Eckdaten:
Für die 193. Sitzung der 27. Gesetzgebungsperiode des österreichischen Nationalrats haben wir 546 Zwischenrufe gefunden. Hier findest du das offizielle Protokoll der Sitzung (Link).
überreicht von der Abgeordneten Dipl.-Ing. Andrea Holzner
Petition betreffend „Reduzierung der Belagszahl auf 100 Schutzsuchende in der Betreuungsstelle Frankenburg“ (Ordnungsnummer 104) (überreicht von der Abgeordneten Dipl.-Ing. Andrea Holzner)
Abg. Kickl: Da brauche ich ja einen Feldstecher!
Abgeordneter Mag. Jörg Leichtfried (SPÖ): Herr Präsident! Geschätzte Damen und Herren der Bundesregierung! Sehr geehrte Damen und Herren! (Abg. Kickl: Da brauche ich ja einen Feldstecher!) Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Wir sind wieder zurück im neuen alten Haus. Das ist gut, das ist erfreulich. Was mich auch gefreut hat, ist, dass der Herr Parlamentspräsident selbst gemeint hat, wir
Beifall bei SPÖ und NEOS.
Wir haben nun die ganze Nacht an diesem Text gearbeitet. Unsere Empfehlung wäre, die Vorlage an den Ausschuss rückzuverweisen, um noch einmal sorgfältig drüberzugehen, um die Qualität der Gesetzgebung zu sichern. Ich denke, das wäre ein guter Vorschlag. Es gibt dann auch keine Verzögerungen, weil die Bundesratssitzung ohnehin im Februar stattfinden wird. Ich würde die Regierungsfraktionen ersuchen, diesem Vorschlag näherzutreten. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich muss aber auch sagen, geschätzte Damen und Herren, dass wir die Intention Ihres Antrages inhaltlich teilen, es aber gut wäre, den ordnungsgemäßen Gesetzesweg einzuhalten. Es ist nämlich das einzige Gesetz – das einzige Gesetz! –, das Sie in der gesamten Zeit der Teuerung zustande gebracht haben, das wirklich inflationsmildernd wirkt. Es ist leider das einzige Gesetz, das Sie in dieser Zeit zusammengebracht haben. Ansonsten geben Sie insgesamt 38 Milliarden Euro aus – 38 Milliarden Euro! –, ohne die Inflation irgendwie runterzudrücken. Das ist wirklich fahrlässig, sehr geehrte Damen und Herren, es ist fahrlässig! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wenn Sie schon uns nicht glauben wollen – und langsam habe ich den Verdacht, es ist so –, dann schauen Sie sich bitte wenigstens in Europa um! Es ist anderen Ländern gelungen, die Inflation runterzubringen. In Spanien, in Portugal, in Frankreich ist das mit zielgerichteten Maßnahmen gelungen. Wir liegen bei über 10 Prozent, diese Länder bei unter 6 Prozent. Das muss das Ziel einer verantwortungsvollen Bundesregierung sein und nicht, blind Geld auszugeben, sehr geehrte Damen und Herren! (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Oder: Glauben Sie der Statistik Austria! Die Statistik Austria hat festgestellt, dass Sie mit diesem Stromkostenzuschuss – das ist eben die einzige Maßnahme, die Sie zur Inflationseindämmung ergriffen haben – die Inflation lediglich um 0,6 Prozent drücken werden. 0,6 Prozent sind zu wenig, viel zu wenig! (Beifall bei der SPÖ.) Glauben Sie der Statistik Austria, glauben Sie dem Sozialministerium, Ihrem eigenen Sozialministerium, das in einer Studie festgestellt hat, dass mehr als zwei Millionen Menschen damit rechnen, bei den Wohnkosten in Zukunft Probleme zu haben.
Beifall bei der SPÖ.
Sehr geehrte Damen und Herren, es braucht jetzt entscheidende, wichtige Maßnahmen. Es braucht das Einfrieren der Mietpreise, es braucht endlich einen nationalen Gaspreisdeckel, es braucht die temporäre Aussetzung der Mehrwertsteuer, es braucht die Aussetzung der CO2-Steuer; und es braucht eine Antiteuerungskommission, die darauf schaut, dass die Unternehmen das nicht ausnützen. Auch das ist wichtig, geschätzte Damen und Herren, um da auch wirksam durchgreifen zu können. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Belakowitsch: Die war gut!
Zum Schluss, Herr Kickl, möchte ich Sie persönlich ansprechen. In Ihrer gestrigen Presseaussendung (Abg. Belakowitsch: Die war gut!) haben Sie wieder einmal die
Heiterkeit bei der FPÖ. –Abg. Gerstl: Was machen Sie? – Sie machen Österreich schlecht!
Stadt Wien attackiert. Sie reihen sich da nahtlos in die genauso populistischen ÖVP-Angriffe ein, beide betreiben Sie billigsten Populismus. (Heiterkeit bei der FPÖ. –Abg. Gerstl: Was machen Sie? – Sie machen Österreich schlecht!) Ich könnte es Ihnen gleichtun und könnte jetzt sagen: Herr Kickl, in Oberösterreich sind Sie verantwortlich, und da hat es auch irrsinnige Preissteigerungen gegeben! (Abg. Kickl: Weitaus besser!) Ich mache das aber nicht. Ich mache das nicht, weil es unseriös ist und weil es die verdammte Pflicht der Bundesregierung ist, dafür zu sorgen, dass die Verhältnisse in Ordnung sind! (Beifall bei der SPÖ.) Wie kommen die Bundesländer, wie kommen die Städte dazu, für Ihre Versäumnisse eintreten zu müssen?! Es ist Bundesgesetzgebung, die hier zu geschehen hat, und das ist Ihre Aufgabe, Ihre verdammte Aufgabe! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Nicht kollabieren!)
Abg. Kickl: Weitaus besser!
Stadt Wien attackiert. Sie reihen sich da nahtlos in die genauso populistischen ÖVP-Angriffe ein, beide betreiben Sie billigsten Populismus. (Heiterkeit bei der FPÖ. –Abg. Gerstl: Was machen Sie? – Sie machen Österreich schlecht!) Ich könnte es Ihnen gleichtun und könnte jetzt sagen: Herr Kickl, in Oberösterreich sind Sie verantwortlich, und da hat es auch irrsinnige Preissteigerungen gegeben! (Abg. Kickl: Weitaus besser!) Ich mache das aber nicht. Ich mache das nicht, weil es unseriös ist und weil es die verdammte Pflicht der Bundesregierung ist, dafür zu sorgen, dass die Verhältnisse in Ordnung sind! (Beifall bei der SPÖ.) Wie kommen die Bundesländer, wie kommen die Städte dazu, für Ihre Versäumnisse eintreten zu müssen?! Es ist Bundesgesetzgebung, die hier zu geschehen hat, und das ist Ihre Aufgabe, Ihre verdammte Aufgabe! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Nicht kollabieren!)
Beifall bei der SPÖ.
Stadt Wien attackiert. Sie reihen sich da nahtlos in die genauso populistischen ÖVP-Angriffe ein, beide betreiben Sie billigsten Populismus. (Heiterkeit bei der FPÖ. –Abg. Gerstl: Was machen Sie? – Sie machen Österreich schlecht!) Ich könnte es Ihnen gleichtun und könnte jetzt sagen: Herr Kickl, in Oberösterreich sind Sie verantwortlich, und da hat es auch irrsinnige Preissteigerungen gegeben! (Abg. Kickl: Weitaus besser!) Ich mache das aber nicht. Ich mache das nicht, weil es unseriös ist und weil es die verdammte Pflicht der Bundesregierung ist, dafür zu sorgen, dass die Verhältnisse in Ordnung sind! (Beifall bei der SPÖ.) Wie kommen die Bundesländer, wie kommen die Städte dazu, für Ihre Versäumnisse eintreten zu müssen?! Es ist Bundesgesetzgebung, die hier zu geschehen hat, und das ist Ihre Aufgabe, Ihre verdammte Aufgabe! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Nicht kollabieren!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Nicht kollabieren!
Stadt Wien attackiert. Sie reihen sich da nahtlos in die genauso populistischen ÖVP-Angriffe ein, beide betreiben Sie billigsten Populismus. (Heiterkeit bei der FPÖ. –Abg. Gerstl: Was machen Sie? – Sie machen Österreich schlecht!) Ich könnte es Ihnen gleichtun und könnte jetzt sagen: Herr Kickl, in Oberösterreich sind Sie verantwortlich, und da hat es auch irrsinnige Preissteigerungen gegeben! (Abg. Kickl: Weitaus besser!) Ich mache das aber nicht. Ich mache das nicht, weil es unseriös ist und weil es die verdammte Pflicht der Bundesregierung ist, dafür zu sorgen, dass die Verhältnisse in Ordnung sind! (Beifall bei der SPÖ.) Wie kommen die Bundesländer, wie kommen die Städte dazu, für Ihre Versäumnisse eintreten zu müssen?! Es ist Bundesgesetzgebung, die hier zu geschehen hat, und das ist Ihre Aufgabe, Ihre verdammte Aufgabe! (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Nicht kollabieren!)
Abg. Belakowitsch – auf die Galerie deutend –: Können Sie sich noch erinnern, wie Sie von da oben die Zettel runtergeschmissen haben?
Abgeordnete Sigrid Maurer, BA (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Regierungsmitglieder! Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen hier im Saal! Werte Zuseherinnen und Zuseher! Es ist heute hier im Parlament natürlich ein bisschen ein aufregender Tag – es ist der erste Tag, seit wir in dieses neue Haus zurückgekommen sind, an dem wir hier in diesem Saal eine richtige Debatte führen, und die eine oder andere Kinderkrankheit werden wir sicher noch erleben. (Abg. Belakowitsch – auf die Galerie deutend –: Können Sie sich noch erinnern, wie Sie von da oben die Zettel runtergeschmissen haben?) Es ist zum Beispiel sehr viel lauter als in der Hofburg drüben; ich glaube, beim Ton werden wir noch ein bisschen justieren müssen. Wir bemühen uns aber alle, die Vorsätze, die wir alle gemeinsam ausgesprochen haben, nämlich nach der Rückkehr in dieses neue alte Haus auch wieder ein bisschen mehr zueinanderzufinden und eine stilvolle, gute Debatte mit Inhalt zu führen, umzusetzen. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Kickl: Wie wäre es mit einer gscheiten Politik?)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Kickl: Wie wäre es mit einer gscheiten Politik?
Abgeordnete Sigrid Maurer, BA (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Regierungsmitglieder! Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen hier im Saal! Werte Zuseherinnen und Zuseher! Es ist heute hier im Parlament natürlich ein bisschen ein aufregender Tag – es ist der erste Tag, seit wir in dieses neue Haus zurückgekommen sind, an dem wir hier in diesem Saal eine richtige Debatte führen, und die eine oder andere Kinderkrankheit werden wir sicher noch erleben. (Abg. Belakowitsch – auf die Galerie deutend –: Können Sie sich noch erinnern, wie Sie von da oben die Zettel runtergeschmissen haben?) Es ist zum Beispiel sehr viel lauter als in der Hofburg drüben; ich glaube, beim Ton werden wir noch ein bisschen justieren müssen. Wir bemühen uns aber alle, die Vorsätze, die wir alle gemeinsam ausgesprochen haben, nämlich nach der Rückkehr in dieses neue alte Haus auch wieder ein bisschen mehr zueinanderzufinden und eine stilvolle, gute Debatte mit Inhalt zu führen, umzusetzen. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Kickl: Wie wäre es mit einer gscheiten Politik?)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Wir haben heute als allerersten Tagesordnungspunkt hier im neu sanierten Parlament einen Antrag auf Änderung des Stromkostenzuschussgesetzes. Ja – wie Ministerin Gewessler, die Hauptautorin dieses Gesetzes, gesagt hat –, „Legistik ist nicht Lyrik“, es handelt sich um die Stromkostenbremse, die bereits seit Dezember wirksam ist, bezüglich der wir eine weitere Verbesserung beschließen wollen. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Belakowitsch: Seit wann?
Im Wahlkampf wird oft verkürzt, gestrichen, weggelassen, populistisch argumentiert – wenn man dazu überhaupt argumentieren sagen kann –, wir regieren hier aber gemeinsam mit der ÖVP und wir kümmern uns um die Anliegen der Menschen im Land (Abg. Belakowitsch: Seit wann?), aus Verantwortung diesen Menschen gegenüber, und deswegen möchte ich gerne erläutern, worum es denn in diesem Gesetz geht.
Abg. Wurm: Wann und wie?
Es werden alle Haushalte mit mehr als drei Personen von 105 Euro pro zusätzlicher Person profitieren, wir erweitern also die Stromkostenbremse um diese Mehrpersonenregelung. (Abg. Wurm: Wann und wie?) Das sind für einen Fünfpersonenhaushalt weitere 210 Euro pro Jahr zusätzliche Einsparung. Von jeder Stromrechnung, an deren Adresse mehr als drei Personen ihren Hauptwohnsitz haben, wird eine zusätzliche Entlastung von 105 Euro pro zusätzlicher Person pro Jahr zum Abzug gebracht. Mehr als die Hälfte der Adressen, die von dieser neuen Maßnahme profitieren, können automatisch erfasst werden und bekommen den Zuschuss somit automatisch und ohne Antrag. (Abg. Belakowitsch: Die anderen kriegen einen Gutschein oder wie?!) Sie wissen –Sie erinnern sich an die gesamte Diskussion –, technisch ist das alles nicht ganz einfach – aus Datenschutzgründen, aus Gründen fehlender Daten et cetera. Die Basis ist eben die Stromkostenbremse, die bereits seit Dezember in Kraft ist, deren Wirkung bei den Menschen bereits spürbar ist und die auch inflationsdämpfend wirkt.
Abg. Belakowitsch: Die anderen kriegen einen Gutschein oder wie?!
Es werden alle Haushalte mit mehr als drei Personen von 105 Euro pro zusätzlicher Person profitieren, wir erweitern also die Stromkostenbremse um diese Mehrpersonenregelung. (Abg. Wurm: Wann und wie?) Das sind für einen Fünfpersonenhaushalt weitere 210 Euro pro Jahr zusätzliche Einsparung. Von jeder Stromrechnung, an deren Adresse mehr als drei Personen ihren Hauptwohnsitz haben, wird eine zusätzliche Entlastung von 105 Euro pro zusätzlicher Person pro Jahr zum Abzug gebracht. Mehr als die Hälfte der Adressen, die von dieser neuen Maßnahme profitieren, können automatisch erfasst werden und bekommen den Zuschuss somit automatisch und ohne Antrag. (Abg. Belakowitsch: Die anderen kriegen einen Gutschein oder wie?!) Sie wissen –Sie erinnern sich an die gesamte Diskussion –, technisch ist das alles nicht ganz einfach – aus Datenschutzgründen, aus Gründen fehlender Daten et cetera. Die Basis ist eben die Stromkostenbremse, die bereits seit Dezember in Kraft ist, deren Wirkung bei den Menschen bereits spürbar ist und die auch inflationsdämpfend wirkt.
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Mit dieser weiteren Änderung wird eine lange Liste dieser Regierung fortgeführt, nämlich die Liste der Entlastungen, die direkt bei den Menschen ankommen. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Ich nenne ein paar: Der Kindermehrbetrag wurde beispielsweise von 250 auf 550 Euro erhöht; die Valorisierung der Sozialleistungen: jahrzehntelang gefordert – jetzt von dieser Regierung beschlossen und seit 1.1.2023 in Kraft; die Familienbeihilfe beispielsweise, aber auch alle anderen Sozialleistungen werden automatisch an die Inflation angepasst. (Beifall bei Grünen und ÖVP.) Ebenfalls seit 1.1. ist die Abschaffung der kalten Progression wirksam. Das ist die schleichende Steuererhöhung, die den Menschen das Geld aus dem Börserl weggefressen hat. Diese Regierung hat sie abgeschafft, mit einer klugen Maßnahme, die sicherstellt, dass wir insbesondere die Bezieher unterer Einkommen unterstützen. Seit 1.1. ist das in Kraft. Oder der Teuerungsabsetzbetrag: Menschen mit geringen Einkommen von 1 100 bis 1 800 Euro bekommen den vollen Betrag von 500 Euro beim Steuerausgleich.
Beifall bei Grünen und ÖVP.
All das sind Maßnahmen, die tatsächlich bei den Menschen ankommen, um sie zu entlasten. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Belakowitsch, Scherak und Stöger.
Kollege Jörg Leichtfried, ich muss es an dieser Stelle auch noch sagen: Ja, ich ärgere mich selber auch, dass der Antrag so spät gekommen ist, das soll nicht passieren. (Zwischenrufe der Abgeordneten Belakowitsch, Scherak und Stöger.) Es hat ein paar technische Schwierigkeiten gegeben, die in letzter Sekunde aufgetreten sind. (Abg. Hafenecker: Ja, die heißen ... diese Schwierigkeiten! – Abg. Belakowitsch: Bei euch gibt’s immer technische Schwierigkeiten!)
Abg. Hafenecker: Ja, die heißen ... diese Schwierigkeiten! – Abg. Belakowitsch: Bei euch gibt’s immer technische Schwierigkeiten!
Kollege Jörg Leichtfried, ich muss es an dieser Stelle auch noch sagen: Ja, ich ärgere mich selber auch, dass der Antrag so spät gekommen ist, das soll nicht passieren. (Zwischenrufe der Abgeordneten Belakowitsch, Scherak und Stöger.) Es hat ein paar technische Schwierigkeiten gegeben, die in letzter Sekunde aufgetreten sind. (Abg. Hafenecker: Ja, die heißen ... diese Schwierigkeiten! – Abg. Belakowitsch: Bei euch gibt’s immer technische Schwierigkeiten!)
Abg. Kickl: Ja, das ist eine gute Frage! Nichts!
Sondersitzung sein kann. Am Ende des Tages müssen wir die Frage beantworten: Was haben wir hier herinnen, in diesem Parlament, getan, um das Leben der Menschen leichter zu machen? (Abg. Kickl: Ja, das ist eine gute Frage! Nichts!)
Abg. Kickl: Wo denn?! Wo denn?! Der eine Dreck ersetzt den anderen!
Ich weiß, was wir darauf antworten werden: Wir haben die Folgen der Teuerung offensiv bekämpft, wir gehen die Ursachen dieser Situation mit Mut an und steigen aus den dreckigen Fossilen aus. Das sind ganz wichtige Meilensteine, damit wir aus der Abhängigkeit von den Fossilen und insbesondere von Putin hinauskommen. (Abg. Kickl: Wo denn?! Wo denn?! Der eine Dreck ersetzt den anderen!) Und wir widmen uns der zentralsten Frage dieser Generation, nämlich dem Kampf gegen die Klimakrise. Das ist der Auftrag, den wir als grüne Regierungsfraktion in dieser Bundesregierung vorantreiben – neben allen anderen Punkten, die wir natürlich ebenso bearbeiten müssen. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Ich weiß, was wir darauf antworten werden: Wir haben die Folgen der Teuerung offensiv bekämpft, wir gehen die Ursachen dieser Situation mit Mut an und steigen aus den dreckigen Fossilen aus. Das sind ganz wichtige Meilensteine, damit wir aus der Abhängigkeit von den Fossilen und insbesondere von Putin hinauskommen. (Abg. Kickl: Wo denn?! Wo denn?! Der eine Dreck ersetzt den anderen!) Und wir widmen uns der zentralsten Frage dieser Generation, nämlich dem Kampf gegen die Klimakrise. Das ist der Auftrag, den wir als grüne Regierungsfraktion in dieser Bundesregierung vorantreiben – neben allen anderen Punkten, die wir natürlich ebenso bearbeiten müssen. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Ich freue mich sehr auf die weiteren Debatten, auf die weiteren Sitzungen hier in diesem Haus und wünsche uns allen einen guten ersten Einstiegstag mit möglichst wenig Pannen. – Vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Abgeordneter Mag. Gerald Loacker (NEOS): Herr Präsident! Geschätzte Mitglieder der Bundesregierung! Hohes Haus! Geschätzte Zuschauerinnen und Zuschauer! Jetzt hat das Parlament sein Zuhause wieder zurück, und die Vorsätze, die in den Medien kolportiert worden sind, sind groß: Einen neuen Umgang wollen wir pflegen, einen neuen Stil. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.)
Beifall bei NEOS, SPÖ und FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Obernosterer.
Wudri-Husch-Pfusch, wie es im alten Haus war. (Beifall bei NEOS, SPÖ und FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Obernosterer.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Es wurde einem Antrag eine Frist gesetzt, schon vor vielen Wochen ist die Fristsetzung eingebracht worden, und gestern Abend um neun ist dann ein 13-seitiger Abänderungsantrag eingelangt. Geschätzte Zuschauerinnen und Zuschauer, ich weiß nicht, wie Sie es in Ihrer Arbeit handhaben, ob Sie in der Nacht noch 13-seitige Gesetzesanträge anschauen, ob Sie das nebeneinanderlegen: Wie ist es heute? In § 7 Abs. 5 kommt das rein, und § 7 Abs. 6 entfällt!, oder ob Sie das in der Nacht eher nicht machen, und welche Qualität das hat. Welche Qualität es wirklich hat, sieht man daran, dass heute früh zu diesem Antrag von gestern Abend noch eine Korrektur nachgereicht werden musste. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.
Die Regierungsfraktionen kommen aus dem eigenen Stolpern nicht heraus. Es ist so ein Dauerstolpern, und man wartet eigentlich, wann es den Stolpernden auf die Nase legt, und irgendwie geht es dann gerade noch, aber mit Parlamentarismus und Gesetzgebung von hoher Qualität, auf hohem Niveau hat das nichts zu tun. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Beifall bei den NEOS.
Diese Husch-pfusch-Aktion von heute ist leider ein schlechter Start, den dieses schöne neue Haus so nicht verdient hat. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Lukas Hammer: Das ist aber falsch! – Abg. Leichtfried: Na, da hat er schon recht!
Kollege Leichtfried, inflationsdämpfend ist es auch nicht, wenn ein Signal gesetzt wird, dass die Stromversorger dann 40 Cent verlangen können. (Abg. Lukas Hammer: Das ist aber falsch! – Abg. Leichtfried: Na, da hat er schon recht!) Diese 4 Milliarden Euro, die Sie da gönnerhaft verteilen: Bitte, das zahlen wir uns selber, das ist Steuergeld! (Ruf bei der SPÖ: Na, alles ist Steuergeld!) Das ist ein Geld-im-Kreis-Schicken.
Ruf bei der SPÖ: Na, alles ist Steuergeld!
Kollege Leichtfried, inflationsdämpfend ist es auch nicht, wenn ein Signal gesetzt wird, dass die Stromversorger dann 40 Cent verlangen können. (Abg. Lukas Hammer: Das ist aber falsch! – Abg. Leichtfried: Na, da hat er schon recht!) Diese 4 Milliarden Euro, die Sie da gönnerhaft verteilen: Bitte, das zahlen wir uns selber, das ist Steuergeld! (Ruf bei der SPÖ: Na, alles ist Steuergeld!) Das ist ein Geld-im-Kreis-Schicken.
Beifall bei der FPÖ.
Also die Rechtsanwaltskammer freut sich, glaube ich, schon. Das ist doch kein gutes Gesetz, wie gesagt, es ist ein Pfuschgesetz, das keinerlei Probleme löst. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Lukas Hammer: Ja, was ist denn die Wurzel des Problems?
Der entscheidende Punkt ist der: Sie sind nicht in der Lage, die Wurzel des Problems anzugehen. Sie machen chaotische, sündteure Symptomkosmetik, Symptombekämpfung. Die einzige Partei, die in der Lage ist, das auch anzusprechen und die Wurzel des Problems anzusprechen, die vernünftige Lösungsvorschläge in diesem Bereich hat (Abg. Lukas Hammer: Ja, was ist denn die Wurzel des Problems?), ist die Freiheitliche Partei, und ich werde Ihnen das jetzt ganz konkret erklären. (Ruf bei der ÖVP: Jetzt wird’s aber spannend!)
Ruf bei der ÖVP: Jetzt wird’s aber spannend!
Der entscheidende Punkt ist der: Sie sind nicht in der Lage, die Wurzel des Problems anzugehen. Sie machen chaotische, sündteure Symptomkosmetik, Symptombekämpfung. Die einzige Partei, die in der Lage ist, das auch anzusprechen und die Wurzel des Problems anzusprechen, die vernünftige Lösungsvorschläge in diesem Bereich hat (Abg. Lukas Hammer: Ja, was ist denn die Wurzel des Problems?), ist die Freiheitliche Partei, und ich werde Ihnen das jetzt ganz konkret erklären. (Ruf bei der ÖVP: Jetzt wird’s aber spannend!)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Leichtfried: Und wie geht das konkret?!
Wir Freiheitliche fordern seit Monaten, seit Jahren eine ausgewogene und vernünftige Energie- und Umweltpolitik und nicht eine ideologisierte Klimapolitik. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Leichtfried: Und wie geht das konkret?!) Wir fordern eine Energiepolitik, die die Versorgungssicherheit, die Wirtschaftlichkeit und die Leistbarkeit eben nicht vollkommen ausblendet, so wie Sie das tun – das erwartet man von den Grünen; aber das von der ehemaligen Wirtschaftspartei ÖVP zu sehen ist wirklich auch für mich eine Enttäuschung.
Beifall bei der FPÖ.
Der dritte Punkt, den wir seit Monaten fordern, ist ein sofortiger Stopp der österreichischen Beteiligung am Wirtschaftskrieg und an diesem Sanktionsregime, das der europäischen Wirtschaft und damit auch der österreichischen Wirtschaft doch nur massiv schadet. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
voll. Das kann doch nicht im Sinne der Wirtschaft und der Bürger sein. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Lukas Hammer: Kopf in den Sand! – Abg. Maurer: ... Putin-Anbeterei!
Nichts von dem wird passieren, aber Sie können uns nicht vorwerfen, dass wir nicht seit Monaten klare Standpunkte haben, klare Lösungsvorschläge, die das Problem an der Wurzel packen. (Abg. Lukas Hammer: Kopf in den Sand! – Abg. Maurer: ... Putin-Anbeterei!)
Beifall bei der FPÖ.
Wir sind natürlich in einem demokratischen Regime und haben entsprechende Mehrheiten oder Nichtmehrheiten, das nehmen wir selbstverständlich zur Kenntnis, aber wir werden diese Politik standhaft weiterverfolgen. Wir sind schon sehr gespannt auf die nächsten Wahlen und hoffen und sind überzeugt davon, dass sich dabei doch das eine oder andere zum Besseren ändern wird und dass diese freiheitlichen Vorschläge, diese vernünftigen Vorschläge, die das Problem an der Wurzel packen, dann auch tatsächlich zur Umsetzung kommen. Das haben sich unsere Leute verdient. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der NEOS
Das ist natürlich eine Situation, bei der sich die Frage stellt: Wollen die Regierungsparteien nicht oder können sie nicht? – Ich befürchte, es ist Zweiteres (Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der NEOS), wie eine Ehe, die eigentlich zu Ende ist und aus irgendwelchen Gründen noch aufrechterhalten werden muss. Möglicherweise liegt der Grund darin, dass ÖVP und Grüne nicht mit der Performance vor die Wählerinnen und Wähler treten wollen, die sie bisher abgeliefert haben. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Das ist natürlich eine Situation, bei der sich die Frage stellt: Wollen die Regierungsparteien nicht oder können sie nicht? – Ich befürchte, es ist Zweiteres (Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der NEOS), wie eine Ehe, die eigentlich zu Ende ist und aus irgendwelchen Gründen noch aufrechterhalten werden muss. Möglicherweise liegt der Grund darin, dass ÖVP und Grüne nicht mit der Performance vor die Wählerinnen und Wähler treten wollen, die sie bisher abgeliefert haben. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei SPÖ und NEOS.
keinen Parlamentarismus. Ich glaube das gar nicht. Sie können es nicht mehr! (Beifall bei SPÖ und NEOS.)
Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Amesbauer.
Dann gibt es neue Mehrheiten. Dann kann die Regierung auch eine Politik dergestalt machen, dass sie nicht um 21 Uhr mit einem Gesetzentwurf daherkommt, dass sie nicht Zweidrittelmaterien und 27er-Anträge im Ausschuss drunterschiebt, ohne vorher geredet zu haben, dass sie Gesetze macht, die nicht repariert werden müssen, weil man vergisst, dass es in Österreich nicht nur Einpersonenhaushalte gibt, sondern dass es auch Mehrpersonenhaushalte gibt, weil man vergisst, dass es Studentenheime gibt, die auch einen Anspruch auf die Förderung hätten – eine Politik dergestalt, dass ihr all das nicht passiert. (Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Amesbauer.)
Beifall bei der SPÖ.
Das geht nur nach Wahlen. Machen Sie den Weg frei und schauen Sie, dass eine bessere Politik im Land möglich ist! – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Wir kommen ja heute aufgrund einer Sondersitzung zusammen, die die SPÖ beantragt hat. Daher ist es auch rascher notwendig geworden, den fristgesetzten Antrag zur Ausweitung der Stromkostenbremse heute im vollen Umfang hier beschließen zu können. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) – Herr Kollege Matznetter, dann sag wenigstens die ganze Wahrheit dazu und nicht nur die halbe: Die SPÖ hat diese Sondersitzung beantragt, das ist ihr gutes Recht, aber daher sind wir auch eine Woche früher dran als der normale Parlamentsfahrplan es vorgegeben hätte (Zwischenruf der Abg. Cornelia Ecker), auch mit der Beschlussfassung der Stromkostenbremse. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenruf der Abg. Cornelia Ecker
Wir kommen ja heute aufgrund einer Sondersitzung zusammen, die die SPÖ beantragt hat. Daher ist es auch rascher notwendig geworden, den fristgesetzten Antrag zur Ausweitung der Stromkostenbremse heute im vollen Umfang hier beschließen zu können. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) – Herr Kollege Matznetter, dann sag wenigstens die ganze Wahrheit dazu und nicht nur die halbe: Die SPÖ hat diese Sondersitzung beantragt, das ist ihr gutes Recht, aber daher sind wir auch eine Woche früher dran als der normale Parlamentsfahrplan es vorgegeben hätte (Zwischenruf der Abg. Cornelia Ecker), auch mit der Beschlussfassung der Stromkostenbremse. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Wir kommen ja heute aufgrund einer Sondersitzung zusammen, die die SPÖ beantragt hat. Daher ist es auch rascher notwendig geworden, den fristgesetzten Antrag zur Ausweitung der Stromkostenbremse heute im vollen Umfang hier beschließen zu können. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) – Herr Kollege Matznetter, dann sag wenigstens die ganze Wahrheit dazu und nicht nur die halbe: Die SPÖ hat diese Sondersitzung beantragt, das ist ihr gutes Recht, aber daher sind wir auch eine Woche früher dran als der normale Parlamentsfahrplan es vorgegeben hätte (Zwischenruf der Abg. Cornelia Ecker), auch mit der Beschlussfassung der Stromkostenbremse. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Es ist so wie bei der Stromkostenbremse insgesamt: Da hat die SPÖ im Ausschuss noch dagegengestimmt, obwohl Präsident Katzian eigentlich ein ähnliches Modell vorgestellt hat, das aber in der Endausgestaltung sogar ein bisschen weniger beinhaltet hätte als das, was wir dann hier beschlossen haben. Die Stromkostenbremse ist seit 1. Dezember in Kraft. Sie wirkt und sie funktioniert, meine Damen und Herren! (Beifall bei ÖVP und Grünen.) So viel zu dem, wie unsere Gesetze hier gemacht werden. Sie wirkt und sie funktioniert, die Menschen erhalten pro Haushalt in etwa 500 Euro durch diese Stromkostenbremse. Das erleichtert es ihnen, mit den 2 900 Kilowattstunden zu 10 Cent besser durch diese herausfordernde Zeit zu kommen.
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Und ja, das ist inflationsdämmend, und es ist nicht die einzige Maßnahme, Herr Kollege Leichtfried! Vielleicht sollte man sich einmal alle Maßnahmen ansehen: Wir haben nämlich auch 700 Millionen Euro an Netzkostenausgleich auf den Weg gebracht, sodass der Staat Netzgebühren sozusagen übernimmt. Das ist auch inflationsdämmend, meine sehr geehrten Damen und Herren, und eine spürbare Entlastung für die Menschen! (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenrufe bei der SPÖ.
Zum Zweiten schaffen wir bei den Zählern Klarheit, zum Beispiel auf den Bauernhöfen oder in einem Wirtshaus, wenn man in dem Haus, wo das Gewerbe ausgeübt wird, zugleich auch wohnt, wie es bei uns am Land ist. Auf Bauernhöfen oder in einem Wirtshaus, wo unten die Gaststube und das Nebenzimmer sind und in den Obergeschossen die Familie wohnt, gibt es meistens nur einen Zähler, vor allem in den alten Häusern. Das ist entweder ein Zähler, der auf die Landwirtschaft ausgerichtet ist, oder ein Zähler, der auf das Gewerbe ausgerichtet ist. Es hängt aber auch der Stromverbrauch dran, den man im Haushalt verbraucht. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Deshalb garantieren wir diese Stromkostenbremse auch für unsere Bauernhöfe, weil die Menschen dort leben und wohnen, und auch zum Beispiel für die Wirtshäuser, dort, wo halt alles in einem Gebäude vereint ist. Dort wird diese Stromkostenbremse jetzt auch wirksam. Das ist etwas für unsere Bäuerinnen und Bauern, das ist etwas für das Kleingewerbe.
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Deshalb stimmt ja die Freiheitliche Partei zu, deshalb stimmt ja die FPÖ zu, weil sie sich dieser Kritik nicht aussetzen will, dass man bei der Landwirtschaft und beim Kleingewerbe nicht dabei gewesen wäre. – Herr Kollege Kassegger, deinen Redebeitrag könntest du auch dahin gehend umfunktionieren, dass das eine gute Maßnahme ist und ihr zustimmt, weil ihr draußen nicht die Kritik haben wollt, genau im ländlichen Raum, denn dann könnt ihr am Kirchenplatz nicht mehr argumentieren, wenn es heißt, ihr hättet den Bauernhof dort, wo nur ein Zähler vorhanden ist, und die Landwirtschaft nicht entlastet. Das ist der wahre Grund. Wir machen das, meine Damen und Herren! (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenruf der Abg. Doppelbauer.
Ich nenne auch ein Beispiel aus der Praxis, weil die Spritpreise immer hergenommen werden. Ich wohne an der bayerischen Grenze. Was haben die Deutschen gemacht? – Sie haben die Mehrwertsteuer gesenkt, das, was die SPÖ nach wie vor fordert. (Zwischenruf der Abg. Doppelbauer.) Das ist ein wirtschaftspolitischer Humbug, meine Damen und Herren! Die Steuer geht bei Weitem nicht so weit nach unten, als es der Betrag ausmachen würde, und wenn die Maßnahme beendet ist, geht die Steuer in voller Höhe wieder hinauf.
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Und was ist das Ergebnis dieser Politik, die die Deutschen gemacht haben? – Heutiger Spritvergleich: Österreich: Diesel 1,74 Euro, Deutschland: 1,98 Euro. Was bedeutet das? – Bei einer Tankfüllung von rund 60 Litern zahlt man in Deutschland um 15 Euro mehr als in Österreich. Das ist eine Politik, die wir nicht mittragen, die wir nicht unterstützen und die wir auch nicht wollen, meine Damen und Herren! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Steuersenkung bekommt. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Leichtfried: Wer ist das? Wer ist denn das? Gibt es die wirklich?
Ein weiteres Beispiel: eine vierköpfige Familie, der Mann ist ein Pfleger mit 2 800 Euro und die Frau eine Lehrerin mit 2 000 Euro brutto – da ist die jeweilige Gehaltserhöhung von einmal 8 Prozent und einmal 7,15 Prozent eingerechnet –, mit zwei Kindern im Alter von elf und acht Jahren. (Abg. Leichtfried: Wer ist das? Wer ist denn das? Gibt es die wirklich?) – Wer das ist? Ja geh raus, Herr Kollege Leichtfried, dann findest du die Leute draußen! Man muss auch einmal das Parlament verlassen und zu den Menschen gehen, dann findet man diese Beispiele auch. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Leichtfried: Das hast du dir vom Finanzministerium ausrechnen lassen! Immer diese erfundenen Leute! Das ist schön langsam peinlich!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Leichtfried: Das hast du dir vom Finanzministerium ausrechnen lassen! Immer diese erfundenen Leute! Das ist schön langsam peinlich!
Ein weiteres Beispiel: eine vierköpfige Familie, der Mann ist ein Pfleger mit 2 800 Euro und die Frau eine Lehrerin mit 2 000 Euro brutto – da ist die jeweilige Gehaltserhöhung von einmal 8 Prozent und einmal 7,15 Prozent eingerechnet –, mit zwei Kindern im Alter von elf und acht Jahren. (Abg. Leichtfried: Wer ist das? Wer ist denn das? Gibt es die wirklich?) – Wer das ist? Ja geh raus, Herr Kollege Leichtfried, dann findest du die Leute draußen! Man muss auch einmal das Parlament verlassen und zu den Menschen gehen, dann findet man diese Beispiele auch. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Leichtfried: Das hast du dir vom Finanzministerium ausrechnen lassen! Immer diese erfundenen Leute! Das ist schön langsam peinlich!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Leichtfried: Ja, nur gibt es diese Familie nicht, das ist das Problem! Eine Familie herzeigen, die es nicht gibt, das ist seriös?
Diese Familie, diese vierköpfige Familie hat durch die Gehaltsanpassung, durch die Steuerentlastung, durch die Abschaffung der kalten Progression und durch die Valorisierung der Familienleistungen – allein die Valorisierung der Familienleistungen für diese beiden Kinder macht bei dieser Familie 287 Euro im Jahr aus; das beinhaltet auch die Valorisierung beim Kinderabsetzbetrag – eine zusätzliche Nettoentlastung von sage und schreibe 4 642 Euro pro Jahr. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Leichtfried: Ja, nur gibt es diese Familie nicht, das ist das Problem! Eine Familie herzeigen, die es nicht gibt, das ist seriös?) Zwei Drittel sind der Gehaltsanpassung geschuldet, und ein Drittel geht auf die Steuerentlastung zurück.
Abg. Leichtfried: Du bist nicht die Bundesregierung!
Ja, meine Damen und Herren, wir werden als Bundesregierung nicht jeden Euro ausgleichen können (Abg. Leichtfried: Du bist nicht die Bundesregierung!), den uns diese Teuerung an Ausgaben zusätzlich beschert, aber wir setzen heute wieder einen wichtigen Schritt, um die Menschen in einer sehr herausfordernden Zeit bestmöglich zu unterstützen, vor allem die größeren Familien, die Landwirtschaft, das Gewerbe, aber auch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler insgesamt.
Abg. Leichtfried: Wer sagt das? Wer sagt das? Hallo, hallo! Wer sagt das? Wie kommst du denn auf die Idee?
Man kann eigentlich nicht dagegen sein, dass man diese Maßnahme mit unterstützt. Die Freiheitlichen haben das durchaus auch kapiert, dass man einem solchen Gesetz die Zustimmung nicht verweigern kann. Ich verstehe nicht, warum die beiden anderen Oppositionsparteien diesem Gesetz die Zustimmung nicht geben (Abg. Leichtfried: Wer sagt das? Wer sagt das? Hallo, hallo! Wer sagt das? Wie kommst du denn auf die Idee?), weil es eine wichtige Maßnahme ist und weil es eine gute Unterstützung für die Menschen in diesem Lande ist. Also stimmen Sie zu! Das wäre auch ein positives Signal in unserer ersten Sitzung. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Leichtfried: Der erzählt da Sachen, an den Haaren herbeigezogen! – Abg. Wöginger – in Richtung Abg. Leichtfried –: Was habe ich denn gesagt? – Abg. Leichtfried: Wir stimmen ja zu, habe ich ja gesagt! Ich habe ja gesagt, wir sehen das positiv!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Leichtfried: Der erzählt da Sachen, an den Haaren herbeigezogen! – Abg. Wöginger – in Richtung Abg. Leichtfried –: Was habe ich denn gesagt? – Abg. Leichtfried: Wir stimmen ja zu, habe ich ja gesagt! Ich habe ja gesagt, wir sehen das positiv!
Man kann eigentlich nicht dagegen sein, dass man diese Maßnahme mit unterstützt. Die Freiheitlichen haben das durchaus auch kapiert, dass man einem solchen Gesetz die Zustimmung nicht verweigern kann. Ich verstehe nicht, warum die beiden anderen Oppositionsparteien diesem Gesetz die Zustimmung nicht geben (Abg. Leichtfried: Wer sagt das? Wer sagt das? Hallo, hallo! Wer sagt das? Wie kommst du denn auf die Idee?), weil es eine wichtige Maßnahme ist und weil es eine gute Unterstützung für die Menschen in diesem Lande ist. Also stimmen Sie zu! Das wäre auch ein positives Signal in unserer ersten Sitzung. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Leichtfried: Der erzählt da Sachen, an den Haaren herbeigezogen! – Abg. Wöginger – in Richtung Abg. Leichtfried –: Was habe ich denn gesagt? – Abg. Leichtfried: Wir stimmen ja zu, habe ich ja gesagt! Ich habe ja gesagt, wir sehen das positiv!)
Abg. Wöginger – in Richtung Abg. Leichtfried –: Du bist aber als Kontra eingetragen! – Abg. Leichtfried: Ich meine, du kannst ja nicht sagen, wir stimmen nicht zu! – Abg. Wöginger: Wieso bist du dann als Kontra eingeteilt? Dass du am Anfang reden kannst, nicht? – Der Präsident gibt das Glockenzeichen.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Frau Minister Gewessler. – Bitte. (Abg. Wöginger – in Richtung Abg. Leichtfried –: Du bist aber als Kontra eingetragen! – Abg. Leichtfried: Ich meine, du kannst ja nicht sagen, wir stimmen nicht zu! – Abg. Wöginger: Wieso bist du dann als Kontra eingeteilt? Dass du am Anfang reden kannst, nicht? – Der Präsident gibt das Glockenzeichen.)
Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.
Wir haben in dieser Bundesregierung viele, viele Maßnahmen gesetzt, gemeinsam hier im Hohen Haus viele Maßnahmen beschlossen, sodass wir heute sagen können, die Versorgung in diesem Winter ist gesichert. Die Energiepreise sind aber weiter auf einem hohen Niveau. Sie sind in den vergangenen Wochen deutlich gesunken, der Ausblick ist ein besserer, aber sie bleiben auf einem hohen Niveau. Deswegen freue ich mich, dass dieser erste Tagesordnungspunkt im neuen alten, transparenten und wunderbar renovierten Hohen Haus einer ist, bei dem es um eine weitere Entlastungsmaßnahme für die Menschen in unserem Land geht, eine Verbesserung zu einer Maßnahme, die wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Deswegen freut es mich, dass das heute die erste inhaltliche Debatte in diesem Hohen Haus ist, weil ich glaube, das ist genau das, was die Menschen von uns erwarten. (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
dämpfend, unbürokratisch auf der Rechnung. Es haben auch die Wirtschaftsforscherinnen und Wirtschaftsforscher bestätigt, dass das so ist, und das halte ich für eine sehr, sehr erfreuliche Nachricht. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.
Finanzminister Magnus Brunner, dem ich an dieser Stelle auch noch einmal gute Besserung wünschen darf, und ich haben im Herbst angekündigt – das war so angekündigt, und genau so liefern wir das jetzt auch –, dass es für Haushalte mit mehr als drei Personen einen Zuschlag geben wird, weil Haushalte mit mehr als drei Personen ja auch mehr Strom verbrauchen; mehr Personen im Haushalt, mehr Verbrauch – so einfach, so logisch. Mit dieser heute vorliegenden Novelle lösen wir dieses Versprechen ein. Mit dem sogenannten Top-up-Modell, dem Stromkostenergänzungszuschuss, bekommen größere Haushalte, also die, die dadurch mehr Energieverbrauch haben, ab der vierten Person 105 Euro dazu, das heißt für jede weitere Person im Haushalt 105 Euro Entlastung auf die 500 Euro drauf. (Beifall bei Abgeordneten von Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der Grünen und bei der ÖVP.
Es gibt aber noch eine weitere gute Nachricht. Ich freue mich wirklich sehr, dass wir mit der heutigen Novelle nicht nur das Versprechen einhalten, dass es dieses Modell geben wird, und es jetzt zur Verfügung steht, sondern dass wir sogar noch einen Schritt weiter gehen können als das, was wir angekündigt haben. Es ist nämlich gelungen, dass dieses Modell für die Mehrheit der größeren Haushalte ohne Antrag wirksam werden wird, also automatisch und ohne zusätzlichen Aufwand abwickelbar ist. Das ist wirklich eine hervorragende Nachricht für die Familien in unserem Land, für alle, die in größeren Haushalten leben, und ich möchte mich an dieser Stelle wirklich sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit, auch mit dem Digitalisierungsstaatssekretär, bedanken, die dazu geführt hat, dass uns das gelungen ist. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen und bei der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Die zusätzliche Entlastung wird also bei den Haushalten ankommen, und damit die Menschen auch treffsicher wissen, wer einen Antrag stellen muss, werden diejenigen, die einen Antrag stellen müssen, auch darüber informiert; auch das beinhaltet diese Novelle. Also wirklich ein herzliches Danke an alle, die daran gearbeitet haben, gerade auch an die Mitarbeiter:innen in meinem Haus und im Finanzministerium, dass der Großteil automatisch abgewickelt werden kann. Das ist ein großer Schritt auch Richtung Digitalisierung. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Wir können aber dort, wo es sinnvoll ist, national arbeiten, und auch das machen wir! Der Ausbau der Erneuerbaren in unserem Land ist auf einem Rekordniveau. Wir holen das nach, was wir viele Jahre nicht gemacht haben. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Deswegen macht sich diese Bundesregierung auch für eine Zukunft mit erneuerbaren Energieträgern stark, denn das ist in vielerlei Hinsicht gescheit: nicht nur für die Klimapolitik, sondern auch für das Geldbörsl von ganz vielen Menschen in unserem Land. – Herzlichen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Rössler: Das stimmt nicht!
