Eckdaten:
Für die 187. Sitzung der 27. Gesetzgebungsperiode des österreichischen Nationalrats haben wir 735 Zwischenrufe gefunden. Hier findest du das offizielle Protokoll der Sitzung (Link).
überreicht von den Abgeordneten Peter Weidinger und Gabriel Obernosterer
Petition betreffend „INNOVATIONSPROJEKT – Testzug Schadholztransport“ (Ordnungsnummer 103) (überreicht von den Abgeordneten Peter Weidinger und Gabriel Obernosterer)
Beifall bei der FPÖ.
Meine Damen und Herren, das alles ist das Ergebnis einer gigantischen Teuerungswelle, und diese Teuerungswelle ist das Ergebnis einer Kostenexplosion im Energiesektor, in den Bereichen Öl, Gas und Strom, und das wiederum ist das Ergebnis einer dummen und verantwortungslosen Politik auf Basis von einseitigen Schuldzuweisungen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Herr Bundeskanzler, das ist genau das, was Sie tun, Hand in Hand mit der Europäischen Union. Apropos Europäische Union: Da möchte ich Sie an dieser Stelle fragen, ob Sie eigentlich schon dafür Sorge getragen haben, dass unsere Mitgliedsbeiträge eingefroren werden, so lange, bis dieser unglaubliche Korruptionsskandal an der Spitze des Europäischen Parlaments aufgeklärt ist. Das ist ja die Vorgangsweise, die die Union immer wählt, wenn sie glaubt, in irgendeinem Land passiert etwas, was ihr nicht passt. Also ich hoffe, Sie haben dafür schon Sorge getragen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Sie allen Ernstes, dass Sie den Tag erleben werden, an dem ein gewisser Herr Selenskyj an der Spitze der ukrainischen Truppen in Moskau einmarschiert? Verabschieden Sie sich von Ihrer Kriegstreiberei und schauen Sie auf die Interessen der österreichischen Bevölkerung! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Wenn Sie uns Freiheitliche dafür kritisieren, dass wir ganzheitlich denken und dass wir die eigene Bevölkerung hier schützen, dann habe ich ein Déjà-vu zu Corona. Da waren auch Sie derjenige, der sich ganz besonders aufgeplustert hat als Hohepriester der einzig zulässigen Lehre im Zusammenhang mit Corona, Hand in Hand wieder mit der Europäischen Union, mit der Weltgesundheitsorganisation und mit der Pharmaindustrie. Und Sie haben alle anderen schlechtgemacht, die nicht Ihrer Meinung gewesen sind. (Beifall bei der FPÖ.) Das Schlimme für Sie, Herr Bundeskanzler, ist nur, dass diese anderen und damit die Freiheitliche Partei recht behalten haben – und Sie haben unrecht! Und genau so wird es auch im Zusammenhang mit der Teuerungsdebatte und mit den Sanktionen ausgehen.
Beifall bei der FPÖ.
Auch in einem zweiten Bereich haben Sie völlig versagt. Ich rede von der Völkerwanderung, bezüglich der Sie Österreich zu einem negativen Spitzenreiter in Europa gemacht haben. Das muss man sich vorstellen: Wir sind anteilsmäßig gerade einmal 2 Prozent der europäischen Bevölkerung, 2 Prozent der EU-27, aber wir haben 13,2 Prozent der Asylanträge, die im heurigen Jahr in Europa abgegeben worden sind. Ja, wie geht denn das? Wir liegen als kleines Land mitten in diesem Kontinent, umgeben von lauter sicheren Ländern. 103 600 Asylanträge – von Leuten gestellt, von einem Völkergemisch von allen Kontinenten, Tausende Kilometer von Österreich entfernt. Deutschland hat gerade einmal 176 289 Anträge; alles bis Ende November eingerechnet. Normalerweise rechnet man mit einem Faktor eins zu zehn, das heißt, Österreich dürfte nur ein Zehntel davon haben. Das wären 17 600 Anträge. Das wären immer noch um 17 600 zu viel, aber deutlich weniger als Ihre 103 000. Ungarn hat gerade einmal 42; nur damit wir wissen, wer es richtig und wer es falsch macht. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Das geht auf die Kappe dieser Bundesregierung, auf die Kappe des Bundeskanzlers und des Innenministers. Das ist das Ergebnis, wenn man es so macht wie Sie. Das passiert, wenn man den Leuten, die an der burgenländischen Grenze aufgegriffen werden, sagt: Ja bitte, wenn ihr nicht nach Ungarn zurückwollt, dann müsst ihr nur in Österreich einen Asylantrag stellen! Das passiert, wenn man die Asylwerber mit einem Klimabonus ausstattet. Das passiert, wenn sich herumspricht, dass man in Österreich vor Abschiebungen geschützt ist, wenn man einen Coronatest verweigert. Das passiert, wenn man den Leuten den Zutritt ins Sozialsystem und in die Mindestsicherung gibt. Und das passiert, wenn man permanent darüber jammert, dass es keinen EU-Außengrenzschutz gibt, und es gleichzeitig verabsäumt, die eigene Grenze nicht nur zu schützen, sondern zu verteidigen. Das geht voll und ganz auf Ihre Kappe! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Meine Damen und Herren, ich fordere Sie auf, endlich den Asylstopp, den Sie selbst 2016 versprochen haben, umzusetzen. Das ist das, was wir brauchen, und damit nehmen wir Dublin ernst. Ich fordere Sie auf, Ausreisezentren einzuführen und sämtliche Geldleistungen durch Sachleistungen auf niederer Ebene zu ersetzen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter Herbert Kickl (fortsetzend): Schlusswort, Herr Präsident: Wunderbar, Sie scheinen mit Ihrer Politik sehr zufrieden zu sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass Sie sich jetzt für das Jahr 2023 eine fette Gehaltserhöhung gönnen. Herr Bundeskanzler, schämen Sie sich für die fast 17 000 Euro mehr, die Sie im nächsten Jahr für sich selbst auf den Weg bringen! Es ist eine Schande! Und wenn Sie sich nicht schämen, dann schäme ich mich für Sie. (Beifall bei der FPÖ.)
Allgemeiner Beifall.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Ich darf die Damen und Herren Mitglieder der Universität Mainz recht herzlich bei uns im Plenarsaal begrüßen. Herzlich willkommen! (Allgemeiner Beifall.)
Abg. Belakowitsch: Alle sind wichtig!
Von der Vielzahl seiner Punkte, die der Klubobmann erwähnt hat, aus der Seitenrandposition des Hineinrufens, möchte ich einen herausgreifen, der tatsächlich wichtig ist. (Abg. Belakowitsch: Alle sind wichtig!) Wir haben es uns in Österreich nicht leicht gemacht, der Schengenraumerweiterung gegenüber Bulgarien und Rumänien nicht zuzustimmen. (Abg. Kickl: Gespannt, wie lange Sie es durchhalten!) Das Thema, das uns dabei plagt, ist nicht ein parteipolitisches oder eine schnelle Schlagzeile, die man erreichen will, sondern die Herausforderung, dass wir über hunderttausend irreguläre Migrantinnen und Migranten, in der Regel Migranten, in Österreich aufgegriffen haben und mehr als 75 000 davon nicht registriert waren.
Abg. Kickl: Gespannt, wie lange Sie es durchhalten!
Von der Vielzahl seiner Punkte, die der Klubobmann erwähnt hat, aus der Seitenrandposition des Hineinrufens, möchte ich einen herausgreifen, der tatsächlich wichtig ist. (Abg. Belakowitsch: Alle sind wichtig!) Wir haben es uns in Österreich nicht leicht gemacht, der Schengenraumerweiterung gegenüber Bulgarien und Rumänien nicht zuzustimmen. (Abg. Kickl: Gespannt, wie lange Sie es durchhalten!) Das Thema, das uns dabei plagt, ist nicht ein parteipolitisches oder eine schnelle Schlagzeile, die man erreichen will, sondern die Herausforderung, dass wir über hunderttausend irreguläre Migrantinnen und Migranten, in der Regel Migranten, in Österreich aufgegriffen haben und mehr als 75 000 davon nicht registriert waren.
Abg. Meinl-Reisinger: Sollte man mit Ungarn reden, oder? Oder mit Serbien!
75 000 nicht registrierte Grenzübertritte heißt, 75 000-mal nicht zu wissen, wer die Grenze überschreitet, ob mit guter oder mit böser Absicht. (Abg. Meinl-Reisinger: Sollte man mit Ungarn reden, oder? Oder mit Serbien!) Gleichzeitig haben wir uns in der EU auf die Fahnen geheftet, gegen den Terrorismus, gegen die organisierte Kriminalität, gegen den Menschenhandel, gegen den Waffen- und Drogenschmuggel aktiv vorzugehen. Wenn wir aber in 75 000 Fällen – und das ist nur Österreich – nicht wissen, wer unsere Grenzen überschreitet, dann ist das nicht nur für Österreich ein Sicherheitsthema, sondern für die ganze Union. Und weil das nicht nur wir so sehen, sondern auch die Niederlande, haben wir uns dazu entschlossen, die Schengenraumerweiterung jetzt nicht zu vollziehen. (Zwischenrufe der Abgeordneten Kickl und Krisper.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Kickl und Krisper.
75 000 nicht registrierte Grenzübertritte heißt, 75 000-mal nicht zu wissen, wer die Grenze überschreitet, ob mit guter oder mit böser Absicht. (Abg. Meinl-Reisinger: Sollte man mit Ungarn reden, oder? Oder mit Serbien!) Gleichzeitig haben wir uns in der EU auf die Fahnen geheftet, gegen den Terrorismus, gegen die organisierte Kriminalität, gegen den Menschenhandel, gegen den Waffen- und Drogenschmuggel aktiv vorzugehen. Wenn wir aber in 75 000 Fällen – und das ist nur Österreich – nicht wissen, wer unsere Grenzen überschreitet, dann ist das nicht nur für Österreich ein Sicherheitsthema, sondern für die ganze Union. Und weil das nicht nur wir so sehen, sondern auch die Niederlande, haben wir uns dazu entschlossen, die Schengenraumerweiterung jetzt nicht zu vollziehen. (Zwischenrufe der Abgeordneten Kickl und Krisper.)
Abg. Belakowitsch: Wird er aber nicht!
Was bedeutet der Schengenraum? Der Schengenraum bedeutet: Europa hat Außengrenzen, und nach innen gibt es keine Grenzen mehr. – Eine zutiefst positive europäische Vision, ein zutiefst positiver europäischer Ansatz, manche haben sogar von einer zutiefst europäischen Vision gesprochen, aber die Realität schaut längst anders aus. Seit 2015 kontrolliert die Bundesrepublik Deutschland die Grenzen zu Österreich. Jeder Österreicher, jede Österreicherin, der beziehungsweise die Deutschland bereist, kann von deutschen Bundespolizisten kontrolliert werden. (Abg. Belakowitsch: Wird er aber nicht!)
Abg. Krisper: Logik, wo bist du? – Abg. Meinl-Reisinger: Da sehen Sie vielleicht das Problem!
Österreich kontrolliert die Grenzen zu Ungarn und zu Slowenien, nicht nur mit der Polizei, sondern auch mit dem Bundesheer, und die Bundesrepublik Deutschland kontrolliert dazu jetzt noch die Grenzen zu Tschechien, daraufhin die Tschechen zur Slowakei und wir auch noch die Grenze zur Slowakei. (Abg. Krisper: Logik, wo bist du? – Abg. Meinl-Reisinger: Da sehen Sie vielleicht das Problem!) Das heißt, das grenzfreie Europa nach innen existiert schon jetzt nicht (Abg. Scherak: Ja, weil ihr angefangen habt, die Grenzen zu ...!), und in so einer Phase, in der wir ein tatsächliches Problem haben, denkt die EU-Kommission noch daran, die Erweiterung durchzuführen. (Abg. Kickl: Na ja, Ihr Herr Karas auch! Das habt ihr im EU-Parlament selbst beschlossen!)
Abg. Scherak: Ja, weil ihr angefangen habt, die Grenzen zu ...!
Österreich kontrolliert die Grenzen zu Ungarn und zu Slowenien, nicht nur mit der Polizei, sondern auch mit dem Bundesheer, und die Bundesrepublik Deutschland kontrolliert dazu jetzt noch die Grenzen zu Tschechien, daraufhin die Tschechen zur Slowakei und wir auch noch die Grenze zur Slowakei. (Abg. Krisper: Logik, wo bist du? – Abg. Meinl-Reisinger: Da sehen Sie vielleicht das Problem!) Das heißt, das grenzfreie Europa nach innen existiert schon jetzt nicht (Abg. Scherak: Ja, weil ihr angefangen habt, die Grenzen zu ...!), und in so einer Phase, in der wir ein tatsächliches Problem haben, denkt die EU-Kommission noch daran, die Erweiterung durchzuführen. (Abg. Kickl: Na ja, Ihr Herr Karas auch! Das habt ihr im EU-Parlament selbst beschlossen!)
Abg. Kickl: Na ja, Ihr Herr Karas auch! Das habt ihr im EU-Parlament selbst beschlossen!
Österreich kontrolliert die Grenzen zu Ungarn und zu Slowenien, nicht nur mit der Polizei, sondern auch mit dem Bundesheer, und die Bundesrepublik Deutschland kontrolliert dazu jetzt noch die Grenzen zu Tschechien, daraufhin die Tschechen zur Slowakei und wir auch noch die Grenze zur Slowakei. (Abg. Krisper: Logik, wo bist du? – Abg. Meinl-Reisinger: Da sehen Sie vielleicht das Problem!) Das heißt, das grenzfreie Europa nach innen existiert schon jetzt nicht (Abg. Scherak: Ja, weil ihr angefangen habt, die Grenzen zu ...!), und in so einer Phase, in der wir ein tatsächliches Problem haben, denkt die EU-Kommission noch daran, die Erweiterung durchzuführen. (Abg. Kickl: Na ja, Ihr Herr Karas auch! Das habt ihr im EU-Parlament selbst beschlossen!)
Zwischenrufe bei FPÖ und NEOS
Österreich wurde von manchen Kritikern gescholten, warum wir denn jetzt Nein sagen. Das hätte doch nichts mit Schengen zu tun; denn die, die das behaupten, sehen Schengen nur als freien Transitverkehr zwischen den Ländern, nicht aber, dass es da auch um Freizügigkeit im Personenverkehr geht. 75 000 nicht registrierte Personen zeigen das Versagen des Systems (Zwischenrufe bei FPÖ und NEOS), und das System versagt nicht nur im Schengenbereich an sich, sondern wir haben ein Scheitern auch im EU-Asylsystem.
Heiterkeit des Abg. Kickl.
Die Zahl, die Klubobmann Kickl anspricht, ist tatsächlich besorgniserregend. Sie zeigt auch das Ungleichgewicht in der Europäischen Union, ja, sie zeigt auch, dass die Maßnahmen Österreichs jetzt notwendig und richtig sind, weil die Kommission jetzt, zum ersten Mal seit Langem, tatsächlich das Problem als solches erkannt hat und es auch für Österreich benennt. (Heiterkeit des Abg. Kickl.) Die Fragen der Migration, die Fragen der illegalen Einreisen, der Kampf gegen organisierte Kriminalität und Schlepperei – da dürfen wir hier in diesem Saal keine Sekunde naiv sein – funktionieren nur in einer Gemeinschaft, funktionieren nur zusammen, aber das passiert jetzt gerade eben nicht.
Abg. Belakowitsch: Der soll nicht Forderungen aufstellen ...!
Der Innenminister hat klare Forderungen aufgestellt, wie man dem Problem begegnen kann. (Abg. Belakowitsch: Der soll nicht Forderungen aufstellen ...!) Das Thema ist der Außengrenzschutz, der tatsächlich einmal funktionieren muss. Das Thema ist, dass wir Rückführungen nicht nur nationalstaatlich regeln, sondern tatsächlich europäisch organisiert, sodass wir Kooperationen mit den Herkunftsstaaten haben, damit ein schnelleres, effizienteres Zurückbringen auch möglich ist. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Der Innenminister hat klare Forderungen aufgestellt, wie man dem Problem begegnen kann. (Abg. Belakowitsch: Der soll nicht Forderungen aufstellen ...!) Das Thema ist der Außengrenzschutz, der tatsächlich einmal funktionieren muss. Das Thema ist, dass wir Rückführungen nicht nur nationalstaatlich regeln, sondern tatsächlich europäisch organisiert, sodass wir Kooperationen mit den Herkunftsstaaten haben, damit ein schnelleres, effizienteres Zurückbringen auch möglich ist. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Belakowitsch: Also was jetzt? ...!
Darin liegt viel Potenzial. Im Fünfpunkteplan ist auch die Zurückweisungsrichtlinie enthalten – diese gibt es noch nicht, Österreich setzt sich dafür ein, dass sie entwickelt wird –, die die Möglichkeit gibt, dass man, wenn man große Kontingente an Menschen aufgreift und weiß, dass sie keine Asylberechtigung bekommen werden, sie auch schnell zurückweisen und damit auch zurückführen kann. (Abg. Belakowitsch: Also was jetzt? ...!)
Abg. Kickl: Es ist so hilflos!
Es war unsere Initiative, jetzt gemeinsam mit Ungarn und Serbien einen Plan zu entwickeln, wie wir gegen die illegale Migration an unseren Grenzen vorgehen können (Abg. Kickl: Es ist so hilflos!), und die Wahrheit dabei ist, dass wir erste Erfolge verzeichnen können (Abg. Belakowitsch: Welche?): Der Präsident Serbiens hat die Visaliberalisierung betreffend Tunesien und Burundi sowie mit Jahresende Indien zurückgenommen. (Abg. Meinl-Reisinger: Den Druck hat ja die EU-Kommission gemacht! ...! Das ist ja lächerlich!) Tunesien ist für uns jetzt schon besonders sichtbar, weil wir gesehen haben, dass die Zahl von 100 Asylanträgen pro Tag derzeit gegen null tendiert, und genau so erwarten wir es uns auch gegenüber Indien. (Abg. Kickl: Weil’s kalt ist draußen!)
Abg. Belakowitsch: Welche?
Es war unsere Initiative, jetzt gemeinsam mit Ungarn und Serbien einen Plan zu entwickeln, wie wir gegen die illegale Migration an unseren Grenzen vorgehen können (Abg. Kickl: Es ist so hilflos!), und die Wahrheit dabei ist, dass wir erste Erfolge verzeichnen können (Abg. Belakowitsch: Welche?): Der Präsident Serbiens hat die Visaliberalisierung betreffend Tunesien und Burundi sowie mit Jahresende Indien zurückgenommen. (Abg. Meinl-Reisinger: Den Druck hat ja die EU-Kommission gemacht! ...! Das ist ja lächerlich!) Tunesien ist für uns jetzt schon besonders sichtbar, weil wir gesehen haben, dass die Zahl von 100 Asylanträgen pro Tag derzeit gegen null tendiert, und genau so erwarten wir es uns auch gegenüber Indien. (Abg. Kickl: Weil’s kalt ist draußen!)
Abg. Meinl-Reisinger: Den Druck hat ja die EU-Kommission gemacht! ...! Das ist ja lächerlich!
Es war unsere Initiative, jetzt gemeinsam mit Ungarn und Serbien einen Plan zu entwickeln, wie wir gegen die illegale Migration an unseren Grenzen vorgehen können (Abg. Kickl: Es ist so hilflos!), und die Wahrheit dabei ist, dass wir erste Erfolge verzeichnen können (Abg. Belakowitsch: Welche?): Der Präsident Serbiens hat die Visaliberalisierung betreffend Tunesien und Burundi sowie mit Jahresende Indien zurückgenommen. (Abg. Meinl-Reisinger: Den Druck hat ja die EU-Kommission gemacht! ...! Das ist ja lächerlich!) Tunesien ist für uns jetzt schon besonders sichtbar, weil wir gesehen haben, dass die Zahl von 100 Asylanträgen pro Tag derzeit gegen null tendiert, und genau so erwarten wir es uns auch gegenüber Indien. (Abg. Kickl: Weil’s kalt ist draußen!)
Abg. Kickl: Weil’s kalt ist draußen!
Es war unsere Initiative, jetzt gemeinsam mit Ungarn und Serbien einen Plan zu entwickeln, wie wir gegen die illegale Migration an unseren Grenzen vorgehen können (Abg. Kickl: Es ist so hilflos!), und die Wahrheit dabei ist, dass wir erste Erfolge verzeichnen können (Abg. Belakowitsch: Welche?): Der Präsident Serbiens hat die Visaliberalisierung betreffend Tunesien und Burundi sowie mit Jahresende Indien zurückgenommen. (Abg. Meinl-Reisinger: Den Druck hat ja die EU-Kommission gemacht! ...! Das ist ja lächerlich!) Tunesien ist für uns jetzt schon besonders sichtbar, weil wir gesehen haben, dass die Zahl von 100 Asylanträgen pro Tag derzeit gegen null tendiert, und genau so erwarten wir es uns auch gegenüber Indien. (Abg. Kickl: Weil’s kalt ist draußen!)
Abg. Belakowitsch: Ja weil ... 3 000 Asylanträge!
Zur Kooperation mit Ungarn: Ungarn ist unser Nachbar. Gegen Ungarn werden vonseiten der EU verschiedene rechtsstaatliche Verfahren geführt, weil Ungarn immer wieder gegen EU-Recht verstößt. Österreich unterstützt diese Verfahren, weil Rechtsbruch in der Union tatsächlich ein Problem ist. (Abg. Belakowitsch: Ja weil ... 3 000 Asylanträge!) Gleichzeitig ist es unser Nachbar, und gleichzeitig haben wir 100 000 Aufgriffe an dieser Grenze zu Österreich, und deshalb braucht es die Kooperation auf Polizeiebene, um gegen die illegale Migration, gegen die Schlepperei, gegen die organisierte Kriminalität vorzugehen. Genau deshalb hat heute der Innenminister mit dem ungarischen Innenminister eine große Sicherheitsoperation in Ungarn gestartet. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Zur Kooperation mit Ungarn: Ungarn ist unser Nachbar. Gegen Ungarn werden vonseiten der EU verschiedene rechtsstaatliche Verfahren geführt, weil Ungarn immer wieder gegen EU-Recht verstößt. Österreich unterstützt diese Verfahren, weil Rechtsbruch in der Union tatsächlich ein Problem ist. (Abg. Belakowitsch: Ja weil ... 3 000 Asylanträge!) Gleichzeitig ist es unser Nachbar, und gleichzeitig haben wir 100 000 Aufgriffe an dieser Grenze zu Österreich, und deshalb braucht es die Kooperation auf Polizeiebene, um gegen die illegale Migration, gegen die Schlepperei, gegen die organisierte Kriminalität vorzugehen. Genau deshalb hat heute der Innenminister mit dem ungarischen Innenminister eine große Sicherheitsoperation in Ungarn gestartet. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Kickl: Wie lange ist denn das schon so mit der Grenze?
Wir sind aber auch ein Land, das immer bereit ist, denen, die in Schwierigkeiten sind, zu helfen, gerade in der Europäischen Union. So sehr wir jetzt zur Schengenraumerweiterung Nein sagen, sagen wir Ja dazu, dass Bulgarien bei seinem Außengrenzschutz unterstützt werden muss. Bulgarien hat eine lange Landgrenze zur Türkei, der Präsident selbst bittet um diese Hilfe. Die Kommission ist da zu träge, zu wenig entscheidungsfreudig, die Kommission ist nicht bereit, finanzielle Hilfe zu leisten, wenn es darum geht, einen Grenzzaun zu errichten. (Abg. Kickl: Wie lange ist denn das schon so mit der Grenze?) Das ist tatsächlich ein Problem, und Bulgarien braucht da auch die Fürsprache Österreichs. Es braucht den Druck auf die Kommission, dass endlich finanzielle Mittel in die Hand genommen werden, um Länder dabei zu unterstützen, tatsächlich ihre Grenze zu sichern. Österreich setzt sich dafür ein. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Wir sind aber auch ein Land, das immer bereit ist, denen, die in Schwierigkeiten sind, zu helfen, gerade in der Europäischen Union. So sehr wir jetzt zur Schengenraumerweiterung Nein sagen, sagen wir Ja dazu, dass Bulgarien bei seinem Außengrenzschutz unterstützt werden muss. Bulgarien hat eine lange Landgrenze zur Türkei, der Präsident selbst bittet um diese Hilfe. Die Kommission ist da zu träge, zu wenig entscheidungsfreudig, die Kommission ist nicht bereit, finanzielle Hilfe zu leisten, wenn es darum geht, einen Grenzzaun zu errichten. (Abg. Kickl: Wie lange ist denn das schon so mit der Grenze?) Das ist tatsächlich ein Problem, und Bulgarien braucht da auch die Fürsprache Österreichs. Es braucht den Druck auf die Kommission, dass endlich finanzielle Mittel in die Hand genommen werden, um Länder dabei zu unterstützen, tatsächlich ihre Grenze zu sichern. Österreich setzt sich dafür ein. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Belakowitsch: Ja hoffentlich! – Abg. Wöginger: Wenn du einmal eine Ruhe geben würdest, hättest du auch zuhören können! Die ganze Zeit: qua, qua, qua!
Ich habe Ihnen sehr genau zugehört, Herr Klubobmann. (Abg. Belakowitsch: Ja hoffentlich! – Abg. Wöginger: Wenn du einmal eine Ruhe geben würdest, hättest du auch zuhören können! Die ganze Zeit: qua, qua, qua!) Sie haben davon gesprochen, dass wir uns einseitig positionieren. Herr Klubobmann, ich gehe davon aus, dass Sie als Vertreter einer im Parlament vertretenen Partei nicht dem Krieg das Wort reden möchten (Abg. Kickl: Das machen Sie!), denn der Krieg, den wir gerade erleben, ist von der Russischen Föderation gegen die Ukraine ausgelöst worden. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Kickl: Das machen Sie!
Ich habe Ihnen sehr genau zugehört, Herr Klubobmann. (Abg. Belakowitsch: Ja hoffentlich! – Abg. Wöginger: Wenn du einmal eine Ruhe geben würdest, hättest du auch zuhören können! Die ganze Zeit: qua, qua, qua!) Sie haben davon gesprochen, dass wir uns einseitig positionieren. Herr Klubobmann, ich gehe davon aus, dass Sie als Vertreter einer im Parlament vertretenen Partei nicht dem Krieg das Wort reden möchten (Abg. Kickl: Das machen Sie!), denn der Krieg, den wir gerade erleben, ist von der Russischen Föderation gegen die Ukraine ausgelöst worden. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Zwischenrufe bei der FPÖ.
Ich habe Ihnen sehr genau zugehört, Herr Klubobmann. (Abg. Belakowitsch: Ja hoffentlich! – Abg. Wöginger: Wenn du einmal eine Ruhe geben würdest, hättest du auch zuhören können! Die ganze Zeit: qua, qua, qua!) Sie haben davon gesprochen, dass wir uns einseitig positionieren. Herr Klubobmann, ich gehe davon aus, dass Sie als Vertreter einer im Parlament vertretenen Partei nicht dem Krieg das Wort reden möchten (Abg. Kickl: Das machen Sie!), denn der Krieg, den wir gerade erleben, ist von der Russischen Föderation gegen die Ukraine ausgelöst worden. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kickl: Ja, ja! Sie setzen halt einen willkürlichen Anfangspunkt!
Es ist nicht die Ukraine in die Russische Föderation einmarschiert, sondern die Russische Föderation in die Ukraine, und die Russische Föderation hat versucht, den ukrainischen Präsidenten zu stürzen, indem die Truppen von Nord nach Süd, nach Kiew vorgestoßen sind und daran dann, für die russische Armee überraschenderweise, massiv daran gehindert worden sind. Man kann schon versuchen, Fakten zu verdrehen, aber das wird da selbst Ihnen nicht gelingen, weil der Befund eindeutig ist, wer der Aggressor ist und wer der Verteidiger ist. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kickl: Ja, ja! Sie setzen halt einen willkürlichen Anfangspunkt!)
Abg. Belakowitsch: Wer sagt das?
Aus dieser Haltung – durch Ihre Brille gesehen auch nachvollziehbar – sind dann die Sanktionen schuld an dem, was unser aller Leben erschwert. (Abg. Belakowitsch: Wer sagt das?) Die Wahrheit ist aber: Das Gegenteil ist der Fall. Gäbe es keinen Krieg, so gäbe es keine Sanktionen. (Abg. Kickl: Ja, nicht bei jedem Krieg gibt es Sanktionen!) Gäbe es keinen Krieg, so gäbe es keine brutale Spekulation im Energiebereich. (Abg. Steger: ... bei jedem Krieg Sanktionen ausgesprochen, oder?) Und ohne diesen Krieg – das auszusprechen, meine sehr geehrten Damen und Herren, erachte ich für das Wichtigste, gerade hier im Hohen Haus –, ohne diesen Krieg gäbe es auch kein Leid, kein Morden, kein Vergewaltigen, kein Töten. Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten, dazu sollte jeder hier im Hohen Haus in der Lage sein, und gerade das
Abg. Kickl: Ja, nicht bei jedem Krieg gibt es Sanktionen!
Aus dieser Haltung – durch Ihre Brille gesehen auch nachvollziehbar – sind dann die Sanktionen schuld an dem, was unser aller Leben erschwert. (Abg. Belakowitsch: Wer sagt das?) Die Wahrheit ist aber: Das Gegenteil ist der Fall. Gäbe es keinen Krieg, so gäbe es keine Sanktionen. (Abg. Kickl: Ja, nicht bei jedem Krieg gibt es Sanktionen!) Gäbe es keinen Krieg, so gäbe es keine brutale Spekulation im Energiebereich. (Abg. Steger: ... bei jedem Krieg Sanktionen ausgesprochen, oder?) Und ohne diesen Krieg – das auszusprechen, meine sehr geehrten Damen und Herren, erachte ich für das Wichtigste, gerade hier im Hohen Haus –, ohne diesen Krieg gäbe es auch kein Leid, kein Morden, kein Vergewaltigen, kein Töten. Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten, dazu sollte jeder hier im Hohen Haus in der Lage sein, und gerade das
Abg. Steger: ... bei jedem Krieg Sanktionen ausgesprochen, oder?
Aus dieser Haltung – durch Ihre Brille gesehen auch nachvollziehbar – sind dann die Sanktionen schuld an dem, was unser aller Leben erschwert. (Abg. Belakowitsch: Wer sagt das?) Die Wahrheit ist aber: Das Gegenteil ist der Fall. Gäbe es keinen Krieg, so gäbe es keine Sanktionen. (Abg. Kickl: Ja, nicht bei jedem Krieg gibt es Sanktionen!) Gäbe es keinen Krieg, so gäbe es keine brutale Spekulation im Energiebereich. (Abg. Steger: ... bei jedem Krieg Sanktionen ausgesprochen, oder?) Und ohne diesen Krieg – das auszusprechen, meine sehr geehrten Damen und Herren, erachte ich für das Wichtigste, gerade hier im Hohen Haus –, ohne diesen Krieg gäbe es auch kein Leid, kein Morden, kein Vergewaltigen, kein Töten. Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten, dazu sollte jeder hier im Hohen Haus in der Lage sein, und gerade das
Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kickl: Sie machen es sich ein bissl einfach!
nationale Selbstbewusstsein eines neutralen Staates sollte dazu führen, dass man immer mit denen solidarisch ist, die gerade besonders in Not sind. Und das sind jetzt die Ukrainer und die Ukrainerinnen! (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kickl: Sie machen es sich ein bissl einfach!)
Zwischenruf des Abg. Amesbauer
In unsicheren Zeiten ist es wichtig, nicht Panik zu verbreiten, keine Angst zu schüren, keinen Zwiespalt in der Gesellschaft zu säen (Zwischenruf des Abg. Amesbauer), sondern miteinander die Krise zu bewältigen. (Abg. Belakowitsch: Ja, die Lebensgefährder!) Ich trete vor Ihnen den Faktenbeweis an und lade Sie dazu ein, doch noch Ihren Weg ein Stück weit zu überdenken.
Abg. Belakowitsch: Ja, die Lebensgefährder!
In unsicheren Zeiten ist es wichtig, nicht Panik zu verbreiten, keine Angst zu schüren, keinen Zwiespalt in der Gesellschaft zu säen (Zwischenruf des Abg. Amesbauer), sondern miteinander die Krise zu bewältigen. (Abg. Belakowitsch: Ja, die Lebensgefährder!) Ich trete vor Ihnen den Faktenbeweis an und lade Sie dazu ein, doch noch Ihren Weg ein Stück weit zu überdenken.
Abg. Belakowitsch: ... frieren eh!
Bei Ausbruch des Krieges, am 24.2., und in den Folgemonaten war die größte Angst, war das dominierende Thema in Österreich, dass wir zu wenig Gas haben werden, dass die Menschen in diesem Winter frieren werden und dass die Industrie nicht produzieren kann. (Abg. Belakowitsch: ... frieren eh!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, das, was diesem Land, den Menschen in diesem Land und auch hier diesem Hohen Haus durch die Beschlüsse gelungen ist, ist tatsächlich herzeigbar und soll in Zeiten, in denen die Menschen so viel Angst haben, Mut machen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Kickl: Jetzt muss man sich das Gas nur noch leisten können!
Unsere Gasspeicher in Österreich, die zu den größten in Europa zählen, sind zu über 90 Prozent gefüllt. (Abg. Kickl: Jetzt muss man sich das Gas nur noch leisten können!) Das Ziel war 80 Prozent, und die größte Angst war, dass wir die Abhängigkeit von russischem Gas nicht werden reduzieren können. (Abg. Doppelbauer: Ja haben wir auch nicht!) Diese war tatsächlich riesig, unsere Abhängigkeit von russischem Gas lag bei 80 Prozent. (Zwischenruf der Abg. Doppelbauer.) Dieses Jahr ist es gelungen, die Abhängigkeit von 80 auf circa
Abg. Doppelbauer: Ja haben wir auch nicht!
Unsere Gasspeicher in Österreich, die zu den größten in Europa zählen, sind zu über 90 Prozent gefüllt. (Abg. Kickl: Jetzt muss man sich das Gas nur noch leisten können!) Das Ziel war 80 Prozent, und die größte Angst war, dass wir die Abhängigkeit von russischem Gas nicht werden reduzieren können. (Abg. Doppelbauer: Ja haben wir auch nicht!) Diese war tatsächlich riesig, unsere Abhängigkeit von russischem Gas lag bei 80 Prozent. (Zwischenruf der Abg. Doppelbauer.) Dieses Jahr ist es gelungen, die Abhängigkeit von 80 auf circa
Zwischenruf der Abg. Doppelbauer.
Unsere Gasspeicher in Österreich, die zu den größten in Europa zählen, sind zu über 90 Prozent gefüllt. (Abg. Kickl: Jetzt muss man sich das Gas nur noch leisten können!) Das Ziel war 80 Prozent, und die größte Angst war, dass wir die Abhängigkeit von russischem Gas nicht werden reduzieren können. (Abg. Doppelbauer: Ja haben wir auch nicht!) Diese war tatsächlich riesig, unsere Abhängigkeit von russischem Gas lag bei 80 Prozent. (Zwischenruf der Abg. Doppelbauer.) Dieses Jahr ist es gelungen, die Abhängigkeit von 80 auf circa
Abg. Doppelbauer: Das ist doch ein vollkommener Blödsinn! – Abg. Kickl: Und was bedeutet das für die Konsumenten?
20 Prozent zu reduzieren (Abg. Doppelbauer: Das ist doch ein vollkommener Blödsinn! – Abg. Kickl: Und was bedeutet das für die Konsumenten?), und das Mutmachen für die Menschen, die sich vorher so gesorgt haben und Angst gehabt haben, ist für mich wichtig. (Abg. Kickl: Was bedeutet das für die Stromrechnung? – Weiterer Ruf bei der FPÖ: ... Gasrechnung?)
Abg. Kickl: Was bedeutet das für die Stromrechnung? – Weiterer Ruf bei der FPÖ: ... Gasrechnung?
20 Prozent zu reduzieren (Abg. Doppelbauer: Das ist doch ein vollkommener Blödsinn! – Abg. Kickl: Und was bedeutet das für die Konsumenten?), und das Mutmachen für die Menschen, die sich vorher so gesorgt haben und Angst gehabt haben, ist für mich wichtig. (Abg. Kickl: Was bedeutet das für die Stromrechnung? – Weiterer Ruf bei der FPÖ: ... Gasrechnung?)
Abg. Kickl: Nein, das ist nicht richtig!
Wo spüren die Menschen die Wirkung davon, denn das Gas im Speicher allein ist ja an sich noch zu wenig? – Wir haben den Menschen auch dabei geholfen, durch diese Teuerungswelle zu kommen. Seit 1. Dezember gilt die Stromkostenbremse. Wir haben den Energiebonus ausgezahlt. Wir haben den Antiteuerungs- und Klimabonus in der Höhe von 500 Euro pro Erwachsenem und 250 Euro pro Kind pro Haushalt ausgezahlt. (Abg. Kickl: Nein, das ist nicht richtig!) Wir haben gezeigt und werden das weiterhin zeigen, dass wir die Menschen, gerade die, die besonders davon betroffen sind, wie die Bezieher:innen von kleinen Pensionen, von geringen Einkommen, in einem besonderen Ausmaß entlastet haben, damit sie durch diese Teuerung kommen können. (Abg. Belakowitsch: Wo haben Sie entlastet?) Aber im Gegensatz zu denen, die alles versprechen und dann nichts halten müssen, weil sie eben am Spielfeldrand stehen, haben wir auch immer ehrlich zugegeben, dass wir nicht alle Folgen lindern können, aber es dort zu tun, wo es notwendig ist.
Abg. Belakowitsch: Wo haben Sie entlastet?
Wo spüren die Menschen die Wirkung davon, denn das Gas im Speicher allein ist ja an sich noch zu wenig? – Wir haben den Menschen auch dabei geholfen, durch diese Teuerungswelle zu kommen. Seit 1. Dezember gilt die Stromkostenbremse. Wir haben den Energiebonus ausgezahlt. Wir haben den Antiteuerungs- und Klimabonus in der Höhe von 500 Euro pro Erwachsenem und 250 Euro pro Kind pro Haushalt ausgezahlt. (Abg. Kickl: Nein, das ist nicht richtig!) Wir haben gezeigt und werden das weiterhin zeigen, dass wir die Menschen, gerade die, die besonders davon betroffen sind, wie die Bezieher:innen von kleinen Pensionen, von geringen Einkommen, in einem besonderen Ausmaß entlastet haben, damit sie durch diese Teuerung kommen können. (Abg. Belakowitsch: Wo haben Sie entlastet?) Aber im Gegensatz zu denen, die alles versprechen und dann nichts halten müssen, weil sie eben am Spielfeldrand stehen, haben wir auch immer ehrlich zugegeben, dass wir nicht alle Folgen lindern können, aber es dort zu tun, wo es notwendig ist.
Abg. Leichtfried: Ja, ja, genau!
Wenn wir heute darüber sprechen, dass wir erleben, dass unser deutscher Nachbar den sogenannten Doppelwumms beschlossen hat, also eine enorme Gaspreisbremse und eine dann schon nicht mehr so enorme Stromkostenbremse, denn die in Österreich ist deutlich stärker ausgeprägt als jene in der Bundesrepublik Deutschland (Abg. Leichtfried: Ja, ja, genau!), so zeigt das nur eines: Auch da war Österreich wieder schneller. Wir haben den Unternehmern im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland schon dieses Jahr geholfen – durch den Energiekostenzuschuss mit Gültigkeit bis Oktober,
Zwischenruf des Abg. Kassegger.
Wir werden den Energiekostenschutzschirm weiter aufspannen: Stromkostenbremse für die Haushalte, Heizkostenzuschuss, gerade fürs Heizen, das, wovon die Menschen betroffen sind, 450 Millionen Euro zusätzlich für die Länder, die da in die Auszahlungsmöglichkeit kommen, und 50 Millionen Euro für die Menschen, die davon bedroht sind, die Herberge zu verlieren, denen Obdachlosigkeit wegen Delogierung droht. Das sind konkrete Maßnahmen. (Zwischenruf des Abg. Kassegger.) Das sind keine Fantastereien, das ist keine Polemik und das ist vor allem eines, und das ist mir wichtig (Abg. Kickl: Sie sind bei den Symptomen, nicht bei der Ursache!) für die Menschen, die gerade jetzt in großer Sorge leben, und darauf können sich die Menschen in diesem Land verlassen: Diese Koalition zwischen Volkspartei und Grünen, diese Bundesregierung wird sie auf dem Weg durch die Krise nicht allein lassen (Abg. Leichtfried: Na, ihr habt sie schon!), und wir werden auch durch diese Krise stärker hindurchkommen, als wir hineingegangen sind (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen – Zwischenruf des Abg. Kickl) – mit Mut, Zuversicht, Entschlossenheit, anstatt die Angstpropaganda der anderen zu übernehmen und weiterzuverbreiten.
Abg. Kickl: Sie sind bei den Symptomen, nicht bei der Ursache!
Wir werden den Energiekostenschutzschirm weiter aufspannen: Stromkostenbremse für die Haushalte, Heizkostenzuschuss, gerade fürs Heizen, das, wovon die Menschen betroffen sind, 450 Millionen Euro zusätzlich für die Länder, die da in die Auszahlungsmöglichkeit kommen, und 50 Millionen Euro für die Menschen, die davon bedroht sind, die Herberge zu verlieren, denen Obdachlosigkeit wegen Delogierung droht. Das sind konkrete Maßnahmen. (Zwischenruf des Abg. Kassegger.) Das sind keine Fantastereien, das ist keine Polemik und das ist vor allem eines, und das ist mir wichtig (Abg. Kickl: Sie sind bei den Symptomen, nicht bei der Ursache!) für die Menschen, die gerade jetzt in großer Sorge leben, und darauf können sich die Menschen in diesem Land verlassen: Diese Koalition zwischen Volkspartei und Grünen, diese Bundesregierung wird sie auf dem Weg durch die Krise nicht allein lassen (Abg. Leichtfried: Na, ihr habt sie schon!), und wir werden auch durch diese Krise stärker hindurchkommen, als wir hineingegangen sind (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen – Zwischenruf des Abg. Kickl) – mit Mut, Zuversicht, Entschlossenheit, anstatt die Angstpropaganda der anderen zu übernehmen und weiterzuverbreiten.
Abg. Leichtfried: Na, ihr habt sie schon!
Wir werden den Energiekostenschutzschirm weiter aufspannen: Stromkostenbremse für die Haushalte, Heizkostenzuschuss, gerade fürs Heizen, das, wovon die Menschen betroffen sind, 450 Millionen Euro zusätzlich für die Länder, die da in die Auszahlungsmöglichkeit kommen, und 50 Millionen Euro für die Menschen, die davon bedroht sind, die Herberge zu verlieren, denen Obdachlosigkeit wegen Delogierung droht. Das sind konkrete Maßnahmen. (Zwischenruf des Abg. Kassegger.) Das sind keine Fantastereien, das ist keine Polemik und das ist vor allem eines, und das ist mir wichtig (Abg. Kickl: Sie sind bei den Symptomen, nicht bei der Ursache!) für die Menschen, die gerade jetzt in großer Sorge leben, und darauf können sich die Menschen in diesem Land verlassen: Diese Koalition zwischen Volkspartei und Grünen, diese Bundesregierung wird sie auf dem Weg durch die Krise nicht allein lassen (Abg. Leichtfried: Na, ihr habt sie schon!), und wir werden auch durch diese Krise stärker hindurchkommen, als wir hineingegangen sind (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen – Zwischenruf des Abg. Kickl) – mit Mut, Zuversicht, Entschlossenheit, anstatt die Angstpropaganda der anderen zu übernehmen und weiterzuverbreiten.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen – Zwischenruf des Abg. Kickl
Wir werden den Energiekostenschutzschirm weiter aufspannen: Stromkostenbremse für die Haushalte, Heizkostenzuschuss, gerade fürs Heizen, das, wovon die Menschen betroffen sind, 450 Millionen Euro zusätzlich für die Länder, die da in die Auszahlungsmöglichkeit kommen, und 50 Millionen Euro für die Menschen, die davon bedroht sind, die Herberge zu verlieren, denen Obdachlosigkeit wegen Delogierung droht. Das sind konkrete Maßnahmen. (Zwischenruf des Abg. Kassegger.) Das sind keine Fantastereien, das ist keine Polemik und das ist vor allem eines, und das ist mir wichtig (Abg. Kickl: Sie sind bei den Symptomen, nicht bei der Ursache!) für die Menschen, die gerade jetzt in großer Sorge leben, und darauf können sich die Menschen in diesem Land verlassen: Diese Koalition zwischen Volkspartei und Grünen, diese Bundesregierung wird sie auf dem Weg durch die Krise nicht allein lassen (Abg. Leichtfried: Na, ihr habt sie schon!), und wir werden auch durch diese Krise stärker hindurchkommen, als wir hineingegangen sind (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen – Zwischenruf des Abg. Kickl) – mit Mut, Zuversicht, Entschlossenheit, anstatt die Angstpropaganda der anderen zu übernehmen und weiterzuverbreiten.
Abg. Meinl-Reisinger: ... das Geld ausgeben!
Wir haben gezeigt, dass wir uns widersetzen können, und wir arbeiten weiter daran, dass wir hinsichtlich der Abhängigkeit gerade von fossiler Energie freier werden. Wir arbeiten weiter daran, dass wir die Zukunftstransformation tatsächlich einleiten und nicht nur durch Krieg und Krise in der Entwicklung unserer Gesellschaft, aber auch des Industrie- und Wirtschaftsstandortes Österreich gedämpft sind. Der Transformationsfonds in der Höhe von über 5 Milliarden Euro ist die Begleitung in die Zukunft und diese Weichenstellung, damit der Standort Österreich nach wie vor attraktiv ist, dass wir in neue Technologien investieren können. (Abg. Meinl-Reisinger: ... das Geld ausgeben!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Das sind Maßnahmen, die notwendig sind, damit Arbeitsplätze entstehen und wachsen können. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Belakowitsch: Was ist da politisch ...?!
Und wieder ein Faktenbeweis: Im Jahr 2022 – und das ist tatsächlich, das kann ich Ihnen als politisch Verantwortlicher sagen, eines der besten Gefühle, das man erleben kann (Abg. Belakowitsch: Was ist da politisch ...?!), wenn man großen Investoren gegenübersteht, die bereit sind, in die Zukunft und in Arbeitsplätze zu investieren –: BMW in Steyr, 1 Milliarde Euro, jeder zweite Elektromotor kommt demnächst aus Österreich; Boehringer Ingelheim, ein großer Pharmakonzern, 1 Milliarde Euro in Bruck an der Leitha und viele Arbeitsplätze. Gestern war ich bei Infineon in Kärnten, einem der größten Arbeitgeber, innovativ und deswegen wichtig für Österreich, weil Infineon Forschung und Produktion in Österreich weiterentwickeln will. (Abg. Kickl: ... ist eine Haider-Erfindung! – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Kickl: War ein guter Landeshauptmann! – Rufe und Gegenrufe zwischen den Abgeordneten Kickl und Wöginger.) Das ist Halbleiterproduktion, das ist Zukunft, das wird für die Frage der Energieeffizienz notwendig sein.
Abg. Kickl: ... ist eine Haider-Erfindung! – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Kickl: War ein guter Landeshauptmann! – Rufe und Gegenrufe zwischen den Abgeordneten Kickl und Wöginger.
Und wieder ein Faktenbeweis: Im Jahr 2022 – und das ist tatsächlich, das kann ich Ihnen als politisch Verantwortlicher sagen, eines der besten Gefühle, das man erleben kann (Abg. Belakowitsch: Was ist da politisch ...?!), wenn man großen Investoren gegenübersteht, die bereit sind, in die Zukunft und in Arbeitsplätze zu investieren –: BMW in Steyr, 1 Milliarde Euro, jeder zweite Elektromotor kommt demnächst aus Österreich; Boehringer Ingelheim, ein großer Pharmakonzern, 1 Milliarde Euro in Bruck an der Leitha und viele Arbeitsplätze. Gestern war ich bei Infineon in Kärnten, einem der größten Arbeitgeber, innovativ und deswegen wichtig für Österreich, weil Infineon Forschung und Produktion in Österreich weiterentwickeln will. (Abg. Kickl: ... ist eine Haider-Erfindung! – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch. – Abg. Kickl: War ein guter Landeshauptmann! – Rufe und Gegenrufe zwischen den Abgeordneten Kickl und Wöginger.) Das ist Halbleiterproduktion, das ist Zukunft, das wird für die Frage der Energieeffizienz notwendig sein.
Abg. Meinl-Reisinger: Wo?
Warum ich das erwähne, ist: Es bringt den Menschen halt leider wenig, wenn man weiter die Angstkarte bedient, die Kriegspropaganda fortführt und aus der Angst heraus wie gelähmt vor den Herausforderungen steht. Wir als Bundesregierung haben die Verpflichtung, dieses Land durch diese Krise zu führen, genauso wie die Menschen, und so, wie wir in die Frage der Zukunft mit dem Transformationsfonds investiert haben, haben wir Strukturveränderungen vorgenommen, die jetzt ihre Wirkung entfalten. (Abg. Meinl-Reisinger: Wo?)
Abg. Kickl: ... leuchtet noch kein Lamperl nach 20 Minuten!
auf 20 Prozent gesenkt. Und immer, wenn wir eine Steuerreform beschlossen haben, kam sofort die Kritik, dass durch die kalte Progression, durch die sogenannte schleichende Steuererhöhung, dieser Vorteil der Steuerreform aufgefressen wird. (Abg. Kickl: ... leuchtet noch kein Lamperl nach 20 Minuten!) Wir haben die kalte Progression abgeschafft (Abg. Belakowitsch: Schon 21 Minuten!), mit dem Ziel, auch da für nächstes Jahr den Menschen konstant mehr Geld zur Verfügung zu stellen, weil diese schleichende Steuererhöhung eben nicht stattfindet. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Belakowitsch: Schon 21 Minuten!
auf 20 Prozent gesenkt. Und immer, wenn wir eine Steuerreform beschlossen haben, kam sofort die Kritik, dass durch die kalte Progression, durch die sogenannte schleichende Steuererhöhung, dieser Vorteil der Steuerreform aufgefressen wird. (Abg. Kickl: ... leuchtet noch kein Lamperl nach 20 Minuten!) Wir haben die kalte Progression abgeschafft (Abg. Belakowitsch: Schon 21 Minuten!), mit dem Ziel, auch da für nächstes Jahr den Menschen konstant mehr Geld zur Verfügung zu stellen, weil diese schleichende Steuererhöhung eben nicht stattfindet. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
auf 20 Prozent gesenkt. Und immer, wenn wir eine Steuerreform beschlossen haben, kam sofort die Kritik, dass durch die kalte Progression, durch die sogenannte schleichende Steuererhöhung, dieser Vorteil der Steuerreform aufgefressen wird. (Abg. Kickl: ... leuchtet noch kein Lamperl nach 20 Minuten!) Wir haben die kalte Progression abgeschafft (Abg. Belakowitsch: Schon 21 Minuten!), mit dem Ziel, auch da für nächstes Jahr den Menschen konstant mehr Geld zur Verfügung zu stellen, weil diese schleichende Steuererhöhung eben nicht stattfindet. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Amesbauer: Hallo ...!
Weil das alles zu tun und das andere nicht zu vergessen ist: Wir leben in einer Zeit der großen Herausforderungen im Bereich der Sicherheit. Viel ist darüber in Österreich schon seit Jahrzehnten gesprochen worden, vieles ist falsch gemacht worden; wenn ich an die militärische Landesverteidigung denke. (Abg. Amesbauer: Hallo ...!) Dieser Regierung, dieser Koalition gelingt es zum ersten Mal, der militärischen Landesverteidigung nachhaltig mehr Geld zur Verfügung zu stellen. (Abg. Belakowitsch: Gott sei Dank ist jetzt einmal die ÖVP ...! – Abg. Amesbauer: Wie lange sind Sie schon in der Regierung?) Das heißt tatsächlich mehr Sicherheit, mehr Katastrophenschutz und -einsatz, den unsere Soldatinnen und Soldaten täglich leisten, und es bedeutet vor allem auch in die Zukunft gerichtet eine Investition für ein sicheres, freies Österreich. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Belakowitsch: Gott sei Dank ist jetzt einmal die ÖVP ...! – Abg. Amesbauer: Wie lange sind Sie schon in der Regierung?
Weil das alles zu tun und das andere nicht zu vergessen ist: Wir leben in einer Zeit der großen Herausforderungen im Bereich der Sicherheit. Viel ist darüber in Österreich schon seit Jahrzehnten gesprochen worden, vieles ist falsch gemacht worden; wenn ich an die militärische Landesverteidigung denke. (Abg. Amesbauer: Hallo ...!) Dieser Regierung, dieser Koalition gelingt es zum ersten Mal, der militärischen Landesverteidigung nachhaltig mehr Geld zur Verfügung zu stellen. (Abg. Belakowitsch: Gott sei Dank ist jetzt einmal die ÖVP ...! – Abg. Amesbauer: Wie lange sind Sie schon in der Regierung?) Das heißt tatsächlich mehr Sicherheit, mehr Katastrophenschutz und -einsatz, den unsere Soldatinnen und Soldaten täglich leisten, und es bedeutet vor allem auch in die Zukunft gerichtet eine Investition für ein sicheres, freies Österreich. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Weil das alles zu tun und das andere nicht zu vergessen ist: Wir leben in einer Zeit der großen Herausforderungen im Bereich der Sicherheit. Viel ist darüber in Österreich schon seit Jahrzehnten gesprochen worden, vieles ist falsch gemacht worden; wenn ich an die militärische Landesverteidigung denke. (Abg. Amesbauer: Hallo ...!) Dieser Regierung, dieser Koalition gelingt es zum ersten Mal, der militärischen Landesverteidigung nachhaltig mehr Geld zur Verfügung zu stellen. (Abg. Belakowitsch: Gott sei Dank ist jetzt einmal die ÖVP ...! – Abg. Amesbauer: Wie lange sind Sie schon in der Regierung?) Das heißt tatsächlich mehr Sicherheit, mehr Katastrophenschutz und -einsatz, den unsere Soldatinnen und Soldaten täglich leisten, und es bedeutet vor allem auch in die Zukunft gerichtet eine Investition für ein sicheres, freies Österreich. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Es gibt sicher viele gute Gelegenheiten für die Opposition, die Regierungsarbeit zu kritisieren, schlechtzureden (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), aber ich werde den Versuch nicht aufgeben, Sie gerade in einer Zeit der größten Bewährungsphase dieses Landes, eine der größten Bewährungsphasen für die Menschen in diesem Land, einzuladen, ein Stück weit den Weg mitzugehen, ohne Angst, parteipolitisch etwas zu verlieren, ohne Angst, dadurch vielleicht in den Umfragewerten auch wieder zu sinken (Heiterkeit des Abg. Kickl), sondern den Mut zu haben, den Menschen in einer Zeit der Krise Sicherheit zu geben, mit Zuversicht für unser Land. (Anhaltender Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Heiterkeit des Abg. Kickl
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Es gibt sicher viele gute Gelegenheiten für die Opposition, die Regierungsarbeit zu kritisieren, schlechtzureden (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), aber ich werde den Versuch nicht aufgeben, Sie gerade in einer Zeit der größten Bewährungsphase dieses Landes, eine der größten Bewährungsphasen für die Menschen in diesem Land, einzuladen, ein Stück weit den Weg mitzugehen, ohne Angst, parteipolitisch etwas zu verlieren, ohne Angst, dadurch vielleicht in den Umfragewerten auch wieder zu sinken (Heiterkeit des Abg. Kickl), sondern den Mut zu haben, den Menschen in einer Zeit der Krise Sicherheit zu geben, mit Zuversicht für unser Land. (Anhaltender Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Anhaltender Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Es gibt sicher viele gute Gelegenheiten für die Opposition, die Regierungsarbeit zu kritisieren, schlechtzureden (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), aber ich werde den Versuch nicht aufgeben, Sie gerade in einer Zeit der größten Bewährungsphase dieses Landes, eine der größten Bewährungsphasen für die Menschen in diesem Land, einzuladen, ein Stück weit den Weg mitzugehen, ohne Angst, parteipolitisch etwas zu verlieren, ohne Angst, dadurch vielleicht in den Umfragewerten auch wieder zu sinken (Heiterkeit des Abg. Kickl), sondern den Mut zu haben, den Menschen in einer Zeit der Krise Sicherheit zu geben, mit Zuversicht für unser Land. (Anhaltender Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Kickl: Gehen wir gemeinsam den Weg der Nulllohnrunde für Sie! Für uns auch! Gehen wir es gemeinsam! Das können wir gleich machen! – Abg. Wöginger: Das hast du schon übersehen! – Weitere Zwischenrufe bei FPÖ und ÖVP. – Der Präsident gibt das Glockenzeichen.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Stocker. Jedem Redner stehen jetzt 5 Minuten Redezeit zu. – Bitte. (Abg. Kickl: Gehen wir gemeinsam den Weg der Nulllohnrunde für Sie! Für uns auch! Gehen wir es gemeinsam! Das können wir gleich machen! – Abg. Wöginger: Das hast du schon übersehen! – Weitere Zwischenrufe bei FPÖ und ÖVP. – Der Präsident gibt das Glockenzeichen.)
Heiterkeit und Beifall bei der ÖVP. – Abg. Michael Hammer: Doppelnull im Innenministerium! – Zwischenruf des Abg. Kickl.
Abgeordneter Dr. Christian Stocker (ÖVP): Herr Klubobmann, bei den Nullen kennen Sie sich aus, das ist mir schon bewusst. (Heiterkeit und Beifall bei der ÖVP. – Abg. Michael Hammer: Doppelnull im Innenministerium! – Zwischenruf des Abg. Kickl.)
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Bundeskanzler! Frau Staatssekretärin! Hohes Haus! Meine sehr geehrten Damen und Herren, die Sie diese Sitzung hier verfolgen! „Wohlstand und Sicherheit für Österreich“ – der Bundeskanzler hat hier deutlich gemacht, dass das genau das ist, woran diese Bundesregierung und der Bundeskanzler täglich arbeiten. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) „Wohlstand und Sicherheit für Österreich“, das ist auch ein gutes Thema für diese Aktuelle Stunde, allerdings hat es Herr Klubobmann Kickl in seiner Rede fulminant verfehlt.
