nichts damit zu tun, dass einfach unsere Steuerquote zu hoch ist.
Zwischenrufe bei der ÖVP.
Wie ich heute aus der „Kleinen Zeitung“ erfahre, sind die Lohnsteuereinnahmen gestiegen. Das steht hier (aus einem Exemplar der „Kleinen Zeitung“ vorlesend): „Trotz Abschaffung der kalten Progression haben“ die Lohnsteuereinnahmen „im Jänner 2024 gegenüber Jänner 2023 um 9,6 Prozent“ zugenommen. Das ist so, und jetzt habe ich ein anderes Bild. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Hören Sie mir zu!
Ruf bei der ÖVP: Na geh ...! So polemisch ...! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP
Jetzt habe ich ein anderes Bild, und zwar das vom „Money Maker“ (die Hände verschränkend und sich zurückbeugend): Er braucht nur die Hände aufzumachen (Ruf bei der ÖVP: Na geh ...! So polemisch ...! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), und das Geld bläst es ihm von oben herunter. – Das ist unser Finanzminister. (Beifall bei den NEOS. – Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Beifall bei den NEOS. – Zwischenrufe bei der ÖVP.
Jetzt habe ich ein anderes Bild, und zwar das vom „Money Maker“ (die Hände verschränkend und sich zurückbeugend): Er braucht nur die Hände aufzumachen (Ruf bei der ÖVP: Na geh ...! So polemisch ...! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), und das Geld bläst es ihm von oben herunter. – Das ist unser Finanzminister. (Beifall bei den NEOS. – Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.
Das Problem, das wir haben – und da hat Herr Kollege Koza schon recht –: Sparen im System. Da denke ich mir: Wo können wir sparen? Wir haben die höchste - - (Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Kollege Egger, zu Ihnen komme ich gleich, am Schluss. Sie kommen am Schluss dran. (Ruf bei der ÖVP: Das Kabarett ...!) – Wir haben mit 43,2 Prozent die höchste Steuerquote. Warum haben wir das? Warum ist das so? – Weil da jemand gefüttert werden muss, und das sind die Länder. Das sind die Länder, in dem Fall vielleicht auch aktuell – weil es um die Energiepreise geht – die Landesenergieversorger. Die bekommen dieses Kuvert (ein unbeschriebenes Kuvert in die Höhe haltend), das ist prall gefüllt, einfach mit den höheren Einnahmen.
Ruf bei der ÖVP: Das Kabarett ...!
Das Problem, das wir haben – und da hat Herr Kollege Koza schon recht –: Sparen im System. Da denke ich mir: Wo können wir sparen? Wir haben die höchste - - (Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Kollege Egger, zu Ihnen komme ich gleich, am Schluss. Sie kommen am Schluss dran. (Ruf bei der ÖVP: Das Kabarett ...!) – Wir haben mit 43,2 Prozent die höchste Steuerquote. Warum haben wir das? Warum ist das so? – Weil da jemand gefüttert werden muss, und das sind die Länder. Das sind die Länder, in dem Fall vielleicht auch aktuell – weil es um die Energiepreise geht – die Landesenergieversorger. Die bekommen dieses Kuvert (ein unbeschriebenes Kuvert in die Höhe haltend), das ist prall gefüllt, einfach mit den höheren Einnahmen.
Beifall bei den NEOS.
Was unsere Mission ist, ist eine mission impossible für die ÖVP geworden. Ihr könnt es einfach nicht! (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Wöginger: Das ist ein Wirt!
(Abg. Wöginger: Das ist ein Wirt!) – Ja, ich bin ein Wirt, ich kann reden, das kann ich. (Abg. Ottenschläger: Aber als Wirt bist du gut!) Ich würde nämlich den Ausspruch von Ludwig Thoma noch einmal wiederholen – und das ist ein Zitat –: Die mehreren sind wir, aber die Blöderen auch! (Abg. Hörl: Hallo, hallo! Jetzt reicht’s aber! Sepp, das geht zu weit!) Nur: Ihr seid nicht mehr die mehreren, das ist euer Problem. – Danke. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Strasser: Das ist wirklich ein hervorragendes Niveau, wirklich ein hohes Niveau! – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Abg. Ottenschläger: Aber als Wirt bist du gut!
(Abg. Wöginger: Das ist ein Wirt!) – Ja, ich bin ein Wirt, ich kann reden, das kann ich. (Abg. Ottenschläger: Aber als Wirt bist du gut!) Ich würde nämlich den Ausspruch von Ludwig Thoma noch einmal wiederholen – und das ist ein Zitat –: Die mehreren sind wir, aber die Blöderen auch! (Abg. Hörl: Hallo, hallo! Jetzt reicht’s aber! Sepp, das geht zu weit!) Nur: Ihr seid nicht mehr die mehreren, das ist euer Problem. – Danke. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Strasser: Das ist wirklich ein hervorragendes Niveau, wirklich ein hohes Niveau! – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Abg. Hörl: Hallo, hallo! Jetzt reicht’s aber! Sepp, das geht zu weit!
(Abg. Wöginger: Das ist ein Wirt!) – Ja, ich bin ein Wirt, ich kann reden, das kann ich. (Abg. Ottenschläger: Aber als Wirt bist du gut!) Ich würde nämlich den Ausspruch von Ludwig Thoma noch einmal wiederholen – und das ist ein Zitat –: Die mehreren sind wir, aber die Blöderen auch! (Abg. Hörl: Hallo, hallo! Jetzt reicht’s aber! Sepp, das geht zu weit!) Nur: Ihr seid nicht mehr die mehreren, das ist euer Problem. – Danke. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Strasser: Das ist wirklich ein hervorragendes Niveau, wirklich ein hohes Niveau! – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Strasser: Das ist wirklich ein hervorragendes Niveau, wirklich ein hohes Niveau! – Zwischenruf des Abg. Deimek.
(Abg. Wöginger: Das ist ein Wirt!) – Ja, ich bin ein Wirt, ich kann reden, das kann ich. (Abg. Ottenschläger: Aber als Wirt bist du gut!) Ich würde nämlich den Ausspruch von Ludwig Thoma noch einmal wiederholen – und das ist ein Zitat –: Die mehreren sind wir, aber die Blöderen auch! (Abg. Hörl: Hallo, hallo! Jetzt reicht’s aber! Sepp, das geht zu weit!) Nur: Ihr seid nicht mehr die mehreren, das ist euer Problem. – Danke. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Strasser: Das ist wirklich ein hervorragendes Niveau, wirklich ein hohes Niveau! – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Abg. Obernosterer: Betriebskosten!
Angesichts all dessen zu handeln hat die österreichische Bundesregierung verabsäumt. Man hat einfach zugesehen, so wie in allen anderen Fragen der Teuerung. Das hat dazu geführt, dass wir in Österreich inzwischen die Situation haben, dass sich jeder vierte Mensch jeden Monat Sorgen machen muss, wie er oder sie die monatliche Miete zahlen kann. Es gibt in Österreich Menschen, die innerhalb von nur zwei Jahren 25 Prozent mehr an Miete zahlen! (Abg. Obernosterer: Betriebskosten!)
Ruf bei der ÖVP: Genau! Stimmt!
weil das immer ihre Sichtweise gewesen ist. Die ÖVP hat den Leuten ja immer ausgerichtet: Wenn du dir die Miete nicht leisten kannst, dann wirst du ja nicht blöd sein, dann kaufst du dir halt die Wohnung! Das war immer der Zugang der Österreichischen Volkspartei. Auch Sebastian Kurz hat uns doch immer ausgerichtet: Eigentum ist die beste Maßnahme und die beste Vorsorge gegen Altersarmut. (Ruf bei der ÖVP: Genau! Stimmt!) – In Wahrheit war das das Einzige, was die ÖVP den Menschen ausgerichtet hat.
Beifall bei der SPÖ.
Ich rede da von ganz normalen Mittelstandsfamilien wie: Sie arbeitet als Krankenpflegerin, er ist Angestellter, sie haben miteinander eine kleine Tochter, und sie sind echt verzweifelt, weil sie jeden Monat 500 Euro mehr zahlen müssen. Sie gehen am Abend schlafen und wissen nicht, ob sie in Zukunft das Haus noch haben werden. – Und die österreichische Bundesregierung schaut zu. Die feiert sich dann für ein Wohnbaupaket, bei dem all diese Menschen in Wahrheit vergessen werden. (Beifall bei der SPÖ.) Deswegen wäre es heute – wenn wir groß von einem Wohnbaupaket reden und die Regierung sich dafür feiert – schon unsere Aufgabe, ganz konkret auch Maßnahmen zu beschließen.
Zwischenruf bei der FPÖ
Ich möchte noch ein Beispiel bringen, an dem man das Gespür der ÖVP und auch der Grünen erkennt (Zwischenruf bei der FPÖ), an dem man erkennt, um wen ihr euch wirklich Sorgen macht. Aus Sicht der Grünen und der ÖVP sind die kleinen Häuslbauer die Menschen, die es sich leisten können, sich für 2 Millionen Euro eine Villa zu kaufen. Ich wünsche jedem diesen Spaß, jeder soll in dieser Form glücklich sein dürfen. Da macht ihr euch dann Sorgen, diese Menschen sollen sich 10 000 Euro an Gebühren sparen – dafür habt ihr 10 000 Euro übrig. Wenn sich jemand um 2 Millionen Euro eine Villa kaufen kann, dann ist der Zehntausender von der ÖVP schnell auf der Seite, aber die Pensionistin, die heute verzweifelt in der Wohnung sitzt, weil sie sich das Wohnen nicht mehr leisten kann, bekommt gar nichts – die bekommt gar nichts! (Abg. Hafenecker: Weil sie bei Wiener Wohnen wohnt und die Miete nicht zahlen kann!)
Abg. Hafenecker: Weil sie bei Wiener Wohnen wohnt und die Miete nicht zahlen kann!
Ich möchte noch ein Beispiel bringen, an dem man das Gespür der ÖVP und auch der Grünen erkennt (Zwischenruf bei der FPÖ), an dem man erkennt, um wen ihr euch wirklich Sorgen macht. Aus Sicht der Grünen und der ÖVP sind die kleinen Häuslbauer die Menschen, die es sich leisten können, sich für 2 Millionen Euro eine Villa zu kaufen. Ich wünsche jedem diesen Spaß, jeder soll in dieser Form glücklich sein dürfen. Da macht ihr euch dann Sorgen, diese Menschen sollen sich 10 000 Euro an Gebühren sparen – dafür habt ihr 10 000 Euro übrig. Wenn sich jemand um 2 Millionen Euro eine Villa kaufen kann, dann ist der Zehntausender von der ÖVP schnell auf der Seite, aber die Pensionistin, die heute verzweifelt in der Wohnung sitzt, weil sie sich das Wohnen nicht mehr leisten kann, bekommt gar nichts – die bekommt gar nichts! (Abg. Hafenecker: Weil sie bei Wiener Wohnen wohnt und die Miete nicht zahlen kann!)
Abg. Hafenecker: Das gilt eh auch für Kleingärten!
Deswegen möchte ich abschließend zu diesem Paket sagen: Dieses schlecht gemachte Baukonjunkturpaket ist besser als gar nichts, aber ein echtes, starkes Paket, das Wohnen in Österreich wieder leistbar macht (Abg. Hafenecker: Das gilt eh auch für Kleingärten!), schaut definitiv anders aus. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Deswegen möchte ich abschließend zu diesem Paket sagen: Dieses schlecht gemachte Baukonjunkturpaket ist besser als gar nichts, aber ein echtes, starkes Paket, das Wohnen in Österreich wieder leistbar macht (Abg. Hafenecker: Das gilt eh auch für Kleingärten!), schaut definitiv anders aus. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Scherak: Wieso sind eigentlich die Sozialpartner ...?
den Wohnraum leistbarer machen, mit dem wir neuen Wohnraum schaffen und mit dem wir Eigentumserwerb unterstützen – ist schlecht und das tragen wir nicht mit! Das ist ein starkes Stück. Da gehört allerhand dazu, wenn auch die eigenen Sozialpartner mit am Tisch sitzen, diese Forderungen in der Bausozialpartnerschaft auch erheben (Abg. Scherak: Wieso sind eigentlich die Sozialpartner ...?) und viele dieser Forderungen mit diesem Paket umgesetzt werden. Erklären Sie einmal, wie Sie das mit Kollegen Muchitsch ausmachen! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kucher: Ui!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kucher: Ui!
den Wohnraum leistbarer machen, mit dem wir neuen Wohnraum schaffen und mit dem wir Eigentumserwerb unterstützen – ist schlecht und das tragen wir nicht mit! Das ist ein starkes Stück. Da gehört allerhand dazu, wenn auch die eigenen Sozialpartner mit am Tisch sitzen, diese Forderungen in der Bausozialpartnerschaft auch erheben (Abg. Scherak: Wieso sind eigentlich die Sozialpartner ...?) und viele dieser Forderungen mit diesem Paket umgesetzt werden. Erklären Sie einmal, wie Sie das mit Kollegen Muchitsch ausmachen! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kucher: Ui!)
Ruf bei der SPÖ: Na zu Recht! – Abg. Kucher: Ja, weil es ein Schmäh war! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Steinacker: Typisch! Typisch!
Erstens darf ich Sie schon daran erinnern, dass wir einen Mietpreisdeckel von 5 Prozent beschlossen haben – in Zeiten, in denen die Miete im gemeinnützigen Wohnbau um 15 Prozent angehoben worden wäre. Dieser Deckel mit 5 Prozent greift. Es gibt ab 2027 eine neue Berechnungsmethode, die nachhaltig ist, damit solche Situationen in Zeiten hoher Inflation gar nicht mehr eintreten können. Da haben Sie die Zustimmung verweigert. (Ruf bei der SPÖ: Na zu Recht! – Abg. Kucher: Ja, weil es ein Schmäh war! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Steinacker: Typisch! Typisch!) Wir haben extra Gesetze umschreiben müssen, damit wir sie mit einfacher Mehrheit beschließen können. Heute stellen Sie sich ans Rednerpult und sagen, Sie wollen einen Mietpreisdeckel. Bitte nehmen Sie die Arbeit im Hohen Haus etwas ernst und streuen Sie den Menschen nicht Sand in die Augen! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz.
Erstens darf ich Sie schon daran erinnern, dass wir einen Mietpreisdeckel von 5 Prozent beschlossen haben – in Zeiten, in denen die Miete im gemeinnützigen Wohnbau um 15 Prozent angehoben worden wäre. Dieser Deckel mit 5 Prozent greift. Es gibt ab 2027 eine neue Berechnungsmethode, die nachhaltig ist, damit solche Situationen in Zeiten hoher Inflation gar nicht mehr eintreten können. Da haben Sie die Zustimmung verweigert. (Ruf bei der SPÖ: Na zu Recht! – Abg. Kucher: Ja, weil es ein Schmäh war! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Steinacker: Typisch! Typisch!) Wir haben extra Gesetze umschreiben müssen, damit wir sie mit einfacher Mehrheit beschließen können. Heute stellen Sie sich ans Rednerpult und sagen, Sie wollen einen Mietpreisdeckel. Bitte nehmen Sie die Arbeit im Hohen Haus etwas ernst und streuen Sie den Menschen nicht Sand in die Augen! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz.)
Abg. Becher: Wie viel haben Sie vorher weggenommen?
Wir investieren 1 Milliarde Euro in den gemeinnützigen Wohnbau. Im Übrigen sind bei den gemeinnützigen Wohnbauträgern auch Vertreter Ihrer Couleur dabei, Herr Kollege Kucher, die begrüßen diese Maßnahme außerordentlich. Wir investieren 780 Millionen Euro – 780 Millionen Euro! – per Zweckzuschuss an die Bundesländer in den gemeinnützigen Wohnbau und 220 Millionen Euro in die Sanierungen. (Abg. Becher: Wie viel haben Sie vorher weggenommen?) Was bedeutet das? – Wir schaffen damit 20 000 neue Wohneinheiten – 10 000 im Eigentum, 10 000 im Mietverhältnis – und 5 000 Wohneinheiten können saniert werden. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.
Wir investieren 1 Milliarde Euro in den gemeinnützigen Wohnbau. Im Übrigen sind bei den gemeinnützigen Wohnbauträgern auch Vertreter Ihrer Couleur dabei, Herr Kollege Kucher, die begrüßen diese Maßnahme außerordentlich. Wir investieren 780 Millionen Euro – 780 Millionen Euro! – per Zweckzuschuss an die Bundesländer in den gemeinnützigen Wohnbau und 220 Millionen Euro in die Sanierungen. (Abg. Becher: Wie viel haben Sie vorher weggenommen?) Was bedeutet das? – Wir schaffen damit 20 000 neue Wohneinheiten – 10 000 im Eigentum, 10 000 im Mietverhältnis – und 5 000 Wohneinheiten können saniert werden. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.)
Abg. Doppelbauer: Das ist ein Blödsinn!
Wir wissen auch aus den Gesprächen mit den gemeinnützigen Wohnbauträgern, dass Projekte derzeit nicht umgesetzt werden können, weil dafür zu wenig Geld im Rahmen der Wohnbaufördermittel der Länder da ist. (Abg. Doppelbauer: Das ist ein Blödsinn!) Das heißt, man wird Projekte auf den Weg bringen, die sozusagen in der Schublade liegen. Wir können 5 000 Wohnungen sanieren. (Zwischenruf des Abg. Loacker.) – Ja, in Vorarlberg; Herr Kollege Loacker, du wirst ja nichts dagegen haben (Zwischenruf der Abg. Doppelbauer), dass die alten Siedlungen vom gemeinnützigen Wohnbauträger in Vorarlberg saniert werden können. Ich verstehe nicht, warum man sich dagegen sträubt. Meine Damen und Herren, es ist eine sinnvolle Maßnahme. (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Loacker.
Wir wissen auch aus den Gesprächen mit den gemeinnützigen Wohnbauträgern, dass Projekte derzeit nicht umgesetzt werden können, weil dafür zu wenig Geld im Rahmen der Wohnbaufördermittel der Länder da ist. (Abg. Doppelbauer: Das ist ein Blödsinn!) Das heißt, man wird Projekte auf den Weg bringen, die sozusagen in der Schublade liegen. Wir können 5 000 Wohnungen sanieren. (Zwischenruf des Abg. Loacker.) – Ja, in Vorarlberg; Herr Kollege Loacker, du wirst ja nichts dagegen haben (Zwischenruf der Abg. Doppelbauer), dass die alten Siedlungen vom gemeinnützigen Wohnbauträger in Vorarlberg saniert werden können. Ich verstehe nicht, warum man sich dagegen sträubt. Meine Damen und Herren, es ist eine sinnvolle Maßnahme. (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenruf der Abg. Doppelbauer
Wir wissen auch aus den Gesprächen mit den gemeinnützigen Wohnbauträgern, dass Projekte derzeit nicht umgesetzt werden können, weil dafür zu wenig Geld im Rahmen der Wohnbaufördermittel der Länder da ist. (Abg. Doppelbauer: Das ist ein Blödsinn!) Das heißt, man wird Projekte auf den Weg bringen, die sozusagen in der Schublade liegen. Wir können 5 000 Wohnungen sanieren. (Zwischenruf des Abg. Loacker.) – Ja, in Vorarlberg; Herr Kollege Loacker, du wirst ja nichts dagegen haben (Zwischenruf der Abg. Doppelbauer), dass die alten Siedlungen vom gemeinnützigen Wohnbauträger in Vorarlberg saniert werden können. Ich verstehe nicht, warum man sich dagegen sträubt. Meine Damen und Herren, es ist eine sinnvolle Maßnahme. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Wir wissen auch aus den Gesprächen mit den gemeinnützigen Wohnbauträgern, dass Projekte derzeit nicht umgesetzt werden können, weil dafür zu wenig Geld im Rahmen der Wohnbaufördermittel der Länder da ist. (Abg. Doppelbauer: Das ist ein Blödsinn!) Das heißt, man wird Projekte auf den Weg bringen, die sozusagen in der Schublade liegen. Wir können 5 000 Wohnungen sanieren. (Zwischenruf des Abg. Loacker.) – Ja, in Vorarlberg; Herr Kollege Loacker, du wirst ja nichts dagegen haben (Zwischenruf der Abg. Doppelbauer), dass die alten Siedlungen vom gemeinnützigen Wohnbauträger in Vorarlberg saniert werden können. Ich verstehe nicht, warum man sich dagegen sträubt. Meine Damen und Herren, es ist eine sinnvolle Maßnahme. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kucher: Nicht auf dem Rücken der Jungfamilien, die sich das Leben nicht mehr leisten können! –Zwischenrufe bei SPÖ und FPÖ.
Eigentum ist die beste Altersvorsorge, Herr Kollege Kucher, das ist so. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kucher: Nicht auf dem Rücken der Jungfamilien, die sich das Leben nicht mehr leisten können! –Zwischenrufe bei SPÖ und FPÖ.) Wir sind die
Zwischenruf bei der FPÖ.
Eigentumspartei. Wir stehen dafür. Das ist für viele Menschen auch ein Grundbedürfnis. Wenn jemand etwas leistet, wirklich sein Leben lang arbeitet, dann soll es die Möglichkeit geben, sich Eigentum zu schaffen, Eigentum zu erwerben. (Zwischenruf bei der FPÖ.) Das ist in den letzten Jahren wirklich mühsam geworden, daher unterstützen wir das auch. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Eigentumspartei. Wir stehen dafür. Das ist für viele Menschen auch ein Grundbedürfnis. Wenn jemand etwas leistet, wirklich sein Leben lang arbeitet, dann soll es die Möglichkeit geben, sich Eigentum zu schaffen, Eigentum zu erwerben. (Zwischenruf bei der FPÖ.) Das ist in den letzten Jahren wirklich mühsam geworden, daher unterstützen wir das auch. (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Hafenecker
Das heißt, man kauft sich eine Eigentumswohnung um 500 000 Euro – das ist in Österreich heutzutage keine Luxuswohnung (Zwischenruf des Abg. Hafenecker) – und die Grundbuchseintragungsgebühr von 1,1 Prozent darauf entfällt; das wären 5 500 Euro. Das ist einmal die Grundbuchseintragungsgebühr, die wegfällt. Angenommen, man nimmt einen Kredit von 400 000 Euro auf – 100 000 Euro hat man, 500 000 Euro kostet es, für 400 000 Euro nimmt man einen Kredit auf –: Die Pfandrechtseintragungsgebühr beträgt 1,2 Prozent, das sind 4 800 Euro, die man sich in Zukunft erspart. Das heißt, man erspart sich 10 300 Euro, wenn man eine Wohnung um 500 000 Euro erwirbt. Das ist aktive Unterstützung des Eigentumserwerbs, und genau das wollen wir, meine Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz.
Das heißt, man kauft sich eine Eigentumswohnung um 500 000 Euro – das ist in Österreich heutzutage keine Luxuswohnung (Zwischenruf des Abg. Hafenecker) – und die Grundbuchseintragungsgebühr von 1,1 Prozent darauf entfällt; das wären 5 500 Euro. Das ist einmal die Grundbuchseintragungsgebühr, die wegfällt. Angenommen, man nimmt einen Kredit von 400 000 Euro auf – 100 000 Euro hat man, 500 000 Euro kostet es, für 400 000 Euro nimmt man einen Kredit auf –: Die Pfandrechtseintragungsgebühr beträgt 1,2 Prozent, das sind 4 800 Euro, die man sich in Zukunft erspart. Das heißt, man erspart sich 10 300 Euro, wenn man eine Wohnung um 500 000 Euro erwirbt. Das ist aktive Unterstützung des Eigentumserwerbs, und genau das wollen wir, meine Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz. – Abg. Krainer: Vier Jahre!
Meine Damen und Herren, das bedeutet, dass Wohnraum geschaffen werden kann. Das bedeutet, dass jene Menschen, die Eigentum erwerben wollen, Wohnungen erwerben wollen, jetzt günstige Kredite bis zu 200 000 Euro mit Zinsen von bis zu 1,5 Prozent bekommen können. Das ist eine Unterstützungsleistung für alle Menschen, die das wollen oder vorhaben. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Maurer und Schwarz. – Abg. Krainer: Vier Jahre!)
Abg. Steinacker: Es interessiert ihn ja sichtlich nicht! – Zwischenruf bei der SPÖ.
Zum Dritten, meine Damen und Herren: Dieses Paket beinhaltet auch ein großes Sanierungspaket. Kollege Kucher hat ja keine Zeile zu irgendeinem der vorliegenden Gesetze gesprochen – keine Zeile. (Abg. Steinacker: Es interessiert ihn ja sichtlich nicht! – Zwischenruf bei der SPÖ.) Das muss man auch einmal sagen. Eigentlich wäre ein Ruf zur Sache notwendig gewesen, weil überhaupt nichts von dem angesprochen wurde, was wir heute am späten Vormittag und zu Mittag zur Beschlussfassung vorliegen haben werden. (Abg. Krainer: Das ist falsch! Das ist ja total falsch! Die 10 000 Euro, die Sie gebracht haben, hat er auch gebracht!)
Abg. Krainer: Das ist falsch! Das ist ja total falsch! Die 10 000 Euro, die Sie gebracht haben, hat er auch gebracht!
Zum Dritten, meine Damen und Herren: Dieses Paket beinhaltet auch ein großes Sanierungspaket. Kollege Kucher hat ja keine Zeile zu irgendeinem der vorliegenden Gesetze gesprochen – keine Zeile. (Abg. Steinacker: Es interessiert ihn ja sichtlich nicht! – Zwischenruf bei der SPÖ.) Das muss man auch einmal sagen. Eigentlich wäre ein Ruf zur Sache notwendig gewesen, weil überhaupt nichts von dem angesprochen wurde, was wir heute am späten Vormittag und zu Mittag zur Beschlussfassung vorliegen haben werden. (Abg. Krainer: Das ist falsch! Das ist ja total falsch! Die 10 000 Euro, die Sie gebracht haben, hat er auch gebracht!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
2 000 Euro Unterstützung, wenn man in den eigenen vier Wänden Sanierungsmaßnahmen durchführt: Das ist aktive Unterstützungspolitik durch die Bundesregierung. Das kurbelt die regionale, die heimische Wirtschaft an, gerade auch im Handwerksbereich. Wir sorgen dafür, dass Arbeitsplätze erhalten bleiben, und wir greifen den Menschen unter die Arme, die diese Sanierungsarbeiten durchführen. Das ist Politik à la Volkspartei und auch der Bundesregierung, meine Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
in Richtung des mit Abg. Heinisch-Hosek sprechenden Abg. Kucher
Das, meine Damen und Herren, werden wir uns heute anschauen: wie das Stimmverhalten ist – (in Richtung des mit Abg. Heinisch-Hosek sprechenden Abg. Kucher) auch bei dir, Herr Kollege Kucher; berate dich noch mit deinen Abgeordneten! –, wie nämlich die Sozialdemokratie stimmt, ob sie dieser Milliarde für den gemeinnützigen Wohnbau zustimmt, da es dringend notwendig ist, dass wir neue, leistbare Wohnungen schaffen, im Eigentum und im Mietverhältnis, und dass wir auch bestehende Wohnanlagen sanieren.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Das ist ein gutes Paket, es wird auch von vielen Wirtschaftsexperten für gut befunden. Stimmen Sie also zu, und kritisieren Sie es nicht! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter MMag. DDr. Hubert Fuchs (FPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Vizekanzler! Sehr geehrter Herr Finanzminister! Hohes Haus! Die Bundesregierung hat dieses Konjunkturpaket am 27. Februar 2024 präsentiert, aber erst 17 Stunden vor der Sitzung des Finanzausschusses war die schwarz-grüne Regierungsfraktion in der Lage, die entsprechenden Abänderungsanträge an die anderen Parlamentsfraktionen zu übermitteln. Das ist ein schlechter Stil, so geht man mit der Opposition nicht um. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Schwarz: Nein, das ist ...!
bringen. Dieser chaotische Arbeitsstil ist symptomatisch für diese schwarz-grüne Bundesregierung. (Abg. Schwarz: Nein, das ist ...!) Das haben wir bei den Coronamaßnahmen gesehen, und das sehen wir auch jetzt wieder bei diesem Konjunkturpaket. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
bringen. Dieser chaotische Arbeitsstil ist symptomatisch für diese schwarz-grüne Bundesregierung. (Abg. Schwarz: Nein, das ist ...!) Das haben wir bei den Coronamaßnahmen gesehen, und das sehen wir auch jetzt wieder bei diesem Konjunkturpaket. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Transparenz dieses Konjunkturpakets. Sämtliche Maßnahmen dieses Konjunkturpakets wurden in Form von Initiativanträgen eingebracht, welche keine wirkungsorientierte Folgenabschätzung beinhalten. In diesen Anträgen gibt es keine Angaben zu den finanziellen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen. Durch diese Vorgehensweise wird die Qualität und die Transparenz des Gesetzgebungsprozesses massiv eingeschränkt. (Beifall bei der FPÖ.) Bedauerlicherweise legt diese schwarz-grüne Bundesregierung auf Begutachtungsverfahren auch keinen Wert mehr.
Abg. Pfurtscheller: Bis!
Zweites ist es auch nicht nachvollziehbar, warum die Gebührenbefreiung als Freibetrag ausgestaltet ist. Diese Ausgestaltung als Freibetrag ist sozial absolut nicht treffsicher. Ein Stufentarif oder eine Einschleifregelung wären fairer, gerechter und sozial treffsicherer gewesen. Es ist auch vollkommen unverständlich, dass auch diejenigen gefördert werden, die sich eine Immobilie zu einem Kaufpreis von fast 2 Millionen Euro leisten können. (Abg. Pfurtscheller: Bis!) – Nein, Sie lesen das Gesetz nicht richtig. Für Schwarz-Grün gilt nämlich eine Immobilie erst ab 2 Millionen Euro als Luxusimmobilie. Eine Immobilie, die zum Beispiel 1,8 Millionen Euro kostet, ist für Schwarz-Grün nach der Gesetzesdefinition keine Luxusimmobilie. (Abg. Kickl: Na servas!) Da kann man nur mehr den Kopf schütteln. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Kickl: Na servas!
Zweites ist es auch nicht nachvollziehbar, warum die Gebührenbefreiung als Freibetrag ausgestaltet ist. Diese Ausgestaltung als Freibetrag ist sozial absolut nicht treffsicher. Ein Stufentarif oder eine Einschleifregelung wären fairer, gerechter und sozial treffsicherer gewesen. Es ist auch vollkommen unverständlich, dass auch diejenigen gefördert werden, die sich eine Immobilie zu einem Kaufpreis von fast 2 Millionen Euro leisten können. (Abg. Pfurtscheller: Bis!) – Nein, Sie lesen das Gesetz nicht richtig. Für Schwarz-Grün gilt nämlich eine Immobilie erst ab 2 Millionen Euro als Luxusimmobilie. Eine Immobilie, die zum Beispiel 1,8 Millionen Euro kostet, ist für Schwarz-Grün nach der Gesetzesdefinition keine Luxusimmobilie. (Abg. Kickl: Na servas!) Da kann man nur mehr den Kopf schütteln. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Zweites ist es auch nicht nachvollziehbar, warum die Gebührenbefreiung als Freibetrag ausgestaltet ist. Diese Ausgestaltung als Freibetrag ist sozial absolut nicht treffsicher. Ein Stufentarif oder eine Einschleifregelung wären fairer, gerechter und sozial treffsicherer gewesen. Es ist auch vollkommen unverständlich, dass auch diejenigen gefördert werden, die sich eine Immobilie zu einem Kaufpreis von fast 2 Millionen Euro leisten können. (Abg. Pfurtscheller: Bis!) – Nein, Sie lesen das Gesetz nicht richtig. Für Schwarz-Grün gilt nämlich eine Immobilie erst ab 2 Millionen Euro als Luxusimmobilie. Eine Immobilie, die zum Beispiel 1,8 Millionen Euro kostet, ist für Schwarz-Grün nach der Gesetzesdefinition keine Luxusimmobilie. (Abg. Kickl: Na servas!) Da kann man nur mehr den Kopf schütteln. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Schwarz.
Noch eine legistische Anmerkung an die beiden Antragsteller Karlheinz Kopf und Jakob Schwarz: Wenn man sich § 25a Abs. 4 GGG ansieht: Da steht: „Ab [...] 2 Millionen Euro besteht keine Gebührenbefreiung.“ Liest man in den Gesetzesmaterialien nach, so steht was drinnen? – „Mehr als 2 Millionen Euro“. Das heißt, Gesetz und Materialien widersprechen sich da. So also arbeiten die Regierungsfraktionen, offenbar liest sich überhaupt keiner die Anträge durch, die hier eingebracht werden. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Schwarz.)
Abg. Maurer: ... war es jetzt zu langsam, aber gleichzeitig hätten wir eine Begutachtung machen sollen?! Also wie jetzt?
Lassen Sie mich zum Schluss kommen: Chaotische und intransparente Gesetzgebungsprozesse ohne wirkungsorientierte Folgenabschätzung und ohne Begutachtungsverfahren – das ist der Arbeitsstil dieser schwarz-grünen Bundesregierung. (Abg. Maurer: ... war es jetzt zu langsam, aber gleichzeitig hätten wir eine Begutachtung machen sollen?! Also wie jetzt?) Wer Gesetze produziert, muss auch wissen, was diese kosten. (Abg. Deimek: Das ist ... wurscht!) Diese Bundesregierung weiß es nicht. Daher ist es auch kein Wunder, dass die schwarz-grüne Bundesregierung in ihrer fünfjährigen Regierungszeit fast ein Drittel der Schulden der Republik Österreich angehäuft hat, zulasten der Steuerzahler und zulasten der künftigen Generationen. – Vielen Dank. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hörl.)
Abg. Deimek: Das ist ... wurscht!
Lassen Sie mich zum Schluss kommen: Chaotische und intransparente Gesetzgebungsprozesse ohne wirkungsorientierte Folgenabschätzung und ohne Begutachtungsverfahren – das ist der Arbeitsstil dieser schwarz-grünen Bundesregierung. (Abg. Maurer: ... war es jetzt zu langsam, aber gleichzeitig hätten wir eine Begutachtung machen sollen?! Also wie jetzt?) Wer Gesetze produziert, muss auch wissen, was diese kosten. (Abg. Deimek: Das ist ... wurscht!) Diese Bundesregierung weiß es nicht. Daher ist es auch kein Wunder, dass die schwarz-grüne Bundesregierung in ihrer fünfjährigen Regierungszeit fast ein Drittel der Schulden der Republik Österreich angehäuft hat, zulasten der Steuerzahler und zulasten der künftigen Generationen. – Vielen Dank. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hörl.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hörl.
Lassen Sie mich zum Schluss kommen: Chaotische und intransparente Gesetzgebungsprozesse ohne wirkungsorientierte Folgenabschätzung und ohne Begutachtungsverfahren – das ist der Arbeitsstil dieser schwarz-grünen Bundesregierung. (Abg. Maurer: ... war es jetzt zu langsam, aber gleichzeitig hätten wir eine Begutachtung machen sollen?! Also wie jetzt?) Wer Gesetze produziert, muss auch wissen, was diese kosten. (Abg. Deimek: Das ist ... wurscht!) Diese Bundesregierung weiß es nicht. Daher ist es auch kein Wunder, dass die schwarz-grüne Bundesregierung in ihrer fünfjährigen Regierungszeit fast ein Drittel der Schulden der Republik Österreich angehäuft hat, zulasten der Steuerzahler und zulasten der künftigen Generationen. – Vielen Dank. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hörl.)
Abg. Hafenecker: Nur mehr drei Sitzungen!
Abgeordnete Sigrid Maurer, BA (Grüne): Sehr geehrter Präsident! Sehr geehrter Minister! Sehr geehrter Vizekanzler! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Wir sprechen hier heute über das große Wohnbaukonjunkturpaket. Warum? – Die Wohnkosten bereiten vielen Menschen in Österreich große Sorgen. Wir Grüne sehen das, wir sehen den Unmut, und wir handeln (Abg. Hafenecker: Nur mehr drei Sitzungen!), um die Menschen nachhaltig zu entlasten. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Abgeordnete Sigrid Maurer, BA (Grüne): Sehr geehrter Präsident! Sehr geehrter Minister! Sehr geehrter Vizekanzler! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Wir sprechen hier heute über das große Wohnbaukonjunkturpaket. Warum? – Die Wohnkosten bereiten vielen Menschen in Österreich große Sorgen. Wir Grüne sehen das, wir sehen den Unmut, und wir handeln (Abg. Hafenecker: Nur mehr drei Sitzungen!), um die Menschen nachhaltig zu entlasten. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Hafenecker: Da waren’s nur mehr drei!
Es darf nicht sein, dass die Miete einen immer größeren Teil des Lohns wegfrisst. (Abg. Hafenecker: Da waren’s nur mehr drei!) Wohnen muss für alle Menschen leistbar sein und dauerhaft leistbar bleiben. Genau deshalb haben wir in dieser Bundesregierung in den vergangenen Monaten eine Reihe von Maßnahmen durchgesetzt, die akut Abhilfe bei den hohen Wohnkosten schaffen.
Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Bogner-Strauß.
Ich denke aber auch an die erhöhten Wohn- und Heizkostenzuschüsse der Länder, für die wir als Bundesregierung die Mittel bereitgestellt haben, oder an die abgeschaffte Maklergebühr, durch die sich die Mieterinnen und Mieter zwei Monatsmieten an Provision sparen. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Bogner-Strauß.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Aktuell sind die Bauwirtschaft und die dortigen Arbeitsplätze stark unter Druck. Mit diesem Wohnbaukonjunkturpaket – mit dem umfassenden Wohnbaukonjunkturpaket, über das wir heute abstimmen – schlagen wir diese Fliegen jetzt alle mit einer Klatsche. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen. – Abg. Deimek: Größere ... die Leute sind ... zahlen! – Abg. Hafenecker: Wissen S’, wer auch eine Rechnung schickt? – Der Wähler!
Wir machen damit auch einen riesigen grünen Schritt, denn auf allen geförderten Neubauten muss in Zukunft ein Sonnenkraftwerk errichtet werden – die Sonne schickt bekanntlich keine Rechnung. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Deimek: Größere ... die Leute sind ... zahlen! – Abg. Hafenecker: Wissen S’, wer auch eine Rechnung schickt? – Der Wähler!) Mit dieser PV-Pflicht stellen wir sicher, dass die gebauten Wohnungen gleichzeitig auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. So gehen leistbares Wohnen und mehr Klimaschutz Hand in Hand.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Zusätzliche 5 000 bestehende Wohnungen bringen wir mit dichten Fenstern und gut gedämmten Wänden wieder in Schuss. Wir verbessern damit die Lebensqualität der Menschen, die in diesen Wohnungen leben, wir senken ihre monatlichen Kosten deutlich, und wir schützen damit auch unser Klima – viele Fliegen mit einer Klatsche. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Wurm: Ist ja auch so!
Die Herrschaften von den Freiheitlichen wollen uns immer einreden, dass Klimaschutz teuer und unnötig ist. (Abg. Wurm: Ist ja auch so!) Wir beweisen, dass Klimaschutz das Leben für die Menschen leistbarer macht, weil es günstiger wird. Die FPÖ will uns in der Abhängigkeit von russischem Gas einzementieren. Sie hat ja bekanntlich einen aufrechten Freundschaftsvertrag mit Diktator Putin. (Abg. Deimek: ... 30 Prozent der OMV! – Abg. Wurm: ... Kaviar, Frau Kollegin!) Von diesem Einzementieren ins russische Gas profitiert natürlich auch nur einer, nämlich Putin. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Abg. Deimek: ... 30 Prozent der OMV! – Abg. Wurm: ... Kaviar, Frau Kollegin!
Die Herrschaften von den Freiheitlichen wollen uns immer einreden, dass Klimaschutz teuer und unnötig ist. (Abg. Wurm: Ist ja auch so!) Wir beweisen, dass Klimaschutz das Leben für die Menschen leistbarer macht, weil es günstiger wird. Die FPÖ will uns in der Abhängigkeit von russischem Gas einzementieren. Sie hat ja bekanntlich einen aufrechten Freundschaftsvertrag mit Diktator Putin. (Abg. Deimek: ... 30 Prozent der OMV! – Abg. Wurm: ... Kaviar, Frau Kollegin!) Von diesem Einzementieren ins russische Gas profitiert natürlich auch nur einer, nämlich Putin. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.
Die Herrschaften von den Freiheitlichen wollen uns immer einreden, dass Klimaschutz teuer und unnötig ist. (Abg. Wurm: Ist ja auch so!) Wir beweisen, dass Klimaschutz das Leben für die Menschen leistbarer macht, weil es günstiger wird. Die FPÖ will uns in der Abhängigkeit von russischem Gas einzementieren. Sie hat ja bekanntlich einen aufrechten Freundschaftsvertrag mit Diktator Putin. (Abg. Deimek: ... 30 Prozent der OMV! – Abg. Wurm: ... Kaviar, Frau Kollegin!) Von diesem Einzementieren ins russische Gas profitiert natürlich auch nur einer, nämlich Putin. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Zwischenruf des Abg. Hafenecker.
Wir sorgen dafür, dass die Menschen Energie sparen und in Zukunft mit sauberer und sicherer Energie made in Austria versorgt werden. (Zwischenruf des Abg. Hafenecker.) Wir entlasten damit die Mieterinnen und Mieter doppelt: mit niedrigeren Energierechnungen und günstigen Mieten – denn die zusätzliche Förderung für die thermische Sanierung bekommen Vermieter:innen nur, wenn sie nach dem Kostendeckungsprinzip vermieten. Mit dieser Sanierungsoffensive beweisen wir einmal mehr: Klimagerechtigkeit bringt auch mehr soziale Gerechtigkeit.
Abg. Deimek: Schon einmal überlegt, warum das so ist?
Wir verstärken auch ein ganz wichtiges Sicherheitsnetz, mit dem wir Menschen in akuten Notsituationen vor einer Delogierung bewahren: den Wohnschirm. Dieses Projekt hat bereits über 20 000 Personen unterstützt, die ihre Miete nicht mehr bezahlen konnten, und 60 000 Personen, die bei den Energiekosten im Rückstand waren. (Abg. Deimek: Schon einmal überlegt, warum das so ist?) Wir stocken diese ganz wichtige soziale Maßnahme nochmals um 60 Millionen Euro auf. Bis Ende 2026 stehen also insgesamt 224 Millionen Euro zur Verfügung, damit Menschen in Notsituationen in
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
ihren Wohnungen bleiben können. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Deimek.
Meine Damen und Herren! Mit diesem Wohnbaupaket sorgen wir auf mehreren Ebenen für nachhaltig leistbares Wohnen und ökologisieren gleichzeitig den Wohnbau, damit die Menschen in Österreich langfristig hinsichtlich Wohnkosten aufatmen können und ihnen wieder mehr vom Einkommen im Börserl bleibt. Das dafür notwendige Geld stellen wir heute bereit. Jetzt liegt es an den Bundesländern, ihre Verantwortung wahrzunehmen und das Geld auch dort einzusetzen, wo es am dringendsten gebraucht wird. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Ruf bei der ÖVP: So wie die NEOS! – Abg. Michael Hammer: Die NEOS sind am Sand!
Abgeordneter Mag. Gerald Loacker (NEOS): Herr Präsident! Herr Vizekanzler! Herr Finanzminister! Hohes Haus! Da wird ganz viel Sand in die Augen der Bürgerinnen und Bürger gestreut, in der Hoffnung, dass diese dann nicht mehr klar sehen, was es tatsächlich wiegt. (Ruf bei der ÖVP: So wie die NEOS! – Abg. Michael Hammer: Die NEOS sind am Sand!) Beispielsweise wird da gesagt: Wir stellen den Ländern Geld zur Verfügung, damit sie mehr Wohnbaudarlehen geben können, eine halbe Milliarde Euro!
Ruf bei der ÖVP: Ja und?
Also erstens: Die Länder hätten genug Geld – hätten! Sie geben es halt anders aus, aber sie hätten genug Geld. Und jetzt kommt der Bund und sagt: Wir geben euch nicht 500 Millionen Euro, sondern ihr könnt Kredite aufnehmen und wir sponsern euch einen Teil des Kreditzinses! (Ruf bei der ÖVP: Ja und?) Überschlagsmäßig sind das dann 7,5 Millionen Euro Zinssponsoring durch den Bund. (Abg. Krainer: Die Hälfte!) Ihnen, geschätzte Wählerinnen und Wähler, wird das verkauft als: Wir geben denen eine halbe Milliarde Euro! – Das
Abg. Krainer: Die Hälfte!
Also erstens: Die Länder hätten genug Geld – hätten! Sie geben es halt anders aus, aber sie hätten genug Geld. Und jetzt kommt der Bund und sagt: Wir geben euch nicht 500 Millionen Euro, sondern ihr könnt Kredite aufnehmen und wir sponsern euch einen Teil des Kreditzinses! (Ruf bei der ÖVP: Ja und?) Überschlagsmäßig sind das dann 7,5 Millionen Euro Zinssponsoring durch den Bund. (Abg. Krainer: Die Hälfte!) Ihnen, geschätzte Wählerinnen und Wähler, wird das verkauft als: Wir geben denen eine halbe Milliarde Euro! – Das
Abg. Pfurtscheller: Es kommt drauf an, wie lang!
ist es natürlich nicht (Abg. Pfurtscheller: Es kommt drauf an, wie lang!), das Geld hätte der Bund auch gar nicht. (Abg. Pfurtscheller: Du tust ja so, als wäre das einmalig! – Zwischenrufe der Abgeordneten Ottenschläger und Schwarz.) Das ist nämlich die nächste Frage, die man sich stellen muss. (Beifall bei den NEOS. – Widerspruch bei der ÖVP.) – Ja, ja! Ja, ja, es ist Aufregung bei der ÖVP. (Abg. Ottenschläger: Da ist keine Aufregung! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.) An meiner Stelle weiß man: Immer dann, wenn bei der ÖVP Unruhe ist, dann hat man den wunden Punkt getroffen, nicht? (Beifall bei den NEOS. – Abg. Ottenschläger: Nein, das nennt man ... Maßnahmen!)
Abg. Pfurtscheller: Du tust ja so, als wäre das einmalig! – Zwischenrufe der Abgeordneten Ottenschläger und Schwarz.
ist es natürlich nicht (Abg. Pfurtscheller: Es kommt drauf an, wie lang!), das Geld hätte der Bund auch gar nicht. (Abg. Pfurtscheller: Du tust ja so, als wäre das einmalig! – Zwischenrufe der Abgeordneten Ottenschläger und Schwarz.) Das ist nämlich die nächste Frage, die man sich stellen muss. (Beifall bei den NEOS. – Widerspruch bei der ÖVP.) – Ja, ja! Ja, ja, es ist Aufregung bei der ÖVP. (Abg. Ottenschläger: Da ist keine Aufregung! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.) An meiner Stelle weiß man: Immer dann, wenn bei der ÖVP Unruhe ist, dann hat man den wunden Punkt getroffen, nicht? (Beifall bei den NEOS. – Abg. Ottenschläger: Nein, das nennt man ... Maßnahmen!)
Beifall bei den NEOS. – Widerspruch bei der ÖVP.
ist es natürlich nicht (Abg. Pfurtscheller: Es kommt drauf an, wie lang!), das Geld hätte der Bund auch gar nicht. (Abg. Pfurtscheller: Du tust ja so, als wäre das einmalig! – Zwischenrufe der Abgeordneten Ottenschläger und Schwarz.) Das ist nämlich die nächste Frage, die man sich stellen muss. (Beifall bei den NEOS. – Widerspruch bei der ÖVP.) – Ja, ja! Ja, ja, es ist Aufregung bei der ÖVP. (Abg. Ottenschläger: Da ist keine Aufregung! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.) An meiner Stelle weiß man: Immer dann, wenn bei der ÖVP Unruhe ist, dann hat man den wunden Punkt getroffen, nicht? (Beifall bei den NEOS. – Abg. Ottenschläger: Nein, das nennt man ... Maßnahmen!)
Abg. Ottenschläger: Da ist keine Aufregung! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.
ist es natürlich nicht (Abg. Pfurtscheller: Es kommt drauf an, wie lang!), das Geld hätte der Bund auch gar nicht. (Abg. Pfurtscheller: Du tust ja so, als wäre das einmalig! – Zwischenrufe der Abgeordneten Ottenschläger und Schwarz.) Das ist nämlich die nächste Frage, die man sich stellen muss. (Beifall bei den NEOS. – Widerspruch bei der ÖVP.) – Ja, ja! Ja, ja, es ist Aufregung bei der ÖVP. (Abg. Ottenschläger: Da ist keine Aufregung! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.) An meiner Stelle weiß man: Immer dann, wenn bei der ÖVP Unruhe ist, dann hat man den wunden Punkt getroffen, nicht? (Beifall bei den NEOS. – Abg. Ottenschläger: Nein, das nennt man ... Maßnahmen!)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Ottenschläger: Nein, das nennt man ... Maßnahmen!
ist es natürlich nicht (Abg. Pfurtscheller: Es kommt drauf an, wie lang!), das Geld hätte der Bund auch gar nicht. (Abg. Pfurtscheller: Du tust ja so, als wäre das einmalig! – Zwischenrufe der Abgeordneten Ottenschläger und Schwarz.) Das ist nämlich die nächste Frage, die man sich stellen muss. (Beifall bei den NEOS. – Widerspruch bei der ÖVP.) – Ja, ja! Ja, ja, es ist Aufregung bei der ÖVP. (Abg. Ottenschläger: Da ist keine Aufregung! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Pfurtscheller.) An meiner Stelle weiß man: Immer dann, wenn bei der ÖVP Unruhe ist, dann hat man den wunden Punkt getroffen, nicht? (Beifall bei den NEOS. – Abg. Ottenschläger: Nein, das nennt man ... Maßnahmen!)
Ruf bei der ÖVP: Wie ist das in Wien? – Abg. Hörl: ... Vizebürgermeister!
Die Länder hätten genug Geld, weil von den Löhnen und Gehältern ungefähr 1,3 Milliarden Euro Wohnbauförderungsbeitrag abgezogen wird – von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert. Die Länder geben im Jahr im Rahmen ihrer Wohnbaufördertätigkeit aber nur ungefähr 480 Millionen Euro aus (Ruf bei der ÖVP: Wie ist das in Wien? – Abg. Hörl: ... Vizebürgermeister!), den Rest des Geldes verblasen sie anderwärtig; 37 Prozent verwenden sie zweckgemäß und 63 Prozent anders. Und jetzt frage ich Sie: Wenn Sie in ein Gasthaus gehen und ein Getränk bestellen und das Glas zu 37 Prozent gefüllt kriegen, weil der Kellner die anderen 63 verschüttet hat (Heiterkeit des Abg. Scherak), sind Sie dann zufrieden? – Nein! (Beifall bei den NEOS.)
Heiterkeit des Abg. Scherak
Die Länder hätten genug Geld, weil von den Löhnen und Gehältern ungefähr 1,3 Milliarden Euro Wohnbauförderungsbeitrag abgezogen wird – von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert. Die Länder geben im Jahr im Rahmen ihrer Wohnbaufördertätigkeit aber nur ungefähr 480 Millionen Euro aus (Ruf bei der ÖVP: Wie ist das in Wien? – Abg. Hörl: ... Vizebürgermeister!), den Rest des Geldes verblasen sie anderwärtig; 37 Prozent verwenden sie zweckgemäß und 63 Prozent anders. Und jetzt frage ich Sie: Wenn Sie in ein Gasthaus gehen und ein Getränk bestellen und das Glas zu 37 Prozent gefüllt kriegen, weil der Kellner die anderen 63 verschüttet hat (Heiterkeit des Abg. Scherak), sind Sie dann zufrieden? – Nein! (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Die Länder hätten genug Geld, weil von den Löhnen und Gehältern ungefähr 1,3 Milliarden Euro Wohnbauförderungsbeitrag abgezogen wird – von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert. Die Länder geben im Jahr im Rahmen ihrer Wohnbaufördertätigkeit aber nur ungefähr 480 Millionen Euro aus (Ruf bei der ÖVP: Wie ist das in Wien? – Abg. Hörl: ... Vizebürgermeister!), den Rest des Geldes verblasen sie anderwärtig; 37 Prozent verwenden sie zweckgemäß und 63 Prozent anders. Und jetzt frage ich Sie: Wenn Sie in ein Gasthaus gehen und ein Getränk bestellen und das Glas zu 37 Prozent gefüllt kriegen, weil der Kellner die anderen 63 verschüttet hat (Heiterkeit des Abg. Scherak), sind Sie dann zufrieden? – Nein! (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
den letzten Jahren eine richtige Cashcow geworden, und da muss man sich fragen, ob die Angemessenheit der Grundbuchseintragungsgebühren überhaupt gegeben ist oder ob man die nicht generell einmal gescheit ausholzen sollte. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP
Bundesminister für Finanzen Dr. Magnus Brunner, LL.M.: Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Sehr geehrte Zuseherinnen und Zuseher! Ja, die Entlastung geht weiter. Eigentlich war das heute wieder ein gut gewählter Titel der Aktuellen Stunde der NEOS (Beifall bei der ÖVP) – vielen Dank noch einmal dafür! –, und wir können auch bei diesen Tagesordnungspunkten natürlich wieder darstellen, wie die Entlastungen eben weitergehen (Abg. Greiner: Deshalb wird’s aber nicht richtiger!), und zwar in diesem Fall ganz konkret für den Wohnbereich, für den Baubereich.
Abg. Greiner: Deshalb wird’s aber nicht richtiger!
Bundesminister für Finanzen Dr. Magnus Brunner, LL.M.: Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Sehr geehrte Zuseherinnen und Zuseher! Ja, die Entlastung geht weiter. Eigentlich war das heute wieder ein gut gewählter Titel der Aktuellen Stunde der NEOS (Beifall bei der ÖVP) – vielen Dank noch einmal dafür! –, und wir können auch bei diesen Tagesordnungspunkten natürlich wieder darstellen, wie die Entlastungen eben weitergehen (Abg. Greiner: Deshalb wird’s aber nicht richtiger!), und zwar in diesem Fall ganz konkret für den Wohnbereich, für den Baubereich.
Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.
Es ist ein sehr ausgewogenes Maßnahmenpaket, das wir auch mit der Wirtschaftswissenschaft entsprechend abgestimmt haben. Das ist, glaube ich, in diesem Zusammenhang auch ganz entscheidend. Das Wifo beispielsweise hat gerade vor Kurzem auf die potenzielle Wohnungslücke und auch auf die Rolle von Eigentum für die generelle Leistbarkeit des Wohnens hingewiesen. Die Wirksamkeit des Wohnpakets, dieses ganz konkreten Pakets, wurde mittlerweile auch von der Oesterreichischen Nationalbank entsprechend bestätigt. Die OeNB rechnet mit entsprechenden Wachstumseffekten in den nächsten Jahren. (Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei der ÖVP.
Zweiter Punkt neben der Ankurbelung der Baukonjunktur ist die Unterstützung beim Kauf eines Eigenheims, bei der Anschaffung von Eigentum: Wir streichen wie erwähnt die Nebengebühren, und ich glaube, dass das ein wichtiger Schritt ist. Ja, Herr Ex-Staatssekretär, man kann natürlich auch über die Grunderwerbsteuer, die bei der Anschaffung des ersten Eigenheims anfällt, sprechen. Jetzt haben wir einmal diesen Schritt mit der Befreiung von der Grundbuchseintragungsgebühr und der Pfandrechtseintragungsgebühr gemacht. Ich glaube, das ist ein sehr wichtiger und auch anerkannter Schritt, den wir da gehen. (Beifall bei der ÖVP.) Die Kosten in dem Bereich, Herr Ex-Staatssekretär Fuchs, liegen bei 200 Millionen Euro. Das sind wieder Mindereinnahmen, ganz konkret im Justizministerium, natürlich, weil diese Gebühren eben dort entsprechend anfallen.
Zwischenruf der Abg. Doppelbauer.
Und, Herr Abgeordneter Loacker, der leider momentan nicht da ist: Das ist natürlich zweckgewidmet. (Zwischenruf der Abg. Doppelbauer.) – Nein, ich sage es nur, weil er halt gerade nicht herinnen ist. Man darf ja mal rausgehen. – Das ist zweckgewidmet, das ist für den Wohnbau zweckgewidmet. Also dieses Missverständnis kann ich hier aufklären. Außerdem glaube ich, dass Abgeordneter Loacker betreffend Wohnbauförderungsmittel vielleicht etwas veraltete Zahlen verwendet, weil die meisten Bundesländer selbstverständlich alle Wohnbaumittel für den Wohnbau einsetzen. Da hat sich die Welt in den letzten Jahren etwas verändert.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Also alles in allem: Ja, es ist viel Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, 2,2 Milliarden Euro, die dieses Paket ausmachen, aber es ist wichtig und sinnvoll investiertes Geld, und vor allem – das in diesem Zusammenhang zu betonen ist mir wichtig – wird es treffsicher eingesetzt, indem wir diese Ziele, die ich vorhin erwähnt habe, auch adressieren. Es ist also ein ausgewogenes Paket, ein aus meiner Sicht auch kluges Paket, das treffsicher ist. Ich bedanke mich bei allen, die daran mitgearbeitet haben. Herr Vizekanzler, dir und deinen Expertinnen und Experten auch in diesem Zusammenhang herzlichen Dank! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP.
Abgeordneter Karlheinz Kopf (ÖVP): Frau Präsidentin! Herr Vizekanzler! Herr Finanzminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen hier im Hohen Haus! Ebenso geschätzte Damen und Herren Zuseherinnen und Zuseher hier im Haus und vor den diversen Empfangsgeräten! Wir haben tatsächlich dringenden Handlungsbedarf im Wohnbaubereich – und wir handeln. Wir handeln gezielt und wir handeln wirkungsvoll mit diesem Paket, das jetzt zur Debatte und zur Beschlussfassung ansteht. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall und Bravoruf bei der ÖVP.
Was man nicht übersehen darf: Wir haben derzeit eine Baulücke, die sich in der Zukunft dramatisch im Angebot auswirken wird und letztlich auch wieder preisliche Auswirkungen haben wird. Das bedeutet, wie ich eingangs schon gesagt habe, dringenden Handlungsbedarf – und wie gesagt: wir handeln. Lieber Kollege Loacker, wir verwenden den Sand nicht, um ihn den Menschen in die Augen zu streuen, sondern wir verwenden ihn zum Bauen. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP.)
Abg. Steinacker: Bravo, Beppo!
Das heißt, meine Damen und Herren, diese Maßnahmen werden ihre Wirkung nicht verfehlen. Und eines sei dazugesagt, auch in Richtung Sozialdemokratie: Diese Maßnahmen folgen zu einem großen Teil dem, was die Bausozialpartner, inklusive auch der Gewerkschaft Bau-Holz, der Regierung vor kurzer Zeit vorgeschlagen haben. (Abg. Steinacker: Bravo, Beppo!) Deswegen finde ich es einigermaßen erstaunlich, dass die Sozialdemokratie diesem Paket nicht zustimmen will. (Abg. Steinacker: Der Beppo würde eh gerne!) Vielleicht ist es auch ein Indiz dafür, dass hier wohl eher parteipolitische beziehungsweise vielleicht schon wahltaktische Überlegungen mitspielen, dass nicht einmal Kollege Muchitsch, der sich in dem Fall bestens auskennt, überhaupt auf der Rednerliste steht. Das ist schon einigermaßen erstaunlich. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Steinacker: Wir werden schauen, ob er bei der Abstimmung ...!)
Abg. Steinacker: Der Beppo würde eh gerne!
Das heißt, meine Damen und Herren, diese Maßnahmen werden ihre Wirkung nicht verfehlen. Und eines sei dazugesagt, auch in Richtung Sozialdemokratie: Diese Maßnahmen folgen zu einem großen Teil dem, was die Bausozialpartner, inklusive auch der Gewerkschaft Bau-Holz, der Regierung vor kurzer Zeit vorgeschlagen haben. (Abg. Steinacker: Bravo, Beppo!) Deswegen finde ich es einigermaßen erstaunlich, dass die Sozialdemokratie diesem Paket nicht zustimmen will. (Abg. Steinacker: Der Beppo würde eh gerne!) Vielleicht ist es auch ein Indiz dafür, dass hier wohl eher parteipolitische beziehungsweise vielleicht schon wahltaktische Überlegungen mitspielen, dass nicht einmal Kollege Muchitsch, der sich in dem Fall bestens auskennt, überhaupt auf der Rednerliste steht. Das ist schon einigermaßen erstaunlich. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Steinacker: Wir werden schauen, ob er bei der Abstimmung ...!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Steinacker: Wir werden schauen, ob er bei der Abstimmung ...!
Das heißt, meine Damen und Herren, diese Maßnahmen werden ihre Wirkung nicht verfehlen. Und eines sei dazugesagt, auch in Richtung Sozialdemokratie: Diese Maßnahmen folgen zu einem großen Teil dem, was die Bausozialpartner, inklusive auch der Gewerkschaft Bau-Holz, der Regierung vor kurzer Zeit vorgeschlagen haben. (Abg. Steinacker: Bravo, Beppo!) Deswegen finde ich es einigermaßen erstaunlich, dass die Sozialdemokratie diesem Paket nicht zustimmen will. (Abg. Steinacker: Der Beppo würde eh gerne!) Vielleicht ist es auch ein Indiz dafür, dass hier wohl eher parteipolitische beziehungsweise vielleicht schon wahltaktische Überlegungen mitspielen, dass nicht einmal Kollege Muchitsch, der sich in dem Fall bestens auskennt, überhaupt auf der Rednerliste steht. Das ist schon einigermaßen erstaunlich. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Steinacker: Wir werden schauen, ob er bei der Abstimmung ...!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Wir sind da auf dem richtigen Weg, und ich bitte Sie alle um Ihre Zustimmung. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Allgemeiner Beifall.
Abgeordneter Kai Jan Krainer (SPÖ): Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren, besonders die Damen und Herren aus dem schönen Frohnleiten, die als Gäste meiner Kollegin Greiner hier im Haus sind – herzlich willkommen im Hohen Haus! (Allgemeiner Beifall.) Wir debattieren hier ein Riesenproblem, das wir in Österreich haben (Abg. Steinacker: Ein Riesenpaket, nicht ‑problem!), nämlich Probleme im Bereich Wohnen. Da haben wir im Wesentlichen drei große Probleme. Erstens: Die Mieten sind zu hoch. Zweitens: Die Immobilienpreise sind zu hoch. Und drittens: Die Kreditkosten sind zu hoch. Das sind die drei Probleme, vor denen wir stehen.
Abg. Steinacker: Ein Riesenpaket, nicht ‑problem!
Abgeordneter Kai Jan Krainer (SPÖ): Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren, besonders die Damen und Herren aus dem schönen Frohnleiten, die als Gäste meiner Kollegin Greiner hier im Haus sind – herzlich willkommen im Hohen Haus! (Allgemeiner Beifall.) Wir debattieren hier ein Riesenproblem, das wir in Österreich haben (Abg. Steinacker: Ein Riesenpaket, nicht ‑problem!), nämlich Probleme im Bereich Wohnen. Da haben wir im Wesentlichen drei große Probleme. Erstens: Die Mieten sind zu hoch. Zweitens: Die Immobilienpreise sind zu hoch. Und drittens: Die Kreditkosten sind zu hoch. Das sind die drei Probleme, vor denen wir stehen.
Abg. Steinacker: Na sicher!
Schauen wir uns an, was dieses Wohnpaket gebracht haben wird, wenn wir in vier Jahren zurückblicken: Wird irgendeine Miete günstiger geworden sein? – Nein (Abg. Steinacker: Na sicher!), die Mieten werden um 10 bis 15 Prozent höher sein als heute. Das wird das Ergebnis der Politik dieser Bundesregierung sein. Werden die Preise für Immobilien, für Grundstücke gesunken
Ruf bei der ÖVP: Das ist ja schon was!
Die letzte Frage ist: Werden die Kreditkosten dadurch sinken? Wird das billiger werden? – Für maximal vier Jahre ja (Ruf bei der ÖVP: Das ist ja schon was!) – und dann keinerlei Beitrag. Es werden Menschen Kredite auf 25, 30, 35 Jahre hinaus aufnehmen und für vier Jahre wissen, wie hoch ihre Kreditzinsen, ihre Kreditkosten sind. Mit 1,5 Prozent werden sie günstig sein, aber was danach ist, können Sie nicht einmal heute sagen.
Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Nur alles schlechtmachen! – Abg. Steinacker: Er versteht es nicht!
Also ehrlich gesagt wird man in vier Jahren zurückblicken und sagen, dass es ein bisschen etwas gebracht hat, aber im Wesentlichen hat es die Probleme, die wir im Wohnbereich haben, nicht adressiert. Man wird an und für sich von keinem guten Ergebnis reden können, wenn man dann auf dieses Paket zurückblickt. (Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Nur alles schlechtmachen! – Abg. Steinacker: Er versteht es nicht!)
Abg. Zarits: Wien Energie!
Sehen wir uns an, was in Österreich passiert ist – ich meine, wenn die ÖVP in der Regierung ist, wäre es ja komisch, wenn es nicht passieren würde –: Irgendjemand muss sich immer eine goldene Nase verdienen. Das war vielleicht früher einmal ein Herr Benko, es war die Energiewirtschaft, die sich goldene Nasen verdient hat (Abg. Zarits: Wien Energie!), Milliarden Euro an Übergewinnen. Wir erinnern uns alle, die ÖVP wollte von einer Übergewinnsteuer nichts wissen. (Abg. Lukas Hammer: Der Herr Doskozil auch nicht!) Auf Druck der SPÖ ist sie dann gekommen. (Abg. Lukas Hammer: Eure Landeshauptmänner rennen zum VfGH wegen der Übergewinnsteuer!) Der Finanzminister hat versprochen: 2 bis 4 Milliarden Euro werden wir uns für diese Übergewinne holen und damit die Energiehilfen finanzieren! Was ist passiert? – 255 Millionen Euro hat er geholt! Nicht einmal 10 Prozent von dem, was er selber gesagt hat, dass er erreichen wird, hat er zusammengebracht. Kollege Kogler war dann so stolz darauf, dass sie immerhin 10 Prozent vom Ziel
Abg. Lukas Hammer: Der Herr Doskozil auch nicht!
Sehen wir uns an, was in Österreich passiert ist – ich meine, wenn die ÖVP in der Regierung ist, wäre es ja komisch, wenn es nicht passieren würde –: Irgendjemand muss sich immer eine goldene Nase verdienen. Das war vielleicht früher einmal ein Herr Benko, es war die Energiewirtschaft, die sich goldene Nasen verdient hat (Abg. Zarits: Wien Energie!), Milliarden Euro an Übergewinnen. Wir erinnern uns alle, die ÖVP wollte von einer Übergewinnsteuer nichts wissen. (Abg. Lukas Hammer: Der Herr Doskozil auch nicht!) Auf Druck der SPÖ ist sie dann gekommen. (Abg. Lukas Hammer: Eure Landeshauptmänner rennen zum VfGH wegen der Übergewinnsteuer!) Der Finanzminister hat versprochen: 2 bis 4 Milliarden Euro werden wir uns für diese Übergewinne holen und damit die Energiehilfen finanzieren! Was ist passiert? – 255 Millionen Euro hat er geholt! Nicht einmal 10 Prozent von dem, was er selber gesagt hat, dass er erreichen wird, hat er zusammengebracht. Kollege Kogler war dann so stolz darauf, dass sie immerhin 10 Prozent vom Ziel
Abg. Lukas Hammer: Eure Landeshauptmänner rennen zum VfGH wegen der Übergewinnsteuer!