Es ist schon symptomatisch, was hier wieder passiert ist – mein Kollege Gerald Loacker hat es auch ausgeführt –: Diese Bundesregierung hat ihr Pulver einfach verschossen. Türkis und Grün bilden nur mehr eine Zweckehe, und ehrlich gesagt wirkt es ein wenig so, als könnten sie einander nicht mehr leiden. (Abg. Rössler: Das stimmt nicht!) Was sie auf jeden Fall nicht schaffen, ist, dass sie noch irgendwie zu Lösungen kommen. Es ist eine Zweckehe mit einem Blick, mit einem Ziel, und der Blick geht immer wieder auf die Umfragewerte, und da bleibt man dann halt doch besser zusammen.
Beifall bei den NEOS sowie des Abg. Wurm. – Zwischenruf des Abg. Kassegger.
Dieser Antrag in letzter Minute ist eben wieder das, was er ist: Er ist ein Pflaster, er ist eine weitere Gießkanne, die tatsächlich so nicht funktionieren wird. Das Einzige – und das muss man schon sagen, da es ja offenbar keine wirklich tiefgreifenden und nachhaltigen Lösungen mehr gibt –, was diese Bundesregierung noch wirklich gut kann, ist, Geld auszugeben. (Beifall bei den NEOS sowie des Abg. Wurm. – Zwischenruf des Abg. Kassegger.)
Beifall bei den NEOS sowie der Abg. Erasim.
Es wird nun ein weiteres Loch in diese eh schon so große Gießkanne gebohrt. Sie müssen es ja nicht mir glauben, Sie brauchen nur das Interview mit Dr. Felbermayr zu lesen, Sie müssen sich nur anschauen, was nicht nur das Wifo, sondern was auch die Oesterreichische Nationalbank in ihren Studien sagt. Oder schauen Sie, was die EU-Kommission sagt: Österreich hat viel mehr Geld ausgegeben als alle anderen Länder in der EU! Und was ist passiert? – Wir sind schlechter durch diese Krise gekommen als alle anderen. Das ist wirklich das, was eigentlich picken bleiben muss: Wir haben im EU-Schnitt mehr Geld ausgegeben als die anderen, und wir sind schlechter durch diese Krise gekommen! (Beifall bei den NEOS sowie der Abg. Erasim.)
Beifall bei den NEOS.
Gehen wir noch einmal auf das Stromkostenzuschussgesetz, auf diese Novelle ein: Worum geht es? – Es geht in Wahrheit um zwei Punkte: Es geht darum, dass man großen Haushalten mehr Geld zugestehen will. Es ist natürlich klar, dass große Familien mehr Geld brauchen, aber ganz im Ernst, meine Damen und Herren: nicht alle! Es fehlt in dieser Novelle schon wieder die soziale Treffsicherheit. Das ist einfach wirklich schwierig, denn damit zahlen Sie Familien, die ein sehr hohes Familieneinkommen haben, tatsächlich mit Steuern von Familien, die ein kleineres Einkommen haben, diese Förderung, und das kann es eigentlich nicht mehr sein. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall des Abg. Eßl.
und Herren: Die Landwirtschaft hat in letzter Zeit einige Förderungen bekommen. (Beifall des Abg. Eßl.) Ich sage nur: Stromkostenzuschuss: 120 Millionen Euro; Agrardiesel: 30 Millionen Euro; Teuerungsausgleich: 110 Millionen Euro. 284 Millionen Euro wurden in diesem Bereich bereits ausgegeben, meine Damen und Herren, und die Hilfen überschneiden sich! (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.
und Herren: Die Landwirtschaft hat in letzter Zeit einige Förderungen bekommen. (Beifall des Abg. Eßl.) Ich sage nur: Stromkostenzuschuss: 120 Millionen Euro; Agrardiesel: 30 Millionen Euro; Teuerungsausgleich: 110 Millionen Euro. 284 Millionen Euro wurden in diesem Bereich bereits ausgegeben, meine Damen und Herren, und die Hilfen überschneiden sich! (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Scherak.
Die Hilfen überschneiden sich. (Zwischenruf des Abg. Scherak.) Ich finde es wirklich absurd, dass die ÖVP jetzt auch noch klatscht. Sie wissen doch überhaupt nicht mehr, was Sie schon beschlossen haben und wofür Sie noch Geld ausgeben, meine Damen und Herren! Haben Sie überhaupt noch einen Überblick? (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Die Hilfen überschneiden sich. (Zwischenruf des Abg. Scherak.) Ich finde es wirklich absurd, dass die ÖVP jetzt auch noch klatscht. Sie wissen doch überhaupt nicht mehr, was Sie schon beschlossen haben und wofür Sie noch Geld ausgeben, meine Damen und Herren! Haben Sie überhaupt noch einen Überblick? (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.
Ich meine, es ist schon klar: Bei so vielen Förderungen kann man schon einmal ein wenig den Überblick verlieren. (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.) Man hat es ja auch bei Kollegen Wöginger gesehen (Abg. Hörl: Begeistert von Ihrer Rede!), dass er wirklich nicht mehr weiß, was Sie schon alles entschieden haben.
Abg. Hörl: Begeistert von Ihrer Rede!
Ich meine, es ist schon klar: Bei so vielen Förderungen kann man schon einmal ein wenig den Überblick verlieren. (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.) Man hat es ja auch bei Kollegen Wöginger gesehen (Abg. Hörl: Begeistert von Ihrer Rede!), dass er wirklich nicht mehr weiß, was Sie schon alles entschieden haben.
Abg. Meinl-Reisinger: Viel zu weit!
Das Gleiche passiert übrigens bei den kleinen Gewerbebetrieben. Erst gestern haben wir für diese im Budgetausschuss über eine zusätzliche Förderung, eine zusätzliche Maßnahme entschieden, und heute kommt schon die nächste! Auch da überschneiden sich die Maßnahmen wieder. Das heißt: Doppelförderungen, Dreifachförderungen, da ist die Tür einfach weit offen. (Abg. Meinl-Reisinger: Viel zu weit!)
Beifall bei den NEOS.
Es ist tatsächlich so, dass Sie in diesem Land überfördern, und diese Überförderung hat auch noch einen anderen Nachteil – und auch das sagen die Zahlen, das ist inzwischen festgestellt, festgeschrieben und analysiert worden: dass Sie mit diesen Überförderungen, die Sie die ganze Zeit betreiben, in Österreich nur eines schaffen: Sie treiben die Inflation nach oben! (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Die Kerninflation, meine Damen und Herren, ist in Österreich um 2,4 Prozent höher als im EU-Durchschnitt. Und warum? – Weil diese Regierung so viele Überförderungsmaßnahmen setzt. Das ist unverantwortlich! (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Schnabel: 20 Milliarden Umweltsteuer...!
Ich möchte auch noch darauf zurückkommen, was wir NEOS tun würden, denn natürlich wollen auch wir niemanden im Regen stehen lassen (Abg. Schnabel: 20 Milliarden Umweltsteuer...!), und natürlich geht es darum, dass man Haushalten mit geringerem Haushaltseinkommen treffsicher hilft – aber eben treffsicher.
Beifall bei den NEOS.
überdenken und eventuell auch auflösen. – Vielen Dank. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Amesbauer: Auf Deutsch reden!
Abgeordnete Dipl.-Ing. Olga Voglauer (Grüne): Spoštovana Visoka Hiša! (Abg. Amesbauer: Auf Deutsch reden!) V izreden ponos mi je, da danes v tej hiši lahko spregovorim v slovenšcini, v moji materinšcini. (Abg. Amesbauer: Deutsch ist Amtssprache, oder?! Oder was ist das?! Wir sind ja nicht in Slowenien!)
Abg. Amesbauer: Deutsch ist Amtssprache, oder?! Oder was ist das?! Wir sind ja nicht in Slowenien!
Abgeordnete Dipl.-Ing. Olga Voglauer (Grüne): Spoštovana Visoka Hiša! (Abg. Amesbauer: Auf Deutsch reden!) V izreden ponos mi je, da danes v tej hiši lahko spregovorim v slovenšcini, v moji materinšcini. (Abg. Amesbauer: Deutsch ist Amtssprache, oder?! Oder was ist das?! Wir sind ja nicht in Slowenien!)
Abg. Amesbauer: Ja, aber die Amtssprache ist Deutsch, oder?!
Sehr geehrtes Hohes Haus! Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung! Als Mitglied der slowenischen Volksgruppe habe ich heute hier auch Slowenisch gesprochen, denn wir sind ein Haus für alle Menschen, die in Österreich leben (Abg. Amesbauer: Ja, aber die Amtssprache ist Deutsch, oder?!), auch für unsere anerkannten Volksgruppen. (Beifall bei Grünen, ÖVP und SPÖ. – Abg. Amesbauer: Ausländerpartei! – Abg. Pfurtscheller: Wenn man die einfachsten Dinge nicht begreift in dem Haus, dann sollte man ...! – Abg. Amesbauer: Deutsch ist die Amtssprache, aus, fertig, Ende! – Abg. Pfurtscheller: ... anerkannte Volksgruppe bei uns! – Abg. Amesbauer: Ja, und?!)
Beifall bei Grünen, ÖVP und SPÖ. – Abg. Amesbauer: Ausländerpartei! – Abg. Pfurtscheller: Wenn man die einfachsten Dinge nicht begreift in dem Haus, dann sollte man ...! – Abg. Amesbauer: Deutsch ist die Amtssprache, aus, fertig, Ende! – Abg. Pfurtscheller: ... anerkannte Volksgruppe bei uns! – Abg. Amesbauer: Ja, und?!
Sehr geehrtes Hohes Haus! Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung! Als Mitglied der slowenischen Volksgruppe habe ich heute hier auch Slowenisch gesprochen, denn wir sind ein Haus für alle Menschen, die in Österreich leben (Abg. Amesbauer: Ja, aber die Amtssprache ist Deutsch, oder?!), auch für unsere anerkannten Volksgruppen. (Beifall bei Grünen, ÖVP und SPÖ. – Abg. Amesbauer: Ausländerpartei! – Abg. Pfurtscheller: Wenn man die einfachsten Dinge nicht begreift in dem Haus, dann sollte man ...! – Abg. Amesbauer: Deutsch ist die Amtssprache, aus, fertig, Ende! – Abg. Pfurtscheller: ... anerkannte Volksgruppe bei uns! – Abg. Amesbauer: Ja, und?!)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Reden wir aber über die Strompreisbremse, reden wir darüber, was uns gelungen ist! Ich empfinde diese Kooperation und Zusammenarbeit zwischen Grün und Schwarz gerade auch in diesem Fall der Ausverhandlung einer Strompreisbremse für diejenigen, die wir bisher nicht bedacht hatten, als Erfolg und bedanke mich auch für die Zusammenarbeit. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
der Menschen in Österreich. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Zwischenruf der Abg. Doppelbauer
Als Landwirtschaftssprecherin der Grünen freut es mich, dass wir es geschafft haben, den bäuerlichen Familien, die wirklich kleine Betriebe bewirtschaften – liebe Kollegin Doppelbauer, wir reden hier von Betrieben mit einem durchschnittlichen Familienjahreseinkommen von rund 20 000 bis 25 000 Euro (Zwischenruf der Abg. Doppelbauer), also nicht von denjenigen, die privilegiert sind –, auch für ihren privaten Verbrauch, der bisher überhaupt nicht bezuschusst war und für den die Strompreisbremse nicht gegolten hat, einen Strompreiszuschuss zu gewähren.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Es freut mich sehr, dass wir jetzt auch Mehrpersonenhaushalte berücksichtigen, dass diese auch zusätzlich einen Ergänzungszuschuss von 105 Euro ab der vierten Person bekommen. Denn gerade diese kleinen bäuerlichen Betriebe sind oft Mehrgenerationenhaushalte, da helfen die Mutter, der Papa, das Kind und die Oma – alle – zusammen, und dadurch gelingt dann auch gute Landwirtschaft. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
verstehen und haben das auch schon verstanden. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ich bin zuversichtlich, dass die Bäuerinnen und Bauern Österreichs bei der Energiewende dabei sein werden, so wie sie auch vorne dabei sind, wenn es darum geht, die Biolandwirtschaft in Österreich zur Nummer eins zu machen. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Wöginger betritt den Sitzungssaal. – Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.
Herr Abgeordneter Wöginger ist leider gerade nicht im Saal. (Abg. Wöginger betritt den Sitzungssaal. – Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.) – Er ist wieder hier. Herzlich willkommen! Sie erklären immer nur, wo es noch schlechter läuft. Was ist denn Ihr Anspruch an Sie selbst? Man muss sich doch an den Besten der Welt orientieren, um den Menschen unter die Arme zu greifen zu können. (Beifall bei der SPÖ.) Wie verzweifelt muss man sein, damit man die von den Gewerkschaften erkämpften Gehaltserhöhungen als die wesentliche Entlastungsmaßnahme seitens der Regierung hervorhebt? (Zwischenrufe der Abgeordneten Tanja Graf und Jeitler-Cincelli.) Es ist ja wirklich unglaublich, dass das hier als Regierungscoup präsentiert wird. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Herr Abgeordneter Wöginger ist leider gerade nicht im Saal. (Abg. Wöginger betritt den Sitzungssaal. – Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.) – Er ist wieder hier. Herzlich willkommen! Sie erklären immer nur, wo es noch schlechter läuft. Was ist denn Ihr Anspruch an Sie selbst? Man muss sich doch an den Besten der Welt orientieren, um den Menschen unter die Arme zu greifen zu können. (Beifall bei der SPÖ.) Wie verzweifelt muss man sein, damit man die von den Gewerkschaften erkämpften Gehaltserhöhungen als die wesentliche Entlastungsmaßnahme seitens der Regierung hervorhebt? (Zwischenrufe der Abgeordneten Tanja Graf und Jeitler-Cincelli.) Es ist ja wirklich unglaublich, dass das hier als Regierungscoup präsentiert wird. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Tanja Graf und Jeitler-Cincelli.
Herr Abgeordneter Wöginger ist leider gerade nicht im Saal. (Abg. Wöginger betritt den Sitzungssaal. – Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.) – Er ist wieder hier. Herzlich willkommen! Sie erklären immer nur, wo es noch schlechter läuft. Was ist denn Ihr Anspruch an Sie selbst? Man muss sich doch an den Besten der Welt orientieren, um den Menschen unter die Arme zu greifen zu können. (Beifall bei der SPÖ.) Wie verzweifelt muss man sein, damit man die von den Gewerkschaften erkämpften Gehaltserhöhungen als die wesentliche Entlastungsmaßnahme seitens der Regierung hervorhebt? (Zwischenrufe der Abgeordneten Tanja Graf und Jeitler-Cincelli.) Es ist ja wirklich unglaublich, dass das hier als Regierungscoup präsentiert wird. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Herr Abgeordneter Wöginger ist leider gerade nicht im Saal. (Abg. Wöginger betritt den Sitzungssaal. – Zwischenrufe bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.) – Er ist wieder hier. Herzlich willkommen! Sie erklären immer nur, wo es noch schlechter läuft. Was ist denn Ihr Anspruch an Sie selbst? Man muss sich doch an den Besten der Welt orientieren, um den Menschen unter die Arme zu greifen zu können. (Beifall bei der SPÖ.) Wie verzweifelt muss man sein, damit man die von den Gewerkschaften erkämpften Gehaltserhöhungen als die wesentliche Entlastungsmaßnahme seitens der Regierung hervorhebt? (Zwischenrufe der Abgeordneten Tanja Graf und Jeitler-Cincelli.) Es ist ja wirklich unglaublich, dass das hier als Regierungscoup präsentiert wird. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Hörl.
In wirklich unzähligen Gesprächen kommt eines ganz klar heraus: Die Menschen haben Angst vor der Zukunft, weil sie sich ihr Leben nicht mehr leisten können, weil sie sich ihre Stromrechnung, ihre Gasvorschreibung, das Holz, die Pellets für ihre Öfen nicht mehr leisten können. (Zwischenruf des Abg. Hörl.) Wenn Mindestpensionist:innen ihr gesamtes Monatseinkommen für Vorschreibungen aufwenden müssen, die Schlangen bei den Sozialmärkten immer länger und länger werden, dann können Sie das von dieser Stelle aus nicht wegquatschen (Beifall bei der SPÖ) – Entschuldigung, dass ich das jetzt so sagen muss! –, dann müssen Sie handeln.
Beifall bei der SPÖ
In wirklich unzähligen Gesprächen kommt eines ganz klar heraus: Die Menschen haben Angst vor der Zukunft, weil sie sich ihr Leben nicht mehr leisten können, weil sie sich ihre Stromrechnung, ihre Gasvorschreibung, das Holz, die Pellets für ihre Öfen nicht mehr leisten können. (Zwischenruf des Abg. Hörl.) Wenn Mindestpensionist:innen ihr gesamtes Monatseinkommen für Vorschreibungen aufwenden müssen, die Schlangen bei den Sozialmärkten immer länger und länger werden, dann können Sie das von dieser Stelle aus nicht wegquatschen (Beifall bei der SPÖ) – Entschuldigung, dass ich das jetzt so sagen muss! –, dann müssen Sie handeln.
Zwischenruf der Abg. Tanja Graf.
können. (Zwischenruf der Abg. Tanja Graf.) Wenn Sie sich dann hierherstellen und sich für all das abfeiern, was Sie – auch wenn Sie es hier glorifizieren – nicht leisten, bleibt mir fast der Atem weg. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei Abgeordneten der ÖVP.
können. (Zwischenruf der Abg. Tanja Graf.) Wenn Sie sich dann hierherstellen und sich für all das abfeiern, was Sie – auch wenn Sie es hier glorifizieren – nicht leisten, bleibt mir fast der Atem weg. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenrufe bei Abgeordneten der ÖVP.)
Zwischenruf des Abg. Hörl.
Warum schmieden Sie nicht Allianzen, um die bereits voranschreitende Verarmung der früher so breiten und florierenden Mittelschicht zu verhindern? (Zwischenruf des Abg. Hörl.) Im Gegensatz dazu lassen Sie zu – ja, Kollege Hörl, auch Sie lassen es zu –, dass die Energieallianz ihre AGBs ändern kann, sodass ab 1. April der Optimatarif auf fast 60 Cent erhöht wird. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Hörl.) – Ja, da spreche ich jetzt auch als niederösterreichische Abgeordnete. Sie sehen zu, wie unter der Federführung von Mikl-Leitner Fantasiepreise zustande kommen und Energiekonzerne sich mehr Gedanken darüber machen müssen (Abg. Hörl: Ihr Bürgermeister!), wie sie Geldspeicher bauen, anstatt über Gasspeicherstände nachzudenken, geschätzte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf der Abg. Tanja Graf.)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Hörl.
Warum schmieden Sie nicht Allianzen, um die bereits voranschreitende Verarmung der früher so breiten und florierenden Mittelschicht zu verhindern? (Zwischenruf des Abg. Hörl.) Im Gegensatz dazu lassen Sie zu – ja, Kollege Hörl, auch Sie lassen es zu –, dass die Energieallianz ihre AGBs ändern kann, sodass ab 1. April der Optimatarif auf fast 60 Cent erhöht wird. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Hörl.) – Ja, da spreche ich jetzt auch als niederösterreichische Abgeordnete. Sie sehen zu, wie unter der Federführung von Mikl-Leitner Fantasiepreise zustande kommen und Energiekonzerne sich mehr Gedanken darüber machen müssen (Abg. Hörl: Ihr Bürgermeister!), wie sie Geldspeicher bauen, anstatt über Gasspeicherstände nachzudenken, geschätzte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf der Abg. Tanja Graf.)
Abg. Hörl: Ihr Bürgermeister!
Warum schmieden Sie nicht Allianzen, um die bereits voranschreitende Verarmung der früher so breiten und florierenden Mittelschicht zu verhindern? (Zwischenruf des Abg. Hörl.) Im Gegensatz dazu lassen Sie zu – ja, Kollege Hörl, auch Sie lassen es zu –, dass die Energieallianz ihre AGBs ändern kann, sodass ab 1. April der Optimatarif auf fast 60 Cent erhöht wird. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Hörl.) – Ja, da spreche ich jetzt auch als niederösterreichische Abgeordnete. Sie sehen zu, wie unter der Federführung von Mikl-Leitner Fantasiepreise zustande kommen und Energiekonzerne sich mehr Gedanken darüber machen müssen (Abg. Hörl: Ihr Bürgermeister!), wie sie Geldspeicher bauen, anstatt über Gasspeicherstände nachzudenken, geschätzte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf der Abg. Tanja Graf.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf der Abg. Tanja Graf.
Warum schmieden Sie nicht Allianzen, um die bereits voranschreitende Verarmung der früher so breiten und florierenden Mittelschicht zu verhindern? (Zwischenruf des Abg. Hörl.) Im Gegensatz dazu lassen Sie zu – ja, Kollege Hörl, auch Sie lassen es zu –, dass die Energieallianz ihre AGBs ändern kann, sodass ab 1. April der Optimatarif auf fast 60 Cent erhöht wird. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Hörl.) – Ja, da spreche ich jetzt auch als niederösterreichische Abgeordnete. Sie sehen zu, wie unter der Federführung von Mikl-Leitner Fantasiepreise zustande kommen und Energiekonzerne sich mehr Gedanken darüber machen müssen (Abg. Hörl: Ihr Bürgermeister!), wie sie Geldspeicher bauen, anstatt über Gasspeicherstände nachzudenken, geschätzte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf der Abg. Tanja Graf.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Also raus aus Meritorder! Eine ordentliche Übergewinnabschöpfung muss her, genauso wie ein Energiepreisdeckel, ein temporäres Aussetzen der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel und ein Mietpreisstopp! Orientieren Sie sich endlich an den Besten der Welt! (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Nehmen Sie sich Spanien als Beispiel! Dort hat man schon im vergangenen Frühjahr all das getan, was so bitter und dringend notwendig ist. (Zwischenrufe bei Abgeordneten der ÖVP.)
Zwischenrufe bei Abgeordneten der ÖVP.
Also raus aus Meritorder! Eine ordentliche Übergewinnabschöpfung muss her, genauso wie ein Energiepreisdeckel, ein temporäres Aussetzen der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel und ein Mietpreisstopp! Orientieren Sie sich endlich an den Besten der Welt! (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Nehmen Sie sich Spanien als Beispiel! Dort hat man schon im vergangenen Frühjahr all das getan, was so bitter und dringend notwendig ist. (Zwischenrufe bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Zarits: Welche Aufregung? Das ist Ihre eigene Aufregung!
Hören Sie auf – Ihre Aufregung gibt mir ja recht (Abg. Zarits: Welche Aufregung? Das ist Ihre eigene Aufregung!) –, Erfüllungsgehilfen der ÖVP Niederösterreich zu spielen! Emanzipieren Sie sich! So viele gescheite Leute sitzen hier herinnen. Krempeln wir gemeinsam die Ärmel auf und verhandeln wir Gesetze, die den Menschen wirklich helfen! – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Hören Sie auf – Ihre Aufregung gibt mir ja recht (Abg. Zarits: Welche Aufregung? Das ist Ihre eigene Aufregung!) –, Erfüllungsgehilfen der ÖVP Niederösterreich zu spielen! Emanzipieren Sie sich! So viele gescheite Leute sitzen hier herinnen. Krempeln wir gemeinsam die Ärmel auf und verhandeln wir Gesetze, die den Menschen wirklich helfen! – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Was macht die Bundesregierung? – Wir deckeln die Stromrechnung, indem wir rasch und unbürokratisch die Mittel zur Verfügung stellen, und das seit Dezember vergangenen Jahres. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Was sind die Inhalte dieses Initiativantrages? – Wir haben es gehört: Einerseits geht es um eine Zusatzförderung für Haushalte, in denen mehr als drei Personen hauptgemeldet sind. Diese erhalten einen Pauschalbetrag. Für jene Haushalte also, in denen mehr Personen leben, gibt es eine gezielte Förderung, es wird gezielt unter die Arme gegriffen. Das sind über 700 000 Haushalte in Österreich. Wir haben im Herbst angekündigt, dass es diese Entlastung geben wird. Mit dieser Novelle erfüllen wir unser Versprechen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Zur Kostenbelastung der letzten Jahre muss man sagen, die Hilfsmaßnahmen – die 110 Millionen Euro Versorgungssicherungsbeitrag, die 120 Millionen Euro Stromkostenzuschuss für die Landwirtschaft – sind Maßnahmen, die auf zwei Jahre ausgelegt sind. Insgesamt hatten wir letztes Jahr allein in der Landwirtschaft eine Mehrkostenbelastung von über 1 Milliarde Euro. Von einer Überförderung kann da überhaupt keine Rede sein. Es geht einfach darum, dass die Lebensmittelproduktion weiterhin sichergestellt wird, denn eines wissen wir: Ohne Strom gibt es keine Lebensmittel, es funktioniert keine Molkerei, es funktionieren keine Kühlketten. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Wir brauchen die Unterstützung für die Landwirtschaft, und es ist natürlich auch im Sinne der Gerechtigkeit, dass auch die bäuerlichen Haushalte, genauso wie die unternehmerischen und gewerblichen Haushalte, diese Unterstützung, diese Strompreisbremse in Anspruch nehmen können. Genau das wird durch dieses Gesetz ermöglicht. Wir lassen die Bäuerinnen und Bauern, die Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Land nicht im Stich. – Danke für die Ausarbeitung dieses Abänderungsantrages! (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Abschließend noch ein Danke an die Energiesprecher für die Verhandlungen, an die Klubobleute und an alle, die im Ministerium mitgewirkt haben, für die rasche Ausarbeitung dieses gerechten Entlastungsmodells! (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Stöger.
Abgeordneter Erwin Angerer (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren auf der Regierungsbank! Hohes Haus! Geschätzte Damen und Herren! Es ist viel von der Würde des Hauses und vom Umgang miteinander gesprochen worden. Das ist heute schon angesprochen worden. Der respektvolle Umgang miteinander, Herr Kollege Wöginger, bezieht sich nicht nur auf die Ausführungen vom Rednerpult aus. Ein guter Umgang miteinander ist auch die rechtzeitige Vorlage von Gesetzen. Wenn man wie heute das Stromkostenzuschussgesetz in der Früh noch einmal mit einer Abänderung übermittelt bekommt, nachdem zuvor ein Antrag mit 1 Seite eingebracht wurde, dann 13 Seiten vorgelegt werden, dann ist das kein respektvoller Umgang mit dem Parlamentarismus hier in diesem Haus. (Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Stöger.)
Beifall bei der FPÖ.
Ich kann Ihnen auch gleich sagen, warum wir diesem Gesetz zustimmen. Wir stimmen dem Gesetz deshalb zu, weil die Menschen damit zumindest einen Teil des Geldes, das ihr ihnen in Österreich aus der Tasche zieht, wieder zurückkriegen und ihr damit keinen Blödsinn macht, wie irgendwelche Kriege oder Sanktionen gegen Russland zu finanzieren. Das geht zumindest zurück an die Leute, denen es zuvor aus der Tasche gezogen wurde. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Diese Regierung hat uns von einer Krise in die nächste geführt: von der Coronakrise in die Energiekrise. Da, Frau Gewessler, bin ich ganz anderer Meinung als Sie. Sie haben uns mit Ihrer Politik genau in diese Abhängigkeit geführt, sie haben uns von einer Abhängigkeit in die nächste geführt. Raus aus der fossilen Energie: Das ist wirtschaftlich und sozial unverträglich. Die Zeche zahlen heute die Leute mit Wohlstandsverlust, mit Inflation und Teuerung. Das ist die Politik, die Sie gemacht haben! Das ist die grüne Inflation, die ihr zu verantworten habt! Wir kommen von einer Abhängigkeit in die nächste, und alle anderen reiben sich die Hände. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Die großen Gewinner sind heute die Chinesen, die Amerikaner und die Großkonzerne. Das sind die großen Gewinner dieser Krise, und die Zahler sind die kleinen Leute mit ihrer Stromrechnung zu Hause. – Das ist Ihre Politik, die Sie gemacht haben. (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Wurm.
Dieses Stromkostenzuschussgesetz wäre ja gar nicht notwendig. Ihr braucht den Leuten nur zu sagen: Beantragt Grundversorgung! (Zwischenruf des Abg. Wurm.) Das haben wir in Kärnten durchgesetzt. Wir haben das in Kärnten durchgesetzt. Die Kelag bietet jetzt einen Grundversorgungstarif an. Heute zahlt ein Neukunde bei der Kelag aktuell – wir haben es uns heute in der Früh angeschaut, das kann
Beifall bei der FPÖ.
Auch da waren die Roten immer dabei, Herr Landeshauptmann Kaiser in Kärnten war bei dieser Geschichte dabei, auch Frau Schaunig: Die wollte sogar gegen die Kunden vorgehen und noch für die Kelag Klagen einbringen, dass das eben nicht jeder, sondern nur Bedürftige kriegen. Sie hat am Schluss aber einlenken müssen. Es steht jedem zu! Und deswegen ist dieses Stromkostenzuschussgesetz eine reine Querfinanzierung für die Stromkonzerne, die eh schon Milliardengewinne machen – diese werden mit Steuergeld querfinanziert. (Beifall bei der FPÖ.)
Heiterkeit des Redners sowie des Abg. Wöginger.
Kurz zu den Inhalten des Gesetzes: Auf die Ausweitung auf Gewerbebetriebe und auf landwirtschaftliche Betriebe haben wir schon von Anfang an hingewiesen. – Ja no na net! Gott sei Dank seid ihr als ehemalige Bauernpartei und Wirtschaftspartei draufgekommen. (Heiterkeit des Redners sowie des Abg. Wöginger.)
Heiterkeit des Redners
Wir bauen also einen riesigen Verwaltungsapparat auf, und – das ist das Kurioseste – es werden auch Personen berücksichtigt, die keinen Zählpunkt im Haus haben. Das heißt, wenn jemand keinen eigenen Zähler hat, dann kriegt beispielsweise der Vermieter den Stromkostenzuschuss, und der muss ihn dann angemessen an die Mieter verteilen. – Was ist angemessen? Die Raggers (Heiterkeit des Redners) und alle anderen Rechtsanwälte dieses Landes freuen sich schon auf die Streitereien, weil zivilrechtlich einzuklagen sein wird, wer
Abg. Wöginger: Stimmt nicht!
Es fallen leider wieder Leute durch den Rost, und deswegen bringe ich wieder einen Entschließungsantrag ein, dass noch andere Gruppen berücksichtigt werden, die es wirklich notwendig hätten, und zwar eben Haushalte, die über keinen gesonderten Stromliefervertrag verfügen, weiters Menschen mit Behinderung, die aufgrund der technischen Geräte, die sie brauchen, erhöhte Stromkosten haben – auch die sind nicht berücksichtigt. Und Haushalte, die auf Wärmepumpen umstellen – das ist in den letzten Jahren immer groß propagiert worden, das ist eine dieser Maßnahmen, die uns in die heile Welt, in die Zukunft führen –, sind auch wieder nicht berücksichtigt worden, sollten aber berücksichtigt werden. (Abg. Wöginger: Stimmt nicht!)
Präsident Sobotka nickt. – Abg. Wöginger – in Richtung Abg. Tanja Graf –: Tanja, das stimmt nicht! Die Wärmepumpen kannst du ... mitnehmen in der Strompreisbremse!
beinhaltet, die ich schon erläutert habe. (Präsident Sobotka nickt. – Abg. Wöginger – in Richtung Abg. Tanja Graf –: Tanja, das stimmt nicht! Die Wärmepumpen kannst du ... mitnehmen in der Strompreisbremse!) – Der Präsident nickt, dann lese ich es nicht noch einmal vor, dann ersparen wir uns das.
Beifall bei der FPÖ.
Ende zu setzen, am 5. März in Kärnten und am 23. April in Salzburg. – Danke schön. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Danke schön. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Belakowitsch: Wo?
Galerie! Ich möchte eingangs – bevor ich auf den berüchtigten Abänderungsantrag, von dem wir heute ja schon gehört haben, dass er um 20.30 Uhr eingebracht worden ist, näher eingehe – noch einmal zu den Entlastungsmaßnahmen kommen, die im Energiebereich gut angekommen sind und auch wirklich gegriffen haben. (Abg. Belakowitsch: Wo?)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Was haben wir gemacht? – Wir haben 2022 die Stromkostenbremse gezogen, und sie wirkt sich bereits seit 1. Dezember 2022 eben auch aus. Sie werden es auf Ihrer Abrechnung, die Sie im Jänner bekommen, sehen: Auf Ihrer Vorschreibung wird Ihnen Ihr Energieversorger dazuschreiben, dass die Stromkostenbremse bis 2 900 Kilowattstunden pro Haushalt mitberechnet worden ist, und Sie werden sehen, Sie werden einen niedrigeren Betrag zu zahlen haben. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Warum ist diese Aliquotierung notwendig? – Es wird Personen geben, die das Nest verlassen, es wird im Haushalt Zuwachs geben. Daher ist es notwendig, das an drei Stichtagen zu kontrollieren und anzuschauen und nicht automatisch auszubezahlen. Damit sind Treffsicherheit und Effizienz gegeben. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
eine Korrektur in der Lastprofilbezeichnung geben, indem wir sagen, wir nehmen auch die Lastprofile L wie Landwirtschaftsbetrieb und G wie Gewerbebetrieb auf. (Beifall bei ÖVP und Grünen.) Damit unterstützen wir auch diese Haushalte.
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Frau Kollegin Doppelbauer, wenn ich kurz auf das eingehen darf, was Sie erwähnt haben, dass nämlich Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbebetriebe so viel bekommen haben: Ich darf erinnern, wir haben im gewerblichen Bereich eine Abgrenzung in der Buchhaltung, wo gerade Privatanteile abgegrenzt werden müssen. Das muss jeder Unternehmer machen. Auch bei den Förderungen für die Landwirtschaft ist eine Abgrenzung vorgesehen, es werden automatisch 7 500 Kilowattstunden abgezogen. Daher kann und wird da keine Doppelförderung stattfinden. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Angerer.
Zum Abschluss noch, Herr Kollege Angerer, was die Wärmepumpen betrifft: Natürlich ist das möglich, das Land Salzburg macht das auch! Das kann jedes Bundesland machen, und es ist auch hier angedacht: Wenn der richtige Zählpunkt mit dem richtigen Lastprofil hinterlegt ist, werden Wärmepumpen natürlich dabei sein. (Zwischenruf des Abg. Angerer.) Salzburg ist als Vorreiter schon vorangegangen und hat die Wärmepumpen mitgenommen. (Zwischenruf bei der ÖVP.)
Zwischenruf bei der ÖVP.
Zum Abschluss noch, Herr Kollege Angerer, was die Wärmepumpen betrifft: Natürlich ist das möglich, das Land Salzburg macht das auch! Das kann jedes Bundesland machen, und es ist auch hier angedacht: Wenn der richtige Zählpunkt mit dem richtigen Lastprofil hinterlegt ist, werden Wärmepumpen natürlich dabei sein. (Zwischenruf des Abg. Angerer.) Salzburg ist als Vorreiter schon vorangegangen und hat die Wärmepumpen mitgenommen. (Zwischenruf bei der ÖVP.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Meine Damen und Herren, ich darf Sie um Ihre Zustimmung ersuchen und sage, gerade in Richtung SPÖ: Es ist wichtig, dass wir hier unsere Haushalte unterstützen und insbesondere unsere Familien. – Vielen Dank. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Amesbauer: Die Amtssprache ist Deutsch!
Abgeordneter Lukas Hammer (Grüne): Herr Präsident! Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Bevor ich auf den Inhalt eingehe: Kollege Amesbauer von der FPÖ hat sich sehr über meine Kollegin Olga Voglauer geärgert, weil sie uns in ihrer Muttersprache Slowenisch begrüßt hat und ihre Rede damit begonnen hat. (Abg. Amesbauer: Die Amtssprache ist Deutsch!)
Beifall bei Grünen, ÖVP, SPÖ und Neos. – Ruf: Jawohl! – Abg. Amesbauer: Die Amtssprache hier ist Deutsch! – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Herr Kollege, ich möchte Sie erinnern, die Slowenen sind in Österreich eine anerkannte Minderheit. (Beifall bei Grünen, ÖVP, SPÖ und Neos. – Ruf: Jawohl! – Abg. Amesbauer: Die Amtssprache hier ist Deutsch! – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Slowenisch ist in vielen Gemeinden Österreichs eine anerkannte Amtssprache. Und im Jahr 2023 wird es Zeit, dass auch Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen der FPÖ, diese Vielfalt, die in unserer Bundesverfassung niedergeschrieben ist (Abg. Amesbauer: Ja eh!), eine Vielfalt, auf die wir stolz sind, anerkennen! (Neuerlicher Beifall bei Grünen, ÖVP, SPÖ und Neos. – Abg. Amesbauer: Was ist die Amtssprache im Parlament? – Die Amtssprache ist Deutsch! Es wird Deutsch gesprochen und sonst nichts! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Ruf: Geschäftsordnung! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Abg. Amesbauer: Ja eh!
Herr Kollege, ich möchte Sie erinnern, die Slowenen sind in Österreich eine anerkannte Minderheit. (Beifall bei Grünen, ÖVP, SPÖ und Neos. – Ruf: Jawohl! – Abg. Amesbauer: Die Amtssprache hier ist Deutsch! – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Slowenisch ist in vielen Gemeinden Österreichs eine anerkannte Amtssprache. Und im Jahr 2023 wird es Zeit, dass auch Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen der FPÖ, diese Vielfalt, die in unserer Bundesverfassung niedergeschrieben ist (Abg. Amesbauer: Ja eh!), eine Vielfalt, auf die wir stolz sind, anerkennen! (Neuerlicher Beifall bei Grünen, ÖVP, SPÖ und Neos. – Abg. Amesbauer: Was ist die Amtssprache im Parlament? – Die Amtssprache ist Deutsch! Es wird Deutsch gesprochen und sonst nichts! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Ruf: Geschäftsordnung! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Neuerlicher Beifall bei Grünen, ÖVP, SPÖ und Neos. – Abg. Amesbauer: Was ist die Amtssprache im Parlament? – Die Amtssprache ist Deutsch! Es wird Deutsch gesprochen und sonst nichts! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Ruf: Geschäftsordnung! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.
Herr Kollege, ich möchte Sie erinnern, die Slowenen sind in Österreich eine anerkannte Minderheit. (Beifall bei Grünen, ÖVP, SPÖ und Neos. – Ruf: Jawohl! – Abg. Amesbauer: Die Amtssprache hier ist Deutsch! – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Slowenisch ist in vielen Gemeinden Österreichs eine anerkannte Amtssprache. Und im Jahr 2023 wird es Zeit, dass auch Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen der FPÖ, diese Vielfalt, die in unserer Bundesverfassung niedergeschrieben ist (Abg. Amesbauer: Ja eh!), eine Vielfalt, auf die wir stolz sind, anerkennen! (Neuerlicher Beifall bei Grünen, ÖVP, SPÖ und Neos. – Abg. Amesbauer: Was ist die Amtssprache im Parlament? – Die Amtssprache ist Deutsch! Es wird Deutsch gesprochen und sonst nichts! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ. – Ruf: Geschäftsordnung! – Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Es wird immer wieder gesagt, vor allem von Kolleginnen und Kollegen der SPÖ: Das ist die Gießkanne, es kriegen alle gleich viel! – Das stimmt nicht. Wir haben eine Strompreisbremse plus mitbeschlossen. Da geht es darum, dass Menschen mit niedrigen Einkommen, die von den GIS-Gebühren befreit sind, bis zu 200 Euro zusätzlich bekommen. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Leichtfried: Es ist ja immer wieder das Gleiche! – Abg. Stöger: Matznetter hat recht! – Ruf bei der FPÖ: Sagen Sie es auch!
Ich glaube, das Thema ist zu ernst, um da einfach populistisch drüberzufahren. Wenn Sie immer wieder sagen, die Regierung tue nichts, habe ich das Gefühl, Sie haben Ihre Rede, egal, was eigentlich debattiert wird, schon vorher geschrieben. Wenn ich mir Kollegen Matznetter anhöre, merke ich, dass er eigentlich immer das Gleiche sagt: Sie können es nicht! (Abg. Leichtfried: Es ist ja immer wieder das Gleiche! – Abg. Stöger: Matznetter hat recht! – Ruf bei der FPÖ: Sagen Sie es auch!), ganz egal, was wir hier diskutieren. Schauen Sie sich das an! (Abg. Kaniak: ... selbst erkannt!)
Abg. Kaniak: ... selbst erkannt!
Ich glaube, das Thema ist zu ernst, um da einfach populistisch drüberzufahren. Wenn Sie immer wieder sagen, die Regierung tue nichts, habe ich das Gefühl, Sie haben Ihre Rede, egal, was eigentlich debattiert wird, schon vorher geschrieben. Wenn ich mir Kollegen Matznetter anhöre, merke ich, dass er eigentlich immer das Gleiche sagt: Sie können es nicht! (Abg. Leichtfried: Es ist ja immer wieder das Gleiche! – Abg. Stöger: Matznetter hat recht! – Ruf bei der FPÖ: Sagen Sie es auch!), ganz egal, was wir hier diskutieren. Schauen Sie sich das an! (Abg. Kaniak: ... selbst erkannt!)
Beifall bei Grünen und Övp. – Zwischenrufe bei SPÖ, FPÖ und NEOS.
Durch die Maßnahme, die wir heute beschließen, halbieren sich die Stromrechnungen österreichischer Haushalte! Da, bei einer Halbierung, noch zu sagen, die Bundesregierung tue nichts, ist wirklich eine Chuzpe! (Beifall bei Grünen und Övp. – Zwischenrufe bei SPÖ, FPÖ und NEOS.)
Abg. Loacker: ... zahlen sich die Steuerzahler selbst!
Meine Bitte: Anstatt den Menschen ständig Angst zu machen (Abg. Loacker: ... zahlen sich die Steuerzahler selbst!) und ihnen zu erzählen, was die Bundesregierung alles nicht macht, informieren Sie lieber darüber, welche Möglichkeiten es gibt!
Ruf: Ja, genau!
Viele Menschen können sich auch mit der Strompreisbremse die Energierechnung nicht leisten. Dafür gibt es den Wohnschirm. (Ruf: Ja, genau!) Auf
Abg. Belakowitsch: ... des Herrn Rauch!
wohnschirm.at können sich alle Menschen darüber informieren. (Abg. Belakowitsch: ... des Herrn Rauch!) Der Wohnschirm hilft auch Menschen, wenn sie mit ihren Energiekosten in Verzug sind. Ich wiederhole es für alle, die das brauchen: Auf wohnschirm.at gibt es alle Informationen. Falls jemand wirklich seine Gas- oder Stromrechnung nicht bezahlen kann, wird der Wohnschirm einspringen. Ich glaube, wir haben sehr viele Maßnahmen getroffen, um allen Menschen, die es wirklich brauchen, zu helfen. – Danke schön. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
wohnschirm.at können sich alle Menschen darüber informieren. (Abg. Belakowitsch: ... des Herrn Rauch!) Der Wohnschirm hilft auch Menschen, wenn sie mit ihren Energiekosten in Verzug sind. Ich wiederhole es für alle, die das brauchen: Auf wohnschirm.at gibt es alle Informationen. Falls jemand wirklich seine Gas- oder Stromrechnung nicht bezahlen kann, wird der Wohnschirm einspringen. Ich glaube, wir haben sehr viele Maßnahmen getroffen, um allen Menschen, die es wirklich brauchen, zu helfen. – Danke schön. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Abg. Scherak: Staatssekretär!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Herr Abgeordneter Tursky (Abg. Scherak: Staatssekretär!) – Staatssekretär Tursky.
Beifall bei ÖVP und Grünen.
haben wir auch in die Strukturen eingegriffen und Forderungen, die Sie alle oder die meisten von Ihnen schon seit Jahren aufgestellt haben, erfüllt: Ich meine die Abschaffung der kalten Progression und die Valorisierung der Familien- und Sozialleistungen. Lange wurde darüber gesprochen, wir haben es umgesetzt. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Es geht nicht um wenige österreichische Haushalte. Es geht wie bereits erwähnt um 700 000 österreichische Haushalte, und als Digitalisierungsstaatssekretär bin ich sehr froh, dass es uns möglich sein wird, über die Hälfte dieser Haushalte dann auch automatisch zu erreichen und ihnen diesen Bonus automatisch zuzuführen. Das führt uns auf einem Weg weiter, den wir einschlagen wollen, was auch zu Recht gefordert wird: dass wir es schaffen, unsere Hilfen in Zukunft noch zielsicherer, noch sozial gestaffelter auszuzahlen. Der Herr Bundeskanzler und der Finanzminister haben mir den Auftrag gegeben, dafür ein Modell zu erarbeiten, das wir bis Mitte des Jahres auf die Beine bringen wollen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Zum Schluss noch etwas, was auch bereits erwähnt wurde und wo wir weitergehen: Es kann damit natürlich nicht Schluss sein, sondern wir müssen, was die Heizkosten betrifft, gerade bei Geringverdienenden einen weiteren Zuschuss leisten. Das sollen aber die tun, die das seit Jahrzehnten bestens machen, nämlich die Länder mit ihren verschiedenen Modellen und auch mit ihren verschiedenen regionalen Notwendigkeiten. Deshalb haben wir ja gestern im Budgetausschuss den Zweckzuschuss von 450 Millionen Euro diskutiert, die den Ländern zur Verfügung gestellt werden sollen, damit sie bei den Heizkosten- und Wohnkostenzuschüssen entsprechende Maßnahmen setzen. Die wissen ganz genau, wo das Geld einzusetzen ist. Wir werden das natürlich im Nachhinein im Finanzministerium, wie beim Zweckkostenzuschuss üblich, entsprechend kontrollieren. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der FPÖ.