Abg. Belakowitsch: Aber!
Natürlich haben wir schwierige Situationen in unserem Land, und natürlich wissen wir, dass es viele Menschen in unserem Land sehr schwer haben in diesen Zeiten (Abg. Belakowitsch: Aber!), aber wenn wir eine Regierung beurteilen, dann gibt es ein paar Parameter, an denen wir uns orientieren können. Einer dieser Parameter wäre zum Beispiel das Wirtschaftswachstum: 5 Prozent im Jahr 2022 im Durchschnitt – das ist in dieser krisenhaften Entwicklung herzeigbar. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Natürlich haben wir schwierige Situationen in unserem Land, und natürlich wissen wir, dass es viele Menschen in unserem Land sehr schwer haben in diesen Zeiten (Abg. Belakowitsch: Aber!), aber wenn wir eine Regierung beurteilen, dann gibt es ein paar Parameter, an denen wir uns orientieren können. Einer dieser Parameter wäre zum Beispiel das Wirtschaftswachstum: 5 Prozent im Jahr 2022 im Durchschnitt – das ist in dieser krisenhaften Entwicklung herzeigbar. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Kickl: Schauen Sie genau nach!
gibt, die sich schwertun, ihr tägliches Leben zu bestreiten und die Kosten dafür zu tragen. Diese Bundesregierung hat genau für diese Menschen eine Vielzahl an Maßnahmen gesetzt, um ihnen in dieser Zeit bei der Bewältigung dieser schwierigen Herausforderungen zu helfen. Und ich kenne keine einzige Maßnahme, Herr Klubobmann, der Sie zugestimmt hätten. (Abg. Kickl: Schauen Sie genau nach!) Sie sind der personifizierte Geist der Verneinung. (Abg. Kickl: Ich verneine nur das Negative!) Sie sind der personifizierte Geist der Verneinung! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Kickl: Ich verneine nur das Negative!
gibt, die sich schwertun, ihr tägliches Leben zu bestreiten und die Kosten dafür zu tragen. Diese Bundesregierung hat genau für diese Menschen eine Vielzahl an Maßnahmen gesetzt, um ihnen in dieser Zeit bei der Bewältigung dieser schwierigen Herausforderungen zu helfen. Und ich kenne keine einzige Maßnahme, Herr Klubobmann, der Sie zugestimmt hätten. (Abg. Kickl: Schauen Sie genau nach!) Sie sind der personifizierte Geist der Verneinung. (Abg. Kickl: Ich verneine nur das Negative!) Sie sind der personifizierte Geist der Verneinung! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
gibt, die sich schwertun, ihr tägliches Leben zu bestreiten und die Kosten dafür zu tragen. Diese Bundesregierung hat genau für diese Menschen eine Vielzahl an Maßnahmen gesetzt, um ihnen in dieser Zeit bei der Bewältigung dieser schwierigen Herausforderungen zu helfen. Und ich kenne keine einzige Maßnahme, Herr Klubobmann, der Sie zugestimmt hätten. (Abg. Kickl: Schauen Sie genau nach!) Sie sind der personifizierte Geist der Verneinung. (Abg. Kickl: Ich verneine nur das Negative!) Sie sind der personifizierte Geist der Verneinung! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Diese Bundesregierung hat niemanden allein gelassen. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Ich glaube, dass es in Österreich niemanden gibt, der in dieser Zeit keine Hilfe erhalten hat, kein Individuum, kein Unternehmen. (Abg. Kickl: Ah, was glauben Sie, wie viele Leute den Klimabonus immer noch nicht bekommen haben!) – Ja, ja, ich weiß schon, Sie verneinen schon wieder. Sie tun sich einfach schwer, anzuerkennen, dass Leistungen erbracht werden, nur weil Sie nicht in der Regierung sind. Ich sage, das ist auch gut so, denn Sie würden das alles gar nicht leisten können. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kassegger: Das zahlen sich die Leute eh selbst! Dieses Gönnerhafte ...! Das zahlen sich die Leute eh selber am Ende!)
Abg. Kickl: Ah, was glauben Sie, wie viele Leute den Klimabonus immer noch nicht bekommen haben!
Diese Bundesregierung hat niemanden allein gelassen. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Ich glaube, dass es in Österreich niemanden gibt, der in dieser Zeit keine Hilfe erhalten hat, kein Individuum, kein Unternehmen. (Abg. Kickl: Ah, was glauben Sie, wie viele Leute den Klimabonus immer noch nicht bekommen haben!) – Ja, ja, ich weiß schon, Sie verneinen schon wieder. Sie tun sich einfach schwer, anzuerkennen, dass Leistungen erbracht werden, nur weil Sie nicht in der Regierung sind. Ich sage, das ist auch gut so, denn Sie würden das alles gar nicht leisten können. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kassegger: Das zahlen sich die Leute eh selbst! Dieses Gönnerhafte ...! Das zahlen sich die Leute eh selber am Ende!)
Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kassegger: Das zahlen sich die Leute eh selbst! Dieses Gönnerhafte ...! Das zahlen sich die Leute eh selber am Ende!
Diese Bundesregierung hat niemanden allein gelassen. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Ich glaube, dass es in Österreich niemanden gibt, der in dieser Zeit keine Hilfe erhalten hat, kein Individuum, kein Unternehmen. (Abg. Kickl: Ah, was glauben Sie, wie viele Leute den Klimabonus immer noch nicht bekommen haben!) – Ja, ja, ich weiß schon, Sie verneinen schon wieder. Sie tun sich einfach schwer, anzuerkennen, dass Leistungen erbracht werden, nur weil Sie nicht in der Regierung sind. Ich sage, das ist auch gut so, denn Sie würden das alles gar nicht leisten können. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kassegger: Das zahlen sich die Leute eh selbst! Dieses Gönnerhafte ...! Das zahlen sich die Leute eh selber am Ende!)
Abg. Wurm: Wie denn?
Sie führen die Teuerung in einer einseitigen Schuldzuweisung auf diesen furchtbaren Krieg zurück. Sie spielen damit in unverantwortlicher Weise mit Emotionen. Ich sage Ihnen ganz offen und frage: Wie schaut denn das Kriegsende, das Sie sich wünschen, aus? (Abg. Wurm: Wie denn?) – Das schaut so aus, dass Putin alles erreicht, was er will. (Ruf bei der FPÖ: Aber geh!) – Natürlich! (Abg. Kickl: Falsch! Falsch!) Sie wünschen sich ein Kriegsende, das dazu führt, dass wir im Energiesektor von Russland weiter abhängig sind. Sie wünschen sich ein Kriegsende, das dazu führt, dass Landnahme belohnt wird. Das wünschen Sie sich in Wirklichkeit. (Abg. Deimek: Das ist ja nur das ...! Leistungsmäßig seid ihr unter null! – Abg. Kickl: Ich glaube, die russische Butter am Kopf der ÖVP wird auch noch zum Vorschein kommen!)
Ruf bei der FPÖ: Aber geh!
Sie führen die Teuerung in einer einseitigen Schuldzuweisung auf diesen furchtbaren Krieg zurück. Sie spielen damit in unverantwortlicher Weise mit Emotionen. Ich sage Ihnen ganz offen und frage: Wie schaut denn das Kriegsende, das Sie sich wünschen, aus? (Abg. Wurm: Wie denn?) – Das schaut so aus, dass Putin alles erreicht, was er will. (Ruf bei der FPÖ: Aber geh!) – Natürlich! (Abg. Kickl: Falsch! Falsch!) Sie wünschen sich ein Kriegsende, das dazu führt, dass wir im Energiesektor von Russland weiter abhängig sind. Sie wünschen sich ein Kriegsende, das dazu führt, dass Landnahme belohnt wird. Das wünschen Sie sich in Wirklichkeit. (Abg. Deimek: Das ist ja nur das ...! Leistungsmäßig seid ihr unter null! – Abg. Kickl: Ich glaube, die russische Butter am Kopf der ÖVP wird auch noch zum Vorschein kommen!)
Abg. Kickl: Falsch! Falsch!
Sie führen die Teuerung in einer einseitigen Schuldzuweisung auf diesen furchtbaren Krieg zurück. Sie spielen damit in unverantwortlicher Weise mit Emotionen. Ich sage Ihnen ganz offen und frage: Wie schaut denn das Kriegsende, das Sie sich wünschen, aus? (Abg. Wurm: Wie denn?) – Das schaut so aus, dass Putin alles erreicht, was er will. (Ruf bei der FPÖ: Aber geh!) – Natürlich! (Abg. Kickl: Falsch! Falsch!) Sie wünschen sich ein Kriegsende, das dazu führt, dass wir im Energiesektor von Russland weiter abhängig sind. Sie wünschen sich ein Kriegsende, das dazu führt, dass Landnahme belohnt wird. Das wünschen Sie sich in Wirklichkeit. (Abg. Deimek: Das ist ja nur das ...! Leistungsmäßig seid ihr unter null! – Abg. Kickl: Ich glaube, die russische Butter am Kopf der ÖVP wird auch noch zum Vorschein kommen!)
Abg. Deimek: Das ist ja nur das ...! Leistungsmäßig seid ihr unter null! – Abg. Kickl: Ich glaube, die russische Butter am Kopf der ÖVP wird auch noch zum Vorschein kommen!
Sie führen die Teuerung in einer einseitigen Schuldzuweisung auf diesen furchtbaren Krieg zurück. Sie spielen damit in unverantwortlicher Weise mit Emotionen. Ich sage Ihnen ganz offen und frage: Wie schaut denn das Kriegsende, das Sie sich wünschen, aus? (Abg. Wurm: Wie denn?) – Das schaut so aus, dass Putin alles erreicht, was er will. (Ruf bei der FPÖ: Aber geh!) – Natürlich! (Abg. Kickl: Falsch! Falsch!) Sie wünschen sich ein Kriegsende, das dazu führt, dass wir im Energiesektor von Russland weiter abhängig sind. Sie wünschen sich ein Kriegsende, das dazu führt, dass Landnahme belohnt wird. Das wünschen Sie sich in Wirklichkeit. (Abg. Deimek: Das ist ja nur das ...! Leistungsmäßig seid ihr unter null! – Abg. Kickl: Ich glaube, die russische Butter am Kopf der ÖVP wird auch noch zum Vorschein kommen!)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Ich sage Ihnen ganz offen: Ich halte das für eine unmenschliche Herangehensweise. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Das ist zynisch und kalt. Das ist ohne jedes Mitgefühl. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Ich sage Ihnen ganz offen: Ich halte das für eine unmenschliche Herangehensweise. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Das ist zynisch und kalt. Das ist ohne jedes Mitgefühl. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Steger: Die funktionieren aber nicht!
Sicherheit für Österreich – Völkerwanderung haben Sie hier angesprochen –: Ja, wir haben ein Problem mit illegaler Migration, aber diese Bundesregierung hat Maßnahmen gegen diese illegale Migration gesetzt (Abg. Steger: Die funktionieren aber nicht!), die auch greifen. (Ruf bei der FPÖ: Hat super funktioniert!)
Ruf bei der FPÖ: Hat super funktioniert!
Sicherheit für Österreich – Völkerwanderung haben Sie hier angesprochen –: Ja, wir haben ein Problem mit illegaler Migration, aber diese Bundesregierung hat Maßnahmen gegen diese illegale Migration gesetzt (Abg. Steger: Die funktionieren aber nicht!), die auch greifen. (Ruf bei der FPÖ: Hat super funktioniert!)
Abg. Kickl: Bis die Wahlen vorbei sind!
Wie lange werden Sie die Nichtzustimmung zur Erweiterung der Schengenaußengrenze durchhalten?, haben Sie gefragt. Ich sage Ihnen genau, wie lange man das durchhalten wird. (Abg. Kickl: Bis die Wahlen vorbei sind!) – So lange, bis an dieser Grenze ein wirksamer Schutz aufgebaut wird, weil man eine Grenzregelung nicht verlängert, die nicht funktioniert. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Wissen das Ihre EU-Parlamentarier auch? Weiß das Herr Karas auch?) Etwas, das nicht funktioniert, wird repariert.
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Wissen das Ihre EU-Parlamentarier auch? Weiß das Herr Karas auch?
Wie lange werden Sie die Nichtzustimmung zur Erweiterung der Schengenaußengrenze durchhalten?, haben Sie gefragt. Ich sage Ihnen genau, wie lange man das durchhalten wird. (Abg. Kickl: Bis die Wahlen vorbei sind!) – So lange, bis an dieser Grenze ein wirksamer Schutz aufgebaut wird, weil man eine Grenzregelung nicht verlängert, die nicht funktioniert. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Wissen das Ihre EU-Parlamentarier auch? Weiß das Herr Karas auch?) Etwas, das nicht funktioniert, wird repariert.
Abg. Kickl: Sind Sie jetzt in der Regierung oder wir?
Ich sage Ihnen auch, worum es da noch geht: um eine Zurückweisungsrichtlinie, die zu schaffen ist. Es ist für eine Rechtsgrundlage zu sorgen, dass Asylverfahren in sicheren Drittstaaten abgewickelt werden können. Es müssen jene EU-Staaten, die in Grenzschutz investieren, von der EU finanziell entlastet werden. Und es muss eine leichtere Aberkennung des Schutzstatus bei Straffälligkeit geben. (Abg. Kickl: Sind Sie jetzt in der Regierung oder wir?) – Ja, eh wir, Gott sei Dank. (Abg. Kickl: Ich frage ja nur, wer zuständig ist! – Abg. Kassegger: Wer hat 20 Jahre nichts getan, Sie oder wir? – Zwischenruf der Abg. Steger.)
Abg. Kickl: Ich frage ja nur, wer zuständig ist! – Abg. Kassegger: Wer hat 20 Jahre nichts getan, Sie oder wir? – Zwischenruf der Abg. Steger.
Ich sage Ihnen auch, worum es da noch geht: um eine Zurückweisungsrichtlinie, die zu schaffen ist. Es ist für eine Rechtsgrundlage zu sorgen, dass Asylverfahren in sicheren Drittstaaten abgewickelt werden können. Es müssen jene EU-Staaten, die in Grenzschutz investieren, von der EU finanziell entlastet werden. Und es muss eine leichtere Aberkennung des Schutzstatus bei Straffälligkeit geben. (Abg. Kickl: Sind Sie jetzt in der Regierung oder wir?) – Ja, eh wir, Gott sei Dank. (Abg. Kickl: Ich frage ja nur, wer zuständig ist! – Abg. Kassegger: Wer hat 20 Jahre nichts getan, Sie oder wir? – Zwischenruf der Abg. Steger.)
Abg. Kickl: Doch, für Sie schäme ich mich!
Wenn wir beim Schämen sind: Herr Klubobmann, Sie brauchen sich für niemanden anderen zu schämen. (Abg. Kickl: Doch, für Sie schäme ich mich!) In dieser Frage haben Sie ausnahmsweise recht, wenn Sie sich selbst genug sind. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Wenn wir beim Schämen sind: Herr Klubobmann, Sie brauchen sich für niemanden anderen zu schämen. (Abg. Kickl: Doch, für Sie schäme ich mich!) In dieser Frage haben Sie ausnahmsweise recht, wenn Sie sich selbst genug sind. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Michael Hammer: Die eigene Position zu finden!
Abgeordneter Josef Muchitsch (SPÖ): Herr Präsident! Herr Bundeskanzler! Frau Staatssekretärin! Diese Aktuelle Stunde der FPÖ ermöglicht es uns auch (Abg. Michael Hammer: Die eigene Position zu finden!), offen über die Europäische Union zu sprechen und deren Maßnahmen beziehungsweise Nichtmaßnahmen zur Bewältigung der Flüchtlingswelle unter – und das ist mir ganz besonders wichtig – Einhaltung und Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts.
Abg. Steger: Sehen Sie jetzt auch schon Probleme?
Diese Aktuelle Stunde ermöglicht es uns aber auch, offen über den Wohlstand und die persönliche und soziale Sicherheit der Menschen in Österreich zu diskutieren. Und ja, angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme, Herr Bundeskanzler, fragen sich viele Menschen: Was hat die Regierung aus der Flüchtlingswelle 2015 gelernt? Wann kommt die Regierung endlich vom Reden ins Tun? (Abg. Steger: Sehen Sie jetzt auch schon Probleme?) Warum werden Flüchtlinge, die größtenteils zu Recht auf der Flucht sind, in Ungarn durchgeschleust, im Burgenland aufgegriffen, dann mittels Transport nach Spielfeld in die Südsteiermark überstellt, um erst dort einen Asylantrag stellen zu können, und erst dort entsprechend aufgenommen? Da funktioniert im System etwas nicht. Warum hat in einem gemeinsamen Europa Ungarn nur 500 Asylanträge aufliegen, während Österreich bis Jahresende 100 000 erreichen wird? All diese Fragen stellen sich die Menschen. Offenbar hat die ÖVP diesbezüglich seit 2015 nichts gelernt. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Diese Aktuelle Stunde ermöglicht es uns aber auch, offen über den Wohlstand und die persönliche und soziale Sicherheit der Menschen in Österreich zu diskutieren. Und ja, angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme, Herr Bundeskanzler, fragen sich viele Menschen: Was hat die Regierung aus der Flüchtlingswelle 2015 gelernt? Wann kommt die Regierung endlich vom Reden ins Tun? (Abg. Steger: Sehen Sie jetzt auch schon Probleme?) Warum werden Flüchtlinge, die größtenteils zu Recht auf der Flucht sind, in Ungarn durchgeschleust, im Burgenland aufgegriffen, dann mittels Transport nach Spielfeld in die Südsteiermark überstellt, um erst dort einen Asylantrag stellen zu können, und erst dort entsprechend aufgenommen? Da funktioniert im System etwas nicht. Warum hat in einem gemeinsamen Europa Ungarn nur 500 Asylanträge aufliegen, während Österreich bis Jahresende 100 000 erreichen wird? All diese Fragen stellen sich die Menschen. Offenbar hat die ÖVP diesbezüglich seit 2015 nichts gelernt. (Beifall bei der SPÖ.)
Ruf bei der FPÖ: Na, da werden sich die Arbeiter freuen!
Warum werden Vorschläge der SPÖ für eine funktionierende rasche Integration dieser Menschen in Österreich einfach vom Tisch gewischt? (Ruf bei der FPÖ: Na, da werden sich die Arbeiter freuen!) Warum werden diese nicht angenommen? – (Abg. Gödl: Welche Vorschläge: vom Doskozil oder von der Rendi-Wagner oder vom Leichtfried?) Es kann nicht das Ziel sein, hier diese Probleme nicht zu lösen.
Abg. Gödl: Welche Vorschläge: vom Doskozil oder von der Rendi-Wagner oder vom Leichtfried?
Warum werden Vorschläge der SPÖ für eine funktionierende rasche Integration dieser Menschen in Österreich einfach vom Tisch gewischt? (Ruf bei der FPÖ: Na, da werden sich die Arbeiter freuen!) Warum werden diese nicht angenommen? – (Abg. Gödl: Welche Vorschläge: vom Doskozil oder von der Rendi-Wagner oder vom Leichtfried?) Es kann nicht das Ziel sein, hier diese Probleme nicht zu lösen.
Abg. Ottenschläger: Das soll so bleiben!
Verantwortung für Integration. (Abg. Ottenschläger: Das soll so bleiben!) Und wir hören heute hier in dieser Aktuellen Stunde wieder viele Ankündigungen, aber es folgen leider keine Maßnahmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Verantwortung für Integration. (Abg. Ottenschläger: Das soll so bleiben!) Und wir hören heute hier in dieser Aktuellen Stunde wieder viele Ankündigungen, aber es folgen leider keine Maßnahmen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Ottenschläger: Bis jetzt kein einziger Vorschlag! Nichts!
Lassen Sie mich diese Aktuelle Stunde auch dazu verwenden, um das Thema soziale Sicherheit und Spaltung der Gesellschaft in Österreich anzusprechen. (Abg. Ottenschläger: Bis jetzt kein einziger Vorschlag! Nichts!) In meiner Funktion als Sozialsprecher, Herr Bundeskanzler, muss ich Ihnen sagen: Sie haben gesagt, Sie lassen die Menschen nicht allein. Aber: Sie lassen nicht alle allein, aber Sie lassen sehr viele Menschen allein. Und Sie spalten die Gesellschaft auch in sozialen Fragen. Ich bringe Ihnen dazu drei Beispiele.
Beifall bei der SPÖ.
Ein weiteres Beispiel: die Pendlerpauschale – hochgelobt hier von den Regierungsparteien. Warum spalten Sie die Gesellschaft bei der Pendlerpauschale? Warum bekommen Besserverdienende eine höhere Pendlerpauschale als Menschen, die nicht so viel verdienen, obwohl sie im gleichen Ort leben, die gleiche Fahrtstrecke haben und auch im gleichen Betrieb arbeiten? (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Haubner: Das eine sind Ehrenamtliche, das andere sind - -!
Drittes Beispiel: Warum spalten Sie die Menschen bei den Steuerfreigrenzen? Warum erhöhen Sie die Steuerfreiheit beim Einheitswert für die Bauern? Warum erhöhen Sie den Reiseaufwandsersatz für Sportler – das ist heute am Nachmittag auf der Tagesordnung – von 60 Euro auf 120 Euro pro Tag bei Steuerfreiheit? Warum bleibt es bei den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen seit 1996 bei 26,40 Euro am Tag picken? Warum erhöhen Sie nicht auch da diese Aufwandsersätze für die Menschen, die jeden Tag Steuern abliefern? (Abg. Haubner: Das eine sind Ehrenamtliche, das andere sind - -!)
Zwischenruf des Abg. Scherak.
Herr Bundeskanzler! Ihre Abgeordneten haben heute die Möglichkeit, bei unseren Anträgen, die da eine Gleichstellung bedeuten, mitzustimmen. (Zwischenruf des Abg. Scherak.) Menschen, die mobil sind, Menschen, die zum Arbeitsplatz fahren, haben sich auch eine höhere Steuerfreiheit bei Taggeldern, Diäten und Aufwandsersatz verdient, auch beim Kilometergeld, genauso wie Sie es heute Nachmittag für die Sportler planen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Herr Bundeskanzler! Ihre Abgeordneten haben heute die Möglichkeit, bei unseren Anträgen, die da eine Gleichstellung bedeuten, mitzustimmen. (Zwischenruf des Abg. Scherak.) Menschen, die mobil sind, Menschen, die zum Arbeitsplatz fahren, haben sich auch eine höhere Steuerfreiheit bei Taggeldern, Diäten und Aufwandsersatz verdient, auch beim Kilometergeld, genauso wie Sie es heute Nachmittag für die Sportler planen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wenn Sie schon ankündigen, ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen, dann stimmen Sie, Ihre Abgeordneten der ÖVP, unserem Antrag betreffend Gaspreisdeckel auch zu. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Steinacker: Das ist eine Beleidigung unserer Polizeieinrichtungen! Eine Beleidigung dieser wichtigen Menschen in unserem Land, der Polizisten!
Die Einzigen, die feiern und sich die Hände reiben können, sind die kriminellen Schlepperbanden, deren Geschäft dank Ihrer Untätigkeit und Unfähigkeit blüht wie nie zuvor, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Steinacker: Das ist eine Beleidigung unserer Polizeieinrichtungen! Eine Beleidigung dieser wichtigen Menschen in unserem Land, der Polizisten!) – Wie bitte? (Abg. Steinacker: Entschuldige, die arbeiten genau dagegen!) – Gut, ist nicht so wichtig.
Abg. Steinacker: Entschuldige, die arbeiten genau dagegen!
Die Einzigen, die feiern und sich die Hände reiben können, sind die kriminellen Schlepperbanden, deren Geschäft dank Ihrer Untätigkeit und Unfähigkeit blüht wie nie zuvor, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Steinacker: Das ist eine Beleidigung unserer Polizeieinrichtungen! Eine Beleidigung dieser wichtigen Menschen in unserem Land, der Polizisten!) – Wie bitte? (Abg. Steinacker: Entschuldige, die arbeiten genau dagegen!) – Gut, ist nicht so wichtig.
Beifall bei der FPÖ.
Dann gibt es Steinhaus am Semmering, voll belegt mit über 350 Personen – ein Quartier, das übrigens Innenminister Kickl aufgrund der unter einem freiheitlichen Innenminister stark rückläufigen Asylzahlen geschlossen hat, das Sie aufgesperrt haben, Herr Innenminister –, und es gibt in Leoben die Baumax-Halle, die belegt ist. Das ist das dritte Asylgroßquartier in der Region Obersteiermark Ost, in der Postämter schließen, Ärzte zusperren, Infrastruktur abwandert. Die einzige Infrastruktur – wenn man das jetzt überhaupt so bezeichnen darf, das ist ja fast schon zynisch –, die Sie den Menschen in dieser Region bieten, sind Asylquartiere, meine Damen und Herren. Sie sollten sich für dieses Totalversagen wirklich schämen. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Ottenschläger: Er hat etwas zu sagen gehabt!
Ich komme zum Schlusssatz, der Herr Bundeskanzler hat eine halbe Stunde geredet, obwohl er laut Geschäftsordnung auch nur 10 Minuten reden sollte (Abg. Ottenschläger: Er hat etwas zu sagen gehabt!): Die SPÖ streitet über das Thema Asyl, sie streitet sogar mittlerweile darüber, wer ein Sozialdemokrat ist und wer nicht; die ÖVP hat keine klare Linie und keinen Willen, das Thema zu ändern, das Problem und die Ursachen – und nicht nur die Symptome – wirklich zu bekämpfen. Die einzige Partei, die eine klare, glaubwürdige Linie hat und bei diesem Thema verlässlich ist, ist die Freiheitliche Partei Österreichs. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Ich komme zum Schlusssatz, der Herr Bundeskanzler hat eine halbe Stunde geredet, obwohl er laut Geschäftsordnung auch nur 10 Minuten reden sollte (Abg. Ottenschläger: Er hat etwas zu sagen gehabt!): Die SPÖ streitet über das Thema Asyl, sie streitet sogar mittlerweile darüber, wer ein Sozialdemokrat ist und wer nicht; die ÖVP hat keine klare Linie und keinen Willen, das Thema zu ändern, das Problem und die Ursachen – und nicht nur die Symptome – wirklich zu bekämpfen. Die einzige Partei, die eine klare, glaubwürdige Linie hat und bei diesem Thema verlässlich ist, ist die Freiheitliche Partei Österreichs. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten der Grünen.
Er ist, glaube ich, der schlechteste Redner, den die FPÖ in den letzten 30 Jahren als Parteichef gehabt hat, er muss aber nicht besser sein, wenn dann der Bundeskanzler aufsteht und eine Viertelstunde seinen Text redet. Na super! Ich verstehe, dass Sie das machen. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Hauser: Merkt ihr nicht, dass ihr überflüssig seid?
Die SPÖ schickt einen Gewerkschafter, ich freue mich noch – das erste Wort ist Migrationsflut und dann geht es wieder 10 Minuten so. Ihr wart Nummer eins in den Umfragen, merkt ihr nicht, was ihr da die ganze Zeit macht? (Abg. Hauser: Merkt ihr nicht, dass ihr überflüssig seid?) Die feiern ein inneres Fest, und jetzt lacht er noch, zu Recht, zu Recht lachen Sie.
Zwischenruf bei der FPÖ
Ich sage Ihnen etwas: Ihr Titel für die Aktuelle Stunde ist „Wohlstand und Sicherheit für Österreich“. Wir haben eine Terrorzelle in Österreich ausgehoben (Zwischenruf bei der FPÖ), Terrorzellen, die bewaffnet etwas stürmen wollten, rechtextreme Terrorzellen, deswegen fällt Ihnen kein Wort dazu ein, deswegen reden Sie über so etwas. (Beifall bei den Grünen.) Die wollten den Bundestag stürmen, rechtsextreme Terrorzellen, da sagen Sie kein Wort. Wer den Bundestag stürmt, stürmt auch den Nationalrat hier – Sie sagen kein Wort! Sie wollen über Sicherheit reden? – Sie sind der Letzte, der über Sicherheit reden sollte. Sie wollen über Wohlstand reden? (Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Ich sage Ihnen etwas: Sie sind in dem Haus der Lobbyist von Putin, vom größten Teuerungs- und Preistreiber, den Europa überhaupt je gesehen hat. Sie machen hier die Preise hin. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Ich sage Ihnen etwas: Ihr Titel für die Aktuelle Stunde ist „Wohlstand und Sicherheit für Österreich“. Wir haben eine Terrorzelle in Österreich ausgehoben (Zwischenruf bei der FPÖ), Terrorzellen, die bewaffnet etwas stürmen wollten, rechtextreme Terrorzellen, deswegen fällt Ihnen kein Wort dazu ein, deswegen reden Sie über so etwas. (Beifall bei den Grünen.) Die wollten den Bundestag stürmen, rechtsextreme Terrorzellen, da sagen Sie kein Wort. Wer den Bundestag stürmt, stürmt auch den Nationalrat hier – Sie sagen kein Wort! Sie wollen über Sicherheit reden? – Sie sind der Letzte, der über Sicherheit reden sollte. Sie wollen über Wohlstand reden? (Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Ich sage Ihnen etwas: Sie sind in dem Haus der Lobbyist von Putin, vom größten Teuerungs- und Preistreiber, den Europa überhaupt je gesehen hat. Sie machen hier die Preise hin. (Beifall bei den Grünen.)
Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Ich sage Ihnen etwas: Ihr Titel für die Aktuelle Stunde ist „Wohlstand und Sicherheit für Österreich“. Wir haben eine Terrorzelle in Österreich ausgehoben (Zwischenruf bei der FPÖ), Terrorzellen, die bewaffnet etwas stürmen wollten, rechtextreme Terrorzellen, deswegen fällt Ihnen kein Wort dazu ein, deswegen reden Sie über so etwas. (Beifall bei den Grünen.) Die wollten den Bundestag stürmen, rechtsextreme Terrorzellen, da sagen Sie kein Wort. Wer den Bundestag stürmt, stürmt auch den Nationalrat hier – Sie sagen kein Wort! Sie wollen über Sicherheit reden? – Sie sind der Letzte, der über Sicherheit reden sollte. Sie wollen über Wohlstand reden? (Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Ich sage Ihnen etwas: Sie sind in dem Haus der Lobbyist von Putin, vom größten Teuerungs- und Preistreiber, den Europa überhaupt je gesehen hat. Sie machen hier die Preise hin. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Ich sage Ihnen etwas: Ihr Titel für die Aktuelle Stunde ist „Wohlstand und Sicherheit für Österreich“. Wir haben eine Terrorzelle in Österreich ausgehoben (Zwischenruf bei der FPÖ), Terrorzellen, die bewaffnet etwas stürmen wollten, rechtextreme Terrorzellen, deswegen fällt Ihnen kein Wort dazu ein, deswegen reden Sie über so etwas. (Beifall bei den Grünen.) Die wollten den Bundestag stürmen, rechtsextreme Terrorzellen, da sagen Sie kein Wort. Wer den Bundestag stürmt, stürmt auch den Nationalrat hier – Sie sagen kein Wort! Sie wollen über Sicherheit reden? – Sie sind der Letzte, der über Sicherheit reden sollte. Sie wollen über Wohlstand reden? (Zwischenrufe bei der FPÖ. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Ich sage Ihnen etwas: Sie sind in dem Haus der Lobbyist von Putin, vom größten Teuerungs- und Preistreiber, den Europa überhaupt je gesehen hat. Sie machen hier die Preise hin. (Beifall bei den Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Hauser.
Wir haben einen Teuerungsausgleich beschlossen, wir zahlen – in drei Etappen – 600 Euro Entlastung aus. Wo war die FPÖ? – Sie waren nicht dabei. (Zwischenruf des Abg. Hauser.) Sie machen gar nichts dazu. Wir haben Teuerungsabsetzbeträge für kleine Einkommen, für Pensionist:innen mit 500 Euro geschaffen. Wo war die FPÖ? – Nichts! Sie machen nichts für die Pensionist:innen! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Wir haben einen Teuerungsausgleich beschlossen, wir zahlen – in drei Etappen – 600 Euro Entlastung aus. Wo war die FPÖ? – Sie waren nicht dabei. (Zwischenruf des Abg. Hauser.) Sie machen gar nichts dazu. Wir haben Teuerungsabsetzbeträge für kleine Einkommen, für Pensionist:innen mit 500 Euro geschaffen. Wo war die FPÖ? – Nichts! Sie machen nichts für die Pensionist:innen! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Hafenecker.
Wir haben einen Energiekostenausgleich von 150 Euro. Wo waren Sie? Na klar, wenn man 15 000 Euro verdient, sind vielleicht 150 Euro nicht genug. (Zwischenruf des Abg. Hafenecker.) Sie waren nirgendwo, Sie haben nicht mitverhandelt, nichts haben Sie gemacht. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Wir haben einen Energiekostenausgleich von 150 Euro. Wo waren Sie? Na klar, wenn man 15 000 Euro verdient, sind vielleicht 150 Euro nicht genug. (Zwischenruf des Abg. Hafenecker.) Sie waren nirgendwo, Sie haben nicht mitverhandelt, nichts haben Sie gemacht. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Kickl: Aggression ist auch eine Form der Zuneigung!
Ökostrompauschale: 100 Euro Ersparnis für jeden, der einen Stromzugang hat. Wo war die FPÖ? Wo war Herr Kickl? – Rausgegangen sind Sie. (Abg. Kickl: Aggression ist auch eine Form der Zuneigung!) Senkung der Elektrizitäts- und Erdgasabgabe, 100 Euro bei Gas, damit Herr Putin vielleicht weniger Geschäft macht: Wo waren Sie, Herr Kickl? Lachen Sie nicht so, wenn es Ihnen peinlich ist,
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Kickl: Ich muss ja wirklich lachen! Aggression ist auch eine Form der Zuneigung!
dass Sie draußen sind. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Kickl: Ich muss ja wirklich lachen! Aggression ist auch eine Form der Zuneigung!)
Abg. Kickl: Was Sie alles machen! Und Sie zahlen alles selber! Sie sind ja nicht ganz dicht! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Wir tauschen Öl- und Gasheizungen aus und fördern den Kesseltausch mit 7 500 Euro. Wo waren Sie? – Nirgendwo waren Sie! Wir machen Pensionserhöhungen für Mindestpensionist:innen. (Abg. Kickl: Was Sie alles machen! Und Sie zahlen alles selber! Sie sind ja nicht ganz dicht! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Herr Kickl, wo waren Sie? – Nirgendwo waren Sie! 10 Prozent für die Mindestpensionist:innen, 8 Prozent für alle anderen: Herr Kickl ist draußen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.) Wir machen einen Kindermehrbetrag, 200 bis 500 Euro für Kinder. Wo waren Sie, als es um die Kinder und um die Finanzierung gegangen ist? – Nirgendwo waren Sie!
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Wir tauschen Öl- und Gasheizungen aus und fördern den Kesseltausch mit 7 500 Euro. Wo waren Sie? – Nirgendwo waren Sie! Wir machen Pensionserhöhungen für Mindestpensionist:innen. (Abg. Kickl: Was Sie alles machen! Und Sie zahlen alles selber! Sie sind ja nicht ganz dicht! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Herr Kickl, wo waren Sie? – Nirgendwo waren Sie! 10 Prozent für die Mindestpensionist:innen, 8 Prozent für alle anderen: Herr Kickl ist draußen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.) Wir machen einen Kindermehrbetrag, 200 bis 500 Euro für Kinder. Wo waren Sie, als es um die Kinder und um die Finanzierung gegangen ist? – Nirgendwo waren Sie!
Zwischenruf der Abg. Steger.
Im August zusätzliche Familienbeihilfe für einen Monat: Wo waren Sie? (Zwischenruf der Abg. Steger.) – Nirgendwo waren Sie! Klimabonus, Antiteuerungsbonus: 500 Euro für Erwachsene, 250 Euro für alle unter 18 Jahren. Wo waren Sie? – Nirgendwo waren Sie! Kein Euro für die Österreicher:innen von Ihnen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Im August zusätzliche Familienbeihilfe für einen Monat: Wo waren Sie? (Zwischenruf der Abg. Steger.) – Nirgendwo waren Sie! Klimabonus, Antiteuerungsbonus: 500 Euro für Erwachsene, 250 Euro für alle unter 18 Jahren. Wo waren Sie? – Nirgendwo waren Sie! Kein Euro für die Österreicher:innen von Ihnen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl – erheitert –: Nur weiter so!
Sanierungsoffensive für neue Jobs, weil die Leute etwas hackeln müssen, aber das Hackeln, Herr Kickl, kennen Sie nicht. Hackeln ist arbeiten. Wir haben 50 000 Jobs für Langzeitarbeitslose geschaffen. – Wo waren Sie? Sie sollten einmal in die Privatwirtschaft gehen, dort waren Sie noch nie. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kickl – erheitert –: Nur weiter so!)
Abg. Hafenecker: Ganz schlechte Rede!
Das ist etwas für die Leute: Senkung der Einstiegsstufe für die Leute, die zu arbeiten beginnen, von 25 auf 20 Prozent; Sozialversicherungsbonus von 400 auf 650 Euro. – Wo waren Sie? – Nirgendwo waren Sie! (Abg. Hafenecker: Ganz schlechte Rede!)
Abg. Hafenecker: Das wolltest du ...!
Pendler:innen: Vervierfachung des Pendler:inneneuro, und, und, und; Reparaturbonus: 200 Euro; Energiewende: 500 Millionen Euro für Jobs – Sie waren nirgendwo dabei –; eine Pflegereform in der Höhe von 1 Milliarde Euro für die Leute, die Alte und Kranke pflegen – Sie waren nirgends –; Kindergartenmilliarde für die kleinen Kinder (Abg. Hafenecker: Das wolltest du ...!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Steger.
Sie waren nirgends – und Sie wollen über den Wohlstand in dem Land reden? Gehen Sie einmal etwas arbeiten! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Steger.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Deimek und Steger. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Abgeordneter Dr. Nikolaus Scherak, MA (NEOS): Herr Präsident! Herr Bundeskanzler! Frau Staatssekretärin! (Zwischenrufe der Abgeordneten Deimek und Steger. – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.) Herr Bundeskanzler, wir sind uns in einer Sache einig, und das ist, dass das europäische Asylsystem gescheitert ist. Die Analyse teile ich auch.
Beifall bei den NEOS.
Die Frage ist nur, wie man mit einem gescheiterten System umgeht. Das, was Sie hier als Lösung anzubieten haben, ist nichts anderes als derselbe dumpfe Populismus, dasselbe dumpfe EU-Bashing, das wir schon von Ihrem Vorgänger kennen. (Beifall bei den NEOS.)
Heiterkeit der Abg. Krisper.
(Heiterkeit der Abg. Krisper.) Schuld daran sind Parteien wie die ÖVP, ihre Freunde aus Ungarn, Nationalstaaten, die seit Jahren, seit Jahrzehnten ein gemeinsames funktionierendes Asylsystem blockieren – und sicher nicht die Europäische Kommission. (Beifall bei den NEOS sowie der Abg. Rendi-Wagner.)
Beifall bei den NEOS sowie der Abg. Rendi-Wagner.
(Heiterkeit der Abg. Krisper.) Schuld daran sind Parteien wie die ÖVP, ihre Freunde aus Ungarn, Nationalstaaten, die seit Jahren, seit Jahrzehnten ein gemeinsames funktionierendes Asylsystem blockieren – und sicher nicht die Europäische Kommission. (Beifall bei den NEOS sowie der Abg. Rendi-Wagner.)
Zwischenruf des Abg. Hafenecker.
Was wir auch bräuchten, Herr Bundeskanzler – dann wäre es um einiges einfacher –, wäre eine Residenzpflicht sowohl für Asylwerber während des Verfahrens als auch für Asylberechtigte, solange sie Sozialleistungen bekommen. Dann kann man sich eben nicht mehr aussuchen, wo in Europa man sein will und wo man auf sein Asylverfahren wartet. (Zwischenruf des Abg. Hafenecker.)
Abg. Kickl: Es ist immer die Frage, wie man es zählt!
eine Zielgröße von sechs Monaten bis zur zweitinstanzlichen Entscheidung. Das könnte man machen. (Abg. Kickl: Es ist immer die Frage, wie man es zählt!)
Beifall bei den NEOS.
Dann, Herr Bundeskanzler, haben Sie selbst etwas angesprochen, das ich auch teile: Wir brauchen raschere und funktionierende Rückführungsabkommen. Jetzt frage ich mich, seit wann die ÖVP in der österreichischen Bundesregierung ist. Was haben Sie denn in den letzten Jahrzehnten gemacht, dass da nichts weitergegangen ist? Das ist doch wiederum Kindesweglegung, dass Sie ein Thema ansprechen und keine Lösung anzubieten haben. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Schengenaußengrenze, woher die Flüchtlinge kommen? – Natürlich Ungarn. Viktor Orbán, Ihr Freund, lässt sie alle durchkommen. Dem machen Sie die Mauer, und die Rumän:innen und Bulgar:innen müssen darunter leiden. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Herr Bundeskanzler, wir kennen den Populismus von Ihrem Vorgänger. Sie erinnern sich vielleicht, dass Sebastian Kurz ein paar Tage vor der EU-Wahl erklärt hat: Brüssel will uns das Schnitzel verbieten. Solche Ankündigungen waren lächerlich, aber sie waren maximal lächerlich. Was Sie machen, ist gefährlich. Sie verprellen unsere europäischen Partner. Sie beleidigen unsere europäischen Partner mit dieser Performance. Sie stellen sich ins Abseits – und das Ganze nur wegen einer Landtagswahl in Niederösterreich. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Steinacker: Na schauen wir mal, ob das stimmt!
Jetzt weiß ich, dass Sie hier genauso wie gestern den Kopf schütteln. Man muss sich nur überlegen: Wer schüttelt denn hier den Kopf? Wer sagt denn, dass das nicht stimmt? – Das ist derselbe Bundeskanzler, der vor einem Jahr erklärt hat: Nein, die Österreichische Volkspartei hat sich selbstverständlich 2019 zum ersten Mal ans Gesetz gehalten und die Wahlkampfkostenobergrenze eingehalten. – Wir wissen, dass das nicht stimmt. (Abg. Steinacker: Na schauen wir mal, ob das stimmt!) Der Rechnungshof übt jetzt auch Kritik. Die Frage ist, ob man Ihrem Wort überhaupt noch glauben kann. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Wöginger: Das ist nicht korrekt! Das weißt du!)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Wöginger: Das ist nicht korrekt! Das weißt du!
Jetzt weiß ich, dass Sie hier genauso wie gestern den Kopf schütteln. Man muss sich nur überlegen: Wer schüttelt denn hier den Kopf? Wer sagt denn, dass das nicht stimmt? – Das ist derselbe Bundeskanzler, der vor einem Jahr erklärt hat: Nein, die Österreichische Volkspartei hat sich selbstverständlich 2019 zum ersten Mal ans Gesetz gehalten und die Wahlkampfkostenobergrenze eingehalten. – Wir wissen, dass das nicht stimmt. (Abg. Steinacker: Na schauen wir mal, ob das stimmt!) Der Rechnungshof übt jetzt auch Kritik. Die Frage ist, ob man Ihrem Wort überhaupt noch glauben kann. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Wöginger: Das ist nicht korrekt! Das weißt du!)
Abg. Leichtfried: Pressekonferenzen!
Meine Damen und Herren! Ich glaube, es war der deutsche Bundestagspräsident Schäuble, der einmal gesagt hat: „Regieren ist ein Rendezvous mit der Realität.“ – Ja, Regieren ist ein Rendezvous mit der Realität. Da reicht es eben nicht, nur in der ersten Reihe zu sitzen und viel zu reden; da reicht es nicht, nur anzukündigen und Schlagzeilen zu produzieren, sondern Regieren heißt, Taten zu setzen, umzusetzen, Aktionen zu setzen, Projekte einzuleiten und dergleichen. (Abg. Leichtfried: Pressekonferenzen!)
Abg. Kickl: Und dann reden Sie ...! –Abg. Kassegger: Die epochale Erkenntnis!
Was ist die Realität, mit der wir uns konfrontiert sehen? – Einerseits die große Teuerungskrise. Kollege Reimon hat aufgezählt, wie viele Beschlüsse wir hier gefasst haben, bei denen allen Sie nicht dabei waren. Eine andere Realität ist das Asylproblem, das ganz Europa massiv betrifft, denn es ist nicht gottgegeben, meine Damen und Herren, dass in Österreich 75 000 Menschen aufgegriffen werden, die nirgendwo vorher registriert wurden. Da hat es doch einen Fehler im System (Abg. Kickl: Und dann reden Sie ...! –Abg. Kassegger: Die epochale Erkenntnis!), und diesen Fehler im System anzusprechen, ist unsere Aufgabe. Das ist unsere Aufgabe, und das sind die Taten, die wir auch auf europäischer Ebene setzen müssen.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Scherak: Da müsst ihr mit Orbán reden, wo die alle herkommen! – Zwischenruf des Abg. Hoyos-Trauttmansdorff.
Herr Kollege Scherak, wenn Sie sagen, das ist alles nur populistisch: Ihre Parteichefin, die gerade hinter Ihnen steht, hat erst vor Kurzem einmal gesagt, Österreich könne sich keine offenen Tore leisten. – Genau das ist es. Deswegen müssen wir Aktionen auf europäischer Ebene setzen, und deswegen ist das Schengensystem zu hinterfragen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Scherak: Da müsst ihr mit Orbán reden, wo die alle herkommen! – Zwischenruf des Abg. Hoyos-Trauttmansdorff.)
Abg. Scherak: Ja!
Wenn es nicht funktioniert, dann müssen wir nachschärfen, dann müssen wir verlangen, dass ein Regelwerk geschaffen wird, das eben die Außengrenzen auch sichert. Und da müssen wir über alles reden (Abg. Scherak: Ja!), da müssen
Abg. Scherak: „Immer“ ist übertrieben! – Abg. Kickl – erheitert –: Die ganze Partei im Beschuldigtenstatus! Das gibt’s ja nicht!
wir darüber reden, wie unser Regelwerk ist. Das unterscheidet uns auch von den Freiheitlichen: Wir als Volkspartei werden immer auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit stehen. (Abg. Scherak: „Immer“ ist übertrieben! – Abg. Kickl – erheitert –: Die ganze Partei im Beschuldigtenstatus! Das gibt’s ja nicht!) Wir müssen uns aber überlegen: Welche Regeln müssen wir ändern? – Die Asylrichtlinie ist zum Beispiel auf europäischer Ebene so zu ändern, dass sich niemand aussuchen kann, wo er um Asyl ansucht. Asyl à la carte – Asyltourismus, wie es auch unser Bundeskanzler angesprochen hat – darf es in Europa nicht mehr geben, meine geschätzten Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
wir darüber reden, wie unser Regelwerk ist. Das unterscheidet uns auch von den Freiheitlichen: Wir als Volkspartei werden immer auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit stehen. (Abg. Scherak: „Immer“ ist übertrieben! – Abg. Kickl – erheitert –: Die ganze Partei im Beschuldigtenstatus! Das gibt’s ja nicht!) Wir müssen uns aber überlegen: Welche Regeln müssen wir ändern? – Die Asylrichtlinie ist zum Beispiel auf europäischer Ebene so zu ändern, dass sich niemand aussuchen kann, wo er um Asyl ansucht. Asyl à la carte – Asyltourismus, wie es auch unser Bundeskanzler angesprochen hat – darf es in Europa nicht mehr geben, meine geschätzten Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Belakowitsch: Wer war denn damals Innenminister, Herr Kollege?
Natürlich ist das Asylthema auch eine sozialpolitische Frage. Weil der Kollege aus Leibnitz, Beppo Muchitsch, vorhin darüber gesprochen hat, was sich zwischen 2015 und heute geändert hat: Was sich massiv geändert hat, ist die Tatsache, dass bei uns die Menschen, die kommen, registriert werden. – Du weißt, wie es 2015 war. Ich wohne ja auch in der Nähe der slowenischen Grenze. Da sind Menschen in Scharen durch die Dörfer gezogen und wurden nicht gefragt: Wo willst du hin, wo kommst du her? (Abg. Belakowitsch: Wer war denn damals Innenminister, Herr Kollege?) – Das ist abgestellt. Sie werden registriert, weil es eine Pflichtaufgabe des Staates ist, zu wissen, wer sich in unserem Staatsgebiet aufhält, zu fragen, was sie wollen und woher sie kommen. Deswegen ist es, glaube ich, auch wichtig, dass wir diese Regeln auch weiterentwickeln.
Zwischenruf des Abg. Kassegger.
es derartige Integrationsgroßbaustellen wie in Wien, weil sehr viele Asylberechtigte noch nicht integriert sind. (Zwischenruf des Abg. Kassegger.) Da sprechen auch die Zahlen für sich.
Oh-Rufe bei der ÖVP.
Schauen Sie sich die AMS-Statistik an: In Österreich sind derzeit etwa 37 000 Asylberechtigte ohne Arbeit und beim AMS gemeldet. Asylberechtigt heißt, sie haben einen legalen Aufenthaltstitel. Von diesen 37 000 asylberechtigten Arbeitslosen sind – man höre und staune – 25 000 in Wien gemeldet. (Oh-Rufe bei der ÖVP.) 25 000 Asylberechtigte ohne Arbeit, und in diesem Zusammenhang fordert dann der Wiener Bürgermeister, Asylwerber auch noch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Meine geschätzten Damen und Herren, das wird sich nicht ausgehen. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Schauen Sie sich die AMS-Statistik an: In Österreich sind derzeit etwa 37 000 Asylberechtigte ohne Arbeit und beim AMS gemeldet. Asylberechtigt heißt, sie haben einen legalen Aufenthaltstitel. Von diesen 37 000 asylberechtigten Arbeitslosen sind – man höre und staune – 25 000 in Wien gemeldet. (Oh-Rufe bei der ÖVP.) 25 000 Asylberechtigte ohne Arbeit, und in diesem Zusammenhang fordert dann der Wiener Bürgermeister, Asylwerber auch noch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Meine geschätzten Damen und Herren, das wird sich nicht ausgehen. (Beifall bei der ÖVP.)
Heiterkeit bei der FPÖ
Der Herr Innenminister hat vor etwa einem Monat einen Brief an die EU-Kommission geschrieben (Heiterkeit bei der FPÖ) und diese wichtigen fünf Punkte, die unser Bundeskanzler heute auch angesprochen hat (Abg. Belakowitsch: Hat er schon eine Antwort gekriegt?), damals schon formuliert: Wir brauchen eine Zurückweisungsrichtlinie; die muss verhandelt werden. Wir brauchen Asylverfahren in sicheren Drittstaaten. (Abg. Leichtfried: Was ist mit der Redezeit? Die Zeit ist aus!) Wir brauchen eine leichtere Aberkennung von straffälligen Asylwerbern und Asylberechtigten, wenn es eben darum geht, sie abzuschieben. Deswegen, meine Damen und Herren: Taten statt Worte! (Abg. Kassegger: Wer ist in der Regierung, Herr Kollege?)
Abg. Belakowitsch: Hat er schon eine Antwort gekriegt?
Der Herr Innenminister hat vor etwa einem Monat einen Brief an die EU-Kommission geschrieben (Heiterkeit bei der FPÖ) und diese wichtigen fünf Punkte, die unser Bundeskanzler heute auch angesprochen hat (Abg. Belakowitsch: Hat er schon eine Antwort gekriegt?), damals schon formuliert: Wir brauchen eine Zurückweisungsrichtlinie; die muss verhandelt werden. Wir brauchen Asylverfahren in sicheren Drittstaaten. (Abg. Leichtfried: Was ist mit der Redezeit? Die Zeit ist aus!) Wir brauchen eine leichtere Aberkennung von straffälligen Asylwerbern und Asylberechtigten, wenn es eben darum geht, sie abzuschieben. Deswegen, meine Damen und Herren: Taten statt Worte! (Abg. Kassegger: Wer ist in der Regierung, Herr Kollege?)
Abg. Leichtfried: Was ist mit der Redezeit? Die Zeit ist aus!
Der Herr Innenminister hat vor etwa einem Monat einen Brief an die EU-Kommission geschrieben (Heiterkeit bei der FPÖ) und diese wichtigen fünf Punkte, die unser Bundeskanzler heute auch angesprochen hat (Abg. Belakowitsch: Hat er schon eine Antwort gekriegt?), damals schon formuliert: Wir brauchen eine Zurückweisungsrichtlinie; die muss verhandelt werden. Wir brauchen Asylverfahren in sicheren Drittstaaten. (Abg. Leichtfried: Was ist mit der Redezeit? Die Zeit ist aus!) Wir brauchen eine leichtere Aberkennung von straffälligen Asylwerbern und Asylberechtigten, wenn es eben darum geht, sie abzuschieben. Deswegen, meine Damen und Herren: Taten statt Worte! (Abg. Kassegger: Wer ist in der Regierung, Herr Kollege?)
Abg. Kassegger: Wer ist in der Regierung, Herr Kollege?
Der Herr Innenminister hat vor etwa einem Monat einen Brief an die EU-Kommission geschrieben (Heiterkeit bei der FPÖ) und diese wichtigen fünf Punkte, die unser Bundeskanzler heute auch angesprochen hat (Abg. Belakowitsch: Hat er schon eine Antwort gekriegt?), damals schon formuliert: Wir brauchen eine Zurückweisungsrichtlinie; die muss verhandelt werden. Wir brauchen Asylverfahren in sicheren Drittstaaten. (Abg. Leichtfried: Was ist mit der Redezeit? Die Zeit ist aus!) Wir brauchen eine leichtere Aberkennung von straffälligen Asylwerbern und Asylberechtigten, wenn es eben darum geht, sie abzuschieben. Deswegen, meine Damen und Herren: Taten statt Worte! (Abg. Kassegger: Wer ist in der Regierung, Herr Kollege?)
Beifall bei der ÖVP.
Ein Rendezvous mit der Realität ist Regieren. Wir setzen Taten, Sie reden nur! (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Michael Hammer: So, der wird uns jetzt die SPÖ-Linie sagen!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Einwallner. – Bitte. (Abg. Michael Hammer: So, der wird uns jetzt die SPÖ-Linie sagen!)
Abg. Michael Hammer: Da haben wir Klubsitzung gehabt, was ihr gehabt habt, wissen wir nicht!
Abgeordneter Ing. Reinhold Einwallner (SPÖ): Herr Präsident! Meine sehr geschätzten Damen und Herren! Werte Kolleginnen und Kollegen! Kollege Gödl, „Taten statt Worte!“ haben Sie gesagt. Was haben wir denn heute hier vormittags erlebt? (Abg. Michael Hammer: Da haben wir Klubsitzung gehabt, was ihr gehabt habt, wissen wir nicht!) – 20 Minuten, 25 Minuten leere Worthülsen – und dann haut der Bundeskanzler ab, er hört sich die Debatte hier nicht einmal bis zum Ende an. Das ist offenbar der Stil der ÖVP, wenn es um ein wichtiges Thema geht, meine Damen und Herren! (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe der Abgeordneten Gerstl und Sieber.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe der Abgeordneten Gerstl und Sieber.
Abgeordneter Ing. Reinhold Einwallner (SPÖ): Herr Präsident! Meine sehr geschätzten Damen und Herren! Werte Kolleginnen und Kollegen! Kollege Gödl, „Taten statt Worte!“ haben Sie gesagt. Was haben wir denn heute hier vormittags erlebt? (Abg. Michael Hammer: Da haben wir Klubsitzung gehabt, was ihr gehabt habt, wissen wir nicht!) – 20 Minuten, 25 Minuten leere Worthülsen – und dann haut der Bundeskanzler ab, er hört sich die Debatte hier nicht einmal bis zum Ende an. Das ist offenbar der Stil der ÖVP, wenn es um ein wichtiges Thema geht, meine Damen und Herren! (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe der Abgeordneten Gerstl und Sieber.)
Abg. Ottenschläger: Das Interessante ist: Ihr habt noch immer keine Linie in der Frage! – Zwischenruf des Abg. Hanger
Ja, es hat sich heute schon der eine oder andere Redner bei der FPÖ für dieses Thema bedankt – ich sage auch noch Danke für das Thema –, aber die Kreativität ist jetzt nicht besonders groß, denn ihr habt jetzt, glaube ich, das dritte Mal in Folge den gleichen Titel für eine Aktuelle Stunde oder für eine Sondersitzung. Trotzdem offenbart diese Debatte aus meiner Sicht zwei Dinge (Abg. Ottenschläger: Das Interessante ist: Ihr habt noch immer keine Linie in der Frage! – Zwischenruf des Abg. Hanger): Das eine ist, dass das Asylthema nicht national lösbar ist, sondern dass es europäisch zu lösen ist (Ruf bei der ÖVP: Burgenländisch!); und nur das ist ein Lösungsansatz. Das Zweite, was in dieser Debatte ganz klar offenbart wird, ist, dass die Bundesregierung keine Lösungskompetenz hat, weder in dieser Frage noch in vielen anderen Fragen, die die Menschen beschäftigen. (Beifall bei der SPÖ.)
Ruf bei der ÖVP: Burgenländisch!
Ja, es hat sich heute schon der eine oder andere Redner bei der FPÖ für dieses Thema bedankt – ich sage auch noch Danke für das Thema –, aber die Kreativität ist jetzt nicht besonders groß, denn ihr habt jetzt, glaube ich, das dritte Mal in Folge den gleichen Titel für eine Aktuelle Stunde oder für eine Sondersitzung. Trotzdem offenbart diese Debatte aus meiner Sicht zwei Dinge (Abg. Ottenschläger: Das Interessante ist: Ihr habt noch immer keine Linie in der Frage! – Zwischenruf des Abg. Hanger): Das eine ist, dass das Asylthema nicht national lösbar ist, sondern dass es europäisch zu lösen ist (Ruf bei der ÖVP: Burgenländisch!); und nur das ist ein Lösungsansatz. Das Zweite, was in dieser Debatte ganz klar offenbart wird, ist, dass die Bundesregierung keine Lösungskompetenz hat, weder in dieser Frage noch in vielen anderen Fragen, die die Menschen beschäftigen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ja, es hat sich heute schon der eine oder andere Redner bei der FPÖ für dieses Thema bedankt – ich sage auch noch Danke für das Thema –, aber die Kreativität ist jetzt nicht besonders groß, denn ihr habt jetzt, glaube ich, das dritte Mal in Folge den gleichen Titel für eine Aktuelle Stunde oder für eine Sondersitzung. Trotzdem offenbart diese Debatte aus meiner Sicht zwei Dinge (Abg. Ottenschläger: Das Interessante ist: Ihr habt noch immer keine Linie in der Frage! – Zwischenruf des Abg. Hanger): Das eine ist, dass das Asylthema nicht national lösbar ist, sondern dass es europäisch zu lösen ist (Ruf bei der ÖVP: Burgenländisch!); und nur das ist ein Lösungsansatz. Das Zweite, was in dieser Debatte ganz klar offenbart wird, ist, dass die Bundesregierung keine Lösungskompetenz hat, weder in dieser Frage noch in vielen anderen Fragen, die die Menschen beschäftigen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Hanger: Jetzt erkläre einmal die Linie der SPÖ! – Abg. Ottenschläger: Was ist denn eure Lösung?