Sehen wir uns an, was in Österreich passiert ist – ich meine, wenn die ÖVP in der Regierung ist, wäre es ja komisch, wenn es nicht passieren würde –: Irgendjemand muss sich immer eine goldene Nase verdienen. Das war vielleicht früher einmal ein Herr Benko, es war die Energiewirtschaft, die sich goldene Nasen verdient hat (Abg. Zarits: Wien Energie!), Milliarden Euro an Übergewinnen. Wir erinnern uns alle, die ÖVP wollte von einer Übergewinnsteuer nichts wissen. (Abg. Lukas Hammer: Der Herr Doskozil auch nicht!) Auf Druck der SPÖ ist sie dann gekommen. (Abg. Lukas Hammer: Eure Landeshauptmänner rennen zum VfGH wegen der Übergewinnsteuer!) Der Finanzminister hat versprochen: 2 bis 4 Milliarden Euro werden wir uns für diese Übergewinne holen und damit die Energiehilfen finanzieren! Was ist passiert? – 255 Millionen Euro hat er geholt! Nicht einmal 10 Prozent von dem, was er selber gesagt hat, dass er erreichen wird, hat er zusammengebracht. Kollege Kogler war dann so stolz darauf, dass sie immerhin 10 Prozent vom Ziel
Beifall bei der SPÖ.
Was haben wir jetzt im Bankenbereich? – Der nächste Bereich, der sich goldene Nasen verdient! Bereits 2022 war ein Rekordjahr, ein Rekordjahr für die Banken: über 10 Milliarden Euro Gewinn nach Steuern. Und was ist im Jahr 2023 passiert? – Noch einmal 50 bis 100 Prozent mehr. Laut den Zahlen – die endgültigen sind noch nicht da – werden diese Rekordgewinne nach Steuern auf 15 bis 20 Milliarden Euro ansteigen. Und dazu ist schon festzuhalten: Dieses Geld, das die Banken jetzt an Rekordgewinnen haben, regnet es ja nicht von oben runter, das stammt ja aus den Geldbörsen der Österreicherinnen und Österreicher. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Sie schauen zu, Sie schauen wie immer zu, dass es kleine Teile bei uns gibt, die sich goldene Nasen verdienen, die Rekordgewinne machen, und das machen sie die ganze Zeit. Sie schauen zu. Und wenn wir dann darauf hinweisen, tun Sie so, als ob Sie etwas dagegen tun, aber in Wahrheit machen Sie Politik für jene, die sich goldene Nasen verdienen, und nicht für die, die das Ganze zahlen, nämlich: die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.
Abgeordnete Mag. Nina Tomaselli (Grüne): Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Ja, was kann dieses Wohnbaupaket, das wir heute beschließen, bezeugen? – Wir setzen uns für nachhaltig leistbares Wohnen ein, deshalb investieren wir 1 Milliarde Euro in den gemeinnützigen Wohnraum. Es kommt auch der Ökoboost für den Wohnbau. Die geplante Sanierungsoffensive schützt nicht nur das Klima, sondern auch die Geldbörsen der Bewohnerinnen und Bewohner dieser Wohnungen. (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Prinz.
Das Herzstück dieses Wohnpaketes ist die Investition in den gemeinnützigen Wohnbau. Ich habe es bereits erwähnt, es geht um 1 Milliarde Euro. Der gemeinnützige Wohnbau ist ein ziemlich cooles System, für das wir weltweit beneidet werden. Kollege Krainer, wenn Sie sich hier herausstellen und sagen, es werde keine einzige Miete günstiger werden, dann haben Sie wohl das System des gemeinnützigen Wohnbaus nicht verstanden. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Prinz.) Der gemeinnützige Wohnbau ist der einzige Garant dafür, dass langfristig Mieten leistbar sind, und – ich sage es einmal so, um es auf den Punkt zu bringen – der gemeinnützige Wohnbau ist die beste Mietpreisbremse überhaupt. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Das Herzstück dieses Wohnpaketes ist die Investition in den gemeinnützigen Wohnbau. Ich habe es bereits erwähnt, es geht um 1 Milliarde Euro. Der gemeinnützige Wohnbau ist ein ziemlich cooles System, für das wir weltweit beneidet werden. Kollege Krainer, wenn Sie sich hier herausstellen und sagen, es werde keine einzige Miete günstiger werden, dann haben Sie wohl das System des gemeinnützigen Wohnbaus nicht verstanden. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Prinz.) Der gemeinnützige Wohnbau ist der einzige Garant dafür, dass langfristig Mieten leistbar sind, und – ich sage es einmal so, um es auf den Punkt zu bringen – der gemeinnützige Wohnbau ist die beste Mietpreisbremse überhaupt. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Einwallner
Bei diesem Zweckzuschuss – wenn Sie sich das genau anschauen – war uns ein großes Anliegen, dass er besonders effizient und zielgerichtet eingesetzt wird. Es sind Mittel, die die Länder für zusätzlichen Wohnbau bekommen. Für den gewöhnlichen Wohnbau gibt es ja bereits Gelder; jene, die von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Form des Wohnbauförderungsbeitrages eingehoben werden. Alle Rückflüsse wandern übrigens nicht in die Taschen der Länder, sondern fließen wieder an den Bund zurück. Das Beste ist, dass es diesen Zweckzuschuss nicht bedingungslos gibt. Es war uns wichtig, dass wir auch den Boden schonen (Zwischenruf des Abg. Einwallner), deshalb ist einerseits eine Vorgabe, dass man verdichtet baut, und andererseits wird durch die PV-Pflicht, meine sehr geehrten Damen und Herren, jedes Haus,
Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Bogner-Strauß und Prinz.
das jetzt neu gebaut wird, zum Sonnenkraftwerk. (Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Bogner-Strauß und Prinz.)
Rufe bei den Grünen: Oi, Oi, Oi!
Ich halte es für einen der größten wohnpolitischen Sündenfälle überhaupt, dass man die Zweckbindung von Wohnbauförderungsbeitrag und Rückflüssen aufgehoben hat. Ich muss aber auch sagen: Man könnte ja als Bundesland trotzdem alles ausgeben – und da schaue ich vor allem (in Richtung SPÖ) in diese Reihen hier. Die Stadt Wien zum Beispiel gibt ein Drittel der eingenommenen Wohnbaugelder nicht für den Wohnbau aus, sondern für alles andere, und – Gerald Loacker, du hast es gesagt, und ich weiß, von Kollegin Doppelbauer wird diese Kritik auch noch kommen – in Salzburg – ich habe mir die Zahlen rausgesucht –, als ihr in der Regierungsverantwortung wart und genau für dieses Fach, für dieses Referat zuständig: Möchtet ihr wissen, wie viel Prozent aus den Einnahmen der Wohnbaugelder für Wohnbau ausgegeben worden sind? – Weniger als die Hälfte. (Rufe bei den Grünen: Oi, Oi, Oi!) Deshalb würde ich vorschlagen, dass ihr gerne auch einmal vor der eigenen Haustüre kehrt. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich halte es für einen der größten wohnpolitischen Sündenfälle überhaupt, dass man die Zweckbindung von Wohnbauförderungsbeitrag und Rückflüssen aufgehoben hat. Ich muss aber auch sagen: Man könnte ja als Bundesland trotzdem alles ausgeben – und da schaue ich vor allem (in Richtung SPÖ) in diese Reihen hier. Die Stadt Wien zum Beispiel gibt ein Drittel der eingenommenen Wohnbaugelder nicht für den Wohnbau aus, sondern für alles andere, und – Gerald Loacker, du hast es gesagt, und ich weiß, von Kollegin Doppelbauer wird diese Kritik auch noch kommen – in Salzburg – ich habe mir die Zahlen rausgesucht –, als ihr in der Regierungsverantwortung wart und genau für dieses Fach, für dieses Referat zuständig: Möchtet ihr wissen, wie viel Prozent aus den Einnahmen der Wohnbaugelder für Wohnbau ausgegeben worden sind? – Weniger als die Hälfte. (Rufe bei den Grünen: Oi, Oi, Oi!) Deshalb würde ich vorschlagen, dass ihr gerne auch einmal vor der eigenen Haustüre kehrt. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Pfurtscheller: Warum jetzt das?!
Schlussendlich ist festzuhalten: Ohne die Bundesländer wird dieses Paket nicht funktionieren, die müssen sich auf die Hinterbeine stellen. So, wie das in den letzten Jahren gelaufen ist, dass der Wohnbau geradezu eingebrochen ist, obwohl die Wohnbauförderungsgelder vorhanden waren – im Übrigen, Spitzenpositionen nehmen da ein: Wien mit minus 61 Prozent, Kärnten mit minus 65 Prozent und Burgenland mit minus 49 Prozent (Abg. Pfurtscheller: Warum jetzt das?!), um Ihnen das auch als Aufgabe mitzugeben –, wird
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
das nicht mehr funktionieren. Ich erwarte mir da als Teil des österreichischen Parlaments auch Mitarbeit. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Heiterkeit und Beifall bei den Grünen sowie Beifall des Abg. Prinz.
Zuletzt möchte ich Ihnen, Kollege Krainer, noch sagen, da Sie hier hinsichtlich Verteilungsgerechtigkeit so ausgeholt haben: Das lasse ich mir eh gerne sagen, dass wir nicht sozial gerecht sind, aber es kommt etwas komisch rüber, wenn das aus der Fraktion kommt, die einen Eigenheimbonus in Höhe von 100 000 Euro gefordert hat – quasi der Inbegriff der privaten Vermögensbildung und des galoppierenden Bodenverbrauchs. Darüber könnte man vielleicht auch noch einmal nachdenken. – Danke schön. (Heiterkeit und Beifall bei den Grünen sowie Beifall des Abg. Prinz.)
Beifall bei der FPÖ.
viel Geld für Klima ausgegeben wird und dass die Bauwirtschaft Geld dringendst nötig hätte. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Durch den Antrag haben die Länder die Möglichkeit, Kredite über insgesamt 500 Millionen Euro aufzunehmen – das wird nach Einwohnerzahl aufgeteilt. Das bedeutet, wenn man pro Eigenheim 200 000 Euro Kredit aufnehmen darf, dass in Österreich 2 500 Eigenheime damit gefördert werden. Wir haben in Österreich 2 093 Gemeinden, das heißt – wenn man ein bisschen die Größenordnung heranzieht –, nicht einmal in jeder Gemeinde wird ein Eigenheim gefördert werden. Ich glaube, das zeigt, wie klein dieses Hilfsprojekt in Wirklichkeit eigentlich ist. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
jungen Familien nicht umspringen, dass man sie ins Messer laufen lässt. (Beifall bei der FPÖ.)
Ruf bei den Grünen: Ist er nicht! – weitere Zwischenrufe bei den Grünen
Wir werden dem trotzdem zustimmen, weil es eine kleine Hilfe ist. Allein das, dass diese Jungfamilien auch nach den Wahlen die Garantie haben, dass sie einen vernünftigen Zinssatz bekommen, ist Grund genug, dass es eine Regierung gibt, die freiheitlich geführt ist und die einen Volkskanzler Herbert Kickl hat (Ruf bei den Grünen: Ist er nicht! – weitere Zwischenrufe bei den Grünen), damit die Bevölkerung auch weiß, dass ihr geholfen wird. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Wir werden dem trotzdem zustimmen, weil es eine kleine Hilfe ist. Allein das, dass diese Jungfamilien auch nach den Wahlen die Garantie haben, dass sie einen vernünftigen Zinssatz bekommen, ist Grund genug, dass es eine Regierung gibt, die freiheitlich geführt ist und die einen Volkskanzler Herbert Kickl hat (Ruf bei den Grünen: Ist er nicht! – weitere Zwischenrufe bei den Grünen), damit die Bevölkerung auch weiß, dass ihr geholfen wird. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.
Seite insbesondere auch durch Sanierungsmaßnahmen eine höhere Sanierungsquote, die wir hier, denke ich, in breiter Mehrheit ja auch wollen, zu erreichen. Dazu sollen auch diese Punkte dienen. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.
Worum ging es auch der Gewerkschaft in diesem Zusammenhang? – Es ging der Gewerkschaft zu Recht auch um den Erhalt der Arbeitsplätze in der Baubranche und allem, was dazugehört, Baunebengewerbe et cetera – ein Ziel, das wir von Anfang an geteilt haben. Mich wundert jedoch – und es sei mir gestattet, an dieser Stelle die Kritik oder auch die Widerrede in diesem Zusammenhang hier zu formulieren –, dass die SPÖ-Mandatare im Zuge dieser Debatte kein Wort darüber verlieren beziehungsweise verloren haben, was diese Milliarde eigentlich für den gemeinnützigen Sektor auslösen wird, einerseits nämlich natürlich mehr Wohnraum, was gut ist, aber eben auch, dass wir Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft erhalten können. Deswegen verstehe ich nicht, dass man das einfach kommentarlos stehen lässt und nur Kritik übt. Das finde ich sehr schade, weil sich eben die Gewerkschaft da wirklich sehr konstruktiv und positiv eingesetzt hat. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.
tur und die Bauwirtschaft bringt und was das für den Standort Österreich bedeutet. Darum bitte ich Sie, daran mitzuarbeiten. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.)
Beifall bei den NEOS.
Ich sage es noch einmal – Herr Bundesminister, ich weiß nicht, woher Sie Ihre Zahlen haben –: Das Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen – von diesem haben wir unsere Zahlen – zeigt sehr genau, dass die Gelder, die ja nicht mehr zweckgewidmet sind, die für die Wohnbauförderung in den Bundesländern zur Verfügung stehen, nicht ausgenützt werden. 37 Prozent werden tatsächlich für den Wohnbau verwendet, der Rest versickert wieder irgendwo bei den Fürstinnen und Fürsten der Finsternis in den Budgets. (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf des Abg. Egger
armen Länder haben ja kein Geld mehr! – Da wurde wieder die Riesengießkanne ausgepackt (Zwischenruf des Abg. Egger) und die Bundesländer werden ja inzwischen im guten, guten Sinne von oben fast ertränkt. Tatsächlich ist das wirklich eine sehr originelle Auslegung der Tatsachen.
Beifall bei den NEOS.
Letztendlich würden wir dann auch noch sagen: Dieses 1 Prozent der Lohnnebenkosten, das genommen wird, um die Wohnbauförderung zu finanzieren, könnte man gleich ersatzlos streichen und bessere Wege finden. – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei ÖVP und SPÖ.
Abgeordneter Mag. Ernst Gödl (ÖVP): Frau Präsidentin! Geschätzter Herr Vizekanzler! Meine geschätzten Herren Bundesminister! Geschätzte Damen und Herren im Hohen Haus und jene, die zu Hause zusehen! Ich darf vorweg im Auftrag meines Kollegen Nikolaus Prinz eine Gruppe herzlich begrüßen, nämlich den Seniorenbund Aigen-Schlägl aus dem Mühlviertel. – Herzlich willkommen hier im Hohen Haus! (Beifall bei ÖVP und SPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
In Österreich beträgt derzeit die Eigentumsquote bezüglich Wohnraum, Wohnungen 48 Prozent. Unser Bundeskanzler Karl Nehammer – auch die Bundesregierung und vor allem die ÖVP – hat mit dem Österreichplan die Devise ausgegeben, dass wir diese Eigentumsquote in den nächsten Jahren erhöhen wollen, nämlich von 48 auf 60 Prozent. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.) Eigentum ist nach wie vor die beste Aktie für Unabhängigkeit und eine sichere Vorsorge für das Alter. Das ist und bleibt gleich. Ich kann daher nicht verstehen, dass Kollege Kucher als erster Redner dieser heutigen Debatte das ins Lächerliche gezogen hat.
Beifall bei der ÖVP.
und für den Erhalt Tausender Arbeitsplätze, indem Sie diesem Wohnbaupaket zustimmen! (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Die SPÖ hat hier im Hohen Haus einen Antrag auf einen generellen Mietenstopp eingebracht; das wurde von der ÖVP und den Grünen niedergestimmt. Somit bleibt die SPÖ die einzige Partei im Parlament, die sagt, dass in dieser Wohnkrise in den Wohnungsmarkt eingegriffen werden muss. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Steinacker: Ja, den Wohnschirm!
Der Zuschuss für Kredite klingt sehr sinnvoll. (Abg. Steinacker: Ja, den Wohnschirm!) Unsere Frage ist aber, warum Sie das für nur vier Jahre budgetieren und die Menschen im Ungewissen dahin gehend, was danach ist, lassen. (Abg. Obernosterer: Das ist ja nicht wahr! Finanzausgleich!) Das sind Maßnahmen, die der breiten Masse sehr wenig bringen. Es wäre aber sehr leicht, einen Mietendeckel einzuführen, mit dem der Wohnpreis wieder normalisiert wird, da Anleger am Wohnungsmarkt nicht so interessiert sind und die Preise fallen.
Abg. Obernosterer: Das ist ja nicht wahr! Finanzausgleich!
Der Zuschuss für Kredite klingt sehr sinnvoll. (Abg. Steinacker: Ja, den Wohnschirm!) Unsere Frage ist aber, warum Sie das für nur vier Jahre budgetieren und die Menschen im Ungewissen dahin gehend, was danach ist, lassen. (Abg. Obernosterer: Das ist ja nicht wahr! Finanzausgleich!) Das sind Maßnahmen, die der breiten Masse sehr wenig bringen. Es wäre aber sehr leicht, einen Mietendeckel einzuführen, mit dem der Wohnpreis wieder normalisiert wird, da Anleger am Wohnungsmarkt nicht so interessiert sind und die Preise fallen.
Beifall bei der SPÖ.
Ich bitte Sie um Zustimmung. (Beifall bei der SPÖ.)
Widerspruch bei der ÖVP.
Abgeordneter Mag. Philipp Schrangl (FPÖ): Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Finanzminister! Und mein Lieblingswohnbauexperte: Sehr geehrter Herr Sozialminister! Meine sehr verehrten Damen und Herren hier im Nationalrat und zu Hause! Heute ist ein schöner Tag, wenn ich mir das Wetter anschaue. Es ist aber sicher kein schöner Tag für die Österreicherinnen und Österreicher, wenn man sich dieses Wohnbaupaket anschaut. (Widerspruch bei der ÖVP.) – Ich habe eure Aufmerksamkeit. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Kickl: Er ist ja noch nicht fertig! – Abg. Bogner-Strauß: Hast du es nicht verstanden, oder was?)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Kickl: Er ist ja noch nicht fertig! – Abg. Bogner-Strauß: Hast du es nicht verstanden, oder was?
Abgeordneter Mag. Philipp Schrangl (FPÖ): Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Finanzminister! Und mein Lieblingswohnbauexperte: Sehr geehrter Herr Sozialminister! Meine sehr verehrten Damen und Herren hier im Nationalrat und zu Hause! Heute ist ein schöner Tag, wenn ich mir das Wetter anschaue. Es ist aber sicher kein schöner Tag für die Österreicherinnen und Österreicher, wenn man sich dieses Wohnbaupaket anschaut. (Widerspruch bei der ÖVP.) – Ich habe eure Aufmerksamkeit. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Kickl: Er ist ja noch nicht fertig! – Abg. Bogner-Strauß: Hast du es nicht verstanden, oder was?)
Abg. Steinacker: Du warst jetzt sehr lange nicht im Plenarsaal, gell, und hast nicht zugehört!
Wieder einmal hat diese Bundesregierung eine reine Überschriftenkampagne gestartet. Es gibt Pressekonferenzen: Wohnbau wird günstiger! (Abg. Steinacker: Du warst jetzt sehr lange nicht im Plenarsaal, gell, und hast nicht zugehört!) – Leider, meine sehr verehrten Damen und Herren – viele Vorredner:innen von der Opposition haben es ja auch schon gezeigt –, wird wahrscheinlich nichts günstiger werden.
Abg. Tomaselli: Absatz 1!
Wenn meine Kollegin, Frau Nina Tomaselli, sagt und sich endlich darauf besinnt, dass der gemeinnützige Wohnbau das Wichtigste ist – das ist ein bisschen etwas für die Experten, aber ich muss es hier einfach einmal sagen –, hat sie vollkommen recht, aber es ist leider wieder nur eine inhaltsleere Überschrift, dass nur der gemeinnützige Wohnbau der Garant für langfristig leistbares Wohnen ist. Ich muss fragen: Wo in diesem Gesetz wird denn den gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften der EVB, den ihr ihnen weggenommen habt (Abg. Tomaselli: Absatz 1!), für Sanierungen, für sinnvolle Sanierungen, für die Ökologisierung des gemeinnützigen Wohnbaus komplett zurückgegeben? Wo gebt ihr ihnen den zurück? Ich sehe es da drinnen nicht. (Beifall bei der FPÖ! – Abg. Tomaselli: Absatz 1 ...!)
Beifall bei der FPÖ! – Abg. Tomaselli: Absatz 1 ...!
Wenn meine Kollegin, Frau Nina Tomaselli, sagt und sich endlich darauf besinnt, dass der gemeinnützige Wohnbau das Wichtigste ist – das ist ein bisschen etwas für die Experten, aber ich muss es hier einfach einmal sagen –, hat sie vollkommen recht, aber es ist leider wieder nur eine inhaltsleere Überschrift, dass nur der gemeinnützige Wohnbau der Garant für langfristig leistbares Wohnen ist. Ich muss fragen: Wo in diesem Gesetz wird denn den gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften der EVB, den ihr ihnen weggenommen habt (Abg. Tomaselli: Absatz 1!), für Sanierungen, für sinnvolle Sanierungen, für die Ökologisierung des gemeinnützigen Wohnbaus komplett zurückgegeben? Wo gebt ihr ihnen den zurück? Ich sehe es da drinnen nicht. (Beifall bei der FPÖ! – Abg. Tomaselli: Absatz 1 ...!)
Zwischenruf des Abg. Einwallner.
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir haben noch ein weiteres Problem. Es klingt eigentlich wieder toll. Kollege Loacker hat gesagt, die Regierung streut den Menschen Sand in die Augen. Kollege Kopf hat gesagt, mit diesem Sand will er etwas bauen. Ich sage: Bitte bauen Sie nicht auf diesen Sand, weil dieses Wohnbaupaket genauso im Sand versinken wird, wie es jetzt gekommen ist, denn die tatsächliche Umsetzung dieser Baumilliarde – und das wissen Sie nur zu gut, Herr Finanzminister, denn Sie selber haben mir im Ausschuss gesagt, dass Sie noch mit keinem einzigen Wohnbaulandesrat darüber gesprochen haben – liegt bei den Wohnbaulandesräten, die sollen dann auch quasi das Geld an die Menschen verteilen. (Zwischenruf des Abg. Einwallner.) Daher wird es wahrscheinlich doch noch etwas länger dauern und wird diese Maßnahme nicht allzu schnell ankommen. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Haubner: Der ist auch wissensbefreit!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Haubner: Der ist auch wissensbefreit!
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir haben noch ein weiteres Problem. Es klingt eigentlich wieder toll. Kollege Loacker hat gesagt, die Regierung streut den Menschen Sand in die Augen. Kollege Kopf hat gesagt, mit diesem Sand will er etwas bauen. Ich sage: Bitte bauen Sie nicht auf diesen Sand, weil dieses Wohnbaupaket genauso im Sand versinken wird, wie es jetzt gekommen ist, denn die tatsächliche Umsetzung dieser Baumilliarde – und das wissen Sie nur zu gut, Herr Finanzminister, denn Sie selber haben mir im Ausschuss gesagt, dass Sie noch mit keinem einzigen Wohnbaulandesrat darüber gesprochen haben – liegt bei den Wohnbaulandesräten, die sollen dann auch quasi das Geld an die Menschen verteilen. (Zwischenruf des Abg. Einwallner.) Daher wird es wahrscheinlich doch noch etwas länger dauern und wird diese Maßnahme nicht allzu schnell ankommen. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Haubner: Der ist auch wissensbefreit!)
Beifall bei der FPÖ.
Das Problem dabei ist aber, dass da wertvolle Zeit vergeudet wird, die die Bauwirtschaft nicht hat, die die Konjunktur nicht hat und die, meine sehr verehrten Damen und Herren, Sie zu Hause auch nicht haben. – Danke schön. (Beifall bei der FPÖ.) – Da brauche ich jetzt kurz einen Applaus, genau! (Neuerlicher Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit und Zwischenrufe bei FPÖ und SPÖ.) Diese
Neuerlicher Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit und Zwischenrufe bei FPÖ und SPÖ.
Das Problem dabei ist aber, dass da wertvolle Zeit vergeudet wird, die die Bauwirtschaft nicht hat, die die Konjunktur nicht hat und die, meine sehr verehrten Damen und Herren, Sie zu Hause auch nicht haben. – Danke schön. (Beifall bei der FPÖ.) – Da brauche ich jetzt kurz einen Applaus, genau! (Neuerlicher Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit und Zwischenrufe bei FPÖ und SPÖ.) Diese
Beifall bei der FPÖ.
Meine sehr verehrte Kollegin Becher, wenn Sie eine Zinsstütze oder eine maximale Zinsbegrenzung auf 3 Prozent fordern, dann müssen Sie nur ins wunderschöne Oberösterreich schauen. Dort hat es nämlich der oberösterreichische FPÖ-Landeshauptmannstellvertreter und Wohnbaulandesrat unter schwierigen Bedingungen, die wir derzeit haben, geschafft, erstens einmal mehr Wohnungen fertigzustellen als jemals zuvor und zweitens 2,95-Prozent-Wohnbaudarlehen für 20 Jahre sicherzustellen. Da brauchen wir eure 3-Prozent-Grenze nicht mehr. (Beifall bei der FPÖ.) Mehr Oberösterreich für Österreich!
Abg. Lercher: Einer ist von euch, Kaniak ist ...!
Wenn sich die SPÖ hier als weißer Ritter – es werden nach mir dann noch drei weitere Redner von der SPÖ ans Rednerpult kommen (Abg. Lercher: Einer ist von euch, Kaniak ist ...!) – ja, ja, oder zwei weitere Redner, Kollege Lercher wärmt sich schon auf – des leistbaren Wohnraums geriert, dann frage ich mich schon: In jedem Regierungsprogramm, seit ich hier im Nationalrat sitze – und das ist zumindest seit 2013, wahrscheinlich war es vorher auch schon so –,
Abg. Stöger: Gar keiner!
Wie viele SPÖ-Verteidigungsminister haben Anfang der 2010er-Jahre Kasernen verkauft und in wie vielen von diesen Kasernen ist denn leistbarer Wohnraum geschaffen worden? (Abg. Stöger: Gar keiner!) – Ich sage es Ihnen – Sie können es gerne sagen; ja, Herr Kollege Stöger hat es schon gesagt –: In gar keiner. Genauso ist es. Die SPÖ will leistbaren Wohnraum schaffen, dort wo sie selber in Verantwortung ist, bringt sie aber nichts zusammen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Wie viele SPÖ-Verteidigungsminister haben Anfang der 2010er-Jahre Kasernen verkauft und in wie vielen von diesen Kasernen ist denn leistbarer Wohnraum geschaffen worden? (Abg. Stöger: Gar keiner!) – Ich sage es Ihnen – Sie können es gerne sagen; ja, Herr Kollege Stöger hat es schon gesagt –: In gar keiner. Genauso ist es. Die SPÖ will leistbaren Wohnraum schaffen, dort wo sie selber in Verantwortung ist, bringt sie aber nichts zusammen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
(Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Luft, bis es sich dann überhaupt ganz schnell aufgelöst hat, wie in Zukunft hoffentlich auch diese schwarz-grüne Bundesregierung. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Kassegger.
Abgeordneter Maximilian Lercher (SPÖ): Geschätzte Frau Präsidentin! Herren Minister! Kolleginnen und Kollegen! Kollege Schrangl, ich bin eh sehr froh, dass du dich durchgesetzt hast, weil das ja gut ist, dass ihr heute hinter dem gemeinnützigen Wohnbau steht; über Jahrzehnte eurer Parteigeschichte wolltet ihr diesen nämlich zerschlagen. Wenn euch das gelungen wäre, würden wir heute von gar nichts reden. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Kassegger.) Das muss man am Beginn auch anmerken, bei all dem, was gut ist, was wir begrüßen.
Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der FPÖ: Sagen Sie das noch einmal!
Häuser mit Parteigeld bauen, nicht? Das ist auch eine effektive Maßnahme, aber nicht so in Ordnung. (Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der FPÖ: Sagen Sie das noch einmal!)
Abg. Kickl: Kümmere dich um deine Schrebergärten!
Kommen wir aber zu dem Paket selbst: In weiten Teilen finden wir da heute Maßnahmen vor, die in Ordnung sind, die wir auch unterstützen werden. Ist es genug? – Nein. (Abg. Kickl: Kümmere dich um deine Schrebergärten!) Brauchen wir mehr? – Ja, auf alle Fälle. Löst es die Probleme bei bestehenden Mieten und bei bestehenden Häuslbauerkrediten? – Nein. Das ist unsere entscheidende Kritik und da wären Sie gefordert, geschätzte Damen und Herren von Grün und Schwarz. Das wissen Sie, Herr Finanzminister. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Kommen wir aber zu dem Paket selbst: In weiten Teilen finden wir da heute Maßnahmen vor, die in Ordnung sind, die wir auch unterstützen werden. Ist es genug? – Nein. (Abg. Kickl: Kümmere dich um deine Schrebergärten!) Brauchen wir mehr? – Ja, auf alle Fälle. Löst es die Probleme bei bestehenden Mieten und bei bestehenden Häuslbauerkrediten? – Nein. Das ist unsere entscheidende Kritik und da wären Sie gefordert, geschätzte Damen und Herren von Grün und Schwarz. Das wissen Sie, Herr Finanzminister. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Hörl
Ein ganz, ganz wesentlicher Aspekt, auf den wir achten werden, ist die Bauwirkung: ob auch gebaut wird, ob die Koordination mit den Ländern passiert. Da ist auch die Bundesregierung gefordert (Zwischenruf des Abg. Hörl), und da werden wir dahinter sein, dass die Einheiten und die Gelder auch abgerufen werden, denn das darf kein leeres Versprechen bleiben. Das ist wichtig in dieser Phase, in der wir uns konjunkturell befinden. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ein ganz, ganz wesentlicher Aspekt, auf den wir achten werden, ist die Bauwirkung: ob auch gebaut wird, ob die Koordination mit den Ländern passiert. Da ist auch die Bundesregierung gefordert (Zwischenruf des Abg. Hörl), und da werden wir dahinter sein, dass die Einheiten und die Gelder auch abgerufen werden, denn das darf kein leeres Versprechen bleiben. Das ist wichtig in dieser Phase, in der wir uns konjunkturell befinden. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Hörl.
Zweitens: Wenn wir über Bauwirtschaft diskutieren, darf man, finde ich, einen wichtigen Player in diesem Land nicht vergessen, nämlich die Städte und Gemeinden. (Zwischenruf des Abg. Hörl.) Wir reden heute vom Finanzausgleich, aber niemand redet von den Städten und Gemeinden, die in Wahrheit die größten volkswirtschaftlichen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in dieser Republik sind, die leisten, wo die anderen Ebenen versagen – für sie ist viel zu wenig Geld da. Wenn wir heute über den Finanzausgleich debattieren, müssen wir auch darüber reden, dass die Städte und Gemeinden dringend Liquidität brauchen. Sie wissen das, Herr Finanzminister. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Zweitens: Wenn wir über Bauwirtschaft diskutieren, darf man, finde ich, einen wichtigen Player in diesem Land nicht vergessen, nämlich die Städte und Gemeinden. (Zwischenruf des Abg. Hörl.) Wir reden heute vom Finanzausgleich, aber niemand redet von den Städten und Gemeinden, die in Wahrheit die größten volkswirtschaftlichen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in dieser Republik sind, die leisten, wo die anderen Ebenen versagen – für sie ist viel zu wenig Geld da. Wenn wir heute über den Finanzausgleich debattieren, müssen wir auch darüber reden, dass die Städte und Gemeinden dringend Liquidität brauchen. Sie wissen das, Herr Finanzminister. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Loacker: ... kennen sich mit ... !
(Abg. Loacker: ... kennen sich mit ... !), die fordern jetzt Liquidität, nämlich 1 Milliarde Euro, und zwar nicht als Kofinanzierung, sondern Cash für die Gemeinden, denn die brauchen die Liquidität, um überleben zu können. Da sind Sie gefordert, auch wenn wir über Baukonjunktur und Bauprogramme reden, deswegen stellen die unterfertigten Abgeordneten nachstehenden Entschließungsantrag:
Beifall bei der SPÖ.
Die Gemeinden verlangen zu Recht Taten und weniger Worte, deswegen bitte ich Sie, insbesondere die Vertreterinnen und Vertreter der ÖVP, heute diesem Paket zuzustimmen. Die Gemeinden und Städte haben es sich verdient. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Schrangl: Vielleicht sagt uns der, welche Kaserne mit leistbaren Wohnungen gefüllt wurde! – Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Zu Wort gelangt jetzt Herr Abgeordneter Reinhold Einwallner. – Bitte. (Abg. Schrangl: Vielleicht sagt uns der, welche Kaserne mit leistbaren Wohnungen gefüllt wurde! – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Beifall bei Abgeordneten der SPÖ.
Meine Damen und Herren, man muss sich das vor Augen führen: Fast jeder vierte Österreicher und fast jede vierte Österreicherin ist derzeit in einer Lage, dass es ganz, ganz schwierig ist, die monatlichen Kosten fürs Wohnen zu zahlen. Das wäre eigentlich der Auftrag für diese Bundesregierung. Es braucht viel, viel konkretere Maßnahmen, die jetzt und unmittelbar auf die Lebenssituation der Menschen wirken, daher schlagen wir ganz klar vor: Sicherheit für die Mieter, dass die Mieten nicht ins Unendliche steigen. (Beifall bei Abgeordneten der SPÖ.) Jetzt die Mieten einfrieren bis Ende 2026 und dann maximal um 2 Prozent erhöhen, das ist noch machbar und möglich!
Beifall bei der SPÖ.
Ich glaube, das ist wichtig; dann können wir einerseits jetzt und unmittelbar den Mieterinnen und Mietern in diesem Land helfen und auch jenen, die von hohen Kreditzinsen betroffen sind. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der FPÖ
Wir sollten aber einmal einen Blick darauf werfen, warum es überhaupt so weit gekommen ist. Die wahren Ursachen, warum das Wohnen so teuer, ja unleistbar geworden ist und nichts mehr gebaut wird, liegen bei der verfehlten schwarz-grünen Regierungspolitik. Wenn die schwarzen Innenminister nicht unter grünen Beifallsbekundungen Zehntausende Migranten ins Land gelassen hätten, die lauter Wohnraum beanspruchen, der nicht gebaut werden wird, wenn diese Bundesregierung nicht eine vollkommen verantwortungslose Sanktionspolitik und eine vollkommen fehlgeleitete Antiteuerungspolitik betrieben hätte, die die Gestehungskosten für Wohnraum in lichte Höhen getrieben haben, und wenn diese Bundesregierung nicht bei der Umsetzung der KIM-Verordnung Gold Plating betrieben hätte, sodass die Menschen schlicht und ergreifend gar keinen Kredit mehr für die Schaffung von Eigenheim bekommen, dann wären wir da gar nicht hingekommen, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ)
Beifall bei der FPÖ.
Die Regierung versteckt sich hinter ihren Abgeordneten, die diese Anträge ohne Beurteilung durch den Verfassungsdienst, ohne Beurteilung des Budgetdienstes, was die finanziellen Auswirkungen anbelangt, als Initiativanträge einbringen. Das wird husch, pfusch kurzfristig in kürzerer Zeit, als es den vereinbarten Fristen entspräche, im Ausschuss eingebracht oder, wie wir es heute erlebt haben, auch erst unmittelbar vor der Plenarsitzung eingebracht. Das Parlament darf dann das abnicken, was die Herrschaften in der Regierung ausbaldowert haben, inklusive aller Fehler, die wir mittragen müssen, weil es keine Gelegenheit mehr für eine inhaltliche Diskussion gibt. – So geht das definitiv nicht, Herr Minister. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter Kai Jan Krainer hat das vollkommen richtigerweise im Ausschuss schon kritisiert. Dieses Gesetz, sollte es heute beschlossen werden, mit dem dem Bundesheer unter dem Titel des Konjunkturpaketes für Wohnraum eine weitere Immobilie, eine Liegenschaft weggenommen wird, die zum Verkauf gegeben wird, damit das schwarze Innenministerium dort seine Sicherheitsakademie machen kann, ist nicht nur inhaltlich eine Katastrophe, sondern es ist auch verfassungswidrig zustande gekommen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Stöger.
So kann man mit dem Parlament nicht umgehen, so kann man mit den Ausschüssen nicht umgehen, so kann man mit den Abgeordneten hier nicht umgehen. (Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Stöger.)
Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Stöger.
Diese Bundesregierung ist fertig. So können in diesem Land keine Gesetze gemacht werden. Wir brauchen Neuwahlen. (Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Stöger.)
Ruf bei der ÖVP: Nein, Schallmeiner!
Herr Abgeordneter Gahr, dürfte ich Sie bitten? (Ruf bei der ÖVP: Nein, Schallmeiner!) – Gut, da scheint eine Änderung vorgenommen worden zu sein. Herr Abgeordneter Schallmeiner, bitte beginnen Sie mit dem Namensaufruf, weil wir erst dann mit der Abstimmung beginnen können.
Über Namensaufruf durch die Schriftführer Schallmeiner und Gahr werfen die Abgeordneten den Stimmzettel in die Wahlurne.
(Über Namensaufruf durch die Schriftführer Schallmeiner und Gahr werfen die Abgeordneten den Stimmzettel in die Wahlurne.)
Ruf bei der ÖVP: Stimmt ja nicht!
Da kommt ein Antrag in den Finanzausschuss, mit dem unter dem Titel dringendes Wohnbedürfnis eine Begünstigung bei den Gerichtsgebühren eingeführt werden soll. Die Freistellung von der Gebühr soll bis – Kaufpreis und Hypothek – 500 000 Euro gelten, allerdings nur dann, steht in diesem Antrag der Regierungsparteien, wenn die Transaktion in Summe nicht mehr als 2 Millionen Euro umfasst. Sollte also jemand den Bedarf gehabt haben, die Richtigkeit der Ausführungen des Kollegen Krainer, nämlich dass die Bundesregierung die Goldene-Nase-Verdiener als Hauptfokus ihrer Politik hat, zu beweisen, hat er damit den lebenden Beweis. (Ruf bei der ÖVP: Stimmt ja nicht!)
Zwischenruf des Abg. Brandweiner
Eines aber – und das vor allem für die Damen und Herren, die nur alle fünf Jahre abstimmen dürfen –: Wenn Sie eine Vertretung ausschließlich für Menschen, die ihre Wohnhäuser um 2 Millionen Euro kaufen, haben wollen, die ausschließlich darauf schaut, dass die Dividenden in den Himmel wachsen (Zwischenruf des Abg. Brandweiner), dass Milliardäre auf ihre Kosten kommen, dann können Sie gerne diesen Parteien Ihre Stimme geben. Wenn Sie aber der Meinung sind, dass dieses Haus, dass das Parlament für die Gesamtheit des
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Brandweiner. – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.
österreichischen Volkes repräsentativ sein soll, dann würde ich denen die Stimme verweigern. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Brandweiner. – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.) Sie müssen keine Lobbyisten der Goldene-Nase-Verdiener wählen. Wir brauchen sie nicht, denn diese können für sich selber sorgen, die brauchen keine Extragesetze.
Zwischenruf des Abg. Brandweiner
Was das Handwerkliche betrifft – weil hier gerade die Herren Bundesminister sitzen –: Ein Gesetz zu machen, bei dem man nur für die eine Transaktionsanmeldung (Zwischenruf des Abg. Brandweiner) die eh viel zu hohe Grenze von 2 Millionen Euro einschreibt und nicht daran denkt, dass ich, wenn ich es zeitlich stückle, trotzdem die Begünstigung für die 500 000 Euro bekomme, ist handwerklich unter jedem Standard. Daher meine Empfehlung an die Damen und Herren Regierungsvertreter: Machen Sie eine normale Begutachtung, dann werden Ihnen viele Experten sagen, was falsch ist, und Sie ersparen sich solche stümperhaften Gesetze! Wir werden dem natürlich nicht zustimmen, wenn unser Abänderungsantrag von Ihnen abgelehnt wird.
Beifall bei der SPÖ.
Lehnen Sie ihn ab, dann wissen wir: Die Regierungsabgeordneten sind Goldene-Nasen-Vertreter. – Danke, meine Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Allgemeiner Beifall.
Abgeordneter Johann Singer (ÖVP): Frau Präsidentin! Geschätzte Herren Bundesminister! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren hier im Hohen Haus und vor den Bildschirmen! Zu Beginn darf ich im Namen des Kollegen Gahr ganz herzlich die Seniorengruppe aus Fulpmes in Tirol begrüßen. (Allgemeiner Beifall.)
Beifall bei der ÖVP.
über die positiven Kräfte in der SPÖ um den Kollegen Muchitsch, die dieses Voting ermöglicht haben. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.
werden konnten. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.)
Beifall bei den NEOS.
Also wir finden das Instrument an und für sich sehr, sehr gut und würden dem auch zustimmen, wenn da nicht wieder der Bund die Aufgabe der Länder übernehmen würde. (Beifall bei den NEOS.) Es ist natürlich so, dass die Länder üppig finanziert sind. Die sollen sich um ihre Aufgaben kümmern. Auch das ist eine ganz, ganz wichtige Aufgabe, aber das soll bitte nicht aus Bundesmitteln bezahlt werden.
Beifall bei NEOS.
Es ist aber ein bisschen ein Blankoscheck, denn was steht denn drinnen? Es sind nicht einmal die Produktgruppen definiert. – Also nein, von unserer Seite gibt es keinen Blankoscheck für den Wahlkampf. So können wir nicht mit dem Geld der Steuerzahler:innen umgehen. (Beifall bei NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Der Käufer wird natürlich kein Interesse daran haben. Er will sich natürlich die Gebühren in diesen drei Monaten ersparen. Ich nehme ein Beispiel: Er kauft am 1. April, will natürlich die Gebührenbefreiung haben, muss jetzt aber warten, denn die gibt es erst ab 1. Juli; und der Verkäufer muss entsprechend länger auf sein Geld warten. Wir glauben, das ist nicht notwendig. Das wäre eine kleine Änderung, und diese könnte man aus unserer Sicht noch gut umsetzen. – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Ottenschläger: Es war jetzt ein Widerspruch in Ihrer Rede!
Andererseits finden wir die Grenze, ab welcher die gesamte Gebühr zu entrichten ist – nämlich 2 Millionen Euro –, viel zu hoch. Es entsteht einfach der Eindruck, dass die ÖVP hier ihren Freunden, die etwas wohlhabender sind, beim Häuslbauen unter die Arme greifen und noch ein bisschen Geld geben will. Wenn wir von 2 Millionen Euro reden (Abg. Ottenschläger: Es war jetzt ein Widerspruch in Ihrer Rede!), dann kann man durchaus sagen, dass da eine Klientelpolitik stattfindet.
Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.
Wir von der FPÖ sind der Meinung, dass sich jemand, der sich heute ein Haus um 1,5 Millionen oder 2 Millionen Euro leisten kann, auch diese Gebühr leisten kann. Diese Beträge, die man sich da erspart, hätte man vielleicht besser den anderen Leuten dazugeben können. (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.)
Beifall bei der FPÖ. – Ruf: Meine Güte! – Ruf bei den Grünen: Ein Volkskanzler, der nie da ist! – Rufe bei der ÖVP: Das hast du aber auch ...! Der Vokaki!
Meine Damen und Herren, diese Gebührenbefreiung ist wieder ein schönes Beispiel dafür, warum es so wichtig ist, dass Österreich einen freiheitlichen Volkskanzler Herbert Kickl bekommt, denn nur mit ihm wird garantiert, dass das Steuergeld sozial und treffsicher eingesetzt wird. (Beifall bei der FPÖ. – Ruf: Meine Güte! – Ruf bei den Grünen: Ein Volkskanzler, der nie da ist! – Rufe bei der ÖVP: Das hast du aber auch ...! Der Vokaki!)
Beifall bei der SPÖ.
es geht trotzdem nicht mehr. Was passiert denn da? Alle versprechen sie leistbares Wohnen, aber es passiert faktisch nichts Spürbares. Das ist auch der Grund, warum es wichtig ist, mit den Menschen ehrlich zu sein und keine Klientelpolitik zu betreiben. Dort, wo der Markt nicht funktioniert, müssen wir als Politikerinnen und Politiker lenkend eingreifen und leistbaren Wohnraum schaffen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wir reden über die Häuslbauer – ganz wichtig, gerade aus Tirol –, ich kenne viele, die sich eine Wohnung kaufen, aber nicht nur in Tirol, und genau bei diesen Häuslbauer:innen, bei denen, die sich ein Eigenheim schaffen wollen, braucht es einen Deckel auf Kreditzinsen! Es geht nicht anders! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Dieses Baupaket der Bundesregierung schlägt dementsprechend zwei Fliegen mit einer Klatsche: Einerseits wird die Bauwirtschaft angekurbelt, um die Probleme dort sozusagen zu beheben, und andererseits werden dabei leistbare Wohnungen geschaffen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Erstens: 600 Millionen Euro fließen in einen Bereich, bei dem es in erster Linie um Sanierung, um Reparatur und weniger um den Neubau geht. Das ist beispielsweise beim Handwerkerbonus so, das ist beim Ökosanierungszuschlag so, das ist bei dem Sonderprogramm aus dem Energieeffizienztopf des Umweltförderungsgesetzes, das vorhin Karin Doppelbauer angesprochen hat, so, das ist bei der Aufstockung des Reparaturbonus so. Das ist auch beim Ersatz des Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrages so, der ja zeigt, dass die Mietpreisbremse wirkt, denn sonst müssten wir den gemeinnützigen Wohnbauträgern diesen Betrag jetzt nicht ersetzen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Baumgartner und Ofenauer.
Das heißt, man sieht, der Klimaschutz spielt in diesem Konjunkturpaket eine wesentliche Rolle. (Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Baumgartner und Ofenauer.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich hoffe, er ist auch ordnungsgemäß eingebracht. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Baumgartner und Strasser.
Was damit auch einfach abgewendet werden kann, ist menschliches Leid. Eine Exekution, ein Hinauswurf aus der Wohnung, das Nicht-mehr-bezahlen-Können der Rechnung – wir haben das in vielfältigen Rückmeldungen geschildert bekommen –: Da hilft der Wohnschirm, der im heurigen Jahr mit insgesamt 125 Millionen Euro ausgestattet ist. Die Aufstockung hilft uns, dieses Programm weiterführen zu können. Bis 2026 stehen insgesamt 224 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist eines unserer wirksamsten sozialpolitischen Hilfsinstrumente, die wir haben. Dafür bedanke ich mich. (Beifall bei den Grünen sowie der Abgeordneten Baumgartner und Strasser.)
Allgemeiner Beifall.
und Herren auf der Galerie und zu Hause vor den Fernsehbildschirmen! Ich darf eingangs, bevor ich zu meiner Rede komme, eine Gruppe aus Guglwald und natürlich auch alle anderen Gruppen, die auf der Galerie sitzen, recht herzlich hier im Hohen Haus begrüßen. (Allgemeiner Beifall.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Wir haben uns bei den letzten fünf Tagesordnungspunkten mit dem Wohnbaupaket befasst. Herr Bundesminister, Sie sind jetzt noch einmal in die Tiefe gegangen, somit kann ich kurz bei einem Punkt bleiben. Es ist schon verwunderlich: Erstens einmal möchte ich mich wirklich bedanken, dass alle bis auf die NEOS bei den ersten drei Tagesordnungspunkten zugestimmt haben. Ich denke mir, wenn man zu Hause zuschaut oder auf der Galerie zu Gast ist, sich mit der Materie nicht auskennt und die Redebeiträge von den Kollegen von der SPÖ und zum Teil auch von der Freiheitlichen Partei hört, so glaubt man eigentlich, dass eine so große Mehrheit von vier Fraktionen, eine so große Übereinstimmung eigentlich nicht möglich ist. Von den Oppositionsparteien wurde, obwohl sie ihre Zustimmung gegeben haben, alles so dargelegt, als ob das die größte Katastrophe wäre. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Hauser: Das funktioniert nicht so! Das, was du meinst, ist eine Diktatur! Wir haben freie Meinungsäußerung!
Wir wissen, wie die Stimmung gerade ist, was alles in der Vergangenheit passiert ist und was sich jetzt rund um die Welt abspielt: Ist es nicht möglich oder können wir es nicht einfach versuchen, wenn schon alle oder fast alle zustimmen, die Sache einfach gutzuheißen? Wenn sie nicht gut gewesen wäre, hättet ihr nicht zugestimmt – so einfach ist die Geschichte. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Hauser: Das funktioniert nicht so! Das, was du meinst, ist eine Diktatur! Wir haben freie Meinungsäußerung!)
Abg. Wurm: Aber nur „im Grunde genommen“!
Es wird gesagt, die Stützung des Zinssatzes gelte aber nur drei, vier Jahre. Jeder weiß, dass das Wohnen Ländersache ist. Alle hier sitzenden politisch Verantwortlichen wissen, dass der Finanzausgleich alle fünf Jahre neu verhandelt wird. Ob das der Katastrophenfonds oder sonst irgendetwas ist – das gilt für fünf Jahre, dann wird wieder verhandelt. Jeder Experte, das ist sogar in einem ORF-Interview zu hören gewesen, hat ganz klar gesagt, dieser Zinssatz von 1,5 Prozent ist im Grunde genommen gesichert (Abg. Wurm: Aber nur „im Grunde genommen“!), nur muss er beim nächsten Finanzausgleich wieder mit den Ländern ausverhandelt werden.
Beifall und Bravoruf bei der ÖVP. – Abg. Eßl: Sehr gut!
Niemand wird die jungen Leute im Stich lassen. Ihr dürft nicht immer solche Sachen sagen und die jungen Leute damit verunsichern! Seid froh, dass sie sparen, um sich ein Eigenheim schaffen zu können! Wir helfen ihnen dabei. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP. – Abg. Eßl: Sehr gut!)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter Mag. Philipp Schrangl (FPÖ): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Minister! Sehr verehrte Damen und Herren! Herr Kollege Obernosterer, wenn die Regierung ein bisschen weniger in den Säckel der Menschen hineingreifen würde, dann könnten sie sich leichter etwas fürs Eigentum ansparen. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Herr: Aha!
Verstehen Sie uns nicht falsch, gerade wir Freiheitlichen leben das Leistungsprinzip am allerstärksten (Abg. Herr: Aha!), aber ich glaube, Leistungsträger in Österreich hätten nichts gegen eine Einschleifregelung, mit der man sagt, es wird portioniert, niedrigere Kaufpreise werden besser behandelt, die höheren fallen durch. Vor allem könnte man, wenn man eine solche Einschleifregelung durchgesetzt hätte, sagen – weil es heißt, es ist zu kompliziert –: Es ist nicht zu kompliziert, das gibt es bereits bei der Grunderwerbsteuer!
Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.
Leider muss ich auch die schlechte Handwerkskunst dieses Gesetzes kritisieren. Als Rechtsanwender ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum ein Verkäufer, ein Notar, ein Rechtsanwalt, ein Treuhänder diesen Grundbuchsantrag drei Monate lang bei sich liegen lassen muss, bevor er ihn dem Grundbuchsgericht übergeben kann. Die Verkäufer werden sich bei Ihnen bedanken, dass sie drei Monate warten müssen. Auch die Rechtspfleger und die Grundbuchsgerichte werden sich bei Ihnen bedanken, weil sie ab 1.7., also genau zu Beginn der Ferienzeit, wenn die Menschen mit ihren Kindern vielleicht auf Urlaub fahren wollen, quasi von den Kaufverträgen der letzten drei Monate überschwemmt werden, weil bis dahin wahrscheinlich niemand mehr etwas eintragen lassen wird. (Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.)
Abg. Stögmüller: Die Partei der Notare und Rechtsanwälte!
Voglauer: Ah, echt?! Das finde ich nicht gescheit! – Abg. Lukas Hammer: Ihr seid keine Bonzen?) Es gibt hier im Haus genug Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater, vielleicht könnte man ein bisschen mehr auf die hören und weniger auf die - - (Abg. Stögmüller: Die Partei der Notare und Rechtsanwälte!) – Ja, ja, ja, lernt einmal etwas Gescheites, dann kommt auch etwas Gescheites dabei raus! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Voglauer: Ah, echt?! Das finde ich nicht gescheit! – Abg. Lukas Hammer: Ihr seid keine Bonzen?) Es gibt hier im Haus genug Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater, vielleicht könnte man ein bisschen mehr auf die hören und weniger auf die - - (Abg. Stögmüller: Die Partei der Notare und Rechtsanwälte!) – Ja, ja, ja, lernt einmal etwas Gescheites, dann kommt auch etwas Gescheites dabei raus! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Schrangl: Der arbeitet für die Menschen! Der muss nicht deinem Blödsinn zuhören!
Abgeordneter Mag. Markus Koza (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Herren Minister auf der Regierungsbank! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Zuseherinnen und Zuseher! Und gerne hätte ich auch gesagt: Sehr geehrter Herr Volkskanzler!, aber der Herr Volkskanzler ist schon wieder nicht da. Wo ist der Herr Volkskanzler, meine sehr geehrten Damen und Herren? Haben Sie den Volkskanzler gesehen? (Abg. Schrangl: Der arbeitet für die Menschen! Der muss nicht deinem Blödsinn zuhören!) – Mir scheint, der Herr Volkskanzler wird mehr und mehr zum Volksschwänzer. Ich glaube, wir sollten eine umfassende Volkssuche nach ihm starten, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Heiterkeit und Beifall bei den Grünen.)
Heiterkeit und Beifall bei den Grünen.
Abgeordneter Mag. Markus Koza (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Herren Minister auf der Regierungsbank! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Zuseherinnen und Zuseher! Und gerne hätte ich auch gesagt: Sehr geehrter Herr Volkskanzler!, aber der Herr Volkskanzler ist schon wieder nicht da. Wo ist der Herr Volkskanzler, meine sehr geehrten Damen und Herren? Haben Sie den Volkskanzler gesehen? (Abg. Schrangl: Der arbeitet für die Menschen! Der muss nicht deinem Blödsinn zuhören!) – Mir scheint, der Herr Volkskanzler wird mehr und mehr zum Volksschwänzer. Ich glaube, wir sollten eine umfassende Volkssuche nach ihm starten, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Heiterkeit und Beifall bei den Grünen.)
Abg. Schrangl: Beim Volk!
Vielleicht ist ja der Herr Volkskanzler im Volksgarten oder er ist in der Volkshochschule. (Abg. Schrangl: Beim Volk!) Meine sehr geehrten Damen und Herren vom Volk da draußen, egal ob Sie mit dem Volkswagen oder zu Fuß unterwegs sind wie das gemeine Volk: Suchen Sie doch bitte mit uns gemeinsam den Volkskanzler – er fehlt hier herinnen in der Volksvertretung –, er ist nämlich Volksvertreter – Sie würden es nicht glauben – und er wird vom Volk bezahlt. Ich finde, da ist es nicht zu viel verlangt, dass er gefälligst dazusitzen hat, wenn wir eine Nationalratssitzung haben, meine sehr geehrten Damen und Herren! (Beifall bei Grünen und ÖVP sowie bei Abgeordneten der SPÖ.) – Aber so viel zum Thema Volkskanzler, so viel zum Thema Volk.
Beifall bei Grünen und ÖVP sowie bei Abgeordneten der SPÖ.
Vielleicht ist ja der Herr Volkskanzler im Volksgarten oder er ist in der Volkshochschule. (Abg. Schrangl: Beim Volk!) Meine sehr geehrten Damen und Herren vom Volk da draußen, egal ob Sie mit dem Volkswagen oder zu Fuß unterwegs sind wie das gemeine Volk: Suchen Sie doch bitte mit uns gemeinsam den Volkskanzler – er fehlt hier herinnen in der Volksvertretung –, er ist nämlich Volksvertreter – Sie würden es nicht glauben – und er wird vom Volk bezahlt. Ich finde, da ist es nicht zu viel verlangt, dass er gefälligst dazusitzen hat, wenn wir eine Nationalratssitzung haben, meine sehr geehrten Damen und Herren! (Beifall bei Grünen und ÖVP sowie bei Abgeordneten der SPÖ.) – Aber so viel zum Thema Volkskanzler, so viel zum Thema Volk.
Abg. Matznetter: Der ist ein Pferdevolkskanzler!
Das Interesse ist ja offensichtlich beim Volkskanzler höchstpersönlich enden wollend. (Abg. Matznetter: Der ist ein Pferdevolkskanzler!)
Heiterkeit des Bundesministers Brunner
Kommen wir jetzt zu einem wichtigen Thema, zu einem gescheiten Thema, nämlich zu einem Thema, das den Menschen tatsächlich nutzt! Wir beschließen heute auch die Aufstockung des Wohnschirmes um weitere 60 Millionen Euro auf 125 Millionen Euro im Jahr 2024. Dieser Volksschirm (Heiterkeit des Bundesministers Brunner), dieser Wohnschirm hat sich außerordentlich bewährt, denn dieser Wohnschirm hat bereits 19 000 Menschen vor einer Delogierung geschützt. Dieser Wohnschirm hat weiters 58 000 Menschen dabei unterstützt, dass sie ihre Energieschulden begleichen konnten.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Schrangl: Wo ist die Kollegin Maurer? Die wird auch vom Volk bezahlt! – Ruf bei der FPÖ: Die sitzt doch auch in der Volksvertretung, oder?!
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Der Bedarf nach entsprechender Unterstützung ist nach wie vor gegeben. Umso mehr freut es mich, dass wir im Rahmen des heutigen Wohnpaketes auch diese Aufstockung des Wohnschirmes beschließen. So wichtig es natürlich ist, in den Neubau, in den gemeinnützigen Wohnbau zu investieren – der wirkt allerdings nur mittelfristig, wenn es um die Schaffung von Wohnraum und die Senkung von Wohnkosten geht –, umso wichtiger ist es, dass kurzfristig rasche Hilfe geleistet werden kann. Damit ist der Wohnschirm bis Ende 2026 auf insgesamt 224 Millionen Euro aufgestockt. So wie der Wohnschirm zuletzt Zehntausenden Menschen geholfen hat, wird er auch in Zukunft Tausenden Menschen helfen. Ich bitte um breite Unterstützung. – Danke. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Schrangl: Wo ist die Kollegin Maurer? Die wird auch vom Volk bezahlt! – Ruf bei der FPÖ: Die sitzt doch auch in der Volksvertretung, oder?!)
In Richtung der Abgeordneten Koza und Schrangl:
Abgeordnete Angela Baumgartner (ÖVP): Herr Präsident! Sehr geehrte Herren Bundesminister! – (In Richtung der Abgeordneten Koza und Schrangl:) Wenn
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Wir müssen an allen Schrauben drehen, um den Menschen im Land den Erwerb von Eigentum zu ermöglichen. Wir drehen jetzt an einer Schraube, mit der die temporäre Abschaffung der Grundbuchseintragungsgebühr und der Pfandrechtseintragungsgebühr beim Erwerb von Wohnungseigentum ermöglicht wird. Die NEOS forderten heute in der Aktuellen Stunde die Senkung von Steuern, wir setzen Gebühren sogar aus. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Der Steuersatz für die Grundbuchseintragung liegt bei 1,1 Prozent. Wenn die Immobilie dann noch mit einer Hypothek belastet ist, beträgt die Pfandrechtseintragungsgebühr 1,2 Prozent – insgesamt ein ordentlicher Kostenfaktor, der den Kaufpreis beträchtlich erhöht. Die Bundesregierung hat daher beschlossen, die Grundbuchs- und Pfandrechtseintragungsgebühr für Wohneigentum bis zu einer Bemessungsgrundlage von 500 000 Euro für die nächsten zwei Jahre abzuschaffen. Das ist ein wichtiger Schritt, um die jungen Menschen, um Familien zu entlasten und den Erwerb von Eigentum zu erleichtern. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP.
Wie schon erwähnt, sollen diese Maßnahmen den Erwerb von Eigentum fördern und gleichzeitig die Baukonjunktur ankurbeln. Ich bin mir sicher, dass diese Maßnahmen eine spürbare Entlastung für jene Menschen darstellen, die sich Eigentum schaffen wollen. Wir sind nun einmal die Eigentumspartei, und wie unser Klubobmann August Wöginger schon gesagt hat: Eigentum ist die beste Altersvorsorge. Deshalb werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass der Erwerb von Eigentum erschwinglicher und zugänglicher wird. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen.
Kleine Änderung, sehr große Wirkung beim Umweltförderungsgesetz: Der Reparaturbonus wird um 50 Millionen Euro aufgestockt. Der Reparaturbonus ist eine absolute Erfolgsgeschichte. Seit zwei Jahren haben wir ihn: einfach zugänglich, Reparaturen für Elektrogeräte, Elektronik. Die Zahlen gehen erfreulicherweise durch die Decke. 900 000 Geräte konnten in diesen zwei Jahren repariert werden, 90 Millionen Euro sind dafür ausgegeben worden. Wir kennen in etwa den Zuschuss, ungefähr 100 Euro pro Reparatur. Es ist ein extrem effizientes, sinnvolles Instrument, um Geräte im Sinne der Kreislaufwirtschaft länger nutzbar zu machen. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Prinz.
Ich verstehe daher die Kritik der NEOS gar nicht, ich bedauere sie sehr. Karin Doppelbauer, ich schätze deine Expertise so oft. In diesem Fall: Bitte unterstützt das! Es ist so ein wichtiges Instrument. Wir müssen von der Wegwerfgesellschaft in Richtung Kreislaufwirtschaft kommen, dazu brauchen wir die Wirtschaft. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Prinz.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Umweltförderung neben Umweltgesetzen – das sind die beiden extrem wichtigen Instrumente für eine gesunde Umwelt. Das Umweltförderungsgesetz enthält auch sehr viele andere gute Maßnahmen. Darauf kommen wir dann morgen noch einmal zu sprechen, wenn es darum geht, Altlasten zu sanieren. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Loacker
Diese Maßnahme fügt sich nahtlos in eine ganze Reihe von Anreizen und Entlastungsmaßnahmen, die diese Bundesregierung gesetzt hat, ein. Wir haben heute zum Beispiel das Wohnbaumilliardenpaket beschlossen, das aus dem Österreichplan von Kanzler Karl Nehammer entwickelt wurde (Zwischenruf des Abg. Loacker) und den Wegfall von Gebühren, einen Zinsenzuschuss und Ähnliches enthält.
eine auf dem Kopf stehende Tafel mit der genannten URL auf das Redner:innenpult stellend – Abg. Matznetter: Genau so sind eure Gesetze! – Rufe bei der ÖVP: Umdrehen! Umdrehen! Reparieren! – Ruf bei der SPÖ: Wir helfen gerne!
Zurück zum Reparaturbonus – die wichtigsten Informationen: Mit dem Reparaturbonus wird die Reparatur von Elektro- und Elektronikgeräten gefördert. Die Förderung beträgt 50 Prozent der Bruttokosten, maximal 200 Euro pro Gerät. Jede Privatperson mit Wohnsitz in Österreich kann einen Antrag stellen. Der Bonus wird unter www.reparaturbonus.at beantragt (eine auf dem Kopf stehende Tafel mit der genannten URL auf das Redner:innenpult stellend – Abg. Matznetter: Genau so sind eure Gesetze! – Rufe bei der ÖVP: Umdrehen! Umdrehen! Reparieren! – Ruf bei der SPÖ: Wir helfen gerne!) – ja (die Tafel umdrehend), sehr schön, damit es die Zuseher auch lesen können – und bei einem der circa 2 000 Partnerbetriebe, die die Reparatur durchführen, eingelöst; der Förderbetrag wird dann auf das Konto des Kunden überwiesen.
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Abschließend noch: Diese Regierung tut sehr viel, damit es den Menschen in unserem Land gut geht. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Heiterkeit des Abg. Kickl
Ich darf aber nur Folgendes betonen: Es gibt neben der Kreislaufwirtschaft, die sehr wichtig ist, auch eine lineare Wirtschaft – beide Wirtschaften haben ihre Bedeutung. Die lineare Wirtschaft wird von manchen, die der Kreislaufwirtschaft gleichsam eine dogmatische Sicherheit geben wollen, als Wegwerfwirtschaft bezeichnet. Nun, das muss man halt so verschieden betrachten. – Frau Kollegin Rössler, Sie sind natürlich sehr stark für die Kreislaufwirtschaft, aber wenn man das mit einem Fanatismus betreiben würde, gibt es Gott sei Dank die ÖVP, die dann den Grünen sagt: Wir werden hier den dogmatischen Ideen vielleicht pragmatische Ideen entgegenhalten (Heiterkeit des Abg. Kickl), sodass es wirklich gut geht.
Beifall bei Abgeordneten der ÖPV – Abg. Kickl: Den machen wir dann nach Ihnen, weil sonst schreiben Sie wieder alles ab!
Das ist etwas anderes als andere Pläne. – Herr Klubobmann Kickl, den Volkskanzlerplan kenne ich noch nicht, und wenn ich ihn kennen würde, wäre er höchstwahrscheinlich laut und leer (Beifall bei Abgeordneten der ÖPV – Abg. Kickl: Den machen wir dann nach Ihnen, weil sonst schreiben Sie wieder alles ab!); und wenn ich dann auf die Seite der Sozialdemokratie schaue, denke ich daran, dass vor 80 Jahren „Der Weg zur Knechtschaft“ beschrieben worden ist, und Sie sind ja in einem gewissen Sinne an dieser Rückerinnerung noch immer beteiligt: Sie denken noch an die alten Thesen der Sozialdemokratie, und wenn ich in Ihre Reihen blicke, so sehe ich, wie bitter der Weg zur Knechtschaft sein kann.
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Jetzt müssen Sie aber selber lachen!
Meine sehr verehrten Damen und Herren auf der Galerie, wenn Sie das vergleichen wollen: auf der einen Seite Herbert Kickl, leer und laut, auf der anderen Seite Andreas Babler, Weg zur Knechtschaft, und auf der dritten Seite Karl Nehammer, seriös, stabil, sicher. – Der Vergleich macht Sie sicher. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Jetzt müssen Sie aber selber lachen!)
Abg. Kickl – in Richtung Bundesminister Brunner –: Da drüben sitzt Magnus der Künftige! Magnus der Künftige!
Wir kommen zur Abstimmung, die ich über jeden Ausschussantrag getrennt vornehme. (Abg. Kickl – in Richtung Bundesminister Brunner –: Da drüben sitzt Magnus der Künftige! Magnus der Künftige!)
Beifall bei ÖVP und SPÖ sowie des Abg. Kassegger.
Hohes Haus! Liebe Besucherinnen und Besucher auf der Zuschauergalerie! Wir freuen uns sehr über so viel Besuch während der verschiedenen Parlamentssitzungen, und ich darf stellvertretend für meinen Kollegen Laurenz Pöttinger den Christlichen Lehrerverein Grieskirchen sehr herzlich bei uns im österreichischen Parlament begrüßen. – Herzlich willkommen! (Beifall bei ÖVP und SPÖ sowie des Abg. Kassegger.)
Abg. Kucher: Mario!
Ich möchte abschließend auch die Gelegenheit nutzen, um Folgendes zu sagen – weil es im Haus ja nicht selbstverständlich ist –: Wir haben bei diesen Themen immer auch ein gutes Miteinander zwischen den Fraktionen. Ich darf mich bei David Stögmüller bedanken, der für unseren Koalitionspartner dieses Gesetz verhandelt, auf den Weg gebracht hat. Ich darf mich aber auch bei der SPÖ-Fraktion, bei Maximilian Lindner, bedanken. (Abg. Kucher: Mario!) – Mario, Entschuldigung! Mario Lindner. Danke für die Korrektur. Entschuldige, Mario! –Wenn das zum Beispiel auch im Arbeiter-Samariter-Bund ein Thema wäre – du hast das explizit eingebracht –, dann machen wir das natürlich auch gerne. Ich darf mich auch bei der FPÖ-Fraktion bedanken, die bei diesen Themen auch immer mit dabei ist.