Ein zweiter kleiner Hinweis für die Grünen: Es ist immer noch Gesetz hier in diesem österreichischen Parlament, dass die Amtssprache Deutsch ist, nicht Englisch, nicht Russisch, nicht sonst etwas, sondern Deutsch. (Beifall bei der FPÖ.) Ich ersuche Sie also, sich bitte auch ans Gesetz zu halten. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Blimlinger. – Abg. Loacker: Wir lassen ... ins Deutsche ...!)
Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Blimlinger. – Abg. Loacker: Wir lassen ... ins Deutsche ...!
Ein zweiter kleiner Hinweis für die Grünen: Es ist immer noch Gesetz hier in diesem österreichischen Parlament, dass die Amtssprache Deutsch ist, nicht Englisch, nicht Russisch, nicht sonst etwas, sondern Deutsch. (Beifall bei der FPÖ.) Ich ersuche Sie also, sich bitte auch ans Gesetz zu halten. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Blimlinger. – Abg. Loacker: Wir lassen ... ins Deutsche ...!)
Beifall bei der FPÖ.
Es sind schon ganz, ganz viele Argumente gefallen. Ich darf vielleicht auch noch meinen Standpunkt ergänzen: Ich halte es nicht nur für stümperhaft, ich halte es auch für am Rande der Legalität. Kollege Angerer hat es erwähnt, ich darf noch einmal darauf hinweisen: Es wäre eigentlich nicht notwendig oder ist von der geltenden Gesetzeslage her nicht notwendig, weil wir das Recht auf Grundversorgung haben. Ich habe Frau Minister Gewessler damals im Oktober die Frage gestellt, ob das so ist. Sie hat sich damals hinter ihrer Maske versteckt, vielleicht kann sie heute einmal etwas dazu sagen. Es ist geltendes österreichisches Gesetz, dass jeder in Österreich das Recht auf Grundversorgung hat, und dieses Recht wird ihnen von allen Energieanbietern in Österreich mehr oder weniger einfach versagt, und alle schauen zu. (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Weidinger.
Jetzt kann man natürlich nachdenken: Wem nützt das Ganze? – Es ist relativ offensichtlich, dass es allen großen Stromanbietern in Österreich nützt, aber – und das ist vermutlich auch der Grund, warum die Grünen mit im Boot sind – es nützt auch allen alternativen Stromerzeugern, und das sind Ihre Freunde, die Freunde der Grünen. Die, die Windräder betreiben, die Fotovoltaikanlagen im großen Stil betreiben, die machen das Geschäft ihres Lebens, mit einem Preis, der zehnmal so hoch ist wie die Produktionskosten. Und wer bezahlt das? – Wir haben ja nicht irgendwo eine Goldtruhe gefunden – außer die ÖVP sagt mir, wo diese Goldtruhe liegt. (Zwischenruf des Abg. Weidinger.) Wir als Steuerzahler bezahlen das, mit Schulden für die nächsten Generationen, und das bitte ist für mich einfach untragbar. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Jetzt kann man natürlich nachdenken: Wem nützt das Ganze? – Es ist relativ offensichtlich, dass es allen großen Stromanbietern in Österreich nützt, aber – und das ist vermutlich auch der Grund, warum die Grünen mit im Boot sind – es nützt auch allen alternativen Stromerzeugern, und das sind Ihre Freunde, die Freunde der Grünen. Die, die Windräder betreiben, die Fotovoltaikanlagen im großen Stil betreiben, die machen das Geschäft ihres Lebens, mit einem Preis, der zehnmal so hoch ist wie die Produktionskosten. Und wer bezahlt das? – Wir haben ja nicht irgendwo eine Goldtruhe gefunden – außer die ÖVP sagt mir, wo diese Goldtruhe liegt. (Zwischenruf des Abg. Weidinger.) Wir als Steuerzahler bezahlen das, mit Schulden für die nächsten Generationen, und das bitte ist für mich einfach untragbar. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Hilfestellung. Man kann im Prinzip über so viel Inkompetenz und Stümperhaftigkeit – und das auch noch als toll nach außen zu verkaufen – ja eigentlich nur mehr den Kopf schütteln. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Außer uns Freiheitlichen versucht aber keiner hier im Raum, den Menschen zu helfen. Wir werden auch weiterhin alles tun, um diese Ungerechtigkeit zu beenden. – Danke. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Vielen Dank an alle Mitglieder der Bundesregierung für ihren Einsatz! Die Maßnahmen der Bundesregierung, was die Inflationsbekämpfung betrifft, wirken. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Reden wir von einigen anderen Zahlen, zum Beispiel betreffend die Arbeitslosigkeit; ich habe eine Aussendung des AMS gefunden: Wir liegen aktuell, 2022, bei einer Arbeitslosenquote gemessen an den Erwerbstätigen von 4,6 Prozent. 2023 lautet die Prognose 4,7 Prozent, 2024 ist die Prognose 4,5 Prozent. Diese Zahlen hatten wir zum letzten Mal 2010, 2011, 2012. Ich darf mich bedanken. 69 000 Personen waren 2022 weniger beim AMS angemeldet als 2021, das ist ein Minus von 17,3 Prozent. Herzlichen Dank an das Team Kocher und herzlichen Dank an die Damen und Herren im AMS! Auch da sind wir auf einem guten Weg. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Schauen wir uns das Wirtschaftswachstum an: 2022 4,8 Prozent, 2023 0,4 Prozent, 2024 1,2 Prozent. Ja, es liegt ein forderndes Jahr vor uns, aber der Ausblick für 2024 ist ein guter. Ein großes Dankeschön an alle Unternehmerinnen und Unternehmer und an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Ihr täglicher Einsatz ist ein Beitrag zur österreichischen Volkswirtschaft. Sie sind das Rückgrat unserer wirtschaftlichen Abläufe. – Ein herzliches Dankeschön dafür! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Kollross.
Auch die Bäuerinnen und Bauern sollen nicht unerwähnt bleiben. (Zwischenruf des Abg. Kollross.) Eine Steigerung der Außenhandelsbilanz 2022 von
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
1,1 Prozent, wertmäßig von 16,3 Prozent, trotz schwierigster Rahmenbedingungen – das lässt sich sehen. Ein herzliches Danke an unseren Minister Norbert Totschnig und an die Bäuerinnen und Bauern in Österreich! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Matznetter: Auf Hochdruck! Bluthochdruck oder was?
Sie sehen, entgegen der manchmal etwas angeschlagenen Stimmungslage, die Zahlen im Ausblick lassen uns zuversichtlich in die nächsten Jahre blicken. Die Regierung arbeitet auf Hochdruck an den Anliegen, an den Problemen, an den Sorgen der Menschen in diesem Land. Die Koalition arbeitet auf Hochdruck – und die Volkspartei. (Abg. Matznetter: Auf Hochdruck! Bluthochdruck oder was?) Ich sage Ihnen, die Volkspartei ist auf Bundesebene, die Volkspartei ist auf Landesebene und die Volkspartei ist auf Gemeindeebene die beste Wahl, und genau so sehe ich das für Sonntag, den 29. Jänner, in Niederösterreich. (Abg. Erasim: Wahlkampfveranstaltung oder was?) Die niederösterreichische Volkspartei, die Niederösterreichpartei ist am Sonntag die beste Wahl in diesem Land. – Danke, alles Gute! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Die Tagespresse sagt eh, es droht Demokratie in Niederösterreich!)
Abg. Erasim: Wahlkampfveranstaltung oder was?
Sie sehen, entgegen der manchmal etwas angeschlagenen Stimmungslage, die Zahlen im Ausblick lassen uns zuversichtlich in die nächsten Jahre blicken. Die Regierung arbeitet auf Hochdruck an den Anliegen, an den Problemen, an den Sorgen der Menschen in diesem Land. Die Koalition arbeitet auf Hochdruck – und die Volkspartei. (Abg. Matznetter: Auf Hochdruck! Bluthochdruck oder was?) Ich sage Ihnen, die Volkspartei ist auf Bundesebene, die Volkspartei ist auf Landesebene und die Volkspartei ist auf Gemeindeebene die beste Wahl, und genau so sehe ich das für Sonntag, den 29. Jänner, in Niederösterreich. (Abg. Erasim: Wahlkampfveranstaltung oder was?) Die niederösterreichische Volkspartei, die Niederösterreichpartei ist am Sonntag die beste Wahl in diesem Land. – Danke, alles Gute! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Die Tagespresse sagt eh, es droht Demokratie in Niederösterreich!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Die Tagespresse sagt eh, es droht Demokratie in Niederösterreich!
Sie sehen, entgegen der manchmal etwas angeschlagenen Stimmungslage, die Zahlen im Ausblick lassen uns zuversichtlich in die nächsten Jahre blicken. Die Regierung arbeitet auf Hochdruck an den Anliegen, an den Problemen, an den Sorgen der Menschen in diesem Land. Die Koalition arbeitet auf Hochdruck – und die Volkspartei. (Abg. Matznetter: Auf Hochdruck! Bluthochdruck oder was?) Ich sage Ihnen, die Volkspartei ist auf Bundesebene, die Volkspartei ist auf Landesebene und die Volkspartei ist auf Gemeindeebene die beste Wahl, und genau so sehe ich das für Sonntag, den 29. Jänner, in Niederösterreich. (Abg. Erasim: Wahlkampfveranstaltung oder was?) Die niederösterreichische Volkspartei, die Niederösterreichpartei ist am Sonntag die beste Wahl in diesem Land. – Danke, alles Gute! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Matznetter: Die Tagespresse sagt eh, es droht Demokratie in Niederösterreich!)
Abg. Erasim: Sie haben mir nicht zugehört!
Ich glaube, gerade wenn man sagt: Was ist inhaltlich im Bereich Stromkosten senken, Teuerung senken passiert?, dann kann man hier nicht Niederösterreich anpatzen, denn in Wahrheit – und das wissen Sie selber – haben auch Ihre Mitglieder der Landesregierung von der SPÖ im Sommer bei diesem Antiteuerungspaket mitgestimmt, diesem zugestimmt. Auch die FPÖ übrigens – auch Herr Waldhäusl hat da zugestimmt. Und im Endeffekt ist genau das passiert: Alle haben es gelobt (Abg. Erasim: Sie haben mir nicht zugehört!), alle haben es über den grünen Klee gelobt und gesagt, wie super das gelaufen ist. (Abg. Erasim: Sie haben mir nicht zugehört!) Es war einstimmig. Also ich hoffe auch, dass da nicht am Nachmittag die verschiedenen Themen hochkommen, was da alles schlecht gelaufen wäre. Ihre Leute waren jedenfalls dabei, haben das ganz, ganz toll gefunden, auch Ihr Herr Schnabl war da dabei. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Ihr seid auch leicht zu begeistern!)
Abg. Erasim: Sie haben mir nicht zugehört!
Ich glaube, gerade wenn man sagt: Was ist inhaltlich im Bereich Stromkosten senken, Teuerung senken passiert?, dann kann man hier nicht Niederösterreich anpatzen, denn in Wahrheit – und das wissen Sie selber – haben auch Ihre Mitglieder der Landesregierung von der SPÖ im Sommer bei diesem Antiteuerungspaket mitgestimmt, diesem zugestimmt. Auch die FPÖ übrigens – auch Herr Waldhäusl hat da zugestimmt. Und im Endeffekt ist genau das passiert: Alle haben es gelobt (Abg. Erasim: Sie haben mir nicht zugehört!), alle haben es über den grünen Klee gelobt und gesagt, wie super das gelaufen ist. (Abg. Erasim: Sie haben mir nicht zugehört!) Es war einstimmig. Also ich hoffe auch, dass da nicht am Nachmittag die verschiedenen Themen hochkommen, was da alles schlecht gelaufen wäre. Ihre Leute waren jedenfalls dabei, haben das ganz, ganz toll gefunden, auch Ihr Herr Schnabl war da dabei. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Ihr seid auch leicht zu begeistern!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Ihr seid auch leicht zu begeistern!
Ich glaube, gerade wenn man sagt: Was ist inhaltlich im Bereich Stromkosten senken, Teuerung senken passiert?, dann kann man hier nicht Niederösterreich anpatzen, denn in Wahrheit – und das wissen Sie selber – haben auch Ihre Mitglieder der Landesregierung von der SPÖ im Sommer bei diesem Antiteuerungspaket mitgestimmt, diesem zugestimmt. Auch die FPÖ übrigens – auch Herr Waldhäusl hat da zugestimmt. Und im Endeffekt ist genau das passiert: Alle haben es gelobt (Abg. Erasim: Sie haben mir nicht zugehört!), alle haben es über den grünen Klee gelobt und gesagt, wie super das gelaufen ist. (Abg. Erasim: Sie haben mir nicht zugehört!) Es war einstimmig. Also ich hoffe auch, dass da nicht am Nachmittag die verschiedenen Themen hochkommen, was da alles schlecht gelaufen wäre. Ihre Leute waren jedenfalls dabei, haben das ganz, ganz toll gefunden, auch Ihr Herr Schnabl war da dabei. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Leichtfried: Ihr seid auch leicht zu begeistern!)
Zwischenruf des Abg. Matznetter – Rufe bei der SPÖ: Zur Sache!
Ich meine, ich sehe jetzt eh die Reaktion auch bei der FPÖ (Zwischenruf des Abg. Matznetter – Rufe bei der SPÖ: Zur Sache!), bei Ihnen ist man Chauvinismus grundsätzlich gewohnt. Ich meine, mit einer Quote von 16 Prozent an weiblichen Abgeordneten im Parlament streben Sie auch die 40 Prozent für eine extra Klubförderung gar nicht an. (Abg. Stöger: Zur Sache! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Ihnen ist so etwas egal, Sie gehen damit auch ganz offen um. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Bei der SPÖ finde ich es schade, dass man das eine predigt und das andere tut. Das ist unehrlich, und ich kenne auch viele unter Ihnen, die das übrigens nicht gutheißen, sondern die das genauso sehen wie ich. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Stöger: Zur Sache! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.)
Abg. Stöger: Zur Sache! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.
Ich meine, ich sehe jetzt eh die Reaktion auch bei der FPÖ (Zwischenruf des Abg. Matznetter – Rufe bei der SPÖ: Zur Sache!), bei Ihnen ist man Chauvinismus grundsätzlich gewohnt. Ich meine, mit einer Quote von 16 Prozent an weiblichen Abgeordneten im Parlament streben Sie auch die 40 Prozent für eine extra Klubförderung gar nicht an. (Abg. Stöger: Zur Sache! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Ihnen ist so etwas egal, Sie gehen damit auch ganz offen um. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Bei der SPÖ finde ich es schade, dass man das eine predigt und das andere tut. Das ist unehrlich, und ich kenne auch viele unter Ihnen, die das übrigens nicht gutheißen, sondern die das genauso sehen wie ich. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Stöger: Zur Sache! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Ich meine, ich sehe jetzt eh die Reaktion auch bei der FPÖ (Zwischenruf des Abg. Matznetter – Rufe bei der SPÖ: Zur Sache!), bei Ihnen ist man Chauvinismus grundsätzlich gewohnt. Ich meine, mit einer Quote von 16 Prozent an weiblichen Abgeordneten im Parlament streben Sie auch die 40 Prozent für eine extra Klubförderung gar nicht an. (Abg. Stöger: Zur Sache! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Ihnen ist so etwas egal, Sie gehen damit auch ganz offen um. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Bei der SPÖ finde ich es schade, dass man das eine predigt und das andere tut. Das ist unehrlich, und ich kenne auch viele unter Ihnen, die das übrigens nicht gutheißen, sondern die das genauso sehen wie ich. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Stöger: Zur Sache! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Stöger: Zur Sache! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Ich meine, ich sehe jetzt eh die Reaktion auch bei der FPÖ (Zwischenruf des Abg. Matznetter – Rufe bei der SPÖ: Zur Sache!), bei Ihnen ist man Chauvinismus grundsätzlich gewohnt. Ich meine, mit einer Quote von 16 Prozent an weiblichen Abgeordneten im Parlament streben Sie auch die 40 Prozent für eine extra Klubförderung gar nicht an. (Abg. Stöger: Zur Sache! – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.) Ihnen ist so etwas egal, Sie gehen damit auch ganz offen um. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Bei der SPÖ finde ich es schade, dass man das eine predigt und das andere tut. Das ist unehrlich, und ich kenne auch viele unter Ihnen, die das übrigens nicht gutheißen, sondern die das genauso sehen wie ich. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Stöger: Zur Sache! – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.)
Abg. Stöger: Zur Sache!
Zur Sache: Wir reden über Energie. Wissen Sie was? Ich rede jetzt einmal zur Sache! (Abg. Stöger: Zur Sache!) Ich rede jetzt über die Energie, die wir in diesem Haus haben, die Energie, wie wir miteinander umgehen, und die Energie, wie viele Leute hier herinnen verbrennen, weil sie das unerträglich finden. Und ich bin eine von denen, die Ihnen auch sagen: Ich finde das unerträglich. Wir müssen in einen anderen Fluss kommen (Abg. Stöger: Zur Sache, Herr Präsident!), und ich glaube, wir würden viel mehr Energie auf den Weg bringen, viel mehr Kraft umsetzen, wenn wir das gemeinsam machen würden.
Abg. Stöger: Zur Sache, Herr Präsident!
Zur Sache: Wir reden über Energie. Wissen Sie was? Ich rede jetzt einmal zur Sache! (Abg. Stöger: Zur Sache!) Ich rede jetzt über die Energie, die wir in diesem Haus haben, die Energie, wie wir miteinander umgehen, und die Energie, wie viele Leute hier herinnen verbrennen, weil sie das unerträglich finden. Und ich bin eine von denen, die Ihnen auch sagen: Ich finde das unerträglich. Wir müssen in einen anderen Fluss kommen (Abg. Stöger: Zur Sache, Herr Präsident!), und ich glaube, wir würden viel mehr Energie auf den Weg bringen, viel mehr Kraft umsetzen, wenn wir das gemeinsam machen würden.
Abg. Stöger: Zur Sache!
Wenn Sie eine Sondersitzung einberufen, dann soll die einen Sinn und Zweck haben. Wenn wir jetzt da quasi die Vorgruppe haben, und ich bin eine der Letzten in dieser Vorgruppe, dann werden wir - - (Abg. Stöger: Zur Sache!) Sie wollen für den Nachmittag ein Thema aufmachen! Worum geht es denn? – Es geht darum, dass Sie Blau-Rot haben wollen oder Rot-Blau. Ich meine, ich weiß nicht, vielleicht wäre es besser (Zwischenruf des Abg. Matznetter), wenn Sie nicht diese Inszenierungen von Graf Dracula im ganzen Land aufhängen würden, vielleicht machen Sie inhaltlich mehr, das würde vielleicht besser kommen.
Zwischenruf des Abg. Matznetter
Wenn Sie eine Sondersitzung einberufen, dann soll die einen Sinn und Zweck haben. Wenn wir jetzt da quasi die Vorgruppe haben, und ich bin eine der Letzten in dieser Vorgruppe, dann werden wir - - (Abg. Stöger: Zur Sache!) Sie wollen für den Nachmittag ein Thema aufmachen! Worum geht es denn? – Es geht darum, dass Sie Blau-Rot haben wollen oder Rot-Blau. Ich meine, ich weiß nicht, vielleicht wäre es besser (Zwischenruf des Abg. Matznetter), wenn Sie nicht diese Inszenierungen von Graf Dracula im ganzen Land aufhängen würden, vielleicht machen Sie inhaltlich mehr, das würde vielleicht besser kommen.
Widerspruch bei der SPÖ.
(Widerspruch bei der SPÖ.) Das wäre sinnvoller, anstatt die ganze Zeit Blau-Gelb anzupatzen.
Abg. Heinisch-Hosek: So eine Frechheit!
Ich für meinen Teil denke mir, es ist ein tolles Energiepaket geworden (Abg. Heinisch-Hosek: So eine Frechheit!), die Teuerung wurde aufgehalten, die Familien werden unterstützt (Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen), die Bauern werden unterstützt, die Menschen in diesem Land werden unterstützt (Abg. Heinisch-Hosek: Unglaubliche Gemeinheit!), und darum geht es schlussendlich. Wir unterstützen, wo wir können. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen
Ich für meinen Teil denke mir, es ist ein tolles Energiepaket geworden (Abg. Heinisch-Hosek: So eine Frechheit!), die Teuerung wurde aufgehalten, die Familien werden unterstützt (Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen), die Bauern werden unterstützt, die Menschen in diesem Land werden unterstützt (Abg. Heinisch-Hosek: Unglaubliche Gemeinheit!), und darum geht es schlussendlich. Wir unterstützen, wo wir können. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Heinisch-Hosek: Unglaubliche Gemeinheit!
Ich für meinen Teil denke mir, es ist ein tolles Energiepaket geworden (Abg. Heinisch-Hosek: So eine Frechheit!), die Teuerung wurde aufgehalten, die Familien werden unterstützt (Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen), die Bauern werden unterstützt, die Menschen in diesem Land werden unterstützt (Abg. Heinisch-Hosek: Unglaubliche Gemeinheit!), und darum geht es schlussendlich. Wir unterstützen, wo wir können. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Ich für meinen Teil denke mir, es ist ein tolles Energiepaket geworden (Abg. Heinisch-Hosek: So eine Frechheit!), die Teuerung wurde aufgehalten, die Familien werden unterstützt (Präsident Sobotka gibt das Glockenzeichen), die Bauern werden unterstützt, die Menschen in diesem Land werden unterstützt (Abg. Heinisch-Hosek: Unglaubliche Gemeinheit!), und darum geht es schlussendlich. Wir unterstützen, wo wir können. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Krainer: Aber, Herr Präsident, Sie könnten schon darauf achten, dass zur Sache gesprochen wird! Das ist Ihre Aufgabe! – Abg. Scherak: Darf jetzt jeder niederösterreichische Wahlkreis reden? – Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Brandweiner. – Bitte. (Abg. Krainer: Aber, Herr Präsident, Sie könnten schon darauf achten, dass zur Sache gesprochen wird! Das ist Ihre Aufgabe! – Abg. Scherak: Darf jetzt jeder niederösterreichische Wahlkreis reden? – Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Abg. Kollross: Ein Skandal! Skandal!
Abgeordneter Lukas Brandweiner (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Geschätzte Mitglieder der Bundesregierung! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher auf der Galerie und zu Hause vor den Bildschirmen! Wir hätten eigentlich erst nächste Woche die erste Sitzung hier im neu sanierten Haus gehabt, aber die sozialdemokratische Fraktion hat eine Sondersitzung beantragt (Abg. Kollross: Ein Skandal! Skandal!), die heute auch stattfindet, und ich bin durchaus froh, dass wir heute dadurch die Möglichkeit haben, das Stromkostenzuschussgesetz auszuweiten.
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Herr Präsident, wo bleibt der Ruf zur Sache? – Abg. Scherak: Der Kollege Brandweiner glaubt, wir sind im Niederösterreichischen Landtag, glaube ich!
Etwas, das auch hilft, ist der blau-gelbe Strompreisrabatt in Niederösterreich. Staatssekretär Tursky hat es angesprochen: Auch die Bundesländer sind natürlich angehalten, zu helfen. Während andere Bundesländer – wie Wien – die Gebühren in den letzten Monaten stetig immer weiter in die Höhe getrieben haben, hat Niederösterreich viele gezielte Maßnahmen gesetzt, um zusätzliche Entlastung für die Menschen zu erreichen. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Herr Präsident, wo bleibt der Ruf zur Sache? – Abg. Scherak: Der Kollege Brandweiner glaubt, wir sind im Niederösterreichischen Landtag, glaube ich!)
Abg. Krainer: Wo bleibt der Ruf zur Sache, Herr Präsident? – Abg. Wöginger: Der redet schon! Passt schon! – Abg. Krainer: Sie sitzen nicht zum Spaß da oben!
Ich darf nur kurz – weil es ja auch um den Strompreis geht – den blau-gelben Strompreisrabatt anführen: Da werden noch einmal 11 Cent für 80 Prozent des Verbrauches eines Durchschnittshaushaltes festgelegt. (Abg. Krainer: Wo bleibt der Ruf zur Sache, Herr Präsident? – Abg. Wöginger: Der redet schon! Passt schon! – Abg. Krainer: Sie sitzen nicht zum Spaß da oben!) – Herr Kollege Krainer, wir reden über Energiekosten, oder? Also bitte hören Sie zu! Vielleicht tragen Sie auch den Wiener Kollegen zu, dass man da auch helfen kann, ja? (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Herr Präsident, der Ruf zur Sache ist fällig!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Herr Präsident, der Ruf zur Sache ist fällig!
Ich darf nur kurz – weil es ja auch um den Strompreis geht – den blau-gelben Strompreisrabatt anführen: Da werden noch einmal 11 Cent für 80 Prozent des Verbrauches eines Durchschnittshaushaltes festgelegt. (Abg. Krainer: Wo bleibt der Ruf zur Sache, Herr Präsident? – Abg. Wöginger: Der redet schon! Passt schon! – Abg. Krainer: Sie sitzen nicht zum Spaß da oben!) – Herr Kollege Krainer, wir reden über Energiekosten, oder? Also bitte hören Sie zu! Vielleicht tragen Sie auch den Wiener Kollegen zu, dass man da auch helfen kann, ja? (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Krainer: Herr Präsident, der Ruf zur Sache ist fällig!)
Beifall bei der ÖVP.
Die Menschen werden also von der Bundesregierung entlastet, und als niederösterreichischer Abgeordneter bin ich natürlich froh, dass da auch die Landesregierung hilft – unter anderem auch mit dem blau-gelben Heizkostenzuschuss, der Wohnbeihilfe, der Pendlerhilfe oder dem Schulstartgeld, das auch ausbezahlt wurde. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Belakowitsch: Keine Wahlaufrufe, Herr Präsident!
Geschätzte Damen und Herren! In stürmischen Zeiten braucht es eine verlässliche Kapitänin und keine Piratenexperimente, und daher bitte ich Sie am Sonntag, dem 29. Jänner (Abg. Belakowitsch: Keine Wahlaufrufe, Herr Präsident!),
Abg. Krainer: Hallo, Herr Präsident, bitte! Das ist unwürdig hier und das ist Ihre Aufgabe!
auch um eine Stimme für eine verlässliche Kapitänin, unsere Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (Abg. Krainer: Hallo, Herr Präsident, bitte! Das ist unwürdig hier und das ist Ihre Aufgabe!), damit wir auch am Montag sagen können: Gut, dass wir in Niederösterreich sind! (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
auch um eine Stimme für eine verlässliche Kapitänin, unsere Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (Abg. Krainer: Hallo, Herr Präsident, bitte! Das ist unwürdig hier und das ist Ihre Aufgabe!), damit wir auch am Montag sagen können: Gut, dass wir in Niederösterreich sind! (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Leichtfried: Ja, wenn es vorbei ist!
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Ich ersuche Sie, die Wahlaufrufe zu unterlassen. (Abg. Leichtfried: Ja, wenn es vorbei ist!)
Abg. Belakowitsch: Aber bitte nicht die Frau Landeshauptfrau vergessen!
Abgeordneter Ing. Klaus Lindinger, BSc (ÖVP): Herr Präsident! Geschätzte Mitglieder der Bundesregierung! (Abg. Belakowitsch: Aber bitte nicht die Frau Landeshauptfrau vergessen!) Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Wir haben jetzt einiges über die Novelle dieses Stromkostenzuschussgesetzes gehört, und eines ist ganz klar: Was die Regierung schon in den letzten Wochen und Monaten versprochen hat, wird heute hier mit dieser Novelle umgesetzt. Wir erweitern dieses Gesetz um Mehrpersonenhaushalte, das heißt, ab der vierten Person mit demselben Hauptwohnsitz gibt es zusätzlich 105 Euro pro Person und Jahr. Das ist so verspochen worden, und hier und heute wird es so umgesetzt und beschlossen, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.
Abgeordneter Ing. Klaus Lindinger, BSc (ÖVP): Herr Präsident! Geschätzte Mitglieder der Bundesregierung! (Abg. Belakowitsch: Aber bitte nicht die Frau Landeshauptfrau vergessen!) Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Wir haben jetzt einiges über die Novelle dieses Stromkostenzuschussgesetzes gehört, und eines ist ganz klar: Was die Regierung schon in den letzten Wochen und Monaten versprochen hat, wird heute hier mit dieser Novelle umgesetzt. Wir erweitern dieses Gesetz um Mehrpersonenhaushalte, das heißt, ab der vierten Person mit demselben Hauptwohnsitz gibt es zusätzlich 105 Euro pro Person und Jahr. Das ist so verspochen worden, und hier und heute wird es so umgesetzt und beschlossen, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.)
Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.
im Sinne der Gleichberechtigung, dass darin auch alle Betriebe enthalten sind. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Schwarz.)
Abg. Krainer: Das heißt, der Butterpreis sinkt jetzt wieder?
Dazu gehören natürlich auch die Strompreise, deren Erhöhung in den letzten Wochen und Monaten plus 100, plus 200, plus 300 Prozent betragen hat (Abg. Krainer: Das heißt, der Butterpreis sinkt jetzt wieder?), und genau deshalb ist es wichtig, dass wir die Bäuerinnen und Bauern unterstützen. Warum? – Da gibt es Kühlungen, da gibt es Melkroboter, da gibt es Lüftungen in Ställen, da gibt es aber auch Urlaub am Bauernhof, bei dem Fremdenzimmer betreut werden, bis hin zu einer Direktvermarktung, bei der die entsprechenden Maschinen auch mit Strom betrieben werden. Darum, meine Damen und Herren, ist dieser Beschluss im Sinne der Versorgungssicherheit hier und heute auch notwendig. (Abg. Krainer: Und es sinkt der Butterpreis!)
Abg. Krainer: Und es sinkt der Butterpreis!
Dazu gehören natürlich auch die Strompreise, deren Erhöhung in den letzten Wochen und Monaten plus 100, plus 200, plus 300 Prozent betragen hat (Abg. Krainer: Das heißt, der Butterpreis sinkt jetzt wieder?), und genau deshalb ist es wichtig, dass wir die Bäuerinnen und Bauern unterstützen. Warum? – Da gibt es Kühlungen, da gibt es Melkroboter, da gibt es Lüftungen in Ställen, da gibt es aber auch Urlaub am Bauernhof, bei dem Fremdenzimmer betreut werden, bis hin zu einer Direktvermarktung, bei der die entsprechenden Maschinen auch mit Strom betrieben werden. Darum, meine Damen und Herren, ist dieser Beschluss im Sinne der Versorgungssicherheit hier und heute auch notwendig. (Abg. Krainer: Und es sinkt der Butterpreis!)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
viel getan, hier wird mit der Gießkanne gearbeitet, dann sind das die einen der Opposition – und dann kommen andere Kolleginnen und Kollegen ans Rednerpult, die sagen, es werde zu wenig getan. Meine sehr geehrten Damen und Herren, es war schon immer so und es wird auch immer so sein, dass der richtige und wichtige Weg die goldene Mitte ist: die Unterstützung der Familien, die Unterstützung der Menschen in Österreich. Dazu stehen wir, und darum lade ich alle ein: Beschließen wir dieses Gesetz, es ist ein gutes Gesetz! (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager
Abgeordnete Katharina Kucharowits (SPÖ): Ich möchte ein Wort zu dieser blau-gelben Propaganda aus Niederösterreich, die wir hier gehört haben, sagen: Sie ist eigentlich ziemlich peinlich (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager), und offen gesprochen, Kollegin Jeitler-Cincelli, ich schätze dich wirklich, aber du hast doch diese Propaganda überhaupt nicht notwendig (Beifall bei der SPÖ) – vor allem weil sie absolut falsch ist und Gerüchte von irgendwelchen Koalitionen in die Welt setzt. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Beifall bei der SPÖ
Abgeordnete Katharina Kucharowits (SPÖ): Ich möchte ein Wort zu dieser blau-gelben Propaganda aus Niederösterreich, die wir hier gehört haben, sagen: Sie ist eigentlich ziemlich peinlich (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager), und offen gesprochen, Kollegin Jeitler-Cincelli, ich schätze dich wirklich, aber du hast doch diese Propaganda überhaupt nicht notwendig (Beifall bei der SPÖ) – vor allem weil sie absolut falsch ist und Gerüchte von irgendwelchen Koalitionen in die Welt setzt. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.
Abgeordnete Katharina Kucharowits (SPÖ): Ich möchte ein Wort zu dieser blau-gelben Propaganda aus Niederösterreich, die wir hier gehört haben, sagen: Sie ist eigentlich ziemlich peinlich (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager), und offen gesprochen, Kollegin Jeitler-Cincelli, ich schätze dich wirklich, aber du hast doch diese Propaganda überhaupt nicht notwendig (Beifall bei der SPÖ) – vor allem weil sie absolut falsch ist und Gerüchte von irgendwelchen Koalitionen in die Welt setzt. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer – erheitert –: Das ist ein Testzwischenruf!
Kollegen und Kolleginnen von ÖVP und Grünen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer – erheitert –: Das ist ein Testzwischenruf!)
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Ehrlich: Sind Ihnen Studierende nichts wert, schauen Sie bewusst weg? (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) – Wir verstehen es nicht! Man kann vielleicht einmal eine Gruppe übersehen, aber nicht kontinuierlich und immer (Beifall bei der SPÖ) – vor allem deshalb nicht, noch einmal, weil wir als SPÖ das seit Monaten – seit Monaten! – im Wissenschaftsausschuss thematisieren und eine Lösung einfordern (Abg. Michael Hammer: Welche SPÖ? Die burgenländische?), erst vergangene Woche wieder, geschätzter Kollege.
Beifall bei der SPÖ
Ehrlich: Sind Ihnen Studierende nichts wert, schauen Sie bewusst weg? (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) – Wir verstehen es nicht! Man kann vielleicht einmal eine Gruppe übersehen, aber nicht kontinuierlich und immer (Beifall bei der SPÖ) – vor allem deshalb nicht, noch einmal, weil wir als SPÖ das seit Monaten – seit Monaten! – im Wissenschaftsausschuss thematisieren und eine Lösung einfordern (Abg. Michael Hammer: Welche SPÖ? Die burgenländische?), erst vergangene Woche wieder, geschätzter Kollege.
Abg. Michael Hammer: Welche SPÖ? Die burgenländische?
Ehrlich: Sind Ihnen Studierende nichts wert, schauen Sie bewusst weg? (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) – Wir verstehen es nicht! Man kann vielleicht einmal eine Gruppe übersehen, aber nicht kontinuierlich und immer (Beifall bei der SPÖ) – vor allem deshalb nicht, noch einmal, weil wir als SPÖ das seit Monaten – seit Monaten! – im Wissenschaftsausschuss thematisieren und eine Lösung einfordern (Abg. Michael Hammer: Welche SPÖ? Die burgenländische?), erst vergangene Woche wieder, geschätzter Kollege.
Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.
Woran scheitert es also? An Ihnen, werte Grüne – das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wo doch sehr viele ehemalige Studierendenvertreter:innen in Ihren Reihen sitzen, außer Sie haben sich schon völlig von der Studierendenpolitik verabschiedet –, oder doch an Ihnen, werte ÖVP, dass Ihnen Studierende ganz einfach nichts wert sind? – Ich glaube, so schaut es nämlich aus, weil das nicht Ihre Klientel ist. Ihre Klientel sind Superreiche, sind Konzerne. (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.) Wir sehen das in allen Gesetzen, die Sie auf den Weg bringen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Uns sind die, die ein Studium abschließen, ein Anliegen!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Uns sind die, die ein Studium abschließen, ein Anliegen!
Woran scheitert es also? An Ihnen, werte Grüne – das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wo doch sehr viele ehemalige Studierendenvertreter:innen in Ihren Reihen sitzen, außer Sie haben sich schon völlig von der Studierendenpolitik verabschiedet –, oder doch an Ihnen, werte ÖVP, dass Ihnen Studierende ganz einfach nichts wert sind? – Ich glaube, so schaut es nämlich aus, weil das nicht Ihre Klientel ist. Ihre Klientel sind Superreiche, sind Konzerne. (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.) Wir sehen das in allen Gesetzen, die Sie auf den Weg bringen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Michael Hammer: Uns sind die, die ein Studium abschließen, ein Anliegen!)
Beifall bei der SPÖ – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch
wird. Wir fordern weiter Gaspreisdeckel für die Wirtschaft, für Haushalte, für die Industrie. Wir fordern endlich das Aussetzen der Mieterhöhungen bis 2025 (Beifall bei der SPÖ – Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), und wir fordern eine Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel. Sie haben später noch Gelegenheit, auch diesem Antrag zuzustimmen.
Anhaltender Beifall bei der SPÖ.
Also: Runter mit den Preisen, geschätzte Kollegen und Kolleginnen, ob bei Energie oder Lebensmitteln, sowie runter mit den Mieten – und das jetzt, das wäre es! Das wäre wirklich hilfreich für alle. (Anhaltender Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Zarits: Das gilt aber für euch auch!
Abgeordnete Dr. Pamela Rendi-Wagner, MSc (SPÖ): Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Bundeskanzler! Sehr geehrte Bundesregierung! Hohes Haus! Auch ich persönlich freue mich wirklich, dass wir heute hier die erste Sitzung im neu renovierten historischen Parlamentsgebäude zu einem ganz wichtigen Thema abhalten können. Ich hatte auch die Hoffnung, dass diese erste Sitzung und hoffentlich auch die nächsten Sitzungen, wie das ja schon viele vor mir geäußert haben, vielleicht eine gewisse Chance sind für eine Art einer Zusammenarbeit unter den Fraktionen, die besser ist als die Zusammenarbeit in der Vergangenheit (Abg. Zarits: Das gilt aber für euch auch!), aber auch für eine neue Art der Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung auf der einen Seite und dem Parlament auf der anderen Seite. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Abgeordnete Dr. Pamela Rendi-Wagner, MSc (SPÖ): Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Bundeskanzler! Sehr geehrte Bundesregierung! Hohes Haus! Auch ich persönlich freue mich wirklich, dass wir heute hier die erste Sitzung im neu renovierten historischen Parlamentsgebäude zu einem ganz wichtigen Thema abhalten können. Ich hatte auch die Hoffnung, dass diese erste Sitzung und hoffentlich auch die nächsten Sitzungen, wie das ja schon viele vor mir geäußert haben, vielleicht eine gewisse Chance sind für eine Art einer Zusammenarbeit unter den Fraktionen, die besser ist als die Zusammenarbeit in der Vergangenheit (Abg. Zarits: Das gilt aber für euch auch!), aber auch für eine neue Art der Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung auf der einen Seite und dem Parlament auf der anderen Seite. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Kickl: Aber Sie machen da eh oft die Räuberleiter!
Beitrag leisten. (Abg. Kickl: Aber Sie machen da eh oft die Räuberleiter!) Jetzt haben mich die letzten ein, zwei Tage und die letzten Stunden nicht ganz zuversichtlich und optimistisch gestimmt, was das betrifft, was diese neue Art der Zusammenarbeit betrifft. Wir wurden jetzt beim ersten Tagesordnungspunkt schon viel damit konfrontiert. (Abg. Kickl: Aber da habt ihr ja auch zugestimmt!)
Abg. Kickl: Aber da habt ihr ja auch zugestimmt!
Beitrag leisten. (Abg. Kickl: Aber Sie machen da eh oft die Räuberleiter!) Jetzt haben mich die letzten ein, zwei Tage und die letzten Stunden nicht ganz zuversichtlich und optimistisch gestimmt, was das betrifft, was diese neue Art der Zusammenarbeit betrifft. Wir wurden jetzt beim ersten Tagesordnungspunkt schon viel damit konfrontiert. (Abg. Kickl: Aber da habt ihr ja auch zugestimmt!)
Abg. Michael Hammer: Das merkt man jeden Tag, ja!
Wir als Sozialdemokratie haben, was politisches Arbeiten, das politische Klima betrifft, einen ganz klaren und eigentlich einfachen Zugang: Wir sind hart in der Sache, ja, wir sind klar in der Haltung (Abg. Michael Hammer: Das merkt man jeden Tag, ja!) und immer ganz korrekt und respektvoll im Ton, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Das kommt aber draußen nicht so an!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Das kommt aber draußen nicht so an!
Wir als Sozialdemokratie haben, was politisches Arbeiten, das politische Klima betrifft, einen ganz klaren und eigentlich einfachen Zugang: Wir sind hart in der Sache, ja, wir sind klar in der Haltung (Abg. Michael Hammer: Das merkt man jeden Tag, ja!) und immer ganz korrekt und respektvoll im Ton, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Kickl: Das kommt aber draußen nicht so an!)
Beifall bei der SPÖ.
Wir Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen haben das schon vorher, vor dieser ersten Sitzung und Wiedereröffnung so gesehen, aber wir wollen diese Chance heute auch nutzen, auch wenn – und das liegt in der Natur der Sache – wir natürlich unterschiedliche politische Standpunkte haben. Das ist gut so, das ist Demokratie, und es muss möglich sein, an diesem Ort der Demokratie, im österreichischen Parlament, genau diese Standpunkte auszutauschen. Hier findet die Debatte statt, hier soll Debatte stattfinden, auch mit Emotionen – ich denke, das ist wichtig, denn es geht um sehr viel –, aber das Entscheidende ist: Diese Diskussionen sollten nicht untergriffig sein, sie sollten respektvoll ausgetragen werden, aber – und das ist der Grundsatz – jedem und jeder steht seine und ihre Meinung natürlich zu. Das Parlament hier ist aber auch jener Ort, dem die Bundesregierung stets und künftig mit entsprechendem Respekt und auf Augenhöhe begegnen sollte. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Kickl – erheitert –: Ah, eh?
Damit bin ich eigentlich schon bei der Sondersitzung des heutigen Tages. (Abg. Kickl – erheitert –: Ah, eh?) Wir haben diese Sitzung heute einberufen, weil die vergangenen Wochen einiges zutage gefördert haben und gezeigt haben, dass die Frage der Teuerung nach wie vor ein schwieriges, ein großes Problem für die Menschen, aber auch für die Unternehmen in Österreich ist. Gleichzeitig hören wir die Prognosen, die aktuellen Prognosen namhafter Expertinnen und Experten – sei es das Wifo, die Oesterreichische Nationalbank, auch die Statistik Austria –, die aktuell sagen, dass diese Inflation des letzten Jahres uns auch heuer, 2023, weiter begleiten wird, wenn – und das ist entscheidend – nicht richtig gegengesteuert wird.
Abg. Stocker: Da muss sie bei der Wien Energie sein! – Ruf bei der SPÖ: Nein, in Oberösterreich!
aus Oberösterreich zum Beispiel, 91 Jahre alt: Sie hat einen Leserbrief an eine große Tageszeitung geschrieben, und darin hat sie angeführt, dass sie früher eine Gasrechnung von 171 Euro im Monat hatte – jetzt soll sie für Gas im Monat 923 Euro bezahlen. (Abg. Stocker: Da muss sie bei der Wien Energie sein! – Ruf bei der SPÖ: Nein, in Oberösterreich!) Eine oberösterreichische Pensionistin, liebe ÖVP (Abg. Kickl: Aber bei der Wien Energie ist es gleich!): 171 Euro früher, 923 Euro jetzt. Wissen Sie, wie viel Pension diese Frau pro Monat hat? – 1 200 Euro. (Ruf bei der SPÖ: Aha!) Nicht nur sie fragt sich, wie sie das in Zukunft schaffen wird. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Kickl: Aber bei der Wien Energie ist es gleich!
aus Oberösterreich zum Beispiel, 91 Jahre alt: Sie hat einen Leserbrief an eine große Tageszeitung geschrieben, und darin hat sie angeführt, dass sie früher eine Gasrechnung von 171 Euro im Monat hatte – jetzt soll sie für Gas im Monat 923 Euro bezahlen. (Abg. Stocker: Da muss sie bei der Wien Energie sein! – Ruf bei der SPÖ: Nein, in Oberösterreich!) Eine oberösterreichische Pensionistin, liebe ÖVP (Abg. Kickl: Aber bei der Wien Energie ist es gleich!): 171 Euro früher, 923 Euro jetzt. Wissen Sie, wie viel Pension diese Frau pro Monat hat? – 1 200 Euro. (Ruf bei der SPÖ: Aha!) Nicht nur sie fragt sich, wie sie das in Zukunft schaffen wird. (Beifall bei der SPÖ.)
Ruf bei der SPÖ: Aha!
aus Oberösterreich zum Beispiel, 91 Jahre alt: Sie hat einen Leserbrief an eine große Tageszeitung geschrieben, und darin hat sie angeführt, dass sie früher eine Gasrechnung von 171 Euro im Monat hatte – jetzt soll sie für Gas im Monat 923 Euro bezahlen. (Abg. Stocker: Da muss sie bei der Wien Energie sein! – Ruf bei der SPÖ: Nein, in Oberösterreich!) Eine oberösterreichische Pensionistin, liebe ÖVP (Abg. Kickl: Aber bei der Wien Energie ist es gleich!): 171 Euro früher, 923 Euro jetzt. Wissen Sie, wie viel Pension diese Frau pro Monat hat? – 1 200 Euro. (Ruf bei der SPÖ: Aha!) Nicht nur sie fragt sich, wie sie das in Zukunft schaffen wird. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
aus Oberösterreich zum Beispiel, 91 Jahre alt: Sie hat einen Leserbrief an eine große Tageszeitung geschrieben, und darin hat sie angeführt, dass sie früher eine Gasrechnung von 171 Euro im Monat hatte – jetzt soll sie für Gas im Monat 923 Euro bezahlen. (Abg. Stocker: Da muss sie bei der Wien Energie sein! – Ruf bei der SPÖ: Nein, in Oberösterreich!) Eine oberösterreichische Pensionistin, liebe ÖVP (Abg. Kickl: Aber bei der Wien Energie ist es gleich!): 171 Euro früher, 923 Euro jetzt. Wissen Sie, wie viel Pension diese Frau pro Monat hat? – 1 200 Euro. (Ruf bei der SPÖ: Aha!) Nicht nur sie fragt sich, wie sie das in Zukunft schaffen wird. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Wöginger: Das sind aber nicht 70 Jahre! Mit dem Rechnen habt ihr es nicht!