Diese Bundesregierung versagt auf nationaler und auf internationaler Ebene (Abg. Hanger: Jetzt erkläre einmal die Linie der SPÖ! – Abg. Ottenschläger: Was ist denn eure Lösung?), das hat sich gerade in den letzten Tagen ganz deutlich gezeigt, und die Hauptverantwortung dafür liegt bei der ÖVP und natürlich beim Bundeskanzler. Was hat uns die ÖVP in den letzten Jahren nicht alles verkündet und angekündigt: Die Balkanroute wurde geschlossen, die Mittelmeerroute wurde geschlossen, und, und, und. (Abg. Hanger: Kein einziger Satz zur Linie der SPÖ!) – Gar nichts hat die ÖVP gemacht, gar nichts ist zu diesem Thema passiert, nichts wurde gelöst, Sie haben nichts gemacht! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Hanger: Kein einziger Satz zur Linie der SPÖ!
Diese Bundesregierung versagt auf nationaler und auf internationaler Ebene (Abg. Hanger: Jetzt erkläre einmal die Linie der SPÖ! – Abg. Ottenschläger: Was ist denn eure Lösung?), das hat sich gerade in den letzten Tagen ganz deutlich gezeigt, und die Hauptverantwortung dafür liegt bei der ÖVP und natürlich beim Bundeskanzler. Was hat uns die ÖVP in den letzten Jahren nicht alles verkündet und angekündigt: Die Balkanroute wurde geschlossen, die Mittelmeerroute wurde geschlossen, und, und, und. (Abg. Hanger: Kein einziger Satz zur Linie der SPÖ!) – Gar nichts hat die ÖVP gemacht, gar nichts ist zu diesem Thema passiert, nichts wurde gelöst, Sie haben nichts gemacht! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Diese Bundesregierung versagt auf nationaler und auf internationaler Ebene (Abg. Hanger: Jetzt erkläre einmal die Linie der SPÖ! – Abg. Ottenschläger: Was ist denn eure Lösung?), das hat sich gerade in den letzten Tagen ganz deutlich gezeigt, und die Hauptverantwortung dafür liegt bei der ÖVP und natürlich beim Bundeskanzler. Was hat uns die ÖVP in den letzten Jahren nicht alles verkündet und angekündigt: Die Balkanroute wurde geschlossen, die Mittelmeerroute wurde geschlossen, und, und, und. (Abg. Hanger: Kein einziger Satz zur Linie der SPÖ!) – Gar nichts hat die ÖVP gemacht, gar nichts ist zu diesem Thema passiert, nichts wurde gelöst, Sie haben nichts gemacht! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: So wie der Doskozil, oder?
Sie stimmen in dieser Frage nur ein, wenn es um rechtspopulistische Formulierungen geht. Sie stimmen ein, wenn es darum geht, diese rechtspopulistische Illusion vorzugeben (Abg. Michael Hammer: So wie der Doskozil, oder?), dass man sich als Nationalstaat völlig abschotten kann – da stimmen Sie ein. Das ist ein Unsinn, denn das macht nur eines: Das erzeugt leider Sündenböcke, die dadurch produziert und auch dargestellt werden. Die Menschen werden gegeneinander ausgespielt, aufgehetzt, und der soziale Friede wird gefährdet, meine Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Sie stimmen in dieser Frage nur ein, wenn es um rechtspopulistische Formulierungen geht. Sie stimmen ein, wenn es darum geht, diese rechtspopulistische Illusion vorzugeben (Abg. Michael Hammer: So wie der Doskozil, oder?), dass man sich als Nationalstaat völlig abschotten kann – da stimmen Sie ein. Das ist ein Unsinn, denn das macht nur eines: Das erzeugt leider Sündenböcke, die dadurch produziert und auch dargestellt werden. Die Menschen werden gegeneinander ausgespielt, aufgehetzt, und der soziale Friede wird gefährdet, meine Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Jetzt komme ich schon zu Kollegen Reimon: Wo waren denn die Grünen, Kollege Reimon, als der Innenminister Zelte aufgestellt hat? Wo waren da die Grünen? Hat man von den Grünen etwas gehört? – Nein, man hat von den Grünen nichts gehört. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Disoski und Lukas Hammer
Wo sind die Grünen, meine Damen und Herren, wenn Abgeordnete der ÖVP und der Bundeskanzler vom Asyltourismus sprechen? Wo sind die Grünen? Da geht es um Menschen, um Familien, um Kinder, die flüchten, und ihr redet von Asyltourismus (Zwischenrufe der Abgeordneten Disoski und Lukas Hammer) und seid bei diesem Thema still. Ihr habt euch beim Thema Migration und Asyl vollkommen aufgegeben! (Abg. Maurer: Wer demonstriert mit den Freiheitlichen gegen die Flüchtlingshilfe? Wer hat gemeinsam demonstriert?) Meine Damen und Herren, wir erleben bei diesen Themen die Selbstaufgabe der
Abg. Maurer: Wer demonstriert mit den Freiheitlichen gegen die Flüchtlingshilfe? Wer hat gemeinsam demonstriert?
Wo sind die Grünen, meine Damen und Herren, wenn Abgeordnete der ÖVP und der Bundeskanzler vom Asyltourismus sprechen? Wo sind die Grünen? Da geht es um Menschen, um Familien, um Kinder, die flüchten, und ihr redet von Asyltourismus (Zwischenrufe der Abgeordneten Disoski und Lukas Hammer) und seid bei diesem Thema still. Ihr habt euch beim Thema Migration und Asyl vollkommen aufgegeben! (Abg. Maurer: Wer demonstriert mit den Freiheitlichen gegen die Flüchtlingshilfe? Wer hat gemeinsam demonstriert?) Meine Damen und Herren, wir erleben bei diesen Themen die Selbstaufgabe der
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Ottenschläger: Kein einziger Lösungsvorschlag, null!
Grünen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Ottenschläger: Kein einziger Lösungsvorschlag, null!)
Abg. Ottenschläger: Das hat aber der Herr Bundeskanzler schon die ganze Zeit gesagt!
Wir brauchen zu diesem Thema eines, wir brauchen europäische Lösungen, ja, wir brauchen europäische Lösungen. Es braucht ein gemeinsames europäisches Asylsystem mit einheitlichen Verfahren, mit einheitlichen Leistungen. (Abg. Ottenschläger: Das hat aber der Herr Bundeskanzler schon die ganze Zeit gesagt!) Es braucht europäische Verfahrenszentren an den Außengrenzen, auch an den Flughäfen, meine Damen und Herren, und ja, das wird nicht von heute auf morgen gehen, das braucht einen Stufenplan, an dem wir arbeiten müssen und den wir vorantreiben müssen. (Abg. Stocker: Ihr müsst euch einmal einig werden, bevor ihr etwas vorantreibt!)
Abg. Stocker: Ihr müsst euch einmal einig werden, bevor ihr etwas vorantreibt!
Wir brauchen zu diesem Thema eines, wir brauchen europäische Lösungen, ja, wir brauchen europäische Lösungen. Es braucht ein gemeinsames europäisches Asylsystem mit einheitlichen Verfahren, mit einheitlichen Leistungen. (Abg. Ottenschläger: Das hat aber der Herr Bundeskanzler schon die ganze Zeit gesagt!) Es braucht europäische Verfahrenszentren an den Außengrenzen, auch an den Flughäfen, meine Damen und Herren, und ja, das wird nicht von heute auf morgen gehen, das braucht einen Stufenplan, an dem wir arbeiten müssen und den wir vorantreiben müssen. (Abg. Stocker: Ihr müsst euch einmal einig werden, bevor ihr etwas vorantreibt!)
Abg. Wöginger: Die kann man nur wegverteilen von uns! – Abg. Steinacker: In Wien noch mehr! – Ruf bei der ÖVP: Wollt ihr noch mehr aufnehmen?
Sie agieren aber leider auf europäischer und auf internationaler Ebene denkbar schlecht und verschärfen das Problem leider nur. Das zeigt sich einerseits durch Ihre Haltung, wenn es um die Verteilung von Asylwerbern und Asylberechtigten in Europa geht, wo Sie seit Jahren blockieren und somit auch eine gemeinsame europäische Lösung verhindern (Abg. Wöginger: Die kann man nur wegverteilen von uns! – Abg. Steinacker: In Wien noch mehr! – Ruf bei der ÖVP: Wollt ihr noch mehr aufnehmen?), und das zeigt sich andererseits daran, wie Sie in den letzten Tagen international agiert haben.
Abg. Michael Hammer: Man könnte auch einen Vorschlag zum Schluss machen!
Abgeordneter Ing. Reinhold Einwallner (fortsetzend): Gerne, Herr Präsident, das Schlusswort, es passt auch ganz gut als Schlusswort (Abg. Michael Hammer: Man könnte auch einen Vorschlag zum Schluss machen!): Paul Lendvai hat es gestern in seinem Kommentar im „Standard“ ganz perfekt auf den Punkt gebracht – Lendvai ist anerkannt, über Parteigrenzen hinweg –, und er sagt: „Es gab in der Nachkriegsgeschichte Österreichs kaum eine außenpolitische Aktion, die international und national in den Medien und Fachkreisen so einhellig als heuchlerisch und sinnlos verurteilt wurde wie dieser Schnellschuss von Nehammer und seinem hilflosen Innenminister.“ – Danke schön, meine Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Aber die Frau Rendi-Wagner ist auch dafür, oder? – Abg. Wöginger: Das war der Leuchtstern der Vorarlberger Sozialdemokratie!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Aber die Frau Rendi-Wagner ist auch dafür, oder? – Abg. Wöginger: Das war der Leuchtstern der Vorarlberger Sozialdemokratie!
Abgeordneter Ing. Reinhold Einwallner (fortsetzend): Gerne, Herr Präsident, das Schlusswort, es passt auch ganz gut als Schlusswort (Abg. Michael Hammer: Man könnte auch einen Vorschlag zum Schluss machen!): Paul Lendvai hat es gestern in seinem Kommentar im „Standard“ ganz perfekt auf den Punkt gebracht – Lendvai ist anerkannt, über Parteigrenzen hinweg –, und er sagt: „Es gab in der Nachkriegsgeschichte Österreichs kaum eine außenpolitische Aktion, die international und national in den Medien und Fachkreisen so einhellig als heuchlerisch und sinnlos verurteilt wurde wie dieser Schnellschuss von Nehammer und seinem hilflosen Innenminister.“ – Danke schön, meine Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Aber die Frau Rendi-Wagner ist auch dafür, oder? – Abg. Wöginger: Das war der Leuchtstern der Vorarlberger Sozialdemokratie!)
Abg. Wöginger: Aber die Opposition hat noch schlechtere! Das sollte euch auch zu denken geben! – Abg. Meinl-Reisinger – in Richtung Abg. Wöginger –: Nein!
Abgeordneter MMMag. Dr. Axel Kassegger (FPÖ): „Taten statt Worte!“ ist jetzt schon mehrmals gefallen: Das Problem, das vor allem die ÖVP, aber die ganze Bundesregierung hat, ist ja jenes, dass sie ein massives Glaubwürdigkeitsproblem haben, wenn die Taten von den Worten divergieren, und das ist ja das, was in den letzten Jahren in dieser Regierung, bei Ihnen permanent stattfindet. Nicht umsonst haben Sie ja die schlechtesten Vertrauenswerte, die jemals eine Regierung gehabt hat, und das ist ja genau der Grund: Sie haben ein massives Glaubwürdigkeitsproblem und Sie haben auch ein massives Problem mit einem hohen Grad an Realitätsverlust. (Abg. Wöginger: Aber die Opposition hat noch schlechtere! Das sollte euch auch zu denken geben! – Abg. Meinl-Reisinger – in Richtung Abg. Wöginger –: Nein!) – Ich werde das erläutern, auch Ihrer Kollegin, die sagt: Es gibt keine Inflation, es gibt keine Teuerung!, oder der SPÖ, die sagt: Es gibt kein Migrationsproblem! – Das ist ein hochgradiger Realitätsverlust. Dem ist eine realitätsbezogene vernünftige Politik der
Beifall bei der FPÖ.
Freiheitlichen Partei entgegenzusetzen, und ich werde Ihnen das erläutern. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Wöginger: Den ersten habt ihr gefordert, nur zur Information!
Ich komme jetzt auf die Bereiche – und das ist wirklich in einem besorgniserregenden Ausmaß; die Politik, die Sie betreiben, schafft Probleme – zu sprechen: Ich fange mit Ihrer vollkommen überschießenden, auf Angst basierenden Coronapolitik an. Es ist geradezu absurd, dass Herr Kanzler Nehammer uns jetzt vorwirft, Angst zu schüren, wenn wir uns an die 100 000 Toten und was auch immer erinnern, an eine auf Angst basierende Coronapolitik mit Lockdowns ohne Ende (Abg. Wöginger: Den ersten habt ihr gefordert, nur zur Information!), mit Einschränkungen der Grund- und Freiheitsrechte. Dann wundern Sie sich, wenn die Wirtschaft nicht mehr funktioniert und Sie genötigt sind, 46 Milliarden Euro an Steuergeld in die Symptombekämpfung reinzupulvern?! Also das geht sich nicht aus.
Beifall bei der FPÖ.
Eine vollkommen verfehlte Migrationspolitik, die unseren Wohlstand, unsere Sicherheit und vor allem auch unseren sozialen Frieden gefährdet. Ich habe es mir aufgeschrieben: Herr Kanzler Nehammer hat ja schon nach 15 Jahren erkannt, dass das ganze EU-Migrationssystem, der Außengrenzschutz und Ähnliches überhaupt nicht funktionieren. – Na großartig! Ich erwarte mir aber von einer Partei, die in der Regierung ist, Taten und nicht Erkenntnisse und Worte, dass das nicht funktioniert hat. Das hätten wir Ihnen vor 20 Jahren auch schon sagen können, dass das nicht funktioniert. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Da haben wir wieder das Glaubwürdigkeitsproblem. Das glaubt Ihnen niemand mehr. Das heißt, am Ende haben wir nicht das Beste aus beiden Welten, das ist Ihre Marketingschiene. Die Wahrheit ist: Wir haben das Schlechteste aus beiden Welten. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Sie sind ja gelähmt; in einem permanenten Kompromiss, bei dem am Ende überhaupt keine vernünftige Politik mehr herauskommt, sind Sie aneinandergefesselt. Das heißt: Übernehmen Sie Verantwortung! Setzen Sie einen Schritt, und zwar den einzig richtigen Schritt! Schauen Sie sich in den Spiegel und stellen Sie fest: Wir sind nicht in der Lage, zum Wohle Österreichs zu arbeiten! Wir haben diese Verantwortung erkannt, machen den Weg frei, treten zurück und machen den Weg frei für Neuwahlen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Abgeordnete Dr. Ewa Ernst-Dziedzic (Grüne): Herr Präsident! Frau Staatssekretärin! Werte Kollegen und Kolleginnen! Ja, vor allem Kollege Kassegger und Klubobmann Kickl! Ich muss jetzt gegen Ende der Aktuellen Stunde diese FPÖ-Märchenstunde tatsächlich beenden, denn wir sind hier im Parlament und nicht im Kasperltheater, obwohl ich manchmal Parallelen zum Kasperltheater sehe. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen.
Ich kann Sie gerne daran erinnern: 12-Stunden-Tag zum Beispiel; Überstundenzuschläge für Arbeitnehmer:innen, die weggefallen sind. Sie haben Steuererleichterungen für wohlhabende Hoteliers, Immobilieninvestoren und Großkonzerne mitbeschlossen. Gleichzeitig haben Sie die Mindestsicherung gekürzt. Sie haben Langzeitarbeitslosenprogramme gestrichen. Sie haben die Ruhezeiten für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Gastgewerbe gekürzt. Und Ihre damalige FPÖ-Gesundheitsministerin hat überhaupt lauter Vorschläge gemacht, dass es einem die Haare aufstellt. Sie hat zum Beispiel 2018 ein Gesetz auf den Weg gebracht, das eine bessere Behandlung für finanzstarke Patienten und Patientinnen vorgesehen hat. – Also so viel zu Ihnen als Sozialpartei; damit wir das auch einmal definiert haben, was für Maßnahmen Sie da setzen. (Beifall bei den Grünen.)
Heiterkeit des Abg. Kassegger.
In einem, Kollege Kassegger, haben Sie ja recht gehabt. Das nennt man in der Psychologie Projektion. Sie haben uns jetzt unterstellt, wir schaffen Probleme. Ich bin ja der Meinung, dass die FPÖ tatsächlich Expertin auf diesem Gebiet ist. (Heiterkeit des Abg. Kassegger.) Sie haben sich nie, gerade in der Migrations- und Asylpolitik, an konkreten Maßnahmen beteiligt, weil Sie ein Interesse daran haben. Das ist Ihr Lebenselixier: dass es in dem Metier nämlich Probleme gibt, die Sie dann anprangern und anderen vorwerfen können, dass sie nichts tun.
Zwischenrufe bei der FPÖ.
Was haben Sie als Innenminister getan, Herr Kickl? – Sie haben ein Schild „Ausreisezentrum“ aufgehängt, dann wieder abgehängt. Ich weiß nicht, sonst darüber hinaus kann ich mich nicht daran erinnern, wie Sie dazu beigetragen hätten, die Situation in Österreich nur irgendwie zu entlasten. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen. – Zwischenruf des Abg. Kickl.
Was würde nämlich die Situation in Österreich entlasten? – Eine solidarische, gemeinsame Lösung, was zum Beispiel die Verteilung von Menschen in Europa anbelangt. Wo sind Sie da? Wo sind Sie da? Wieso sind Sie dagegen? (Beifall bei den Grünen. – Zwischenruf des Abg. Kickl.)
Beifall bei den Grünen. – He-Rufe bei der FPÖ.
Heute im EZA-Ausschuss haben wir darüber diskutiert: Wie schaffen wir Lebensperspektiven für Menschen in ihrer Region, in ihrer Heimat, damit sie sich nicht auf den Weg machen müssen? Gegen alles sind Sie! Sie stimmen gegen alles. Sie wollen keine EZA-Gelder haben, Sie wollen keine humanitäre Hilfe haben, Sie wollen keine bilateralen, internationalen Kooperationen haben. Wieso? – Weil Sie das als Ventil brauchen, um Ihre rechtsextreme Politik zu machen. (Beifall bei den Grünen. – He-Rufe bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Amesbauer.
Ein letzter Satz noch dazu: Schämen Sie sich dafür! Wir waren jetzt in der Ukraine, vier Parteien, Sie (in Richtung FPÖ) haben gefehlt. Schämen Sie sich dafür, hier im österreichischen Parlament in jedem zweiten Redebeitrag die Kriegstreiberei seitens Putins zu relativieren! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Amesbauer.)
Abg. Kickl – in Richtung Grüne – Wieder 1 Prozent weniger! – Zwischenruf der Abg. Ernst-Dziedzic. – Ruf bei der FPÖ: Wenn ihr so weitermacht, fliegt ihr wieder raus!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Hoyos-Trauttmansdorff. – Bitte sehr. (Abg. Kickl – in Richtung Grüne – Wieder 1 Prozent weniger! – Zwischenruf der Abg. Ernst-Dziedzic. – Ruf bei der FPÖ: Wenn ihr so weitermacht, fliegt ihr wieder raus!)
Beifall bei den NEOS sowie der Abg. Disoski.
Ihnen mit Ihrem prorussischen Populismus und antieuropäischen Populismus so zuhört, dann ist ganz klar, dass das der falsche Weg ist. Der richtige Weg – und das zeigt es ja gerade jetzt, dass das wichtig ist – ist, Wohlstand in Europa zu schaffen. Das geht nur mit einem starken, gemeinsamen Europa. (Beifall bei den NEOS sowie der Abg. Disoski.)
Beifall bei den NEOS.
Die ÖVP macht hier eine Sache: Aufgrund einer Landtagswahl in Niederösterreich holt sie die Populismuskeule heraus, macht eine Sache, sagt nämlich die Schengenerweiterung ab – und das nur, um in Niederösterreich Stimmen zu maximieren. Das schadet der österreichischen Wirtschaft, das schadet dem Standort Österreich und das schadet insbesondere allen Bürgerinnen und Bürgern in Europa, weil sie genau darunter leiden und die Freiheiten, die ihnen zustehen, nicht bekommen – und das einfach nur aus parteipolitischem Kalkül der ÖVP. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Hörl: Haben wir auch nicht! Reiß dich zusammen!
Bei diesem Bundeskanzler wundert einen das ja nicht mehr, dass er seine Meinung ändert oder die Meinung von damals vielleicht nicht mehr der Wahrheit entspricht. Vor wenigen Wochen haben wir noch vom Herrn Bundeskanzler gehört: „Die ÖVP hat kein Korruptionsproblem“, es ist alles supersauber! (Abg. Hörl: Haben wir auch nicht! Reiß dich zusammen!) Heute wissen wir: Es ist nicht ganz so. Die ÖVP hat die Wahlkampfobergrenze perfekt eingehalten, es war nie ein Problem! Nein, wir sind supersauber, wir machen das alles so – das haben wir davor schon gesehen –, wie das in den Gesetzen steht! – Nein, das war auch nicht der Fall. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Bei diesem Bundeskanzler wundert einen das ja nicht mehr, dass er seine Meinung ändert oder die Meinung von damals vielleicht nicht mehr der Wahrheit entspricht. Vor wenigen Wochen haben wir noch vom Herrn Bundeskanzler gehört: „Die ÖVP hat kein Korruptionsproblem“, es ist alles supersauber! (Abg. Hörl: Haben wir auch nicht! Reiß dich zusammen!) Heute wissen wir: Es ist nicht ganz so. Die ÖVP hat die Wahlkampfobergrenze perfekt eingehalten, es war nie ein Problem! Nein, wir sind supersauber, wir machen das alles so – das haben wir davor schon gesehen –, wie das in den Gesetzen steht! – Nein, das war auch nicht der Fall. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Martin Graf: Vorher ist aber schon Griechenland, oder?
ist schon besonders spannend (eine Grafik mit einer Landkarte und den darauf gekennzeichneten Ländern Bulgarien, Österreich, Rumänien, Serbien und Türkei in die Höhe haltend), und ich nehme hier die Grafik von der „Zeit im Bild 2“ –: Über welche Länder läuft denn momentan die Außengrenze und wo läuft die sogenannte Balkanroute – oder ich weiß nicht, welche Route es ist, die Sie jetzt gerade schließen wollen? – Über Ungarn und über Serbien. Genau diese Außengrenzen von Ihren Freunden, die nicht geschützt werden, sind das Problem. (Abg. Martin Graf: Vorher ist aber schon Griechenland, oder?) Sie fahren hin, sagen: Alles ist super, wir arbeiten zusammen!, aber es passiert genau nichts. (Beifall bei den NEOS. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Das ist die Politik der ÖVP, das ist die ÖVP-Politik seit Sebastian Kurz, und das hat sich bis heute nicht geändert.
Beifall bei den NEOS. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Martin Graf.
ist schon besonders spannend (eine Grafik mit einer Landkarte und den darauf gekennzeichneten Ländern Bulgarien, Österreich, Rumänien, Serbien und Türkei in die Höhe haltend), und ich nehme hier die Grafik von der „Zeit im Bild 2“ –: Über welche Länder läuft denn momentan die Außengrenze und wo läuft die sogenannte Balkanroute – oder ich weiß nicht, welche Route es ist, die Sie jetzt gerade schließen wollen? – Über Ungarn und über Serbien. Genau diese Außengrenzen von Ihren Freunden, die nicht geschützt werden, sind das Problem. (Abg. Martin Graf: Vorher ist aber schon Griechenland, oder?) Sie fahren hin, sagen: Alles ist super, wir arbeiten zusammen!, aber es passiert genau nichts. (Beifall bei den NEOS. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Martin Graf.) Das ist die Politik der ÖVP, das ist die ÖVP-Politik seit Sebastian Kurz, und das hat sich bis heute nicht geändert.
Beifall bei den NEOS.
Die Frage, die man sich stellen kann: Was ist aus dieser ÖVP geworden? Schämen Sie sich für Ihre Politik! (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenrufe bei der ÖVP
Herr Präsident Sobotka, Sie sitzen hinter mir, und ich darf Ihnen sagen, dass ich schon einige Jahre länger in diesem Haus bin als Sie. Ich kann Ihnen sagen, ich habe auch schon einige Nationalratspräsidenten miterlebt (Zwischenrufe bei der ÖVP), aber keiner dieser Präsidenten hat es geschafft, das Haus so sehr für sich zu vereinnahmen und auch für seine Partei zu vereinnahmen. Herr Präsident Sobotka, das haben bis jetzt nur Sie gemacht. Es hat auch noch
Abg. Michael Hammer: Im sinnlosen Untersuchungsausschuss, meinst!
Das beste Beispiel dafür sehen wir ja fast allwöchentlich im Untersuchungsausschuss. (Abg. Michael Hammer: Im sinnlosen Untersuchungsausschuss, meinst!) Es gibt einfach verschiedene Qualitäten der Vorsitzführungen. Es gibt Vorsitzführung und dann, Herr Präsident Sobotka, gibt es Sie. Mittlerweile beschränken Sie sich ja nur mehr auf die Promivorsitze bei ÖVP-Auskunftspersonen, nichtsdestotrotz aber bemerken wir jedes Mal, dass Sie nichts anderes tun, als mit Ihrer Ausschussmannschaft zusammenzuwirken. Das Ziel Ihrer Ausschussmannschaft unter Fraktionsführer Hanger ist nichts anderes, als die Geschäftsordnung auszunützen und durch permanentes Stören dafür zu sorgen, dass keine vernünftige Befragung zustande kommen kann.
Zwischenrufe bei der ÖVP.
Herr Präsident Sobotka, da hätten Sie einschreiten müssen. Sie sind der Einzige, der das nicht tut. Im Gegenteil: Was haben Sie noch gemacht? – Sie haben in einem Alleingang uns Abgeordneten die Mikrofone abgedreht. Sie waren einfach der Meinung, es muss sich nicht jeder in diesem Ausschuss zu Wort melden können; wenn, dann werden Sie das Wort erteilen und dann drehen Sie das Mikro auf oder ab, wie Sie wollen, Herr Präsident Sobotka. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) Nur der massive Protest im Untersuchungsausschuss hat dafür gesorgt, dass Sie sich damit nicht durchsetzen konnten. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Herr Präsident Sobotka, da hätten Sie einschreiten müssen. Sie sind der Einzige, der das nicht tut. Im Gegenteil: Was haben Sie noch gemacht? – Sie haben in einem Alleingang uns Abgeordneten die Mikrofone abgedreht. Sie waren einfach der Meinung, es muss sich nicht jeder in diesem Ausschuss zu Wort melden können; wenn, dann werden Sie das Wort erteilen und dann drehen Sie das Mikro auf oder ab, wie Sie wollen, Herr Präsident Sobotka. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) Nur der massive Protest im Untersuchungsausschuss hat dafür gesorgt, dass Sie sich damit nicht durchsetzen konnten. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: ... Krainer und du!
Eine weitere Sache, die wir hinnehmen mussten: Da gibt es einen Vorsitzenden im Untersuchungsausschuss, der in eine Fernsehsendung geht und dort für die Abschaffung der Wahrheitspflicht ist. Meine sehr geehrten Damen und Herren, da sind wir einmal in einem Bereich, in dem es dann wirklich massiv schädigend fürs Parlament wird: wenn jemand sozusagen die Lizenz zum Lügen (Abg. Michael Hammer: ... Krainer und du!) im Untersuchungsausschuss fordert und gleichzeitig diesem Ausschuss vorsitzt. (Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.
Eine weitere Sache, die wir hinnehmen mussten: Da gibt es einen Vorsitzenden im Untersuchungsausschuss, der in eine Fernsehsendung geht und dort für die Abschaffung der Wahrheitspflicht ist. Meine sehr geehrten Damen und Herren, da sind wir einmal in einem Bereich, in dem es dann wirklich massiv schädigend fürs Parlament wird: wenn jemand sozusagen die Lizenz zum Lügen (Abg. Michael Hammer: ... Krainer und du!) im Untersuchungsausschuss fordert und gleichzeitig diesem Ausschuss vorsitzt. (Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ.
Hammer: Allein für das gehört er bestätigt, ja!) – Wenn etwas bestätigt gehört, dann ist es das, was die ÖVP da drinnen macht. Sie ist in der Zwischenzeit 90 Mal – 90 Mal! – mit Anfragen vorm Verfassungsgerichtshof gescheitert; das nur zur Sinnhaftigkeit der Arbeit, die die ÖVP in diesem Untersuchungsausschuss leistet. (Beifall bei der FPÖ.)
Rufe bei der ÖVP: Gott sei Dank!
Meine sehr geehrten Damen und Herren, die Redezeit ist schon fast zu Ende (Rufe bei der ÖVP: Gott sei Dank!), aber wenn man eine Überschwemmung hat, dann muss man einen Damm bauen. Wenn man eine gesetzliche Regelung hat, die von der ÖVP unterlaufen wird, dann muss man diese verbessern, und genau das wollen wir machen. Wir wollen, dass die Menschen diese Argumente auch hören.
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hörl.
Vielleicht noch eines, Herr Präsident Sobotka: Tempus fugit. Mag schon sein, dass die ÖVP noch nicht bereit für eine Redemokratisierung dieser Republik ist, aber seien Sie versichert, es wird nur noch wenige Tage dauern, in denen wir noch unter Ihnen leiden müssen. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Hörl.)
Beifall bei der ÖVP.
Abgeordneter Mag. Wolfgang Gerstl (ÖVP): Herr Präsident! Lieber Kollege Hafenecker, hier hat jeder die Möglichkeit, zu reden; eines aber ist auch ganz klar: Der Herr Präsident darf sich auch zu Wort melden. Nehmen Sie das bitte auch zur Kenntnis! (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Hafenecker
Was den Untersuchungsausschuss betrifft, brauche ich Ihnen nicht zu sagen – das wissen Sie genau –, dass die Entscheidungen im Untersuchungsausschuss immer der Verfahrensrichter trifft (Zwischenruf des Abg. Hafenecker) und der Präsident sich penibel daran hält, was der Verfahrensrichter gemäß der Geschäftsordnung für richtig hält. Niemand anderer legt die Geschäftsordnung aus. Andere Möglichkeiten hat der Präsident dort nicht und nimmt er auch nicht wahr. (Abg. Krisper: Tut er!) Das ist mir nur wichtig, festzuhalten. (Beifall bei der ÖVP. – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Krisper.)
Abg. Krisper: Tut er!
Was den Untersuchungsausschuss betrifft, brauche ich Ihnen nicht zu sagen – das wissen Sie genau –, dass die Entscheidungen im Untersuchungsausschuss immer der Verfahrensrichter trifft (Zwischenruf des Abg. Hafenecker) und der Präsident sich penibel daran hält, was der Verfahrensrichter gemäß der Geschäftsordnung für richtig hält. Niemand anderer legt die Geschäftsordnung aus. Andere Möglichkeiten hat der Präsident dort nicht und nimmt er auch nicht wahr. (Abg. Krisper: Tut er!) Das ist mir nur wichtig, festzuhalten. (Beifall bei der ÖVP. – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Krisper.)
Beifall bei der ÖVP. – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Krisper.
Was den Untersuchungsausschuss betrifft, brauche ich Ihnen nicht zu sagen – das wissen Sie genau –, dass die Entscheidungen im Untersuchungsausschuss immer der Verfahrensrichter trifft (Zwischenruf des Abg. Hafenecker) und der Präsident sich penibel daran hält, was der Verfahrensrichter gemäß der Geschäftsordnung für richtig hält. Niemand anderer legt die Geschäftsordnung aus. Andere Möglichkeiten hat der Präsident dort nicht und nimmt er auch nicht wahr. (Abg. Krisper: Tut er!) Das ist mir nur wichtig, festzuhalten. (Beifall bei der ÖVP. – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Krisper.)
Abg. Kickl: Wir werden es Ihnen gleich erklären! Es ist nicht schwierig, das zu verstehen, selbst für Sie!
Wissen Sie, wer gegen solche Anlassgesetzgebungen am stärksten aufgetreten ist? – Als es um Ihren Nationalratspräsidenten Martin Graf ging (Abg. Kickl: Wir werden es Ihnen gleich erklären! Es ist nicht schwierig, das zu verstehen, selbst für Sie!), als es um die Abwahlmöglichkeit von Martin Graf ging, da stand Ihr Klubobmann, Herr Kollege Kickl – das war noch ein Klubobmann, der war noch ein Jurist, der hat sich noch ausgekannt –, am Rednerpult und hat gesagt (Abg. Belakowitsch: Geh bitte!): Niemals lassen wir eine Lex Graf zu! Und jetzt wollen Sie mit einer Lex Sobotka genau das Gleiche machen, was Ihr Klubobmann damals in jedem Fall ausgeschlossen hat. Schämen Sie sich, Sie von der FPÖ! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Was reden Sie da überhaupt?! – Abg. Kickl: Das ist nicht so schwer zu verstehen, selbst für Sie!)
Abg. Belakowitsch: Geh bitte!
Wissen Sie, wer gegen solche Anlassgesetzgebungen am stärksten aufgetreten ist? – Als es um Ihren Nationalratspräsidenten Martin Graf ging (Abg. Kickl: Wir werden es Ihnen gleich erklären! Es ist nicht schwierig, das zu verstehen, selbst für Sie!), als es um die Abwahlmöglichkeit von Martin Graf ging, da stand Ihr Klubobmann, Herr Kollege Kickl – das war noch ein Klubobmann, der war noch ein Jurist, der hat sich noch ausgekannt –, am Rednerpult und hat gesagt (Abg. Belakowitsch: Geh bitte!): Niemals lassen wir eine Lex Graf zu! Und jetzt wollen Sie mit einer Lex Sobotka genau das Gleiche machen, was Ihr Klubobmann damals in jedem Fall ausgeschlossen hat. Schämen Sie sich, Sie von der FPÖ! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Was reden Sie da überhaupt?! – Abg. Kickl: Das ist nicht so schwer zu verstehen, selbst für Sie!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Was reden Sie da überhaupt?! – Abg. Kickl: Das ist nicht so schwer zu verstehen, selbst für Sie!
Wissen Sie, wer gegen solche Anlassgesetzgebungen am stärksten aufgetreten ist? – Als es um Ihren Nationalratspräsidenten Martin Graf ging (Abg. Kickl: Wir werden es Ihnen gleich erklären! Es ist nicht schwierig, das zu verstehen, selbst für Sie!), als es um die Abwahlmöglichkeit von Martin Graf ging, da stand Ihr Klubobmann, Herr Kollege Kickl – das war noch ein Klubobmann, der war noch ein Jurist, der hat sich noch ausgekannt –, am Rednerpult und hat gesagt (Abg. Belakowitsch: Geh bitte!): Niemals lassen wir eine Lex Graf zu! Und jetzt wollen Sie mit einer Lex Sobotka genau das Gleiche machen, was Ihr Klubobmann damals in jedem Fall ausgeschlossen hat. Schämen Sie sich, Sie von der FPÖ! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Belakowitsch: Was reden Sie da überhaupt?! – Abg. Kickl: Das ist nicht so schwer zu verstehen, selbst für Sie!)
Abg. Kickl: Sie werden schon noch draufkommen! Wir werden es Ihnen erklären!
Genau, selbst für Sie, Herr Kollege Kickl, ist es nicht schwer, zu verstehen, was Kollege Rosenkranz gesagt hat (Abg. Kickl: Sie werden schon noch draufkommen! Wir werden es Ihnen erklären!), denn er hat gesagt: „Sagen Sie es“ doch
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Ich erkläre es Ihnen schon!
„gleich, es geht nur um eine ‚Lex Graf‘!“ Und heute geht es um eine Lex Sobotka. „Gerade das Präsidium“ des Nationalrates, „das in der Verfassung eine Funktion hat, zum Beispiel im Vertretungsfall des Bundespräsidenten einzuschreiten, das ist etwas, was man der Tagespolitik aussetzt?! Entlarven Sie sich doch nicht so selbst!“, sagte Ihr Kollege Rosenkranz – wörtlich zitiert – am 16. Oktober 2012, Herr Kollege Kickl! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Ich erkläre es Ihnen schon!)
Abg. Belakowitsch: Weil er parteiisch ist!
Wenn Sie in Ihrem Antrag schreiben: „An“ den „Verantwortungsbereich“ des Nationalratspräsidenten „knüpft sich eine moralische Verantwortlichkeit“, dann kann ich Sie, Herr Kollege Kickl, nur fragen – das ist erst vor Kurzem medial veröffentlicht worden –: Welche ist die rüdeste Partei hier in diesem Hohen Haus? Wer hat die meisten Ordnungsrufe bekommen? (Abg. Belakowitsch: Weil er parteiisch ist!) Und: Wer stand an der Spitze von allen Personen hier? – Das waren Sie, Herr Kollege Kickl, mit 29 Ordnungsrufen! Sie vergreifen sich ständig im Ton, daher: Halten Sie sich doch einmal zurück! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kickl: Er muss sich ja seine Gehaltserhöhung verdienen, der Herr Präsident!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kickl: Er muss sich ja seine Gehaltserhöhung verdienen, der Herr Präsident!
Wenn Sie in Ihrem Antrag schreiben: „An“ den „Verantwortungsbereich“ des Nationalratspräsidenten „knüpft sich eine moralische Verantwortlichkeit“, dann kann ich Sie, Herr Kollege Kickl, nur fragen – das ist erst vor Kurzem medial veröffentlicht worden –: Welche ist die rüdeste Partei hier in diesem Hohen Haus? Wer hat die meisten Ordnungsrufe bekommen? (Abg. Belakowitsch: Weil er parteiisch ist!) Und: Wer stand an der Spitze von allen Personen hier? – Das waren Sie, Herr Kollege Kickl, mit 29 Ordnungsrufen! Sie vergreifen sich ständig im Ton, daher: Halten Sie sich doch einmal zurück! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kickl: Er muss sich ja seine Gehaltserhöhung verdienen, der Herr Präsident!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Es wundert mich ja, dass Sie von der ÖVP keinen Besseren haben! Das wundert mich ja!
Daher ist es mir wichtig, hier festzuhalten: Das Amt des Nationalratspräsidenten – jedes Amt hier in diesem Haus, denn wir könnten ja auch über Ausschussvorsitzende, auch über andere Ämter sprechen – muss vor politischer Willkür geschützt werden. Das Parlament ist nicht dazu da, dass es politisch für aus Ihrer Sicht missliebige Personen missbraucht wird, damit diese Personen abgewählt werden können. Dafür haben wir andere Wahlen. Hier geht es darum, dass wir als Vertreter für die Menschen da sind, das Beste für den Staat zu machen – und diesen Vertreter sollten Sie wieder hervorkehren und nicht Ihre Eigenart, nämlich alle anderen schlechtzumachen. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Es wundert mich ja, dass Sie von der ÖVP keinen Besseren haben! Das wundert mich ja!)
Beifall bei der FPÖ.
Das müssen wir dann auch für uns in Anspruch nehmen, und ich glaube, es ist dann ein fatales Zeichen von Glaubwürdigkeitsverlust, wenn wir uns, im Zuge der Sanierung des Parlamentsgebäudes, Weinglas schwenkend und Geld um uns werfend, nämlich Steuergeld um uns werfend, nach außen hin zeigen. Das sollten wir vermeiden! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Das muss nicht unbedingt sein!
Das Amt des Ersten Nationalratspräsidenten ist eine sehr verantwortungsvolle Funktion, formal das zweithöchste Amt im Staat, er hat Personalhoheit und vertritt den Nationalrat nach außen. Bisher wurde diese Funktion eher leise und zurückhaltend ausgeübt, das war in der letzten Zeit nicht so. (Abg. Michael Hammer: Das muss nicht unbedingt sein!) – Es muss nicht unbedingt so sein, aber das Amt sollte auch nicht nach der Devise L’État, c’est moi! – der Staat gehört mir, der Staat bin ich – ausgeübt werden. Das sollten wir nicht ausstrahlen.
Beifall bei der FPÖ.
Wenn man jetzt schaut: Ist bei diesem Kunstprogramm mit dem 1,8-Millionen-Euro-Budget irgendetwas ausgeschrieben worden? – No, macht der Sonnenkönig allein. Ist die Funktion des Kurators, dem eine wichtige Funktion zukommt, der die Kunstwerke aussuchen soll, ausgeschrieben worden? – No. Die Projektmanagerin, die dem Kurator hilft? – No. Das ist nämlich die Lebensgefährtin des Kurators – okay, die kennt er gut, die arbeiten gut zusammen. Es war auch geplant, vor dem Parlament eine 13 Meter hohe Statue um die Kleinigkeit von 300 000 Euro aufzustellen. Dazu sagte das Magistrat Wien: No. – Danke dafür! (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf bei der ÖVP
Zum Bösendorfer-Flügel: Ich glaube, wir sind alle stolz darauf, dass dieses Unternehmen im Herzen von Wien groß geworden ist und zu unserem Ruf als Musikland und für Wien als Stadt der Musik Großes beigetragen hat, aber im Empfangssalon einen Flügel mit 23-Karat-vergoldeten Lorbeerblatt-Ornamenten – ich weiß nicht, ist dann auch ein Lorbeerkranz für den Nationalratspräsidenten vorgesehen? (Zwischenruf bei der ÖVP) – aufzustellen, da kommen wir in den Protz hinein. Wenn irgendjemand einen Flügel zur Verfügung stellt, wunderbar, aber einen Flügel im Mietkauf für 36 000 Euro pro Jahr anzuschaffen, das ist nicht notwendig. Mein Kenntnisstand ist, dass der Endpreis dann 190 000 Euro beträgt.
Beifall bei der FPÖ.
wird – wir liegen da noch darüber –, und bei diesem wird auf jede Goldverzierung und so weiter verzichtet, weil es nur um die Funktion und den Klang geht. Und wir haben hier ein Klavier, das noch teurer ist – für die Herren: das ist quasi der Mercedes 600, das Präsidentenauto der deutschen Präsidenten –, also das muss doch nicht sein! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Es sollen dann auch noch Werke von elf Künstlern angekauft werden. Kunstmäzen zu sein ist eine wunderbare Sache, wirklich, das haben schon viele gemacht: Fürst Esterházy unterstützte Joseph Haydn, Joseph II. Mozart, Erzherzog Rudolf Beethoven. Die Künstler waren davon abhängig und sind dann auch weltberühmt geworden. Ich weiß nicht, ob die elf es auch werden, nur, Herr Präsident: Diese Fürstenzeiten sind vorbei, die absolutistische Zeit ist vorbei! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Höfinger: Bemühter Applaus!
Abgeordnete Dr. Susanne Fürst (fortsetzend): Der Schlusssatz ist: Der demokratische Wertekanon verlangt von uns allen die Einhaltung der Rechnungshofkriterien Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit. Das ist nicht so lustig wie: L’État, c’est moi!, aber an das sind wir alle gebunden. Bitte um Berücksichtigung. – Danke. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Höfinger: Bemühter Applaus!)
Beifall bei der SPÖ.
Oder, Herr Sobotka, ich könnte Sie auch fragen, wie es Ihnen dabei geht, dass Ihnen eigentlich die Interessen der Regierung oder die Interessen einzelner Regierungsmitglieder näher stehen als die Interessen dieses Hauses. Auch diese Frage könnte man stellen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Von wem? Von euch!
Oder, Herr Sobotka, ich könnte Sie fragen, wie es Ihnen dabei geht, dass Ihnen zu Recht vorgeworfen wird, dass Sie im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss Ihr Amt parteiisch ausüben. Auch das könnte man fragen, Herr Präsident. (Abg. Michael Hammer: Von wem? Von euch!)
Zwischenruf bei der ÖVP.
Oder, Herr Präsident, ich könnte Sie jetzt auch fragen, wie es Ihnen eigentlich dabei geht, dass der Großteil der Menschen in Österreich meint, dass Sie für dieses zweithöchste Amt in der Republik nicht geeignet sind. (Zwischenruf bei der ÖVP.)
Ruf bei der ÖVP: Die ist auch jetzt entbehrlich!
Oder, Herr Präsident, ich könnte Sie auch fragen, wie es Ihnen dabei geht, dass Sie der Grund dafür sind, dass es plötzlich eine Debatte gibt, ob dieser Präsident abgewählt werden kann oder nicht. So eine Debatte hat es meines Wissens schon lange nicht gegeben. (Ruf bei der ÖVP: Die ist auch jetzt entbehrlich!) Auch das könnte ich Sie fragen, Herr Präsident. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Oder, Herr Präsident, ich könnte Sie auch fragen, wie es Ihnen dabei geht, dass Sie der Grund dafür sind, dass es plötzlich eine Debatte gibt, ob dieser Präsident abgewählt werden kann oder nicht. So eine Debatte hat es meines Wissens schon lange nicht gegeben. (Ruf bei der ÖVP: Die ist auch jetzt entbehrlich!) Auch das könnte ich Sie fragen, Herr Präsident. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Aber, Herr Präsident, ich frage Sie das alles jetzt nicht, weil ja vorgesehen ist, am Donnerstag darüber zu diskutieren. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Aus meiner Sicht ist das eine sehr, sehr wichtige und gewichtige Frage, und wir haben Beispiele in unserer Geschichte, die uns zeigen, dass genau das keine sehr schlaue Idee ist. Die Abwahl eines Nationalratspräsidenten ist ein sehr gewichtiger Schritt und kann Folgen zeitigen, die wir alle hier herinnen – wir erinnern uns – nicht mehr haben wollen. Aus diesem Grunde wurde diese Regelung so geschaffen und aus diesem Grunde soll sie so belassen werden. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich denke, genau so, wie uns die Geschichte lehrt, dass es wichtig ist, dass dieses Amt eben nicht einer Mehrheit – wie auch immer sie geartet ist – des Nationalrates zur Disposition steht, genauso können wir es auch der Geschichte überlassen, über die Amtsführung zu urteilen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Kickl: Bravo!
Es ist im Hohen Haus üblich, dass die drei größten Parteien das Recht haben, jemanden zu nominieren, und diese Personen werden in der Regel dann auch gewählt. Wir NEOS haben das immer so gehandhabt, dass wir einmal intern darüber nachgedacht haben und diskutiert haben, ob wir denn den Nominierten oder die Nominierte als geeignet für dieses Amt sehen, und entscheiden uns auch danach, ob wir demjenigen oder derjenigen die Stimme geben. Mir geht es da weniger um parteipolitische Zugehörigkeit. Ich habe Präsidenten Hofer, seitdem ich im Hohen Haus bin, immer gewählt. Ich bin kein großer inhaltlicher Freund der FPÖ, aber ich glaube, dass er eine sehr gute Vorsitzführung im Hohen Haus macht, und darum geht es mir in der Frage. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Kickl: Bravo!)
Abg. Wöginger – erheitert –: Präsidenten bleiben!
Insofern belasse ich es dabei, dass ich mir denke: Präsidenten kommen, Präsidenten gehen (Abg. Wöginger – erheitert –: Präsidenten bleiben!) – wir werden in Zukunft auch andere Nationalratspräsidenten haben. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Insofern belasse ich es dabei, dass ich mir denke: Präsidenten kommen, Präsidenten gehen (Abg. Wöginger – erheitert –: Präsidenten bleiben!) – wir werden in Zukunft auch andere Nationalratspräsidenten haben. (Beifall bei den NEOS.)
Allgemeiner Beifall.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Ich darf noch die Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Steiner-Schule aus Wien recht herzlich bei uns im Hohen Haus begrüßen. Herzlich willkommen! (Allgemeiner Beifall.)
Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.
Oder man könnte sich überlegen: Bekomme ich im Gegenzug zu den höheren Einstiegsgehältern etwas anderes?, nämlich: Wir streichen die bezahlte Mittagspause für den öffentlichen Dienst oder wir streichen die Sonderregelung für den Karfreitag! – So etwas hätte man sich überlegen können, aber das hat der Herr Vizekanzler nicht gemacht, sondern er hat zuerst alles hergeschenkt und ist dann mit runtergelassenen Hosen in die Verhandlungen mit der Gewerkschaft öffentlicher Dienst gegangen. (Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei den NEOS.
Das habe ich im Ausschuss angesprochen, dass man da mehr hätte herausholen können, und der Herr Vizekanzler hat mir entgegnet: Das spielt ja keine Rolle, ob dann 6,3 oder 7,3 Prozent herauskommen! – Ja, so kann man natürlich mit Steuergeld umgehen, aber so soll man nicht mit Steuergeld umgehen. (Beifall bei den NEOS.) Ob es nämlich 6,3 Prozent oder 7,3 Prozent sind, das macht 135 Millionen Euro Unterschied, und das jedes Jahr; und weil sich solche Prozenterhöhungen aufsummieren und ein Zinseszinseffekt die Folge ist, wird das jedes Jahr noch teurer.
Beifall bei den NEOS.
aber in diesem Fall, vor dem Verhandeln mit der Gewerkschaft öffentlicher Dienst, wäre es vermutlich gescheit, sich einmal von Profis beraten zu lassen; denn wenn die Mitarbeiter aus der Sektion das arbeitgeberseitig verhandeln, dann verhandeln ja in Wirklichkeit Leute aus dem öffentlichen Dienst arbeitgeberseitig mit Leuten aus dem öffentlichen Dienst arbeitnehmerseitig und verhandeln in die eigene Tasche hinein. Das ist eigentlich ein Interessenkonflikt, der so nicht stattfinden sollte. Darüber wäre dringend nachzudenken, nämlich im Sinne jener Steuerzahler, die solche Wohltaten dann auch finanzieren müssen. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Zentrales Element dieser Herbstnovelle ist das Paket zur Attraktivierung – es wurde schon angesprochen – durch höhere Anfangsgehälter, damit der Einstieg in den öffentlichen Dienst attraktiv bleibt und vor allen Dingen wird. Das ist insofern notwendig, als meine Generation der Boomer nach und nach in den Ruhestand tritt beziehungsweise in Pension geht und der öffentliche Dienst ja das Funktionieren dieser Republik in großartiger Weise sicherstellt. Daher ist auch sicherzustellen, dass eine Attraktivität des Bundesdiensts gegeben ist. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Was uns als Grünen aber besonders wichtig ist, ist die Einführung eines transparenten Verfahrens für die Besetzung des Präsidenten oder der Präsidentin des Obersten Gerichtshofes durch die Einbindung eines Personalsenates. Das wurde von der EU, auch vom Europarat lange, lange gefordert – wir setzen das jetzt um. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, was die Transparenz und die Rechtssicherheit bei der Justiz betrifft, was Personalfragen betrifft. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Bediensteten – seien es Beamtinnen, Beamte, Vertragsbedienstete, Praktikanten, wer auch immer – herzlich für ihre Arbeit in diesem Jahr danken und ihnen schöne Weihnachten wünschen. Danke. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen.
Im Übrigen gilt natürlich trotz des Weihnachtsgrußes immer noch das Ceterum-censeo, dass die Windisch-Kaserne in Richard-Wadani-Kaserne umbenannt werden soll. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Michael Hammer: Die ÖVP darf alles!
Abgeordnete Mag. Selma Yildirim (SPÖ): Frau Präsidentin! Hohes Haus! Werter Herr Vizekanzler! Sehr geehrte Damen und Herren vor den Bildschirmen, auch oben auf der Galerie! Wir alle haben davon gehört und kennen sie, die sogenannten Sideletters. Ich erinnere daran, Herr Vizekanzler, Sie haben es ja unterzeichnet mit dem ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz: Die ÖVP darf diesen Präsidenten besetzen, dann den anderen Präsidenten besetzen, die ÖVP darf noch einen Präsidenten besetzen (Abg. Michael Hammer: Die ÖVP darf alles!), die Grünen dürfen eine Vizepräsidentin besetzen. – So geht’s dahin, und ich sage Ihnen eines: Als der Europäische Gerichtshof oder auch der Europarat seine kritischen Feststellungen betreffend Korruptionsbekämpfung in Österreich getroffen hat – und zu diesem Thema gehört im weitesten Sinn auch der Postenschacher –, haben sie noch gar nichts von diesen Sideletters gewusst.
Beifall bei der SPÖ.
(Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich muss Ihnen sagen, so einer Begründung können wir nicht zustimmen. Die Zielrichtung wäre richtig, also lade ich Sie ein, unserem Antrag, der recht klar und recht eindeutig formuliert ist, die Zustimmung zu geben. Mit Verlaub, mit so viel Populismus überfordern Sie uns. Es ist, als ob Sie es gerade herausfordern, als Fraktion allein dazustehen. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Habt ihr ein Minus? Minusgehälter?
Um ganz kurz auf meine Vorrednerin Kollegin Yildirim einzugehen: Ja, wir haben so einen ähnlichen Antrag. Ich finde unseren Antrag sogar besser als den SPÖ-Antrag. Er ist auch sehr, sehr umfangreich. (Abg. Michael Hammer: Habt ihr ein Minus? Minusgehälter?) Ja, darin ist natürlich auch enthalten, die Völkerwanderung nach Österreich zu stoppen, die Grenzen zu schließen. Warum haben wir das drinnen? – Weil die Bevölkerung im Burgenland, die Bevölkerung in Niederösterreich, die Bevölkerung in ganz Österreich das auch so wünscht. Darum haben wir das drinnen.
Beifall bei der FPÖ.
Ich denke mir, dieser Antrag hat absolut seine Berechtigung. Das ist in dieser für die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes so schweren Zeit ein Gebot der Stunde. – Danke schön. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Abgeordneter Mag. Michael Hammer (ÖVP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Herr Vizekanzler! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Als fünfter Redner in dieser Runde aller Fraktionsvertreter darf ich festhalten, dass mit der 2. Dienstrechts-Novelle in diesem Jahr ein wirklich großer Wurf gelungen ist. Abgesehen von den NEOS mit ihrer chronischen Missgunst gegenüber öffentlich Bediensteten und Pensionistinnen und Pensionisten können alle Fraktionen dieser Novelle zustimmen – sowohl was die inhaltlichen Festlegungen als auch was die Gehaltsabschlüsse, die erzielt werden konnten, betrifft. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abgeordneten Rössler und Voglauer.
Ich glaube, wir müssen mittelfristig und langfristig ganz allgemein – wir haben das in Oberösterreich in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes schon umgesetzt – die Gehaltsschemata anpassen und die Lebensverdienstkurve generell etwas ausschwenken, um für die Jüngeren höhere, attraktivere Einstiegsgehälter zu gewährleisten. Schaut man sich die Fragen an, die die Jungen beschäftigen – Wohnen, Eigentum schaffen, Familiengründung –, ist klar, dass es gerade in Zeiten wie diesen darum gehen muss, die Lebensverdienstkurve etwas auszuschwenken, sodass auch jüngere Menschen höhere Gehälter bekommen. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP sowie der Abgeordneten Rössler und Voglauer.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Lercher und Schroll.
Ich darf Ihnen, Herr Vizekanzler, und vor allem auch dem Präsidenten der Gewerkschaft öffentlicher Dienst Norbert Schnedl für die wirklich konstruktiven und sachlichen Verhandlungen danken und zu diesem Abschluss gratulieren. Das soll auch ein Appell an andere Gewerkschaften sein: So macht man professionelle Gehaltsverhandlungen! (Zwischenrufe der Abgeordneten Lercher und Schroll.) Wenn man sich – ohne viel Gepoltere und permanente Streikandrohungen – einfach zusammensetzt und die Dinge faktenbasiert ausredet, kommen gute Abschlüsse heraus. Das Poltern und die Streikandrohungen bringen uns nicht weiter. Schaut man sich die Abschlüsse der Metaller an, sieht man, dass sie auch nicht viel anders als jene im öffentlichen Dienst sind – nur ist es dort sang- und klanglos und professionell über die Bühne gegangen, wie es sich gehört. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Schroll.) – Danke dafür. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Schroll.
Ich darf Ihnen, Herr Vizekanzler, und vor allem auch dem Präsidenten der Gewerkschaft öffentlicher Dienst Norbert Schnedl für die wirklich konstruktiven und sachlichen Verhandlungen danken und zu diesem Abschluss gratulieren. Das soll auch ein Appell an andere Gewerkschaften sein: So macht man professionelle Gehaltsverhandlungen! (Zwischenrufe der Abgeordneten Lercher und Schroll.) Wenn man sich – ohne viel Gepoltere und permanente Streikandrohungen – einfach zusammensetzt und die Dinge faktenbasiert ausredet, kommen gute Abschlüsse heraus. Das Poltern und die Streikandrohungen bringen uns nicht weiter. Schaut man sich die Abschlüsse der Metaller an, sieht man, dass sie auch nicht viel anders als jene im öffentlichen Dienst sind – nur ist es dort sang- und klanglos und professionell über die Bühne gegangen, wie es sich gehört. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Schroll.) – Danke dafür. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich darf Ihnen, Herr Vizekanzler, und vor allem auch dem Präsidenten der Gewerkschaft öffentlicher Dienst Norbert Schnedl für die wirklich konstruktiven und sachlichen Verhandlungen danken und zu diesem Abschluss gratulieren. Das soll auch ein Appell an andere Gewerkschaften sein: So macht man professionelle Gehaltsverhandlungen! (Zwischenrufe der Abgeordneten Lercher und Schroll.) Wenn man sich – ohne viel Gepoltere und permanente Streikandrohungen – einfach zusammensetzt und die Dinge faktenbasiert ausredet, kommen gute Abschlüsse heraus. Das Poltern und die Streikandrohungen bringen uns nicht weiter. Schaut man sich die Abschlüsse der Metaller an, sieht man, dass sie auch nicht viel anders als jene im öffentlichen Dienst sind – nur ist es dort sang- und klanglos und professionell über die Bühne gegangen, wie es sich gehört. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Schroll.) – Danke dafür. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Der öffentliche Dienst, meine Damen und Herren, ist verlässlich und kompetent. Der öffentliche Dienst hat gerade in den letzten Jahren eine große Leistungsfähigkeit bewiesen und einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er eine ganz wichtige Säule für einen modernen und zuverlässigen Staat ist. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Loacker: 60 Prozent mehr als in der Schweiz!