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Stögmüller.
Ich glaube also, es ist eine runde Geschichte. Wir schaffen Rechtssicherheit und, ja, ich darf natürlich an dieser Stelle auch alle, die in diesem Bereich tätig sind, ersuchen, in Österreich auch weiterhin so tatkräftig für den Nächsten da zu sein. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Stögmüller.)
Beifall bei der SPÖ, bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abgeordneten Kassegger und Stögmüller.
Abgeordneter Mario Lindner (SPÖ): Herr Präsident! Liebe Kolleg:innen! Vorweg darf ich im Namen meines Kollegen Max Lercher die Kolleginnen und Kollegen von der SPÖ Neumarkt aus dem Bezirk Murau ganz herzlich im Hohen Haus begrüßen. (Beifall bei der SPÖ, bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abgeordneten Kassegger und Stögmüller.) Ein herzliches Freundschaft!
Beifall bei der SPÖ.
Deshalb appelliere ich an alle Kolleg:innen hier im Haus: Nehmen wir uns die Novelle des Rotkreuzgesetzes zum Vorbild und zeigen wir die gleiche Zusammenarbeit und den gleichen Handlungswillen auch bei den anderen großen Fragen im Rettungswesen! Stellen wir endlich genügend Ressourcen für eine flächendeckende Stärkung des Rettungsdreiecks zur Verfügung, damit sich jeder Mensch in Österreich darauf verlassen kann, dass ein Notarzt im Worst Case rasch zur Stelle ist, und zwar ganz egal ob in der Stadt oder am tiefsten Land! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ sowie der Abgeordneten Disoski und Stögmüller.
Garantieren wir endlich den Berufsschutz für unsere hauptamtlichen Sanis und nehmen wir sie ins Gesundheitsberuferegister auf! Und, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, tun wir endlich das, was Zehntausende Menschen mit einer eigenen Bürgerinitiative von dieser Regierung gefordert haben: Bringen wir alle Sanitäterinnen und Sanitäter, alle Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter endlich in das Nachtschwerarbeitsgesetz! Dass diese Forderung im Petitionsausschuss einfach sang- und klanglos enderledigt wurde, ist einfach respektlos. Die Sanis in ganz Österreich haben sich unseren Dank, unsere Anerkennung und vor allem die Unterstützung der Politik verdient. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abgeordneten Disoski und Stögmüller.)
Beifall bei der FPÖ.
Die Österreicher und auch ich als Freiwilligensprecher der FPÖ wissen, was wir an den freiwilligen Helfern haben und was diese für uns, für die Allgemeinheit leisten, und es darf nicht sein, dass diese Freiwilligenorganisationen für ihre Arbeit auch noch Abgaben leisten müssen. Deshalb ist diese gesetzliche Klarstellung unbedingt notwendig. Wir von den Freiheitlichen tragen sie selbstverständlich mit, und von dieser Stelle auch noch einmal ein Dankeschön allen freiwilligen Helfern, die sich tagtäglich für uns, für die Öffentlichkeit einsetzen! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen sowie bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ, FPÖ und NEOS.
Abgeordneter David Stögmüller (Grüne): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Finanzminister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Alle Zuschauerinnen und Zuschauer! Und ganz besonders möchte ich die Klasse 3D des Billrothgymnasiums aus dem 19. Bezirk hier im Parlament begrüßen. Herzlich willkommen hier im Parlament! (Beifall bei den Grünen sowie bei Abgeordneten von ÖVP, SPÖ, FPÖ und NEOS.)
Abg. Kickl: Ohne Tätowierung!
Wir haben in den letzten Jahren ganz viele Punkte, die das Ehrenamt betreffen, hier im Parlament vorangetrieben, auch umgesetzt, gerade im ehrenamtlichen Bereich. Ich erinnere nicht nur an das freiwillige soziale Jahr, bei dem mehr Geld für die Teilnehmer:innen zur Verfügung gestellt worden ist, sondern auch an das Klimaticket – ganz wichtig für junge Menschen, um von A nach B zu kommen – und an den Auslandsdienst, den wir längerfristig auch abgesichert haben. (Abg. Kickl: Ohne Tätowierung!) Das ist großartig.
Abg. Kickl: Ich war viel im Ausland unterwegs, ja, ja!
Den Auslandsdienst, Herr Kickl, hätten Sie auch gebraucht. Da hätte Ihnen vielleicht auch im Ausland (Abg. Kickl: Ich war viel im Ausland unterwegs, ja, ja!) – sind Sie, wir wissen es, in Afghanistan! (Abg. Kickl: Nein, in Afghanistan war ich nie!
Beifall bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kickl: In der Zwischenzeit brauchen wir nicht mehr ins Ausland fahren, die sind alle da!
Auch nicht in Russland!) – ein bisschen ein Dienst, zum Beispiel ein Auslandsdienst in einer jüdischen Stätte in Israel, geholfen, ein bisschen mehr in ein anderes Leben hineinzublicken, vielleicht wären Sie doch anders abgebogen. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kickl: In der Zwischenzeit brauchen wir nicht mehr ins Ausland fahren, die sind alle da!)
Beifall bei den Grünen, bei Abgeordneten der ÖVP sowie des Abg. Lindner.
Es betrifft Kollegen Andi Hanger – ich sage natürlich immer Danke zu ihm, aber hier ein ganz besonderes Danke dafür –, Elisabeth Feichtinger, Mario Lindner, Leute, die sich auch ehrenamtlich engagieren und da wirklich viele gute Punkte einbringen, die wir auch auf den Weg bringen. Ich glaube, das ist notwendig, auch im Sinne der Ehrenamtlichkeit in Österreich. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen, bei Abgeordneten der ÖVP sowie des Abg. Lindner.)
Abg. Kickl: Für Frieden, Herr Abgeordneter! Für Frieden!
Das Österreichische Rote Kreuz, immerhin die größte Hilfsorganisation unseres Landes, wurde 1880 gegründet – das Parlament hier war gerade im Bau –, damals ein Zusammenschluss lokaler Vereine, 17 Jahre nach der Gründung des Internationalen Roten Kreuzes 1863 in Genf durch Henry Dunant, der nach der Schlacht von Solferino – die wir Österreicher leider verloren haben, ich habe es nachgelesen, Herr Kickl – zur Gründung angeregt wurde, weil er die Schlachtfelder und die Bilder nach dieser Schlacht erlebt hat und gesehen hat, wie Soldaten verwundet, verlassen, tot dagelegen sind. Ich denke, das ist auch eine Mahnung, wenn man sich heute die Schlachtfelder in Europa und was dort passiert, anschaut. (Abg. Kickl: Für Frieden, Herr Abgeordneter! Für Frieden!)
Abg. Loacker: Woher kommt das Geld nochmal?
Dazu kommt die zusätzliche finanzielle Unterstützung mit 22 Millionen Euro an Rettungsorganisationen, die jährlich – ähnlich wie bei den Feuerwehren – ausbezahlt werden. Das betrifft neben dem Roten Kreuz auch die Samariter, die Malteser, das Grüne Kreuz, die Johanniter, die Bergrettung, die Wasserrettung und die Höhlenrettung. (Abg. Loacker: Woher kommt das Geld nochmal?)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Frei nach dem Motto des Österreichischen Roten Kreuzes: Aus Liebe zu den Menschen, weil wir von der ÖVP die Menschen mögen und deren Leistung schätzen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Ruf: Du auch! – Ruf bei der ÖVP: Ja!
Ehrlicherweise: Wir sind immer gegen Pfusch, und Sie, Frau Staatssekretärin, kommen aus der Wirtschaftskammer, also müssen Sie auch gegen Pfusch sein. (Ruf: Du auch! – Ruf bei der ÖVP: Ja!) Daher kann man dem ja nicht zustimmen und damit den Pfusch fördern, und das tun wir in diesem Fall auch nicht. Schluss mit dem Gesetzesproduktionspfusch! Ordentliche Gesetze, Begutachtung, Einarbeiten der Stellungnahmen! Schauen, dass die Sachen passen! So aber bitte nicht, meine Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ehrlicherweise: Wir sind immer gegen Pfusch, und Sie, Frau Staatssekretärin, kommen aus der Wirtschaftskammer, also müssen Sie auch gegen Pfusch sein. (Ruf: Du auch! – Ruf bei der ÖVP: Ja!) Daher kann man dem ja nicht zustimmen und damit den Pfusch fördern, und das tun wir in diesem Fall auch nicht. Schluss mit dem Gesetzesproduktionspfusch! Ordentliche Gesetze, Begutachtung, Einarbeiten der Stellungnahmen! Schauen, dass die Sachen passen! So aber bitte nicht, meine Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Weratschnig: Die Rede ist Pfusch!
Bitte versprechen Sie für die paar Monate, in denen es die Regierung noch gibt, Besserung! Ich bitte Sie darum, Kolleginnen und Kollegen. Bitte weniger Pfusch im Haus! – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Weratschnig: Die Rede ist Pfusch!)
Allgemeiner Beifall.
Abgeordneter Laurenz Pöttinger (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Geschätzte Frau Staatssekretärin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Besucherinnen und Besucher – herzlich willkommen! Für meinen Kollegen Ernst Gödl begrüße ich sehr gerne den Absolventenverein und die Schülerinnen und Schüler des Bischöflichen Gymnasiums Graz – herzlich willkommen hier im Hohen Haus! (Allgemeiner Beifall.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Zorba.
Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben jetzt alle die Rede meines Kollegen Matznetter gehört. Für mich ist es eigentlich das Schlimmste, wenn man eine Reparatur nicht zulässt, sondern nur schimpft und kritisiert, immer der Gescheitere ist und die Benachteiligung einiger Menschen als Ausrede dafür verwendet, dass das Gesetz nicht gleich perfekt war. Das gilt für mich nicht. Die Menschen gehören ordentlich behandelt, das tun wir jetzt auch mit dieser Novelle. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Zorba.)
Abg. Pfurtscheller: Vizepräsident!
Herr Matznetter, Sie sind in der Wirtschaftskammer tätig (Abg. Pfurtscheller: Vizepräsident!), genau Ihnen würde es auch guttun, dafürzustimmen. Kein Mensch versteht, dass Sie dagegen sind. (Abg. Herr: Hat er eh gerade erklärt! – Abg. Matznetter: Jeder muss gegen Pfusch stimmen, Sie auch!)
Abg. Herr: Hat er eh gerade erklärt! – Abg. Matznetter: Jeder muss gegen Pfusch stimmen, Sie auch!
Herr Matznetter, Sie sind in der Wirtschaftskammer tätig (Abg. Pfurtscheller: Vizepräsident!), genau Ihnen würde es auch guttun, dafürzustimmen. Kein Mensch versteht, dass Sie dagegen sind. (Abg. Herr: Hat er eh gerade erklärt! – Abg. Matznetter: Jeder muss gegen Pfusch stimmen, Sie auch!)
Beifall bei der ÖVP.
Mit dieser Änderung im Unternehmens-Energiekostenzuschussgesetz helfen wir nun auch den neuen Selbstständigen. Somit profitieren davon auch Künstlerinnen und Künstler, die bisher nicht von der automatischen Gutschrift erfasst waren, was mich als Kunst- und Kultursprecher sehr freut. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Blimlinger und Zorba.
Ich bitte alle hier um Unterstützung, denn dieser Beschluss ist notwendig, wichtig, richtig und auch gerecht. – Danke. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Blimlinger und Zorba.)
Abg. Meinl-Reisinger: Eben!
Solche Anträge sind für mich nicht mit der Linie einer wirtschaftsliberalen Partei vereinbar – aber das müssen die NEOS den Wählern erklären. Genauso sollten sie den Wählern erklären, wie es mit der Linie einer wirtschaftsliberalen Partei vereinbar ist, dass jetzt jeder 25 000 Euro bekommen soll. Auf was hinauf – um sich dann ein Haus zu kaufen oder eine Wohnung? Das geht sich ja nicht aus. Also ich kenne mich da nicht aus (Abg. Meinl-Reisinger: Eben!), das ist jetzt aber nicht das Thema, sondern die Energiepreise sind es.
Beifall bei FPÖ und NEOS.
in Österreich keinen Markt im Energiebereich, im Strombereich – das Oligopol, das wir in Wahrheit haben. Es gibt ein paar Landesenergieversorger und den Verbund, welche sich dann absprechen, die Preissenkungen nicht weitergeben, die Kunden pflanzen und papierln und hohe Gewinne machen, die wiederum in Masse in die Tasche des Finanzministers gehen. Diese Energiekostenzuschüsse zahlt nicht der Herr Finanzminister, sondern das zahlen wir Steuerzahler. (Beifall bei FPÖ und NEOS.)
Beifall bei der FPÖ.
Schauen Sie sich die Budgetzahlen an, die der Herr Finanzminister vorgelegt hat! Das ist alles Verschuldung zulasten der kommenden Generationen. Das ist keine verantwortungsvolle Politik, deswegen gehen wir da nicht mit. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen. – Abg. Kassegger: Nein! Das russische Gas ist das billigste!
Zuseher auf der Galerie sowie zu Hause! Auch ich spreche zu den Energiekosten. Ich möchte aber schon richtigstellen: Die erhöhten, die gestiegenen Energiekosten haben mit der Abhängigkeit Österreichs von russischem Gas zu tun, und das haben sehr stark auch Sie (in Richtung FPÖ) mitzuverantworten. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Kassegger: Nein! Das russische Gas ist das billigste!) Und natürlich hat es auch mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zu tun.
Beifall bei den Grünen.
Für die neuen Selbstständigen brauchen wir wie gesagt diese Pauschalierungsmöglichkeiten. Da geht es um 70 000 Menschen in Österreich, die das dringend brauchen und die für unsere Versorgung wirklich verantwortlich sind. (Beifall bei den Grünen.) Für 2022 und auch für 2023 bekommen sie jeweils rund 400 Euro, und zwar ganz einfach auf ihr Sozialversicherungskonto gutgeschrieben. Das ist wirklich so einfach, wie es nur irgendwie geht, es wird einfach gutgeschrieben.
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Obernosterer.
Ein letztes Wort – es wurde schon erwähnt –: Es sind übrigens auch die Künstlerinnen und Künstler, die von diesem Pauschalmodell profitieren, also eine wichtige Personengruppe. Ich bitte um Zustimmung. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Obernosterer.)
Beifall bei den NEOS.
dann andere ausgeben. So kurbeln Sie mit jeder Ihrer Gießkannenhilfsmaßnahmen die Inflation weiter an. Das bringt leider nichts und macht das Problem nur schlimmer. (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf der Abg. Götze.
Stattdessen hätten Sie sich konzentrieren und sich die Frage stellen sollen, welche Unternehmen, die mit Unternehmen, die in ihren Heimatländern Energiekostenzuschüsse bekommen, im internationalen Wettbewerb stehen, wirklich Energiekostenzuschüsse brauchen. (Zwischenruf der Abg. Götze.) Dann hätte man das ganz gezielt auf diese kleine Gruppe zuschneiden können, anstatt mit der Gießkanne drüberzufahren.
Beifall bei den NEOS.
Wenn wir über Energiepolitik reden, gäbe es noch eine Überlegung: Bei vielen dieser landeseigenen Energieversorger sitzen in den Aufsichtsräten auch Politiker. Gehören die da hinein? – Gehören sie nicht! Gehen wir in einem ersten Unbundling einmal mit der Politik aus den Energieversorgern heraus, und in einem zweiten Unbundling trennen wir dann die Energieversorger von den Netzbetreibern! – Danke schön. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Götze: Das stimmt doch nicht! Das stimmt nicht!
Auf die neuen Selbstständigen habt ihr das letzte Mal vergessen. Dieses Gesetz ist ja nicht einmal drei Monate alt. Wir haben darauf hingewiesen, dass genau diese Gruppe fehlt. Sie haben damals mit den Achseln gezuckt. (Abg. Götze: Das stimmt doch nicht! Das stimmt nicht!) Jetzt haben wir die Korrektur.
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Götze: Falsches Briefing! Selber lesen!
Die Frage stellt sich immer, liebe Kolleginnen und Kollegen: Macht ihr das absichtlich oder ist das ein Zeichen der Unfähigkeit? Solcher Husch-husch-Gesetze nämlich, wie sie ständig vorliegen und bei denen ständig Korrekturen durchgeführt werden, ist dieses Parlament nicht würdig! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Götze: Falsches Briefing! Selber lesen!)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der ÖVP.
Nichts haben Sie gemacht! Sie haben mit Einmalzahlungen operiert, die die Inflation gleichzeitig noch einmal angefeuert haben. Genau das Gegenteil haben Sie gemacht. Sie sind vor der Immobilienlobby wirklich in die Knie gegangen. Die Lobby hat Ihnen angeschafft, was Sie zu tun haben, und Sie haben das im Gesetz umgesetzt. Das ist Klientelpolitik, die wir wirklich ablehnen, liebe Kolleginnen und Kollegen! (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Abg. Lukas Hammer – erheitert –: Ha!
Bei der Energie ganz genau dasselbe, liebe Kolleginnen und Kollegen, Sie haben zwar die Strompreisbremse eingeführt, aber natürlich auch sehr sozial: Wenn einer drei Haushalte hat, kriegt er sie dreimal. Die Alleinerzieherin muss schnaufen, bekommt auch die 2 900 Kilowattstunden finanziert, aber das ist zu wenig. Sie haben beim Gas nichts gemacht, Sie haben bei der Fernwärme nichts gemacht (Abg. Lukas Hammer – erheitert –: Ha!), und die Energiekonzerne lachen sich ins Fäustchen, sie klopfen sich auf die Schenkel. Alleine der Verbund hat auf Kosten der Menschen Reibach bis zum Umfallen gemacht (Abg. Lukas Hammer: Wer ist in Wien für die Preise für die Fernwärme verantwortlich, lieber Kollege?), das wissen Sie ganz genau.
Abg. Lukas Hammer: Wer ist in Wien für die Preise für die Fernwärme verantwortlich, lieber Kollege?
Bei der Energie ganz genau dasselbe, liebe Kolleginnen und Kollegen, Sie haben zwar die Strompreisbremse eingeführt, aber natürlich auch sehr sozial: Wenn einer drei Haushalte hat, kriegt er sie dreimal. Die Alleinerzieherin muss schnaufen, bekommt auch die 2 900 Kilowattstunden finanziert, aber das ist zu wenig. Sie haben beim Gas nichts gemacht, Sie haben bei der Fernwärme nichts gemacht (Abg. Lukas Hammer – erheitert –: Ha!), und die Energiekonzerne lachen sich ins Fäustchen, sie klopfen sich auf die Schenkel. Alleine der Verbund hat auf Kosten der Menschen Reibach bis zum Umfallen gemacht (Abg. Lukas Hammer: Wer ist in Wien für die Preise für die Fernwärme verantwortlich, lieber Kollege?), das wissen Sie ganz genau.
Abg. Voglauer: Du, Christian, wer hat die denn verkauft? War das nicht der Jörg Haider?
Die Kelag – und das ist nicht der größte Energieversorger in Österreich – hat letztes Jahr einen Reingewinn von 462 Millionen Euro gemacht. Was hat man gemacht? – Man hat es den Menschen vor Ort aus der Tasche gezogen. (Abg. Voglauer: Du, Christian, wer hat die denn verkauft? War das nicht der Jörg Haider?) Und noch viel schlimmer (Abg. Voglauer: Wer hat die Kelag denn verkauft?) – Frau Kollegin, Sie brauchen sich ja nicht so zu echauffieren (Abg. Voglauer: Nein! – Abg. Schwarz: Wer hat die denn verkauft?); offensichtlich hat das die Grünen jetzt richtig ins Mark getroffen, denn sonst würden sie nicht so einen Wirbel machen (Abg. Voglauer: Wer hat denn die Kelag verkauft? – Abg. Schwarz: Wem gehört denn die Kelag jetzt?) –: Auf dieser Basis (Abg. Voglauer: Jörg Haider hat die verkauft!), weil Sie in der Regierung eben versagt haben und es bisher nicht zusammengebracht haben, die Energiekosten unten zu halten (Abg. Voglauer: Weil ihr es nicht zusammengebracht habt, den ...!), genauso wie es Herr Kollege Loacker gesagt hat, haben Sie die Inflation in die Höhe getrieben. (Die Abgeordneten Voglauer und Schwarz: Unfassbar!)
Abg. Voglauer: Wer hat die Kelag denn verkauft?
Die Kelag – und das ist nicht der größte Energieversorger in Österreich – hat letztes Jahr einen Reingewinn von 462 Millionen Euro gemacht. Was hat man gemacht? – Man hat es den Menschen vor Ort aus der Tasche gezogen. (Abg. Voglauer: Du, Christian, wer hat die denn verkauft? War das nicht der Jörg Haider?) Und noch viel schlimmer (Abg. Voglauer: Wer hat die Kelag denn verkauft?) – Frau Kollegin, Sie brauchen sich ja nicht so zu echauffieren (Abg. Voglauer: Nein! – Abg. Schwarz: Wer hat die denn verkauft?); offensichtlich hat das die Grünen jetzt richtig ins Mark getroffen, denn sonst würden sie nicht so einen Wirbel machen (Abg. Voglauer: Wer hat denn die Kelag verkauft? – Abg. Schwarz: Wem gehört denn die Kelag jetzt?) –: Auf dieser Basis (Abg. Voglauer: Jörg Haider hat die verkauft!), weil Sie in der Regierung eben versagt haben und es bisher nicht zusammengebracht haben, die Energiekosten unten zu halten (Abg. Voglauer: Weil ihr es nicht zusammengebracht habt, den ...!), genauso wie es Herr Kollege Loacker gesagt hat, haben Sie die Inflation in die Höhe getrieben. (Die Abgeordneten Voglauer und Schwarz: Unfassbar!)
Abg. Voglauer: Nein! – Abg. Schwarz: Wer hat die denn verkauft?
Die Kelag – und das ist nicht der größte Energieversorger in Österreich – hat letztes Jahr einen Reingewinn von 462 Millionen Euro gemacht. Was hat man gemacht? – Man hat es den Menschen vor Ort aus der Tasche gezogen. (Abg. Voglauer: Du, Christian, wer hat die denn verkauft? War das nicht der Jörg Haider?) Und noch viel schlimmer (Abg. Voglauer: Wer hat die Kelag denn verkauft?) – Frau Kollegin, Sie brauchen sich ja nicht so zu echauffieren (Abg. Voglauer: Nein! – Abg. Schwarz: Wer hat die denn verkauft?); offensichtlich hat das die Grünen jetzt richtig ins Mark getroffen, denn sonst würden sie nicht so einen Wirbel machen (Abg. Voglauer: Wer hat denn die Kelag verkauft? – Abg. Schwarz: Wem gehört denn die Kelag jetzt?) –: Auf dieser Basis (Abg. Voglauer: Jörg Haider hat die verkauft!), weil Sie in der Regierung eben versagt haben und es bisher nicht zusammengebracht haben, die Energiekosten unten zu halten (Abg. Voglauer: Weil ihr es nicht zusammengebracht habt, den ...!), genauso wie es Herr Kollege Loacker gesagt hat, haben Sie die Inflation in die Höhe getrieben. (Die Abgeordneten Voglauer und Schwarz: Unfassbar!)
Abg. Voglauer: Wer hat denn die Kelag verkauft? – Abg. Schwarz: Wem gehört denn die Kelag jetzt?
Die Kelag – und das ist nicht der größte Energieversorger in Österreich – hat letztes Jahr einen Reingewinn von 462 Millionen Euro gemacht. Was hat man gemacht? – Man hat es den Menschen vor Ort aus der Tasche gezogen. (Abg. Voglauer: Du, Christian, wer hat die denn verkauft? War das nicht der Jörg Haider?) Und noch viel schlimmer (Abg. Voglauer: Wer hat die Kelag denn verkauft?) – Frau Kollegin, Sie brauchen sich ja nicht so zu echauffieren (Abg. Voglauer: Nein! – Abg. Schwarz: Wer hat die denn verkauft?); offensichtlich hat das die Grünen jetzt richtig ins Mark getroffen, denn sonst würden sie nicht so einen Wirbel machen (Abg. Voglauer: Wer hat denn die Kelag verkauft? – Abg. Schwarz: Wem gehört denn die Kelag jetzt?) –: Auf dieser Basis (Abg. Voglauer: Jörg Haider hat die verkauft!), weil Sie in der Regierung eben versagt haben und es bisher nicht zusammengebracht haben, die Energiekosten unten zu halten (Abg. Voglauer: Weil ihr es nicht zusammengebracht habt, den ...!), genauso wie es Herr Kollege Loacker gesagt hat, haben Sie die Inflation in die Höhe getrieben. (Die Abgeordneten Voglauer und Schwarz: Unfassbar!)
Abg. Voglauer: Jörg Haider hat die verkauft!
Die Kelag – und das ist nicht der größte Energieversorger in Österreich – hat letztes Jahr einen Reingewinn von 462 Millionen Euro gemacht. Was hat man gemacht? – Man hat es den Menschen vor Ort aus der Tasche gezogen. (Abg. Voglauer: Du, Christian, wer hat die denn verkauft? War das nicht der Jörg Haider?) Und noch viel schlimmer (Abg. Voglauer: Wer hat die Kelag denn verkauft?) – Frau Kollegin, Sie brauchen sich ja nicht so zu echauffieren (Abg. Voglauer: Nein! – Abg. Schwarz: Wer hat die denn verkauft?); offensichtlich hat das die Grünen jetzt richtig ins Mark getroffen, denn sonst würden sie nicht so einen Wirbel machen (Abg. Voglauer: Wer hat denn die Kelag verkauft? – Abg. Schwarz: Wem gehört denn die Kelag jetzt?) –: Auf dieser Basis (Abg. Voglauer: Jörg Haider hat die verkauft!), weil Sie in der Regierung eben versagt haben und es bisher nicht zusammengebracht haben, die Energiekosten unten zu halten (Abg. Voglauer: Weil ihr es nicht zusammengebracht habt, den ...!), genauso wie es Herr Kollege Loacker gesagt hat, haben Sie die Inflation in die Höhe getrieben. (Die Abgeordneten Voglauer und Schwarz: Unfassbar!)
Abg. Voglauer: Weil ihr es nicht zusammengebracht habt, den ...!
Die Kelag – und das ist nicht der größte Energieversorger in Österreich – hat letztes Jahr einen Reingewinn von 462 Millionen Euro gemacht. Was hat man gemacht? – Man hat es den Menschen vor Ort aus der Tasche gezogen. (Abg. Voglauer: Du, Christian, wer hat die denn verkauft? War das nicht der Jörg Haider?) Und noch viel schlimmer (Abg. Voglauer: Wer hat die Kelag denn verkauft?) – Frau Kollegin, Sie brauchen sich ja nicht so zu echauffieren (Abg. Voglauer: Nein! – Abg. Schwarz: Wer hat die denn verkauft?); offensichtlich hat das die Grünen jetzt richtig ins Mark getroffen, denn sonst würden sie nicht so einen Wirbel machen (Abg. Voglauer: Wer hat denn die Kelag verkauft? – Abg. Schwarz: Wem gehört denn die Kelag jetzt?) –: Auf dieser Basis (Abg. Voglauer: Jörg Haider hat die verkauft!), weil Sie in der Regierung eben versagt haben und es bisher nicht zusammengebracht haben, die Energiekosten unten zu halten (Abg. Voglauer: Weil ihr es nicht zusammengebracht habt, den ...!), genauso wie es Herr Kollege Loacker gesagt hat, haben Sie die Inflation in die Höhe getrieben. (Die Abgeordneten Voglauer und Schwarz: Unfassbar!)
Die Abgeordneten Voglauer und Schwarz: Unfassbar!
Die Kelag – und das ist nicht der größte Energieversorger in Österreich – hat letztes Jahr einen Reingewinn von 462 Millionen Euro gemacht. Was hat man gemacht? – Man hat es den Menschen vor Ort aus der Tasche gezogen. (Abg. Voglauer: Du, Christian, wer hat die denn verkauft? War das nicht der Jörg Haider?) Und noch viel schlimmer (Abg. Voglauer: Wer hat die Kelag denn verkauft?) – Frau Kollegin, Sie brauchen sich ja nicht so zu echauffieren (Abg. Voglauer: Nein! – Abg. Schwarz: Wer hat die denn verkauft?); offensichtlich hat das die Grünen jetzt richtig ins Mark getroffen, denn sonst würden sie nicht so einen Wirbel machen (Abg. Voglauer: Wer hat denn die Kelag verkauft? – Abg. Schwarz: Wem gehört denn die Kelag jetzt?) –: Auf dieser Basis (Abg. Voglauer: Jörg Haider hat die verkauft!), weil Sie in der Regierung eben versagt haben und es bisher nicht zusammengebracht haben, die Energiekosten unten zu halten (Abg. Voglauer: Weil ihr es nicht zusammengebracht habt, den ...!), genauso wie es Herr Kollege Loacker gesagt hat, haben Sie die Inflation in die Höhe getrieben. (Die Abgeordneten Voglauer und Schwarz: Unfassbar!)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe der Abgeordneten Schallmeiner, Schwarz und Voglauer.
Das ist auch unser Zugang: dass wir eben diese Zuschüsse nach dem Gießkannenprinzip ablehnen, gleichzeitig aber – in Punkt 9 – jene für die neuen Selbstständigen – auch für die im ASVG – natürlich unterstützen werden. Deswegen werden wir bei Punkt 8 ablehnen und bei Punkt 9 zustimmen. – Danke schön. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe der Abgeordneten Schallmeiner, Schwarz und Voglauer.)
Abg. Voglauer: Sehr schön!
Ich bitte jene Damen und Herren, die auch in dritter Lesung dem Gesetzentwurf ihre Zustimmung erteilen, um ein diesbezügliches Zeichen. – Das ist die Mehrheit. Der Gesetzentwurf ist somit auch in dritter Lesung angenommen. (Abg. Voglauer: Sehr schön!)
Abg. Taschner: Wieso? Warum nicht?
Der Österreichplan wird es nicht sein. (Abg. Taschner: Wieso? Warum nicht?) Der Österreichplan ist ja so wichtig, dass er jetzt eben nicht umgesetzt wird, sondern erst nach der Wahl. – Diese Logik müssen Sie den Menschen auch einmal erklären. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Der Österreichplan wird es nicht sein. (Abg. Taschner: Wieso? Warum nicht?) Der Österreichplan ist ja so wichtig, dass er jetzt eben nicht umgesetzt wird, sondern erst nach der Wahl. – Diese Logik müssen Sie den Menschen auch einmal erklären. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Schallmeiner und Voglauer.
Abgeordneter Peter Haubner (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Frau Staatssekretärin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Danke, dass wir diesen Bericht heute hier im Hohen Haus behandeln. Ich finde das hervorragend, weil wir über eine Gruppe von engagierten Persönlichkeiten sprechen können, nämlich über unsere Unternehmerinnen und Unternehmer, die nicht nur das Rückgrat der Wirtschaft sind, sondern die mit ihrem Unternehmergeist und ihrem Mut Österreich am Laufen halten und uns auch in der Krise durch schwere Zeiten durchgeführt haben, meine Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Schallmeiner und Voglauer.)
Abg. Kassegger: Wir sind leider nicht in der Regierung!
Wenn man sich diesen Bericht genau anschaut: Herr Kollege Kassegger, betreffend Bürokratie, da bin ich bei Ihnen, da ist einiges zu tun. (Abg. Kassegger: Wir sind leider nicht in der Regierung!)
Beifall bei der ÖVP.
Ich möchte aber noch einmal auf unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen zu sprechen kommen, denn wir haben in Österreich 340 000 EPUs, und wir haben ungefähr 260 000 Arbeitgeberbetriebe. Diese Arbeitgeberbetriebe beschäftigen über zwei Millionen Menschen, sie sind also der größte Arbeitgeber in unserer Republik. Sie sind auch der beste Ausbildner: Im Rahmen von Karriere mit Lehre bilden sie über 50 000 junge Menschen aus. Diese jungen Menschen sind die Fachkräfte der Zukunft. In den Betrieben passiert eben diese Zukunft – das sollte man auch erwähnen, denn das ist einerseits die Innovationskraft unserer Unternehmerinnen und Unternehmer, und andererseits ist das die Chance für die Jugend. Die nehmen wir tagtäglich wahr, meine Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Götze.
„Nachhaltigkeit: 53 % der österreichischen KMU verfolgen eine Strategie zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks“, in der EU im Durchschnitt 24 Prozent. Ich denke, meine Damen und Herren: Seien wir doch stolz auf unsere KMUs! Was sie täglich leisten, verdient unsere Hochachtung. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Götze.)
Beifall bei der ÖVP.
Deshalb: Danke an das Bundesministerium, an Herrn Minister Kocher, an die Frau Staatssekretärin, und danke an die Verfasser dieses Berichtes! Er zeigt eindrucksvoll die Leistungen unserer Unternehmerinnen und Unternehmer. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Loacker: Aber wer hat ihm das geschrieben?
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, wisst ihr, von wem dieser zweite Artikel stammt? Nicht von einem Oppositionspolitiker – er stammt von Wirtschaftsbundgeneralsekretär und ÖVP-Nationalratsabgeordnetem Kurt Egger. (Abg. Loacker: Aber wer hat ihm das geschrieben?)
Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Loacker.
Ich meine, das müsst ihr euch einmal vorstellen: Er sitzt da herinnen in der stärksten Fraktion, die seit Jahrzehnten die wirtschaftspolitischen Agenden in der Hand hat, und geht dann zu den Zeitungen und sagt: Es ist alles so schlimm, wir können in Österreich nicht mehr wirtschaften! – Ich meine, wo sind wir denn? Das ist meiner Meinung nach wirklich Chuzpe. Wenn man selber in der stärksten Partei und Wirtschaftsbundgeneralsekretär ist, dann hat man bitte dafür zu sorgen, dass sich etwas ändert, und nicht zu den Medien jammern zu gehen. (Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Loacker.)
Abg. Belakowitsch: Peinlich! – Zwischenruf der Abg. Himmelbauer
Meine sehr geehrten Damen und Herren, das zeigt, wie die ÖVP tickt (Abg. Belakowitsch: Peinlich! – Zwischenruf der Abg. Himmelbauer): Am Abend wird der Faule fleißig – jetzt, vor den Wahlen, muss man Presseartikel hinausschicken und
Abg. Himmelbauer: Auf europäischer Ebene gibt’s andere ...!
jammern, wie schlimm es ist. Nur: Als 37‑Prozent-Partei habt ihr es nicht geschafft, das zu regeln – und dann wollt ihr den Leuten weismachen, dass ihr es als Juniorpartner mit zwei linken Parteien schaffen werdet? (Abg. Himmelbauer: Auf europäischer Ebene gibt’s andere ...!)
Beifall bei der FPÖ.
Nein, meine Damen und Herren, so wird es nicht gehen. Der Bericht ist gut, aber mit solchen Regierungsparteien können wir dem nicht zustimmen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
ist. Stattdessen hat man sich aufseiten der ÖVP offensichtlich darauf verständigt, hauptsächlich die Interessen der eigenen Klientel zu bedienen: Den großen Unternehmen, die große Gewinne machen, schenken wir Milliarden an Steuergeld, den Vermieter:innen, den Energiekonzernen, den Banken, denen ermöglichen wir Übergewinne. – Das wird die Österreicher und Österreicherinnen und vor allen Dingen die Klein- und Mittelunternehmen teuer zu stehen kommen. Wirtschaftspolitisches Nichtstun auf der einen Seite und Klientelpolitik auf der anderen Seite kosten nämlich viel Steuergeld. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Hörl: Geh!
Die nächste Bundesregierung erbt – im Herbst – eine nicht bekämpfte Inflation, eine darniederliegende Wirtschaft (Abg. Hörl: Geh!) und ein Budget mit hohen Schulden, das die Maastrichtkriterien deutlich verfehlt. Aber, liebe Klein- und Mittelunternehmer:innen, wir als Sozialdemokratie werden in der nächsten Regierung die Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt unseres Regierens stellen, weil wir als Sozialdemokratie wissen, dass die Klein- und Mittelunternehmen und die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen das Rückgrat unserer Wirtschaft sind. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Hörl: Deshalb wollen Sie eine 32-Stunden-Woche!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Hörl: Deshalb wollen Sie eine 32-Stunden-Woche!
Die nächste Bundesregierung erbt – im Herbst – eine nicht bekämpfte Inflation, eine darniederliegende Wirtschaft (Abg. Hörl: Geh!) und ein Budget mit hohen Schulden, das die Maastrichtkriterien deutlich verfehlt. Aber, liebe Klein- und Mittelunternehmer:innen, wir als Sozialdemokratie werden in der nächsten Regierung die Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt unseres Regierens stellen, weil wir als Sozialdemokratie wissen, dass die Klein- und Mittelunternehmen und die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen das Rückgrat unserer Wirtschaft sind. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Hörl: Deshalb wollen Sie eine 32-Stunden-Woche!)
Abg. Hörl: Deshalb eine 32-Stunden-Woche für die kleinen und mittleren Betriebe!
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort gelangt nun Dr.in Elisabeth Götze. – Bitte schön, Frau Abgeordnete. (Abg. Hörl: Deshalb eine 32-Stunden-Woche für die kleinen und mittleren Betriebe!)
Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.
Ein besonderer Fokus sollte immer wieder auch auf die Einpersonenunternehmen gerichtet sein. Diese machen mehr als 50 Prozent aller Unternehmen im Land aus. Also da haben wir schon eine ganz besondere Struktur und müssen schauen, dass es diesen Betrieben gut geht, und das tun wir auch. (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der Grünen.
Was kennzeichnet die österreichischen Betriebe, die KMUs? – Einerseits Nachhaltigkeit, das ist im Bericht speziell festgehalten; deswegen möchte ich auch auf meine Vorrednerinnen, Vorredner zum Thema Lieferkettengesetz replizieren. Ich habe keine Zweifel, dass das für die österreichischen Betriebe gut ist. Wir werden dafür sorgen, dass das Lieferkettengesetz mit Leben erfüllt wird und dass die Betriebe es auch gut umsetzen können. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen.) Das ist gerade auch für die österreichischen Betriebe ein Wettbewerbsvorteil, weil sie schon sehr weit in Bezug auf diese Nachhaltigkeit sind. Vielen Unternehmen ist das wirklich ein Anliegen, viele Betriebe haben das schon in ihrer DNA, und die haben einen Vorteil, wenn auf dieses Thema verstärkt geachtet wird.
Beifall bei Abgeordneten der Grünen.
Ein Sektor, der auch noch wichtig ist, sind die Start-ups. Dort gibt es zwar Frauen, sie haben aber einen großen Nachteil: Sie erhalten viel weniger Geld. Neun von zehn Euro, die in Start-ups investiert werden, gehen in rein männliche Start-ups. Da sehen wir, wir haben noch Aufholpotenzial. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Der zweite Punkt ist der Fach- und Arbeitskräftemangel. Da möchte ich wirklich betonen: Wir haben so viel Potenzial im Land: Potenzial an Frauen, Potenzial an älteren Menschen über 55 beispielsweise, aber auch Potenzial an geflüchteten Menschen im Land. Wir müssen dieses Potenzial heben, und dazu appelliere ich an Sie alle. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Obernosterer: Ist es auch!
Abgeordneter Josef Schellhorn (NEOS): Herr Präsident! Geschätzter Herr Minister! Frau Staatssekretär! Ja, meinen Vorrednern von den beiden Regierungsparteien zufolge scheint ja alles wunderbar zu sein. (Abg. Obernosterer: Ist es auch!) Es ist richtig, dass wir Kleinunternehmer – und ich zähle mich auch zu den Klein- und Mittelunternehmern – wahre Beschäftigungsmotoren, wahre Umsatzbringer und wahre Wertschöpfungsmotoren für Österreich sind.
Beifall bei den NEOS.
Also muss man hier etwas machen. Ich glaube, um die Standortfähigkeit für die Klein- und Mittelbetriebe aufrechtzuerhalten, sind diese drei Schwerpunkte auch aktiv anzugehen und nicht nur in einen Bericht zu fassen und diesen dann zu schubladisieren. Es ist so. (In Richtung ÖVP:) Es ist super, wenn du sagst, dass es so viele Beschäftigte gibt, aber wir müssen auch etwas für die Unternehmer tun, denn bald können sie es sich nicht mehr leisten, Arbeitgeber zu sein. Das ist Fakt – und das steht auch in dem Bericht. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich möchte aber auch einen Punkt ansprechen, der heute schon vielfach angesprochen worden ist, nämlich das Thema Bürokratie. Ja, das ist absolut ein Thema, das wir berücksichtigen müssen. Vielfach liegt das aber nicht in unserer Hand auf nationaler Ebene, sondern ist großteils auch ein Thema auf europäischer Ebene. Ich kenne das auch durch Kontakte mit vielen Betrieben, wenn es um den Datenschutz, um NIS2, um die Whistleblowerrichtlinie, um das Lieferkettengesetz geht. Das sind alles Instrumente, die in der Intention gut begründet sind, aber in der Ausgestaltung sehr viel Bürokratie, gerade für die Kleinsten, bedeuten. Es braucht einfach auch auf europäischer Ebene eine Stärkung jener Gruppen – und da spreche ich auch für viele Abgeordnete wie Angelika Winzig – im Europäischen Parlament, die mit Hausverstand, aber auch Unternehmensgeist dort drinnen sitzen und wissen, was das für Auswirkungen für die Unternehmerinnen und Unternehmer hat. Angelika Winzig setzt sich tagtäglich dafür ein, dass bei diesen Gesetzesvorhaben der Blick auch auf die KMUs gerichtet ist. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich glaube, das ist für die Zukunft ein ganz wichtiges Thema, das wir berücksichtigen werden. Danke schön noch einmal dafür, dass wir das Thema diskutieren können. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der SPÖ.
Genau dort wäre es meiner Meinung nach wichtig – wenn man von den KMUs spricht, die neben den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die größten Nettozahler:innen in unserem System sind –, dass der Sozialstaat sie schützt und dort eingreift und wirkt, wo die KMUs es brauchen – dort, wo es um andere Rahmenbedingungen geht. (Beifall bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten der SPÖ.
Wenn wir von diesen Bereichen reden, dann werden wir auch darüber reden müssen, dass die Lehre anders in den Vordergrund rücken muss. (Beifall bei Abgeordneten der SPÖ.) Wir haben unglaublich viele Initiativen, auch gute, für die Matura gesetzt, das soll so sein, aber ich glaube, es ist an der Zeit, auch der Lehre wieder mit mehr Wertschätzung zu begegnen. Das ist für die Sozialdemokratie selbstverständlich, und das ist es, was wir uns auch im Kleinteiligen bei der Qualifizierung und Bildung vorstellen.
Beifall bei der SPÖ.
In Summe bedeutet Ihre Steuerpolitik leider keine Stärkung der Realwirtschaft. Das würden wir uns erwarten: weniger politische Zuckerl für die Spekulation, mehr für die Realwirtschaft, mehr für unsere KMUs. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP.
form der GmbH betrieben werden und dass diese dann Körperschaftsteuer zahlen, ist halt auch eine Tatsache, der man ins Auge blicken könnte, denn nicht immer, wenn Unternehmen Steuern zahlen, sind es die großen, bösen Konzerne – die im Übrigen nicht groß und böse sind, sondern die sind, die die super bezahlten, die internationalen Jobs anbieten; aber das ist wieder eine andere Sache. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Heiterkeit und Rufe bei Abgeordneten der ÖVP: Oh! Ja!
Da kann man sich fragen: Woran liegt das? – Die Regierung konnte sich nicht auf eine Arbeitsmarktreform einigen, wir haben immer noch eine sehr hohe Besteuerung auf Arbeit, eine hohe Abgabenlast, wir haben hohe Steuern auf Überstunden, wo man einiges freistellen sollte – das wird nur angekündigt und nicht gemacht –, und man könnte auch einen Bonus für Vollzeitarbeitende, einen steuerlichen Absetzbetrag einführen, damit es sich rentiert, mehr zu arbeiten. Das hat die ÖVP schon von uns abgeschrieben. (Heiterkeit und Rufe bei Abgeordneten der ÖVP: Oh! Ja!) Machen müsste sie es noch, aber 37 Jahre Regierungsarbeit machen manchmal auch ein bisschen träge, nicht?
Beifall bei den NEOS.
Das ist nicht die Antwort, die Unternehmerinnen und Unternehmer hören wollen. Die wollen vom Staat nach Möglichkeit in Ruhe gelassen werden, und dann muss man den Rechtsrahmen entsprechend anpassen. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Der Bericht ist sehr gut, aber sicher kein Grund, sich auf die Schulter zu klopfen. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ, FPÖ, Grünen und NEOS.
Abgeordnete Mag. Carmen Jeitler-Cincelli, BA (ÖVP): Geschätzter Herr Präsident! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Den Seniorenbund Mauthausen möchte ich ganz an allererster Stelle begrüßen! (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ, FPÖ, Grünen und NEOS.)
Beifall bei der ÖVP.
muss dazu sagen: Nein, es geht ihnen nicht gut. Es fehlen ihnen nicht nur die Arbeitskräfte, die massiv fehlen, sondern es fehlt ihnen vor allem eines, und das ist Respekt und Wertschätzung. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Stöger: Die brauchen ein Lieferkettengesetz, ..., das brauchen sie!
Sie brauchen etwas anderes als das Narrativ, das Ihre Fraktion immer wieder bedient: Die großen, bösen Konzerne, die wahnsinnige Unsummen von Subventionen bekommen. (Abg. Stöger: Die brauchen ein Lieferkettengesetz, ..., das brauchen sie!) Wir reden hier von 99,8 Prozent der österreichischen Unternehmen. Ganz viele davon sind Familienbetriebe, und die brauchen einmal Wertschätzung. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Sie brauchen etwas anderes als das Narrativ, das Ihre Fraktion immer wieder bedient: Die großen, bösen Konzerne, die wahnsinnige Unsummen von Subventionen bekommen. (Abg. Stöger: Die brauchen ein Lieferkettengesetz, ..., das brauchen sie!) Wir reden hier von 99,8 Prozent der österreichischen Unternehmen. Ganz viele davon sind Familienbetriebe, und die brauchen einmal Wertschätzung. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Herr Kollege Schellhorn – er war vorhin hier heraußen –: Ich habe gesehen, Sie sind wieder Neounternehmer. Sie sind mit 2 Prozent bei Zackzack eingestiegen. Also ich glaube, Ihr Corebusiness in diesem Bereich ist Wertschätzung und Respekt anderen gegenüber sicher nicht. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall und Bravoruf bei der ÖVP. – Abg. Kucher: Aber glaub nicht jeden Schmäh, den die ÖVP dir erzählt! Bleib bei den Fakten!
und ich erwarte mir, dass Sie endlich anfangen, in diesem Narrativ ein bisschen eine Veränderung vorzunehmen. Den Menschen gibt Arbeiten einen Wert. Kreisky würde sich im Grab fünfmal umdrehen, wenn er hören würde, was ihr heute von euch gebt, Philip. Ehrlich wahr! (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP. – Abg. Kucher: Aber glaub nicht jeden Schmäh, den die ÖVP dir erzählt! Bleib bei den Fakten!)
Abg. Kucher: Das geht in Richtung Schwarz-Blau, ich spür’ das! – Abg. Kickl – in Richtung SPÖ –: Das wird eine Koalition werden, um Gottes willen!
Zu guter Letzt, Kollege Muchitsch: Sie haben neulich mit unserem Franz Hörl einen gemeinsamen Podcast gemacht. Da ging es um die Sozialpartnerschaft, um das Positive an der Sozialpartnerschaft; dieser wurde über den Parlamentskanal ausgestrahlt. Und da sagen Sie eines: Gestalten statt spalten. (Abg. Kucher: Das geht in Richtung Schwarz-Blau, ich spür’ das! – Abg. Kickl – in Richtung SPÖ –: Das wird eine Koalition werden, um Gottes willen!) Ja, das wäre schön, aber dann erzählen Sie das auch einmal Ihren Vertretern in der Arbeiterkammer, dass die nicht nur schauen sollen, wie sie den Unternehmern das Leben möglichst schwer machen können. Erklären Sie den Leuten vielleicht, dass sie Ressourcen dafür freistellen, dass die Leute ihren Steuerausgleich machen, damit sie sich mehr zurückholen! Das wäre gescheiter, als auf die Leute Arbeitsinspektoren und so weiter loszuhussen (Zwischenruf des Abg. Keck), um es den Unternehmern noch schwerer zu machen. Die Unternehmer haben es schwer genug. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP sowie Beifall des Abg. Loacker.)
Zwischenruf des Abg. Keck
Zu guter Letzt, Kollege Muchitsch: Sie haben neulich mit unserem Franz Hörl einen gemeinsamen Podcast gemacht. Da ging es um die Sozialpartnerschaft, um das Positive an der Sozialpartnerschaft; dieser wurde über den Parlamentskanal ausgestrahlt. Und da sagen Sie eines: Gestalten statt spalten. (Abg. Kucher: Das geht in Richtung Schwarz-Blau, ich spür’ das! – Abg. Kickl – in Richtung SPÖ –: Das wird eine Koalition werden, um Gottes willen!) Ja, das wäre schön, aber dann erzählen Sie das auch einmal Ihren Vertretern in der Arbeiterkammer, dass die nicht nur schauen sollen, wie sie den Unternehmern das Leben möglichst schwer machen können. Erklären Sie den Leuten vielleicht, dass sie Ressourcen dafür freistellen, dass die Leute ihren Steuerausgleich machen, damit sie sich mehr zurückholen! Das wäre gescheiter, als auf die Leute Arbeitsinspektoren und so weiter loszuhussen (Zwischenruf des Abg. Keck), um es den Unternehmern noch schwerer zu machen. Die Unternehmer haben es schwer genug. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP sowie Beifall des Abg. Loacker.)
Beifall und Bravoruf bei der ÖVP sowie Beifall des Abg. Loacker.
Zu guter Letzt, Kollege Muchitsch: Sie haben neulich mit unserem Franz Hörl einen gemeinsamen Podcast gemacht. Da ging es um die Sozialpartnerschaft, um das Positive an der Sozialpartnerschaft; dieser wurde über den Parlamentskanal ausgestrahlt. Und da sagen Sie eines: Gestalten statt spalten. (Abg. Kucher: Das geht in Richtung Schwarz-Blau, ich spür’ das! – Abg. Kickl – in Richtung SPÖ –: Das wird eine Koalition werden, um Gottes willen!) Ja, das wäre schön, aber dann erzählen Sie das auch einmal Ihren Vertretern in der Arbeiterkammer, dass die nicht nur schauen sollen, wie sie den Unternehmern das Leben möglichst schwer machen können. Erklären Sie den Leuten vielleicht, dass sie Ressourcen dafür freistellen, dass die Leute ihren Steuerausgleich machen, damit sie sich mehr zurückholen! Das wäre gescheiter, als auf die Leute Arbeitsinspektoren und so weiter loszuhussen (Zwischenruf des Abg. Keck), um es den Unternehmern noch schwerer zu machen. Die Unternehmer haben es schwer genug. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP sowie Beifall des Abg. Loacker.)
Zwischenrufe bei SPÖ und FPÖ
Zum Abschluss: Ich habe mir am Freitag in meinen Kalender – weil ich mir gedacht habe: Worüber rede ich – nämlich heute – eigentlich? (Zwischenrufe bei SPÖ und FPÖ) – einen Eintrag herausgezogen, E.T.A. Hoffmann: „Den Fortschritt verdanken wir den Kurzschläfern. Langschläfer können nur bewahren.“ – Insofern: Schauen wir, dass wir alle ein bisschen kürzer schlafen und wieder ein bisschen mehr arbeiten. – Danke. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Der Kurz-Schläfer war eh lang genug bei euch!)
Beifall und Bravoruf bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Der Kurz-Schläfer war eh lang genug bei euch!
Zum Abschluss: Ich habe mir am Freitag in meinen Kalender – weil ich mir gedacht habe: Worüber rede ich – nämlich heute – eigentlich? (Zwischenrufe bei SPÖ und FPÖ) – einen Eintrag herausgezogen, E.T.A. Hoffmann: „Den Fortschritt verdanken wir den Kurzschläfern. Langschläfer können nur bewahren.“ – Insofern: Schauen wir, dass wir alle ein bisschen kürzer schlafen und wieder ein bisschen mehr arbeiten. – Danke. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Der Kurz-Schläfer war eh lang genug bei euch!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Lieber Sepp, viele von uns haben dich, denke ich, noch in Erinnerung, als du früher schon im Parlament warst und deine Dinge natürlich immer durchaus sehr pointiert vorgetragen hast, aber in der Regel mit vielen Dingen inhaltlich durchaus auch mir aus der Seele gesprochen hast. Nur: Was ist jetzt mit dir passiert? Kann es sein, dass eine 2-Prozent-Beteiligung an Zackzack von Peter Pilz dich auf einmal zu einem Schwadroneur und Verdreher von Tatsachen macht? Lass das doch bitte Peter Pilz machen, so etwas steht doch dir nicht gut an! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Schellhorn.
Und wenn die vor ein paar Tagen hier in Österreich waren, um sich vor Ort über die Arbeitsbedingungen ein Bild zu machen, dann ist es ja selbstverständlich, dass sie sich nicht nur in Wien bewegen, sondern dass wir schauen, dass sie zum Beispiel auch in die Tourismusregionen in Salzburg fahren und sich ein Bild von der Situation dort machen. (Zwischenruf des Abg. Schellhorn.) Du kannst doch hier nicht davon reden, dass das eine Zersplitterung von Initiativen sei. (Abg. Schellhorn: Das hat ja keiner gesagt! Aber was machen die Bundesländer?) Das ist geradezu eine vorbildliche Aktion und Art und Weise (Abg. Schellhorn: Na
Abg. Schellhorn: Das hat ja keiner gesagt! Aber was machen die Bundesländer?
Und wenn die vor ein paar Tagen hier in Österreich waren, um sich vor Ort über die Arbeitsbedingungen ein Bild zu machen, dann ist es ja selbstverständlich, dass sie sich nicht nur in Wien bewegen, sondern dass wir schauen, dass sie zum Beispiel auch in die Tourismusregionen in Salzburg fahren und sich ein Bild von der Situation dort machen. (Zwischenruf des Abg. Schellhorn.) Du kannst doch hier nicht davon reden, dass das eine Zersplitterung von Initiativen sei. (Abg. Schellhorn: Das hat ja keiner gesagt! Aber was machen die Bundesländer?) Das ist geradezu eine vorbildliche Aktion und Art und Weise (Abg. Schellhorn: Na
Beifall bei der ÖVP.
eh, habe ich eh gesagt, aber was machen die Bundesländer?), wie man diese Dinge organisieren sollte. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Scherak: Na gut, aber wir haben fast Mitleid mit der Kammer! Das ist zu wenig!
Ein Zweites: Bitte, bleib präzise! Hier zu schwadronieren von einer Rücklage oder von Rücklagen in der Wirtschaftskammer von 4 Milliarden Euro, die du da erwähnt hast, das stimmt doch hinten und vorne nicht. Die Wirtschaftskammer besteht aus insgesamt etwa 800 Körperschaften und Organisationen in den Fachbereichen, und die Rücklagen sind nicht einmal 1 Milliarde Euro. (Abg. Scherak: Na gut, aber wir haben fast Mitleid mit der Kammer! Das ist zu wenig!) Also bitte, bleib bei der Wahrheit! (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Ein Zweites: Bitte, bleib präzise! Hier zu schwadronieren von einer Rücklage oder von Rücklagen in der Wirtschaftskammer von 4 Milliarden Euro, die du da erwähnt hast, das stimmt doch hinten und vorne nicht. Die Wirtschaftskammer besteht aus insgesamt etwa 800 Körperschaften und Organisationen in den Fachbereichen, und die Rücklagen sind nicht einmal 1 Milliarde Euro. (Abg. Scherak: Na gut, aber wir haben fast Mitleid mit der Kammer! Das ist zu wenig!) Also bitte, bleib bei der Wahrheit! (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Eines sei noch dazugesagt: Der große Teil dieser Rücklagen steckt in für den Betrieb notwendigen Immobilien. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Reiter: Weißt du eigentlich, was das Thema ist? – Abg. Obernosterer: Das ist der falsche Zettel!
Abgeordneter Peter Schmiedlechner (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Minister! Sehr geehrte Zuseher! Nun ja, wir diskutieren heute das Berufsausbildungsgesetz. Eigentlich müsste man sagen: und das, obwohl die Probleme in der Landwirtschaft sehr groß sind – Preisverfall bei Getreide, erdrückende Betriebsmittelkosten, überbordender Bürokratiewahnsinn, fehlende Entlastungen. Da kann man sagen: Außer Ankündigungen Ihrerseits, Herr Minister, und leeren Versprechungen von der Bauernbundfraktion ist dort nicht wirklich viel zu sehen. (Abg. Reiter: Weißt du eigentlich, was das Thema ist? – Abg. Obernosterer: Das ist der falsche Zettel!)
Abg. Michael Hammer: Das musst du ihm nachsehen, Herr Minister, das hat ihm jemand anderer aufgeschrieben, diesen Blödsinn! – Weiterer Zwischenruf bei der ÖVP.
Das betriebliche Berufsausbildungsgesetz im landwirtschaftlichen Bereich ist durchaus sinnvoll, es macht auch Sinn, dass man dort Neuregelungen schafft, dass man Vereinheitlichungen über die neun Bundesländer hinweg macht, es macht auch Sinn, dass man die Kosten für die Meisterausbildung dort übernimmt. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch einen Kritikpunkt, den wir anbringen müssen: Es wird ein Land- und Forstwirtschaftlicher Bundes-Berufsausbildungsbeirat geschaffen, das heißt, ein weiteres Gremium, in dem die ÖVP irgendwelche Leute versorgen und beschäftigen kann. (Abg. Michael Hammer: Das musst du ihm nachsehen, Herr Minister, das hat ihm jemand anderer aufgeschrieben, diesen Blödsinn! – Weiterer Zwischenruf bei der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Ja super!
sehr wenig Ahnung vom landwirtschaftlichen Bereich. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Ja super!)
Abg. Reiter: Alle sind dagegen!
Leider hat sich die ÖVP wie so oft gewehrt (Abg. Reiter: Alle sind dagegen!), man lässt sich ja nicht gerne in die Suppe spucken, man lässt sich dort auch nicht gerne in die Karten schauen, man ist ja gerne unter sich, um dann schlechte Politik zu machen – die schlechte Politik ist klar und deutlich erkennbar.
Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.
Die Glaubwürdigkeit der ÖVP wird ja in den letzten Tagen immer mehr angekratzt, wenn dann Abgeordnete der ÖVP einen Mahnbrief an von der Leyen schreiben und in diesem die Importe des Getreides aus der Ukraine kritisieren, gleichzeitig der Minister daran aber festhält, und hier herinnen wird dann wieder ganz anders getan als draußen angekündigt. Im Zusammenhang mit der Herkunftskennzeichnung laufen die ÖVP-Bauernbündler draußen herum und sagen: Ja, wir sind eh für die Herkunftskennzeichnung!, hier herinnen jedoch tun sie dann ganz anders. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.) Die Glaubwürdigkeit der ÖVP ist also auf einem Tiefpunkt, und das werden euch die Wähler dann sicher zeigen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Die Glaubwürdigkeit der ÖVP wird ja in den letzten Tagen immer mehr angekratzt, wenn dann Abgeordnete der ÖVP einen Mahnbrief an von der Leyen schreiben und in diesem die Importe des Getreides aus der Ukraine kritisieren, gleichzeitig der Minister daran aber festhält, und hier herinnen wird dann wieder ganz anders getan als draußen angekündigt. Im Zusammenhang mit der Herkunftskennzeichnung laufen die ÖVP-Bauernbündler draußen herum und sagen: Ja, wir sind eh für die Herkunftskennzeichnung!, hier herinnen jedoch tun sie dann ganz anders. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.) Die Glaubwürdigkeit der ÖVP ist also auf einem Tiefpunkt, und das werden euch die Wähler dann sicher zeigen. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Schmuckenschlager: Was säufst du? – Zwischenruf des Abg. Gerstl.
Abgeordneter Michael Schnedlitz (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Werte Kollegen von der Österreichischen Volkspartei, wie lautet eure neue Kampagne, die eh schon wieder absäuft? (Abg. Schmuckenschlager: Was säufst du? – Zwischenruf des Abg. Gerstl.) – Irgendwie so: Wir sind
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Obernosterer: Das sagst gerade du!
die Mitte. Ich frage mich die ganze Zeit, was das heißen soll: die Mitte des Universums? – Da bin ich dann auf den Gedanken gekommen, dass sich das nur Kollege Sobotka ausgedacht haben kann. Wenn man das aber zu Ende denkt, dann wird es schon schlüssig, sehr geehrte Damen und Herren. Wir sind die Mitte: mitten in der Krise, mitten im Versagen, mitten in der Korruption, mitten im Sicherheitskollaps und mitten in der Wählertäuschung, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Obernosterer: Das sagst gerade du!) Das ist auch der Grund, warum Ihnen die Wähler scharenweise davonlaufen – und das zu Recht. (Präsident Sobotka übernimmt den Vorsitz.)
Präsident Sobotka übernimmt den Vorsitz.
die Mitte. Ich frage mich die ganze Zeit, was das heißen soll: die Mitte des Universums? – Da bin ich dann auf den Gedanken gekommen, dass sich das nur Kollege Sobotka ausgedacht haben kann. Wenn man das aber zu Ende denkt, dann wird es schon schlüssig, sehr geehrte Damen und Herren. Wir sind die Mitte: mitten in der Krise, mitten im Versagen, mitten in der Korruption, mitten im Sicherheitskollaps und mitten in der Wählertäuschung, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Obernosterer: Das sagst gerade du!) Das ist auch der Grund, warum Ihnen die Wähler scharenweise davonlaufen – und das zu Recht. (Präsident Sobotka übernimmt den Vorsitz.)
Abg. Lausch: Das weiß er ja nicht!
Damit bin ich auch schon bei Ihnen, Herr Innenminister. Wir wollten von Ihnen, Herr Innenminister, wissen, wie sich die Lage hinsichtlich der Jugendkriminalität konkret entwickelt (Abg. Lausch: Das weiß er ja nicht!), und haben Ihnen mehrere Fragen gestellt. Darunter war zum Beispiel die Frage: „Wie viele strafrechtlich relevante Anzeigen wurden im Jahr 2023 gegen zum Tatzeitpunkt minderjährige Täter erstattet?“ – Das ist also nicht recht kompliziert: Wie viele Anzeigen wurden erstattet?
Heiterkeit des Abg. Kickl
Jetzt kommt die Antwort des Innenministers: „Hinsichtlich der Zahlen aus dem Jahr 2023 handelt es sich um Rohdaten, die noch keiner Qualitätskontrolle und weiteren Prüfungsmechanismen unterzogen wurden.“ Sinngemäß: Aufgrund dessen darf ich um Verständnis bitten, dass ich die Zahlen nicht liefern kann. – Herr Innenminister, wir wollten eh die Rohdaten (Heiterkeit des Abg. Kickl), keine geschönte Statistik oder Sonstiges, sondern konkret die Anzahl der Anzeigen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Jetzt kommt die Antwort des Innenministers: „Hinsichtlich der Zahlen aus dem Jahr 2023 handelt es sich um Rohdaten, die noch keiner Qualitätskontrolle und weiteren Prüfungsmechanismen unterzogen wurden.“ Sinngemäß: Aufgrund dessen darf ich um Verständnis bitten, dass ich die Zahlen nicht liefern kann. – Herr Innenminister, wir wollten eh die Rohdaten (Heiterkeit des Abg. Kickl), keine geschönte Statistik oder Sonstiges, sondern konkret die Anzahl der Anzeigen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
wahrscheinlich besser als Innenminister geeignet als Herr Innenminister Karner, der hier neben mir sitzt. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
blutige Messerattacke. – Na Gratulation, wenn das Ihr Zugang ist, Probleme zu lösen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Herr Innenminister, Sie hätten doch bemerken müssen, dass man nicht Probleme lösen und die Sicherheit erhöhen kann, indem man medienwirksame Auftritte vollzieht. Dass es Herr Innenminister Nehammer vielleicht beim ersten Mal nicht gewusst hat, kann sein, aber wenn man das dann noch die ganze Zeit wiederholt, zeugt das nicht von Weitblick. Es ist im Übrigen auch insofern nicht schlau, weil nur Wählertäuschung übrig bleibt, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Während sich real die Sicherheitslage sogar verschlechtert, richte ich eine zweite Frage an die Zuschauer vor den Bildschirmen oder auf der Galerie: Was würden Sie machen, wenn die Sicherheitslage am Ausufern ist, sehr geehrte Damen und Herren? Polizeiinspektionen aufsperren oder Polizeiinspektionen zusperren? – Falls Sie jetzt auf Aufsperren getippt haben, darf ich Ihnen gratulieren, denn Sie haben es gerade wieder geschafft, dass Sie wahrscheinlich fachlich besser als Innenminister geeignet wären als Innenminister Karner, der neben mir sitzt. (Beifall bei der FPÖ.)
Heiterkeit und Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Er ist schon immer ein besonders witziges Kerlchen gewesen!
die Gewalttäter ja über Sie lachen? Da hat ja der Billa länger geöffnet als bei Ihnen die Polizeiinspektionen. (Heiterkeit und Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Er ist schon immer ein besonders witziges Kerlchen gewesen!)
Beifall bei der FPÖ.
Nun war ich erst im direkten Vollzugsbereich der Österreichischen Volkspartei und des Innenministers, aber jetzt komme ich zur Bundesregierung: Es würde auch vonseiten der Bundesregierung mehrere Maßnahmen brauchen. Ganz Österreich wartet darauf, dass endlich die Strafmündigkeit von Tätern herabgesetzt wird. Ganz Österreich würde darauf warten. Wer morden und vergewaltigen kann, sehr geehrte Damen und Herren, ist auch alt genug, dass er dafür die Konsequenzen trägt, das sei in aller Deutlichkeit gesagt. (Beifall bei der FPÖ.)
Heiterkeit des Abg. Kickl.
Sie, die Österreichische Volkspartei und die Grünen, stellen den Tätern einen Freibrief aus. Warum? – Weil die Österreichische Volkspartei den Minikoalitionspartner, die Grünen, nicht überzeugen kann. Jetzt wird es richtig absurd, denn die Antwort der Österreichischen Volkspartei darauf ist: Na mit der Freiheitlichen Partei machen wir das nächste Mal nichts, denn unser Plan sieht vor, obwohl wir jetzt zwar den Minikoalitionspartner der Grünen nicht überzeugen können, dass wir nach der nächsten Wahl dann eine Koalition mit zwei linken Koalitionspartnern, eine sogenannte Österreichampel, machen! Dann setzen wir das alles um, was sich jetzt mit den Grünen nicht ausgeht! (Heiterkeit des Abg. Kickl.) – Sehr geehrte Damen und Herren, sehen Sie nicht, wie absurd dieser Gedanke ist? Wenn Sie es jetzt aus einer Position der Stärke nicht zusammenbringen, dann werden Sie es mit zwei linken Koalitionspartnern aus einer Position der Schwäche auch nicht zusammenbringen. Das haben die Menschen längst durchschaut. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Sie, die Österreichische Volkspartei und die Grünen, stellen den Tätern einen Freibrief aus. Warum? – Weil die Österreichische Volkspartei den Minikoalitionspartner, die Grünen, nicht überzeugen kann. Jetzt wird es richtig absurd, denn die Antwort der Österreichischen Volkspartei darauf ist: Na mit der Freiheitlichen Partei machen wir das nächste Mal nichts, denn unser Plan sieht vor, obwohl wir jetzt zwar den Minikoalitionspartner der Grünen nicht überzeugen können, dass wir nach der nächsten Wahl dann eine Koalition mit zwei linken Koalitionspartnern, eine sogenannte Österreichampel, machen! Dann setzen wir das alles um, was sich jetzt mit den Grünen nicht ausgeht! (Heiterkeit des Abg. Kickl.) – Sehr geehrte Damen und Herren, sehen Sie nicht, wie absurd dieser Gedanke ist? Wenn Sie es jetzt aus einer Position der Stärke nicht zusammenbringen, dann werden Sie es mit zwei linken Koalitionspartnern aus einer Position der Schwäche auch nicht zusammenbringen. Das haben die Menschen längst durchschaut. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Scheucher-Pichler: Ah geh!