Es haben sich aber auch Familien an uns gewandt, die jetzt bis zu 5 000 Euro Nachzahlungen bei Gas und Strom leisten müssen und für 2023 eine Vorschreibung erhalten haben, die viermal so hoch ist wie bisher. Das, sehr geehrte Damen und Herren, geht an die Substanz. Das geht an die Substanz dieser Familien, das wird zu einer Frage der finanziellen Leistbarkeit, und es geht tief hinein in die wichtige Mittelschicht unserer Gesellschaft. Und das Traurige: Es sind keine Einzelbeispiele. Nein, seit über einem Jahr steigen in Österreich die Preise, die Inflation ist noch immer zweistellig, und – und das ist entscheidend – es müsste nicht so sein. Sie ist noch immer zweistellig und sie ist auf einem Rekordniveau, so hoch wie seit 70 Jahren nicht mehr. Und wissen Sie, was damals war, vor 70 Jahren? – Es war die Ölpreiskrise 1974. (Abg. Wöginger: Das sind aber nicht 70 Jahre! Mit dem Rechnen habt ihr es nicht!) Nicht einmal damals war die Inflation so hoch, wie sie jetzt ist. (Abg. Stocker: Wer war denn da Bundeskanzler damals?) Laut Fiskalrat können mehr als 2,5 Millionen Menschen in Österreich ihre täglichen Ausgaben nicht mehr mit ihrem Einkommen bestreiten. Frauen sind da ganz besonders unter Druck und betroffen.
Abg. Stocker: Wer war denn da Bundeskanzler damals?
Es haben sich aber auch Familien an uns gewandt, die jetzt bis zu 5 000 Euro Nachzahlungen bei Gas und Strom leisten müssen und für 2023 eine Vorschreibung erhalten haben, die viermal so hoch ist wie bisher. Das, sehr geehrte Damen und Herren, geht an die Substanz. Das geht an die Substanz dieser Familien, das wird zu einer Frage der finanziellen Leistbarkeit, und es geht tief hinein in die wichtige Mittelschicht unserer Gesellschaft. Und das Traurige: Es sind keine Einzelbeispiele. Nein, seit über einem Jahr steigen in Österreich die Preise, die Inflation ist noch immer zweistellig, und – und das ist entscheidend – es müsste nicht so sein. Sie ist noch immer zweistellig und sie ist auf einem Rekordniveau, so hoch wie seit 70 Jahren nicht mehr. Und wissen Sie, was damals war, vor 70 Jahren? – Es war die Ölpreiskrise 1974. (Abg. Wöginger: Das sind aber nicht 70 Jahre! Mit dem Rechnen habt ihr es nicht!) Nicht einmal damals war die Inflation so hoch, wie sie jetzt ist. (Abg. Stocker: Wer war denn da Bundeskanzler damals?) Laut Fiskalrat können mehr als 2,5 Millionen Menschen in Österreich ihre täglichen Ausgaben nicht mehr mit ihrem Einkommen bestreiten. Frauen sind da ganz besonders unter Druck und betroffen.
Beifall bei der SPÖ.
Allerdings – und das ist das Problem –: Durch diese Maßnahmen wurden die Preise in Österreich nicht gesenkt und die Inflation nicht gedämpft. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
In Frankreich betrug die Inflation im Dezember übrigens 6,7 Prozent – wir liegen bei über 10 Prozent –, in Deutschland 8,6 Prozent – auch fast 2 Prozent unter der österreichischen Inflationsrate. Die deutschen Experten schätzen im Übrigen, dass der Gaspreisdeckel in Deutschland die Inflation um weitere 2 Prozent nach unten bringen wird. – Das wäre der Weg, der auch in Österreich zu gehen wäre, und das ist möglich. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Kommen wir aber zu Spanien: Spanien ist überhaupt sehr interessant, da lag die Inflation im Dezember bei 5,6 Prozent, also fast 5 Prozent unter der österreichischen Inflationsrate. Was machen diese Länder anders? – Sie machen eine andere Inflationspolitik. Sie senken die Preise, sie senken die Hauptpreistreiber der Inflation, und das hat einen nachhaltigen und eben nicht nur einen einmaligen Effekt. Spanien zeigt auch, was man sonst noch tun kann: Im Mai 2022, letztes Jahr, hat Spanien neben einer Mietpreisbremse – die wir im Übrigen seit Monaten fordern, seit Frühling letzten Jahres – einen Strom- und Gaspreisdeckel eingeführt. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Wöginger.
Teuerungshysterie vorgeworfen hat, weil wir diese Maßnahmen, die andere europäische Länder erfolgreich umgesetzt haben, auch für Österreich gefordert haben. – Nein, sehr geehrte Damen und Herren von der Bundesregierung, es ist nicht automatisch alles schlecht, was von der Opposition kommt. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Wöginger.)
Zwischenruf des Abg. Hafenecker
Zurück zu Spanien: Spanien hat weitergearbeitet – übrigens eine sozialdemokratische Regierung unter Pedro Sánchez (Zwischenruf des Abg. Hafenecker) –, Spanien hat seit 1. Jänner dieses Jahres die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ausgesetzt. – Auch das ist möglich, sehr geehrte Damen und Herren von der ÖVP. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Loacker: Das ist nicht in ganz Spanien wie in ...!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Loacker: Das ist nicht in ganz Spanien wie in ...!
Zurück zu Spanien: Spanien hat weitergearbeitet – übrigens eine sozialdemokratische Regierung unter Pedro Sánchez (Zwischenruf des Abg. Hafenecker) –, Spanien hat seit 1. Jänner dieses Jahres die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ausgesetzt. – Auch das ist möglich, sehr geehrte Damen und Herren von der ÖVP. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Loacker: Das ist nicht in ganz Spanien wie in ...!)
Abg. Haubner: Wer hat die Rede geschrieben?
Auch das wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, weil wir sehen, dass der tägliche Einkauf im Supermarkt für viele immer schwieriger wird. (Abg. Haubner: Wer hat die Rede geschrieben?) Allein die Butter, ein ganz banales Grundnahrungsmittel – wir haben heute schon von der Landwirtschaft gesprochen –, ist im letzten Jahr um 77 Prozent teurer geworden. Wir reden hier nicht von Kaviar oder Wachteleiern, sehr geehrte Damen und Herren, sondern von der Butter auf dem täglichen Butterbrot – 77 Prozent! (Zwischenrufe der Abgeordneten Eßl, Wöginger und Schnedlitz.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Eßl, Wöginger und Schnedlitz.
Auch das wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, weil wir sehen, dass der tägliche Einkauf im Supermarkt für viele immer schwieriger wird. (Abg. Haubner: Wer hat die Rede geschrieben?) Allein die Butter, ein ganz banales Grundnahrungsmittel – wir haben heute schon von der Landwirtschaft gesprochen –, ist im letzten Jahr um 77 Prozent teurer geworden. Wir reden hier nicht von Kaviar oder Wachteleiern, sehr geehrte Damen und Herren, sondern von der Butter auf dem täglichen Butterbrot – 77 Prozent! (Zwischenrufe der Abgeordneten Eßl, Wöginger und Schnedlitz.)
Zwischenruf des Abg. Hafenecker
Jahr um 40 Prozent teurer geworden sind. Das ist viermal so hoch wie die durchschnittliche Inflationsrate. Das sind Dinge, bei denen sich niemand aussuchen kann, ob er sie braucht oder nicht, das sind Dinge des täglichen Bedarfs (Zwischenruf des Abg. Hafenecker) – wie im Übrigen auch Wohnen, Heizen und Strom zum täglichen Bedarf zählen. Das ist kein Luxus, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Jahr um 40 Prozent teurer geworden sind. Das ist viermal so hoch wie die durchschnittliche Inflationsrate. Das sind Dinge, bei denen sich niemand aussuchen kann, ob er sie braucht oder nicht, das sind Dinge des täglichen Bedarfs (Zwischenruf des Abg. Hafenecker) – wie im Übrigen auch Wohnen, Heizen und Strom zum täglichen Bedarf zählen. Das ist kein Luxus, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Belakowitsch: ... Gemeinde ...!
Kommen wir zu den Mieten, einem ganz wichtigen Thema: Es war das Sozialministerium, das grüne Sozialministerium, das in einer Studie kürzlich festgestellt hat, dass die Wohnkosten bereits jetzt für 1,4 Millionen Menschen eine schwere finanzielle Belastung darstellen. Mehr als zwei Millionen Menschen rechnen in den nächsten Monaten mit Zahlungsschwierigkeiten im Hinblick auf die Wohnkosten. Das ist mehr als ein Viertel der Menschen in Österreich – mehr als ein Viertel! (Abg. Belakowitsch: ... Gemeinde ...!)
Abg. Wöginger: Was passiert in Wien? In Wien? – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Was passiert in Österreich mit den Mieten? (Abg. Wöginger: Was passiert in Wien? In Wien? – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) – Ich kann es Ihnen sagen: Am 1. April – und das ist entscheidend – wird die nächste Erhöhung der Kategoriemieten schlagend. (Abg. Becher: Es gibt ein Bundesgesetz! – Abg. Wöginger: Nix Bund, das sind Gemeindewohnungen!) Wissen Sie, um wie viel? – Um weitere 8,6 Prozent werden mit 1. April die Kategoriemieten in Österreich steigen, weil Sie gegen all unsere Anträge zur Aussetzung der Mieterhöhung in diesem Bereich gestimmt haben – genau deswegen. Und wissen Sie, um wie viel sie gestiegen sind, weil Sie dagegen gestimmt haben? (Abg. Leichtfried: Das ist ihm doch wurscht, dem Wöginger!) – Die Mieten wurden im letzten Jahr dreimal erhöht, insgesamt um 17 Prozent. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Becher: Es gibt ein Bundesgesetz! – Abg. Wöginger: Nix Bund, das sind Gemeindewohnungen!
Was passiert in Österreich mit den Mieten? (Abg. Wöginger: Was passiert in Wien? In Wien? – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) – Ich kann es Ihnen sagen: Am 1. April – und das ist entscheidend – wird die nächste Erhöhung der Kategoriemieten schlagend. (Abg. Becher: Es gibt ein Bundesgesetz! – Abg. Wöginger: Nix Bund, das sind Gemeindewohnungen!) Wissen Sie, um wie viel? – Um weitere 8,6 Prozent werden mit 1. April die Kategoriemieten in Österreich steigen, weil Sie gegen all unsere Anträge zur Aussetzung der Mieterhöhung in diesem Bereich gestimmt haben – genau deswegen. Und wissen Sie, um wie viel sie gestiegen sind, weil Sie dagegen gestimmt haben? (Abg. Leichtfried: Das ist ihm doch wurscht, dem Wöginger!) – Die Mieten wurden im letzten Jahr dreimal erhöht, insgesamt um 17 Prozent. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Leichtfried: Das ist ihm doch wurscht, dem Wöginger!
Was passiert in Österreich mit den Mieten? (Abg. Wöginger: Was passiert in Wien? In Wien? – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) – Ich kann es Ihnen sagen: Am 1. April – und das ist entscheidend – wird die nächste Erhöhung der Kategoriemieten schlagend. (Abg. Becher: Es gibt ein Bundesgesetz! – Abg. Wöginger: Nix Bund, das sind Gemeindewohnungen!) Wissen Sie, um wie viel? – Um weitere 8,6 Prozent werden mit 1. April die Kategoriemieten in Österreich steigen, weil Sie gegen all unsere Anträge zur Aussetzung der Mieterhöhung in diesem Bereich gestimmt haben – genau deswegen. Und wissen Sie, um wie viel sie gestiegen sind, weil Sie dagegen gestimmt haben? (Abg. Leichtfried: Das ist ihm doch wurscht, dem Wöginger!) – Die Mieten wurden im letzten Jahr dreimal erhöht, insgesamt um 17 Prozent. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Was passiert in Österreich mit den Mieten? (Abg. Wöginger: Was passiert in Wien? In Wien? – Neuerlicher Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) – Ich kann es Ihnen sagen: Am 1. April – und das ist entscheidend – wird die nächste Erhöhung der Kategoriemieten schlagend. (Abg. Becher: Es gibt ein Bundesgesetz! – Abg. Wöginger: Nix Bund, das sind Gemeindewohnungen!) Wissen Sie, um wie viel? – Um weitere 8,6 Prozent werden mit 1. April die Kategoriemieten in Österreich steigen, weil Sie gegen all unsere Anträge zur Aussetzung der Mieterhöhung in diesem Bereich gestimmt haben – genau deswegen. Und wissen Sie, um wie viel sie gestiegen sind, weil Sie dagegen gestimmt haben? (Abg. Leichtfried: Das ist ihm doch wurscht, dem Wöginger!) – Die Mieten wurden im letzten Jahr dreimal erhöht, insgesamt um 17 Prozent. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Lukas Hammer: Ihr wart schon immer gegen eine CO2-Steuer, gebt es zu!
Wenn die Mieter:innen Pech haben, dann haben sie auch noch eine Gasheizung in der Wohnung, und wissen Sie, was das heißt? – Dass sie seit einigen Monaten zusätzlich zu den erhöhten Gas- und Strompreisen auch die von Ihnen eingeführte CO2-Steuer zahlen müssen. Das ist übrigens ein Punkt, sehr geehrte Damen und Herren, den wirklich niemand in Österreich verstehen kann: warum man gerade jetzt, bei dieser größten Teuerung seit 70 Jahren, noch zusätzlich eine CO2-Steuer einführen muss, wodurch die Preise und die Inflation weiter erhöht werden und die Belastungen für die Menschen noch größer werden. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Lukas Hammer: Ihr wart schon immer gegen eine CO2-Steuer, gebt es zu!)
Zwischenruf bei der ÖVP
Apropos Mieten: Ich denke, der heute schon viel zitierte Gabriel Felbermayr hat das in der „Pressestunde“ wirklich treffend auf den Punkt gebracht. Er hat gesagt: Es ist „nicht naturgesetzlich so gegeben“, dass Mieten mit dem Verbraucherpreisindex steigen müssen. – Wir geben ihm recht, und zwar schon seit einiger Zeit. Ja, es wäre richtig und fair (Zwischenruf bei der ÖVP), sehr geehrte Damen und Herren, die Kategorie- und Richtwertmieten vom Verbraucherpreisindex zu entkoppeln, um damit solche Preisexplosionen zu verhindern, so wie das auch andere europäische Länder schon längst gemacht haben. Unser Vorschlag ist daher, das zu entkoppeln, mit einem maximalen Mietanstieg von 2 Prozent und ohne Mieterhöhung bis Ende 2025 – zum Schutz der Mieterinnen und Mieter. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Apropos Mieten: Ich denke, der heute schon viel zitierte Gabriel Felbermayr hat das in der „Pressestunde“ wirklich treffend auf den Punkt gebracht. Er hat gesagt: Es ist „nicht naturgesetzlich so gegeben“, dass Mieten mit dem Verbraucherpreisindex steigen müssen. – Wir geben ihm recht, und zwar schon seit einiger Zeit. Ja, es wäre richtig und fair (Zwischenruf bei der ÖVP), sehr geehrte Damen und Herren, die Kategorie- und Richtwertmieten vom Verbraucherpreisindex zu entkoppeln, um damit solche Preisexplosionen zu verhindern, so wie das auch andere europäische Länder schon längst gemacht haben. Unser Vorschlag ist daher, das zu entkoppeln, mit einem maximalen Mietanstieg von 2 Prozent und ohne Mieterhöhung bis Ende 2025 – zum Schutz der Mieterinnen und Mieter. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Belakowitsch: Darum schicken sie Panzer in die Ukraine!
Es ist einleuchtend, dass in dieser Situation, unter diesen Rahmenbedingungen, österreichische Unternehmen natürlich massiv an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verlieren. In Reaktion darauf hat die deutsche Bundesregierung gehandelt – mutig, vorausschauend, ökonomisch klug, verantwortungsvoll, schlüssig (Abg. Belakowitsch: Darum schicken sie Panzer in die Ukraine!) – und eine Gaspreisbremse für die Wirtschaft und die deutschen Haushalte eingeführt. (Abg. Wöginger: Wo ist denn die? Wo ist denn das Gesetz in Deutschland? – Weiterer Ruf bei der ÖVP: Das gibt’s ja überhaupt nicht!) Das ist entscheidend: Bis Mitte 2024, Herr Wöginger, hat die deutsche Bundesregierung einen Gaspreisdeckel eingeführt. (Abg. Wöginger: Wo ist er? Wo ist er? – Abg. Leichtfried: Dass du das nicht findest, wundert mich nicht!) Wissen Sie, warum es entscheidend ist, dass es bis 2024 ist? – Weil das echte Planungssicherheit für die Wirtschaft und die Unternehmen schafft. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Wöginger: Wo ist denn die? Wo ist denn das Gesetz in Deutschland? – Weiterer Ruf bei der ÖVP: Das gibt’s ja überhaupt nicht!
Es ist einleuchtend, dass in dieser Situation, unter diesen Rahmenbedingungen, österreichische Unternehmen natürlich massiv an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verlieren. In Reaktion darauf hat die deutsche Bundesregierung gehandelt – mutig, vorausschauend, ökonomisch klug, verantwortungsvoll, schlüssig (Abg. Belakowitsch: Darum schicken sie Panzer in die Ukraine!) – und eine Gaspreisbremse für die Wirtschaft und die deutschen Haushalte eingeführt. (Abg. Wöginger: Wo ist denn die? Wo ist denn das Gesetz in Deutschland? – Weiterer Ruf bei der ÖVP: Das gibt’s ja überhaupt nicht!) Das ist entscheidend: Bis Mitte 2024, Herr Wöginger, hat die deutsche Bundesregierung einen Gaspreisdeckel eingeführt. (Abg. Wöginger: Wo ist er? Wo ist er? – Abg. Leichtfried: Dass du das nicht findest, wundert mich nicht!) Wissen Sie, warum es entscheidend ist, dass es bis 2024 ist? – Weil das echte Planungssicherheit für die Wirtschaft und die Unternehmen schafft. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Wöginger: Wo ist er? Wo ist er? – Abg. Leichtfried: Dass du das nicht findest, wundert mich nicht!
Es ist einleuchtend, dass in dieser Situation, unter diesen Rahmenbedingungen, österreichische Unternehmen natürlich massiv an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verlieren. In Reaktion darauf hat die deutsche Bundesregierung gehandelt – mutig, vorausschauend, ökonomisch klug, verantwortungsvoll, schlüssig (Abg. Belakowitsch: Darum schicken sie Panzer in die Ukraine!) – und eine Gaspreisbremse für die Wirtschaft und die deutschen Haushalte eingeführt. (Abg. Wöginger: Wo ist denn die? Wo ist denn das Gesetz in Deutschland? – Weiterer Ruf bei der ÖVP: Das gibt’s ja überhaupt nicht!) Das ist entscheidend: Bis Mitte 2024, Herr Wöginger, hat die deutsche Bundesregierung einen Gaspreisdeckel eingeführt. (Abg. Wöginger: Wo ist er? Wo ist er? – Abg. Leichtfried: Dass du das nicht findest, wundert mich nicht!) Wissen Sie, warum es entscheidend ist, dass es bis 2024 ist? – Weil das echte Planungssicherheit für die Wirtschaft und die Unternehmen schafft. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Es ist einleuchtend, dass in dieser Situation, unter diesen Rahmenbedingungen, österreichische Unternehmen natürlich massiv an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verlieren. In Reaktion darauf hat die deutsche Bundesregierung gehandelt – mutig, vorausschauend, ökonomisch klug, verantwortungsvoll, schlüssig (Abg. Belakowitsch: Darum schicken sie Panzer in die Ukraine!) – und eine Gaspreisbremse für die Wirtschaft und die deutschen Haushalte eingeführt. (Abg. Wöginger: Wo ist denn die? Wo ist denn das Gesetz in Deutschland? – Weiterer Ruf bei der ÖVP: Das gibt’s ja überhaupt nicht!) Das ist entscheidend: Bis Mitte 2024, Herr Wöginger, hat die deutsche Bundesregierung einen Gaspreisdeckel eingeführt. (Abg. Wöginger: Wo ist er? Wo ist er? – Abg. Leichtfried: Dass du das nicht findest, wundert mich nicht!) Wissen Sie, warum es entscheidend ist, dass es bis 2024 ist? – Weil das echte Planungssicherheit für die Wirtschaft und die Unternehmen schafft. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Schwarz.
Wissen Sie, Planungssicherheit schaut aus meiner Sicht komplett anders aus. Fragen Sie die Unternehmerinnen und Unternehmer, ob das für sie Planungssicherheit ist, ja oder nein. (Zwischenruf des Abg. Schwarz.) Nein, in Österreich werden Wirtschaft und Betriebe weiter im Unklaren gelassen, und das schafft Verunsicherung. Ein echter Gaspreisdeckel wäre in Österreich die wesentlich bessere Lösung gewesen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wissen Sie, Planungssicherheit schaut aus meiner Sicht komplett anders aus. Fragen Sie die Unternehmerinnen und Unternehmer, ob das für sie Planungssicherheit ist, ja oder nein. (Zwischenruf des Abg. Schwarz.) Nein, in Österreich werden Wirtschaft und Betriebe weiter im Unklaren gelassen, und das schafft Verunsicherung. Ein echter Gaspreisdeckel wäre in Österreich die wesentlich bessere Lösung gewesen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Ich verstehe das nicht und ich appelliere an den nicht anwesenden Sozialminister, sich mit den Pensionist:innenvertretern hinzusetzen, zu reden, zuzuhören und dieses Problem zu lösen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Kassegger.
auf uns zu und machen wir es gemeinsam! – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Kassegger.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Belakowitsch: ... ist relativ! – Abg. Hafenecker: Der übt gerade am Klavier!
Bundeskanzler Karl Nehammer, MSc: Meine sehr geehrten Damen und Herren! Zunächst einmal herzliche Gratulation zu Ihrem schönen neuen alten Haus der Demokratie, der Keimzelle der parlamentarischen Demokratie in diesem Land, und herzliche Gratulation an alle dafür verantwortlichen Nationalratspräsidentinnen und -präsidenten und im besonderen Maße jetzt für die Bauausführung an Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Belakowitsch: ... ist relativ! – Abg. Hafenecker: Der übt gerade am Klavier!)
Abg. Belakowitsch: Sie wird deswegen ... dabei sein!
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Gerade auch an die Sozialdemokratie ein Danke gerichtet: Durch diesen Dringlichen Antrag, durch diese Sondersitzung ist tatsächlich die Möglichkeit gegeben, ein sehr ernstes Thema ernsthaft zu diskutieren. Frau Vorsitzende, ich möchte das ganz klar sagen: Ich schätze Ihren klaren und ruhigen Stil der Diskussion sehr – hart in der Sache, aber wertschätzend im Umgang. (Abg. Belakowitsch: Sie wird deswegen ... dabei sein!) Demokratie zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass man miteinander diskutiert und um die besten Lösungen ringt. Die Lösungsansätze können da durchaus verschieden sein, aber auch das macht den Wert von einem Mehrparteiensystem – im wahrsten Sinne des Wortes – in einer pluralistischen Demokratie aus. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Belakowitsch: Aber in Wahrheit geht es dir ja ...! – Abg. Kickl: Beim Boxen heißt das ...!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Belakowitsch: Aber in Wahrheit geht es dir ja ...! – Abg. Kickl: Beim Boxen heißt das ...!
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Gerade auch an die Sozialdemokratie ein Danke gerichtet: Durch diesen Dringlichen Antrag, durch diese Sondersitzung ist tatsächlich die Möglichkeit gegeben, ein sehr ernstes Thema ernsthaft zu diskutieren. Frau Vorsitzende, ich möchte das ganz klar sagen: Ich schätze Ihren klaren und ruhigen Stil der Diskussion sehr – hart in der Sache, aber wertschätzend im Umgang. (Abg. Belakowitsch: Sie wird deswegen ... dabei sein!) Demokratie zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass man miteinander diskutiert und um die besten Lösungen ringt. Die Lösungsansätze können da durchaus verschieden sein, aber auch das macht den Wert von einem Mehrparteiensystem – im wahrsten Sinne des Wortes – in einer pluralistischen Demokratie aus. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Belakowitsch: Aber in Wahrheit geht es dir ja ...! – Abg. Kickl: Beim Boxen heißt das ...!)
Abg. Belakowitsch: Welche Angst?
Die Klubobfrau der SPÖ hat etwas sehr Wesentliches gesagt, das aus der Sicht der Opposition natürlich leicht gesagt ist, aber für uns in der Regierung ein schweres Ringen war: Uns hat seit dem 24.2., als der Krieg ausgebrochen ist, alle die Angst umgetrieben (Abg. Belakowitsch: Welche Angst?) – und zwar jede Partei hier im Hohen Haus –, dass wir zu wenig Gas haben werden, dass wir den richtigen Umgang mit dem Krieg finden, dass wir, wenn wir die Sanktionen der Europäischen Union gegen die Russische Föderation unterstützen, zu fürchten haben, dass es keine Gaslieferungen gibt, und dieses Land, diese Demokratie hat sich wahrhaft bewährt und als wehrhaft erwiesen.
Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kassegger: Das habe ich nie gesagt! – Abg. Belakowitsch: Wer hat das gesagt? – Abg. Kickl: Welches Gas befindet sich denn in den Speichern? – Abg. Belakowitsch: ... dass die Speicher voll sind, aber das kann sich ...!
In dieser Zeit gab es die Prognosen, dass wir es nicht schaffen werden, unsere Energiespeicher mit Gas zu füllen, und es gab vor allem die Prognosen einer hier anwesenden Partei, dass die klare Haltung gegen den russischen Angriffskrieg damit bestraft wird, dass wir keine Gaslieferungen mehr erhalten werden und dass die Menschen diesen Winter frieren müssen, dass die Industrie nicht mehr produzieren kann. – All das ist nicht eingetreten. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Abg. Kassegger: Das habe ich nie gesagt! – Abg. Belakowitsch: Wer hat das gesagt? – Abg. Kickl: Welches Gas befindet sich denn in den Speichern? – Abg. Belakowitsch: ... dass die Speicher voll sind, aber das kann sich ...!)
Abg. Hafenecker: Wer zahlt denn den Preis dafür?
Noch etwas wurde uns nicht zugetraut: Es wurde uns nicht zugetraut, dass wir genau mit diesem Phänomen einer großen Belastung dieser Republik, einer hohen Abhängigkeit, nämlich zu 80 Prozent, vom russischen Erdgas aus den Pipelines von Ost nach West, nicht umgehen können, dass wir diese Abhängigkeit nicht drastisch werden reduzieren können, dass es uns aufgrund der Pipelinestruktur nicht gelingen wird, anderes Gas nach Österreich zu bekommen und einzuspeichern. – All das ist aber gelungen. (Abg. Hafenecker: Wer zahlt denn den Preis dafür?)
Abg. Belakowitsch: Die Leute sehen es am Kontoauszug! – Abg. Hafenecker: Die Bürger zahlen ...! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.
Wir haben die Abhängigkeit drastisch reduziert, wir haben sie von 80 auf 20 Prozent reduziert. (Abg. Belakowitsch: Die Leute sehen es am Kontoauszug! – Abg. Hafenecker: Die Bürger zahlen ...! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.) Wir reden hier von Milliarden von Kubikmetern an Gas, und das ist deshalb so wichtig, weil man sieht, dass man auch den Untergangspropheten nicht trauen muss und soll, sondern dass man mit Zuversicht, Klugheit und Klarheit sehr wohl in der Lage ist, auch schwere Herausforderungen zu meistern. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Hafenecker: Wer zahlt ...?)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Hafenecker: Wer zahlt ...?
Wir haben die Abhängigkeit drastisch reduziert, wir haben sie von 80 auf 20 Prozent reduziert. (Abg. Belakowitsch: Die Leute sehen es am Kontoauszug! – Abg. Hafenecker: Die Bürger zahlen ...! – Weitere Zwischenrufe bei der FPÖ.) Wir reden hier von Milliarden von Kubikmetern an Gas, und das ist deshalb so wichtig, weil man sieht, dass man auch den Untergangspropheten nicht trauen muss und soll, sondern dass man mit Zuversicht, Klugheit und Klarheit sehr wohl in der Lage ist, auch schwere Herausforderungen zu meistern. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Hafenecker: Wer zahlt ...?)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Wir haben die Stromkostenbremse beschlossen, wir haben heute dann auch noch die erweiterte Stromkostenbremse hier im Hohen Haus. Es tut mir leid, ich habe vernommen, dass Sie als Opposition zu kurzfristig eingebunden wurden, dass der Antrag zu knapp eingespielt worden ist. Dafür entschuldige ich mich, das ist dem geschuldet, dass die Arbeiten bis zum Schluss angedauert haben. Ich weiß, das darf nicht zu oft vorkommen, aber ich will das ausdrücklich betonen, weil mir sehr daran gelegen ist, dass in dieser schweren Zeit, in der sich die Republik befindet, dieses ordentliche Miteinander zwischen Regierung und Parteien, die hier im Hohen Haus vertreten sind, auch auf neue Beine gestellt wird, weil uns das neue Haus auch ein Stück weit dazu verhilft. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Der Energiekostenzuschuss eins ist eine Maßnahme, die die Bundesrepublik Deutschland überhaupt nicht eingeführt hat. Der Energiekostenzuschuss eins wirkt jetzt schon, das heißt, unsere Unternehmen sind in einer Zeit entlastet worden, in der andere noch die volle Belastungswelle zu tragen hatten. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Rufe bei der SPÖ: Handeln!
Wir müssen – und das halte ich für sehr wichtig, Frau Klubobfrau, das haben Sie zu Recht als großes und drängendes Problem angesprochen – darauf achten, dass die Menschen in diesem Land weiter wohnen können, auch wenn die Preise steigen. (Rufe bei der SPÖ: Handeln!) Wir haben daher den Wohnschutzschirm und den Schutzschirm für jene, die von Delogierungen bedroht sind, weiter aufgespannt und größer gemacht, damit eben das nicht passiert, damit dieses Szenario, von dem Sie sprechen, nicht eintritt. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Wir müssen – und das halte ich für sehr wichtig, Frau Klubobfrau, das haben Sie zu Recht als großes und drängendes Problem angesprochen – darauf achten, dass die Menschen in diesem Land weiter wohnen können, auch wenn die Preise steigen. (Rufe bei der SPÖ: Handeln!) Wir haben daher den Wohnschutzschirm und den Schutzschirm für jene, die von Delogierungen bedroht sind, weiter aufgespannt und größer gemacht, damit eben das nicht passiert, damit dieses Szenario, von dem Sie sprechen, nicht eintritt. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Zu der Pensionistin, die Ihnen geschrieben hat: Das ist tatsächlich ein sehr ernst zu nehmendes Phänomen. Man muss und kann und soll betroffenen Menschen direkt helfen. Es gibt in Österreich ja ein arbeitsteiliges Verhältnis zwischen dem Bund und den Ländern, um gerade auch bei sozialen Fragen gemeinsam zu wirken und soziales Leid abzufedern. Diese Bundesregierung hat deshalb beschlossen, 500 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen, damit die Länder den Heizkostenzuschuss erhöhen können. Das heißt, der Frau muss und kann geholfen werden, und das eben direkt von ihrem Bundesland. Dort weiß man am schnellsten Bescheid, wie schwer es für manche ist und wer Unterstützung braucht. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Pensionisten, die Jugendlichen, die Studentinnen und Studenten, alle, die für diese Gesellschaft mitverantwortlich sind. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Schnedlitz
Die Abschaffung der kalten Progression – ein sperriges Wort, für die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer kaum greifbar (Zwischenruf des Abg. Schnedlitz) – ist so wichtig, denn es geht um die schleichende Steuererhöhung. Es gab jahrzehntelang den Vorwurf, dass Bundesregierungen Steuerreformen beschließen und sich nachher über die schleichende Steuererhöhung das Geld wieder zurückholen. Wir haben in einer Zeit der Krise, damals noch besonders geprägt durch das Coronavirus, die ökosoziale Steuerreform trotz aller Wirtschaftshilfen beschlossen, weil wir gesagt haben: Wir müssen das Land in Richtung einer neuen Zukunft weiterentwickeln.
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Die ökosoziale Steuerreform – und das ist jetzt für die Zuschauerinnen und Zuschauer wichtig – ist für Sie alle wirksam, wenn Sie Lohnsteuer bezahlen, weil die Steuertarifstufen von 42 auf 40 Prozent, von 35 auf 30 Prozent, von 25 auf 20 Prozent sinken. Das bedeutet tatsächlich mehr Geld in den Brieftaschen, und das Geld bleibt vor allem in Ihren Brieftaschen und wird nicht wieder durch die schleichende Steuererhöhung herausgenommen. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.
Eines will ich hier fix nicht: Ich will jetzt niemandem Sand in die Augen streuen oder Probleme verharmlosen. Die Belastung durch die Teuerung und die Belastung durch die Inflation ist ein großes Thema für die Menschen in diesem Land. (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch.) Gleichzeitig wird es aber durch die ökosoziale Steuerreform, durch die Abschaffung der kalten Progression, durch das gute Verhandlungsergebnis der Sozialpartner mit hohen Lohnabschlüssen gelingen, auch diese Teuerung abzufedern, sodass die Menschen der Krise besser begegnen können.
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Wir haben deshalb den Familienbonus Plus erhöht, es waren vorher 1 500 Euro pro Jahr pro Kind, wir haben ihn auf 2 000 Euro pro Jahr pro Kind erhöht. (Beifall bei ÖVP und Grünen.) Wo wirkt sich das aus? – Das ist echtes Geld, denn es wirkt sich unmittelbar aus, weil um das weniger Lohnsteuer bezahlt werden muss. (Abg. Belakowitsch: Gibt es unechtes auch?!)
Abg. Belakowitsch: Gibt es unechtes auch?!
Wir haben deshalb den Familienbonus Plus erhöht, es waren vorher 1 500 Euro pro Jahr pro Kind, wir haben ihn auf 2 000 Euro pro Jahr pro Kind erhöht. (Beifall bei ÖVP und Grünen.) Wo wirkt sich das aus? – Das ist echtes Geld, denn es wirkt sich unmittelbar aus, weil um das weniger Lohnsteuer bezahlt werden muss. (Abg. Belakowitsch: Gibt es unechtes auch?!)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Genauso wie es eben wichtig ist, den Familien, den sozial bedrängten Gruppen in diesem Land zu helfen, ist es wichtig, die Wirtschaft zu unterstützen und mit einem Folgemaßnahmenpaket den Wirtschaftsstandort und Industriestandort Österreich abzusichern. Es geht darum, Arbeitsplätze nicht nur zu sichern, sondern zu schaffen, und dass das gelungen ist, darauf möchte ich verweisen – ich habe es heute natürlich nicht gehört, aber ich darf es trotzdem als Bundeskanzler anführen –: Trotz aller Krisenvorhersagen, trotz aller Untergangsszenarien, trotz aller Drohungen und Beschreibungen eines Desasters zum Ende des Jahres 2022 hat dieses Land mit einem Wirtschaftswachstum von 4,7 Prozent und einer Rekordbeschäftigung abgeschlossen. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Belakowitsch: Ui! Oje!
Das Wesentliche in der Politik ist – und daran werden wir uns messen lassen müssen –, dass man das, was man verspricht, auch tatsächlich hält, und dass das, was man ankündigt, auch tatsächlich umgesetzt wird. (Abg. Belakowitsch: Ui! Oje!) Auch da wird der Faktencheck dazu verhelfen, aus Regierungssicht auch eine intensive politische Diskussion zu bestehen. (Abg. Belakowitsch: Oje!)
Abg. Belakowitsch: Oje!
Das Wesentliche in der Politik ist – und daran werden wir uns messen lassen müssen –, dass man das, was man verspricht, auch tatsächlich hält, und dass das, was man ankündigt, auch tatsächlich umgesetzt wird. (Abg. Belakowitsch: Ui! Oje!) Auch da wird der Faktencheck dazu verhelfen, aus Regierungssicht auch eine intensive politische Diskussion zu bestehen. (Abg. Belakowitsch: Oje!)
Abg. Kassegger: Davon seid ihr meilenweit weg!
Ich kann Ihnen zwei Beispiele nennen: Denken wir an einen Pensionisten, an eine Pensionistin mit 1 500 Euro brutto! Er oder sie wird dieses Jahr 1 600 Euro netto mehr zur Verfügung haben. Ich sage nicht, dass damit für die betroffenen Menschen jedes Problem gelöst ist. Diese Bundesregierung hat aber auch niemals von hier aus behauptet, alle Probleme lösen zu können (Abg. Kassegger: Davon seid ihr meilenweit weg!), aber das, was wir versprochen haben, ist, dass wir die Menschen durch diese Teuerung, durch die Inflation, durch diese schwierige Zeit begleiten, damit sie sie bestehen können.
Beifall bei ÖVP und Grünen. – Heiterkeit bei Abgeordneten der SPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: ... einfach Blödsinn!
Ja, alle diese Maßnahmen können und sollen kritisiert werden. Wir kennen die Expertinnen- und Expertendiskussion, die einen sagen, wir haben zu viel geholfen, die anderen sagen, wir haben zu wenig geholfen. Die Opposition sagt, dort haben wir noch nicht geholfen oder dort, wo wir geholfen haben, haben wir zu wenig geholfen, oder dort, wo wir geholfen haben, haben wir zu viel geholfen. Das mag alles seine Berechtigung haben, aber gleichzeitig sage ich Ihnen: Wenn man es niemandem recht machen kann, dann hat man richtig gehandelt. (Beifall bei ÖVP und Grünen. – Heiterkeit bei Abgeordneten der SPÖ. – Abg. Meinl-Reisinger: ... einfach Blödsinn!)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
weiterzuentwickeln ist das, was diese Bundesregierung sich vorgenommen und damit offensichtlich auch erfüllt hat. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Meinl-Reisinger: Das hören wir jetzt seit Monaten, und dann kommen wieder neue Förderungen!
Wenn es aber um die Mahnung, dass wir das Budget nicht unendlich belasten können, dass wir dort, wo wir helfen, Vorsicht walten lassen müssen (Abg. Meinl-Reisinger: Das hören wir jetzt seit Monaten, und dann kommen wieder neue Förderungen!), geht, sage ich als Bundeskanzler einer christlich-sozialen Partei ganz klar: Das ist in unserer DNA festgeschrieben. (Abg. Scherak: Mehr Geld ausgeben, als wir haben ...!)
Abg. Scherak: Mehr Geld ausgeben, als wir haben ...!
Wenn es aber um die Mahnung, dass wir das Budget nicht unendlich belasten können, dass wir dort, wo wir helfen, Vorsicht walten lassen müssen (Abg. Meinl-Reisinger: Das hören wir jetzt seit Monaten, und dann kommen wieder neue Förderungen!), geht, sage ich als Bundeskanzler einer christlich-sozialen Partei ganz klar: Das ist in unserer DNA festgeschrieben. (Abg. Scherak: Mehr Geld ausgeben, als wir haben ...!)
Abg. Belakowitsch: Der hat den eigenen Mantel ...!
Ich möchte Ihnen ein Bespiel aus unserer Ideologie geben, von unseren ideologischen Werten her geprägt. Im November noch haben wir das Martinsfest gefeiert. Der heilige Martin ist ein gutes Beispiel für christlich-soziale Politik (Abg. Belakowitsch: Der hat den eigenen Mantel ...!), denn erstens hat der heilige Martin seinen Mantel geteilt (Abg. Belakowitsch: Aber ihr ...!) und nicht den eines anderen, und zum anderen – und das ist jetzt das Wichtige –: Er hat nicht seinen ganzen Mantel hergegeben, weil er sonst nicht mehr weiter helfen hätte können. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Das ist der Unterschied zwischen uns und manchen anderen, aber vor allem ist es die Mahnung, dass wir unser Budget nicht überfordern dürfen, dass wir dann, wenn die Krise halbwegs abgefedert ist, auch schon wieder darüber nachdenken müssen (Zwischenruf des Abg. Lercher), wie wir nachhaltige Budgetpolitik für die nächsten Generationen gestalten können (Abg. Scherak: Seit 1986 schwarze Finanzminister!): verantwortungsvoll und klar. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Belakowitsch: Aber ihr ...!
Ich möchte Ihnen ein Bespiel aus unserer Ideologie geben, von unseren ideologischen Werten her geprägt. Im November noch haben wir das Martinsfest gefeiert. Der heilige Martin ist ein gutes Beispiel für christlich-soziale Politik (Abg. Belakowitsch: Der hat den eigenen Mantel ...!), denn erstens hat der heilige Martin seinen Mantel geteilt (Abg. Belakowitsch: Aber ihr ...!) und nicht den eines anderen, und zum anderen – und das ist jetzt das Wichtige –: Er hat nicht seinen ganzen Mantel hergegeben, weil er sonst nicht mehr weiter helfen hätte können. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Das ist der Unterschied zwischen uns und manchen anderen, aber vor allem ist es die Mahnung, dass wir unser Budget nicht überfordern dürfen, dass wir dann, wenn die Krise halbwegs abgefedert ist, auch schon wieder darüber nachdenken müssen (Zwischenruf des Abg. Lercher), wie wir nachhaltige Budgetpolitik für die nächsten Generationen gestalten können (Abg. Scherak: Seit 1986 schwarze Finanzminister!): verantwortungsvoll und klar. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenrufe bei der SPÖ.
Ich möchte Ihnen ein Bespiel aus unserer Ideologie geben, von unseren ideologischen Werten her geprägt. Im November noch haben wir das Martinsfest gefeiert. Der heilige Martin ist ein gutes Beispiel für christlich-soziale Politik (Abg. Belakowitsch: Der hat den eigenen Mantel ...!), denn erstens hat der heilige Martin seinen Mantel geteilt (Abg. Belakowitsch: Aber ihr ...!) und nicht den eines anderen, und zum anderen – und das ist jetzt das Wichtige –: Er hat nicht seinen ganzen Mantel hergegeben, weil er sonst nicht mehr weiter helfen hätte können. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Das ist der Unterschied zwischen uns und manchen anderen, aber vor allem ist es die Mahnung, dass wir unser Budget nicht überfordern dürfen, dass wir dann, wenn die Krise halbwegs abgefedert ist, auch schon wieder darüber nachdenken müssen (Zwischenruf des Abg. Lercher), wie wir nachhaltige Budgetpolitik für die nächsten Generationen gestalten können (Abg. Scherak: Seit 1986 schwarze Finanzminister!): verantwortungsvoll und klar. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Lercher
Ich möchte Ihnen ein Bespiel aus unserer Ideologie geben, von unseren ideologischen Werten her geprägt. Im November noch haben wir das Martinsfest gefeiert. Der heilige Martin ist ein gutes Beispiel für christlich-soziale Politik (Abg. Belakowitsch: Der hat den eigenen Mantel ...!), denn erstens hat der heilige Martin seinen Mantel geteilt (Abg. Belakowitsch: Aber ihr ...!) und nicht den eines anderen, und zum anderen – und das ist jetzt das Wichtige –: Er hat nicht seinen ganzen Mantel hergegeben, weil er sonst nicht mehr weiter helfen hätte können. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Das ist der Unterschied zwischen uns und manchen anderen, aber vor allem ist es die Mahnung, dass wir unser Budget nicht überfordern dürfen, dass wir dann, wenn die Krise halbwegs abgefedert ist, auch schon wieder darüber nachdenken müssen (Zwischenruf des Abg. Lercher), wie wir nachhaltige Budgetpolitik für die nächsten Generationen gestalten können (Abg. Scherak: Seit 1986 schwarze Finanzminister!): verantwortungsvoll und klar. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Scherak: Seit 1986 schwarze Finanzminister!
Ich möchte Ihnen ein Bespiel aus unserer Ideologie geben, von unseren ideologischen Werten her geprägt. Im November noch haben wir das Martinsfest gefeiert. Der heilige Martin ist ein gutes Beispiel für christlich-soziale Politik (Abg. Belakowitsch: Der hat den eigenen Mantel ...!), denn erstens hat der heilige Martin seinen Mantel geteilt (Abg. Belakowitsch: Aber ihr ...!) und nicht den eines anderen, und zum anderen – und das ist jetzt das Wichtige –: Er hat nicht seinen ganzen Mantel hergegeben, weil er sonst nicht mehr weiter helfen hätte können. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Das ist der Unterschied zwischen uns und manchen anderen, aber vor allem ist es die Mahnung, dass wir unser Budget nicht überfordern dürfen, dass wir dann, wenn die Krise halbwegs abgefedert ist, auch schon wieder darüber nachdenken müssen (Zwischenruf des Abg. Lercher), wie wir nachhaltige Budgetpolitik für die nächsten Generationen gestalten können (Abg. Scherak: Seit 1986 schwarze Finanzminister!): verantwortungsvoll und klar. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Ich möchte Ihnen ein Bespiel aus unserer Ideologie geben, von unseren ideologischen Werten her geprägt. Im November noch haben wir das Martinsfest gefeiert. Der heilige Martin ist ein gutes Beispiel für christlich-soziale Politik (Abg. Belakowitsch: Der hat den eigenen Mantel ...!), denn erstens hat der heilige Martin seinen Mantel geteilt (Abg. Belakowitsch: Aber ihr ...!) und nicht den eines anderen, und zum anderen – und das ist jetzt das Wichtige –: Er hat nicht seinen ganzen Mantel hergegeben, weil er sonst nicht mehr weiter helfen hätte können. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) Das ist der Unterschied zwischen uns und manchen anderen, aber vor allem ist es die Mahnung, dass wir unser Budget nicht überfordern dürfen, dass wir dann, wenn die Krise halbwegs abgefedert ist, auch schon wieder darüber nachdenken müssen (Zwischenruf des Abg. Lercher), wie wir nachhaltige Budgetpolitik für die nächsten Generationen gestalten können (Abg. Scherak: Seit 1986 schwarze Finanzminister!): verantwortungsvoll und klar. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Belakowitsch: ... vor zehn Jahren!