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst – sei es auf Bundes-, auf Landes- oder auf Gemeindeebene – stellen vielfach unter Beweis, dass sie in wichtigen Bereichen tätig sind. Schauen wir uns die Bundesbediensteten an: Das sind etwa 136 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Herr Vizekanzler, für die Sie zuständig sind. (Abg. Loacker: 60 Prozent mehr als in der Schweiz!)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Meine Damen und Herren, der öffentliche Dienst ist sehr leistungsfähig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst leisten hervorragende Arbeit und sie sind eine Stütze für einen leistungsfähigen, modernen Staat. – Vielen herzlichen Dank für die breite Zustimmung. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Scherak: Na oh ja, oh ja!
Liebe Kolleginnen und Kollegen von den NEOS oder speziell: Abgeordneter Loacker! Ich bin mir gar nicht so sicher, ob das immer alle bei den NEOS so sehen, was heute hier in der Rede gebracht wurde. (Abg. Scherak: Na oh ja, oh ja!) Die Attraktivierung beinhaltet ja Mehreres, natürlich auch ein Schritthalten mit der Gehaltsentwicklung in anderen Bereichen. Insofern, glaube ich, sind die erwähnten 7,32 Prozent Gehaltserhöhung – auch in Ihrem Sinn, denke ich – nicht zu viel, weil wir da eben auch in Konkurrenz stehen. Das ist, glaube ich, das Hauptargument.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ein letzter Punkt, weil es zu Recht auch extra angesprochen wurde – wenn Sie so wollen: ein Transparenz-, ein Objektivierungspunkt –: Es geht um die Besetzung des Vorsitzes beim Obersten Gerichtshof. Da folgen wir natürlich auch der Empfehlung von Greco. Da kann man sagen: Na, eh selbstverständlich!, andere hätten es aber nicht gemacht. Wir haben länger darum gerungen. Es ist so gekommen, und das ist, glaube ich, schon auch ein Punkt, mit dem wir wieder einen Schritt bei Transparenz und Objektivierung weiterkommen. Das wollte ich nicht unerwähnt lassen. Ich danke auch allen, die das hier positiv erwähnt haben. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.) – Sie applaudieren den Kollegen, wenn ich mich für die konstruktive Debatte bedanke.
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Ein letzter Dank jetzt aber auch zum Jahreswechsel – wie üblich, aber immer wieder umso richtiger und wichtiger: Danke an alle Bediensteten, Beamten, öffentlich Bediensteten, die in den letzten Jahren, glaube ich, bewiesen haben, dass sie einen sehr, sehr großen und wichtigen Beitrag zum Funktionieren des Staates und des Gemeinwesens leisten. Ich glaube, es ist dieser Tagesordnungspunkt im Dezemberplenum immer genau der passende, diesen Dank auszusprechen. Das mache ich hier gerne und, wie ich glaube, durchaus im Sinne aller Abgeordneten, die sich hier nicht zu Wort melden konnten. – Danke schön. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Rössler.
Polizei, Bundesheer, Justizwache, Justiz, Pädagoginnen und Pädagogen, das Gesundheitswesen, die Verwaltung, Kammern, Körperschaften, Bundesbetriebe und -anstalten, der öffentliche Baudienst, das Arbeitsmarktservice sowie Landesverwaltungen, Bezirkshauptmannschaften und viele mehr: Meine Damen und Herren, das alles ist öffentlicher Dienst. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Rössler.)
Abg. Loacker: Es gibt Biennalsprünge! 1,1 Prozent pro Jahr durch Biennalsprünge!
Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten täglich für uns alle – ja, auch für Sie, Herr Loacker – großartig, und das verdient neben Anerkennung, Dank und Wertschätzung auch dieses Gehalt und diese Gehaltserhöhung (Abg. Loacker: Es gibt Biennalsprünge! 1,1 Prozent pro Jahr durch Biennalsprünge!), denn nach wirklich intensiven und konstruktiven Gehaltsverhandlungen ist dieses Ergebnis gelungen, das mit 1. Jänner 2023 gültig ist. Staffelwirksam werden sich die Gehälter zwischen 7,2 und 9,4 Prozent erhöhen. Auch Zulagen und Vergütungen werden erhöht.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
An dieser Stelle möchte ich unserem Herrn Vizekanzler, aber auch dem Finanzminister, der nicht hier ist, ein aufrichtiges Dankeschön entgegenbringen. Sie haben gemeinsam mit der Gewerkschaft öffentlicher Dienst diesen fairen Gehaltsabschluss erwirkt und sich darauf einigen können. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Die Österreicherinnen und Österreicher kennen eben den Wert des öffentlichen Dienstes. Das sagt auch eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstitutes Imas. Sie zeigt, dass die Bedeutung des öffentlichen Dienstes für die Lebensqualität in Österreich eine sehr wichtige Rolle spielt. Laut dieser Studie haben wir in Österreich eine Lebensqualität, die der Note Eins bis Zwei gerecht wird. Wir alle können stolz darauf sein, denn noch nie in der Geschichte der Zweiten Republik hat der öffentliche Dienst seine Verlässlichkeit, seine Schlagkraft, seine Kompetenz und seine Wichtigkeit so zeigen können und müssen wie auch in diesen schwierigen Zeiten. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Maurer.
Ein herzliches Danke an alle Kolleginnen und Kollegen, denn sie sind der Garant für Sicherheit und Stabilität in unserem schönen Österreich. – Danke. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Maurer.)
Ruf bei der ÖVP: Klima...!
Schauen wir etwas genauer hin: Arbeitsmarktreform gescheitert, im Transparenz- und Antikorruptionsbereich Stillstand, Klimaschutzgesetz fehlt, Energieeffizienzgesetz fehlt, Erneuerbare-Wärme-Gesetz vertagt (Ruf bei der ÖVP: Klima...!), Wohnrechtsreform vertagt (Ruf: Wegen wem? Wegen euch!) – die Maklergebühren sind noch immer nicht abgeschafft, obwohl fünfmal angekündigt –, Bekämpfung der Inflation: Fehlanzeige. (Abg. Steinacker: ... nicht abgeschafft! Der Zahlungsverpflichtete wird geändert!)
Ruf: Wegen wem? Wegen euch!
Schauen wir etwas genauer hin: Arbeitsmarktreform gescheitert, im Transparenz- und Antikorruptionsbereich Stillstand, Klimaschutzgesetz fehlt, Energieeffizienzgesetz fehlt, Erneuerbare-Wärme-Gesetz vertagt (Ruf bei der ÖVP: Klima...!), Wohnrechtsreform vertagt (Ruf: Wegen wem? Wegen euch!) – die Maklergebühren sind noch immer nicht abgeschafft, obwohl fünfmal angekündigt –, Bekämpfung der Inflation: Fehlanzeige. (Abg. Steinacker: ... nicht abgeschafft! Der Zahlungsverpflichtete wird geändert!)
Abg. Steinacker: ... nicht abgeschafft! Der Zahlungsverpflichtete wird geändert!
Schauen wir etwas genauer hin: Arbeitsmarktreform gescheitert, im Transparenz- und Antikorruptionsbereich Stillstand, Klimaschutzgesetz fehlt, Energieeffizienzgesetz fehlt, Erneuerbare-Wärme-Gesetz vertagt (Ruf bei der ÖVP: Klima...!), Wohnrechtsreform vertagt (Ruf: Wegen wem? Wegen euch!) – die Maklergebühren sind noch immer nicht abgeschafft, obwohl fünfmal angekündigt –, Bekämpfung der Inflation: Fehlanzeige. (Abg. Steinacker: ... nicht abgeschafft! Der Zahlungsverpflichtete wird geändert!)
Abg. Höfinger: Da gibt es ...!
Im Bereich Asyl und Migration, und das haben wir heute schon gehört, lässt sich der österreichische Bundeskanzler vom ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán vorführen wie ein Schuljunge. (Abg. Höfinger: Da gibt es ...!) Und wie ist die Bilanz europapolitisch? Wie ist sie außenpolitisch? – Abgemeldet und unprofessionell. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Im Bereich Asyl und Migration, und das haben wir heute schon gehört, lässt sich der österreichische Bundeskanzler vom ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán vorführen wie ein Schuljunge. (Abg. Höfinger: Da gibt es ...!) Und wie ist die Bilanz europapolitisch? Wie ist sie außenpolitisch? – Abgemeldet und unprofessionell. (Beifall bei der SPÖ.)
Ruf bei der ÖVP: Na das ...!
Zum Thema Europapolitik eine Bemerkung am Rande, sehr geehrte Damen und Herren: Ein ganzes Jahr lang wurde zu Fragen der Schengenraumerweiterung in Brüssel verhandelt. Die österreichische Bundesregierung hat alles monatelang abgenickt (Ruf bei der ÖVP: Na das ...!), ohne ein Wort zu sagen, trotz Österreichs spezieller Betroffenheit im Zusammenhang mit der irregulären Migration. Das war kein Thema. Es gab keine Gespräche mit anderen EU-Ländern zu dieser Frage. (Abg. Steinacker: Das stimmt ja nicht!) Es wurden keine Vorschläge dazu gemacht (Abg. Steinacker: Das stimmt ja alles nicht! Woher nehmen Sie das Wissen? – Abg. Ottenschläger: Sie haben kein Wissen!), wie man gemeinsam die Situation im Vorfeld dieser wichtigen europäischen Entscheidung verbessern könnte; und jetzt ist man ohne Plan in ein Veto hineingestolpert, das niemand in Europa, niemand in Österreich wirklich versteht. (Abg. Steinacker: Das stimmt ja schon wieder nicht!) Gratulation dazu übrigens! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Steinacker: Das stimmt ja nicht!
Zum Thema Europapolitik eine Bemerkung am Rande, sehr geehrte Damen und Herren: Ein ganzes Jahr lang wurde zu Fragen der Schengenraumerweiterung in Brüssel verhandelt. Die österreichische Bundesregierung hat alles monatelang abgenickt (Ruf bei der ÖVP: Na das ...!), ohne ein Wort zu sagen, trotz Österreichs spezieller Betroffenheit im Zusammenhang mit der irregulären Migration. Das war kein Thema. Es gab keine Gespräche mit anderen EU-Ländern zu dieser Frage. (Abg. Steinacker: Das stimmt ja nicht!) Es wurden keine Vorschläge dazu gemacht (Abg. Steinacker: Das stimmt ja alles nicht! Woher nehmen Sie das Wissen? – Abg. Ottenschläger: Sie haben kein Wissen!), wie man gemeinsam die Situation im Vorfeld dieser wichtigen europäischen Entscheidung verbessern könnte; und jetzt ist man ohne Plan in ein Veto hineingestolpert, das niemand in Europa, niemand in Österreich wirklich versteht. (Abg. Steinacker: Das stimmt ja schon wieder nicht!) Gratulation dazu übrigens! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Steinacker: Das stimmt ja alles nicht! Woher nehmen Sie das Wissen? – Abg. Ottenschläger: Sie haben kein Wissen!
Zum Thema Europapolitik eine Bemerkung am Rande, sehr geehrte Damen und Herren: Ein ganzes Jahr lang wurde zu Fragen der Schengenraumerweiterung in Brüssel verhandelt. Die österreichische Bundesregierung hat alles monatelang abgenickt (Ruf bei der ÖVP: Na das ...!), ohne ein Wort zu sagen, trotz Österreichs spezieller Betroffenheit im Zusammenhang mit der irregulären Migration. Das war kein Thema. Es gab keine Gespräche mit anderen EU-Ländern zu dieser Frage. (Abg. Steinacker: Das stimmt ja nicht!) Es wurden keine Vorschläge dazu gemacht (Abg. Steinacker: Das stimmt ja alles nicht! Woher nehmen Sie das Wissen? – Abg. Ottenschläger: Sie haben kein Wissen!), wie man gemeinsam die Situation im Vorfeld dieser wichtigen europäischen Entscheidung verbessern könnte; und jetzt ist man ohne Plan in ein Veto hineingestolpert, das niemand in Europa, niemand in Österreich wirklich versteht. (Abg. Steinacker: Das stimmt ja schon wieder nicht!) Gratulation dazu übrigens! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Steinacker: Das stimmt ja schon wieder nicht!
Zum Thema Europapolitik eine Bemerkung am Rande, sehr geehrte Damen und Herren: Ein ganzes Jahr lang wurde zu Fragen der Schengenraumerweiterung in Brüssel verhandelt. Die österreichische Bundesregierung hat alles monatelang abgenickt (Ruf bei der ÖVP: Na das ...!), ohne ein Wort zu sagen, trotz Österreichs spezieller Betroffenheit im Zusammenhang mit der irregulären Migration. Das war kein Thema. Es gab keine Gespräche mit anderen EU-Ländern zu dieser Frage. (Abg. Steinacker: Das stimmt ja nicht!) Es wurden keine Vorschläge dazu gemacht (Abg. Steinacker: Das stimmt ja alles nicht! Woher nehmen Sie das Wissen? – Abg. Ottenschläger: Sie haben kein Wissen!), wie man gemeinsam die Situation im Vorfeld dieser wichtigen europäischen Entscheidung verbessern könnte; und jetzt ist man ohne Plan in ein Veto hineingestolpert, das niemand in Europa, niemand in Österreich wirklich versteht. (Abg. Steinacker: Das stimmt ja schon wieder nicht!) Gratulation dazu übrigens! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Zum Thema Europapolitik eine Bemerkung am Rande, sehr geehrte Damen und Herren: Ein ganzes Jahr lang wurde zu Fragen der Schengenraumerweiterung in Brüssel verhandelt. Die österreichische Bundesregierung hat alles monatelang abgenickt (Ruf bei der ÖVP: Na das ...!), ohne ein Wort zu sagen, trotz Österreichs spezieller Betroffenheit im Zusammenhang mit der irregulären Migration. Das war kein Thema. Es gab keine Gespräche mit anderen EU-Ländern zu dieser Frage. (Abg. Steinacker: Das stimmt ja nicht!) Es wurden keine Vorschläge dazu gemacht (Abg. Steinacker: Das stimmt ja alles nicht! Woher nehmen Sie das Wissen? – Abg. Ottenschläger: Sie haben kein Wissen!), wie man gemeinsam die Situation im Vorfeld dieser wichtigen europäischen Entscheidung verbessern könnte; und jetzt ist man ohne Plan in ein Veto hineingestolpert, das niemand in Europa, niemand in Österreich wirklich versteht. (Abg. Steinacker: Das stimmt ja schon wieder nicht!) Gratulation dazu übrigens! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Meine Damen und Herren der Bundesregierung! Machen Sie diesem Leiden endlich ein Ende! Österreich hat wahrlich eine bessere Bundesregierung verdient. (Beifall bei der SPÖ.)
Ruf bei der ÖVP: Ein Wahnsinn, ...!
Österreich hat sich eine Regierung verdient, die ernsthaft arbeitet, die für das Land etwas weiterbringt, die international einen gebührenden Stellenwert hat und Respekt genießt und vor allem das Vertrauen der österreichischen Bevölkerung hat und für Anstand steht (Ruf bei der ÖVP: Ein Wahnsinn, ...!), eine Regierung, für die Anstand nicht einfach eine Wahlkampfplakatsaufschrift oder eine leere, hohle Phrase ist. (Abg. Höfinger: Wahlkampfplakatsaufschrift, welch schönes Wort!)
Abg. Höfinger: Wahlkampfplakatsaufschrift, welch schönes Wort!
Österreich hat sich eine Regierung verdient, die ernsthaft arbeitet, die für das Land etwas weiterbringt, die international einen gebührenden Stellenwert hat und Respekt genießt und vor allem das Vertrauen der österreichischen Bevölkerung hat und für Anstand steht (Ruf bei der ÖVP: Ein Wahnsinn, ...!), eine Regierung, für die Anstand nicht einfach eine Wahlkampfplakatsaufschrift oder eine leere, hohle Phrase ist. (Abg. Höfinger: Wahlkampfplakatsaufschrift, welch schönes Wort!)
Ruf bei der ÖVP: Da tun wir ja was!
Zu tun gäbe es auch viel in Österreich: in der Pflege, beim Ärztemangel (Ruf bei der ÖVP: Da tun wir ja was!), in den Schulen, bei der Kinderarmut, bei der Energiewende, am Arbeitsmarkt, beim Thema Asyl und Migration, bei der Integration, bei der Korruptionsbekämpfung, bei der Stärkung des Wirtschaftsstandortes und der Absicherung der Arbeitsplätze in Österreich, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Zu tun gäbe es auch viel in Österreich: in der Pflege, beim Ärztemangel (Ruf bei der ÖVP: Da tun wir ja was!), in den Schulen, bei der Kinderarmut, bei der Energiewende, am Arbeitsmarkt, beim Thema Asyl und Migration, bei der Integration, bei der Korruptionsbekämpfung, bei der Stärkung des Wirtschaftsstandortes und der Absicherung der Arbeitsplätze in Österreich, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Ottenschläger: Das tun wir!
Das Wort Regieren stammt aus dem Lateinischen und bedeutet nicht mehr und nicht weniger als lenken, leiten und letztlich auch gestalten (Abg. Ottenschläger: Das tun wir!), was Sie, sehr geehrte Damen und Herren der Regierungsparteien genau nicht tun, was diese Bundesregierung seit Monaten, seit zweieinhalb Jahren nicht tut. Sie leiten nicht, Sie lenken nicht und Sie gestalten nicht. Im Gegenteil: Sie haben Österreich in so vielen Bereichen in eine Sackgasse geführt! Machen Sie endlich den Weg frei für eine bessere Bundesregierung, die diesen Namen Regierung auch wirklich verdient! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Das Wort Regieren stammt aus dem Lateinischen und bedeutet nicht mehr und nicht weniger als lenken, leiten und letztlich auch gestalten (Abg. Ottenschläger: Das tun wir!), was Sie, sehr geehrte Damen und Herren der Regierungsparteien genau nicht tun, was diese Bundesregierung seit Monaten, seit zweieinhalb Jahren nicht tut. Sie leiten nicht, Sie lenken nicht und Sie gestalten nicht. Im Gegenteil: Sie haben Österreich in so vielen Bereichen in eine Sackgasse geführt! Machen Sie endlich den Weg frei für eine bessere Bundesregierung, die diesen Namen Regierung auch wirklich verdient! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Leichtfried: Na ja, stimmt ja ...! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.
Abgeordneter Mag. Wolfgang Gerstl (ÖVP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Wir diskutieren jetzt zwei Neuwahlanträge. Frau Kollegin Rendi-Wagner hat sich hier zum x-ten Mal wiederholt. (Abg. Leichtfried: Na ja, stimmt ja ...! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Es gab von ihr immer wieder einmal einen Neuwahlantrag, einen neuerlichen Neuwahlantrag (Ruf bei der SPÖ: Ja!), einen neuerlichen Neuwahlantrag und nun noch einmal einen Neuwahlantrag (Abg. Leichtfried: Es ist immer derselbe!), wobei jedes Mal die Regierung kritisiert wird. (Ruf bei der SPÖ: Es ist der gleiche Neuwahlantrag! – Abg. Leichtfried: ...in unterschiedlichen Sitzungen!)
Ruf bei der SPÖ: Ja!
Abgeordneter Mag. Wolfgang Gerstl (ÖVP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Wir diskutieren jetzt zwei Neuwahlanträge. Frau Kollegin Rendi-Wagner hat sich hier zum x-ten Mal wiederholt. (Abg. Leichtfried: Na ja, stimmt ja ...! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Es gab von ihr immer wieder einmal einen Neuwahlantrag, einen neuerlichen Neuwahlantrag (Ruf bei der SPÖ: Ja!), einen neuerlichen Neuwahlantrag und nun noch einmal einen Neuwahlantrag (Abg. Leichtfried: Es ist immer derselbe!), wobei jedes Mal die Regierung kritisiert wird. (Ruf bei der SPÖ: Es ist der gleiche Neuwahlantrag! – Abg. Leichtfried: ...in unterschiedlichen Sitzungen!)
Abg. Leichtfried: Es ist immer derselbe!
Abgeordneter Mag. Wolfgang Gerstl (ÖVP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Wir diskutieren jetzt zwei Neuwahlanträge. Frau Kollegin Rendi-Wagner hat sich hier zum x-ten Mal wiederholt. (Abg. Leichtfried: Na ja, stimmt ja ...! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Es gab von ihr immer wieder einmal einen Neuwahlantrag, einen neuerlichen Neuwahlantrag (Ruf bei der SPÖ: Ja!), einen neuerlichen Neuwahlantrag und nun noch einmal einen Neuwahlantrag (Abg. Leichtfried: Es ist immer derselbe!), wobei jedes Mal die Regierung kritisiert wird. (Ruf bei der SPÖ: Es ist der gleiche Neuwahlantrag! – Abg. Leichtfried: ...in unterschiedlichen Sitzungen!)
Ruf bei der SPÖ: Es ist der gleiche Neuwahlantrag! – Abg. Leichtfried: ...in unterschiedlichen Sitzungen!
Abgeordneter Mag. Wolfgang Gerstl (ÖVP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Wir diskutieren jetzt zwei Neuwahlanträge. Frau Kollegin Rendi-Wagner hat sich hier zum x-ten Mal wiederholt. (Abg. Leichtfried: Na ja, stimmt ja ...! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Es gab von ihr immer wieder einmal einen Neuwahlantrag, einen neuerlichen Neuwahlantrag (Ruf bei der SPÖ: Ja!), einen neuerlichen Neuwahlantrag und nun noch einmal einen Neuwahlantrag (Abg. Leichtfried: Es ist immer derselbe!), wobei jedes Mal die Regierung kritisiert wird. (Ruf bei der SPÖ: Es ist der gleiche Neuwahlantrag! – Abg. Leichtfried: ...in unterschiedlichen Sitzungen!)
Abg. Lausch: Das war so wie mit dem Thomas Schmid! Da haben wir auch Anträge stellen müssen!
Wo blieb der konkrete Vorschlag für eine ganz konkrete Veränderung? – Davon hat man nichts gehört, kein Wort, nichts, überhaupt nichts! (Abg. Lausch: Das war so wie mit dem Thomas Schmid! Da haben wir auch Anträge stellen müssen!) Das ist zu wenig (Zwischenruf des Abg. Matznetter) zum Regieren, zum Leiten, zum Führen, was, wie Sie gesagt haben, Regieren bedeutet. Sie können es nicht, Frau Kollegin Rendi-Wagner! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Das ist mutig bei deiner ... der Performance!)
Zwischenruf des Abg. Matznetter
Wo blieb der konkrete Vorschlag für eine ganz konkrete Veränderung? – Davon hat man nichts gehört, kein Wort, nichts, überhaupt nichts! (Abg. Lausch: Das war so wie mit dem Thomas Schmid! Da haben wir auch Anträge stellen müssen!) Das ist zu wenig (Zwischenruf des Abg. Matznetter) zum Regieren, zum Leiten, zum Führen, was, wie Sie gesagt haben, Regieren bedeutet. Sie können es nicht, Frau Kollegin Rendi-Wagner! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Das ist mutig bei deiner ... der Performance!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Das ist mutig bei deiner ... der Performance!
Wo blieb der konkrete Vorschlag für eine ganz konkrete Veränderung? – Davon hat man nichts gehört, kein Wort, nichts, überhaupt nichts! (Abg. Lausch: Das war so wie mit dem Thomas Schmid! Da haben wir auch Anträge stellen müssen!) Das ist zu wenig (Zwischenruf des Abg. Matznetter) zum Regieren, zum Leiten, zum Führen, was, wie Sie gesagt haben, Regieren bedeutet. Sie können es nicht, Frau Kollegin Rendi-Wagner! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Das ist mutig bei deiner ... der Performance!)
Abg. Leichtfried: Sherry ist ein Getränk bitte!
Sie sind geprägt von der sozialdemokratischen Tom-and-Jerry-Politik. Da wissen wir nicht, wer gerade die Oberhand hat. Wer ist der Tom und wer ist der Sherry? (Abg. Leichtfried: Sherry ist ein Getränk bitte!) Ist es nun Hans Doskozil oder Rendi-Wagner? (Abg. Yılmaz: Wer ist der Gerstl? – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Wer ist hier die Katze und wer ist hier die Maus? Das sollte man einmal wissen bei Ihnen. Dann würden wir uns auskennen, Frau Kollegin. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Ich würde einmal lernen, das auszusprechen! – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Abg. Yılmaz: Wer ist der Gerstl? – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.
Sie sind geprägt von der sozialdemokratischen Tom-and-Jerry-Politik. Da wissen wir nicht, wer gerade die Oberhand hat. Wer ist der Tom und wer ist der Sherry? (Abg. Leichtfried: Sherry ist ein Getränk bitte!) Ist es nun Hans Doskozil oder Rendi-Wagner? (Abg. Yılmaz: Wer ist der Gerstl? – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Wer ist hier die Katze und wer ist hier die Maus? Das sollte man einmal wissen bei Ihnen. Dann würden wir uns auskennen, Frau Kollegin. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Ich würde einmal lernen, das auszusprechen! – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Ich würde einmal lernen, das auszusprechen! – Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Sie sind geprägt von der sozialdemokratischen Tom-and-Jerry-Politik. Da wissen wir nicht, wer gerade die Oberhand hat. Wer ist der Tom und wer ist der Sherry? (Abg. Leichtfried: Sherry ist ein Getränk bitte!) Ist es nun Hans Doskozil oder Rendi-Wagner? (Abg. Yılmaz: Wer ist der Gerstl? – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Wer ist hier die Katze und wer ist hier die Maus? Das sollte man einmal wissen bei Ihnen. Dann würden wir uns auskennen, Frau Kollegin. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Ich würde einmal lernen, das auszusprechen! – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Abg. Kassegger: Eine Frechheit ist so was! Ja ist denn so was überhaupt erlaubt?!
Wir werden ja gleich noch etwas über einen Neuwahlantrag von der FPÖ hören. (Abg. Kassegger: Eine Frechheit ist so was! Ja ist denn so was überhaupt erlaubt?!) Da hat die SPÖ schon einen großen Vorteil: Sie hat auf zweieinhalb Seiten zu begründen versucht, warum es einer Neuwahl bedarf. (Abg. Kassegger: Ja, dringend, dringend!) Frau Kollegin Rendi-Wagner hat davon fantasiert, und sie hat das sogar noch verstärkt: In ihrem Antrag schreibt sie noch von 10 Prozent Inflation, jetzt spricht sie von 11 Prozent Inflation, dabei stimmt all das auf das ganze Jahr gerechnet überhaupt nicht. (Abg. Leichtfried: Ihr regiert, bis du Jerry aussprichst! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.)
Abg. Kassegger: Ja, dringend, dringend!
Wir werden ja gleich noch etwas über einen Neuwahlantrag von der FPÖ hören. (Abg. Kassegger: Eine Frechheit ist so was! Ja ist denn so was überhaupt erlaubt?!) Da hat die SPÖ schon einen großen Vorteil: Sie hat auf zweieinhalb Seiten zu begründen versucht, warum es einer Neuwahl bedarf. (Abg. Kassegger: Ja, dringend, dringend!) Frau Kollegin Rendi-Wagner hat davon fantasiert, und sie hat das sogar noch verstärkt: In ihrem Antrag schreibt sie noch von 10 Prozent Inflation, jetzt spricht sie von 11 Prozent Inflation, dabei stimmt all das auf das ganze Jahr gerechnet überhaupt nicht. (Abg. Leichtfried: Ihr regiert, bis du Jerry aussprichst! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.)
Abg. Leichtfried: Ihr regiert, bis du Jerry aussprichst! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.
Wir werden ja gleich noch etwas über einen Neuwahlantrag von der FPÖ hören. (Abg. Kassegger: Eine Frechheit ist so was! Ja ist denn so was überhaupt erlaubt?!) Da hat die SPÖ schon einen großen Vorteil: Sie hat auf zweieinhalb Seiten zu begründen versucht, warum es einer Neuwahl bedarf. (Abg. Kassegger: Ja, dringend, dringend!) Frau Kollegin Rendi-Wagner hat davon fantasiert, und sie hat das sogar noch verstärkt: In ihrem Antrag schreibt sie noch von 10 Prozent Inflation, jetzt spricht sie von 11 Prozent Inflation, dabei stimmt all das auf das ganze Jahr gerechnet überhaupt nicht. (Abg. Leichtfried: Ihr regiert, bis du Jerry aussprichst! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.)
Ruf bei der FPÖ: Weiter, hinter dem Schlusslicht!
Sie schreibt in dem Antrag noch davon, dass wir Schlusslicht in der Europäischen Union waren. Das Gegenteil ist der Fall: Wir sind weit darunter, und unsere Inflation liegt im Schnitt bei 8,6 Prozent. – Da sind wir (Ruf bei der FPÖ: Weiter, hinter dem Schlusslicht!) weit unter den 11 Prozent, die Sie nennen.
Ruf bei der FPÖ: ... vom Himmel gefallen!
Angesichts dieser Krise (Ruf bei der FPÖ: ... vom Himmel gefallen!), die wir in Europa haben, würden sich die Wähler von uns erwarten, dass wir alle zusammenstehen und zusammenarbeiten. Aber was haben Sie für einen Vorschlag gemacht, Herr Kollege Matznetter? (Abg. Leichtfried: Ein bisschen viel Sherry erwischt!) Sie waren ja einer der Ersten, die zu verhindern versucht haben, dass Energieunternehmen in den Bereich der alternativen Formen einsteigen. (Abg. Matznetter: Es ist so peinlich, diese Rede, ...!) Das war das, was Sie versucht haben. (Abg. Leichtfried: ... vom Sherry!)
Abg. Leichtfried: Ein bisschen viel Sherry erwischt!
Angesichts dieser Krise (Ruf bei der FPÖ: ... vom Himmel gefallen!), die wir in Europa haben, würden sich die Wähler von uns erwarten, dass wir alle zusammenstehen und zusammenarbeiten. Aber was haben Sie für einen Vorschlag gemacht, Herr Kollege Matznetter? (Abg. Leichtfried: Ein bisschen viel Sherry erwischt!) Sie waren ja einer der Ersten, die zu verhindern versucht haben, dass Energieunternehmen in den Bereich der alternativen Formen einsteigen. (Abg. Matznetter: Es ist so peinlich, diese Rede, ...!) Das war das, was Sie versucht haben. (Abg. Leichtfried: ... vom Sherry!)
Abg. Matznetter: Es ist so peinlich, diese Rede, ...!
Angesichts dieser Krise (Ruf bei der FPÖ: ... vom Himmel gefallen!), die wir in Europa haben, würden sich die Wähler von uns erwarten, dass wir alle zusammenstehen und zusammenarbeiten. Aber was haben Sie für einen Vorschlag gemacht, Herr Kollege Matznetter? (Abg. Leichtfried: Ein bisschen viel Sherry erwischt!) Sie waren ja einer der Ersten, die zu verhindern versucht haben, dass Energieunternehmen in den Bereich der alternativen Formen einsteigen. (Abg. Matznetter: Es ist so peinlich, diese Rede, ...!) Das war das, was Sie versucht haben. (Abg. Leichtfried: ... vom Sherry!)
Abg. Leichtfried: ... vom Sherry!
Angesichts dieser Krise (Ruf bei der FPÖ: ... vom Himmel gefallen!), die wir in Europa haben, würden sich die Wähler von uns erwarten, dass wir alle zusammenstehen und zusammenarbeiten. Aber was haben Sie für einen Vorschlag gemacht, Herr Kollege Matznetter? (Abg. Leichtfried: Ein bisschen viel Sherry erwischt!) Sie waren ja einer der Ersten, die zu verhindern versucht haben, dass Energieunternehmen in den Bereich der alternativen Formen einsteigen. (Abg. Matznetter: Es ist so peinlich, diese Rede, ...!) Das war das, was Sie versucht haben. (Abg. Leichtfried: ... vom Sherry!)
Zwischenrufe bei der SPÖ.
Herr Kollege Matznetter, es wird einfach nicht besser. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Halten Sie sich an das, was die Regierung im letzten Jahr gemacht hat, denn: Nehmen wir gerade eine Alleinerzieherin mit zwei Kindern und einem Bruttogehalt von 1 900 Euro her (Abg. Leichtfried: Name? Adresse?), so hat diese Person (Abg. Leichtfried: Gibt es die Person wirklich? Nein, gibt es sie nicht? Irgendwelche Gschichtln!) im Jahr 2022 allein eine Entlastung (Ruf bei der ÖVP: 2 000!) von 2 000 Euro bekommen. Das sind rund 10 Prozent, sogar etwas mehr. Sie hat also die Inflation vollkommen ausgeglichen bekommen, ja sogar mehr als das. (Abg. Leichtfried: Könnt ihr einmal von den echten Leuten reden und nicht von irgendwelchen erfundenen?)
Abg. Leichtfried: Name? Adresse?
Herr Kollege Matznetter, es wird einfach nicht besser. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Halten Sie sich an das, was die Regierung im letzten Jahr gemacht hat, denn: Nehmen wir gerade eine Alleinerzieherin mit zwei Kindern und einem Bruttogehalt von 1 900 Euro her (Abg. Leichtfried: Name? Adresse?), so hat diese Person (Abg. Leichtfried: Gibt es die Person wirklich? Nein, gibt es sie nicht? Irgendwelche Gschichtln!) im Jahr 2022 allein eine Entlastung (Ruf bei der ÖVP: 2 000!) von 2 000 Euro bekommen. Das sind rund 10 Prozent, sogar etwas mehr. Sie hat also die Inflation vollkommen ausgeglichen bekommen, ja sogar mehr als das. (Abg. Leichtfried: Könnt ihr einmal von den echten Leuten reden und nicht von irgendwelchen erfundenen?)
Abg. Leichtfried: Gibt es die Person wirklich? Nein, gibt es sie nicht? Irgendwelche Gschichtln!
Herr Kollege Matznetter, es wird einfach nicht besser. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Halten Sie sich an das, was die Regierung im letzten Jahr gemacht hat, denn: Nehmen wir gerade eine Alleinerzieherin mit zwei Kindern und einem Bruttogehalt von 1 900 Euro her (Abg. Leichtfried: Name? Adresse?), so hat diese Person (Abg. Leichtfried: Gibt es die Person wirklich? Nein, gibt es sie nicht? Irgendwelche Gschichtln!) im Jahr 2022 allein eine Entlastung (Ruf bei der ÖVP: 2 000!) von 2 000 Euro bekommen. Das sind rund 10 Prozent, sogar etwas mehr. Sie hat also die Inflation vollkommen ausgeglichen bekommen, ja sogar mehr als das. (Abg. Leichtfried: Könnt ihr einmal von den echten Leuten reden und nicht von irgendwelchen erfundenen?)
Ruf bei der ÖVP: 2 000!
Herr Kollege Matznetter, es wird einfach nicht besser. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Halten Sie sich an das, was die Regierung im letzten Jahr gemacht hat, denn: Nehmen wir gerade eine Alleinerzieherin mit zwei Kindern und einem Bruttogehalt von 1 900 Euro her (Abg. Leichtfried: Name? Adresse?), so hat diese Person (Abg. Leichtfried: Gibt es die Person wirklich? Nein, gibt es sie nicht? Irgendwelche Gschichtln!) im Jahr 2022 allein eine Entlastung (Ruf bei der ÖVP: 2 000!) von 2 000 Euro bekommen. Das sind rund 10 Prozent, sogar etwas mehr. Sie hat also die Inflation vollkommen ausgeglichen bekommen, ja sogar mehr als das. (Abg. Leichtfried: Könnt ihr einmal von den echten Leuten reden und nicht von irgendwelchen erfundenen?)
Abg. Leichtfried: Könnt ihr einmal von den echten Leuten reden und nicht von irgendwelchen erfundenen?
Herr Kollege Matznetter, es wird einfach nicht besser. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Halten Sie sich an das, was die Regierung im letzten Jahr gemacht hat, denn: Nehmen wir gerade eine Alleinerzieherin mit zwei Kindern und einem Bruttogehalt von 1 900 Euro her (Abg. Leichtfried: Name? Adresse?), so hat diese Person (Abg. Leichtfried: Gibt es die Person wirklich? Nein, gibt es sie nicht? Irgendwelche Gschichtln!) im Jahr 2022 allein eine Entlastung (Ruf bei der ÖVP: 2 000!) von 2 000 Euro bekommen. Das sind rund 10 Prozent, sogar etwas mehr. Sie hat also die Inflation vollkommen ausgeglichen bekommen, ja sogar mehr als das. (Abg. Leichtfried: Könnt ihr einmal von den echten Leuten reden und nicht von irgendwelchen erfundenen?)
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Das ist das, was die Bundesregierung für die Menschen tut. Bei uns bleibt niemand über. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Jeder bekommt eine Entlastung und jeder wird sich das Leben hier leisten können. Sie haben keinen einzigen Vorschlag dazu gebracht! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Disoski. – Abg. Leichtfried: Wir werden einen machen, zum zehnten Mal, gleich wie ... bei den Landeshauptleuten! – Abg. Matznetter: ... wie ihr das verbessert ...! – Abg. Leichtfried: Was sagst du zu den Landeshauptleuten, die was vorschlagen?)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Disoski. – Abg. Leichtfried: Wir werden einen machen, zum zehnten Mal, gleich wie ... bei den Landeshauptleuten! – Abg. Matznetter: ... wie ihr das verbessert ...! – Abg. Leichtfried: Was sagst du zu den Landeshauptleuten, die was vorschlagen?
Das ist das, was die Bundesregierung für die Menschen tut. Bei uns bleibt niemand über. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Jeder bekommt eine Entlastung und jeder wird sich das Leben hier leisten können. Sie haben keinen einzigen Vorschlag dazu gebracht! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Disoski. – Abg. Leichtfried: Wir werden einen machen, zum zehnten Mal, gleich wie ... bei den Landeshauptleuten! – Abg. Matznetter: ... wie ihr das verbessert ...! – Abg. Leichtfried: Was sagst du zu den Landeshauptleuten, die was vorschlagen?)
Abg. Holzleitner: Ja, oder ...abgeordnete ...!
netter und viele andere, die hinausgehen (Abg. Holzleitner: Ja, oder ...abgeordnete ...!) und davon reden, dass das Vertrauen sinken würde, dass die Demokratie nicht mehr so geschätzt würde, dass der Rechtsstaat nicht so gegeben wäre. (Abg. Schroll: Eins und eins ist zwei!) Sie behaupten Dinge, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen, und wundern sich danach, dass wir in Rankings, die diese Behauptungen übernehmen, abstürzen. (Abg. Kassegger: Jetzt sind wir schuld! Jetzt sind wir schuld, dass ihr kein Vertrauen habt!)
Abg. Schroll: Eins und eins ist zwei!
netter und viele andere, die hinausgehen (Abg. Holzleitner: Ja, oder ...abgeordnete ...!) und davon reden, dass das Vertrauen sinken würde, dass die Demokratie nicht mehr so geschätzt würde, dass der Rechtsstaat nicht so gegeben wäre. (Abg. Schroll: Eins und eins ist zwei!) Sie behaupten Dinge, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen, und wundern sich danach, dass wir in Rankings, die diese Behauptungen übernehmen, abstürzen. (Abg. Kassegger: Jetzt sind wir schuld! Jetzt sind wir schuld, dass ihr kein Vertrauen habt!)
Abg. Kassegger: Jetzt sind wir schuld! Jetzt sind wir schuld, dass ihr kein Vertrauen habt!
netter und viele andere, die hinausgehen (Abg. Holzleitner: Ja, oder ...abgeordnete ...!) und davon reden, dass das Vertrauen sinken würde, dass die Demokratie nicht mehr so geschätzt würde, dass der Rechtsstaat nicht so gegeben wäre. (Abg. Schroll: Eins und eins ist zwei!) Sie behaupten Dinge, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen, und wundern sich danach, dass wir in Rankings, die diese Behauptungen übernehmen, abstürzen. (Abg. Kassegger: Jetzt sind wir schuld! Jetzt sind wir schuld, dass ihr kein Vertrauen habt!)
Beifall bei der ÖVP. – Ui-Rufe bei SPÖ und FPÖ.
Das müssen wir den Leuten auch einmal sagen: Die Behauptung führt zum Vertrauensverlust. Die Ursache, die Behauptung, liegt bei Ihnen und nicht bei uns, Frau Kollegin Wagner. (Beifall bei der ÖVP. – Ui-Rufe bei SPÖ und FPÖ.)
Abg. Leichtfried: Oje, das wird nix mehr!
Frau Kollegin Rendi-Wagner, wenn Sie an wahrer Aufklärung interessiert gewesen wären (Abg. Leichtfried: Oje, das wird nix mehr!) und wenn Sie wirklich Gleiches mit Gleichem vergolten hätten (Abg. Matznetter: Heute war sogar der Stocker besser als Sie, Herr Kollege!), dann frage ich mich: Warum haben Sie überhaupt nicht über die Sozialdemokratie im Europäischen Parlament geredet? (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Warum ist Ihnen das nicht eingefallen? Welche Aussage haben Sie dazu schon getroffen? (Zwischenruf der Abg. Holzleitner. – Abg. Rendi-Wagner: Ja, da gibt es einen großen Unterschied ...!) Es sind nur Sozialdemokraten, die der Korruption im Europäischen Parlament verdächtigt werden! Welche Maßnahmen setzen Sie dafür? Was haben Sie dafür getan? Sie sollten hier wirklich endlich parteipolitisch in anderer Form agieren. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Abg. Matznetter: Heute war sogar der Stocker besser als Sie, Herr Kollege!
Frau Kollegin Rendi-Wagner, wenn Sie an wahrer Aufklärung interessiert gewesen wären (Abg. Leichtfried: Oje, das wird nix mehr!) und wenn Sie wirklich Gleiches mit Gleichem vergolten hätten (Abg. Matznetter: Heute war sogar der Stocker besser als Sie, Herr Kollege!), dann frage ich mich: Warum haben Sie überhaupt nicht über die Sozialdemokratie im Europäischen Parlament geredet? (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Warum ist Ihnen das nicht eingefallen? Welche Aussage haben Sie dazu schon getroffen? (Zwischenruf der Abg. Holzleitner. – Abg. Rendi-Wagner: Ja, da gibt es einen großen Unterschied ...!) Es sind nur Sozialdemokraten, die der Korruption im Europäischen Parlament verdächtigt werden! Welche Maßnahmen setzen Sie dafür? Was haben Sie dafür getan? Sie sollten hier wirklich endlich parteipolitisch in anderer Form agieren. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Frau Kollegin Rendi-Wagner, wenn Sie an wahrer Aufklärung interessiert gewesen wären (Abg. Leichtfried: Oje, das wird nix mehr!) und wenn Sie wirklich Gleiches mit Gleichem vergolten hätten (Abg. Matznetter: Heute war sogar der Stocker besser als Sie, Herr Kollege!), dann frage ich mich: Warum haben Sie überhaupt nicht über die Sozialdemokratie im Europäischen Parlament geredet? (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Warum ist Ihnen das nicht eingefallen? Welche Aussage haben Sie dazu schon getroffen? (Zwischenruf der Abg. Holzleitner. – Abg. Rendi-Wagner: Ja, da gibt es einen großen Unterschied ...!) Es sind nur Sozialdemokraten, die der Korruption im Europäischen Parlament verdächtigt werden! Welche Maßnahmen setzen Sie dafür? Was haben Sie dafür getan? Sie sollten hier wirklich endlich parteipolitisch in anderer Form agieren. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Zwischenruf der Abg. Holzleitner. – Abg. Rendi-Wagner: Ja, da gibt es einen großen Unterschied ...!
Frau Kollegin Rendi-Wagner, wenn Sie an wahrer Aufklärung interessiert gewesen wären (Abg. Leichtfried: Oje, das wird nix mehr!) und wenn Sie wirklich Gleiches mit Gleichem vergolten hätten (Abg. Matznetter: Heute war sogar der Stocker besser als Sie, Herr Kollege!), dann frage ich mich: Warum haben Sie überhaupt nicht über die Sozialdemokratie im Europäischen Parlament geredet? (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Warum ist Ihnen das nicht eingefallen? Welche Aussage haben Sie dazu schon getroffen? (Zwischenruf der Abg. Holzleitner. – Abg. Rendi-Wagner: Ja, da gibt es einen großen Unterschied ...!) Es sind nur Sozialdemokraten, die der Korruption im Europäischen Parlament verdächtigt werden! Welche Maßnahmen setzen Sie dafür? Was haben Sie dafür getan? Sie sollten hier wirklich endlich parteipolitisch in anderer Form agieren. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Frau Kollegin Rendi-Wagner, wenn Sie an wahrer Aufklärung interessiert gewesen wären (Abg. Leichtfried: Oje, das wird nix mehr!) und wenn Sie wirklich Gleiches mit Gleichem vergolten hätten (Abg. Matznetter: Heute war sogar der Stocker besser als Sie, Herr Kollege!), dann frage ich mich: Warum haben Sie überhaupt nicht über die Sozialdemokratie im Europäischen Parlament geredet? (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Warum ist Ihnen das nicht eingefallen? Welche Aussage haben Sie dazu schon getroffen? (Zwischenruf der Abg. Holzleitner. – Abg. Rendi-Wagner: Ja, da gibt es einen großen Unterschied ...!) Es sind nur Sozialdemokraten, die der Korruption im Europäischen Parlament verdächtigt werden! Welche Maßnahmen setzen Sie dafür? Was haben Sie dafür getan? Sie sollten hier wirklich endlich parteipolitisch in anderer Form agieren. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Zwischenruf des Abg. Matznetter
und SPÖ.) Das ist doch der Scherz des Tages, Kollege Gerstl! Ich habe nicht gewusst, dass Sie über so viel Humor verfügen (Zwischenruf des Abg. Matznetter), aber es steht im Prinzip auch für sich. Es steht auch für sich, dass wir heute hier über einen Neuwahlantrag diskutieren und von beiden Regierungsseiten (auf die leeren Regierungsbänke deutend) gar niemand hier ist.
Ruf bei der SPÖ: Die packen schon zusammen! – Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.
Man sieht also, wie abgehoben die Regierung agiert. (Ruf bei der SPÖ: Die packen schon zusammen! – Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.) Das Parlament ist der Regierung komplett wurscht, die freuen sich über ihre saftigen Gehaltserhöhungen. Da wird es vielleicht im einen oder anderen Ministerium ein bisschen Schampus geben, vielleicht gibt es auch etwas Gutes zu essen. Nur, Fakt ist: Die Regierung ist nicht anwesend, und das ist schäbig, und das ist eine Schande! (Beifall bei FPÖ und SPÖ sowie der Abg. Krisper.)
Beifall bei FPÖ und SPÖ sowie der Abg. Krisper.
Man sieht also, wie abgehoben die Regierung agiert. (Ruf bei der SPÖ: Die packen schon zusammen! – Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.) Das Parlament ist der Regierung komplett wurscht, die freuen sich über ihre saftigen Gehaltserhöhungen. Da wird es vielleicht im einen oder anderen Ministerium ein bisschen Schampus geben, vielleicht gibt es auch etwas Gutes zu essen. Nur, Fakt ist: Die Regierung ist nicht anwesend, und das ist schäbig, und das ist eine Schande! (Beifall bei FPÖ und SPÖ sowie der Abg. Krisper.)
Ruf bei der SPÖ: Sie müssen einpacken!
Sogar Kollegin Maurer hat schon die Flucht ergriffen; verstehe ich auch, aber sie wird es aushalten müssen, dass ich das in Richtung der Grünen sage (Ruf bei der SPÖ: Sie müssen einpacken!): Sie sind gemeinsam mit der ÖVP die schlechteste Bundesregierung aller Zeiten! (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Wenn man sich anschaut, was in wenigen Jahren alles abgelaufen ist, dann muss man ja von einer Aneinanderreihung von Vollkatastrophen sprechen, meine sehr verehrten Damen und Herren.
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Sogar Kollegin Maurer hat schon die Flucht ergriffen; verstehe ich auch, aber sie wird es aushalten müssen, dass ich das in Richtung der Grünen sage (Ruf bei der SPÖ: Sie müssen einpacken!): Sie sind gemeinsam mit der ÖVP die schlechteste Bundesregierung aller Zeiten! (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Wenn man sich anschaut, was in wenigen Jahren alles abgelaufen ist, dann muss man ja von einer Aneinanderreihung von Vollkatastrophen sprechen, meine sehr verehrten Damen und Herren.
Abg. Matznetter: Wer war der Generalsekretär?
Begonnen hat die Geschichte gleich einmal mit dem ersten Schmäh der ÖVP, als sie tatsächlich behauptet haben, sie hätten dieses Mal ihre Wahlkampfkosten im Griff gehabt. – Na ja, heute wissen wir, dass ihr beim Rechnen nicht so stark seid. Heute wissen wir, dass ihr wieder einmal um 1 Million Euro danebengehaut habt – 1 Million! (Abg. Matznetter: Wer war der Generalsekretär?) Und verantwortlich war, Kollege Matznetter hat es eh gerade hereingerufen, niemand Geringerer als der heutige Bundeskanzler und damalige Generalsekretär Nehammer.
Abg. Rössler: Sitzt vor Ihnen!
Ich weiß nicht, wo der Anstand mittlerweile hingekommen ist (Abg. Rössler: Sitzt vor Ihnen!) – vielleicht machen wir einmal einen Suchauftrag über „Aktenzeichen XY“ –; bei Ihnen, meine Damen und Herren von den Grünen, ist er aber ganz sicher nicht.
Beifall bei der FPÖ.
Vor allem an die Grünen: Vielleicht bekommen Sie ja noch irgendeinen Rest von diesem Anstand, von dem Sie gesprochen haben, irgendwo mit, oder vielleicht finden Sie den noch irgendwo. Solange Sie mit dieser Partei eine Regierung stützen, die durch und durch korrupt ist, wird der Anstand nicht mehr zu Ihnen zurückkommen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Gerstl. – Abg. Hafenecker: Korruption!
Abgeordnete Mag. Agnes Sirkka Prammer (Grüne): Frau Präsidentin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseherinnen und Zuseher! Der Nationalrat – und nur der Nationalrat! – entscheidet, wann eine Gesetzgebungsperiode endet und wann wieder neu gewählt wird. Es ist gut so, es ist richtig und wichtig, dass wir die Entscheidung hier herinnen treffen. Diese Entscheidung darf aber auf keinen Fall aus Gründen wie Meinungsumfragen oder irgendwelchen Befindlichkeiten getroffen werden. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Gerstl. – Abg. Hafenecker: Korruption!)
Abg. Leichtfried: Nicht plötzlich! Schon länger!
Wir haben einen bunten Strauß an Gründen gehört, warum es denn so wichtig sein soll, jetzt plötzlich zu wählen. (Abg. Leichtfried: Nicht plötzlich! Schon länger!) Was wir nicht gehört haben, sind aber die Gründe, warum es wichtig ist, dass wir genau das jetzt nicht tun.
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Frau Klubobfrau Rendi-Wagner hat gerade gesagt, regieren hieße „lenken, leiten“. Lenken und leiten hat sie gesagt! – Eh, jetzt möchte ich bitte einmal sehen, wie das in der SPÖ funktioniert, bevor wir ihr Österreich anvertrauen! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Zwischenruf der Abg. Erasim.
Noch schlimmer, und das sieht man hier ja nicht, ist aber die Begründung, die die FPÖ in ihrem Neuwahlantrag geliefert hat. Die Stelle, wo die Begründung stehen sollte, ist nämlich genauso leer wie jetzt die Reihen hier. (Zwischenruf der Abg. Erasim.) Da steht nichts, nichts an Begründung für diesen Antrag drinnen! (Abg. Hafenecker: Ich habe es aber schon erklärt, oder?)
Abg. Hafenecker: Ich habe es aber schon erklärt, oder?
Noch schlimmer, und das sieht man hier ja nicht, ist aber die Begründung, die die FPÖ in ihrem Neuwahlantrag geliefert hat. Die Stelle, wo die Begründung stehen sollte, ist nämlich genauso leer wie jetzt die Reihen hier. (Zwischenruf der Abg. Erasim.) Da steht nichts, nichts an Begründung für diesen Antrag drinnen! (Abg. Hafenecker: Ich habe es aber schon erklärt, oder?)
Zwischenruf der Abg. Erasim. – Abg. Leichtfried: Ja, wegen dem Anstand wäre es! – Ruf bei der SPÖ: Sie wollen ja wieder an die Macht!
Auf Nachfrage hieß es dann: Na ja, wir haben das freigehalten, damit auch ihr zustimmen könnt. – Ja, ganz im Ernst: Warum sollten wir denn da zustimmen? (Zwischenruf der Abg. Erasim. – Abg. Leichtfried: Ja, wegen dem Anstand wäre es! – Ruf bei der SPÖ: Sie wollen ja wieder an die Macht!) Wir haben doch dieses Mandat deshalb, weil wir wichtige Entscheidungen zu treffen haben, die notwendig sind. Haben Sie noch immer nicht verstanden, dass wir hier jetzt die letzte Chance haben, etwas gegen die Klimakrise zu tun (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Weidinger), etwas dagegen zu tun, dass wir diesen Planeten an die Wand fahren?! Haben Sie das noch immer nicht verstanden?! (Abg. Schroll: Ihr macht es nicht!)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Weidinger
Auf Nachfrage hieß es dann: Na ja, wir haben das freigehalten, damit auch ihr zustimmen könnt. – Ja, ganz im Ernst: Warum sollten wir denn da zustimmen? (Zwischenruf der Abg. Erasim. – Abg. Leichtfried: Ja, wegen dem Anstand wäre es! – Ruf bei der SPÖ: Sie wollen ja wieder an die Macht!) Wir haben doch dieses Mandat deshalb, weil wir wichtige Entscheidungen zu treffen haben, die notwendig sind. Haben Sie noch immer nicht verstanden, dass wir hier jetzt die letzte Chance haben, etwas gegen die Klimakrise zu tun (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Weidinger), etwas dagegen zu tun, dass wir diesen Planeten an die Wand fahren?! Haben Sie das noch immer nicht verstanden?! (Abg. Schroll: Ihr macht es nicht!)
Abg. Schroll: Ihr macht es nicht!
Auf Nachfrage hieß es dann: Na ja, wir haben das freigehalten, damit auch ihr zustimmen könnt. – Ja, ganz im Ernst: Warum sollten wir denn da zustimmen? (Zwischenruf der Abg. Erasim. – Abg. Leichtfried: Ja, wegen dem Anstand wäre es! – Ruf bei der SPÖ: Sie wollen ja wieder an die Macht!) Wir haben doch dieses Mandat deshalb, weil wir wichtige Entscheidungen zu treffen haben, die notwendig sind. Haben Sie noch immer nicht verstanden, dass wir hier jetzt die letzte Chance haben, etwas gegen die Klimakrise zu tun (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Weidinger), etwas dagegen zu tun, dass wir diesen Planeten an die Wand fahren?! Haben Sie das noch immer nicht verstanden?! (Abg. Schroll: Ihr macht es nicht!)
Zwischenruf des Abg. Hafenecker.
Deshalb können wir hier jetzt auf keinen Fall aufhören, diese Maßnahmen weiter umzusetzen, und wir setzen sie um! Wir setzen sie gemeinsam um. Das ist wichtig! Wir machen das Schritt für Schritt und arbeiten eine Maßnahme nach der anderen ab. (Zwischenruf des Abg. Hafenecker.) Dafür sind wir hier, und das werden wir bis zum Ende machen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Deshalb können wir hier jetzt auf keinen Fall aufhören, diese Maßnahmen weiter umzusetzen, und wir setzen sie um! Wir setzen sie gemeinsam um. Das ist wichtig! Wir machen das Schritt für Schritt und arbeiten eine Maßnahme nach der anderen ab. (Zwischenruf des Abg. Hafenecker.) Dafür sind wir hier, und das werden wir bis zum Ende machen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Da können Sie sich noch so viele unnötige Begründungen einfallen lassen; es wird Ihnen nicht gelingen, denn wir lassen uns diesen Planeten von Ihnen nicht kaputt machen! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.
Abgeordneter Douglas Hoyos-Trauttmansdorff (NEOS): Ich bin ein bisschen fassungslos ob der Rede von Frau Kollegin Agnes Sirkka Prammer. Sie sprechen darüber, dass Sie alles abarbeiten. Das Einzige, was Sie machen, ist, Dinge anzukündigen, und das seit Monaten; abgearbeitet wird von dieser Regierung in der ganzen Zeit gar nichts! (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Ruf bei der SPÖ: 700!
Wir warten auf das Klimaschutzgesetz neu seit über 500 Tagen (Ruf bei der SPÖ: 700!); zwei Jahre grüne Bundesregierung, und es tut sich nichts in diesem Bereich! (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.
Wir warten auf das Klimaschutzgesetz neu seit über 500 Tagen (Ruf bei der SPÖ: 700!); zwei Jahre grüne Bundesregierung, und es tut sich nichts in diesem Bereich! (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.
Klimapolitik – nein, macht sie nicht. Erneuerbare-Wärme-Gesetz, jetzt essenziell, wichtig, dass wir unabhängiger von Russland, von russischem Gas werden – ich glaube, eine Intention von euch –: Was liefert diese Regierung? – Nichts liefert diese Regierung – wie übrigens auch im Korruptionsbereich. Ihr habt plakatiert: Der Anstand sollte die Grünen wählen. – Der Anstand wählt schon lange nicht mehr die Grünen, weil ihr in diesem Bereich nichts geliefert habt! (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Abg. Steinacker: Nichts final entschieden!
Nebenbei kommt noch dazu, dass der Herr Bundeskanzler mehrfach sagt: Nein, er hat alles eingehalten, was die Wahlkampfkostenobergrenze betrifft – und auch da wissen wir mittlerweile, dass das nicht so ist. (Abg. Steinacker: Nichts final entschieden!) Also auf der Habenseite Skandale, auf der anderen Seite geht nichts weiter. Das ist das Beste aus zwei Welten. Das Beste aus zwei Welten ist: nichts. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.
Nebenbei kommt noch dazu, dass der Herr Bundeskanzler mehrfach sagt: Nein, er hat alles eingehalten, was die Wahlkampfkostenobergrenze betrifft – und auch da wissen wir mittlerweile, dass das nicht so ist. (Abg. Steinacker: Nichts final entschieden!) Also auf der Habenseite Skandale, auf der anderen Seite geht nichts weiter. Das ist das Beste aus zwei Welten. Das Beste aus zwei Welten ist: nichts. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.