Das ist im Übrigen die Erklärung, warum der Plan von Kanzler Nehammer, der sogenannte Österreichplan, nicht einmal das Papier wert ist, auf dem er geschrieben steht. (Abg. Scheucher-Pichler: Ah geh!) Was infolge dieses Plans real kommen wird, ist nämlich Folgendes: das Ende einer bürgerlichen Poli-
Abg. Bogner-Strauß: Das Gegenteil ist der Fall!
tik – aufpassen in der Österreichischen Volkspartei! –, das Ende einer Politik Richtung Sicherheit, das Ende einer Politik mit Hausverstand (Abg. Bogner-Strauß: Das Gegenteil ist der Fall!) und unter dem Strich auch das Ende der Österreichischen Volkspartei. Das werden sich nämlich viele Schwarze auch nicht gefallen lassen, wenn Sie dann mit zwei linken Koalitionspartnern weniger zusammenbringen (Abg. Zarits: Erst wird aber gewählt, oder, du Kasperl?!), egal ob es die Sicherheit, die Wirtschaft, den Standort oder sonst etwas betrifft, als Sie bereits die letzten fünf Jahre nicht zusammengebracht haben. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.)
Abg. Zarits: Erst wird aber gewählt, oder, du Kasperl?!
tik – aufpassen in der Österreichischen Volkspartei! –, das Ende einer Politik Richtung Sicherheit, das Ende einer Politik mit Hausverstand (Abg. Bogner-Strauß: Das Gegenteil ist der Fall!) und unter dem Strich auch das Ende der Österreichischen Volkspartei. Das werden sich nämlich viele Schwarze auch nicht gefallen lassen, wenn Sie dann mit zwei linken Koalitionspartnern weniger zusammenbringen (Abg. Zarits: Erst wird aber gewählt, oder, du Kasperl?!), egal ob es die Sicherheit, die Wirtschaft, den Standort oder sonst etwas betrifft, als Sie bereits die letzten fünf Jahre nicht zusammengebracht haben. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.
tik – aufpassen in der Österreichischen Volkspartei! –, das Ende einer Politik Richtung Sicherheit, das Ende einer Politik mit Hausverstand (Abg. Bogner-Strauß: Das Gegenteil ist der Fall!) und unter dem Strich auch das Ende der Österreichischen Volkspartei. Das werden sich nämlich viele Schwarze auch nicht gefallen lassen, wenn Sie dann mit zwei linken Koalitionspartnern weniger zusammenbringen (Abg. Zarits: Erst wird aber gewählt, oder, du Kasperl?!), egal ob es die Sicherheit, die Wirtschaft, den Standort oder sonst etwas betrifft, als Sie bereits die letzten fünf Jahre nicht zusammengebracht haben. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.)
Beifall bei der FPÖ.
Das ist durchaus Ihr Problem, aber ich würde da einige Gespräche führen, wenn Sie es mit Ihrer Partei noch einigermaßen ernst nehmen. Für Sicherheit, sehr geehrte Damen und Herren, und Politik mit Hausverstand zu sorgen, das übernehmen gerne wir. Herbert Kickl ist der Garant dafür, dass dann auch wieder Politik für die Menschen gemacht wird – für! – und nicht die ganze Zeit schnurgerade gegen die Menschen, wie es zurzeit der Fall ist. Dann, sehr geehrte Damen und Herren, werden auch wieder die Opfer beschützt – die Opfer! – und nicht die Täter geschützt, wie das unter Ihnen der Fall ist. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Belakowitsch: Ja und? – Zwischenruf des Abg. Amesbauer.
Allein die drei Anfragen aus dem November letzten Jahres der Herren Abgeordneten Amesbauer und Schnedlitz sind über 2 Zentimeter dick. Das sind nur drei Anfragen aus dem November. (Abg. Belakowitsch: Ja und? – Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) In Summe sind es 1 335 derartige parlamentarische Anfragen. (Abg. Belakowitsch: Ja, und Sie beantworten sie nicht! – Weitere Zwischenrufe bei FPÖ und Grünen.)
Abg. Belakowitsch: Ja, und Sie beantworten sie nicht! – Weitere Zwischenrufe bei FPÖ und Grünen.
Allein die drei Anfragen aus dem November letzten Jahres der Herren Abgeordneten Amesbauer und Schnedlitz sind über 2 Zentimeter dick. Das sind nur drei Anfragen aus dem November. (Abg. Belakowitsch: Ja und? – Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) In Summe sind es 1 335 derartige parlamentarische Anfragen. (Abg. Belakowitsch: Ja, und Sie beantworten sie nicht! – Weitere Zwischenrufe bei FPÖ und Grünen.)
Abg. Deimek: Schön, weil das gibt es seit 80 Jahren ...!
Warum erwähne ich das? – Weil ich an dieser Stelle, und das sei mir gestattet, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meines Hauses ein Danke dafür aussprechen möchte, in welcher Art und Weise, in welcher Seriosität, in welcher Sensibilität und auch Gewissenhaftigkeit diese Anfragen – zu Recht, notwendigerweise für die Damen und Herren Abgeordneten des Parlaments – beantwortet werden (Abg. Deimek: Schön, weil das gibt es seit 80 Jahren ...!); tagtäglich über zwei an der Zahl, in einem Umfang wie diese, nämlich in der Stärke von 2 Zentimetern. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Warum erwähne ich das? – Weil ich an dieser Stelle, und das sei mir gestattet, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meines Hauses ein Danke dafür aussprechen möchte, in welcher Art und Weise, in welcher Seriosität, in welcher Sensibilität und auch Gewissenhaftigkeit diese Anfragen – zu Recht, notwendigerweise für die Damen und Herren Abgeordneten des Parlaments – beantwortet werden (Abg. Deimek: Schön, weil das gibt es seit 80 Jahren ...!); tagtäglich über zwei an der Zahl, in einem Umfang wie diese, nämlich in der Stärke von 2 Zentimetern. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Kickl: Da war Niederösterreich immer ein Vorzeige...!
Sie wissen – vor allem jene, die im Innenausschuss mit dabei sind –, dass mir die Information der Damen und Herren Abgeordneten ein essenzielles Anliegen ist und dass wir alle Informationen, die uns zugänglich sind, die uns möglich sind, auch allen hier weitergeben. Das ist essenziell. Ich war selber viele Jahre Abgeordneter eines Landtages, Mitglied eines Parlaments, daher ist mir auch dieser lebendige Parlamentarismus, die Information der Mandatare, der Abgeordneten, enorm wichtig; und das tun wir. (Abg. Kickl: Da war Niederösterreich immer ein Vorzeige...!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Kollege Marchetti hat ...!
Diese Beispiele, die ich hier genannt habe, die ich hier gezeigt habe, unterstreichen, mit welcher Seriosität, mit welcher Konsequenz und mit welcher Genauigkeit das tagtäglich durch die Beamten des Innenministeriums vollzogen wird. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Kollege Marchetti hat ...!)
Abg. Belakowitsch: Warum war das so?
Faktum ist – und darüber wurde zuletzt leider auch intensiv berichtet –, dass das Thema Jugendkriminalität eines ist, das uns besonders herausfordert, weil es in den letzten Jahren, im letzten Jahrzehnt massiv gestiegen ist. (Abg. Belakowitsch: Warum war das so?) Bei den unter 14-Jährigen hat sich in den letzten zehn Jahren die Zahl der Tatverdächtigen auf über 10 400 im Jahr 2022 verdoppelt. Bei den 14- bis 18-Jährigen gab es ebenfalls eine Steigerung, bei den jungen Erwachsenen, 18 bis 21 Jahre, gab es einen leichten Rückgang. Das sind leider die nackten Zahlen aus der aktuellen Statistik.
Abg. Schnedlitz: ... Medienauftritt ...!
Einige Dinge wurden auch von Herrn Abgeordneten Schnedlitz zu Recht angesprochen. (Abg. Schnedlitz: ... Medienauftritt ...!) Wir haben auch gesehen,
Abg. Belakowitsch: Von welchen Monaten reden wir?
dass sich gerade in den letzten Wochen, in den letzten Monaten besondere Brennpunkte herauskristallisiert haben. (Abg. Belakowitsch: Von welchen Monaten reden wir?) Daher wurde bereits vor Jahren die sogenannte EGS, Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, eingesetzt, die in vielen Bereichen exzellent arbeitet, auf unterschiedlichen Brennpunkten. (Abg. Michael Hammer: Und nicht zum Stürmen vom BVT! – Zwischenrufe bei der FPÖ. – Abg. Weidinger: Bissl zuhorchen! – Abg. Belakowitsch: Er sagt ja nichts! – Abg. Kickl: Sind hervorragende Polizisten, EGS!)
Abg. Michael Hammer: Und nicht zum Stürmen vom BVT! – Zwischenrufe bei der FPÖ. – Abg. Weidinger: Bissl zuhorchen! – Abg. Belakowitsch: Er sagt ja nichts! – Abg. Kickl: Sind hervorragende Polizisten, EGS!
dass sich gerade in den letzten Wochen, in den letzten Monaten besondere Brennpunkte herauskristallisiert haben. (Abg. Belakowitsch: Von welchen Monaten reden wir?) Daher wurde bereits vor Jahren die sogenannte EGS, Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, eingesetzt, die in vielen Bereichen exzellent arbeitet, auf unterschiedlichen Brennpunkten. (Abg. Michael Hammer: Und nicht zum Stürmen vom BVT! – Zwischenrufe bei der FPÖ. – Abg. Weidinger: Bissl zuhorchen! – Abg. Belakowitsch: Er sagt ja nichts! – Abg. Kickl: Sind hervorragende Polizisten, EGS!)
Abg. Schnedlitz: Ihr schützt die Täter!
Nach diesen dramatischen Vorfällen, die es gegeben hat, nach so einer abscheulichen Tat, bitte ich, aus Respekt gegenüber dem Opfer – einem zwölfjährigen Mädchen, das von Jugendlichen missbraucht, vergewaltigt wurde – nicht zur Tagesordnung überzugehen. (Abg. Schnedlitz: Ihr schützt die Täter!) Das ist das Mindeste, was politische Verantwortung bedeutet, und das tun wir ganz intensiv.
Abg. Belakowitsch: Und die Medienvertreter waren auch dabei!
Wir haben eine Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Jugendkriminalität als Sofortmaßnahme eingesetzt. Ja, und es gibt Schwerpunktaktionen, beispielsweise in Favoriten, beispielsweise am Reumannplatz, auch zuletzt am Montag dieser Woche. (Abg. Belakowitsch: Und die Medienvertreter waren auch dabei!) Ich habe nur eine Bitte dazu: Ich bin – das ist völlig richtig – nach dieser Schwerpunktaktion zur „Zeit im Bild 2“ gefahren, um auch vor der Öffentlichkeit Stellung zu beziehen.
Abg. Amesbauer: Wir kritisieren eh Sie! – weitere Zwischenrufe bei der FPÖ
Die Polizistinnen und Polizisten – das bitte ich Sie, Herr Abgeordneter, zur Kenntnis zu nehmen – haben dort weiter harte Arbeit geleistet, harte Arbeit im Kampf gegen die Kriminalität. Ich bitte Sie: Sie können mich kritisieren (Abg. Amesbauer: Wir kritisieren eh Sie! – weitere Zwischenrufe bei der FPÖ), Sie können mich heftig kritisieren, Sie können sagen, dass ich nichts kann, aber bitte lassen Sie die Polizei, die Polizistinnen und Polizisten, ihre Arbeit ordentlich tun! Das hat sich die Polizei nicht verdient. (Beifall bei ÖVP und
Abg. Belakowitsch: Ja dann setzen Sie sich nieder, weil Sie sind nicht seriös!
Ich würde einfach darum bitten, dass wir, gerade vor dem Hintergrund der Abscheulichkeit der Verbrechen, die wir in den letzten Wochen gesehen haben, diese Debatte weiter seriös führen. (Abg. Belakowitsch: Ja dann setzen Sie sich nieder, weil Sie sind nicht seriös!) Das haben die Opfer am allermeisten verdient.
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Deimek: Nicht bei dieser Kuscheljustiz!
Faktum ist: Ja, es ist auch eine seriöse Debatte über das Thema Strafmündigkeit zu führen, ich bekenne mich dazu, und es gibt einen Auftrag des Bundeskanzlers dazu, dass wir das tun. Wir schauen dazu internationale Vergleiche an, und ich sehe das ganz genauso: Wenn ein Zwölf- oder 13-Jähriger etwas verbricht, dann muss es auch Konsequenzen geben. Es ist auch Aufgabe dieser Arbeitsgruppe, die wir eingesetzt haben, dass bei solch abscheulichen Verbrechen, die vorgefallen sind, diese Kinder, diese jungen Männer zur Verantwortung gezogen werden. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Deimek: Nicht bei dieser Kuscheljustiz!)
Abg. Belakowitsch: Ja, dann sagen Sie nicht ...! – Abg. Michael Hammer: ... mit Kickl seiner Truppe!
Ich bitte einfach darum: Versuchen wir, meine Damen und Herren Abgeordneten, die Debatte weiter seriös zu führen! (Abg. Belakowitsch: Ja, dann sagen Sie nicht ...! – Abg. Michael Hammer: ... mit Kickl seiner Truppe!) Ich habe noch einen weiteren Vorschlag in die Diskussion eingebracht (Abg. Kickl: Na, wir werden ja morgen sehen, wer abstürzt!), zu dem es auch unterschiedliche Stellungnahmen gibt – das ist natürlich legitim in der parlamentarischen Diskussion –, nämlich wenn es darum geht, Waffenverbote und vor allem Messerverbote auf Plätzen auszusprechen. (Abg. Belakowitsch: Wie wollen Sie das exekutieren?) Wir haben derzeit Waffenverbotszonen in Österreich. Wir haben sie am Praterstern und in der angrenzenden Venediger Au. Wir haben sie in Innsbruck. Die Erfahrung der Polizisten zeigt, die Polizisten sagen: Es wäre sinnvoll, dass wir das flächendeckend in ganz Österreich einführen, damit wir Hieb- und Stichwaffen aus dem Verkehr ziehen.
Abg. Kickl: Na, wir werden ja morgen sehen, wer abstürzt!
Ich bitte einfach darum: Versuchen wir, meine Damen und Herren Abgeordneten, die Debatte weiter seriös zu führen! (Abg. Belakowitsch: Ja, dann sagen Sie nicht ...! – Abg. Michael Hammer: ... mit Kickl seiner Truppe!) Ich habe noch einen weiteren Vorschlag in die Diskussion eingebracht (Abg. Kickl: Na, wir werden ja morgen sehen, wer abstürzt!), zu dem es auch unterschiedliche Stellungnahmen gibt – das ist natürlich legitim in der parlamentarischen Diskussion –, nämlich wenn es darum geht, Waffenverbote und vor allem Messerverbote auf Plätzen auszusprechen. (Abg. Belakowitsch: Wie wollen Sie das exekutieren?) Wir haben derzeit Waffenverbotszonen in Österreich. Wir haben sie am Praterstern und in der angrenzenden Venediger Au. Wir haben sie in Innsbruck. Die Erfahrung der Polizisten zeigt, die Polizisten sagen: Es wäre sinnvoll, dass wir das flächendeckend in ganz Österreich einführen, damit wir Hieb- und Stichwaffen aus dem Verkehr ziehen.
Abg. Belakowitsch: Wie wollen Sie das exekutieren?
Ich bitte einfach darum: Versuchen wir, meine Damen und Herren Abgeordneten, die Debatte weiter seriös zu führen! (Abg. Belakowitsch: Ja, dann sagen Sie nicht ...! – Abg. Michael Hammer: ... mit Kickl seiner Truppe!) Ich habe noch einen weiteren Vorschlag in die Diskussion eingebracht (Abg. Kickl: Na, wir werden ja morgen sehen, wer abstürzt!), zu dem es auch unterschiedliche Stellungnahmen gibt – das ist natürlich legitim in der parlamentarischen Diskussion –, nämlich wenn es darum geht, Waffenverbote und vor allem Messerverbote auf Plätzen auszusprechen. (Abg. Belakowitsch: Wie wollen Sie das exekutieren?) Wir haben derzeit Waffenverbotszonen in Österreich. Wir haben sie am Praterstern und in der angrenzenden Venediger Au. Wir haben sie in Innsbruck. Die Erfahrung der Polizisten zeigt, die Polizisten sagen: Es wäre sinnvoll, dass wir das flächendeckend in ganz Österreich einführen, damit wir Hieb- und Stichwaffen aus dem Verkehr ziehen.
Abg. Belakowitsch: Setzen Sie sie, Sie sind der zuständige Minister!
Um diese Diskussion ersuche ich, aber nicht um die Diskussion, sondern darum, dass wir ganz konkret in diese Richtung Schritte setzen. (Abg. Belakowitsch: Setzen Sie sie, Sie sind der zuständige Minister!) Wir müssen manche Plätze wieder sicherer machen. Wir müssen danach trachten – das ist unsere Verantwortung, unsere Aufgabe –, dass sich die Menschen an allen Plätzen in diesem Land sicher fühlen. Wir leben nach wie vor in einem der sichersten Länder dieser Welt, aber wir haben Herausforderungen, und die werden wir mit aller Vehemenz, mit aller Konsequenz annehmen und Jugendliche entwaffnen. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Die haben eh Waffenverbot!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Die haben eh Waffenverbot!
Um diese Diskussion ersuche ich, aber nicht um die Diskussion, sondern darum, dass wir ganz konkret in diese Richtung Schritte setzen. (Abg. Belakowitsch: Setzen Sie sie, Sie sind der zuständige Minister!) Wir müssen manche Plätze wieder sicherer machen. Wir müssen danach trachten – das ist unsere Verantwortung, unsere Aufgabe –, dass sich die Menschen an allen Plätzen in diesem Land sicher fühlen. Wir leben nach wie vor in einem der sichersten Länder dieser Welt, aber wir haben Herausforderungen, und die werden wir mit aller Vehemenz, mit aller Konsequenz annehmen und Jugendliche entwaffnen. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Amesbauer: Die haben eh Waffenverbot!)
Abg. Kickl: Ja, und was wollts da noch diskutieren?
Abgeordneter Nico Marchetti (ÖVP): Sehr geehrter Herr Minister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Ich wohne ja in Favoriten, also im Gegensatz zu manchen anderen weiß ich ja wirklich, was dort passiert. Es ist eine ernste Situation, damit ist nicht zu spaßen. Es ist dort so, dass es wirklich Jugendbanden gibt und auch Minderjährige Straftaten begehen, deswegen fordern wir ja auch, dass wir über dieses Thema diskutieren. Es gibt Spielplätze, wo jeden Tag in der Früh die Polizei mit dem Drogenspürhund durchgeht und Drogen ausgräbt. Das ist nicht lustig. (Abg. Kickl: Ja, und was wollts da noch diskutieren?)
Zwischenruf des Abg. Michael Hammer
Das ist wirklich eine ernste Situation (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer), und auch die Polizei ist sich dessen bewusst und ist auch immer verstärkt vor Ort. Es ist ein Teil der Lösung, dass die Polizei dort effektiv handelt, definitiv. Wenn wir aber wirklich ernsthaft über Lösungen diskutieren wollen, dann müssen wir halt akzeptieren, dass die Polizei immer erst dann kommt, wenn es schon zu spät ist. Die Polizei ist nicht verantwortlich für die Ursachenbekämpfung und die Ursachen der Gewalt. (Abg. Wurm: Das seid ihr, ihr seid verantwortlich für die Ursachen!) Sie kann nur dann kommen, wenn schon etwas passiert ist. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Wurm: Wir haben euch gewarnt vor den Ursachen! Jahrelang haben wir euch gewarnt! Jahrelang haben wir euch gewarnt!)
Abg. Wurm: Das seid ihr, ihr seid verantwortlich für die Ursachen!
Das ist wirklich eine ernste Situation (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer), und auch die Polizei ist sich dessen bewusst und ist auch immer verstärkt vor Ort. Es ist ein Teil der Lösung, dass die Polizei dort effektiv handelt, definitiv. Wenn wir aber wirklich ernsthaft über Lösungen diskutieren wollen, dann müssen wir halt akzeptieren, dass die Polizei immer erst dann kommt, wenn es schon zu spät ist. Die Polizei ist nicht verantwortlich für die Ursachenbekämpfung und die Ursachen der Gewalt. (Abg. Wurm: Das seid ihr, ihr seid verantwortlich für die Ursachen!) Sie kann nur dann kommen, wenn schon etwas passiert ist. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Wurm: Wir haben euch gewarnt vor den Ursachen! Jahrelang haben wir euch gewarnt! Jahrelang haben wir euch gewarnt!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Wurm: Wir haben euch gewarnt vor den Ursachen! Jahrelang haben wir euch gewarnt! Jahrelang haben wir euch gewarnt!
Das ist wirklich eine ernste Situation (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer), und auch die Polizei ist sich dessen bewusst und ist auch immer verstärkt vor Ort. Es ist ein Teil der Lösung, dass die Polizei dort effektiv handelt, definitiv. Wenn wir aber wirklich ernsthaft über Lösungen diskutieren wollen, dann müssen wir halt akzeptieren, dass die Polizei immer erst dann kommt, wenn es schon zu spät ist. Die Polizei ist nicht verantwortlich für die Ursachenbekämpfung und die Ursachen der Gewalt. (Abg. Wurm: Das seid ihr, ihr seid verantwortlich für die Ursachen!) Sie kann nur dann kommen, wenn schon etwas passiert ist. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Wurm: Wir haben euch gewarnt vor den Ursachen! Jahrelang haben wir euch gewarnt! Jahrelang haben wir euch gewarnt!)
Abg. Wurm: Das erzählen Sie uns, oder wie? Wem erzählen Sie das?
Dann komme ich zur zweiten Seite dieses Problems. Was sind die Ursachen von Jugendkriminalität? Was sind die Ursachen von Gewalt? – Es ist auf der einen Seite das Integrationsproblem, das es in meinem Bezirk schon sehr lange gibt. Was ist Integration? Eine Zahl, die mich nach wie vor erschreckt, ist: Jedes dritte Kind, das in Wien in eine Volksschule kommt, kann nicht Deutsch. (Abg. Wurm: Das erzählen Sie uns, oder wie? Wem erzählen Sie das?) Zwei Drittel dieser Kinder sind in Österreich geboren, leben sechs Jahre lang in diesem Land, gehen in Österreich in den Kindergarten und können mit sechs Jahren nicht Deutsch. (Abg. Wurm: Selbstanklage! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Ruf: Ja dann mach was!)
Abg. Wurm: Selbstanklage! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Ruf: Ja dann mach was!
Dann komme ich zur zweiten Seite dieses Problems. Was sind die Ursachen von Jugendkriminalität? Was sind die Ursachen von Gewalt? – Es ist auf der einen Seite das Integrationsproblem, das es in meinem Bezirk schon sehr lange gibt. Was ist Integration? Eine Zahl, die mich nach wie vor erschreckt, ist: Jedes dritte Kind, das in Wien in eine Volksschule kommt, kann nicht Deutsch. (Abg. Wurm: Das erzählen Sie uns, oder wie? Wem erzählen Sie das?) Zwei Drittel dieser Kinder sind in Österreich geboren, leben sechs Jahre lang in diesem Land, gehen in Österreich in den Kindergarten und können mit sechs Jahren nicht Deutsch. (Abg. Wurm: Selbstanklage! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Ruf: Ja dann mach was!)
Abg. Belakowitsch: Na geh bitte!
Kindergarten ist Landeskompetenz, Jugendbetreuung ist Landeskompetenz (Abg. Belakowitsch: Na geh bitte!), die Deutschförderung in der Schule. (Abg. Belakowitsch: Wer ist gestanden, am Westbahnhof, 2015?) Wir beschließen Deutschförderklassen, die Stadt Wien ist dagegen. (Zwischenrufe des Abg. Matznetter.) Jede Lösung, die wir von Bundesebene bringen, damit in Wien bei der Integration irgendetwas passiert, wird nur sabotiert, sie wird nicht unterstützt, und eigene Ideen gibt es in Wien nicht. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: ... ist ja unglaublich! – Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.)
Abg. Belakowitsch: Wer ist gestanden, am Westbahnhof, 2015?
Kindergarten ist Landeskompetenz, Jugendbetreuung ist Landeskompetenz (Abg. Belakowitsch: Na geh bitte!), die Deutschförderung in der Schule. (Abg. Belakowitsch: Wer ist gestanden, am Westbahnhof, 2015?) Wir beschließen Deutschförderklassen, die Stadt Wien ist dagegen. (Zwischenrufe des Abg. Matznetter.) Jede Lösung, die wir von Bundesebene bringen, damit in Wien bei der Integration irgendetwas passiert, wird nur sabotiert, sie wird nicht unterstützt, und eigene Ideen gibt es in Wien nicht. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: ... ist ja unglaublich! – Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.)
Zwischenrufe des Abg. Matznetter.
Kindergarten ist Landeskompetenz, Jugendbetreuung ist Landeskompetenz (Abg. Belakowitsch: Na geh bitte!), die Deutschförderung in der Schule. (Abg. Belakowitsch: Wer ist gestanden, am Westbahnhof, 2015?) Wir beschließen Deutschförderklassen, die Stadt Wien ist dagegen. (Zwischenrufe des Abg. Matznetter.) Jede Lösung, die wir von Bundesebene bringen, damit in Wien bei der Integration irgendetwas passiert, wird nur sabotiert, sie wird nicht unterstützt, und eigene Ideen gibt es in Wien nicht. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: ... ist ja unglaublich! – Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: ... ist ja unglaublich! – Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.
Kindergarten ist Landeskompetenz, Jugendbetreuung ist Landeskompetenz (Abg. Belakowitsch: Na geh bitte!), die Deutschförderung in der Schule. (Abg. Belakowitsch: Wer ist gestanden, am Westbahnhof, 2015?) Wir beschließen Deutschförderklassen, die Stadt Wien ist dagegen. (Zwischenrufe des Abg. Matznetter.) Jede Lösung, die wir von Bundesebene bringen, damit in Wien bei der Integration irgendetwas passiert, wird nur sabotiert, sie wird nicht unterstützt, und eigene Ideen gibt es in Wien nicht. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: ... ist ja unglaublich! – Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.)
Abg. Meinl-Reisinger: Das ist so billig, Nico! ... unredlich!
Wir beschließen ein Islamgesetz, eine Bundesbehörde schließt eine salafistische Moschee in Favoriten. (Abg. Meinl-Reisinger: Das ist so billig, Nico! ... unredlich!) Was macht der Bezirksvorsteher der SPÖ in Favoriten? – Der geht zum Iftar in einer salafistischen Moschee essen, sagt danach, das hat er halt nicht gewusst, aber das Essen hat gut geschmeckt (Abg. Kickl: Wir stellen fest, Rot und Schwarz sind ...!), und unterminiert alles, was wir auf Bundesebene tun. Das ist die Handschrift der SPÖ in der Integrationspolitik: keine Vorschläge bringen und alles sabotieren, was von Bundesebene kommt. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Abg. Kickl: Wir stellen fest, Rot und Schwarz sind ...!
Wir beschließen ein Islamgesetz, eine Bundesbehörde schließt eine salafistische Moschee in Favoriten. (Abg. Meinl-Reisinger: Das ist so billig, Nico! ... unredlich!) Was macht der Bezirksvorsteher der SPÖ in Favoriten? – Der geht zum Iftar in einer salafistischen Moschee essen, sagt danach, das hat er halt nicht gewusst, aber das Essen hat gut geschmeckt (Abg. Kickl: Wir stellen fest, Rot und Schwarz sind ...!), und unterminiert alles, was wir auf Bundesebene tun. Das ist die Handschrift der SPÖ in der Integrationspolitik: keine Vorschläge bringen und alles sabotieren, was von Bundesebene kommt. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Wir beschließen ein Islamgesetz, eine Bundesbehörde schließt eine salafistische Moschee in Favoriten. (Abg. Meinl-Reisinger: Das ist so billig, Nico! ... unredlich!) Was macht der Bezirksvorsteher der SPÖ in Favoriten? – Der geht zum Iftar in einer salafistischen Moschee essen, sagt danach, das hat er halt nicht gewusst, aber das Essen hat gut geschmeckt (Abg. Kickl: Wir stellen fest, Rot und Schwarz sind ...!), und unterminiert alles, was wir auf Bundesebene tun. Das ist die Handschrift der SPÖ in der Integrationspolitik: keine Vorschläge bringen und alles sabotieren, was von Bundesebene kommt. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch
Überhaupt zur linken Reichshälfte: Ich bin wirklich weit davon entfernt, ein FPÖler zu sein – wer mich kennt, weiß das (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch) –, aber zu sagen, dass ein Kind Deutsch lernen muss, ist nicht rechtsextrem. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Dass man sagt, dass religiöser Extremismus keinen Platz hat, ist nicht rechtsextrem. (Abg. Schnedlitz – auf Bundesminister Karner weisend –: Dem musst es sagen, neben dir sitzt er!) Ihr Framing macht die ganze Debatte kaputt. Das, was wir tun, muss endlich auch in Wien umgesetzt werden, damit einmal irgendetwas passiert. (Beifall bei der ÖVP.)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Überhaupt zur linken Reichshälfte: Ich bin wirklich weit davon entfernt, ein FPÖler zu sein – wer mich kennt, weiß das (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch) –, aber zu sagen, dass ein Kind Deutsch lernen muss, ist nicht rechtsextrem. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Dass man sagt, dass religiöser Extremismus keinen Platz hat, ist nicht rechtsextrem. (Abg. Schnedlitz – auf Bundesminister Karner weisend –: Dem musst es sagen, neben dir sitzt er!) Ihr Framing macht die ganze Debatte kaputt. Das, was wir tun, muss endlich auch in Wien umgesetzt werden, damit einmal irgendetwas passiert. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Schnedlitz – auf Bundesminister Karner weisend –: Dem musst es sagen, neben dir sitzt er!
Überhaupt zur linken Reichshälfte: Ich bin wirklich weit davon entfernt, ein FPÖler zu sein – wer mich kennt, weiß das (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch) –, aber zu sagen, dass ein Kind Deutsch lernen muss, ist nicht rechtsextrem. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Dass man sagt, dass religiöser Extremismus keinen Platz hat, ist nicht rechtsextrem. (Abg. Schnedlitz – auf Bundesminister Karner weisend –: Dem musst es sagen, neben dir sitzt er!) Ihr Framing macht die ganze Debatte kaputt. Das, was wir tun, muss endlich auch in Wien umgesetzt werden, damit einmal irgendetwas passiert. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Überhaupt zur linken Reichshälfte: Ich bin wirklich weit davon entfernt, ein FPÖler zu sein – wer mich kennt, weiß das (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch) –, aber zu sagen, dass ein Kind Deutsch lernen muss, ist nicht rechtsextrem. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Dass man sagt, dass religiöser Extremismus keinen Platz hat, ist nicht rechtsextrem. (Abg. Schnedlitz – auf Bundesminister Karner weisend –: Dem musst es sagen, neben dir sitzt er!) Ihr Framing macht die ganze Debatte kaputt. Das, was wir tun, muss endlich auch in Wien umgesetzt werden, damit einmal irgendetwas passiert. (Beifall bei der ÖVP.)
Ruf: Geh, hör doch auf, so ein Blödsinn!
Zur FPÖ: Was ist der Beitrag der FPÖ? Gerhard Karner war zweimal in Favoriten, hat sich mit den Beamten getroffen, hat Lösungen präsentiert. – Herr Kickl, Sie kommen nur zur Wahlkampfveranstaltung nach Favoriten (Ruf: Geh, hör doch auf, so ein Blödsinn!), weil Sie aus dem Leid der Menschen Kapital
Abg. Michael Hammer: War als Innenminister auch nie dort!
schlagen wollen. (Abg. Michael Hammer: War als Innenminister auch nie dort!) Sonst kommen Sie nie nach Favoriten. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der FPÖ.
schlagen wollen. (Abg. Michael Hammer: War als Innenminister auch nie dort!) Sonst kommen Sie nie nach Favoriten. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Kickl: Ah geh!
Wenn wir über Migration reden: Bundeskanzler Nehammer hat jetzt zum Beispiel erst wieder mit Ägypten ein Migrationsabkommen geschlossen, damit man eben genau illegale Migration bekämpft (Abg. Kickl: Ah geh!) – ein wichtiger Punkt, den auch Sie eigentlich fordern. (Abg. Kickl: Bitte, da ist überhaupt nichts vereinbart!)
Abg. Kickl: Bitte, da ist überhaupt nichts vereinbart!
Wenn wir über Migration reden: Bundeskanzler Nehammer hat jetzt zum Beispiel erst wieder mit Ägypten ein Migrationsabkommen geschlossen, damit man eben genau illegale Migration bekämpft (Abg. Kickl: Ah geh!) – ein wichtiger Punkt, den auch Sie eigentlich fordern. (Abg. Kickl: Bitte, da ist überhaupt nichts vereinbart!)
Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Jetzt stellen wir uns einmal vor: Volkskanzler Kickl fährt nach Ägypten. (Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Ich kann Ihnen sagen, was bei Ihrem Geschick dabei herauskommt: Wahrscheinlich kommen Sie aus Ägypten mit zehn Polizeikamelen und einem Freundschaftsvertrag mit der Muslimbruderschaft nach Hause, aber sicher nicht mit einem sinnvollen, seriösen Migrationsabkommen. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der FPÖ.
Jetzt stellen wir uns einmal vor: Volkskanzler Kickl fährt nach Ägypten. (Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Ich kann Ihnen sagen, was bei Ihrem Geschick dabei herauskommt: Wahrscheinlich kommen Sie aus Ägypten mit zehn Polizeikamelen und einem Freundschaftsvertrag mit der Muslimbruderschaft nach Hause, aber sicher nicht mit einem sinnvollen, seriösen Migrationsabkommen. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Wir sind Teil der Lösung, wir wollen als Polizei, als Innenministerium etwas tun. Wir machen Vorschläge, was in Wien passieren müsste, damit sich bei der Integration endlich etwas tun. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Wir wollen Teil der Lösung sein, nur: Solange die Stadt Wien nichts tut (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), solange die Integration nicht funktioniert, sobald man mit falschen Narrativen arbeitet, so lange wird sich in der Integrationspolitik nichts ändern. (Zwischenrufe der Abgeordneten Matznetter und Holzleitner.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch
Wir sind Teil der Lösung, wir wollen als Polizei, als Innenministerium etwas tun. Wir machen Vorschläge, was in Wien passieren müsste, damit sich bei der Integration endlich etwas tun. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Wir wollen Teil der Lösung sein, nur: Solange die Stadt Wien nichts tut (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), solange die Integration nicht funktioniert, sobald man mit falschen Narrativen arbeitet, so lange wird sich in der Integrationspolitik nichts ändern. (Zwischenrufe der Abgeordneten Matznetter und Holzleitner.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Matznetter und Holzleitner.
Wir sind Teil der Lösung, wir wollen als Polizei, als Innenministerium etwas tun. Wir machen Vorschläge, was in Wien passieren müsste, damit sich bei der Integration endlich etwas tun. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Wir wollen Teil der Lösung sein, nur: Solange die Stadt Wien nichts tut (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), solange die Integration nicht funktioniert, sobald man mit falschen Narrativen arbeitet, so lange wird sich in der Integrationspolitik nichts ändern. (Zwischenrufe der Abgeordneten Matznetter und Holzleitner.)
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der FPÖ. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Solange die FPÖ nur Leute aufhetzt und nichts tut, wenn sie selber in Verantwortung ist, so lange werden Sie ganz sicher nicht Teil der Lösung sein, sondern dann sind es nur wir von der ÖVP. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der FPÖ. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Anhaltende Zwischenrufe des Abg. Matznetter. – Der Präsident gibt neuerlich das Glockenzeichen.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Yildirim. – Bitte sehr. (Anhaltende Zwischenrufe des Abg. Matznetter. – Der Präsident gibt neuerlich das Glockenzeichen.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Nur weil er die Wahrheit über die SPÖ Wien sagt! Seid ihr empfindlich!
Abgeordnete Mag. Selma Yildirim (SPÖ): Herr Präsident! Hohes Haus! Werte Kolleginnen und Kollegen! Also Herr Abgeordneter Marchetti, über Sie wurde immer gesagt, Sie gehören zu den wenigen Seriösen in der ÖVP. Ich muss sagen, das muss revidiert werden. Was Sie jetzt von sich gegeben haben, ist an Populismus kaum zu übertreffen. Unwahrscheinlich! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Nur weil er die Wahrheit über die SPÖ Wien sagt! Seid ihr empfindlich!)
Zwischenrufe bei der ÖVP.
Meine sehr geehrten Damen und Herren! (Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Sie werden mir auch zuhören. Frauen und Mädchen sind keine Objekte. Frauen und Mädchen und Kinder sind keine Sexobjekte. (Abg. Amesbauer: Sagen Sie das den Afghanen!) Bei sexueller Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf und wird es keine Toleranz geben. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Amesbauer: Sagen Sie das den Afghanen!
Meine sehr geehrten Damen und Herren! (Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Sie werden mir auch zuhören. Frauen und Mädchen sind keine Objekte. Frauen und Mädchen und Kinder sind keine Sexobjekte. (Abg. Amesbauer: Sagen Sie das den Afghanen!) Bei sexueller Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf und wird es keine Toleranz geben. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Meine sehr geehrten Damen und Herren! (Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Sie werden mir auch zuhören. Frauen und Mädchen sind keine Objekte. Frauen und Mädchen und Kinder sind keine Sexobjekte. (Abg. Amesbauer: Sagen Sie das den Afghanen!) Bei sexueller Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf und wird es keine Toleranz geben. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Schnedlitz: 2014 wart ... in der Regierung!
Sie haben jetzt eine Statistik zitiert, nach der in den letzten zehn Jahren eine Verdoppelung der Straftaten oder – besser gesagt – Anzeigen für unter 14-Jährige erfolgt ist. Wissen Sie, was fast auf den Tag genau vor zehn Jahren passiert ist, meine sehr geehrten Damen und Herren? – Schwarz-Blau hat den funktionierenden Jugendgerichtshof zerschlagen. Stellen Sie sich das vor! (Abg. Schnedlitz: 2014 wart ... in der Regierung!) Schwarz-Blau hat ihn zerschlagen. (Zwischenrufe bei ÖVP und FPÖ.)
Zwischenrufe bei ÖVP und FPÖ.
Sie haben jetzt eine Statistik zitiert, nach der in den letzten zehn Jahren eine Verdoppelung der Straftaten oder – besser gesagt – Anzeigen für unter 14-Jährige erfolgt ist. Wissen Sie, was fast auf den Tag genau vor zehn Jahren passiert ist, meine sehr geehrten Damen und Herren? – Schwarz-Blau hat den funktionierenden Jugendgerichtshof zerschlagen. Stellen Sie sich das vor! (Abg. Schnedlitz: 2014 wart ... in der Regierung!) Schwarz-Blau hat ihn zerschlagen. (Zwischenrufe bei ÖVP und FPÖ.)
Abg. Hauser: ... in der Regierung!
Wissen Sie, was der Jugendgerichtshof war? – Eine Zusammenführung der Pflegschaftsgerichte mit den Strafgerichten. Die haben geschaut und festgestellt: Junge Menschen – auch junge Erwachsene – in Gefängnisse zu stecken verhindert keinen Rückfall. Jeder Rückfall bedeutet ein Opfer mehr und weniger Sicherheit, daher wurde der Jugendgerichtshof in Wien erfolgreich installiert, den Sie, damals die ÖVP mit der FPÖ (Abg. Hauser: ... in der Regierung!), zerschlagen haben. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wissen Sie, was der Jugendgerichtshof war? – Eine Zusammenführung der Pflegschaftsgerichte mit den Strafgerichten. Die haben geschaut und festgestellt: Junge Menschen – auch junge Erwachsene – in Gefängnisse zu stecken verhindert keinen Rückfall. Jeder Rückfall bedeutet ein Opfer mehr und weniger Sicherheit, daher wurde der Jugendgerichtshof in Wien erfolgreich installiert, den Sie, damals die ÖVP mit der FPÖ (Abg. Hauser: ... in der Regierung!), zerschlagen haben. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Schnedlitz: Na, tun wir sie belohnen für die Straftaten!
Die Konsequenz ist jetzt eine etwas kopflose Strategie- und Ratlosigkeit bei der ÖVP und bei der FPÖ. Wieder nach mehr Strafen zu rufen, die Strafmündigkeit unter 14 Jahre zu senken (Abg. Schnedlitz: Na, tun wir sie belohnen für die Straftaten!): Glauben Sie, dann ist das Problem gelöst? Sind dann das Bildungsproblem, das Integrationsproblem gelöst und die Frauen und Männer sicherer, können die sich jetzt am Reumannplatz oder in Favoriten sicherer bewegen? – Nein! (Abg. Zarits: ... die Lösung?)
Abg. Zarits: ... die Lösung?
Die Konsequenz ist jetzt eine etwas kopflose Strategie- und Ratlosigkeit bei der ÖVP und bei der FPÖ. Wieder nach mehr Strafen zu rufen, die Strafmündigkeit unter 14 Jahre zu senken (Abg. Schnedlitz: Na, tun wir sie belohnen für die Straftaten!): Glauben Sie, dann ist das Problem gelöst? Sind dann das Bildungsproblem, das Integrationsproblem gelöst und die Frauen und Männer sicherer, können die sich jetzt am Reumannplatz oder in Favoriten sicherer bewegen? – Nein! (Abg. Zarits: ... die Lösung?)
Abg. Schmuckenschlager: In die Vergangenheit schaut nur ihr!
Herr Minister, Sie haben eine Arbeitsgruppe installiert, die international nach Lösungen sucht. Ja warum sind Sie denn nicht im Inland geblieben? Warum schauen Sie denn nicht zurück in die Vergangenheit? (Abg. Schmuckenschlager: In die Vergangenheit schaut nur ihr!) Was hat denn gut funktioniert? Wo sind Fehler passiert? Warum Expertise im Ausland suchen, wenn die Antwort eh jetzt schon klar ist?
Abg. Michael Hammer: Hellseherei jetzt auch noch!
Ich kann Ihnen sagen, was diese Arbeitsgruppe als Ergebnis herausarbeiten wird (Abg. Michael Hammer: Hellseherei jetzt auch noch!): Die wird sagen, es nützt nichts, unter 14-Jährige unter Strafe zu stellen. (Zwischenrufe bei den Abgeordneten Amesbauer und Schnedlitz.) Es nützt auch nichts bei unter 20-Jährigen, denn diese schrecklichen Vorfälle, diese Gruppenvergewaltigungen sind ja überwiegend auch von Strafmündigen verübt worden. Die wissen, dass das verboten ist, tun es aber trotzdem.
Zwischenrufe bei den Abgeordneten Amesbauer und Schnedlitz.
Ich kann Ihnen sagen, was diese Arbeitsgruppe als Ergebnis herausarbeiten wird (Abg. Michael Hammer: Hellseherei jetzt auch noch!): Die wird sagen, es nützt nichts, unter 14-Jährige unter Strafe zu stellen. (Zwischenrufe bei den Abgeordneten Amesbauer und Schnedlitz.) Es nützt auch nichts bei unter 20-Jährigen, denn diese schrecklichen Vorfälle, diese Gruppenvergewaltigungen sind ja überwiegend auch von Strafmündigen verübt worden. Die wissen, dass das verboten ist, tun es aber trotzdem.
Abg. Michael Hammer: Dass ihr da nichts verstanden habt!
Was sagt uns das? (Abg. Michael Hammer: Dass ihr da nichts verstanden habt!) – Das Ergebnis wird sein: Sie werden niemanden finden, der sagt, Haft
Beifall bei der SPÖ
schützt uns alle. – Haft schützt uns nicht! Es braucht die Jugendgerichtshöfe wieder (Beifall bei der SPÖ), es braucht eine besser aufgestellte Justiz. (Abg. Steinacker: Also das diskutieren wir aber in Ruhe, was wie wirkt, und generalpräventiv wirkt ...!)
Abg. Steinacker: Also das diskutieren wir aber in Ruhe, was wie wirkt, und generalpräventiv wirkt ...!
schützt uns alle. – Haft schützt uns nicht! Es braucht die Jugendgerichtshöfe wieder (Beifall bei der SPÖ), es braucht eine besser aufgestellte Justiz. (Abg. Steinacker: Also das diskutieren wir aber in Ruhe, was wie wirkt, und generalpräventiv wirkt ...!)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Lausch.
Daher: Kommen Sie zur Vernunft! Bleiben wir seriös, bleiben wir lösungsorientiert, und tun wir etwas für eine wirksame Sicherheit dieser Bevölkerung! (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Lausch.)
Abg. Kickl: ... Vorzeigeresozialisierungsprojekt heißt Unterweger! – Abg. Michael Hammer: Jetzt wundert uns nicht mehr, dass es in Wien so ist! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Abg. Martin Graf: Straffreiheit für Kurz, weil ...!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Amesbauer. – Bitte. (Abg. Kickl: ... Vorzeigeresozialisierungsprojekt heißt Unterweger! – Abg. Michael Hammer: Jetzt wundert uns nicht mehr, dass es in Wien so ist! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen. – Abg. Martin Graf: Straffreiheit für Kurz, weil ...!)
Abg. Kucharowits: Veranstaltung ist keine ...!
Abgeordneter Mag. Hannes Amesbauer, BA (FPÖ): Herr Präsident! Herr Bundesminister! Geschätzte Damen und Herren! Der Innenminister hat viel geredet, aber nichts gesagt. Vor allem hat er nichts – und damit möchte ich beginnen – zum eigentlichen Thema dieser Veranstaltung hier (Abg. Kucharowits: Veranstaltung ist keine ...!), nämlich zur Anfragebeantwortung oder zu der Nichtbeantwortung dieser Anfrage, gesagt, meine Damen und Herren.
auf Präsident Sobotka weisend
Das hat sogar Nehammer geschafft, der als Innenminister nicht geglänzt hat, und das hat auch (auf Präsident Sobotka weisend) der Herr hier hinter mir geschafft. Alle haben das geschafft, doch Sie schaffen es nicht. Das werden wir sicher nicht dulden, Herr Minister. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Das hat sogar Nehammer geschafft, der als Innenminister nicht geglänzt hat, und das hat auch (auf Präsident Sobotka weisend) der Herr hier hinter mir geschafft. Alle haben das geschafft, doch Sie schaffen es nicht. Das werden wir sicher nicht dulden, Herr Minister. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Das müsst ihr selber wissen, was eure ist!
Ich fordere alle hier auf, jeden einzelnen Parlamentarier, der seinen Job ernst nimmt und der die Interessen des Parlaments vertreten will. Was ist denn unsere Aufgabe hier? (Abg. Michael Hammer: Das müsst ihr selber wissen, was eure ist!) – Die Kontrolle der Bundesregierung (Abg. Steinacker: Auch, aber auch, Gesetze zu beschließen, gell?) – und die kann man ja nur durch das Fragerecht ausüben – ist neben der Gesetzgebung und dem Budget unser aller Hauptverantwortung. (Abg. Michael Hammer: Außer einen Wirbel machen tut ihr nicht viel da!) Stimmen Sie also diesem Antrag zu und hören Sie auf mit irgendwelchen Ausflüchten! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Steinacker: Auch, aber auch, Gesetze zu beschließen, gell?
Ich fordere alle hier auf, jeden einzelnen Parlamentarier, der seinen Job ernst nimmt und der die Interessen des Parlaments vertreten will. Was ist denn unsere Aufgabe hier? (Abg. Michael Hammer: Das müsst ihr selber wissen, was eure ist!) – Die Kontrolle der Bundesregierung (Abg. Steinacker: Auch, aber auch, Gesetze zu beschließen, gell?) – und die kann man ja nur durch das Fragerecht ausüben – ist neben der Gesetzgebung und dem Budget unser aller Hauptverantwortung. (Abg. Michael Hammer: Außer einen Wirbel machen tut ihr nicht viel da!) Stimmen Sie also diesem Antrag zu und hören Sie auf mit irgendwelchen Ausflüchten! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Außer einen Wirbel machen tut ihr nicht viel da!
Ich fordere alle hier auf, jeden einzelnen Parlamentarier, der seinen Job ernst nimmt und der die Interessen des Parlaments vertreten will. Was ist denn unsere Aufgabe hier? (Abg. Michael Hammer: Das müsst ihr selber wissen, was eure ist!) – Die Kontrolle der Bundesregierung (Abg. Steinacker: Auch, aber auch, Gesetze zu beschließen, gell?) – und die kann man ja nur durch das Fragerecht ausüben – ist neben der Gesetzgebung und dem Budget unser aller Hauptverantwortung. (Abg. Michael Hammer: Außer einen Wirbel machen tut ihr nicht viel da!) Stimmen Sie also diesem Antrag zu und hören Sie auf mit irgendwelchen Ausflüchten! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Ich fordere alle hier auf, jeden einzelnen Parlamentarier, der seinen Job ernst nimmt und der die Interessen des Parlaments vertreten will. Was ist denn unsere Aufgabe hier? (Abg. Michael Hammer: Das müsst ihr selber wissen, was eure ist!) – Die Kontrolle der Bundesregierung (Abg. Steinacker: Auch, aber auch, Gesetze zu beschließen, gell?) – und die kann man ja nur durch das Fragerecht ausüben – ist neben der Gesetzgebung und dem Budget unser aller Hauptverantwortung. (Abg. Michael Hammer: Außer einen Wirbel machen tut ihr nicht viel da!) Stimmen Sie also diesem Antrag zu und hören Sie auf mit irgendwelchen Ausflüchten! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Da sitzen Sie in der „ZIB 2“ und werden gefragt: Na ja, wen wollen Sie denn mit dem Waffengesetz treffen? – Darauf sagen Sie, Sie wollen nicht, dass Jugendliche in Österreich bis an die Zähne bewaffnet herummarschieren. – Herr Bundesminister, Waffengesetz, § 11: Das ist für Jugendliche unter 18 Jahren verboten. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Sie bekämpfen also jene Menschen, die sich an die Gesetze halten, die psychologisch überprüft und rechtschaffen sind. Machen Sie lieber Ihre Hausaufgaben im BMI! Machen Sie endlich eine restriktive Asylpolitik, aber gängeln Sie nicht die eigene Bevölkerung mit einem Gesetz, das ohnehin nicht exekutierbar sein wird, Herr Bundesminister! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter Mag. Hannes Amesbauer, BA (fortsetzend): Zur Strafmündigkeit ein Schlusssatz, weil Sie gesagt haben, die Strafmündigkeit gehört herabgesetzt: Ja, da sind wir bei Ihnen. Morgen haben Sie hier im Haus die Chance dazu. Unser Justizsprecher Harald Stefan wird mehrere Anträge zu diesem Thema einbringen. Das wird die Nagelprobe sein, ob Sie wieder einmal umfallen und Ihrem woken links-grünen Koalitionspartner die Stange halten oder ob Sie für die Sicherheit in Österreich sorgen. (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Martin Graf.
Abgeordneter Mag. Georg Bürstmayr (Grüne): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren auf der Galerie und vor den Empfangsgeräten! (Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Einleitend: Ich habe den Einleitungsbeitrag von Kollegen Schnedlitz ein bisschen spannend gefunden. Da möchte die FPÖ die Beantwortung einer Frage zur Jugendkriminalität diskutieren, und Kollege Schnedlitz verwendet kein einziges Mal die Wörter Jugendliche, Jugendkriminalität. Er spricht auch nicht davon, sondern redet einfach zu einem anderen Thema. Leider ist das, meine Damen und Herren von der FPÖ, Ihr Zugang zum Parlamentarismus und zur Sicherheitspolitik gleichermaßen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Abgeordneter Mag. Georg Bürstmayr (Grüne): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren auf der Galerie und vor den Empfangsgeräten! (Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Einleitend: Ich habe den Einleitungsbeitrag von Kollegen Schnedlitz ein bisschen spannend gefunden. Da möchte die FPÖ die Beantwortung einer Frage zur Jugendkriminalität diskutieren, und Kollege Schnedlitz verwendet kein einziges Mal die Wörter Jugendliche, Jugendkriminalität. Er spricht auch nicht davon, sondern redet einfach zu einem anderen Thema. Leider ist das, meine Damen und Herren von der FPÖ, Ihr Zugang zum Parlamentarismus und zur Sicherheitspolitik gleichermaßen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Belakowitsch: Sprechen wir doch über die ausländischen Jugendlichen!
Sprechen wir über Jugendkriminalität (Abg. Belakowitsch: Sprechen wir doch über die ausländischen Jugendlichen!) und über die Entwicklung, dass es zum Teil schon Kinder sind, die Taten begehen, die ab 14 strafbar und als kriminell zu werten sind! Das ist ein Problem. Natürlich sehen wir das und natürlich sehen wir, dass das in Österreich – ansonsten in vielerlei Hinsicht eines der sichersten Länder der Welt – zugenommen hat.
Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.
Nun, es gibt ein altes internationales Sprichwort, das lautet: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. (Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.) Was heißt das? – Das heißt, dass es die Gemeinschaft ist, die sagt: Das sind unsere Kinder, für die wir mitverantwortlich sind, die wir einerseits zu schützen haben und die wir andererseits miterziehen wollen, für deren Erziehung wir mitverantwortlich sind!
Abg. Wurm: ... das ist ja alles schon passiert!
Wir haben pro Jahr 8 Millionen Euro für Deradikalisierungsarbeit, Fortbildungsarbeit, Beratungsarbeit (Abg. Wurm: ... das ist ja alles schon passiert!), Jugendarbeit und Arbeit in Sportverbänden freigemacht. Wir haben in dieser Bundesregierung ein Kinderschutzpaket präsentiert und verfolgen das weiter. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Wurm: Ein alter Hut, seit 30 Jahren erzählen Sie das!)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Wurm: Ein alter Hut, seit 30 Jahren erzählen Sie das!
Wir haben pro Jahr 8 Millionen Euro für Deradikalisierungsarbeit, Fortbildungsarbeit, Beratungsarbeit (Abg. Wurm: ... das ist ja alles schon passiert!), Jugendarbeit und Arbeit in Sportverbänden freigemacht. Wir haben in dieser Bundesregierung ein Kinderschutzpaket präsentiert und verfolgen das weiter. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Wurm: Ein alter Hut, seit 30 Jahren erzählen Sie das!)
Abg. Belakowitsch: ... und weiter?
Deshalb finden wir es auch gut, sehr geehrter Herr Bundesminister, dass das Verbot für Jugendliche, Waffen im öffentlichen Raum mit sich zu führen, bereits geltendes Recht ist – das wurde schon mehrere Male erwähnt. Das gilt für Jugendliche aller Nationalitäten (Abg. Belakowitsch: ... und weiter?) und jeder Herkunft. (Zwischenruf des Abg. Lausch)
Zwischenruf des Abg. Lausch
Deshalb finden wir es auch gut, sehr geehrter Herr Bundesminister, dass das Verbot für Jugendliche, Waffen im öffentlichen Raum mit sich zu führen, bereits geltendes Recht ist – das wurde schon mehrere Male erwähnt. Das gilt für Jugendliche aller Nationalitäten (Abg. Belakowitsch: ... und weiter?) und jeder Herkunft. (Zwischenruf des Abg. Lausch)
Abg. Belakowitsch: Wer macht denn das?
Ja, es ist grüne Position, dass es nicht unbedingt notwendig ist, sich in einer der sichersten Städte der Welt – nämlich Wien, aber das gilt auch für die anderen österreichischen Städte und Orte – im öffentlichen Raum mit solchen Messern (mit beiden Händen eine Länge von circa 0,5 Metern andeutend), mit Macheten oder mit Schwertern zu bewegen, auch nicht als Erwachsener. (Abg. Belakowitsch: Wer macht denn das?) Warum soll das notwendig sein? (Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) Wir brauchen keine Machete, um einen
Zwischenruf des Abg. Amesbauer.
Ja, es ist grüne Position, dass es nicht unbedingt notwendig ist, sich in einer der sichersten Städte der Welt – nämlich Wien, aber das gilt auch für die anderen österreichischen Städte und Orte – im öffentlichen Raum mit solchen Messern (mit beiden Händen eine Länge von circa 0,5 Metern andeutend), mit Macheten oder mit Schwertern zu bewegen, auch nicht als Erwachsener. (Abg. Belakowitsch: Wer macht denn das?) Warum soll das notwendig sein? (Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) Wir brauchen keine Machete, um einen
Abg. Kickl: Kommt bei Österreichern recht selten vor! – Zwischenruf des Abg. Wurm.
Dschungel freizuschlagen, der nächste Dschungel ist ein paar Tausend Kilometer weit weg. (Abg. Kickl: Kommt bei Österreichern recht selten vor! – Zwischenruf des Abg. Wurm.) Dass Sie, meine Damen und Herren von der FPÖ (Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen), in Hieb- und Stichwaffen verliebt sind (Zwischenrufe bei der FPÖ sowie Heiterkeit der Abgeordneten Kickl und Wurm), wissen wir. Das lässt sich an einzelnen Gesichtern Ihrer Mitglieder auch deutlich ablesen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen
Dschungel freizuschlagen, der nächste Dschungel ist ein paar Tausend Kilometer weit weg. (Abg. Kickl: Kommt bei Österreichern recht selten vor! – Zwischenruf des Abg. Wurm.) Dass Sie, meine Damen und Herren von der FPÖ (Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen), in Hieb- und Stichwaffen verliebt sind (Zwischenrufe bei der FPÖ sowie Heiterkeit der Abgeordneten Kickl und Wurm), wissen wir. Das lässt sich an einzelnen Gesichtern Ihrer Mitglieder auch deutlich ablesen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Zwischenrufe bei der FPÖ sowie Heiterkeit der Abgeordneten Kickl und Wurm
Dschungel freizuschlagen, der nächste Dschungel ist ein paar Tausend Kilometer weit weg. (Abg. Kickl: Kommt bei Österreichern recht selten vor! – Zwischenruf des Abg. Wurm.) Dass Sie, meine Damen und Herren von der FPÖ (Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen), in Hieb- und Stichwaffen verliebt sind (Zwischenrufe bei der FPÖ sowie Heiterkeit der Abgeordneten Kickl und Wurm), wissen wir. Das lässt sich an einzelnen Gesichtern Ihrer Mitglieder auch deutlich ablesen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ.
Dschungel freizuschlagen, der nächste Dschungel ist ein paar Tausend Kilometer weit weg. (Abg. Kickl: Kommt bei Österreichern recht selten vor! – Zwischenruf des Abg. Wurm.) Dass Sie, meine Damen und Herren von der FPÖ (Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen), in Hieb- und Stichwaffen verliebt sind (Zwischenrufe bei der FPÖ sowie Heiterkeit der Abgeordneten Kickl und Wurm), wissen wir. Das lässt sich an einzelnen Gesichtern Ihrer Mitglieder auch deutlich ablesen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Abg. Belakowitsch: ... aber nix im ...!
Das bedeutet aber nicht (Abg. Belakowitsch: ... aber nix im ...!), dass es notwendig sein muss, diese Waffen an öffentlichen Orten mit sich zu führen. Es wäre tatsächlich ein vernünftiger Beitrag, in aller Ruhe darüber zu diskutieren und dann auch in aller Ruhe unaufgeregt zu beschließen, dass das Mit-sich-Führen von Hieb- und Stichwaffen in diesem Land zumindest deutlich eingeschränkt wird. (Abg. Lausch: Ist für Jugendliche verboten ...! – Zwischenruf des Abg. Obernosterer.) Auch das wäre ein Beitrag zu einer allgemeinen Kultur der Deradikalisierung und ein Stück weit einer Kultur der Gewaltlosigkeit.
Abg. Lausch: Ist für Jugendliche verboten ...! – Zwischenruf des Abg. Obernosterer.
Das bedeutet aber nicht (Abg. Belakowitsch: ... aber nix im ...!), dass es notwendig sein muss, diese Waffen an öffentlichen Orten mit sich zu führen. Es wäre tatsächlich ein vernünftiger Beitrag, in aller Ruhe darüber zu diskutieren und dann auch in aller Ruhe unaufgeregt zu beschließen, dass das Mit-sich-Führen von Hieb- und Stichwaffen in diesem Land zumindest deutlich eingeschränkt wird. (Abg. Lausch: Ist für Jugendliche verboten ...! – Zwischenruf des Abg. Obernosterer.) Auch das wäre ein Beitrag zu einer allgemeinen Kultur der Deradikalisierung und ein Stück weit einer Kultur der Gewaltlosigkeit.
Abg. Belakowitsch: Ich hab’ noch nie eine Machete gehabt!
Ich komme auf das Zitat zurück. Es betrifft auch uns Volljährige, auch uns Erwachsene, diesen Jugendbanden Vorbild zu sein (Abg. Belakowitsch: Ich hab’ noch nie eine Machete gehabt!), die aus irgendwelchen Überlegungen oder hanebüchenen Ideen heraus, was auch immer, glauben, sie müssen mit Messern in Auseinandersetzungen gehen. (Abg. Amesbauer: Ausländerbanden, Ausländerbanden!) Ja, wo lernen sie es denn? – Sie lernen es von uns Großen. (Abg. Kickl: Na, von uns lernen sie’s nicht! – Abg. Belakowitsch: Na, von uns ...! Ich hab’ noch nie eine Machete besessen!) Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. – Danke fürs Zuhören. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Amesbauer: Ausländerbanden, Ausländerbanden!
Ich komme auf das Zitat zurück. Es betrifft auch uns Volljährige, auch uns Erwachsene, diesen Jugendbanden Vorbild zu sein (Abg. Belakowitsch: Ich hab’ noch nie eine Machete gehabt!), die aus irgendwelchen Überlegungen oder hanebüchenen Ideen heraus, was auch immer, glauben, sie müssen mit Messern in Auseinandersetzungen gehen. (Abg. Amesbauer: Ausländerbanden, Ausländerbanden!) Ja, wo lernen sie es denn? – Sie lernen es von uns Großen. (Abg. Kickl: Na, von uns lernen sie’s nicht! – Abg. Belakowitsch: Na, von uns ...! Ich hab’ noch nie eine Machete besessen!) Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. – Danke fürs Zuhören. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Kickl: Na, von uns lernen sie’s nicht! – Abg. Belakowitsch: Na, von uns ...! Ich hab’ noch nie eine Machete besessen!
Ich komme auf das Zitat zurück. Es betrifft auch uns Volljährige, auch uns Erwachsene, diesen Jugendbanden Vorbild zu sein (Abg. Belakowitsch: Ich hab’ noch nie eine Machete gehabt!), die aus irgendwelchen Überlegungen oder hanebüchenen Ideen heraus, was auch immer, glauben, sie müssen mit Messern in Auseinandersetzungen gehen. (Abg. Amesbauer: Ausländerbanden, Ausländerbanden!) Ja, wo lernen sie es denn? – Sie lernen es von uns Großen. (Abg. Kickl: Na, von uns lernen sie’s nicht! – Abg. Belakowitsch: Na, von uns ...! Ich hab’ noch nie eine Machete besessen!) Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. – Danke fürs Zuhören. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Ich komme auf das Zitat zurück. Es betrifft auch uns Volljährige, auch uns Erwachsene, diesen Jugendbanden Vorbild zu sein (Abg. Belakowitsch: Ich hab’ noch nie eine Machete gehabt!), die aus irgendwelchen Überlegungen oder hanebüchenen Ideen heraus, was auch immer, glauben, sie müssen mit Messern in Auseinandersetzungen gehen. (Abg. Amesbauer: Ausländerbanden, Ausländerbanden!) Ja, wo lernen sie es denn? – Sie lernen es von uns Großen. (Abg. Kickl: Na, von uns lernen sie’s nicht! – Abg. Belakowitsch: Na, von uns ...! Ich hab’ noch nie eine Machete besessen!) Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. – Danke fürs Zuhören. (Beifall bei den Grünen.)
Zwischenruf bei der FPÖ.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist als Letzter Abgeordneter Yannick Shetty. – Bitte sehr, Herr Abgeordneter, Sie gelangen zu Wort. (Zwischenruf bei der FPÖ.)
Abg. Fürlinger: Das ist unangenehm für euch, das versteh’ ich!
Er hat – obwohl wir hier im Nationalrat sitzen und über die Verantwortung des Innenministers und der Bundesregierung sprechen – ausschließlich über Wien gesprochen. Das kann man machen. Das ist zwar eine Themenverfehlung, aber okay. (Abg. Fürlinger: Das ist unangenehm für euch, das versteh’ ich!) Das macht er in einem Monat, in dem der Wiener Vizebürgermeister und Integrationsstadtrat Wiederkehr ganz konkret gefordert hat, worum es hier auch geht (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch): Sanktionen für Eltern zu ermöglichen, die bei der Integration nicht mitwirken, deren Kinder mehrfach gewalttätig geworden sind. Er fordert das, und wer blockiert es? – Bildungsminister Polaschek über die Medien. (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch
Er hat – obwohl wir hier im Nationalrat sitzen und über die Verantwortung des Innenministers und der Bundesregierung sprechen – ausschließlich über Wien gesprochen. Das kann man machen. Das ist zwar eine Themenverfehlung, aber okay. (Abg. Fürlinger: Das ist unangenehm für euch, das versteh’ ich!) Das macht er in einem Monat, in dem der Wiener Vizebürgermeister und Integrationsstadtrat Wiederkehr ganz konkret gefordert hat, worum es hier auch geht (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch): Sanktionen für Eltern zu ermöglichen, die bei der Integration nicht mitwirken, deren Kinder mehrfach gewalttätig geworden sind. Er fordert das, und wer blockiert es? – Bildungsminister Polaschek über die Medien. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Er hat – obwohl wir hier im Nationalrat sitzen und über die Verantwortung des Innenministers und der Bundesregierung sprechen – ausschließlich über Wien gesprochen. Das kann man machen. Das ist zwar eine Themenverfehlung, aber okay. (Abg. Fürlinger: Das ist unangenehm für euch, das versteh’ ich!) Das macht er in einem Monat, in dem der Wiener Vizebürgermeister und Integrationsstadtrat Wiederkehr ganz konkret gefordert hat, worum es hier auch geht (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch): Sanktionen für Eltern zu ermöglichen, die bei der Integration nicht mitwirken, deren Kinder mehrfach gewalttätig geworden sind. Er fordert das, und wer blockiert es? – Bildungsminister Polaschek über die Medien. (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf des Abg. Amesbauer.
Wir setzen uns in Wien und auf Bundesebene für einen Chancenindex ein, also für mehr Geld für Brennpunktschulen. Wer blockiert das? – Bildungsminister Polaschek. Wir setzen uns dafür ein, Integration ab Tag eins umzusetzen und Wertekurse ab Tag eins verpflichtend zu machen. Wer blockiert das? – Integrationsministerin Susanne Raab. (Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) – Also bitte, Kollege Marchetti, hör auf, hier eine große Show abzuziehen! Diese Bundesregierung sollte bitte endlich liefern, statt nur zu labern. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Wir setzen uns in Wien und auf Bundesebene für einen Chancenindex ein, also für mehr Geld für Brennpunktschulen. Wer blockiert das? – Bildungsminister Polaschek. Wir setzen uns dafür ein, Integration ab Tag eins umzusetzen und Wertekurse ab Tag eins verpflichtend zu machen. Wer blockiert das? – Integrationsministerin Susanne Raab. (Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) – Also bitte, Kollege Marchetti, hör auf, hier eine große Show abzuziehen! Diese Bundesregierung sollte bitte endlich liefern, statt nur zu labern. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Tanda: Genau!