Meine sehr geehrten Damen und Herren, weil wir auch über Zusammenarbeit und den neuen Umgang hier im Hohen Haus gesprochen haben, möchte ich noch eine Bitte in einer anderen, aber aus meiner Sicht sehr wesentlichen und wichtigen Sache an Sie richten. Es ist ein aktueller Anlass, der uns alle schockiert hat und der uns vor Augen geführt hat, wie wichtig es ist, dass politische Verantwortung heißt, auch dort nachzuschärfen und nachzubessern, wo es notwendig ist. (Abg. Belakowitsch: ... vor zehn Jahren!) Ich spreche hier vom dramatischen Fall Teichtmeister, der jetzt aufzeigt, wie dramatisch es ist, wenn die Darstellung
Beifall bei ÖVP und Grünen.
von Kindesmissbrauch zur Anwendung kommt und in Wahrheit die Folgen davon kaum abschätzbar sind, vor allem für die Opfer. Diese Bundesregierung hat daher beschlossen, den Strafrahmen für dieses Delikt deutlich zu verschärfen, in den Opferschutz und in die Opferbegleitung zu investieren, um einem der schrecklichsten Phänomene unserer Gesellschaft gerecht zu werden und alles dafür zu tun, dass einerseits die Kinder geschützt sind, aber andererseits auch weiter begleitet werden, wenn sie Opfer geworden sind. Ich ersuche Sie hier daher von Regierungsseite, wenn dieses Gesetz ins Parlament kommt, gerade da auch um Ihre Zustimmung. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Sehr geehrte Frau Klubobfrau, Sie haben mit Ihrer Rede heute aus meiner Sicht den Beweis dafür geliefert, dass es sehr wohl möglich ist, inhaltlich weit auseinander zu sein, aber trotzdem redlich und klar im Umgang miteinander im Ringen um die bessere Sache. Von meiner Seite als Bundeskanzler, von uns als Bundesregierung, von den hier vertretenen Parteien, die die Bundesregierung mit einer guten Mehrheit ausstatten, unser Angebot steht: Nützen wir das neue Haus in dem Strahlen, in dem es derzeit glänzt, nützen wir dieses Strahlen dafür, dass wir die Krise mit einem stärkeren und besseren Miteinander meistern , als das in der letzten Zeit der Fall war! (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Kollross befindet sich bereits am Redner:innenpult. – Allgemeine Heiterkeit.
Herr Abgeordneter Andreas Kollross, Sie haben das Wort. Sie sind auch schon da. (Abg. Kollross befindet sich bereits am Redner:innenpult. – Allgemeine Heiterkeit.)
Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Scherak.
Zuseher! Herr Nehammer, ich nehme Ihre Entschuldigung, was den Gesetzesübermittlungsprozess betrifft, natürlich zur Kenntnis, ich glaube sie halt nur bedingt, denn wenn eine Tageszeitung bereits um 19 Uhr darüber berichtet, aber Abgeordnete erst um 21 Uhr das Gesetz übermittelt bekommen, dann zeigt das die Wertigkeit und dann zeigt das letztendlich die Wertschätzung und dann glaube ich Ihnen diese Entschuldigung nur bedingt. (Beifall bei der SPÖ sowie des Abg. Scherak.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Zarits: Sagt der Sozi!
Und zum Martinsfest vielleicht auch noch eine Anmerkung: Ist eh nett, aber Sie teilen nicht Ihren eigenen Mantel, sondern Sie teilen das Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Zarits: Sagt der Sozi!)
Bundeskanzler Nehammer verlässt den Saal
Ich möchte Ihnen, Herr Bundeskanzler, auch wenn Sie jetzt fortgehen (Bundeskanzler Nehammer verlässt den Saal) – vielleicht wäre es doch nicht schlecht, wenn Sie zuhörten –, diesbezüglich zwei Mails von zwei unterschiedlichen Damen vorlesen.
Beifall bei der SPÖ.
Das hat aber noch einen anderen Grund, und der hat auch mit der ÖVP und auch mit der FPÖ zu tun, denn bis zum Jahr 2018 gab es die sogenannte Wohnbauinvestitionsbank. Diese hätte nämlich dafür gesorgt, dass mit stabilen Krediten, mit stabilen Zinsen die Mieten kalkulierbar und niedrig bleiben. Von wem wurde sie abgeschafft? – Von Kurz und Strache, von ÖVP und FPÖ wurde diese Wohnbauinvestitionsbank abgeschafft und dafür gesorgt, dass sich die Menschen die Mieten nicht mehr leisten können. (Beifall bei der SPÖ.)
Heiterkeit der Abgeordneten Leichtfried und Rendi-Wagner.
Was wir in diesem Bereich brauchen, ist erstens einmal eine Zweckwidmung der Wohnbauförderung, damit das Geld auch wirklich dort ankommt. Es soll ja angeblich auch Finanzlandesräte, die heute Präsidenten sind, gegeben haben, die mit Wohnbaugeldern spekuliert haben. Und wir brauchen die Wiedereinführung der Wohnbauinvestitionsbank. Interessant ist ja, dass Frau Ministerin Schramböck im Jahr 2020 angekündigt hat, dass die Wohnbauinvestitionsbank wieder eingeführt wird. Ich frage mich nur: Wo ist sie? – Jetzt nicht Frau Minister Schramböck, sondern die Wohnbauinvestitionsbank. (Heiterkeit der Abgeordneten Leichtfried und Rendi-Wagner.) Wo ist diese Wohnbauinvestitionsbank? (Beifall bei der SPÖ.) – Ankündigungen zahlen keine Stromrechnungen, Ankündigungen zahlen keine Heizungsrechnungen, Ankündigungen machen keinen
Beifall bei der SPÖ.
Was wir in diesem Bereich brauchen, ist erstens einmal eine Zweckwidmung der Wohnbauförderung, damit das Geld auch wirklich dort ankommt. Es soll ja angeblich auch Finanzlandesräte, die heute Präsidenten sind, gegeben haben, die mit Wohnbaugeldern spekuliert haben. Und wir brauchen die Wiedereinführung der Wohnbauinvestitionsbank. Interessant ist ja, dass Frau Ministerin Schramböck im Jahr 2020 angekündigt hat, dass die Wohnbauinvestitionsbank wieder eingeführt wird. Ich frage mich nur: Wo ist sie? – Jetzt nicht Frau Minister Schramböck, sondern die Wohnbauinvestitionsbank. (Heiterkeit der Abgeordneten Leichtfried und Rendi-Wagner.) Wo ist diese Wohnbauinvestitionsbank? (Beifall bei der SPÖ.) – Ankündigungen zahlen keine Stromrechnungen, Ankündigungen zahlen keine Heizungsrechnungen, Ankündigungen machen keinen
Zwischenruf des Abg. Lukas Hammer.
Lebensmitteleinkauf und Ankündigungen zahlen auch keine Miete. (Zwischenruf des Abg. Lukas Hammer.)
Bundeskanzler Nehammer: Ich war am Klo!
Schön, dass Sie wieder da sind. (Bundeskanzler Nehammer: Ich war am Klo!) – Ja. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Strasser: Applaus für den Bundeskanzler!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Strasser: Applaus für den Bundeskanzler!
Schön, dass Sie wieder da sind. (Bundeskanzler Nehammer: Ich war am Klo!) – Ja. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Strasser: Applaus für den Bundeskanzler!)
Abg. Leichtfried: Das hat die Frau Maurer gesagt!
Da war die SPÖ von Anfang an mit der Prognose der Rekordarbeitslosigkeit am Rednerpult präsent. Es drohe eine Pleitewelle, ein Wirtschaftseinbruch – Herr Kollege Matznetter, das sind Ihre Worte –, die Menschen werden frieren, hat die SPÖ im Parlament verkündet. (Abg. Leichtfried: Das hat die Frau Maurer gesagt!) Herr Klubobmann Kickl von der FPÖ hat gemeint, die Regierung vernichte mühsam
Zwischenrufe bei der FPÖ.
aufgebauten Wohlstand, zigtausend Arbeitsplätze würden verschwinden und die Österreicher in die Armut getrieben. (Zwischenrufe bei der FPÖ.)
Abg. Kickl: Ja, wir wissen es! Sie haben gesagt, die Leute bilden sich das alles nur ein!
Meine geschätzten Damen und Herren der Opposition! Wenn wir Ihren Maßnahmenforderungen gefolgt wären, hätten Sie vielleicht recht bekommen (Abg. Kickl: Ja, wir wissen es! Sie haben gesagt, die Leute bilden sich das alles nur ein!), dann wäre es vielleicht so gekommen, aber in Wirklichkeit war es anders. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Meine geschätzten Damen und Herren der Opposition! Wenn wir Ihren Maßnahmenforderungen gefolgt wären, hätten Sie vielleicht recht bekommen (Abg. Kickl: Ja, wir wissen es! Sie haben gesagt, die Leute bilden sich das alles nur ein!), dann wäre es vielleicht so gekommen, aber in Wirklichkeit war es anders. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Kollross: Reden wir von Niederösterreich! Das waren zwei Niederösterreich-Beispiele!
Und wenn Sie heute den Wohnsektor ansprechen und sich darüber beklagen, dass die Mieten zu hoch sind, so sage ich Ihnen: Sie haben zigtausend Gemeindewohnungen in Wien, Sie könnten es längst vormachen. (Abg. Kollross: Reden wir von Niederösterreich! Das waren zwei Niederösterreich-Beispiele!) Warum machen Sie es nicht in Wien, wenn Sie glauben, dass damit den Menschen geholfen werden kann? Dann tun Sie es doch! Sie haben in Wien die Verantwortung, Sie haben die Gemeindewohnungen, und es gibt keine Untergrenze für Mieten, nur eine Obergrenze. Daher steht es Ihnen nicht gut an, sich hierherzustellen und zu beklagen, dass die Mieten zu hoch sind, wenn Sie dort, wo Sie es machen könnten, die Mieten auch nicht senken. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Und wenn Sie heute den Wohnsektor ansprechen und sich darüber beklagen, dass die Mieten zu hoch sind, so sage ich Ihnen: Sie haben zigtausend Gemeindewohnungen in Wien, Sie könnten es längst vormachen. (Abg. Kollross: Reden wir von Niederösterreich! Das waren zwei Niederösterreich-Beispiele!) Warum machen Sie es nicht in Wien, wenn Sie glauben, dass damit den Menschen geholfen werden kann? Dann tun Sie es doch! Sie haben in Wien die Verantwortung, Sie haben die Gemeindewohnungen, und es gibt keine Untergrenze für Mieten, nur eine Obergrenze. Daher steht es Ihnen nicht gut an, sich hierherzustellen und zu beklagen, dass die Mieten zu hoch sind, wenn Sie dort, wo Sie es machen könnten, die Mieten auch nicht senken. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Kollross: Und die EVN? – Abg. Krainer: Wie kommen Sie denn auf die Idee?
Es sind aber nicht nur die Mieten. Die Wien Energie ist, glaube ich, eines jener Energieversorgungsunternehmen, die die höchsten Preise verlangen. (Abg. Kollross: Und die EVN? – Abg. Krainer: Wie kommen Sie denn auf die Idee?) Heute habe ich gelesen, es wird eine großartige Entlastung stattfinden: 50 Millionen Euro werden zur Verfügung gestellt. (Abg. Krainer: Fakenews Stocker!) Wenn Sie 50 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Preise oder die Kosten zu
Abg. Krainer: Fakenews Stocker!
Es sind aber nicht nur die Mieten. Die Wien Energie ist, glaube ich, eines jener Energieversorgungsunternehmen, die die höchsten Preise verlangen. (Abg. Kollross: Und die EVN? – Abg. Krainer: Wie kommen Sie denn auf die Idee?) Heute habe ich gelesen, es wird eine großartige Entlastung stattfinden: 50 Millionen Euro werden zur Verfügung gestellt. (Abg. Krainer: Fakenews Stocker!) Wenn Sie 50 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Preise oder die Kosten zu
Abg. Krainer: Fakenews Stocker!
senken, dann sind das bei zwei Millionen Kunden 25 Euro pro Kunden. 25 Euro pro Kunden! (Abg. Krainer: Fakenews Stocker!)
Abg. Loacker: Dass du dich nicht genierst!
Da lohnt sich ein Blick nach Niederösterreich: Strompreisrabatt bei einem Einpersonenhaushalt ungefähr 170 Euro (Abg. Loacker: Dass du dich nicht genierst!), bei einem Zweipersonenhaushalt 272 Euro und bei einem Dreipersonenhaushalt ungefähr 375 Euro. Das ist der Unterschied und das macht auch den Unterschied und das wird die Bevölkerung am Sonntag auch bewerten können. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP.
Da lohnt sich ein Blick nach Niederösterreich: Strompreisrabatt bei einem Einpersonenhaushalt ungefähr 170 Euro (Abg. Loacker: Dass du dich nicht genierst!), bei einem Zweipersonenhaushalt 272 Euro und bei einem Dreipersonenhaushalt ungefähr 375 Euro. Das ist der Unterschied und das macht auch den Unterschied und das wird die Bevölkerung am Sonntag auch bewerten können. (Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Hörl: Hört, hört! – Beifall bei der ÖVP.
Oder: Arbeitslosenquote 2022: durchschnittlich 6,3 Prozent, so niedrig wie seit 2008 nicht mehr. – So viel zu zigtausend Arbeitslosen. (Abg. Hörl: Hört, hört! – Beifall bei der ÖVP.)
Abg. Wurm: Also ist eh alles in Ordnung?
Und auch die Insolvenzstatistik können Sie sich ansehen: Sowohl die Firmenpleiten als auch die Privatkonkurse waren 2022 weniger als 2019. (Abg. Wurm: Also ist eh alles in Ordnung?)
Abg. Kollross: Schau nach Niederösterreich!
Man muss einmal in die Länder schauen, denn auf Bundesebene haben Sie ja keine Regierungsverantwortung. Ich schaue ein bissel ins Burgenland: Wie läuft es denn dort? (Abg. Kollross: Schau nach Niederösterreich!) – Schuldenquote: 108 Prozent vom Landesbudget. Ihnen laufen die Schulden davon, und der
Beifall bei der ÖVP.
Landeshauptmann auch bald, weil der die Verantwortung dafür nicht mehr tragen will. (Beifall bei der ÖVP.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Wenn wir uns diese Zahlen vor Augen halten, dann ist zu fragen: Wer soll Ihnen eigentlich noch etwas glauben? Wer soll Ihnen die Prognosen glauben und wer soll Ihnen die Maßnahmen glauben? Die SPÖ hat gesagt: Orientieren wir uns an den Besten der Welt! – Wenn es um die Hilfe der Menschen geht, dann sind wir bei den Besten der Welt! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.) Und warum sind wir bei den Besten der Welt? – Weil diese Regierung in allen Krisen die Menschen nicht im Stich gelassen hat.
Ruf bei den NEOS: Ja, aber das ist ja ein Teil des Problems, dass Sie das verteilen, als gäbe es kein Morgen!
Ich glaube, es gibt in Österreich kaum jemanden, der keine Hilfe in den vergangenen Jahren erhalten hat. (Ruf bei den NEOS: Ja, aber das ist ja ein Teil des Problems, dass Sie das verteilen, als gäbe es kein Morgen!) Ich zeige Ihnen hier eine Broschüre (ein Schriftstück, worauf eine Frau, ein Mann und zwei Kinder abgebildet sind, mit der Aufschrift „So werden Sie im Jahr 2023 entlastet. Große Herausforderungen – historische Entlastung. Die Volkspartei“, in die Höhe haltend) über die Entlastung, die diese Regierung für die Menschen in unserem Land gemacht hat. Es sind zig Seiten, die ich Ihnen jetzt nicht vorlesen kann, weil meine Redezeit dazu nicht reicht, aber ich würde es gerne (Abg. Heinisch-Hosek: Ein Katalog über Einmalzahlungen! Super!), denn das würde Ihnen zeigen, wie wirkliche Hilfe funktioniert. (Abg. Greiner: 192 Euro zum Leben für eine Pensionistin! Das ist ein Skandal!) Und da könnten Sie auch erkennen, dass es so ist, dass die Menschen in Österreich sich – im Gegensatz zur Opposition – auf die Volkspartei, auf die Bundesregierung und auch auf den Bundeskanzler verlassen können. Mit Ihnen sind sie leider verlassen! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Hörl: Das war eine gute Rede!)
Abg. Heinisch-Hosek: Ein Katalog über Einmalzahlungen! Super!
Ich glaube, es gibt in Österreich kaum jemanden, der keine Hilfe in den vergangenen Jahren erhalten hat. (Ruf bei den NEOS: Ja, aber das ist ja ein Teil des Problems, dass Sie das verteilen, als gäbe es kein Morgen!) Ich zeige Ihnen hier eine Broschüre (ein Schriftstück, worauf eine Frau, ein Mann und zwei Kinder abgebildet sind, mit der Aufschrift „So werden Sie im Jahr 2023 entlastet. Große Herausforderungen – historische Entlastung. Die Volkspartei“, in die Höhe haltend) über die Entlastung, die diese Regierung für die Menschen in unserem Land gemacht hat. Es sind zig Seiten, die ich Ihnen jetzt nicht vorlesen kann, weil meine Redezeit dazu nicht reicht, aber ich würde es gerne (Abg. Heinisch-Hosek: Ein Katalog über Einmalzahlungen! Super!), denn das würde Ihnen zeigen, wie wirkliche Hilfe funktioniert. (Abg. Greiner: 192 Euro zum Leben für eine Pensionistin! Das ist ein Skandal!) Und da könnten Sie auch erkennen, dass es so ist, dass die Menschen in Österreich sich – im Gegensatz zur Opposition – auf die Volkspartei, auf die Bundesregierung und auch auf den Bundeskanzler verlassen können. Mit Ihnen sind sie leider verlassen! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Hörl: Das war eine gute Rede!)
Abg. Greiner: 192 Euro zum Leben für eine Pensionistin! Das ist ein Skandal!
Ich glaube, es gibt in Österreich kaum jemanden, der keine Hilfe in den vergangenen Jahren erhalten hat. (Ruf bei den NEOS: Ja, aber das ist ja ein Teil des Problems, dass Sie das verteilen, als gäbe es kein Morgen!) Ich zeige Ihnen hier eine Broschüre (ein Schriftstück, worauf eine Frau, ein Mann und zwei Kinder abgebildet sind, mit der Aufschrift „So werden Sie im Jahr 2023 entlastet. Große Herausforderungen – historische Entlastung. Die Volkspartei“, in die Höhe haltend) über die Entlastung, die diese Regierung für die Menschen in unserem Land gemacht hat. Es sind zig Seiten, die ich Ihnen jetzt nicht vorlesen kann, weil meine Redezeit dazu nicht reicht, aber ich würde es gerne (Abg. Heinisch-Hosek: Ein Katalog über Einmalzahlungen! Super!), denn das würde Ihnen zeigen, wie wirkliche Hilfe funktioniert. (Abg. Greiner: 192 Euro zum Leben für eine Pensionistin! Das ist ein Skandal!) Und da könnten Sie auch erkennen, dass es so ist, dass die Menschen in Österreich sich – im Gegensatz zur Opposition – auf die Volkspartei, auf die Bundesregierung und auch auf den Bundeskanzler verlassen können. Mit Ihnen sind sie leider verlassen! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Hörl: Das war eine gute Rede!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Hörl: Das war eine gute Rede!
Ich glaube, es gibt in Österreich kaum jemanden, der keine Hilfe in den vergangenen Jahren erhalten hat. (Ruf bei den NEOS: Ja, aber das ist ja ein Teil des Problems, dass Sie das verteilen, als gäbe es kein Morgen!) Ich zeige Ihnen hier eine Broschüre (ein Schriftstück, worauf eine Frau, ein Mann und zwei Kinder abgebildet sind, mit der Aufschrift „So werden Sie im Jahr 2023 entlastet. Große Herausforderungen – historische Entlastung. Die Volkspartei“, in die Höhe haltend) über die Entlastung, die diese Regierung für die Menschen in unserem Land gemacht hat. Es sind zig Seiten, die ich Ihnen jetzt nicht vorlesen kann, weil meine Redezeit dazu nicht reicht, aber ich würde es gerne (Abg. Heinisch-Hosek: Ein Katalog über Einmalzahlungen! Super!), denn das würde Ihnen zeigen, wie wirkliche Hilfe funktioniert. (Abg. Greiner: 192 Euro zum Leben für eine Pensionistin! Das ist ein Skandal!) Und da könnten Sie auch erkennen, dass es so ist, dass die Menschen in Österreich sich – im Gegensatz zur Opposition – auf die Volkspartei, auf die Bundesregierung und auch auf den Bundeskanzler verlassen können. Mit Ihnen sind sie leider verlassen! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Hörl: Das war eine gute Rede!)
Beifall bei der FPÖ.
Sie haben nichts kapiert von dem, was wesentlich ist. Da sind Sie beide aus dem gleichen falschen Holz geschnitzt. Sie haben nichts kapiert. Sie haben schlicht und ergreifend noch immer nicht verstanden, dass man dann, wenn man die Probleme der Menschen in diesem Land lösen will, wenn man die Teuerung bekämpfen will, dass man dann an die Ursache, dass man dann an die Wurzel gehen muss und alles andere keinerlei Nachhaltigkeit erzeugt. Das ist der entscheidende Punkt. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit und Zwischenrufe bei der ÖVP.
umgebaut hat – missbraucht hat, muss man in Wahrheit sagen – zu einem ÖVP-Bestellfernsehen. (Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit und Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Beifall bei der FPÖ.
Oder, Herr Bundeskanzler, wollen Sie uns heute ein Geheimnis verraten und uns erzählen, dass Sie eigentlich gar nicht mehr frei sind in Ihren Entscheidungen? Möglicherweise geht es Ihnen so wie den Deutschen, nämlich dass Sie gar nicht mehr das Heft in der Hand haben und andere darüber entscheiden, was Sie zu tun haben. Sie hätten heute und hier die Gelegenheit, auch dazu einmal Stellung zu nehmen. (Beifall bei der FPÖ.)
Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.
Sie können nun in Ihrer Rede fortfahren. Ich übergebe den Vorsitz. (Präsident Hofer übernimmt den Vorsitz.)
Beifall bei der FPÖ.
Abgeordneter Herbert Kickl (fortsetzend): Da wie dort – und das ist der entscheidende Punkt – erkennen die Menschen eines: dass wir recht haben und Sie unrecht. Die Menschen erkennen, dass wir auf ihrer Seite stehen, dass wir die Interessen Österreichs vertreten und Sie gerade das Gegenteil davon tun. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Ich habe das Gefühl, dass Ihnen die Nato-Mitgliedschaft der Ukraine viel, viel wichtiger ist, als dass die Leute in Österreich sich das Wohnen leisten können, das Heizen leisten können, das Einkaufen und das Tanken leisten können. (Beifall bei der FPÖ.) Sie sind am falschen Gleis unterwegs! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Ich habe das Gefühl, dass Ihnen die Nato-Mitgliedschaft der Ukraine viel, viel wichtiger ist, als dass die Leute in Österreich sich das Wohnen leisten können, das Heizen leisten können, das Einkaufen und das Tanken leisten können. (Beifall bei der FPÖ.) Sie sind am falschen Gleis unterwegs! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Stögmüller: Sie liegen mit den Kriegstreibern im Bett! – Abg. Schnedlitz: Geh bitte!
Alle diese Teuerungsopfer sind Ihre Opfer! (Abg. Stögmüller: Sie liegen mit den Kriegstreibern im Bett! – Abg. Schnedlitz: Geh bitte!) Die Menschen zahlen nämlich nicht den Preis, wie Sie es immer behaupten, für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, den Russland begonnen hat – das ist ja das, was Sie immer behaupten –, denn diese Kriege hat es immer gegeben, und diese Kriege wird es leider immer geben (Abg. Wöginger: Das nimmt man hin?!), so viel Wahrheit muss sein, sondern die Menschen zahlen den Preis für Ihre unglaubliche Heuchelei, für Ihre Doppelmoral.
Abg. Wöginger: Das nimmt man hin?!
Alle diese Teuerungsopfer sind Ihre Opfer! (Abg. Stögmüller: Sie liegen mit den Kriegstreibern im Bett! – Abg. Schnedlitz: Geh bitte!) Die Menschen zahlen nämlich nicht den Preis, wie Sie es immer behaupten, für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, den Russland begonnen hat – das ist ja das, was Sie immer behaupten –, denn diese Kriege hat es immer gegeben, und diese Kriege wird es leider immer geben (Abg. Wöginger: Das nimmt man hin?!), so viel Wahrheit muss sein, sondern die Menschen zahlen den Preis für Ihre unglaubliche Heuchelei, für Ihre Doppelmoral.
Zwischenruf des Abg. Stögmüller
Es gibt nämlich zwei Arten von völkerrechtswidrigen Angriffskriegen: Es gibt die bösen völkerrechtswidrigen Angriffskriege (Zwischenruf des Abg. Stögmüller), das sind die, die die Russen führen; und dann gibt es die guten völkerrechtswidrigen Angriffskriege (Zwischenruf des Abg. Schwarz), das sind die, die die anderen führen: die Amerikaner, die Türken, die Briten und wer da noch aller dazugehört. (Abg. Steinacker: Das sind doch keine Kategorien des Völkerrechts! – Weitere Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Schwarz
Es gibt nämlich zwei Arten von völkerrechtswidrigen Angriffskriegen: Es gibt die bösen völkerrechtswidrigen Angriffskriege (Zwischenruf des Abg. Stögmüller), das sind die, die die Russen führen; und dann gibt es die guten völkerrechtswidrigen Angriffskriege (Zwischenruf des Abg. Schwarz), das sind die, die die anderen führen: die Amerikaner, die Türken, die Briten und wer da noch aller dazugehört. (Abg. Steinacker: Das sind doch keine Kategorien des Völkerrechts! – Weitere Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Steinacker: Das sind doch keine Kategorien des Völkerrechts! – Weitere Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.
Es gibt nämlich zwei Arten von völkerrechtswidrigen Angriffskriegen: Es gibt die bösen völkerrechtswidrigen Angriffskriege (Zwischenruf des Abg. Stögmüller), das sind die, die die Russen führen; und dann gibt es die guten völkerrechtswidrigen Angriffskriege (Zwischenruf des Abg. Schwarz), das sind die, die die anderen führen: die Amerikaner, die Türken, die Briten und wer da noch aller dazugehört. (Abg. Steinacker: Das sind doch keine Kategorien des Völkerrechts! – Weitere Zwischenrufe bei ÖVP und Grünen.)
Zwischenrufe bei den Grünen.
den Mietkosten. (Zwischenrufe bei den Grünen.) – Ja, ich weiß, das tut Ihnen weh, deswegen sage ich es Ihnen ja. (Abg. Stögmüller: Sie sind ja in der Freundschaftsgruppe!) Es ist halt manchmal schwierig, der Wahrheit ins Auge zu sehen. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Stögmüller: Sie sind ja in der Freundschaftsgruppe!
den Mietkosten. (Zwischenrufe bei den Grünen.) – Ja, ich weiß, das tut Ihnen weh, deswegen sage ich es Ihnen ja. (Abg. Stögmüller: Sie sind ja in der Freundschaftsgruppe!) Es ist halt manchmal schwierig, der Wahrheit ins Auge zu sehen. (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
den Mietkosten. (Zwischenrufe bei den Grünen.) – Ja, ich weiß, das tut Ihnen weh, deswegen sage ich es Ihnen ja. (Abg. Stögmüller: Sie sind ja in der Freundschaftsgruppe!) Es ist halt manchmal schwierig, der Wahrheit ins Auge zu sehen. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Leichtfried: Die 10 Minuten sind um!
Ich fürchte, dass Sie dazu nicht die Kraft haben (Abg. Leichtfried: Die 10 Minuten sind um!), dass Ihnen die Einsicht fehlt, dass Sie das alles einfach kalt lässt, oder dass Sie vielleicht – und Sie können es ja heute sagen – in Ihren Entscheidungen nicht mehr frei sind, Herr Bundeskanzler. (Präsident Hofer gibt das Glockenzeichen.) Den Preis dafür werden Sie jedenfalls zum ersten Mal bereits am kommenden Sonntag zu zahlen haben. (Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit des Abg. Zarits.)
Präsident Hofer gibt das Glockenzeichen.
Ich fürchte, dass Sie dazu nicht die Kraft haben (Abg. Leichtfried: Die 10 Minuten sind um!), dass Ihnen die Einsicht fehlt, dass Sie das alles einfach kalt lässt, oder dass Sie vielleicht – und Sie können es ja heute sagen – in Ihren Entscheidungen nicht mehr frei sind, Herr Bundeskanzler. (Präsident Hofer gibt das Glockenzeichen.) Den Preis dafür werden Sie jedenfalls zum ersten Mal bereits am kommenden Sonntag zu zahlen haben. (Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit des Abg. Zarits.)
Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit des Abg. Zarits.
Ich fürchte, dass Sie dazu nicht die Kraft haben (Abg. Leichtfried: Die 10 Minuten sind um!), dass Ihnen die Einsicht fehlt, dass Sie das alles einfach kalt lässt, oder dass Sie vielleicht – und Sie können es ja heute sagen – in Ihren Entscheidungen nicht mehr frei sind, Herr Bundeskanzler. (Präsident Hofer gibt das Glockenzeichen.) Den Preis dafür werden Sie jedenfalls zum ersten Mal bereits am kommenden Sonntag zu zahlen haben. (Beifall bei der FPÖ. – Heiterkeit des Abg. Zarits.)
Abg. Steinacker: Nicht irgendwie, genau!
Abgeordneter Christian Oxonitsch (SPÖ): Sehr geehrter Herr Bundeskanzler! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Abgeordneter Stocker hat irgendwie von hier heraußen behauptet (Abg. Steinacker: Nicht irgendwie, genau!), dass die Wien Energie der teuerste Energieversorger in Österreich ist. (Abg. Schnedlitz: Nur der zweitteuerste!) Das ist eindeutig unrichtig. (Zwischenruf des Abg. Lausch.) Ein Blick in den Tarifkalkulator zeigt: Ein Dreipersonenhaushalt in Niederösterreich zahlt um circa 120 Euro mehr als bei der Wien Energie in Wien. In Wien selbst ist die Wien Energie der günstigste Energieversorger. Die EVN in Niederösterreich - - (Beifall bei der SPÖ. – Heiterkeit und Zwischenrufe bei der
Abg. Schnedlitz: Nur der zweitteuerste!
Abgeordneter Christian Oxonitsch (SPÖ): Sehr geehrter Herr Bundeskanzler! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Abgeordneter Stocker hat irgendwie von hier heraußen behauptet (Abg. Steinacker: Nicht irgendwie, genau!), dass die Wien Energie der teuerste Energieversorger in Österreich ist. (Abg. Schnedlitz: Nur der zweitteuerste!) Das ist eindeutig unrichtig. (Zwischenruf des Abg. Lausch.) Ein Blick in den Tarifkalkulator zeigt: Ein Dreipersonenhaushalt in Niederösterreich zahlt um circa 120 Euro mehr als bei der Wien Energie in Wien. In Wien selbst ist die Wien Energie der günstigste Energieversorger. Die EVN in Niederösterreich - - (Beifall bei der SPÖ. – Heiterkeit und Zwischenrufe bei der
Zwischenruf des Abg. Lausch.
Abgeordneter Christian Oxonitsch (SPÖ): Sehr geehrter Herr Bundeskanzler! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Abgeordneter Stocker hat irgendwie von hier heraußen behauptet (Abg. Steinacker: Nicht irgendwie, genau!), dass die Wien Energie der teuerste Energieversorger in Österreich ist. (Abg. Schnedlitz: Nur der zweitteuerste!) Das ist eindeutig unrichtig. (Zwischenruf des Abg. Lausch.) Ein Blick in den Tarifkalkulator zeigt: Ein Dreipersonenhaushalt in Niederösterreich zahlt um circa 120 Euro mehr als bei der Wien Energie in Wien. In Wien selbst ist die Wien Energie der günstigste Energieversorger. Die EVN in Niederösterreich - - (Beifall bei der SPÖ. – Heiterkeit und Zwischenrufe bei der
Abg. Lopatka: Das ist ja keine Tatsächliche! – Zwischenruf des Abg. Wöginger.
ÖVP.) – Na ja, alle anderen Anbieter gibt es auch! Es gibt 18 Anbieter. (Abg. Lopatka: Das ist ja keine Tatsächliche! – Zwischenruf des Abg. Wöginger.)
Neuerliche Zwischenrufe bei der ÖVP.
Abgeordneter Christian Oxonitsch (fortsetzend): Fertig. (Neuerliche Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP – Heiterkeit der Abg. Pfurtscheller
Abgeordneter Mag. Markus Koza (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren auf der Regierungsbank! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Zuseherinnen und Zuseher! Kehren wir nach einem Beitrag von Radio Moskau zurück in die österreichische Realität (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP – Heiterkeit der Abg. Pfurtscheller), ins österreichische Parlament (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch) und setzen wir uns wirklich mit den Fragestellungen auseinander, die uns derzeit tatsächlich befassen.
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch
Abgeordneter Mag. Markus Koza (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren auf der Regierungsbank! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Zuseherinnen und Zuseher! Kehren wir nach einem Beitrag von Radio Moskau zurück in die österreichische Realität (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP – Heiterkeit der Abg. Pfurtscheller), ins österreichische Parlament (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch) und setzen wir uns wirklich mit den Fragestellungen auseinander, die uns derzeit tatsächlich befassen.
Abg. Meinl-Reisinger: Nein! Eben nicht!
Das, meine sehr geehrten Damen und Herren, sind Maßnahmen, die unmittelbar preis- und inflationsdämpfend sind (Abg. Meinl-Reisinger: Nein! Eben nicht!), das heißt, genau das bewirken, was die SPÖ und die FPÖ – die Opposition – regelmäßig fordern. (Beifall bei den Grünen. – Zwischenruf des Abg. Loacker.) Interessanterweise ist ausgerechnet dieser Maßnahme gestern nicht zugestimmt worden.
Beifall bei den Grünen. – Zwischenruf des Abg. Loacker.
Das, meine sehr geehrten Damen und Herren, sind Maßnahmen, die unmittelbar preis- und inflationsdämpfend sind (Abg. Meinl-Reisinger: Nein! Eben nicht!), das heißt, genau das bewirken, was die SPÖ und die FPÖ – die Opposition – regelmäßig fordern. (Beifall bei den Grünen. – Zwischenruf des Abg. Loacker.) Interessanterweise ist ausgerechnet dieser Maßnahme gestern nicht zugestimmt worden.
Abg. Kassegger: Nicht hin und wieder! Ständig!
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Das macht mich, was die heutige Sondersitzung betrifft, natürlich schon etwas nachdenklich beziehungsweise auch hin und wieder ratlos. (Abg. Kassegger: Nicht hin und wieder! Ständig!) Weil es heute nicht so drastisch ausgedrückt worden ist: Die Frau Klubobfrau und Parteichefin der SPÖ hat zumindest anerkannt, dass es Hilfsmaßnahmen, Unterstützungsmaßnahmen gegeben hat. Das war ja nicht immer so.
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Gödl.
31 Prozent sind Einmalzahlungen und Soforthilfen, und 43 Prozent sind preisdämpfende und inflationsdämpfende Maßnahmen. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Gödl.) Das ist die Strompreisbremse, das sind aber auch die reduzierten Energieabgaben, die ständig unter den Tisch fallen gelassen werden, die noch bis Mitte dieses Jahres wirken, oder das Aussetzen der Ökostrompauschale. Das sind Maßnahmen, die preissenkend, inflationsdämpfend wirken und ja auch tatsächlich weitgehend funktionieren. Das heißt, die Erzählung von Einmalzahlungen und sonst nichts ist einfach falsch. – Das ist einfach nicht richtig! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
31 Prozent sind Einmalzahlungen und Soforthilfen, und 43 Prozent sind preisdämpfende und inflationsdämpfende Maßnahmen. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Gödl.) Das ist die Strompreisbremse, das sind aber auch die reduzierten Energieabgaben, die ständig unter den Tisch fallen gelassen werden, die noch bis Mitte dieses Jahres wirken, oder das Aussetzen der Ökostrompauschale. Das sind Maßnahmen, die preissenkend, inflationsdämpfend wirken und ja auch tatsächlich weitgehend funktionieren. Das heißt, die Erzählung von Einmalzahlungen und sonst nichts ist einfach falsch. – Das ist einfach nicht richtig! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Abg. Hafenecker: Neuwahlen! ...! Das ist nachhaltig!
Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir wissen nämlich genau: Der nachhaltigste Weg aus der Teuerung und aus der Inflation (Abg. Hafenecker: Neuwahlen! ...! Das ist nachhaltig!) ist der massive Umstieg in die erneuerbaren Energien. Das ist eine Strategie, die raus aus Öl, Kohle und Gas und hinein in die Erneuerbaren führt, die raus aus der Abhängigkeit von Diktatoren, von Potentaten und autoritären Regimen führt, hinein in die Demokratie. (Beifall bei den Grünen. – Zwischenrufe der Abgeordneten Kassegger und Kickl.)
Beifall bei den Grünen. – Zwischenrufe der Abgeordneten Kassegger und Kickl.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir wissen nämlich genau: Der nachhaltigste Weg aus der Teuerung und aus der Inflation (Abg. Hafenecker: Neuwahlen! ...! Das ist nachhaltig!) ist der massive Umstieg in die erneuerbaren Energien. Das ist eine Strategie, die raus aus Öl, Kohle und Gas und hinein in die Erneuerbaren führt, die raus aus der Abhängigkeit von Diktatoren, von Potentaten und autoritären Regimen führt, hinein in die Demokratie. (Beifall bei den Grünen. – Zwischenrufe der Abgeordneten Kassegger und Kickl.)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Leichtfried: Das war jetzt wie die Rede vom Kollegen Hauser! – Heiterkeit bei Abgeordneten der Grünen.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, das ist die notwendige Politik für morgen, das ist die notwendige Politik, um der Teuerung begegnen zu können und raus aus der Abhängigkeit von fossiler Energie zu kommen. – Danke. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Abg. Leichtfried: Das war jetzt wie die Rede vom Kollegen Hauser! – Heiterkeit bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei den NEOS.
Das liegt aber sehr viel an den Mehrheitsfraktionen. Ich kann das Wort Zusammenarbeit hier tanzen, doch sie wird nicht stattfinden, wenn wir am Abend vor einer Sitzung, um 21 Uhr, einen Gesetzesvorschlag bekommen und hier nicht der Konsens gesucht wird. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Ein Wort noch, Herr Bundeskanzler, weil Sie die notwendigen Verschärfungen angesprochen haben, was den Kampf gegen Kindesmissbrauch aufgrund des aktuellen Falls Teichtmeister angeht: Also auch das ist nicht mein Verständnis von Konsenssuchen, wenn man einen Ministerratsvortrag nicht, wie das eigentlich in einer ordentlichen Demokratie passieren sollte, auch im Parlament, zum Beispiel im Justizausschuss, diskutiert, sondern hinter verschlossenen Türen beschließt. Heute haben Sie ihn vorgetragen und da kommen Sie schon mit dem Konsenswunsch ins Parlament. Das ist nicht die Art der demokratischen Zusammenarbeit, wie ich sie mir vorstelle, gerade und besonders bei so einem sensiblen Thema. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Leichtfried: Bitte! Gerne!
Jetzt aber zur Sache, zum Thema Teuerung: Ich danke der SPÖ sehr für die Sondersitzung (Abg. Leichtfried: Bitte! Gerne!), frage mich aber, ob sie mehr der Niederösterreichwahl am Sonntag als tatsächlich der Aktualität geschuldet ist. So neu sind ja die Forderungen der SPÖ, die sie heute hier vorgetragen hat, nicht, und so stark wird sich das gegenüber nächster Woche, in der es natürlich auch möglich gewesen wäre, das zu behandeln, auch nicht ändern.
Beifall bei den NEOS
Maßnahmen der Bundesregierung die Teuerung nicht bekämpft wird. Im Gegenteil: Sie wird richtiggehend angefacht. Also die Maßnahmen der Regierung sind derzeit einer der größten Inflationstreiber, die es gibt. Ich werde darauf zu sprechen kommen. Zum anderen gibt es mir die Gelegenheit – als Vertreterin der mittlerweile offensichtlich einzigen Fraktion, die das macht –, über die Ausgaben zu sprechen, die da getätigt werden (Beifall bei den NEOS), und zwar offensichtlich mit beiden Händen, mit dem Füllhorn.
Beifall bei den NEOS.
Nun, schauen wir uns das doch wirklich einmal im Detail an! Ich höre hier seit Monaten, Sitzung für Sitzung, eine Selbstbeweihräucherung, dass kein Land so viel ausgibt wie Österreich. Das allein ist noch keine gute Politik. Werte Herrschaften von der ÖVP, Geld anderer Leute ausgeben kann die Linke besser. (Beifall bei den NEOS.) Sie machen aber jetzt seit Jahren eine Koste-es-was-es-wolle-Politik, und auch wenn Sie immer wieder einmal sagen: Ja, damit wird einmal Schluss sein müssen!, ist nicht so richtig Schluss damit. Das sehe ich, wenn ich an die Beschlüsse vom Vormittag denke. Dank derer werden wieder Maßnahmen gießkannenartig gesetzt, da ein Steuerzahler dem anderen Steuerzahler die Stromrechnung subventioniert.
Beifall bei den NEOS.
Ich frage mich also: Wo ist da die inflationsdämpfende Wirkung? Oder verhält es sich nicht vielleicht so, dass Ihre Maßnahmen, nämlich jedes Problem in Österreich mit der Gießkanne – also mit Geld – zu beschütten, vielmehr diese Inflation anfachen, wovor wir oft und oft in den letzten Monaten gewarnt haben. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Werte Kolleginnen und Kollegen von der Sozialdemokratie, vielleicht sollten Sie hin und wieder auch in die Tageszeitungen schauen, was Vertreter Ihrer Fraktion sagen, was jetzt eigentlich notwendig wäre. Da stolpere ich immer wieder über sehr kluge Beiträge des ehemaligen Finanzministers Hannes Androsch. Der weiß, was es bedeutet, in Zeiten von Teuerung zu leben. Er hat die Energiekrise in den Siebziger- und frühen Achtzigerjahren mitbekommen. Die Frage ist: Was ist damals passiert? Ist eine Subvention nach der anderen erfunden worden? Hat man damals gesagt: Na ja, ich ziehe dir Steuerzahler das Geld aus der einen Tasche und gebe es dem anderen Steuerzahler?! – Nein, das hat man nicht gemacht. Man hat sich auf das besonnen, was in Österreich immer eine Tugend war, nämlich auf das Sparen, und zwar vor allem das Energiesparen. Das habe ich heute überhaupt noch nicht gehört. Wir befinden uns in einer Zeit knapper Energie. Das ist so, und deshalb ist sie auch teuer. Und da setzen Sie Maßnahmen, die eigentlich die Nachfrage immer weiter nach oben schrauben, anstatt auf das zu setzen, was die Österreicherinnen und Österreicher können, nämlich sparen. Das kann ich nicht nachvollziehen. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Und da glauben Sie, dass Ihre ausgebrochene Subventionitis etwas hilft; dass die Bürgerinnen und Bürger immer hübsch dankbar sein sollen, wenn sie sich zwar nicht aus ihrem eigenen Arbeitseinkommen – übrigens auch aufgrund der hohen Steuerlast – etwas leisten können, sondern weil man wieder da und dort einen Bonus oder eine Förderung bekommt? – Das, meine Damen und Herren, ist keine nachhaltige Wirtschaftspolitik, und das zerstört diesen Konsens, den wir in Österreich gerade in der Mitte der Gesellschaft immer gehabt haben. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.
Es ist aber auch die Frage der Verlässlichkeit, was die Energiewende angeht. Sehr geehrte Damen und Herren von den Grünen, Sie sitzen in der Regierung und wir haben immer noch kein Klimaschutzgesetz, und das ist ein wirklicher Skandal. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Präsident Hofer gibt das Glockenzeichen.
Ich rede da nicht von Utopien. Ich rede davon, dass ich den Anspruch habe, auch in diesem Bereich Österreich an die Spitze zu bringen und an Länder wie Norwegen, wie Schweden, wie Finnland, wie Dänemark anzuschließen. Da braucht es weit mehr, als das Geld der Steuerzahler mit der Gießkanne auszugeben. (Präsident Hofer gibt das Glockenzeichen.) Es braucht wirklich strukturelle Reformen (Ruf bei der ÖVP: Bim, bim!), die auch Leadership verlangen. – Danke sehr. (Beifall bei den NEOS.)
Ruf bei der ÖVP: Bim, bim!