Nichts anderes ist das Beste aus zwei Welten: keine zukunftsgerichteten Projekte, keine Weiterentwicklung. Das Einzige, was bleibt – und das trotz einer ÖVP-Regierung, die sich ja immer auf Wirtschaftspolitik besinnt –, ist ein Haufen Schulden, den ihr den nächsten Generationen hinterlasst. Es geht unterm Strich nur noch um Machterhalt; es geht nicht mehr um Reformen, es geht ums Nichtstun. Nichts anderes bleibt, und dementsprechend wäre es höchste Zeit, dass wir neu wählen, um diesem Grauen endlich ein Ende zu bereiten! (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Abg. Scherak: „Gänzlich“ ist ein bisschen schwierig! Jahr für Jahr haben Sie es überschritten, und jetzt ...!
Ich finde es immer sehr spannend, dass hier politische Behauptungen aufgestellt werden, die einer sachlichen Grundlage gänzlich entzogen sind. Hier wird einfach behauptet, die ÖVP hätte die Wahlkampfkosten überschritten. (Abg. Scherak: „Gänzlich“ ist ein bisschen schwierig! Jahr für Jahr haben Sie es überschritten, und jetzt ...!) Faktum ist, geschätzte Damen und Herren, dass eine Summe als Rechtsfrage vor dem unabhängigen Parteien-Transparenz-Senat
Beifall bei der ÖVP.
geklärt wird, und dann haben wir ein Ergebnis am Tisch. Unsere Auffassung ist, dass sich das auch mit der Rechtsmeinung der Österreichischen Volkspartei decken wird. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Orbán! Genau!
Der zweite Punkt ist: Der Bundeskanzler und diese Bundesregierung zeigen klar Kante, wenn es darum geht, Europa und die österreichische Bevölkerung zu schützen. (Abg. Hoyos-Trauttmansdorff: Orbán! Genau!) Wie funktioniert das? – Das funktioniert so, dass man mit internationalen Partnern verhandelt, dass man diskutiert, dass man gemeinsam Beschlüsse fasst, und wenn man der Meinung ist – und das zu Recht –, dass eine Regelung Österreich nicht weiterbringt und die EU gefährdet, dann sagen wir Nein. Das haben wir beim Schengenbeitritt von Bulgarien und Rumänien ganz klar gemacht: Nein, diese Grenzen funktionieren nicht, deswegen gibt es dazu von Österreich ein klares Nein – zum Schutz der österreichischen Bevölkerung und damit wir endlich die europäischen Gremien, die Nationalstaaten und die Kommission wachrütteln, dass wir da eine gemeinschaftliche gute Politik brauchen.
Beifall bei der ÖVP.
Wenn den NEOS der Mut fehlt, klare Kante zu zeigen, dann ist es ihre Entscheidung; die österreichische Bundesregierung mit der Volkspartei an der Spitze wird immer aufseiten der österreichischen Bevölkerung stehen. (Beifall bei der ÖVP.)
Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP
Neuwahlantrag gestellt haben, zu sprechen kommen: In der Zeit von Herbert Kickl als Innenminister war die Bilanz eine verheerende: Er hat keine Projekte zur Sicherheit der Republik ausgerollt, sondern einen blauen Teppich im Foyer des Innenministeriums; er hat sich mit Fantasieuniformen geschmückt und einen Ponyhof eingerichtet (Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP), und er hat Taferl auf die Mauer geschraubt, wie es sein Lehrmeister aus Kärnten damals gemacht hat!
Beifall bei der ÖVP.
Ich sage Ihnen: Das ist keine verantwortungsvolle Politik! Unser Weg, den wir konsequent weitergehen werden, wird sein, wie es der Herr Bundeskanzler gemacht hat: mit Serbien, mit Ungarn Verhandlungen zu führen und zum Beispiel die Visa für die Tunesier abzuschaffen. Mit dieser Maßnahme wurde es geschafft, dass von 100 Visa beziehungsweise Asylanträgen in Österreich diese Zahl auf null gesunken ist, und das ist gut und richtig. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Deswegen wird die Volkspartei diesen Weg mit Entschiedenheit weitergehen, gemeinsam mit unserem Koalitionspartner, den Grünen, denn – letzter Satz –: Die beste Antiteuerungsmaßnahme ist nicht, Moskau als Knecht zu dienen, sondern die Energieunabhängigkeit, die wir mit Hausverstand und mit der Energiewende schaffen werden. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Steinacker: Pendlerpauschale, Strompreisbremse!
Ich habe das letzte Mal, als ich hier gestanden bin, bei der letzten Plenarsitzung, als der Bundeskanzler noch da war, den Bundeskanzler gefragt, und ich frage jetzt, in Abwesenheit aller Regierungsmitglieder – was eh für sich spricht –, die Vertreterinnen und Vertreter der Regierungsparteien im Nationalrat: Was sagen Sie – ich sage es noch einmal –, was sagen Sie dieser jungen Frau aus Wiener Neustadt, die mir erzählt hat, dass sie 600 Euro Miete zahlt, bis jetzt 200 Euro für Energie bezahlt hat und jetzt 600 Euro für Energie bezahlen muss, auch noch pendeln muss und 1 200 Euro verdient? Sie haben bis heute keine Antwort für diese Frau geliefert! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Steinacker: Pendlerpauschale, Strompreisbremse!)
Abg. Steinacker: Das stimmt doch nicht! ... kalte Progression, Erhöhung der Pendlerpauschale, Familienbeihilfe ...!
Sie haben bis jetzt nichts gegen die Teuerung unternommen (Abg. Steinacker: Das stimmt doch nicht! ... kalte Progression, Erhöhung der Pendlerpauschale, Familienbeihilfe ...!), diese Einmalzahlungen haben nichts gegen die Inflation bewirkt; der Gaspreis ist nicht gesunken, der Strompreis ist nicht gesunken, das Benzin ist immer noch zu teuer, und damit quälen Sie die Menschen in diesem Land, und das werfe ich Ihnen vor! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Sie haben bis jetzt nichts gegen die Teuerung unternommen (Abg. Steinacker: Das stimmt doch nicht! ... kalte Progression, Erhöhung der Pendlerpauschale, Familienbeihilfe ...!), diese Einmalzahlungen haben nichts gegen die Inflation bewirkt; der Gaspreis ist nicht gesunken, der Strompreis ist nicht gesunken, das Benzin ist immer noch zu teuer, und damit quälen Sie die Menschen in diesem Land, und das werfe ich Ihnen vor! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Aber es ist ja nicht nur ein individuelles Problem. Sie ignorieren ja auch die Probleme unserer Wirtschaft, Sie ignorieren, dass die österreichische Wirtschaft gegenüber der deutschen nicht mehr konkurrenzfähig sein wird. Das sagen sogar schon Ihre Landeshauptleute! Wenn Sie nicht auf mich hören, hören Sie zumindest auf Ihre Landeshauptleute! Vielleicht hilft das, denn die sind etwas näher bei den Menschen, als Sie es sind, geschätzte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Stocker: Wenn’s nix nützt, kann man’s auch nicht anheizen!
Das bringt mich zum Zweiten: Sie ignorieren nicht nur die Inflation, Sie heizen sie auch künstlich an – und nun wende ich mich besonders an die ÖVP. (Abg. Stocker: Wenn’s nix nützt, kann man’s auch nicht anheizen!) Ich verstehe Sie da nicht, ich verstehe Sie da wirklich nicht. Sie haben die CO2-Abgabe beschlossen. Man kann, wenn man nun über diese Abgabe theoretisiert, sagen: Sie kann einen gewissen Lenkungseffekt haben, ja. Andere sagen, sie hat ihn nicht. Es hängt wahrscheinlich vom Ort ab. Im 1. Bezirk, wo der Bioladen um die Ecke ist und wo das öffentliche Verkehrssystem gut ausgebaut ist, mag es unter normalen Verhältnissen funktionieren. Was ist aber beispielsweise in Feldbach? Wer dort in einer Mietwohnung oder in einer Genossenschaftswohnung wohnt, der kann nicht die Heizung wechseln (Abg. Schwarz: ... eigene Regier...!) und er hat auch kein gutes öffentliches Verkehrssystem und muss mit dem Auto fahren. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Da gibt es keinen Lenkungseffekt, insbesondere dann, wenn eh alles schon um 90 Cent zu teuer ist! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Schwarz: ... eigene Regier...!
Das bringt mich zum Zweiten: Sie ignorieren nicht nur die Inflation, Sie heizen sie auch künstlich an – und nun wende ich mich besonders an die ÖVP. (Abg. Stocker: Wenn’s nix nützt, kann man’s auch nicht anheizen!) Ich verstehe Sie da nicht, ich verstehe Sie da wirklich nicht. Sie haben die CO2-Abgabe beschlossen. Man kann, wenn man nun über diese Abgabe theoretisiert, sagen: Sie kann einen gewissen Lenkungseffekt haben, ja. Andere sagen, sie hat ihn nicht. Es hängt wahrscheinlich vom Ort ab. Im 1. Bezirk, wo der Bioladen um die Ecke ist und wo das öffentliche Verkehrssystem gut ausgebaut ist, mag es unter normalen Verhältnissen funktionieren. Was ist aber beispielsweise in Feldbach? Wer dort in einer Mietwohnung oder in einer Genossenschaftswohnung wohnt, der kann nicht die Heizung wechseln (Abg. Schwarz: ... eigene Regier...!) und er hat auch kein gutes öffentliches Verkehrssystem und muss mit dem Auto fahren. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Da gibt es keinen Lenkungseffekt, insbesondere dann, wenn eh alles schon um 90 Cent zu teuer ist! (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf bei der ÖVP.
Das bringt mich zum Zweiten: Sie ignorieren nicht nur die Inflation, Sie heizen sie auch künstlich an – und nun wende ich mich besonders an die ÖVP. (Abg. Stocker: Wenn’s nix nützt, kann man’s auch nicht anheizen!) Ich verstehe Sie da nicht, ich verstehe Sie da wirklich nicht. Sie haben die CO2-Abgabe beschlossen. Man kann, wenn man nun über diese Abgabe theoretisiert, sagen: Sie kann einen gewissen Lenkungseffekt haben, ja. Andere sagen, sie hat ihn nicht. Es hängt wahrscheinlich vom Ort ab. Im 1. Bezirk, wo der Bioladen um die Ecke ist und wo das öffentliche Verkehrssystem gut ausgebaut ist, mag es unter normalen Verhältnissen funktionieren. Was ist aber beispielsweise in Feldbach? Wer dort in einer Mietwohnung oder in einer Genossenschaftswohnung wohnt, der kann nicht die Heizung wechseln (Abg. Schwarz: ... eigene Regier...!) und er hat auch kein gutes öffentliches Verkehrssystem und muss mit dem Auto fahren. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Da gibt es keinen Lenkungseffekt, insbesondere dann, wenn eh alles schon um 90 Cent zu teuer ist! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Das bringt mich zum Zweiten: Sie ignorieren nicht nur die Inflation, Sie heizen sie auch künstlich an – und nun wende ich mich besonders an die ÖVP. (Abg. Stocker: Wenn’s nix nützt, kann man’s auch nicht anheizen!) Ich verstehe Sie da nicht, ich verstehe Sie da wirklich nicht. Sie haben die CO2-Abgabe beschlossen. Man kann, wenn man nun über diese Abgabe theoretisiert, sagen: Sie kann einen gewissen Lenkungseffekt haben, ja. Andere sagen, sie hat ihn nicht. Es hängt wahrscheinlich vom Ort ab. Im 1. Bezirk, wo der Bioladen um die Ecke ist und wo das öffentliche Verkehrssystem gut ausgebaut ist, mag es unter normalen Verhältnissen funktionieren. Was ist aber beispielsweise in Feldbach? Wer dort in einer Mietwohnung oder in einer Genossenschaftswohnung wohnt, der kann nicht die Heizung wechseln (Abg. Schwarz: ... eigene Regier...!) und er hat auch kein gutes öffentliches Verkehrssystem und muss mit dem Auto fahren. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Da gibt es keinen Lenkungseffekt, insbesondere dann, wenn eh alles schon um 90 Cent zu teuer ist! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Geschätzte Damen und Herren, die Erkenntnis aus dieser Situation: Die Menschen sind Ihnen egal, unsere Wirtschaft ist Ihnen egal. Am besten ist, Sie lassen es bleiben und stimmen heute geschlossen unserem Neuwahlantrag zu, das wäre das einzig Vernünftige, das Sie tun könnten. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Obernosterer.
Das heißt, auch da hat man nach neun Monaten nicht begriffen, was man anrichtet. Man brüstet sich mit den Beihilfen und Zuschüssen, durch die man die Privatpersonen und die Unternehmer zu Almosenempfängern macht, anstatt die Wirtschaft leben zu lassen. Wie lange werden wir uns das leisten können? – Wir können es eigentlich derzeit schon nicht, und uns schaden die Sanktionen längst schon mehr als Russland. Das wissen wir, und trotzdem steigen wir nicht aus. (Zwischenruf des Abg. Obernosterer.)
Beifall bei der FPÖ.
dem Krieg das Wort – wir oder die Politik, der Sie sich bedingungslos ausgeliefert haben? (Beifall bei der FPÖ.)
Ruf bei der ÖVP: ... Sanktionen ...!
Das ist einfach Unsinn, wenn man sagt, die Explosion der Energiekosten ist allein eine Folge des Kriegs. Es ist Unsinn, sie ist eine Folge der Sanktionen (Ruf bei der ÖVP: ... Sanktionen ...!), sie ist vor allem auch eine Folge der irren Energiewende, die Sie mittragen, weil Sie an Ihren Koalitionspartner gebunden sind. Diese große Aussage, wir haben die Abhängigkeit von russischem Gas von 80 auf 20 Prozent reduziert, hält, glaube ich, der Überprüfung nicht ganz stand. Mich würde es interessieren, beantworten Sie einmal: Woher kommt es, woher kommt es nächstes Jahr, was kostet es, wie lange können wir uns das noch leisten, wie sicher ist das? Wirtschaftsminister Habeck in Deutschland hat genau dieselbe Aussage gemacht, er sagt auch, die Abhängigkeit von russischem Gas hat sich von 80 Prozent auf 30 Prozent reduziert. Auf die Frage: wie, wann, wo, zu welchen Kosten?, hat er gesagt: Nein, das betrifft Geschäftsgeheimnisse von den Energieversorgern, das kann er nicht beantworten. – Das ist wahrscheinlich auch Ihre Antwort, aber Sie werden es irgendwann einmal darlegen lassen.
Beifall bei der FPÖ.
Kollege Stocker von der ÖVP hat uns vorgeworfen, wir sind der Geist, der stets verneint. – Wir sind der Geist, der diese Bundesregierung, diese Politik verneint. Wir machen uns da sicher nicht mit schuldig, wir sagen Nein zu den EU-Sanktionen in dieser Form, Nein zur unkontrollierten Einwanderung, Nein zur irrationalen Energiewende, endgültiges Nein zur Coronapolitik und Nein zu dieser Bundesregierung. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der SPÖ
Abgeordnete Sabine Schatz (SPÖ): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! „Alle Räder stehen still, / Wenn dein starker Arm es will.“ Herr Kollege Hammer, wir sind solidarisch mit den Arbeiterinnen und Arbeitern der Eisenbahn und auch der Brauereien (Beifall bei der SPÖ), die für bessere Löhne und Gehälter streiken. Das einmal ganz klar von vornherein. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.
Abgeordnete Sabine Schatz (SPÖ): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! „Alle Räder stehen still, / Wenn dein starker Arm es will.“ Herr Kollege Hammer, wir sind solidarisch mit den Arbeiterinnen und Arbeitern der Eisenbahn und auch der Brauereien (Beifall bei der SPÖ), die für bessere Löhne und Gehälter streiken. Das einmal ganz klar von vornherein. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Beifall bei der SPÖ.
Alle Räder stehen still – so könnte man aber auch die Regierungsarbeit der letzten Monate zusammenfassen. Was ist von diesen großen Ankündigungen, allem voran zur Korruptionsbekämpfung oder zum Klimaschutz, übrig geblieben? – Nichts ist weitergegangen. Wo ist die Unterhaltsgarantie, die Novelle des Glücksspielgesetzes? Wo ist die Reform der Maklergebühren? – Wir warten auf Ergebnisse, nichts geht weiter. Vom viel zitierten Besten aus beiden Welten ist leider nur mehr der größte gemeinsame Nenner übrig geblieben. Dieser größte gemeinsame Nenner ist offenbar: Regieren, komme, was da wolle. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Sieber.
Vom viel zitierten Besten aus beiden Welten ist nichts mehr übrig geblieben. Die ÖVP hat nichts ausgelassen, sie schlittert von einem Skandal in den nächsten: mutmaßliche Inseratenkorruption, Postenschacher, die Liste ist lang, jetzt kommt auch noch die Überschreitung der Wahlkampfkosten im Jahr 2019 mit dazu – und ja, das ist kein Kavaliersdelikt, das ist ein klarer Gesetzesverstoß, den man so nicht dulden kann. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Sieber.)
Abg. Kassegger: Niemand ist hier!
Der Herr Vizekanzler sitzt jetzt leider nicht mehr hier auf der Regierungsbank. Ich hätte ihn schon ganz gerne gefragt, was denn der Anstand dazu sagt, der 2019 zur Wahl angetreten ist. (Abg. Kassegger: Niemand ist hier!) Die Grünen haben in dieser Regierungskoalition mittlerweile leider alle ihre Ideale über Bord geworfen.
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe der Abgeordneten Bürstmayr und Schallmeiner.
Ja, in ihrer politischen Hilflosigkeit und in der Ablenkungspolitik brüskiert die ÖVP die Grünen beinahe tagtäglich in der Migrations- und Asylpolitik. Ich sage nur als Stichwort: Asyltourismus. Wo war der große Aufschrei der Grünen in dieser Debatte? (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe der Abgeordneten Bürstmayr und Schallmeiner.)
Beifall bei der SPÖ.
Ja, der Herr Kanzler hat jetzt rechtzeitig vor Weihnachten wieder einmal eine Einmalzahlung in Form eines Energiekostenzuschusses angekündigt, aber auch das, sehr geehrte Damen und Herren, senkt keinen einzigen Preis. Ihre Politik wirkt nicht. Wenn Sie so weitermachen, werden Sie im nächsten Jahr mit dem Gutscheindrucken gar nicht mehr hinterherkommen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Sehr geehrte Damen und Herren! Es ist endlich Zeit für eine Politik, die diese Probleme angeht und die nachhaltig Lösungen schafft, die gegen diese Teuerung wirken. Es ist Zeit für eine Regierung, die diese Probleme angreift. In diesem Sinne: Es ist Zeit für Neuwahlen. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Parlament wäre auf jeden Fall einmal ein guter Anfang, meine sehr geehrten Damen und Herren, denn diese Regierung ist schlicht und einfach am Ende. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf bei der ÖVP.
Jede Klimaaktivistin, jeder Klimaaktivist blickt neidvoll auf jedes einzelne Regierungsmitglied angesichts dessen, wie effizient diese Mitglieder der Bundesregierung kleben können. Das ist letztendlich auch der kleinste gemeinsame Nenner dieser Bundesregierung: einfach in den Regierungsfunktionen picken zu bleiben, während gleichzeitig nur mehr 30 Prozent der Bevölkerung der Meinung sind, dass es diese Regierung geben soll, sich immer mehr Menschen das Leben nicht mehr leisten können und Wirtschaft und Industrie in ihrer Existenz bedroht sind und bald nicht mehr mit dem Markt der anderen Länder mithalten können. (Zwischenruf bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
An alle Kolleginnen und Kollegen von der ÖVP, die einen ÖVP-Landeshauptmann in ihrem eigenen Bundesland haben: Das ist das, was eure Landeshauptleute beschlossen haben. Die Frage ist: Wer wird seinem Landeshauptmann heute in den Rücken fallen und keinen Gaspreisdeckel beschließen? – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Oh-Rufe bei der SPÖ.– Abg. Schallmeiner: Zugestimmt, liebe SPÖ! – Abg. Kollross: Da wird sich die Hanni freuen!
Abstimmung über den Entschließungsantrag der Abgeordneten Andreas Kollross, Kolleginnen und Kollegen betreffend „Energieschutzschirm durch einen Gaspreisdeckel für Wirtschaft und Arbeit sowie für alle Haushalte zur Abfederung der hohen Energiekosten“. (Oh-Rufe bei der SPÖ.– Abg. Schallmeiner: Zugestimmt, liebe SPÖ! – Abg. Kollross: Da wird sich die Hanni freuen!)
Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal!
Darunter befindet sich auch ein Antrag der NEOS betreffend Privatisierung der Bundessporteinrichtungen, der schlicht und ergreifend falsch ist, weil Sie, werte NEOS, so gscheit waren, die Auslastungen aus den Coronajahren herzunehmen, um die Sinnhaftigkeit dieser wirklich erfolgreichen Einrichtungen zu hinterfragen und für eine Privatisierung zu argumentieren. Zuerst allen Lockdowns zuzustimmen (Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal!) und sich dann aufzuregen, dass die Bundessporteinrichtungen ein Minus machen, ist schon ein starkes Stück! (Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal!) Nur so viel zur fehlenden intellektuellen Redlichkeit, die Sie anderen Parteien so gerne vorwerfen, sehr geehrte Damen und Herren von den NEOS! (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal haben wir einem Lockdown zugestimmt!)
Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal!
Darunter befindet sich auch ein Antrag der NEOS betreffend Privatisierung der Bundessporteinrichtungen, der schlicht und ergreifend falsch ist, weil Sie, werte NEOS, so gscheit waren, die Auslastungen aus den Coronajahren herzunehmen, um die Sinnhaftigkeit dieser wirklich erfolgreichen Einrichtungen zu hinterfragen und für eine Privatisierung zu argumentieren. Zuerst allen Lockdowns zuzustimmen (Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal!) und sich dann aufzuregen, dass die Bundessporteinrichtungen ein Minus machen, ist schon ein starkes Stück! (Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal!) Nur so viel zur fehlenden intellektuellen Redlichkeit, die Sie anderen Parteien so gerne vorwerfen, sehr geehrte Damen und Herren von den NEOS! (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal haben wir einem Lockdown zugestimmt!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal haben wir einem Lockdown zugestimmt!
Darunter befindet sich auch ein Antrag der NEOS betreffend Privatisierung der Bundessporteinrichtungen, der schlicht und ergreifend falsch ist, weil Sie, werte NEOS, so gscheit waren, die Auslastungen aus den Coronajahren herzunehmen, um die Sinnhaftigkeit dieser wirklich erfolgreichen Einrichtungen zu hinterfragen und für eine Privatisierung zu argumentieren. Zuerst allen Lockdowns zuzustimmen (Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal!) und sich dann aufzuregen, dass die Bundessporteinrichtungen ein Minus machen, ist schon ein starkes Stück! (Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal!) Nur so viel zur fehlenden intellektuellen Redlichkeit, die Sie anderen Parteien so gerne vorwerfen, sehr geehrte Damen und Herren von den NEOS! (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: Kein einziges Mal haben wir einem Lockdown zugestimmt!)
Zwischenruf der Abg. Maurer
Das Einzige, das Sie anscheinend wirklich gut können, sind teure Werbekampagnen für getreue, Grün nahestehende Werbeagenturen, genauer gesagt 1,2 Millionen Euro für die Kampagne Legende von morgen der befreundeten Werbeagentur Jung von Matt, die nicht nur das berühmte Gertrude-Video für den ersten Van-der-Bellen-Wahlkampf gedreht hat, sondern auch zahlreiche weitere Kampagnen für die Grünen produziert hat. So viel zum Anstand, werte Kollegen, von den Grünen! Ich will gar nicht wissen, wie Sie reagiert hätten, wenn die FPÖ jemals so etwas getan hätte. Für Sie ist Freunderlwirtschaft anscheinend überhaupt kein Problem, solange es sich um Grüne handelt (Zwischenruf der Abg. Maurer), und auch das Geld der Steuerzahler spielt für Sie anscheinend überhaupt keine Rolle mehr, wie man schon an den rund 13-Millionen-Euro-Beraterverträgen Ihrer Kollegin Gewessler sehen konnte. Der Anstand würde Sie mit Sicherheit nicht mehr wählen, sehr geehrte Damen und Herren! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Das Einzige, das Sie anscheinend wirklich gut können, sind teure Werbekampagnen für getreue, Grün nahestehende Werbeagenturen, genauer gesagt 1,2 Millionen Euro für die Kampagne Legende von morgen der befreundeten Werbeagentur Jung von Matt, die nicht nur das berühmte Gertrude-Video für den ersten Van-der-Bellen-Wahlkampf gedreht hat, sondern auch zahlreiche weitere Kampagnen für die Grünen produziert hat. So viel zum Anstand, werte Kollegen, von den Grünen! Ich will gar nicht wissen, wie Sie reagiert hätten, wenn die FPÖ jemals so etwas getan hätte. Für Sie ist Freunderlwirtschaft anscheinend überhaupt kein Problem, solange es sich um Grüne handelt (Zwischenruf der Abg. Maurer), und auch das Geld der Steuerzahler spielt für Sie anscheinend überhaupt keine Rolle mehr, wie man schon an den rund 13-Millionen-Euro-Beraterverträgen Ihrer Kollegin Gewessler sehen konnte. Der Anstand würde Sie mit Sicherheit nicht mehr wählen, sehr geehrte Damen und Herren! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Noch verwerflicher wird das Ganze, wenn man bedenkt, dass die öffentliche Hand allein im Jahr 2022 inflationsbedingt Mehreinnahmen aus dem Sport in Höhe von 106 Millionen Euro hat und laut Prognosen 2023 sogar 202 Millionen Euro. Das heißt, Sie cashen ab und wollen dem Sport nicht einmal einen Bruchteil dieser Einnahmen für das Überleben zurückgeben. Die Teuerungslawine rollt über den Sport, über unsere Vereine hinweg, und Sie profitieren und schauen zu, und zwar auf Kosten der Gesundheit! – Na ich gratuliere Ihnen, das ist eine wirkliche Schande, sehr geehrter Herr Vizekanzler! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Rauch: Eine sehr gute Rede!
Zusammengefasst, sehr geehrte Damen und Herren von Schwarz-Grün: Sie beweisen im Sport, so wie in jedem anderen Bereich auch, dass Sie dieser Aufgabe nicht gewachsen sind. Treten Sie endlich zurück! Machen Sie den Weg frei für Neuwahlen! Das wäre einmal eine sinnvolle Maßnahme, nicht nur für den österreichischen Sport, sondern für ganz Österreich. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Rauch: Eine sehr gute Rede!)
Zwischenruf der Abg. Steger
Abgeordnete Mag. Agnes Sirkka Prammer (Grüne): Frau Präsidentin! Herr Vizekanzler! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Wir sind es ja mittlerweile schon gewöhnt, dass die FPÖ mit alternativen Fakten arbeitet, was uns aber hier präsentiert wurde, ist ja geradezu ein Paralleluniversum. Was da erzählt wurde, hat mit dem, was im österreichischen Sport in den letzten Jahren passiert ist, aber so etwas von gar nichts zu tun (Zwischenruf der Abg. Steger) und ist eigentlich nur eine Darstellung dessen, was man vielleicht gemacht hätte, hätte man noch diese Möglichkeiten gehabt.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Es gibt vier Förderschwerpunkte – die gab es im vergangenen Jahr und die wird es auch weiterhin geben –: Das ist die Integration, das ist die Inklusion, die Gleichstellung und die Nachhaltigkeit. Nach diesen Prinzipien wurde ein Projekt nach dem anderen abgearbeitet, und was hier drinsteht, ist wirklich eine gute Demonstration dessen, was man mit intelligenter Sportpolitik erreichen kann. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Wurm: Ganz genau!
Ich möchte exemplarisch nur ein paar Projekte herausnehmen. Sie haben gerade gesagt, man hätte Vereine an die Wand gefahren und den Sport quasi ruiniert, es wäre nichts mehr übrig geblieben (Abg. Wurm: Ganz genau!), und man hätte eine sinnlose Kampagne gemacht. – In dieser Kampagne, die Sie als sinnlos bezeichnen (Abg. Steger: ... Werbeagenturen, Freunderlwirtschaft ...!), geht es genau darum, den Sportbonus unter die Leute zu bringen. Der Sportbonus ist ge-
Abg. Steger: ... Werbeagenturen, Freunderlwirtschaft ...!
Ich möchte exemplarisch nur ein paar Projekte herausnehmen. Sie haben gerade gesagt, man hätte Vereine an die Wand gefahren und den Sport quasi ruiniert, es wäre nichts mehr übrig geblieben (Abg. Wurm: Ganz genau!), und man hätte eine sinnlose Kampagne gemacht. – In dieser Kampagne, die Sie als sinnlos bezeichnen (Abg. Steger: ... Werbeagenturen, Freunderlwirtschaft ...!), geht es genau darum, den Sportbonus unter die Leute zu bringen. Der Sportbonus ist ge-
Abg. Steger: Ja, ja, Freunderlwirtschaft!
nau das, was die Menschen zurück zu den Vereinen bringt, was die Mitglieder zurückbringt (Abg. Steger: Ja, ja, Freunderlwirtschaft!), was die zukünftigen Funktionärinnen und Funktionäre weiterbringt (Abg. Wurm: Freunderlwirtschaft!), was die Kinder wieder zu den Sportveranstaltungen bringt, wieder dazu bringt, Sport in den Vereinen zu betreiben, und was uns allen hilft (Ruf bei der FPÖ: Grüne Freunderlwirtschaft! Grüne Korruption!), damit unsere gute Vereinsstruktur weiterhin bestehen kann. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Wurm: Freunderlwirtschaft!
nau das, was die Menschen zurück zu den Vereinen bringt, was die Mitglieder zurückbringt (Abg. Steger: Ja, ja, Freunderlwirtschaft!), was die zukünftigen Funktionärinnen und Funktionäre weiterbringt (Abg. Wurm: Freunderlwirtschaft!), was die Kinder wieder zu den Sportveranstaltungen bringt, wieder dazu bringt, Sport in den Vereinen zu betreiben, und was uns allen hilft (Ruf bei der FPÖ: Grüne Freunderlwirtschaft! Grüne Korruption!), damit unsere gute Vereinsstruktur weiterhin bestehen kann. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Ruf bei der FPÖ: Grüne Freunderlwirtschaft! Grüne Korruption!
nau das, was die Menschen zurück zu den Vereinen bringt, was die Mitglieder zurückbringt (Abg. Steger: Ja, ja, Freunderlwirtschaft!), was die zukünftigen Funktionärinnen und Funktionäre weiterbringt (Abg. Wurm: Freunderlwirtschaft!), was die Kinder wieder zu den Sportveranstaltungen bringt, wieder dazu bringt, Sport in den Vereinen zu betreiben, und was uns allen hilft (Ruf bei der FPÖ: Grüne Freunderlwirtschaft! Grüne Korruption!), damit unsere gute Vereinsstruktur weiterhin bestehen kann. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
nau das, was die Menschen zurück zu den Vereinen bringt, was die Mitglieder zurückbringt (Abg. Steger: Ja, ja, Freunderlwirtschaft!), was die zukünftigen Funktionärinnen und Funktionäre weiterbringt (Abg. Wurm: Freunderlwirtschaft!), was die Kinder wieder zu den Sportveranstaltungen bringt, wieder dazu bringt, Sport in den Vereinen zu betreiben, und was uns allen hilft (Ruf bei der FPÖ: Grüne Freunderlwirtschaft! Grüne Korruption!), damit unsere gute Vereinsstruktur weiterhin bestehen kann. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Steger: ... keine Reformen! Wo sind die Reformen?
Sie kritisieren ernsthaft, dass das Jahr 2021 nicht von Fototerminen, Wohlfühlterminen und sonstigen Dingen geprägt war, die man vielleicht macht, wenn man unter der Sonne berühmter Sportlerinnen und Sportler glänzen will. (Abg. Steger: ... keine Reformen! Wo sind die Reformen?) Nein, das ist genau nicht passiert. Was passiert ist, ist: Es wurde gearbeitet, es wurde sinnvoll investiert, es wurden Projekte wie zum Beispiel das Gender-Traineeprogramm gefördert, es wurden Projekte wie zum Beispiel das Projekt Dream-Teams gefördert. (Abg. Steger: Alle Sportlerinnen Österreichs bedanken sich bei ...!) All das wurde gemacht, um sowohl die Frauen im Sport als auch den Frauensport voranzubringen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Steger: Alle Sportlerinnen Österreichs bedanken sich bei ...!
Sie kritisieren ernsthaft, dass das Jahr 2021 nicht von Fototerminen, Wohlfühlterminen und sonstigen Dingen geprägt war, die man vielleicht macht, wenn man unter der Sonne berühmter Sportlerinnen und Sportler glänzen will. (Abg. Steger: ... keine Reformen! Wo sind die Reformen?) Nein, das ist genau nicht passiert. Was passiert ist, ist: Es wurde gearbeitet, es wurde sinnvoll investiert, es wurden Projekte wie zum Beispiel das Gender-Traineeprogramm gefördert, es wurden Projekte wie zum Beispiel das Projekt Dream-Teams gefördert. (Abg. Steger: Alle Sportlerinnen Österreichs bedanken sich bei ...!) All das wurde gemacht, um sowohl die Frauen im Sport als auch den Frauensport voranzubringen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Sie kritisieren ernsthaft, dass das Jahr 2021 nicht von Fototerminen, Wohlfühlterminen und sonstigen Dingen geprägt war, die man vielleicht macht, wenn man unter der Sonne berühmter Sportlerinnen und Sportler glänzen will. (Abg. Steger: ... keine Reformen! Wo sind die Reformen?) Nein, das ist genau nicht passiert. Was passiert ist, ist: Es wurde gearbeitet, es wurde sinnvoll investiert, es wurden Projekte wie zum Beispiel das Gender-Traineeprogramm gefördert, es wurden Projekte wie zum Beispiel das Projekt Dream-Teams gefördert. (Abg. Steger: Alle Sportlerinnen Österreichs bedanken sich bei ...!) All das wurde gemacht, um sowohl die Frauen im Sport als auch den Frauensport voranzubringen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP
Aber ja, ich gestehe Ihnen schon zu: Das ist die Vergangenheit. Das ist das, was das Jahr 2021 gebracht hat. Was wir aber erst recht vor uns haben, ist eine Zukunft; eine Zukunft mit einer Sportförderung, mit einem Sportbudget so hoch, wie es in dieser Republik überhaupt noch niemals war (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP); eine Zukunft, in der Ehrenamtliche so viel an Prae erhalten können, wie dies noch niemals gewesen ist, was sowohl den Vereinssport als auch die ehrenamtliche Betätigung im Sport voranbringen wird. (Beifall bei Grünen und ÖVP sowie Bravoruf des Abg. Haubner.)
Beifall bei Grünen und ÖVP sowie Bravoruf des Abg. Haubner.
Aber ja, ich gestehe Ihnen schon zu: Das ist die Vergangenheit. Das ist das, was das Jahr 2021 gebracht hat. Was wir aber erst recht vor uns haben, ist eine Zukunft; eine Zukunft mit einer Sportförderung, mit einem Sportbudget so hoch, wie es in dieser Republik überhaupt noch niemals war (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP); eine Zukunft, in der Ehrenamtliche so viel an Prae erhalten können, wie dies noch niemals gewesen ist, was sowohl den Vereinssport als auch die ehrenamtliche Betätigung im Sport voranbringen wird. (Beifall bei Grünen und ÖVP sowie Bravoruf des Abg. Haubner.)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Steger.
Das ist es, was uns erwartet. Das ist es, was wir bisher gemacht haben. Das ist es. Schauen Sie sich den Sportbericht 2021 an, es ist wirklich eine gute Lektüre, und es ist wirklich ein Kompendium an guten Leistungen einer guten Sportpolitik! – Vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Steger.)
Abg. Haubner: Ah geh!
Deswegen würden wir grundsätzlich sagen, es ist gut, wenn wir mehr Geld in Sport investieren, mehr Geld für Sport ausgeben. Von 80 Millionen auf 120 Millionen Euro ist eine Riesensteigerung. Wir haben damals im Budget dagegengestimmt und ich möchte erklären, warum: nicht weil wir dagegen sind, dass mehr Geld für Sport ausgegeben wird, aber weil diese Budgeterhöhungen – wir sehen das jetzt auch im Sportbericht – nicht bei den Sportlerinnen und Sportlern landen, weil dieses Geld nicht bei den Vereinen landet, sondern das in den Strukturen landet, die wir schon seit Langem trockenlegen wollen (Abg. Haubner: Ah geh!), nämlich bei den großen Dachverbänden, die
Zwischenruf des Abg. Zarits
parteipolitisch besetzt sind (Zwischenruf des Abg. Zarits), und nicht bei jenen, die wirklich Sport betreiben. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
parteipolitisch besetzt sind (Zwischenruf des Abg. Zarits), und nicht bei jenen, die wirklich Sport betreiben. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Wurm: FPÖ!
Deswegen kann man nur noch einmal sagen, was wir schon so oft gesagt haben: Fazit nach 1 000 Tagen grüner Regierungsbeteiligung: 1 000 Tage regiert, 1 000 Tage ist nichts passiert. Wieder kann man wiederholen: „Wen würde der Anstand wählen?“ „Wen würde die Transparenz wählen?“ „Wen würde die Kontrolle wählen?“ (Abg. Wurm: FPÖ!) – Auf jeden Fall nicht mehr die Grünen! (Beifall bei den NEOS. – Abg. Hanger: In Wien! In Wien! – Abg. Steger: In Wien!) Richtig, wir sind die einzige Partei, Herr Hanger, wie Sie sagen, die 365 Tage im Jahr transparent ist, deswegen kann ich Ihre Frage sehr klar beantworten: Ja, die Transparenz, die würde die NEOS wählen. (Zwischenruf des Abg. Hanger.)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Hanger: In Wien! In Wien! – Abg. Steger: In Wien!
Deswegen kann man nur noch einmal sagen, was wir schon so oft gesagt haben: Fazit nach 1 000 Tagen grüner Regierungsbeteiligung: 1 000 Tage regiert, 1 000 Tage ist nichts passiert. Wieder kann man wiederholen: „Wen würde der Anstand wählen?“ „Wen würde die Transparenz wählen?“ „Wen würde die Kontrolle wählen?“ (Abg. Wurm: FPÖ!) – Auf jeden Fall nicht mehr die Grünen! (Beifall bei den NEOS. – Abg. Hanger: In Wien! In Wien! – Abg. Steger: In Wien!) Richtig, wir sind die einzige Partei, Herr Hanger, wie Sie sagen, die 365 Tage im Jahr transparent ist, deswegen kann ich Ihre Frage sehr klar beantworten: Ja, die Transparenz, die würde die NEOS wählen. (Zwischenruf des Abg. Hanger.)
Zwischenruf des Abg. Hanger.
Deswegen kann man nur noch einmal sagen, was wir schon so oft gesagt haben: Fazit nach 1 000 Tagen grüner Regierungsbeteiligung: 1 000 Tage regiert, 1 000 Tage ist nichts passiert. Wieder kann man wiederholen: „Wen würde der Anstand wählen?“ „Wen würde die Transparenz wählen?“ „Wen würde die Kontrolle wählen?“ (Abg. Wurm: FPÖ!) – Auf jeden Fall nicht mehr die Grünen! (Beifall bei den NEOS. – Abg. Hanger: In Wien! In Wien! – Abg. Steger: In Wien!) Richtig, wir sind die einzige Partei, Herr Hanger, wie Sie sagen, die 365 Tage im Jahr transparent ist, deswegen kann ich Ihre Frage sehr klar beantworten: Ja, die Transparenz, die würde die NEOS wählen. (Zwischenruf des Abg. Hanger.)
Beifall bei den NEOS.
Da kann man trefflich diskutieren, wie viel Staat es braucht: Mehr oder weniger?, aber jetzt will ich Sie wirklich einmal ernsthaft fragen: Wie kann man der Auffassung sein und wie kann man redlich argumentieren, dass es zur Kernaufgabe des Staates gehört, Hotels zu betreiben? (Beifall bei den NEOS.) Nichts anderes macht die Republik Österreich. Sie betreibt nicht nur ein Hotel, nicht zwei Hotels oder drei Hotels, sie betreibt eine ganze Kette an Sporthotels. Die sind an sich nicht einmal rentabel, der Staat muss jährlich zuschießen, dieses Jahr wieder 7 Millionen Euro. Aus dem Covid-Fonds haben sie auch 2,3 Millionen Euro bekommen. Diese GmbHs haben wieder eigene Geschäftsführer, die auch ein sattes Gehalt bekommen.
Beifall bei den NEOS.
Wir sagen, gerade in einer Zeit der Teuerung, der Preissteigerungen, wenn wir eh überall Geld ausgeben, ist es auch notwendig, zu schauen, wo wir ein bisschen schlanker auftreten können, wo wir als Staat ein bisschen schlanker auftreten können. Ich bin der Überzeugung, dass es nicht zur Kernaufgabe des Staates gehört, Hotels zu betreiben, deswegen haben wir diesen Antrag hier eingebracht. Ich finde es schade, dass den alle anderen Parteien ablehnen. Wir wollen evaluieren, ob denn eine Veräußerung dieser Sporthotelkette, der staatlichen Sporthotelkette, Sinn macht. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall der Abgeordneten Brandweiner, Haubner und Zarits.
ich, sehr viel Aufwand dahinter, und dafür muss man auch einmal Danke sagen. (Beifall der Abgeordneten Brandweiner, Haubner und Zarits.)
Beifall bei der SPÖ.
Herr Vizekanzler! Je länger Sie der ÖVP die Stange halten, umso mehr machen Sie sich mitschuldig, das sollte Ihnen bewusst sein. Eines ist sicher: Sie stehen längst nicht mehr an der Seite des Anstands und nicht an der Seite der Menschen in Österreich. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Es wurde von Kollegin Sirkka Prammer schon angesprochen: Wir haben es gemeinsam mit dem Finanzminister und dem Sportminister geschafft, ein historisches Budget zu beschließen: 231,5 Millionen Euro für den Sport in Österreich, und das ist sensationell. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Eines noch zur Opposition: Ich denke, dass nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt, und wir haben im Sport sehr, sehr viel weitergebracht. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Steger.
Abgeordneter Lukas Hammer (Grüne): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Minister! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich finde es ein bisschen witzig, Frau Kollegin Steger: Ein grüner Minister übernimmt das Sportministerium von einem blauen Minister, erhöht das Budget um 50 Prozent und Sie sagen, dass er nichts macht. Da kann ich mir wirklich nur an den Kopf greifen. Das ist wirklich absurd. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Steger.)
Beifall bei den NEOS. – Ruf bei den NEOS: Ein Sporthotel! – Weitere Zwischenrufe bei den NEOS.
Ich möchte nun aber – da sind wir wahrscheinlich eher einer Meinung – über den Antrag der NEOS sprechen, den Antrag des Kollegen Shetty. Die NEOS wollen wieder einmal etwas privatisieren – wir kennen das: Der Staat wirtschaftet schlecht, die Privaten machen alles besser, und deswegen muss man alles verscherbeln an private, profitorientierte Unternehmen. (Beifall bei den NEOS. – Ruf bei den NEOS: Ein Sporthotel! – Weitere Zwischenrufe bei den NEOS.)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Brandstötter.
werden – diese Leistungssportzentren leisten hervorragende Arbeit und schreiben auch schwarze Zahlen. – Ich sage dafür von dieser Stelle aus vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenruf der Abg. Brandstötter.)
Zwischenruf der Abg. Steger
Was Sie in Ihrem Antrag nicht dazusagen, ist, dass sich diese 50-Prozent-Auslastung auf einen Zeitraum während der Pandemie bezieht. – Welch ein Wunder, dass während eines Lockdowns die Bundesleistungszentren nicht ausgelastet waren! Sie können, wie Kollegin Steger im Ausschuss (Zwischenruf der Abg. Steger), die Bundesregierung wegen der Coronapolitik kritisieren, von mir aus, aber Sie können nicht die Bundessporteinrichtungen dafür kritisieren, dass es Lockdowns gab. Das ist unredlich, Herr Kollege! (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Was Sie in Ihrem Antrag nicht dazusagen, ist, dass sich diese 50-Prozent-Auslastung auf einen Zeitraum während der Pandemie bezieht. – Welch ein Wunder, dass während eines Lockdowns die Bundesleistungszentren nicht ausgelastet waren! Sie können, wie Kollegin Steger im Ausschuss (Zwischenruf der Abg. Steger), die Bundesregierung wegen der Coronapolitik kritisieren, von mir aus, aber Sie können nicht die Bundessporteinrichtungen dafür kritisieren, dass es Lockdowns gab. Das ist unredlich, Herr Kollege! (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Diese neoliberalen Fantasien der NEOS wollen wir bei der Sportförderung sicher nicht umsetzen, deswegen haben wir diesen Antrag auch abgelehnt. – Danke schön. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Wir begrüßen also diese kommenden Erhöhungen, da sie den Sportbetrieb sichern und ein breites Angebot unterstützen. Jetzt ist nur noch eine einfache Handhabung in der Umsetzung für die Vereine wichtig, Herr Minister. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass hiermit nur ein kleiner und längst überfälliger Schritt für die Aufwertung der gemeinnützigen Sportvereine gesetzt wird. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.
Präsidentin Doris Bures: Als Nächste gelangt Frau Abgeordnete Kira Grünberg zu Wort. – Bitte. (Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Über zwei Bereiche zu lesen war für mich besonders interessant, wobei ein Bereich das Kapitel Gleichstellung und Diversität ist. Da möchte ich den Verein 100% Sport herausheben, der das österreichische Zentrum für Genderkompetenz ist und hervorragende Arbeit leistet. Ich glaube, es ist uns allen klar, dass wir uns im Sport wohlfühlen müssen, dass jeder im Sport willkommen ist und dass jeder die Möglichkeit bekommen soll, seine Leistungen zu erbringen. Genauso soll es möglich sein, seine Stärken weiter zu trainieren, aber natürlich auch seine Schwächen zu realisieren und an diesen arbeiten zu können. Deswegen ist eben der Verein 100% Sport so wichtig: weil er die Geschlechtergerechtigkeit im österreichischen Sport vorantreibt. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Lieber Herr Vizekanzler, vielen Dank für den Sportbericht, auch an die Mitarbeiter:innen im Ministerium, und ja, hoffentlich nützen Sie auch das neue Jahr, um weiterhin Sport zu treiben. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Hörl – in Richtung SPÖ weisend –: Krainer!
Wenn Sie jetzt hier einen Generalverdacht anstellen, dann ist das weder zielführend noch verständlich (Abg. Hörl – in Richtung SPÖ weisend –: Krainer!) – weder in Bezug auf die Bundessporteinrichtungs-GmbH noch in Bezug auf die vergebenen Fördermittel. Wir sind es aber gerade von den NEOS gewohnt, dass sofort das Thema Privatisierung in den Raum gestellt wird. Liebe Kolleginnen und Kollegen, aber auch das ist bei Weitem kein Patentrezept. Das haben wir hier im Hohen Haus bereits bei vielen Privatisierungsprojekten miterlebt – ich darf zum Beispiel nur an die Austria Tabak und die Buwog erinnern. (Zwischenruf des Abg. Scherak.)
Zwischenruf des Abg. Scherak.
Wenn Sie jetzt hier einen Generalverdacht anstellen, dann ist das weder zielführend noch verständlich (Abg. Hörl – in Richtung SPÖ weisend –: Krainer!) – weder in Bezug auf die Bundessporteinrichtungs-GmbH noch in Bezug auf die vergebenen Fördermittel. Wir sind es aber gerade von den NEOS gewohnt, dass sofort das Thema Privatisierung in den Raum gestellt wird. Liebe Kolleginnen und Kollegen, aber auch das ist bei Weitem kein Patentrezept. Das haben wir hier im Hohen Haus bereits bei vielen Privatisierungsprojekten miterlebt – ich darf zum Beispiel nur an die Austria Tabak und die Buwog erinnern. (Zwischenruf des Abg. Scherak.)
Abg. Loacker: ..., das ist ja der Punkt!
Einen Punkt möchte ich schon noch anführen: Sie selber sprechen in Ihrem Antrag davon, dass etwa Spitzensportler:innen im Training von der Bundessporteinrichtungsgesellschaft profitieren. Ich stelle hier nur die Frage in den Raum und auch an die Fraktion der NEOS: Was passiert, wenn all diese Einrichtungen künftig in privater Hand wären und streng nach dem Gewinnmaximierungsprinzip geführt werden müssten? (Abg. Loacker: ..., das ist ja der Punkt!) – Es könnten nur die Sportlerin, der Sportler, der Sport im Ganzen und auch unser Tourismusland Österreich darunter leiden. Daher gibt es für uns nur eine Antwort auf euren Antrag zur Privatisierung, und die ist wenig überraschend eine Ablehnung. – Danke für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Einen Punkt möchte ich schon noch anführen: Sie selber sprechen in Ihrem Antrag davon, dass etwa Spitzensportler:innen im Training von der Bundessporteinrichtungsgesellschaft profitieren. Ich stelle hier nur die Frage in den Raum und auch an die Fraktion der NEOS: Was passiert, wenn all diese Einrichtungen künftig in privater Hand wären und streng nach dem Gewinnmaximierungsprinzip geführt werden müssten? (Abg. Loacker: ..., das ist ja der Punkt!) – Es könnten nur die Sportlerin, der Sportler, der Sport im Ganzen und auch unser Tourismusland Österreich darunter leiden. Daher gibt es für uns nur eine Antwort auf euren Antrag zur Privatisierung, und die ist wenig überraschend eine Ablehnung. – Danke für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Sie hegen, dass Sie die Abschaffung der KESt bei Wertpapierspekulationen vorantreiben wollen. Ein klares Nein von unserer Seite, weil es natürlich nicht sein kann, dass jemand, der mit Aktien spekuliert, viel, viel weniger Steuern zahlt als jemand, der arbeiten geht. Solange das so ist, ist das unerträglich und nicht durchsetzbar, von unserer Seite aus gesehen. (Beifall bei der SPÖ.) Spekulation noch zusätzlich zu fördern ist aus unserer Sicht der vollkommen falsche Weg, den Sie hier einschlagen.
Beifall bei der SPÖ.
Diese Illusion, glaube ich, sollten Sie nicht weiterverfolgen. Wir sind klar dagegen. Ich bin auch nicht dafür, dass man immer so tut, als ob die privaten Veranlagungssysteme viel, viel sicherer wären als das staatliche System. Das ist nicht richtig, das ist falsch. Wir haben ein gutes Vorsorgesystem. Unser Pensionssystem ist gut. Man sollte sich da nicht auf den Markt verlassen. Der Markt funktioniert in vielen Dingen nicht, auch bei der Pensionsvorsorge funktioniert er nicht zu 100 Prozent. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Krainer: Anreize?! Anreize, zu arbeiten! Schon mal darüber nachgedacht?! Wer arbeiten geht, soll nicht der Dumme sein! Aber die Politik ...!
es ist natürlich so, wir haben unterschiedliche Zugänge. Das ist hier wieder einmal offensichtlich. Es geht ja darum, dass man zusätzlich zur staatlichen Säule eine private Säule machen kann und dass es da ein paar Anreize bedarf. (Abg. Krainer: Anreize?! Anreize, zu arbeiten! Schon mal darüber nachgedacht?! Wer arbeiten geht, soll nicht der Dumme sein! Aber die Politik ...!) Ich glaube, das ist unbestritten und deshalb ist der Vorschlag des Finanzmisters sicher einer, den wir begrüßen und der natürlich auch umzusetzen wäre, um hier Anreize zu schaffen, meine Damen und Herren.
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Disoski und Tomaselli.
die Aufsichtsanforderungen und den Anlegerschutz. Ich ersuche um breite Zustimmung. – Danke. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Disoski und Tomaselli.)
Abg. Loacker: Ich werde gleich erklären, wie wurscht uns das ist!
Und jetzt erwartet irgendjemand hier im Parlament, dass die Sozialdemokraten sagen: okay, wieso nicht?! – Nein, das hoffe ich doch. Und den anderen Parteien ist es eh wurscht. (Abg. Loacker: Ich werde gleich erklären, wie wurscht uns das ist!)
Zwischenruf der Abg. Krisper.
Wir können da nicht mitgehen, wir lehnen das ab. Es tut mir leid, dass es wieder salonfähig ist, dass die Reichsten diesen Anspruch haben, aber mit der ÖVP geht das natürlich. Da fällt mir jetzt der Spruch des Ex-Generalsekretärs des Finanzministers ein, der gesagt hat: Vergiss nie, du arbeitest für die ÖVP! Das ist so ein - - (Zwischenruf der Abg. Krisper.) – Wie bitte? (Abg. Krisper: Die Hure der Reichen!) – Na, weiß doch jeder, was ich meine, wie es weiter-
Abg. Krisper: Die Hure der Reichen!
Wir können da nicht mitgehen, wir lehnen das ab. Es tut mir leid, dass es wieder salonfähig ist, dass die Reichsten diesen Anspruch haben, aber mit der ÖVP geht das natürlich. Da fällt mir jetzt der Spruch des Ex-Generalsekretärs des Finanzministers ein, der gesagt hat: Vergiss nie, du arbeitest für die ÖVP! Das ist so ein - - (Zwischenruf der Abg. Krisper.) – Wie bitte? (Abg. Krisper: Die Hure der Reichen!) – Na, weiß doch jeder, was ich meine, wie es weiter-
Heiterkeit bei den Grünen.
geht, oder? (Heiterkeit bei den Grünen.) Nein, man muss es jetzt nicht wiederholen. – Punkt, Punkt; es weiß jeder, wie es weitergeht. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der NEOS.)
Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der NEOS.
geht, oder? (Heiterkeit bei den Grünen.) Nein, man muss es jetzt nicht wiederholen. – Punkt, Punkt; es weiß jeder, wie es weitergeht. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der NEOS.)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Haubner.
geschaffen werden, und ich denke, das ist uns auch gut gelungen. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Haubner.)
Beifall bei den Grünen.
Zu der angestoßenen Diskussion seitens der sozialdemokratischen Fraktion über die KESt ist vonseiten der Grünen jedenfalls anzumerken: Wir leben sicher in Zeiten multipler Krisen – Pandemie, Krieg, Teuerung –, und im Moment fehlt uns auch die Fantasie, bei welchen dieser genannten großen Herausforderungen ein Aussetzen der KESt in bestimmten Fällen helfen sollte. Unsere Priorität liegt jedenfalls darauf, dass man den Menschen hilft, die besonders unter den genannten Herausforderungen leiden. – Danke. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Höfinger: Fürchtet euch nicht!
Abgeordneter Mag. Gerald Loacker (NEOS): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Zumindest reicht der innere Koalitionsfriede noch so weit, dass EU-Richtlinien umgesetzt werden können, das ist insofern beruhigend. (Abg. Höfinger: Fürchtet euch nicht!)
Abg. Herr: Oh, der kleine Sparer!
im Budgethearing auch bestätigt hat. Warum ist das so? Wir haben ja heute schon ein Stadium erreicht, dass selbst die Arbeiterkammer den Mitgliedern empfiehlt, das Geld nicht auf dem Sparbuch liegen zu lassen, sondern auch Wertpapiere zu kaufen. So weit sind wir. Wenn jetzt die knallrote Arbeiterkammer empfiehlt, Wertpapiere zu kaufen, dann möchte ich den Kollegen von der linken Seite Folgendes mitgeben: Sie kaufen heuer ein Wertpapier um den Preis von 100, und in fünf Jahren haben wir eine Inflationswirkung von sagen wir einmal 20 Prozent Inflation. Dann hat vielleicht dieses Wertpapier, wenn Sie Glück haben, einen Kurswert von 120, und wenn sie es verkaufen, müssen Sie die 20 versteuern, obwohl sie überhaupt keinen Ertrag erwirtschaftet haben. Sie haben nur den Wert gesichert, und damit wird diese Substanz, diese 20, mit der Wertpapier-KESt besteuert – für den kleinen Sparer, der nicht zockt (Abg. Herr: Oh, der kleine Sparer!), sondern der das Papier lange behält (Abg. Leichtfried: Wenn der Loacker für den kleinen Sparer spricht, stimmt was nicht!), der es für seine Altersvorsorge in der dritten Säule lange behält –, und das ist das Problem der Kapitalertragsteuer.
Abg. Leichtfried: Wenn der Loacker für den kleinen Sparer spricht, stimmt was nicht!
im Budgethearing auch bestätigt hat. Warum ist das so? Wir haben ja heute schon ein Stadium erreicht, dass selbst die Arbeiterkammer den Mitgliedern empfiehlt, das Geld nicht auf dem Sparbuch liegen zu lassen, sondern auch Wertpapiere zu kaufen. So weit sind wir. Wenn jetzt die knallrote Arbeiterkammer empfiehlt, Wertpapiere zu kaufen, dann möchte ich den Kollegen von der linken Seite Folgendes mitgeben: Sie kaufen heuer ein Wertpapier um den Preis von 100, und in fünf Jahren haben wir eine Inflationswirkung von sagen wir einmal 20 Prozent Inflation. Dann hat vielleicht dieses Wertpapier, wenn Sie Glück haben, einen Kurswert von 120, und wenn sie es verkaufen, müssen Sie die 20 versteuern, obwohl sie überhaupt keinen Ertrag erwirtschaftet haben. Sie haben nur den Wert gesichert, und damit wird diese Substanz, diese 20, mit der Wertpapier-KESt besteuert – für den kleinen Sparer, der nicht zockt (Abg. Herr: Oh, der kleine Sparer!), sondern der das Papier lange behält (Abg. Leichtfried: Wenn der Loacker für den kleinen Sparer spricht, stimmt was nicht!), der es für seine Altersvorsorge in der dritten Säule lange behält –, und das ist das Problem der Kapitalertragsteuer.
Ruf bei der SPÖ: Geh bitte, Gerald! – Abg. Krainer: Oje! Oje!
Ich verstehe schon, dass es ein bisschen wirtschaftliches Denken voraussetzt und dass das besonders auf der linken Seite des Spektrums schwierig ist (Ruf bei der SPÖ: Geh bitte, Gerald! – Abg. Krainer: Oje! Oje!) und natürlich auch auf der Bauernbund- und Beamtenseite schwierig ist.