Erstens: Wenn 13-Jährige solche schweren Straftaten begehen – ich rede jetzt nicht vom Kaugummidiebstahl, sondern von schweren Vergewaltigungen, von Misshandlungen, von schweren Körperverletzungen –, dann muss das Konsequenzen haben. Wenn das keine Konsequenzen hat, welches Signal senden wir als Gesellschaft dann den betroffenen Tätern? (Abg. Tanda: Genau!) – Wir sagen ihnen: Es ist okay, was du gemacht hast, es hat keine Folgen.
Abg. Amesbauer: Grenzen dicht und abschieben ...!
Zweitens: Wir schlagen daher etwas ganz Konkretes vor, und zwar verpflichtende Antigewalttrainings und die Verpflichtung zur gemeinnützigen Arbeit für solche Täter. (Abg. Amesbauer: Grenzen dicht und abschieben ...!) Bitte, verstehen Sie mich nicht falsch: Wir meinen damit keine Kuschelpädagogik, sondern wir meinen zeitlich und inhaltlich intensive Maßnahmen (Abg.
Beifall bei den NEOS.
Schnedlitz: ...gewalttraining ...!), damit die Betroffenen auch merken, dass das, was sie getan haben, Unrecht war. (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf des Abg. Lausch.
Drittens – das ist ein wichtiger Punkt –: Diese Maßnahmen sollen durch ordentliche Gerichte verhängt werden. (Zwischenruf des Abg. Lausch.) Glauben Sie mir, es macht einen Unterschied, ob eine Richterin im Talar in einem Gerichtssaal eine Maßnahme verhängt oder ob das in einer verstaubten Amtsstube durch einen Beamten passiert. Der Staat muss mit allem, was er hat, klarmachen: Das, was in diesen Fällen passiert, ist nicht okay!
Zwischenruf des Abg. Kickl.
Viertens: Diese Antigewalttrainings, diese Maßnahmen müssen auch wirklich eingehalten werden. Da soll es keine Hintertür geben. Eltern, die ihre Mitwirkungspflicht verletzen, sollen entsprechend auch Konsequenzen zu spüren bekommen. (Zwischenruf des Abg. Kickl.) Es soll Strafen geben, wenn sie sich nicht beteiligen.
Abg. Kassegger: ... Unterstellung!
Man hat überhaupt das Gefühl, dass die FPÖ nicht an der Lösung interessiert ist, sondern am Problem. Das zieht sich ja bei Ihnen durch. Sie lieben das Problem, weil das Problem Ihr Geschäftsmodell ist. (Abg. Kassegger: ... Unterstellung!) Keine Probleme mehr, keine Wählerstimmen mehr – so ticken Sie, und deswegen sind Sie auch nicht an echten Lösungen interessiert (Abg. Kickl: Das Wort Opfer ist bei Ihnen jetzt noch kein einziges Mal vorgekommen, es geht nur um die Täter! Nur die Täter dürfen kein Opfer werden! – Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), sondern nur an der Problematisierung. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Kickl: Das Wort Opfer ist bei Ihnen jetzt noch kein einziges Mal vorgekommen, es geht nur um die Täter! Nur die Täter dürfen kein Opfer werden! – Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger
Man hat überhaupt das Gefühl, dass die FPÖ nicht an der Lösung interessiert ist, sondern am Problem. Das zieht sich ja bei Ihnen durch. Sie lieben das Problem, weil das Problem Ihr Geschäftsmodell ist. (Abg. Kassegger: ... Unterstellung!) Keine Probleme mehr, keine Wählerstimmen mehr – so ticken Sie, und deswegen sind Sie auch nicht an echten Lösungen interessiert (Abg. Kickl: Das Wort Opfer ist bei Ihnen jetzt noch kein einziges Mal vorgekommen, es geht nur um die Täter! Nur die Täter dürfen kein Opfer werden! – Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), sondern nur an der Problematisierung. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Man hat überhaupt das Gefühl, dass die FPÖ nicht an der Lösung interessiert ist, sondern am Problem. Das zieht sich ja bei Ihnen durch. Sie lieben das Problem, weil das Problem Ihr Geschäftsmodell ist. (Abg. Kassegger: ... Unterstellung!) Keine Probleme mehr, keine Wählerstimmen mehr – so ticken Sie, und deswegen sind Sie auch nicht an echten Lösungen interessiert (Abg. Kickl: Das Wort Opfer ist bei Ihnen jetzt noch kein einziges Mal vorgekommen, es geht nur um die Täter! Nur die Täter dürfen kein Opfer werden! – Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger), sondern nur an der Problematisierung. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
der sowohl die Kinderrechte als auch die Notwendigkeit für Konsequenzen miteinbezieht, und zwar insbesondere im Sinne der Opfer. – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Rufe bei der ÖVP: Die Roten, super!
Wer für diesen Antrag ist, den bitte ich um ein Zeichen der Zustimmung. – Das ist die Minderheit, abgelehnt. (Rufe bei der ÖVP: Die Roten, super!)
Allgemeiner Beifall.
Abgeordneter Dipl.-Ing. Georg Strasser (ÖVP): Vor meiner Rede darf ich kurz im Namen meiner Kollegin Betti Zopf aus dem Salzkammergut die Seniorengruppe Seniorenbund Ohlsdorf recht herzlich begrüßen. Einen herzlichen Applaus und grüß euch! (Allgemeiner Beifall.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Jakob Schwarz.
Ich darf mich auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ministeriums, der Landwirtschaftskammern, der Landarbeiterkammer, beim Herrn Bundesminister und beim grünen Koalitionspartner bedanken. Abschließend bedanke ich mich bei der SPÖ, im Besonderen bei Kollegin Feichtinger und Kollegen Stöger, dass wir im Sinne der guten Zusammenarbeit eine Zweidrittelmehrheit zusammengebracht haben. Allen konstruktiven Kräften auf diesem Weg ein großes Dankeschön. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Jakob Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Litschauer.
den Jägerinnen und Jägern in Österreich. Auch für diesen Teil ein herzliches, ein großes Dankeschön. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Litschauer.)
Zwischenruf des Abg. Hörl
Die FPÖ hat im Ausschuss wieder einmal den Vogel abgeschossen. Auch Kollege Schmiedlechner hat in seiner Rede den Beirat, in dem die FPÖ gerne einen Sitz hätte, thematisiert. Dazu darf ich berichten: Die FPÖ bleibt allein auf weiter Flur, denn die SPÖ will nicht in diesen Beirat, die NEOS wollen nicht in diesen Beirat, die Grünen wollen nicht in diesen Beirat (Zwischenruf des Abg. Hörl), die ÖVP will nicht in diesen Beirat. Die einzige Partei im Parlament, die in diesen Beirat will, ist die FPÖ. (Ruf bei der ÖVP: Na, da sieht man es wieder!) Es ist zusätzlich von der Argumentation her eine Themenverfehlung, denn Kollege Schmiedlechner spricht von einer Entpolitisierung. Die FPÖ zeigt ihr wahres Gesicht. Sie will nämlich eine Verpolitisierung dieses Beirats, und das lehnen wir vehement ab. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Ruf bei der ÖVP: Na, da sieht man es wieder!
Die FPÖ hat im Ausschuss wieder einmal den Vogel abgeschossen. Auch Kollege Schmiedlechner hat in seiner Rede den Beirat, in dem die FPÖ gerne einen Sitz hätte, thematisiert. Dazu darf ich berichten: Die FPÖ bleibt allein auf weiter Flur, denn die SPÖ will nicht in diesen Beirat, die NEOS wollen nicht in diesen Beirat, die Grünen wollen nicht in diesen Beirat (Zwischenruf des Abg. Hörl), die ÖVP will nicht in diesen Beirat. Die einzige Partei im Parlament, die in diesen Beirat will, ist die FPÖ. (Ruf bei der ÖVP: Na, da sieht man es wieder!) Es ist zusätzlich von der Argumentation her eine Themenverfehlung, denn Kollege Schmiedlechner spricht von einer Entpolitisierung. Die FPÖ zeigt ihr wahres Gesicht. Sie will nämlich eine Verpolitisierung dieses Beirats, und das lehnen wir vehement ab. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf des Abg. Deimek.
Die FPÖ hat im Ausschuss wieder einmal den Vogel abgeschossen. Auch Kollege Schmiedlechner hat in seiner Rede den Beirat, in dem die FPÖ gerne einen Sitz hätte, thematisiert. Dazu darf ich berichten: Die FPÖ bleibt allein auf weiter Flur, denn die SPÖ will nicht in diesen Beirat, die NEOS wollen nicht in diesen Beirat, die Grünen wollen nicht in diesen Beirat (Zwischenruf des Abg. Hörl), die ÖVP will nicht in diesen Beirat. Die einzige Partei im Parlament, die in diesen Beirat will, ist die FPÖ. (Ruf bei der ÖVP: Na, da sieht man es wieder!) Es ist zusätzlich von der Argumentation her eine Themenverfehlung, denn Kollege Schmiedlechner spricht von einer Entpolitisierung. Die FPÖ zeigt ihr wahres Gesicht. Sie will nämlich eine Verpolitisierung dieses Beirats, und das lehnen wir vehement ab. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf des Abg. Deimek.)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.
Ich bin ja schon gespannt, wie die FPÖ bei diesem Beschluss abstimmen wird, denn wenn sie gegen diesen Antrag, gegen dieses Gesetz stimmt, dann spricht sie sich gegen eine Verbesserung der Meister- und Facharbeiterprüfungen aus. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.) Sie spricht sich gegen die finanzielle Unterstützung bei den Meisterprüfungen aus und sie spricht sich gegen den Beruf der Berufsjagdwirtschaft aus. Das werden wir den Bäuerinnen und Bauern und den Menschen in Österreich in aller Intensität erzählen, denn da würde die SPÖ wieder einmal ihr wahres Gesicht zeigen. (Rufe bei der SPÖ: Die FPÖ!)
Rufe bei der SPÖ: Die FPÖ!
Ich bin ja schon gespannt, wie die FPÖ bei diesem Beschluss abstimmen wird, denn wenn sie gegen diesen Antrag, gegen dieses Gesetz stimmt, dann spricht sie sich gegen eine Verbesserung der Meister- und Facharbeiterprüfungen aus. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Deimek.) Sie spricht sich gegen die finanzielle Unterstützung bei den Meisterprüfungen aus und sie spricht sich gegen den Beruf der Berufsjagdwirtschaft aus. Das werden wir den Bäuerinnen und Bauern und den Menschen in Österreich in aller Intensität erzählen, denn da würde die SPÖ wieder einmal ihr wahres Gesicht zeigen. (Rufe bei der SPÖ: Die FPÖ!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Lausch: Viel geredet, nichts gesagt!
Ich bitte um Zustimmung und danke noch einmal allen für die kräftige Unterstützung. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Lausch: Viel geredet, nichts gesagt!)
Zwischenruf des Abg. Hörl
Abgeordneter Alois Kainz (FPÖ): Herr Präsident! Herr Bundesminister! Geschätzte Damen und Herren auf der Galerie und zu Hause vor den Bildschirmen! Es ist geplant, bei der land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildung ein österreichweit einheitliches Berufsausbildungsgesetz zu schaffen. Das hat den Riesenvorteil, dass es nicht neun eigene Landesgesetze braucht (Zwischenruf des Abg. Hörl), und das ist ein guter Inhalt.
Abg. Lindinger: Ja, genau! Da hast du es!
Dazu ist beabsichtigt, einen Land- und forstwirtschaftlichen Bundes-Berufsausbildungsbeirat zur Koordinierung und laufenden Beratung zu schaffen. Die Grundidee hinter diesem Berufsausbildungsbeirat ist keine schlechte: So soll dem Beirat keine behördliche Aufgabe zugewiesen werden, es soll sich lediglich um ein beratendes Gremium handeln und die Mitglieder des Beirates sind ehrenamtlich tätig. (Abg. Lindinger: Ja, genau! Da hast du es!)
Abg. Hechenberger: Das glaub ich, ja, weil ihr nicht dabei seid!
Die Besetzung dieses Beirates ist aber genau das, womit wir uns nicht anfreunden können. (Abg. Hechenberger: Das glaub ich, ja, weil ihr nicht dabei seid!) Da wird wortwörtlich im eigenen Saft der ÖVP gebraten, mit einigen Zutaten der SPÖ. (Abg. Hechenberger: Total falsch!) Aus unserer Sicht wäre es sehr zweckmäßig, dass alle Parteien, die im Hauptausschuss des Nationalrates vertreten sind, diesem Beirat angehören. (Abg. Lindinger: Genau, die FPÖ möchte den ganzen Beirat politisieren! – Zwischenruf des Abg. Hechenberger.) So könnte der Bundesminister seine zukünftigen Entscheidungen auf ein starkes Fundament und eine breite Expertise stützen. (Beifall bei der FPÖ. – Neuerliche Zwischenrufe der Abgeordneten Hechenberger und Lindinger.)
Abg. Hechenberger: Total falsch!
Die Besetzung dieses Beirates ist aber genau das, womit wir uns nicht anfreunden können. (Abg. Hechenberger: Das glaub ich, ja, weil ihr nicht dabei seid!) Da wird wortwörtlich im eigenen Saft der ÖVP gebraten, mit einigen Zutaten der SPÖ. (Abg. Hechenberger: Total falsch!) Aus unserer Sicht wäre es sehr zweckmäßig, dass alle Parteien, die im Hauptausschuss des Nationalrates vertreten sind, diesem Beirat angehören. (Abg. Lindinger: Genau, die FPÖ möchte den ganzen Beirat politisieren! – Zwischenruf des Abg. Hechenberger.) So könnte der Bundesminister seine zukünftigen Entscheidungen auf ein starkes Fundament und eine breite Expertise stützen. (Beifall bei der FPÖ. – Neuerliche Zwischenrufe der Abgeordneten Hechenberger und Lindinger.)
Abg. Lindinger: Genau, die FPÖ möchte den ganzen Beirat politisieren! – Zwischenruf des Abg. Hechenberger.
Die Besetzung dieses Beirates ist aber genau das, womit wir uns nicht anfreunden können. (Abg. Hechenberger: Das glaub ich, ja, weil ihr nicht dabei seid!) Da wird wortwörtlich im eigenen Saft der ÖVP gebraten, mit einigen Zutaten der SPÖ. (Abg. Hechenberger: Total falsch!) Aus unserer Sicht wäre es sehr zweckmäßig, dass alle Parteien, die im Hauptausschuss des Nationalrates vertreten sind, diesem Beirat angehören. (Abg. Lindinger: Genau, die FPÖ möchte den ganzen Beirat politisieren! – Zwischenruf des Abg. Hechenberger.) So könnte der Bundesminister seine zukünftigen Entscheidungen auf ein starkes Fundament und eine breite Expertise stützen. (Beifall bei der FPÖ. – Neuerliche Zwischenrufe der Abgeordneten Hechenberger und Lindinger.)
Beifall bei der FPÖ. – Neuerliche Zwischenrufe der Abgeordneten Hechenberger und Lindinger.
Die Besetzung dieses Beirates ist aber genau das, womit wir uns nicht anfreunden können. (Abg. Hechenberger: Das glaub ich, ja, weil ihr nicht dabei seid!) Da wird wortwörtlich im eigenen Saft der ÖVP gebraten, mit einigen Zutaten der SPÖ. (Abg. Hechenberger: Total falsch!) Aus unserer Sicht wäre es sehr zweckmäßig, dass alle Parteien, die im Hauptausschuss des Nationalrates vertreten sind, diesem Beirat angehören. (Abg. Lindinger: Genau, die FPÖ möchte den ganzen Beirat politisieren! – Zwischenruf des Abg. Hechenberger.) So könnte der Bundesminister seine zukünftigen Entscheidungen auf ein starkes Fundament und eine breite Expertise stützen. (Beifall bei der FPÖ. – Neuerliche Zwischenrufe der Abgeordneten Hechenberger und Lindinger.)
Abg. Stöger: Die SPÖ gehört ihm nicht an!
Diese Regierungsvorlage hat durchaus positive Aspekte. Wir forderten nur, dass diesem Beirat nicht nur die ÖVP und die SPÖ angehören (Abg. Stöger: Die SPÖ gehört ihm nicht an!) und ihre rückwärtsgewandte großkoalitionäre Politik betreiben. (Zwischenruf bei der ÖVP: Die gewählten Interessensvertreter! Von der Basis gewählt, ...! Euch wählt keiner!) Nein, wir wollen einfach ein bisschen mehr Vielfalt in diesem Gremium und forderten ein Sitzrecht für alle
Zwischenruf bei der ÖVP: Die gewählten Interessensvertreter! Von der Basis gewählt, ...! Euch wählt keiner!
Diese Regierungsvorlage hat durchaus positive Aspekte. Wir forderten nur, dass diesem Beirat nicht nur die ÖVP und die SPÖ angehören (Abg. Stöger: Die SPÖ gehört ihm nicht an!) und ihre rückwärtsgewandte großkoalitionäre Politik betreiben. (Zwischenruf bei der ÖVP: Die gewählten Interessensvertreter! Von der Basis gewählt, ...! Euch wählt keiner!) Nein, wir wollen einfach ein bisschen mehr Vielfalt in diesem Gremium und forderten ein Sitzrecht für alle
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe der Abgeordneten Hechenberger und Hörl.
Parteien, aber die Bundesregierung war nicht kompromissbereit. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe der Abgeordneten Hechenberger und Hörl.)
Beifall bei SPÖ und ÖVP sowie der Abg. Meinl-Reisinger.
Abgeordnete Elisabeth Feichtinger, BEd BEd (SPÖ): Herr Präsident! Herr Minister! Hohes Haus! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Liebe Rüstorfer, schön, dass ihr da seid! Herzlich willkommen auch nochmal von meiner Seite. (Beifall bei SPÖ und ÖVP sowie der Abg. Meinl-Reisinger.)
Beifall bei der SPÖ.
Es hat ein Zeiterl gedauert, bis diese Gesetzesänderung passiert ist. Wir haben uns zusammengesetzt und heute können wir die Änderungen im Land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetz diskutieren. Wir haben es geschafft, die Ausbildung österreichweit einheitlich geregelt auf eine Ebene zu bringen, ob es die Facharbeiterausbildung oder die Meisterausbildung ist. Ich glaube, das ist ein tolles Zeichen. Ich sage dir, Alois, noch einmal Danke für die Begleitung in den vergangenen Jahren und für deinen wichtigen Input, deine Erfahrung. Ich sage natürlich auch Danke für die überparteiliche Zusammenarbeit – auf einem Niveau, das ich mir auch zukünftig für die nächsten Themen im Landwirtschaftsausschuss wünsche, dann könnten wir in den nächsten Monaten noch einiges weiterbringen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei SPÖ und ÖVP.
Dieses Gesetz ist ein klares Zeichen für die land- und forstwirtschaftliche Ausbildung. Es zeigt, wie man für die nächsten Generationen in diesem Bereich in die Zukunft schauen kann. Auch da brauchen wir in Österreich gut ausgebildete Personen. – Vielen Dank nochmal an alle für die gute Zusammenarbeit. (Beifall bei SPÖ und ÖVP.)
Abg. Schnedlitz: Dein Großvater hätt’ dir ...!
Abgeordneter Ing. Martin Litschauer (Grüne): Sehr geehrter Herr Minister! Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich bin ja selber auf einem kleinen Landwirtschaftsbetrieb aufgewachsen, und da merkt man, es ist wichtig, dass man in der Praxis erfährt, was notwendig ist. (Abg. Schnedlitz: Dein Großvater hätt’ dir ...!) Genauso ist es, glaube ich, sehr gut, dass wir unsere Fachschulen haben, die professionelles Wissen verbreiten und weitergeben. Ich glaube, beide Schienen haben ihren Wert und es ist gut, wenn wir das gut vernetzen.
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Ich denke, deswegen ist es auch gut, wenn wir beide Schienen stärken, und ich bin froh, dass wir das mit diesem bundeseinheitlichen Gesetz machen. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Hörl: ...abschluss wäre auch noch wichtig! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich habe es schon angeführt, Direktor Meisl hat das auch vermittelt: Wenn es uns gelingt, unsere Landwirte autarker zu machen, und wenn sie dieses Wissen auch mittransportieren können, dann schaffen wir auch mehr Unabhängigkeit, und das ist auch ein ganz wesentlicher Punkt. Es freut mich, dass das sowohl in dem kleinen Bereich als auch bei den Fachschulen auch immer mehr ein Thema wird. (Abg. Hörl: ...abschluss wäre auch noch wichtig! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.) – Den Meistertitel habe ich schon genannt, Herr Kollege.
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Auch der Beirat ist, glaube ich, ganz wichtig. Und – wie schon gesagt worden ist –: Es ist auch ganz wichtig, dass er nicht verpolitisiert wird, sondern hier vor allem die fachliche Grundlage zählen wird. – Vielen Dank! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei den NEOS. – Zwischenruf des Abg. Hörl. – Abg. Hechenberger: Völlig unpolitisch!
Abgeordnete Dipl.-Ing. Karin Doppelbauer (NEOS): Herr Präsident! Herr Landwirtschaftsminister! Ich bin ja auch immer ein ganz, ganz großer Fan davon, dass man Gremien nicht verpolitisiert, aber sich hierherzustellen, Kollege Strasser, oder jetzt auch du, Kollege Litschauer, und zu sagen, dass die Landwirtschaftskammer unpolitisch wäre, das finde ich schon recht drollig. (Beifall bei den NEOS. – Zwischenruf des Abg. Hörl. – Abg. Hechenberger: Völlig unpolitisch!)
Beifall bei den NEOS.
Es sind leider keine Meilensteine gelungen, aber Rechtssicherheit für das System und tatsächlich eine Verbesserung. Deswegen erteilen wir dem unsere Zustimmung. – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Lukas Hammer.
Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft Mag. Norbert Totschnig, MSc: Sehr geehrter Herr Präsident! Hohes Haus! Geschätzte Damen und Herren! Mit diesem Bundesgesetz, dem Land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetz 2024, schaffen wir erstmals in Österreich eine einheitliche Rechtsgrundlage für die land- und forstwirtschaftliche Berufsausbildung. Das ist ein echter Meilenstein! (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Lukas Hammer.)
Beifall bei der ÖVP.
In diesem Gremium sind Experten der Landeslandwirtschaftskammer, der Landarbeiterkammer, der Gewerkschaft und natürlich auch aus den einzelnen Fachverbänden dabei. Das Ministerium ist auch beratend dabei. Da geht es also um Expertise und nicht um Politik. Da geht es um Unterstützung des Gesetzgebers. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Zu guter Letzt, die Gebühr für die Eintragung des Meistertitels in Urkunden: In der gewerblichen Berufsausbildung gibt es diese gesetzliche Regelung bereits seit 2020 und wir machen das nun auch in der Land- und Forstwirtschaft. Was ist das? – Es ist ein klares Signal, eine Aufwertung und Sichtbarmachung der höchsten beruflichen Ausbildung in der Land- und Forstwirtschaft. Das ist ein wichtiges Signal an unsere Fachkräfte in der Land- und Forstwirtschaft. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich danke allen Damen und Herren, die an diesem Gesetz mitgewirkt haben, den Landwirtschaftssprechern Georg Strasser und Olga Voglauer, meinen Mitarbeitern im Haus, den Verbänden, den Experten aus den Verbänden! Ich danke auch für das wirklich konstruktive Gespräch und die Verhandlungen mit den Kolleginnen und Kollegen von der Fraktion der Sozialdemokraten! Und abschließend: Danke auch an alle, die das sonst noch unterstützen! (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei ÖVP und SPÖ sowie bei Abgeordneten der NEOS.
Galerie und zu Hause vor den Bildschirmen! Bevor ich beginne, darf ich für Abgeordneten Stark die Gruppe des Seniorenbundes von Sankt Ruprecht an der Raab recht herzlich hier im Hohen Haus begrüßen. – Grüß Gott! Grüß euch! (Beifall bei ÖVP und SPÖ sowie bei Abgeordneten der NEOS.)
Ruf bei der ÖVP – die anwesenden Abgeordneten der FPÖ zählend –: Eins, zwei, drei vier – ein absoluter Tiefststand!
Vielen Dank dem Bundesminister für dieses Gesetz. Das ist ein wirklicher Meilenstein. Ich möchte mich auch beim Koalitionspartner, bei der SPÖ und auch bei den NEOS bedanken. Was die FPÖ betrifft, verstehe ich einiges nicht. Wir haben in Ihren Redebeiträgen gehört, Sie finden vieles, fast alles wirklich sehr gut, aber trotzdem stimmen Sie dieser Gesetzesvorlage nicht zu. Ich bin auch jetzt neugierig darauf, wie viele von Ihnen bei der Abstimmung anwesend sein werden. Ich kenne das aus der Beobachtung von meinem Platz aus. Sehr viele Beschlüsse von der FPÖ sind meiner Meinung nach oft nicht zu verstehen. Sogar bei Ihren eigenen Anträgen scheint es mir oft so zu sein, dass Sie selbst gegen den eigenen Antrag sind, wenn nicht einmal die Hälfte Ihrer Abgeordneten bei der Abstimmung eines eigenen Antrags anwesend ist. (Ruf bei der ÖVP – die anwesenden Abgeordneten der FPÖ zählend –: Eins, zwei, drei vier – ein absoluter Tiefststand!) Was ist die Meinung der anderen Abgeordneten, die nicht im Saal sind? Sind sie dagegen oder interessiert sie das Thema, das zur Abstimmung steht, überhaupt nicht?
Beifall bei der ÖVP.
Nichtsdestotrotz danke ich für die breite Zustimmung. Ich bedanke mich, dass das eben eine breite Mehrheit findet. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei SPÖ und ÖVP.
zu regeln. Das war auch okay. Ihr seid zur richtigen Zeit gekommen. Wir haben das miteinander diskutieren und dann sachorientiert an den Themen arbeiten können. An alle, die da mitgewirkt haben: Das war so, wie es gehört, und da sage ich auch bewusst: Respekt! (Beifall bei SPÖ und ÖVP.)
Beifall bei SPÖ und ÖVP.
Ich sage es noch einmal ganz deutlich dazu: Wenn man immer so arbeiten würde, nicht nur, wenn man eine Zweidrittelmehrheit braucht, dann würde die Bevölkerung die Arbeit der Politik auch besser verstehen und akzeptieren. Daher sage ich noch einmal: Respekt für diese Vorbereitung! (Beifall bei SPÖ und ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Voglauer.
Zudem gibt es ein neues Gremium, den Land- und Forstwirtschaftlichen Bundes-Berufsausbildungsbeirat. Ich darf mich da bei allen Beteiligten bedanken, die mitgewirkt haben, unter anderem auch bei der Landarbeiterkammer, bei Andreas Freistetter und Edi Zentner. Ich darf mich auch – und die Nachricht hat mich schon ereilt – im Namen der Landarbeiterkammer für das gute Einvernehmen aller Beteiligten hier bedanken. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Voglauer.)
Beifall bei der ÖVP.
Aus aktuellem Anlass: Von Sonntag auf Montag hat es einen Stalleinbruch in der Gemeinde Großklein in der Steiermark gegeben. Dort ist mutwillig die Lüftung dieses Stalles blockiert worden, daraufhin sind 60 Schweine qualvoll verendet. Das lehnen wir zutiefst ab, das verurteilen wir. So hat auch die ÖVP schon im September 2019 hier im Hohen Haus einen Antrag eingebracht, dass solche Stalleinbrüche ins Strafgesetzbuch kommen sollen. Das wurde damals von allen Parteien außer der ÖVP abgelehnt. Jetzt ist es nicht verwunderlich, dass das von den Roten und den NEOS abgelehnt wurde. Der Gipfel, meine sehr geehrten Damen und Herren, ist jedoch, dass auch die Freiheitliche Partei gegen solche Anträge stimmt. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Wir als Volkspartei stehen in der Mitte, wir stehen für die Mitte, für eine Politik der Mitte, für eine Gesellschaft der Mitte. Es werden weder linke noch rechte Träumereien dieses Land in eine gute Zukunft führen können. Das schaffen wir nur mit Hausverstand und mit praxistauglichen Lösungen. Dazu stehen wir als Volkspartei und dazu stehen wir als Abgeordnete der Volkspartei – wir, die Mitte. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Inhaltlich ist zu dieser Regierungsvorlage heute schon sehr viel gesagt worden, deswegen bleibt mir nur mehr abschließend zu bekräftigen, dass wir diese Neuregelung begrüßen. Sie bildet den grundsätzlichen Wunsch der SPÖ ab, den wir seit Jahren haben, nämlich ein österreichweites Berufsausbildungsrecht zu schaffen. Das ist sehr wichtig. Dies ist aber nur ein erster Schritt, denn der Vollzug bleibt ja nach wie vor in der Zuständigkeit der Bundesländer. Da müsste dann eben der nächste Schritt gesetzt werden. – Vielen Dank dafür. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
Wir sind auf Grundlage dieser wissenschaftlichen Daten, einer guten Ausbildung in Österreich, eines internationalen Austausches und eines Wissenstransfers ein sehr aktives Weinland und eine sehr erfolgreiche Weinnation. Darauf dürfen wir stolz sein, da dürfen wir uns gerne ein Fläschchen aufmachen. – Zum Wohl! (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich habe es im Ausschuss schon gesagt, lieber Kollege Schmuckenschlager: Es wäre natürlich angebracht gewesen, wenn Österreich, das federführend im Weinbau ist – du hast es ja vorhin gesagt –, versucht hätte, den Sitz nach Österreich zu holen. Da hätten wir natürlich weit mehr einwirken können, da hätte man für den österreichischen Wein weit mehr Werbung machen können. Da hätte man auch schauen können, dass es bei dieser Qualität bleibt. Geschafft haben wir es nicht. Wir wären sogar dafür gewesen, dafür die Kosten zu übernehmen, das wäre nämlich endlich einmal etwas Gutes gewesen. Wir werden diesem Übereinkommen trotzdem zustimmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
Da das eine Änderung des Übereinkommens erfordert, braucht es auch eine Ratifizierung in den Vertragsländern und damit auch eine Beschlussfassung durch den Nationalrat. Ich bitte um Zustimmung. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Weidinger
Stillstand zeigt sich aber auch bei anderen Themen (Zwischenruf des Abg. Weidinger), Kollege Weidinger, weil du reinsprichst, nämlich zum Beispiel bei der Verbandsklagenrichtlinie und deren Umsetzung. Auch dort haben wir den gleichen Zeitraum, 450 Tage, in dem die Regierung säumig ist. Seit November 2023 gibt es ein Vertragsverletzungsverfahren. Man sieht, es herrscht Stillstand in der Regierung, wenn es um Konsumentenschutz geht, und genau bei diesem Punkt der Mogelpackungen ist das ganz klar erkennbar.
Abg. Wurm – Beifall spendend –: Klatschen!
Was haben uns die Regierungsparteien präsentiert? Warum stehen wir heute hier? – Eine eigene Mogelpackung, einen Antrag, nach dem auf einmal eine Prüfung durchgeführt werden soll, ob wirklich eine potenzielle Irreführung vorliegt und Maßnahmen notwendig sind, um dieser Irreführung wegen der Verpackungsfüllmengen zu begegnen. Also so etwas! Sie machen kein Gesetz, Sie machen heute eine eigene Mogelpackung. (Abg. Wurm – Beifall spendend –: Klatschen!)
Beifall bei der SPÖ.
Herr Bundesminister, ich weiß, dass Sie meine Anträge schätzen, ich weiß auch, dass Sie sehen, dass die Mogelpackungen einer der weiteren Inflationstreiber sind. Ich bitte Sie im Namen der Österreicherinnen und Österreicher, endlich einmal Klartext dahin gehend zu reden, dass diese Shrinkflation sofort gestoppt wird und nicht erst in sechs Monaten. – Danke sehr. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Belakowitsch: Sie gehen aber auch nicht oft einkaufen!
Abgeordnete Bedrana Ribo, MA (Grüne): Herr Präsident! Geschätzter Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseher:innen auf der Galerie und zu Hause vor den Bildschirmen! Ja, die Mogelpackungen sind natürlich ein Problem. Man kennt das: Preiserhöhungen, die auf den ersten Blick erkennbar sind. Man geht einkaufen, die Butter ist auf einmal um 50 Cent teurer, am nächsten Tag vielleicht um 1 Euro teurer. (Abg. Belakowitsch: Sie gehen aber auch nicht oft einkaufen!) Dann gibt es eben diese versteckten Preiserhöhungen, bei denen man das nicht gleich auf den ersten Blick erkennt. Jeder von uns hat das wahrscheinlich, vor allem in den letzten paar Monaten, auch selbst erfahren können. Ich kann mich erinnern: Man macht sich einen schönen Fernsehabend und nimmt Chips, die man eh immer nimmt, und weiß,
Abg. Wurm: Na, das stimmt schon, Frau Kollegin!
Bezüglich nichts arbeiten: Das stimmt auch nicht, da muss ich Sie enttäuschen. (Abg. Wurm: Na, das stimmt schon, Frau Kollegin!) Die Bundesregierung arbeitet sehr wohl. Es gibt jetzt schon genug Klagen, die eingebracht wurden, Klageverfahren. Der VKI, der Verein für Konsument:inneninformation, hat erfolgreich ein Verfahren gegen Manner betreffend die Mignon-Schnitten geführt. Ein weiteres Verfahren ist jetzt noch anhängig.
Beifall bei Grünen und ÖVP.
An dieser Stelle möchte ich wirklich an alle Zuseher:innen noch einmal die Bitte aussprechen: Wenn Ihnen irgendwo Mogelpackungen auffallen, bitte melden Sie das dem VKI! Beim VKI sind Expert:innen, die sich mit dem Thema auskennen. Wir werden weiterhin dranbleiben. Danke noch einmal allen, die diesen Antrag unterstützen. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Martin Graf: Bitte meldet die Mogelpackung ÖVP!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist jetzt Abgeordneter Wurm. – Bitte. (Abg. Martin Graf: Bitte meldet die Mogelpackung ÖVP!)
Beifall bei der FPÖ.
Das ist zu wenig, meine Kollegen. Ja, man kann nur auf eine neue Regierung und einen aktiven Konsumentenschutz hoffen. – Danke. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Belakowitsch: Ja, genau!
Abgeordneter Mag. Peter Weidinger (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Bundesminister! Hohes Haus! Dieser Tagesordnungspunkt gibt mir die Gelegenheit, auch ganz grundsätzlich darzulegen, worauf unsere Politik fußt. Wir spalten nicht, wir verbinden. Wir haben das Ohr am Volk (Abg. Belakowitsch: Ja, genau!), und wir nehmen die Sorgen und die Anliegen der Bevölkerung ernst. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Bei welchem Volk?)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Bei welchem Volk?
Abgeordneter Mag. Peter Weidinger (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Bundesminister! Hohes Haus! Dieser Tagesordnungspunkt gibt mir die Gelegenheit, auch ganz grundsätzlich darzulegen, worauf unsere Politik fußt. Wir spalten nicht, wir verbinden. Wir haben das Ohr am Volk (Abg. Belakowitsch: Ja, genau!), und wir nehmen die Sorgen und die Anliegen der Bevölkerung ernst. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Bei welchem Volk?)
Abg. Schnedlitz: Was jetzt: Breite oder Mitte? – Abg. Belakowitsch: Die breite Mitte!
Wir verfolgen eine Politik, die die Bedürfnisse und Interessen einer breiten Mehrheit der Bevölkerung berücksichtigt (Abg. Schnedlitz: Was jetzt: Breite oder Mitte? – Abg. Belakowitsch: Die breite Mitte!), anstatt extreme Positionen einzunehmen. Wir analysieren, wir evaluieren geeignete Maßnahmen und setzen diese dann auch europarechtskonform um. Wir sehen dabei Österreich und unsere Institutionen und Europa als Partner und nicht als Feinde. Dabei stellen wir die Interessen der österreichischen Wirtschaft, der Arbeitsplätze und der Konsumentinnen und Konsumenten in unserer Heimat in den Vordergrund. Wir sprechen dann von einer Lösung, wenn sie pragmatisch und unbürokratisch ist.
Beifall bei der ÖVP.
Wir sind nämlich Freunde von unbürokratischen Lösungen und sagen deswegen auch immer: Wenn man sich ein Gesetz ersparen kann, weil es einen größeren Rahmen dafür gibt, dann ist das gut so. Das stärkt nicht nur Österreichs Wettbewerbsfähigkeit und stärkt die Wirtschaft, sondern sichert auch Arbeitsplätze in Österreich und schafft Vertrauen in unsere Marktwirtschaft, im Interesse der Kundinnen und der Kunden. (Beifall bei der ÖVP.)
eine Packung Chips aus der Papiertasche nehmend – Ruf bei der ÖVP: Ungesund! – Abg. Prinz: Aber gut sind sie!
Abgeordnete MMag. Katharina Werner, Bakk. (NEOS): Herr Präsident! (Die Rednerin stellt eine Papiertasche auf das Redner:innenpult.) Herr Minister! Werte Damen und Herren im Haus und zu Hause! Ihnen ist bestimmt schon die eine oder andere Mogelpackung untergekommen, zum Beispiel die Margarine, bei der statt 500 Gramm nur mehr 400 Gramm in der Packung drinnen sind, die Chips (eine Packung Chips aus der Papiertasche nehmend – Ruf bei der ÖVP: Ungesund! – Abg. Prinz: Aber gut sind sie!), bei denen auf einmal 12,5 Prozent weniger in der Packung drinnen sind, oder das Klopapier (eine Rolle Toilettenpapier aus der Papiertasche nehmend), das auf einmal für nicht mehr so viele Sitzungen reicht wie sonst üblich.
Beifall bei den NEOS.
Was aber absolut keine Lösung ist, sind zusätzliche Vorschriften, zusätzliche Bürokratiekeulen und -knebel für die Unternehmen. Das geht nämlich wieder in den Preis hinein, das belastet wieder die Konsumenten und Konsumentinnen, und diesen Teufelskreis müssten wir endlich durchbrechen. – Danke schön. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Scherak: Der Herr Präsident mag Chips!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Sie nehmen das Sackerl wieder mit? – Sehr gut. (Abg. Scherak: Der Herr Präsident mag Chips!) – Nein, nein. (Heiterkeit des Präsidenten.)
Heiterkeit des Präsidenten.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Sie nehmen das Sackerl wieder mit? – Sehr gut. (Abg. Scherak: Der Herr Präsident mag Chips!) – Nein, nein. (Heiterkeit des Präsidenten.)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenrufe bei FPÖ und NEOS.
Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Johannes Rauch: Herr Präsident! Hohes Haus! Bevor ich mich als Konsumentenschutzminister zu Wort melde, muss ich kurz als Gesundheitsminister etwas sagen: Frau Kollegin Ribo und Frau Kollegin Werner haben jetzt mit der Chipspackung argumentiert und gesagt, dass die Chipspackung zu Ende ist, bevor der Film aus ist. Ich würde im Sinne der Gesundheit appellieren, zum heimischen Apfel zu greifen. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenrufe bei FPÖ und NEOS.) Das schützt Ihre Gesundheit und dient der heimischen Landwirtschaft. (Neuerlicher Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Neuerlicher Beifall bei Grünen und ÖVP.
Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Johannes Rauch: Herr Präsident! Hohes Haus! Bevor ich mich als Konsumentenschutzminister zu Wort melde, muss ich kurz als Gesundheitsminister etwas sagen: Frau Kollegin Ribo und Frau Kollegin Werner haben jetzt mit der Chipspackung argumentiert und gesagt, dass die Chipspackung zu Ende ist, bevor der Film aus ist. Ich würde im Sinne der Gesundheit appellieren, zum heimischen Apfel zu greifen. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenrufe bei FPÖ und NEOS.) Das schützt Ihre Gesundheit und dient der heimischen Landwirtschaft. (Neuerlicher Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Wurm: Das Gegenteil? Bitte!
Einen Widerspruch muss ich anbringen, weil gesagt worden ist, Bundeswettbewerbsbehörde und VKI seien systematisch ausgedünnt worden. Das Gegenteil ist wahr, Herr Kollege. (Abg. Wurm: Das Gegenteil? Bitte!) Die Bundeswettbewerbsbehörde ist in ihren Rechten gestärkt worden, bis hin zu Hausdurchsuchungen, und personell aufgestockt worden. – Erste Berichtigung. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Einen Widerspruch muss ich anbringen, weil gesagt worden ist, Bundeswettbewerbsbehörde und VKI seien systematisch ausgedünnt worden. Das Gegenteil ist wahr, Herr Kollege. (Abg. Wurm: Das Gegenteil? Bitte!) Die Bundeswettbewerbsbehörde ist in ihren Rechten gestärkt worden, bis hin zu Hausdurchsuchungen, und personell aufgestockt worden. – Erste Berichtigung. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Kund:innen in die Irre zu führen ist nicht legitim. Zu legistischen Maßnahmen im Bereich der Preisauszeichnung bin ich sofort bereit, und ich freue mich, dass der Nationalrat diesen Beschluss heute fasst und den entsprechenden Auftrag an Minister Kocher und mich erteilt. – Danke schön. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen.
Abgeordneter Andreas Kühberger (ÖVP): Geschätzter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Österreicherinnen und Österreicher! Bevor ich auf das Thema eingehe, darf ich auch noch eine Gruppe aus der Gemeinde Gloggnitz begrüßen, und zwar Renate Haubner mit ihren Freundinnen und Freunden. Weiters darf ich eine Gruppe von Besucherinnen und Besuchern aus Kärnten vor allem in Namen von Gabriel Obernosterer und Peter Weidinger herzlich willkommen heißen. (Beifall bei ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen.)
Beifall des Abg. Weidinger.
nen sechs Kindern zu tun, sondern das ist gleich einmal leer. (Beifall des Abg. Weidinger.) – Danke. – Meine Damen und Herren, das ist kein Gefühl, das ist eine Tatsache.
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Wurm: Ah? Was macht ihr für einen Antrag? Was macht ihr für einen Antrag, Herr Kollege?
Meine Damen und Herren, liebe Freiheitliche Partei, das ist nicht zum Lachen, denn einem Mindestsicherungsbezieher – Herr Kollege Wurm, weil du da reinlachst – geht es auch ums Mehl und ums Brot und um vieles mehr, bei dem das passiert, und darum machen wir diesen Antrag. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Wurm: Ah? Was macht ihr für einen Antrag? Was macht ihr für einen Antrag, Herr Kollege?)
Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.
gewisses Delta, und ich glaube, das muss man sich anschauen. Da geht es um Fairness, da geht es aber auch um Transparenz. (Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.)
Ruf bei der SPÖ: Zur Sache!
Ich habe vorhin die Arbeiterkammer erwähnt. Da möchte ich noch kurz ein Danke sagen, weil die auch gute Arbeit macht. Aktuell gibt es ja auch in der Steiermark die Arbeiterkammerwahlen. Da haben wir einen guten Kandidaten vom ÖAAB, Peter Amreich. Da würde ich auch bitten, diesen zu unterstützen, weil er einer ist, der genau darauf schaut, mit voller Leidenschaft die Pendlerinnen und Pendler unterstützt (Ruf bei der SPÖ: Zur Sache!), die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, und auch darauf, dass sich Familie und Beruf in Zukunft vereinbaren lassen. – Danke. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich habe vorhin die Arbeiterkammer erwähnt. Da möchte ich noch kurz ein Danke sagen, weil die auch gute Arbeit macht. Aktuell gibt es ja auch in der Steiermark die Arbeiterkammerwahlen. Da haben wir einen guten Kandidaten vom ÖAAB, Peter Amreich. Da würde ich auch bitten, diesen zu unterstützen, weil er einer ist, der genau darauf schaut, mit voller Leidenschaft die Pendlerinnen und Pendler unterstützt (Ruf bei der SPÖ: Zur Sache!), die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, und auch darauf, dass sich Familie und Beruf in Zukunft vereinbaren lassen. – Danke. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Wurm: Genau!
Das ist ein Riesenthema. Der VKI hat es auch immer wieder erwähnt. Was wir von der SPÖ absolut nicht verstehen, ist, dass wir das jetzt noch einmal prüfen, noch einmal evaluieren, noch einmal darauf schauen. Wir könnten tatsächlich ein Gesetz machen und das national lösen. (Abg. Wurm: Genau!)
Beifall bei der SPÖ.
Schauen wir, dass wir endlich ein Gesetz auf den Weg bringen, Herr Minister! (Beifall bei der SPÖ.)
Ruf bei der ÖVP: Wir haben es gehört!
Was Sie hier aufführen, ist eigentlich – ja, Verarschung darf man nicht sagen, sage ich auch nicht – eine Veräppelung der österreichischen Bevölkerung. (Ruf bei der ÖVP: Wir haben es gehört!)
Abg. Zarits: Abgelehnt haben wir sie nicht!
Nur um das einmal klarzumachen, auch im Sinne meiner Kollegen von den anderen Oppositionsparteien, die sich da sehr bemühen, lese ich Ihnen vor, welche Anträge wir in der letzten Ausschusssitzung eingebracht haben, die alle von ÖVP und Grün abgelehnt oder schubladisiert wurden, also quasi nicht in der Diskussion auftauchen. (Abg. Zarits: Abgelehnt haben wir sie nicht!)
Zwischenruf des Abg. Litschauer.
Ebenso: Grundversorgung bei Energielieferanten. – Interessiert sie nicht. (Zwischenruf des Abg. Litschauer.)
Zwischenruf bei der FPÖ
Beim Thema Konsumentenschutz passiert seit fünf Jahren genau nichts Konkretes, überhaupt nichts! Die Bürger werden im Stich gelassen. Also da kann man nur sagen: Schulnote Fünf, aber wirklich Fünf. Sitzenbleiben und am besten nicht mehr diese Schule besuchen (Zwischenruf bei der FPÖ), sprich, bitte nicht mehr in irgendeiner Form in der Regierung vertreten sein! – Danke. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hörl.)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hörl.
Beim Thema Konsumentenschutz passiert seit fünf Jahren genau nichts Konkretes, überhaupt nichts! Die Bürger werden im Stich gelassen. Also da kann man nur sagen: Schulnote Fünf, aber wirklich Fünf. Sitzenbleiben und am besten nicht mehr diese Schule besuchen (Zwischenruf bei der FPÖ), sprich, bitte nicht mehr in irgendeiner Form in der Regierung vertreten sein! – Danke. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hörl.)
Abg. Wurm: Weil?
Abgeordnete Bedrana Ribo, MA (Grüne): Frau Präsidentin! Geschätzter Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseher:innen! Kollege Wurm, wenn jemand die österreichische Bevölkerung veräppelt, dann ist es ja wohl die FPÖ (Abg. Wurm: Weil?), die sich da immer wieder als die Partei des kleinen Mannes verkauft, aber sehr, sehr gerne (Abg. Wurm: Was sagen Sie da?) das Geld der vielen kleinen Männer – siehe Skandal in Graz! – in die eigenen Taschen stopft. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Rufe bei den Grünen: Ja! – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Wurm: Was sagen Sie da?
Abgeordnete Bedrana Ribo, MA (Grüne): Frau Präsidentin! Geschätzter Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseher:innen! Kollege Wurm, wenn jemand die österreichische Bevölkerung veräppelt, dann ist es ja wohl die FPÖ (Abg. Wurm: Weil?), die sich da immer wieder als die Partei des kleinen Mannes verkauft, aber sehr, sehr gerne (Abg. Wurm: Was sagen Sie da?) das Geld der vielen kleinen Männer – siehe Skandal in Graz! – in die eigenen Taschen stopft. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Rufe bei den Grünen: Ja! – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Rufe bei den Grünen: Ja! – Zwischenrufe bei der FPÖ.
Abgeordnete Bedrana Ribo, MA (Grüne): Frau Präsidentin! Geschätzter Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseher:innen! Kollege Wurm, wenn jemand die österreichische Bevölkerung veräppelt, dann ist es ja wohl die FPÖ (Abg. Wurm: Weil?), die sich da immer wieder als die Partei des kleinen Mannes verkauft, aber sehr, sehr gerne (Abg. Wurm: Was sagen Sie da?) das Geld der vielen kleinen Männer – siehe Skandal in Graz! – in die eigenen Taschen stopft. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Rufe bei den Grünen: Ja! – Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Kaniak.
Ja, ich weiß, die Wahrheit tut weh, aber der Skandal in Graz ist eindeutig und dort sind wie gesagt einige Millionen, 2 Millionen Euro verschwunden. (Zwischenruf des Abg. Kaniak.) Es wird dann die Justiz entscheiden, wo das Geld gelandet ist. (Abg. Wurm: Haben Sie zum Thema Konsumentenschutz auch was zu sagen? Konsumentenschutz?) – Sie können sich jederzeit wieder zu Wort melden, ich muss jetzt weiter, weil meine Zeit gleich um ist. (Abg. Wurm: Konsumentenschutz!)
Abg. Wurm: Haben Sie zum Thema Konsumentenschutz auch was zu sagen? Konsumentenschutz?
Ja, ich weiß, die Wahrheit tut weh, aber der Skandal in Graz ist eindeutig und dort sind wie gesagt einige Millionen, 2 Millionen Euro verschwunden. (Zwischenruf des Abg. Kaniak.) Es wird dann die Justiz entscheiden, wo das Geld gelandet ist. (Abg. Wurm: Haben Sie zum Thema Konsumentenschutz auch was zu sagen? Konsumentenschutz?) – Sie können sich jederzeit wieder zu Wort melden, ich muss jetzt weiter, weil meine Zeit gleich um ist. (Abg. Wurm: Konsumentenschutz!)
Abg. Wurm: Konsumentenschutz!
Ja, ich weiß, die Wahrheit tut weh, aber der Skandal in Graz ist eindeutig und dort sind wie gesagt einige Millionen, 2 Millionen Euro verschwunden. (Zwischenruf des Abg. Kaniak.) Es wird dann die Justiz entscheiden, wo das Geld gelandet ist. (Abg. Wurm: Haben Sie zum Thema Konsumentenschutz auch was zu sagen? Konsumentenschutz?) – Sie können sich jederzeit wieder zu Wort melden, ich muss jetzt weiter, weil meine Zeit gleich um ist. (Abg. Wurm: Konsumentenschutz!)
Abg. Wurm: Aha!
In diesem Antrag geht es um Produktsicherheit. Konsument:innenschutz ist uns allen natürlich ein Anliegen. (Abg. Wurm: Aha!) Sie kennen wahrscheinlich die Billigplattformen Temu oder Shi-in oder Shein – ich weiß nicht einmal, wie man das ausspricht. Dort kann man alles Mögliche sehr günstig bestellen. Was hat das mit unserem Antrag zu tun? – Sehr viel, weil zum einen die Qualität oft nicht stimmt und es zum anderen oft sehr schwierig ist, diese Produkte zurückzuschicken beziehungsweise nachzuverfolgen, wer letztendlich der Hersteller ist und wer für das Ganze geradezustehen hat, weil die Qualität sehr oft nicht gut ist. (Zwischenruf des Abg. Deimek. – Abg. Wurm: Was machen Sie jetzt, Frau Kollegin?)
Zwischenruf des Abg. Deimek. – Abg. Wurm: Was machen Sie jetzt, Frau Kollegin?
In diesem Antrag geht es um Produktsicherheit. Konsument:innenschutz ist uns allen natürlich ein Anliegen. (Abg. Wurm: Aha!) Sie kennen wahrscheinlich die Billigplattformen Temu oder Shi-in oder Shein – ich weiß nicht einmal, wie man das ausspricht. Dort kann man alles Mögliche sehr günstig bestellen. Was hat das mit unserem Antrag zu tun? – Sehr viel, weil zum einen die Qualität oft nicht stimmt und es zum anderen oft sehr schwierig ist, diese Produkte zurückzuschicken beziehungsweise nachzuverfolgen, wer letztendlich der Hersteller ist und wer für das Ganze geradezustehen hat, weil die Qualität sehr oft nicht gut ist. (Zwischenruf des Abg. Deimek. – Abg. Wurm: Was machen Sie jetzt, Frau Kollegin?)
Beifall bei den Grünen. – Ruf bei den Grünen: Bravo, Bedrana!
und sind für Gespräche bereit. Auch das beinhaltet dieser Antrag, deswegen bitte ich um dessen Annahme. (Beifall bei den Grünen. – Ruf bei den Grünen: Bravo, Bedrana!)
Beifall bei den NEOS.
Die Antwort des Ministers war sehr ausführlich – dafür sage ich auch noch einmal Danke – und hat aufgezeigt, dass das eigentlich eh schon alles in Arbeit ist. Die Legistik ist in Arbeit, das Stakeholdermanagement ist in Arbeit, es gibt Veranstaltungen mit Interessenvertretungen, und die FAQs sind ausgearbeitet. Was heißt das jetzt für diesen Antrag? – Es ist Showpolitik; dieser Antrag ist eigentlich total überflüssig. (Beifall bei den NEOS.)
Der hinter den Sitzreihen der ÖVP stehende Abg. Weidinger hebt beide Arme in die Höhe.
Ich bin der Meinung, die Menschen in Österreich haben sich einfach etwas anderes verdient. Sie haben sich keine Show verdient, sondern echte Politik; keine Pseudoanträge, sondern wirkliche Veränderung. Darum möchte ich noch auf die Ausführungen von Kollegen Weidinger eingehen, der jetzt nicht mehr im Saal ist. (Der hinter den Sitzreihen der ÖVP stehende Abg. Weidinger hebt beide Arme in die Höhe.) – Ah, da ist er. Da hinten ist er, schön.
Abg. Weidinger: Ist er auch!
Er hat nämlich vorhin gesagt, er ist so der Zusammenarbeiter. (Abg. Weidinger: Ist er auch!) – Ja? Ich habe im Konsumentenschutzausschuss die Einladung an alle Konsumentenschutzsprecher:innen ausgesprochen, dass wir uns im Rahmen dieses Plenums zusammensetzen und uns einen Antrag – nicht einen von uns, sondern einen von der SPÖ – hernehmen, nämlich jenen zum Schuldneratlas – wir wissen nämlich, dass wir da Informationen brauchen und diese zusammentragen könnten –, um überparteilich einen gemeinsamen Antrag zu formulieren, um den Menschen draußen zu zeigen, dass wir wirklich etwas weiterbringen. – Von der Regierungsseite: Schweigen im Walde. (Abg. Weidinger: Nein, das stimmt ja nicht!)
Abg. Weidinger: Nein, das stimmt ja nicht!
Er hat nämlich vorhin gesagt, er ist so der Zusammenarbeiter. (Abg. Weidinger: Ist er auch!) – Ja? Ich habe im Konsumentenschutzausschuss die Einladung an alle Konsumentenschutzsprecher:innen ausgesprochen, dass wir uns im Rahmen dieses Plenums zusammensetzen und uns einen Antrag – nicht einen von uns, sondern einen von der SPÖ – hernehmen, nämlich jenen zum Schuldneratlas – wir wissen nämlich, dass wir da Informationen brauchen und diese zusammentragen könnten –, um überparteilich einen gemeinsamen Antrag zu formulieren, um den Menschen draußen zu zeigen, dass wir wirklich etwas weiterbringen. – Von der Regierungsseite: Schweigen im Walde. (Abg. Weidinger: Nein, das stimmt ja nicht!)
Abg. Weidinger: Ja, gern, immer!
Ich möchte die Einladung noch einmal offiziell aussprechen (Abg. Weidinger: Ja, gern, immer!): Setzen wir uns zusammen (Abg. Weidinger – sich neben Abg. Wurm in die erste Reihe der FPÖ setzend –: Gleich im Anschluss, gleich hier, gern! Wurm ist auch da!) – gerne, gleich im Anschluss, nach der Abstimmung, wenn alle da sind – und reden wir darüber! – Danke schön. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Weidinger: Setz dich her da zu mir! – Zwischenrufe bei der FPÖ. – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Weidinger – sich neben Abg. Wurm in die erste Reihe der FPÖ setzend –: Gleich im Anschluss, gleich hier, gern! Wurm ist auch da!
Ich möchte die Einladung noch einmal offiziell aussprechen (Abg. Weidinger: Ja, gern, immer!): Setzen wir uns zusammen (Abg. Weidinger – sich neben Abg. Wurm in die erste Reihe der FPÖ setzend –: Gleich im Anschluss, gleich hier, gern! Wurm ist auch da!) – gerne, gleich im Anschluss, nach der Abstimmung, wenn alle da sind – und reden wir darüber! – Danke schön. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Weidinger: Setz dich her da zu mir! – Zwischenrufe bei der FPÖ. – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Weidinger: Setz dich her da zu mir! – Zwischenrufe bei der FPÖ. – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich möchte die Einladung noch einmal offiziell aussprechen (Abg. Weidinger: Ja, gern, immer!): Setzen wir uns zusammen (Abg. Weidinger – sich neben Abg. Wurm in die erste Reihe der FPÖ setzend –: Gleich im Anschluss, gleich hier, gern! Wurm ist auch da!) – gerne, gleich im Anschluss, nach der Abstimmung, wenn alle da sind – und reden wir darüber! – Danke schön. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Weidinger: Setz dich her da zu mir! – Zwischenrufe bei der FPÖ. – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass Konsumentinnen und Konsumenten geschützt sind. Das ist besonders wichtig, wenn es zum Beispiel um Kinderspielzeug geht. Dieses muss in allen Bereichen den höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen. Es gibt aber immer wieder Probleme mit importierten Spielwaren, weil diese Chemikalien enthalten, die in der EU verboten sind, oder die entsprechenden Mengen überschritten werden. Darum begrüßen wir es sehr, dass das Europäische Parlament bestehende Verbote um eine Vielzahl von Chemikalien, die massive gesundheitliche Probleme verursachen können, erweitern möchte. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
heute dem vorliegenden Antrag zu. Wir werden uns genau ansehen, wie die Umsetzung erfolgt. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
Die Verordnung stärkt die Marktüberwachungsbehörden und sie bringt klare Verpflichtungen für Anbieter von Onlinemarktplätzen. Mir ist es daher unverständlich, warum gerade die FPÖ, die sich immer als der einzige Beschützer der Konsumentinnen und Konsumenten darstellt, diesem Antrag, der österreichische Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten aus Drittstaaten schützt, nicht zustimmt – mir einfach unverständlich! – Danke. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Wurm: Kassen!
Pensionen – das ist überhaupt der beste Punkt –: in zwei Jahren um 15 Prozent erhöht worden; Inflation abgegolten – ist erledigt. (Abg. Wurm: Kassen!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
worden. Da würde ich Sie also bitten, im eigenen Haus zu kehren. – Danke schön. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Heiterkeit der Abg. Scheucher-Pichler.
Abgeordneter Klaus Köchl (SPÖ): Geschätzte Frau Präsidentin! Geschätzter Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Minister, Sie haben jetzt aufgezählt, was Peter Wurm gesagt hat, was wir von den Oppositionsparteien einbringen. Da gestehe ich Ihnen schon zu, dass Sie sich bemühen, dass Sie etwas machen – ich weiß, dass Sie guten Kontakt zu unserem Konsumentenschutzsprecher haben –, aber Sie haben halt immer die ÖVP im Rücken, und diese tut sich einfach sehr, sehr schwer, was den Konsumentenschutz betrifft. (Heiterkeit der Abg. Scheucher-Pichler.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich bin froh, dass die EU diese Richtlinien bekannt gibt, dass wir jetzt nach diesen Richtlinien arbeiten müssen, und ich bitte Sie ganz einfach, Herr Minister: Wenn Sie diese Bestimmungen jetzt ausführen, nehmen Sie die AK zur Hand! Die AK ist konsumentenschutzmäßig einfach top drauf, das muss man sagen. (Beifall bei der SPÖ.) Wenn wir von der Arbeiterkammer etwas brauchen, kriegen wir sämtliche Informationen, und das passt.
Beifall bei der SPÖ.
die Schlagkraft wird nur so möglich sein. Das ist eine Überwachungsbehörde und diese muss beim Konsumentenschutz angefordert werden. Deshalb ersuche ich Sie noch einmal, das mit der AK, mit den Sozialpartnern, vor allem aber auch mit den Ländern zu machen; und schaffen Sie dafür genügend Posten! – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Das versteht nun sogar auch das Land Oberösterreich. Diese Woche wurde angekündigt, dass das Land – gemeinsam mit vielen heimischen Betrieben – ein Comet-Projekt der JKU für mehr Grundlagenforschung im Bereich der künstlichen Intelligenz unterstützt. – Das ist ein begrüßenswerter Schritt, der genau bei der bestehenden Institution, nämlich der JKU, ansetzt, wo es auch Sinn macht, wo wirklich gute Forscherinnen und Forscher in diesem Bereich vorhanden sind und wo man tatsächlich auch die Digitalisierung von jetzt an besser begleiten und unterstützen kann. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Scherak.
festhält: Allumfassend ist dieser Gesetzesvorschlag so Mist. (Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Scherak.)
Beifall bei der SPÖ.
Neben vielen verfassungsrechtlichen Bedenken ist für uns klar, dass auch diese willkürlichen Gehaltsschemata, die da angekündigt werden, nicht gut sind. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Hochschulen, an Österreichs Universitäten müssen die gleichen guten Rahmenbedingungen haben. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Taschner: Habe ich sie doch bessergestellt!
Ja, da gibt es durchaus Verbesserungsbedarf, aber willkürlich eine Universität nun besserzustellen kann sicher nicht der Lösungsweg sein. (Abg. Taschner: Habe ich sie doch bessergestellt!) Für uns ist auch klar: Studiengebühren müssen ausgeschlossen werden. (Beifall bei der SPÖ.) Es wurde angekündigt, zu Beginn sollen sie nicht eingehoben werden. Wer aber garantiert uns, dass sich das in einem Jahr nicht ändert? Für uns muss die Hochschule ein offener Ort für alle sein, die in Österreich studieren wollen.
Beifall bei der SPÖ.
Ja, da gibt es durchaus Verbesserungsbedarf, aber willkürlich eine Universität nun besserzustellen kann sicher nicht der Lösungsweg sein. (Abg. Taschner: Habe ich sie doch bessergestellt!) Für uns ist auch klar: Studiengebühren müssen ausgeschlossen werden. (Beifall bei der SPÖ.) Es wurde angekündigt, zu Beginn sollen sie nicht eingehoben werden. Wer aber garantiert uns, dass sich das in einem Jahr nicht ändert? Für uns muss die Hochschule ein offener Ort für alle sein, die in Österreich studieren wollen.
Abg. Haubner: Sehr gut!
Nun hat sich mit diesem Gesetz vor allem ausschließlich eines geändert: Einem Wunsch des Kollegen Taschner ist Folge geleistet worden. (Abg. Haubner: Sehr gut!) Nun sagt man nicht mehr Institute of Digital Sciences, sondern tatsächlich wieder Universität. (Abg. Haubner: Bravo, Taschner!) Das ist das Einzige, was sich groß geändert hat, ansonsten setzt sich die Pleiten-, Pech- und Pannenshow in diesem Bereich leider fort. Wir sagen: Unterstützen wir die bestehenden, guten Hochschulen in Oberösterreich, die wissen, wo es langgeht! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Haubner: Bravo, Taschner!
Nun hat sich mit diesem Gesetz vor allem ausschließlich eines geändert: Einem Wunsch des Kollegen Taschner ist Folge geleistet worden. (Abg. Haubner: Sehr gut!) Nun sagt man nicht mehr Institute of Digital Sciences, sondern tatsächlich wieder Universität. (Abg. Haubner: Bravo, Taschner!) Das ist das Einzige, was sich groß geändert hat, ansonsten setzt sich die Pleiten-, Pech- und Pannenshow in diesem Bereich leider fort. Wir sagen: Unterstützen wir die bestehenden, guten Hochschulen in Oberösterreich, die wissen, wo es langgeht! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Nun hat sich mit diesem Gesetz vor allem ausschließlich eines geändert: Einem Wunsch des Kollegen Taschner ist Folge geleistet worden. (Abg. Haubner: Sehr gut!) Nun sagt man nicht mehr Institute of Digital Sciences, sondern tatsächlich wieder Universität. (Abg. Haubner: Bravo, Taschner!) Das ist das Einzige, was sich groß geändert hat, ansonsten setzt sich die Pleiten-, Pech- und Pannenshow in diesem Bereich leider fort. Wir sagen: Unterstützen wir die bestehenden, guten Hochschulen in Oberösterreich, die wissen, wo es langgeht! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Leichtfried: Das sind keine Vorurteile! Das ist eine gute Bewertung der Angelegenheit!
dass diese Institution nun Universität heißt, sie soll eine Universität sein. Ich bedauere ein bisschen Ihre Vorurteile. (Abg. Leichtfried: Das sind keine Vorurteile! Das ist eine gute Bewertung der Angelegenheit!) Ich glaube, Vorurteile sollten eigentlich nicht von vornherein da sein. Es wäre besser, man hätte Erwartungen. Man kann durchaus auch eine Skepsis haben, das gebe ich gerne zu, aber das waren Vorurteile, die Sie hier geäußert haben. Das ist vielleicht etwas übertrieben. (Abg. Holzleitner: Das sind die Stellungnahmen der Begutachtung, Herr Kollege! – Abg. Leichtfried: Herr Kollege, das war jetzt sehr unsachlich von Ihnen!)
Abg. Holzleitner: Das sind die Stellungnahmen der Begutachtung, Herr Kollege! – Abg. Leichtfried: Herr Kollege, das war jetzt sehr unsachlich von Ihnen!
dass diese Institution nun Universität heißt, sie soll eine Universität sein. Ich bedauere ein bisschen Ihre Vorurteile. (Abg. Leichtfried: Das sind keine Vorurteile! Das ist eine gute Bewertung der Angelegenheit!) Ich glaube, Vorurteile sollten eigentlich nicht von vornherein da sein. Es wäre besser, man hätte Erwartungen. Man kann durchaus auch eine Skepsis haben, das gebe ich gerne zu, aber das waren Vorurteile, die Sie hier geäußert haben. Das ist vielleicht etwas übertrieben. (Abg. Holzleitner: Das sind die Stellungnahmen der Begutachtung, Herr Kollege! – Abg. Leichtfried: Herr Kollege, das war jetzt sehr unsachlich von Ihnen!)
Ruf bei der SPÖ: Das war aber im Mittelalter!
Ich glaube, dass die historische Betrachtungsweise vielleicht gar nicht so schlecht ist. Als 1365 die Universität in Wien gegründet worden ist, gab es auch solche Vorurteile (Ruf bei der SPÖ: Das war aber im Mittelalter!), so ähnlich wie Sie sie formuliert haben, nämlich von dem Gründer Karl IV., der die Karls-Universität gegründet hat (Abg. Leichtfried: Also das ist bis jetzt wirklich eine unsachliche Rede!) und gemeint hat, diese Universität in Wien, die könne nichts werden. (Abg. Heinisch-Hosek: Ein Herzensprojekt, oder?)
Abg. Leichtfried: Also das ist bis jetzt wirklich eine unsachliche Rede!
Ich glaube, dass die historische Betrachtungsweise vielleicht gar nicht so schlecht ist. Als 1365 die Universität in Wien gegründet worden ist, gab es auch solche Vorurteile (Ruf bei der SPÖ: Das war aber im Mittelalter!), so ähnlich wie Sie sie formuliert haben, nämlich von dem Gründer Karl IV., der die Karls-Universität gegründet hat (Abg. Leichtfried: Also das ist bis jetzt wirklich eine unsachliche Rede!) und gemeint hat, diese Universität in Wien, die könne nichts werden. (Abg. Heinisch-Hosek: Ein Herzensprojekt, oder?)