Ich rede da nicht von Utopien. Ich rede davon, dass ich den Anspruch habe, auch in diesem Bereich Österreich an die Spitze zu bringen und an Länder wie Norwegen, wie Schweden, wie Finnland, wie Dänemark anzuschließen. Da braucht es weit mehr, als das Geld der Steuerzahler mit der Gießkanne auszugeben. (Präsident Hofer gibt das Glockenzeichen.) Es braucht wirklich strukturelle Reformen (Ruf bei der ÖVP: Bim, bim!), die auch Leadership verlangen. – Danke sehr. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Ich rede da nicht von Utopien. Ich rede davon, dass ich den Anspruch habe, auch in diesem Bereich Österreich an die Spitze zu bringen und an Länder wie Norwegen, wie Schweden, wie Finnland, wie Dänemark anzuschließen. Da braucht es weit mehr, als das Geld der Steuerzahler mit der Gießkanne auszugeben. (Präsident Hofer gibt das Glockenzeichen.) Es braucht wirklich strukturelle Reformen (Ruf bei der ÖVP: Bim, bim!), die auch Leadership verlangen. – Danke sehr. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Stocker: Nein, habe ich nicht!
Abgeordneter Maximilian Köllner, MA (SPÖ): Herr Präsident! Abgeordneter Stocker hat vorhin behauptet, dass das Burgenland eine besonders hohe Pro-Kopf-Schuldenquote habe. (Abg. Stocker: Nein, habe ich nicht!) Das ist unrichtig. (Abg. Leichtfried: Was ist denn mit dem Stocker los eigentlich?)
Abg. Leichtfried: Was ist denn mit dem Stocker los eigentlich?
Abgeordneter Maximilian Köllner, MA (SPÖ): Herr Präsident! Abgeordneter Stocker hat vorhin behauptet, dass das Burgenland eine besonders hohe Pro-Kopf-Schuldenquote habe. (Abg. Stocker: Nein, habe ich nicht!) Das ist unrichtig. (Abg. Leichtfried: Was ist denn mit dem Stocker los eigentlich?)
Abg. Steinacker: Das gehört schon wieder nicht dazu! Schon wieder keine tatsächliche Berichtigung!
Der richtige Sachverhalt lautet – und daher berichtige ich tatsächlich –, dass das Burgenland im österreichischen Mittelfeld liegt, wohingegen beispielsweise das Bundesland Niederösterreich, wo auch Abgeordneter Stocker herkommt (Abg. Steinacker: Das gehört schon wieder nicht dazu! Schon wieder keine tatsächliche Berichtigung!), eine um rund 1 500 Euro höhere Pro-Kopf-Verschuldung hat. (Abg. Steinacker: Wieder mal falsch! Wieder mal falsch!) Dieses Ablenkungsmanöver vor der Landtagswahl in Niederösterreich geht somit ins Leere. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Steinacker: Das geht so nicht! Das geht so nicht! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Abg. Steinacker: Wieder mal falsch! Wieder mal falsch!
Der richtige Sachverhalt lautet – und daher berichtige ich tatsächlich –, dass das Burgenland im österreichischen Mittelfeld liegt, wohingegen beispielsweise das Bundesland Niederösterreich, wo auch Abgeordneter Stocker herkommt (Abg. Steinacker: Das gehört schon wieder nicht dazu! Schon wieder keine tatsächliche Berichtigung!), eine um rund 1 500 Euro höhere Pro-Kopf-Verschuldung hat. (Abg. Steinacker: Wieder mal falsch! Wieder mal falsch!) Dieses Ablenkungsmanöver vor der Landtagswahl in Niederösterreich geht somit ins Leere. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Steinacker: Das geht so nicht! Das geht so nicht! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Steinacker: Das geht so nicht! Das geht so nicht! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.
Der richtige Sachverhalt lautet – und daher berichtige ich tatsächlich –, dass das Burgenland im österreichischen Mittelfeld liegt, wohingegen beispielsweise das Bundesland Niederösterreich, wo auch Abgeordneter Stocker herkommt (Abg. Steinacker: Das gehört schon wieder nicht dazu! Schon wieder keine tatsächliche Berichtigung!), eine um rund 1 500 Euro höhere Pro-Kopf-Verschuldung hat. (Abg. Steinacker: Wieder mal falsch! Wieder mal falsch!) Dieses Ablenkungsmanöver vor der Landtagswahl in Niederösterreich geht somit ins Leere. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Steinacker: Das geht so nicht! Das geht so nicht! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Abg. Leichtfried: Was ist denn mit dem Kollegen Stocker heute los? – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort gelangt Abgeordneter Rainer Wimmer. – Bitte, Herr Abgeordneter. (Abg. Leichtfried: Was ist denn mit dem Kollegen Stocker heute los? – Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ.)
Heiterkeit bei Abgeordneten der SPÖ sowie der Abg. Meinl-Reisinger.
Abgeordneter Rainer Wimmer (SPÖ): Herr Präsident! Geschätzte Damen und Herren der Bundesregierung! Jawohl, Frau Mag. Meinl-Reisinger, Sie haben recht: Hannes Androsch war einer der besten Finanzminister Österreichs, aber mich hat Ihre Affinität dazu jetzt ein bisschen gewundert. Es hat vielleicht damit zu tun, dass ihr in Altaussee, wo ihr euch ab und zu trefft, Nachbarn seid. (Heiterkeit bei Abgeordneten der SPÖ sowie der Abg. Meinl-Reisinger.) Sie haben aber völlig recht, Hannes Androsch war einer der besten Finanzminister dieser
Abg. Meinl-Reisinger: Ja, aber der greift sich auch auf den Kopf bei dem, was ihr fordert! – Heiterkeit des Redners.
Republik. (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, aber der greift sich auch auf den Kopf bei dem, was ihr fordert! – Heiterkeit des Redners.)
Beifall bei der SPÖ.
Die Preise steigen und steigen. Die Menschen wissen nicht mehr, wie sie ihr Leben fristen können, wie sie sich das Leben leisten können, und Sie, meine sehr geschätzten Damen und Herren, beschlossen dort nicht eine einzige Maßnahme, die sich gegen diese Teuerung richtet. Das ist wirklich ein völliger Wahnsinn, wenn ich das so sagen darf, weil die Menschen unter dieser Teuerung stöhnen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall und Zwischenrufe bei der SPÖ.
Was Sie aber tun: Sie tun genau das, was Sie schon immer getan haben – darin sind Sie ja Weltmeister –, Sie schaden wieder einmal den Arbeitnehmerinnen und den Arbeitnehmern, und vor allem den Pensionistinnen und Pensionisten. Stichwort: Abschaffung Blockvariante Altersteilzeit. Das ist völlig unnötig, meine sehr geschätzten Damen und Herren, da besteht überhaupt keine Not! – Frage: Warum machen Sie es? 8 000 Menschen sind davon betroffen. Von diesen 8 000 sind zwei Drittel Frauen – Pflegekräfte und vor allen Dingen auch Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter. Da frage ich: Ja, glaubt ihr wirklich, die Menschen, die diese Altersteilzeitregelung, diese Blockvariante in Anspruch nehmen, machen das aus Jux und Tollerei? Die machen das doch, weil sie krank sind, weil sie nicht mehr können und das der einzige Ausweg aus dieser Gefangenschaft ist. (Beifall und Zwischenrufe bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Diese Politik zieht sich wie ein roter Faden durch. In den letzten Jahren habe ich das ja deutlich gesehen, und ich sage wirklich: Sie jagen und demütigen Menschen, die ihr ganzes Leben fleißig gearbeitet haben. Ich habe schon die Hacklerpension angesprochen, die Sie abgeschafft haben. Meine Damen und Herren, diese Menschen verlieren in 20 Jahren – wenn sie das Glück haben, noch 20 Jahre zu leben – 100 000 Euro. 100 000 Euro – das ist Pensionsraub! (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Höfinger: Der Herr Kaplan!
Liebe Grüne, ich kann euch da nicht auslassen! Ihr verkauft eure Brüder und Schwestern! (Abg. Höfinger: Der Herr Kaplan!) Euch ist bald nicht mehr zu helfen. Ich sehe das wirklich ganz dramatisch, es sind heute schon Beispiele angeführt worden. Ich werde das jetzt nicht mehr machen, weil ich leider die Zeit nicht mehr habe. Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, wir brauchen keine Bremsen, wir brauchen Deckel und Obergrenzen. Die Preise müssen runter, damit die Inflation wirklich sinkt.
Abg. Stocker: Nicht nur Sie, Ihre Kollegen auch nicht!
Kollege Stocker, ich habe Sie nicht ganz verstanden, wenn Sie - - (Abg. Stocker: Nicht nur Sie, Ihre Kollegen auch nicht!) – Nein, denn Sie meinen, wenn die Preise runtergehen, steigt die Inflation: Das ist jetzt neu, aber vielleicht können Sie das einmal ein bisschen näher erklären. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Kollege Stocker, ich habe Sie nicht ganz verstanden, wenn Sie - - (Abg. Stocker: Nicht nur Sie, Ihre Kollegen auch nicht!) – Nein, denn Sie meinen, wenn die Preise runtergehen, steigt die Inflation: Das ist jetzt neu, aber vielleicht können Sie das einmal ein bisschen näher erklären. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Meinl-Reisinger: Das stimmt doch nicht!
Wir haben uns viele Maßnahmen überlegt, wir haben viele Maßnahmen gesetzt, und ganz vieles wurde dazu heute schon gesagt. Eines wurde vielleicht nicht gesagt: dass diese Maßnahmen modern sind und Österreich auch wettbewerbsfähiger machen. Ich erinnere zum Beispiel an die Abschaffung der kalten Progression oder auch an den Familienbonus. Das ist zukunftsorientiert. (Abg. Meinl-Reisinger: Das stimmt doch nicht!) Und diese Entlastungen sind spürbar für die Menschen, die Menschen spüren sie bereits. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Meinl-Reisinger: Das stimmt doch nicht!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Meinl-Reisinger: Das stimmt doch nicht!
Wir haben uns viele Maßnahmen überlegt, wir haben viele Maßnahmen gesetzt, und ganz vieles wurde dazu heute schon gesagt. Eines wurde vielleicht nicht gesagt: dass diese Maßnahmen modern sind und Österreich auch wettbewerbsfähiger machen. Ich erinnere zum Beispiel an die Abschaffung der kalten Progression oder auch an den Familienbonus. Das ist zukunftsorientiert. (Abg. Meinl-Reisinger: Das stimmt doch nicht!) Und diese Entlastungen sind spürbar für die Menschen, die Menschen spüren sie bereits. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Meinl-Reisinger: Das stimmt doch nicht!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Österreich liegt hier im EU-Schnitt sehr weit vorne, auf Platz zwei, und im Vergleich zu Deutschland sind die Maßnahmen bei uns um ein Viertel stärker. Das ist, glaube ich, etwas, wofür wir uns als Österreicher nicht verstecken müssen; da können wir zeigen, was wir gemacht haben, um die Teuerung abzufedern. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Zwischenruf bei der FPÖ.
Als ich den Reden heute zugehört habe, wurde mir klar, dass so manche Reden diese Fakten nicht mitbringen. Ich habe mir auch ein bisschen die Presseaussendungen der letzten Monate angeschaut und möchte jetzt vielleicht auf die Rede von Klubobmann Kickl eingehen, der sich in seiner Rede ein bisschen wie ein Wunderheiler dargestellt hat. (Zwischenruf bei der FPÖ.)
Abg. Kickl: Das ist aber so! Das ist doch so! – Abg. Kassegger: Weil die Leute sich das Heizen nicht mehr leisten können!
Herr Kickl, wer soll Ihnen glauben, nachdem Sie im Juli gesagt haben, dass im Winter „viele Wohnungen [...] gänzlich kalt bleiben“ würden (Abg. Kickl: Das ist aber so! Das ist doch so! – Abg. Kassegger: Weil die Leute sich das Heizen nicht mehr leisten können!), nachdem Sie im September „ein Desaster in der Versorgung mit Diesel-Treibstoff“ vorausgeahnt haben (Abg. Belakowitsch: War es ja auch! – Abg. Kickl: Kommt eh, der Winter ist noch nicht vorbei! Warten Sie, was am 5. März passiert!) und nachdem Sie, Herr Klubobmann Kickl, im Juli gesagt haben, die Regierung plane einen Lockdown für September? Wo sind all die Dinge, die Sie angekündigt haben? (Abg. Belakowitsch: Haben Sie das Desaster der Dieselversorgung nicht mitbekommen?)
Abg. Belakowitsch: War es ja auch! – Abg. Kickl: Kommt eh, der Winter ist noch nicht vorbei! Warten Sie, was am 5. März passiert!
Herr Kickl, wer soll Ihnen glauben, nachdem Sie im Juli gesagt haben, dass im Winter „viele Wohnungen [...] gänzlich kalt bleiben“ würden (Abg. Kickl: Das ist aber so! Das ist doch so! – Abg. Kassegger: Weil die Leute sich das Heizen nicht mehr leisten können!), nachdem Sie im September „ein Desaster in der Versorgung mit Diesel-Treibstoff“ vorausgeahnt haben (Abg. Belakowitsch: War es ja auch! – Abg. Kickl: Kommt eh, der Winter ist noch nicht vorbei! Warten Sie, was am 5. März passiert!) und nachdem Sie, Herr Klubobmann Kickl, im Juli gesagt haben, die Regierung plane einen Lockdown für September? Wo sind all die Dinge, die Sie angekündigt haben? (Abg. Belakowitsch: Haben Sie das Desaster der Dieselversorgung nicht mitbekommen?)
Abg. Belakowitsch: Haben Sie das Desaster der Dieselversorgung nicht mitbekommen?
Herr Kickl, wer soll Ihnen glauben, nachdem Sie im Juli gesagt haben, dass im Winter „viele Wohnungen [...] gänzlich kalt bleiben“ würden (Abg. Kickl: Das ist aber so! Das ist doch so! – Abg. Kassegger: Weil die Leute sich das Heizen nicht mehr leisten können!), nachdem Sie im September „ein Desaster in der Versorgung mit Diesel-Treibstoff“ vorausgeahnt haben (Abg. Belakowitsch: War es ja auch! – Abg. Kickl: Kommt eh, der Winter ist noch nicht vorbei! Warten Sie, was am 5. März passiert!) und nachdem Sie, Herr Klubobmann Kickl, im Juli gesagt haben, die Regierung plane einen Lockdown für September? Wo sind all die Dinge, die Sie angekündigt haben? (Abg. Belakowitsch: Haben Sie das Desaster der Dieselversorgung nicht mitbekommen?)
Abg. Ries: Eh, wir können ...!
Man kann einen Wunderheiler am ehesten erkennen, wenn man im Nachhinein beurteilt, was er gesagt hat (Abg. Ries: Eh, wir können ...!) – und, Herr Kickl, wer soll Ihnen dann glauben? (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Man kann einen Wunderheiler am ehesten erkennen, wenn man im Nachhinein beurteilt, was er gesagt hat (Abg. Ries: Eh, wir können ...!) – und, Herr Kickl, wer soll Ihnen dann glauben? (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Rendi-Wagner: Aber das ist so! Ich glaube, Sie reden mit den falschen Leuten!
Das Gleiche betrifft aber auch die Vorhersagen der SPÖ. Leichtfried im September: Die Produktion wird stillliegen, der soziale Friede ist gefährdet. Rendi-Wagner meinte, man würde sich im Winter zwischen Heizen oder Essen entscheiden müssen. (Abg. Rendi-Wagner: Aber das ist so! Ich glaube, Sie reden mit den falschen Leuten!)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Leichtfried: Aber vom hohen Ross ist leicht kommentieren!
Abg. Rendi-Wagner: Unfassbar! – Abg. Leichtfried: Oder mit den Gasthäusern!) Und auch da erkennt man, wenn man sich die Zahlen anschaut, dass die Insolvenzzahlen auf das Vor-Covid-Niveau von 2019 zurückgegangen sind, und das ist eigentlich ein gutes Zeichen für die Stärke unserer Wirtschaft. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Leichtfried: Aber vom hohen Ross ist leicht kommentieren!)
Abg. Lercher – erheitert –: Stimmt, das ist unser Job!
Wir dürfen nicht mit der Angst der Menschen politisches Kleingeld machen. Ein englischer Politiker hat einmal gesagt: Opposition ist, das zu versprechen, was keine Regierung halten kann. (Abg. Lercher – erheitert –: Stimmt, das ist unser Job!) Vielleicht kann man das auf Österreichisch umschreiben und sagen: Bei der Sozialdemokratie heißt Opposition, im Bund das zu fordern, was man in Wien nicht tut.
Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der SPÖ.
Ich kann einmal Wien und den Bund hier nebeneinanderstellen, ganz kurz: Auf Bundesebene automatische Leistungserhöhung, in Wien automatische Gebührenerhöhung; auf Bundesebene Entlastungspaket in der Höhe von 28 Milliarden Euro, in Wien eine Mehrbelastung der Haushalte in der Höhe von 150 Millionen Euro; auf Bundesebene Preisbremsen, in Wien massive Verteuerung von Strom, Gas und Fernwärme. Meine sehr verehrten Damen und Herren der Sozialdemokratie, das dreht natürlich die Inflationsspirale nach oben. (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenrufe bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir wurden nicht zum Streiten hierher gewählt. Für die betroffenen Menschen ist die Frage, was die Parteien gegeneinander haben, komplett irrelevant. (Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.) Das soll vielleicht auch ein Credo für unsere Arbeit hier sein: gemeinsam Lösungen suchen. Aber gemeinsam Lösungen suchen geht nicht, wenn Bund und Länder hier gegeneinander ausgespielt werden (Abg. Belakowitsch: Das ist auch Stärke der ÖVP ...!), und das geht auch nicht, wenn man faktenbefreit den Menschen Angst macht, Schlimmstes prophezeit und dann das torpediert, was hier vonseiten der Bundesregierung an Gutem gemacht wird, um die Menschen zu entlasten. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Abg. Belakowitsch: Das ist auch Stärke der ÖVP ...!
Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir wurden nicht zum Streiten hierher gewählt. Für die betroffenen Menschen ist die Frage, was die Parteien gegeneinander haben, komplett irrelevant. (Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.) Das soll vielleicht auch ein Credo für unsere Arbeit hier sein: gemeinsam Lösungen suchen. Aber gemeinsam Lösungen suchen geht nicht, wenn Bund und Länder hier gegeneinander ausgespielt werden (Abg. Belakowitsch: Das ist auch Stärke der ÖVP ...!), und das geht auch nicht, wenn man faktenbefreit den Menschen Angst macht, Schlimmstes prophezeit und dann das torpediert, was hier vonseiten der Bundesregierung an Gutem gemacht wird, um die Menschen zu entlasten. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei ÖVP und Grünen.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir wurden nicht zum Streiten hierher gewählt. Für die betroffenen Menschen ist die Frage, was die Parteien gegeneinander haben, komplett irrelevant. (Zwischenruf des Abg. Schnedlitz.) Das soll vielleicht auch ein Credo für unsere Arbeit hier sein: gemeinsam Lösungen suchen. Aber gemeinsam Lösungen suchen geht nicht, wenn Bund und Länder hier gegeneinander ausgespielt werden (Abg. Belakowitsch: Das ist auch Stärke der ÖVP ...!), und das geht auch nicht, wenn man faktenbefreit den Menschen Angst macht, Schlimmstes prophezeit und dann das torpediert, was hier vonseiten der Bundesregierung an Gutem gemacht wird, um die Menschen zu entlasten. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)
Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Laimer.
Wenn Sie davon sprechen, dass die Menschen draußen spüren, was Sie machen, dann gebe ich Ihnen tausendprozentig recht. Ihre Regierung liegt im Vertrauensindex mittlerweile bei unter 30 Prozent. Die Menschen spüren ganz genau, was Sie mit ihnen gemacht haben, und das sollten Sie sich auch hinter die Ohren schreiben. (Beifall bei der FPÖ sowie des Abg. Laimer.)
Beifall bei der FPÖ.
Aber ich sage Ihnen von der ÖVP eines: Wir brauchen tatsächlich einen Schutzschirm. Wir brauchen einen Schutzschirm vor dieser Regierung, und dieser Schutzschirm würde heißen: Neuwahlen sofort. Das sage ich Ihnen auch ganz klar. (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Zarits.
Wir haben einen ORF, der schon wieder eine Finanzierungslücke hat; wir haben einen ORF, der eine Haushaltsabgabe haben möchte; wir haben einen zwangsgebührenfinanzierten ORF, und wissen Sie, was der ist? – Der ist nichts anderes als Ihr kommunikatives Werkzeug seitens der ÖVP. (Zwischenruf des Abg. Zarits.) Sie nützen den ORF für Ihre Zwecke aus. Und wenn Sie es nicht glauben, dann schauen Sie sich tagtäglich „Niederösterreich heute“ (Ruf bei der ÖVP: „Burgenland heute“! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP) unter der bisherigen Federführung von Herrn Ziegler an, meine sehr geehrten Damen und Herren, dann wissen Sie, wie Parteifernsehen Marke DDR ausschaut! (Beifall bei der FPÖ.)
Ruf bei der ÖVP: „Burgenland heute“! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP
Wir haben einen ORF, der schon wieder eine Finanzierungslücke hat; wir haben einen ORF, der eine Haushaltsabgabe haben möchte; wir haben einen zwangsgebührenfinanzierten ORF, und wissen Sie, was der ist? – Der ist nichts anderes als Ihr kommunikatives Werkzeug seitens der ÖVP. (Zwischenruf des Abg. Zarits.) Sie nützen den ORF für Ihre Zwecke aus. Und wenn Sie es nicht glauben, dann schauen Sie sich tagtäglich „Niederösterreich heute“ (Ruf bei der ÖVP: „Burgenland heute“! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP) unter der bisherigen Federführung von Herrn Ziegler an, meine sehr geehrten Damen und Herren, dann wissen Sie, wie Parteifernsehen Marke DDR ausschaut! (Beifall bei der FPÖ.)
Beifall bei der FPÖ.
Wir haben einen ORF, der schon wieder eine Finanzierungslücke hat; wir haben einen ORF, der eine Haushaltsabgabe haben möchte; wir haben einen zwangsgebührenfinanzierten ORF, und wissen Sie, was der ist? – Der ist nichts anderes als Ihr kommunikatives Werkzeug seitens der ÖVP. (Zwischenruf des Abg. Zarits.) Sie nützen den ORF für Ihre Zwecke aus. Und wenn Sie es nicht glauben, dann schauen Sie sich tagtäglich „Niederösterreich heute“ (Ruf bei der ÖVP: „Burgenland heute“! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP) unter der bisherigen Federführung von Herrn Ziegler an, meine sehr geehrten Damen und Herren, dann wissen Sie, wie Parteifernsehen Marke DDR ausschaut! (Beifall bei der FPÖ.)
Zwischenrufe bei der ÖVP.
Und wissen Sie was – und da muss man doch noch auch den Finger in die Wunde legen –, meine sehr geehrten Damen und Herren von der ÖVP? Sie haben ja nicht nur den ganzen ORF mit den Geldern der Zwangsgebührenzahler für Ihre Zwecke missbraucht. (Zwischenrufe bei der ÖVP.) – Die „Kronen Zeitung“ hat Herr Benko gekauft. Der ist aber, glaube ich, Ihnen zuzuordnen, Herr Kollege. Das sei auch nur nebenbei gesagt.
Beifall bei der FPÖ.
ich, ist der Spaß vorbei – und ich warte, wie gesagt, nun darauf, dass die Linken hier herinnen auch munter werden und dieses Problem erkennen. (Beifall bei der FPÖ.)
Ruf bei der ÖVP: Geh bitte!
Wenn wir schon bei Niederösterreich sind – und der Herr Bundeskanzler ist noch immer nicht hier zurück –, dann sollten wir auch darüber reden, was uns Niederösterreich kostet, wenn man die ÖVP bewerben muss. Frau Mikl-Leitner hat 100 000 Dinge, die in Niederösterreich laufen: eine Aktion Schutzengel, zahlt natürlich der Steuerzahler; „Nah sicher!“, zahlt natürlich der Steuerzahler; eine „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge GmbH mit 42 Angestellten, die derzeit sicher alle hauptamtlich im Wahlkampf tätig sind. Das ist es, was uns Ihre Eitelkeit und Ihre Partei allein in Niederösterreich kostet, und auch das ist eine Grundlage für die Teuerung (Ruf bei der ÖVP: Geh bitte!), die hier in diesem Land tagtäglich stattfindet – auch wenn die Leute nicht mehr wissen, wie sie Miete und Energiekosten bezahlen.
Beifall bei der FPÖ.
Der Herr Bundeskanzler, der leider noch immer fehlt, hat vorhin davon gesprochen, wie wichtig es ist, Kinder zu schützen. Das unterschreibe ich zu 1000 Prozent. Was ich aber vor dem Hintergrund nicht verstehe, meine sehr geehrten Damen und Herren: Die ÖVP Niederösterreich hat in Mistelbach einem Hermann Nitsch ein Museum errichtet, der 1969 in seinem Buch zum „Orgien Mysterien Theater“ übelsten Missbrauch an einem neunjährigen Mädchen detailliert beschrieben hat. Meine sehr geehrten Damen und Herren in Niederösterreich, schämen Sie sich nicht dafür, dass Sie diesen Herrn zu unserem Landeskünstler erhoben haben? Schämen Sie sich nicht dafür, dass der niederösterreichische Steuerzahler dieses Museum noch immer finanzieren muss – und schämen Sie sich nicht dafür, dass man dieses Museum auch noch dazu missbraucht, Volksschulkinder durchzuschleifen, die sich dann die Blutschüttkünste von diesem Herrn Nitsch anschauen können? (Beifall bei der FPÖ.) Wenn Sie etwas für die Kinder machen wollen, dann sperren Sie dieses Museum zu und ziehen Sie alle Auszeichnungen von Herrn Nitsch zurück!
Beifall bei der FPÖ.
Eines sage ich Ihnen auch ganz klar: Die einzige Alternative zur schwarzen und zum roten Hanni ist Udo Landbauer, und der wird Ihnen dann zeigen, wo der Bartl den Most herholt. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Amesbauer: Ich hab’ das nie gesagt!
vielen gehört –: nämlich einen neuen Stil, eine neue Kultur im Miteinander (Abg. Amesbauer: Ich hab’ das nie gesagt!), in der Konfrontation, konstruktive Zusammenarbeit – oder zumindest hätte ich das so verstanden, und ich möchte darauf zurückkommen. Es geht nämlich um viel: Es geht um die Zukunft, um die Zukunft unserer Kinder. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Haubner.)
Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Haubner.
vielen gehört –: nämlich einen neuen Stil, eine neue Kultur im Miteinander (Abg. Amesbauer: Ich hab’ das nie gesagt!), in der Konfrontation, konstruktive Zusammenarbeit – oder zumindest hätte ich das so verstanden, und ich möchte darauf zurückkommen. Es geht nämlich um viel: Es geht um die Zukunft, um die Zukunft unserer Kinder. (Beifall bei den Grünen sowie des Abg. Haubner.)
Beifall bei den Grünen.
Die wirtschaftliche Lage ist zurzeit schwierig. Es ist gut, gleich am Anfang über die Situation in diesem Land zu diskutieren und zu schauen: Wie hat es sich entwickelt und was können wir für die Zukunft machen? Es geht ja nicht nur um eine Vergangenheitsschau, sondern auch um das Weichenstellen für die Zukunft – und dafür sind wir hier. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Pfurtscheller.
Kurz ein Blick zurück: Ich bin froh, dass sich die Unkenrufe, die ich in den vergangenen Monaten und Jahren von vielen gehört habe – von einer Insolvenzwelle über eine wahnsinnig hohe Arbeitslosenquote sogar bis zur Rezession – nicht bewahrheitet haben. Schauen wir, wie es sich entwickelt hat, wie es heute ist: Ja, es war teuer – aber dank der umfassenden Hilfen ist es gelungen, gegenzusteuern. Es gab kaum Insolvenzen, wir konnten die Betriebe im Land, und damit auch die vielen Arbeitsplätze, erhalten. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Pfurtscheller.)
Beifall bei den Grünen.
Es gibt sogar Unternehmensneugründungen. Die letzten Statistiken zeigen: Die Zahl der Unternehmensneugründungen steigt, und erfreulicherweise gründen besonders viele Frauen Unternehmen: 45 Prozent der Neugründerinnen sind Frauen. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Über die Gasversorgung wurde schon gesprochen, darüber muss ich nicht mehr viel sagen. Die diesbezügliche Situation ist insofern unerfreulich, als wir eine sehr hohe Abhängigkeit von Russland hatten. Die wurde reduziert, und die Gasspeicher sind voll, aber natürlich müssen wir dahin gehend die Weichen für die Zukunft stellen, wir müssen von den Fossilen weg und uns mit dem versorgen, was wir im Land haben – und das sind die erneuerbaren Energien, darum geht es. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Übrigens ist es auch etwas Inflationsdämpfendes, wenn das Klimaticket so günstig ist. Für morgen: Arbeiten wir daran! (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei den NEOS. – Zwischenruf des Abg. Haubner.
Ich möchte mit der Inflation beginnen: 8,6 Prozent betrug die Inflation über das Jahr 2022 gerechnet. Das ist die höchste Inflation seit 1974 oder auch seit dem Beginn der Währungsunion. Ja, wir haben das heute schon gehört, diese Teuerungsrate ist nicht mehr nur auf die hohen Energiepreise zurückzuführen, sondern was tatsächlich passiert, ist natürlich, dass auch Lebensmittelpreise oder Preise von Industriegütern steigen. Wer treibt allerdings die Preise an? – Ein ganz massiver Preistreiber in Österreich, meine Damen und Herren, ist die österreichische Bundesregierung. (Beifall bei den NEOS. – Zwischenruf des Abg. Haubner.)
Abg. Leichtfried: Kollege Hammer ist relativ ruhig, fällt schon auf!
Herren, wenn Sie zuschauen: Es ist super, es reagiert nicht einmal mehr irgendwer bei der ÖVP auf diese großen Zahlen. (Abg. Leichtfried: Kollege Hammer ist relativ ruhig, fällt schon auf!)
Zwischenruf des Abg. Zarits.
Sie haben auf jeden Fall 27 Milliarden Euro im Jahr 2022 ausgegeben beziehungsweise angekündigt, dass Sie das ausgeben werden – noch einmal: 27 Milliarden Euro! Dann würde man doch meinen, diese 27 Milliarden Euro sollten ja so eingesetzt werden, dass es auch etwas bringt – das ist ja das, was die Bundesregierung uns immer wieder weismachen will. (Zwischenruf des Abg. Zarits.)
Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Zarits.
Wir haben es aber durchgerechnet: Von diesen 27 Milliarden Euro sind 20 Milliarden nicht treffsicher. Das muss man sich dann tatsächlich auf der Zunge zergehen lassen: 20 Milliarden Euro werden auf Haushalte aufgeteilt oder auf Unternehmen aufgeteilt, die tatsächlich diesen Bedarf nicht haben. Das ist die Politik der Bundesregierung. (Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Zarits.)
Zwischenruf des Abg. Zarits. – Abg. Meinl-Reisinger: Ja! ... die gehören wirklich unterstützt!
Ganz im Ernst, meine Damen und Herren, das soll hier kein Unternehmensbashing werden und es soll auch nicht gegen Haushalte gehen, die wegen geringer Einkommen Unterstützung brauchen. Da möchte ich mich auch noch einmal auf Frau Kugler beziehen, die gesagt hat, wir NEOS sollten da einmal in eine Klausur gehen. Schauen Sie sich doch einfach einmal an, wie wir abgestimmt haben: Natürlich befürworten wir, dass Haushalte mit geringem Einkommen unterstützt werden; ganz klar, dass Pensionistinnen und Pensionisten unterstützt werden. (Zwischenruf des Abg. Zarits. – Abg. Meinl-Reisinger: Ja! ... die gehören wirklich unterstützt!) Als Liberale ist es unser Ansatz, dass wir natürlich die unterstützen, die es brauchen. Genauso auch bei Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen und wegen der Energiekosten zum Beispiel einen Nachteil haben: Na klar muss das gelöst werden! (Beifall bei den NEOS. – Abg. Meinl-Reisinger: ... aber doch nicht alle!)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Meinl-Reisinger: ... aber doch nicht alle!
Ganz im Ernst, meine Damen und Herren, das soll hier kein Unternehmensbashing werden und es soll auch nicht gegen Haushalte gehen, die wegen geringer Einkommen Unterstützung brauchen. Da möchte ich mich auch noch einmal auf Frau Kugler beziehen, die gesagt hat, wir NEOS sollten da einmal in eine Klausur gehen. Schauen Sie sich doch einfach einmal an, wie wir abgestimmt haben: Natürlich befürworten wir, dass Haushalte mit geringem Einkommen unterstützt werden; ganz klar, dass Pensionistinnen und Pensionisten unterstützt werden. (Zwischenruf des Abg. Zarits. – Abg. Meinl-Reisinger: Ja! ... die gehören wirklich unterstützt!) Als Liberale ist es unser Ansatz, dass wir natürlich die unterstützen, die es brauchen. Genauso auch bei Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen und wegen der Energiekosten zum Beispiel einen Nachteil haben: Na klar muss das gelöst werden! (Beifall bei den NEOS. – Abg. Meinl-Reisinger: ... aber doch nicht alle!)
Beifall bei den NEOS.
Wo wir aber nicht dabei sind, meine Damen und Herren, das ist dieses Steuergeldverbrennen, wie Sie das im Augenblick machen. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Was auch interessant ist, weil sich die Mitglieder der Bundesregierung immer wieder herstellen – auch die Abgeordneten vertreten das – und sagen, dass man so viel besser durch die Krise gekommen sei: Auch dazu gibt es jetzt Studien. Eine Analyse der Ameco, das ist eine Einrichtung der EU-Kommission, besagt, dass Österreich trotz Steuergeldregen wirklich schlecht durch die Krise gekommen ist. Der volkswirtschaftliche Gesamtschaden ist der vierthöchste in der gesamten Europäischen Union. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
machen. Die Kerninflation, auch das hat Klubobfrau Meinl-Reisinger schon gesagt, ist um 2,4 Prozent höher als im Rest der Europäischen Union, und das sind die Auswirkungen Ihrer verheerenden Finanzpolitik. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Leichtfried: Was ist mit Kollegen Stocker los heute?
Abgeordneter Rudolf Silvan (SPÖ): Herr Präsident! Hohes Haus! Sehr geehrte Damen und Herren auf der Galerie und zu Hause! Ich möchte noch etwas zu Kollegen Stocker sagen – es ist eh schon von Kollegen Köllner beantwortet worden – (Abg. Leichtfried: Was ist mit Kollegen Stocker los heute?), in Bezug auf das Burgenland, weil er sich über die Neuverschuldung im Burgenland Gedanken macht: Ich möchte nur darauf hinweisen, dass wir in Niederösterreich die zweithöchste Pro-Kopf-Verschuldung unter allen Bundesländern haben, und wir hätten die höchste Pro-Kopf-Verschuldung, wenn nicht in Kärnten dieser Wahnsinn mit der Hypo Alpe-Adria gewesen wäre, den die FPÖ gemeinsam mit der ÖVP verursacht hat. Ich wollte nur so viel dazu sagen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Stocker: ... Prozent ...! – Zwischenruf des Abg. Scherak. – Abg. Zarits: Zuhören!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Stocker: ... Prozent ...! – Zwischenruf des Abg. Scherak. – Abg. Zarits: Zuhören!
Abgeordneter Rudolf Silvan (SPÖ): Herr Präsident! Hohes Haus! Sehr geehrte Damen und Herren auf der Galerie und zu Hause! Ich möchte noch etwas zu Kollegen Stocker sagen – es ist eh schon von Kollegen Köllner beantwortet worden – (Abg. Leichtfried: Was ist mit Kollegen Stocker los heute?), in Bezug auf das Burgenland, weil er sich über die Neuverschuldung im Burgenland Gedanken macht: Ich möchte nur darauf hinweisen, dass wir in Niederösterreich die zweithöchste Pro-Kopf-Verschuldung unter allen Bundesländern haben, und wir hätten die höchste Pro-Kopf-Verschuldung, wenn nicht in Kärnten dieser Wahnsinn mit der Hypo Alpe-Adria gewesen wäre, den die FPÖ gemeinsam mit der ÖVP verursacht hat. Ich wollte nur so viel dazu sagen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Stocker: ... Prozent ...! – Zwischenruf des Abg. Scherak. – Abg. Zarits: Zuhören!)
Beifall bei der SPÖ.
Zu den Freiheitlichen – Kollege Kickl ist jetzt gerade nicht da, aber weil er immer die Geschichte von den Sanktionen erzählt, die die Inflation in die Höhe treiben –: Serbien, ein bekannter Freund von Russland, das die Sanktionen nicht mitträgt, hat eine Inflationsrate von 15 Prozent. Liebe Kolleginnen und Kollegen von der Freiheitlichen Partei, ihr schützt mit dieser Erzählung in Wirklichkeit die Eliten, die Konzerne, das kranke System, das kranke Marktsystem. (Beifall bei der SPÖ.) Der Rohölpreis ist so niedrig wie nie. Ist er an den Tankstellen angekommen? – Nein. Sie schützen dieses Wirtschaftssystem mit dieser Erzählung. (Abg. Kucher: Kann man das dem Herbert ausrichten?!)
Abg. Kucher: Kann man das dem Herbert ausrichten?!
Zu den Freiheitlichen – Kollege Kickl ist jetzt gerade nicht da, aber weil er immer die Geschichte von den Sanktionen erzählt, die die Inflation in die Höhe treiben –: Serbien, ein bekannter Freund von Russland, das die Sanktionen nicht mitträgt, hat eine Inflationsrate von 15 Prozent. Liebe Kolleginnen und Kollegen von der Freiheitlichen Partei, ihr schützt mit dieser Erzählung in Wirklichkeit die Eliten, die Konzerne, das kranke System, das kranke Marktsystem. (Beifall bei der SPÖ.) Der Rohölpreis ist so niedrig wie nie. Ist er an den Tankstellen angekommen? – Nein. Sie schützen dieses Wirtschaftssystem mit dieser Erzählung. (Abg. Kucher: Kann man das dem Herbert ausrichten?!)
Abg. Zarits: ... Heizkostenzuschüsse! Keine Ahnung!
es diesen Heizkostenzuschuss, et cetera, et cetera, und überall werden Preise erhöht und Zuschüsse gewährt, und in Wirklichkeit werden Gemeinden, Städte und Bundesländer im Regen stehen gelassen und jeder darf alleine weiterwurschteln. (Abg. Zarits: ... Heizkostenzuschüsse! Keine Ahnung!) Es gibt eine Bundesregierung, die sollte Maßnahmen zur Erleichterung des Lebens für die privaten Haushalte, aber auch für die Betriebe umsetzen, so wie es in Spanien zum Beispiel passiert ist. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
es diesen Heizkostenzuschuss, et cetera, et cetera, und überall werden Preise erhöht und Zuschüsse gewährt, und in Wirklichkeit werden Gemeinden, Städte und Bundesländer im Regen stehen gelassen und jeder darf alleine weiterwurschteln. (Abg. Zarits: ... Heizkostenzuschüsse! Keine Ahnung!) Es gibt eine Bundesregierung, die sollte Maßnahmen zur Erleichterung des Lebens für die privaten Haushalte, aber auch für die Betriebe umsetzen, so wie es in Spanien zum Beispiel passiert ist. (Beifall bei der SPÖ.)
Ruf bei der ÖVP: Das stimmt ja nicht! – Abg. Steinacker: Wer sagt denn sowas?!
Das spanische Parlament hat Inflationsbremsen zu einem Zeitpunkt beschlossen, als wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten hier in Österreich vonseiten des Vizekanzlers als sogenannte Teuerungshysteriker bezeichnet wurden oder als Kollegin Baumgartner – ist sie jetzt hier?, ich weiß es nicht, ich sehe sie nicht – von der ÖVP Niederösterreich in einer bemerkenswerten Rede gesagt hat, dass es die Teuerung gar nicht gibt und sie nur von der Opposition herbeigeredet wird. (Ruf bei der ÖVP: Das stimmt ja nicht! – Abg. Steinacker: Wer sagt denn sowas?!)
Zwischenrufe der Abgeordneten Zarits und Belakowitsch
Wenn man dann noch den Bürgermeister von Ziersdorf in Niederösterreich, im Weinviertel, Hermann Fischer, hört, der in einem ORF-Interview erklärt hat, dass die Leute zuerst einmal bei sich selbst zu sparen anfangen sollen und dann erst jammern sollen, und das dann dem Preismonitoring der Arbeiterkammer gegenüberstellt, in dem drinnen steht (Zwischenrufe der Abgeordneten Zarits und Belakowitsch): 77 Prozent Preiserhöhung bei Butter, 194 Prozent Erhöhung beim Sonnenblumenöl, 118 Prozent für Mehl (Abg. Hörl: ... Österreich!), dann sieht man, diese Aussage ist mehr als abgehoben und mehr als realitätsfremd, liebe Kolleginnen und Kollegen. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Hörl: ... Österreich!
Wenn man dann noch den Bürgermeister von Ziersdorf in Niederösterreich, im Weinviertel, Hermann Fischer, hört, der in einem ORF-Interview erklärt hat, dass die Leute zuerst einmal bei sich selbst zu sparen anfangen sollen und dann erst jammern sollen, und das dann dem Preismonitoring der Arbeiterkammer gegenüberstellt, in dem drinnen steht (Zwischenrufe der Abgeordneten Zarits und Belakowitsch): 77 Prozent Preiserhöhung bei Butter, 194 Prozent Erhöhung beim Sonnenblumenöl, 118 Prozent für Mehl (Abg. Hörl: ... Österreich!), dann sieht man, diese Aussage ist mehr als abgehoben und mehr als realitätsfremd, liebe Kolleginnen und Kollegen. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Wenn man dann noch den Bürgermeister von Ziersdorf in Niederösterreich, im Weinviertel, Hermann Fischer, hört, der in einem ORF-Interview erklärt hat, dass die Leute zuerst einmal bei sich selbst zu sparen anfangen sollen und dann erst jammern sollen, und das dann dem Preismonitoring der Arbeiterkammer gegenüberstellt, in dem drinnen steht (Zwischenrufe der Abgeordneten Zarits und Belakowitsch): 77 Prozent Preiserhöhung bei Butter, 194 Prozent Erhöhung beim Sonnenblumenöl, 118 Prozent für Mehl (Abg. Hörl: ... Österreich!), dann sieht man, diese Aussage ist mehr als abgehoben und mehr als realitätsfremd, liebe Kolleginnen und Kollegen. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.
Kollege Wöginger hat heute gesagt, man soll einmal rausgehen aus dem Parlament und zu den Leuten gehen. Ich nehme an, das wird jeder von uns im Wahlkreis tun. Ich möchte sagen: Eine Baufirma im Waldviertel, 113 Arbeiter, hat im Jahr 2022 Mehrkosten aufgrund der Teuerung bei Diesel und Benzin für die Bagger, für die Lastwagen, für die Mannschaftsbusse, für die Pritschen von sage und schreibe 205 000 Euro – 205 000 Euro für einen Mittelbetrieb! (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.) Die Konsequenz daraus ist, dass genau der Betrieb 2023 nicht mehr mit 113 Arbeitern weiterarbeitet, sondern mit 80 Arbeitern (Abg. Belakowitsch: Das glaubt der nie ...!) und Leute freisetzt. (Ruf bei der ÖVP: ... ein Blödsinn ist!) Genau so ist es, und das wird sich durch alle Branchen durchziehen.
Abg. Belakowitsch: Das glaubt der nie ...!
Kollege Wöginger hat heute gesagt, man soll einmal rausgehen aus dem Parlament und zu den Leuten gehen. Ich nehme an, das wird jeder von uns im Wahlkreis tun. Ich möchte sagen: Eine Baufirma im Waldviertel, 113 Arbeiter, hat im Jahr 2022 Mehrkosten aufgrund der Teuerung bei Diesel und Benzin für die Bagger, für die Lastwagen, für die Mannschaftsbusse, für die Pritschen von sage und schreibe 205 000 Euro – 205 000 Euro für einen Mittelbetrieb! (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.) Die Konsequenz daraus ist, dass genau der Betrieb 2023 nicht mehr mit 113 Arbeitern weiterarbeitet, sondern mit 80 Arbeitern (Abg. Belakowitsch: Das glaubt der nie ...!) und Leute freisetzt. (Ruf bei der ÖVP: ... ein Blödsinn ist!) Genau so ist es, und das wird sich durch alle Branchen durchziehen.
Ruf bei der ÖVP: ... ein Blödsinn ist!
Kollege Wöginger hat heute gesagt, man soll einmal rausgehen aus dem Parlament und zu den Leuten gehen. Ich nehme an, das wird jeder von uns im Wahlkreis tun. Ich möchte sagen: Eine Baufirma im Waldviertel, 113 Arbeiter, hat im Jahr 2022 Mehrkosten aufgrund der Teuerung bei Diesel und Benzin für die Bagger, für die Lastwagen, für die Mannschaftsbusse, für die Pritschen von sage und schreibe 205 000 Euro – 205 000 Euro für einen Mittelbetrieb! (Zwischenruf des Abg. Schmuckenschlager.) Die Konsequenz daraus ist, dass genau der Betrieb 2023 nicht mehr mit 113 Arbeitern weiterarbeitet, sondern mit 80 Arbeitern (Abg. Belakowitsch: Das glaubt der nie ...!) und Leute freisetzt. (Ruf bei der ÖVP: ... ein Blödsinn ist!) Genau so ist es, und das wird sich durch alle Branchen durchziehen.
Abg. Steinacker: Ja, weil vorher keine waren!