Beifall bei den NEOS.
Danke schön. (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf der Abg. Erasim
Ich bin schon ein bissl älter und ich möchte auch etwas dazu sagen: Ich bin seit 17 Jahren hier, und egal welche ideologischen Unterschiede es gibt – und Gott sei Dank gibt es die, das sage ich auch dazu, Gott sei Dank gibt es die –, habe ich in diesen 17 Jahren mit allen Fraktionen bis zum heutigen Tag – ich glaube, ich kann es ruhig sagen – eine gute, kollegiale Gesprächsbasis, wenn es um die inhaltliche Arbeit geht. In letzter Zeit aber, egal welche Sitzung auch immer es ist, sehen wir, dass es jetzt, in einer Zeit, die nicht einfach ist – wir haben zwei Jahre die Pandemie gehabt, jetzt haben wir die Energiekrise (Zwischenruf der Abg. Erasim), die Teuerungskrise, eine wirklich schwierige, schwierige Zeit –, kaum eine Sitzung gibt, in der es nicht einen Misstrauensantrag gegen ein Regierungsmitglied oder Neuwahlanträge gibt – als wenn wir sonst keine Sorgen hätten. In knapp zwei Jahren wird sowieso wieder neu gemischt, und die Österreicherinnen und Österreicher werden sagen, wem sie dann ihr Vertrauen schenken. Warten wir diese Zeit ab!
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kassegger: Viel besser als die Schweiz! Vollkommener Realitätsverlust!
aus dieser Krise herausgekommen ist. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Kassegger: Viel besser als die Schweiz! Vollkommener Realitätsverlust!) In der heutigen Zeit – jetzt haben wir die Energiekrise und die Teuerungskrise – ist es auch nicht einfach. Wir haben Pakete umgesetzt, die die anderen erst jetzt umsetzen; die sind umgesetzt worden, und wir lassen die Menschen nicht alleine.
Zwischenrufe bei der SPÖ.
Wisst ihr, wie diese Abstimmungen damals ausgegangen sind? – Weil eben die Oppositionsparteien damals vor 50 Jahren noch gewusst haben, dass man in Krisen zusammenhalten muss, ist das einstimmig beschlossen worden. Da hat die ÖVP mitgestimmt, obwohl sie nicht in der Regierung war, da haben auch die Freiheitlichen mitgestimmt, obwohl sie nicht in der Regierung waren. (Zwischenrufe bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Bitte gesteht mir einen Wunsch zu; ich glaube, ich kann das machen, weil ich schon so lange im Haus bin: Leute, jetzt heißt es zusammenzuhalten! Schauen wir nicht, wenn schnell geholfen werden muss, was da und dort eventuell, ein Beistrich oder i-Punkt oder eine Kommastelle, schlecht gemacht wurde! In Summe können wir uns europaweit, international wirklich ins Schaufenster stellen, wenn es um Hilfe, und zwar sozial gestaffelte Hilfe, geht. Andere Länder, auch die Amerikaner, die weit weg sind von diesem Krieg, haben mit ähnlichen Inflationszahlen zu kämpfen wie wir. Wir sitzen alle in einem Boot, wir haben keinen Zaun um Österreich herum. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Halten wir in dieser Zeit zusammen! In einem Jahr könnt ihr wieder Politik machen, und in knapp zwei Jahren werden die Österreicher sagen, wer weiterhin in dieser Regierung sitzen soll. Wir werden diese Periode fertig machen, und spart euch endlich einmal diese Misstrauensanträge, spart euch endlich einmal die Neuwahlanträge! Jetzt ist Zeit zum Arbeiten, zum Zusammenzuhalten. Mit diesen Anträgen nehmt ihr fünf Monate lang einen Stillstand in Österreich in Kauf! Seid euch eurer Aufgabe bewusst: Ihr gehört zu den 183 Abgeordneten, die für dieses Land verantwortlich sind! – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen sowie Bravoruf des Abg. Michael Hammer.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen sowie Bravoruf des Abg. Michael Hammer.
Bitte gesteht mir einen Wunsch zu; ich glaube, ich kann das machen, weil ich schon so lange im Haus bin: Leute, jetzt heißt es zusammenzuhalten! Schauen wir nicht, wenn schnell geholfen werden muss, was da und dort eventuell, ein Beistrich oder i-Punkt oder eine Kommastelle, schlecht gemacht wurde! In Summe können wir uns europaweit, international wirklich ins Schaufenster stellen, wenn es um Hilfe, und zwar sozial gestaffelte Hilfe, geht. Andere Länder, auch die Amerikaner, die weit weg sind von diesem Krieg, haben mit ähnlichen Inflationszahlen zu kämpfen wie wir. Wir sitzen alle in einem Boot, wir haben keinen Zaun um Österreich herum. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Halten wir in dieser Zeit zusammen! In einem Jahr könnt ihr wieder Politik machen, und in knapp zwei Jahren werden die Österreicher sagen, wer weiterhin in dieser Regierung sitzen soll. Wir werden diese Periode fertig machen, und spart euch endlich einmal diese Misstrauensanträge, spart euch endlich einmal die Neuwahlanträge! Jetzt ist Zeit zum Arbeiten, zum Zusammenzuhalten. Mit diesen Anträgen nehmt ihr fünf Monate lang einen Stillstand in Österreich in Kauf! Seid euch eurer Aufgabe bewusst: Ihr gehört zu den 183 Abgeordneten, die für dieses Land verantwortlich sind! – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen sowie Bravoruf des Abg. Michael Hammer.)
Abg. Michael Hammer: Grüß Sie, Herr Abgeordneter! Guten Tag! Grüß Sie!
Als Erster zu Wort gelangt Herr Abgeordneter Kai Jan Krainer. – Bitte, Herr Abgeordneter. (Abg. Michael Hammer: Grüß Sie, Herr Abgeordneter! Guten Tag! Grüß Sie!)
Heiterkeit bei der ÖVP – Abg. Michael Hammer: Na geh! Hahaha!
jeden Vorschlag der Opposition einfach drübergefahren ist (Heiterkeit bei der ÖVP – Abg. Michael Hammer: Na geh! Hahaha!), sondern gute Vorschläge aufgenommen und umgesetzt hat. (Beifall bei der SPÖ.) Und dann hat die ÖVP halt mitunter auch eigenen Vorschlägen zugestimmt. Das ist ein Riesenunterschied.
Beifall bei der SPÖ.
jeden Vorschlag der Opposition einfach drübergefahren ist (Heiterkeit bei der ÖVP – Abg. Michael Hammer: Na geh! Hahaha!), sondern gute Vorschläge aufgenommen und umgesetzt hat. (Beifall bei der SPÖ.) Und dann hat die ÖVP halt mitunter auch eigenen Vorschlägen zugestimmt. Das ist ein Riesenunterschied.
Abg. Höfinger: Ja genau!
Da kann ich nur sagen: Lernen Sie Geschichte (Abg. Höfinger: Ja genau!), schauen Sie sich an, wie lange damals in diesem Haus Regierungsvorlagen, wichtige Regierungsvorlagen debattiert wurden (Abg. Michael Hammer: Der Kreisky dreht sich im Grab um bei eurer Performance! – Abg. Höfinger: Weil die SPÖler kein Format mehr haben! Blass, farblos!): oft eineinhalb Jahre, etwa bei der Familienrechtsreform, bei der großen Strafrechtsreform, eineinhalb Jahre Debatten auf Ausschussebene, auf Augenhöhe zwischen allen Fraktionen – und nicht innerhalb von ein paar Wochen schnell etwas durchpeitschen. Wurscht, was die Opposition sagt, ganz egal, da rein (die rechte Hand zum Ohr bewegend), da raus (die linke Hand vom Ohr weg bewegend), ihr wisst alles besser! (Abg. Höfinger: Na so langsam, wie ihr seid, können wir nicht arbeiten!) Das ist ein Riesenunterschied! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Ihr sagt ja nur Neuwahlen! Ihr habt ja keine Vorschläge!)
Abg. Michael Hammer: Der Kreisky dreht sich im Grab um bei eurer Performance! – Abg. Höfinger: Weil die SPÖler kein Format mehr haben! Blass, farblos!
Da kann ich nur sagen: Lernen Sie Geschichte (Abg. Höfinger: Ja genau!), schauen Sie sich an, wie lange damals in diesem Haus Regierungsvorlagen, wichtige Regierungsvorlagen debattiert wurden (Abg. Michael Hammer: Der Kreisky dreht sich im Grab um bei eurer Performance! – Abg. Höfinger: Weil die SPÖler kein Format mehr haben! Blass, farblos!): oft eineinhalb Jahre, etwa bei der Familienrechtsreform, bei der großen Strafrechtsreform, eineinhalb Jahre Debatten auf Ausschussebene, auf Augenhöhe zwischen allen Fraktionen – und nicht innerhalb von ein paar Wochen schnell etwas durchpeitschen. Wurscht, was die Opposition sagt, ganz egal, da rein (die rechte Hand zum Ohr bewegend), da raus (die linke Hand vom Ohr weg bewegend), ihr wisst alles besser! (Abg. Höfinger: Na so langsam, wie ihr seid, können wir nicht arbeiten!) Das ist ein Riesenunterschied! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Ihr sagt ja nur Neuwahlen! Ihr habt ja keine Vorschläge!)
Abg. Höfinger: Na so langsam, wie ihr seid, können wir nicht arbeiten!
Da kann ich nur sagen: Lernen Sie Geschichte (Abg. Höfinger: Ja genau!), schauen Sie sich an, wie lange damals in diesem Haus Regierungsvorlagen, wichtige Regierungsvorlagen debattiert wurden (Abg. Michael Hammer: Der Kreisky dreht sich im Grab um bei eurer Performance! – Abg. Höfinger: Weil die SPÖler kein Format mehr haben! Blass, farblos!): oft eineinhalb Jahre, etwa bei der Familienrechtsreform, bei der großen Strafrechtsreform, eineinhalb Jahre Debatten auf Ausschussebene, auf Augenhöhe zwischen allen Fraktionen – und nicht innerhalb von ein paar Wochen schnell etwas durchpeitschen. Wurscht, was die Opposition sagt, ganz egal, da rein (die rechte Hand zum Ohr bewegend), da raus (die linke Hand vom Ohr weg bewegend), ihr wisst alles besser! (Abg. Höfinger: Na so langsam, wie ihr seid, können wir nicht arbeiten!) Das ist ein Riesenunterschied! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Ihr sagt ja nur Neuwahlen! Ihr habt ja keine Vorschläge!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Ihr sagt ja nur Neuwahlen! Ihr habt ja keine Vorschläge!
Da kann ich nur sagen: Lernen Sie Geschichte (Abg. Höfinger: Ja genau!), schauen Sie sich an, wie lange damals in diesem Haus Regierungsvorlagen, wichtige Regierungsvorlagen debattiert wurden (Abg. Michael Hammer: Der Kreisky dreht sich im Grab um bei eurer Performance! – Abg. Höfinger: Weil die SPÖler kein Format mehr haben! Blass, farblos!): oft eineinhalb Jahre, etwa bei der Familienrechtsreform, bei der großen Strafrechtsreform, eineinhalb Jahre Debatten auf Ausschussebene, auf Augenhöhe zwischen allen Fraktionen – und nicht innerhalb von ein paar Wochen schnell etwas durchpeitschen. Wurscht, was die Opposition sagt, ganz egal, da rein (die rechte Hand zum Ohr bewegend), da raus (die linke Hand vom Ohr weg bewegend), ihr wisst alles besser! (Abg. Höfinger: Na so langsam, wie ihr seid, können wir nicht arbeiten!) Das ist ein Riesenunterschied! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Ihr sagt ja nur Neuwahlen! Ihr habt ja keine Vorschläge!)
Abg. Michael Hammer: Nur du! Nur du!
Und sehr ähnlich ist das heute. Heute wird eine sogenannte Übergewinnsteuer beschlossen, da sollen in etwa 1 bis 2 Milliarden Euro Übergewinne abgeschöpft werden. Der Vorschlag der SPÖ sieht 6 bis 8 Milliarden Euro vor. (Abg. Michael Hammer: Nur du! Nur du!) Das ist halt der Unterschied. Offenbar sind die Grünen und die ÖVP der Meinung, wir können ganz locker 4 bis 7 Milliarden Euro liegen lassen, weil wir die nicht brauchen – aber Sie werden sie brauchen! Das haben wir auch bereits im September gesagt: Es wird ein Gaspreisdeckel kommen, wir sollten den auch einführen, weil ihn auch die Deutschen einführen werden. Sie haben gesagt: Ach, schauen wir doch einmal, ob der überhaupt kommt! Wer weiß, ob der kommt! Jetzt schauen wir einmal, jetzt warten wir einmal! – Der kommt! Es ist so, dass in Deutschland sowohl die Haushalte als auch die Industrie in den Genuss davon kommen werden. Die Dezember-Gasrechnung wird in Deutschland überhaupt vom Staat übernommen. Was macht die Bundesregierung? – Die Bundesregierung sagt: Die Haushalte sind uns egal! Wir machen eine kleine Heizkostenzuschussaufstockung, aber Gaspreisdeckel für die Haushalte gibt es keinen.
Ruf bei der ÖVP: 500 Millionen sind nichts?!
Das ist der Finanzminister: Die Haushalte, die mit Gas heizen, die mit Gas kochen, bekommen keinen Gaspreisdeckel, die bekommen einen erhöhten Heizkostenzuschuss, wenn überhaupt. (Ruf bei der ÖVP: 500 Millionen sind nichts?!) Schauen wir einmal, was da rauskommt! Aber die Industrie bekommt einen.
Abg. Zarits: Aber ihr wollt doch immer mehr! Das verstehe ich nicht!
kosten wird? – Der wird Sie das Geld kosten, das Sie heute liegen lassen, weil Sie keine vernünftige Gewinnabschöpfung machen und diese 4 bis 7 Milliarden Euro liegen lassen. Die werden Sie im Jänner in die Hand nehmen und ein neues Gesetz beschließen müssen. Nur: Das Geld haben Sie nicht, weil Sie das heute haben liegen lassen. Und Sie werden wieder weiter Schulden machen, und Sie werden wahrscheinlich einen neuen Rekord unter den Finanzministern aufstellen, weil in so kurzer Zeit noch niemand so viele Schulden aufgenommen hat wie Sie. (Abg. Zarits: Aber ihr wollt doch immer mehr! Das verstehe ich nicht!)
Heiterkeit bei der ÖVP – Abg. Michael Hammer: Gott bewahre!
Wie hat Herr Badelt gesagt? – Er möchte nicht nach Ihnen Finanzminister sein, denn wer auch immer das machen muss, steht vor einem Budgetchaos, weil Sie das Budget an die Wand fahren, der muss einen vollkommen zerstörten Staatshaushalt wieder aufbauen. – Das sagt Herr Badelt, nicht ich! Er will nicht nach Ihnen Finanzminister sein, ich auch nicht (Heiterkeit bei der ÖVP – Abg. Michael Hammer: Gott bewahre!), weil: Nach Ihnen aufzuräumen ist keine schöne Arbeit. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ. – Weiterer Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Beifall bei der SPÖ. – Weiterer Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.
Wie hat Herr Badelt gesagt? – Er möchte nicht nach Ihnen Finanzminister sein, denn wer auch immer das machen muss, steht vor einem Budgetchaos, weil Sie das Budget an die Wand fahren, der muss einen vollkommen zerstörten Staatshaushalt wieder aufbauen. – Das sagt Herr Badelt, nicht ich! Er will nicht nach Ihnen Finanzminister sein, ich auch nicht (Heiterkeit bei der ÖVP – Abg. Michael Hammer: Gott bewahre!), weil: Nach Ihnen aufzuräumen ist keine schöne Arbeit. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ. – Weiterer Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Abg. Michael Hammer: Noch mehr ... für die Wien Energie! Eine reine Unwahrheitsrede!
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort gelangt nun Herr Abgeordneter Karlheinz Kopf. – Bitte, Herr Abgeordneter. (Abg. Michael Hammer: Noch mehr ... für die Wien Energie! Eine reine Unwahrheitsrede!)
Zwischenruf bei der SPÖ.
Abgeordneter Karlheinz Kopf (ÖVP): Herr Präsident! Herr Finanzminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen hier im Hohen Haus! Geschätzte Zuhörerinnen und Zuhörer hier im Saal und auch an den Empfangsgeräten! Ich weiß nicht, Kollege Krainer, wie groß die Gefahr hier herinnen eingeschätzt wird, dass du in die Verlegenheit kommen solltest, Minister Brunner nachfolgen zu müssen, aber lassen wir das und kommen wir zur Sache selber. (Zwischenruf bei der SPÖ.) Er hat damit angefangen! (Abg. Michael Hammer: Den verräumen sie irgendwo in Wien!)
Abg. Michael Hammer: Den verräumen sie irgendwo in Wien!
Abgeordneter Karlheinz Kopf (ÖVP): Herr Präsident! Herr Finanzminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen hier im Hohen Haus! Geschätzte Zuhörerinnen und Zuhörer hier im Saal und auch an den Empfangsgeräten! Ich weiß nicht, Kollege Krainer, wie groß die Gefahr hier herinnen eingeschätzt wird, dass du in die Verlegenheit kommen solltest, Minister Brunner nachfolgen zu müssen, aber lassen wir das und kommen wir zur Sache selber. (Zwischenruf bei der SPÖ.) Er hat damit angefangen! (Abg. Michael Hammer: Den verräumen sie irgendwo in Wien!)
Abg. Kassegger: Die 4 Milliarden Kosten vergessen wir! Ein Riesenerfolg! 4 Milliarden Euro, 4 000 Millionen Euro!
No na, es ist zunächst einmal unsere große Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Haushalte und Betriebe über genügend Energie verfügen können. Es ist uns Gott sei Dank gelungen, die Gasspeicher in Österreich, die wir jetzt über den Winter dringend brauchen werden, fast zu 100 Prozent zu befüllen. Das ist, denke ich, ein erster großer Erfolg, der nicht zuletzt vor allem dieser Regierung gelungen ist. (Abg. Kassegger: Die 4 Milliarden Kosten vergessen wir! Ein Riesenerfolg! 4 Milliarden Euro, 4 000 Millionen Euro!) Das war auch dringend notwendig. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
No na, es ist zunächst einmal unsere große Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Haushalte und Betriebe über genügend Energie verfügen können. Es ist uns Gott sei Dank gelungen, die Gasspeicher in Österreich, die wir jetzt über den Winter dringend brauchen werden, fast zu 100 Prozent zu befüllen. Das ist, denke ich, ein erster großer Erfolg, der nicht zuletzt vor allem dieser Regierung gelungen ist. (Abg. Kassegger: Die 4 Milliarden Kosten vergessen wir! Ein Riesenerfolg! 4 Milliarden Euro, 4 000 Millionen Euro!) Das war auch dringend notwendig. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
herunter, von der viele profitieren. Also alle, die da den Teufel an die Wand malen oder behaupten wollen, wir kümmerten uns nicht um die Haushalte, sprechen das wider besseres Wissen aus. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Taschner: Weiß das der Herr Krainer? – Bundesminister Brunner: Der hört ja gar nicht zu! – Abg. Michael Hammer: Der redet mit dem zweiten Wirtschaftsexperten!
Kommen wir damit zu den Betrieben und der Kritik daran, dass Deutschland ein Riesenprogramm angekündigt hat – das aber noch im Bundestag zu beschließen sein wird und das dann frühestens ab dem März nächsten Jahres gilt, zumindest was den Automatismus betrifft. Wir haben mit dem Energiekostenzuschuss bereits ein Instrument etabliert, das rückwirkend bis Februar dieses Jahres Entlastungen bringt. Für diese Zeit des Jahres 2022 gibt es für die Betriebe in Deutschland praktisch nichts. (Abg. Taschner: Weiß das der Herr Krainer? – Bundesminister Brunner: Der hört ja gar nicht zu! – Abg. Michael Hammer: Der redet mit dem zweiten Wirtschaftsexperten!)
Beifall bei der ÖVP.
Damit, meine Damen und Herren, sind wir dann auch schon bei der Zukunft. Bei vielen kommen die Energiepreiserhöhungen tatsächlich erst an, das wissen wir. Das heißt, es wird natürlich ein Folgeförderprogramm und -entlastungsprogramm bei den Energiekosten für die Betriebe brauchen, und zwar ab 1. Oktober, wenn das andere ausgelaufen ist – überhaupt keine Frage. Ich sage hier noch einmal das, was ich schon bei der letzten Sitzung gesagt habe: Dieses Programm darf in Bezug auf die Entlastungswirkung bei den Betrieben und letzten Endes auch, was die möglichst einfache Handhabung anbelangt, hinter dem deutschen System nicht zurückbleiben. Das heißt nicht, dass wir es kopieren müssen, aber das heißt, dass es nicht substanziell hinter diesem zurückbleiben darf. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Das heißt – abschließend –, meine Damen und Herren, wir werden keine Minute müde werden und nachlassen, und zwar sowohl bei der Sicherung der Energieversorgung hier in Österreich für Private und für Betriebe wie auf der anderen Seite auch vor allem bei der Sicherung der Leistbarkeit dieser Energie für Haushalte und Betriebe. Das ist unsere Aufgabe, und die werden wir zu 100 Prozent erfüllen. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ.
Das Stromverbrauchsreduktionsgesetz ist ein reiner Marketingschmäh der Umweltministerin. Viele Millionen Euro werden unter dem Titel bewusstseinsbildende Maßnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs für Marketingmaßnahmen beim Fenster rausgeworfen, anstatt die Endverbraucher zu entlasten. Da profitiert nicht der Endverbraucher, sondern da profitiert das Werbebudget der Umweltministerin. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Diese Einnahmen sind auch nicht für die Entlastung der leidgeprüften Endverbraucher zweckgebunden, sondern versickern im allgemeinen Budget. Die FPÖ wird dieser Symptombekämpfung, bei der ein Krisengewinner vom anderen Krisengewinner profitiert, sicher nicht zustimmen. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Abgeordneter Mag. Dr. Jakob Schwarz, BA (Grüne): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Minister! Hohes Haus! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Bisher war die aktuelle Teuerungskrise für einige Konzerne ja ein ziemlich profitables Geschäft, nämlich für die Energieunternehmen, und zwar weil die explodierenden Preise dazu geführt haben, dass diese Rekordgewinne gemacht haben, und zwar ohne irgendetwas Besonderes dafür entwickelt oder etwas riskiert zu haben. Sie sind einfach sprichwörtlich über einen Haufen Geld gestolpert, und unsere Aufgabe ist es, diesen Haufen Geld, also die Zufallsgewinne, entsprechend zu beschränken. Es kann nämlich nicht sein, dass wir als Staat und damit die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler den Menschen Geld in die Tasche stecken, damit sie sich das Leben leisten können, und die Energiekonzerne nehmen dann quasi dasselbe Geld wieder aus der Tasche, um es ihren Aktionärinnen und Aktionären auszuschütten. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Wir haben tatsächlich ein Modell gewählt, das, was sowohl die Besteuerungshöhe und ‑schärfe als auch die Zeiträume betrifft, weit über die Vorgaben hinausgeht. Beispielsweise schöpfen wir stärker ab. Wir haben bei den fossilen Energieunternehmen Steuersätze von 40 Prozent statt wie vorgegeben 33 Prozent. Wir haben bei den erneuerbaren Stromerzeugern eine Abschöpfung bei 140 Euro pro Kilowattstunde, also 40 Euro strenger als die EU-Vorgaben, und wir schöpfen auch länger ab, nämlich 13 Monate statt sieben bei den erneuerbaren und 18 Monate statt zwölf bei den fossilen Energieunternehmen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kassegger: Wer zahlt das? Wer zahlt denn das alles?
6 Milliarden, nämlich 2,4 Milliarden Euro an Zufallsgewinnsteuer. Das heißt, zwei Drittel des Übergewinns der OMV nimmt der Staat ein. Das ist auch gerechtfertigt, aber das kann man bitte nicht kleinreden, das ist eine ziemlich hohe Abgabe. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kassegger: Wer zahlt das? Wer zahlt denn das alles?) – Die OMV zahlt das und die anderen Öl- und Gaskonzerne. (Abg. Kassegger: Nein, das zahlen die Konsumenten, nicht die OMV!)
Abg. Kassegger: Nein, das zahlen die Konsumenten, nicht die OMV!
6 Milliarden, nämlich 2,4 Milliarden Euro an Zufallsgewinnsteuer. Das heißt, zwei Drittel des Übergewinns der OMV nimmt der Staat ein. Das ist auch gerechtfertigt, aber das kann man bitte nicht kleinreden, das ist eine ziemlich hohe Abgabe. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Kassegger: Wer zahlt das? Wer zahlt denn das alles?) – Die OMV zahlt das und die anderen Öl- und Gaskonzerne. (Abg. Kassegger: Nein, das zahlen die Konsumenten, nicht die OMV!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Letzter Punkt: Sowohl für die erneuerbaren Stromerzeuger als auch für die fossilen Energieunternehmen bleibt die Möglichkeit, in erneuerbare Energien und in Energieeffizienzmaßnahmen zu investieren und damit diesen Steuersatz zu reduzieren. Da könnten jetzt manche, zum Beispiel von der SPÖ, meinen, dass das ein Zuckerl für Unternehmen ist, dass sie damit ihre Steuersätze auf EU-Vorgaben runtersenken. Ich denke mir, die Wahrheit ist aber doch: Wenn wir durch diese Zufallsgewinnsteuer die Ölkonzerne, die OMV dazu bringen, dass sie in Windkraftwerke, in Solarenergie, in Geothermie investieren, dann sollen sie bitte diese 7 Prozent Steuerreduktion haben. Das ist doch eine gute Sache und ein Durchbruch in Bezug auf die Klimapolitik. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich bitte um Zustimmung. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Ruf bei der ÖVP: Ihr habt immer mehr gefordert!
Während es in der Coronakrise Überförderungen für Unternehmen gab, die Cofag als Blackbox aus dem Vollen schöpfen konnte (Ruf bei der ÖVP: Ihr habt immer mehr gefordert!) und beispielsweise auch Vorfeldorganisationen der ÖVP satte Förderungen bekommen haben, schaut es für – ich setze es unter Anführungszeichen – „normale“ Menschen in diesem Land deutlich schlechter aus.
Beifall bei der SPÖ.
Ich glaube, es ist ganz wichtig, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer da effektiv zu entlasten, und in diesem Sinne hoffe ich auf eine breite Zustimmung zu unserem Abänderungsantrag. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den NEOS.
Energieeffizienz ist natürlich auch der Punkt, an dem das Nächste fehlt: das Energieeffizienzgesetz. Das fehlt seit zwei Jahren, und wir fragen bei der Frau Bundesminister immer wieder nach, wo es denn tatsächlich ist. Zwei Jahre ist es ausständig, seit zwei Monaten wird gesagt: Ja, es kommt eh, es kommt eh!, und ganz ehrlich: Es wäre ein guter Zeitpunkt, oder? (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Natürlich werden wir uns auch sehr genau anschauen, Herr Finanzminister, was dann tatsächlich mit diesen Einnahmen gegenfinanziert wird. Wenn dann wieder Ihre berühmte Gießkanne kommt, weil wieder irgendwie sehr undifferenziert mit dem Geld umgegangen wird, dann werden wir wieder sehr scharf auf diesen Punkt draufgehen. Unsere Forderung ist hier also: keine Gießkanne! (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Heute erteilen wir unsere Zustimmung, aber wir werden ein gutes Auge darauf haben. – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei der ÖVP
Bundesminister für Finanzen Dr. Magnus Brunner, LL.M.: Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte zu Beginn vielleicht schon noch zwei Klarstellungen treffen – grüß Gott, Herr Abgeordneter Krainer, übrigens! (Beifall bei der ÖVP) –:
Abg. Krainer, in den Bankreihen der NEOS sitzend, spricht mit Abg. Meinl-Reisinger
Vielleicht auch, weil Sie das mangelnde Zuhören kritisiert haben – apropos Zuhören! (Abg. Krainer, in den Bankreihen der NEOS sitzend, spricht mit Abg. Meinl-Reisinger) –: Also in Deutschland wird es keinen Gaspreisdeckel geben, Herr Abgeordneter Krainer. – Er hört lieber der Kollegin zu. (Abg. Meinl-Reisinger: Ich muss übersetzen!) – Ah, übersetzen? Danke. Das ist wichtig. (Abg. Michael Hammer: Die hecken gerade Unterstellungen aus! – Abg. Meinl-Reisinger: Das war eigentlich nicht in Ihre Richtung ...! – Abg. Michael Hammer: Es werden neue Unterstellungen ausgemacht!)
Abg. Meinl-Reisinger: Ich muss übersetzen!
Vielleicht auch, weil Sie das mangelnde Zuhören kritisiert haben – apropos Zuhören! (Abg. Krainer, in den Bankreihen der NEOS sitzend, spricht mit Abg. Meinl-Reisinger) –: Also in Deutschland wird es keinen Gaspreisdeckel geben, Herr Abgeordneter Krainer. – Er hört lieber der Kollegin zu. (Abg. Meinl-Reisinger: Ich muss übersetzen!) – Ah, übersetzen? Danke. Das ist wichtig. (Abg. Michael Hammer: Die hecken gerade Unterstellungen aus! – Abg. Meinl-Reisinger: Das war eigentlich nicht in Ihre Richtung ...! – Abg. Michael Hammer: Es werden neue Unterstellungen ausgemacht!)
Abg. Michael Hammer: Die hecken gerade Unterstellungen aus! – Abg. Meinl-Reisinger: Das war eigentlich nicht in Ihre Richtung ...! – Abg. Michael Hammer: Es werden neue Unterstellungen ausgemacht!
Vielleicht auch, weil Sie das mangelnde Zuhören kritisiert haben – apropos Zuhören! (Abg. Krainer, in den Bankreihen der NEOS sitzend, spricht mit Abg. Meinl-Reisinger) –: Also in Deutschland wird es keinen Gaspreisdeckel geben, Herr Abgeordneter Krainer. – Er hört lieber der Kollegin zu. (Abg. Meinl-Reisinger: Ich muss übersetzen!) – Ah, übersetzen? Danke. Das ist wichtig. (Abg. Michael Hammer: Die hecken gerade Unterstellungen aus! – Abg. Meinl-Reisinger: Das war eigentlich nicht in Ihre Richtung ...! – Abg. Michael Hammer: Es werden neue Unterstellungen ausgemacht!)
Abg. Kollross: Österreich ist ein Bremser!
In Deutschland, Herr Abgeordneter Krainer, gibt es keinen Gaspreisdeckel. Es gibt eine Gaspreisbremse – auch diese Differenzierung bitte zu machen. (Abg. Kollross: Österreich ist ein Bremser!) Wenn man seriös ist, sollte man diese Differenzierung machen. (Abg. Leichtfried: In Österreich gibt’s gar nichts!)
Abg. Leichtfried: In Österreich gibt’s gar nichts!
In Deutschland, Herr Abgeordneter Krainer, gibt es keinen Gaspreisdeckel. Es gibt eine Gaspreisbremse – auch diese Differenzierung bitte zu machen. (Abg. Kollross: Österreich ist ein Bremser!) Wenn man seriös ist, sollte man diese Differenzierung machen. (Abg. Leichtfried: In Österreich gibt’s gar nichts!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Michael Hammer: Der Krainer zitiert nie richtig, der unterstellt immer!
Zu Herrn Prof. Badelt: Ja, er hat gesagt, er würde nicht gerne nach mir Finanzminister sein, aber er hat auch dazugesagt, er würde auch jetzt nicht gerne Finanzminister sein. Ich treffe ihn morgen und werde ihm gerne den Auszug aus Ihrem Redebeitrag vorlegen und ihn fragen, ob Sie ihn richtig zitiert haben – was natürlich nicht der Fall war. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Michael Hammer: Der Krainer zitiert nie richtig, der unterstellt immer!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Zentral bei dieser Umsetzung ist schon auch, dass die Investitionsfähigkeit für diese Unternehmen erhalten bleibt. Abgeordneter Schwarz hat es dargestellt: Wir haben versucht, eine intelligente Lösung zu finden, damit eben die Investitionsfähigkeit der Unternehmen in die Energiewende gegeben bleibt. Es müssen Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren, in den Ausbau der Netze, der Netzinfrastruktur, in die Speicherkapazitäten getätigt werden, und das muss diesen Unternehmen auch möglich sein. Deswegen glaube ich, dass unser Zugang ein durchaus intelligenter ist, auch dass wir aufgrund von Investitionen in Erneuerbare dann den Beitrag entsprechend reduzieren können. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Litschauer und Schwarz.
Herr Staatssekretär außer Dienst Fuchs, Sie haben vollkommen recht, ja, eine europäische Lösung wäre natürlich wünschenswert gewesen – denn das alles, was wir hier machen müssen, ist natürlich ein Bekämpfen der Symptome. Da haben Sie vollkommen recht, und uns wäre es recht gewesen und wir haben uns wirklich auf europäischer Ebene dafür eingesetzt, dass es dort zu einem Markteingriff kommt: entweder zu einer Deckelung – dort wirklich einer Deckelung – oder zu einer Deckelung von Gas, das für die Verstromung verwendet wird, oder zu einer Entkoppelung insgesamt von Strom- und Gaspreisen. Das wäre aus unserer Sicht sinnvoll gewesen, leider gibt es aber auf europäischer Ebene zumindest derzeit keine Mehrheiten dafür. Sie haben recht, eine Symptombekämpfung alleine, gerade auch mit dieser Maßnahme, ist zu wenig, da würde ich mir von der Europäischen Kommission, von der europäischen Ebene auch etwas mehr erwarten. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Litschauer und Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Danke auch an den Koalitionspartner in diesem Zusammenhang! Die Zusammenarbeit im Sport mit dem Herrn Vizekanzler und Sportminister ist wirklich eine einmalige. Wir haben in den letzten Monaten sehr viel auf den Weg und auf die Reihe gebracht. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall und Bravorufe bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Weidinger.
Das ist nämlich natürlich ein vollkommen falsches eskalierendes Szenario. Wir wissen ja, das Gas fließt nach wie vor. Es ist ja nicht von den Embargos umfasst, Uran komischerweise auch nicht. Da gibt es wahrscheinlich auch Partikularinteressen in Bezug darauf, warum Uran jetzt auch nicht umfasst ist. Das heißt aber nicht, dass entsprechend nicht mit Gegenmaßnahmen zu rechnen ist. Man kann diese Gegenmaßnahmen provozieren oder die Hand ausstrecken und sagen: Seien wir im Interesse der österreichischen Bevölkerung und der Wirtschaft vernünftig und beenden wir diesen Wirtschaftskrieg! – Dazu möchten wir das Volk befragen. (Beifall und Bravorufe bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Weidinger.)
Beifall bei der ÖVP.
Abgeordneter Franz Leonhard Eßl (ÖVP): Herr Präsident! Meine geschätzten Damen und Herren! Ziel dieser Regierung ist Versorgungssicherheit auch bei Energie zu leistbaren Preisen. Nun hat der Krieg in der Ukraine das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei Energie massiv beeinflusst. Das, Herr Kollege Kassegger, ist der wahre wirtschaftliche Eingriff durch die Russische Föderation. Die Folge sind gestiegene Preise für Energie, extrem höhere Gewinne für Energiekonzerne. Daher wollen wir, meine geschätzten Damen und Herren, erstens einmal die Zufallsgewinne von Öl- und Gasfirmen abschöpfen und zweitens die Erlöse von Stromerzeugern deckeln. Andere beklagen die Situation, wir handeln. Herr Finanzminister Brunner ist Garant dafür, dass dieses Handel auch mit sinnvollen Inhalten erfüllt wird. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Heute beschließen wir also dieses Gesetz mit dem Ziel der Versorgungssicherheit bei Energie zu leistbaren Preisen für ein freies und sicheres Österreich. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Ruf bei der SPÖ: Dann tut etwas!
Abgeordnete Dr. Elisabeth Götze (Grüne): Herr Vorsitzender! Sehr geehrter Herr Minister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher, auch zu Hause! Menschen und Betriebe leiden unter den hohen Energiekosten (Ruf bei der SPÖ: Dann tut etwas!), und die Energiekonzerne machen Gewinne, ob sie wollen oder nicht – zufällig! Das ist ungerecht, und daher ist es gerecht, wenn wir diese Zufallsgewinne besteuern. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Baumgartner.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Baumgartner.
Abgeordnete Dr. Elisabeth Götze (Grüne): Herr Vorsitzender! Sehr geehrter Herr Minister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher, auch zu Hause! Menschen und Betriebe leiden unter den hohen Energiekosten (Ruf bei der SPÖ: Dann tut etwas!), und die Energiekonzerne machen Gewinne, ob sie wollen oder nicht – zufällig! Das ist ungerecht, und daher ist es gerecht, wenn wir diese Zufallsgewinne besteuern. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Baumgartner.)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Michael Hammer.
Die EU hat Mindestvorgaben gemacht, und die schöpfen wir aus und gehen darüber hinaus. Ich möchte jetzt gar keine Zahlen nennen, aber ich möchte Ihnen das zeigen (eine Tafel mit der Aufschrift „Zufallsgewinn-Abgabe Gas und Ölkonzerne“ „Vergleich EU und Österreich“ sowie einem Flächendiagramm in die Höhe haltend): Man sieht, dass das die Vorgaben der EU für die Öl- und Gaskonzerne, also das Fossile, sind; und wir gehen darüber hinaus, und zwar einerseits, was die Höhe der Besteuerung betrifft, andererseits auch hinsichtlich des zeitlichen Rahmens. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Michael Hammer.)
Beifall bei den Grünen.
Warum ist das wichtig? – Weil wir mehr machen, als die EU mindestens vorgibt, aber wir sind bereit, nur das Minimum auszuschöpfen, wenn die Unternehmen in den Ausbau der Erneuerbaren, in Energieeffizienzmaßnahmen investieren. Das ist wichtig, damit die Transformation weiterhin stattfindet. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Was machen wir mit dem Geld? – Es wurde schon gesagt: Man kann nicht genau abschätzen, wie viel es ist, weil sich die Preise ja so volatil entwickeln, aber wir rechnen mit 2 bis 4 Milliarden Euro; und nein, nicht zweckgebunden, denn circa diesen Betrag zahlen wir in Form der Stromkostenbremse bereits aus. Zusätzlich gibt es aber noch einen Energiekostenzuschuss für Unternehmen. All das gibt es, und all das kommt wieder dem Steuerzahler zugute. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Taschner.
Damit können wir sagen, wir haben auch im internationalen Vergleich sehr rasch reagiert, wir sind unter den Ersten, die diese Zufallsgewinnbesteuerung machen. Wir schaffen damit Rechtssicherheit für die Unternehmen – sie wissen, womit sie rechnen können – und auch Planbarkeit; und, ganz wichtig, wir verhindern nicht die Transformation, im Gegenteil, wir schaffen Anreize für die Transformation, denn die Unternehmen, die in den Ausbau der Erneuerbaren investieren, zahlen weniger Steuer. Das ist also für alle gut. Mit diesem Modell sind wir übrigens Vorreiter in Europa. Die Deutschen schauen sich gerade an, nur als Beispiel, wie das funktioniert. – Danke. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Taschner.)
Abg. Taschner: Sehr gut!
Abgeordneter Michael Bernhard (NEOS): Herr Präsident! Herr Finanzminister, ich habe Ihnen bei Ihrer Rede sehr genau zugehört. (Abg. Taschner: Sehr gut!) Sie haben Ihre Vorschläge, Ihre Vorhaben mit den außergewöhnlichen Zeiten argumentiert, die zweifellos da sind. Allerdings muss man sagen: Auf diese Situation, die durch den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine entstanden ist, der die schon vorher steigende Inflation verschärft und auch die Energiepreise zum Explodieren gebracht hat, kurzfristig mit Maßnahmen wie Zuschüssen, Förderungen, Deckeln, Dämpfungen, was auch immer alles zu reagieren – darüber kann man immer diskutieren, wenn gleichzeitig Maßnahmen, die mittel- und langfristig im eigenen Land umgesetzt werden können, in Angriff genommen werden. Sie sind ja nicht nur Finanzminister, sondern Sie sind ja zu einem Teil auch für die Koordinierung der Regierungsgeschäfte zuständig.
Beifall bei den NEOS.
Ich möchte mit der Novelle des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes, der UVP-Novelle, beginnen, die – so haben die Medien jetzt berichtet – auf Eis gelegt worden ist, weil die Verhandlungen zwischen Grünen und ÖVP derzeit nicht funktionieren. Es gab jedenfalls einen Vorschlag, es gab eine Begutachtung, und es liegt derzeit nichts im Nationalrat vor, worüber wir abstimmen können. Da sind Elemente enthalten, die auch Ihre Fraktion oft gefordert hat, nämlich Elemente zur Verfahrensbeschleunigung, knappere Einspruchsfristen, eine onlinehybride Verhandlung, mehr Ressourcen, es soll ein Fast- Track-Verfahren kommen. Das sind Dinge, die wir als NEOS auch schon häufig gefordert haben, auf die wir jetzt dringlich warten, weil sie die Voraussetzung dafür sind, dass wir die Energiewende wirklich schaffen können. Dass es da durch Unstimmigkeiten in den Regierungsfraktionen nicht zu einer Vorlage kommt, ist tatsächlich verantwortungslos! (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
All diese Dinge – Energieeinsparungen, Netzausbau, effizienter werden bei der Umweltverträglichkeitsprüfung und im Wirtschaftsbereich – müsste diese Regierung jetzt liefern, damit wir in wenigen Jahren günstigere Energiepreise haben. Sie liefert bis heute nicht. – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf bei der SPÖ
Wir haben so viele Initiativen gesetzt, so viele Versuche gestartet (Zwischenruf bei der SPÖ), damit die hohen Preise, die auf die Konsumenten und auf die Betriebe zukommen, möglichst abgefedert werden können, wie sonst nirgendwo. In Deutschland – Herr Kollege Krainer hat immer Deutschland gerufen – ist bis jetzt nur angekündigt worden. Hier in diesem Lande wurde es gemacht! (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Bürstmayr.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Bürstmayr.
Wir haben so viele Initiativen gesetzt, so viele Versuche gestartet (Zwischenruf bei der SPÖ), damit die hohen Preise, die auf die Konsumenten und auf die Betriebe zukommen, möglichst abgefedert werden können, wie sonst nirgendwo. In Deutschland – Herr Kollege Krainer hat immer Deutschland gerufen – ist bis jetzt nur angekündigt worden. Hier in diesem Lande wurde es gemacht! (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Bürstmayr.)
Beifall bei der ÖVP.
Zum Abschluss darf ich noch an den Herrn Präsidenten erinnern, der auch Ideen entwickelt hat, wie wir Energiequellen nützen können. Da sollten wir uns keinerlei Schranken vorstellen; es gibt wirklich Möglichkeiten zur günstigen Energiegewinnung ohne die Nebengeräusche, die durch diese Hilfsmaßnahmen, die dann eigenartig finanziert werden, notwendig sind. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Das ist eine Unterstützung für den Breitensport und in Zeiten der Krise nicht selbstverständlich. Das sind Investitionen in rund 15 000 Vereine, in rund 600 000 Funktionärinnen und Funktionäre im ehrenamtlichen Bereich, vor allem im Sportbereich, in Österreich, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Weil die Opposition immer sagt, es wird nichts gemacht, es wird nichts getan: Das sind nur einige wenige von den unzähligen Maßnahmen, die heuer, im Jahr 2022, getroffen worden sind, die den Menschen zuerst über die schwierige Coronaphase und nun durch die Teuerungskrise helfen. Da gebührt unserem Finanzminister, der das Geld zur Verfügung stellt, ein großer Dank – aber nur nach dem Motto: Wir helfen all jenen, die wirklich Hilfe brauchen. Dazu stehen wir und deshalb beschließen wir auch diese Maßnahmen, damit den acht Millionen Österreicherinnen und Österreichern geholfen ist. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen
Gerade derzeit, in der Zeit nach der Pandemie, in der es der Sport wirklich auch dringend braucht, damit wir auch die Sportbewerbe durchführen können – vor allem in den unteren Ligen und Vereinen –, bei denen es Kampfrichter, Schiedsrichter und Rennleiter braucht und bei denen auch die Sportler und Sportbetreuer in den Genuss dieser Regelung kommen (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen), sagen wir wirklich ein herzliches Dankeschön, dass das nun auch gelungen ist.
Beifall und Bravoruf bei der ÖVP.
Im Finanzausschuss haben die Kollegen von der SPÖ noch dagegengestimmt; ich lade euch ein, diesen Beschluss auch mitzutragen. Es geht um die Sportvereine in Österreich, in denen so viele Menschen ehrenamtlich arbeiten. Ich glaube, man sollte unbedingt dabei sein, wenn es für diese eine Erleichterung gibt, die Arbeit in Zukunft besser und auch gesichert wieder verrichten zu können. – Vielen Dank. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Abgeordneter Christoph Zarits (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Finanzminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Danke auch an meine Vorredner Karl Schmidhofer und Klaus Lindinger! Herr Finanzminister, auch an dich ein herzliches Dankeschön! Uns ist mit der Erhöhung der Prae wirklich ein Meilenstein im Sportbereich gelungen. Diese wurde von 540 Euro auf 720 Euro und der Tagsatz von 60 Euro auf 120 Euro gesteigert. Ich denke, wir haben lange dafür gekämpft – und mit dir, Herr Finanzminister, ist es uns gelungen, dass wir endlich diesen Meilenstein im Sinne des Ehrenamtes und im Sinne der gemeinnützigen Sportvereine erreichen. – Ein herzliches Dankeschön dafür! (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Aber ... 15 ...! Das ist falsch!
Sie sehen, wir haben mit dem Ziel, rasch und unbürokratisch zu helfen, viele Maßnahmen gesetzt. Wir haben viele Maßnahmen gesetzt, um vor allem jenen Menschen zu helfen, die niedrige Einkommen haben und deshalb von der Teuerung am stärksten betroffen sind. Das betrifft natürlich auch die Pensionistinnen und Pensionisten, die eine Ausgleichszulage beziehen. Wir haben es auch gemeinsam mit unserem Finanzminister geschafft, dass es im nächsten Jahr eine Pensionserhöhung von bis zu 10,2 Prozent gibt. So etwas hat es in der Zweiten Republik in diesem Umfang auch noch nicht gegeben, vor allem für die kleinen Pensionen. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Aber ... 15 ...! Das ist falsch!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Sie sehen, wir machen alles, was in dieser Situation notwendig ist, um den Menschen in dieser sicherlich nicht einfachen und herausfordernden Situation zur Seite zu stehen. Wir tun das, was in dieser sicherlich anstrengenden Zeit für viele Menschen in Österreich wichtig ist, nämlich den Menschen zur Seite zu stehen und ihnen finanziell zu helfen. Das ist unsere Aufgabe in der Politik, und wir erfüllen diese Aufgabe. Die Menschen können sich in dieser Situation auf diese Bundesregierung verlassen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Michael Hammer: Aha! Zuerst haben S’ gesagt ...!
Daher ist es nicht verwunderlich, dass heute über einen Gesetzentwurf abgestimmt wird, mit dem die gesetzliche Grundlage geschaffen werden soll, herauszufinden, wann in Österreich besonders viel Strom verbraucht wird. Die Idee dafür stammt aber nicht von der Bundesregierung, sondern sie entspricht einer Vorgabe der EU, die seit Monaten bekannt ist. Was so etwas kostet, interessiert die Bundesregierung nicht. Das Geld der Menschen liegt beim Finanzminister, es ist dort reichlich vorhanden (Abg. Michael Hammer: Aha! Zuerst haben S’ gesagt ...!), und so legt die Bundesregierung dafür ganz einfach einen Betrag von 100 Millionen Euro fest. Während die Menschen händeringend versuchen, mit ihren Einkommen auszukommen, gibt die Bundesregierung das Geld planlos mit beiden Händen aus.
Beifall bei der SPÖ.
Nun hat sich die Bundesregierung auch endlich durchgerungen, die Übergewinne der Stromkonzerne zu besteuern, ebenfalls halbherzig und viel zu spät. Ich habe keine Zweifel daran, dass diese Bundesregierung dieses zusätzliche Geld planlos und ineffizient ausgeben wird. Ein Beispiel sehe ich als Wohnbausprecherin bei der thermischen Sanierung und im Bereich des Heizungstausches: Dafür hat die Bundesregierung im Budget über 0,5 Milliarden Euro festschreiben lassen, ohne Begleitmaßnahmen zur Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur und Ausbildung der Facharbeiter. Es handelt sich um Geld, das zu einem guten Teil für den Schutz der Vermögenden und nicht für den Schutz des Klimas ausgegeben wird. Diese Energiekrise ist auch eine Antriebskrise der Bundesregierung – und die Leidtragenden sind die arbeitenden Menschen. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Präsident Sobotka übernimmt den Vorsitz.
Abgeordnete Petra Tanzler (SPÖ): Herr Präsident! Herr Bundesminister! Hohes Haus! Werte Zuseherinnen und Zuseher! Diese Regierungsvorlage ist wieder ein Konglomerat von vielen unzusammenhängenden Teilen. Wir haben da große Kritikpunkte, nämlich drei an der Zahl. (Präsident Sobotka übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei Abgeordneten der SPÖ.
Für das Masterstudium ist weder eine facheinschlägige Berufspraxis notwendig noch ist diese Berufspraxis Teil des Studiums. Ich persönlich lehne es wirklich ab, pädagogisch ungeschultes Personal in Bildungseinrichtungen zu schicken, damit die Leute erst dort draufkommen, ob sie für diesen Beruf geeignet sind – und das in der sensibelsten Phase der kindlichen Entwicklung. (Beifall bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Die Begutachtungsphase von zwei Wochen ist schlicht und einfach viel zu kurz. (Beifall bei der SPÖ.) Die Bundesländer konnten nicht eingebunden werden, und auch der Datenschutzrat, der zu diesem Gesetzesvorschlag eine Stellungnahme abgeben muss, konnte nicht tagen.
Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Künsberg Sarre.
Es braucht mehr in Österreich – mehr als dieses Abschaffen der Deutschförderklassen und der Mika-D-Tests. Es braucht mutigere Reformen und eine komplette Neuausrichtung des Bildungssystems. Es ist höchste Zeit, Herr Minister! (Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Künsberg Sarre.)
in Richtung Abg. Tanzler
Ja, es stimmt, es ist nicht wünschenswert, dass Studentinnen und Studenten in den Klassen stehen. Warum aber ist das so? Sie (in Richtung Abg. Tanzler) hören nicht zu, das kann ich nicht ändern, vielleicht lesen Sie es dann nach. Ich erkläre es Ihnen: Wir haben derzeit einen Personalmangel im Lehrerbereich. Warum? – Weil unter SPÖ-Verantwortung das Lehramtsstudium auf sechs Jahre aufgebläht worden ist, meine Damen und Herren. Ein junger Student, eine junge Studentin muss derzeit sechs Jahre studieren, damit er oder sie in der Klasse unterrichten kann. Ich bin selber ausgebildete Pädagogin. Ich habe neun Semester Pflichtstudium gemacht, und das war ausreichend. Für die Volksschule haben wir noch weniger Jahre gehabt, und das war auch ausreichend. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Ja, es stimmt, es ist nicht wünschenswert, dass Studentinnen und Studenten in den Klassen stehen. Warum aber ist das so? Sie (in Richtung Abg. Tanzler) hören nicht zu, das kann ich nicht ändern, vielleicht lesen Sie es dann nach. Ich erkläre es Ihnen: Wir haben derzeit einen Personalmangel im Lehrerbereich. Warum? – Weil unter SPÖ-Verantwortung das Lehramtsstudium auf sechs Jahre aufgebläht worden ist, meine Damen und Herren. Ein junger Student, eine junge Studentin muss derzeit sechs Jahre studieren, damit er oder sie in der Klasse unterrichten kann. Ich bin selber ausgebildete Pädagogin. Ich habe neun Semester Pflichtstudium gemacht, und das war ausreichend. Für die Volksschule haben wir noch weniger Jahre gehabt, und das war auch ausreichend. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Unterm Strich, meine Damen und Herren, ist ganz klar: Bildung ist uns sehr wichtig. In die Bildung zu investieren heißt, in die Zukunft zu investieren, und das tun wir mit voller Überzeugung. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei den NEOS.
Ich habe Sie (in Richtung Bundesminister Polaschek) im Ausschuss gefragt, ob es eine Pilotstudie zu diesem Projekt oder zu den zusätzlichen IKM-Testungen gibt. Da haben Sie gesagt, ja, es gibt ein Pilotprojekt, Sie werden mir auf schriftlichem Wege Informationen dazu weiterleiten. Das ist leider nicht passiert. Also wir wissen nicht, wie die Pilotstudie ausgesehen hat, es sind wahnsinnig viele Frage offen, und deswegen stimmen wir dieser Sammelnovelle auch nicht zu. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
ich erinnere an den neuen Hochschullehrgang für Inklusion. Ich erinnere auch an die schon bestehenden Hochschullehrgänge für Absolventen und Absolventinnen pädagogischer Studien, und mit dieser Novellierung wird auch ein Hochschullehrgang für Absolvent:innen aller anderen Studienrichtungen neu geschaffen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Das soll mit dieser neuen Regelung in die Gesamtbetrachtung einfließen – auch in die Kind-Eltern-Gespräche, in die individuellen Förderkonzepte und überhaupt in die ganzheitlichere Betrachtung, wenn wir Kindern und ihren Talenten gegenüberstehen. Deswegen ist das gut so. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Diese Ergebnisse liegen jetzt vor. Konkret handelt es sich um Empfehlungen zu mehr Gestaltungsfreiheit an den Standorten, zu mehr Rücksicht auf die individuelle Situation, zu mehr Flexibilität, zu kleineren Gruppen und auch zu mehr Hören auf die Expertise der Pädagog:innen in der Praxis. So haben wir das auch im Regierungsprogramm vereinbart. Aus grüner Sicht gilt das weiterhin, weil es der gute und der richtige Weg ist. – Vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Zwischenruf der Abg. Tanzler.
Das angesprochene Masterstudium, das nun beginnt, hat eine andere Funktion. Dieses Masterstudium dient dazu, mehr qualifiziertes Personal in die pädagogischen Hochschulen, an die Bafeps, in die Universitäten zu bringen, weil dieses Masterstudium die Grundlage für ein entsprechendes Doktoratsstudium ist. (Zwischenruf der Abg. Tanzler.) Zur Frage der Berufschancen – das hat jetzt nichts mit beruflichen Möglichkeiten zu tun, sondern für den Einstieg in den Beruf bieten wir gerade über Kollegs und so weiter zahlreiche neue Möglichkeiten an, wie gesagt nicht zuletzt mit dem Quereinsteigerangebot.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Einer der wesentlichsten Kritikpunkte der Studie ist, dass die Deutschförderklassen nicht im Regelunterricht stattfinden, dass mit dem Ausscheiden aus dem außerordentlichen Status keine Deutschförderung mehr möglich ist. Genau das wurde ja bereits behoben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Außerdem haben wir uns auch die anderen Teile der Studie sehr genau angesehen, und wir werden darüber nachdenken, wieweit der Test zu überarbeiten ist. Wir werden natürlich auch die Anregungen sehr ernst nehmen, was die Erweiterung des Angebots von Deutsch als Zweitsprache, Deutsch als Fremdsprache angeht. Wir werden uns sehr sorgfältig auch mit diesen Kritikpunkten der Studie auseinandersetzen und in den nächsten Monaten entsprechend darauf eingehen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Disoski und Hamann.
Diese Maßnahmen sind natürlich datenschutzkonform, sie wurden auch auf Basis der datenschutzrechtlichen Regelungen entsprechend geprüft. Beide Maßnahmen haben zum Ziel, den bürokratischen Aufwand weiter zu reduzieren. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Disoski und Hamann.)
Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Eine große Baustelle?
Genauso ist es in unserem Bildungssystem. (Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Eine große Baustelle?) Das große Ganze funktioniert. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.) Heute drehen wir an einigen Stellschrauben, um unsere Kindergärten, aber auch die Schulen weiterzuentwickeln. Derzeit haben wir zu wenige Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen, das haben wir heute schon gehört. Um Quereinsteigern den Übertritt zu erleichtern beziehungsweise zu ermöglichen, wird der Hochschullehrgang Quereinstieg Elementarpädagogik jetzt gesetzlich verankert.
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
Genauso ist es in unserem Bildungssystem. (Abg. Meinl-Reisinger – erheitert –: Eine große Baustelle?) Das große Ganze funktioniert. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.) Heute drehen wir an einigen Stellschrauben, um unsere Kindergärten, aber auch die Schulen weiterzuentwickeln. Derzeit haben wir zu wenige Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen, das haben wir heute schon gehört. Um Quereinsteigern den Übertritt zu erleichtern beziehungsweise zu ermöglichen, wird der Hochschullehrgang Quereinstieg Elementarpädagogik jetzt gesetzlich verankert.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
So, das waren jetzt einige Stellschrauben, an denen wir heute hier im Plenum drehen, und ich sage recht herzlichen Dank für die Zustimmung dazu. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Ich freue mich, dass das in der Verantwortung des OeAD weitergeführt wird, und bedanke mich bei allen Verantwortlichen, die ein großes Augenmerk darauf haben, denn solche Taten dürfen auf österreichischem Boden nie wieder passieren. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Meinl-Reisinger.
Sehr geehrte Damen und Herren! Werte Kolleginnen und Kollegen! Dies ist eine meiner letzten Reden zu Ihnen hier in diesem Haus, und deswegen möchte ich das Folgende nicht unerwähnt lassen, weil vor Kurzem die Evaluierung der Deutschförderklassen präsentiert wurde – sie ist nicht präsentiert worden, sondern es ist bekannt geworden, dass es diese Ergebnisse bereits seit Oktober gibt –: Es ist dies eigentlich ein Desaster, ein Desaster, das an den Kindern verübt wird, und wir als Opposition treten seit 2018 hier dagegen auf, die Regierungsparteien tun aber so, als würde nichts passieren. Diese Evaluierung zeigt jedoch, dass diese Deutschförderklassen eigentlich Schaden anrichten. Und für die Kinder, die man in separierte Klassen steckt, ist jeder dieser Tage ein verlorener Tag. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Meinl-Reisinger.)
in Richtung Abg. Hamann
Meine Frage jetzt an meine Kollegin von den Grünen, an die Bildungssprecherin (in Richtung Abg. Hamann): Wie soll es jetzt wirklich weitergehen? (Abg. Hamann: Das habe ich gerade gesagt!) Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Wollen Sie genau so weitermachen? Das ist ein Relikt aus 2018, ein blau-schwarzes Projekt, das endlich einmal abgeschafft gehört. – Danke. (Beifall bei SPÖ und NEOS sowie der Abg. El-Nagashi.)