Abg. Heinisch-Hosek: Ein Herzensprojekt, oder?
Ich glaube, dass die historische Betrachtungsweise vielleicht gar nicht so schlecht ist. Als 1365 die Universität in Wien gegründet worden ist, gab es auch solche Vorurteile (Ruf bei der SPÖ: Das war aber im Mittelalter!), so ähnlich wie Sie sie formuliert haben, nämlich von dem Gründer Karl IV., der die Karls-Universität gegründet hat (Abg. Leichtfried: Also das ist bis jetzt wirklich eine unsachliche Rede!) und gemeint hat, diese Universität in Wien, die könne nichts werden. (Abg. Heinisch-Hosek: Ein Herzensprojekt, oder?)
Abg. Leichtfried: Herr Kollege Taschner, das ist wirklich enttäuschend heute!
Man hat auch dagegen intrigiert, wenn Sie das wissen wollen: Es wurde keine theologische Fakultät eingesetzt. (Abg. Leichtfried: Herr Kollege Taschner, das ist wirklich enttäuschend heute!) Die Universität in Wien ist aber trotzdem sehr gut geworden – aus einem einfachen Grund: An der Sorbonne hatten die Professoren gestreikt und die Universität in Wien hat diese streikenden Professoren zu sich geholt und wurde damit eine exzellente Universität. Georg von Peuerbach und Regiomontanus – Peuerbach kam aus Oberösterreich – waren die größten Mathematiker der damaligen Zeit. Das war die Universität in Wien, das kam durch Personen. (Abg. Holzleitner: Herr Kollege, das ist nicht vergleichbar, das wissen Sie aber auch!)
Abg. Holzleitner: Herr Kollege, das ist nicht vergleichbar, das wissen Sie aber auch!
Man hat auch dagegen intrigiert, wenn Sie das wissen wollen: Es wurde keine theologische Fakultät eingesetzt. (Abg. Leichtfried: Herr Kollege Taschner, das ist wirklich enttäuschend heute!) Die Universität in Wien ist aber trotzdem sehr gut geworden – aus einem einfachen Grund: An der Sorbonne hatten die Professoren gestreikt und die Universität in Wien hat diese streikenden Professoren zu sich geholt und wurde damit eine exzellente Universität. Georg von Peuerbach und Regiomontanus – Peuerbach kam aus Oberösterreich – waren die größten Mathematiker der damaligen Zeit. Das war die Universität in Wien, das kam durch Personen. (Abg. Holzleitner: Herr Kollege, das ist nicht vergleichbar, das wissen Sie aber auch!)
Abg. Holzleitner: Damals war man am Zahn der Zeit, nun sind wir zehn Jahre zu spät dran!
Das ist nicht immer so gewesen. (Abg. Holzleitner: Damals war man am Zahn der Zeit, nun sind wir zehn Jahre zu spät dran!) Die Universität in Wien ist dann auch ein bisschen in Verruf geraten. (Abg. Leichtfried: Also die Kollegin Holzleitner hat vollkommen recht: Sie sprechen wider Ihr eigenes Wissen derzeit!) Dann
Abg. Leichtfried: Also die Kollegin Holzleitner hat vollkommen recht: Sie sprechen wider Ihr eigenes Wissen derzeit!
Das ist nicht immer so gewesen. (Abg. Holzleitner: Damals war man am Zahn der Zeit, nun sind wir zehn Jahre zu spät dran!) Die Universität in Wien ist dann auch ein bisschen in Verruf geraten. (Abg. Leichtfried: Also die Kollegin Holzleitner hat vollkommen recht: Sie sprechen wider Ihr eigenes Wissen derzeit!) Dann
Abg. Holzleitner: Aber was sagen Sie zu diesem Gesetz, Herr Kollege?
gab es einen nächsten Versuch. Man versuchte, den großen Carl Friedrich Gauß zu holen – wiederum eine Person –, das ist schiefgegangen. (Abg. Holzleitner: Aber was sagen Sie zu diesem Gesetz, Herr Kollege?) – Ich spreche dann gleich über das Gesetz. (Abg. Holzleitner: Nicht ein historischer Aufriss! Ihre Kritik oder Skepsis zu diesem Gesetz würde mich interessieren!) Lassen Sie mich bitte ausholen, Sie werden sehen, ich komme dann auf das Gesetz zu sprechen! (Abg. Leichtfried: Sie haben uns schon öfter enttäuscht!)
Abg. Holzleitner: Nicht ein historischer Aufriss! Ihre Kritik oder Skepsis zu diesem Gesetz würde mich interessieren!
gab es einen nächsten Versuch. Man versuchte, den großen Carl Friedrich Gauß zu holen – wiederum eine Person –, das ist schiefgegangen. (Abg. Holzleitner: Aber was sagen Sie zu diesem Gesetz, Herr Kollege?) – Ich spreche dann gleich über das Gesetz. (Abg. Holzleitner: Nicht ein historischer Aufriss! Ihre Kritik oder Skepsis zu diesem Gesetz würde mich interessieren!) Lassen Sie mich bitte ausholen, Sie werden sehen, ich komme dann auf das Gesetz zu sprechen! (Abg. Leichtfried: Sie haben uns schon öfter enttäuscht!)
Abg. Leichtfried: Sie haben uns schon öfter enttäuscht!
gab es einen nächsten Versuch. Man versuchte, den großen Carl Friedrich Gauß zu holen – wiederum eine Person –, das ist schiefgegangen. (Abg. Holzleitner: Aber was sagen Sie zu diesem Gesetz, Herr Kollege?) – Ich spreche dann gleich über das Gesetz. (Abg. Holzleitner: Nicht ein historischer Aufriss! Ihre Kritik oder Skepsis zu diesem Gesetz würde mich interessieren!) Lassen Sie mich bitte ausholen, Sie werden sehen, ich komme dann auf das Gesetz zu sprechen! (Abg. Leichtfried: Sie haben uns schon öfter enttäuscht!)
Abg. Holzleitner: Das wäre sicher eine spannende Lehrveranstaltung, eine historische, an der neuen technischen Universität!
Die Universität Wien hat versucht, den großen Carl Friedrich Gauß zu holen, der nicht gekommen ist. Leider ist dann Göttingen – und nicht Wien – das Zentrum der Mathematik geworden. (Abg. Holzleitner: Das wäre sicher eine spannende Lehrveranstaltung, eine historische, an der neuen technischen Universität!)
Abg. Holzleitner: Die Autonomie wird in den Stellungnahmen kritisiert, dass sie nicht entsprechend eingehalten wird, Herr Kollege!
Aber dann kam Thun-Hohenstein und hat ein neues Universitätsgesetz gebracht. Leo von Thun-Hohenstein hat ein Universitätsgesetz gebracht, das die Autonomie der Universität geschaffen hat, und so wurde Wien das geistige Zentrum der Welt. – Genauso wird auch jetzt ein neues Universitätsgesetz gebracht. (Abg. Holzleitner: Die Autonomie wird in den Stellungnahmen kritisiert, dass sie nicht entsprechend eingehalten wird, Herr Kollege!) Dieses neue Universitätsgesetz bildet einen Rahmen. (Abg. Holzleitner: Die Autonomie wird infrage gestellt!) Dieser Rahmen kann nun gefüllt werden. Dieser Rahmen ist tatsächlich etwas, was der Präsidentin die Möglichkeit bietet, etwas zu bilden, was einst bei Thun-Hohenstein passiert ist: dass eine gute Universität entsteht. Und dass Sie diesen Rahmen einfach so mir nichts, dir nichts ablehnen, ist eigentlich nicht verständlich. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Ich glaube, eher deine Rede! – Abg. Holzleitner: Nein, wir haben die Stellungnahmen durchaus gelesen!)
Abg. Holzleitner: Die Autonomie wird infrage gestellt!
Aber dann kam Thun-Hohenstein und hat ein neues Universitätsgesetz gebracht. Leo von Thun-Hohenstein hat ein Universitätsgesetz gebracht, das die Autonomie der Universität geschaffen hat, und so wurde Wien das geistige Zentrum der Welt. – Genauso wird auch jetzt ein neues Universitätsgesetz gebracht. (Abg. Holzleitner: Die Autonomie wird in den Stellungnahmen kritisiert, dass sie nicht entsprechend eingehalten wird, Herr Kollege!) Dieses neue Universitätsgesetz bildet einen Rahmen. (Abg. Holzleitner: Die Autonomie wird infrage gestellt!) Dieser Rahmen kann nun gefüllt werden. Dieser Rahmen ist tatsächlich etwas, was der Präsidentin die Möglichkeit bietet, etwas zu bilden, was einst bei Thun-Hohenstein passiert ist: dass eine gute Universität entsteht. Und dass Sie diesen Rahmen einfach so mir nichts, dir nichts ablehnen, ist eigentlich nicht verständlich. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Ich glaube, eher deine Rede! – Abg. Holzleitner: Nein, wir haben die Stellungnahmen durchaus gelesen!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Ich glaube, eher deine Rede! – Abg. Holzleitner: Nein, wir haben die Stellungnahmen durchaus gelesen!
Aber dann kam Thun-Hohenstein und hat ein neues Universitätsgesetz gebracht. Leo von Thun-Hohenstein hat ein Universitätsgesetz gebracht, das die Autonomie der Universität geschaffen hat, und so wurde Wien das geistige Zentrum der Welt. – Genauso wird auch jetzt ein neues Universitätsgesetz gebracht. (Abg. Holzleitner: Die Autonomie wird in den Stellungnahmen kritisiert, dass sie nicht entsprechend eingehalten wird, Herr Kollege!) Dieses neue Universitätsgesetz bildet einen Rahmen. (Abg. Holzleitner: Die Autonomie wird infrage gestellt!) Dieser Rahmen kann nun gefüllt werden. Dieser Rahmen ist tatsächlich etwas, was der Präsidentin die Möglichkeit bietet, etwas zu bilden, was einst bei Thun-Hohenstein passiert ist: dass eine gute Universität entsteht. Und dass Sie diesen Rahmen einfach so mir nichts, dir nichts ablehnen, ist eigentlich nicht verständlich. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Ich glaube, eher deine Rede! – Abg. Holzleitner: Nein, wir haben die Stellungnahmen durchaus gelesen!)
Abg. Leichtfried: Ich glaube eher, Sie befürworten das mir nichts, dir nichts! – Abg. Holzleitner: Ich habe die Kritik des ehemaligen Wissenschaftsministers der ÖVP aufgenommen!
Dieser Rahmen ist wirklich zu begrüßen. (Abg. Leichtfried: Ich glaube eher, Sie befürworten das mir nichts, dir nichts! – Abg. Holzleitner: Ich habe die Kritik des ehemaligen Wissenschaftsministers der ÖVP aufgenommen!) Natürlich wird dieser Rahmen von den anderen Universitäten mit Skepsis betrachtet,
Abg. Leichtfried: Ich glaube, Sie reden sich das schön, Herr Taschner!
Die große Verantwortung liegt jetzt bei der Präsidentin der Universität, die dafür sorgen muss, dass wirklich Koryphäen ihrer Fächer an diese Universität berufen werden. Das ist der wesentliche Punkt, denn eine Universität lebt von den Personen, die dort sind (Abg. Leichtfried: Ich glaube, Sie reden sich das schön, Herr Taschner!), und diese Personen werden jetzt berufen werden. (Abg. Leichtfried: Sie reden sich das wirklich schön!) Wir hoffen, dass das wirklich gute Leute sind.
Abg. Leichtfried: Sie reden sich das wirklich schön!
Die große Verantwortung liegt jetzt bei der Präsidentin der Universität, die dafür sorgen muss, dass wirklich Koryphäen ihrer Fächer an diese Universität berufen werden. Das ist der wesentliche Punkt, denn eine Universität lebt von den Personen, die dort sind (Abg. Leichtfried: Ich glaube, Sie reden sich das schön, Herr Taschner!), und diese Personen werden jetzt berufen werden. (Abg. Leichtfried: Sie reden sich das wirklich schön!) Wir hoffen, dass das wirklich gute Leute sind.
Abg. Holzleitner: Die Kollegin Blimlinger würde das anders sagen! – Abg. Leichtfried: Die Kollegin Blimlinger würde das massiv anders sagen!
Ich darf sagen, dass wir natürlich wollen, dass das, wie es geplant war, eine technische Universität werden soll (Abg. Holzleitner: Die Kollegin Blimlinger würde das anders sagen! – Abg. Leichtfried: Die Kollegin Blimlinger würde das massiv anders sagen!), eine technische Universität, die der digitalen Transformation dient. (Abg. Holzleitner: Dissens in der Koalition!) Nun soll da auch ein Konnex mit der künstlerischen Universität bestehen, das gebe ich zu. Ich glaube aber trotzdem, dass das Wesentliche ist, dass wir dort hervorragende Techniker ausbilden, durch Koryphäen ihres Faches, die ebenfalls Techniker sind. Wenn Sie jetzt fragen: Wo bleibt denn da noch die Kunst?, möchte ich dazu auch noch eine Geschichte beisteuern. (Abg. Leichtfried: Es ist die Redezeit der ÖVP, Herr Taschner, Sie können alles machen!)
Abg. Holzleitner: Dissens in der Koalition!
Ich darf sagen, dass wir natürlich wollen, dass das, wie es geplant war, eine technische Universität werden soll (Abg. Holzleitner: Die Kollegin Blimlinger würde das anders sagen! – Abg. Leichtfried: Die Kollegin Blimlinger würde das massiv anders sagen!), eine technische Universität, die der digitalen Transformation dient. (Abg. Holzleitner: Dissens in der Koalition!) Nun soll da auch ein Konnex mit der künstlerischen Universität bestehen, das gebe ich zu. Ich glaube aber trotzdem, dass das Wesentliche ist, dass wir dort hervorragende Techniker ausbilden, durch Koryphäen ihres Faches, die ebenfalls Techniker sind. Wenn Sie jetzt fragen: Wo bleibt denn da noch die Kunst?, möchte ich dazu auch noch eine Geschichte beisteuern. (Abg. Leichtfried: Es ist die Redezeit der ÖVP, Herr Taschner, Sie können alles machen!)
Abg. Leichtfried: Es ist die Redezeit der ÖVP, Herr Taschner, Sie können alles machen!
Ich darf sagen, dass wir natürlich wollen, dass das, wie es geplant war, eine technische Universität werden soll (Abg. Holzleitner: Die Kollegin Blimlinger würde das anders sagen! – Abg. Leichtfried: Die Kollegin Blimlinger würde das massiv anders sagen!), eine technische Universität, die der digitalen Transformation dient. (Abg. Holzleitner: Dissens in der Koalition!) Nun soll da auch ein Konnex mit der künstlerischen Universität bestehen, das gebe ich zu. Ich glaube aber trotzdem, dass das Wesentliche ist, dass wir dort hervorragende Techniker ausbilden, durch Koryphäen ihres Faches, die ebenfalls Techniker sind. Wenn Sie jetzt fragen: Wo bleibt denn da noch die Kunst?, möchte ich dazu auch noch eine Geschichte beisteuern. (Abg. Leichtfried: Es ist die Redezeit der ÖVP, Herr Taschner, Sie können alles machen!)
Abg. Leichtfried: Kann man den Herrn Taschner zum Thema bringen irgendwie?
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Da wird ein Rahmen für eine Universität gesetzt (Abg. Leichtfried: Kann man den Herrn Taschner zum Thema bringen irgendwie?), und die Präsidentin der Universität hat die große Aufgabe, diesen Rahmen mit einem fantastischen Bild zu füllen. Sie hat durch dieses Gesetz ein Pleinpouvoir bekommen. Das Gesetz ist durchaus (Abg. Holzleitner: Kritisierenswürdig!) so breit, dass sie diese Universität als Flaggschiff der Digitalisierung positionieren kann. (Abg. Leichtfried: Jetzt reden Sie wider besseres Wissen! Das wissen Sie, ja!) Diese Präsidentin wird jetzt diese Verpflichtung wahrnehmen, und wir werden dann schauen (Abg. Leichtfried: Na, schauen ist zu wenig!), ob sie es zustande bringt oder auch nicht. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Sich um Kopf und Kragen reden, würde man da sagen! – Abg. Holzleitner: Ja, aber tatsächlich! – Abg. Leichtfried: Wider besseres Wissen! – Abg. Holzleitner: Und keine der Begutachtungsstellungnahmen gelesen, der Kollege! – Abg. Leichtfried: Um Kopf und Kragen reden! Sogar die Kollegin Blimlinger sieht das komplett anders!)
Abg. Holzleitner: Kritisierenswürdig!
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Da wird ein Rahmen für eine Universität gesetzt (Abg. Leichtfried: Kann man den Herrn Taschner zum Thema bringen irgendwie?), und die Präsidentin der Universität hat die große Aufgabe, diesen Rahmen mit einem fantastischen Bild zu füllen. Sie hat durch dieses Gesetz ein Pleinpouvoir bekommen. Das Gesetz ist durchaus (Abg. Holzleitner: Kritisierenswürdig!) so breit, dass sie diese Universität als Flaggschiff der Digitalisierung positionieren kann. (Abg. Leichtfried: Jetzt reden Sie wider besseres Wissen! Das wissen Sie, ja!) Diese Präsidentin wird jetzt diese Verpflichtung wahrnehmen, und wir werden dann schauen (Abg. Leichtfried: Na, schauen ist zu wenig!), ob sie es zustande bringt oder auch nicht. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Sich um Kopf und Kragen reden, würde man da sagen! – Abg. Holzleitner: Ja, aber tatsächlich! – Abg. Leichtfried: Wider besseres Wissen! – Abg. Holzleitner: Und keine der Begutachtungsstellungnahmen gelesen, der Kollege! – Abg. Leichtfried: Um Kopf und Kragen reden! Sogar die Kollegin Blimlinger sieht das komplett anders!)
Abg. Leichtfried: Jetzt reden Sie wider besseres Wissen! Das wissen Sie, ja!
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Da wird ein Rahmen für eine Universität gesetzt (Abg. Leichtfried: Kann man den Herrn Taschner zum Thema bringen irgendwie?), und die Präsidentin der Universität hat die große Aufgabe, diesen Rahmen mit einem fantastischen Bild zu füllen. Sie hat durch dieses Gesetz ein Pleinpouvoir bekommen. Das Gesetz ist durchaus (Abg. Holzleitner: Kritisierenswürdig!) so breit, dass sie diese Universität als Flaggschiff der Digitalisierung positionieren kann. (Abg. Leichtfried: Jetzt reden Sie wider besseres Wissen! Das wissen Sie, ja!) Diese Präsidentin wird jetzt diese Verpflichtung wahrnehmen, und wir werden dann schauen (Abg. Leichtfried: Na, schauen ist zu wenig!), ob sie es zustande bringt oder auch nicht. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Sich um Kopf und Kragen reden, würde man da sagen! – Abg. Holzleitner: Ja, aber tatsächlich! – Abg. Leichtfried: Wider besseres Wissen! – Abg. Holzleitner: Und keine der Begutachtungsstellungnahmen gelesen, der Kollege! – Abg. Leichtfried: Um Kopf und Kragen reden! Sogar die Kollegin Blimlinger sieht das komplett anders!)
Abg. Leichtfried: Na, schauen ist zu wenig!
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Da wird ein Rahmen für eine Universität gesetzt (Abg. Leichtfried: Kann man den Herrn Taschner zum Thema bringen irgendwie?), und die Präsidentin der Universität hat die große Aufgabe, diesen Rahmen mit einem fantastischen Bild zu füllen. Sie hat durch dieses Gesetz ein Pleinpouvoir bekommen. Das Gesetz ist durchaus (Abg. Holzleitner: Kritisierenswürdig!) so breit, dass sie diese Universität als Flaggschiff der Digitalisierung positionieren kann. (Abg. Leichtfried: Jetzt reden Sie wider besseres Wissen! Das wissen Sie, ja!) Diese Präsidentin wird jetzt diese Verpflichtung wahrnehmen, und wir werden dann schauen (Abg. Leichtfried: Na, schauen ist zu wenig!), ob sie es zustande bringt oder auch nicht. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Sich um Kopf und Kragen reden, würde man da sagen! – Abg. Holzleitner: Ja, aber tatsächlich! – Abg. Leichtfried: Wider besseres Wissen! – Abg. Holzleitner: Und keine der Begutachtungsstellungnahmen gelesen, der Kollege! – Abg. Leichtfried: Um Kopf und Kragen reden! Sogar die Kollegin Blimlinger sieht das komplett anders!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Sich um Kopf und Kragen reden, würde man da sagen! – Abg. Holzleitner: Ja, aber tatsächlich! – Abg. Leichtfried: Wider besseres Wissen! – Abg. Holzleitner: Und keine der Begutachtungsstellungnahmen gelesen, der Kollege! – Abg. Leichtfried: Um Kopf und Kragen reden! Sogar die Kollegin Blimlinger sieht das komplett anders!
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Da wird ein Rahmen für eine Universität gesetzt (Abg. Leichtfried: Kann man den Herrn Taschner zum Thema bringen irgendwie?), und die Präsidentin der Universität hat die große Aufgabe, diesen Rahmen mit einem fantastischen Bild zu füllen. Sie hat durch dieses Gesetz ein Pleinpouvoir bekommen. Das Gesetz ist durchaus (Abg. Holzleitner: Kritisierenswürdig!) so breit, dass sie diese Universität als Flaggschiff der Digitalisierung positionieren kann. (Abg. Leichtfried: Jetzt reden Sie wider besseres Wissen! Das wissen Sie, ja!) Diese Präsidentin wird jetzt diese Verpflichtung wahrnehmen, und wir werden dann schauen (Abg. Leichtfried: Na, schauen ist zu wenig!), ob sie es zustande bringt oder auch nicht. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Scherak: Sich um Kopf und Kragen reden, würde man da sagen! – Abg. Holzleitner: Ja, aber tatsächlich! – Abg. Leichtfried: Wider besseres Wissen! – Abg. Holzleitner: Und keine der Begutachtungsstellungnahmen gelesen, der Kollege! – Abg. Leichtfried: Um Kopf und Kragen reden! Sogar die Kollegin Blimlinger sieht das komplett anders!)
Abg. Taschner: Das ist kein Spaß, das ist ernsthaft!
Abgeordneter Dipl.-Ing. Gerhard Deimek (FPÖ): Frau Präsidentin! Es ist schon bemerkenswert, was rund um diese – nennen wir sie jetzt einmal spaßhalber technische – Universität in Oberösterreich passiert. (Abg. Taschner: Das ist kein Spaß, das ist ernsthaft!)
Abg. Taschner: Kollege Deimek, das Bessere ist der Feind des Guten!
Dann haben wir an und für sich ein gutes Gesetz, das Universitätsgesetz 2002, aber unsere Universitäten wieder in dieses Schema zu bringen – das wollen wir nicht, das geht nicht. Ich weiß ja nicht, wer nicht will – Frau Blimlinger, der Herr Minister, die Universitätsbediensteten oder wer auch immer. (Abg. Taschner: Kollege Deimek, das Bessere ist der Feind des Guten!) Nein, anscheinend – der Herr Minister hat uns ja im Ausschuss erklärt, dass das jetzt schon zum zweiten Mal so ist – brauchen wir einen Schuhlöffel, ein eigenes Gesetz, damit man etwas schafft, was man dann ins Universitätsgesetz bringen soll. Na dann ändern wir doch bitte, wenn es nicht geht, das Universitätsgesetz und machen wir nicht immer Gründungsgesetze!
Abg. Leichtfried: Was? Was ist mit der Steiermark?
Da machen wir grüne Gründungsgesetze für die Steiermark, blaue für Salzburg und, ich weiß nicht, dann blau-gelbe für Niederösterreich. (Abg. Leichtfried: Was? Was ist mit der Steiermark?) Das ist ja alles Pfusch, und das wundert mich in diesem System überhaupt nicht.
Abg. Taschner: Präsidentin!
Ich höre immer wieder – und so steht es ja auch im Gesetz –: Die Planung des Studienangebots hat sich an den Zielsetzungen des gesamtösterreichischen Universitätsentwicklungsplans zu orientieren. Ja, wie wird denn dann das Studienangebot ausschauen? So wie sich die Rektorin (Abg. Taschner: Präsidentin!) – Moment, die heißt ja gar nicht so, das ist ja keine Rektorin, das ist ja irgendeine Präsidentin oder so etwas – das vorstellt? Na ja, die kommt aus Graz, und aus dem, was sie dort gemacht hat, ist erwartbar, wie sie das in Linz machen wird. Wird das dann so etwas oder nicht?
Beifall bei der FPÖ.
Wir haben in Oberösterreich schon ein Problem: Wir haben viel zu wenige Ingenieure – nicht Zahlenmaler, Frau Kollegin Blimlinger, nicht Zahlenmaler, sondern Ingenieure: Maschinenbauer, Mechatroniker, Elektrotechniker, Informatiker, auch Digitalisierungswissenschaftler und so weiter. Die haben wir nicht und die werden wir mit dieser komischen Spaßuni auch nicht haben. Ich kann heute nur sagen: In China und in den USA gibt es jede Menge Ingenieure, nur wir haben sie nicht, und mit diesem komischen Institut werden wir sie auch weiter nicht bekommen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Matznetter: Wer ist denn da in der Landesregierung? – Abg. Deimek – auf dem Weg zu seinem Sitzplatz –: Welche Universität wird von der Landesregierung bestellt? – Abg. Matznetter: Aber ohne die hätte es sie nicht gegeben in der Form!
Daher appelliere ich an die oberösterreichische und die österreichische Wirtschaft, die diese Ingenieure dringend braucht: Wenn Sie wollen, dass das eine ordentliche technische Universität mit Absolventen, die Sie brauchen können, die Sie dringlich brauchen können, wird, dann wählen Sie die Freiheitliche Partei! Wir garantieren Ihnen, dass wir in kürzest möglicher Zeit eine ordentliche Universität und ein ordentliches Institut daraus machen. Dieses schwarz/türkis-grüne oder sonstige Spaßinstitut werden wir möglichst schnell abdrehen. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Matznetter: Wer ist denn da in der Landesregierung? – Abg. Deimek – auf dem Weg zu seinem Sitzplatz –: Welche Universität wird von der Landesregierung bestellt? – Abg. Matznetter: Aber ohne die hätte es sie nicht gegeben in der Form!)
Heiterkeit und Beifall bei den Grünen. – Abg. Scherak: Aber es ist gut, dass die Grünen mitmachen! – Abg. Deimek: Wird das dann die Maurer-Universität ...?
Abgeordnete Mag. Eva Blimlinger (Grüne): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Hohes Haus! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren vor den Bildschirmen! Out of the blue – oder soll ich besser sagen Türkis? – wurde am 28. August 2020 die Gründung einer neuen Universität in Oberösterreich angekündigt. Dazu ist zu sagen, dass vor nahezu jeder oberösterreichischen Landtagswahl eine Universität gegründet werden soll – was wird dann die nächste sein? Viel gibt es nicht mehr. (Heiterkeit und Beifall bei den Grünen. – Abg. Scherak: Aber es ist gut, dass die Grünen mitmachen! – Abg. Deimek: Wird das dann die Maurer-Universität ...?)
Abg. Schallmeiner: In Thalheim ...! – Abg. Deimek: Auf dem Niveau gründen wir eine Universität, die Blimlinger-Universität heißt, genau!
Es war ziemlich schnell klar, dass es Linz ist. Mein Kollege Schallmeiner hätte sie gerne in Thalheim gehabt, das ist leider nicht gelungen, lieber Kollege, es ist Linz geworden (Abg. Schallmeiner: In Thalheim ...! – Abg. Deimek: Auf dem Niveau gründen wir eine Universität, die Blimlinger-Universität heißt, genau!), aber vielleicht wird es bei der nächsten Oberösterreichwahl und einer neuen Universität dann Thalheim.
Beifall bei den Grünen. – Abg. Holzleitner: Aber beim Herrn Minister Polaschek ist es auch so! Ich weiß, dass Sie als Rektor eine andere Position gehabt haben!
Und zum Kollegen Faßmann: Das ist ein bisschen so eine Geschichte mit dem Sein und dem Bewusstsein. Wenn man ein anderes Kapperl aufhat, will man plötzlich etwas nicht, was man als Minister eigentlich auch nicht wollte, dem man sich aber nicht getraut hat zu widersetzen. Genützt hat es nichts, er ist nicht mehr Minister, sondern Präsident der ÖAW, aber als Minister hat er das noch ganz anders gesehen. Da bin ich immer sehr skeptisch, wenn Leute ihre Meinungen ändern, je nachdem, in welcher Position sie sind. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Holzleitner: Aber beim Herrn Minister Polaschek ist es auch so! Ich weiß, dass Sie als Rektor eine andere Position gehabt haben!)
Beifall bei den Grünen. – Abg. Kaniak: ... deutsche Sprache!
bei der Eröffnung vorigen Herbst im Rahmen der Ars Electronica evident. Martin Polaschek und ich waren dort, und ich kann nur sagen: So geht Universität, so geht Digitalisierung, und so gehen auch Fachkräfte, denn nicht nur Ingenieure sind Fachkräfte, auch Künstler und Künstlerinnen sind Fachkräfte – das sei einmal gesagt. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Kaniak: ... deutsche Sprache!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass man die über 100 Geiseln, die noch immer von der Hamas festgehalten werden, nach Hause holen soll. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den NEOS.
Warum nicht? – Allein die Namensfindung – TU Linz, Idsa, IT:U –, diese Irrlichterei zeigt ja, dass Sie eigentlich überhaupt nicht wissen, in welche Richtung es gehen soll. Sie sprechen immer von irgendwelchen internationalen Leuchttürmen, die da kommen sollen, aber nur weil etwas einen international klingenden Namen hat, nämlich IT:U, ist es noch lange kein MIT, Herr Minister. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS sowie bei Abgeordneten von SPÖ und FPÖ.
Ihnen, Frau Kollegin Blimlinger, als Wissenschaftssprecherin und den Grünen insgesamt möchte ich sagen, das ist eine wissenschaftspolitische Selbstaufgabe, was Sie da bei dieser Universität gezeigt haben. (Beifall bei den NEOS sowie bei Abgeordneten von SPÖ und FPÖ.) Das ist eine völlige Themenverfehlung, und so etwas hier noch schönzureden, dazu braucht es wirklich Mut. (Beifall bei den NEOS sowie bei Abgeordneten von SPÖ und FPÖ.)
Beifall bei den NEOS sowie bei Abgeordneten von SPÖ und FPÖ.
Ihnen, Frau Kollegin Blimlinger, als Wissenschaftssprecherin und den Grünen insgesamt möchte ich sagen, das ist eine wissenschaftspolitische Selbstaufgabe, was Sie da bei dieser Universität gezeigt haben. (Beifall bei den NEOS sowie bei Abgeordneten von SPÖ und FPÖ.) Das ist eine völlige Themenverfehlung, und so etwas hier noch schönzureden, dazu braucht es wirklich Mut. (Beifall bei den NEOS sowie bei Abgeordneten von SPÖ und FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
Diese neue Universität wird die Möglichkeit bieten, innovative Impulse für Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie sowie für das österreichische Hochschulsystem zu setzen. Es wird eine moderne Universität, die sich an angloamerikanischen und europäischen Spitzenuniversitäten anlehnt. Es wird eine schlanke und effiziente Personalstruktur geben. Die Studierenden werden ähnlich wie an den Fachhochschulen einen privatrechtlichen Ausbildungsvertrag abschließen. Das garantiert auch eine flexible Gestaltung der Studienstruktur ganz im Sinne der Studierenden. Ich bin mir sicher, dass diese Universität auf einem sehr, sehr guten Weg sein wird und dass es nicht lange dauern wird, bis wir alle froh darüber sein werden, dass wir diese neue Universität haben. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Kollege Deimek, wenn Sie unter Transformation Malen mit Zahlen verstehen, dann haben Sie, glaube ich, nicht verstanden, dass Transformation einen tiefgreifenden Veränderungsprozess bedeutet, eine Veränderung, die stattfindet, ob wir wollen oder nicht, eine Veränderung, die wir mitgestalten wollen. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Wieder zurück zur Struktur: Gerade diese flexiblen Schnittstellen sollen dazu beitragen, dass Forschungsergebnisse schnell auf den Boden gebracht und angewandt werden können. Ich freue mich über den Schub, denn auch als Bürgermeisterin sehe ich in der digitalen Transformation große Chancen für den ländlichen Raum. – Kollege Deimek, bei Ihrem verkürzten Verständnis von Transformation bin ich froh, dass Sie keine Universität gründen. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Holzleitner: Ein bisschen mehr euphorischer klatschen, Herr Kollege Taschner!
Ja, die Digitaluni nimmt Fahrt auf, und wir wünschen der Gründungspräsidentin Stefanie Lindstaedt und allen Verantwortlichen beim Aufbau der Universität und beim Umsetzen dieser ambitionierten Ziele viel Erfolg. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Holzleitner: Ein bisschen mehr euphorischer klatschen, Herr Kollege Taschner!)
Abg. Hörl: Den gibt es noch!
Abgeordnete Mag. Andrea Kuntzl (SPÖ): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Herr Bundesminister! Ja, Sie beschließen heute ein Projekt, das seine Geburtsstunde im oberösterreichischen Landtagswahlkampf fand, als die ÖVP einen gut zu verkaufenden PR-Gag gesucht hat, den dann der damalige Landeshauptmann Stelzer (Abg. Hörl: Den gibt es noch!) und der damalige ÖVP-Bundesobmann Kurz im Wahlkampf verkündet haben. Die heiße Kartoffel ist dann beim damaligen Wissenschaftsminister gelandet. Die Sinnhaftigkeit dieser Geschichte ist vor allem auch in der Wissenschaftscommunity immer völlig infrage gestanden.
Abg. Taschner: Welch Wunder!
Es gibt vernichtende Kritik in der gesamten Wissenschaftscommunity, sowohl vonseiten der Uniko als auch der Senatsvorsitzenden (Abg. Taschner: Welch Wunder!), der Akademie der Wissenschaften, um nur ein paar Institutionen zu nennen, auf die Sie ja normalerweise sehr hören und die Sie sehr schätzen. Aber in diesem Fall haben Sie auf die Kritik keinen Wert gelegt, einen Entwurf auf den Tisch gelegt und eigentlich gar nichts mehr geändert,
Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Martin Graf.
ganz gleich, was an sehr breiter und sehr einhelliger Ablehnung in der Phase der Begutachtung eingebracht worden ist. (Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Martin Graf.)
Beifall bei der SPÖ.
Also es gibt umfassende Kritik, und was in der Wissenschaftscommunity am meisten Sorgen macht, ist, dass Sie das auch noch als Modellprojekt für andere Universitäten darstellen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Obernosterer: Na, na, na! – Weiterer Ruf bei der ÖVP: Tiefer geht es nicht mehr!
Abgeordneter Mag. Dr. Martin Graf (FPÖ): Sehr geehrter Herr Bundesminister, wie fühlt man sich so, wenn man heute schon weiß, dass man einen Rohrkrepierer zur Welt bringt? (Abg. Obernosterer: Na, na, na! – Weiterer Ruf bei der ÖVP: Tiefer geht es nicht mehr!) Alleine Ihre leidenschaftslose Rede zu dieser neuen Universität, die da geschaffen wird, spricht ja eigentlich schon Bände.
Abg. Taschner: Aber wir sind eben für die Möglichkeit!
Ich habe kaum ein Gesetz im tertiären Bildungsbereich gesehen, das in der Begutachtung so eindeutig kritisiert und abgelehnt wird beziehungsweise dessen Ausrichtung, die gewählt wird, als falsch dargestellt wird. Ich habe kaum ein Gesetz gesehen, bezüglich dessen selbst die Vertreter der Regierungsparteien im Hohen Haus ihre Überzeugung kundgetan haben – Kollege Taschner und auch Kollegin Blimlinger –, dass sie von dem, was sie hier heute verabschieden, nicht überzeugt sind. (Abg. Taschner: Aber wir sind eben für die Möglichkeit!)
Abg. Taschner: Möglicherweise!
Herr Kollege Taschner, wenn Sie von einem Flaggschiff der Digitalisierung sprechen, das heute geschaffen wird (Abg. Taschner: Möglicherweise!), dann sagen Sie das derart überspitzt und geben somit der gesamten wissenschaftlichen Community eine Ohrfeige. Das muss ich an dieser Stelle wirklich sagen.
Abg. Kucharowits: Der Bart reicht schon bis zum Boden, Herr Kollege!
Wenn Sie schon etwas Neues machen und wenn Sie schon Studenten als privatwirtschaftliche Subjekte hereinnehmen, dann sollten Sie wenigstens diese Zwangsmitgliedschaft der Österreichischen Hochschülerschaft auch in dieser Universität – es gibt ja eh noch keine Studenten dort – überdenken. (Abg. Kucharowits: Der Bart reicht schon bis zum Boden, Herr Kollege!) Daher werde ich einen Antrag einbringen, um ein bisschen etwas Innovatives hineinzubringen.
Beifall bei der FPÖ.
Ganz umsonst sind sie vielleicht nicht, man kann das eine oder andere umschieben, aber eines sage ich: Mit uns wird nach der Wahl, so wir in Verantwortung kommen, dieses Projekt entweder ordentlich aufgesetzt, dass man auch zumindest einen Großteil der Community mit an Bord hat, oder wir drehen es einfach ab und gliedern das, was da ist, in die bestehenden Institutionen ein. So aber werden wir nicht erfolgreich sein, das müssen Sie zur Kenntnis nehmen, Herr Bundesminister. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Wissenschaftsfeindlich! – Abg. Holzleitner: Nein! – Abg. Michael Hammer: Na sicher! Gegen die Interessen von Oberösterreich!
Aber anscheinend ist das alles egal: Das Kurz-Prestigeprojekt wird einfach durchgedrückt, nämlich von Ihnen, werte ÖVP und werte Grüne! Wir als Sozialdemokratie, vor allem Kollegin Holzleitner, wir haben das Projekt von Anfang an kritisch beäugt. Wir haben es kritisch hinterfragt, wir waren sehr, sehr, sehr skeptisch und wir bleiben bei unserer Skepsis. Wir werden dieses Gesetz heute auch ablehnen, werte Damen und Herren. (Abg. Michael Hammer: Wissenschaftsfeindlich! – Abg. Holzleitner: Nein! – Abg. Michael Hammer: Na sicher! Gegen die Interessen von Oberösterreich!)
Abg. Michael Hammer: Weil ihr eine Zentralistenpartei seid! Ihr wollt es in Wien haben!
Warum?– Es gibt ganz klare Gründe: weil es ganz einfach viel besser gewesen wäre, Herr Kollege, das Geld, das jetzt dafür aufgewendet und aufgebracht wird, in bestehende Standorte in Oberösterreich zu stecken (Abg. Michael Hammer: Weil ihr eine Zentralistenpartei seid! Ihr wollt es in Wien haben!), Stichwort JKU oder auch die FH Hagenberg. Ganz ehrlich, die haben umfassende Expertise und ein großes Renommee im Bereich der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz. Dort wäre das Geld perfekt aufgehoben gewesen. Warum hat man das nicht gemacht?
Beifall bei der SPÖ.
Es wird hier ein Projekt umgesetzt, das Ex-Kanzler Sebastian Kurz als Wahlzuckerl verkauft hat. Für das sind wir nicht zu haben und wir wollen das auch in keinster Weise verantworten. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Holzleitner: Ist der Kollege Taschner da?
Der Gesetzentwurf ist in dritter Lesung mit Mehrheit angenommen. (Abg. Holzleitner: Ist der Kollege Taschner da?)
Beifall bei der SPÖ.
Es wird zu ganz hohen Mehrkosten für die Gemeinden kommen. Der neu gewählte Gemeindebundpräsident Johannes Pressl sagt zwar, es ist gut, dass es mehr Geld gibt – Sie wissen, 6 Millionen Euro waren ursprünglich für das Erhalten von Denkmalen vorgesehen, für die Mehrkosten, die die Gemeinden für das Erhalten aufbringen müssen, es könnten bis zu 10 Millionen Euro werden –, aber er sagt auch: „Der Erhalt von Denkmälern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und da kann es nicht sein, dass der Bundesgesetzgeber die Regeln und Vorgaben verschärft, aber die Mehrkosten auf die Gemeinden abwälzt.“ Das heißt, die Kommunen sollten nicht die Letzten sein, die hier die Kosten zu tragen haben. Sind die 10 Millionen Euro verbraucht, dann kann man nichts mehr tun. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Jetzt hat meine Zeit nicht ausgereicht, um hier wirklich alle negativen Bereiche dieses Novellenentwurfes anzusprechen, aber wir können deshalb dieser Novelle nicht unsere Zustimmung erteilen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen. – Abg. Heinisch-Hosek: Ja, haben wir!
Abgeordnete Mag. Eva Blimlinger (Grüne): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrtes Hohes Haus! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren vor den Bildschirmen! Frau Kollegin Heinisch-Hosek, Sie könnten die Zeit für das Positive verwenden, weil das, was Sie als negativ anführen, einfach falsch ist. Ich würde Ihnen einfach raten, Gesetze einmal zu lesen, bevor Sie negative Punkte bringen. (Beifall bei den Grünen. – Abg. Heinisch-Hosek: Ja, haben wir!)
Abg. Heinisch-Hosek: Wer sagt das?
Natürlich kann jeder mit einem Metallsuchgerät gehen, wenn er die Bewilligung dafür hat. Wir wollen aber nicht, dass die Leute ohne Bewilligung im Attersee tauchen und dort das Nazigold suchen. Das ist völlig absurd. (Abg. Heinisch-Hosek: Wer sagt das?) Das sind lauter Punkte, die einfach nicht stimmen. Ich würde Sie bitten, es einfach einmal genau zu lesen.
Abg. Leichtfried: Also nur weil Sie was erklären, muss es noch lange nicht stimmen! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.
Wir haben natürlich mit sehr vielen Leuten geredet, auch mit den Archäologen, und es wäre halt gut, wenn Sie die Punkte, bei denen wir schon x-mal erklärt haben, dass sie nicht so sind, auch tatsächlich zur Kenntnis nehmen, das wollen Sie aber offensichtlich nicht. (Abg. Leichtfried: Also nur weil Sie was erklären, muss es noch lange nicht stimmen! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.)
Abg. Leichtfried: Das ist die grüne Arroganz, die man da raushört!
Zunächst einmal: Denkmalschutz ist Bodenschutz, ist Kunst- und Kulturschutz, ist Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Es geht im Wesentlichen um rund 40 000 Gebäude im ganzen Gebiet von Österreich, und die sind in unterschiedlichem Eigentum. (Abg. Leichtfried: Das ist die grüne Arroganz, die man da raushört!)
Abg. Heinisch-Hosek: Wenn sie genug Geld hätten, wäre es kein Problem!
Es ist so – da ist auch ein bisschen ein Widerspruch –, einerseits wollt ihr eine unbedingte Erhaltungspflicht, andererseits regt ihr euch auf, dass die Gemeinden dazu verpflichtet werden. Na ja, was jetzt? (Abg. Heinisch-Hosek: Wenn sie genug Geld hätten, wäre es kein Problem!) Also entweder unbedingte Erhaltungspflicht oder nicht. Es gibt heuer 6 Millionen Euro, nächstes Jahr 10 Millionen für die Sanierung. (Abg. Heinisch-Hosek: Ja, das reicht nicht!) Ihr müsst euch schon entscheiden, was ihr wollt.
Abg. Heinisch-Hosek: Ja, das reicht nicht!
Es ist so – da ist auch ein bisschen ein Widerspruch –, einerseits wollt ihr eine unbedingte Erhaltungspflicht, andererseits regt ihr euch auf, dass die Gemeinden dazu verpflichtet werden. Na ja, was jetzt? (Abg. Heinisch-Hosek: Wenn sie genug Geld hätten, wäre es kein Problem!) Also entweder unbedingte Erhaltungspflicht oder nicht. Es gibt heuer 6 Millionen Euro, nächstes Jahr 10 Millionen für die Sanierung. (Abg. Heinisch-Hosek: Ja, das reicht nicht!) Ihr müsst euch schon entscheiden, was ihr wollt.
Beifall bei Grünen und ÖVP sowie des Abg. Schellhorn.
Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die über 100 von der Hamas festgehaltenen Geiseln möglichst schnell heimgebracht werden sollen. (Beifall bei Grünen und ÖVP sowie des Abg. Schellhorn.)
Zwischenruf bei der SPÖ.
Abgeordneter Thomas Spalt (FPÖ): Frau Präsident! Geschätzte Frau Staatssekretär! Geschätzte Kollegen! Hohes Haus! (Zwischenruf bei der SPÖ.) Für den linken Flügel: Frau Staatssekretärin – passt euch das so? Geschätzte Kollegen! Selbstverständlich hat für uns Freiheitliche der Denkmalschutz einen sehr hohen Stellenwert, denn beim Denkmalschutz geht es um den Erhalt unseres kulturellen Erbes, und es ist auch unser österreichisches kulturelles Erbe, das einen wesentlichen Anteil und einen wesentlichen Bestandteil unserer österreichischen Kultur und Identität ausmacht.
Beifall bei der FPÖ
So weit, so gut, könnte man meinen, na ja, nur fast meinen. Wir hätten uns bei dieser Novelle die Möglichkeit erwartet und darauf gehofft, hier gemeinsam nicht nur ein Teilbekenntnis zum Denkmalschutz abzulegen (Beifall bei der FPÖ), denn es geht bei diesen Tagesordnungspunkten auch um zwei Anträge der FPÖ. Zum einen geht es bei Tagesordnungspunkt 18 darum, den Denkmalfonds zu beleben, und bei Tagesordnungspunkt 19 geht es um die Attraktivierung privater Denkmalschutzinvestitionen. Und gerade hinsichtlich der Attraktivierung der privaten Denkmalschutzinvestitionen hätten wir hier gemeinsam mit einfachen Mitteln Verbesserungen schaffen können, die im Privatbereich, direkt bei Privatpersonen, Entlastungen und Anreize schaffen würden. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
So weit, so gut, könnte man meinen, na ja, nur fast meinen. Wir hätten uns bei dieser Novelle die Möglichkeit erwartet und darauf gehofft, hier gemeinsam nicht nur ein Teilbekenntnis zum Denkmalschutz abzulegen (Beifall bei der FPÖ), denn es geht bei diesen Tagesordnungspunkten auch um zwei Anträge der FPÖ. Zum einen geht es bei Tagesordnungspunkt 18 darum, den Denkmalfonds zu beleben, und bei Tagesordnungspunkt 19 geht es um die Attraktivierung privater Denkmalschutzinvestitionen. Und gerade hinsichtlich der Attraktivierung der privaten Denkmalschutzinvestitionen hätten wir hier gemeinsam mit einfachen Mitteln Verbesserungen schaffen können, die im Privatbereich, direkt bei Privatpersonen, Entlastungen und Anreize schaffen würden. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Geschätzte Abgeordnete von Schwarz-Grün, ich lade Sie hier herzlich ein: Stehen Sie zu Ihrem Wort und stimmen Sie unserem Antrag zur Attraktivierung der privaten Denkmalschutzinvestitionen zu! Damit könnten wir gemeinsam die Verhandlungsposition gegenüber dem Finanzminister stärken, und das im Interesse des Denkmalschutzes und im Interesse der österreichischen Bevölkerung. – Vielen Dank. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
Abgeordneter Laurenz Pöttinger (ÖVP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Geschätzte Frau Staatssekretärin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Damen und Herren auf der Galerie oder zu Hause! Ja, es geht um eine Novelle eines 101 Jahre alten Gesetzes, des Denkmalschutzgesetzes. Und viele Vorgängerregierungen haben versucht, eine größere Novelle zu machen, sind aber gescheitert. Wir als ÖVP haben es gemeinsam mit den Grünen geschafft, diese Novelle des Denkmalschutzgesetzes zur Beschlussfassung zu bringen. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Der Schutz und die Erhaltung von Denkmälern sind unsere gemeinsame Aufgabe, um das kulturelle Erbe für kommende Generationen zu bewahren. Ich bedanke mich bei allen Eigentümerinnen und Eigentümern, die ihre Denkmäler mit viel Engagement und oft hohem finanziellen Aufwand so großartig pflegen und erhalten. Danke dafür! (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Heinisch-Hosek: ... sagt, es wird nicht reichen!
Es ist aus meiner Sicht wichtig, dass wir jene Menschen unterstützen, die mit viel Liebe zum Detail Denkmäler restaurieren und erhalten. Die fast 70-prozentige Erhöhung des Förderbudgets ist ein Erfolg für unser baukulturelles Erbe. (Abg. Heinisch-Hosek: ... sagt, es wird nicht reichen!) Das Bundesdenkmalamt hat heuer sechs zusätzliche Fördermillionen und ab 2025 zehn zusätzliche Fördermillionen zur Verfügung. Diese Unterstützung ist nunmehr auch im Denkmalschutzgesetz gesetzlich verankert.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Danke an all jene, die konstruktiv an dieser Novelle mitgearbeitet haben, insbesondere an meine Kollegin Eva Blimlinger. – Danke dafür. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.) Es waren intensive Verhandlungen, Gespräche: Es gab Kritik, es gab Lob. Für manche ist die Novelle zu streng, für manche ist die Förderung zu gering, für manche ist sie zu hoch. Offensichtlich haben wir eine ausgewogene, gute Novelle zum Beschluss vorgelegt. Ich bitte alle Fraktionen um Unterstützung. – Danke sehr. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Kucharowits.)
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Kucharowits.
Danke an all jene, die konstruktiv an dieser Novelle mitgearbeitet haben, insbesondere an meine Kollegin Eva Blimlinger. – Danke dafür. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.) Es waren intensive Verhandlungen, Gespräche: Es gab Kritik, es gab Lob. Für manche ist die Novelle zu streng, für manche ist die Förderung zu gering, für manche ist sie zu hoch. Offensichtlich haben wir eine ausgewogene, gute Novelle zum Beschluss vorgelegt. Ich bitte alle Fraktionen um Unterstützung. – Danke sehr. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Kucharowits.)
Abg. Michael Hammer: Ah so!
Abgeordnete Henrike Brandstötter (NEOS): Frau Präsidentin! Kolleginnen und Kollegen! Jetzt kommt die Frau aus der Praxis. (Abg. Michael Hammer: Ah so!) Ich habe die letzten vier Jahre ein sehr altes Haus saniert, vieles davon auch mit meinen eigenen Händen. Die Grundmauern sind aus dem 13. Jahrhundert, vor 250 Jahren ist es das letzte Mal abgebrannt. Das heißt, ich weiß sehr genau, was es bedeutet, wenn man beispielsweise einen Wandschlitz für Kabel stemmen möchte und dann vor einem Krater steht. Ich weiß auch ganz genau, obwohl mein Haus bei uns im Ort am Marktplatz das allerkleinste ist, wie teuer und aufwändig es ist, diese Häuser zu erhalten und zu sanieren.
in Richtung Abg. Höfinger, der am Redner:innenpult vorbeigeht:
Bei uns im Ort haben wir das Glück, dass alle Eigentümer zusammenhalten, dass wir ein Interesse daran haben, das Ortsbild zu erhalten, dass uns Baukultur wichtig ist und einen Wert darstellt. Das ist aber nicht überall so: Es gibt Gemeinden, es gibt Gegenden, wo diese Häuser dann einfach auch ganz bewusst von den Eigentümern verfallen lassen werden, damit man dann mit dem Bagger reinfahren kann, sie wegschieben kann und einen Neubau hinstellen kann. Insofern ist es gut, dass es jetzt auch eine Erhaltungspflicht gibt und dieser Praxis – (in Richtung Abg. Höfinger, der am Redner:innenpult vorbeigeht:) Grüß Gott! (Abg. Höfinger: Grüß Gott!) – auch ein Riegel vorgeschoben wird.
Abg. Höfinger: Grüß Gott!
Bei uns im Ort haben wir das Glück, dass alle Eigentümer zusammenhalten, dass wir ein Interesse daran haben, das Ortsbild zu erhalten, dass uns Baukultur wichtig ist und einen Wert darstellt. Das ist aber nicht überall so: Es gibt Gemeinden, es gibt Gegenden, wo diese Häuser dann einfach auch ganz bewusst von den Eigentümern verfallen lassen werden, damit man dann mit dem Bagger reinfahren kann, sie wegschieben kann und einen Neubau hinstellen kann. Insofern ist es gut, dass es jetzt auch eine Erhaltungspflicht gibt und dieser Praxis – (in Richtung Abg. Höfinger, der am Redner:innenpult vorbeigeht:) Grüß Gott! (Abg. Höfinger: Grüß Gott!) – auch ein Riegel vorgeschoben wird.
Beifall bei den NEOS.
gibt es von unserer Seite für dieses Gesetz eine Ablehnung. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.
öffentlichen Interesse zu forcieren. Von einem Förderbudget 2023 von rund 15 Millionen Euro haben wir heuer auf 21 Millionen Euro und ab 2025 auf 25 Millionen Euro erhöht. Das ist eine Steigerung um zwei Drittel innerhalb von zwei Jahren. (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Ich bin überzeugt, dass das vorliegende Gesetz ähnlich wie die Stammfassung vor 100 Jahren ein wirklicher Meilenstein ist und der Denkmalpflege den Weg in die Zukunft weist. – Vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.
Ich sage auch herzlichen Dank an alle Akteur:innen, die diese Novelle auf den Boden gebracht haben. – Vielen Dank. (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
der Vereine, mit niemandem. Dann kommt halt so etwas dabei heraus, das wirklich vernichtend ist. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ein zweiter Kritikpunkt: Ja, die Verankerung des Unesco-Weltkulturerbes ist ganz, ganz zentral, aber bitte nicht im Bundesdenkmalamt. Das ist ein ganz großer Kritikpunkt, nicht nur von der Unesco-Kommission, sondern international betrachtet. Das muss im Ministerium bleiben und soll nicht in einer ausgelagerten oder untergeordneten Stelle sein. (Beifall bei der SPÖ.) Offen gesprochen: Weltkulturerbe ist mehr als Denkmalschutz, auch das gehört meiner Meinung nach, unserer Meinung nach gesagt.
Zwischenruf der Abg. Blimlinger.
Dritter Kritikpunkt, er wurde schon angeführt: die Archäologinnen und Archäologen. Frau Kollegin Blimlinger, wir alle können sehr gut lesen, vor allem können wir die Stellungnahmen von Expertinnen und Experten lesen. (Zwischenruf der Abg. Blimlinger.)
Abg. Blimlinger: ... nicht Stellungnahme ...!
Ich darf ganz kurz das Wiener Archäologieinstitut zitieren: „Durch die bereits bestehende wie auch die in der Novelle enthaltene weiter verschärfte Bewilligungspflicht“ (Abg. Blimlinger: ... nicht Stellungnahme ...!) „für eingriffs- und zerstörungsfreie archäologische Nachforschungen wird die Forschungsfreiheit zweifelsohne rechtswidrig verletzt.“ – Ehrlich, das ist verheerend, wirklich verheerend! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich darf ganz kurz das Wiener Archäologieinstitut zitieren: „Durch die bereits bestehende wie auch die in der Novelle enthaltene weiter verschärfte Bewilligungspflicht“ (Abg. Blimlinger: ... nicht Stellungnahme ...!) „für eingriffs- und zerstörungsfreie archäologische Nachforschungen wird die Forschungsfreiheit zweifelsohne rechtswidrig verletzt.“ – Ehrlich, das ist verheerend, wirklich verheerend! (Beifall bei der SPÖ.)
Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Blimlinger.
Es hat sich nichts geändert. Ausgeschlossen sind künftig auch, ich sage das sehr offen, interessierte Laien, die Bevölkerung. (Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Blimlinger.) Partizipation im Rahmen der archäologischen Denkmalschutzforschung findet nicht statt und findet keinen Niederschlag im Gesetz. Im Übrigen, geschätzte Kolleginnen und Kollegen von den Grünen und der ÖVP, werden die Rechte von Menschen mit Behinderungen nur sehr gering berücksichtigt.
Abg. Michael Hammer: Nachdem ihr 50 Jahre nichts getan habt!
Zusammengefasst: Nach 101 Jahren haben Sie, werte ÖVP und Grüne, die Chance wirklich vertan (Abg. Michael Hammer: Nachdem ihr 50 Jahre nichts getan habt!), den so wichtigen Denkmalschutz ins Jahr 2024 zu führen. Sehr, sehr, schade, deshalb lehnen wir das ab. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Tun selber 50 Jahre nichts, und dann quaken! – Rufe und Gegenrufe zwischen den Abgeordneten Blimlinger und Heinisch-Hosek.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Tun selber 50 Jahre nichts, und dann quaken! – Rufe und Gegenrufe zwischen den Abgeordneten Blimlinger und Heinisch-Hosek.
Zusammengefasst: Nach 101 Jahren haben Sie, werte ÖVP und Grüne, die Chance wirklich vertan (Abg. Michael Hammer: Nachdem ihr 50 Jahre nichts getan habt!), den so wichtigen Denkmalschutz ins Jahr 2024 zu führen. Sehr, sehr, schade, deshalb lehnen wir das ab. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Tun selber 50 Jahre nichts, und dann quaken! – Rufe und Gegenrufe zwischen den Abgeordneten Blimlinger und Heinisch-Hosek.)
Abg. Heinisch-Hosek: Vier, nicht zehn!
Das Motto heißt also fördern und fordern. Somit sollen auch die Eigentümer eine angemessene Unterstützung bekommen – etwas, das ganz, ganz wichtig ist. Im Detail ist das so, dass im Jahr 2024 zusätzlich 6 Millionen Euro dafür in die Hand genommen werden und dass 2025 nochmals zusätzlich 10 Millionen Euro für die Förderung zur Verfügung gestellt werden. (Abg. Heinisch-Hosek: Vier, nicht zehn!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Somit ist heute ein wichtiger und guter Tag für den Denkmalschutz. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der SPÖ.
Ganz ehrlich: Ich möchte den Vorhalt, wir würden Gesetzesvorschläge nicht lesen – nur weil man unterschiedlicher Meinung ist –, einfach zurückweisen. Das finde ich ein bisschen frech, und so kann man hier im Haus auch nicht miteinander umgehen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Frau Staatssekretärin, Sie haben ja immer explizit darauf hingewiesen, dass es da um Orte wie eben die Todesstiege in der Gedenkstätte Mauthausen geht. Wir freuen uns, dass unser Ansinnen entsprechend positiv mit abgestimmt worden ist. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Pfurtscheller.
Sollten sich noch irgendwelche Mängel am Gesetz herausstellen, hoffe ich, dass wir diese so rasch wie möglich gemeinsam aufgreifen und beheben. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Pfurtscheller.)
Abg. Heinisch-Hosek: Nicht zugehört, eindeutig!
Kolleginnen von der SPÖ, sosehr ich mich bemühe, verstehe ich nicht die Verve, mit der Sie dieses Gesetz ablehnen. Ich kann es nicht verstehen. Am Ende habe ich mir gedacht, es gilt der Grundsatz: Erstens sind wir dagegen! Zweitens: Warum? – Weil immer oder weil sowieso! (Abg. Heinisch-Hosek: Nicht zugehört, eindeutig!)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich habe mir dann aber auch gedacht, die Frau Staatssekretärin hat das eigentlich sehr sachlich und ruhig erklärt und dargelegt – die steht Ihnen ja gar nicht so unnahe, würde ich meinen –, und da war dann bei mir der Verdacht da: Wenn Sie jetzt in der Regierung wären, könnte die Frau Staatssekretärin auch in dieser Position sein, und dann würden Sie wahrscheinlich mit der gleichen Verve, dieses Gesetz unterstützen. Das war mein Verdacht. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Zusammenfassend finde ich, da ist etwas Tolles gelungen. Ich möchte nicht nur Kollegin Blimlinger, sondern ganz besonders auch meinem Kollegen Laurenz Pöttinger dazu gratulieren, zumal er noch gar nicht so lange Kultursprecher unserer Partei ist, dass er in dieser kurzen Zeit doch ein sehr, sehr dickes Brett zu durchbohren geschafft hat. In diesem Sinne: Gratulation an alle, die daran beteiligt waren! – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.
Der Verein war sehr fleißig und hat versucht, bei verschiedenen Stellen Lösungen zu finden. Doch die Antworten der Verantwortlichen waren sehr beschämend, muss ich sagen: keine Handlungsbefugnis, keine Zuständigkeit, Verweise auf andere Ministerien. Deshalb haben wir uns entschlossen, diesen Antrag einzubringen, und dann einem gemeinsamen Allparteienantrag, der diesbezüglich Lösungen vorschlägt, zuzustimmen. (Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der Grünen.
Unterstützend zu diesem Antrag geht heute auch ein Brief hinaus – und zwar an den Vizekanzler, den Finanzminister, die Verkehrsministerin und auch an Sie, Frau Staatssekretärin. Meine beiden Kolleginnen Gabi Heinisch-Hosek und Katharina Kucharowits haben ihn mit unterzeichnet, weil sie sich auch sehr für dieses Thema starkmachen. Wir wollen daran erinnern, dass es nicht nur darum geht, wieder neue Expertengruppen und neue Stakeholderstammtische zu gründen, die keine Lösungen bringen, sondern wir werden genau darauf achten, was da weitergeht – und auch, dass dieses Museum, das Heizhaus in Strasshof an der Nordbahn, erhalten bleiben kann. (Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Disoski.
Zum Schluss möchte ich ein von Herzen kommendes Dankeschön sagen: an alle ehrenamtlichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die in den vergangenen Jahren so vielen Familien – auch mir als Kind, meinen Kindern und vielleicht hoffentlich auch deren Kindern, dafür kämpfen wir ja jetzt alle gemeinsam und überfraktionell – schöne Erinnerungen ermöglichen. – Danke für eure ehrenamtliche Arbeit. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Disoski.)
Zwischenruf des Abg. Loacker.
Da gab es viele Vorschläge, darunter auch den, die ÖBB überhaupt zu verkaufen. Wer sich noch erinnert, weiß: Es gab sogar die Idee, die ÖBB an Frank Stronach zu verkaufen, das war damals ein großer Aufreger. (Zwischenruf des Abg. Loacker.) Man hat sich nicht dazu entschlossen, das war damals auch ein Verdienst der SPÖ-Fraktion und der damaligen Verkehrsministerin Doris Bures – das muss ich in aller Deutlichkeit sagen.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
über die imposanten alten Dampfrösser verschaffen. Da wird jahrhundertealte Technologie gezeigt – ein richtiges Erlebnis –, und deshalb finde ich es auch sehr gut, dass es im Kulturausschuss die Idee gab, dass man sich das im Rahmen einer Exkursion vor Ort anschaut. An dieser Stelle: Danke an die Kultursprecher. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich bin ein überzeugter Eisenbahnfreund, ein Freund davon, mit und von unserer Kultur zu erfahren und zu lernen. Frau Staatssekretärin! Hohes Haus! Mit Volldampf voraus für eine österreichische Eisenbahnkultur! – Danke. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ.
In diesem Antrag geht es darum, einen Prozess zu starten, um den Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden Eisenbahnsammlung sicherzustellen, vor allem auch im Hinblick auf Rechts- und Finanzierungssicherheit. Dass aber, geschätzte Damen und Herren, solch ein Antrag erst auf Initiative der FPÖ hier den Weg ins Plenum finden muss, ist in Wahrheit ein kulturpolitisches Armutszeugnis unserer Bundesregierung. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Es geht da also nur um das Wollen, geschätzte Damen und Herren. Ich darf sehr gerne anbieten: Sollte es in Zukunft ein Problem geben, Budgetposten zu finden, stehe ich sehr gerne für Gespräche und Ideen bereit. Mir würden schon spontan ein paar Bereiche in unserer Kulturförderung einfallen, die man streichen könnte, um dafür das Geld sinnvoller, etwa zum Erhalt der historischen österreichischen Eisenbahnsammlung zu investieren. – Vielen Dank. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Loacker: ... für meine Fraktion, dass wir nicht mit einem Bahnmuseum den Leuten die Zeit stehlen!
an dieser Stelle ebenfalls herzlich dem ehrenamtlichen Verein, der sich darum kümmert. Es ist absoluter Konsens in diesem Antrag, dass wir das verkehrstechnische Erbe schützen und retten wollen. (Abg. Loacker: ... für meine Fraktion, dass wir nicht mit einem Bahnmuseum den Leuten die Zeit stehlen!) Auch wenn Kollege Spalt jetzt hier die Bundesregierung kritisiert, finde ich es als Parlamentarier doch schön, wenn einmal eine Allparteieninitiative aus dem Parlament kommt. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
an dieser Stelle ebenfalls herzlich dem ehrenamtlichen Verein, der sich darum kümmert. Es ist absoluter Konsens in diesem Antrag, dass wir das verkehrstechnische Erbe schützen und retten wollen. (Abg. Loacker: ... für meine Fraktion, dass wir nicht mit einem Bahnmuseum den Leuten die Zeit stehlen!) Auch wenn Kollege Spalt jetzt hier die Bundesregierung kritisiert, finde ich es als Parlamentarier doch schön, wenn einmal eine Allparteieninitiative aus dem Parlament kommt. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei der ÖVP.
Wir sind uns einig: Wir unterstützen das verkehrstechnische Erbe Österreichs und wir sind ebenfalls daran interessiert, dass möglichst rasch die notwendigen Mittel und organisatorischen Angelegenheiten in die Gänge kommen. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die 100 von der Hamas immer noch in Gefangenschaft gehaltenen Geiseln endlich nach Hause kommen sollen. – Danke. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Lieber Thomas Spalt, ich bin sehr froh, dass ihr auch gesehen habt, dass das ein wichtiger Punkt ist. Dass nichts passiert ist, stimmt aber eigentlich nicht. Das tut aber nichts zur Sache, wichtig ist, dass sich da – im wahrsten Sinne des Wortes – etwas bewegt. Der von mir initiierte runde Tisch wird stattfinden, und das ist gut so. Ich bin froh, dass wir einmal einen Allparteienantrag haben, bei dem wir uns einig sind, dass diese technischen Denkmäler mit Sicherheit geschützt werden sollen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Wichtig ist aber, dass wir es schaffen, einen Masterplan zu haben, und dann sagen: Wir helfen alle zusammen. Danke noch einmal dafür. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Disoski: Das ist eine schlechte Rede!
Ich glaube, dass Gesetzesanträge von allen Parteien im Plenum eingebracht werden sollten und dürften, und ich würde mir wünschen, dass diese Vertagungsorgien in der zukünftigen Legislaturperiode auch dementsprechend abgeschafft werden, weil es ein klares Votum zwischen Ja oder Nein geben kann. Dann müssen sie hier in diesem Plenum behandelt werden und dann kann sich auch eine Partei wie die Grünen oder eine Partei wie die ÖVP dazu entschließen, mit uns darüber zu diskutieren. Das wäre eigentlich sinnvoll und notwendig. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Disoski: Das ist eine schlechte Rede!)
Abg. Schellhorn: Es ist eh gut!
Abgeordnete Mag. Eva Blimlinger (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Hohes Haus! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren auf der Galerie und vor den Fernsehbildschirmen zu Hause! Lieber Sepp, ich hätte mir gewünscht, dass du einfach sagst (Abg. Schellhorn: Es ist eh gut!): Leute, ich habe es irgendwie vermasselt, ich habe es nicht mitgekriegt (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP), ich war zwei Jahre weg und ich habe einen Antrag eingebracht, den wir schon ganz erledigt haben!, aber du hast nicht einmal sozusagen die Größe, zu sagen: Da haben wir einen Fehler gemacht!
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP
Abgeordnete Mag. Eva Blimlinger (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Hohes Haus! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren auf der Galerie und vor den Fernsehbildschirmen zu Hause! Lieber Sepp, ich hätte mir gewünscht, dass du einfach sagst (Abg. Schellhorn: Es ist eh gut!): Leute, ich habe es irgendwie vermasselt, ich habe es nicht mitgekriegt (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP), ich war zwei Jahre weg und ich habe einen Antrag eingebracht, den wir schon ganz erledigt haben!, aber du hast nicht einmal sozusagen die Größe, zu sagen: Da haben wir einen Fehler gemacht!