Weil Sie immer davon sprechen, dass die Anzahl der Insolvenzen nicht gestiegen ist: Entschuldigung, 121 Prozent mehr Insolvenzen als voriges Jahr – ich weiß nicht, wovon ihr redet. (Abg. Steinacker: Ja, weil vorher keine waren!) Und der Wahnsinn ist (Abg. Stocker: 2019, vor der Krise ...! – Abg. Steinacker: Ja, man muss die mit 2019 vergleichen!), dass jetzt in so einer Situation, in der alle sagen (Ruf bei der ÖVP: Alle sagen es? Wer ist diese alle? Wer ist alle?), das zweite Halbjahr 2023 wird wirtschaftlich schwierig, die ÖVP hergeht und sagt, die Blockvariante bei der Altersteilzeit wird es nicht mehr geben.
Abg. Stocker: 2019, vor der Krise ...! – Abg. Steinacker: Ja, man muss die mit 2019 vergleichen!
Weil Sie immer davon sprechen, dass die Anzahl der Insolvenzen nicht gestiegen ist: Entschuldigung, 121 Prozent mehr Insolvenzen als voriges Jahr – ich weiß nicht, wovon ihr redet. (Abg. Steinacker: Ja, weil vorher keine waren!) Und der Wahnsinn ist (Abg. Stocker: 2019, vor der Krise ...! – Abg. Steinacker: Ja, man muss die mit 2019 vergleichen!), dass jetzt in so einer Situation, in der alle sagen (Ruf bei der ÖVP: Alle sagen es? Wer ist diese alle? Wer ist alle?), das zweite Halbjahr 2023 wird wirtschaftlich schwierig, die ÖVP hergeht und sagt, die Blockvariante bei der Altersteilzeit wird es nicht mehr geben.
Ruf bei der ÖVP: Alle sagen es? Wer ist diese alle? Wer ist alle?
Weil Sie immer davon sprechen, dass die Anzahl der Insolvenzen nicht gestiegen ist: Entschuldigung, 121 Prozent mehr Insolvenzen als voriges Jahr – ich weiß nicht, wovon ihr redet. (Abg. Steinacker: Ja, weil vorher keine waren!) Und der Wahnsinn ist (Abg. Stocker: 2019, vor der Krise ...! – Abg. Steinacker: Ja, man muss die mit 2019 vergleichen!), dass jetzt in so einer Situation, in der alle sagen (Ruf bei der ÖVP: Alle sagen es? Wer ist diese alle? Wer ist alle?), das zweite Halbjahr 2023 wird wirtschaftlich schwierig, die ÖVP hergeht und sagt, die Blockvariante bei der Altersteilzeit wird es nicht mehr geben.
Abg. Zarits: Bis 2030 Übergangszeit! Bis 2030!
Der ÖGB, die Arbeiterkammer und auch die Wirtschaftskammer haben gesagt, dass das sehr problematisch werden wird. Es werden sehr viele ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim AMS landen. (Abg. Zarits: Bis 2030 Übergangszeit! Bis 2030!) Danke, liebe ÖVP, für nichts. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Zarits: Bis 2030! Keine Ahnung! – Abg. Silvan – auf dem Weg zu seinem Sitzplatz –: Nein, ihr habts keine Ahnung! – Abg. Zarits: Unvorstellbar! Jetzt darf er schon in der ersten Reihe sitzen! – Abg. Hörl: Zarits! ... dümmsten Reden!)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Zarits: Bis 2030! Keine Ahnung! – Abg. Silvan – auf dem Weg zu seinem Sitzplatz –: Nein, ihr habts keine Ahnung! – Abg. Zarits: Unvorstellbar! Jetzt darf er schon in der ersten Reihe sitzen! – Abg. Hörl: Zarits! ... dümmsten Reden!
Der ÖGB, die Arbeiterkammer und auch die Wirtschaftskammer haben gesagt, dass das sehr problematisch werden wird. Es werden sehr viele ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim AMS landen. (Abg. Zarits: Bis 2030 Übergangszeit! Bis 2030!) Danke, liebe ÖVP, für nichts. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Zarits: Bis 2030! Keine Ahnung! – Abg. Silvan – auf dem Weg zu seinem Sitzplatz –: Nein, ihr habts keine Ahnung! – Abg. Zarits: Unvorstellbar! Jetzt darf er schon in der ersten Reihe sitzen! – Abg. Hörl: Zarits! ... dümmsten Reden!)
Abg. Taschner: Hört, hört!
Schauen wir uns die Arbeitslosenquote an! Spanien: 12,4 Prozent im abgelaufenen Jahr, Frankreich: 7 Prozent, Portugal: 6 Prozent, Österreich: 5,6 Prozent. Der Vergleich macht uns hier sicher. Das Interessante ist: Selbst skandinavische Länder wie Schweden oder Finnland haben 2022 eine höhere Arbeitslosenquote gehabt als wir hier in Österreich – Faktum eins. (Abg. Taschner: Hört, hört!)
Abg. Meinl-Reisinger: Aber wir hatten ja auch einen stärkeren Einbruch!
Faktum zwei: Schauen wir uns das Wirtschaftswachstum im abgelaufenen Jahr an! Deutschland: 1,6 Prozent, Vorbildland Frankreich: 2,6 Prozent, die Schweiz: 2,5 Prozent, Schweden: 2,9 Prozent und – jetzt kommt es – Österreich: 4,6 Prozentpunkte Wirtschaftswachstum (Abg. Meinl-Reisinger: Aber wir hatten ja auch einen stärkeren Einbruch!) im Jahr 2022. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Taschner: Hört, hört! – Abg. Meinl-Reisinger: Wir hatten einen deutlicheren Einbruch! Schweden hatte nicht so einen Einbruch! Das ist ja - -!)
Beifall bei der ÖVP. – Abg. Taschner: Hört, hört! – Abg. Meinl-Reisinger: Wir hatten einen deutlicheren Einbruch! Schweden hatte nicht so einen Einbruch! Das ist ja - -!
Faktum zwei: Schauen wir uns das Wirtschaftswachstum im abgelaufenen Jahr an! Deutschland: 1,6 Prozent, Vorbildland Frankreich: 2,6 Prozent, die Schweiz: 2,5 Prozent, Schweden: 2,9 Prozent und – jetzt kommt es – Österreich: 4,6 Prozentpunkte Wirtschaftswachstum (Abg. Meinl-Reisinger: Aber wir hatten ja auch einen stärkeren Einbruch!) im Jahr 2022. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Taschner: Hört, hört! – Abg. Meinl-Reisinger: Wir hatten einen deutlicheren Einbruch! Schweden hatte nicht so einen Einbruch! Das ist ja - -!)
Abg. Meinl-Reisinger: Wir haben einen wesentlich stärkeren Einbruch gehabt durch die Lockdownpolitik, dann ist es klar, dass wir da einen Aufholeffekt haben!
Warum erwähne ich das? Vielleicht noch ein letztes Faktum für die Zuseherinnen und Zuseher: Ein wesentlicher Index im internationalen Vergleich (Abg. Meinl-Reisinger: Wir haben einen wesentlich stärkeren Einbruch gehabt durch die Lockdownpolitik, dann ist es klar, dass wir da einen Aufholeffekt haben!) ist das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (Abg. Meinl-Reisinger: Das ist wieder verzerrend
Beifall bei der ÖVP. –Zwischenruf des Abg. Kollross.
Ich denke, es ist sehr wichtig, auf den Antrag selber noch einmal einzugehen und sich anzuschauen, was denn die Sozialdemokratie fordert und welche Kritik sie gleichzeitig an uns richtet. Die Kritik richtet sich unter anderem an das Gießkannenprinzip bei den Einmalzahlungen et cetera – man kann das auch nehmen, man kann das auch diskutieren. Das ist nur insofern interessant, als Sie zum Beispiel ein Aussetzen der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel des täglichen Bedarfs fordern. Zugegebenermaßen klingt das einmal sehr populär und einfach: Machen wir das einfach, alles wird 10 Prozent billiger! Ob das dann so ist, wage ich zu bezweifeln, aber was es auf jeden Fall ist: ein System der Gießkanne, denn egal, wie viel Sie verdienen, Sie werden davon profitieren. (Beifall bei der ÖVP. –Zwischenruf des Abg. Kollross.) – Das habe ich ja gerade gesagt, aber Sie fordern etwas, das Sie selber quasi gerade kritisiert haben. (Abg. Matznetter: Nein! Er versteht es immer noch nicht! Es kauft ein Millionär ... Lebensmittel ...! – Abg. Haubner: Matznetter, pass auf, da kannst was lernen! – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Abg. Matznetter: Nein! Er versteht es immer noch nicht! Es kauft ein Millionär ... Lebensmittel ...! – Abg. Haubner: Matznetter, pass auf, da kannst was lernen! – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Ich denke, es ist sehr wichtig, auf den Antrag selber noch einmal einzugehen und sich anzuschauen, was denn die Sozialdemokratie fordert und welche Kritik sie gleichzeitig an uns richtet. Die Kritik richtet sich unter anderem an das Gießkannenprinzip bei den Einmalzahlungen et cetera – man kann das auch nehmen, man kann das auch diskutieren. Das ist nur insofern interessant, als Sie zum Beispiel ein Aussetzen der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel des täglichen Bedarfs fordern. Zugegebenermaßen klingt das einmal sehr populär und einfach: Machen wir das einfach, alles wird 10 Prozent billiger! Ob das dann so ist, wage ich zu bezweifeln, aber was es auf jeden Fall ist: ein System der Gießkanne, denn egal, wie viel Sie verdienen, Sie werden davon profitieren. (Beifall bei der ÖVP. –Zwischenruf des Abg. Kollross.) – Das habe ich ja gerade gesagt, aber Sie fordern etwas, das Sie selber quasi gerade kritisiert haben. (Abg. Matznetter: Nein! Er versteht es immer noch nicht! Es kauft ein Millionär ... Lebensmittel ...! – Abg. Haubner: Matznetter, pass auf, da kannst was lernen! – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter.)
Ruf bei der SPÖ: Das stört euch!
Zum Zweiten fordern Sie das Einfrieren von Richtwertmieten. Es wurde ja schon des Öfteren hier erwähnt, meine Damen und Herren, die Stadt Wien – und das ist kein Wienbashing, sondern das ist einfach ein Faktum – ist der größte Immobilienbesitzer Europas (Ruf bei der SPÖ: Das stört euch!) – mich stört es nicht, aber es ist einfach ein Faktum –, über 220 000 Wohnungen, über 500 000 Menschen wohnen in Wien in einer Wiener Gemeindewohnung, und Sie brauchen keine Gesetzesänderung, um die Mieten zu senken oder auch in Wien die Gebühren einzufrieren und nicht zu erhöhen, so wie es der Bund gemacht hat.
Zwischenruf des Abg. Hörl.
die eine oder andere Begründung, warum die Stadt Wien da sehr zurückhaltend ist. Ich frage mich: Warum? (Zwischenruf des Abg. Hörl.) – Es gibt natürlich große Herausforderungen, diese Gemeindewohnungen, wie übrigens auch Altbauwohnungen, auf den Stand der Zeit zu bringen. Wir leben in einer Zeitenwende, auch was die Energiewende betrifft, wir wollen unabhängiger werden, wir wollen sanieren, wir wollen die Qualität für die Mieterinnen und Mieter steigern, ja, und das bedarf natürlich Investitionen. Also die Stadt Wien ist deshalb auch zurückhaltend, weil sie weiß, dass genau diese Maßnahmen, die notwendig sind, viel Geld kosten werden. Aber noch einmal: Es liegt ja da in Ihrer Hand. Wenn Sie sagen: Wir wollen die Priorität so setzen!, können Sie das für eine halbe Million Menschen in Wien jederzeit tun. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
die eine oder andere Begründung, warum die Stadt Wien da sehr zurückhaltend ist. Ich frage mich: Warum? (Zwischenruf des Abg. Hörl.) – Es gibt natürlich große Herausforderungen, diese Gemeindewohnungen, wie übrigens auch Altbauwohnungen, auf den Stand der Zeit zu bringen. Wir leben in einer Zeitenwende, auch was die Energiewende betrifft, wir wollen unabhängiger werden, wir wollen sanieren, wir wollen die Qualität für die Mieterinnen und Mieter steigern, ja, und das bedarf natürlich Investitionen. Also die Stadt Wien ist deshalb auch zurückhaltend, weil sie weiß, dass genau diese Maßnahmen, die notwendig sind, viel Geld kosten werden. Aber noch einmal: Es liegt ja da in Ihrer Hand. Wenn Sie sagen: Wir wollen die Priorität so setzen!, können Sie das für eine halbe Million Menschen in Wien jederzeit tun. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Abg. Loacker: Sie reduziert die Kaufkraftberaubung!
Vielleicht zum Schluss an die Kolleginnen Meinl-Reisinger und Doppelbauer von den NEOS: Ich verstehe Ihren Diskussionsansatz in der Debatte. Wir haben, glaube ich, gestern den gleichen Artikel in einer Tageszeitung gelesen, der hat mich auch sehr beschäftigt: Inwiefern sind gewisse Maßnahmen, die wir setzen, inflationstreibend? Es ist natürlich – und so ehrlich müssen wir sein – für uns als Politiker eine Gratwanderung, auf der einen Seite dafür Sorge zu tragen, dass wir diese Teuerung abfedern, dass wir den Menschen helfen, und auf der anderen Seite mit Maßnahmen dafür zu sorgen – die Abschaffung der kalten Progression beispielsweise ist kaufkraftstärkend, und immer, wenn man die Kaufkraft stärkt (Abg. Loacker: Sie reduziert die Kaufkraftberaubung!) oder die Lohn- und Einkommensteuer senkt, heißt das, der Bürger, die Bürgerin hat mehr Kaufkraft und wird wahrscheinlich auch mehr konsumieren –, dass natürlich wiederum die Nachfrage angetrieben wird.
Abg. Meinl-Reisinger: Aber die Gießkanne ist die schlechteste!
Nachfrage ist auch ein Inflationstreiber, und dessen müssen wir - - (Abg. Meinl-Reisinger: Aber die Gießkanne ist die schlechteste!) – Ich habe jetzt nicht über die Gießkanne geredet, ich habe nur darüber gesprochen, und das ist natürlich das Interessante (Abg. Meinl-Reisinger: Kalte Progression hätten wir eh auch gemacht!), bei der Kerninflation müssen wir uns damit auseinandersetzen (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, kalte Progression hätten wir auch gemacht!), und es ist einfach auch ein Faktum, dass die wahnsinnig tolle Konjunktur, dass dieser Erfolg letztes Jahr, dass ein Teil dieses Erfolges natürlich auch dazu beigetragen hat, dass wir in der Kerninflation einen Auftrieb gehabt haben. Wir müssen es nur zu Ende diskutieren und nicht nur halb, das wäre meine Bitte in diesem Zusammenhang. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Meinl-Reisinger: Kalte Progression hätten wir eh auch gemacht!
Nachfrage ist auch ein Inflationstreiber, und dessen müssen wir - - (Abg. Meinl-Reisinger: Aber die Gießkanne ist die schlechteste!) – Ich habe jetzt nicht über die Gießkanne geredet, ich habe nur darüber gesprochen, und das ist natürlich das Interessante (Abg. Meinl-Reisinger: Kalte Progression hätten wir eh auch gemacht!), bei der Kerninflation müssen wir uns damit auseinandersetzen (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, kalte Progression hätten wir auch gemacht!), und es ist einfach auch ein Faktum, dass die wahnsinnig tolle Konjunktur, dass dieser Erfolg letztes Jahr, dass ein Teil dieses Erfolges natürlich auch dazu beigetragen hat, dass wir in der Kerninflation einen Auftrieb gehabt haben. Wir müssen es nur zu Ende diskutieren und nicht nur halb, das wäre meine Bitte in diesem Zusammenhang. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Meinl-Reisinger: Ja, kalte Progression hätten wir auch gemacht!
Nachfrage ist auch ein Inflationstreiber, und dessen müssen wir - - (Abg. Meinl-Reisinger: Aber die Gießkanne ist die schlechteste!) – Ich habe jetzt nicht über die Gießkanne geredet, ich habe nur darüber gesprochen, und das ist natürlich das Interessante (Abg. Meinl-Reisinger: Kalte Progression hätten wir eh auch gemacht!), bei der Kerninflation müssen wir uns damit auseinandersetzen (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, kalte Progression hätten wir auch gemacht!), und es ist einfach auch ein Faktum, dass die wahnsinnig tolle Konjunktur, dass dieser Erfolg letztes Jahr, dass ein Teil dieses Erfolges natürlich auch dazu beigetragen hat, dass wir in der Kerninflation einen Auftrieb gehabt haben. Wir müssen es nur zu Ende diskutieren und nicht nur halb, das wäre meine Bitte in diesem Zusammenhang. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.
Nachfrage ist auch ein Inflationstreiber, und dessen müssen wir - - (Abg. Meinl-Reisinger: Aber die Gießkanne ist die schlechteste!) – Ich habe jetzt nicht über die Gießkanne geredet, ich habe nur darüber gesprochen, und das ist natürlich das Interessante (Abg. Meinl-Reisinger: Kalte Progression hätten wir eh auch gemacht!), bei der Kerninflation müssen wir uns damit auseinandersetzen (Abg. Meinl-Reisinger: Ja, kalte Progression hätten wir auch gemacht!), und es ist einfach auch ein Faktum, dass die wahnsinnig tolle Konjunktur, dass dieser Erfolg letztes Jahr, dass ein Teil dieses Erfolges natürlich auch dazu beigetragen hat, dass wir in der Kerninflation einen Auftrieb gehabt haben. Wir müssen es nur zu Ende diskutieren und nicht nur halb, das wäre meine Bitte in diesem Zusammenhang. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und Grünen.)
Abg. Meinl-Reisinger: Das schau’ ich mir an!
Ein letzter Satz noch dazu, weil ja auch die geringe Treffsicherheit bei den Coronaförderungen, was die Unternehmen et cetera betrifft, erwähnt wurde und dass die Nationalbank festgestellt hat, dass die Eigenkapitalquote höher geworden ist und dass sozusagen auch der Cashbestand höher ist: Man kann natürlich jetzt über einzelne Dinge trefflich diskutieren – was war zielsicher, was weniger? –, aber das Fakt, dass die Eigenkapitalquote möglicherweise gestiegen ist – immer eine Forderung auch der Kolleginnen und Kollegen der NEOS, die ich unterstütze –, dass der finanzielle Polster überhaupt besser geworden ist, bedeutet, dass die Unternehmen in Österreich hoffentlich resilienter geworden sind (Abg. Meinl-Reisinger: Das schau’ ich mir an!) und am Ende dazu beitragen, dass wir gut durch die nächsten Monate kommen und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.
Ein letzter Satz noch dazu, weil ja auch die geringe Treffsicherheit bei den Coronaförderungen, was die Unternehmen et cetera betrifft, erwähnt wurde und dass die Nationalbank festgestellt hat, dass die Eigenkapitalquote höher geworden ist und dass sozusagen auch der Cashbestand höher ist: Man kann natürlich jetzt über einzelne Dinge trefflich diskutieren – was war zielsicher, was weniger? –, aber das Fakt, dass die Eigenkapitalquote möglicherweise gestiegen ist – immer eine Forderung auch der Kolleginnen und Kollegen der NEOS, die ich unterstütze –, dass der finanzielle Polster überhaupt besser geworden ist, bedeutet, dass die Unternehmen in Österreich hoffentlich resilienter geworden sind (Abg. Meinl-Reisinger: Das schau’ ich mir an!) und am Ende dazu beitragen, dass wir gut durch die nächsten Monate kommen und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Beifall bei der FPÖ.
Herr Kollege Ottenschläger, Sie stellen sich jetzt hierher und erzählen, wie großartig nicht das Wirtschaftswachstum war: Na ja, es ist ja auch bei uns viel mehr eingebrochen als in anderen Ländern. Schweden hatte beispielsweise gar keinen Lockdown, ist auch besser durch diese ganzen Coronakrisen gekommen, aber Sie von dieser österreichischen Bundesregierung haben Österreich die meisten Lockdowntage in ganz Europa beschert. Das war die Bundesregierung in Österreich: Schwarz-Grün. – Vielen Dank dafür! (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Hörl: Ein bisschen Höflichkeit!
nicht kommen, es ist alles super, alles gut, maximal 15 000 Arbeitsplätze werden wir verlieren! (Abg. Hörl: Ein bisschen Höflichkeit!) Das haben Sie noch vor Weihnachten hier gesagt. Reden wir am Ende des Jahres weiter, wer dann recht behalten hat! Wir schlittern nämlich jetzt gerade hinein.
Beifall bei der FPÖ.
Nun stellt sich der Bundeskanzler heute hierher und sagt: Wir haben die Abhängigkeit von Russland reduziert. – Na, gratuliere! Er hat nicht dazugesagt, dass er inzwischen Gas aus Aserbaidschan nach Österreich holt – und das ist nichts anderes als russisches Gas, weil Russland nämlich über Gebühr nach Aserbaidschan liefert, und die verkaufen es uns nach Österreich und in die EU weiter. (Beifall bei der FPÖ.) Das sind diese Maßnahmen, die Sie hier so großartig beschwören. Nichts haben Sie dagegen gemacht, sondern Sie führen dieses Land schlicht und einfach vor die Hunde; und das ist auch einer der Gründe, warum die Bürger:innen draußen Ihnen auch nichts mehr glauben.
Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Hallo!
nicht mitzahlen, und daher dürfen wir auch nicht einseitig irgendeine Partei in diesem Krieg unterstützen. Das ist der Wahnsinn, den Sie gemacht haben. (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der ÖVP: Hallo!)
Abg. Meinl-Reisinger: Na bitte, das ist einfach nur lächerlich! Der Einzige, der Krieg nicht nur spielt, sondern Krieg macht, ist Putin! Das ist Ihr Freund! Jetzt reicht es einmal!
Es ist interessant: Die Grünen sind überall dabei. Eine Partei, die angeblich aus der Friedensbewegung entstanden ist, ist heute der ärgste Kriegstreiber in diesem Land. Alle wollen nur Krieg spielen. (Abg. Meinl-Reisinger: Na bitte, das ist einfach nur lächerlich! Der Einzige, der Krieg nicht nur spielt, sondern Krieg macht, ist Putin! Das ist Ihr Freund! Jetzt reicht es einmal!) Es geht Ihnen nur darum, und Sie vergessen dabei die Interessen der eigenen Bürgerinnen und Bürger, die sich das Leben nicht leisten können.
Abg. Meinl-Reisinger: Die einzige Maßnahme der FPÖ gegen die Inflation ist die Unterwerfung ...!
Wenn Sie sich alle hierherstellen und sagen: Na, keine einzige Wohnung ist kalt geblieben!, dann frage ich mich: Wo leben Sie? Wissen Sie eigentlich, wie viele Mindestpensionist:innen zu Hause in kalten Wohnungen sitzen, wie viele Familien sich das Heizen ihrer Wohnungen nicht leisten können? Ich habe erst kürzlich mit jemandem gesprochen, der in einem Jagdgeschäft arbeitet (Abg. Meinl-Reisinger: Die einzige Maßnahme der FPÖ gegen die Inflation ist die Unterwerfung ...!) und mir gesagt hat: Es ist ein Wahnsinn, wie viele alte Frauen gekommen sind und sich Wollunterwäsche gekauft haben, weil sie ihre Wohnungen nicht heizen können und es in der Wohnung einfach kalt ist!
Heiterkeit bei der ÖVP
Meine Zeit ist vorbei (Heiterkeit bei der ÖVP), aber trotzdem noch ein Wort zur SPÖ: Wissen Sie, meine Damen und Herren der SPÖ, Sie könnten in Wien sehr, sehr viel machen. Sie könnten das Valorisierungsgesetz aussetzen, Sie könnten die Mieten einfrieren, damit wäre schon sehr viel geholfen. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Silvan: Wie schaut es denn in Oberösterreich aus?)
Beifall bei der FPÖ. – Abg. Silvan: Wie schaut es denn in Oberösterreich aus?
Meine Zeit ist vorbei (Heiterkeit bei der ÖVP), aber trotzdem noch ein Wort zur SPÖ: Wissen Sie, meine Damen und Herren der SPÖ, Sie könnten in Wien sehr, sehr viel machen. Sie könnten das Valorisierungsgesetz aussetzen, Sie könnten die Mieten einfrieren, damit wäre schon sehr viel geholfen. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Silvan: Wie schaut es denn in Oberösterreich aus?)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Abgeordneter Mag. Dr. Jakob Schwarz, BA (Grüne): Herr Präsident! Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung! Hohes Haus! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Frau Belakowitsch sagt, ihre Zeit ist vorbei. Ich hoffe, dass zumindest die Zeit der Propaganda aus Russland damit vorbei ist. Ich finde es wirklich beschämend, wie Sie hier quasi die Geschichten von Putin im österreichischen Parlament verbreiten. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Thema ist heute allerdings die Teuerung. Die SPÖ möchte noch einmal über ihre Vorschläge zur Teuerung debattieren, und das würde ich auch gerne, nur habe ich von Plenarsitzung zu Plenarsitzung zunehmend das Problem, dass ich eine gewisse Unsicherheit entwickle, an welche SPÖ ich mich mit meiner Antwort eigentlich richten soll, und ich sehe und entnehme den Reden meiner Vorredner:innen, dass ich da nicht der Einzige bin. Rede ich sozusagen mit jener SPÖ, die sich darüber beschwert, dass Förderungen mit der Gießkanne vorgenommen werden, oder mit jener SPÖ, die nicht nur eine Gaspreisbremse, sondern einen Gaspreisdeckel und alle möglichen anderen Preisdeckel fordert – also quasi die größte Gießkanne, die der Staat überhaupt auspacken kann? Abgeordneter Wimmer schafft das sogar in einer Rede – mich wundert ja, dass sich das Mikrofon dabei nicht verbiegt, wenn man solche Widersprüche aufstellt. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei den Grünen.
Rede ich mit der SPÖ, die noch vor wenigen Wochen gefordert hat, dass die Regierung einen größeren Anteil der gestiegenen Netzkosten beim Strom übernehmen soll, oder mit jener SPÖ, die gestern im Ausschuss genau gegen diese zu beschließende Maßnahme gestimmt hat? Ist es jene SPÖ, die einen Stopp der Mieterhöhungen fordert, oder jene, die in Wien die eigenen Mieten erhöht, aber auch die Gebühren und damit die Betriebskosten für Wienerinnen und Wiener teurer macht? Ist es jene SPÖ, die meint, dass die Regierung zu wenig hinsichtlich Energiewende tue, oder jene, deren Linzer Bürgermeister behauptet, die Zukunft der österreichischen Energiepolitik liege im Frackinggas? Ist es jene SPÖ, die auf Twitter meint, sie würde gern über Tempo 100 auf Autobahnen diskutieren und die Grünen würden sich dagegen verwehren, oder jene SPÖ, die eine Autobahn durch ein Naturschutzgebiet baut, weil das Tempo auf der Südosttangente zu langsam ist? (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Höfinger.
Man mag ja versuchen, alles irgendwie in einer Partei unterzukriegen, aber klar in der Sache, wie Frau Klubvorsitzende Rendi-Wagner in ihrem Eingangsstatement behauptet hat, sind Sie wirklich nicht. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Höfinger.)
Ruf bei der SPÖ: Der hat nicht wirklich viel Ahnung!
Gleichzeitig ist es auch deshalb in Österreich keine gute Maßnahme, weil in Österreich nur 25 Prozent der Haushalte mit Gas heizen. Das heißt, wenn Sie schon sozusagen mit Ihrer Megagießkanne in Ihrer Logik überall herumschütten, dann müssten Sie ja auch einen Pelletspreisdeckel, einen Heizölpreisdeckel und einen Holzscheitpreisdeckel und so weiter fordern, sonst ist das ja auch eine Diskriminierung zwischen den verschiedenen Heizungen. (Ruf bei der SPÖ: Der hat nicht wirklich viel Ahnung!) Ich glaube, dass die Regierung in diesem Fall mit der Strompreisbremse – alle brauchen Strom – und mit dem erhöhten Heizkostenzuschuss die richtigen Maßnahmen eingeleitet hat, um diese Teuerungskrise zu bekämpfen.
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.
Ähnlich ist es bei den Betrieben. Auch da könnte man natürlich der Meinung sein: Wenn die Deutschen das machen, gibt es bei gewissen Branchen einen Wettbewerbsnachteil in Österreich, also muss man etwas unternehmen. Aber auch da ist es so: In Deutschland kriegen natürlich alle automatisch diese Gaspreisbremse – unabhängig davon, ob sie sie brauchen oder nicht –, während man in Österreich einen Antrag stellen muss und dann nur ein gewisser Teil der Mehrkosten abgefedert wird. Der Anreiz, Energie zu sparen, bleibt ebenso höher, als das in Deutschland der Fall ist. Letztlich ist Einsparen beim Verbrauch fossiler Energie die einzige Art und Weise, wie wir aus dieser Energiekrise rauskommen können. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Letzter Punkt und für mich schon der wichtigste Einwand: Es verdeutlicht sich zunehmend, dass die deutsche Gaspreisbremse – Sie wollen ja eigentlich einen Gaspreisdeckel, also noch einmal etwas Radikaleres – nicht beihilfenkonform umzusetzen ist. Das heißt, dass statt der echten Planungssicherheit, wie sie auch von Pamela Rendi-Wagner angekündigt wurde, nun genau das Gegenteil der Fall ist. Die Industrie ist sozusagen in großer Unsicherheit und weiß nicht, was passieren wird, und auch da ist der Energiekostenzuschuss im Vorteil, weil die Auszahlung ja bereits erfolgt ist. – Vielen Dank. (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Zwischenruf der Abg. Greiner.
Sie schreien immer: Mehr, mehr! Erhöht den Druck auf diesen Feuerwehrschlauch und schießt noch mehr Steuergeld hinaus! – Tatsächlich macht die Regierung das ja. (Zwischenruf der Abg. Greiner.) Es vergeht ja keine Sitzung, bei der wir nicht wieder eine Geldausschüttungsaktion der Regierung bejubeln. In Wirklichkeit ist das ja Steuergeld, also, geschätzte Zuschauerinnen und Zuschauer, Sie müssen das zahlen, was die Herren und Damen der Bundesregierung Ihnen dann gnädig zurückreichen und dafür Dankbarkeit erwarten.
Beifall bei den NEOS.
Da nimmt die Regierung auch Überförderungen in Kauf, das wissen wir inzwischen aus Rechnungshofberichten, aus einer Analyse der Nationalbank. Es wird mehr gefördert, als eigentlich Schaden entsteht, aber die Förderungen, die Boni und die Zuschüsse von heute sind die Steuern von morgen. (Beifall bei den NEOS.) Bis Ende 2023 wird diese Bundesregierung an Corona- und Energiehilfen, an Förderungen irgendetwas zwischen 55 und 60 Milliarden Euro verblasen haben. Wenn Sie das so in Hypo Alpe-Adrias aufwägen, dann sind das sechs bis sieben Hypo Alpe-Adrias, die wir da in den drei Jahren an Fördergeldern verblasen haben.
Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der FPÖ.
Kollege Ottenschläger hat vorhin gesagt: Ja, aber es gab 2022 so ein schönes Wachstum! – Ja, diese Regierung hat mit ihren überzogenen Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 so einen wirtschaftlichen Taucher verursacht, dass es natürlich leicht war, dann 7 Prozent Wachstum auszuweisen – wenn man zuerst die Wirtschaft einmal ordentlich niedertögelt. (Beifall bei den NEOS und bei Abgeordneten der FPÖ.)
Beifall bei den NEOS.
Sie blasen Steuergeld hinaus, sauer verdientes Geld der Menschen in Österreich, blasen es hinaus, um Klientelpolitik zu machen und Wahlgeschenke zu verteilen. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Sie haben die Lohnnebenkosten in einem homöopathischen Ausmaß gesenkt – aber dass die Unternehmen Spielraum hätten, Lohnerhöhungen weiterzugeben, das haben Sie nicht erreicht. Sie haben die Hilfen auch nicht am Bedarf ausgerichtet, sondern immer breit verteilt. Sie haben die Unternehmenshilfen nicht an denen ausgerichtet, die im internationalen Wettbewerb stehen und sich mit anderen Ländern vergleichen, sondern sie fördern jedes schollengebundene Gewerbe gleich. Diese Gießkanne von heute – ich bleibe dabei – sind die Schulden und eben die Steuern von morgen, und das verantworten Sie! (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Steinacker: Warum? Weil wir es ewig aufgeschoben haben!
Ein arbeitender Mensch bekommt auf seinem Sparbuch 1 Prozent Zinsen im Jahr und Menschen, die von der Vermietung von Wohnungen leben können, haben von dieser Bundesregierung im letzten Jahr vier Anhebungen der gesetzlichen Mieten bekommen. ÖVP und Grüne verantworten den Anstieg der Kategoriemieten um 17,5 Prozent im letzten Jahr. (Abg. Steinacker: Warum? Weil wir es ewig aufgeschoben haben!) Das ist eine Mehrbelastung von 450 Euro bei einer
Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Ottenschläger.
Damit sind wir beim Lebensentwurf der Österreicherinnen und Österreicher. Wer täglich aufsteht und arbeiten geht, hat ohne sein Zutun Monat für Monat immer weniger im Geldbörsel. Das Geld verschwindet aber bekanntlich nicht, sondern wechselt nur seinen Besitzer. Und da muss man ganz klar sagen: 80 von 100 Mieteuro gehen an die reichsten 10 Prozent der Österreicher. (Beifall bei der SPÖ. – Zwischenruf des Abg. Ottenschläger.)
Zwischenruf bei der ÖVP.
Das ist eine ganz radikale Umverteilungspolitik von der Mitte der Gesellschaft zu jenen ganz oben. Wenn man mit den Vertretern der ÖVP spricht, heißt es ja: Alles wird teurer, auch die Mieten, da soll doch die öffentliche Hand bei den Betriebskosten sparen! – Die Betriebskosten sind an sich der geringere Teil. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Sie steigen entlang der Inflationsrate, und das liegt auch daran, dass sie ja eigentlich ein Durchlaufposten sind. Das sind die Gehälter der Kanalräumer, Mistkübelausleerer, Schneeräumer. (Abg. Ottenschläger: Durchlaufposten ...! – Abg. Steinacker: Aber hallo, die werden sich bedanken, die Leute, die das zahlen müssen!) Daher steigen sie auch. Da geht es aber um die Bezahlung von Leistungen, das möchte ich ganz klar deponieren. Nur das eingesetzte Kapital der Vermieter soll riesige Gewinne abwerfen. (Abg. Ottenschläger: Und was ist mit Sanierungen?) – Bei Sanierungen zahlen die Mieter ja mit, da wird die Miete erhöht, § 18, das wissen Sie; das zahlen sich die Mieter selbst. (Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Nein, das weiß er nicht! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Ottenschläger: Das stimmt ja nicht! Das stimmt nicht!)
Abg. Ottenschläger: Durchlaufposten ...! – Abg. Steinacker: Aber hallo, die werden sich bedanken, die Leute, die das zahlen müssen!
Das ist eine ganz radikale Umverteilungspolitik von der Mitte der Gesellschaft zu jenen ganz oben. Wenn man mit den Vertretern der ÖVP spricht, heißt es ja: Alles wird teurer, auch die Mieten, da soll doch die öffentliche Hand bei den Betriebskosten sparen! – Die Betriebskosten sind an sich der geringere Teil. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Sie steigen entlang der Inflationsrate, und das liegt auch daran, dass sie ja eigentlich ein Durchlaufposten sind. Das sind die Gehälter der Kanalräumer, Mistkübelausleerer, Schneeräumer. (Abg. Ottenschläger: Durchlaufposten ...! – Abg. Steinacker: Aber hallo, die werden sich bedanken, die Leute, die das zahlen müssen!) Daher steigen sie auch. Da geht es aber um die Bezahlung von Leistungen, das möchte ich ganz klar deponieren. Nur das eingesetzte Kapital der Vermieter soll riesige Gewinne abwerfen. (Abg. Ottenschläger: Und was ist mit Sanierungen?) – Bei Sanierungen zahlen die Mieter ja mit, da wird die Miete erhöht, § 18, das wissen Sie; das zahlen sich die Mieter selbst. (Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Nein, das weiß er nicht! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Ottenschläger: Das stimmt ja nicht! Das stimmt nicht!)
Abg. Ottenschläger: Und was ist mit Sanierungen?
Das ist eine ganz radikale Umverteilungspolitik von der Mitte der Gesellschaft zu jenen ganz oben. Wenn man mit den Vertretern der ÖVP spricht, heißt es ja: Alles wird teurer, auch die Mieten, da soll doch die öffentliche Hand bei den Betriebskosten sparen! – Die Betriebskosten sind an sich der geringere Teil. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Sie steigen entlang der Inflationsrate, und das liegt auch daran, dass sie ja eigentlich ein Durchlaufposten sind. Das sind die Gehälter der Kanalräumer, Mistkübelausleerer, Schneeräumer. (Abg. Ottenschläger: Durchlaufposten ...! – Abg. Steinacker: Aber hallo, die werden sich bedanken, die Leute, die das zahlen müssen!) Daher steigen sie auch. Da geht es aber um die Bezahlung von Leistungen, das möchte ich ganz klar deponieren. Nur das eingesetzte Kapital der Vermieter soll riesige Gewinne abwerfen. (Abg. Ottenschläger: Und was ist mit Sanierungen?) – Bei Sanierungen zahlen die Mieter ja mit, da wird die Miete erhöht, § 18, das wissen Sie; das zahlen sich die Mieter selbst. (Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Nein, das weiß er nicht! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Ottenschläger: Das stimmt ja nicht! Das stimmt nicht!)
Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Nein, das weiß er nicht! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Ottenschläger: Das stimmt ja nicht! Das stimmt nicht!
Das ist eine ganz radikale Umverteilungspolitik von der Mitte der Gesellschaft zu jenen ganz oben. Wenn man mit den Vertretern der ÖVP spricht, heißt es ja: Alles wird teurer, auch die Mieten, da soll doch die öffentliche Hand bei den Betriebskosten sparen! – Die Betriebskosten sind an sich der geringere Teil. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Sie steigen entlang der Inflationsrate, und das liegt auch daran, dass sie ja eigentlich ein Durchlaufposten sind. Das sind die Gehälter der Kanalräumer, Mistkübelausleerer, Schneeräumer. (Abg. Ottenschläger: Durchlaufposten ...! – Abg. Steinacker: Aber hallo, die werden sich bedanken, die Leute, die das zahlen müssen!) Daher steigen sie auch. Da geht es aber um die Bezahlung von Leistungen, das möchte ich ganz klar deponieren. Nur das eingesetzte Kapital der Vermieter soll riesige Gewinne abwerfen. (Abg. Ottenschläger: Und was ist mit Sanierungen?) – Bei Sanierungen zahlen die Mieter ja mit, da wird die Miete erhöht, § 18, das wissen Sie; das zahlen sich die Mieter selbst. (Beifall bei der SPÖ. – Ruf bei der SPÖ: Nein, das weiß er nicht! – Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Ottenschläger: Das stimmt ja nicht! Das stimmt nicht!)
Zwischenruf des Abg. Matznetter.
Die ÖVP kennt keinen Spaß – es geht um den Angriff auf die arbeitende Bevölkerung. Die ÖVP macht eine bestimmte Politik und die Grünen sind die Mehrheitsbeschaffer für diese Politik. (Zwischenruf des Abg. Matznetter.) Im Regierungsübereinkommen wurde eine Mietrechtsreform abgemacht und versprochen, bis jetzt sind noch nicht einmal Verhandlungen aufgenommen.
Beifall bei der SPÖ.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sehr schwierig ist, mit der ÖVP in Mietrechtsfragen zu verhandeln – das ist nicht leicht –, aber es ist in der Koalition mit der SPÖ doch gelungen, und zuletzt hatten wir eine Wohnrechtsreform, die letztendlich das Wohnen auch billiger gemacht hat. Wir haben auch ständig über diese Verhandlungen informiert. (Beifall bei der SPÖ.)
Zwischenruf bei der ÖVP.
Die Nagelprobe wird aber kommen, und da werden wir sehen, ob die Regierung noch irgendwelche Skrupel beim Thema Wohnen hat, nämlich am 1. April, wenn die Richtwertmieten um weitere 8,6 Prozent angehoben werden. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Das darf aus unserer Sicht nicht geschehen. Daher gibt Ihnen die SPÖ die Möglichkeit, das auch nicht zu machen, es besser zu machen, und die Mieten bis 2025 einzufrieren (Abg. Eßl: Was sagt Ludwig dazu?), damit das Leben der Österreicherinnen und Österreicher leistbar bleibt (Abg. Eßl: Was sagt Ludwig dazu?) und sich das Arbeiten in Österreich auch weiter auszahlt. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Eßl: Was sagt Ludwig dazu?
Die Nagelprobe wird aber kommen, und da werden wir sehen, ob die Regierung noch irgendwelche Skrupel beim Thema Wohnen hat, nämlich am 1. April, wenn die Richtwertmieten um weitere 8,6 Prozent angehoben werden. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Das darf aus unserer Sicht nicht geschehen. Daher gibt Ihnen die SPÖ die Möglichkeit, das auch nicht zu machen, es besser zu machen, und die Mieten bis 2025 einzufrieren (Abg. Eßl: Was sagt Ludwig dazu?), damit das Leben der Österreicherinnen und Österreicher leistbar bleibt (Abg. Eßl: Was sagt Ludwig dazu?) und sich das Arbeiten in Österreich auch weiter auszahlt. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Eßl: Was sagt Ludwig dazu?
Die Nagelprobe wird aber kommen, und da werden wir sehen, ob die Regierung noch irgendwelche Skrupel beim Thema Wohnen hat, nämlich am 1. April, wenn die Richtwertmieten um weitere 8,6 Prozent angehoben werden. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Das darf aus unserer Sicht nicht geschehen. Daher gibt Ihnen die SPÖ die Möglichkeit, das auch nicht zu machen, es besser zu machen, und die Mieten bis 2025 einzufrieren (Abg. Eßl: Was sagt Ludwig dazu?), damit das Leben der Österreicherinnen und Österreicher leistbar bleibt (Abg. Eßl: Was sagt Ludwig dazu?) und sich das Arbeiten in Österreich auch weiter auszahlt. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Die Nagelprobe wird aber kommen, und da werden wir sehen, ob die Regierung noch irgendwelche Skrupel beim Thema Wohnen hat, nämlich am 1. April, wenn die Richtwertmieten um weitere 8,6 Prozent angehoben werden. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Das darf aus unserer Sicht nicht geschehen. Daher gibt Ihnen die SPÖ die Möglichkeit, das auch nicht zu machen, es besser zu machen, und die Mieten bis 2025 einzufrieren (Abg. Eßl: Was sagt Ludwig dazu?), damit das Leben der Österreicherinnen und Österreicher leistbar bleibt (Abg. Eßl: Was sagt Ludwig dazu?) und sich das Arbeiten in Österreich auch weiter auszahlt. – Vielen Dank. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Ottenschläger: Beschränk dich aufs Wichtigste!
Präsident Ing. Norbert Hofer: Der nächste Redner ist Abgeordneter Philipp Schrangl. Die Restredezeit der Fraktion beträgt 3 Minuten, Herr Abgeordneter. – Bitte. (Abg. Ottenschläger: Beschränk dich aufs Wichtigste!)
Ruf: Musst du nicht!
Abgeordneter Mag. Philipp Schrangl (FPÖ): Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung! Vor meiner eigentlichen Rede muss ich noch einen Entschließungsantrag einbringen (Ruf: Musst du nicht!):
Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei den Grünen: Themenverfehlung! – Abg. Matznetter: Was zahlen denn ...?
(Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei den Grünen: Themenverfehlung! – Abg. Matznetter: Was zahlen denn ...?)
Zwischenruf des Abg. Matznetter
Gleich vorweg: Die Glaubwürdigkeit von ÖVP und SPÖ liegt bei diesem Thema nachweislich unter dem Nullpunkt. Warum? – Pamela Rendi-Wagner fordert einen Mietenstopp (Zwischenruf des Abg. Matznetter), aber dort, wo die SPÖ entscheiden könnte, nämlich in Wien, macht sie von Richtwert- und Kategorieerhöhungen schamlos Gebrauch. Man greift gnadenlos in die Tasche der mehr als 500 000 Wiener-Gemeindebau-Bewohner – das rote Wien mit einem roten
Zwischenruf bei der SPÖ
Hausherrn, Bürgermeister Michael Ludwig. Hans Peter Doskozil mag fallweise aus der Sicht der SPÖ eine medienpolitische unguided missile sein (Zwischenruf bei der SPÖ), Bürgermeister Ludwig ist es auf jeden Fall in der Wohnpolitik.
Abg. Silvan: Ihr habt sie aber abgeschafft!
Für die Erkenntnis, dass es wieder eine Wohnbauinvestitionsbank braucht – diesen Antrag haben Sie ja heute noch eingebracht –, hätten Sie, sehr verehrte Damen und Herren, ein bissel genauer schauen sollen, was denn schon für Anträge im Bautenausschuss liegen. Die FPÖ hat nämlich schon im April letzten Jahres erkannt, dass wir für den gemeinnützigen Wohnbau wieder eine günstige Fixzinsfinanzierung brauchen. (Abg. Silvan: Ihr habt sie aber abgeschafft!)
Abg. Steinacker: Du bist aber schon fast fertig mit den 3 Minuten! – Abg. Krainer: Die Zeit wäre nur gleich vorbei!
Aber auch die ÖVP ist ganz und gar nicht heilig, und es freut mich sehr, dass Sie jetzt hier sitzen, Herr Minister, denn Sie werde ich in meiner Rede ansprechen – Sie werden es sich gedacht haben. (Abg. Steinacker: Du bist aber schon fast fertig mit den 3 Minuten! – Abg. Krainer: Die Zeit wäre nur gleich vorbei!)