Abg. Hamann: Das habe ich gerade gesagt!
Meine Frage jetzt an meine Kollegin von den Grünen, an die Bildungssprecherin (in Richtung Abg. Hamann): Wie soll es jetzt wirklich weitergehen? (Abg. Hamann: Das habe ich gerade gesagt!) Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Wollen Sie genau so weitermachen? Das ist ein Relikt aus 2018, ein blau-schwarzes Projekt, das endlich einmal abgeschafft gehört. – Danke. (Beifall bei SPÖ und NEOS sowie der Abg. El-Nagashi.)
Beifall bei SPÖ und NEOS sowie der Abg. El-Nagashi.
Meine Frage jetzt an meine Kollegin von den Grünen, an die Bildungssprecherin (in Richtung Abg. Hamann): Wie soll es jetzt wirklich weitergehen? (Abg. Hamann: Das habe ich gerade gesagt!) Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Wollen Sie genau so weitermachen? Das ist ein Relikt aus 2018, ein blau-schwarzes Projekt, das endlich einmal abgeschafft gehört. – Danke. (Beifall bei SPÖ und NEOS sowie der Abg. El-Nagashi.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Dieses Programm Erasmus, Erasmus plus wird laufend weiterentwickelt und erweitert. Es geht ja schon längst nicht mehr nur um Studierende, sondern auch um Schulen und auch – ganz wichtig – um die Lehre. Wie einst auf der Walz Lehrlinge und Gesellen durch Europa gezogen sind, können sie das auch jetzt wieder tun. Es gibt auch Projekte in der Erwachsenenbildung und auch europaweite Kooperationen von Vereinen sowie einen Austausch und ein Netz an Beziehungen, das auch da entstanden ist. Das sind neue Aufgaben, auch für den OeAD, sie werden in dieser Novelle abgebildet, und das ist gut so. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Zum zweiten Punkt in der Novelle kann ich nur an das anschließen, was schon gesagt wurde: Dass der Verein erinnern.at in den OeAD eingegliedert wird, ist gut und richtig. Da geht es um die Erinnerungsarbeit an die Opfer des Nationalsozialismus und die Bildungsarbeit gegen Rassismus und Antisemitismus, die hiermit dauerhaft abgesichert und gesetzlich verankert sind, und das ist wichtiger als je zuvor. – Vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Mobilitäts- und Kooperationsdatenbank geschaffen. – Vielen Dank. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei der SPÖ.
Sie von ÖVP und Grünen haben auch heute leider wieder verabsäumt, unserem Antrag zum Gaspreisdeckel zuzustimmen, was ganz zentral wäre, um zumindest Schritt für Schritt Armut auch in diesem Bereich zu bekämpfen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Wie immer halt!
Geschätzte Kollegen und Kolleginnen, wir sind mitten im laufenden Schuljahr, die Skikurse kommen, die Projekttage kommen und Sie haben einfach keine Lösungen. Deshalb stimmen wir diesem Antrag auch nicht zu. (Abg. Michael Hammer: Wie immer halt!) Es liegt nichts auf dem Tisch außer einer Prüfung. Wir brauchen eine rasche Lösung, und diese bringt dieser Antrag eben nicht. Er
Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Fiedler.
Apropos Recht auf Teilhabe und Teilnahme: Manchen Jugendlichen ist nicht einmal das möglich, nämlich das Recht auf Bildung, das Recht auf Schule. Kinder oder Jugendliche mit Behinderungen haben wirklich ein Problem, nach dem zehnten Schuljahr ein elftes und zwölftes Schuljahr zu bekommen. Da ist man vom Goodwill abhängig, wenn irgendwo etwas genehmigt wird. Das entspricht ganz ehrlich nicht der UN-Behindertenrechtskonvention und auch nicht den Kinderrechten. Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung! (Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Fiedler.)
Beifall bei SPÖ und NEOS.
Stimmen Sie zu! Geben Sie endlich allen Kindern ihr Recht auf umfassende Bildung! – Vielen Dank. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)
Abg. Kucharowits: Wir haben da einen Topf! – Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek.
Ich kenne das auch aus meiner Schulzeit: Wenn Elternvereine bei mehrtägigen Schulveranstaltungen unterstützen, trauen sich die Eltern oder die Kinder in gewissen Klassen oft nicht, zum Elternverein zu gehen und zu sagen: Wir können es uns nicht leisten. – Deswegen halte ich es für sehr klug, wenn wir sagen, dass man es zum Beispiel der Bildungsdirektion meldet und nicht der eigenen Schule, und ähnliche Dinge. (Abg. Kucharowits: Wir haben da einen Topf! – Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek.) Ich glaube, wir müssen wirklich ein kluges System finden, das möglichst unkompliziert ist und diesen Punkt auch abdeckt. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich kenne das auch aus meiner Schulzeit: Wenn Elternvereine bei mehrtägigen Schulveranstaltungen unterstützen, trauen sich die Eltern oder die Kinder in gewissen Klassen oft nicht, zum Elternverein zu gehen und zu sagen: Wir können es uns nicht leisten. – Deswegen halte ich es für sehr klug, wenn wir sagen, dass man es zum Beispiel der Bildungsdirektion meldet und nicht der eigenen Schule, und ähnliche Dinge. (Abg. Kucharowits: Wir haben da einen Topf! – Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek.) Ich glaube, wir müssen wirklich ein kluges System finden, das möglichst unkompliziert ist und diesen Punkt auch abdeckt. (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek.
Wir werden einen Vorschlag erarbeiten, so steht es ja auch im Regierungsprogramm, und ich hoffe, dass das am Ende des Tages auch die SPÖ unterstützt. Das meine ich nicht zynisch, weil ich glaube, dass das eine wichtige Maßnahme ist, bei der es auch gut ist, wenn wir das möglichst gemeinsam angehen. (Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek.) Ich meine das wirklich nicht zynisch.
Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek.
Ich habe mir den Antrag sehr gut durchgelesen und da fehlt mir einfach eine Komponente, und zwar: Wir können kein einfaches Gesetz beschließen, weil der Großteil der Last bei den Bundesländern liegt. Wir müssen einfach gemeinsam mit den Bundesländern verhandeln, um dieses Recht für Kinder mit Beeinträchtigung auf das elfte und zwölfte Schuljahr zu gewährleisten. (Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek.) Das ist ganz wesentlich, denn wir wollen ja auch, dass es dann funktioniert und wir wollen nicht nur irgendwie etwas Schönes hier vorne sagen. Ich meine das wirklich ernst! (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Ich habe mir den Antrag sehr gut durchgelesen und da fehlt mir einfach eine Komponente, und zwar: Wir können kein einfaches Gesetz beschließen, weil der Großteil der Last bei den Bundesländern liegt. Wir müssen einfach gemeinsam mit den Bundesländern verhandeln, um dieses Recht für Kinder mit Beeinträchtigung auf das elfte und zwölfte Schuljahr zu gewährleisten. (Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek.) Das ist ganz wesentlich, denn wir wollen ja auch, dass es dann funktioniert und wir wollen nicht nur irgendwie etwas Schönes hier vorne sagen. Ich meine das wirklich ernst! (Beifall bei der ÖVP.)
Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek
Wir wollen eine Lösung, und wir wollen sie nicht in einer parteipolitischen Auseinandersetzung (Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek) und wollen nicht, dass wir uns da irgendwie gegenseitig etwas ausrichten oder uns als Unmenschen hinstellen. Wir wollen eine Lösung, es ist aber wichtig, dass wir die Bundesländer ins Boot holen (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, dann macht das!), dass wir im Rahmen eines Finanzausgleichs auch zu Lösungen kommen. Das ist der seriöse Weg, um das Ziel zu erreichen, und in diese Richtung wollen wir arbeiten.
Abg. Meinl-Reisinger: Ja, dann macht das!
Wir wollen eine Lösung, und wir wollen sie nicht in einer parteipolitischen Auseinandersetzung (Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek) und wollen nicht, dass wir uns da irgendwie gegenseitig etwas ausrichten oder uns als Unmenschen hinstellen. Wir wollen eine Lösung, es ist aber wichtig, dass wir die Bundesländer ins Boot holen (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, dann macht das!), dass wir im Rahmen eines Finanzausgleichs auch zu Lösungen kommen. Das ist der seriöse Weg, um das Ziel zu erreichen, und in diese Richtung wollen wir arbeiten.
Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek
Es gibt ja auch viele Abgeordnete in unseren Reihen, die sich in diesem Bereich engagieren, zum Beispiel Kollegin Deckenbacher. Wir sind da also Verbündete. Stellen Sie uns nicht hin, als würden wir für dieses Thema kein offenes Ohr haben (Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek) und das nicht lösen wollen, denn das ist aus meiner Sicht ganz, ganz massiv nicht wahr. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Es gibt ja auch viele Abgeordnete in unseren Reihen, die sich in diesem Bereich engagieren, zum Beispiel Kollegin Deckenbacher. Wir sind da also Verbündete. Stellen Sie uns nicht hin, als würden wir für dieses Thema kein offenes Ohr haben (Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek) und das nicht lösen wollen, denn das ist aus meiner Sicht ganz, ganz massiv nicht wahr. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter Hermann Brückl, MA (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Hohes Haus! Ich muss an meinen Vorredner anschließen: Lieber Nico Marchetti, du hast die psychischen Schäden, die unsere Kinder, die die Schüler erlitten haben, angesprochen. Ich möchte hier schon auch festhalten: Es waren die unverhältnismäßigen, nicht nachvollziehbaren und teilweise völlig überzogenen Maßnahmen eurer Bundesregierung, die unseren Schülern und unseren Kindern diesen Schaden zugefügt haben. (Beifall bei der FPÖ.) Es sei auch gesagt, dass ihr diese Kinder und diese Schüler bis heute nicht als Opfer
Beifall bei der FPÖ.
Wir haben weitaus wichtigere Probleme im Bildungssystem zu lösen und wir wollen da auch nicht Kräfte bündeln, die wir an anderen Baustellen mehr oder weniger dringender benötigen. Deswegen stimmen wir diesem Antrag auch nicht zu. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Deswegen gibt es dieses Ersuchen ans BMBWF, ein Modell für einen Fonds einzurichten, der speziell den benachteiligten Kindern und speziell den benachteiligten Standorten bei der Finanzierung und der Organisation hilft – nicht als Almosen, wie Kollegin Kucharowits gemeint hat, sondern als dauerhafte Einrichtung, denn das sind wir diesen Kindern schuldig. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek
Weil jetzt ohne wirklich klaren Zusammenhang das elfte und zwölfte Schuljahr für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und SPF zum Thema gemacht wurde: Ich habe ja schon öffentlich kundgetan, dass wir Grünen diese Bürgerinitiative selbstverständlich unterstützen, um Jugendlichen einen weiteren Schulbesuch zu ermöglichen. Dennoch können wir diesem Antrag hier heute nicht zustimmen (Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek), aus dem einfachen Grund, weil zu diesem Thema noch keine Gespräche mit der ÖVP über die weitere Vorgangsweise stattgefunden haben. (Ruf bei der SPÖ: Na die wollen das ja nicht!)
Ruf bei der SPÖ: Na die wollen das ja nicht!
Weil jetzt ohne wirklich klaren Zusammenhang das elfte und zwölfte Schuljahr für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und SPF zum Thema gemacht wurde: Ich habe ja schon öffentlich kundgetan, dass wir Grünen diese Bürgerinitiative selbstverständlich unterstützen, um Jugendlichen einen weiteren Schulbesuch zu ermöglichen. Dennoch können wir diesem Antrag hier heute nicht zustimmen (Zwischenruf der Abg. Heinisch-Hosek), aus dem einfachen Grund, weil zu diesem Thema noch keine Gespräche mit der ÖVP über die weitere Vorgangsweise stattgefunden haben. (Ruf bei der SPÖ: Na die wollen das ja nicht!)
Beifall bei den Grünen.
Ich verstehe aber jetzt die Worte des Kollegen Marchetti so, dass ich hoffe, dass sich diese Einigkeit über das Thema noch herstellen lässt, im Sinne der betroffenen Familien und der betroffenen Kinder, weil es tatsächlich so ist, dass alle Kinder ein Recht auf Bildung haben. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen.)
Abg. Michael Hammer: War das mit den Flügeln, oder?
Sie wissen, dass wir NEOS, seitdem es uns gibt, uns für ein besseres und gerechteres Bildungssystem einsetzen. (Abg. Michael Hammer: War das mit den Flügeln, oder?) Das beinhaltet selbstverständlich auch Schulveranstaltungen, weil wir diese sehr wichtig finden. Wir haben während der zahlreichen Lockdowns und auch danach immer wieder gefordert – da war die Regierung immer auf der Bremse –, dass Schulveranstaltungen stattfinden sollen.
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ
Wenn Sie also wirklich – und da schaue ich jetzt vor allem die Grünen an – etwas für sozial benachteiligte Kinder oder für Kinder aus bildungsfernen Schichten tun wollen, dann hören Sie doch endlich auf, immer so kleine Projekte anzuleiern (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ) wie das 100-Schulen-Projekt mit 15 Millionen Euro, wo man bis jetzt nicht weiß, was passiert; jetzt den Schulveranstaltungsfonds. Bringen Sie doch endlich einmal etwas Großes auf die Beine! Führen Sie den Chancenindex ein! Investieren Sie ausreichend in Kinderbildungsplätze und unterstützen Sie Kinder und Lehrkräfte mit ausreichend Supportpersonal!
Beifall bei NEOS und SPÖ.
Es war auch im Ausschuss so, dass es dann, wenn man fragt, wieso Sie überhaupt einen Antrag einbringen, heißt: lebendiger Parlamentarismus, starkes Parlament. Mittlerweile muss man echt sagen: Das ist eigentlich nur noch lächerlich, vonseiten der Grünen. (Beifall bei NEOS und SPÖ.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.
Zu Kollegen Marchetti – ich glaube, er ist jetzt nicht im Saal –: Ich denke, entweder man will ein elftes und zwölftes Schuljahr für Kinder mit Behinderungen oder nicht. Ich glaube ihm total, dass er das persönlich möchte. Dass die Umsetzung leicht werden wird, davon spricht überhaupt niemand. Es ist logisch, dass so etwas ganz, ganz schwierig umzusetzen sein wird, aber wenn wir es nicht verankern, dann wird auch nichts passieren. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.
Es ist unsere Aufgabe, diesen Prozess anzugehen. Ich verstehe nicht, warum vor allem die ÖVP da immer noch so auf der Bremse steht, für jene Kinder, die das ganz, ganz dringend bräuchten. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Hamann.
thematisiert wird. Vonseiten meines Ressorts wird momentan ohnehin eine Evaluierung des sonderpädagogischen Förderbedarfs durchgeführt. Auch diese Ergebnisse werden in die Beratungen einfließen und werden von uns sehr, sehr ernst genommen. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Hamann.)
Abg. Shetty: Was hat das mit dem Tagesordnungspunkt zu tun?
Wieso wundert mich das? – Wenn man sich die Zahlen anschaut, die Gelder, die die letzten Jahre für Coronamaßnahmen ausgegeben wurden (eine Tafel mit der Überschrift „Testweltmeister – 4.000.000.000 für Testungen bisher!“ auf das Redner:innenpult stellend): Allein für die Testungen hat diese Regierung 4 000 Millionen Euro, sprich 4 Milliarden Euro ausgegeben. Für die Coronahilfen wurden in Summe bisher – schwach – 47 Milliarden Euro, sprich 47 000 Millionen Euro ausgegeben. (Abg. Shetty: Was hat das mit dem Tagesordnungspunkt zu tun?)
Beifall bei der FPÖ.
Hamann: Falscher Tagesordnungspunkt!) Und jetzt haben wir einen Antrag der Regierungsparteien an die eigene Regierung, die eine Selbstverständlichkeit ermöglichen soll: dass alle Kinder an Schulveranstaltungen teilnehmen können. – No na net! Bitte, wieso setzt ihr das nicht um? (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Wer sind die Normalen? Die Coronaleugner?
Wieso geht ihr her, stellt einen Antrag an die eigene Regierung, eine Selbstverständlichkeit umzusetzen? Das wird draußen niemand verstehen! Ihr habt in der Coronazeit mit dem Geld in einem Ausmaß geurasst, dass jedem normalen Bürger die Sprache weggeblieben ist (Abg. Michael Hammer: Wer sind die Normalen? Die Coronaleugner?), und jetzt, bitte, diskutieren wir über die Unterstützung von Kindern, deren Eltern das nötige Geld nicht haben. Das scheint die ÖVP nicht zu bewegen, das ist typisch ÖVP. – Kollege Hammer, dein Zwischenruf in meine Richtung beweist das wieder.
Abg. Michael Hammer: Größer!
Wenn ihr schon über psychische Erkrankungen sprecht, dann hier noch eine Tafel, damit du dich beruhigen kannst (eine Tafel mit der Überschrift „Covid-19 Pandemie: Vergleich Österreich/Schweden“ auf das Redner:innenpult stellend): Ich habe hier einen Vergleich zwischen Österreich und Schweden aufgestellt. (Abg. Michael Hammer: Größer!) Österreich: Wir sind Lockdownweltmeister; Schweden hatte keinen Lockdown, überhaupt keinen einzigen Lockdown. (Abg. Shetty: Das kann man nicht mehr lesen!)
Abg. Shetty: Das kann man nicht mehr lesen!
Wenn ihr schon über psychische Erkrankungen sprecht, dann hier noch eine Tafel, damit du dich beruhigen kannst (eine Tafel mit der Überschrift „Covid-19 Pandemie: Vergleich Österreich/Schweden“ auf das Redner:innenpult stellend): Ich habe hier einen Vergleich zwischen Österreich und Schweden aufgestellt. (Abg. Michael Hammer: Größer!) Österreich: Wir sind Lockdownweltmeister; Schweden hatte keinen Lockdown, überhaupt keinen einzigen Lockdown. (Abg. Shetty: Das kann man nicht mehr lesen!)
Abg. Michael Hammer: Ihr warts schon müde!
Jetzt zu den Schulen: Bis Dezember 2021 hatten wir 152 Schulschließungstage, und das baden unsere Kinder aus. Wir als Freiheitliche Partei sind nicht müde geworden (Abg. Michael Hammer: Ihr warts schon müde!), darauf hinzuweisen, dass wir immer gegen Schulschließungen sind, und da haben wir jetzt
Beifall bei der FPÖ
recht bekommen, auch wenn euch das immer wieder nicht passt. Ihr habt die Schulen zugesperrt, wir wollten Schulen immer offen halten. Ihr habt Schüler 152 Tage von der Schule ferngehalten, und jetzt sprecht ihr von den psychischen Schäden, die ihr an unseren Kindern leider Gottes verursacht habt. (Beifall bei der FPÖ). In Schweden waren Grundschulen – Schulen unter der Sekundarstufe I – nie geschlossen.
Abg. Michael Hammer: Das müsste man durch ein Taferl untermauern!
Noch etwas, abschließend: Auch wirtschaftlich war Schweden um Welten besser als Österreich. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt hat Schweden im Jahr 2021 (Abg. Michael Hammer: Das müsste man durch ein Taferl untermauern!) eine Gesamtverschuldung von 33 Prozent, wir in Österreich eine von 82 Prozent. Auch das ist dieser desaströsen Coronapolitik, dieser schwarz-grünen Regierung mit der Unterstützung von SPÖ und Grünen geschuldet. – Ich danke. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Die Grünen sind eh in der Regierung!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Die Grünen sind eh in der Regierung!
Noch etwas, abschließend: Auch wirtschaftlich war Schweden um Welten besser als Österreich. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt hat Schweden im Jahr 2021 (Abg. Michael Hammer: Das müsste man durch ein Taferl untermauern!) eine Gesamtverschuldung von 33 Prozent, wir in Österreich eine von 82 Prozent. Auch das ist dieser desaströsen Coronapolitik, dieser schwarz-grünen Regierung mit der Unterstützung von SPÖ und Grünen geschuldet. – Ich danke. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Michael Hammer: Die Grünen sind eh in der Regierung!)
Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Hamann. – Abg. Michael Hammer: Ist ein Applaus für die Regierung!
Die Regierungsfraktionen, also ÖVP und Grüne, sind aber der Meinung, der Antrag sei überholt. Wir haben 1 Prozent der Bevölkerung in diesem Antrag festgemacht, und die Regierungsfraktionen meinen, dieses 1 Prozent wäre schon längst jedes Jahr erfüllt. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Hamann. – Abg. Michael Hammer: Ist ein Applaus für die Regierung!)
Beifall bei der SPÖ
Kurz gefasst: Der Antrag ist unserer Meinung nach nicht überholt, denn es fehlt einfach ein umfassendes und niederschwelliges Angebot für alle Altersgruppen in Österreich (Beifall bei der SPÖ), und ehrlich gesagt wäre ein Bildungsminister schon auch gefordert, so ein Konzept – sehr breit und sehr niederschwellig – auf die Füße zu bekommen.
Beifall bei der SPÖ
Wir werden also auch nach Ihrem heutigen Veto wirklich dranbleiben, denn eine Demokratie lebt von kritischen und selbstbestimmten und vor allem gut ausgebildeten Bürgerinnen und Bürgern, auch und vor allem im Bereich der Digitalisierung und der digitalen Medien. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ).
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen
umgesetzt, und das ist der Unterschied. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen).
Zwischenruf der Abg. Kucharowits
Mit dem vorliegenden Antrag hinkt die Opposition wieder einmal einfach der Zeit hinterher. Im Unterrichtsausschuss haben wir diesen Antrag abgelehnt, denn es gibt bereits zahlreiche Angebote. So gibt es die Vermittlung digitaler Kompetenzen an Schulen in eigenen Gegenständen, zum Beispiel digitale Grundbildung in der Sekundarstufe I und spezifische Fächer auch in der Sekundarstufe II (Zwischenruf der Abg. Kucharowits) an AHS und an BMHS. Darüber hinaus gibt es, für alle Schularten verbindlich, das Unterrichtsprinzip Medienerziehung zur Förderung der digitalen Kompetenz. Weiters stehen zahlreiche Onlineangebote, sogenannte Moocs, über die I-Moox-Plattform kostenlos für jeden zur Verfügung. Die Entwicklung und die Bereitstellung erfolgen durch Hochschulen und Universitäten sowie Expertinnen und Experten. Betrieben wird dies vor allem von der TU in Graz. Zu erwähnen wäre in diesem Zusammenhang auch das Programm Digitales Leben von der Universität Wien.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen
Ich möchte hier einmal allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den verschiedensten Stellen und vor allem auch Bildungsminister Martin Polaschek und seinem gesamten Team für den erfolgreichen Einsatz für unser Bildungssystem Danke sagen. Ein herzliches Dankeschön auch an alle Lehrerinnen und Lehrer, die jeden Tag in den Schulen ihr Bestes geben, auch in diesen schwierigen Zeiten! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen).
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Zweifelsohne ist die digitale Transformation, die wir erleben, der größte Umbruch unserer Zeit. Es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht davon betroffen ist. Die Art, wie wir arbeiten, kommunizieren oder Medien konsumieren, hängt schon jetzt am digitalen Raum. Deshalb ist die erfolgreiche digitale Transformation Österreichs auch für unsere Wettbewerbsfähigkeit und für die Jobs der Zukunft von essenziellem Wert. Es gibt noch eine weitere Transformation, die wir derzeit durchleben, auch dabei hilft uns die digitale Transformation. Damit wir die Ziele der grünen Transformation erreichen können, ist auch da eine digitale Grundbildung wichtig. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen.
Um allen Schülerinnen und Schülern die gleichen Chancen zu geben und bereitzustellen, haben wir auch die Laptopaktion gestartet, die ein weiterer Schritt in unserer digitalen Agenda ist. (Beifall bei den Grünen.) Damit erhält jedes Kind ab der 5. Schulstufe unter gleichen Rahmenbedingungen Zugang zu digitalen Endgeräten. Sämtliche Schulen, die bei dieser Laptopaktion mitmachen, haben sich auch bereit erklärt, ein Entwicklungskonzept für ihren digitalen Wandel auszuarbeiten. Das beinhaltet vor allem die Qualifizierung von Lehrpersonal und auch die Integration von digitalen Mitteln in ihren Schulalltag.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Eine weitere Neuerung ist der neue Lehrplan, der ja bereits in Begutachtung war und demnächst kommen soll. Er gilt dann für sämtliche Volksschulen, Mittelschulen und AHS-Unterstufen, das allein betrifft schon über 700 000 Schülerinnen und Schüler. Zum Fächerkanon zählen auch spezifische Fächer in der Sekundarstufe II und in Berufsschulen, wovon weitere 400 000 Schülerinnen und Schüler profitieren werden. Allein mit diesen Maßnahmen erreicht man circa 14 Prozent der Bevölkerung. Gefordert ist 1 Prozent. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Abgesehen von den Maßnahmen im schulischen Bereich hat die Bundesregierung auch eine umfassende digitale Kompetenzoffensive für Österreich ins Leben gerufen. Der Desi-Index zeigt uns, wie alarmierend die Situation derzeit ist: 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren fehlt es an Basiskompetenz in diesem Bereich. Gerade wenn man an das Thema IT-Sicherheit denkt, ist das stark besorgniserregend. Mit treffenden Arbeitspaketen werden wir sicherstellen, dass in den kommenden Jahren alle Menschen in Österreich über grundlegende digitale Kompetenzen verfügen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.) Um eine breite Masse erreichen zu können, wird diese umfassende Strategie in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern, den Bundesländern, den Interessenvertretungen, der Forschung und Lehre sowie den verschiedenen Bundesministerien erstellt.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Wie schon angesprochen, werden wir diesem Antrag keine Zustimmung geben, da die Ziele, die gefordert werden, heute schon bei Weitem übertroffen sind. Dennoch bedanke ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen der SPÖ, dass sie dieses wichtige Thema heute auf die Tagesordnung gebracht haben. – Danke. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Shetty.
Als Lehrlingssprecher ist es mir einfach ein Bedürfnis, zu sagen, dass Lehrlinge gleich zu behandeln sind wie Schülerinnen und Schüler. Sie haben ein Recht auf digitale Ausstattung in den Berufsschulen, auf eine optimale Sprachförderung und auf die Vermittlung von Allgemeinbildung in den Berufsschulen. Und da rede ich nicht von Lehre mit Matura, sondern ich rede von Lehrlingen, die ganz normal eine Berufsschule machen, drei Jahre lernen – die haben einfach auch ein Recht auf den Erwerb von Allgemeinbildung. (Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Shetty.)
Beifall bei der SPÖ.
eben ändern, weil wir deswegen zu wenige Fachkräfte haben. Länder und Gemeinden zahlen auch dazu, aber der Bund muss da Geld in die Hand nehmen und wirklich schauen, dass diese Lehrlinge entsprechend ausgebildet werden. Es wird auch im Sinne der Wirtschaftskammer sein, gute Fachkräfte zu haben. Sonst werdet ihr halt keine Leute – und schon gar keine Fachkräfte – haben, die für euch arbeiten, und das wird das Problem sein. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Deshalb ersuche ich euch wirklich, dieses Geld in die Hand zu nehmen, Herr Minister. Ich weiß, viele werden sagen, es geht da nur um Lehrlinge, aber es geht auch um die Fachkräfte. Genau darum geht es, und ich verstehe nicht, dass die ÖVP da nicht dazulernt, dass sie das Thema nicht interessiert. Wahrscheinlich ist das so, weil es bisher genug Arbeitsplätze gab. Aber jetzt werdet ihr das wirklich angehen müssen, sonst werdet ihr im Facharbeiterbereich ein Problem haben, und das wird auch die Wirtschaftskammer nicht freuen. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Kucher: Kollege Kopf ist schon am Nachdenken!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Kaufmann. – Bitte sehr. (Abg. Kucher: Kollege Kopf ist schon am Nachdenken!)
Ruf bei der SPÖ: Richtig!
Herr Kollege Köchl von der SPÖ hat sich hier herausgestellt und hat gesagt, dass zu wenig im Bereich der Lehre passiert, dass zu wenig Geld ausgegeben wird. (Ruf bei der SPÖ: Richtig!) Als Lehrlingssprecherin der ÖVP würde ich, wenn das so wäre, sofort zustimmen. Allerdings stimmt es einfach nicht, wie man sieht, wenn man den Faktencheck macht. Schaut man sich die Zahlen nämlich wirklich
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf des Abg. Shetty.
Vergleicht man es mit den gesamten Bildungsausgaben – die wurden ja vom Herrn Kollegen auch zitiert –, dann ist es sogar so, dass auf eine Berufsschülerin, einen Berufsschüler weitaus mehr an Budget kommt als auf eine Schülerin, einen Schüler einer HTL, einer HLW oder eines Gymnasiums. Ich glaube, da kann man nicht davon sprechen, dass in diesem Bereich zu wenig ausgegeben wird. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Zwischenruf des Abg. Shetty.)
Beifall und Bravoruf bei der ÖVP.
Österreich haben, und da werden wir alles daransetzen, dass das in Zukunft auch möglich ist. (Beifall und Bravoruf bei der ÖVP.)
Ruf bei der ÖVP: Ja!
Abgeordneter Mag. Yannick Shetty (NEOS): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Minister! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und liebe Zuseher! Wir sagen alle immer bei jeder Gelegenheit – ich glaube sogar, parteiübergreifend –, wir müssen die Lehre attraktiver machen. (Ruf bei der ÖVP: Ja!) – Ja, richtig.
Abg. Michael Hammer: Sagt wer?
Ich möchte Ihnen anhand eines ganz konkreten Beispiels sagen, warum ich glaube, dass das notwendig ist. Ich war vor eineinhalb oder zwei Jahren in Oberösterreich und habe dort Lehrbetriebe besucht. In einem Betrieb in Oberösterreich, einem Maschinenbaubetrieb, haben wir darüber gesprochen, wie sehr das Unternehmen und die Lehrlinge mit der Berufsschule zufrieden sind. Der Geschäftsführer hat gesagt: An sich ist die Berufsschule schon ganz in Ordnung, aber was einfach gar nicht funktioniert, ist, dass die Geräte, die dort verwendet werden, die Geräte, die dort zur Verfügung stehen, überhaupt nicht mit dem Stand der Technik übereinstimmen. (Abg. Michael Hammer: Sagt wer?) – Das sagt der Geschäftsführer dieses Betriebes, von dem ich gerade erzählt habe, Herr Abgeordneter Hammer.
Beifall bei den NEOS.
ist dieser Antrag richtig und notwendig. Wir stimmen diesem Antrag deswegen auch zu. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den Grünen.
Neben den genannten Mitteln wurde auch die Lehrlingsförderung um weitere 20 Millionen Euro erhöht. Sie beläuft sich derzeit insgesamt auf 270 Millionen Euro. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
schon nicht abgeholt wird. – Danke schön. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ.
Hohes Haus! Wir Freiheitliche wollen die besten, wir Freiheitliche wollen die motiviertesten und wir Freiheitliche wollen die leidenschaftlichsten Lehrer für unsere Kinder. Deshalb haben wir auch den Antrag gestellt, die Ausbildung entsprechend zu reformieren, damit wir diese motivierten, diese leidenschaftlichen und auch diese besten Lehrer für unsere Kinder haben können. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP.
anderer Beruf. Diese Möglichkeit muss geschaffen werden. Herr Bundesminister, ich erwarte mir in dieser Hinsicht von Ihnen nicht nur viel, ich erwarte mir in dieser Hinsicht von Ihnen alles. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
In diesem Sinn bin auch ich der Meinung, dass es fraglich ist, ob ein umfassender Regierungsentwurf inklusive Einbeziehung der Expert:innen bis Jänner 2023 möglich ist. Auf jeden Fall braucht es einen umfassenden Dialog mit Praktikerinnen und Praktikern. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Deswegen: Am 31.1. wird sicher keine Regierungsvorlage vorliegen können – das wird nicht passieren –, deswegen haben wir diesen Antrag abgelehnt. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Ruf: Agnes, du wirst das jetzt ...! – Abg. Totter – auf dem Weg zum Redner:innenpult –: Sicher! Sicher! – Abg. Michael Hammer: Jetzt kommt eine Bildungsexpertin einmal!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Totter. – Bitte. (Ruf: Agnes, du wirst das jetzt ...! – Abg. Totter – auf dem Weg zum Redner:innenpult –: Sicher! Sicher! – Abg. Michael Hammer: Jetzt kommt eine Bildungsexpertin einmal!)
Beifall bei der ÖVP
Eine gute Ausbildung gepaart mit dem notwendigen Gespür im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern führt dazu, dass Wissen erfolgreich vermittelt werden kann, und ja, auch wir sind der Meinung, dass die derzeitige Lehramtsausbildung optimiert und attraktiviert werden muss. Wichtige Schritte dabei sind mehr Praxisnähe, aber auch die Verkürzung der Ausbildungszeit (Beifall bei der ÖVP), denn kein anderes Bachelorstudium dauert acht Semester. Wir müssen auch für unsere Lehramtsstudien eine bolognakonforme Studienarchitektur garantieren, und ich freue mich sehr, Herr Minister, dass du da die nötigen Reformen eingeleitet hast.
Beifall bei der ÖVP.
Da sehr viele Junglehrerinnen und -lehrer bereits nach dem Bachelorstudium unterrichten, sollen diese Unterrichtsleistungen auch als Praktika in das Masterstudium eingerechnet werden können. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Genügend qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer im System zu haben ist eine Herausforderung, die kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen braucht. Die Ressortstrategie „Klasse Job“ bietet erstmals als größte Lehrkräfteoffensive der Zweiten Republik eine Antwort auf den aktuellen Fachkräftemangel im Bildungsbereich. Vielen Dank an Minister Martin Polaschek und sein Team für den enormen Einsatz in diesem Bereich! (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Geschätzte Damen und Herren! Lassen Sie mich gegen Ende des Jahres 2022 ein herzliches Dankeschön an alle Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleitungen aussprechen! Sie sind diejenigen, die in unserem Bildungssystem jeden Tag enorm viel leisten. Ihnen sowie allen Schülerinnen und Schülern wünsche ich schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und schöne und erholsame Ferien. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.
Sie haben die gemeinsame Ausbildung der Lehrer als großen Erfolg angesprochen. Eines möchte ich Ihnen schon sagen: In Wirklichkeit ist das nichts anderes als der Schritt zur Gesamtschule, ein erster Schritt zur Gesamtschule, und das ist etwas, was wir nicht wollen. Wir stehen für ein differenziertes Schulsystem. Das ist unser Ziel. Das ist es, was wir wollen. (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.)
Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.
Dennoch budgetiert die Bundesregierung für 2023 insgesamt 120 Millionen Euro für Covid-Maßnahmen an unseren Schulen – für Tests, für Masken, für Desinfektionsmittel und so weiter –, und da sagen wir Freiheitliche: Damit muss Schluss sein. Es muss Schluss sein mit dem Coronafetischismus an unseren Schulen! (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Schwarz-Grün muss sich da, Hohes Haus, der Verantwortung stellen, und es ist dringend geboten, dass wir die Bildungslücken schließen, die Bildungsverluste ausgleichen und dass wir vieles, was wir unseren Kindern angetan haben, wiedergutmachen. Deshalb wollen wir, dass ausreichend Budget für zusätzliche Fördermaßnahmen zur Verfügung gestellt wird, und wir wollen – abschließend –, dass Corona an unseren Schulen kein Thema mehr ist. Wir wollen diesen Coronawahnsinn, diesen Coronafetischismus nicht mehr an unseren Schulen. Der muss von unseren Kindern ferngehalten werden. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP, bei Abgeordneten der SPÖ sowie der Abg. Götze.
Abgeordneter Nico Marchetti (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Geschätzter Herr Bildungsminister! Diese Rede war ein bisschen schwer verdaulich. Ich habe vor zwei Wochen einen Angehörigen verloren, der an Corona verstorben ist. Wenn ich mir dann so eine Rede – mit „Coronafetischismus“ und lauter irgendwie bizarren Wortspielen – anhören muss, da wird mir einfach nur noch schlecht. (Beifall bei der ÖVP, bei Abgeordneten der SPÖ sowie der Abg. Götze.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Hamann.
Also es braucht manchmal gar keine Zuspitzung, man kann auch zwei gute Sachen gleichzeitig machen. Das haben wir als Bundesregierung getan, und ich glaube, das kann sich auch sehen lassen. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Hamann.)
Beifall der Abgeordneten Angerer und Hafenecker.
Wenn Sie sich diese Tafel anschauen: Allein im Oktober 2022 wurden an Österreichs Schulen 550 000 Antigentests durchgeführt, um 3 474 Positive herauszufischen. Das sind gerade 0,69 Prozent, und da mag mir bitte jemand erklären, ob diese Testungen sinnvoll sind! (Beifall der Abgeordneten Angerer und Hafenecker.)
Abg. Michael Hammer: Der Chip! Der Chip ist drinnen!
Noch ein anderer Punkt: Es geht ja auch um die Sicherheitskomponente, das haben wir schon mehrmals angesprochen. In den Teströhrchen wie auch in den Teststäbchen der Antigenschnelltests sind (Abg. Michael Hammer: Der Chip! Der Chip ist drinnen!) gefährliche Giftstoffe drinnen (Zwischenruf des Abg. Schallmeiner); Giftstoffe sind drinnen. (Abg. Michael Hammer: Der Chip!) – Und schon wieder ein Zwischenruf eines ÖVP-Mandatars! (Abg. Michael Hammer: Wo hast du das her? Auf1.tv?) Wenn ich über Giftstoffe in Teststäbchen und Testflüssigkeiten spreche, wird das von der ÖVP ins Lächerliche gezogen. (Abg. Michael Hammer: Es ist auch lächerlich!) Das ist typisch für die ÖVP! (Abg. Stocker: Die Stoffe wirken schon!)
Zwischenruf des Abg. Schallmeiner
Noch ein anderer Punkt: Es geht ja auch um die Sicherheitskomponente, das haben wir schon mehrmals angesprochen. In den Teströhrchen wie auch in den Teststäbchen der Antigenschnelltests sind (Abg. Michael Hammer: Der Chip! Der Chip ist drinnen!) gefährliche Giftstoffe drinnen (Zwischenruf des Abg. Schallmeiner); Giftstoffe sind drinnen. (Abg. Michael Hammer: Der Chip!) – Und schon wieder ein Zwischenruf eines ÖVP-Mandatars! (Abg. Michael Hammer: Wo hast du das her? Auf1.tv?) Wenn ich über Giftstoffe in Teststäbchen und Testflüssigkeiten spreche, wird das von der ÖVP ins Lächerliche gezogen. (Abg. Michael Hammer: Es ist auch lächerlich!) Das ist typisch für die ÖVP! (Abg. Stocker: Die Stoffe wirken schon!)
Abg. Michael Hammer: Der Chip!
Noch ein anderer Punkt: Es geht ja auch um die Sicherheitskomponente, das haben wir schon mehrmals angesprochen. In den Teströhrchen wie auch in den Teststäbchen der Antigenschnelltests sind (Abg. Michael Hammer: Der Chip! Der Chip ist drinnen!) gefährliche Giftstoffe drinnen (Zwischenruf des Abg. Schallmeiner); Giftstoffe sind drinnen. (Abg. Michael Hammer: Der Chip!) – Und schon wieder ein Zwischenruf eines ÖVP-Mandatars! (Abg. Michael Hammer: Wo hast du das her? Auf1.tv?) Wenn ich über Giftstoffe in Teststäbchen und Testflüssigkeiten spreche, wird das von der ÖVP ins Lächerliche gezogen. (Abg. Michael Hammer: Es ist auch lächerlich!) Das ist typisch für die ÖVP! (Abg. Stocker: Die Stoffe wirken schon!)
Abg. Michael Hammer: Wo hast du das her? Auf1.tv?
Noch ein anderer Punkt: Es geht ja auch um die Sicherheitskomponente, das haben wir schon mehrmals angesprochen. In den Teströhrchen wie auch in den Teststäbchen der Antigenschnelltests sind (Abg. Michael Hammer: Der Chip! Der Chip ist drinnen!) gefährliche Giftstoffe drinnen (Zwischenruf des Abg. Schallmeiner); Giftstoffe sind drinnen. (Abg. Michael Hammer: Der Chip!) – Und schon wieder ein Zwischenruf eines ÖVP-Mandatars! (Abg. Michael Hammer: Wo hast du das her? Auf1.tv?) Wenn ich über Giftstoffe in Teststäbchen und Testflüssigkeiten spreche, wird das von der ÖVP ins Lächerliche gezogen. (Abg. Michael Hammer: Es ist auch lächerlich!) Das ist typisch für die ÖVP! (Abg. Stocker: Die Stoffe wirken schon!)
Abg. Michael Hammer: Es ist auch lächerlich!
Noch ein anderer Punkt: Es geht ja auch um die Sicherheitskomponente, das haben wir schon mehrmals angesprochen. In den Teströhrchen wie auch in den Teststäbchen der Antigenschnelltests sind (Abg. Michael Hammer: Der Chip! Der Chip ist drinnen!) gefährliche Giftstoffe drinnen (Zwischenruf des Abg. Schallmeiner); Giftstoffe sind drinnen. (Abg. Michael Hammer: Der Chip!) – Und schon wieder ein Zwischenruf eines ÖVP-Mandatars! (Abg. Michael Hammer: Wo hast du das her? Auf1.tv?) Wenn ich über Giftstoffe in Teststäbchen und Testflüssigkeiten spreche, wird das von der ÖVP ins Lächerliche gezogen. (Abg. Michael Hammer: Es ist auch lächerlich!) Das ist typisch für die ÖVP! (Abg. Stocker: Die Stoffe wirken schon!)
Abg. Stocker: Die Stoffe wirken schon!
Noch ein anderer Punkt: Es geht ja auch um die Sicherheitskomponente, das haben wir schon mehrmals angesprochen. In den Teströhrchen wie auch in den Teststäbchen der Antigenschnelltests sind (Abg. Michael Hammer: Der Chip! Der Chip ist drinnen!) gefährliche Giftstoffe drinnen (Zwischenruf des Abg. Schallmeiner); Giftstoffe sind drinnen. (Abg. Michael Hammer: Der Chip!) – Und schon wieder ein Zwischenruf eines ÖVP-Mandatars! (Abg. Michael Hammer: Wo hast du das her? Auf1.tv?) Wenn ich über Giftstoffe in Teststäbchen und Testflüssigkeiten spreche, wird das von der ÖVP ins Lächerliche gezogen. (Abg. Michael Hammer: Es ist auch lächerlich!) Das ist typisch für die ÖVP! (Abg. Stocker: Die Stoffe wirken schon!)
Abg. Michael Hammer: Auf1.tv! Auf1.tv!
Wisst ihr, was mich wirklich beschämt? – Das ist Folgendes: Diese Tests werden nicht einmal kontrolliert, bevor sie in Verkehr gebracht werden. Herr Präsident, ich zitiere wie folgt von der Homepage (Abg. Michael Hammer: Auf1.tv! Auf1.tv!) des Gesundheitsministeriums: „Die Einbindung des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG)“ - - (Ruf bei der ÖVP: Sie haben schon gewirkt, die Staberl! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.) – Lustig, gell? (Abg. Michael Hammer: Ja!) Lustig, ÖVP, lustig, lustig. (Abg. Hammer: Es ist auch lustig!) Ich zitiere, wofür das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen zuständig ist, und die ÖVP findet das lustig. Ich glaube, die Zuseher und Zuhörer machen sich ohnehin selbst ein Bild
Ruf bei der ÖVP: Sie haben schon gewirkt, die Staberl! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.
Wisst ihr, was mich wirklich beschämt? – Das ist Folgendes: Diese Tests werden nicht einmal kontrolliert, bevor sie in Verkehr gebracht werden. Herr Präsident, ich zitiere wie folgt von der Homepage (Abg. Michael Hammer: Auf1.tv! Auf1.tv!) des Gesundheitsministeriums: „Die Einbindung des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG)“ - - (Ruf bei der ÖVP: Sie haben schon gewirkt, die Staberl! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.) – Lustig, gell? (Abg. Michael Hammer: Ja!) Lustig, ÖVP, lustig, lustig. (Abg. Hammer: Es ist auch lustig!) Ich zitiere, wofür das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen zuständig ist, und die ÖVP findet das lustig. Ich glaube, die Zuseher und Zuhörer machen sich ohnehin selbst ein Bild
Abg. Michael Hammer: Ja!
Wisst ihr, was mich wirklich beschämt? – Das ist Folgendes: Diese Tests werden nicht einmal kontrolliert, bevor sie in Verkehr gebracht werden. Herr Präsident, ich zitiere wie folgt von der Homepage (Abg. Michael Hammer: Auf1.tv! Auf1.tv!) des Gesundheitsministeriums: „Die Einbindung des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG)“ - - (Ruf bei der ÖVP: Sie haben schon gewirkt, die Staberl! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.) – Lustig, gell? (Abg. Michael Hammer: Ja!) Lustig, ÖVP, lustig, lustig. (Abg. Hammer: Es ist auch lustig!) Ich zitiere, wofür das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen zuständig ist, und die ÖVP findet das lustig. Ich glaube, die Zuseher und Zuhörer machen sich ohnehin selbst ein Bild
Abg. Hammer: Es ist auch lustig!
Wisst ihr, was mich wirklich beschämt? – Das ist Folgendes: Diese Tests werden nicht einmal kontrolliert, bevor sie in Verkehr gebracht werden. Herr Präsident, ich zitiere wie folgt von der Homepage (Abg. Michael Hammer: Auf1.tv! Auf1.tv!) des Gesundheitsministeriums: „Die Einbindung des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG)“ - - (Ruf bei der ÖVP: Sie haben schon gewirkt, die Staberl! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.) – Lustig, gell? (Abg. Michael Hammer: Ja!) Lustig, ÖVP, lustig, lustig. (Abg. Hammer: Es ist auch lustig!) Ich zitiere, wofür das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen zuständig ist, und die ÖVP findet das lustig. Ich glaube, die Zuseher und Zuhörer machen sich ohnehin selbst ein Bild
Abg. Stocker: Die lachen auch schon!
von der Haltung der ÖVP und ihrer Mandatare. (Abg. Stocker: Die lachen auch schon!)
Abg. Michael Hammer: Von auf1.tv!
Ich zitiere noch einmal (Abg. Michael Hammer: Von auf1.tv!), auf der Homepage des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen steht wortwörtlich (Abg. Michael Hammer: Sind die Stäbchen beim Chinesen auch gesundheitsschädlich?): „Die Einbindung des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) als Marktüberwachungsbehörde ist vor Vermarktung von COVID-19-Tests nicht vorgesehen. Es erfolgt auch keine ‚Zertifizierung‘/Validierung/Verifizierung von COVID-19-Tests im Rahmen des [...]bewertungsverfahrens oder nach der Inverkehrbringung durch das BASG.“ (Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.)
Abg. Michael Hammer: Sind die Stäbchen beim Chinesen auch gesundheitsschädlich?
Ich zitiere noch einmal (Abg. Michael Hammer: Von auf1.tv!), auf der Homepage des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen steht wortwörtlich (Abg. Michael Hammer: Sind die Stäbchen beim Chinesen auch gesundheitsschädlich?): „Die Einbindung des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) als Marktüberwachungsbehörde ist vor Vermarktung von COVID-19-Tests nicht vorgesehen. Es erfolgt auch keine ‚Zertifizierung‘/Validierung/Verifizierung von COVID-19-Tests im Rahmen des [...]bewertungsverfahrens oder nach der Inverkehrbringung durch das BASG.“ (Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.)
Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.
Ich zitiere noch einmal (Abg. Michael Hammer: Von auf1.tv!), auf der Homepage des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen steht wortwörtlich (Abg. Michael Hammer: Sind die Stäbchen beim Chinesen auch gesundheitsschädlich?): „Die Einbindung des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) als Marktüberwachungsbehörde ist vor Vermarktung von COVID-19-Tests nicht vorgesehen. Es erfolgt auch keine ‚Zertifizierung‘/Validierung/Verifizierung von COVID-19-Tests im Rahmen des [...]bewertungsverfahrens oder nach der Inverkehrbringung durch das BASG.“ (Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.)
Abg. Michael Hammer: Sagt Herbert Kickl!
Das heißt bitte, die Covid-19-Tests wurden vor deren Anwendung von den österreichischen Behörden nicht überprüft. (Abg. Michael Hammer: Sagt Herbert Kickl!) Bis heute weigern sich die Behörden, vor allem billige chinesische Tests vollständig und flächendeckend auf die tatsächlichen Inhaltsstoffe zu testen. – Das ist der Punkt. Wir weisen auf dieses Sicherheitsmanko hin.
Ruf bei der ÖVP: Bist du narrisch!
Ich darf ein Sicherheitsdatenblatt zu Natriumazid – das ist in den Teststäbchen, in den Teströhrchen drinnen – präsentieren (eine Tafel auf das Redner:innenpult stellend, auf der unter der Überschrift „Auszug aus dem Sicherheitsdatenblatt von Natriumazid“ die Gefahrenhinweise von Natriumazid aufgelistet sind): Schauen Sie sich die Sicherheitshinweise des Herstellers an! (Ruf bei der ÖVP: Bist du narrisch!) Was sagt der Hersteller? (Abg. Michael Hammer: Was sagt er? – Ruf bei der ÖVP: Ui!) Was sagt der Hersteller, geschätzte Kolleginnen und Kollegen? (Abg. Michael Hammer: Nicht zum Verzehr geeignet! – Die Tafel fällt zu Boden. – Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Ruf bei den Grünen: Schwierig! – Der Redner hebt die Tafel auf und stellt sie erneut auf das Redner:innenpult. – Ruf bei der ÖVP: Ui!) – Jetzt wird sie stehen bleiben.
Abg. Michael Hammer: Was sagt er? – Ruf bei der ÖVP: Ui!
Ich darf ein Sicherheitsdatenblatt zu Natriumazid – das ist in den Teststäbchen, in den Teströhrchen drinnen – präsentieren (eine Tafel auf das Redner:innenpult stellend, auf der unter der Überschrift „Auszug aus dem Sicherheitsdatenblatt von Natriumazid“ die Gefahrenhinweise von Natriumazid aufgelistet sind): Schauen Sie sich die Sicherheitshinweise des Herstellers an! (Ruf bei der ÖVP: Bist du narrisch!) Was sagt der Hersteller? (Abg. Michael Hammer: Was sagt er? – Ruf bei der ÖVP: Ui!) Was sagt der Hersteller, geschätzte Kolleginnen und Kollegen? (Abg. Michael Hammer: Nicht zum Verzehr geeignet! – Die Tafel fällt zu Boden. – Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Ruf bei den Grünen: Schwierig! – Der Redner hebt die Tafel auf und stellt sie erneut auf das Redner:innenpult. – Ruf bei der ÖVP: Ui!) – Jetzt wird sie stehen bleiben.
Abg. Michael Hammer: Nicht zum Verzehr geeignet! – Die Tafel fällt zu Boden. – Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Ruf bei den Grünen: Schwierig! – Der Redner hebt die Tafel auf und stellt sie erneut auf das Redner:innenpult. – Ruf bei der ÖVP: Ui!
Ich darf ein Sicherheitsdatenblatt zu Natriumazid – das ist in den Teststäbchen, in den Teströhrchen drinnen – präsentieren (eine Tafel auf das Redner:innenpult stellend, auf der unter der Überschrift „Auszug aus dem Sicherheitsdatenblatt von Natriumazid“ die Gefahrenhinweise von Natriumazid aufgelistet sind): Schauen Sie sich die Sicherheitshinweise des Herstellers an! (Ruf bei der ÖVP: Bist du narrisch!) Was sagt der Hersteller? (Abg. Michael Hammer: Was sagt er? – Ruf bei der ÖVP: Ui!) Was sagt der Hersteller, geschätzte Kolleginnen und Kollegen? (Abg. Michael Hammer: Nicht zum Verzehr geeignet! – Die Tafel fällt zu Boden. – Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Ruf bei den Grünen: Schwierig! – Der Redner hebt die Tafel auf und stellt sie erneut auf das Redner:innenpult. – Ruf bei der ÖVP: Ui!) – Jetzt wird sie stehen bleiben.
Heiterkeit bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen
Was sagt der Hersteller? – „Lebensgefahr bei Verschlucken, Hautkontakt oder Ein atmen“ (Heiterkeit bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen), „Kann die Organe schädigen [...] bei längerer oder wiederholter Exposition“, und: „Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung“. (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, haben Sie sich schon einmal durchgelesen, was ...?) Sicherheitshinweise: „Bei Gebrauch nicht essen, trinken, rauchen“, „Freisetzung in die Umwelt vermeiden“. – Das sagt der Produzent dieses Stoffes. „Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen“.
Abg. Meinl-Reisinger: Ja, haben Sie sich schon einmal durchgelesen, was ...?
Was sagt der Hersteller? – „Lebensgefahr bei Verschlucken, Hautkontakt oder Ein atmen“ (Heiterkeit bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen), „Kann die Organe schädigen [...] bei längerer oder wiederholter Exposition“, und: „Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung“. (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, haben Sie sich schon einmal durchgelesen, was ...?) Sicherheitshinweise: „Bei Gebrauch nicht essen, trinken, rauchen“, „Freisetzung in die Umwelt vermeiden“. – Das sagt der Produzent dieses Stoffes. „Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen“.
Zwischenruf des Abg. Stögmüller. – Abg. Michael Hammer: Ja, man schiebt sich eh nicht zehn rein!
Schauen Sie – und das ist der Punkt –, die Faktenchecker sagen, die Dosis ist kein Problem. (Zwischenruf des Abg. Stögmüller. – Abg. Michael Hammer: Ja, man schiebt sich eh nicht zehn rein!) Ich sage aber: Wie oft wurden Testungen gemacht? – Dreimal die Woche, viermal die Woche, laufend über Monate. (Abg. Michael Hammer: Alle 5 Minuten!) Und da ist schon die Frage zu stellen, ob in Summe, unterm Strich die Dosis nicht doch giftig ist. Deswegen verlangen wir als Freiheitliche Partei (Abg. Michael Hammer: Die ist toxisch! – Abg. Haubner: Fragen Sie Ihren Apotheker! – Ruf bei der ÖVP: Nichts kaufen, was man in der Onlineapotheke kriegt!), dass das zuständige Basg alle Tests vor Inkraftsetzung tatsächlich auf ihre Schädlichkeit überprüfen soll.
Abg. Michael Hammer: Alle 5 Minuten!
Schauen Sie – und das ist der Punkt –, die Faktenchecker sagen, die Dosis ist kein Problem. (Zwischenruf des Abg. Stögmüller. – Abg. Michael Hammer: Ja, man schiebt sich eh nicht zehn rein!) Ich sage aber: Wie oft wurden Testungen gemacht? – Dreimal die Woche, viermal die Woche, laufend über Monate. (Abg. Michael Hammer: Alle 5 Minuten!) Und da ist schon die Frage zu stellen, ob in Summe, unterm Strich die Dosis nicht doch giftig ist. Deswegen verlangen wir als Freiheitliche Partei (Abg. Michael Hammer: Die ist toxisch! – Abg. Haubner: Fragen Sie Ihren Apotheker! – Ruf bei der ÖVP: Nichts kaufen, was man in der Onlineapotheke kriegt!), dass das zuständige Basg alle Tests vor Inkraftsetzung tatsächlich auf ihre Schädlichkeit überprüfen soll.
Abg. Michael Hammer: Die ist toxisch! – Abg. Haubner: Fragen Sie Ihren Apotheker! – Ruf bei der ÖVP: Nichts kaufen, was man in der Onlineapotheke kriegt!
Schauen Sie – und das ist der Punkt –, die Faktenchecker sagen, die Dosis ist kein Problem. (Zwischenruf des Abg. Stögmüller. – Abg. Michael Hammer: Ja, man schiebt sich eh nicht zehn rein!) Ich sage aber: Wie oft wurden Testungen gemacht? – Dreimal die Woche, viermal die Woche, laufend über Monate. (Abg. Michael Hammer: Alle 5 Minuten!) Und da ist schon die Frage zu stellen, ob in Summe, unterm Strich die Dosis nicht doch giftig ist. Deswegen verlangen wir als Freiheitliche Partei (Abg. Michael Hammer: Die ist toxisch! – Abg. Haubner: Fragen Sie Ihren Apotheker! – Ruf bei der ÖVP: Nichts kaufen, was man in der Onlineapotheke kriegt!), dass das zuständige Basg alle Tests vor Inkraftsetzung tatsächlich auf ihre Schädlichkeit überprüfen soll.
Beifall bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Hafenecker: Ausgezeichnete Rede, Herr Kollege! – Abg. Michael Hammer: Also wir wissen jetzt, die Staberl soll man nicht essen! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.
Man kann Tests nicht einfach ohne Überprüfung freigeben, das hat vorher zu passieren! Die Gesundheit der Kinder ist uns wirklich absolut wichtig und heilig. – Ich danke. (Beifall bei Abgeordneten der FPÖ. – Abg. Hafenecker: Ausgezeichnete Rede, Herr Kollege! – Abg. Michael Hammer: Also wir wissen jetzt, die Staberl soll man nicht essen! – Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Ehrliches Interesse an der Bildung unserer Kinder, an der Unterstützung unserer Lehrerinnen und Lehrer und auch der Einsatz für bessere Fördermöglichkeiten findet immer unsere Unterstützung. Wir zeigen das auch mit zahlreichen Anträgen. Wir wollen ein gutes Bildungssystem für alle Kinder. Ja, und wir wollen auch gute Fördermöglichkeiten an den Schulen, allerdings nicht auf Kosten der Sicherheit der Lehrenden und der Kinder. Mit diesem Antrag wird aber genau das versucht. Es wird versucht, die Förderstunden für die Coronapolitik der FPÖ zu instrumentalisieren, und dafür gibt es von uns keine Zustimmung. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Die Situation wird nicht einfacher, aufgrund der hohen Inflationsrate verschlechtert sich die finanzielle Situation der Familien. Aus Gesprächen mit Beratungsstellen weiß ich, dass jetzt schon Familien ihre Internetverträge kündigen, weil einfach das Geld fehlt. Für viele Schulaufgaben ist es mittlerweile aber Voraussetzung, einen Internetzugang zu haben. Das ist wirklich ein großes Manko für Familien, die über wenig Budget verfügen. Herr Bundesminister, diese Ungerechtigkeit in unserem Bildungssystem wird durch die Krisen verstärkt. Darauf haben Sie uns noch keine Antworten gegeben. Ich erwarte mir von Ihnen, dass wir diese bekommen. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Heiterkeit und Beifall bei den Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Hauser.