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Aber ich bin dir ja unendlich dankbar, denn indem du einen Antrag einbringst, den wir erledigt haben, gibt es uns die Gelegenheit, die Spendenabsetzbarkeit noch einmal zu promoten, und das machen wir sehr, sehr gerne. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
In diesem Sinn, lieber Sepp: In Zukunft ein bissel hinhören, hinschauen, was die Regierung macht, wie: Es ist nicht alles zu wenig, zu spät, wir machen es einfach! – Danke. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
in Richtung Abg. Schellhorn
Ich glaube, die Initiative von dir (in Richtung Abg. Schellhorn) war sehr, sehr gut, in Wirklichkeit liegt jetzt dieses Gemeinnützigkeitsreformgesetz vor. Es geht sehr weit, es umfasst auch die Spendenabsetzbarkeit in den Bereichen Bildung und Sport neben natürlich Kunst und Kultur.
Beifall bei der SPÖ sowie der Abgeordneten Loacker und Schellhorn.
In diesem Sinne: Danke für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abgeordneten Loacker und Schellhorn.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Staatssekretärin im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport Mag. Andrea Mayer: Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Hohes Haus! Das künstlerische und kulturelle Leben in Österreich wäre ohne Ehrenamt und ohne gemeinnützige Einrichtungen undenkbar. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Darüber hinaus wurden auch weitere administrative Hürden abgebaut. Gerade für kleine und mittlere Strukturen im Kultursektor wird der Weg zu privaten Spenden damit deutlich einfacher. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
im Unterschied zu vielen anderen Ländern zum Glück weitgehend außer Frage. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Großbauer.
Dazu noch eine Klarstellung: Ehrenamt ist gerade im Kulturbereich nur dann wirklich Ehrenamt, wenn es tatsächlich freiwillig geschieht. Wir sprechen, und darauf möchte ich allergrößten Wert legen, nicht von den vielen Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – in prekäre Arbeitsverhältnisse gerutscht sind. Diesen Arbeitsverhältnissen müssen wir alle gemeinsam entschieden entgegentreten. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Großbauer.)
Beifall bei den Grünen, bei Abgeordneten der ÖVP sowie des Abg. Schellhorn.
Zurück zur Gemeinnützigkeit: Man kann nicht genug betonen, wie wichtig das Paket, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, für den Kunst- und Kultursektor ist. Österreich ist ja bekanntlich ein Land der freiwilligen Spender und Spenderinnen, genauso wie es ein Land der Kunst und Kultur ist. Diese Bereiche bringen wir jetzt besser zusammen. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen, bei Abgeordneten der ÖVP sowie des Abg. Schellhorn.)
Abg. Heinisch-Hosek: Leider schlechter geworden! Schlechter geworden, abgerutscht! Nicht mehr so glücklich wie beim letzten Bericht!
Abgeordnete Maria Großbauer (ÖVP): Herr Präsident! Frau Staatssekretärin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseherinnen und Zuseher! Hohes Haus! Heute ist Welttag des Glücks und der Weltglücksbericht hat gezeigt, dass Österreich von 143 Ländern auf Platz 14 liegt. (Abg. Heinisch-Hosek: Leider schlechter geworden! Schlechter geworden, abgerutscht! Nicht mehr so glücklich wie beim letzten Bericht!) Ich glaube, da geht es nicht um einen Moment Glück, sondern um das Thema Zufriedenheit, um das Thema Lebensqualität. Ich glaube, in Österreich finden ganz, ganz viele Menschen dadurch ihr Glück, dass sie in Österreich so reichhaltig und vielfältig Kultur erleben können.
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Deswegen war es ja auch so wichtig für uns alle, dass diese Bemühungen gestärkt werden, dass die Spendenabsetzbarkeit erweitert wird. Wir haben es schon gehört, es ist nun für alle Gemeinnützigen und auch alle Spender möglich, von der erweiterten Spendenabsetzbarkeit zu profitierten. Waren es bisher geschätzt circa 6 000 Vereine auf der Liste des Finanzministeriums, könnten es jetzt bis zu 45 000 Vereine werden, die davon profitieren. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Darüber hinaus: Kollege Schellhorn, den ich sehr schätze, war immer ein Kämpfer für dieses Thema. Danke dir dafür! Ich glaube, viele hier im Hohen Haus haben gesehen, wie wichtig dieses Thema ist; es war auch schon in einigen Regierungsprogrammen verankert. Das jetzt ist ein wirklich großer Meilenstein. – Vielen Dank. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Freizeit für andere, und ich glaube, das ist einen Applaus wert. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abg. Disoski.
Wir haben beispielsweise auch den Katastrophenfonds um 20 Millionen Euro aufgestockt, für unsere freiwilligen Feuerwehren, wenn sie Einsatzgeräte anschaffen. Wir haben ein neues Rettungsgesetz auf den Weg gebracht, das Investitionen mit einem Volumen von 20 Millionen Euro ermöglicht. Ich denke, es ist sehr, sehr viel im Zusammenhang mit dem Gemeinnützigkeitspaket geschehen. Ein herzliches Dankeschön abschließend an alle, die da mitgewirkt haben – auch dir, Herr Kollege Schellhorn. Herzlich willkommen zurück, ich hoffe auf gute Zusammenarbeit! (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abg. Disoski.)
Beifall bei der ÖVP.
Persönlich habe ich durchaus gewisses Verständnis für diese Bürgerinitiative, die wir zur Kenntnis genommen haben, wo es heißt, dass das Strafgesetz geändert werden soll und Klimakleber sozusagen in Haft genommen werden sollen. Ich glaube – und es gibt ja durchaus Leute hier in diesem Haus, die eine gewisse Nähe zu Klimaklebern haben –, dass man betreffend Klimakleber nachdenken muss, ob man da wirklich der Sache Klimaschutz etwas Gutes tut. Persönlich glaube ich, dass man dem Klimaschutz und dem Anliegen mit dieser Aktion nichts Gutes tut, weil man in Wirklichkeit damit viele Leute vor den Kopf stößt – nicht nur die, die in die Arbeit müssen, sondern es hat auch schon Fälle gegeben, als dann Rettungswägen, die im Einsatz mit Patienten mit Herzinfarkt oder sonst irgendetwas waren, nicht durchkamen. So gefährdet man eigentlich Menschenleben. Man sollte nachdenken, wie man der Sache, dem Anliegen Klimaschutz, etwas Gutes tut, aber nicht in dieser Form. Man muss auch auf der anderen Seite schauen, wie weit man geht und wie weit man nicht geht. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
regierung wesentlich verbessert, einschließlich der Beschlüsse im Finanzausgleich. Jetzt geht es an die Umsetzung oder es ist in Umsetzung. Man wird das auch entsprechend evaluieren müssen, damit man auch in der Zukunft wieder weitere Verbesserungen zusammenbringt. Insgesamt ist da aber wirklich für den ländlichen Raum etwas Positives geschehen. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
nicht mehr kostendeckend führen kann, sonst wäre er gar nicht rechtzeitig informiert gewesen. Diese Gemeinden, die betroffen waren, waren dann auch vor die Situation gestellt, dass man individuell in jeder Gemeinde eine eigene Lösung zusammenbringen musste. Es kann doch nicht sein, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, dass man da die Verantwortung, die beim Bund liegt, die beim Familienlastenausgleichsfonds und bei der Familienministerin liegt, dann auf die Gemeinden abschiebt, die man ja sowieso schon in den letzten Jahren in eine sehr schwierige finanzielle Situation gebracht hat, dass man sie auch noch dazu bringt, dass sie Dinge sicherstellen müssen, wo eigentlich der Bund die Verantwortung trägt. (Beifall bei der SPÖ.)
in Richtung Abg. Prinz
Und ja, die Familienministerin hat es verabsäumt, rechtzeitig darauf zu reagieren. Man hätte das noch vor Schulbeginn entsprechend lösen müssen, damit der Schüler:innentransport auch durchgeführt werden kann. Im Dezember hat es – du (in Richtung Abg. Prinz) hast es angesprochen – eine Aufstockung im Familienlastenausgleichsfonds dazu gegeben. Das ist natürlich ein wichtiger erster Schritt, aber ganz klar keine nachhaltige und langfristige Lösung. Deswegen bedauern wir auch, dass diese Bürgerinitiative nicht dem Ausschuss zugewiesen worden ist, sondern enderledigt wird. Dort hätte man nämlich noch an einer wirklich langfristigen und nachhaltigen Lösung arbeiten können. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Und ja, die Familienministerin hat es verabsäumt, rechtzeitig darauf zu reagieren. Man hätte das noch vor Schulbeginn entsprechend lösen müssen, damit der Schüler:innentransport auch durchgeführt werden kann. Im Dezember hat es – du (in Richtung Abg. Prinz) hast es angesprochen – eine Aufstockung im Familienlastenausgleichsfonds dazu gegeben. Das ist natürlich ein wichtiger erster Schritt, aber ganz klar keine nachhaltige und langfristige Lösung. Deswegen bedauern wir auch, dass diese Bürgerinitiative nicht dem Ausschuss zugewiesen worden ist, sondern enderledigt wird. Dort hätte man nämlich noch an einer wirklich langfristigen und nachhaltigen Lösung arbeiten können. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
oder im Zentrum zu Hause, auch das Recht hat, in die Schule zu kommen und einen sicheren Schulweg zu haben. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Aber dennoch wissen wir alle, dass es Leute gibt, die aus Neugier oder aus Geltungssucht ganz einfach ihren Platz bei einem Verkehrsunfall nicht freimachen und dadurch Rettungsfahrzeuge blockieren. Nach der geltenden Fassung des § 95 StGB, Unterlassung der Hilfeleistung, ist es so, dass durch dieses Verhalten, durch dieses Blockieren ein Hilfsbedürftiger konkret geschädigt werden muss. Eine bloße Verzögerung bei der Hilfeleistung reicht dazu nicht aus. Das ist aus unserer Sicht unbefriedigend. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Werte Damen und Herren! Wir in Österreich sind ja, speziell in Wien, einiges an Verzögerungen im Straßenverkehr durch Kundgebungen gewöhnt. Bei uns gibt es ja Kundgebungen für und gegen praktisch alles. Es gibt Kundgebungen gegen Menschenrechtsverletzungen, gegen Tanzveranstaltungen, gegen Zwangsimpfungen, für und gegen Israel, für oder gegen Palästina. Und es gibt sogar Kundgebungen für die Demokratie, wo man gleichzeitig demokratische Parteien verbieten will, was an und für sich völlig absurd ist, aber: soll so sein. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Wo aber unser Verständnis abrupt endet, ist dort, wo Klimaapokalyptiker unangekündigte Blockaden veranstalten. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der SPÖ: ... der Bundesminister?!
(Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der SPÖ: ... der Bundesminister?!)
Beifall bei der FPÖ.
Ich ersuche um Zustimmung. (Beifall bei der FPÖ.)
Ruf bei der SPÖ: Nein! – weitere Zwischenrufe bei der SPÖ
Frage könnte man natürlich auch bereits jetzt im Rahmen des Kollektivvertrages lösen (Ruf bei der SPÖ: Nein! – weitere Zwischenrufe bei der SPÖ); zumindest als Übergangslösung wäre das jedenfalls möglich.
Beifall bei Grünen und ÖVP.
In diesem Sinn: Wenn euch das schon so ein Anliegen ist, macht es bitte, beziehungsweise bringen wir uns bei einer großen Diskussion rund um das SanG konstruktiv ein! Wie schon gesagt, werden die Grundlagen dazu gerade geliefert. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei den NEOS.
Das wünschen wir uns für die Betroffenen eben auch für das weitere Vorgehen dann im Familienausschuss. Die Ministerin hat sich ja im ersten Schritt nicht wirklich zuständig gefühlt; ich hoffe, dass sie das mittlerweile tut und es auch dementsprechend behandeln wird. – Danke schön. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP.
Die Stellplatzevaluierung hat an der A 8, an der Innkreis-Autobahn, die sehr stark befahren ist, einen deutlichen Stellplatzmangel ergeben. Dieser wurde nun mit dem Truckstop Hausruckviertel behoben. Im Planungs- und Begutachtungsverfahren wurde eine offene Kommunikation mit der Gemeinde Weibern und den Anrainern geführt. Der Truckstop ist seit mittlerweile gut einer Woche eröffnet; es ist der modernste und sicherste Truckstop in ganz Österreich. Die Asfinag hat 19 Millionen Euro investiert, denn Sicherheit im Straßenverkehr erfordert auch gute Rastmöglichkeiten. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abgeordneten Bürstmayr und Weratschnig.
Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Notärzten und Notärztinnen, den Sanitätern und Sanitäterinnen von diesseits und jenseits der Grenze, dass unsere medizinische Versorgung in Notfällen rasch und hervorragend gewährleistet ist. – Vielen Dank. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abgeordneten Bürstmayr und Weratschnig.)
Beifall bei der SPÖ.
Zum einen die Bürgerinitiative, die sich für die Sicherstellung des Schülertransports im Bezirk Perg einsetzt: Regionale Schüler:innentransporte sind insbesondere im ländlichen Raum ganz, ganz wichtig, und sie sind für die Familien dort in den Orten unerlässlich. Kollegin Schatz hat schon ausgeführt, wie es um den konkreten Fall bestellt ist. Sie ist näher darauf eingegangen, und es konnte zum Glück und mit viel Engagement eine kurzfristige regionale Lösung gefunden werden. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wie gesagt, Bürgeranliegen ernst zu nehmen heißt auch, diese in den zuständigen Fachausschüssen zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Heiterkeit des Abg. Silvan
Abgeordnete Rosa Ecker, MBA (FPÖ): Die Petition gegen den Genderwahnsinn (Heiterkeit des Abg. Silvan) aus dem vorliegenden Sammelbericht wurde von mir eingebracht, denn Gendern im Text fördert beileibe keine Gleichbehandlung. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordnete Rosa Ecker, MBA (FPÖ): Die Petition gegen den Genderwahnsinn (Heiterkeit des Abg. Silvan) aus dem vorliegenden Sammelbericht wurde von mir eingebracht, denn Gendern im Text fördert beileibe keine Gleichbehandlung. (Beifall bei der FPÖ.)
Heiterkeit des Abg. Bürstmayr.
Es geht dadurch nicht nur die weibliche, sondern auch die männliche Form verloren. Durch diese neutralen Formulierungen wie Arbeitskräfte oder Studierende werden Mann und Frau aus der Sprache wirklich verbannt und quasi abgeschafft. (Heiterkeit des Abg. Bürstmayr.) Es ist einfach wichtig, dass in
Beifall bei der FPÖ.
der Schule, in der Hochschule und auch in der Uni ein in Rechtschreibung und Grammatik korrektes Deutsch vermittelt wird. Also Lesen und Schreiben in verständlicher Sprache und in ordentlicher Schriftform, das ist wichtig – und nicht das Gendern. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Besonders an Hochschulen und Unis ist der Zwang ganz enorm. Es drohen schlechtere Benotungen, wenn man nicht gendert. 2022 hat ein Dolmetschstudent über seinen Anwalt sogar einen Feststellungsbescheid von der Uni Wien verlangt, weil eben eine Dozentin angekündigt hat, dass bei Verwendung nicht geschlechtergerechter Sprache Punkteabzüge erfolgen. An der Med-Uni gab es im Herbst des vorigen Jahres große Diskussionen, weil Studenten gesagt haben, der ganze Studienlehrgang wird quasi seit Beginn nicht nur zum Gendern aufgefordert, sondern de facto dazu gezwungen, weil sonst negative Konsequenzen drohen. Und wenn Arbeiten nicht angenommen werden, weil eine nicht geschlechtergerechte Sprache verwendet wird, kann das zum Nichtbestehen des Studiums führen. In einer Zeit, in der wir in Österreich vom Ärztemangel nicht nur reden, sondern wirklich darunter leiden, kann es doch nicht sein, dass wegen Nichtgendern die angehenden Ärzt:innen durch das Studium fallen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Bundeskanzler Nehammer ist beim Gendern leicht zurückgerudert. Er hat aber nicht alle Ministerien im Griff, denn nur in den ÖVP-Ministerien gibt es einen abgeschwächten Gendersprachleitfaden, während die grünen Ministerien dem natürlich nicht folgen. Das wundert uns aber nicht, denn wir wissen ja, die grüne Ministerin Gewessler ist doch jene Ministerin, die in den Staatsbetrieben verpflichtend Geschlechterdaten sammeln lassen wollte. Die grüne Ministerin Zadić ist jene Ministerin, die die Gesetze in rein weiblicher Form erstellen lässt. Ja, es gibt diese Wokegruppen, aber nicht in großer Personenzahl, dafür umso lauter und umso moralisierender, und es ist ihnen völlig egal, dass die Mehrheit das Gendern ablehnt. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Sie wollen diese Mehrheit mit der Diskriminierungskeule und unter dem Vorwand der Political Correctness einfach ruhigstellen, mundtot machen und bevormunden. Wir Freiheitliche schöpfen wirklich alle parlamentarischen Möglichkeiten aus – und das steht uns auch zu –, uns gegen dieses Genderdiktat zu wehren. Mehr als 12 000 Menschen haben diese Petition unterstützt, und das ist für uns ein Auftrag, uns weiterhin für unsere schöne deutsche Sprache, die Sprache unseres Volkes in Österreich, einzusetzen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten von Grünen und SPÖ.
einen gesellschaftlichen Diskurs –, man kann sich darüber ärgern, man ist auch verärgert, wenn man, wie das wahrscheinlich der Fall ist, selbst betroffen ist. Wenn aber ziviler Ungehorsam ständig kriminalisiert wird, dann muss ich ganz deutlich und klar sagen: Shame on you! (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Ries.
Ich bitte schon auch, nachzudenken. Vor allem auch eine Frage an jene, die so hart mit ihnen ins Gericht gehen: Habt ihr euch angeschaut, wie das damals bei den Coronaprotesten war? Da war auch nicht alles angemeldet. Da habe ich nichts von den Freiheitlichen gehört. (Zwischenruf des Abg. Ries.) Da habe ich nichts von den Freiheitlichen gehört. Ich habe auch nichts gehört, wenn es um so manche Bauernproteste in Deutschland geht, bei denen einige auch nicht gewusst haben, wo die Grenzen sind, und durchaus gewalttätige Ansätze anzutreffen waren. Da habe ich nichts gehört. Da hört man nichts von euch, sondern da wird rein populistisch hantiert (Abg. Ries: Populistisch!), populistisch hantiert und gegen unseren Rechtsstaat zu Felde gezogen. Deshalb in aller Deutlichkeit: Nicht mit uns! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Das war zwar nicht zum Thema, aber gut!)
Abg. Ries: Populistisch!
Ich bitte schon auch, nachzudenken. Vor allem auch eine Frage an jene, die so hart mit ihnen ins Gericht gehen: Habt ihr euch angeschaut, wie das damals bei den Coronaprotesten war? Da war auch nicht alles angemeldet. Da habe ich nichts von den Freiheitlichen gehört. (Zwischenruf des Abg. Ries.) Da habe ich nichts von den Freiheitlichen gehört. Ich habe auch nichts gehört, wenn es um so manche Bauernproteste in Deutschland geht, bei denen einige auch nicht gewusst haben, wo die Grenzen sind, und durchaus gewalttätige Ansätze anzutreffen waren. Da habe ich nichts gehört. Da hört man nichts von euch, sondern da wird rein populistisch hantiert (Abg. Ries: Populistisch!), populistisch hantiert und gegen unseren Rechtsstaat zu Felde gezogen. Deshalb in aller Deutlichkeit: Nicht mit uns! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Das war zwar nicht zum Thema, aber gut!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Das war zwar nicht zum Thema, aber gut!
Ich bitte schon auch, nachzudenken. Vor allem auch eine Frage an jene, die so hart mit ihnen ins Gericht gehen: Habt ihr euch angeschaut, wie das damals bei den Coronaprotesten war? Da war auch nicht alles angemeldet. Da habe ich nichts von den Freiheitlichen gehört. (Zwischenruf des Abg. Ries.) Da habe ich nichts von den Freiheitlichen gehört. Ich habe auch nichts gehört, wenn es um so manche Bauernproteste in Deutschland geht, bei denen einige auch nicht gewusst haben, wo die Grenzen sind, und durchaus gewalttätige Ansätze anzutreffen waren. Da habe ich nichts gehört. Da hört man nichts von euch, sondern da wird rein populistisch hantiert (Abg. Ries: Populistisch!), populistisch hantiert und gegen unseren Rechtsstaat zu Felde gezogen. Deshalb in aller Deutlichkeit: Nicht mit uns! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Das war zwar nicht zum Thema, aber gut!)
Abg. Michael Hammer: Das ist der, der 2 Meter groß ist!
Oder denken wir an Mario, einen IT-Techniker, der dann in Klagenfurt arbeiten kann (Abg. Michael Hammer: Das ist der, der 2 Meter groß ist!), seine sozialen Kontakte in Graz nicht vernachlässigen muss, aber mit seinen Ideen, mit seinem Innovationsgeist auch zusätzliche, frische Ideen nach Kärnten bringt.
Abg. Stöger: Die Grenzen müsst ihr halt aufmachen!
Wir beweisen damit, dass die demokratische, liberale Demokratie, unsere von Freiheit und von Selbstbestimmung gestaltete Gesellschaft das beste Lebensmodell für die Menschen ist, weil sie an das Beste appelliert und ihnen Freiheit und Selbstbestimmung gibt. (Abg. Stöger: Die Grenzen müsst ihr halt aufmachen!)
Beifall bei der ÖVP.
Dafür setzen wir uns ein, das ist gesunde Politik der Mitte. Mit uns können Sie rechnen, dass wir diesen Traum im Interesse der Menschen von Südösterreich auch umsetzen. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich glaube, das Problem hat es nie wirklich in der Form, wie Sie es dargestellt haben, gegeben und es war eigentlich eine politische Inszenierung. Oder, wenn es ein Problem gegeben hat: Warum hat man die Petition dann nur zur Kenntnis genommen und nicht an den zuständigen Gesundheitsausschuss weitergeleitet? Das finde ich auch ein sehr fragwürdiges Vorgehen, liebe Kollegin. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
In diesem Sinne tut es mir sehr leid, dass das nur zur Kenntnis genommen wurde. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Greiner: „Genderei“? Was ist das? Können Sie mir das erklären, was Sie da meinen?
Abgeordneter Alois Kainz (FPÖ): Herr Präsident! Geschätzte Kollegen und Kolleginnen! Sehr geehrte Zuseher zu Hause vor den Bildschirmen! Ich spreche jetzt zur Petition „Gegen Gender-Politik in unserer Sprache“. Seit dem letzten Plenum im Februar hat sich eigentlich nicht wirklich etwas verändert. Noch immer ist es so, dass in Österreich eine große Mehrheit die Genderei ablehnt. (Abg. Greiner: „Genderei“? Was ist das? Können Sie mir das erklären, was Sie da meinen?) Was man aber in den letzten Wochen beobachten konnte, ist, dass sich die Argumentationslinie der Genderbefürworter hier im Parlament verändert hat.
Abg. Michael Hammer: Da müsst ihr ein Volksbegehren machen!
Deshalb wird eigentlich oft nicht mehr über die Sache selbst diskutiert, sondern viel mehr über die Art und Weise und die richtige Wortwahl. Es wird mit allen Mitteln der Sprachpolizei gearbeitet, um fadenscheinige Argumente zu finden, um diese Petition keinem Fachausschuss zuzuweisen, sie also abzuwürgen und zu schubladisieren. Das Bürgeranliegen bleibt wieder einmal auf der Strecke. (Abg. Michael Hammer: Da müsst ihr ein Volksbegehren machen!)
Beifall bei der FPÖ.
Deshalb braucht es endlich Politiker, die nicht nur reden, sondern auch handeln, so wie die FPÖ in Niederösterreich, die mit der Genderei ein für alle Mal Schluss gemacht hat. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.
Es ist schon klar, die Wahrheit tut weh – aber wenn die Klimakleber billigend in Kauf nehmen, dass Einsatzfahrzeuge nicht durchkommen, auf gut Deutsch gesagt das Leben von Menschen aufs Spiel setzen, um ihre politische Agenda durchzusetzen, deuten das andere dann als Terrorismus. (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.)
Abg. Voglauer: Aber hallo!
Wie schon zuvor gesagt, die Wahrheit tut weh – sei es nun beim Gendern, bei dem es ein Faktum ist, dass die deutsche Sprache von oben herab vergewaltigt wird (Abg. Voglauer: Aber hallo!), oder dass es sich bei den Klimaklebern um wohlstandsverwöhnte Möchtegernterroristen handelt. Offensichtlich treffen wir mit den Argumentationen den Kern, denn sichtlich werden dem nur wenig Argumente entgegengebracht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Shetty: Klimakleber:innen! – Abg. Voglauer: Klimakleber:innen!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Shetty: Klimakleber:innen! – Abg. Voglauer: Klimakleber:innen!
Wie schon zuvor gesagt, die Wahrheit tut weh – sei es nun beim Gendern, bei dem es ein Faktum ist, dass die deutsche Sprache von oben herab vergewaltigt wird (Abg. Voglauer: Aber hallo!), oder dass es sich bei den Klimaklebern um wohlstandsverwöhnte Möchtegernterroristen handelt. Offensichtlich treffen wir mit den Argumentationen den Kern, denn sichtlich werden dem nur wenig Argumente entgegengebracht. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Shetty: Klimakleber:innen! – Abg. Voglauer: Klimakleber:innen!)
Beifall bei der ÖVP.
Der Grundsatz des Roten Kreuzes heißt: der Mensch im Mittelpunkt. – Es ist höchste Zeit, diese notwendigen Staatsverträge auch umzusetzen. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Alle Geschlechter sollen gleiche Bedingungen und Möglichkeiten vorfinden. Gelder, Sportplätze und mediale Sichtbarkeit sollen fair auf alle verteilt sein. Es braucht eine gerechte Mittelvergabe im Fußball, insbesondere müssen öffentliche Gelder mindestens zu 50 Prozent an Frauen gehen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wir werden auch im Ausschuss darauf schauen, dass die Petition die notwendige Aufmerksamkeit findet, denn das Thema hat es sich mehr als verdient, behandelt zu werden. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Ich wünsche und erwarte mir stellvertretend für die gesamte Region und all die unterstützenden Personen dieser Petition eine weitere Behandlung und dann auch eine Aufnahme in den Rahmenplan der ÖBB, damit die ganze Region im Süden von Österreich, das Lavanttal und auch darüber hinaus, an das Jahrhundertprojekt Koralmbahn angebunden wird und entsprechend profitieren kann. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen.
Gesundheitssystem und natürlich auch die Krankenhäuser. Es gibt inzwischen sogar eine Impfung, die vor Krebs schützt – die HPV-Impfung. Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit den Ländern und mit der Sozialversicherung die Gratis-HPV-Impfung bis zum 30. Lebensjahr anzubieten. (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen.)
Abg. Michael Hammer: Das ist die Saat der Hausers dieser Welt!
Denken wir jetzt nur an die Höchstzahl an Masernfällen, die es heuer in Österreich schon gab – und Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit (Abg. Michael Hammer: Das ist die Saat der Hausers dieser Welt!), wie es oft erzählt wird. Ganz im Gegenteil: Masern können die Gesundheit von Menschen nachhaltig und lebenslang beeinflussen. Ja, die Herdenimmunität toleriert auch eine gewisse Impfvergesslichkeit, Impfmüdigkeit und Impfskepsis – aber wenn sich zu viele bewusst oder unbewusst auf andere verlassen (Abg. Loacker: Das ist das Ergebnis von eurer Impfpflichtpolitik, dass die Leute jetzt ...!), dann passiert genau das, was wir gegenwärtig sehen: die Höchstzahl an Masernfällen und der tragische Fall, dass ein Baby kürzlich in Graz an Keuchhusten verstorben ist.
Abg. Loacker: Das ist das Ergebnis von eurer Impfpflichtpolitik, dass die Leute jetzt ...!
Denken wir jetzt nur an die Höchstzahl an Masernfällen, die es heuer in Österreich schon gab – und Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit (Abg. Michael Hammer: Das ist die Saat der Hausers dieser Welt!), wie es oft erzählt wird. Ganz im Gegenteil: Masern können die Gesundheit von Menschen nachhaltig und lebenslang beeinflussen. Ja, die Herdenimmunität toleriert auch eine gewisse Impfvergesslichkeit, Impfmüdigkeit und Impfskepsis – aber wenn sich zu viele bewusst oder unbewusst auf andere verlassen (Abg. Loacker: Das ist das Ergebnis von eurer Impfpflichtpolitik, dass die Leute jetzt ...!), dann passiert genau das, was wir gegenwärtig sehen: die Höchstzahl an Masernfällen und der tragische Fall, dass ein Baby kürzlich in Graz an Keuchhusten verstorben ist.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen sowie Bravoruf des Abg. Michael Hammer.
ten der WHO 1,4 Millionen Menschenleben gerettet. Allein in Österreich wurden 25 000 Menschenleben gerettet. Deshalb, meine sehr geehrten Damen und Herren, fragen Sie Ihren Arzt, fragen Sie Ihre Ärztin, wenn Sie sich nicht sicher sind, lassen Sie sich beraten! Schützen Sie sich und schützen Sie andere durch Impfungen! – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen sowie Bravoruf des Abg. Michael Hammer.)
Zwischenruf des Abg. Loacker.
Um die Impfquote in der Bevölkerung wieder zu steigern, würde die Möglichkeit des Impfens in der Apotheke natürlich einen wesentlichen Beitrag leisten, denn die Bevölkerung bringt den Apothekerinnen und Apothekern großes Vertrauen entgegen. Schade, dass unsere Anträge dazu bisher immer von den Regierungsparteien abgelehnt wurden! (Zwischenruf des Abg. Loacker.)
Beifall bei der SPÖ.
Impfen schützt nicht nur uns selbst, sondern ist ein Akt der Solidarität. Denken wir daran: Eine Impfung schützt nicht nur uns, sondern auch unsere Mitmenschen! – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: And now you hear the swurbler! He had right! – Abg. Hanger: Auf Englisch bitte! – Heiterkeit und Zwischenrufe bei der ÖVP.
Präsident Ing. Norbert Hofer: Nächster Redner ist Abgeordneter Mag. Gerald Hauser. – Bitte, Herr Abgeordneter. (Abg. Michael Hammer: And now you hear the swurbler! He had right! – Abg. Hanger: Auf Englisch bitte! – Heiterkeit und Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Abg. Michael Hammer: The Impfung was dangerous!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Vielleicht noch Zuseher vor den Bildschirmen! Es ist ja interessant (Abg. Michael Hammer: The Impfung was dangerous!): Frau Kollegin Bogner-Strauß hat mit einem einzigen Satz dieses Volksbegehren gestreift, und den Vogel abgeschossen hat aus meiner Sicht die Kollegin Nussbaumer (Abg. Greiner: Nussbaum!) – Nussbaum –, die von einem traurigen Höhepunkt dieses beschlossenen Impfpflichtgesetzes gesprochen hat. (Abg. Voglauer: Gerald, komm doch bitte einmal in die Gegenwart!) Mit dabei war die SPÖ zur Gänze, es war die ÖVP zur Gänze mit dabei, es waren die Grünen zur Gänze mit dabei (Abg. Michael Hammer: Außer die Swurbler!) und es waren große Teile der NEOS mit dabei.
Abg. Greiner: Nussbaum!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Vielleicht noch Zuseher vor den Bildschirmen! Es ist ja interessant (Abg. Michael Hammer: The Impfung was dangerous!): Frau Kollegin Bogner-Strauß hat mit einem einzigen Satz dieses Volksbegehren gestreift, und den Vogel abgeschossen hat aus meiner Sicht die Kollegin Nussbaumer (Abg. Greiner: Nussbaum!) – Nussbaum –, die von einem traurigen Höhepunkt dieses beschlossenen Impfpflichtgesetzes gesprochen hat. (Abg. Voglauer: Gerald, komm doch bitte einmal in die Gegenwart!) Mit dabei war die SPÖ zur Gänze, es war die ÖVP zur Gänze mit dabei, es waren die Grünen zur Gänze mit dabei (Abg. Michael Hammer: Außer die Swurbler!) und es waren große Teile der NEOS mit dabei.
Abg. Voglauer: Gerald, komm doch bitte einmal in die Gegenwart!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Vielleicht noch Zuseher vor den Bildschirmen! Es ist ja interessant (Abg. Michael Hammer: The Impfung was dangerous!): Frau Kollegin Bogner-Strauß hat mit einem einzigen Satz dieses Volksbegehren gestreift, und den Vogel abgeschossen hat aus meiner Sicht die Kollegin Nussbaumer (Abg. Greiner: Nussbaum!) – Nussbaum –, die von einem traurigen Höhepunkt dieses beschlossenen Impfpflichtgesetzes gesprochen hat. (Abg. Voglauer: Gerald, komm doch bitte einmal in die Gegenwart!) Mit dabei war die SPÖ zur Gänze, es war die ÖVP zur Gänze mit dabei, es waren die Grünen zur Gänze mit dabei (Abg. Michael Hammer: Außer die Swurbler!) und es waren große Teile der NEOS mit dabei.
Abg. Michael Hammer: Außer die Swurbler!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Vielleicht noch Zuseher vor den Bildschirmen! Es ist ja interessant (Abg. Michael Hammer: The Impfung was dangerous!): Frau Kollegin Bogner-Strauß hat mit einem einzigen Satz dieses Volksbegehren gestreift, und den Vogel abgeschossen hat aus meiner Sicht die Kollegin Nussbaumer (Abg. Greiner: Nussbaum!) – Nussbaum –, die von einem traurigen Höhepunkt dieses beschlossenen Impfpflichtgesetzes gesprochen hat. (Abg. Voglauer: Gerald, komm doch bitte einmal in die Gegenwart!) Mit dabei war die SPÖ zur Gänze, es war die ÖVP zur Gänze mit dabei, es waren die Grünen zur Gänze mit dabei (Abg. Michael Hammer: Außer die Swurbler!) und es waren große Teile der NEOS mit dabei.
Abg. Michael Hammer: On the side of the Swurbler wart ihr!
Fakt ist, dass die Freiheitliche Partei die einzige Partei war (Abg. Michael Hammer: On the side of the Swurbler wart ihr!), die sich im Vorfeld (Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024!) gegen dieses Impfpflichtgesetz ausgesprochen hat (Abg. Loacker: Weil du mit deinen Zahlen aus Nigeria alle überzeugt hast! – Heiterkeit der Abg. Voglauer), das immer faktenwidrig war und das nie hätte beschlossen werden dürfen. (Abg. Michael Hammer: Ivermectin! We shot the Horsemittel! – Unruhe im Saal. – Heiterkeit und weitere Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024!
Fakt ist, dass die Freiheitliche Partei die einzige Partei war (Abg. Michael Hammer: On the side of the Swurbler wart ihr!), die sich im Vorfeld (Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024!) gegen dieses Impfpflichtgesetz ausgesprochen hat (Abg. Loacker: Weil du mit deinen Zahlen aus Nigeria alle überzeugt hast! – Heiterkeit der Abg. Voglauer), das immer faktenwidrig war und das nie hätte beschlossen werden dürfen. (Abg. Michael Hammer: Ivermectin! We shot the Horsemittel! – Unruhe im Saal. – Heiterkeit und weitere Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Loacker: Weil du mit deinen Zahlen aus Nigeria alle überzeugt hast! – Heiterkeit der Abg. Voglauer
Fakt ist, dass die Freiheitliche Partei die einzige Partei war (Abg. Michael Hammer: On the side of the Swurbler wart ihr!), die sich im Vorfeld (Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024!) gegen dieses Impfpflichtgesetz ausgesprochen hat (Abg. Loacker: Weil du mit deinen Zahlen aus Nigeria alle überzeugt hast! – Heiterkeit der Abg. Voglauer), das immer faktenwidrig war und das nie hätte beschlossen werden dürfen. (Abg. Michael Hammer: Ivermectin! We shot the Horsemittel! – Unruhe im Saal. – Heiterkeit und weitere Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Michael Hammer: Ivermectin! We shot the Horsemittel! – Unruhe im Saal. – Heiterkeit und weitere Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.
Fakt ist, dass die Freiheitliche Partei die einzige Partei war (Abg. Michael Hammer: On the side of the Swurbler wart ihr!), die sich im Vorfeld (Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024!) gegen dieses Impfpflichtgesetz ausgesprochen hat (Abg. Loacker: Weil du mit deinen Zahlen aus Nigeria alle überzeugt hast! – Heiterkeit der Abg. Voglauer), das immer faktenwidrig war und das nie hätte beschlossen werden dürfen. (Abg. Michael Hammer: Ivermectin! We shot the Horsemittel! – Unruhe im Saal. – Heiterkeit und weitere Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Voglauer – erheitert –: Na bitte nicht!
Ich gratuliere Mag. Robert Marschall und seinem Team, dass sie das Volksbegehren gemacht haben, zitiere einen Satz aus diesem Volksbegehren und werde dann auf diese Punkte näher eingehen. (Abg. Voglauer – erheitert –: Na bitte nicht!) „Das Impfpflichtgesetz ist unangemessen, gefährdet Menschenleben und verstößt offensichtlich gegen die Grundrechte“. – Genau das ist es.
Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024, verstehst du das?
So, der Reihe nach (Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024, verstehst du das?), weil Nussbaum von Verschwörungstheorien spricht (Ruf bei der SPÖ: Schwurbler! – Abg. Michael Hammer: I think me bites my horse! – neuerlicher Zwischenruf der Abg. Voglauer): Geschätzte Damen und Herren! Ich habe hier und heute lediglich die acht Seiten (Abg. Loacker: ... ganz knapp die Redezeit ...! – Heiterkeit der Abg. Voglauer) des Berichtes des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (einen Ausdruck in die Höhe haltend), einer Stelle des Gesundheitsministeriums, dabei, also Zahlen aus dem eigenen Gesundheitsministerium (Abg. Tomaselli: Ohne Schild kann man es nicht glauben!), Zeitraum 27.12.2020 bis 31. Dezember 2021. (Ruf: Was war da?)
Ruf bei der SPÖ: Schwurbler! – Abg. Michael Hammer: I think me bites my horse! – neuerlicher Zwischenruf der Abg. Voglauer
So, der Reihe nach (Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024, verstehst du das?), weil Nussbaum von Verschwörungstheorien spricht (Ruf bei der SPÖ: Schwurbler! – Abg. Michael Hammer: I think me bites my horse! – neuerlicher Zwischenruf der Abg. Voglauer): Geschätzte Damen und Herren! Ich habe hier und heute lediglich die acht Seiten (Abg. Loacker: ... ganz knapp die Redezeit ...! – Heiterkeit der Abg. Voglauer) des Berichtes des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (einen Ausdruck in die Höhe haltend), einer Stelle des Gesundheitsministeriums, dabei, also Zahlen aus dem eigenen Gesundheitsministerium (Abg. Tomaselli: Ohne Schild kann man es nicht glauben!), Zeitraum 27.12.2020 bis 31. Dezember 2021. (Ruf: Was war da?)
Abg. Loacker: ... ganz knapp die Redezeit ...! – Heiterkeit der Abg. Voglauer
So, der Reihe nach (Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024, verstehst du das?), weil Nussbaum von Verschwörungstheorien spricht (Ruf bei der SPÖ: Schwurbler! – Abg. Michael Hammer: I think me bites my horse! – neuerlicher Zwischenruf der Abg. Voglauer): Geschätzte Damen und Herren! Ich habe hier und heute lediglich die acht Seiten (Abg. Loacker: ... ganz knapp die Redezeit ...! – Heiterkeit der Abg. Voglauer) des Berichtes des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (einen Ausdruck in die Höhe haltend), einer Stelle des Gesundheitsministeriums, dabei, also Zahlen aus dem eigenen Gesundheitsministerium (Abg. Tomaselli: Ohne Schild kann man es nicht glauben!), Zeitraum 27.12.2020 bis 31. Dezember 2021. (Ruf: Was war da?)
Abg. Tomaselli: Ohne Schild kann man es nicht glauben!
So, der Reihe nach (Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024, verstehst du das?), weil Nussbaum von Verschwörungstheorien spricht (Ruf bei der SPÖ: Schwurbler! – Abg. Michael Hammer: I think me bites my horse! – neuerlicher Zwischenruf der Abg. Voglauer): Geschätzte Damen und Herren! Ich habe hier und heute lediglich die acht Seiten (Abg. Loacker: ... ganz knapp die Redezeit ...! – Heiterkeit der Abg. Voglauer) des Berichtes des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (einen Ausdruck in die Höhe haltend), einer Stelle des Gesundheitsministeriums, dabei, also Zahlen aus dem eigenen Gesundheitsministerium (Abg. Tomaselli: Ohne Schild kann man es nicht glauben!), Zeitraum 27.12.2020 bis 31. Dezember 2021. (Ruf: Was war da?)
Ruf: Was war da?
So, der Reihe nach (Abg. Voglauer: Gerald, wir sind 2024, verstehst du das?), weil Nussbaum von Verschwörungstheorien spricht (Ruf bei der SPÖ: Schwurbler! – Abg. Michael Hammer: I think me bites my horse! – neuerlicher Zwischenruf der Abg. Voglauer): Geschätzte Damen und Herren! Ich habe hier und heute lediglich die acht Seiten (Abg. Loacker: ... ganz knapp die Redezeit ...! – Heiterkeit der Abg. Voglauer) des Berichtes des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (einen Ausdruck in die Höhe haltend), einer Stelle des Gesundheitsministeriums, dabei, also Zahlen aus dem eigenen Gesundheitsministerium (Abg. Tomaselli: Ohne Schild kann man es nicht glauben!), Zeitraum 27.12.2020 bis 31. Dezember 2021. (Ruf: Was war da?)
Abg. Michael Hammer: I’m proud to be a Swurbler!
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, ihr habt in diesem Parlament (Abg. Michael Hammer: I’m proud to be a Swurbler!) im Jänner wider jegliche Fakten die Impfpflicht beschlossen. (Abg. Steinacker: Die Zeit ist schon um!)
Abg. Steinacker: Die Zeit ist schon um!
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, ihr habt in diesem Parlament (Abg. Michael Hammer: I’m proud to be a Swurbler!) im Jänner wider jegliche Fakten die Impfpflicht beschlossen. (Abg. Steinacker: Die Zeit ist schon um!)
Abg. Voglauer: Na so lange du nicht aus deinem Buch zitierst!
Ich zitiere aus diesem Bericht, Kollege Kucher. (Abg. Voglauer: Na so lange du nicht aus deinem Buch zitierst!) Er hat ja nur acht Seiten. Die könntest du wahrscheinlich auch kennen, weil du das letzte Mal nach meiner Rede rausgegangen bist und mich als Verschwörungstheoretiker bezeichnet hast.
Abg. Voglauer: Hast du einmal in deinem Buch gelesen? – Weitere Zwischenrufe bei den Grünen.
(Abg. Voglauer: Hast du einmal in deinem Buch gelesen? – Weitere Zwischenrufe bei den Grünen.) Das ist der eigene Bericht. Noch einmal: acht Seiten, lediglich acht Seiten. (Abg. Kucher: ... über Masern gesprochen ...!) Und die Fakten, die da drinnen sind (Abg. Michael Hammer: The facts!), solltet ihr bitte alle, die ihr hier dazwischenschreit, euch einmal anhören.
Abg. Kucher: ... über Masern gesprochen ...!
(Abg. Voglauer: Hast du einmal in deinem Buch gelesen? – Weitere Zwischenrufe bei den Grünen.) Das ist der eigene Bericht. Noch einmal: acht Seiten, lediglich acht Seiten. (Abg. Kucher: ... über Masern gesprochen ...!) Und die Fakten, die da drinnen sind (Abg. Michael Hammer: The facts!), solltet ihr bitte alle, die ihr hier dazwischenschreit, euch einmal anhören.
Abg. Michael Hammer: The facts!
(Abg. Voglauer: Hast du einmal in deinem Buch gelesen? – Weitere Zwischenrufe bei den Grünen.) Das ist der eigene Bericht. Noch einmal: acht Seiten, lediglich acht Seiten. (Abg. Kucher: ... über Masern gesprochen ...!) Und die Fakten, die da drinnen sind (Abg. Michael Hammer: The facts!), solltet ihr bitte alle, die ihr hier dazwischenschreit, euch einmal anhören.
Abg. Zorba: Können wir das auf einer Tafel haben? – Heiterkeit der Abg. Voglauer – Zwischenruf des Abg. Loacker – Unruhe im Saal
„Schwerwiegende Auswirkungen“, in diesem Basg-Bericht festgehalten (Abg. Zorba: Können wir das auf einer Tafel haben? – Heiterkeit der Abg. Voglauer – Zwischenruf des Abg. Loacker – Unruhe im Saal): Was sind schwerwiegende Auswirkungen? Wenn „sie tödlich oder lebensbedrohend sind“ – die Grünen lachen laufend (Abg. Michael Hammer: Lethal, oder?) –, „einen Spitalsaufenthalt erforderlich machen“ – das steht bitte im Basg-Bericht drinnen (Abg. Michael Hammer: Hospital, praktisch!) –, „zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führen oder einen Schaden beim Un/Neugeborenen verursachen“ (Abg. Steinacker: Die 3 Minuten sind schon lange vorbei!), also „einen Geburtsfehler darstellen“. – Das sind schwerwiegende Nebenwirkungen.
Abg. Michael Hammer: Lethal, oder?
„Schwerwiegende Auswirkungen“, in diesem Basg-Bericht festgehalten (Abg. Zorba: Können wir das auf einer Tafel haben? – Heiterkeit der Abg. Voglauer – Zwischenruf des Abg. Loacker – Unruhe im Saal): Was sind schwerwiegende Auswirkungen? Wenn „sie tödlich oder lebensbedrohend sind“ – die Grünen lachen laufend (Abg. Michael Hammer: Lethal, oder?) –, „einen Spitalsaufenthalt erforderlich machen“ – das steht bitte im Basg-Bericht drinnen (Abg. Michael Hammer: Hospital, praktisch!) –, „zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führen oder einen Schaden beim Un/Neugeborenen verursachen“ (Abg. Steinacker: Die 3 Minuten sind schon lange vorbei!), also „einen Geburtsfehler darstellen“. – Das sind schwerwiegende Nebenwirkungen.
Abg. Michael Hammer: Hospital, praktisch!
„Schwerwiegende Auswirkungen“, in diesem Basg-Bericht festgehalten (Abg. Zorba: Können wir das auf einer Tafel haben? – Heiterkeit der Abg. Voglauer – Zwischenruf des Abg. Loacker – Unruhe im Saal): Was sind schwerwiegende Auswirkungen? Wenn „sie tödlich oder lebensbedrohend sind“ – die Grünen lachen laufend (Abg. Michael Hammer: Lethal, oder?) –, „einen Spitalsaufenthalt erforderlich machen“ – das steht bitte im Basg-Bericht drinnen (Abg. Michael Hammer: Hospital, praktisch!) –, „zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führen oder einen Schaden beim Un/Neugeborenen verursachen“ (Abg. Steinacker: Die 3 Minuten sind schon lange vorbei!), also „einen Geburtsfehler darstellen“. – Das sind schwerwiegende Nebenwirkungen.
Abg. Steinacker: Die 3 Minuten sind schon lange vorbei!
„Schwerwiegende Auswirkungen“, in diesem Basg-Bericht festgehalten (Abg. Zorba: Können wir das auf einer Tafel haben? – Heiterkeit der Abg. Voglauer – Zwischenruf des Abg. Loacker – Unruhe im Saal): Was sind schwerwiegende Auswirkungen? Wenn „sie tödlich oder lebensbedrohend sind“ – die Grünen lachen laufend (Abg. Michael Hammer: Lethal, oder?) –, „einen Spitalsaufenthalt erforderlich machen“ – das steht bitte im Basg-Bericht drinnen (Abg. Michael Hammer: Hospital, praktisch!) –, „zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führen oder einen Schaden beim Un/Neugeborenen verursachen“ (Abg. Steinacker: Die 3 Minuten sind schon lange vorbei!), also „einen Geburtsfehler darstellen“. – Das sind schwerwiegende Nebenwirkungen.
Abg. Lukas Hammer: Geben Sie es zu, Sie sind auch geimpft!
Geschätzte Kollegen, die ihr nicht aufpasst, die ihr die Bevölkerung in diese faktenwidrige Impfpflicht hineinmanipuliert habt (Abg. Lukas Hammer: Geben Sie es zu, Sie sind auch geimpft!), es sei euch gesagt: Im Zeitraum vom 27.12.2020 bis zum 31.12.2021 (Abg. Voglauer: Gib’s zu, Gerald! – Abg. Lukas Hammer: Du bist geimpft!), ein paar Wochen vor Beschlussfassung dieser faktenwidrigen Impfpflicht, hat das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen – (einen Ausdruck in die Höhe haltend) lediglich acht Seiten, das hättet ihr alle studieren können – festgehalten, dass es „231 Todesfälle“ gegeben hat (Abg. Michael Hammer: Die sind noch nicht gestorben, das hast du letztes Mal schon gesagt!), „170 weitere Fälle“ sind „in Abklärung“. (Abg. Michael Hammer: Ja, die sind noch nicht gestorben!) – Ich zitiere aus diesem Bericht. (Abg. Voglauer: Nicht einmal deine Leute sind mehr da, die können das auch nicht mehr ernst nehmen!)
Abg. Voglauer: Gib’s zu, Gerald! – Abg. Lukas Hammer: Du bist geimpft!
Geschätzte Kollegen, die ihr nicht aufpasst, die ihr die Bevölkerung in diese faktenwidrige Impfpflicht hineinmanipuliert habt (Abg. Lukas Hammer: Geben Sie es zu, Sie sind auch geimpft!), es sei euch gesagt: Im Zeitraum vom 27.12.2020 bis zum 31.12.2021 (Abg. Voglauer: Gib’s zu, Gerald! – Abg. Lukas Hammer: Du bist geimpft!), ein paar Wochen vor Beschlussfassung dieser faktenwidrigen Impfpflicht, hat das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen – (einen Ausdruck in die Höhe haltend) lediglich acht Seiten, das hättet ihr alle studieren können – festgehalten, dass es „231 Todesfälle“ gegeben hat (Abg. Michael Hammer: Die sind noch nicht gestorben, das hast du letztes Mal schon gesagt!), „170 weitere Fälle“ sind „in Abklärung“. (Abg. Michael Hammer: Ja, die sind noch nicht gestorben!) – Ich zitiere aus diesem Bericht. (Abg. Voglauer: Nicht einmal deine Leute sind mehr da, die können das auch nicht mehr ernst nehmen!)
Abg. Michael Hammer: Die sind noch nicht gestorben, das hast du letztes Mal schon gesagt!
Geschätzte Kollegen, die ihr nicht aufpasst, die ihr die Bevölkerung in diese faktenwidrige Impfpflicht hineinmanipuliert habt (Abg. Lukas Hammer: Geben Sie es zu, Sie sind auch geimpft!), es sei euch gesagt: Im Zeitraum vom 27.12.2020 bis zum 31.12.2021 (Abg. Voglauer: Gib’s zu, Gerald! – Abg. Lukas Hammer: Du bist geimpft!), ein paar Wochen vor Beschlussfassung dieser faktenwidrigen Impfpflicht, hat das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen – (einen Ausdruck in die Höhe haltend) lediglich acht Seiten, das hättet ihr alle studieren können – festgehalten, dass es „231 Todesfälle“ gegeben hat (Abg. Michael Hammer: Die sind noch nicht gestorben, das hast du letztes Mal schon gesagt!), „170 weitere Fälle“ sind „in Abklärung“. (Abg. Michael Hammer: Ja, die sind noch nicht gestorben!) – Ich zitiere aus diesem Bericht. (Abg. Voglauer: Nicht einmal deine Leute sind mehr da, die können das auch nicht mehr ernst nehmen!)
Abg. Michael Hammer: Ja, die sind noch nicht gestorben!
Geschätzte Kollegen, die ihr nicht aufpasst, die ihr die Bevölkerung in diese faktenwidrige Impfpflicht hineinmanipuliert habt (Abg. Lukas Hammer: Geben Sie es zu, Sie sind auch geimpft!), es sei euch gesagt: Im Zeitraum vom 27.12.2020 bis zum 31.12.2021 (Abg. Voglauer: Gib’s zu, Gerald! – Abg. Lukas Hammer: Du bist geimpft!), ein paar Wochen vor Beschlussfassung dieser faktenwidrigen Impfpflicht, hat das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen – (einen Ausdruck in die Höhe haltend) lediglich acht Seiten, das hättet ihr alle studieren können – festgehalten, dass es „231 Todesfälle“ gegeben hat (Abg. Michael Hammer: Die sind noch nicht gestorben, das hast du letztes Mal schon gesagt!), „170 weitere Fälle“ sind „in Abklärung“. (Abg. Michael Hammer: Ja, die sind noch nicht gestorben!) – Ich zitiere aus diesem Bericht. (Abg. Voglauer: Nicht einmal deine Leute sind mehr da, die können das auch nicht mehr ernst nehmen!)
Abg. Voglauer: Nicht einmal deine Leute sind mehr da, die können das auch nicht mehr ernst nehmen!
Geschätzte Kollegen, die ihr nicht aufpasst, die ihr die Bevölkerung in diese faktenwidrige Impfpflicht hineinmanipuliert habt (Abg. Lukas Hammer: Geben Sie es zu, Sie sind auch geimpft!), es sei euch gesagt: Im Zeitraum vom 27.12.2020 bis zum 31.12.2021 (Abg. Voglauer: Gib’s zu, Gerald! – Abg. Lukas Hammer: Du bist geimpft!), ein paar Wochen vor Beschlussfassung dieser faktenwidrigen Impfpflicht, hat das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen – (einen Ausdruck in die Höhe haltend) lediglich acht Seiten, das hättet ihr alle studieren können – festgehalten, dass es „231 Todesfälle“ gegeben hat (Abg. Michael Hammer: Die sind noch nicht gestorben, das hast du letztes Mal schon gesagt!), „170 weitere Fälle“ sind „in Abklärung“. (Abg. Michael Hammer: Ja, die sind noch nicht gestorben!) – Ich zitiere aus diesem Bericht. (Abg. Voglauer: Nicht einmal deine Leute sind mehr da, die können das auch nicht mehr ernst nehmen!)
Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben!
Insgesamt „184 Fälle einer Herzmuskelentzündung“ sind hier festgehalten (Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben!), „112 weitere“ Fälle waren damals „noch in Abklärung“. 374 Patienten hatten lebensgefährliche Nebenwirkungen, 214 Fälle noch in Abklärung. (Abg. Voglauer: Aber weißt du, wie viele Leute gestorben sind an Covid?) Und 1 716 Patienten hatten einen Krankenhausaufenthalt, bei 970 ist das noch in Aufklärung.
Abg. Voglauer: Aber weißt du, wie viele Leute gestorben sind an Covid?
Insgesamt „184 Fälle einer Herzmuskelentzündung“ sind hier festgehalten (Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben!), „112 weitere“ Fälle waren damals „noch in Abklärung“. 374 Patienten hatten lebensgefährliche Nebenwirkungen, 214 Fälle noch in Abklärung. (Abg. Voglauer: Aber weißt du, wie viele Leute gestorben sind an Covid?) Und 1 716 Patienten hatten einen Krankenhausaufenthalt, bei 970 ist das noch in Aufklärung.
Abg. Michael Hammer: Thatʼs very much persons!
Wenn ich das zusammenzähle und von den Fällen, die in Abklärung sind, nur die Hälfte hernehme, sind das 3 238 Personen (Abg. Michael Hammer: Thatʼs very much persons!), die schwerwiegendste Nebenwirkungen bis hin zum Tod hatten – festgehalten im Bericht des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen. Das ist kein Schwurblermedium (Ah-Rufe bei der ÖVP), das ist das eigene Medium vom Minister, von Minister Rauch. Es ist erschreckend, es ist erschreckend, wie ihr euch da verhaltet! (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.)
Ah-Rufe bei der ÖVP
Wenn ich das zusammenzähle und von den Fällen, die in Abklärung sind, nur die Hälfte hernehme, sind das 3 238 Personen (Abg. Michael Hammer: Thatʼs very much persons!), die schwerwiegendste Nebenwirkungen bis hin zum Tod hatten – festgehalten im Bericht des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen. Das ist kein Schwurblermedium (Ah-Rufe bei der ÖVP), das ist das eigene Medium vom Minister, von Minister Rauch. Es ist erschreckend, es ist erschreckend, wie ihr euch da verhaltet! (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.
Wenn ich das zusammenzähle und von den Fällen, die in Abklärung sind, nur die Hälfte hernehme, sind das 3 238 Personen (Abg. Michael Hammer: Thatʼs very much persons!), die schwerwiegendste Nebenwirkungen bis hin zum Tod hatten – festgehalten im Bericht des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen. Das ist kein Schwurblermedium (Ah-Rufe bei der ÖVP), das ist das eigene Medium vom Minister, von Minister Rauch. Es ist erschreckend, es ist erschreckend, wie ihr euch da verhaltet! (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Ja deines, wenn du dich so aufregst! – Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben! – Abg. Voglauer: ... Sicherheitsrisiko ist nur eine Partei!
Unglaublich! Ihr gefährdet Menschenleben (Abg. Michael Hammer: Ja deines, wenn du dich so aufregst! – Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben! – Abg. Voglauer: ... Sicherheitsrisiko ist nur eine Partei!) in einem Ausmaß, das es überhaupt noch nie gegeben hat. (Ruf bei der ÖVP: Geh, Hauser, bitte bezichtige uns nicht ...!) Ihr ignoriert diese Fakten, die das Ministerium selber bitte vorgibt (Abg. Voglauer: Ja genau! – Ruf bei der ÖVP: Ist die Redezeit noch nicht zu Ende?), und führt euch auf in einem Ausmaß, das total lächerlich ist. (Abg. Michael Hammer – erheitert –: The Swurbler for EU-Parlament! Da kandidiert er jetzt! – Heiterkeit und anhaltende Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Ruf bei der ÖVP: Geh, Hauser, bitte bezichtige uns nicht ...!
Unglaublich! Ihr gefährdet Menschenleben (Abg. Michael Hammer: Ja deines, wenn du dich so aufregst! – Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben! – Abg. Voglauer: ... Sicherheitsrisiko ist nur eine Partei!) in einem Ausmaß, das es überhaupt noch nie gegeben hat. (Ruf bei der ÖVP: Geh, Hauser, bitte bezichtige uns nicht ...!) Ihr ignoriert diese Fakten, die das Ministerium selber bitte vorgibt (Abg. Voglauer: Ja genau! – Ruf bei der ÖVP: Ist die Redezeit noch nicht zu Ende?), und führt euch auf in einem Ausmaß, das total lächerlich ist. (Abg. Michael Hammer – erheitert –: The Swurbler for EU-Parlament! Da kandidiert er jetzt! – Heiterkeit und anhaltende Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Voglauer: Ja genau! – Ruf bei der ÖVP: Ist die Redezeit noch nicht zu Ende?
Unglaublich! Ihr gefährdet Menschenleben (Abg. Michael Hammer: Ja deines, wenn du dich so aufregst! – Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben! – Abg. Voglauer: ... Sicherheitsrisiko ist nur eine Partei!) in einem Ausmaß, das es überhaupt noch nie gegeben hat. (Ruf bei der ÖVP: Geh, Hauser, bitte bezichtige uns nicht ...!) Ihr ignoriert diese Fakten, die das Ministerium selber bitte vorgibt (Abg. Voglauer: Ja genau! – Ruf bei der ÖVP: Ist die Redezeit noch nicht zu Ende?), und führt euch auf in einem Ausmaß, das total lächerlich ist. (Abg. Michael Hammer – erheitert –: The Swurbler for EU-Parlament! Da kandidiert er jetzt! – Heiterkeit und anhaltende Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Michael Hammer – erheitert –: The Swurbler for EU-Parlament! Da kandidiert er jetzt! – Heiterkeit und anhaltende Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.
Unglaublich! Ihr gefährdet Menschenleben (Abg. Michael Hammer: Ja deines, wenn du dich so aufregst! – Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben! – Abg. Voglauer: ... Sicherheitsrisiko ist nur eine Partei!) in einem Ausmaß, das es überhaupt noch nie gegeben hat. (Ruf bei der ÖVP: Geh, Hauser, bitte bezichtige uns nicht ...!) Ihr ignoriert diese Fakten, die das Ministerium selber bitte vorgibt (Abg. Voglauer: Ja genau! – Ruf bei der ÖVP: Ist die Redezeit noch nicht zu Ende?), und führt euch auf in einem Ausmaß, das total lächerlich ist. (Abg. Michael Hammer – erheitert –: The Swurbler for EU-Parlament! Da kandidiert er jetzt! – Heiterkeit und anhaltende Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Steinacker: Du, wenn du so weitermachst, habts ihr keine Redezeit mehr ...!
Und wisst ihr, das Basg hat diese Zahlen an die EMA weitergeleitet. (Abg. Steinacker: Du, wenn du so weitermachst, habts ihr keine Redezeit mehr ...!) Ich zitiere: „Nach erfolgter Bearbeitung und Begutachtung werden die Daten gemäß den geltenden europäischen Gesetzen und Richtlinien an die Europäische Arzneimittelagentur [...] weitergeleitet.“ (Abg. Michael Hammer: Gerald, the time is off!) Das heißt: Nach Prüfung dieser Zahlen – Todesfälle, schwerste Nebenwirkungen (Abg. Voglauer: Ja, jetzt passtʼs schon!) – werden diese Zahlen an die
Abg. Michael Hammer: Gerald, the time is off!
Und wisst ihr, das Basg hat diese Zahlen an die EMA weitergeleitet. (Abg. Steinacker: Du, wenn du so weitermachst, habts ihr keine Redezeit mehr ...!) Ich zitiere: „Nach erfolgter Bearbeitung und Begutachtung werden die Daten gemäß den geltenden europäischen Gesetzen und Richtlinien an die Europäische Arzneimittelagentur [...] weitergeleitet.“ (Abg. Michael Hammer: Gerald, the time is off!) Das heißt: Nach Prüfung dieser Zahlen – Todesfälle, schwerste Nebenwirkungen (Abg. Voglauer: Ja, jetzt passtʼs schon!) – werden diese Zahlen an die
Abg. Voglauer: Ja, jetzt passtʼs schon!
Und wisst ihr, das Basg hat diese Zahlen an die EMA weitergeleitet. (Abg. Steinacker: Du, wenn du so weitermachst, habts ihr keine Redezeit mehr ...!) Ich zitiere: „Nach erfolgter Bearbeitung und Begutachtung werden die Daten gemäß den geltenden europäischen Gesetzen und Richtlinien an die Europäische Arzneimittelagentur [...] weitergeleitet.“ (Abg. Michael Hammer: Gerald, the time is off!) Das heißt: Nach Prüfung dieser Zahlen – Todesfälle, schwerste Nebenwirkungen (Abg. Voglauer: Ja, jetzt passtʼs schon!) – werden diese Zahlen an die
Heiterkeit und Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen. – Unruhe im Saal.
EMA weitergeleitet. (Heiterkeit und Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen. – Unruhe im Saal.)
Der Redner stellt eine Tafel mit der Überschrift „EMA – EudraVigilance Datenbank“, „Überblick über Gesamtzahlen nach Schwere Kategorie“, auf der eine Tabelle zu sehen ist, auf das Redner:innenpult. – Rufe bei SPÖ, Grünen und NEOS: Jawohl! Ja! Jawohl!
Ich habe hier im Hohen Haus mehrmals die an die EMA gemeldeten schwersten Nebenwirkungen und Todesfälle dargestellt. (Der Redner stellt eine Tafel mit der Überschrift „EMA – EudraVigilance Datenbank“, „Überblick über Gesamtzahlen nach Schwere Kategorie“, auf der eine Tabelle zu sehen ist, auf das Redner:innenpult. – Rufe bei SPÖ, Grünen und NEOS: Jawohl! Ja! Jawohl!) Für die Zuhörerinnen und Zuhörer sei - - (Heiterkeit und Ah-Rufe bei ÖVP und Grünen. – Abg. Michael Hammer: From the Swurbler-Database! – Unruhe im Saal.) – Also das Publikum, die Zuhörer werden sich ihre Meinung selber bilden, wie man so mit Todesfällen, mit schwersten Nebenwirkungen umgeht. Das wird alles lächerlich gemacht. (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben! – Abg. Michael Hammer: Da klatscht nur mehr der Lausch, das ist echt schon das Letzte! – Abg. Voglauer: Drei Klatscher! Drei Klatscher ...!) Mit Datenstand vom 17. Jänner 2022 – vier Tage bevor ihr die Impfpflicht beschlossen habt – haben nationale Behörden die Todesfälle und die schwerwiegenden Nebenwirkungen weitergeleitet.
Heiterkeit und Ah-Rufe bei ÖVP und Grünen. – Abg. Michael Hammer: From the Swurbler-Database! – Unruhe im Saal.
Ich habe hier im Hohen Haus mehrmals die an die EMA gemeldeten schwersten Nebenwirkungen und Todesfälle dargestellt. (Der Redner stellt eine Tafel mit der Überschrift „EMA – EudraVigilance Datenbank“, „Überblick über Gesamtzahlen nach Schwere Kategorie“, auf der eine Tabelle zu sehen ist, auf das Redner:innenpult. – Rufe bei SPÖ, Grünen und NEOS: Jawohl! Ja! Jawohl!) Für die Zuhörerinnen und Zuhörer sei - - (Heiterkeit und Ah-Rufe bei ÖVP und Grünen. – Abg. Michael Hammer: From the Swurbler-Database! – Unruhe im Saal.) – Also das Publikum, die Zuhörer werden sich ihre Meinung selber bilden, wie man so mit Todesfällen, mit schwersten Nebenwirkungen umgeht. Das wird alles lächerlich gemacht. (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben! – Abg. Michael Hammer: Da klatscht nur mehr der Lausch, das ist echt schon das Letzte! – Abg. Voglauer: Drei Klatscher! Drei Klatscher ...!) Mit Datenstand vom 17. Jänner 2022 – vier Tage bevor ihr die Impfpflicht beschlossen habt – haben nationale Behörden die Todesfälle und die schwerwiegenden Nebenwirkungen weitergeleitet.
Beifall bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben! – Abg. Michael Hammer: Da klatscht nur mehr der Lausch, das ist echt schon das Letzte! – Abg. Voglauer: Drei Klatscher! Drei Klatscher ...!
Ich habe hier im Hohen Haus mehrmals die an die EMA gemeldeten schwersten Nebenwirkungen und Todesfälle dargestellt. (Der Redner stellt eine Tafel mit der Überschrift „EMA – EudraVigilance Datenbank“, „Überblick über Gesamtzahlen nach Schwere Kategorie“, auf der eine Tabelle zu sehen ist, auf das Redner:innenpult. – Rufe bei SPÖ, Grünen und NEOS: Jawohl! Ja! Jawohl!) Für die Zuhörerinnen und Zuhörer sei - - (Heiterkeit und Ah-Rufe bei ÖVP und Grünen. – Abg. Michael Hammer: From the Swurbler-Database! – Unruhe im Saal.) – Also das Publikum, die Zuhörer werden sich ihre Meinung selber bilden, wie man so mit Todesfällen, mit schwersten Nebenwirkungen umgeht. Das wird alles lächerlich gemacht. (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Bogner-Strauß: 25 000 gerettete Menschenleben! – Abg. Michael Hammer: Da klatscht nur mehr der Lausch, das ist echt schon das Letzte! – Abg. Voglauer: Drei Klatscher! Drei Klatscher ...!) Mit Datenstand vom 17. Jänner 2022 – vier Tage bevor ihr die Impfpflicht beschlossen habt – haben nationale Behörden die Todesfälle und die schwerwiegenden Nebenwirkungen weitergeleitet.