Präsident Hofer gibt das Glockenzeichen.
Man versucht, sich seriös zu geben, aber hinter den Kulissen, Herr Minister, gibt es Probleme, und zwar, dass im gemeinnützigen Wohnbau Anlegerwohnungen eingeführt worden sind. Meine sehr verehrten Damen und Herren, Anlegerwohnungen und sozialer Wohnbau, ich glaube, das verträgt sich wie Teufel und Weihwasser. Immobilienspekulanten, Banken und Versicherungen können fortan Sozialwohnungen zum Sozialtarif kaufen und ohne irgendwelche Grenzen weitervermieten. (Präsident Hofer gibt das Glockenzeichen.)
Beifall bei der FPÖ.
Das ist ein wohnpolitischer Raubzug, den es aufzuklären gilt, Herr Minister, denn sonst werden Sie ganz schnell zum Anti-Robin-Hood, der den Menschen nimmt und den Reichsten gibt. Ich habe Ihnen dazu auch eine Terminanfrage gestellt. (Bundesminister Kocher nickt.) Ich hoffe, wir können das Problem aufklären, ich bitte um einen schnellen Termin. – Danke schön. (Beifall bei der FPÖ.)
Abg. Steinacker: Ja, aber das ist noch lang kein Grundrecht deswegen! Entschuldigung, das ist eine sehr weite Auslegung! Das geht nicht!
Es freut mich umso mehr, als wir jetzt im Zuge der Debatte zu diesem Dringlichen Antrag auch ein wahnsinnig wichtiges Thema diskutieren können. Wohnen ist nämlich tatsächlich ein Grundrecht. Für uns Grüne ist es deshalb ein Grundrecht, weil es ein unverzichtbares Grundbedürfnis ist. (Abg. Steinacker: Ja, aber das ist noch lang kein Grundrecht deswegen! Entschuldigung, das ist eine sehr weite Auslegung! Das geht nicht!) Nicht nur in Zeiten großer Teuerungen sind
Beifall bei den Grünen.
Wohnkosten eine riesengroße Belastung für die Österreicherinnen und Österreicher, und deshalb glaube ich, nein, ich bin davon überzeugt, dass man leistbares Wohnen mit der höchsten politischen Priorität verfolgen muss. (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen
Worauf wir aber so richtig, richtig stolz sind, meine sehr geehrten Damen und Herren, ist der kommende Beschluss des neuen Maklergesetzes (Beifall bei den Grünen), denn wir haben es geschafft, dass nach wirklich jahrzehntelanger Diskussion (Zwischenruf des Abg. Wurm) – und da hat sich auch die SPÖ, hat sich im Übrigen auch die Mietervereinigung nicht durchgesetzt – diese potenzielle Entlastung von bis zu zwei Bruttomonatsmieten für die Mieterinnen und Mieter über die Ziellinie kommt. Das ist ein riesengroßer Beitrag in Sachen leistbares Wohnen! (Beifall bei den Grünen.)
Zwischenruf des Abg. Wurm
Worauf wir aber so richtig, richtig stolz sind, meine sehr geehrten Damen und Herren, ist der kommende Beschluss des neuen Maklergesetzes (Beifall bei den Grünen), denn wir haben es geschafft, dass nach wirklich jahrzehntelanger Diskussion (Zwischenruf des Abg. Wurm) – und da hat sich auch die SPÖ, hat sich im Übrigen auch die Mietervereinigung nicht durchgesetzt – diese potenzielle Entlastung von bis zu zwei Bruttomonatsmieten für die Mieterinnen und Mieter über die Ziellinie kommt. Das ist ein riesengroßer Beitrag in Sachen leistbares Wohnen! (Beifall bei den Grünen.)
Beifall bei den Grünen.
Worauf wir aber so richtig, richtig stolz sind, meine sehr geehrten Damen und Herren, ist der kommende Beschluss des neuen Maklergesetzes (Beifall bei den Grünen), denn wir haben es geschafft, dass nach wirklich jahrzehntelanger Diskussion (Zwischenruf des Abg. Wurm) – und da hat sich auch die SPÖ, hat sich im Übrigen auch die Mietervereinigung nicht durchgesetzt – diese potenzielle Entlastung von bis zu zwei Bruttomonatsmieten für die Mieterinnen und Mieter über die Ziellinie kommt. Das ist ein riesengroßer Beitrag in Sachen leistbares Wohnen! (Beifall bei den Grünen.)
in Richtung Abg. Singer
Wir Grüne sind da übrigens sehr offen für einen Beschluss, und ich möchte mich auch recht herzlich bei Kollegen Hans Singer bedanken – du (in Richtung Abg. Singer) hast auch ganz öffentlich deine Gesprächsbereitschaft gezeigt, dass wir da eine gute Alternative finden. Wir sind in politischer Abstimmung, und ich bin ganz optimistisch, dass wir auch eine gute Lösung präsentieren können. – Danke. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Diesner-Wais.)
Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Diesner-Wais.
Wir Grüne sind da übrigens sehr offen für einen Beschluss, und ich möchte mich auch recht herzlich bei Kollegen Hans Singer bedanken – du (in Richtung Abg. Singer) hast auch ganz öffentlich deine Gesprächsbereitschaft gezeigt, dass wir da eine gute Alternative finden. Wir sind in politischer Abstimmung, und ich bin ganz optimistisch, dass wir auch eine gute Lösung präsentieren können. – Danke. (Beifall bei den Grünen sowie der Abg. Diesner-Wais.)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Steinacker: Wir machen sicher keine Partei mit den Sozialisten!
uns dagegen!), darüber diskutiert, wer denn im Geldausgeben besser ist, wer denn sozialistischer ist und mit beiden Händen das Geld der nächsten Generation zum Fenster hinauswirft. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Steinacker: Wir machen sicher keine Partei mit den Sozialisten!) Dabei vergessen wir, dass irgendjemand das einmal zahlen müssen wird, und das ist die nächste Generation. (Abg. Ottenschläger: Du verwechselst das mit Wien! Das ist eine sozialistische Einheitspartei! – Ruf bei der ÖVP: Links, Rot und NEOS!)
Abg. Ottenschläger: Du verwechselst das mit Wien! Das ist eine sozialistische Einheitspartei! – Ruf bei der ÖVP: Links, Rot und NEOS!
uns dagegen!), darüber diskutiert, wer denn im Geldausgeben besser ist, wer denn sozialistischer ist und mit beiden Händen das Geld der nächsten Generation zum Fenster hinauswirft. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Steinacker: Wir machen sicher keine Partei mit den Sozialisten!) Dabei vergessen wir, dass irgendjemand das einmal zahlen müssen wird, und das ist die nächste Generation. (Abg. Ottenschläger: Du verwechselst das mit Wien! Das ist eine sozialistische Einheitspartei! – Ruf bei der ÖVP: Links, Rot und NEOS!)
Abg. Steinacker: Wien, Wien, nur du allein, soll der NEOS Nachdenken sein!
Der Herr Bundeskanzler stellt sich auch noch hierher und redet davon, dass die ÖVP für nachhaltige Budgetpolitik steht. (Abg. Steinacker: Wien, Wien, nur du allein, soll der NEOS Nachdenken sein!) Die ÖVP ist seit 1986 in der Bundesregierung, sie stellt seit zumindest 2003 den Finanzminister, und in dieser gesamten Zeit haben Sie es zwei Mal zustande gebracht, kein Budgetdefizit zu produzieren. Zwei Mal! Das halten Sie für nachhaltige Budgetpolitik? – Das ist zukunftsvergessen auf Kosten der nächsten Generation. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Der Herr Bundeskanzler stellt sich auch noch hierher und redet davon, dass die ÖVP für nachhaltige Budgetpolitik steht. (Abg. Steinacker: Wien, Wien, nur du allein, soll der NEOS Nachdenken sein!) Die ÖVP ist seit 1986 in der Bundesregierung, sie stellt seit zumindest 2003 den Finanzminister, und in dieser gesamten Zeit haben Sie es zwei Mal zustande gebracht, kein Budgetdefizit zu produzieren. Zwei Mal! Das halten Sie für nachhaltige Budgetpolitik? – Das ist zukunftsvergessen auf Kosten der nächsten Generation. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Wenn man das Beispiel, das Gleichnis vom heiligen Martin, das der Bundeskanzler dann immer bringt, hernimmt, dann müssen Sie sich vorstellen, der heilige Martin hätte, wenn es um Ihre Budgetpolitik geht, gar keinen Mantel mehr, den er verteilen kann. Sie machen genau das: Sie geben immer das Geld von anderen aus und haben am Schluss überhaupt nichts mehr für die nächsten Generationen. Das Gleichnis ist einigermaßen eine Zumutung! (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Und, Herr Kollege Ottenschläger, ich bin natürlich auch froh, dass am Schluss die Eigenkapitalquote angestiegen ist. Wenn aber das Wirtschaftsverständnis der ÖVP ist, dass der Staat in Zukunft Geld nimmt, den Unternehmen gibt und dadurch die Eigenkapitalquote steigt, ja dann: Gute Nacht, liebe ÖVP! Das kann es ja wohl wirklich nicht sein. (Beifall bei den NEOS.)
Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.
Wir wissen, dass die Kinderbetreuungsplätze immer noch überall fehlen, insbesondere im ländlichen Bereich, weil die Wertvorstellungen von so manchem ÖVP-Bürgermeister sich halt nicht weiterentwickelt haben und man findet, dass es noch in Ordnung ist, wenn der Kindergarten um 13 Uhr schließt. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.) Sie wissen ganz genau, dass das auch ein wesentlicher Punkt ist, wieso Arbeitnehmer:innen fehlen: weil sie gar nicht die Chance haben, arbeiten zu gehen, weil sie keinen qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungsplatz haben. (Beifall bei den NEOS.)
Beifall bei den NEOS.
Wir wissen, dass die Kinderbetreuungsplätze immer noch überall fehlen, insbesondere im ländlichen Bereich, weil die Wertvorstellungen von so manchem ÖVP-Bürgermeister sich halt nicht weiterentwickelt haben und man findet, dass es noch in Ordnung ist, wenn der Kindergarten um 13 Uhr schließt. (Zwischenruf des Abg. Michael Hammer.) Sie wissen ganz genau, dass das auch ein wesentlicher Punkt ist, wieso Arbeitnehmer:innen fehlen: weil sie gar nicht die Chance haben, arbeiten zu gehen, weil sie keinen qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungsplatz haben. (Beifall bei den NEOS.)
Abg. Ottenschläger: In Wien auch!
In Zeiten der Krise sollte man, finde ich, auch darüber nachdenken, ob die unsäglich hohe Parteienförderung in Österreich nicht vielleicht woanders besser aufgehoben ist. Wir haben jetzt im Zuge des niederösterreichischen Landtagswahlkampfes, der ja auch schon öfter angesprochen wurde, den Vorschlag gemacht, dass man zumindest die Parteienförderung in Niederösterreich halbiert. Dann könnten wir jedem jungen Menschen in Niederösterreich 1 000 Euro zur Verfügung stellen, die er in seine Ausbildung investieren könnte. (Abg. Ottenschläger: In Wien auch!) Das wäre weitaus sinnvoller, als das Geld mit der Gießkanne auszuschütten. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Wöginger: Wieso nur in Niederösterreich? – Abg. Ottenschläger: Wieso nur in Niederösterreich und nicht in Wien? – Abg. Steinacker: Wien wird anders gemessen!)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Wöginger: Wieso nur in Niederösterreich? – Abg. Ottenschläger: Wieso nur in Niederösterreich und nicht in Wien? – Abg. Steinacker: Wien wird anders gemessen!
In Zeiten der Krise sollte man, finde ich, auch darüber nachdenken, ob die unsäglich hohe Parteienförderung in Österreich nicht vielleicht woanders besser aufgehoben ist. Wir haben jetzt im Zuge des niederösterreichischen Landtagswahlkampfes, der ja auch schon öfter angesprochen wurde, den Vorschlag gemacht, dass man zumindest die Parteienförderung in Niederösterreich halbiert. Dann könnten wir jedem jungen Menschen in Niederösterreich 1 000 Euro zur Verfügung stellen, die er in seine Ausbildung investieren könnte. (Abg. Ottenschläger: In Wien auch!) Das wäre weitaus sinnvoller, als das Geld mit der Gießkanne auszuschütten. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Wöginger: Wieso nur in Niederösterreich? – Abg. Ottenschläger: Wieso nur in Niederösterreich und nicht in Wien? – Abg. Steinacker: Wien wird anders gemessen!)
Beifall bei den NEOS. – Abg. Ottenschläger – in Richtung des zu seinem Sitzplatz zurückkehrenden Abg. Scherak –: Es gibt schon eine Einheitspartei, SPÖ und NEOS in Wien!
Ich glaube, es wäre wichtig, dass wir nicht darüber nachdenken, was man für die eigene Partei machen kann, sondern dass wir jetzt endlich einmal das Richtige tun. (Beifall bei den NEOS. – Abg. Ottenschläger – in Richtung des zu seinem Sitzplatz zurückkehrenden Abg. Scherak –: Es gibt schon eine Einheitspartei, SPÖ und NEOS in Wien!)
Beifall bei der SPÖ.
Noch ein Beispiel, ich könnte Hunderte erzählen: Herr H. aus der Stadt Scheibbs hat bei der Energiewende mitgetan. Er hat gesagt: Ich mache mit, ich bin für die Energiewende!, und hat sich im September vorigen Jahres eine Luftwärmepumpe einbauen lassen. Der Verbrauch pro Tag nur für die Luftwärmepumpe, für das Heizen und für das Warmwasser, liegt bei 72 Kilowattstunden. Der Strompreis beträgt bei der EVN in der Stadt Scheibbs mit allen Steuern 51 Cent pro Kilowattstunde. Herr H. aus Scheibbs hat in der Heizperiode pro Tag Kosten in Höhe von 36,72 Euro, auf das Monat aufgerechnet 1 101,6 Euro. Die Stromkostenbremse der Regierung hilft Herrn H. beim Betrieb der Luftwärmepumpe nicht einmal zwei Monate beim Heizen und für sein Warmwasser. Ja, geschätzte Kolleginnen und Kollegen der Regierungsparteien: Wie bitte habt ihr euch das vorgestellt? Wie wollt ihr das den betroffenen Menschen sagen? (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
etwas im Börsel bleibt beziehungsweise ob man sich vielleicht irgendetwas aufs Konto legen kann. Das ist einfach nicht möglich. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ. – Abg. Loacker: Also alle!
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, weil es heute schon einmal oder des Öfteren angesprochen wurde, zu den Kollegen der NEOS: Nein, wir fordern nicht das Gießkannenprinzip und noch mehr und noch mehr, sondern wir fordern, dass die Mittel zielgerichtet eingesetzt werden. Deswegen fordern wir einmal mehr den Gaspreisdeckel für die Wirtschaft, die Industrie, die Haushalte und für die Studentinnen und Studenten. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Loacker: Also alle!) Preise runter, Deckel drauf! – Das ist die richtige Antwort in dieser Situation. (Zwischenruf des Abg. Zarits.)
Zwischenruf des Abg. Zarits.
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, weil es heute schon einmal oder des Öfteren angesprochen wurde, zu den Kollegen der NEOS: Nein, wir fordern nicht das Gießkannenprinzip und noch mehr und noch mehr, sondern wir fordern, dass die Mittel zielgerichtet eingesetzt werden. Deswegen fordern wir einmal mehr den Gaspreisdeckel für die Wirtschaft, die Industrie, die Haushalte und für die Studentinnen und Studenten. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Loacker: Also alle!) Preise runter, Deckel drauf! – Das ist die richtige Antwort in dieser Situation. (Zwischenruf des Abg. Zarits.)
Zwischenrufe der Abgeordneten Hörl und Kirchbaumer
Liebe Kolleginnen und Kollegen, weil ihr aus Niederösterreich euch lautstark äußert: Es steht im Raum und es ist gerüchteweise ja auch schon bekannt, dass die EVN ab April die Preise für Gas und Strom in Niederösterreich signifikant erhöhen wird. Wenn die Frau Landeshauptfrau den Mut hat, dann soll sie sich vor Sonntag hinstellen und sagen (Zwischenrufe der Abgeordneten Hörl und Kirchbaumer): Liebe Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, nein, nach dem 29. Jänner werden die Gas- und Strompreise in Niederösterreich nicht angehoben! (Abg. Steinacker: Das ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft! Wie soll ein Politiker da reingreifen? Um Gottes willen!) Stellen Sie sich hin, Frau Landeshauptfrau, ich fordere Sie auf! (Abg. Steinacker: Eine börsennotierte Aktiengesellschaft! Um Gottes willen! Unglaublich!) – Sie brauchen sich gar nicht so aufzuregen, Frau Kollegin! Es ist definitiv klar, dass es so ist. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Steinacker: Das ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft! Wie soll ein Politiker da reingreifen? Um Gottes willen!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, weil ihr aus Niederösterreich euch lautstark äußert: Es steht im Raum und es ist gerüchteweise ja auch schon bekannt, dass die EVN ab April die Preise für Gas und Strom in Niederösterreich signifikant erhöhen wird. Wenn die Frau Landeshauptfrau den Mut hat, dann soll sie sich vor Sonntag hinstellen und sagen (Zwischenrufe der Abgeordneten Hörl und Kirchbaumer): Liebe Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, nein, nach dem 29. Jänner werden die Gas- und Strompreise in Niederösterreich nicht angehoben! (Abg. Steinacker: Das ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft! Wie soll ein Politiker da reingreifen? Um Gottes willen!) Stellen Sie sich hin, Frau Landeshauptfrau, ich fordere Sie auf! (Abg. Steinacker: Eine börsennotierte Aktiengesellschaft! Um Gottes willen! Unglaublich!) – Sie brauchen sich gar nicht so aufzuregen, Frau Kollegin! Es ist definitiv klar, dass es so ist. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Steinacker: Eine börsennotierte Aktiengesellschaft! Um Gottes willen! Unglaublich!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, weil ihr aus Niederösterreich euch lautstark äußert: Es steht im Raum und es ist gerüchteweise ja auch schon bekannt, dass die EVN ab April die Preise für Gas und Strom in Niederösterreich signifikant erhöhen wird. Wenn die Frau Landeshauptfrau den Mut hat, dann soll sie sich vor Sonntag hinstellen und sagen (Zwischenrufe der Abgeordneten Hörl und Kirchbaumer): Liebe Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, nein, nach dem 29. Jänner werden die Gas- und Strompreise in Niederösterreich nicht angehoben! (Abg. Steinacker: Das ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft! Wie soll ein Politiker da reingreifen? Um Gottes willen!) Stellen Sie sich hin, Frau Landeshauptfrau, ich fordere Sie auf! (Abg. Steinacker: Eine börsennotierte Aktiengesellschaft! Um Gottes willen! Unglaublich!) – Sie brauchen sich gar nicht so aufzuregen, Frau Kollegin! Es ist definitiv klar, dass es so ist. (Beifall bei der SPÖ.)
Beifall bei der SPÖ.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, weil ihr aus Niederösterreich euch lautstark äußert: Es steht im Raum und es ist gerüchteweise ja auch schon bekannt, dass die EVN ab April die Preise für Gas und Strom in Niederösterreich signifikant erhöhen wird. Wenn die Frau Landeshauptfrau den Mut hat, dann soll sie sich vor Sonntag hinstellen und sagen (Zwischenrufe der Abgeordneten Hörl und Kirchbaumer): Liebe Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, nein, nach dem 29. Jänner werden die Gas- und Strompreise in Niederösterreich nicht angehoben! (Abg. Steinacker: Das ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft! Wie soll ein Politiker da reingreifen? Um Gottes willen!) Stellen Sie sich hin, Frau Landeshauptfrau, ich fordere Sie auf! (Abg. Steinacker: Eine börsennotierte Aktiengesellschaft! Um Gottes willen! Unglaublich!) – Sie brauchen sich gar nicht so aufzuregen, Frau Kollegin! Es ist definitiv klar, dass es so ist. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Zarits – erheitert –: Aufhören bitte! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, weil der Herr Bundeskanzler hier vom Glanz in diesem neuen Haus, vom gemeinsamen „Miteinander“, einem starken Miteinander gesprochen hat: Ja, vielleicht habt ihr von der ÖVP und von den Grünen das noch nicht mitgekriegt: Für das neue Haus hier habt ihr einen Schlüssel bekommen, damit ihr in das Haus hereinkönnt. Ihr habt es vielleicht noch nicht mitgekriegt, aber ihr kommt mit diesem Schlüssel auch wieder raus. (Abg. Zarits – erheitert –: Aufhören bitte! – Weitere Zwischenrufe bei der ÖVP.) Geht raus zu den Leuten, horcht euch das an! Horcht euch die Probleme der Leute an!
Abg. Steinacker: Das habe ich in der Zeitung schon gelesen!
Ich könnte euch noch viele Beispiele erzählen. Der Kollege aus dem Bezirk Amstetten ist hier, Folgendes: Ich habe jetzt, während dieser Diskussion hier herinnen, ein Mail bekommen: Die Schreiberin sagt, sie hat vor drei Jahren einen Bioladen aufgesperrt und sie muss im Februar zusperren (Abg. Steinacker: Das habe ich in der Zeitung schon gelesen!), weil sie ihre Stromrechnung nicht zahlen kann (Abg. Michael Hammer: Dann muss sie mehr verkaufen!) und für 2022 8 500 Euro nachzahlen muss.
Abg. Michael Hammer: Dann muss sie mehr verkaufen!
Ich könnte euch noch viele Beispiele erzählen. Der Kollege aus dem Bezirk Amstetten ist hier, Folgendes: Ich habe jetzt, während dieser Diskussion hier herinnen, ein Mail bekommen: Die Schreiberin sagt, sie hat vor drei Jahren einen Bioladen aufgesperrt und sie muss im Februar zusperren (Abg. Steinacker: Das habe ich in der Zeitung schon gelesen!), weil sie ihre Stromrechnung nicht zahlen kann (Abg. Michael Hammer: Dann muss sie mehr verkaufen!) und für 2022 8 500 Euro nachzahlen muss.
Beifall bei der SPÖ.
Geschätzte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, unsere Parteivorsitzende hat es heute schon gesagt: Gehen wir gemeinsam den Weg! Nehmen Sie auch unsere Vorschläge an, dann können wir den Menschen draußen gemeinsam helfen! Das wäre unser Ziel. Unsere Bitte und auch unsere Forderung: Wir müssen endlich etwas machen, und das ist unsere Bitte. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
Abg. Leichtfried: Zu Recht!
Abgeordnete Mag. Meri Disoski (Grüne): Herr Präsident! Herr Minister! Frau Staatssekretärin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher, die Sie die Sitzung heute mitverfolgen! Wir beschäftigen uns mit den Auswirkungen der Teuerung, mit den Auswirkungen der Inflation, und wir haben heute von den Oppositionsparteien sehr vieles an Kritik gehört, insbesondere auch von der SPÖ. (Abg. Leichtfried: Zu Recht!) Die SPÖ hat die von der Regierung gesetzten Maßnahmen wörtlich als „Almosenpolitik“ bezeichnet. Automatische Anpassung von Familien- und Sozialleistungen, Abschaffung der kalten Progression, ökosoziale Steuerreform (Abg. Krainer: Das zahlst dir ja alles selber!), 13. Familienbeihilfe, Antiteuerungsbonus, Klimabonus – für die SPÖ ist das Almosenpolitik. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf bei der SPÖ.)
Abg. Krainer: Das zahlst dir ja alles selber!
Abgeordnete Mag. Meri Disoski (Grüne): Herr Präsident! Herr Minister! Frau Staatssekretärin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher, die Sie die Sitzung heute mitverfolgen! Wir beschäftigen uns mit den Auswirkungen der Teuerung, mit den Auswirkungen der Inflation, und wir haben heute von den Oppositionsparteien sehr vieles an Kritik gehört, insbesondere auch von der SPÖ. (Abg. Leichtfried: Zu Recht!) Die SPÖ hat die von der Regierung gesetzten Maßnahmen wörtlich als „Almosenpolitik“ bezeichnet. Automatische Anpassung von Familien- und Sozialleistungen, Abschaffung der kalten Progression, ökosoziale Steuerreform (Abg. Krainer: Das zahlst dir ja alles selber!), 13. Familienbeihilfe, Antiteuerungsbonus, Klimabonus – für die SPÖ ist das Almosenpolitik. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf bei der SPÖ.)
Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf bei der SPÖ.
Abgeordnete Mag. Meri Disoski (Grüne): Herr Präsident! Herr Minister! Frau Staatssekretärin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher, die Sie die Sitzung heute mitverfolgen! Wir beschäftigen uns mit den Auswirkungen der Teuerung, mit den Auswirkungen der Inflation, und wir haben heute von den Oppositionsparteien sehr vieles an Kritik gehört, insbesondere auch von der SPÖ. (Abg. Leichtfried: Zu Recht!) Die SPÖ hat die von der Regierung gesetzten Maßnahmen wörtlich als „Almosenpolitik“ bezeichnet. Automatische Anpassung von Familien- und Sozialleistungen, Abschaffung der kalten Progression, ökosoziale Steuerreform (Abg. Krainer: Das zahlst dir ja alles selber!), 13. Familienbeihilfe, Antiteuerungsbonus, Klimabonus – für die SPÖ ist das Almosenpolitik. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP. – Zwischenruf bei der SPÖ.)
Abg. Haubner: Wahnsinn! Ein Wahnsinn!
Ich bringe Ihnen dazu zwei konkrete Beispiele: In Wien verlieren gerade Tausende Menschen ihren Anspruch auf die Wohnbeihilfe, weil die Stadt Wien die Einkommensgrenzen für die Wohnbeihilfe seit ganzen zwei Jahrzehnten nicht mehr angehoben hat. (Abg. Haubner: Wahnsinn! Ein Wahnsinn!) Die Zahl der Bezieher:innen dieser Wohnbeihilfe ist in Wien im Jahr 2021 von knapp unter 50 000 auf deutlich unter 40 000 gesunken. Und die Stadt Wien hat die Ausgaben für die Wohnbeihilfe gekürzt: von 71,3 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 53,4 Millionen Euro im Jahr 2021. – Und das in Zeiten der Teuerung, das in Zeiten der Inflation (Abg. Leichtfried: Reden wir über Bundespolitik vielleicht!), und das vor dem Hintergrund einer stark wachsenden Bevölkerungszahl! (Abg. Michael Hammer: Unfassbar! – Abg. Wöginger: Unsozial! – Abg. Leichtfried: Vielleicht können wir über Bundespolitik reden! Der Herr Hammer ist da sicher auch dafür!) So sieht die Unterstützung aus, die die Sozialdemokratie dort gibt, wo sie in Verantwortung ist? (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Ruf bei der ÖVP: Das ist rote Verantwortung!)
Abg. Leichtfried: Reden wir über Bundespolitik vielleicht!
Ich bringe Ihnen dazu zwei konkrete Beispiele: In Wien verlieren gerade Tausende Menschen ihren Anspruch auf die Wohnbeihilfe, weil die Stadt Wien die Einkommensgrenzen für die Wohnbeihilfe seit ganzen zwei Jahrzehnten nicht mehr angehoben hat. (Abg. Haubner: Wahnsinn! Ein Wahnsinn!) Die Zahl der Bezieher:innen dieser Wohnbeihilfe ist in Wien im Jahr 2021 von knapp unter 50 000 auf deutlich unter 40 000 gesunken. Und die Stadt Wien hat die Ausgaben für die Wohnbeihilfe gekürzt: von 71,3 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 53,4 Millionen Euro im Jahr 2021. – Und das in Zeiten der Teuerung, das in Zeiten der Inflation (Abg. Leichtfried: Reden wir über Bundespolitik vielleicht!), und das vor dem Hintergrund einer stark wachsenden Bevölkerungszahl! (Abg. Michael Hammer: Unfassbar! – Abg. Wöginger: Unsozial! – Abg. Leichtfried: Vielleicht können wir über Bundespolitik reden! Der Herr Hammer ist da sicher auch dafür!) So sieht die Unterstützung aus, die die Sozialdemokratie dort gibt, wo sie in Verantwortung ist? (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Ruf bei der ÖVP: Das ist rote Verantwortung!)
Abg. Michael Hammer: Unfassbar! – Abg. Wöginger: Unsozial! – Abg. Leichtfried: Vielleicht können wir über Bundespolitik reden! Der Herr Hammer ist da sicher auch dafür!
Ich bringe Ihnen dazu zwei konkrete Beispiele: In Wien verlieren gerade Tausende Menschen ihren Anspruch auf die Wohnbeihilfe, weil die Stadt Wien die Einkommensgrenzen für die Wohnbeihilfe seit ganzen zwei Jahrzehnten nicht mehr angehoben hat. (Abg. Haubner: Wahnsinn! Ein Wahnsinn!) Die Zahl der Bezieher:innen dieser Wohnbeihilfe ist in Wien im Jahr 2021 von knapp unter 50 000 auf deutlich unter 40 000 gesunken. Und die Stadt Wien hat die Ausgaben für die Wohnbeihilfe gekürzt: von 71,3 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 53,4 Millionen Euro im Jahr 2021. – Und das in Zeiten der Teuerung, das in Zeiten der Inflation (Abg. Leichtfried: Reden wir über Bundespolitik vielleicht!), und das vor dem Hintergrund einer stark wachsenden Bevölkerungszahl! (Abg. Michael Hammer: Unfassbar! – Abg. Wöginger: Unsozial! – Abg. Leichtfried: Vielleicht können wir über Bundespolitik reden! Der Herr Hammer ist da sicher auch dafür!) So sieht die Unterstützung aus, die die Sozialdemokratie dort gibt, wo sie in Verantwortung ist? (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Ruf bei der ÖVP: Das ist rote Verantwortung!)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Ruf bei der ÖVP: Das ist rote Verantwortung!
Ich bringe Ihnen dazu zwei konkrete Beispiele: In Wien verlieren gerade Tausende Menschen ihren Anspruch auf die Wohnbeihilfe, weil die Stadt Wien die Einkommensgrenzen für die Wohnbeihilfe seit ganzen zwei Jahrzehnten nicht mehr angehoben hat. (Abg. Haubner: Wahnsinn! Ein Wahnsinn!) Die Zahl der Bezieher:innen dieser Wohnbeihilfe ist in Wien im Jahr 2021 von knapp unter 50 000 auf deutlich unter 40 000 gesunken. Und die Stadt Wien hat die Ausgaben für die Wohnbeihilfe gekürzt: von 71,3 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 53,4 Millionen Euro im Jahr 2021. – Und das in Zeiten der Teuerung, das in Zeiten der Inflation (Abg. Leichtfried: Reden wir über Bundespolitik vielleicht!), und das vor dem Hintergrund einer stark wachsenden Bevölkerungszahl! (Abg. Michael Hammer: Unfassbar! – Abg. Wöginger: Unsozial! – Abg. Leichtfried: Vielleicht können wir über Bundespolitik reden! Der Herr Hammer ist da sicher auch dafür!) So sieht die Unterstützung aus, die die Sozialdemokratie dort gibt, wo sie in Verantwortung ist? (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Ruf bei der ÖVP: Das ist rote Verantwortung!)
Abg. Michael Hammer – in Richtung SPÖ –: Jetzt kommen wir dann zu den Mieten, die habt ihr auch erhöht! – Abg. Leichtfried: Ich glaube, wir sollten über Bundespolitik reden!
Ich gebe Ihnen, Kollege Leichtfried, ein zweites Beispiel, nämlich das geförderte Essen in Wiener Kindergärten. Dazu hat die Österreichische Plattform für Alleinerziehende im November des Vorjahres zu Recht sehr, sehr scharfe, sehr harte Kritik geübt. Wieso? (Abg. Michael Hammer – in Richtung SPÖ –: Jetzt kommen wir dann zu den Mieten, die habt ihr auch erhöht! – Abg. Leichtfried: Ich glaube, wir sollten über Bundespolitik reden!) – Kollege Leichtfried, wenn du dich dann zu Wort melden möchtest, kannst du das gerne tun (Abg. Michael
Abg. Matznetter: Zwischenrufe gehören zum Parlament dazu, Frau Kollegin! – Abg. Leichtfried: Außerdem habe ich das zu Kollegen Hammer gesagt!
Hammer: Na, ist ihm unangenehm, er will über was anderes reden! – weitere Zwischenrufe bei der ÖVP), aber im Sinne der verbesserten Kultur kannst du mich auch gerne ausreden lassen. (Abg. Matznetter: Zwischenrufe gehören zum Parlament dazu, Frau Kollegin! – Abg. Leichtfried: Außerdem habe ich das zu Kollegen Hammer gesagt!)
Zwischenruf des Abg. Matznetter – Abg. Wöginger: Der Matznetter ist auch wieder munter!
Wieso ist daran Kritik geübt worden? – Weil die Stadt Wien es verabsäumt hat (Zwischenruf des Abg. Matznetter – Abg. Wöginger: Der Matznetter ist auch wieder munter!), die Einkommensgrenzen für die Inanspruchnahme von - - (weitere Zwischenrufe bei der SPÖ) – Auch für die anderen Kollegen gilt das: gerne zu Wort melden, wenn ihr noch Redezeit habt. (Neuerliche Zwischenrufe bei der SPÖ.) Dort, wo ich herkomme, in Gramatneusiedl, lässt man einander ausreden! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
weitere Zwischenrufe bei der SPÖ
Wieso ist daran Kritik geübt worden? – Weil die Stadt Wien es verabsäumt hat (Zwischenruf des Abg. Matznetter – Abg. Wöginger: Der Matznetter ist auch wieder munter!), die Einkommensgrenzen für die Inanspruchnahme von - - (weitere Zwischenrufe bei der SPÖ) – Auch für die anderen Kollegen gilt das: gerne zu Wort melden, wenn ihr noch Redezeit habt. (Neuerliche Zwischenrufe bei der SPÖ.) Dort, wo ich herkomme, in Gramatneusiedl, lässt man einander ausreden! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Neuerliche Zwischenrufe bei der SPÖ.
Wieso ist daran Kritik geübt worden? – Weil die Stadt Wien es verabsäumt hat (Zwischenruf des Abg. Matznetter – Abg. Wöginger: Der Matznetter ist auch wieder munter!), die Einkommensgrenzen für die Inanspruchnahme von - - (weitere Zwischenrufe bei der SPÖ) – Auch für die anderen Kollegen gilt das: gerne zu Wort melden, wenn ihr noch Redezeit habt. (Neuerliche Zwischenrufe bei der SPÖ.) Dort, wo ich herkomme, in Gramatneusiedl, lässt man einander ausreden! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
Beifall bei Grünen und ÖVP.
Wieso ist daran Kritik geübt worden? – Weil die Stadt Wien es verabsäumt hat (Zwischenruf des Abg. Matznetter – Abg. Wöginger: Der Matznetter ist auch wieder munter!), die Einkommensgrenzen für die Inanspruchnahme von - - (weitere Zwischenrufe bei der SPÖ) – Auch für die anderen Kollegen gilt das: gerne zu Wort melden, wenn ihr noch Redezeit habt. (Neuerliche Zwischenrufe bei der SPÖ.) Dort, wo ich herkomme, in Gramatneusiedl, lässt man einander ausreden! (Beifall bei Grünen und ÖVP.)
neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter
Also, gefördertes Essen der Stadt Wien (neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter): Die Stadt Wien hat es verabsäumt, die Einkommensgrenzen für die Inanspruchnahme zu erhöhen. (Abg. Leichtfried: Wie kann man nur so Wien-fixiert sein?) Das heißt, immer weniger Familien – immer weniger Familien! – bekommen in den Kinderbetreuungseinrichtungen eine Befreiung von diesen Essensbeiträgen. 2021 sind laut Jahresbericht der zuständigen Magistratsabteilung um fast 72 Prozent weniger Anträge zur Befreiung von den Essensbeiträgen bewilligt worden als im Jahr 2015 – um fast 72 Prozent weniger! (Abg. Michael Hammer: Sie haben sie wahrscheinlich nicht bearbeitet, die Anträge, dafür sind sie ja auch bekannt!) Wer sind da die Leidtragenden? Frau Klubobfrau, Sie haben vorhin Alleinerziehende angesprochen – ja, genau, das sind die Leidtragenden: alleinerziehende Frauen, alleinerziehende Menschen, deren Kinder. (Abg. Matznetter: Vielleicht sollten sie die Gratiskindergärten anderer Bundesländer mit grüner Beteiligung ..., Tirol zum Beispiel, Vorarlberg ...!)
Abg. Leichtfried: Wie kann man nur so Wien-fixiert sein?
Also, gefördertes Essen der Stadt Wien (neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter): Die Stadt Wien hat es verabsäumt, die Einkommensgrenzen für die Inanspruchnahme zu erhöhen. (Abg. Leichtfried: Wie kann man nur so Wien-fixiert sein?) Das heißt, immer weniger Familien – immer weniger Familien! – bekommen in den Kinderbetreuungseinrichtungen eine Befreiung von diesen Essensbeiträgen. 2021 sind laut Jahresbericht der zuständigen Magistratsabteilung um fast 72 Prozent weniger Anträge zur Befreiung von den Essensbeiträgen bewilligt worden als im Jahr 2015 – um fast 72 Prozent weniger! (Abg. Michael Hammer: Sie haben sie wahrscheinlich nicht bearbeitet, die Anträge, dafür sind sie ja auch bekannt!) Wer sind da die Leidtragenden? Frau Klubobfrau, Sie haben vorhin Alleinerziehende angesprochen – ja, genau, das sind die Leidtragenden: alleinerziehende Frauen, alleinerziehende Menschen, deren Kinder. (Abg. Matznetter: Vielleicht sollten sie die Gratiskindergärten anderer Bundesländer mit grüner Beteiligung ..., Tirol zum Beispiel, Vorarlberg ...!)
Abg. Michael Hammer: Sie haben sie wahrscheinlich nicht bearbeitet, die Anträge, dafür sind sie ja auch bekannt!
Also, gefördertes Essen der Stadt Wien (neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter): Die Stadt Wien hat es verabsäumt, die Einkommensgrenzen für die Inanspruchnahme zu erhöhen. (Abg. Leichtfried: Wie kann man nur so Wien-fixiert sein?) Das heißt, immer weniger Familien – immer weniger Familien! – bekommen in den Kinderbetreuungseinrichtungen eine Befreiung von diesen Essensbeiträgen. 2021 sind laut Jahresbericht der zuständigen Magistratsabteilung um fast 72 Prozent weniger Anträge zur Befreiung von den Essensbeiträgen bewilligt worden als im Jahr 2015 – um fast 72 Prozent weniger! (Abg. Michael Hammer: Sie haben sie wahrscheinlich nicht bearbeitet, die Anträge, dafür sind sie ja auch bekannt!) Wer sind da die Leidtragenden? Frau Klubobfrau, Sie haben vorhin Alleinerziehende angesprochen – ja, genau, das sind die Leidtragenden: alleinerziehende Frauen, alleinerziehende Menschen, deren Kinder. (Abg. Matznetter: Vielleicht sollten sie die Gratiskindergärten anderer Bundesländer mit grüner Beteiligung ..., Tirol zum Beispiel, Vorarlberg ...!)
Abg. Matznetter: Vielleicht sollten sie die Gratiskindergärten anderer Bundesländer mit grüner Beteiligung ..., Tirol zum Beispiel, Vorarlberg ...!
Also, gefördertes Essen der Stadt Wien (neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter): Die Stadt Wien hat es verabsäumt, die Einkommensgrenzen für die Inanspruchnahme zu erhöhen. (Abg. Leichtfried: Wie kann man nur so Wien-fixiert sein?) Das heißt, immer weniger Familien – immer weniger Familien! – bekommen in den Kinderbetreuungseinrichtungen eine Befreiung von diesen Essensbeiträgen. 2021 sind laut Jahresbericht der zuständigen Magistratsabteilung um fast 72 Prozent weniger Anträge zur Befreiung von den Essensbeiträgen bewilligt worden als im Jahr 2015 – um fast 72 Prozent weniger! (Abg. Michael Hammer: Sie haben sie wahrscheinlich nicht bearbeitet, die Anträge, dafür sind sie ja auch bekannt!) Wer sind da die Leidtragenden? Frau Klubobfrau, Sie haben vorhin Alleinerziehende angesprochen – ja, genau, das sind die Leidtragenden: alleinerziehende Frauen, alleinerziehende Menschen, deren Kinder. (Abg. Matznetter: Vielleicht sollten sie die Gratiskindergärten anderer Bundesländer mit grüner Beteiligung ..., Tirol zum Beispiel, Vorarlberg ...!)
neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter
Das kann man sehr schnell zusammenfassen – Sie sehen es an diesen beiden Beispielen (neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter), und ich merke, ich habe genau in das Wespennest getroffen, weil hier die Aufregung im sozialdemokratischen Sektor einfach nicht aufhören will –, zusammenfassend lässt sich
Abg. Matznetter: Redet mal mit den anderen Bundesländern! – weitere Zwischenrufe bei der SPÖ
festhalten: Während die Bundesregierung für die Erhöhung wichtiger Familien- und Sozialleistungen einen sehr konsequenten Weg geht (Abg. Matznetter: Redet mal mit den anderen Bundesländern! – weitere Zwischenrufe bei der SPÖ), geht Rot-Pink in der Wiener Stadtregierung in die andere Richtung, betreibt dort eiskalte Sparpolitik und kürzt Sozialbudgets. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Wöginger: Was hat er denn? Baldriantropfen!)
Beifall bei Grünen und ÖVP. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Wöginger: Was hat er denn? Baldriantropfen!
festhalten: Während die Bundesregierung für die Erhöhung wichtiger Familien- und Sozialleistungen einen sehr konsequenten Weg geht (Abg. Matznetter: Redet mal mit den anderen Bundesländern! – weitere Zwischenrufe bei der SPÖ), geht Rot-Pink in der Wiener Stadtregierung in die andere Richtung, betreibt dort eiskalte Sparpolitik und kürzt Sozialbudgets. (Beifall bei Grünen und ÖVP. – Neuerlicher Zwischenruf des Abg. Matznetter. – Abg. Wöginger: Was hat er denn? Baldriantropfen!)
Zwischenruf der Abg. Belakowitsch
Zum Schluss: Während wir hier debattieren, legen russische Bomben ukrainische Kindergärten und Schulen in Schutt (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), sie töten Kinder. Russische Drohnen lassen Wohnhäuser in Flammen aufgehen, drinnen verbrennen Zivilist:innen qualvoll. Russische Soldaten vergewaltigen Frauen und sexualisierte Gewalt wird als systematische Kriegswaffe angewendet. Und statt Russlands Krieg gegen die Ukraine klar zu verurteilen, spricht die FPÖ heute mehrfach in ihren Reden im Zusammenhang mit den EU-Sanktionen von einem Wirtschaftskrieg. (Abg. Belakowitsch: Ja, ist es ja auch!) – Sie haben einmal mehr gezeigt, dass Sie auf Putins Schoß sitzen und dass Sie seine Propaganda ins österreichische Parlament bringen. Schämen Sie sich! (Beifall und Bravoruf bei den Grünen sowie Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Wir sitzen auf gar keinem Schoß ...! Das wird noch lustig werden im Archiv, die Grünen als ...kriegstreiber!)
Abg. Belakowitsch: Ja, ist es ja auch!
Zum Schluss: Während wir hier debattieren, legen russische Bomben ukrainische Kindergärten und Schulen in Schutt (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), sie töten Kinder. Russische Drohnen lassen Wohnhäuser in Flammen aufgehen, drinnen verbrennen Zivilist:innen qualvoll. Russische Soldaten vergewaltigen Frauen und sexualisierte Gewalt wird als systematische Kriegswaffe angewendet. Und statt Russlands Krieg gegen die Ukraine klar zu verurteilen, spricht die FPÖ heute mehrfach in ihren Reden im Zusammenhang mit den EU-Sanktionen von einem Wirtschaftskrieg. (Abg. Belakowitsch: Ja, ist es ja auch!) – Sie haben einmal mehr gezeigt, dass Sie auf Putins Schoß sitzen und dass Sie seine Propaganda ins österreichische Parlament bringen. Schämen Sie sich! (Beifall und Bravoruf bei den Grünen sowie Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Wir sitzen auf gar keinem Schoß ...! Das wird noch lustig werden im Archiv, die Grünen als ...kriegstreiber!)
Beifall und Bravoruf bei den Grünen sowie Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Wir sitzen auf gar keinem Schoß ...! Das wird noch lustig werden im Archiv, die Grünen als ...kriegstreiber!
Zum Schluss: Während wir hier debattieren, legen russische Bomben ukrainische Kindergärten und Schulen in Schutt (Zwischenruf der Abg. Belakowitsch), sie töten Kinder. Russische Drohnen lassen Wohnhäuser in Flammen aufgehen, drinnen verbrennen Zivilist:innen qualvoll. Russische Soldaten vergewaltigen Frauen und sexualisierte Gewalt wird als systematische Kriegswaffe angewendet. Und statt Russlands Krieg gegen die Ukraine klar zu verurteilen, spricht die FPÖ heute mehrfach in ihren Reden im Zusammenhang mit den EU-Sanktionen von einem Wirtschaftskrieg. (Abg. Belakowitsch: Ja, ist es ja auch!) – Sie haben einmal mehr gezeigt, dass Sie auf Putins Schoß sitzen und dass Sie seine Propaganda ins österreichische Parlament bringen. Schämen Sie sich! (Beifall und Bravoruf bei den Grünen sowie Beifall bei der ÖVP. – Abg. Kickl: Wir sitzen auf gar keinem Schoß ...! Das wird noch lustig werden im Archiv, die Grünen als ...kriegstreiber!)