Abgeordnete Mag. Sibylle Hamann (Grüne): Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wissen Sie, was mir als Erstes zum Thema Coronafetischismus einfällt? – Die Dauervorträge und die Taferln des Kollegen Hauser. (Heiterkeit und Beifall bei den Grünen sowie bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Hauser.)
Ruf bei der ÖVP: Ausländer!
Ich frage mich langsam, womit Sie sich beschäftigen werden, wenn es Corona nicht mehr gibt. (Ruf bei der ÖVP: Ausländer!) – Mit Ausländern, stimmt, genau! (Abg. Steinacker: Mit Entwurmungsmittel!)
Abg. Steinacker: Mit Entwurmungsmittel!
Ich frage mich langsam, womit Sie sich beschäftigen werden, wenn es Corona nicht mehr gibt. (Ruf bei der ÖVP: Ausländer!) – Mit Ausländern, stimmt, genau! (Abg. Steinacker: Mit Entwurmungsmittel!)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
diese Debatten in Endlosschleife nicht mehr endlos weitergehen. – Danke schön. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Heiterkeit der Abgeordneten Michael Hammer und Scherak. – Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.
Abgeordneter Nico Marchetti (ÖVP): Ich habe mich nach dem Redebeitrag von Kollegen Hauser noch einmal zu Wort gemeldet, weil ich das so nicht stehen lassen kann. Sie stellen sich hierher und sagen: Coronatests sind giftig! Ich wollte nur einmal sagen: Coronatests sind nicht giftig, wenn man sie ordnungsgemäß gebraucht – wie viele andere Dinge auch. Ihre Füllfeder ist auch giftig, wenn Sie Tinte trinken, obwohl Sie es nicht sollten. (Heiterkeit der Abgeordneten Michael Hammer und Scherak. – Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von Grünen und NEOS.) Entschuldigung, wir werden doch den Leuten zutrauen können, dass sie eine Gebrauchsanweisung lesen und etwas ordnungsgemäß durchführen – dann ist alles sicher.
Abg. Hauser: ... auf das Datenblatt! – Abg. Michael Hammer: Verschwörungstheorie! Irrsinn!
Was Sie da erzählen, ist absoluter Wahnsinn, das ist jenseits von Gut und Böse. (Abg. Hauser: ... auf das Datenblatt! – Abg. Michael Hammer: Verschwörungstheorie! Irrsinn!) Wenn Sie das immer wieder wiederholen, muss dem immer wieder widersprochen werden, es muss gesagt werden, dass das einfach nicht stimmt. (Abg. Michael Hammer: Das ist ja schon eine Diagnose! – Zwischenruf des Abg. Haubner.) Also noch einmal für alle zum Mitschreiben: Wenn man einen Coronatest ordnungsgemäß durchführt, ist er nicht giftig – Punkt. Ich hoffe, dass auch Sie es irgendwann einmal verstehen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Hauser hebt die Hand.)
Abg. Michael Hammer: Das ist ja schon eine Diagnose! – Zwischenruf des Abg. Haubner.
Was Sie da erzählen, ist absoluter Wahnsinn, das ist jenseits von Gut und Böse. (Abg. Hauser: ... auf das Datenblatt! – Abg. Michael Hammer: Verschwörungstheorie! Irrsinn!) Wenn Sie das immer wieder wiederholen, muss dem immer wieder widersprochen werden, es muss gesagt werden, dass das einfach nicht stimmt. (Abg. Michael Hammer: Das ist ja schon eine Diagnose! – Zwischenruf des Abg. Haubner.) Also noch einmal für alle zum Mitschreiben: Wenn man einen Coronatest ordnungsgemäß durchführt, ist er nicht giftig – Punkt. Ich hoffe, dass auch Sie es irgendwann einmal verstehen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Hauser hebt die Hand.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Hauser hebt die Hand.
Was Sie da erzählen, ist absoluter Wahnsinn, das ist jenseits von Gut und Böse. (Abg. Hauser: ... auf das Datenblatt! – Abg. Michael Hammer: Verschwörungstheorie! Irrsinn!) Wenn Sie das immer wieder wiederholen, muss dem immer wieder widersprochen werden, es muss gesagt werden, dass das einfach nicht stimmt. (Abg. Michael Hammer: Das ist ja schon eine Diagnose! – Zwischenruf des Abg. Haubner.) Also noch einmal für alle zum Mitschreiben: Wenn man einen Coronatest ordnungsgemäß durchführt, ist er nicht giftig – Punkt. Ich hoffe, dass auch Sie es irgendwann einmal verstehen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Hauser hebt die Hand.)
Abg. Hauser – die Hand hebend und in Richtung Redner:innenpult gehend –: Tatsächliche Berichtigung!
Präsidentin Doris Bures: Zu Wort ist dazu nun niemand mehr gemeldet. (Abg. Hauser – die Hand hebend und in Richtung Redner:innenpult gehend –: Tatsächliche Berichtigung!) – Bitte? (Abg. Hauser: Tatsächliche Berichtigung! – Ruf bei der FPÖ: Zu einer tatsächlichen Berichtigung! – Ruf bei der ÖVP: Wir sind ja
Ruf bei der ÖVP: Die Debatte war geschlossen!
nicht im Wirtshaus! – Abg. Meinl-Reisinger: Geh bitte! – Abg. Hamann: Es ist so peinlich! Bitte hör auf! – Die Präsidentin spricht mit Abg. Hauser.) – So, also ich habe eine Wortmeldung für eine tatsächliche Berichtigung. (Ruf bei der ÖVP: Die Debatte war geschlossen!)
Abg. Haubner: Das wird jetzt peinlich, eine Wiederholung der Peinlichkeit! – Ruf bei der ÖVP: Das war schon peinlich!
Herr Abgeordneter, ich habe Sie jetzt auch noch einmal auf die Geschäftsordnung aufmerksam gemacht und ersuche Sie, sich in der tatsächlichen Berichtigung daran zu halten. – Bitte. (Abg. Haubner: Das wird jetzt peinlich, eine Wiederholung der Peinlichkeit! – Ruf bei der ÖVP: Das war schon peinlich!)
Abg. Haubner: Das hat er nicht gesagt! Geh bitte! – Ruf bei der ÖVP: Das ist eine Bewertung! – Abg. Meinl-Reisinger: Das ist keine tatsächliche Berichtigung! Das ist lächerlich, Kollege Hauser! Wir sind hier nicht im Kasperltheater! – Weitere Zwischenrufe bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS.
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (FPÖ): Kollege Marchetti hat behauptet, das, was ich hier berichte, sei peinlich. – Ich berichtige tatsächlich - - (Abg. Haubner: Das hat er nicht gesagt! Geh bitte! – Ruf bei der ÖVP: Das ist eine Bewertung! – Abg. Meinl-Reisinger: Das ist keine tatsächliche Berichtigung! Das ist lächerlich, Kollege Hauser! Wir sind hier nicht im Kasperltheater! – Weitere Zwischenrufe bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS.)
Heiterkeit und Beifall bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS.
Präsidentin Doris Bures: Herr Abgeordneter, ich habe Ihnen vorhin gesagt, es geht bei der Berichtigung um einen Sachverhalt. Ob Sie peinlich sind oder nicht, ist – darauf habe ich Sie hingewiesen – eine Bewertung und kein Sachverhalt (Heiterkeit und Beifall bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS.) – Das ist nicht erforderlich. (Abg. Stögmüller: Das ist die Wahrheit! Das ist ein Faktum! – Zwischenrufe bei der ÖVP. – Abg. Hauser: Ich habe das berichtigt!) Bei einer tatsächlichen Berichtigung müssen Sie aber den Sachverhalt, den Sie berichtigen (Abg. Stocker: Vielleicht geht es mit einem Taferl? – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), wiederholen und dem dann Ihren Sachverhalt gegenüberstellen. (Zwischenruf der Abg. Steinacker.) Darum würde ich Sie jetzt bitten. (Abg. Stögmüller: Peinlichkeit ist Faktum! – Ruf bei der SPÖ: Also das ist der Würde dieses Hauses nicht angemessen! – Ruf bei der ÖVP: Haben Sie ein Taferl für die Berichtigung? – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Abg. Stögmüller: Das ist die Wahrheit! Das ist ein Faktum! – Zwischenrufe bei der ÖVP. – Abg. Hauser: Ich habe das berichtigt!
Präsidentin Doris Bures: Herr Abgeordneter, ich habe Ihnen vorhin gesagt, es geht bei der Berichtigung um einen Sachverhalt. Ob Sie peinlich sind oder nicht, ist – darauf habe ich Sie hingewiesen – eine Bewertung und kein Sachverhalt (Heiterkeit und Beifall bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS.) – Das ist nicht erforderlich. (Abg. Stögmüller: Das ist die Wahrheit! Das ist ein Faktum! – Zwischenrufe bei der ÖVP. – Abg. Hauser: Ich habe das berichtigt!) Bei einer tatsächlichen Berichtigung müssen Sie aber den Sachverhalt, den Sie berichtigen (Abg. Stocker: Vielleicht geht es mit einem Taferl? – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), wiederholen und dem dann Ihren Sachverhalt gegenüberstellen. (Zwischenruf der Abg. Steinacker.) Darum würde ich Sie jetzt bitten. (Abg. Stögmüller: Peinlichkeit ist Faktum! – Ruf bei der SPÖ: Also das ist der Würde dieses Hauses nicht angemessen! – Ruf bei der ÖVP: Haben Sie ein Taferl für die Berichtigung? – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Abg. Stocker: Vielleicht geht es mit einem Taferl? – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP
Präsidentin Doris Bures: Herr Abgeordneter, ich habe Ihnen vorhin gesagt, es geht bei der Berichtigung um einen Sachverhalt. Ob Sie peinlich sind oder nicht, ist – darauf habe ich Sie hingewiesen – eine Bewertung und kein Sachverhalt (Heiterkeit und Beifall bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS.) – Das ist nicht erforderlich. (Abg. Stögmüller: Das ist die Wahrheit! Das ist ein Faktum! – Zwischenrufe bei der ÖVP. – Abg. Hauser: Ich habe das berichtigt!) Bei einer tatsächlichen Berichtigung müssen Sie aber den Sachverhalt, den Sie berichtigen (Abg. Stocker: Vielleicht geht es mit einem Taferl? – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), wiederholen und dem dann Ihren Sachverhalt gegenüberstellen. (Zwischenruf der Abg. Steinacker.) Darum würde ich Sie jetzt bitten. (Abg. Stögmüller: Peinlichkeit ist Faktum! – Ruf bei der SPÖ: Also das ist der Würde dieses Hauses nicht angemessen! – Ruf bei der ÖVP: Haben Sie ein Taferl für die Berichtigung? – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Zwischenruf der Abg. Steinacker.
Präsidentin Doris Bures: Herr Abgeordneter, ich habe Ihnen vorhin gesagt, es geht bei der Berichtigung um einen Sachverhalt. Ob Sie peinlich sind oder nicht, ist – darauf habe ich Sie hingewiesen – eine Bewertung und kein Sachverhalt (Heiterkeit und Beifall bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS.) – Das ist nicht erforderlich. (Abg. Stögmüller: Das ist die Wahrheit! Das ist ein Faktum! – Zwischenrufe bei der ÖVP. – Abg. Hauser: Ich habe das berichtigt!) Bei einer tatsächlichen Berichtigung müssen Sie aber den Sachverhalt, den Sie berichtigen (Abg. Stocker: Vielleicht geht es mit einem Taferl? – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), wiederholen und dem dann Ihren Sachverhalt gegenüberstellen. (Zwischenruf der Abg. Steinacker.) Darum würde ich Sie jetzt bitten. (Abg. Stögmüller: Peinlichkeit ist Faktum! – Ruf bei der SPÖ: Also das ist der Würde dieses Hauses nicht angemessen! – Ruf bei der ÖVP: Haben Sie ein Taferl für die Berichtigung? – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Abg. Stögmüller: Peinlichkeit ist Faktum! – Ruf bei der SPÖ: Also das ist der Würde dieses Hauses nicht angemessen! – Ruf bei der ÖVP: Haben Sie ein Taferl für die Berichtigung? – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.
Präsidentin Doris Bures: Herr Abgeordneter, ich habe Ihnen vorhin gesagt, es geht bei der Berichtigung um einen Sachverhalt. Ob Sie peinlich sind oder nicht, ist – darauf habe ich Sie hingewiesen – eine Bewertung und kein Sachverhalt (Heiterkeit und Beifall bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS.) – Das ist nicht erforderlich. (Abg. Stögmüller: Das ist die Wahrheit! Das ist ein Faktum! – Zwischenrufe bei der ÖVP. – Abg. Hauser: Ich habe das berichtigt!) Bei einer tatsächlichen Berichtigung müssen Sie aber den Sachverhalt, den Sie berichtigen (Abg. Stocker: Vielleicht geht es mit einem Taferl? – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), wiederholen und dem dann Ihren Sachverhalt gegenüberstellen. (Zwischenruf der Abg. Steinacker.) Darum würde ich Sie jetzt bitten. (Abg. Stögmüller: Peinlichkeit ist Faktum! – Ruf bei der SPÖ: Also das ist der Würde dieses Hauses nicht angemessen! – Ruf bei der ÖVP: Haben Sie ein Taferl für die Berichtigung? – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Abg. Stögmüller: Peinlichkeit ist Faktum!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (fortsetzend): Frau Präsidentin, ich habe - - (Abg. Stögmüller: Peinlichkeit ist Faktum!)
Abg. Stögmüller: Entschuldigung! – Zwischenrufe bei der ÖVP.
Präsidentin Doris Bures: Herr Abgeordneter, das geht nicht, weil das natürlich persönliche Beleidigungen sind. (Abg. Stögmüller: Entschuldigung! – Zwischenrufe bei der ÖVP.) Daher braucht es auch keinen Applaus.
Abg. Steinacker: Der Herr Abgeordnete hat!
Wir haben eine Regel betreffend tatsächliche Berichtigung in der Geschäftsordnung. Herr Abgeordneter (Abg. Steinacker: Der Herr Abgeordnete hat!), Sie sind lange genug im Haus, Sie kennen die Bestimmungen. Sie haben jetzt das Wort.
Ruf bei der ÖVP: Das ist doch nicht wahr! Das ist eine Wortmeldung!
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (fortsetzend): Ich habe in meiner Rede darauf hingewiesen (Ruf bei der ÖVP: Das ist doch nicht wahr! Das ist eine Wortmeldung!), dass in Teströhrchen und in Teststäbchen giftige Substanzen enthalten sein können (Abg. Steinacker: Bitte, Frau Präsidentin, das geht so nicht! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), und habe, um das zu unterstreichen, ein Sicherheitsdatenblatt des Herstellers präsentiert. (Der Redner hält eine Tafel, auf der unter der Überschrift „Auszug aus dem Sicherheitsdatenblatt von Natriumazid“ die Gefahrenhinweise von Natriumazid aufgelistet sind, in die Höhe. – Ruf bei den Grünen: Geh bitte! – Widerspruch bei der ÖVP.) Nichts anderes - - (Unruhe im Saal.)
Abg. Steinacker: Bitte, Frau Präsidentin, das geht so nicht! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (fortsetzend): Ich habe in meiner Rede darauf hingewiesen (Ruf bei der ÖVP: Das ist doch nicht wahr! Das ist eine Wortmeldung!), dass in Teströhrchen und in Teststäbchen giftige Substanzen enthalten sein können (Abg. Steinacker: Bitte, Frau Präsidentin, das geht so nicht! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), und habe, um das zu unterstreichen, ein Sicherheitsdatenblatt des Herstellers präsentiert. (Der Redner hält eine Tafel, auf der unter der Überschrift „Auszug aus dem Sicherheitsdatenblatt von Natriumazid“ die Gefahrenhinweise von Natriumazid aufgelistet sind, in die Höhe. – Ruf bei den Grünen: Geh bitte! – Widerspruch bei der ÖVP.) Nichts anderes - - (Unruhe im Saal.)
Der Redner hält eine Tafel, auf der unter der Überschrift „Auszug aus dem Sicherheitsdatenblatt von Natriumazid“ die Gefahrenhinweise von Natriumazid aufgelistet sind, in die Höhe. – Ruf bei den Grünen: Geh bitte! – Widerspruch bei der ÖVP.
Abgeordneter Mag. Gerald Hauser (fortsetzend): Ich habe in meiner Rede darauf hingewiesen (Ruf bei der ÖVP: Das ist doch nicht wahr! Das ist eine Wortmeldung!), dass in Teströhrchen und in Teststäbchen giftige Substanzen enthalten sein können (Abg. Steinacker: Bitte, Frau Präsidentin, das geht so nicht! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), und habe, um das zu unterstreichen, ein Sicherheitsdatenblatt des Herstellers präsentiert. (Der Redner hält eine Tafel, auf der unter der Überschrift „Auszug aus dem Sicherheitsdatenblatt von Natriumazid“ die Gefahrenhinweise von Natriumazid aufgelistet sind, in die Höhe. – Ruf bei den Grünen: Geh bitte! – Widerspruch bei der ÖVP.) Nichts anderes - - (Unruhe im Saal.)
Abg. Stögmüller: Ordnungsruf!
Präsidentin Doris Bures: So, Herr Abgeordneter, ich sage es Ihnen jetzt noch einmal: In einer tatsächlichen Berichtigung geht es nicht darum (Abg. Stögmüller: Ordnungsruf!), dass Sie noch einmal Ihren Redebeitrag wiederholen. (Zwischenruf des Abg. Hauser.) Sie können eine Wortmeldung abgeben. (Abg. Stögmüller: Das ist ein Ordnungsruf! 101! – Zwischenruf der Abg. Disoski. – Abg. Haubner: Bleiben wir bei peinlich, das ist ja ein Wahnsinn! – Abg. Michael Hammer: Das ist eher schon mehr als peinlich, das ist eher schon eine Diagnose!) Die tatsächliche Berichtigung bedeutet, dass Sie mit der Wiedergabe der zu berichtigenden Behauptung zu beginnen haben. (Ruf bei der ÖVP: Ich habe es ihm eh noch versucht zu erklären!) Das haben Sie jetzt sozusagen beim zweiten Versuch auch nicht gemacht. Ein Debattenbeitrag ist aber natürlich jederzeit möglich, eine tatsächliche Berichtigung war es nicht.
Zwischenruf des Abg. Hauser.
Präsidentin Doris Bures: So, Herr Abgeordneter, ich sage es Ihnen jetzt noch einmal: In einer tatsächlichen Berichtigung geht es nicht darum (Abg. Stögmüller: Ordnungsruf!), dass Sie noch einmal Ihren Redebeitrag wiederholen. (Zwischenruf des Abg. Hauser.) Sie können eine Wortmeldung abgeben. (Abg. Stögmüller: Das ist ein Ordnungsruf! 101! – Zwischenruf der Abg. Disoski. – Abg. Haubner: Bleiben wir bei peinlich, das ist ja ein Wahnsinn! – Abg. Michael Hammer: Das ist eher schon mehr als peinlich, das ist eher schon eine Diagnose!) Die tatsächliche Berichtigung bedeutet, dass Sie mit der Wiedergabe der zu berichtigenden Behauptung zu beginnen haben. (Ruf bei der ÖVP: Ich habe es ihm eh noch versucht zu erklären!) Das haben Sie jetzt sozusagen beim zweiten Versuch auch nicht gemacht. Ein Debattenbeitrag ist aber natürlich jederzeit möglich, eine tatsächliche Berichtigung war es nicht.
Abg. Stögmüller: Das ist ein Ordnungsruf! 101! – Zwischenruf der Abg. Disoski. – Abg. Haubner: Bleiben wir bei peinlich, das ist ja ein Wahnsinn! – Abg. Michael Hammer: Das ist eher schon mehr als peinlich, das ist eher schon eine Diagnose!
Präsidentin Doris Bures: So, Herr Abgeordneter, ich sage es Ihnen jetzt noch einmal: In einer tatsächlichen Berichtigung geht es nicht darum (Abg. Stögmüller: Ordnungsruf!), dass Sie noch einmal Ihren Redebeitrag wiederholen. (Zwischenruf des Abg. Hauser.) Sie können eine Wortmeldung abgeben. (Abg. Stögmüller: Das ist ein Ordnungsruf! 101! – Zwischenruf der Abg. Disoski. – Abg. Haubner: Bleiben wir bei peinlich, das ist ja ein Wahnsinn! – Abg. Michael Hammer: Das ist eher schon mehr als peinlich, das ist eher schon eine Diagnose!) Die tatsächliche Berichtigung bedeutet, dass Sie mit der Wiedergabe der zu berichtigenden Behauptung zu beginnen haben. (Ruf bei der ÖVP: Ich habe es ihm eh noch versucht zu erklären!) Das haben Sie jetzt sozusagen beim zweiten Versuch auch nicht gemacht. Ein Debattenbeitrag ist aber natürlich jederzeit möglich, eine tatsächliche Berichtigung war es nicht.
Ruf bei der ÖVP: Ich habe es ihm eh noch versucht zu erklären!
Präsidentin Doris Bures: So, Herr Abgeordneter, ich sage es Ihnen jetzt noch einmal: In einer tatsächlichen Berichtigung geht es nicht darum (Abg. Stögmüller: Ordnungsruf!), dass Sie noch einmal Ihren Redebeitrag wiederholen. (Zwischenruf des Abg. Hauser.) Sie können eine Wortmeldung abgeben. (Abg. Stögmüller: Das ist ein Ordnungsruf! 101! – Zwischenruf der Abg. Disoski. – Abg. Haubner: Bleiben wir bei peinlich, das ist ja ein Wahnsinn! – Abg. Michael Hammer: Das ist eher schon mehr als peinlich, das ist eher schon eine Diagnose!) Die tatsächliche Berichtigung bedeutet, dass Sie mit der Wiedergabe der zu berichtigenden Behauptung zu beginnen haben. (Ruf bei der ÖVP: Ich habe es ihm eh noch versucht zu erklären!) Das haben Sie jetzt sozusagen beim zweiten Versuch auch nicht gemacht. Ein Debattenbeitrag ist aber natürlich jederzeit möglich, eine tatsächliche Berichtigung war es nicht.
Abg. Michael Hammer: Wir essen sie trotzdem nicht!
Nun ist dazu niemand mehr zu Wort gemeldet. Die Debatte ist geschlossen. (Abg. Michael Hammer: Wir essen sie trotzdem nicht!)
Beifall bei der SPÖ.
Ich würde Sie bitten, dem auch zuzustimmen. Meine Hoffnung ist gering, weil Sie es im Ausschuss abgelehnt haben. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Aus diesen vielen Studien ist unter anderem auch das Ergebnis herausgekommen, dass administratives Unterstützungspersonal an allgemein bildenden Pflichtschulen so notwendig ist. Seit dem Schuljahr 2020/2021 ist diese notwendige Entlastung für unsere Schulstandorte, vor allem Pflichtschulstandorte, auf den Weg gebracht, und Schulleitungen und Lehrpersonal erhalten hier auch die notwendige Unterstützung. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Wie lehnen diesen Antrag ab, weil es nicht darum geht, immer wieder weitere Studien und Umfragen in Auftrag zu geben, wie auch in dem uns vorliegenden Antrag von den NEOS gefordert wird, sondern weil es uns darum geht, weiterhin zu handeln – zu handeln und Maßnahmen zu setzen, um den Kolleginnen und Kollegen in ihren Klassen die Zeit für das Wesentliche zu geben, denn der Lehrberuf soll so, wie es auch in der Kampagne des Bildungsministeriums heißt, ein klasse Job sein. – Danke. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.
Aus diesem Grund glauben wir, dass es sinnvoll wäre, wenn Sie alle hier im Hohen Haus dieser Studie und diesem Antrag zustimmen, damit wir eben gemeinsam den Lehrermangel entschärfen können. Wir freuen uns über große Unterstützung. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Was sie jetzt wahrscheinlich nicht brauchen, ist, dass den vielen schon existierenden Studien eine weitere hinzugefügt wird. Deswegen haben wir diesen Antrag im Ausschuss abgelehnt. So viel zur Erklärung. – Danke schön. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ.
Wir als Sozialdemokratie kritisieren nicht nur den Inhalt, sondern auch die Vorgehensweise, wie ÖVP und Grüne diese Novelle hier durchpeitschen wollen. Ein ordentliches Gesetz braucht eine ordentliche und vor allem eine ordentlich lange Begutachtung. Das war im vorliegenden Fall nicht gegeben, denn eine Frist von sechs Arbeitstagen ist nicht geeignet, um solch ein umfangreiches Gesetz und eine fachliche Anregung übermittelt zu bekommen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Trotz vieler Baustellen – und ich möchte ja nicht nur alles negativ darstellen – begrüße ich, dass auch Brot, Getreide und Backwaren Teil des Programms der AMA-Marketing sind. Wir als SPÖ werden in Zukunft aber verstärkt Augenmerk darauf legen, dass die Gelder in die Bewerbung der Produkte fließen und nicht in die Bewerbung von Leistungen, denn Leistungen sollten von Interessenvertretern beworben werden. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Cornelia Ecker: Na, aber sicher ...!
Aber was ist bis dato passiert? – Das System war produktbezogen beziehungsweise sind die Beiträge von den Bäuerinnen und Bauern über ihre Produkte bezahlt worden. Hauptbeitragszahler bis dato war die Milchwirtschaft mit mehr als der Hälfte der Summe der Beiträge. Es hat vor Kurzem eine Einschau des Rechnungshofes gegeben, und dessen Empfehlungen setzen wir heute mit dem Gesetz um. Deshalb verstehe ich auch die Kritik von Kollegin Ecker von der SPÖ nicht. Wir werden letztendlich die Empfehlungen des Rechnungshofes umsetzen. (Abg. Cornelia Ecker: Na, aber sicher ...!) Wir wechseln von einem rein produktbezogenen Beitrag auf ein Zweisäulensystem, bei dem ein Teil produktbezogen und ein anderer Teil flächenbezogen ist. Ich glaube, es ist auch für die Produzentinnen und Produzenten wichtig, dass man zum einen sagt: Wir senken natürlich den Produktbeitrag bei Milch, bei
Beifall bei der ÖVP.
Wenn wir auch zukünftig als Landwirtschaft erfolgreich sein wollen und letztendlich die Lebensmittelproduktion auch zukünftig gewährleisten wollen, ist es unumgänglich, dass wir sie bewerben. Da ist das AMA-Gütesiegel ein wichtiger Partner, weil wir wissen: Beinahe jede Österreicherin und jeder Österreicher kennt das AMA-Gütesiegel. Über 94 Prozent schätzen das AMA-Gütesiegel und vertrauen ihm. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
die Bevölkerung weiterhin mit Lebensmitteln versorgen können und andererseits aber auch unseren Bäuerinnen und Bauern, unseren sehr klein strukturierten Familienbetrieben in Österreich Perspektiven, Chancen und Hoffnung geben können. Stimmen wir deshalb gemeinsam diesem Gesetz zu! Es ist ein gutes Gesetz, eine positive Weiterentwicklung. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ.
Dass diese Regierung unüberlegt und überhastet handelt, zeigt das Unterschreiten der Begutachtungsfrist, so die Kritik vom Rechnungshof. (Beifall bei der FPÖ.) Der Landwirtschaftsminister gab statt der vorgesehenen sechs Wochen nur sechs Arbeitstage Zeit zur Begutachtung.
Zwischenruf des Abg. Kühberger.
Dass die ÖVP schon lange nicht mehr die Interessen der Bauern vertritt, sieht man auch an den durch die Bundesregierung abgelehnten Anträgen. (Zwischenruf des Abg. Kühberger.) Einerseits ist dies der Antrag der NEOS, in dem gefordert wird, dass keine zusätzlichen Marketingbeitragsgebühren eingeführt werden, andererseits wurde auch unser freiheitlicher Antrag abgelehnt, in dem wir forderten, dass das AMA-Marketing-Gesetz dahin gehend geändert wird, dass im Verwaltungsrat der AMA je ein Vertreter der im Hauptausschuss des Nationalrates vertretenen Parteien sitzen soll und nicht wie derzeit nur die Vertreter der Sozialpartner. Zwar kontrolliert der Rechnungshof die AMA, jedoch zeigen diese Berichte, dass es in der Vergangenheit schon mehrfach zu Unregelmäßigkeiten und Interessenkonflikten gekommen ist. Durch die Einbeziehung aller Parteien könnte man daher Kontrollen und auch mehr Transparenz schaffen. Durch die Ablehnung dieses Antrages sowie durch die Einführung neuer Gebühren für die AMA-Marketingbeiträge zeigt die ÖVP ihr wahres Gesicht. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Dass die ÖVP schon lange nicht mehr die Interessen der Bauern vertritt, sieht man auch an den durch die Bundesregierung abgelehnten Anträgen. (Zwischenruf des Abg. Kühberger.) Einerseits ist dies der Antrag der NEOS, in dem gefordert wird, dass keine zusätzlichen Marketingbeitragsgebühren eingeführt werden, andererseits wurde auch unser freiheitlicher Antrag abgelehnt, in dem wir forderten, dass das AMA-Marketing-Gesetz dahin gehend geändert wird, dass im Verwaltungsrat der AMA je ein Vertreter der im Hauptausschuss des Nationalrates vertretenen Parteien sitzen soll und nicht wie derzeit nur die Vertreter der Sozialpartner. Zwar kontrolliert der Rechnungshof die AMA, jedoch zeigen diese Berichte, dass es in der Vergangenheit schon mehrfach zu Unregelmäßigkeiten und Interessenkonflikten gekommen ist. Durch die Einbeziehung aller Parteien könnte man daher Kontrollen und auch mehr Transparenz schaffen. Durch die Ablehnung dieses Antrages sowie durch die Einführung neuer Gebühren für die AMA-Marketingbeiträge zeigt die ÖVP ihr wahres Gesicht. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Unsere Bauern warten jedoch weiter vergebens auf echte Entlastung. – Danke. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Doppelbauer: Gute Frage!
Ich bin sicher kein Unterstützer beziehungsweise ich möchte die AMA-Marketing sicher nicht über den grünen Klee loben, aber: Warum braucht es die Ausweitung der AMA-Marketingbeiträge auf den Getreidesektor, und warum braucht es überhaupt eine Marketingplattform, die ja die NEOS mit dem Antrag eigentlich infrage stellen? (Abg. Doppelbauer: Gute Frage!)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Insofern glaube ich sehr wohl, dass eine Bewerbung aus bäuerlicher Hand notwendig ist, dass Markenprogramme wie das AMA-Gütesiegel zur Entwicklung notwendig sind, denn wie gesagt: Mir sind AMA-Gütesiegel-Bäuerinnen und -Bauern bei Weitem lieber als Billa-Bäuerinnen und Billa-Bauern. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP sowie der Abg. Doppelbauer.
ken, die trotz aller Widrigkeiten jeden Tag wieder den Mut finden, weiterzuarbeiten und dieses Land weiterhin zu ernähren. – Danke. (Beifall bei Grünen und ÖVP sowie der Abg. Doppelbauer.)
Abg. Strasser: Von Oberösterreich zu Oberösterreich!
Präsidentin Doris Bures: Nächste Rednerin: Frau Abgeordnete Karin Doppelbauer. – Bitte. (Abg. Strasser: Von Oberösterreich zu Oberösterreich!)
Abg. Hechenberger: Lieber Billa-Bäuerin! Sie ist lieber Billa-Bäuerin!
Jetzt gibt es – ich weiß es nicht; ich schaue Kollegen Strasser an – über 20, über 30 unterschiedliche Gütesiegel, die kein Mensch kennt. Das sind Rohrkrepierer, die auch niemand braucht. (Abg. Hechenberger: Lieber Billa-Bäuerin! Sie ist lieber Billa-Bäuerin!)
Beifall bei den NEOS.
Die österreichischen Landwirte aber haben keine Wahl: Ob sie wollen oder nicht, werden einfach Zwangsbeiträge eingehoben, und zwar für einen vollkommen zentralisierten und überteuerten Marketingapparat. Sie können nicht entscheiden, welches Marketing sie haben wollen. Sie können nicht mitentscheiden, welche Strategie sie haben wollen. Sie wissen auch nicht, was mit dem Geld genau passiert und ob es effizient ausgegeben wird, weil das alles nicht transparent dargestellt wird. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Lindinger: Stimmt ja auch!
Das Landwirtschaftsministerium, die AMA und die ÖVP erklären uns dann, dass das AMA-Marketing so wichtig für die österreichische Landwirtschaft und die Bäuerinnen und die Bauern ist, weil es den Absatz stärkt, weil es mehr Absatz gibt, weil die Wertschöpfung für den Landwirt umso mehr wird. (Abg. Lindinger: Stimmt ja auch!) – Ja, aber es gibt keine Zahlen dazu.
Beifall bei den NEOS.
Meine Damen und Herren, das ist aber 27 Jahre her. Seither hat sich die Strategie einfach nicht mehr verändert. Jedes Unternehmen, das 27 Jahre die Strategie nicht verändert – meine Damen und Herren, das wissen wir alle –, ist tot. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS. – Zwischenruf des Abg. Lindinger.
für die Bäuerinnen und Bauern! – Statt dass Sie hinhören und fragen: Was können wir denn tun? Wie können wir es denn wirklich tatsächlich besser machen?, passiert was? – Sie betonieren das System tatsächlich einfach weiter ein. (Beifall bei den NEOS. – Zwischenruf des Abg. Lindinger.)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Hechenberger: Das ist ja bewiesen! 1 Euro bringt 3 Euro Wertschöpfung mehr! Also bitte!
Herr Kollege Hechenberger, wenn Sie sich jetzt hinstellen und sagen, dass dieses vollkommen nach rückwärts gerichtete System, das es in keiner Weise schafft, die Effizienzen darzustellen oder mehr Absatz oder mehr Wertschöpfung für den Bauern zu generieren, jetzt die Zukunft für die kleinen Bäuerinnen und Bauern Österreichs ist, dann weiß ich nicht, wovon Sie reden. Ich sage es Ihnen ganz ehrlich. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Hechenberger: Das ist ja bewiesen! 1 Euro bringt 3 Euro Wertschöpfung mehr! Also bitte!)
Beifall bei den NEOS.
Zusammengefasst: Diese Regierungsvorlage ist ein Schritt in die falsche Richtung. Ich fordere Sie auf, stattdessen meinen Antrag zu unterstützen, gegen eine Ausweitung der Gebühren zu stimmen und tatsächlich unsere Bauern dabei zu unterstützen, dass sie freier und unternehmerischer werden. – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.
Meine Damen und Herren, was wird durch diese Novelle des AMA-Gesetzes geändert? – Erstens wird das Marketingbeitragssystem auf eine neue und breitere Grundlage gestellt und damit eine fairere Mittelaufbringung erreicht. (Zwischenruf der Abg. Meinl-Reisinger.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Das AMA-Gütesiegel ist die zentrale Marke für die Landwirtschaft in Österreich. Mit der vorliegenden Novelle stärken wir diese Marke. Wir stärken die Bäuerinnen und Bauern in Österreich im Sinne der Konsumentinnen und Konsumenten in Österreich. Ich bitte um breite Zustimmung zur Novelle. – Herzlichen Dank. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Wir sind stolz auf unsere Landwirtinnen und Landwirte, wissen um ihr Bemühen für ihre Produktion und möchten das in Österreich und auch darüber hinaus mit einem starken AMA-Gütesiegel auch zeigen. – Vielen Dank. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Lindinger: Das ist der Vorschlag von der SPÖ: Umschichtung in soziale Dienste! Das ist die größte Frechheit!
Haben unsere klein- und mittelständischen landwirtschaftlichen Betriebe bei der GAP nicht schon genug gelitten? Jetzt werden sie von der AMA zur Kasse gebeten, und zwar nicht wie davor für die Produkte, sondern jetzt für den Marketingbeitrag für die AMA. (Abg. Lindinger: Das ist der Vorschlag von der SPÖ: Umschichtung in soziale Dienste! Das ist die größte Frechheit!)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lindinger.
Wie sonst kann man es sich erklären, dass Landwirtinnen und Landwirte einen Beitrag anteilig zu ihren Flächen bezahlen sollen, selbst wenn sie darauf keine AMA-Produkte anbauen? (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Lindinger.) Das
Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Schnedlitz. – Abg. Lindinger: Du hast den Antrag gestellt: Umschichtung in soziale Dienste! Du hast den Antrag gestellt! Bauernbashing auf höchstem Niveau!
sind Brachflächen, Fallobstwiesen, Biodiversitäts- und Blühstreifen. Für jede Fläche soll ab jetzt bezahlt werden. (Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Schnedlitz. – Abg. Lindinger: Du hast den Antrag gestellt: Umschichtung in soziale Dienste! Du hast den Antrag gestellt! Bauernbashing auf höchstem Niveau!)
Beifall bei der SPÖ.
Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen von den Regierungsparteien! Die vorliegende Novelle des AMA-Gesetzes bringt der AMA mehr Geld, bezahlt wird das von der kleinteiligen Landwirtschaft. Das ist aus unserer Sicht die völlig falsche Vorgehensweise. Wir werden der vorliegenden Novelle daher nicht zustimmen. Kleine landwirtschaftliche Betriebe brauchen mehr Unterstützung, nicht noch mehr Abgaben – das ist unser Zugang! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Das heißt, ich erwarte mir zukünftig einen breiteren Diskurs darüber, wie Landwirtschaft in Österreich stattfindet, wie wir unser Essen produzieren und was wir bereit sind, für gutes Essen auch auszugeben. Ich erwarte mir auch, dass wir in Zukunft nicht mehr bereit sind, ein Drittel der Lebensmittel, die wir eingekauft haben, aus dem Kühlschrank direkt in den Mistkübel zu entsorgen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.
Und für die Damen und Herren, die mich bei Parlament vor Ort in Kärnten gefragt haben: Was tun wir denn? Auf welches Gütesiegel kann ich denn vertrauen? – Darauf gibt es eine Antwort: Kaufen Sie biologisch! Da, wo das Biosiegel drauf ist, wissen Sie: Sie investieren in Tierwohl, Sie investieren in Umweltstandards, Sie investieren in eine naturnahe Landwirtschaft und in Bäuerinnen und Bauern, die sich wirklich auch langfristig Gedanken darüber machen, was gut für unseren Boden und für unser Land ist. – Hvala lepa. (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.)
Ruf bei der SPÖ: Wahnsinn!
Heute aber ist wieder ein Skandal aufgetaucht, dieses Mal in einem Hendlmastbetrieb in der Steiermark! Ich nehme an, ihr alle werdet das gelesen haben: Der fährt mit dem Stapler über die Hendln drüber. (Ruf bei der SPÖ: Wahnsinn!) Der hat wirklich Qualzuchthühner drinnen, da sind verendete Hühner drin. Ich finde, es ist wirklich Wahnsinn, was sich da abspielt.
Beifall bei der SPÖ.
Dieser Betrieb hat das AMA-Gütesiegel gehabt! Ja wie wird denn da die Kontrolle ausschauen, wenn es solche Betriebe gibt? Und das sind aus meiner Sicht nur Dunkelziffern. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf der Abg. Voglauer.
Die AMA hat versagt! Sagen wir es in aller Klarheit und Deutlichkeit: Die AMA hat versagt! Und wenn Kollege Hechenberger zum Beispiel sagt, immer mehr greifen zu Eigenmarken der Konzerne, dann kann ich nur sagen: Dieser Hühnermastbetrieb in der Steiermark beliefert Lidl, und Lidl haut das AMA-Gütesiegel drauf. Da brauchen wir nicht darüber zu reden, dass das die Konzerne sind, sondern da müssen wir überlegen, was dort wirklich passiert. (Zwischenruf der Abg. Voglauer.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich will Tierwohl in den Ställen haben, und ich will ein Tierwohlsiegel haben, bei dem der Konsument wirklich zu 100 Prozent überzeugt sein kann, dass es dem Tier gut gegangen ist! Dann kauft er das Produkt, sonst nicht. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Auf unserem Betrieb daheim arbeiten wir tagtäglich mit unseren Pinzgauer Rindern, mit unseren Rössern und mit unseren Hühnern. Ein guter Umgang mit unseren Tieren ist mehr als selbstverständlich, und unser Betrieb ist ein Beispiel für unzählige bäuerliche Familienbetriebe in Österreich, die Tierwohl sehr wohl hochhalten und gleichzeitig eine regionale Versorgung mit Lebensmitteln sicherstellen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Heinisch-Hosek: Kein Einzelfall!
Solche Einzelfälle wie jener in der Steiermark stimmen nachdenklich und auch traurig (Abg. Heinisch-Hosek: Kein Einzelfall!), dennoch steht es uns nicht zu, so wie Sie, Herr Kollege Keck von der SPÖ, die gesamte österreichische Landwirtschaft, alle Bäuerinnen und Bauern in einen Topf zu schmeißen, denn es sind immer noch Einzelfälle. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Sie wissen genau, wie die Analyse der Kontrollberichte der AMA ausschaut, und daher wissen Sie auch genau, dass es leider immer wieder solche Einzelfälle gibt, aber es sind eben Einzelfälle.
Zwischenrufe bei der SPÖ.
Solche Einzelfälle wie jener in der Steiermark stimmen nachdenklich und auch traurig (Abg. Heinisch-Hosek: Kein Einzelfall!), dennoch steht es uns nicht zu, so wie Sie, Herr Kollege Keck von der SPÖ, die gesamte österreichische Landwirtschaft, alle Bäuerinnen und Bauern in einen Topf zu schmeißen, denn es sind immer noch Einzelfälle. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Sie wissen genau, wie die Analyse der Kontrollberichte der AMA ausschaut, und daher wissen Sie auch genau, dass es leider immer wieder solche Einzelfälle gibt, aber es sind eben Einzelfälle.
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Bleiben wir daher weiter im Dialog und arbeiten wir gemeinsam daran, uns im Tierhaltungsbereich auf einer fachlichen Grundlage weiterzuentwickeln, dann wird es zukünftig auch möglich sein, unsere bäuerlichen Familienbetriebe zu erhalten und eine hochwertige regionale Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen – und das unter der Prämisse eines fortschrittlichen Tierwohls. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Ruf bei der ÖVP: Du verstehst die Zusammenhänge nicht!
Der kleine Getreidebauer wird in Zukunft zahlen, aber nützen wird ihm das Gesetz nichts. Das ist ungefähr so, wie wenn eine Arbeiterin und ein Arbeiter von einer Mühle, in der das Mehl gemahlen wird, die Werbung für die Firma zahlen muss. Genau so kommt mir das vor. (Ruf bei der ÖVP: Du verstehst die Zusammenhänge nicht!)
Beifall bei der SPÖ.
Es kann ja nicht sein, dass der kleine Bauer, der Getreide an eine Mühle liefert, auf einmal die Kosten für das Marketing für den Verkauf des Mehls für die Industrie bezahlen muss. Mich wundert das. Ich frage mich, wo da der Bauernbund ist, denn das ist ja eigentlich genau das, wovor der Bauernbund den kleinen Bauern schützen müsste. Er müsste schauen, dass von woanders Geld herkommt. Wenn die Lebensmittelindustrie 160 Millionen Euro aufbringen kann und die Agrarmarketing nur 19 Millionen, dann müsst ihr das Geld dort aufstocken, aber ihr könnt dem kleinen Bauern, dem es ohnehin schon schlecht geht, dafür nicht auch noch Geld wegnehmen, sodass noch mehr in den Nebenerwerb gehen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Der kennt sich ja nicht aus!
Das kann ich mir nicht vorstellen. Aber warum nützt ihr das nicht? Wenn ihr es schon macht, dann wirklich anständig, sodass die Qualität in der Herstellung besser wird und nicht das vorkommt, was Kollege Keck geschildert hat, was das Tierwohl betrifft. (Abg. Michael Hammer: Der kennt sich ja nicht aus!)
Abg. Michael Hammer – erheitert –: Ja, das wollt ihr ...!
Und warum setzt ihr das Verbot der Vollspaltenböden nicht schneller um? Warum helft ihr da den Bauern nicht mit Geld? (Abg. Michael Hammer – erheitert –: Ja, das wollt ihr ...!) Warum kommt kein Verbot von Pestiziden in der Landwirtschaft? – Dann bräuchten wir uns überhaupt keine Gedanken darüber zu machen, dass das mit der Industrie nicht passt und ihr das bewerben müsst.
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Da kann man nur „Lei-lei!“ sagen, ja!
Jetzt habt ihr Monate, ja, Jahre Zeit gehabt – sechs Tage Begutachtungsfrist habt ihr gehabt. Ich glaube, das ist einfach nicht zumutbar, auch nicht der Opposition. Da kann man nicht mitstimmen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Da kann man nur „Lei-lei!“ sagen, ja!)
Abg. Haubner: Die war gut! – Weitere Zwischenrufe bei ÖVP und FPÖ.
Abgeordneter Dietmar Keck (SPÖ): Frau Präsidentin! Herr Minister! Die Rede der Kollegin Reiter hat mich veranlasst, noch einmal zum Rednerpult zu gehen. (Abg. Haubner: Die war gut! – Weitere Zwischenrufe bei ÖVP und FPÖ.) – Ja, sagt nur „gut“, ihr werdet es jetzt hören.
Abg. Reiter: Wissen Sie, wie viele Betriebe es gibt?
Es ist sehr ärgerlich, wenn Kollegin Reiter behauptet, dies wäre ein Einzelfall. Wir haben lauter Einzelfälle: dieses Jahr schon acht Einzelfälle, voriges Jahr zehn Einzelfälle. (Abg. Reiter: Wissen Sie, wie viele Betriebe es gibt?) Permanent werden Fälle aufgedeckt, wo in Ställen Zustände vorherrschen, die wir einfach, wenn wir verantwortungsvolle Menschen sind, so nicht hinnehmen dürfen, meine Damen und Herren! (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der ÖVP.
Es ist sehr ärgerlich, wenn Kollegin Reiter behauptet, dies wäre ein Einzelfall. Wir haben lauter Einzelfälle: dieses Jahr schon acht Einzelfälle, voriges Jahr zehn Einzelfälle. (Abg. Reiter: Wissen Sie, wie viele Betriebe es gibt?) Permanent werden Fälle aufgedeckt, wo in Ställen Zustände vorherrschen, die wir einfach, wenn wir verantwortungsvolle Menschen sind, so nicht hinnehmen dürfen, meine Damen und Herren! (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Abg. Reiter: Sie haben nicht zugehört!
nicht von Einzelfällen reden! Da fordere ich von euch das Übernehmen von Verantwortung ein, dass ihr sagt: Wir wollen das nicht, wir haben darauf zu schauen, dass es solche Landwirte nicht mehr gibt! (Abg. Reiter: Sie haben nicht zugehört!) Das wäre die richtige Ansage gewesen, aber nicht, zu sagen, dass wir den ganzen Stand verunglimpfen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Haubner: Aufpassen! Aufpassen! – Abg. Reiter: Hören Sie zu, was man sagt!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Haubner: Aufpassen! Aufpassen! – Abg. Reiter: Hören Sie zu, was man sagt!
nicht von Einzelfällen reden! Da fordere ich von euch das Übernehmen von Verantwortung ein, dass ihr sagt: Wir wollen das nicht, wir haben darauf zu schauen, dass es solche Landwirte nicht mehr gibt! (Abg. Reiter: Sie haben nicht zugehört!) Das wäre die richtige Ansage gewesen, aber nicht, zu sagen, dass wir den ganzen Stand verunglimpfen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Haubner: Aufpassen! Aufpassen! – Abg. Reiter: Hören Sie zu, was man sagt!)
Abg. Michael Hammer: Sicher! Ihr seid ja Klassenkämpfer!
Nein, wir verunglimpfen nicht den ganzen Bauernstand (Abg. Michael Hammer: Sicher! Ihr seid ja Klassenkämpfer!), sondern wir wollen, dass diese schwarzen Schafe nichts mehr zu tun haben. (Abg. Reiter: Sie haben nicht zugehört!) – Denen gehören die Tiere weggenommen! (Abg. Michael Hammer: Bauernhasser!) Ich sage das in aller Klarheit und Deutlichkeit: Denen gehören die Tiere weggenommen! Das ist Tierquälerei sondergleichen! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Reiter: Sie haben nicht zugehört!
Nein, wir verunglimpfen nicht den ganzen Bauernstand (Abg. Michael Hammer: Sicher! Ihr seid ja Klassenkämpfer!), sondern wir wollen, dass diese schwarzen Schafe nichts mehr zu tun haben. (Abg. Reiter: Sie haben nicht zugehört!) – Denen gehören die Tiere weggenommen! (Abg. Michael Hammer: Bauernhasser!) Ich sage das in aller Klarheit und Deutlichkeit: Denen gehören die Tiere weggenommen! Das ist Tierquälerei sondergleichen! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Michael Hammer: Bauernhasser!
Nein, wir verunglimpfen nicht den ganzen Bauernstand (Abg. Michael Hammer: Sicher! Ihr seid ja Klassenkämpfer!), sondern wir wollen, dass diese schwarzen Schafe nichts mehr zu tun haben. (Abg. Reiter: Sie haben nicht zugehört!) – Denen gehören die Tiere weggenommen! (Abg. Michael Hammer: Bauernhasser!) Ich sage das in aller Klarheit und Deutlichkeit: Denen gehören die Tiere weggenommen! Das ist Tierquälerei sondergleichen! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Nein, wir verunglimpfen nicht den ganzen Bauernstand (Abg. Michael Hammer: Sicher! Ihr seid ja Klassenkämpfer!), sondern wir wollen, dass diese schwarzen Schafe nichts mehr zu tun haben. (Abg. Reiter: Sie haben nicht zugehört!) – Denen gehören die Tiere weggenommen! (Abg. Michael Hammer: Bauernhasser!) Ich sage das in aller Klarheit und Deutlichkeit: Denen gehören die Tiere weggenommen! Das ist Tierquälerei sondergleichen! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: So ein Bauernhasser! – Abg. Keck – auf dem Weg zu seinem Sitzplatz –: Kollege Hammer, du bist wirklich der schwierigste Mensch, der da in der ersten Reihe sitzt! – Abg. Michael Hammer: Grüß dich! Freundschaft! – Weitere Zwischenrufe bei ÖVP und SPÖ.
Wer das nicht als Tierquälerei sieht, der kann auch mit Menschen nicht gut umgehen – und anscheinend gehört ihr da dazu. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: So ein Bauernhasser! – Abg. Keck – auf dem Weg zu seinem Sitzplatz –: Kollege Hammer, du bist wirklich der schwierigste Mensch, der da in der ersten Reihe sitzt! – Abg. Michael Hammer: Grüß dich! Freundschaft! – Weitere Zwischenrufe bei ÖVP und SPÖ.)
Zwischenrufe bei der SPÖ
Missverständnisse entstehen: Wogegen ich mich und wogegen wir uns aber verwahren, das sind pauschale Verurteilungen einer Branche (Zwischenrufe bei der SPÖ), dass es sozusagen in ganz Österreich so wäre (Abg. Heinisch-Hosek: Nein!) – so wird das immer dargestellt; ganz sachlich. (Abg. Keck: Nein! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) So wird das immer dargestellt, auch wenn du in deiner Rede das jetzt anders formuliert hast.
Abg. Heinisch-Hosek: Nein!
Missverständnisse entstehen: Wogegen ich mich und wogegen wir uns aber verwahren, das sind pauschale Verurteilungen einer Branche (Zwischenrufe bei der SPÖ), dass es sozusagen in ganz Österreich so wäre (Abg. Heinisch-Hosek: Nein!) – so wird das immer dargestellt; ganz sachlich. (Abg. Keck: Nein! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) So wird das immer dargestellt, auch wenn du in deiner Rede das jetzt anders formuliert hast.
Abg. Keck: Nein! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.
Missverständnisse entstehen: Wogegen ich mich und wogegen wir uns aber verwahren, das sind pauschale Verurteilungen einer Branche (Zwischenrufe bei der SPÖ), dass es sozusagen in ganz Österreich so wäre (Abg. Heinisch-Hosek: Nein!) – so wird das immer dargestellt; ganz sachlich. (Abg. Keck: Nein! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) So wird das immer dargestellt, auch wenn du in deiner Rede das jetzt anders formuliert hast.
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Nimm dich bitte an der Nase und nimm Abstand von diesen pauschalen Verurteilungen! Die österreichischen Bäuerinnen und Bauern machen ordentliche Arbeit. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Cornelia Ecker: 2 Stunden vor der Beschlussfassung!
Ganz allgemein: Schade, SPÖ, dass die Mandatarinnen und Mandatare im Klub nicht auf die Vertreterinnen und Vertreter der Arbeiterkammer und der Gewerkschaft in der AMA hören. Die AMA hat nämlich eine sozialpartnerschaftliche Struktur, und deren Vertreter haben uns sogar ersucht, Kontakt aufzunehmen, um zu schauen und zu versuchen, ob man dem Projekt der neuen AMA-Marketingbeiträge nicht zustimmen könne. (Abg. Cornelia Ecker: 2 Stunden vor der Beschlussfassung!) – Schade, dass die Fraktion nicht auf die guten Ratschläge der Arbeiterkammer und auch der Gewerkschaft hört. Das ist wirklich schade.
Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Maurer.
bei der AMA-Marketing, bei der AMA bedanken, dass wir dieses Projekt über die Ziellinie bringen konnten. Wir werden dadurch bessere und realistischere Informationen zu den Konsumentinnen und Konsumenten bringen. Und: Wir werden nicht nur mehr über Genuss und mehr über die Herstellung unserer wertvollen Lebensmittel reden können, sondern wir werden auch mehr über die Leistungen berichten, die da sind: eine positive Klimabilanz, Leistungen zur Biodiversität und Leistungen zum Umweltschutz, der uns im internationalen Vergleich zum Spitzenreiter macht. (Beifall bei der ÖVP sowie der Abg. Maurer.)
Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Rössler und Disoski.
Das AMA-Gütesiegel ist zwar ein kleines Symbol, aber doch ein Symbol eines Schulterschlusses, eines Schulterschlusses, den dieses Land dringender denn je braucht, nämlich zwischen Bäuerinnen und Bauern, zwischen den Verarbeitern, zwischen den Vermarktern und vor allem mit den Konsumentinnen und Konsumenten. Jeden Tag findet nämlich eine Volksabstimmung statt, bei der Konsumentinnen und Konsumenten, neun Millionen Menschen in diesem Land entscheiden, wohin der Weg der Landwirtschaft und der Weg der Lebensmittelproduktion in Österreich gehen. Ich lade Sie ein: Unterstützen Sie dieses Projekt! – Glück auf! (Beifall bei der ÖVP sowie der Abgeordneten Rössler und Disoski.)
Beifall bei der SPÖ.
nicht die Sozialpartner!), nicht mit einem Satz konnten wir dieses Gesetz mitgestalten. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wir hätten noch einige Kleinigkeiten verändert. Ich habe auch gesagt, dass man das ganze Gesetz nicht schlechtreden kann, aber viele Teile davon gefallen uns nicht. Wir sind offen und bereit für jegliche weiteren Gesetzesfindungen, bei denen Gesetze auf den Weg gebracht werden, mit denen wir den Bäuerinnen und Bauern helfen. Wir schätzen die Arbeit dieser Berufsgruppe und wir stehen hinter unseren Bäuerinnen und Bauern, vor allem auch hinter den Biobauern. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Krainer: Geh bitte!
Abgeordneter Ing. Klaus Lindinger, BSc (ÖVP): Frau Präsidentin! Herr Minister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Wenn man dieser Debatte jetzt gefolgt ist, weiß man, dass alle hier im Haus vertretenen Parteien Redebeiträge gebracht haben, und ich möchte auf ein paar replizieren, vor allem auf jene der Kolleginnen und Kollegen der SPÖ, die sich mit einer Doppelbödigkeit hier herausstellen und Bauernbashing betreiben. (Abg. Krainer: Geh bitte!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Michael Hammer: Das ist die Wahrheit, ja!
Kollegin Feichtinger sagt, man müsste die Bauern besser unterstützen, aber im Ausschuss und im Plenum bringt sie Anträge dahin gehend ein, dass man sogenannte Agrargelder, die das österreichische Umweltprogramm unterstützen sollen, in soziale Leistungen umschichtet. Das ist die Wahrheit und die Art, wie die SPÖ an die Dinge herangeht. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Michael Hammer: Das ist die Wahrheit, ja!)
Abg. Krainer: Wieso sagen Sie die Unwahrheit?
Kollege Keck wirft alle Bäuerinnen und Bauern in Österreich in einen Topf. – Meine Damen und Herren, ich sage euch eines: 99,9 Prozent der Bauern wirtschaften tierwohlgerecht mit ihren Tieren, damit wir Lebensmittelversorgungssicherheit in Österreich haben, und ihr kommt hierher und werft alle in einen Topf. (Abg. Krainer: Wieso sagen Sie die Unwahrheit?)
Beifall bei der ÖVP.
Ich sage euch, wenn es solche Einzelfälle gibt, dann sind diese zu verurteilen. Das haben die Kolleginnen und Kollegen zuvor auch schon gesagt. Bitte hören wir beziehungsweise Sie damit auf, dass Sie alle in einen Topf hauen, es sind nämlich nicht alle Bäuerinnen und Bauern schlecht, sondern der Großteil, nahezu alle, arbeiten mit ausgezeichneten Tierwohlstandards und produzieren Produkte höchster Qualität hier in Österreich. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall und Bravorufe bei der ÖVP.
1 Euro AMA-Marketingbeitrag bringt 3 Euro Wertschöpfung für die bäuerlichen Betriebe. Deshalb ist es wichtig und gut, dass wir das heute beschließen und weiterentwickeln. Es wird wahrscheinlich nicht das Ende sein, wir müssen immer wieder schauen, dass wir es weiterentwickeln und es auf aktuellen Stand bringen. So aber, wie wir es jetzt beschließen werden, ist es einmal ein gutes Paket, eine gute Umsetzung, eine gute Weiterentwicklung, und darauf können wir bauen. (Beifall und Bravorufe bei der ÖVP.)