Abg. Michael Hammer: Ich glaube, wir sind schon ausgestorben und wissen es noch gar nicht! – Heiterkeit und anhaltende Zwischenrufe bei Grünen und NEOS.
Wisst ihr, was an die EMA gemeldet worden ist? – 21 251 Todesfälle, bei einer Meldequote, die sehr bescheiden ist, vielleicht 6 Prozent, sagt die Expertise. (Abg. Michael Hammer: Ich glaube, wir sind schon ausgestorben und wissen es noch gar nicht! – Heiterkeit und anhaltende Zwischenrufe bei Grünen und NEOS.) Lebensgefährliche Nebenwirkungen gemeldet an die EMA: 29 185; längerer Krankenhausaufenthalt – das sind die Zahlen der EMA (einen Ausdruck in die Höhe haltend); das sind nicht unsere Zahlen, das sind die Zahlen der EMA –: 121 882; Behinderungen: 60 769, schwerwiegende Nebenwirkungen (Abg. Hanger: Jetzt weiß ich endlich, wieso deine Kollegen auch nicht mehr da sind!): 397 681, ernste Nebenwirkungen: 598 195. – Das sind erschreckende Zahlen!
Abg. Hanger: Jetzt weiß ich endlich, wieso deine Kollegen auch nicht mehr da sind!
Wisst ihr, was an die EMA gemeldet worden ist? – 21 251 Todesfälle, bei einer Meldequote, die sehr bescheiden ist, vielleicht 6 Prozent, sagt die Expertise. (Abg. Michael Hammer: Ich glaube, wir sind schon ausgestorben und wissen es noch gar nicht! – Heiterkeit und anhaltende Zwischenrufe bei Grünen und NEOS.) Lebensgefährliche Nebenwirkungen gemeldet an die EMA: 29 185; längerer Krankenhausaufenthalt – das sind die Zahlen der EMA (einen Ausdruck in die Höhe haltend); das sind nicht unsere Zahlen, das sind die Zahlen der EMA –: 121 882; Behinderungen: 60 769, schwerwiegende Nebenwirkungen (Abg. Hanger: Jetzt weiß ich endlich, wieso deine Kollegen auch nicht mehr da sind!): 397 681, ernste Nebenwirkungen: 598 195. – Das sind erschreckende Zahlen!
Abg. Voglauer: Hast du das schon gewusst!
Ich habe immer auf diese Zahlen hingewiesen, vier Tage vor Beschlussfassung dieses Impfpflichtgesetzes (Abg. Voglauer: Hast du das schon gewusst!), das
Abg. Lukas Hammer: Luft holen! Kurz durchatmen! – Heiterkeit und Zwischenruf der Abg. Voglauer.
vollkommen faktenwidrig war. (Abg. Lukas Hammer: Luft holen! Kurz durchatmen! – Heiterkeit und Zwischenruf der Abg. Voglauer.) Und ihr seid hergegangen und habt gegen die Stimmen der Freiheitlichen Partei ein vollkommen faktenwidriges Impfpflichtgesetz beschlossen. (Abg. Michael Hammer: Ja, mit den Artikeln nehmen wir es nimmer so genau! Das ist zwischen Englisch und Deutsch im Switchen!)
Abg. Michael Hammer: Ja, mit den Artikeln nehmen wir es nimmer so genau! Das ist zwischen Englisch und Deutsch im Switchen!
vollkommen faktenwidrig war. (Abg. Lukas Hammer: Luft holen! Kurz durchatmen! – Heiterkeit und Zwischenruf der Abg. Voglauer.) Und ihr seid hergegangen und habt gegen die Stimmen der Freiheitlichen Partei ein vollkommen faktenwidriges Impfpflichtgesetz beschlossen. (Abg. Michael Hammer: Ja, mit den Artikeln nehmen wir es nimmer so genau! Das ist zwischen Englisch und Deutsch im Switchen!)
eine Tafel, auf der unter den Überschriften „ÖVP Verfassungsministerin Karoline Edtstadler“ auf der linken sowie „Verbot der Ausweisung eigener Staatsangehöriger Art. 3.4. ZP-EMRK“ auf der rechten Seite die vom Redner im Folgenden vorgetragenen Zitate zu lesen sind, auf das Redner:innenpult stellend – Ah-Rufe bei ÖVP und Grünen
Wisst ihr, was dem die Krone aufgesetzt hat? – Das waren dann die Kommentare, und speziell hervorgetan hat sich die Verfassungsministerin Edtstadler (eine Tafel, auf der unter den Überschriften „ÖVP Verfassungsministerin Karoline Edtstadler“ auf der linken sowie „Verbot der Ausweisung eigener Staatsangehöriger Art. 3.4. ZP-EMRK“ auf der rechten Seite die vom Redner im Folgenden vorgetragenen Zitate zu lesen sind, auf das Redner:innenpult stellend – Ah-Rufe bei ÖVP und Grünen), die in Richtung der Österreicherinnen und Österreicher, die sich nicht impfen lassen, Folgendes gemeint hat (Abg. Michael Hammer: We had right! – Abg. Lukas Hammer: Auch das kann man nicht lesen!): „Mit der Einführung der Impfpflicht ist es eigentlich rechtswidrig, in Österreich zu wohnen und nicht geimpft zu sein.“ (Heiterkeit bei ÖVP, SPÖ und Grünen. – Unruhe im Saal.)
Abg. Michael Hammer: We had right! – Abg. Lukas Hammer: Auch das kann man nicht lesen!
Wisst ihr, was dem die Krone aufgesetzt hat? – Das waren dann die Kommentare, und speziell hervorgetan hat sich die Verfassungsministerin Edtstadler (eine Tafel, auf der unter den Überschriften „ÖVP Verfassungsministerin Karoline Edtstadler“ auf der linken sowie „Verbot der Ausweisung eigener Staatsangehöriger Art. 3.4. ZP-EMRK“ auf der rechten Seite die vom Redner im Folgenden vorgetragenen Zitate zu lesen sind, auf das Redner:innenpult stellend – Ah-Rufe bei ÖVP und Grünen), die in Richtung der Österreicherinnen und Österreicher, die sich nicht impfen lassen, Folgendes gemeint hat (Abg. Michael Hammer: We had right! – Abg. Lukas Hammer: Auch das kann man nicht lesen!): „Mit der Einführung der Impfpflicht ist es eigentlich rechtswidrig, in Österreich zu wohnen und nicht geimpft zu sein.“ (Heiterkeit bei ÖVP, SPÖ und Grünen. – Unruhe im Saal.)
Heiterkeit bei ÖVP, SPÖ und Grünen. – Unruhe im Saal.
Wisst ihr, was dem die Krone aufgesetzt hat? – Das waren dann die Kommentare, und speziell hervorgetan hat sich die Verfassungsministerin Edtstadler (eine Tafel, auf der unter den Überschriften „ÖVP Verfassungsministerin Karoline Edtstadler“ auf der linken sowie „Verbot der Ausweisung eigener Staatsangehöriger Art. 3.4. ZP-EMRK“ auf der rechten Seite die vom Redner im Folgenden vorgetragenen Zitate zu lesen sind, auf das Redner:innenpult stellend – Ah-Rufe bei ÖVP und Grünen), die in Richtung der Österreicherinnen und Österreicher, die sich nicht impfen lassen, Folgendes gemeint hat (Abg. Michael Hammer: We had right! – Abg. Lukas Hammer: Auch das kann man nicht lesen!): „Mit der Einführung der Impfpflicht ist es eigentlich rechtswidrig, in Österreich zu wohnen und nicht geimpft zu sein.“ (Heiterkeit bei ÖVP, SPÖ und Grünen. – Unruhe im Saal.)
die genannte Broschüre mit dem Titel „Unsere Rechte.“ in die Höhe haltend – Abg. Voglauer: Ah!
Und das ist so etwas von erschreckend! Das österreichische Parlament hat diese Informationsbroschüre herausgegeben (die genannte Broschüre mit dem Titel „Unsere Rechte.“ in die Höhe haltend – Abg. Voglauer: Ah!), und wisst ihr, was in dieser Informationsbroschüre, herausgegeben vom Parlament, mit Vorwort von Präsident Sobotka und so weiter, drinnen steht? – Das widerspricht genau dieser Aussage der Verfassungsministerin (Abg. Zorba: Kannst du das vorlesen? – Abg. Lukas Hammer: Bitte vorlesen, wir können es nicht lesen! – Abg. Voglauer: Bitte vorlesen!): „Verbot der Ausweisung eigener Staatsangehöriger“ – steht da drinnen, bitte. (Abg. Zorba: Bitte vorlesen, ich kann es nicht lesen!) Gemäß dem Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention – (auf die Tafel weisend) hier stehend – ist es so: „Niemand darf aus dem
Abg. Zorba: Kannst du das vorlesen? – Abg. Lukas Hammer: Bitte vorlesen, wir können es nicht lesen! – Abg. Voglauer: Bitte vorlesen!
Und das ist so etwas von erschreckend! Das österreichische Parlament hat diese Informationsbroschüre herausgegeben (die genannte Broschüre mit dem Titel „Unsere Rechte.“ in die Höhe haltend – Abg. Voglauer: Ah!), und wisst ihr, was in dieser Informationsbroschüre, herausgegeben vom Parlament, mit Vorwort von Präsident Sobotka und so weiter, drinnen steht? – Das widerspricht genau dieser Aussage der Verfassungsministerin (Abg. Zorba: Kannst du das vorlesen? – Abg. Lukas Hammer: Bitte vorlesen, wir können es nicht lesen! – Abg. Voglauer: Bitte vorlesen!): „Verbot der Ausweisung eigener Staatsangehöriger“ – steht da drinnen, bitte. (Abg. Zorba: Bitte vorlesen, ich kann es nicht lesen!) Gemäß dem Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention – (auf die Tafel weisend) hier stehend – ist es so: „Niemand darf aus dem
Abg. Zorba: Bitte vorlesen, ich kann es nicht lesen!
Und das ist so etwas von erschreckend! Das österreichische Parlament hat diese Informationsbroschüre herausgegeben (die genannte Broschüre mit dem Titel „Unsere Rechte.“ in die Höhe haltend – Abg. Voglauer: Ah!), und wisst ihr, was in dieser Informationsbroschüre, herausgegeben vom Parlament, mit Vorwort von Präsident Sobotka und so weiter, drinnen steht? – Das widerspricht genau dieser Aussage der Verfassungsministerin (Abg. Zorba: Kannst du das vorlesen? – Abg. Lukas Hammer: Bitte vorlesen, wir können es nicht lesen! – Abg. Voglauer: Bitte vorlesen!): „Verbot der Ausweisung eigener Staatsangehöriger“ – steht da drinnen, bitte. (Abg. Zorba: Bitte vorlesen, ich kann es nicht lesen!) Gemäß dem Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention – (auf die Tafel weisend) hier stehend – ist es so: „Niemand darf aus dem
Abg. Voglauer: Erschreckend!
Es ist also erschreckend (Abg. Voglauer: Erschreckend!): Ihr habt eine vollkommen faktenwidrige Impfpflicht beschlossen, die eigenen Zahlen des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen haben das aufgezeigt. (Heiterkeit und Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und NEOS.) Die EMA hat die erschreckenden Zahlen europaweit festgehalten, und dann seid ihr noch hergegangen und habt den Österreicherinnen und Österreichern per Botschaft ausgerichtet: Wer sich nicht impfen lässt, der hat nicht einmal ein Bleiberecht. – Das ist erschreckend (Ruf bei den Grünen: Erschreckend!), widerspricht der Europäischen Menschenrechtskonvention, und statt dass ihr endlich in euch gehen würdet und diese faktenwidrige Impfpflicht überdenken würdet und einmal drüber nachdenken würdet, wie viele massive Impfschäden ihr verursacht habt, redet ihr da, macht blöde Zwischenrufe. Euch interessiert die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung nicht. Das ist erschreckend! (Beifall bei der FPÖ. – Rufe bei den Grünen: Zugabe! Zugabe! Zugabe! Zugabe! – Allgemeine Heiterkeit. – Abg. Michael Hammer: Swurbler! Swurbler! – Unruhe im Saal.)
Heiterkeit und Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und NEOS.
Es ist also erschreckend (Abg. Voglauer: Erschreckend!): Ihr habt eine vollkommen faktenwidrige Impfpflicht beschlossen, die eigenen Zahlen des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen haben das aufgezeigt. (Heiterkeit und Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und NEOS.) Die EMA hat die erschreckenden Zahlen europaweit festgehalten, und dann seid ihr noch hergegangen und habt den Österreicherinnen und Österreichern per Botschaft ausgerichtet: Wer sich nicht impfen lässt, der hat nicht einmal ein Bleiberecht. – Das ist erschreckend (Ruf bei den Grünen: Erschreckend!), widerspricht der Europäischen Menschenrechtskonvention, und statt dass ihr endlich in euch gehen würdet und diese faktenwidrige Impfpflicht überdenken würdet und einmal drüber nachdenken würdet, wie viele massive Impfschäden ihr verursacht habt, redet ihr da, macht blöde Zwischenrufe. Euch interessiert die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung nicht. Das ist erschreckend! (Beifall bei der FPÖ. – Rufe bei den Grünen: Zugabe! Zugabe! Zugabe! Zugabe! – Allgemeine Heiterkeit. – Abg. Michael Hammer: Swurbler! Swurbler! – Unruhe im Saal.)
Ruf bei den Grünen: Erschreckend!
Es ist also erschreckend (Abg. Voglauer: Erschreckend!): Ihr habt eine vollkommen faktenwidrige Impfpflicht beschlossen, die eigenen Zahlen des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen haben das aufgezeigt. (Heiterkeit und Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und NEOS.) Die EMA hat die erschreckenden Zahlen europaweit festgehalten, und dann seid ihr noch hergegangen und habt den Österreicherinnen und Österreichern per Botschaft ausgerichtet: Wer sich nicht impfen lässt, der hat nicht einmal ein Bleiberecht. – Das ist erschreckend (Ruf bei den Grünen: Erschreckend!), widerspricht der Europäischen Menschenrechtskonvention, und statt dass ihr endlich in euch gehen würdet und diese faktenwidrige Impfpflicht überdenken würdet und einmal drüber nachdenken würdet, wie viele massive Impfschäden ihr verursacht habt, redet ihr da, macht blöde Zwischenrufe. Euch interessiert die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung nicht. Das ist erschreckend! (Beifall bei der FPÖ. – Rufe bei den Grünen: Zugabe! Zugabe! Zugabe! Zugabe! – Allgemeine Heiterkeit. – Abg. Michael Hammer: Swurbler! Swurbler! – Unruhe im Saal.)
Beifall bei der FPÖ. – Rufe bei den Grünen: Zugabe! Zugabe! Zugabe! Zugabe! – Allgemeine Heiterkeit. – Abg. Michael Hammer: Swurbler! Swurbler! – Unruhe im Saal.
Es ist also erschreckend (Abg. Voglauer: Erschreckend!): Ihr habt eine vollkommen faktenwidrige Impfpflicht beschlossen, die eigenen Zahlen des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen haben das aufgezeigt. (Heiterkeit und Zwischenrufe bei ÖVP, Grünen und NEOS.) Die EMA hat die erschreckenden Zahlen europaweit festgehalten, und dann seid ihr noch hergegangen und habt den Österreicherinnen und Österreichern per Botschaft ausgerichtet: Wer sich nicht impfen lässt, der hat nicht einmal ein Bleiberecht. – Das ist erschreckend (Ruf bei den Grünen: Erschreckend!), widerspricht der Europäischen Menschenrechtskonvention, und statt dass ihr endlich in euch gehen würdet und diese faktenwidrige Impfpflicht überdenken würdet und einmal drüber nachdenken würdet, wie viele massive Impfschäden ihr verursacht habt, redet ihr da, macht blöde Zwischenrufe. Euch interessiert die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung nicht. Das ist erschreckend! (Beifall bei der FPÖ. – Rufe bei den Grünen: Zugabe! Zugabe! Zugabe! Zugabe! – Allgemeine Heiterkeit. – Abg. Michael Hammer: Swurbler! Swurbler! – Unruhe im Saal.)
Ruf bei den Grünen: Du, jetzt musst du dir dein Publikum aber echt erarbeiten! – Abg. Schwarz: Ralph, du hast keine 10 Minuten! – Abg. Michael Hammer: Man kann sich schon zum Affen machen! – Der Präsident gibt das Glockenzeichen. – Abg. Michael Hammer: Was dir der Kickl hineinjagt, das musst einmal hinterfragen! So ein Blödsinn! Da hat sich sogar die Frau Fürst jetzt versteckt!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka (den Vorsitz übernehmend): Als Nächster zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Schallmeiner. – Bitte. (Ruf bei den Grünen: Du, jetzt musst du dir dein Publikum aber echt erarbeiten! – Abg. Schwarz: Ralph, du hast keine 10 Minuten! – Abg. Michael Hammer: Man kann sich schon zum Affen machen! – Der Präsident gibt das Glockenzeichen. – Abg. Michael Hammer: Was dir der Kickl hineinjagt, das musst einmal hinterfragen! So ein Blödsinn! Da hat sich sogar die Frau Fürst jetzt versteckt!)
Abg. Loacker: Danke, dass du dir das antust!
Galerie! (Abg. Loacker: Danke, dass du dir das antust!) Boah! – Wo fangen wir an, wo hören wir auf? (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Galerie! (Abg. Loacker: Danke, dass du dir das antust!) Boah! – Wo fangen wir an, wo hören wir auf? (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Michael Hammer: Das ist eine Diagnose!
Ernsthaft: Wir wollen uns doch wirklich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen. (Abg. Michael Hammer: Das ist eine Diagnose!) Ich habe mir da eigentlich eine Rede vorbereitet, in der ich ein bisschen auf das Volksbegehren eingehen wollte, aufzeigen wollte, warum dieses Volksbegehren einfach kontrafaktisch argumentiert. Darin sind zehn Punkte, jeden dieser zehn Punkte kannst du eigentlich relativ leicht widerlegen. Wir werden das dann natürlich sowieso auch im Gesundheitsausschuss machen.
Beifall bei Grünen, ÖVP und NEOS. – Abg. Michael Hammer: Das ist ein intellektueller Bankrott!
Ehrlicherweise: So wird halt in diesem Land Stimmung gemacht, und obendrauf, als Draufgabe, kommt dann Kollege Hauser heraus und hält eine von seinen eh schon ein bisschen legendären Reden, möchte man fast meinen. Ich meine, die Reaktionen hier herinnen kann man sich anders nicht mehr erklären. In Wirklichkeit ist das eigentlich eine Verhöhnung des Hauses. (Beifall bei Grünen, ÖVP und NEOS. – Abg. Michael Hammer: Das ist ein intellektueller Bankrott!)
Zwischenruf des Abg. Hauser.
Anders kann ich es leider nicht mehr ausdrücken: Es ist eine Verhöhnung dieses Hauses, und es ist im Endeffekt auch kontrafaktisch von A bis Z. – Kollege Hauser, ich weiß nicht, wie oft ich schon versucht habe, zu erklären, dass es einen Unterschied zwischen Verdachtsfällen und wirklich bestätigten Fällen gibt – allein damit fängt es an, oder es werden einfach irgendwelche Zahlen hier heraußen herumgeworfen und nicht in eine Relation gesetzt. (Zwischenruf des Abg. Hauser.)
Abg. Lausch: ... der Oberkasperl ...!
Komm, Kollege Hauser, jetzt hörst du mir einmal zu! Ich habe dir zuerst auch zugehört. Weißt du, du stellst dich hier heraus und behauptest irgendwelche Zahlen und stellst sie nicht einmal in irgendeinen Kontext. (Abg. Lausch: ... der Oberkasperl ...!) Du vergisst zu erwähnen, dass wir in Österreich 21 Millionen Impfungen verabreicht haben – 21 Millionen Impfungen gegen Covid-19.
Abg. Lausch: Und? Und?
Weißt du, was das heißt? – 21 Millionen verabreichten Impfungen gegen Covid-19 stehen 2 831 Anträge nach dem Impfschadengesetz gegenüber, davon 2 310 aufgrund einer Covid-19-Impfung. (Abg. Lausch: Und? Und?) Jetzt nimm bitte dein Handy heraus (ein Mobiltelefon in die Höhe haltend) und mach einmal eine Gegenrechnung, was das bedeutet! Du wirst draufkommen, dass wir unter 0,1 Prozent landen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenrufe der Abgeordneten Hauser und Lausch.) Lieber Herr Kollege, das sind Fakten und nicht irgendwelche Zahlen irgendwo herausgesucht.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenrufe der Abgeordneten Hauser und Lausch.
Weißt du, was das heißt? – 21 Millionen verabreichten Impfungen gegen Covid-19 stehen 2 831 Anträge nach dem Impfschadengesetz gegenüber, davon 2 310 aufgrund einer Covid-19-Impfung. (Abg. Lausch: Und? Und?) Jetzt nimm bitte dein Handy heraus (ein Mobiltelefon in die Höhe haltend) und mach einmal eine Gegenrechnung, was das bedeutet! Du wirst draufkommen, dass wir unter 0,1 Prozent landen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenrufe der Abgeordneten Hauser und Lausch.) Lieber Herr Kollege, das sind Fakten und nicht irgendwelche Zahlen irgendwo herausgesucht.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Geschweige denn übrigens, Herr Kollege: Haben wir uns schon für die Tausenden Impftoten, die es nicht gegeben hat, wie ihr damals im März 2021 behauptet habt, entschuldigt? Haben wir uns dafür schon entschuldigt? – Nein, wir haben uns natürlich nicht entschuldigt! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Lausch: Das ist ja der Überwahnsinn! Das ist ja der größte Blödsinn!
Das ist eure Politik, die ihr hier heraußen abzieht und mit der ihr im Endeffekt auch mitverantwortlich dafür seid, dass draußen auf der Straße die Leute in der Zwischenzeit glauben, dass die Masernimpfung schädlich ist, dass sie Autismus verbreitet. (Abg. Lausch: Das ist ja der Überwahnsinn! Das ist ja der größte Blödsinn!) Das ist genau die Haltung, die dafür sorgt, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr gegen Keuchhusten impfen lassen. Das ist die Haltung, die mitverantwortlich dafür ist, dass die Eltern ihre Kinder nicht zur HPV-Impfung gehen lassen. Das ist die Haltung, die ihr damit aktiv mitverbreitet. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lausch.)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lausch.
Das ist eure Politik, die ihr hier heraußen abzieht und mit der ihr im Endeffekt auch mitverantwortlich dafür seid, dass draußen auf der Straße die Leute in der Zwischenzeit glauben, dass die Masernimpfung schädlich ist, dass sie Autismus verbreitet. (Abg. Lausch: Das ist ja der Überwahnsinn! Das ist ja der größte Blödsinn!) Das ist genau die Haltung, die dafür sorgt, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr gegen Keuchhusten impfen lassen. Das ist die Haltung, die mitverantwortlich dafür ist, dass die Eltern ihre Kinder nicht zur HPV-Impfung gehen lassen. Das ist die Haltung, die ihr damit aktiv mitverbreitet. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lausch.)
Abg. Voglauer: Na, was ist jetzt?
Das sind drei Impfungen, von denen ich gerade gesprochen habe, bei denen ich davon ausgehe, dass sie bei uns allen hier herinnen außer Streit stehen – ich gehe einmal davon aus. Ich gehe davon aus, dass die Mumps-Masern-Röteln-Impfung außer Streit steht. – Kollege Hauser, steht die außer Streit? Steht die außer Streit? (Abg. Voglauer: Na, was ist jetzt?)
Zwischenrufe der Abgeordneten Hauser und Lausch.
Masern, Röteln impfen! (Zwischenrufe der Abgeordneten Hauser und Lausch.) – Ihr tut es nicht! Ihr tut es nicht, weil es euch darum geht, dass ihr billig politisches Kleingeld in diesem Land schlagt. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Masern, Röteln impfen! (Zwischenrufe der Abgeordneten Hauser und Lausch.) – Ihr tut es nicht! Ihr tut es nicht, weil es euch darum geht, dass ihr billig politisches Kleingeld in diesem Land schlagt. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Hauser: Ja selbstverständlich! ...!
Um etwas anderes geht es euch nicht, euch sind die Leute da draußen wurscht. Wenn du dich hier herausstellst und davon sprichst, dass wir angeblich die Gesundheit der Menschen gefährden (Abg. Hauser: Ja selbstverständlich! ...!), dann würde ich mich an deiner Stelle selber an der Nase nehmen, denn du gefährdest die Gesundheit der Bevölkerung in diesem Land – nichts anderes tust du (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Höfinger: Jawohl, ganz genau!), und zwar tagtäglich. Jedes Mal, wenn du hier heraußen oder in den USA stehst und irgendwelche halbgaren, halbseidenen Reden von dir gibst, dann gefährdest du aktiv die Gesundheit der Menschen in diesem Land. (Abg. Höfinger: Jawohl!)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Höfinger: Jawohl, ganz genau!
Um etwas anderes geht es euch nicht, euch sind die Leute da draußen wurscht. Wenn du dich hier herausstellst und davon sprichst, dass wir angeblich die Gesundheit der Menschen gefährden (Abg. Hauser: Ja selbstverständlich! ...!), dann würde ich mich an deiner Stelle selber an der Nase nehmen, denn du gefährdest die Gesundheit der Bevölkerung in diesem Land – nichts anderes tust du (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Höfinger: Jawohl, ganz genau!), und zwar tagtäglich. Jedes Mal, wenn du hier heraußen oder in den USA stehst und irgendwelche halbgaren, halbseidenen Reden von dir gibst, dann gefährdest du aktiv die Gesundheit der Menschen in diesem Land. (Abg. Höfinger: Jawohl!)
Abg. Höfinger: Jawohl!
Um etwas anderes geht es euch nicht, euch sind die Leute da draußen wurscht. Wenn du dich hier herausstellst und davon sprichst, dass wir angeblich die Gesundheit der Menschen gefährden (Abg. Hauser: Ja selbstverständlich! ...!), dann würde ich mich an deiner Stelle selber an der Nase nehmen, denn du gefährdest die Gesundheit der Bevölkerung in diesem Land – nichts anderes tust du (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Höfinger: Jawohl, ganz genau!), und zwar tagtäglich. Jedes Mal, wenn du hier heraußen oder in den USA stehst und irgendwelche halbgaren, halbseidenen Reden von dir gibst, dann gefährdest du aktiv die Gesundheit der Menschen in diesem Land. (Abg. Höfinger: Jawohl!)
Beifall bei den Grünen.
In diesem Sinn: Wir werden uns natürlich im Gesundheitsausschuss damit auseinandersetzen, keine Frage, mehr als 100 000 Unterschriften sind zu respektieren. Zwei Dinge aber sage ich dir auch, lieber Kollege Hauser: Erstens einmal ist das Wunderbare, wenn du dann in Brüssel sein solltest, dass du dort eine zeitliche Begrenzung von 60, 90 oder 120 Sekunden hast, wie mir Kollege Reimon noch einmal ganz genau erklärt hat. (Beifall bei den Grünen.) Ich bin schon gespannt, ob du das zusammenbringen wirst.
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Hauser: ... Blödsinn da!
Das Zweite: Diese unwahren Aussagen von dir lassen wir nicht mehr weiter unkommentiert stehen. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Hauser: ... Blödsinn da!)
Abg. Ottenschläger: Ist ja auch keiner da! – Heiterkeit der Abg. Voglauer.
Gebärdensprache ausführend:) Liebe gehörlose Menschen! Mir fehlen ein bisschen die Worte, muss ich ganz ehrlich sagen, aber ich möchte mich in dieses Hickhack auch gar nicht näher hineinbegeben. Wie wichtig das ist, sieht man am Sektor der FPÖ: Da hört die Hälfte Kollegen Hauser auch nicht mehr zu. (Abg. Ottenschläger: Ist ja auch keiner da! – Heiterkeit der Abg. Voglauer.) – Eben.
Abg. Voglauer: Ja!
Dass das Impfpflichtgesetz abgelaufen ist, ist der andere Punkt an dieser Geschichte. Wir haben es im Jänner 2022 beschlossen, wir haben es im Juli außer Kraft gesetzt, dementsprechend sollte man einfach einmal einen Blick in die Zukunft wagen (Abg. Voglauer: Ja!) und sagen: Haken wir bitte diese Coronapandemie ab! Es war für uns alle eine äußerst herausfordernde, ungute, lästige Zeit – absolut. Es sind vielleicht Dinge beschlossen worden, die nicht optimal waren. Man lernt aus Fehlern, man wird es beim nächsten Mal hoffentlich anders machen (Abg. Steinacker: Eine Frage, was man weiß zum Zeitpunkt!), aber zu diesem Zeitpunkt hat niemand gewusst, wie man damit umgehen soll. Hinterher schlauer zu sein oder zu versuchen, schlauer als der Rest der Welt zu sein, ist relativ einfach, aber auch sehr billig. (Beifall bei NEOS und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Steinacker: Eine Frage, was man weiß zum Zeitpunkt!
Dass das Impfpflichtgesetz abgelaufen ist, ist der andere Punkt an dieser Geschichte. Wir haben es im Jänner 2022 beschlossen, wir haben es im Juli außer Kraft gesetzt, dementsprechend sollte man einfach einmal einen Blick in die Zukunft wagen (Abg. Voglauer: Ja!) und sagen: Haken wir bitte diese Coronapandemie ab! Es war für uns alle eine äußerst herausfordernde, ungute, lästige Zeit – absolut. Es sind vielleicht Dinge beschlossen worden, die nicht optimal waren. Man lernt aus Fehlern, man wird es beim nächsten Mal hoffentlich anders machen (Abg. Steinacker: Eine Frage, was man weiß zum Zeitpunkt!), aber zu diesem Zeitpunkt hat niemand gewusst, wie man damit umgehen soll. Hinterher schlauer zu sein oder zu versuchen, schlauer als der Rest der Welt zu sein, ist relativ einfach, aber auch sehr billig. (Beifall bei NEOS und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei NEOS und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.
Dass das Impfpflichtgesetz abgelaufen ist, ist der andere Punkt an dieser Geschichte. Wir haben es im Jänner 2022 beschlossen, wir haben es im Juli außer Kraft gesetzt, dementsprechend sollte man einfach einmal einen Blick in die Zukunft wagen (Abg. Voglauer: Ja!) und sagen: Haken wir bitte diese Coronapandemie ab! Es war für uns alle eine äußerst herausfordernde, ungute, lästige Zeit – absolut. Es sind vielleicht Dinge beschlossen worden, die nicht optimal waren. Man lernt aus Fehlern, man wird es beim nächsten Mal hoffentlich anders machen (Abg. Steinacker: Eine Frage, was man weiß zum Zeitpunkt!), aber zu diesem Zeitpunkt hat niemand gewusst, wie man damit umgehen soll. Hinterher schlauer zu sein oder zu versuchen, schlauer als der Rest der Welt zu sein, ist relativ einfach, aber auch sehr billig. (Beifall bei NEOS und Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Voglauer: Ja!
Ich möchte da auch – noch einmal, gerade was die Durchimpfungsraten betrifft – bitte endlich die Apotheker ins Boot holen dürfen. Das sind ausgebildete Menschen. Ich glaube nicht, dass wir diesen Kampf noch endlos weiterführen sollten, nämlich auf Kosten der Patienten. Also bitte Impfen in den Apotheken einfach einmal erlauben (Abg. Voglauer: Ja!) – das wäre ein guter Fahrplan in Richtung Zukunft. Kommen Sie ins Tun! – Danke. (Beifall bei den NEOS sowie der Abgeordneten Lukas Hammer und Voglauer.)
Beifall bei den NEOS sowie der Abgeordneten Lukas Hammer und Voglauer.
Ich möchte da auch – noch einmal, gerade was die Durchimpfungsraten betrifft – bitte endlich die Apotheker ins Boot holen dürfen. Das sind ausgebildete Menschen. Ich glaube nicht, dass wir diesen Kampf noch endlos weiterführen sollten, nämlich auf Kosten der Patienten. Also bitte Impfen in den Apotheken einfach einmal erlauben (Abg. Voglauer: Ja!) – das wäre ein guter Fahrplan in Richtung Zukunft. Kommen Sie ins Tun! – Danke. (Beifall bei den NEOS sowie der Abgeordneten Lukas Hammer und Voglauer.)
Abg. Hauser: Basg ...! Ist ja unfassbar, was ...!
Abgeordneter Dr. Christian Stocker (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Meine geschätzten Damen und Herren Kolleginnen und Kollegen im Hohen Haus und alle, die diese Sitzung noch von wo auch immer sehen! An sich wären die Worte von Kollegen Hauser nicht der Rede wert, sage ich ganz offen, aber ich finde überhaupt nicht lustig, was Sie da gesagt haben (Abg. Hauser: Basg ...! Ist ja unfassbar, was ...!), sondern ich finde es geradezu empörend, was Sie hier sagen, und zwar sage ich Ihnen das aus folgendem Grund: Man kann durchaus darüber reden, ob die Impfpflicht und die Einschränkung, die damit verbunden war, die richtige Entscheidung zu diesem Zeitpunkt war – ja oder nein –, aber über eines kann man nicht reden: dass diese Impfung unzählige Leben gerettet und Gesundheit geschützt hat. (Abg. Hauser: Mit welchen Schäden?)
Abg. Hauser: Mit welchen Schäden?
Abgeordneter Dr. Christian Stocker (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Meine geschätzten Damen und Herren Kolleginnen und Kollegen im Hohen Haus und alle, die diese Sitzung noch von wo auch immer sehen! An sich wären die Worte von Kollegen Hauser nicht der Rede wert, sage ich ganz offen, aber ich finde überhaupt nicht lustig, was Sie da gesagt haben (Abg. Hauser: Basg ...! Ist ja unfassbar, was ...!), sondern ich finde es geradezu empörend, was Sie hier sagen, und zwar sage ich Ihnen das aus folgendem Grund: Man kann durchaus darüber reden, ob die Impfpflicht und die Einschränkung, die damit verbunden war, die richtige Entscheidung zu diesem Zeitpunkt war – ja oder nein –, aber über eines kann man nicht reden: dass diese Impfung unzählige Leben gerettet und Gesundheit geschützt hat. (Abg. Hauser: Mit welchen Schäden?)
Beifall bei ÖVP und Grünen, bei Abgeordneten der SPÖ sowie des Abg. Loacker.
Was Sie hier im Hohen Hause erzählen, ist nicht nur wissenschaftsfeindlich, sondern gefährlich. (Beifall bei ÖVP und Grünen, bei Abgeordneten der SPÖ sowie des Abg. Loacker.)
Abg. Hauser: Weil sie selber Impfschäden haben!
Ich sage Ihnen das auch deshalb, weil es möglicherweise Menschen gibt, die Ihnen das glauben, und das halte ich für noch gefährlicher (Abg. Hauser: Weil sie selber Impfschäden haben!), denn das, was Sie hier in diesem Hohen Haus im Schutz der Immunität erzählen, diese Zahlen, die Sie vor sich hertragen, die Taferln, die Sie hier aufstellen, all das ist verantwortlich dafür, dass die Skepsis gegenüber der Wissenschaft steigt, dass die Errungenschaft dieser Impfung nicht gesehen wird. Es war eine enorme wissenschaftliche Leistung, in so kurzer Zeit einen solchen Impfstoff zu entwickeln, eine enorme wissenschaftliche Leistung zum Wohle der Menschen. Und Sie stellen sich hierher, diskreditieren alles, gefährden die Gesundheit und das Leben der Menschen und reihen sich ein in eine Partei, in der Gefährden und Gefährder zu Hause sind! (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen.) Das muss hier einmal gesagt werden. Ich finde das nicht lustig, ich finde es empörend und ich finde es verantwortungslos. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP sowie Beifall bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.)
Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen.
Ich sage Ihnen das auch deshalb, weil es möglicherweise Menschen gibt, die Ihnen das glauben, und das halte ich für noch gefährlicher (Abg. Hauser: Weil sie selber Impfschäden haben!), denn das, was Sie hier in diesem Hohen Haus im Schutz der Immunität erzählen, diese Zahlen, die Sie vor sich hertragen, die Taferln, die Sie hier aufstellen, all das ist verantwortlich dafür, dass die Skepsis gegenüber der Wissenschaft steigt, dass die Errungenschaft dieser Impfung nicht gesehen wird. Es war eine enorme wissenschaftliche Leistung, in so kurzer Zeit einen solchen Impfstoff zu entwickeln, eine enorme wissenschaftliche Leistung zum Wohle der Menschen. Und Sie stellen sich hierher, diskreditieren alles, gefährden die Gesundheit und das Leben der Menschen und reihen sich ein in eine Partei, in der Gefährden und Gefährder zu Hause sind! (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen.) Das muss hier einmal gesagt werden. Ich finde das nicht lustig, ich finde es empörend und ich finde es verantwortungslos. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP sowie Beifall bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.)
Beifall und Bravoruf bei der ÖVP sowie Beifall bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.
Ich sage Ihnen das auch deshalb, weil es möglicherweise Menschen gibt, die Ihnen das glauben, und das halte ich für noch gefährlicher (Abg. Hauser: Weil sie selber Impfschäden haben!), denn das, was Sie hier in diesem Hohen Haus im Schutz der Immunität erzählen, diese Zahlen, die Sie vor sich hertragen, die Taferln, die Sie hier aufstellen, all das ist verantwortlich dafür, dass die Skepsis gegenüber der Wissenschaft steigt, dass die Errungenschaft dieser Impfung nicht gesehen wird. Es war eine enorme wissenschaftliche Leistung, in so kurzer Zeit einen solchen Impfstoff zu entwickeln, eine enorme wissenschaftliche Leistung zum Wohle der Menschen. Und Sie stellen sich hierher, diskreditieren alles, gefährden die Gesundheit und das Leben der Menschen und reihen sich ein in eine Partei, in der Gefährden und Gefährder zu Hause sind! (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ und Grünen.) Das muss hier einmal gesagt werden. Ich finde das nicht lustig, ich finde es empörend und ich finde es verantwortungslos. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP sowie Beifall bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.)
Ruf bei der ÖVP: Ein Profiteur!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Kaniak. – Bitte. (Ruf bei der ÖVP: Ein Profiteur!)
Ah-Rufe bei der ÖVP
Abgeordneter Mag. Gerhard Kaniak (FPÖ): Herr Präsident! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Ich wollte mich in dieser Debatte eigentlich gar nicht zu Wort melden (Ah-Rufe bei der ÖVP), aber nach diesen vollkommen sinnbefreiten Redebeiträgen und persönlichen Angriffen gegenüber dem Kollegen Hauser habe ich mich jetzt noch eingemeldet, denn das, was hier stattfindet, ist eine derartige Verdrehung der Fakten (Heiterkeit und Zwischenrufe bei der ÖVP), dass man das so nicht stehen lassen kann. (Beifall bei der FPÖ.)
Heiterkeit und Zwischenrufe bei der ÖVP
Abgeordneter Mag. Gerhard Kaniak (FPÖ): Herr Präsident! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Ich wollte mich in dieser Debatte eigentlich gar nicht zu Wort melden (Ah-Rufe bei der ÖVP), aber nach diesen vollkommen sinnbefreiten Redebeiträgen und persönlichen Angriffen gegenüber dem Kollegen Hauser habe ich mich jetzt noch eingemeldet, denn das, was hier stattfindet, ist eine derartige Verdrehung der Fakten (Heiterkeit und Zwischenrufe bei der ÖVP), dass man das so nicht stehen lassen kann. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter Mag. Gerhard Kaniak (FPÖ): Herr Präsident! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Ich wollte mich in dieser Debatte eigentlich gar nicht zu Wort melden (Ah-Rufe bei der ÖVP), aber nach diesen vollkommen sinnbefreiten Redebeiträgen und persönlichen Angriffen gegenüber dem Kollegen Hauser habe ich mich jetzt noch eingemeldet, denn das, was hier stattfindet, ist eine derartige Verdrehung der Fakten (Heiterkeit und Zwischenrufe bei der ÖVP), dass man das so nicht stehen lassen kann. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Lukas Hammer: Darum geht es nicht!
Warum? – Es war von Anfang an klar, dass jegliche Impfpflicht die Impfbereitschaft der Österreicher:innen negativ beeinflussen wird. (Abg. Lukas Hammer: Darum geht es nicht!) – Natürlich geht es genau darum, meine sehr geehrten Damen und Herren! (Abg. Lukas Hammer: Nein! Nein!) Diese
Abg. Lukas Hammer: Nein! Nein!
Warum? – Es war von Anfang an klar, dass jegliche Impfpflicht die Impfbereitschaft der Österreicher:innen negativ beeinflussen wird. (Abg. Lukas Hammer: Darum geht es nicht!) – Natürlich geht es genau darum, meine sehr geehrten Damen und Herren! (Abg. Lukas Hammer: Nein! Nein!) Diese
Abg. Gahr: Das hat ja der Kickl zuerst gefordert!
Maßnahmen und dieser Zwang, die von der schwarz-grünen Bundesregierung mit Unterstützung der SPÖ und der NEOS beschlossen worden sind, haben die Skepsis befeuert (Abg. Gahr: Das hat ja der Kickl zuerst gefordert!), haben die Impfbereitschaft der Österreicher:innen bei allen anderen Impfungen gefährdet, haben die Gesellschaft gespalten! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Maßnahmen und dieser Zwang, die von der schwarz-grünen Bundesregierung mit Unterstützung der SPÖ und der NEOS beschlossen worden sind, haben die Skepsis befeuert (Abg. Gahr: Das hat ja der Kickl zuerst gefordert!), haben die Impfbereitschaft der Österreicher:innen bei allen anderen Impfungen gefährdet, haben die Gesellschaft gespalten! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Hörl: Aber nicht in Kraft gesetzt! Red keinen Topfen! War nie in Kraft!
Es kommt noch ein zweiter Punkt dazu: Der politische Kuhhandel, mit dem das Impfpflichtgesetz in Österreich beschlossen und eingeleitet wurde, passierte zu einem Zeitpunkt, bevor Omikron kam. Als Omikron die verbreitete Virusmutation war, war klar, dass die bestehenden Impfstoffe gegen diese neue Mutation kaum einen Schutz bieten und die Infektion mit dieser neuen Variante nicht mehr so schwer verlaufen würde wie mit der alten. Und trotzdem hat die schwarz-grüne Bundesregierung das Impfpflichtgesetz beschlossen (Abg. Hörl: Aber nicht in Kraft gesetzt! Red keinen Topfen! War nie in Kraft!), obwohl klar war, dass die Schutzwirkung der vorhandenen Impfung nicht ausreichend war und dass die Akzeptanz der Bevölkerung inferior sein würde. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Es kommt noch ein zweiter Punkt dazu: Der politische Kuhhandel, mit dem das Impfpflichtgesetz in Österreich beschlossen und eingeleitet wurde, passierte zu einem Zeitpunkt, bevor Omikron kam. Als Omikron die verbreitete Virusmutation war, war klar, dass die bestehenden Impfstoffe gegen diese neue Mutation kaum einen Schutz bieten und die Infektion mit dieser neuen Variante nicht mehr so schwer verlaufen würde wie mit der alten. Und trotzdem hat die schwarz-grüne Bundesregierung das Impfpflichtgesetz beschlossen (Abg. Hörl: Aber nicht in Kraft gesetzt! Red keinen Topfen! War nie in Kraft!), obwohl klar war, dass die Schutzwirkung der vorhandenen Impfung nicht ausreichend war und dass die Akzeptanz der Bevölkerung inferior sein würde. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Jetzt eine Geschichtsumkehr zu machen und zu versuchen, der FPÖ Ihr Versagen unterzuschieben, das ist auch inferior. Lassen Sie sich das ins Geschichtsbuch schreiben! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
Das vorliegende Volksbegehren hat die 100 000-Unterstützer-Marke erreicht. Damit werden wir genügend Zeit für eine ausführliche Diskussion dieses Themas im Verfassungsausschuss haben. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Kaniak: Jetzt wird es aber wirklich abstrus!
Noch schlimmer ist es, dass in der Begründung dieses Volksbegehrens der Nationalsozialismus verharmlost wird. (Abg. Kaniak: Jetzt wird es aber wirklich abstrus!) Was heißt denn hier Impfverbot und dann einen Davidstern dranhängen? Das ist eine Verharmlosung und das ist ein Straftatbestand. (In Richtung Abg. Kaniak:) Lachen Sie nicht darüber! (Ruf: Antisemitismus!) Antisemitismus ist ein Straftatbestand (Abg. Kaniak: Was habt denn ihr für eine Stigmatisierung betrieben?!), und das ist sehr wohl eine Sache des Verbotsgesetzes. (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.)
In Richtung Abg. Kaniak:
Noch schlimmer ist es, dass in der Begründung dieses Volksbegehrens der Nationalsozialismus verharmlost wird. (Abg. Kaniak: Jetzt wird es aber wirklich abstrus!) Was heißt denn hier Impfverbot und dann einen Davidstern dranhängen? Das ist eine Verharmlosung und das ist ein Straftatbestand. (In Richtung Abg. Kaniak:) Lachen Sie nicht darüber! (Ruf: Antisemitismus!) Antisemitismus ist ein Straftatbestand (Abg. Kaniak: Was habt denn ihr für eine Stigmatisierung betrieben?!), und das ist sehr wohl eine Sache des Verbotsgesetzes. (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.)
Ruf: Antisemitismus!
Noch schlimmer ist es, dass in der Begründung dieses Volksbegehrens der Nationalsozialismus verharmlost wird. (Abg. Kaniak: Jetzt wird es aber wirklich abstrus!) Was heißt denn hier Impfverbot und dann einen Davidstern dranhängen? Das ist eine Verharmlosung und das ist ein Straftatbestand. (In Richtung Abg. Kaniak:) Lachen Sie nicht darüber! (Ruf: Antisemitismus!) Antisemitismus ist ein Straftatbestand (Abg. Kaniak: Was habt denn ihr für eine Stigmatisierung betrieben?!), und das ist sehr wohl eine Sache des Verbotsgesetzes. (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.)
Abg. Kaniak: Was habt denn ihr für eine Stigmatisierung betrieben?!
Noch schlimmer ist es, dass in der Begründung dieses Volksbegehrens der Nationalsozialismus verharmlost wird. (Abg. Kaniak: Jetzt wird es aber wirklich abstrus!) Was heißt denn hier Impfverbot und dann einen Davidstern dranhängen? Das ist eine Verharmlosung und das ist ein Straftatbestand. (In Richtung Abg. Kaniak:) Lachen Sie nicht darüber! (Ruf: Antisemitismus!) Antisemitismus ist ein Straftatbestand (Abg. Kaniak: Was habt denn ihr für eine Stigmatisierung betrieben?!), und das ist sehr wohl eine Sache des Verbotsgesetzes. (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.)
Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.
Noch schlimmer ist es, dass in der Begründung dieses Volksbegehrens der Nationalsozialismus verharmlost wird. (Abg. Kaniak: Jetzt wird es aber wirklich abstrus!) Was heißt denn hier Impfverbot und dann einen Davidstern dranhängen? Das ist eine Verharmlosung und das ist ein Straftatbestand. (In Richtung Abg. Kaniak:) Lachen Sie nicht darüber! (Ruf: Antisemitismus!) Antisemitismus ist ein Straftatbestand (Abg. Kaniak: Was habt denn ihr für eine Stigmatisierung betrieben?!), und das ist sehr wohl eine Sache des Verbotsgesetzes. (Beifall bei der SPÖ sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.)
Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Lukas Hammer.
Das verbiete ich mir und das lehne ich strikt ab. Das ist zur Kenntnis zu nehmen! Daher sage ich: Wir begrüßen jede Beteiligung der demokratischen Formen, das ist wichtig, aber bleiben wir faktenorientiert und respektvoll gegenüber öffentlichen Institutionen und vor allem fair! – Danke. (Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Lukas Hammer.)
Rufe bei der ÖVP: Second Round! Wo bleibt der tosende Applaus?
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Hauser. – Bitte. (Rufe bei der ÖVP: Second Round! Wo bleibt der tosende Applaus?)
Abg. Höfinger: Das ist unglaublich!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Aber vor allem Zuhörer vor den Bildschirmen und – unter Anführungszeichen – „draußen“! Also das Demokratieverständnis hier in diesem Hohen Haus ist erschreckend. (Abg. Höfinger: Das ist unglaublich!) Demokratie funktioniert nicht so, wie ihr es euch vorstellt. Demokratie ist nicht die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit, sondern da geht es bitte um Fakten, und ihr ignoriert alle Fakten. (Abg. Höfinger: Das ist unglaublich!) Das ist für mich so etwas von erschreckend. Ihr ignoriert die eigenen Fakten. (Zwischenrufe bei der ÖVP. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Abg. Höfinger: Das ist unglaublich!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Aber vor allem Zuhörer vor den Bildschirmen und – unter Anführungszeichen – „draußen“! Also das Demokratieverständnis hier in diesem Hohen Haus ist erschreckend. (Abg. Höfinger: Das ist unglaublich!) Demokratie funktioniert nicht so, wie ihr es euch vorstellt. Demokratie ist nicht die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit, sondern da geht es bitte um Fakten, und ihr ignoriert alle Fakten. (Abg. Höfinger: Das ist unglaublich!) Das ist für mich so etwas von erschreckend. Ihr ignoriert die eigenen Fakten. (Zwischenrufe bei der ÖVP. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Zwischenrufe bei der ÖVP. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Aber vor allem Zuhörer vor den Bildschirmen und – unter Anführungszeichen – „draußen“! Also das Demokratieverständnis hier in diesem Hohen Haus ist erschreckend. (Abg. Höfinger: Das ist unglaublich!) Demokratie funktioniert nicht so, wie ihr es euch vorstellt. Demokratie ist nicht die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit, sondern da geht es bitte um Fakten, und ihr ignoriert alle Fakten. (Abg. Höfinger: Das ist unglaublich!) Das ist für mich so etwas von erschreckend. Ihr ignoriert die eigenen Fakten. (Zwischenrufe bei der ÖVP. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Abg. Höfinger: Ja, deine auch! – Abg. Stocker: Dann haben sie hoffentlich gewirkt!
Noch einmal (eine Kopie eines Facts Folders in die Höhe haltend): Lest doch die acht Seiten Basg-Bericht durch! Herr Kollege Stocker, deine Ausführungen waren für mich wirklich erschreckend (Abg. Höfinger: Ja, deine auch! – Abg. Stocker: Dann haben sie hoffentlich gewirkt!): eigene Berichte ignorieren, ebenso Zahlen, die das Bundesamt für Sicherheit ausweist, die vielen Todesfälle, die mit den Impfungen im Zusammenhang stehen. Steht alles hier im Basg-Bericht, ist nicht von mir, ich zitiere nur aus diesem Basg-Bericht, Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen. Legt doch nicht die Fakten weg!
Abg. Lindinger: Die Fakten waren: Das war ein Schutz! Du selbst warst einer der Ersten, der sich geimpft hat! Das sind die Fakten! Und warum? – Weil’s hilft! Unglaublich! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen
Ich zitiere weiter aus diesem Bericht auf Seite 8. Noch einmal, Schallmeiners und Co (Abg. Lindinger: Die Fakten waren: Das war ein Schutz! Du selbst warst einer der Ersten, der sich geimpft hat! Das sind die Fakten! Und warum? – Weil’s hilft! Unglaublich! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen): „Nach erfolgter Bearbeitung und Begutachtung“ (Abg. Lindinger: Unglaublich! Selbst als Erster impfen lassen, aber dann recht wettern!) „werden die Daten gemäß den geltenden europäischen Gesetzen und Richtlinien an die europäische Arzneimittelagentur weitergeleitet.“
Abg. Lindinger: Unglaublich! Selbst als Erster impfen lassen, aber dann recht wettern!
Ich zitiere weiter aus diesem Bericht auf Seite 8. Noch einmal, Schallmeiners und Co (Abg. Lindinger: Die Fakten waren: Das war ein Schutz! Du selbst warst einer der Ersten, der sich geimpft hat! Das sind die Fakten! Und warum? – Weil’s hilft! Unglaublich! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen): „Nach erfolgter Bearbeitung und Begutachtung“ (Abg. Lindinger: Unglaublich! Selbst als Erster impfen lassen, aber dann recht wettern!) „werden die Daten gemäß den geltenden europäischen Gesetzen und Richtlinien an die europäische Arzneimittelagentur weitergeleitet.“
eine Tafel mit der Überschrift „EMA – EudraVigilance Datenbank“, „Überblick über Gesamtzahlen nach Schwere Kategorie“, auf der eine Tabelle zu sehen ist, auf das Redner:innenpult stellend – Abg. Loacker: Das ist auch dasselbe Taferl wie vorhin!
an die EMA weitergeleitet. Ihr könnt diese Zahlen (eine Tafel mit der Überschrift „EMA – EudraVigilance Datenbank“, „Überblick über Gesamtzahlen nach Schwere Kategorie“, auf der eine Tabelle zu sehen ist, auf das Redner:innenpult stellend – Abg. Loacker: Das ist auch dasselbe Taferl wie vorhin!) ignorieren, was ihr wollt, aber diese Zahlen sind Fakten, weil sie von europäischen Gesundheitsbehörden an die EMA weitergeleitet wurden.
Abg. Stocker: Nachdenken wäre angebracht! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen
Das ist so etwas von erschreckend – anstatt einmal herzugehen und darüber nachzudenken (Abg. Stocker: Nachdenken wäre angebracht! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen), ob diese Covid-19-Impfung tatsächlich diese Wirkungen hat. Es ist festgehalten, sie ist weder wirksam noch sicher. Das weiß man aufgrund der Dokumente und Unterlagen. (Abg. Michael Hammer: Das ist so krank! – Abg. Steinacker: Das ist so daneben!) Weder Pfizer noch Moderna haben die Wirksamkeit und die Sicherheit dieser Impfungen bis jetzt dokumentieren können. (Abg. Michael Hammer: Also die FPÖ hört als seriöse Partei zu existieren auf mit solchen ...! – Abg. Scherak: Können wir die Europawahl vorziehen, dass du schneller gehst?)
Abg. Michael Hammer: Das ist so krank! – Abg. Steinacker: Das ist so daneben!
Das ist so etwas von erschreckend – anstatt einmal herzugehen und darüber nachzudenken (Abg. Stocker: Nachdenken wäre angebracht! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen), ob diese Covid-19-Impfung tatsächlich diese Wirkungen hat. Es ist festgehalten, sie ist weder wirksam noch sicher. Das weiß man aufgrund der Dokumente und Unterlagen. (Abg. Michael Hammer: Das ist so krank! – Abg. Steinacker: Das ist so daneben!) Weder Pfizer noch Moderna haben die Wirksamkeit und die Sicherheit dieser Impfungen bis jetzt dokumentieren können. (Abg. Michael Hammer: Also die FPÖ hört als seriöse Partei zu existieren auf mit solchen ...! – Abg. Scherak: Können wir die Europawahl vorziehen, dass du schneller gehst?)
Abg. Michael Hammer: Also die FPÖ hört als seriöse Partei zu existieren auf mit solchen ...! – Abg. Scherak: Können wir die Europawahl vorziehen, dass du schneller gehst?
Das ist so etwas von erschreckend – anstatt einmal herzugehen und darüber nachzudenken (Abg. Stocker: Nachdenken wäre angebracht! – Präsident Sobotka gibt neuerlich das Glockenzeichen), ob diese Covid-19-Impfung tatsächlich diese Wirkungen hat. Es ist festgehalten, sie ist weder wirksam noch sicher. Das weiß man aufgrund der Dokumente und Unterlagen. (Abg. Michael Hammer: Das ist so krank! – Abg. Steinacker: Das ist so daneben!) Weder Pfizer noch Moderna haben die Wirksamkeit und die Sicherheit dieser Impfungen bis jetzt dokumentieren können. (Abg. Michael Hammer: Also die FPÖ hört als seriöse Partei zu existieren auf mit solchen ...! – Abg. Scherak: Können wir die Europawahl vorziehen, dass du schneller gehst?)
Abg. Michael Hammer: Kaniak, mach einmal einen Schluss! Das ist ja - -! Die eigenen distanzieren sich! – Abg. Steinacker: Schau dir das einmal an, die gehen ja alle raus, weil sie das nicht mehr ...! – Abg. Michael Hammer: Die eigenen Kollegen distanzieren sich, weil sie sich das nicht mehr anhören können! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Da könnt ihr die Fakten schon weglegen. Schaut einmal in Richtung Österreicherinnen und Österreicher! (Abg. Michael Hammer: Kaniak, mach einmal einen Schluss! Das ist ja - -! Die eigenen distanzieren sich! – Abg. Steinacker: Schau dir das einmal an, die gehen ja alle raus, weil sie das nicht mehr ...! – Abg. Michael Hammer: Die eigenen Kollegen distanzieren sich, weil sie sich das nicht mehr anhören können! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Es gibt so viele Personen mit Impfschäden, mit massiven Impfschäden, die diese Impfung auch angerichtet hat.
Abg. Michael Hammer: Ja, du hast einen! Ja!
statt!) Das ist das Erschreckende. So geht ihr mit Personen um, die wirklich Schäden davongetragen haben. (Abg. Michael Hammer: Ja, du hast einen! Ja!) Ihr ignoriert das Ganze, anstatt endlich einmal in euch zu gehen, die desaströse Covid-Politik endlich einmal aufzuarbeiten und den vielen, vielen Tausenden Impfgeschädigten zu helfen. Eure Wortspenden vorhin waren eine Schande für alle Personen, die wegen eurer Narrative Impfschäden davongetragen haben. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Lindinger: Die einzige sachliche Sache ist, du bist als einer der Ersten geimpft worden!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Lindinger: Die einzige sachliche Sache ist, du bist als einer der Ersten geimpft worden!
statt!) Das ist das Erschreckende. So geht ihr mit Personen um, die wirklich Schäden davongetragen haben. (Abg. Michael Hammer: Ja, du hast einen! Ja!) Ihr ignoriert das Ganze, anstatt endlich einmal in euch zu gehen, die desaströse Covid-Politik endlich einmal aufzuarbeiten und den vielen, vielen Tausenden Impfgeschädigten zu helfen. Eure Wortspenden vorhin waren eine Schande für alle Personen, die wegen eurer Narrative Impfschäden davongetragen haben. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Lindinger: Die einzige sachliche Sache ist, du bist als einer der Ersten geimpft worden!)
Anhaltende Rufe und Gegenrufe zwischen Abgeordneten von ÖVP und FPÖ.
Abgeordnete Mag. Agnes Sirkka Prammer (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseherinnen und Zuseher! Was wir hier haben, ist ein Volksbegehren, das die Rückzahlung von Strafen fordert. Was wir hier nicht haben, ist, dass wir wiederum einen Vortrag - - (Anhaltende Rufe und Gegenrufe zwischen Abgeordneten von ÖVP und FPÖ.) – Seid ihr jetzt fertig? Ich würde gerne wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Abgeordnete Mag. Agnes Sirkka Prammer (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseherinnen und Zuseher! Was wir hier haben, ist ein Volksbegehren, das die Rückzahlung von Strafen fordert. Was wir hier nicht haben, ist, dass wir wiederum einen Vortrag - - (Anhaltende Rufe und Gegenrufe zwischen Abgeordneten von ÖVP und FPÖ.) – Seid ihr jetzt fertig? Ich würde gerne wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Lausch: Wir sollten es diskutieren!
Das verstehe ich, das ist ein verständliches Anliegen. Ich denke daher – obwohl auch ich mich der Meinung der Kollegin Yildirim anschließen will, die Begründung in diesem Volksbegehren ist wirklich haarsträubend –, das Anliegen ist schon eines, das wir diskutieren sollten – wie auch immer es dann ausgeht. (Abg. Lausch: Wir sollten es diskutieren!)
Beifall bei den Grünen, bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abg. Holzleitner.
Das bedeutet zusammengefasst: Es gibt Für und Wider, es ist ein berechtigtes Anliegen, denn das, was das Volksbegehren und wahrscheinlich auch die vielen Menschen, die es unterschrieben haben, angetrieben hat, ist das Streben nach Gerechtigkeit. Damit müssen wir uns auseinandersetzen, dafür ist dieses Hohe Haus da. Ich denke trotzdem, dass man Volksbegehren so nicht formulieren sollte. (Beifall bei den Grünen, bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abg. Holzleitner.)
Heiterkeit bei den Grünen.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Reimon. – Bitte sehr, in der Kürze der europäischen Unionsbeiträge bitte. (Heiterkeit bei den Grünen.)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Hauser: Du kennst den Basg-Bericht wahrscheinlich auch nicht!
fen einfach zu ernst: Kollege Hauser kandidiert am fünften Platz der Freiheitlichen zur Europawahl. 5 Prozent der parteieigenen Stimmen werden ihn vorreihen und werden ihm einen Platz im Europaparlament verschaffen. Das ist mit all euren Impfverschwörern natürlich mit der linken Hand machbar. Sie machen hier einen parteiinternen Wahlkampf, dafür missbrauchen Sie den Nationalrat. Wir sind alle froh, wenn Sie weg sind. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Hauser: Du kennst den Basg-Bericht wahrscheinlich auch nicht!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Um die künftig erforderliche Zahl an Pflegekräften abdecken zu können, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und eine faire Entlohnung sicherzustellen, haben wir in den letzten Jahren zwei Pflegereformen auf den Weg gebracht. Die erste Pflegereform umfasste 20 Maßnahmen und 1 Milliarde Euro. Einen Großteil der Reform nahm die Gehaltserhöhung für die Beschäftigten in diesem Sektor ein. Der Bund hat dafür 520 Millionen Euro für die Jahre 2022 und 2023 zur Verfügung gestellt. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Leider reicht die Redezeit nicht aus, alle diese 20 Maßnahmen von der ersten Pflegereform aufzuzählen, aber man sieht, dass in diesem Bereich sehr viel getan wurde. Eine zusätzliche Entlastungswoche für Personen, die in der Pflege arbeiten, ab dem 43. Lebensjahr wurde geschaffen sowie auch zwei zusätzliche Zeitausgleichsstunden für Nachtdienste, die länger als 6 Stunden dauern. Wir haben also in diese Richtung schon sehr viel getan, es ist uns aber auch bewusst, dass noch viel getan werden muss. Deswegen freue ich mich sehr, wenn wir das Volksbegehren im Sozialausschuss weiter diskutieren können und uns auch mit Expertinnen und Experten darüber austauschen können. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Bogner-Strauß: In der Steiermark sind so viele in Ausbildung wie noch nie!
Wir als Sozialdemokratie haben hier viele Vorschläge gemacht. Ich gebe gerne zu, dass die Regierung das eine oder andere probiert hat, dass das immer gegriffen hat, bezweifle ich. Daher ist es wichtig, dass wir diese Themen intensiv diskutieren, und dieses Volksbegehren gibt dazu Anlass. (Abg. Bogner-Strauß: In der Steiermark sind so viele in Ausbildung wie noch nie!)
Beifall bei der SPÖ.
Es geht auch darum, die Pflege, die damit in Zusammenhang stehende Arbeit, mit der Schwerarbeit in Verbindung zu bringen. Es muss diskutiert werden, wie man damit umgeht, das muss auch mit den betroffenen Personen diskutiert werden. Wenn wir sehen, dass wir alle Angst haben, dass es zu einem Pflegnotstand kommt, dann ist es ganz besonders wichtig, dass man jetzt Handlungen setzt, damit wir kurzfristig, mittelfristig und langfristig genügend Pflegepersonal in Österreich haben. Bis 2050 werden wir 300 000 pflegebedürftige Menschen haben und die brauchen das geeignete Personal. Insofern ist jedem Dank zu sagen, der sich des Themas der Pflege annimmt. – Besten Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten der Grünen.
Aber eines sollte uns allen klar sein – und ich gehe davon aus, dass es auch so ist –: dass wir es nur gemeinsam schaffen können, aus der Pflegekrise herauszukommen. Nur gemeinsam können wir gegen den Pflegekräftemangel vorgehen und nur gemeinsam können wir – wie wir vorhin von der Kollegin gehört haben – es schaffen, dass unsere Lieben beziehungsweise auch irgendwann einmal wir selbst in Würde altern können beziehungsweise im Alter die richtige, qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung bekommen, die unseren Lieben und auch uns zusteht. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.
Die Bundesregierung hat nicht weggeschaut. Diese Bundesregierung hat nicht nur applaudiert, sie hat tatsächlich Taten sprechen lassen, sie hat begonnen, Probleme zu lösen. Und glauben Sie mir, niemand weiß besser als ich, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, aber wir haben uns im Gegensatz zu den Vorregierungen zumindest auf den Weg gemacht. Ich freue mich auch auf weitere Diskussionen in den zuständigen Ausschüssen. – Danke. (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.)
Abg. Steinacker: ... keine Redezeit mehr!
All diese Bestrebungen mit der Pflegelehre kann man jetzt gutheißen oder nicht. (Abg. Steinacker: ... keine Redezeit mehr!) Wenn unsere Pflegekräfte wirklich am Limit arbeiten und dann auch noch junge Lehrlinge ausbilden müssen, so glaube ich, dass wir sie damit ein Stück weit überfordern. Da hätte man meiner Meinung nach schon vor 20 Jahren, als die ersten Rufe nach Unterstützung gekommen sind, ansetzen müssen. Was wir uns bei der Pflege einfach ins Bewusstsein rufen müssen, ist, dass die Pflege ein absolut kompetentes Kernelement des Gesundheitssystems darstellt, und wir müssen dieses Berufsbild aufwerten. Da ist die Milliarde zwar schön und gut, aber die wird über die Länder an die Pflegekräfte verteilt – oder auch nicht. Das Problem, das viele Pflegerinnen und Pfleger haben, ist, dass das Geld bei ihnen nicht ankommt.
Beifall bei den NEOS.
Zum Schluss auch noch zur Entlastung der pflegenden Angehörigen: Wir haben da mittlerweile schon eine große Berufsgruppe, Menschen, die eigentlich im Arbeitsleben stehen und etwas anderes als Pflege gelernt haben und aus Liebe zu ihren Angehörigen einfach die Pflegearbeit übernehmen, da es an allen Ecken und Enden fehlt. Da wäre es wichtig, diese Leute zu entlasten, sie wieder in ihre Jobs gehen zu lassen und eine qualitativ hochwertige Pflege für alle, die sie brauchen, zur Verfügung zu stellen. – (Den Dank auch in Gebärdensprache ausführend:) Danke. (Beifall bei den NEOS.)
In Richtung Abg. Kaniak:
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Es gibt eine tatsächliche Berichtigung auf Abgeordnete Ribo. (In Richtung Abg. Kaniak:) Ich hoffe, dass es eine tatsächliche Berichtigung ist, denn die Redezeit ist vorbei. – Bitte.
Ruf bei den Grünen: Das ist doch keine Tatsächliche!
Abgeordneter Mag. Gerhard Kaniak (FPÖ): Abgeordnete Ribo hat in ihrem Redebeitrag behauptet, die vorhergehenden Regierungen hätten in Sache Pflegereform nichts gemacht und erst die schwarz-grüne Bundesregierung hätte die Pflegereform auf den Weg gebracht. (Ruf bei den Grünen: Das ist doch keine Tatsächliche!)
Heiterkeit bei ÖVP, SPÖ und Grünen. – Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Jetzt gehört sie wieder zu euch! Dann soll sie in den Ausschuss kommen!
Ich berichtige tatsächlich: Unter der schwarz-blauen Bundesregierung hat Gesundheitsministerin Hartinger-Klein die Pflegereform eingeleitet. (Heiterkeit bei ÖVP, SPÖ und Grünen. – Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Jetzt gehört sie wieder zu euch! Dann soll sie in den Ausschuss kommen!)